M 139 Erstes Blatt. Freitag den 17. Juni 1898 Keneral-N^eiger Amts- und Anzeigeblcrtt für den Aireis Gießern Gratisbeilage: Gießener Familienblätter 570i OIW Mi Liuahme Dos »«zeigen zu der Nachmittags für den 'rügenden Lag erscheinenden Nummer bis Norm. 10 Uhr. Alle Anzeigen-DermittlungSstellen deS In- und Ausländer nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger -nt-ege« ttebectbo, Sxpedition und Druckerei: Kchutstraße Nr. 7. Bit«««- Gütlicher le|le, Catinne, Adresse für Depeschen: Anzeiger Siehe«. Fernsprecher Nr. 51. Die Kosten -es spanisch-amerikanischen Krieges. Was der Krieg die Ver-intqten Staaten kostet, bertlbet spricht sich die „Ncw Yorker Ha> delsztg." folgender- mißen auS: Für den ersten Monat stellen sich die Kriegs' festen der Bundesregierungen, einer offiz'öftn Aufstellung gentafe, auf nicht weniger als 80 Millionen Dollar oder auf nahezu 3 Millionen Dollar den Tag. Da in diese Summe bfct Kosten für die Vorbereitungen zum Kriege, durch An- schaffang von Sch ffen, Kanonea und sonstiger Ausrüstung kt.ngrschlofsen find, werden fich für die Folge die Kciegskosteu m eit niedriger stellen. Immerhin rechnet man jedoch in Dgierungskrrisen für die kommende Zeit auf eine Ausgabe für jdciegSzwlckr von 1 Million Dollar den Tag. Den größten Vortheil von diesen enormen Ausgaben haben natürlich die Lieferanten von Materialien aller Art, da die Regierung bei bet Kürze der Zett und der Schnelligkeit der Lieferung fich nicht auf die Ausschreibung von Angeboten eivlaffeu konnte, sondern das Kriegsmaterial kaufen mußte, wo es am schnellsten in erhalten war. Allein 25000000 Dollar find für den Ankauf von Schiffen verwandt worden und trotzdem, daß die -reise von einer doz: eingesetzten B-Hörde festgesetzt wurden, find dennoch viele Schiffe weit über ihren Werth bezahlt «ordeu. Rechnet man hierzu noch die Summen, die für die Miethe von einer Anzahl S-tiffr bezahlt worden find, daun dellen fich die Ausgaben allein für Schiffe auf 38000000 voll., oozu noch an 10000000 Dollar für deren Ausrüstung temmt. Tine große Rolle tu dem «rtegsetat spielen die Sohlen, für die bis jetzt schon über 3 000 000 Doll, gezahlt Eden. Dte nachfolgende Aufstellung, die auf Schätzungen - Mn Sachverständigen, auf Grund der von der Regierung bezahlten Preise bafirt, liefert eine U-berficht über die Haupt- Dosten der zur Anschaffung des nothwendigen Kriegsmaterials bisher gemachten Ausgaben. Für Ankauf und Miethe von Schiffen 38000000 Doll., sLr deren KciegsauSrüstung 10000000 Doll., für Kohlen $000 000 Doll., für Truppentransport 3500000 Dollar, flr Armeebedarf 7 000000 Doll., für Kanonen und Munition 8000000 Doll., für Armeesold für einen Monat 2700000 Doll., fLr Martnefold für einen Monat 640000 Doll., für Kabel anb Telegramme 75000 Doll., sonstige Ausgaben zehn Lauterbach, 14. Juni. Nachdem dte Arbeiten für da« 25. Gauturnfest vergeben find und ein Thetl der Einnahmen fichergeftellt ist, läßt fich das finanzielle Ergebatß soweit übersehen, daß bet einem normalen Verlauf des Feste« auf Deckung der Kosten durch dte Einnahmen gerechnet werden kann, bei günstiger Witterung aber noch Etwas für den Turnhallen-Baufonds übrig bleiben dürfte. Der Eintritt«- preis wurde dabei so niedrig gestellt, daß auch dem Minderbemittelten der Besuch deS Festes nicht schwer sällt. Zur Denkmalspflege schreibt man der „Franks. Zig. : „Ist denn der Frankenstein wieder bewohnt?" So fragte »ich nämlich ein Reisegefährte auf gemeinsamer Fahrt von Frankfurt nach Heidelberg. Warum? meinte ich. Run dte Burg fieht doch ganz ander« auS, als vor ein paar Jahren- fie scheint ausgebaut zu fein, wie GutenfelS bet Caub! Allerdings, — der Frankenstein sah ander« au« al« sonst- al- alter Freund der Bergstraße benutzte Ich die erste beste Gelegenheit, dem Frankenstein, dem weithin fichtbareu nördlichen Vorposten der schönen Bergstraße, wieder einmal dte Garde-Regimenter vollzählig vertreten. Auch viele Der« eine und Privatpersonen legten tm Lause des Tage- Kränze am Denkmal nieder. Der Kaiser und die Kaiserin waren mit dem Prinzen Adalbert kurz vor 11 Uhr in Potsdam eingetroffen und begaben fich direct -um Gottes Men ft e nach der FctedenSkirche. Der Kranz, welchen fie an der Grabstätte ntederlegten, hatte über einen Meter im Durchmeffer und war ganz ans weißen Blumen gewunden - die lange weiße AtlaSschleife mit goldenen Franzen trug die Buchstaben W. uod A. V. mit den Kronen darüber in Gold. D>e Kaiserin Friedrich, der Großherzog und die Großherzogin von Baden, der Erbprinz und die Erbprtnzesstn von Meiningen, Kronprinz und Kronprinzesfin von Griechenland, Prinz und Prtuzesfin Friedrich Earl von Hoffen und andere Fürstlich, leiten hatten prachtvolle Kcäaze, aus deren Schleisen Anfangs- । buchstaben verzeichnet waren, niederlegeu lassen. Diesen Kränzen reihten fich dte der Generaladjutanteu an. — Der 15. Juni ist bekanntlich auch der TodeStag de- Prinzen Friedrich Carl, dessen Sarg io dem Grabgewölbe zu Ntkolskoe gletchsallS gestern mit Kränzen und Blumen reich geschmückt war. Das Kaiserpaar hatte einen kostbaren Kranz aus Rosen mit welßer, goldbesranzter AilaSlchleise nieder- legen lassen, Prinz und Prinzessin Friedrich Leopold erschienen persönlich uno verweilten längere Z it in der Gruft. Die Gemahlin deS verewigten Prinzen, die z. Z. nicht in Berlin ist, hatte einen Kranz au- weißen Rosen gespendet. Weitere Kränze waren u. A. niedergelegt vou den OsfizlercorpS des 1. Leib Husaren Regiment- Nr. 1., deS Husareu-RegimentS v. Ziethen und des Infanterie. Regiment- Generalfeldmarfchall Prinz Friedrich Carl von Preußen Nr. 64, vom Verein ehemaliger Kameraden der Z'etheu-Husaren und vou der „Ber- etotgung Prinz Friedrich Carl". Limburg, 15. Juni. Der Abt Domtuikauu- Willi au-Marteustatt tu Nassau ist heute Vormittag zum Bischof gewählt worden. Kreuznach, 15. Juni. Die kaiserlichen Prinzen August Wilhelm und O-kar trafen um 10'/, Uhr hier ein und nahmen tm Hotel du Nord Wohnung. Mit dem gleichen Zuge reisten die schwedischen Prinzen Gustav Adolf und Wilhelm OSkar nach Baden Baden weiter. Locales tmfc provinzielles. Gießen, 16. Juni 1898. *• Erueuuung. Se. Kgl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädtgst geruht, am 9. Juni den Geometer 1. Klasse Bernhard Engroff aus Raunheim zum Revision-- geometer bei der Oberen landwtrthschaftlichen Behörde, mit Wirkung vom 1. Jult l. I., zu ernennen. — Zum ©teuer» ausseher, wurde ernannt am 4. Juni l. I. der Militär- auwärter Bice Wachtmeister Christian Bausch auS Langsdorf. *• Dem Regiment Kaiser Wilhelm. Dte „Darmst. Ztg." veröffentlicht dte Depeschen, welche am gestrigen Tage zwischen Sr. Majestät dem Deutschen Kaiser und Sr. Kgl. Hoheit dem Großherzog gewechselt worden find: Berlin, 15. Juni. (Sure Kgl. Hoheit haben an dem heutigen sür Mich so bedeutungsvollen Gedenktage Meine braven Hundertsechzehner, deren Chef zu sein Ich Mich glücklich schätze, durch Verleihung von Haarbüschen ausgezeichnet. Ich erblicke hierin ein erneutes Zeichen der Freundschaft und Ausmerksamkeit gegen Mich und spreche Eurer Königlichen Hoheit hierfür mit Meinem herzlichsten Gruß Meinen warm empfundenen Dank aus. Wilhelm I. R. Abend in Stein« Garten stattfand, war, rote bet de« der Kapelle vorausgehenden guten Ruf nicht anders zu erwarten stand, sehr gut besucht. Dte einzelnen Stücke de« sehr gewählten Programm« wurden unter Leitung deS Kgl. Mufikdirigenten Herrn R. Damm mit gewohnter Tüchtigkeit auSgeführt. Außerordentlichen Beifall fanden „Zwei Fanfaren- märfche", unter Benutzung von acht historischen Trompeten mit gestickten Paradeflaggen vorgetrageu, sowie das von Herrn Trompeter Gies ecke mit vollendeter Meisterschaft geblasene Plstousolo. Der oft stürmische Beifall der Hörer wurde durch schneidige Einlagen erwidert. Den Schluß bildete der Cavallerie Zapfenstreich. — Zu bedauern bleibt nur, daß dte wackeren Halberstadter nicht länger in Gießen verweilen. •• Huude-AuSstelluug. Za der am Samstag und Sonntag auf der Schönen Ausfichr statlfindenden Ausstellung von Jagd- und LuxuShnnden find bereits Hunde ein- getroffen und werden bis Freitag Abend die meisten auge- kommeu fein. Unter ihnen befindet fich der schönste und werthvollste Bernhardiner-Rüde „Athos", im Besitze deS Herrn Carl Hopf, Niederhöchstadt i. T. Derselbe ist im Katalog für den enormen Preis von 20 000 Mark als verkäuflich ausgeschrieben. AthoS ist ein langhaariger Bern- I hardtner und bilder eine Seltenheit auf khnologischem Gebiete, j Sein mächtiger Körper- und riesiger Knochenbau, der enorme Schädel und die kräftige Musculotur machen einen impofantea Eindruck, der noch bedeutend erhöht wird, durch den lebhafte« Ausdruck der fchönen, treuen Augen. Auf allen Ausstellungen, wo er gezeigt wurde, hat er die höchsten Preise und Auszeichnungen erhalten. Am Freitag Abend wird schon ein lebhafter Verkehr auf der Schönen Aussicht stattfinden, da die meisten Aussteller und dte Preisrichter bereits eingetroffe« sein werden. Die Ausstellung--Hallen sind fertig und bieten | für die gemeldeten 600 Hunde reichlich Platz. Der Besuch der Ausstellungslocalitäteu ist daher beute schon sehr zu empfehlen. Hoffentlich hat Jupiter Flavias Einsehen und I wird unserem rührigen „Verein zur Züchtung reiner Hunde- | raffen* gutes Wetter bescheeren. •• Auf der Huude-Ausstelluug wird, wie wir In Ergänzung früherer Mutheilungen erfahren, auch der bekannte Züchter Grottkop in Bockhorst vertreten sei«, und zwar I mit „Ftddh Orlow Billy", einem überaus scharfen und schone« I Foxterrier, der von beiderseitig prämttrten Eltern stammt und fich zur Zeit im Besitze des Herrn Rühl in Frank- I fnrt a. M. befindet. •• PretSCorso. Zu dem PreiS-Corso der Rad- fahr er, welcher aus Anlaß der Gau-Wanderfahrt am kommenden Sonntag dte Straßen unserer Stadt beleben wird, haben fich bis jetzt 17 Vereine gemeldet. Es stad die- beinahe noch ein Mal so viel, als beim ersten Rad- I fahrerfeste am Corso thetlnahmeu. Man will mit dieser Veranstaltung beweisen, daß die Mannschaften, nachdem dieselben dte Nacht hindurch unterwegs waren, noch frisch und kräftig genug find, das immerhin auf gepflasterten Straßen I anstrengende Corsotempo zu leisten. Jedenfalls werden die | Straßenpaffanten am Sonntag eine angenehme Augenweide I durch die Veranstaltung bekommen. Fahrraddtebstrhl. Gestern Abend wurde ein in den Reuest Säuen stehende- Fahrrad, während dessen vefitzer im Laden geschäftlich zu thun hatte, entwendet. Da- Rad I ist mit Nummer G. 196 versehen. Anzeige ist erstattet. I Hoffentlich gelingt es bald, den Fahrradmarder zu ermitteln. cht A een, Nezugspreis vierteljährlich 2 Mark 20 Psg. monatlich 76 Psg. mit Bringerloh«. Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. Deutsches Reich. Darmstadt, 15. I nt Der Großherzogliche Hof- ^alt wtrd von morgen an nach Jagdschloß WolsS- 2 art en verlegt werden. e r , 1 Berlin, 16. Juni. Am 15. Juul war das Mausoleum der FrtedenSktrche in Potsdam reich mit Palmen und Orangenbäumen geschmückt, während herrliche Blumen das Denkmal de- Kaiser-Friedrich umgaben. Schon am trüben Morgen kamen die Abordnungen derjenigeu Regimenter, deren Ches Kaiser Friedrich gewesen war, um Kränze mit WidmuugSschleifeu niederzulegeu. Ferner waren u. A. uckerti bichen Swahl- ___ jted*W ich leichter unb f* fersleinJL nel Mt 'N. eleganteste der Preisen. uMMrwerWe. Giessen lo«tMee-Eek£ fabrik »ted rerpSesert. wortirtei Lagere. Vertu! »eher Sobel wureB- Spiegel ete. a WJigtten Preieen. •ta wechselnde R compl. Zimmer eaesten Entwürfen in LEepirt-andRocoeo-Sty = LAGKB = indiger Bettei ’edern uid Dwuea >, Teppiche. Linotem u- a. KerbeSkel fruei jeder Bahutabon. Erscheint tägllch mit Ausnahme de- MontagS. Die Gießener Mamitiea-kätter Norden dem Anzeiger t-^chentlich viermal beigelegt. 0 1(4» 1W l8n * lOU, IDU* 1 übertragen. „ B1 •• Das ßoBtett der Cavelle deS Halberstadter Kurastier- , —-----.— —. . - ■ Regiments v Eeydlitz (Vtsmarck-Kürafftere), welches Mittwoch । einen Besuch zu machen. Ich fand das alte stimmungsvolle Millionen Dollar. t r . v Gewaltige Summen verschlingt auch der Unterhalt der Lruvvrn. 160000 Mann zu kleiden und mit ausreichender Kost zu versorgen, ist in der That keine Kleinigkeit, 10500 Offiziere und Mannsckasten zählt die Marine, das Landheer besteht auS 25 000 Regularen und 125 000 Frei- nilligen. Fast alle Freiwilligen, einschließlich vieler Milizen, müssen vollständig equipirt werden, und ihr Borrücken zur Stont wird durch die Schwierigkeit, das nöthige Matcrial in varzer Zeit zu beschaffen, verzögert. Außer Uniformen und Schuhwerk find u. a. denöthigt 30000 Zelte, 100000 Hängematten, 75000 Feldutenfilten, 100000 ®aruUuren Unter- Sleibuna, 100000 Kanvas-Uniformen für die cubanische In- LafionSarmee, 50000 Gewehre, sowie Lebensmittel für vorerst SO Tage. Um fich nur annähernd einen Begriff zu machen, was zur Ernährung diefer Truppenmassen gehört, fet hier Mine der letzten Bestellungen, die vom KrtegSdepartement gemacht wurden, angeführt. Bei einer Firma in St. Lou S sourdeu 5000000 Laib harte- Brot, für die nach Manila .»ehenden Truppen bestimmt, bestellt. Eine weitere Sendung ^ou ebenfalls 5000000 Laib desselben Brotes soll nach ma neben, 340 000 Pid. Bohnen find bet einer New Yorker XÄ. Set beten Z-beret.nn- sollen 140000 Psd. Zpeck zur Verwendung kommen. Um die ^da-Armee nicht dürften zu lassen, find für diese 60000 Pfd. Kaffee und »nnnn Pjd. Thee bestellt. Auch dte Hospitalverwaltung hat -roke und kostipteltge Bedürfniffe und eß befinden sich unter '-m->nge,ch°fflenV°rrath°°nM-°tz>nen-illetn5000000SH!ntn. kapseln. _____——==== 5abt 2z. *rannttt>eine ge(lld.' 4’9<|t>e «t bie Sjpebfa ___ 6044 Seiner Majestät dem Kaiser. Berlin. Euer Majestät danke Ich herzlichst für die gnädigen Worte anläßlich der Verleihung von Haarbüschen an da- Regiment Kaiser Wilhelm Nr. 116, sowie für dte an dem heutigen Gedenktage staitgehabte Verleihung von Ringkrageu und Aermelabzetchen für dte Fahnenträger de- Regiments. Ich habe dte feste Zuversicht, daß baß Regiment fich immer de- hohen Namens, den eß zu tragen die Ehre hat und de- demselben von Euer Majestät heute zu Theil gewordenen erneuten Gnadenbeweises würdig erweisen wird. Ernst Ludwig. •• LueaSgemeiude. Se. Kgl. Hoheit der Großherzog haben «llergnädigst geruht, am 10. Juni dem Pfarrer Ferdinand Euler zu Wersau die evangelische Pfarrstelle an der Lukasgemelnde zu Gießen, Decanat Gießen, zu »».SjSS ll* fdffW - gs>l Wöchentliche lleberstcht btt lebrifälle tw Sitte«. 24. Woche. Bom 5. Juni bis 11 Juni 1898. Emwohnerzatzl: angenommen zu 24 100 (tnd. 1600 SRann WUtttr). 6terbü*tdt«it#cr: 30.20, nach Abzug da Drtlfrembcn 15,10«/®. ««adel L4 starben «: ^atemxxÄ: Erwachter»: 'm e®*. I. Lebensjahr: 1.-15.3*: Kreb» 1 1 — — G-Hirntuberkulos- 1 — 1 — Lungentuberkulose 3 (2) 2 (2) 1 ■ — Herzleiden 2 (1) 2 (1) — Diarrhöe 1 — 1 — Brucheinklemmung 1 (1) 1 (1) — Blutvergtstung 1 — — 1 Ledensschwäche 2 (1) — 2 (1) — Verbrennung 1 (1) 1 w — — Hinrtchiuna 1 (') 1 (1) —— — Summa: 14 (7) 8 (6) 5 (1) 1 «nm. Die in Klammern gesetzten Ziffern gebe» an, roU viele der Todesfälle in der betreffenden Kranfbcü auf von autottrte nach Wehen gebrachte trorfe kommen. Gottesdienst in der Synagoge. Samstag den 18. Juni 1898. Borabend 7" Uhr, Morgens 8-" Uhr Predigt, Nachmittag« 4 Uhr TchrifterklLrung, Sabbathausgang 9« Uhr. ä£> Cansum »L »r Heute Odifcnfltifdi 45 pfg. Flasch- 50 Psg. ZWIUIUIUH» Ö uyi Uli, vu »MV n \ 77*>n I Stelle versteigert werden. Zusammen- Adler - Drogerie, AeltkrSMg o". fünft Schmitter Mühle. 5987 Otto Schaat. 61051 KtßeWMjM Eingesandt. Gieße«, 16. Juni 1898. (Nur bei günstiger Witterung.) Die Mitglieder mit ihren Damen sind freundlichst emqeladen. 6084 Der Vorstand. t»chchchchchchchchchchch0chchchchchch*o**6* Schnittbohnen 2-Pfund'Dose 28 Psg., empfiehlt 6090 Emil Orbig, Bahnhofstraße 3 0. Kaufmännischer Verein. Freitag den 17. Juni 1898, Abends 8*/a Uhr, im Garten des BereiushaufeS: IßJanjentod bewährtes, sicher wirkendes Mittel. 1. «laste. Außerdem habru die Präsidenten beider Sammern je 59 000 Mk. und freie Wohnung. 3) Schweden : Die i Mitglieder der Ersten Sammer beziehen Nichts, diejenigen - der Zweiten Kammer 1350 Mk. für die Tagung und Reise- Vergütung. Im Falle der Auflösung werden für den Tag 12 Mk. 50 Pf. uud eben so viel, sowie Reisevergürung bei einer außerordentlichen Tagung gewährt. 4) Norwegen: Die StorthingSmitglieder erhalten täglich 13 Mk. 50 Pf- 5) Großbritannien : W der das Oberhaus noch das Unterhaus erhalt Vergütung. Eiu 1893 etngebrachter Antrag auf Gewährung von 5650 Mk. für die Mitglieder deS Unterhauses wurde nach der zweiten Lesung zurückgezogen. 6) Niederlande: Die Mitglieder der Ersten Kammer, die nicht im Haag wohnen, erhalten für jede Sitzung 16 Mk. 80 Pfg. und Reisevergütung, diejenigen der Zweiten Kammer jährlich 3360 Mk. und Reife- Vergütung. 7) Spanien: Keine Vergütung. 8) Dänemark: Für die Dauer der Tagung 6 Mk. 75 Pfg. Diäten uud Reisevergütung für alle Mitglieder de» Reichstag». 9 I ©ul* galten: Während der Tagung 16 Mk. 10 Pfg- täglich und Reisevergütung. Die in der ParlamentSstadr wohnenden Ab- geordneten erhalten 14 Mk., außerdem der Präfldeut 2419 Mk., die Bicepräfidemen je die Hälfte für jede Tagung. 10) Griechen- land: Für die gewöhnliche Tagung 1492 Mk., sür eine außerordentliche Tagung Reisevergütung und Diäten je nach der Dauer, doch nicht nuter 403 Mk. uud nicht über 1492 Mk. 11) Serbien: 8 Mk. für den Tag uud Reisevergütung- Mit- glichet, die ein StaatSamt begle ten oder Ruhegehalt beziehen oder in der Parlamentsstadt wohnen, nur 4 Mk. Mitglieder, die nicht beim Aufruf zugegen find, gehen für diese Sitzung der Diäten verlustig. 12) Belgien: Der Senat erhält fehle Vergütung, die Deputirteukammer, mit Ausnahme der Mit- glieder, die in Brüffel wohnen, 336 Mk. monatlich. Keine Reisevergütung. 13) Rumänien: Die Mitglieder beider Häuser erhalten für jede Sitzung, der fie beiwohnen, täglich 20 Mk., sowie freie Eiseubahnretse. 14) Italien: Nur freie ! Reise mit Eisenbahn und Dampfer. 15) Preußen: Herren- i hauS: keine Vergütung, freie Eifenbahnreise- Abgeordneten- | HauS: 15 Mk. täglich wahrend der Tagung und Reise- I Vergütung. 16) Oesterreich : Abgeordnetenhaus 15 Mk. 20 Pfg. täglich und Reisevergütung. 17) Ungarn: Magnatenhaus: keine Vergütung- Abgeordnetenhaus: 3900 Mk. jährlich uud | 1300 Mk. WohuungSzuschuß, daneben ermäßigte Eisenbahn- I preise. 18) Deutsches Reich: Nur freie Eisendahureise l.Kl. 19) Schweiz: Nationalrath: 15 Mk. 10 Pfg. für jeden Tag, I wo der Abgeordnete zugegen ist. Außerdem Reisevergütung 17 Pfg. für da- Kilometer. Die Mitglieder des Stände- I raths erhalten von ihrem Eanton im Allgemeinen dieselbe I Vergütung wie der Nationalrath. 20) Amerika: Die Mit- I glieder beider Häuser der Vereinigten Staaten beziehen jährlich 20850 Mk., sowie 520 Mk. 80 Psg. für Schreibmaterial, Zeitungen usw. und außerdem Reisevergütung. • Die älteste Puppe. D e voraussichtlich älteste Puppe befindet fich tm Brttifh Museum in London. Sie besteht au» einer plump geschnitzten hölzernen Figur, und wurde m dem Sarkophage einer eiyptischen Prinzesfin entdeckt, die al» I Kind drei Jahrhunderte vor dem christlichen Zeitalter gestorben war. Al» man die Hüllen, die die Mumie umgaben, ent- f rute, fand mau die Puppe in den Armen der Kleinen. Md wesentlich verändert- der altersgraue Thorthur«, der tn die obere ©urg führte, hat ein neue» Kle>d angezogen, — ein recht neues - er ist um eine» ganzen Stockwerks Länge Aber feine ursprüngliche Höhe hinansgewachsen, und al» ich ia HauS das Merkchen von Primavefi auS dem Anfang dieses Jahrhunderts nachsah, merkre ich mit Staunen und Unbehagen, baß man bet der Wiederherstellung nicht etwa dies Buch mit leinen authentischen Abbildungen zu Rath gezogen, sondern, daß man etwa nach Vtollet-Le-Duc einen gothischen Thurm hingestellt hatte. Uebrigens ist auch ein zweiter Thurm der Ruine wieder neugebaut worden. War das nöthig, war eS ; zweckmäßig, ja pietätvoll? ES wurde eben in neuerer Zett so viel über die Erhaltung vaterländischer Alterthümer geredet und geschrieben, daß die hessische Regierung ein Einsehen : bekommen und eingegriffen hat. Das ist an und für fich schön und gut, nur mußte es nicht mit ungeschickter Hand ; geschehen, sondern unter sorgfältiger Beobachtung des historisch . Gewordenen. — Fahren wir von Frankfurt nach Norden, so lernen wir alSbald eine -weite, gleichfalls nicht Übermäßig ( erfreuliche Frucht dieser Herstellungsarbeiten kenneu: den sogenannten Adolfsthurm in Friedberg, das stolze Wahrzeichen der alten ReichShauptstadt. Daß er so, wie er fich vor wenigen Jahren dem Auge zeigte, in befielen Zeiten nicht aussah, geben wir bereitwillig zu, daß er aber io war, i wie jetzt, möchten wir ganz entschieden bezweifeln, denn wir , haben alte Abbildungen zur Genüge vor uns, die langst veröffentlicht find und die auch für die Bauleiter hätten maßgebend sein sollen. Wer nur die Zeichnung zu dem unsäglich plumpen cigarreusörmigen Steindach ersonnen haben eog? — Wollte man vielleicht hier, in Friedberg, wie anderswo, etwa» Neue» schaffen? Dann Gnade Gott der Friedberger Stiftskirche, die eben jetzt unter Aufsicht der Regierung gründlich restaurirt wird — wenn nur nicht zu gründlich —, und schwere Sorgen beschleichen da» Herz des Kunstfreunde», wenn er daran denkt, daß ein zweiter herrlicher Bau aus frühgothischer Zeit, die Stiftskirche in Wimpfen im Thal „in Arbeit" ist. Noch ist zwar da nicht- verloren und verdorben- aber wer weiß? Daß möglichst viel Geld für die Louservirung der Denkmäler aufgewandt werde, ist dringend zu wünschen - wenn aber, wie in Hessen, diesem Bedürfniß thatsächllch entsprochen wird, so sollte doch auch darauf gesehen werden, daß die Verwendung der Mittel im richtigen Sinn geschieht. Schon steht, tote wir hören, eine Reihe von anderen Ru'nen auf der Liste, z. B. Burg Münzenberg in der Wetterau- wir wollen hoffen, daß in die herrliche Ruine nicht auch so ein geschmackvoller Staaten* kästen hiueingedaut werde, tote ihn das Alzeyer Schloß, ein Kunstwerk modernster Zett, da» zwar die Architectur der rheinhesstschen Wingert-Häuser mit Glück nachahmt, tn den mächtigen mhtelaltetltdjin Schloßbau aber hineinpaßt, tote die Faust aufs Äug'! Also wo wir Hinblicken in Hessen, tn Starkenburg, Oberhessen und Rheinheffen, überall findet fich Grund zu berechtigten Klagen. E» thut wirklich Noth, die Augen aufznthun und zuzusehen, daß nicht an kunsthistorisch wichtigen Bauwerken übereilte Schritte geschehen, die un- berechenbaren und nicht wieder gut zu machenden Schaden anrichten müßten. Skutiriis-VklstklgttMg. Das Heugras von 14 Morgen unverschlämmten Wiesen des Frei- herrlich von der Hoop'schen Gutes zu Schmitte bei Rodheim a. B. soll Freitag den 17. d. Mts., von Vormittags 9 Uhr an, an Ort und getroffen. London, 16. Juni. Al» Graf Arco, der erste Secre- tär der hiefigen deutschen Botschaft, vor de» ©ottal e BotschaftS'Palai» eine Droschke besteigen wollte, feuerte ein irrsinniger Schuhmacher mehrere Revolverschüsse auf ihn ab, die ihm aber nur eine leichte Verwundung zufügten. , London, 16. Juni. „Evenning Journal meldet ans Guantanamo, eine mexikanische Abteilung sei nach dem Lager mit 18 spanischen Gefangenen, darunter einigen Di,e«"Ä"'... .1,*. ww an« «Dlantla Ist dl- Lag- an! d-n Phtllppln-n anh-r°rd,nl ,chwl»ig. D-r 8-lnd umzingel« b-r-i.« bi« eiabt. »« span»»«» «Etappen wurd-o zurückg-zog-u, um sich *° #n conc«ntti«n. ©.« ländlich« »«Pöik-rnn, fl°ch>-'an« 8°'»' vor d-n Ja,»tg-n.-n in dir »labt. Wan ist Im Ung-w'st ", wann di- «m-tilan-r da« Bombatbimtnt b-ginn-n wird'». Di- zw-i«. am.rikaniich- »fP«bitlon nach Manila, »<14 gestern San Francisco verlassen Haden soll, wird ab Hoool von Kriegsschiffen begleitet werden. - Unverberg-Boonetamp. Der weltbekannte Boonekaar der Firma H. Undrroerg Albrecht zu Rh^nberg am Ni^errheM nunmehr, wie die Firma bekannt ^t, ausschließlich un ct Namen: .Underberg-Boonekamp veitrieben werben.3 schärferen Eharacieristrung ihres renommirten Fabrikate», Vie Verwechselung mit minderwerthigen Nachahmungen unmog ist di- Firm, durch di- pat-ntamtl'che Erklärung Boonekamp zum FreizUchen velanlaßtwordm Wnechten kamv zu erhallen wünscht, wird deshalb sein ^sond're» ug merk auf die Bezeichnung: „Underberg-Boonekamp zu lto$ haben. Neueste Nachrichten. Depeschen de» Bureau .Herold^. Berlin, 16. Juni. Die an» Anlaß de» geftrigen ®eberf- tage» verfügten Personal-Aenderungen im Offizier, enrv» der preußischen Armee nehmen in der gestern Abend erschienenen Sonderausgabe de» Mi'itar^o^dlattk» nicht weniger al« 31 Spalten ein. D'r derabschiedungeu find recht zahlreich ES find im Ganzen 11 penfionirt, von denen meist schon b'.kannt war, daß fie h Abschiedsgesuch etngereidjt hatten. Berlin, 16. Juni. Dem .«leinen Journal wird au» Prag berichtet, in Weinberge-Reustadt Jnb an «Dm Häusern, in welchen Deutsche oder Juden wohnen, Todten- köpfe, Kreuze oder griechische Buchstaben angemalt. Da «an diese Zeichen noch von den früheren Unruhen her ken , herrscht unter der deutschen Bevölkerung sehr große Ans regung- bei der Polizei laufen Anzeigen ein und Schutz, männer entfernen, von Han» zu Han» gehend, die Zeichen Eine Untersuchung ist eingeleitet und für die, stattfindende Palacky Feier find nmsaffendeSicherheitsmaßtegeln Aur der Zeit für die Zeit. Vor 13 Jahren, am 17. Ium 1885, starb in Karlsbad, wo er Heilung suchte, der Generalfeldmarschall | v. Manteuffel, der sich in den Kriegen 1866 und 1870/71 i als kühner Heerführer hervorthat. Er was es, der am 9. Januar 1871 die Armee Bourbakis über die schweizerische | Grenze drängle. Manteuffel fungirte zuletzt als Statthalter; von Elsaß Lothringen und wurde am 24. Februar 1809 in Dresden geboren. Vermischtes. • Ta» englische Unterhaus erledigte die zweite Lesung des Gesetze» über ©Übung eines Ausschusses, der sür d e Londoner Universität neue Satzungen entwerfen soll, damit sie eine Lehranstalt werde, anstatt einer blotzen Prüfungsstelle. • WaS die Bolttvertreter in den verschiedenen Staaten erholten. AngefichiS d-r in Norwegen immer länger werdenden Tagungen des Storthing» hat ein Theil deS ©er» fafiungSausschuffeS den Antrag aus Begrenzung der Storthing«. diäten eing-dracht, und bei dieser Gelegenheit eine Uebeificht über die Vergütung der Mitglieder der Nationalversammlungen in zwanzig verschiedenen Staaten gegeben, die vielleicht auch den Appetit mancher Mitglieder de» deutschen diätenlosen Reichstags von Neuem schärsen dürfte. Die ©er- hältn'ffe liegen laut „Köln. Ztg/ wie folgt: 1) Portugal: Die Mitglieder der Zweiten Kammer erhielten früher eine Vergütung von etwa 400 Mk. den Monat, die ober seit 1892 ir.it Ausnahme sür die Vertreter der Eolonien adgesqaffr ist. Sämmtliche Mitglieder haben während der Tagung freie Reise auf Eiier.bahven und Dampssch ffen. Die Ortsbehörden Durch ein in hiesiger Stadt durch Boten vertheiltes Speciol- Preisverzeichniß angeregr, ersuche rch die Redaction M. w®teBener Anzeiger" höflichst, Nachstehendes zur Aufklärung deS Publikums, um bemselben inSbefondere Gelegenheit zu geben, neben den anscheinend billigen Preisen auch die Qualität der Waare zu prüfen, aufnehmen zu wollen. . Am 5. Mai d. I. referidc Herr Jocob-y in einer Sitzung deS Vereins der Fettwaaren- und Delicatessenhändler Hamburgs und ÄltonaS" von 1887" u. A. wie folgt: Der Vorstand hatte, aufmerksam gemacht durch eine gleichartige Untersuchung der Berliner Markthallen-Zeitung, auS verschiedenen hiestgen Geschäften Eonserven gekauft, die in einer Exlrasitzung auf ihien Inhalt geprüft wurden. ES sind hauptsächlich gekauft worden 2 Pfunvdosen Brech- und Schnetd-bohnen, Spargel und Mirabellen. ES stellte stch heraus, daß eine Zw-tpfunddose Schntt bohnen auS einem Geschäft in der inneren Stadt, das durch f-ine billigen Preife bekannt ist, dem wahren Inhalte nach um 46pEt. tbeurer bezahlt i worden ist, als beispielsweise aus einem Geschäfte in St. Georg. I Das erste Geschäft lieferte eine Zweipsunddose mit 460^Gr^mm ; Robnen Inhalt und 420 Gramm Wasier, während die tn -st. Georg gekaufte Dofe 600 Gramm Bohnen und nur 280 Gramm Wasser j enthielt und trotzdem noch 5 Psg. »m Preise billiger war bei ungefähr gleicher Qualität. Bei Brechbchnen war die Differenz eine ähnliche. ( ^n den meisten anderen Geschäften enthielten die Bohnen einen Trockeninhalt von 520 di« 600 Gramm, während in drei andern, durch ihre billigen Preise bekannten Geschäften die Dosen einen , Trockeninhalt von nur 460, 490 und 510 hatten. An Gewich S- inhalt beim Spargel war weniger autzzuietzen, doch war die Quatttät sehr verschieden. Lei M«>abellen wurde eine Dose für 68 Pfg. gekauft, dieselbe enthielt 69 Stück Früchte und 425 Gramm flüsstgen Lucker, eine in einem andern Geschäft für 70 Pfg. ^kaufte ruthielt 72 Stück bei 390 Gramm flüsstgen Zuckers, während eine dritte für ! i Mark gekaufte 85 Früchte bet nur 325 Gramm flüssigen Zuckers ; enthielt. Die Untersuchung zeigt dieselben Rs ul täte wie Biein Berlin stattgefundene, nämlich das, die sogenannten Schleudergefchäste | ihre billigen Maaren von den Fabrikanten besonders mit einem ! Minderinbalt gepackt bekommen, in der Hoffnung, daß,das Publikum find bereinigt, ihren Vertretern eine Vergütung bis zu 16 Mk. 80 P„. 16,11* i« g-w°hr,n. 2) 8'-°«..«»- »'« , ............ Mitglieder d-S Senats und der Deputirtenkammer haben , derartige Untersuchung nicht anstrllt und, durch den billigen Preis jährlich 7000 Mk. und auf den StaatSdahn-n freie Reise in i geblendet, in diesen Geschäften seinen bedarf deckt._____ Schiftrnctzchkichte«. Norddeutscher Aoyd, tn Gießen vertt-tm dur» di- Agenten 6erL LooS und I. M. Schulhof. Bremen, 15. Juni. [Her transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Dresden, Eaptiän O- G-oß, vom Norddeutschen Aoyd in Bremen, ist gestern 2 Uhr Nachmittag» wohlbehalten tn Baltimore angekommen. Der Postdampfer .Friesland" der .Red Star Line- in Antwerpen ist laut Telegramm am 14. Juni wohlbehalten bi New- York an gekommen.____ Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemefien am 16. Juni, zwischen 11 und 12 Uhr Mittags: Wasser 14°, Lust 16°. Nübsamen'scke Badeanstalt. M i0Cb Die zcitelDelche Silber, briicfi Pi heit Di unsere Da i gleicher SBeti 6118 Wir heute Mrge Die auch eine fi mit zu süh geboten wir Gii (Äebr. Adami Hch. Arnold. PH- Bauer. Benner S» & Hch- Becker, bch. Bellos 1 Larl Bieler. Tort. Ochmann ^'schba ildols Geisse teiü fauil LmdD Pfdi hcuw iS ra' '"der Z®** « ■Z* °- ***’«■ 3-1 Consiim Kaffee, gebrannt, per Pfund 85, 95 und 100 Pfg. empfiehlt 6089 Emil Orbig, Bahnhofstraße 3 0. mr Haus “W 5880 mit Laden, in guter Geschäftslage, ver- hältniffebalber zu verkaufen. Näheres bei O. Scheel, Bahnbofstr. 50 (Laden) Nachstehender Krref leht uns soeben zu: Gießen, den 16. Juni 1898. i Herestrk. Liberalen Wahlausschuß Hier 6113 solche anderweitig an- Diese Maare liefern wir zu noch billigeren Preisen, als 6075 ett' Wietgesuche Uermiethungen hi verkaufen Offene Stellen ,3Ub 6t« fihw* tn !t wi wohlbtWm tu Re- August Noll II. Cmil Orbig. Wilh. Pfeifer. C. Roth II. I. M. Ruhl Wwe. R. Schlabach Nächst. Wilhelm Schomber. I M. Schulhof. Carl Schulze. Carl Schwaab. PH. Schwager. Joh. Seeger. C. Fr. Semmler. Robert Stuhl. Aug. Voigt Wwe. Hch. Wallach. A. Sf G. Wallenfels. Christ. Wallenfels. Gustav Walter. Ludw. Kohlermann Wwe. Fr. Kühnhold. Wilh. Kurz. Fr. Leo Nächst. (C. Herber). Peter Leppla. Ludw. Loth. Eberh. Metzger. Gebr. Michel. Gg. Möhl. Wilh. Montanus Wwe. H. F. Naffauer. _______/ hn und Lust lbrn ll Mir W Uhttoji -18». men'str Badeanstalt 6096] Ein kleines Familienlogis an mihige Leute zu vermiethen. Söwengasse 5, vmterhaus. 6100] Von einem Mann in mittleren Jahren, welcher in Amerika schon längere Jahre mit bestem Erfolg gereist hat, wird in einem gut eingeführten Cigarren-, Flaschenbier-, Liqueur-, Wein- oder ähnlichen Geschäft ein Weiseposten gesucht. Offerten unter R. 501 Gießen, Weserstraße 8, erbeten. ____________ ‘■nm Ä! i 6078] Ein noch gut erhaltenes Hneumalic-Wad ist preiswerth zu verkaufen von Hermann Thiele, Liebigstr. 35. richte«. ^aolb*. »Iah Itl gtfhigtn ®ebn! exangen tm Offfitee t aegmen ia der gch» Ul WM: «ochntlck» . D:e Bera^WW“ )2n|!D 11 Swrralnch'' b.-fjum w«. ia6 st 6088] Kleine Familicnwohnung im Vorderhause zu vermiethen. Bahnhofstratze 30. v. Mnchow'sihe Dos- und Universitäts-Druckerei 0. Kindt. hteru i M bb iMo im tulboi. ^tischw tc ’ °Bi oom NMrutsji •iTttttgi woblbehellvi te Die unterzeichneten hiesigen Kaufleute sind darin übereingekommen, von jetzt ab neben ihrer seitherigen Prima Maare Mgogr. Zwei bis drei größere, Helle, im Parterre gelegene und zu Bureauzwecken geeignete Zimmer, in unmittelbarer Nähe des Neustädter Thores, zum 1. Juli zu miethen gesucht. Offerten erbeten an dte Generalunternehmung der Bieberthalbahn, Steinstraße 19._____________ 6098 Solider, älterer Herr sucht ein einfach möblirtes Zimmer. Offerten mit Preis unter A. H. 1 an die Exped. d. Bl. Die socialdemokratische Partei vertheilt vor den Wahllocalen Flugblätter, in denen behauptet wird, daß die Dtimm- Mel,^welche wir bekanntlich auch für diese Partei, nach Uebereinkunft der beiden Wahlcomttss, der gleichmäßigen Ausstattung Inl6er^ druckten, in eines der ominösen Flugblätter verpackt gewesen seien. Wir erklären hiermit, daß die Behauptungen des Kerrn Aeckmann der Wahrheit nicht entsprechen nntf find in der Lage, Jeugen für die Juvertäsfigkeit unserer Darstellung* jenes Jorfaües zu erbringen. Da unser erster Brief in dieser Angelegenheit veröffentlicht wurde, dürfen wir wohl bitten, daß dieses Schreiben m gleicher Weise dem Publikum zur Kenntniß gebracht wird- „ 11 7 Mit aller Hochachtung Wir haben nach vorstehender Erklärung der Druckerei nur hinzuzufügen, daß die gegenseitigen Behauptungen des [) eute Morgen verbreiteten socialdemokratischen Flngblattes sich hiermit als absichtliche Lngen nnd Tanschnngen erweisen. Der liberale Wahlausschuss. geboten wird. Gießen, den Gebr. Adami. Hch. Arnold. Ph. Bauer. Benner 8$ Krumm. Hch. Becker. Hch. Bellof II. »Carl Bieler. E. Dort. 'C. Eichmann. »Cmil Fifchbach. Adolf Geiste. ___________ Wir suchen zum möglichst sofortigen Eintritt je eine tüchtige, im Versicherungswesen erfahrene Kraft als General-Agent und Jnspector gegen hohe, feste Bezüge. Refleclirt wird nur auf Herren, die in dieser Position eine Lebensstellung suchen. _ Dem General- Agenten wird das vorhandene bestehende Geschäft des Bezirks überwiesen. Gefl. ausführliche Offerten unter Angabe'seitheriger Thätigkeit und Referenzen an das Hauptbureau der Wilhelm« iu Magdeburg, Allgemeine Versicherungs-Actien Gesellschaft, Frankfurt a. M., Reue Mainzerstraße 52. 6093 Laden, mit oder ohne Wohnung, zu vermiethen. Nähe res Bleichstraße 15, II.6103 xowenga„c ,, 6111] In meinem Hause Ecke der A Stein- und Weserstratze ist der $11)11111 mittlere Stock, bestehend aus 6 Zimmern, ® Aadeeinrichtung rc., per 1. October zu für dauernde Beschäftigung gesucht^ Lrrmiethen. I. Helsenbein Wwe. 6081 Hermann Hetz. (jy X|8btt 1 1 »4 * 2(1) \ 15. Juni 1898. Wilh. Haas. Heinrich Hahn. Jacob Häuser. Rob. Hecker. Georg Herbordt. Ph. Herrmann. H. E. Jughardt. L. Kalkhof Wwe. Gg. Kinkel. A. Kinzenbach. A. Koch Nächst. , bn ttfc®|CIt ftfLu fkotttki- Sü8**‘ J b«'»‘ “ Mii * sä- *** ir°- 6106] Mansarde per 1. August eventl- 15. Juli an ruhige Leute zu vermiethen. | Steinstratze 27. 6102] 3- bis 5-Zimmerwohnung im 2. Stock per 1. August zu ver- miethen.__________Marktplatz 17. 6110] 1 auch 2 gut möbl. Zimmer, zus. od. getr., zu verm. Bleichstr. 5, II. 6099] Möbl, Zimmer zu vermiethen. Diezftratze 12. gtt »W aus mit zu führen. M flnymalt. Da«°v itttn llmh« ill-me w •** äiitiitt 17 M. Kssrutliul, ^Liebiastraße 13. Meberthalbahn. Ein tüchtiger Oberbauleger mit ca. 20 Mann, ein Schachtmeister und Erdarbeiter finden sofort Beschäftigung. 6080 Näheres auf dem Bureau Gieheu, Steiustraste 19.__ Tüchtiger Wickelmeifter von größerer Fabrik für dauernde Stellung sofort gesucht. Bevorzugt werden solche, welche bereits als Wickelmeifter thätig gewesen waren. Offerten unter J. Nr. «079 an die Expedition dieses Blattes. ___________ 6104] Suche für dauernd und bei gutem Lohn einen tüchtigen, energischen Mann als Utahmeister. C. Rübsamen, Lahnstraße 11, Dampfbaggerei. Der liberale Wahlausschuß. 6083 Wahlbmeau 1 der liberalen Partei im Aquarium 609S Verschiedenes Vereine Section Giessen. D. Oe. A. V. Tour II: Krof- dorser Wald — Kirchners — Hemmerick — Gladenbach(HotelPost) Ab pünktlich a/<7 Uhr früh Lahnbrücke. Marschzeil 7 Stunden. Mit Staats-, gotd., fllv. Medaissen uud Ehren-Diplomen prämiirt. mit Preisangabe sind unter Nr. 6101 an die Ervedition d. Bl ni richten. Langenfeld, Rheinl. Alleinige Lieferanten de» deutschen Verein» für Sauitätohunde unter dem Protect. de» re,. von Sachsen-bobnrg-Kotha. _ — der vereinigten XüUljlVUvvUU liberalen Parteien öeftndet stch heute (Donnerstag) von 8 Ahr Abends an im Lenz'schen Fclsenkeller. Wir empfehlen unsere Fleischiaser- Hundekuchen tDklltschkg Fabrikat) anerkannt von den ersten Züchtern und Autoritäten der Kynologie als das beste Futter (50 Kilo Mt. 18,50 ab Fabrik) Danksagung. Für die so zahlreichen Beweise herzlicher Theilnahme während des Krankseins meines Mannes J. Löwenberg sage allen Bekannten und Und. kannten, sowie dem verehrl. Krieger- verein meinen innigsten Dank. Die tikftrallkrvde «attiu: Jettcheu Löwenberg. Reiskirchen, 14. Juni 1898. "112 Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mittheilung, dass es dem Allmächtigen gefallen hat, unsern lieben Gatten, Vater, Sohn, Bruder, Schwager und Onkel Erklärung! [ Auf das Jnieral im gestrigen „Güßmer Anzeiger", betreffend die Entwendung eines Flugblattes erkläre ich hiermit: 6109 „Es ist unverschämt gelogen, daß ich einen Setzerlehrling ver- anlaßt haben soll, mir ein Flu blatt für den Dr. Frank vorzeitig zuzu- stellen. Ich kam dadurch in den Besitz der Blattes, daß an mich im Locale des H-rrn Ocbig g l Donnerstag den 9. Juni, Nachmittags gegen 7 Uhr, die für uns in der Münchow'schen Druckerei hergcstellten Stimmzettel ausgehändigt wurden. Unter den Papieren, in denen die Stimmzettel verpackt waren, befand sich ein Abzug jenes Flugblattes. Hierdurch kamen wir hinter die Schliche der Herren, die am letzten Tage vor der Wahl den Giftpfeil auf uns abschießen wollten. Ein Setzerlchriing Alwin H. ist mir bis auf den heutigen Tag unbekannt geblieben Die Drohung mit dem Staatsanwalt soll wohl auf ängstliche Bürgersleute Eindruck machen, mich läßt sie kalt. G. Beckmann. der unterzeichneten Firma. Rheinberg am Niederrhein, den 17. Juni 1898. H. Underberg-Albrecht Hoflieferant Sr Majestät des Kaisers und Königs Wilhelm II Gegründet 1846. of Maag-Bitter unter der Devise Semper idem! Die Säuglings-Ernährung nach j dem bewährten System von Prof. Dr. Soxhlet I ist in zuverlässiger Weise aus-l schliesslich nur mittelst des von! Prof. Dr. Soxhlet selbst erfundenen I Sterilisir-Apparates mit I,nft druck Verschluss 0. R.-P. Hr. 57524 durchzuführen. Wer sich vor Miss-1 erfolgen schützen will, weise alle Ab-1 änderungen unberufener oder Nach-1 ahmungen zurück und verlange den I Original-Soxtilet-Apparat mit dem Namenszug des Erfinders; I insbesondere achte man darauf, dass jede Flasche diesen Namenszug trüu't. Nur diesen Apparaten ist eine richtige, vom Erfinder des Systems \ erfasste Gebrauchsanweisung bei-1 Alleinige Fabrikation und Vertrieb för Hessen-Nassau und das Grossherzogthum Hessen 6092 Gebrüder Weil in Frankfurt a. M. Concessionäre der Firma Metzeler & Co. in München. Niederlagen in Gleesen: C. A. Faber; W. Hosch; Brüder Schmidt; Emil Schmidt; Wllh. Schmidt; J Schellen- berfl's Nachf.; J Happel. In Wetzlar: Fritz Brenner; Rud. Spiess; Anton Waldschmidt; Otto Goedeckemeyer; In Friedberg (Hessen): Ohr. Hess. In Grünberg: H Kayser. In Schotten: Apotheker Scriba. In Bad- Nauheim: H. Kegelmann; R. Schwab. In Alsfeld: G. Waldeck Wwe. Jean Boller Metzger und Gastwirth im Alter von 43 Jahren in ein besseres Jenseits zu sich zu rufen. Die trauernden Hinterbliebenen. Brocbüre über Fütterung, Pflege und Krankheiten der Hunde, sowie über Geflügel auf Verlangen gratis u. frone* Die Verpflegung, sowie Lieferung unser »Patent-Bore»" ist uns von der diesigen internal. Hundeausstellung übertragen Niederlage bei: Wllh. Kilblnger, Löwendrogerie in Gießen. Westdeutsche Hundekuchen- und Geflügelfntter-Fabrik (G. m. b. H.) zu versehen. . Die Fabrikation des Underberg-Boouekamp ist alleiniges, streng gewahrtes (iehe.mnn* Die Beerdigung findet Freitag den 17. Juni, Nachmittags 6»/, Uhr, vom Sterbehause, Bahnhofstrasse 53, aus statt 6107 ■ ae le| . ta jeder beliebige» Behriftart uid KartMMrto werdee Visitkarten mbsb»;- Zur Aufklärung. Da, Kaiserliche Patentamt hat die Waarenbezeichnung „Boonekamp“ und die Derise .Occidit qni non servatl“, unter denen sich mein Fabrikat seit mehr als fünfzig Jahren einen Weltruf erworben hat, zu Freizeichen erklärt. - Um das Publikum vor-Nachahmungen zu schützen, sehe ich mich demnach veranlasst, Fabrikat fortan mit der Bezeichnung Die Wanderer, Gietzener Radsahr Gesellschaft. Aus Anlaß der großen Wanderfahrt der Bundesvereine des Gaues 9 Deutschen Radiahrer-Bundes, zu deren Endpunkt unserem Anträge entsprechend in diesem Jahre die Stadt Gießen bestimmt wurde, veranstalten wir am nächsten Sonntag den 19. d. Ms. ein großes 6108 Sommcrscst auf Tutars Tenast Coucert der Capelle des Jns.-Regts. Kaiser Wilhelm Bolksbelnstigunge», Tanz re. zu besten Besuche wir hiermit freundlichst einladen. — Eintritt frei I Der Vorstand. Forderungen an den Nachlaß des verstorbtmn Heinrich Wagner VI., Großen Buseck, wollen innerhalb 14 Tagen bei Herrn Bürgermeister Meyer daselbst einoereicht weiden 6087 Wer ertheilt einem jungen Manne Unterricht in ter Mathematik. Offerten Rtbadt.n: t Burkhardt. - Druck und »erlag der Brühl'sch-n Umversitätl-Vuch. und Strindruckerei (Pietsch Erben) in Ließe«. ikjenfi f.D'Ui w A,, Äidrtrt RtMöhn, >4 5 ßix well» ÜrasßeltM/ ai regltamt fflr du ritt fleHatUt in Tischtücher m Ttraßen oder zokehreo, ou^ Das Susstch" gar Anzeige zn bi Sieben, dri Großh 8nltu, 15.3 Tagt killt befall Liaodanru-Lräge tcuppen, aulfchli, Träger sollen In, tez». durch die k'llallllt werden, rock u. s. w., lote öiioodens Selten Strlia, 15. ‘ hlati lOjahrigea ‘ sSederullgra i Nachmittag in eil klattrz verSsseM Marine Olfijirre nrordeu. U.S.erl bei Schtrarzen 81 fltvlral Hollwanr der morgen wilitLrischeo Feier 2rltpp» haltru. Äolßdam zum Sri fl» Sarkophage $ dne Uand, Tamitag ist V°hnod»kopf!« [( ött Treullde ein rttn tzritrr J un? «auch rir ^Sesichtß. unf( •’J1 MMMÜl d»« jöii ira ± M ZU «%• SA" dtll tltn?016®« °v>gev ?ifbb * ^ck get;