Kr. 13 Erstes Blatt Sonntag dm 16. Januar 1808 Erscheint tägfid) mit Ausnahme des Montags. Die Gießener Aamitienvtätter werden dem Anzeiger wöchentlich viermal beigelegt. Gießener Anzeiger ISezugsprei« vierteljährlich 2 Mark 20 Pfg. monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohn. Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Vorm. 10 Uhr. General-Anzeiger Alle Anzeigen-Vermittlungsstellen dcS In- und Ausland«! nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Amts- ttnb Airzeigeblatt für den Kreis Giefzen. -dtiLSS 1fr. rRZW " Sattelt tat Gratisbeilage: Gießener Familienblätter Otlto ti b.;a2 cbc Kardorff Justizcommisfion drn Abgeordneten sowie eine starte Oefenfive gegen feindliche An da» muß die Aufgabe der deutschen Kriegsmarine Eröffnung des preußischen Abgeordnetenhauses hat dieser Woche stattgefunden. Bei dieser Gelegenheit geleugnet handele, griffe — bleiben. Die 1898. Abgeordnete Reboction, Expedition und Druckerei: Schulstratze Ar. 7. angenommen. AlSdanu folgt die Fortsetzung der Berathung der Novellen -um GertchtSverfassungSgesetz, zur Strafprozeß' und zur Civtlprozeßordnung. Adg. Beckh (frs. Bp.) gibt zu, daß der Entwurf an- erkennenSwerthe verbefferungru dringt, namerrlich hinsichtlich des EntmündlgungS' und des Bollftrcckungsverfahren-. Die Hauptsache an dem Entwürfe sei die Frage der Erhöhung der RevifionSsumme. Der Ansicht des Abgeordneten Lenzmann, daß die jetzige C'vilprozeßordnung überhaupt nichts tauge und daß eS das Beste wäre, dieselbe wieder abzuschaffen und zum alten preußischen Civilprozeßversahren zurück- zukehren, föane er, Redner, nicht beist'mmen. Da» jetzige Verfahren sei vielmehr trotz mancher Mängel ein recht gureS. Wenn Abgeordneter Trimborn bei Urkunden- und Wechsel- prozeffen den Anwaltszwang für überflüssig halte, so beachte derselbe nicht genug, daß gerade in solchen Prozessen sehr subtile Untersuchung nöthtg sei, die daS Gericht zu sehr aufhalten würde, wenn nicht die Sache durch Anwälte vor« bereitet sei. WaS die RechlSconsulenten betnffe, so sollte man sie bei den Amtsgerichten allgemein zuloffen, so lange - *m 15. SrrtUn 31, »i i-- Mnbltig 8, i Adresse für Depeschen: Anzeiger Hieße«. Fernsprecher Nr. 51. Deutscher Reich»tag. 14. bitzuug vom Freitag, ben 14. Januar Bet Beginn der Sitzung sind etwa 25 anwesend. v. Saltsch und Ä en off en beantragten Gesetzentwurf-, be« treffend die Bestrafung wissentlich falscher un- beeideter Aussagen. Abg. v. Saltsch (cons.) begründet den Antrag, wobei er auch dm Nacheid statt des Boreides empfiehlt. Adg. Lenzmann (frs. Bp ) sympathifirt mit dem vor- liegenden Antrag und erklärt, alle Juristen seien der Ansicht, daß der Nacheid dem Borerd entschieden vorzuziehtn sei. Auch der Grsammteid bei Vereidigung vieler Zeugen sei viel würde- voller, als eine Häufung vieler Einzeleide hintereinander. Er meine weiter, el solle von der Vereidigung nur Abstand genommen werden dürfen, wenn alle Prozeßparteieu darüber einig seien, daß die Aussage entweder absolut glaubwürdig oder zweifellos lügenhaft sei. Abg. Rtntelen (Centr.) wünscht gleichfalls einen Nach- eid nud keinen Voreid. UebrigenS sei die» eine alte For- deruug des CentrumS. Gr plaidirt sodann für CornmisfionS- berathung. Abg. Pieschel (nl.) schließt sich dem an; er Plaidirt ebenfalls für den Nacheid und hält eS für bai Beste, wenn der Richter gleich zu Beginn der Vernehmung den Geistlichen auf sein Recht, im Beichtgeheimniß Erfahrenes zu verschweigen, Hinweise, und wenn e» dann dem Geistlichen üderlaffen bleibe, wie er sich damit in feiner Aussage abfinde. Abg. Stadthagen (Soz.) will ebenfalls den Nacheid. Er glaube aber nicht, daß dadurch eine erhebliche Verminderung der Meineide eintreten werde. Man sage immer, die Socialdrmokratte verschulde die Zunahme der Meineide. Aber die Statistik lehre, daß dieselben besonders häufig seien in den agrarischen Provinzen, Ostpreußen, Westpreußen. Bor keine Zeit, sich im Auslände allzusehr zu engagiren, sie finden genug Beschäftigung im eigenen Lande. Ziemlich unverändert ist die Situation in Oesterreich. Da- für Prag und Umgebung angeordnet gewesene Stand« recht ist aufgehoben worden, worauf die Herren Ezechen gleich wieder anfangen, die Deutschen zu belästigen. In verschiedenen Landtagen der österreichischen Monarchie find Anträge gestellt worden auf Aushebung der Sprachenverord- nungen; der Regierung wird schließlich auch nichts Andere» übrig bleiben, al- diese Verordnungen wieder abzuschaffrn. Aber damit ist die Lage nicht zu brffern, uab Herr Gautsch, de- Nachbarlandes Ministerpräsident, mag jetzt manches Mal au- tiefster Seele rufen: „Herr, hilf!" In den übrigen Ländern, die wir sonst zum Gegenstand unserer Betrachtung machen, find Ereigotffe von hervorragender Bedeutung nicht zu verze chuen gewesen; insbesondere steht im Orient noch Alles auf dem alten Fleck, sogar der Gouverneur für Kreta fehlt noch. (xx) Erhöhung der RrvifionSsumme könne er gutheißen. Nunmehr wird die Vorlage an die verwiesen. ES folgt die erste Berathung de- von Allem müffe der Zeuge Schutz dagegen finden, daß nicht der Richter politische Ueberzeugungen mit der Sache verquicke, wie da- so oft Socialdemokraten gegenüber geschehe. Redner beruft sich hierfür auf Einzelfälle. So sei einmal ein Social« demokcat als Zeuge über intime Beziehungen zu einer Zeugin befragt worden, ohne daß ihm gesagt worden sei, daß die Zeugin schon darüber eine Aussage gemacht habe. Dabei hätten diese intimen Beziehungen gar nicht- mit dem eigentlichen Anklagefall zu thuu gehabt. Gleichwohl sei der Zeuge wegen Meineids belangt worden. Redner kritifirt weiter das Verhalten der Staatsanwälte, dte sich Beleidigungen, Beschimpfungen, Verdächtigungen von Zeugen erlaubten, ohne daß fie einer Strafe wegen Ungebühr verfielen. Auch im deutschen Richterstande gaben eS böswillige, schlechte Elemente. Präsident von Buol ruft den Redner hierfür zur Ordnung. Abg. v. Levetzow ruft nunmehr den Schutz des Präsidenten an. Der Vorredner habe gegen ein abwesendes Mitglied des Hauses die gröblichsten Beschimpfungen au-gestoßen. Präsident v. Buol erklärt, er beha te sich hierüberWeitere» vor b,S nach Einsicht in da- Stenogramm. (ES handelt sich hierbei um den Abg. Himburg, welchem Abg. Stadthagen vorgeworfen hatte, einen Zeugen gleichsam zum Meineid verleitet zu haben durch Verschweigung der Aussage eineanderen Zeugen. Auch habe Himburg sich abfällig über die Stellung der Socialdemokratie zum Meineid geäußert.) Der Gesetzentwurf wird jetzt der Just-zcommission über- wiesen. Es folgt die Berathung der Anträge Rinteln und Genossen, sowie Lenzm ann und Genoffen betr. Aeuderungen und Ergänzungen tu Gerichrsv-rfaffungSzesrtzr« und der Strafproceßordnung. (Wiedereinführung der Berufung). Abg. Riutelen(Centr.) begründet den Antrag, welcher eine Besetzung der Strafkammern in erster Instanz mit fünf Richtern nur wolle, wenn es sich um Verbrechen handele. Abg. Lenz mann (frs. DP.) empfiehlt seinen Antrag, der fich im Wesentlichen mit dem Anträge Rintelen decke. Abg. Pischel (nl.) hält eS für beffer, noch zu warten und später einmal eine roch gründlichere Revision dcS Straf- proceffeS vorzunehmen. Abg. Werner (Antis.) tritt sür beite Anträge ein, hält aber den Lenzmann'schen für den befferen, welcher den Vorzug habe, auch gleich den Gerichtsstand für die Preffe zu regeln. Abg. Graf Bernstorf Lauenburg (Rp.) hält eine schleunige Erledigung der Angelegenheit in dieser Session noch für möglich, da die Sache genügend geklärt sei durch dir vorjährigen Comw'sfionSberathungen. Die Abgg. v. Strombeck (Centr.) und Beekh (frs. Bp.) sprechen sür die Vorlage. Der vom Abg. Gröber (Centr.) gestellte Antrag auf CommisfionSverweisung wird abgelehnt; die Vorlage gelangt demnächst zur zweiten Lesung vor daS Plenum. Nachträglich ruft Präsident Frh. v. Buol den Abg. Stadthagen zur Ordnung. Nächste Sitzung: Montag 2 Uhr. Tagesordnung: Etat. (E-at des Reichstages). Schluß 6 Uhr. Deutsches Reich Berlin, 14. Januar. Das K.aiserpaar hat am heutigen Todestage des Vaters der Kaiserin einen Kranz aus Rosen auf den Sarg des Verstorbenen in der Gruft zu Primkenau niederlegen laffen. Da» Kaiserpaar nahm heute daS Abendmahl. Berlin, 14. Januar. Der Kaiser und die Kaiserin werden den Präsidien des Herrenhauses und Abgeordnetenhauses am Sonntag Mittag bei Gelegenheit dcS Ordens- festes die erbetene EmpfangSandienz gewähren. Die Kaiserin Friedrich gedenkt, beide Präsidien schon morgen Mittag zu empfangen. Berlin, 14. Januar. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht die Verleihung des GroßkreuzeS des Rothen Adlerorden» an den bisherigen türkischen außerordentlichen Botschafter am Berliner Hofe, Galib Beh. Berlin, 14. Januar. Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Nach einer Meldung deS „Manchester Guardian" soll ein Abkommen zwischen Deutschland und England in der chinesischen Anleihefrage dem Abschluß nahe sein und werde demnächst unter Betheilignng beider Regierungen eine Anleihe abgeschlossen werden. Diese Angaben find, waS die ic leit nie Politische Wochenschau. Nach und nach kommt in die Absichten, welche die deutsche Regierung mit der Erwerbung der Kiao Tschaubucht verfolgt, Klarheit. Nicht zu einem befestigten Stützpunkt sür die Flotte soll die neue Ansiedelung werden, sondern sie soll voll und ganz den Jntereffen unsere» Handel» gewidmet sein. So wird jetzt wenigstens von einer Seite gemeldet, die der Regierung nahe steht. Die Nachricht, daß große Summen zur Anlage von Beseftigungen gefordert werden sollen, wird für falsch bezeichnet. Ueberhanpt scheint die Regierung, nachdem unsere Position in China durch den Vertrag eine rechtliche Unterlage erhalten hat, Nichts übereilen zu wollen, sondern in aller Ruhe an den Ausbau dessen zu gehen, waö von vorn- herein geplant worden war. Damit wird das Vertrauen, welches wir der Regierung in dieser Angelegenheit entgegen dringen, nur noch gestärkt, und wir wollen von ganzem Herzen wünschen, daß fich im Jntrreffe unseres Handels und anfeter Industrie alle an die Expedition geknüpften Erwar- Mngen erfüllen mögen. Bon der Genugthuung, die wir von der chinesischen Regierung wegen der Ermordung unserer vAffiooare zu fordern haben, war es ganz stille geworden, wenngleich nicht anzunehmen war, daß die ReichSregierung die Sache im Sande verlaufen laffen würde. ES wird denn auch jetzt bekannt, daß ein beide Theile befriedigendes Resultat bet Verhandlungen fich bald ergeben werbe. Unser entschiedenes Auftreten scheint den bezopften Herren in Peking doch gewaltig impouirt zu haben, sonst hätten fie nicht so schnell klein beigegeben. Die Parlamente sind in voller Thätigkeit, und wir con« stetiren, daß im Ganzen ein ruhiger und sachlicher Ton die Verhandlungen durchweht, der einen befriedigenden Ausblick in die Zukunft gestattet. Zur Unterstützung der in der Reichstags - Comm-ssion schlummernden Flottevvorlage fand am DonnerStag in der Keich-Hauptstadt eine große Kundgebung statt, drren Verlauf zeigt, daß die Sympathien für unsere Marine, für eine Er- beltunfl derselben auf der Hö'ie bei Zelt, weitverbreitet sind. Die Bedeutung eines kräftigen Schutzes nuferer Jn'errffen int Auslande wird immer mehr anerkannt, wenn ..>ch da- larnionikas Zunächst wird ein schleuniger Antrag v. auf einstweilige Einstellung eine» gegen ben Abgeordneten v. Stumm schwebenbeu Strafverfahren» wegen Beleidigung 2**, °d« dir im k taaiatM'- nvchwia wib Wcher tnl i ÄtflW i'k throtdtibi wrrie X bünmMvwgrlia m des Ädorantort t - dmtibon;8tbltotbd w Protest« Dr. MM K Sedürsniß zur Schaffung einer Flotte allererster Ranges werben muß. Schutz unserer Colonien und unten» ihnen nicht unsaubere Geschichten nachgewiesen seien. Die auf keinen Fall i» Laufe wollen wir eines Gerüchtes Erwähnung thun, wonach der „Ut _"61 W '»?:> XI 56, Wtoiba » . Nachricht«. iw tck=Ttenüi6a Piosessn Dr.^üftt (64m? (frü) stab ja Cibtan ra Rabatten balschm Prosesi« p,eußische Eisenbahn - Min sfi Thielen zurückzutreten beab- stchtige. Vorläufig ist btt Nachricht noch bementirt worden, womit freilich nicht gesagt sein soll, daß fie thatsächlich s-eisch ist- Die Budget-Commiffion de» Reichstage» hat sich bereit eitlärt, dem Fürsten Hohenlohe etwas unter die Arme zu greifen und ihm die immerhin erhebliche „Zulage" von 44000 Mk. zu bewilligen. Selbstverständlich find auch wir btt Ansicht, daß der erste Beamte deS Reiches nicht nvthig h«t, Ausgaben, die er im Jntrreffe seine» ArnteS machen muß, -oozu die umfangreiche Repräsentation unzweifelhaft gehört, an» seiner eigenen Tasche zu zahlen. Der Esterhazy-Proceß, welcher in Frankreich so viel Staub aufgewirbelt und infolge der begleitenden Umstände nach im AuSlaude großes Interesse erregt hat, ist mit der Freisprechung de» Angeklagten beendet worden. Aber damit ist die DrthfuS'Affaire noch lange nicht erledigt, fie treibt vielmehr schon jetzt weitere Blüthen. Oberst Picquart, einer btr Ankläger Esterhazy-, ist verhaftet worden, und man berf annehmen, baß auch er dem französischen Chauvinismus zicm Opfer fallen wird. Daneben tritt jetzt Emile Zola auf neb wirft den Gegnern de» ExcapitäuS Dreyfu» so furcht- bere Anklagen an ben Kopf, baß unbedingt gegen ihn ein- ,«schritten werden muß. Soll man annehmen, baß Zola sich bie Anschuldigungen aus den Fingern gesogen hat oder wird ti sie beweisen können? Die Franzosen haben wirklich gar y ^fiauiBje Toeil Gesunden: 1 Ueberzieher, 1 Manschettenknopf, 1 Handschuh, 1 Gesangbuch, 1 Cervelatwurst, 1 Messingkrahnen und 2 Pferdchufe (Lehrhufe). Gießen, am 15. Januar 1898 Grobherzogliches Polizeiamt Gießen. v. Bechtold. TZO * rt tontry tt fitt ei Stflaw •rttrffli?"1 dein irr'- rr-S e«! ^5 ktkli», 1 SletchStaSkt Alb beM/,' Mtl io begehe-- keeli-' ht-te ei" °° zrichorteS SraseoPo^ idbtn icifet tf in btr Fragt irdhast «ibtittrbi Svgcho »tritt, 1 §rai 1 M-ls-Me 2 MM 4 \ Mk-lliltr, 1 » öübM' Ham 1 tüd)t Glaser i schlosser. 1 Sch für Lüche unb kuw, 1 hau? 2 Drechsler, 1 3 Schneider, 4 bt ISMcher T bckkssenl ii Lei bei Rosenthal gionsgMinde Er wird wiihrend bieiei protocoÜ mit । EoiMttMa! daß während: tigten, sowie t Einsicht nehme wählten, bezw. schlnsses bei G Gießer Der von Gr «e vouB Ä M. »j1 Sieben werbe Wt und arbeiten 7rn von (j "nnen öon 5 S,öon K' KvonCm Hetzen und ^nudelten ic. ben Der Nre ftftini JMebarf werden, s» - V ", '■■*> •» "-LZriL Ä fe I pi»86Ä> “•”- 8 759^"; Ä.7L°7Ä *'Wn/24i 11 jf ■« 2^ »•* tt*S**U J,,m«"- Mtaa * “■• itT 8uby*ln k- "J^to gtwitoto *"”• “■ 70000 Bit Verkehr, taub« nnb volSswirlhschaft. •itftttif 16. Januar. Marktbericht. Auf dew heutige» Bvchemnarkt kostete: Hutter pr. Pfd. X 0,76—0.90, Hühnereier VC. 6L 0-7 4,2 St. 00-004, Enteneier 1 St. 0-00 4, Gänse- •ter pr. St. 00—00 4, Käse pr. St.4 -9 4. Käsematte pr. St. 3 4 Lrbseu pr. Liter 18 4, Linsen pr. Liter 32 4, Tauben pr. Pa«' X 0,60 bi« 0,00, Hühner pr. Stück 0,90 bis 1,10, Hahnen pr. Stück X 0,69-1,00, Enten pr. Stück X 1,60-2,00, Gänse pr. Pflock X 0,60—0,60, Ochsenfleisch pr. Pfd. 66-74 4, «uh- und Rindfleisch Vt. Pfd- 60-66 4, Schweinefleisch pr. Pfd. 72 big 76 4, Schweine fleisch, gesalzen, pr. Pfd. 80 4, Kalbfleisch pr. Psd. 60-64 4 Hammelfleisch pr. Pfd. 50-66 4, Kartoffeln pr. 100 Kilo 5,CO biß 5,60 X, Weißkraut pr. Stück 0-00 4, Zwiebeln pr. Lenke» «,00—0,00 X, Milch pr. Liter 16 4- Neueste Nachrichten. Depeschen deL Bureau „Herold". Berlin, 15. Januar. Der G rsammtv orstand de» Ae ich »tage» trat nach der gestrigen Plenorfitzung zusammen xmb beschloß, den Geburtstag des Kaisers durch rin Festmahl, welche» am 27. Januar, Nachmittags 4 Uhr, im großen Kuppelfaale de» ReichäragSgebäude» stattfinden soll, in begehen. Berlin, 15. Januar. Der „vorwärts" veröffentlicht Heute ein an die Ministerien gerichtete», al» vertraulich bezeichnetes Actenstück des StaatSfecretärS de» Innern Vrafen PosadowSky vom 11. Drcrmber 1897. In dem- lelben beißt es: In letzter Zeit sei in der Tagesprcffe und in der Fachliteratur, wie auch in veretuSversammluugen die Frage lebhaft erörtert worden, ob nicht angefichtS der durch Ite Arbeiterbewegung der letzten Jahre gelieferten Erfahrungen von der Gesetzgebung ein erhöhter Schutz gegen den Mißbrauch der durch § 152 der Gewerbeordnung gewährleisteten CoalitionSfreiheit zu verlangen sei/ insbesondere sei zu prüfen, ob flch nicht das Bedürfuiß herausgestellt habe, bet Arbeiterausftändeu den Arbeitswilligen gegen Vergewaltigungen feiten» der Ausständifchen oder anderer für fie eintretender Personen einen kräftigeren Schutz al» bisher zu gewähren. Der Staatssekretär ersucht alsdann um vertrauliche Aeußerungeu über mehrere Fragen, deuen er so rechtzeittg entgegensetze, daß uöthigenfall» die weiteren Ber- Handlungen früh genug abgeschlossen werden könnten, nm dem Reich»tage bei seinem nächsten Zusammentreten eine neue Vorlage machen zu können. Drr „Vorwärts" meint, Herr v. PosadowSky habe der Sozialdemokratie mit diesem Erlaß eine Wahlparole gegeben, die bei der nächsten Wahl die ganze Arbeiterklaffe um das Banner der Sozialdemokratie schaaren müffe. Braunschweig, 15. Januar. Der verhastete Tischler Waldmann ist gestern unter militärischer Bedeckung nach Bischwetler tranSportirt worden. ES verlautet, daß die Anklage wegen LandeSverrath erhoben wird. Waldmann soll theilwetse geständig sein. Rom, 15. Jaunar. Die Insel Sardinien wurde gestern von einem furchtbaren Sturme heiwgesucht, welcher an Häusern und Feldern einen colosialen Schaden anrichiete. Da fich nur ein Theil der Schiffe in den Hafen flüchten konnte, so werden große UuglückSfälle befürchtet. Paris, 15. Januar. Allerlei uncoutrolirbare Gerüchte find in Umlauf. So verlautet, die Verhaftung von Matthieu Dreyfu» stehe bevor. Paris, 15. Januar. Der „Tempi* wird demnächst einen Protest fast aller Mitglieder der wlffeuschaftlicheu Institute Frankreichs zu Gunsten DrehfuS veröffentlichen. Da» Schriftstück wird über 500 Unterschriften trage«. Pari», 15. Januar. Heute wird der Ministerrath die von der Sammer verlangten Maßregeln treffen, nm den gegen die Ehre der Armee gerichteten Angriffen Einhalt zu thu«. Paris, 15. Januar. „Patrie" meldet, daß der Gerichtshof, welcher den Obersten Picquart abzuurtheilen haben wird, den General Kermartin zu seinem Vorfitzendeu haben wird. Brussel, 15. Januar. Deutschland, England und Oester' reich haben Belgiens Einladung zur Zuckerconfrrenz angenommen. Belgrad, 15. Januar. Der neu ernannte bulgarische Bischof Gregorje flüchtete, da die bulgarische christliche Bevölkerung eine sehr feindliche Haltung gegen ihn eiuuimmt, von Monastir nach Prilip. WB. Berlin, 15. Januar. Laut Telegramm de» Marive- ObercommandoS pasfirreu die Kriegsschiffe „Deutschland" und „Gefion" gestern früh 8 Uhr Per im bei guter Fahrt. Meyers Konversations - Lexikon (auch in Umtausch gegen altert Werke) sowie alle andern Bücher liefert gegen Teilzahlungen von monatl. 3 M. an H. 0. Sperling, Buchhandlung, Stuttgart VII. f"® mitfagni fr-nfdbwtbtl ü “P« Älk 10. fytn 12. Äl stimmt Lohn, Hk wr. «v Mllt gUitdilh M h^trb 54ubt, imtlriila b -1 Leisfmta •r eü e-phir N* desto, ah Imi 8d llßfSirfn, Schick 8. ^böDrf Ruch Fu-rm- ai «riUrtni 6liit Saite ■ le Wstlstr di s.: >r®cia rin 6»5il 7. ta ra< Ititn 7. in h«7 Ln« isguftr ßrwM < tu Sota. 5. ®in\ j trat 8. ton KrsteLret« i hMtNU Itoie tot l*\n. B. Dem fo* X S r« UMn 3-ta> mta lü. Dm LirchmlÄl a Lalchoetmvristn Stchu Kir»ceb8d>cn •kV». ;dn ell. nruas bop. 10 ^M>*'** 11. -ettuvw, 421/1 > « I'»oibnrg. 12X1» M I» gS üt M ■** ol6** SB»®! y^u*»***1* «‘tons’ !? »< «* Btto«1*8 Eg£ör*' - * 2 ip'0® Städtischer Arbeitsnachweis Gießen. Garteuftraste 2. Angedot btt «rtxitnebnwr t 2 Bäcker (1 erster u. 1 zweiter), 1 Kranken- wärter, 1 Krankenpflegerin, 2 Maschinenschlosser, 1 gepr. Heizer, 1 Schuhmacher, 1 Möbelschreiner 1 Bauschreiner, 4 Fuhrknechte, 4 HauSburschen, 2 Laufmädchen, 2 Kutscher, 4 Taglöhner, 2 Taglöhner für leichtere Arbeit, 1 Bureaudiener, 1 Aushilfskellner, 1 Kellner (Anfänger), 3 Bureaugehülfen, 2 Schreibgehülfen, 2 Dienstmädchen. der Ardeitsteder r 1 Drechsler für eine Dampfdrechslerei, 1 iücht- Glaser (Rahmenmacher), 1 tücht. Küfer, 1 Sattler, 1 Tapezier, 8 Maschinenschlosser , 1 Schmied, 1 Wagner, 1 Bauschreiner, 1 Pferdeknecht, 6 Dienstmädchen fir Küche und Hausarbeit, 1 Hausmädchen, welches bügeln, nähen und serotren kinn, 1 HauSmädchen nach Schottland. Lehrlinge: 3 Bäckrr. 2 Buchbinder, 2 Drechsler, 1 Gärtner, 1 Kupferschmied, 1 Sattler, 3 Schlosser, 2 Schmied, 3 Schneider 4 Schreiner, 3 Schuhmacher, 1 Setzer, 1 Wagner. 1 Kindermädchen in ländlicher Tracht Bekanntmachung, betreffend: Die Ergänzungswahl des Vorstandes der israelitischen Religiousgemeiude Giesten. Bei der am 14. d. Mts. vorgenommenen Wahl ist Herr Nathan Rosenthal dahier zum Mitgliede des Vorstandes der israelitischen Reli- zwnsgemeinde dahier wiedergewählt worden. Es wird dies mit dem Anfügen öffentlich bekannt gemacht, daß während dreier Tagen, nämlich am 17., 18. und 19. d. Mts. das Wahl- protocoll mit allen Anlagen auf dem Bureau des 1. Vorstehers, Herrn Commerzienrath S. Heichelheim dahier, offen gelegt fein wird, und daß während der unerftrecklichen Frist dieser drei Tage die Stimmberechtigten, sowie der Gewählte, von dem Wahlprotocoll und deffen Anlagen Einsicht nehmen und Einwendungen gegen die Wahl oder gegen den Ge- wählten, bezw. auch eine Ablehnung der Wahl, bei Vermeidung des Ausschluffes bei Großherzoglichem Kreisamt Gießen vorbringen können. Gießen, den 14. Januar 1898. Der von Grosth. Kreisamt Giesten ernannte Wahlcommissär: Hach.633 MAGGI das vorzüglichste Mittel zur Verbesserung von Suppen, ist in Originalfläschchen oon 35 4 an zu haben bei August Noll II., 231 pehördOch^nzeigenJ Vergebung von Bauarbeiter». Samstag, den 22. l. Mts., Rachmittags 2 Uhr, sollen aus Kroßh. Bürgermeisterei Alteu- Bnseck nachstehende Arbeiten und Lieferungen öffentlich in den Accord g. geben werden: veranschlagt zu Maurerarbeiten 194,40 jl Lhaussir- und Pflasterarbeiten 319,10 „ Liefern von Grundbausteinen 20,-— „ Liefern von Decksteinen 818,— „ Lesern von Kies 128,60 „ Liefern von Cementröhren 337,20 „ Steinsetzen und Messen 23,20 „ Steindecken rc. 168,— „ Gießen, den 15. Januar 1898. Der Kreisstraßenmeifter. ________Senßfelder. 617 Bekanntmachung. Der Bedarf an Schreibmaterialien d-rs unterzeichneten Districts pro Etatsjahr 1898/99 soll vergeben werden. Die Offerten sind unter lieber* sandung von Mustern nebst Preis- mgabe bis längstens den 1. k. Mts. toif dem Geschäftszimmer (Brandplatz Nr. 7) dahier einzureichen, woselbst auch die Lieferungsbedingungen eingesehen werden können. Gießen, den 15. Januar 1898. Großherzogliche Gendarmerie - District Oberhessen. Kull mann, Oberstlieutenant und Districts Commandeur. 640 j ' vTrstelgerungerLg Holzversteigerung im Wiksecker Gemcindewsld Freitag den 21., und Samstag den 22. Januar 1888, Vormittags 10 Uhr beginnend, sollen im hiesigen Gemeindewald, District Badenburgerwäldchen, meistbietend versteigert werden: 88 Eichenstämme mit 63,41 fm, 470 Nadelstämme „ 226,06 „ 1 Buchenstamm „ 0,10 „ 45 Nadelstangen „ 2,74 „ 16 Eichen Nutzscheite mit 11,20 „ 73 rm Buchen-Scheitholz, 72 „ Eicheu- 15 „ Buchen-KnUppelholz, 41 „ Eichen- „ 33,6 „ Nadel- [ 800 Wellen Buchen-Reisig, 1450 „ Eichen- „ 12700 „ Nadel- „ Kronen M Kragen in allen modernen Fa§ons, per V2 Dutzend 3.30 Mk., allein vorräthig bei 659 10 rm Buchen-Stockholz, 24 „ Eichen- „ 39 „ Nadel- „ Bemerkt wird, daß am ersten Tage das Brennholz und am zweiten Tage das Bau, Werk- und Nutzholz zur Versteigerung kommt. Die Zusan»menkunft ist an der Lehmkaute im Badenburgerwäldchen. Wies eck, am 14. Januar 1898. Großh. Bürgermeisterei Wieseck. 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Frieda Kahn Karl Kessler Giessener Concertverein. Viertes Concert am Sonntag den 16. Januar 1898, Abends 5 Uhr, im grossen Saale des Gesellschaftsvereins. Ausführende: Das Kölner Gürzenich-Quartett: W, Hess, W. Seibert, J. Schwarz, Fr. Grützmacher. Programm: Quartett: D-moll op. posth Quartett: G-dur op. 182 Quartett: A-moll op. 411 . Fr Schubert. L. v. Beethoven. K. Schumann Eintrittskarten zum Concert für Nichtmitglieder za Mk. 2.50 (Sperrsitz Mk. 3.50) sind in der Musikalienhandlung von Ernst Cballier (Rudolphs Nachf.), für Studirende auch bei Henn Hausverwalter Stork zu ermässigtem Preise zu haben; ebendaselbst sind die Partiturien zum Preise von ä Mk. —.50 zu haben. 467 Theater-Verein. Mittwoch den 19. Januar, Abends 8 Uhr präcis, im Festsaal (Leib’scher Saal) Wallthorstr., ausgeführt von Mitgliedern des Giessener Stadttheaters, Gast: Herr Hermann Nissen vom Deutschen Theater in Berlin. John Gabriel Borkmann. Schauspiel in 4 Aufzügen von Henrik Ibsen. Billets: in der Musikalienhandlung Ernst Challier (Rudolph’s Nachf.), sowie an der Abendkasse: Erstes Parquet Mk. 3,50; Zweites Parquet Mk. 2,26. Studentenkarten Mk. 1,— . Gallerie Mk. 0,60. Für Mitglieder nur im Vorverkauf (bei weiterem Bedarf): Erstes Parquet Mk. 3 —; Zweites Parquet Mk. 2,— . 276 Naob Schluss des Theaters bei ungünstiger Witterung Omnibusverbindung nach verschiedenen Richtungen. Tonntag den 16, Januar, Abends 81/* Uhr: Hauptversammlung. 1) Rechenschaftsbericht. 2) Wahlen. 3) Antrag bctr. Sterbekasse. 580 _____________Der Vorstand. Turnverein. Das diesjährige Winterfest findet 629 am 22. Januar d. Js. in der Turnhalle statt. Der Vorstand. J£2Ü/^gegr: jy 1846 H| Gießener Ruder-Gesellschaft. Wir gestatt n uns hierdurch, unsere »erehrlichen activen und pasfiven Mitglieder zu einer am Sonntag den 16. er, Abends 8 Uhr, im Hotel Kaiserhof stattfindenden Besprechung über das sw Stiftungsfest "W-G ganz ergebenst einzuladen und bitten um zahlreiches Erscheinen. 649 Der Vorstand. * Kriegerverein Kießen. 24. Stiftungs-Fest T Samstag den 22. Januar 1898, Aöends 8 Mr im Saale des Cafe Leib. Nur Mitglieder mit ihrer eigenen Familie und vom Vorstand bereits eingeladene Gäste haben Zutritt. Wegen der bekannten starken Betheiligung Seitens der Mitglieder wird das Einführen anderer Personen streng untersagt. 646 Bereinsabzeicheu, Orden und Ehrenzeichen sind auzulegen. Lieben Sie wirklich? blütenweiße Wäsche, die im Schranke nicht gelb oder fleckig wird, dann kochen Sie dieselbe immer mit „echter Luhn’s“ Salmiak-Terpentin-Kernseife. Kein Gewebe leidet beim Waschen l Keine Rasenbleiche erforderlich! — .Rein starkes Reiben näthtgl — Holen Sie für die nächste Wäsche Pfd.-Packet »mit dem rothe« Ärtwi* beim Drogisten oder Seifenhändler. 190 Mit Ehrenpreisen, goldenen Medaillen rc. im In- und Ausland prämiirt! Kerem für Kogel« und GefliigelsUh. für Hießen und Amgegend. Sonntag den 16. d. Mts., 31/, Uhr Nachmittags MT* Haupt- Versammlung im oberen Saale des Kaiserhofs. Gäste sind willkommen. 653 Steins Garten (Saalbau). Heute Sonntag den 16. Januar: Großes Concert auSgeführt von der 647 «aptHt des 2. {tfj. M-Lkgimeuls vr U6, Kiiser Wühel» unter persönlicher Leitung des Großh. Mustkdirectors Herrn C. Krauße. Spielplanr 1) Treu zur Fahne. Marsch. Blon. 2) Ouvert. Don Juan. Mozart. 3) Etn Blümchen der Einsamkeit. Idylle. Bach. 4) Divertissement a. b» Afrikanerin Meyerbeer. 5) Ouvert. Die Felsenmühle. Reißiger. 6) Am Spring, quell. Krauße. 7) Grubenltchter. Walzer. Zeller. 8) Selechion a d Operette The Geisha. Jones. 9) Prinz Heinrich-Marsch (neu). Eilenberg. 10) Li-d-Duett. Mendelssohn. 11) Lancier nach Motiven der Kurpfalzsbayerischen Ordonnanz- Märsche a. d. Jahren 1782-1793. Peuppus 12) Im Militär Concert. Potp. Rentzsch. Aufana 5 Uhr.Eintrittspreis 30 Pfg. • Cafe Leib. • Goantag den 16. d. Abends 8 Uhr 11 Min. 59 ©ec.: GROSSER MASKENBALL veranstaltet von der Vietze««» Aloresei (Carncoal-Ber in) mit großar'.igen Gruppen Aufführungen, Prämtirung der schönste« MaSken nebst großem Kinderfest für Erwachsene. W Zwei Ball-Orchester 1K (hiestge Resiment-eapelle). 631 Eintrilttzpreiser Im Vorverkauf: Herrenkarten L 75 Pfg., Damenkarte» a 40 Pfg. (letztere audj gültig für Herren bis zur Demasktrung) bet den Herre» Friseur Wahl, Neustadt, Friseur Rottma««, Kaplansgaffe, Friseur RftM, Marktflraße, Gafiwirtb Arnold. Schwkapaß, Friseu^ Aff, Neuendäue, Frtsenr eilet, Schulstraße, Friseur Müller, Sonnenstlaße, F'iseur Balser, Grünberg r- straße, Handschuhfabrrkant Wirfig, Seltersweg. Schneidermstr. Becht B.andgaffe, Frizeur Rüg-r, Walltho-straße. — Abendkasse: jperrentirten ä 1 Mk, Damenkarten h 50 Pfg, Galleriekarten 20 Pfg. Der Borkand i Carnkviilgeskltslhaft „öirtorm“ Gjeftv. Sonntag den 16. Januar 1898: Erste närrische Damen-Sitzung mit darauffolgklldkui BALL auf dem Lahnstein. Bochi«tereffa«te» Loealproioeoll ausgeführt von einem echten Gießener Carneoallsten, Auftrete« fümmtticher »arren.Gpeeialitüte«, sowie einer W Deputation au» »öl«. "WS Das närrische Ministerium zieht unter den Klängen des NarrhallamarscheS ein. Anfang 7 Uhr 59 Min. 11 See. Entree 20 Pfg. Zu zahlreichem Besuch ladet freundlichst ein 630 Jas Höernürrische Ministerium. DM" Der Gaal ist entsprechend «Lrrisch deeorirt. WG Lonys Bierkeller. 16. Januar: Große TavMußk, Garantirt reinen Bienenhonig empfiehlt die Niederlage des Oberhess. Bienenzüchter-Vereins: C. Roth II„ MMHorllMe 5. Modell 1898. 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