'«Mine. Haus Hoi lu « unb "i'St”.»., tfnj itveiiktz Wh, ,. 6’0 Elend. r-.wam ii: m»w» sowie K«rz . lwaare» 531 , IchMrch 6, SCilli Jtaktfc. io. rififite $tftn Idflutta, LchllNschrchk, htatfil'ttta, . -teidmafchivev, i Ka'chmaogell. ib’s Nacht) I läft aller Art I Prfiee. t» und franco. Leihanstalt I luciben _ hocolade 1S98 Dienst«» den 18 Jannac Erstes Blatt str. 14 Gießener Anzeiger General-Unzeiger Atitts- unb Anzeigrblatt für den "Kreis Gieren. Gratisbeilage: Gießener Familienblatter. Bci Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. Bezugspreis licrteljährlich 2 Mark 20 Pfg. monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohn. Alle Anzeigen-Bcrinittlungsstellen deS In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Erscheint täglich ®it Ausnahme des MontagS. Dnnahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer biS Vorm. 10 Uhr. Die Gießener ^amtlienk tätter verden dem Anzeiger v ichentlich viermal beigclcgt. Adresse für Depeschen: Anzeiger Hieße«. Fernsprecher Nr. 51. Redaction, Expedition und Druckerei: Schnlstraße Ar. 7. Amtlicher Theil. Gießen, brn 15. Januar 1898. Betr.: Jahresberichte der Fabrikirilpectoren pro 1897. Sei Grotzherzogliche Kreisamt Gießen dti die ereth* V-rasrmeWersts« M Diejenigen von Ihnen, welche mit unserer Auslage vom 22. November 1897 — Amtsblatt ohne Nummer — uoch im Rückstände find, werden an deren Erledigung mit Frist von drei Tagen erinnert. v. (Sagern._____ Bekanntmachung. Das Großherzogl che Ministerium des 3einem hat die Ausdehnung des GesLaftSbrtrirbS der Hanseatischen See. Versicherungs-Gesellschaft in Hamburg auf die Versicherung gegen EiubruchSdiebstahl qenchmigt. Gießen, den 15. Januar 1898. Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. (Sagern. Bekanntmachung. DaS Großhrrzogliche M-ntstettum hat der Pattiorischen Lffecuravz Compagnie in Hamburg die Erlaubntß zum Ge. H jchaftSbetrieb im Großherzogthum Hessen für die Unfall- und Haftpflichtversicherung, sowie die Verficherung gegen Ein- bruchSdiebstahl unter den üblichen Bedingungen ertheilt. Gießen, den 15. Januar 1898 Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. (Sagern. Bekanntmachung. betreffend r Borträge über Obstbau. Der Obstbantechniker des Oberhrsfifchen ObstbauvereinS, Herr Metz aus Friedberg, beabsichtigt, die nachstehend verzeichneten Orte des Kreises (Stegen zu besuchen und daselbst Vorträge über Obstbau abzuhalten und an Obstbäuwen prac- ti|4e Unterweisungen zu ertheilen und zwar: Donnerstag, 27. Januar, in Daubringen, Dortrag Abends 7 Uhr, Freitag, 28. Januar, in Mainzlar, Vortrag Abends 8 Uhr, Samstag, 29. Januar, in Staufenberg, Vortrag Abends 8 Uhr, Sonntag, 30. Januar, in Lollar, Vortrag Nachm. 3 Uhr, Montag, 31. Januar, tn Ruttershausen, Vortrag Abends 8 Uhr. Die practischen Unterweisungen staden an den gleichen Tagen Nachmittags 2 Uhr statt, in Lollar am 31. Januar, Vormittags 9 Uhr. Dm Herren Bürgermeistern gehen noch besondere Mittheiluogen zu. Gießen, den 16. Januar 1898. Der Dorfitzende de« VereinSdezirkS Gießen. Dr. Wallau. Rußlands Politik. Abgesehen von bsr Politik der Dreidundstaaten, interessirt OB am meisten diejenige unseres östlichen Nachbar«. Wir wissen, daß seit dem Tode Alexanders HI. eine sreundliche Stimmung gegenüber Deutschland im russischen Reiche Platz gegriffen hat- wenn auch der verstorbene Czar wohl kaum je die Hand geboten hätte, nnS mit Krieg zu über- zikhen, so har er doch durch die Verhalten die Revanche- Idee der Franzosen bestärkt und dadurch eine gewiffe Uu- stcherheit tn der politischen Situation hervorgerufen. DaS tft jetzt anders geworden- Czar Nicolau« ist uni herzlich ntgegengekommen, und selbst die Derkündiguvg der russisch- seavzöfischen Allianz hat unS nicht die feste Zuversicht er» sshüttern können, daß der Czar uns ein ehrlicher Freund ist unb bleiben wird. Daß in Rußland jetzt eine friedliche Tendenz vorherrscht, Hst dol abgelaufeue Ja'r - für da« russische Reich eine« der ereignlß und erfolgreichsten in der auswärtigen Politik— pr Genüge bewiesen. In allen kritischen Augenblicken — unb deren gab eS eine große Zahl — dominirten die fried- Men Gesinnungen Nicolaus II., und dank diesen erzielte e« alf allen Gebieten politische Ersolge. Zu Beginn des Jahrel ett da« rusfische Auswärtige Amt neu besetzt worden, indem Graf Murawjew au die Stelle deS interimistischen Verwesers Schtschken berufen wurde. Wir erinnern unS noch der Be- - fürchtungen, die an die Berufung Murawj-wS geknüpft wurden, dem man Deutschenhaß nachsagte, der ihm durch seinen mehr- jährigen Aufenthalt am Kopenhagener Hofe eivgetmpft worden fei. In Frankreich jubelte man darüber, nun an maßgebender Stelle in Petersburg ein Werkzeug für die Förderung der Revanche-Ideen zu besitzen. Aber all' diese Befürchtungen und Hoffnungen haben sich all unrichtig erwiesen- denn bisher hat zwischen Rußland und Deutschland nicht einmal eine Verstimmung fich etngeschltcken, geschweige denn eine feindselige Haltung Platz gegriffen. Besonder« die KrifiS im Orient hat dies bewiesen- während des ganzen Verlaufes derselben sind beide Staaten einwüthig vorgegavgen, und ? sie haben gerade durch diese Einmüthigkeit wesentlich dazu \ beigetragen, daß ernstere Conflicte vermieden wurden. Aeußer- c lich sind die intimen Beziehungen, in denen Rußland und • Deutschland zu einander stehen, bocumentirt worden durch den herzlichen Empfang de« deutschen KaiserpaareS in Peter- Hof unb durch die mehrfachen Zusammenkünfte, welche die beiden Herrscher während deS Aufenthalts des CzarenpaareS tn Deutschland gehabt haben. Die orientalische KrifiS hat hauptsächlich auch deßhalb zu keinen weiteren Covfllcten geführt, weil eine Verständigung zwischen Rußland unb Oesterreich voraufgegangen war. lieber- Haupt konnte man erkennen, daß Rußlanb einem Einfluffe tn ber Türkei nicht mehr denjenigen Werth beilegt, ben eS früher ben dortigen Dingen zugemeffen hatte, daß es vielmehr seinen biplomatifcheu Schwerpunkt nach Ostafien verlegt habe. Der Bau ber sibirischen Bahn, ber Geheimvertrag mit China, da« Verhalten währenb des japaotsch-chtnrfifchen Krieges ließen darauf schließen, daß Rußland die feste Absicht habe, die Vorherrschaft tn Ostasien zu erringen unb England« Einfluß zu bekämpfen. Immer weiter vergrößert Rußland seine Macht tm Osten. ES beseitigte den japanischen Einfluß in Korea, schloß einen Vertrag mit dessen König, ber daß Land in ein weit größeres AbhängigkettSverhältniß zu Rußland bringt, als dasjenige war, in dem es früher zu China gestanden hatte. DaS Einlaufen ber russischen Flotte in Port-Arthur ist ebenfalls ein Glied in dem vorbezeichneten Plane, keiner anderen Macht die Suprematie tn Ostafien zu lassen. Man kann kaum annchmen, daß damit dir Schritte, welche Rußland zu unternehmen gedenkt, erschöpft find- Ueberraschungen find ketneSsaüS auSgefchlofsin. Dadurch, baß Rußlanb sich in so gewaltiger Weise tn Asien engagtrt, ist eß ausgeschlossen, daß es in Europa zu Gunsten irgend einer Macht acttve Politik treibt. ES hat ein großes Jotereffe daran, daß ber europäische Friede gewahrt bleibt, und wird nach wie vor seinen Einfluß in dieser Richtung geltend machen. Wir haben also alle Ursache, mit der auswärtigen Politik Rußlands zufrieden zu sein, da fie eine Gewähr dafür bietet, daß der Friede in Europa noch lange sich erhält zum Segen der Völker.(xx) Deutsches Reich» Berlin, 16. Januar. Anläßlich de« auf heute Vor- mittag angesetzten KrönungS- unb Ordensfestes hatten fich die hier anwesenden Personen, denen der Kaiser heute Orden unb Ehrenzeichen verlieh, im Königlichen Schlöffe versammelt, wo ihnen von ber GeneralorbenScommiffion im Auftrage bei Kaiser« ble für .sie bestimmten Decorationen überreicht wurden. Nach dieser Ceremonie fand in der Schloß- capelle Gottesdienst statt, an welchem auch der Kaiser, nachdem ihm die neu ernannten Ritter unb Inhaber von Orden vorgestellt worden waren, unb die Prinzen unb Prinzessinnen theilnahmen. Die Kaiserin blieb auS GesundheitSrückstchten ber Feier fern. Nach Beendigung de« Gottesdienstes begab fich ber Kaiser mit ben Prinzen unb Prinzessinnen nach der Brandenburgischen Kammer unb darauf zur Tafel, nachdem die Eingeladenen im Weißen Saale, in der Bildergallerie und den angrenzenden Gemächern bereit« ihre Plätze eingenommen hatten. Die Kaiserin Friedrich nahm an ber kirch- lichen Feier unb an ber Tafel Theil. Der Kaiser brachte bei bem Diner einen Toast auf baß Wohl der neuen unb ber älteren Ritter au«. ES haben u. A. erhalten: baß Groß- kreuz bei Rothen Adlerorben« mit Eichenlaub: Gras Finck von Finckenstein, commanbirenber General be« 1. Armee- corps - ben Rothen Ablerorden erster Klaffe mit Eichenlaub: Admiral Köster, Chef der Marinestatton der Ostsee- den Stern zum Rothen Adlerorden zweiter Klaffe mit Eichenlaub und Schwertern am Ringe: Staatssecretär be« ReichSpost- amt« v. PodbielSki- ben Stern zum Rothen Adlerorden zweiter Klaffe mit Eichenlaub: Graf v. Bismarck, Oberpräfident ber | Provinz Ostpreußen, Freiherr v. Thielrnann, Staatssecretär des Reichsschatzamts, Director de« Departement« sür das Jnvaltdenwefen Im KriegSministerium, Generallieutenant v. Viebahv, UnterstaatSsecretär tm Ministerium der geistlichen rc Angelegenheiten, Dr. v. W'yrauch, Director tm Reichspostamt Wutko, Director im Reichsamt beß Innern Dr. v. Woedtke- ben Rothen Adlerorden zweiter Klaffe mit Eichenlaub: Geh. Ober-Poftrath, Obeipostdirector in Berlin Griesbach, Oberreichsanwalt Dr. Hamm, Geh. Leg.-Rath Hellwig, Geh. Ober-Reg.-Raih ö. Rheinbaben, Vortragender Rath tm StaatSministerium, Präsident de« OberlandeScultur- gerichtS Rtntelen- den Rothen Adlerorden dritter Klaffe mit der Schleife: Frhr. v. Hehkmg, Gesandter tn Peking, Geh. Reg.-Rath Dr. Richter, vortragender Rath tm ReichSamt des Innern- den Rothen Adlerorben vierter Klaffe: Ludwig Barnah, Großherzoglich Hessischer Hofrath in Wiesbaden, Dr. Inner, bisher Landeshauptmann für baß Schutzgebiet ber Marfchalltnseln - ben Kronenorbeu erster Klaffe mit Schwertern am Ringe: Diceadmiral Karcher, Chef der Msrine- station der Nordsee- den Krouenordeu erster Klaffe: Gesandter in Stuttgart v. Derenthall- den Stern zum Kronenorden zweiter Klaffe mit Schwertern am Ringe: Contre-Admlral Bendemann- den Stern -um Kronenorden zweiter Klaffe: Generalmajor v. Natzmer, Commandant von Berlin, Coutre- Admtral Tirpitz, Staatssecretär beß ReichsmarineamtS- ben Kronenorden zweiter Klaffe: Oberstaatsanwalt Drescher-Berlin, UnterstaatSsecretär Baron Zorn v. Bulach-Straßburg. AtssUnsd. Vern, 15. Januar. Die Gesammtzahl der Referendums-Unterschriften gegen den Eisenbahnrückkauf beträgt 86010. Wien, 16. Januar. Arbeiter veranstaltete» vor dem Rathhause eine große Demonstration, weil die Benutzung der Volkshalle behufs Abhaltung einer Versammlung, um gegen ben Antrag be« GernelnderathS Weißwaffer „die böhmischen Arbeiter wegen ber Vorgänge tn Prag nicht mehr zu beschäftigen" Stellung zu nehmen, verweigert worden war. Es fand ein Zusammenstoß mit ber Polizei statt, wobei viele Verhaftungen vorg^uommen wurden. Die Arbeiter beab- fichtlgten heute Nachmittag eine feindliche Demonstration vor der Wohnung deS Bürgermeisters Lueger. Prag, 16. Januar. Die Stimmung ber tschechischen Bevölkerung gibt fortgesetzt zu großen Besorgnissen Anlaß. Man befürchtet sür morgen, falls der Landtag, wie voraussichtlich, einen stürmischen Verlauf nehmen wird, Straßen,xceffe. Berdächtige Individuen, welche die Cocarde der internationalen Farben tragen, machen die Straßen unsicher und Hetzen den Pöbel auf. In den Waffenhanblungen find fast alle Revolver auSverkaust. Budapest, 16. Januar. In N.yrbakta ist gestern eine agrar-socialistische Revolte auSgebrochen. Die Auf- ständischen erstürmten daS RathhanS. Der ihnen entgegen- tretende Stuhlrichter wurde schwer verletzt. Erst durch das Einschreiten von Gendarmerie unb Militär konnte bie Ruhe wieder hergestellt werben. Die RäbelSführer wurden verhaftet. Pola, 16. Januar. Wie verlautet, wirb von hier aus ein österreichisch-ungarisches Kriegsschiff tn be- fonberer Mission nach Ostasien abgehen. vrüffel, 16. Januar. Der Erbauer der Congobahn, THYS, ist von seiner JnspectionSreise durch den Congostaat hierher -urückgekehrt. Der Bahnbau wird bereits iw April vollendet sein, die osficielle Einweihung der Bahn erfolgt tm Monat Juli d. I. Brussel, 16. Januar. Der neue russische Gesandte wird heute dem Großherzog von Luxemburg sein Beglaubigungsschreiben überreichen. Sofia, 15. Januar. Bet der BeisetzungSfeier- lichkeit für ben Fürsten Alexand er hielt Fürst Ferbinanb eine Ansprache an bie Offiziere. Er pries die hohen Tugenden unb ben militärischen Ruhm Alexander«. Sein Name werde ewig mit ber Geschichte beß bulgarischen Daterlanbes verwoben fein. Der Fürst kennzeichnete mit erhobener Stimme die Abdankung be« Battenbergerß als die furchtbarste, bitterste Lection, die eine unerfahrene Nation erfahren mußte. Sein Andenken werbe unvergeßlich sein. Die Rede rief einen großen Eindruck hervor. Sofia, 16. Januar. Hiesige Blätter bestätigen, daß die Uebtrtragung des Oberkommando« der Armee an König Milan nur deshalb erfolgt ist, weil Agitationen nicht nur antidynastischer Natur, sondern auch btrect zu Gunsten de« Prinzen Karageorgewltsch stattfanden. Locale- rrnd provinzielles. Gießen, den 17. Januar 1898. ♦♦ Severbeverein. Das Großh. Regierungsblatt Nr. 1 enthält eine Bekanntmachung, daß zufolge Beschlusses des weiteren AnSfchuffeS des LandeSgewerbvereiuS der § 22 der Satzungen des LandeSgewerbvereinS eine Aenderung in dem Sinne erfahren hat, daß für die Folge zur Bildung eines OrtSgewerbvereinS nicht mindestens 40, sondern mindestens 20 Mitglieder erforderlich fein sollen, und daß dieser Paragraph demnach nunmehr folgenden Wortlaut hat: „Solche in dieser Art gebildete und von dem Landes- gewerbverein anerkannte OrtSvereine, welche mit wenigstens 20 dem allgemeinen Gewrrbverein angrhörendev Mitgliedern in- Leben treten, regelmäßige Versammlungen der Mitglieder halten und keine anderen, als die ihrer gewerb- licheu Bestimmung entsprechenden Zwecke verfolgen, haben eine Unterstützung au- der allgemeinen VereiuSkafse zu erwarten, welche der Hälfte der statutenmäßigen Beiträge der Mitglieder (§ 4) gleichkommt und über deren Verwendung zu Bereinszwecken dieselben selbstständig verfügen können. WaS die Mitglieder über den statutenmäßigen Bel» trag hinaus beitragen, fließt, insofern bUfe Mitglieder eS nicht anders bestimmt haben, in die Kaffe des LandeS- gewerbvereiuS." •• Pr. Eoucertvereiu. Da- vierte die-jahrige Eovcert des ConcertvereinS brachte un- dir Bekanntschaft mit dem Kölner Gürzenich-Streichquartett, der Herren Heß, Setvert, Schwartz und Grützmacher, einem Ensemble, das zwar nicht zu den allerersten Quartrttvereinigungen zählt, da- fich aber in Musiker kreisen eine- nicht unbedeutenden Rufes erfreut. Unser Gießener Covcrripublikum ist in Bezug auf Streichquartett ziemlich verwöhnt- vor allen Dingen find eS die Quartettgenoffenschafren der Herren Walther (München) und Heermann (Frankfurt), die mit ihren Vorträgen im Eoncertverein unauslöschliche Eindrücke hinterließen und in keiner Beziehung einen Wunsch offen ließen. ES ist somit kein Wunder, wenn unS das Kölner Gürzenich-Quartett wenn auch nicht enttäuscht, so doch nicht überrascht hat. Die Streichquartette von Schubert, Beethoven und Schumann, welche sich die Herren zum Vortrag au-ersehen hatten, wurden vom Publikum beifällig ausgenommen, wenn auch die Wiedergabe unsere- Erachtens nicht überall einwandfrei war. Herr Concertmeister Heß, der Vertreter der ersten Violine, ist unstreitig ein tüchtiger Geiger und ist technisch den größten Schwierigkeiten gewachsen, doch steht sein Vortrag in der Auffassung nicht überall auf gleicher Höhe. Wir vermißten an seinem gestrigen Spiel namentlich die Vielseitigkeit der Gestaltung, die unnachahmbare göttliche Anmuth und die Vornehmheit der Auffassung, welche die Vorträge Walther- seiner Zeit in so hohem Maße auszeichneten. Trotzdem darf nicht verschwiegen werden, daß einzelne Sätze, wie da» Andante de- Quartett- von Schubert, Variationen über da» Lied „Der Tod und da- Mädchen", au-gezeichnet wieder- gegeben wurden und die Zuhörer zu stürmischen Beifalls- äußeruvgen veranlaßten. Ein vorzüglicher Cellist ist Herr Grützmacher, ein Neff: und würdiger Schüler de- be> rühmten gleichnamigen Cellovirtuosen in Dresden- ebenso waren die zweite Violine und die Bratsche bei den Herren Seibert und Schwartz in den besten Händen. Das Zusammenspiel war, wie e- von einer renommirten Quartettvereinigung nicht anders zu erwarten war, präciS und correct, wa- besonder- im letzten Satz de- Schubert'schen und iw Scherzo de- Schumann'schen Quartetts in schönster Weise zur Geltung kam. •• Oberhefsischer Geschichtsvereiu. ES sei au dieser Stelle auf den nächsten Donner-tag im Saale des Casv Ebel stattfindenden Vortrag des Herrn vr. Fabriciu» au- Marburg über „Gießener Studeuteulebeu in früherer Zeit" aufmerksam gemacht, der des Interessanten wohl Vieles bieten wird. Gäste sind willkommen geheißen und ist zu wünschen, daß zu diesem Vortrag recht Diele der liebenswürdigen Einladung Folge leisten. •*H. Kuufivereiu. ES ist erfreulich, daß die ständige Gemälde-Ausstellung im ThurmhauS am Brand immer mehr die Beachtung unserer Einwohnerschaft findet, und der aufmerksame Beobachter bemerkt, daß fich schon ein Stamm regelmäßiger Besucher gebildet, welche in dem Beschauen der wechsel-weise ausgestellten Gemälde Genuß, Anregung und Erholung finden. Nicht nur da- BildungSbedürfnih allein -rängt dazu, auch die Ablenkung, die Geist und Gemürh durch da- Beschauen der Künftlerwerke erfährt, zieht dorthin. Bedauerlich ist nur, daß so Viele dafür keinen Sinn, kein Br- dürfniß haben. Wie wenig steht man Kunsthandwerker, Studireude, junge Leute verschiedener Berufsklassen u. s. w. Da wird heutzutage geklagt, daß nicht genug geschähe, dem Bildung-bedürfniß entgegenzukommen, den jungen Leuten keine Gelegenheit gegeben sei, ihr Schönheit-gefÜhl zu entwickeln und zu Pflegen. Diese und ähnliche Vorwürfe find hier ganz und gar nicht angebracht, denn feiten- de- Kunstvereins ist «av bestrebt, Allen die Werke der Schönheit zugänglich zu machen, noch dazu für einen Prei-, Sonntag- 20 Pfg., der jede Ausrede, mit „zu theuer", oder „zu wenig Zeit" gründlich widerlegt. Man muh nur ernstlich „wollen". — Doch nach dieser Abschweifung Einige- über da- gegenwärtig Au-gestellte. An Reichhaltigkeit läßt dasselbe Nicht- zu wünschen übrig. Wir greifen bloü Einige» herau-, da- besondere Aufmerksamkeit verdient. Da ist vor Allem eine stimmungsvolle Landschaft, „Ein sonniger Morgen" von Barthel, einem Gießener, der durch seine letzten Arbeiten, die in den Ausstellungen der Großstädte auch Aufnahme fanden, die Aufmerksamkeit weiter Kreise auf fich gelenkt hat und auf dem besten Wege ist, ein hervorragender Maler zu werden. Da- Motiv zu dem hier ausgestellten Gemälde ist der zwischen Heuchelheim und Klein-Linden gelegenen Waldparthie, dem sog. „Heßler", entnommen und wird sofort von den der Umgegend Kundigen erkannt werden. „Beim Probiren" (Best-Hartmann, j München) zeigt ein Kind, das fich in eine dunkele Zimmerecke geflüchtet, um ungestört die mitgenommenen Aepsel „probiren zu können". Fesselnd und zu« Betrachten unwillkürlich zwingt „Ein LiblingSlied" von R o l l e t s ch e ck - Weimar. Im lauschigen Zimmer bei gedämpftem Lichte der Lampe fitzt eine Frau am Flügel und fingt, der Gatte, in Gedanken versunken, sichtlich davon ergriffen, sitzt abseits in einer Ecke am Tische. Von Schladitz-Berlin find mehrere Bilder ausgestellt- wir erwähnen „Ein Solo", da- eine Sängerin auf der Empore einer Kirche im Gesang ihre- Soloparts zeigt und im Detail gleich vorzüglich die Umgebung der Concerttheiluehmer wieder- gibt, ferner „Der Blumen Rache" nach einem bekannten Motiv, eine „Kärntnerin", sowie „Heimkehr". AlS Pendant dazu findet fich ein „Herbstabeud" von Baer- Pasing, eine gleichfalls wirkungsvolle Schöpfung und Natur- verkörperunq. Ferner sind beachten-werth einige Blumen- stücke von O. v. Beutinck-Frankfurt a. M., „Motiv au» Capri" von Hetz-München. Auch Maler Scheich-Gießen ist mit zwei Bildern vertreten, einer „Mondlandschaft", so- tote „Besiegt", welche- eine beendete Kampfscene zweier Hirsche darstellt. Die Bcuriheilunz der beiden Bilder müssen wir allerdings einer anderen fach- und sachkundigen Feder überlassen. Immerhin ist et ersreulick, daß heimische Kunst fich der Orffevtlichkeit zeigt. ES wären noch viele Bilder zu erwähnen, doch überschreitet deren Aufführung zu sehr den Raum dieser Blattes, wir empfehlen daher, fich diese auch anzusehen. ♦♦ Verband der Rettungsanstalten und Erziehungsanstalten. Wie wir schon früher mittheilren, hat fich im Großherzog- thum Heffen und in der Provinz Heffen-Nassau ein Verband der Rettungshäuser und Erziehungsanstalten gebildet. Er will durch den Zusammenschluß der RetrungShäuser und Er- ziehungSvereine denselben in Rath und That eine gegenseitige Stärkung und Förderung zu noch wirksamerer Ausübung ihrer Thätigkeit der Bewahrung und Erziehung der fittlich gefährdeten, verwahrlosten und mißrathenen schulpflichtigen Jugend bieten. Er will sodann aber auch als eigenstes Werk diese Arbeit forsetzen und auch auf die schulentlassene Jugend auSdehnen, um erziehlich und bewahrend an den älteren Jugendlichen zu wirken, welche gefährdet, verwahrlost uvd ungeratheu sind oder in irgend einer Weise unter den gewöhnlichen Derhältniffen nicht gut thuu und ein Gegenstand der Verlegenheit, der Brsorgniß, der Noth und Plage für Eltern, Pfleger und Behörden find. Und wahrlich, der Nothstand ist hier nichr minder groß, ja vielfach geradezu schreiend und noch bedenklicher und gemeingefährlicher! Sind doch die Klagen über Unordentlichkeit, Verdorbenheit, Rohheit und Verwilderung der erwachsenen Jugend allgemein, und wieder werden Beispiele einer wahrhaft entsetzlichen Verkommenheit bekannt, welche schon in der Jugend zu grauenhaften Verbrechen treibt. Diesem Zustande im Interesse der E-nzeluen und des Allgemeinwohls entgegen» zuwirken, hat der Verband die Sache practisch in Angriff genommen und für Jugendliche der bezeichneten Art ein Lehrlingsheim in Dillenburg (Brz. Wiesbaden) begründet, wo ein HauSelternpaar für ihre rechte leibliche und geistliche Pflege sorgt und sie bei Meistern verschiedener Handwerke außer dem Hause ihre BerufSauSbilduag empfangen. Die Gefammtzahl der im Heim aufgenommenen Zöglinge betrug im vergangenen ersten Jahre bereits 25, darunter auch mehrere aus Gießen und auf der Hauptversammlung in Dillenburg am 13. October v. I. konnten fich die Anwesenden au Orr und Stelle Überzeugen, daß hier $in hoffnungsvolle- Werk begonnen ist und in rechter Weise getrieben wird. ES ist hier ein Weg neu beschritten, der zum wirklichen Degen für Viele werden kann, an denen man sonst verzweifelte, und eine wahre Hilfe in Lagen, in denen man rathloS stand. Da will der Verband dienen und helfen, gewiß ein Werk, welches der Unterstützung aller Wohlmeinenden, welche die Zeichen der Zeit verstehen, werth ist. Such hat die Erfahrung bereit- gezeigt, daß mit der jetzigen Weise allein dem Schaden nicht ganz beizukommen ist, vielmehr für Fälle ganz besonderer Verwahrlosung geschloffene Anstalten nöthig sind, d. h. solche mit ständiger Zucht und Ueberwachung, sowie Arbeit im Hause selbst. Der Verband wird sich dieser Weiterentwicklung und Ausdehnung deS Werke- nicht entziehen können, als einer von selbst gegebenen Folge und entschiedenen Forderung zur Ergänzung des Begonnenen. Die so nöthige und durch die Zeitumstände gesörderte Arbeit will der Verband auch gerne thun, aber Vermögen und Mittel hat er nicht. Da ist er auf die tragende Mithilse aller Menschenfreunde angewiesen, und dazu ioll die ihm in Anerkennung seiner gemeinnützigen Zwecke und Ziele bewilligte HauSsammlung vornehmlich die Gelegenheit bieten. Diese Haussammlung, die in diesen Tagen durch den Collccteur, Herrn Mu ns, auch bei unS erhoben wird, sei in Anbetracht deS guten Zwecke- unseren Lesern angelegentlich empfohlen. •• Deutfche Ratioualfeste. In der Sitzung deS Ausschusses für deutsche National feste, die gestern im ReichStagS- gebäude zu Berlin tagte, bildete der Ort für dieselben den Hauptgegenstand der Berathung. AuS allen Theilen Deutschlands waren 57 Mitglieder erschienen, Vertreter de» Reichskanzlers und des Auswärtigen Amte». Auch verschiedene andere Reichs- und StaatSämter waren vertreten. Der Vorsitzende wies nach, wie das Spiel der Nationalfeste wesentlich die Stärkung des deutschen EiaheitSgedankens und die Pflege deutschen VölkerthumS durch Hebung der VolkSgesuadung uvd der BolkSkraft sei. Nach eingehender Berathung wurde be- schloffen, wegen deS Niederwaldes, drS KyfstäuserS und wegen GoSlar in Verhandlung zu treten und die endgiltige Wahl dem Vorstande bis zum 15. März d. I. zu überlaffen. ♦* Warnung. Ju deutschen Blättern werden von E. Waller, 2 HastingS Street, King» Croß in London W. C, Gelddarlehen an ehrbare Leute gegen Unterschrift angeboten. Diese Anzeige geht von derselben Schwindlergesell- schafr au», die im Sommer v. I. gle che Anzeigen unter dem ! Namen L. Hue, 6 Hastings Street, in Hamburgern Blättern veröffentlicht hat. Da anzunehmen ist, daß die Schwiuderk nach Veröffentlichung dieser Notiz abermals Naunn und Adresse t« ihren Anzeigen ändern werden, so sei hier nochmals ganz allgemein daraus hingewiesen, daß bei der An- knüpfnug von Geschäftsverbindungen nach dem Auslande auf Grund derartiger Anzeigen die größte Vorsicht anzurathen ist. Neuerding» versendet eine Antwerpener Firma, die fich „Commanditgefellschaft Th. Keßler & Co." nennt, Preislisten nach Deutschland, in denen sie verzinsliche Werthpapiere und Schuldverschreibungen gegen monatliche Teilzahlungen zum Kauf anbietet. Nach den eingezogenen Erkundigungen handelt e» sich hierbei um die Fortsetzung eines Schwindelunternehmen-, das ein gewisser Adam Mol-berger in Gemein- | schäft mit einem Georg Dilles ebenfalls von Antwerpen auS unter den Firmen „Antwerpener CommissiouSbank" und „Internationale Bank, Antwerpen" betrieben hat. Es kann daher auch bei der Anknüpfung von Geschäft-Verbindungen mit der „Commanditgefellschaft T. Keßler & Co." in Antwerpen nur die größte Vorsicht anempfohleu werden. ♦♦H. Der Deutfche Radfahrer-Bund hat in der am gest- rigen Tag? in Berlin stattgehabten Sitzung beschlossen, den Antrag einiger Vereine abzulehnen, nach welchem her Norbdezirk drS Gaues 9 zu einem selbstständigen Gau 9A «mgewandelt werden möchte. Der Deutsche Radfahrer-Bund hat hiermit den Ausführungen einer Eingabe vollkommen entsprochen, die ihm von dem Vorstande der „Wanderer", Gießener Radfahr-Gesellschafr, am 12. d. Mts in dieser An- gelegenheit übermittelt worden ist. •* Der erste Bottrags-Abeud de» Physikers Gustav Am- berg-Berliu, findet nicht am Donnerstag, sondern bereit» am Mittwoch dieser Woche in „SteioS Saalbau" statt, während der zweite Vortrag AmbergS am Freitag daselbst gehalten wird. Bet dem großen Interesse, welches die Am- berg'schen Experimental-Vorträge in früheren Jahren regelmäßig erregten, und um dabei einer UeberfÜllung de» Saales vorzubeugen, werden nur soviele Karten ausgegeben, al» der verfügbare Raum gestattet. ES empfiehlt fich daher, fich zeitig Eintrittskarten für die Amberg'schen Vorträge zu beschaffen, welche im Vorverkauf bei Herrn Ernst Challier» erhältlich find. •• Da» Winterfest der „Wanderer" G. R.-S., welche» am SamStag Abend in Stein» Saalbau stattfand, war von zahlreichen Theilnehmern, besonders auch Gästen besucht und ist in jeder Weise amüsant und glänzend verlaufen. Der unter Leitung deS Fahrwarts 2B._£>amel von Mitgliedern der Gesellschaft vorgesührte Reigen bewies, daß unsere Radler auch auf diesem Gebiete zu Hause find. Die schwierigsten Figuren und Wendungen wurden von den Fahrern ficher, leicht und elegant unter großem Beifall auSgesÜhrt. Das Kunstfahren de» Herrn Karl Vasserot-Frankfurt c. M. erregte wie immer, wo fich dieser Meister producirt, besonder» daS Interesse der Radfahrer, welche am Besten die Schwierigkeiten der einzelnen TricS beurteilen können, welche dem Nichtradler so überaus leicht ausführbar erscheinen. Concert und Theater, da» letztere auSgsführt von Mitgliedern unseres StadttheaterS, bildete noch einen Theil deS iehr unterhaltenden Programms, dem fick zum Schluß ein Ball anschloß. ♦♦ Der diesjährige Maskenball de» Hessischen Fechtverein» „Waifenschutz" findet am Sonntag den 20. Februar im Gießener Feftsaal „Lass Leib" statt. Da» vorbereitende Comiis für diese in weiteren Kreisen beliebt gewordene Veranstaltung hat bereits ein Programm entworfen, deren Durchführung für die Theilnehmer am Balle humorvolle Stunden erwarten lassen. ♦* Freie Innungen oder Zwaugrinnungen. Aus Mainz, 15. Januar, wird un» geschrieben: Seitens des Großh. Ministeriums find an den Landesverband hessischer Handwerker und Gewerbetreibender die im ReichSamt dcS Innern ausgearbeiteten Entwürfe eines Musterstatut» für freie Innungen und eines solchen für Zwangsinnungen, sowie eine» Beschlusses der JnnungSvrrsammlung über die Regelung he» Lehrlingswesens gelangt. Zum Zwecke der Prüfung dieser Musterstatuten findet am kommenden Sonntag (16. Januar) in Darmstadt eine Versammlung statt, zu welcher der Vorstand de» genannten Landesverbandes Einladung ergehen laßt. Eine Besprechung über diese jetzt im Vordergründe stehende Frage hatten gestern hier die Obermeister der Fleischer- Innungen von Darmstadt, Frankfurt, Gießen, Heidelberg, Mainz, Mannheim, Offenbach und WormS. Nach längerer Berathung an Hand der Musterstatuten wurde folgende Resolution gefaßt: „Die vereinigten Vertreter der vorgenanntes freien Innungen stehen nach wie vor auf dem Standpunkte, daß dem gesammten deutschen Handwerke eine eigentliche Hilst nur in dem Zwangszusammenschluß werden wird- sie seht» aber heute davon ab, ihre freien Innungen auszugebea, weil dieselben sehr gut organifirt und fast alle Zugehörigra umfassen, insbesondere aber, weil daS neue Gesetz den Zwang»- Innungen keinerlei Vorzüge gegenüber den freien Jnnnngeo einräumt." Eine längere DiScusston rief noch die Grenzsperre hervor und sprach man sich allgemein entschieden gegtR diese, da» Schlachtvieh außerordentlich vertheuernde Maßregel auS. -i- Michelbach, 16. Januar. Bekanntlich ist unser Dörfchen vor einiger Zeit durch eine starke Feuersbrunst heiwgefucht worden. Dadurch hat auch Forstwart R. schwere Einbuße erlitten. Dieser Tage erhielt er daS ansehnliche Geschenk von 200 Mk. von der vorgesetzten Behörde, ein Beweis dafür, daß er feine Schuldigkeit thut und daß hU Behörde mit ihm zufrieden ist. -u- Hungen, 15. Januar. In unserer Nähe ist i® vorigen Jahre im fiscalischenWalde eine Eisengrube aus- gethan worden, die 109J/2 Doppelwof.gon Eisenstein während de» Betriebes hierher auf unseren Baynhof zur Verladung brachte. Man ist, da die Sache eist nach und nach in Betrieb kommt, der Ansicht, daß die Ausbeute sich noch bedeutend erhöhen wird.z R. Reichelsheim, 16. Januar. Allmonatlich erschein» ! in den öffentlichen Blättern Nachrichten über Deutsche die i» to j°i Atdtu"^ « W Etwa zr f-ss -.fiabea-I----- Mde Q & Verkehr, * HJO" W* 00- gtdofftto X WB Das W foQ auf dem S verflossenen t bis spätestens I Sürgermeistcrei berücksichtigt. Die Erös Lage, b. h. a Uirgenneisterei Die Gebl tirnent pro Fest Vorbehalt. Di stillschweigend z thümern einzus ziehen. Das Hol Anmeldung bei Sroßherzoglichee 9»l «RUS ft"-an Wchttche Montag hn 6otfWbti 1 Gemeinde u.Z 3 Ha i „ Lai 3 , 8id walbu I XJi Auf ba< Mnni auf j Lich,d Versl 8 io " Eick M // 3 12 88 A 6id Na! I5olf»wirtt?fdbat* GeLutzeeg, 15 Jan. Frachtpreise. Weizen19,24—00,00, Sora .* 14,50-15,00, Gerste X 16,68-17,00, fcaftrX 14,16-14,60, Erbsen X 00-^0, Linsen X 28,00, Wicken X 00,00, Lein X 00,00, Kartoffeln X O OO, D-emen X 00,10. Sofortige Hilfe durch leichte Schleim- lösung bei Asthmaanfällen, Athemnoth, Luftröhrenkatarrh, Brustverschleimung bei Lungenerweiterung etc.etc. Proben mit Gebrauchsanweisung werden an wirklich Leidende auf Wunsch gratis und franco zugesandt vom Haupt-Depot: Apotheker Oscar Senff, Berlin C., Ross-Strasse 28. Tüchtige Cigarrenmacher und Uiörelmacher Amerika gestorben sind. Tine solche Nachricht hat kürzlich In unserem Städtchen lebhafte Bewegung hervorgerufen, denn «in auch im „Gieß. Anz." bekannter Verstorbener hat hier nahe Anverwandte und der mit Tod abgegangfne Herr soll die bedeutende Summe von 13i/2 Mill. Dollars htnterlaffen haben. Etwa zehn Familien von hier würden sich, abgesehen von anderen Personen auf der Wetterau, unter den Erden befinden, die Anstalten macken, dex Sacke näher zu treten. 6741 Lagwtgst-atze 87 Parterrewohnung. 5 .Htomvr, Badezimmer re. sowie Garten, per 1. April 1898 zu vermiethen Näheres bei Sehr. Rose«ba«m, Westanlage 36. Holzversteigerung tat Gießener Stadtwald. Montag, den 24. Januar 1898, Vormittags 9*A Uhr beginnend, sollen im Fernewald und in» Stadtwald, District Annaberg, meistbietend versteigert werden: Neueste Nachrichten. Depeschen de8 Bureau „Herold". Prag, 17. Januar. Auf dem Graben fanden gestern Mittag wieder grobe Ausschreitungen gegen die deutsche Farbe tragenden Studenten statt. Dieselben, 8 an der Zahl, wurden von der Menge umzingelt, man rief ihnen zu, fie sollten die Kappen abnehmen, sonst würde man ihnen fie vom Kopfe schlagen. Einer der Studenten wurde blutig geschlagen- auch einer der Polizisten thatlich angegriffen. Die Studenten flüchteten in ein deutsches HauS, von wo sie später in Begleitung von je 2 Mann Polizei einzeln in ihre Wohnungen begleitet wurden. Ea. 500 Socialdemokcaten zogen vor das Gebäude des jungtschechischeu Blattes ,Narodnh Lysth", vor dem man gegen die Tschechen demonstrirte. Sie durchzogen alsdann die Straßen, ohne indessen besondere Unruhen zu erregen. Unter der Bevölkerung herrscht sehr große Erregung, da man eine Wiederholung der letzten Unruhen befürchtet. Prag, 17. Januar. In der heutigen LandtagSfitzuug wird der Statthalter eine Regierungserklärung in j^telie^esiich^jl 654] Eine «camientochier sucht Stelle als Hausmädchen oder Mädchen allein. Näheres Dammstr. 45. Lich, den 15. Januar 1898. Im Auftrag: Großh. Bürgermeisterei Lich. Heller. 682] Sofort eine fauberc _ • W* Lanstrau -«sucht. -WA Sbelstraste 13. NorMilijks Sauerkraut Essig« und SalMurken. gut kochende Erbse», Linsen und Bohnen empfiehlt 683 C. Roth II., UMorstr. 5. Eichenftämme mit 27,56 fm (qrößtentheils Bau- und Wagnerholz), Kiefern- und Fichtenstämme mit 16,76 fm, KieferN'Derbftangenmit0,86frn 60 44 304 Egly & Bindewald, Cigarrenfabrik._____ abfichtigt, dem Gericht die Resultate einer persönlichen Untersuchung zu unterbreiten. Paris, 17. Januar. Fünf Aktenstücke, welche die Protocolle der Marine-Commtsfion enthalten, find im PalaiS Bourbon gestohlen worden. Die gestohlenen Acten sollen von der größten Bedeutung fein. Auf das in Ord.-Nr. 5 unter gereimt auf jeden Bezirk für sich eingereicht werden. 30- 40rm '9 N E> Kiefern- „ »ä- - 5 I aller Art bringt jedes zur herr- I liebsten Entwicklung in nie ge- Isehencr Bläthcnpracht mit dem I ersten u. besten Originalprliparat MuHche's Blunacndliiiser M_____Pack, i 30 u 40 Pfg. nur bei: A. Noll, Drogerie, Bahnhofstr. 61. 669 Vorträge des Herrn Gustav Amberg, Physiker, Berlin, in Steins Saalbau. Mittwoch den 19. Januar, Abends 8% Uhr: Thema: Aus dem Gebiete des Schalles und der musikalischen Töne. Freitag den 21. Januar, Abends 8‘, Uhr: Thema: Mcht und Farbe — Spectral-Analyse. Ausführliches Programm in der nächsten Nummer. Karten für Nichtmitglieder ä 1 Mk. für jeden Abend, 1,50 Mk für beide Abende sind za haben bei den Herren E. Challier, Neuenweg, H. Noll, Markt und C. Orbig, Bahnhofstrasse, sowie Abends an der Kasse; für Mitglieder (gratis) und deren Angehörigen (ä 50 Pfg. für jeden Abend) bei Herrn C. Orbig, für Mitglieder des Ortsgewerbe-Vereins bei Schuldienerin Frau B e$Ug Aeterwes' Die Vorstände. HopsenharAung, altrenommirtes christl. Haus, sucht geeigneten 668 Vertreter. Gest. Offerten sub. A. B. Nr. 66S an die Expedition dieses Blattes. „ „ Birklar Hungen Langsdorf Lich (Bezirk Vorderwald u. Grohehäuserberg) dto. (Bezirk HMterwald) Muschenheim Oberbessingen Ellingshausen Fürst!. Solms-Lich. Oberförsterei Buchen-Scheitholz, Nadel- „ Buchen-Knüppelholz, Eichen-Knüppelholz, Nadel Knüppelholz, Eichen-Stockh lz, Nadel- ^ormischw^^^^ Tausche mein Haus prima Lage in Frankfurt a. M., weuig belastet, gut oermiethet- Ueverschntz nach Abzng aller Steuern und Abgaben 8450 Mk In Zahlung nehme kl. Object evenll- auch Landgut oder Baustellen. Off- unter G- B. 451 an Haatenstet« «. Bögler, ryrankfart am Main. 549 Nadel- „ Erlen- „ Die Zusammenkunft ist im »ald an der Strangswiese. _ _MESSSEF eg>3.!i0 ______ DL Pli. 180 Httteiinja. ÄuJ Mail', nbcc: ftctttnl de« Ö«? 'uttnbrvk hrssisckitt ftr lle :■ btl tl MchnsttMt iiü F -lXKillM=n8ul' '6Wi‘ , . l* ,'-U in Bttt e-mq (>6- ft* „tat i-i!l" errl. $«» “4 . ‘.....»inte ’* g ,untt i" 5Ä-«rt® ■ v* * 0* blt W -«iS-’- 1 «?«'>< Kll*> 1,k" Hl °« »rigw in. k .®1 Doa 6,;*.,/» ” WB1 •Ä tes» M »«K. l"' fc - ' »tlfrtm ht . t . »a U '6,6 in bhin r» 1 M HHtel 8-ßn «i ionbtrn dnrm - -Dmi-t Saaibon* fiatt 8rm°g böjiitt wtliti dir U ■ M|ani Jchrll ngd- llktiffüllwz dir Saals Äcncn Lurgeztbui, alt da Kt la|er, sich zetq komizr zu brschassa tTboh.td) siai 6.1<, Btltd flanfavd, war v« rt ui Nmn brsmht nti llfcjtnfc vrrlaufra. Da ton Mtglirdm = Netti, fccB imsvr Äallo -t suü. tii ’iteitiigftn « :cn bin ß^rnn fitn i ßr:Ji alltzrsühri. ts lalstttt'FlwkinN e. v •hin pufccciti, brivndv 4t a» vetzen dir Echwtch rt.ila förntr, erlitt da fürtar rrinern. 6oncc str iw Nüjlicdkrv onitrtl rtza! M irht merhalttv tta M il H Wi» Mitral Mt tir- 20. ^tbruoi i h«t. tal DO*tttitti! iria Hüthi giBirtait Iß -9u rrnvnsu, dn» Dan B Mt tztmorvolli Snnie Paris, 17. Januar. Gestern Abend wurden an mehreren Punkten der Stadt größere Kundgebungen veranstaltet. Banden von 300 bis 1000 Personen zogen durch die Boulevards und rtrfeu ^Nieder mit Zola". Mehrmals kam eö zu Zusammenstößen mit der Polizei. In der Nähe der Wohnung ZolaS demoltrte die Bande die Fensterfront eines Hauses, in der Meinung, daß dies ZolaS Wohnung sei. Loudon, 17. Januar. Nach einem Drahtbericht aus Konstantinopel hat der Sultan auf Vorschlag deS Marine- ministerS die Ausrüstung und AuSbefferung von acht Panzerschiffen der türkischen Flotte der Firma Krupp-Effen übertragen.____________________ - De« K-anrhtilS-Erscheinunge« beim WitternngS- wechsel wird oft viel zu geringer Werth öctg'legt. Manche Menschm versäumen eS, den ersten Erscheinungendes Unwohlseins zu begegnen, und legen dadurch den Keim zu längerem Leiden. Als ein sehr wirksames Vorbcugungsmittel, das namentlich bet Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwcrden und Ernährungsstörungen sofort angewandt werden sollte, ist das Fletsch Pepton der Compagnie Liebig, hergestellt nach Prof. Kcmmertch's Methode, zu oezeichnen. Dem geschwächten Magen bietet es eine ihm hochwillkommene Erholung, denn es führt seinen hohen Werth an Nährstoffen dem Körper sozusagen direct zu; keine Substanz verdaut sich so leicht, wie das Pepton. Deshalb leistet Liebig Companys Fleisch Pepton Schwachen. Blutarmen und Kranken die werthvollsten Dienste; überhaupt ge- wäbrt es Genesenden zugleich Labung und Stärkung. 676. Gingesaudt. Gieße«, 17. Januar 1898. DaS Belegen ganzer Tische von einzelnen Herren bet den Bierconcerten tn Steins Garten wird vom Publikum als ein Soßer Uebelstand empfunden und dürften diese Zeilen vielleicht dazu ttragen, hierin Abhilfe zu schaffen. So hatten wir beim gestrigen ", Eoncert Gelegenheit, wahrzunehmen, wie etwa sechs Herren eine Tafel von zwanzig Plätzen für sich in Anspruch nahmen und trotz Ueberfüllung des Saales vom Kellner frethalten ließen. Da wir unS trotzdem setzten, bekamen wir einfach kein Bier und erst nach lmgen Verhandlungen mit dem Kellner konnten wir bedient werden. Daß sich die Herren, für welche angeblich belegt war, einfanden, haben wir nicht bemerkt. Es ist doch mindestens eine Ungerechtigkeit, cuenn Leute, dte ihr Eintrittsgeld bezahlt haben, sich nach Plätzen herumicklag-n sollen, wenn, wie gestern, vier ganze Tafeln frei sind. MrchttcheAnzeigen der evnng.GerneinSe. Montag den 17. Januar, AbendS 8 Uhr: Bibelft»«-« im Confirmandensaal der Johanneskirche. Psalm 8. ’Pfarrer Dinaeldey. 78] Wohnung mit 4 Zimmern (3 Treppen hock) an ruhige Miether per 1. April 1898 abzugeben. Küche auch mit KochgaSeinrichtung GelterSVeg 91. 330] Wegen Versetzung des Herrn LandgerichtSrath Kullmann ist der 2. Stock von 5 bis 6 Zimmern vom 1- April ab zu vermiethen. A. Georg Wwe.,Mer- straße 2, Ecke der Nordanlage. Fest m Her I 30 - - Submsssicns-Verkauf bereits gefällten Holzes. Das nachstehende, im laufenden Winter gefällte Bau- und Nutzholz ssll auf dem Wege der Submission verkauft werden und sind Gebote in oerschloffenen und portofreien Schreiben mit der Aufschrift „Holzsubmission" bis spätestens den 1. Februar 1898 bei der unterzeichneten Großherzogl. Bürgermeisterei Lich einzureichen. Später eingereichte Gebote bleiben un- berücksichtigt. Die Eröffnung /der eingelaufenen Schreiben erfolgt am folgenden Tage, d h. am 2. Februar 1898, Vormittags IO1/, Uhr, auf dem Bürgermeistere'.'Bureau in Lich, in Gegenwart der etwa erschienenen Bieter. Die Gebote sind getrennt nach Waldeigenthümer, Holzart und Sortiment pro Festmeter und Raummeter einzureichen, und zwar ohne jeden Vorbehalt. Die allgemeinen Verkaufsbedingungen, denen sich die Käufer Mschweigend zu unterwerfen haben, sind bei den betreffenden Waldeigen- ühümern einzusehen oder gegen 70 Pfg. in Briefmarken von uns zu beziehen. Das Holz wird auf Wunsch im Walde vorgczeigt nach vorheriger Anmeldung bet den sub Ord.-Nr. 1 bis 9 angeführten gleichnamigen Großherzoglichen Bürgermeistereien. 5 bis 7 Zimmer mit Zubehör zu vermiethen. 459 ________________Stepharrftratze 11. f’68] Tine Parterre-Wohnung von 4 Zimmern mit allem Zubehör und Bleichplatz in schönster Lage per 1. April zu vermiethen. Näheres in der Expedition d. Bl- 103] Der 1. und 2. Stock, je 5 618 6 Zimmer nebst Zubehör, zu vermiethen. Bleichstratz« »1 (Neubau). 216] 3 Ztmmerwshnung per 1- Febr zu vermiethen, sowie ein möbl Zimmer. _____________________Liebig»-. »1. 293] Der mittlere Stock, 4 Zimmer, ist zum 1. April zu vermiethen. Georg Ke», Neustadt 6. 187] Möbl. Zimmer zu vermiethen _________________«teinllraße 71. 6o] Hübsches unmöblirtrS Zimmer per sofort zu oerm. Gtephaaftr. 11. pari. 539] Ein großes, freundliches Zimmer, möblirt oder unmöblirt, zu vermiethen. ____________Vuth, Marbvrgerstr. 24. 477] Hübsches, möblir.eS Zimmer zu vermiethen.______Lvdwlgftr. 6, UL 615] Wöbl. Zimmer, mit oder ohne Vertston, zu oerm- Güdanlage 7, pari. 663] MöblirteS Zimmer zu vermieth.-n- Bahnbofftratze 28. 689, Möbl- Wohn- und Schlafzimmer mit oder ohne Pension, sofort zu ver- miethen.__________LSberftr. 10, pari. 616] MöbltrkeS Zimmer zu vermiethen. Marktstr. 16, im Laden. I Stellenangebote"^ GMe Mickelmachcr gesuchl. 679___Wiesenftratz« 1 Hausbursche wird gesucht vün 673 <4>oe 15./1. « vom 8./1 (kotttU vom Ä Torrel 15/1. ft ÖCOT 8./1 15./1.| 8./1. 15./1. 8./1 Ltaatsfapiere. 4 3 Ung. Goldrte.. do. Anl. 103.10 91.70 103.25 98 — Sifrud.'-riorii. Deutsch«. 4 Pfandbriefe. Gothaer unkb. 37, Westdeutsche Bodcncredit 100.50 Der. Königs- u. Laura . . . 185.90 186.- Deutsch«. 103.25 97.30 103.35 97.90 102.50 102.60 4 do.Staatsrte. 100.15 101.— 4 Hess. Ludwigs- 1903 .... 102.- — — in Cbln . . —•— stifend.-Artiei. 3-/2 3 3«/s 3 38, 3-/r D. ReichS-Anl. do...... Preuß.Consols do...... Badische v. 86 Bayr.St.-Obl. 103.30 97.50 103.30 97.95 102.20 102.65 17, 5 17, 5 4 do. E.B.Gold v. 89 . . . . Arg. um. Anl. do. äuß. v. 88 ChinestscheAnl. Egypt. unific. . 103.40 80.20 70.05 100.85 103.50 78.65 69.30 104.— 4 4 4 4 bahn v. 68/69 do. v. 75/78 . Allg.dt.Kleinb. «ullLndtsch«. Elisab.-B.strfr. Kaschau - Oder» 100.25 100.25 102.40 103.— 100 20 103 20 102.80 4 4 37, 4 Grundschbk. Ser. V—VI do. I—II do. unk. 1906 Frkst. Hypb!. XIV..... 103.40 100.20 100.— 100.75 103.40 100.20 ICO.— 100.90 4 4 4 47, Ung. Lds.-Ctr. Diverse. Buderus . . . Eisenb. Rtbk. . Hirzh. u. Lollar 99.30 101.— 101.50 98.90 101.— 101.50 Oest. Staatsb. do. Südbahn Gotthar dHahn. Jura-Simplon Princ Henry . 297.'/. 72.*/, 153 50 88.— 117.- 296.'/, 72.8/, 152.30 117.20 4 a.Heff.Si.-Obl. 102.40 102.50 g 97.25 97.30 berger v. 91 ——. —— 102.80 37, bo.XII—XIII 99.— —.— KanK-Artiev. r-ofe 3-/- do...... 102.60 102.60 5 do. Eisenb. . do. Silber. . 92.85 93.30 4 Lombarden . . 101.25 101.30 37, do. XV. . . 100.- 100.— 159.55 in Piocenlrn. 3 do...... 94.70 —.— 3 24.85 24.90 3 do...... 77.90 78.— 4 Frkft. Hyp.- Dtsch.Reichsbk. 159.60 4 Bad. Th. 100 . 144.80 144.10 3V2 Württemberg. « »iLndisch«. 102.10 —.— 2tädte-Vbl. 4 3 Oest. Staatsb. do. I-VIII . 104.05 95.30 116.20 95.10 4 Creditverein do. Ser. 27 . 99.60 102.60 99.55 102.60 Berliner Hand. Darmstädt.Bk. 174.50 159.30 176.40 159.50 4 5 Bayer. Th. 100 Donau - Regul. 162.— 114.20 159.90 113.30 5 Griech.E.B. v. 1890 33 75 32.20 4 37- Darmstädter . do...... 101.80 100.30 100.50 3 3 do. v. 85 . . do. Erg.-Retz 92.25 94.30 91.85 93.95 37, do. Ser. 28, 30, 33 . . . do. Ser. 29 . Ldw.Cred.-Bk. Hambg. Hypbk. Ser.141—250 do. 46—130 Meining. Hyp. do. neue . . 99.20 —.— Deutsche Bk. . Dt. Genossbk.. 210.70 116.40 210.40 37, 3 Cöln-Minden. Madrider. . . 138.15 44.50 138.70 45.30 4 5 3 4 /2 3 Griech.Monop. Italiener Rte. do...... Oest.Goldrte.. Oest. SUberrte. Portug. Staat 38.50 94.50 59.30 103.50 86.50 34.30 21.55 101.30 35.45 94.80 59.45 103.15 87 — 33.20 37. 37, 4 37, 4 4 97, Gießen er (alte) do. v. 96 . . Mainzer . . . do...... Offenbacher. . Wormser . . . do...... 100.50 101.60 101.30 103.50 102.60 101.20 100^50 101’10 103.50 102 — 101.20 3 3 3 4 3 3 Prag-Dux 96 . Raab-Oedenb. (alte) . . . do. v. 97 . . Rudolf Gold . Stal. gar.E.B. Livorneser . . 88.— 84.90 79.— 103.00 58.55 61.40 85.— 82.— 102.40 58.70 61.60 37, 4 4 37, 4 4 99.80 101.95 100.75 99.75 98.— 101.— 99.80 101.85 100.75 99.50 98.15 101.— Disct.-Comm. Dresdener . . Mitteldt. . . . Nationalbk. . . Oest.Ered.-Act. Iidiftrie-Artini 201.70 163.65 118.40 155.45 302.5/8 203.40 163.70 118.50 301'7b 4 5 3 27, 3 Mnn. Th. 100 Oesterr.v.1860 Oldenb.TH.40 Raab-Grazer . Türk. fts. 400 per Stück in Mk. 134.80 128.65 130.— 81.80 36.55 134.25 128.50 129.10 92.- 36.90 do...... 4 Lissaboner . . 66.70 65.70 4 Sicil. v. 91 . 94.95 95.30 37, do. unk. 1907 99.80 100.— Kleyer Fahrrad 283.80 Ansbacher fl. 7 38.70 38 60 Rum. am. Rte. 103 10 4 Rom II—VIII 94 90 95.05 5 Toscanier . . 94.55 94.70 4 Pomm. Hypbk. 100.50 100.20 Henninger Augsburg, fl.7 23.05 22.80 Ruffen v. 80 . Schweden v.80 Serben v. 95 . Spanier . . . 98 — 17, Buenos - Aires 78.50 7 7 50 4 Ruff. Südost . 102.30 4 Preuß. Hypbk. Brauerei. . 146.50 ——— Brschw.Thlr20 112.50 109.70 ö,/2 4 4 64.70 61.20 97.- 25.60 22.25 60.90 96.75 25.50 22.3( 4 ql/ Lindtshri.Aul. S.-Braunf.. . —.— 4 4 4 do. Südwest Rjäsan - Urals! Wladikawkas . 103.10 102.15 104.25 102.05 4 87, VIII—XII do. neue. . . do. 1905 . . 100.20 101.— 100.— 101.— Farbw. Höchst. Nordd. Lloyd . Bochumer Guß 450.— 111.— 202.60 445.50 112.— 205.90 Freiburg, fs. 10 Maüänd.fs.10 Meininger fl. 7 26.70 12.60 22.10 26.30 12.50 21.90 1 1 Türk.Zoll-Obl. bo.cono.Lit.C. do. Lit.D. 37, 31/, L Lich . ’ ' Psnbq.-Bierst. 80.— 80- 5 3 Anatolier. . . Salon.-Mon. . 95.30 1 59.75 94.80 1 58J)5 37, Rhein. Hypbk. unk. 1904 . 99.30 100- Gelsen!. Brgw. Harpen. Brgw. 184.90 186.90 187.90 193.60 Pappenh. st. 7 Venediger L. 30 22.60 22.15 22.50 22.50 *6? * Koniag^' toa rtw w» SP« üiet” ** btigeltg*' 8ttr.: D°S Ei t i der Groh! au die G Mit M SklafirlchSheS gfiitn Itaovrl 1896 imb 189 < ' fDb besonders I An Wen-Bai- Air ttiud Leise dekauot fällig grweseae yto 1897 , 4. Onortal 18 III zum 25. b Nach dieser Ze Mtu bett.: Dir pi Da von 12.1. M. ( und Waagen bekannt grgr zeiger Nr. 5 wird, machei Zateressk bei Matze, Gewi Klchtigkeit ui Lolpiüsung f «folgen, iiab . »Haben d" Straße Q, 7» ist »obl Z'-itung. 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