’*** !Äi!i ft* X61' rier , ®bt«be, ttb MfaM fSL* *’ «■■ C5' * *tai t««to. !°ll die Christ, ! JohavveSlirche 1 hÄbie J ""selben werben in der oaume«, den Kindern ihre irche laden vir dir gamt n der Anstalt selbst können beschiLnkien Xannti erer Anstatt noch ®abes bieftr Woche an eine der itfyatM __M78 tymidi l. NM , MM i. nd'ßrift igsanjeigen $ ,uniiutMw Lieferung d ‘UmseHW Nr 2S5 Zweites Blatt Freitag den 16. December 189S •«HeW «gM ■rit Lu»ual>me bei DU Wefrner B«r*ee ban ÄnjtiQtr wSch«Mich ottrmel frlgdtgl. Gießener Anzeiger 5Sanfl5yrd* eicrttlidbvhdi 2 Wart 20 Vf» moeaiiid) 75 PiA ■ui Vringtrlobn Sei Postbezug 2 Mark 50 Vtg. eutuijälirHd) wen Injtigti ju kr Nechnnnag« |är k» 1*®*** t«| trfcfrtncnbee Wummer bil Barm. 10 Ufr. Heneral-Wyeiger 1U( lnjrigen.Bm*rtttungi#rilai M I» UN» luileawi nehmen Lnzeigen für ben Gießener Lnzeiqer entgrgm Anrts- und 2lnzeigeblntt für den Ureis Gieszen. ! Gratisbeilage: Gießener Familienblätter Äebectbn, üifrbitien «nb Drudcrti: Abrefir fttr Depeschen: Jlejcif streben der Franzosen, die verlorearu Piovinzeu wiederzugewinnen, ganz verschwinden wird, ebenso wie vielleicht noch Jahrhunderte lang eine Partei der Welfen, Dänen und Polen extftireu wird, welche die W ederherstellung der alten Verhältnisse herbtiwünscht. Alles in Allem vertreten wir die Anschauung, daß wir neben unserem rQhbfeiube' sehr gut fortleben können, ohne daß ernstliche Reibungen entstehen, umsomehr, da heute derjenige Staat, welcher leichtfertig einen Krieg beginnt, eine furchtbare Verantwortung auf fich nimmt, welche io leicht keine Regierung tragen wird. (XX) Versuches Reich. Darmstadt. 14 December. Seine Königliche Hoheit der Großherzig empfingen heute den Präftdeuteu der Ober- rechuungskammer Lord ach er, den Geheimen Juftizrath Römheld, deu Kirchrnrath Deean Heß aus Crumstadt, deu Oberbaurath Schneider, den Regiernngs- und Baurath Winkler und den Eisenbahudtreetor Farw'ck aus Mainz, deu Bhmnafiallehrer Ploseffor Pro sch aus Offenbach, den Commerzieurath Georgi auS Gießen, den Steuerrath Lehr aus Heppenheim, den Theaterdirector Simons und den Oberpostseeretär Meule ans Mainz, den Pfarrer Freieusehnrr ans Lindenfels, den Lehrer Ustugrr auf Fauerbach v. d. H, deu Pfarrer Hainebach ans Wersau, den Bürgermeister Resch auf Mörlenbach, den Ortsgerichtsmann Weis aus Heppenheim, den Gemeindeeinnehmer Schorck auS Hambach, den Polizeiwachtmeister Kasper auf Gießen, deu Gemriudeeinuehmer März aus Waschenbach, deu Kleisstraßeumeister Engel aus Oppruhrim, den I. Guth mann ans Eich, die Christine Storck aus R.eder-Klingen; zum Vortrag deu Staatsminifter Rothe, den Cab'netsrath Römheld, den Cabinetsbibliothekar Dr. Lennert. Berlin, 14. December. Der Kaiser hat fich heute früh um 8 Uhr zur Hofjagd nach Springe begeben, wo« selbst er Nachmittags um l‘/j Uhr eingetroffen ist. Au der Hosjagd nimmt auf Einladung des Kaisers auch der Reichskanzler Fürst Hohenlohe Thtil. Berlin. 14. Dicembtr. Der Seniorenconvent deS Reichstags trat heute nach Schluß der Pleuarfitzung zusammen und wurde dahiu schlüsfig, daß morgen, Donnerstag, die Weihnachtsferien beginnen und fich bis zum 10. Januar erstrecken sollen. Im neuen Jahre wird alt erster Gegenstand die MtltiSrvorlage auf die Tagesordnung gesetzt werden. Die Commisfionen werden nach dem Stärkeverhältniß der Parteien besetzt werden, nach denselben Grundsätzen, die früher maßgebend waren. Für die ständigen Commisfionen sollen die Vorfitzenden der vorigen Sesfiou, soweit fie wiedergewählt find, beibehalten werden. Balte, 14. December. Ueber Ausweisungen spricht fich Heinrich v. Treitschke in dem demnächst erscheinenden zweiten Band der »Politik" folgendermaßen au«: Wie schwierig diese Dinge stad, wird sofort klar, wenn man das Gebiet des internationalen Privatrechts näher betrachtet. Da kommt man sofort wieder auf die Wahrnehmung, daß all; solche iuternationalen Verpflichtungen immer einen Vorbehalt in fich schließen: den der Sicherung des eigenen StaaiS. Mözen wir noch so viele Verträge schließen Über internationales Privatrecht, immer ist der Vorbehalt: vorausgesetzt, daß uns ein Ausländer nicht lästig wird. Ausländer, die ihm lästig fallen, muß ein Staat ausweisen, und zwar ohne Angabe der Stünde, auch wenn er einen Vertrag geschloffen hat, welcher der Regel nach den Untertanen des anderen Staates den Aufenthalt sichert. So pflegt «an Leute anszuweisen, welche «an als Spione oder halbe Agenten beargwöhnt; wollte «au sich darüber erst noch in E v ternngen etnlaffen, so würden die meist sehr unangenehmer Natur fein und nur das ver- HSltniß der Staaten verschlimmern. Dtßhalb ist eS ein ganz vernünftiger Grundsatz, daß jeder Fremde sofort anSgewieseu werden kann mit der einfachen Erklärung: Du bist nuS unangenehm. Mau muß an diesem Recht unbedingt fefihalteu, weil sonst die ehrlichen Leute im Auslande nicht unbeiästigt blieben; was hart erscheint aus den ersten Blick, läuft so da Sache nach auf wirkliche Humanität hinaus. Cecalet unb provinzielles» + Echzell L d. w., 15. December. Gestern feierte» unser Bürgermeister H. Reitz und seine Gattin Katharina geb. Muth das silberne Hochzeitsjubiläum. Die von Einheimischen und vielen Auswärtigen dargebrachten Glückwünsche und Geschenke, sowie Ovationen am Abend lieferten einen schönen Beweis dafür, daß die Genannten allenthalben fich großer Achtung und Beliebtheit erfreuen. — Die zu Nieder Mockstadt ausgebrocheu gewesene Viehseuche ist erloschen, und find die Sperrmahregel» wieder aufgehoben worden. N. Ans de« Ridderthale, 14. December. Aus unsere» großen und V c ualstratzen herrscht Taunenduft und Harzgeruch, ein Zeichen dafür, daß das Christfest herannaht, denn tausend und übermal tausend Weihnachtsbäumcheu gehen jetzt vorn Vogelsberge in die Welt hinaus. — Die Bohrungen in der Forstwartei Fivkrnloch, wo im Laufe des Sommers Silbererze zu Tage gefördert wurden, die natürlich mit großer Freude und großen Hoffnungen begrüßt wurden, find auf ungeahnte Schwierigkciten gestoßen. Der Bohrer fitzt auf Fels und der Wasserzudraug ist so stark, daß er mit einer Dampfpumpe bewältigt werden muß. — Auf dem sog. Kouradskloster (1191 vou Graf Hartmann von Büdingen reich auSgestattei) wird jetzt eine neue Wasserleitung auf herrschaftliche Kosten angelegt. Schon vor 700 Jahren klagten die Llosterlente über Waffermangel, obgleich fie einen tiefen, werten Brunnen g'g aben hatten, der heute noch vorhanden ist, aber nicht genügend Waffer gibt Die alte Klosterkirche, in welcher fich noch etliche alte, intereflante Grabdenkmäler befinden, wird als Pferdestall benutzt. Schade drum! Bad-Nauhei«, 14. December. Die Eingabeder Stadt Bad Nauheim betriff! Gewinnung des neu zu formireudeu 3. Bataillons des 5. Großh. Hessischen Infanterie Regiments Nr. 168 wurde heute durch Herrn Bürgermeister Wömer an doS König!. Preußische Kriegsministerium noch Berlin abgesandt. In dem Gesuch wird hervorgehoben, daß unsere Stadt mit Wasserleitung, Kanalisation und Klärbtckeuanlage versehen ist. Weiter wird darin betont unsere vorzügliche Volksschule, die Realschule in dem nahen Friedberg und Butzbach, ebenso daS humanistische Gymnafium tn Friedberg. Hinsichtlich der Erbauung einer Kaserne macht die Stadt die weitgehendsten Coueesfionen, ebenso bezüglich des anzulegende» Exerzierplatzes, wozu die günstigsten Terraiuverhältniffe vor- Feuilleton. Areie öffentliche Iiöklotyekeir. Die Bewegung, »Freie öffentliche vtbl othrken (Bücher- hallen)" tu Deutschland zu begründen, nimmt ihren Fortgang. Langsam zwar, wie dies bei allen tief einschneidenden «entrungen der Fall zu fein pflegt, aber unaufhaltsam bricht fich d e Ueberzeugnug Bahn, daß uofer aus seine Bildung mit Recht stolzes Volk nicht länger zögern dürfe, die in England vnd Amerika so glänzend bewährte Einrichtung der Free Public Libraries auch hierzüande «inzuführeu, wenn anders es nicht Gefahr laufen will, auf einen wichtigen Gebiete des volksdildnngswefens nicht überholt — dies ist bereits geschehen —, sondern dauernd tn den Schatten gestellt zu werde». Nach Männern, die, wie dies in den genannten Ländern so Überraschend häufig geschieht, mit fürstlicher Freigebig- leit die öffentlichen Bibliotheken fördern, schauen wir uns in Deutschland noch vergeblich um. Es fehlt durchweg zu sehr das verstäudniß für die Wichtigkeit der Einrichtung, nament- sich auch in socialer Beziehung. Daß die freien öffentliche« Bibliotheken unter Anderem nicht nnr gegen die Verrohung der Heranwachsenden Jugend vielfach einen wirksamen Dam« bilden, sondern selbst dem Alkoholismus mit seinen verderbliche» Folge» erfahrungsgemäß anderswo Abbruch thnu, sieht man bei uns noch ebenso wenig ein, wie die segensreichen Wirkungen jener Anstalten auf die Bildung des Volkes überhaupt, «och glauben viele, es handle fich bei der ganzen Bewegung um eine neue, wenig veränderte Auflage der »volksbibliothek". Nichts ist verfehlter. Die Bolksbibliothek der alten Schule hat ab- gewirtbichaitet Eine Leihaustalt für Unbemittelte ist keine Free Public Library. Was fich diese zum Z'el setzt, kommt dem ganzen Volke zu gute, de« Armen und Reichen, dem Hohen und Niedrigen. Und auf diese Weise wird fle zu eine« bedeutsamen Factor im nationalen Leben des Volkes, der auch die Schule ergänzt und für gewiffe Altersstufen ersetzt. Eiufichtige haben die Anregung') mit Freuden begrüßt, man möge der für Posen geplanten »Kaiser Wilhelm-Viblio- thek-, der die deutschen Verleger eine so hochherzige Theil- uahme entgegenbringen, den Charakter einer freien öffentlichen Bibliothek geben, in der »intet steter Berücksichtigung der wissenschaftlichen Literatur, aber unter Ausschluß der für femliegenbe Specialstudieu berechneten Werke die volksthümliche Literatur, die Jugendschrifteu mit einbegriffen, einen hervorragende» Platz einuegmen, deutsche Geschichte und Literatur .tm Mittelpunkt stehen würden". Der Zweck der zu begrüudeudeu Bibliothek, das Deutschthum •) Ernst Jeep in der .Tägliche» Rnebf^tn* vom 3. September 1898. zu stärken, würde dadurch am sichersten erreicht; die 8e- sorguiß, der Delbrück*) Ausdruck verliehen hat, daß eine rein wissenschaftliche Bibliothek de« Polenthurn eher als de« Deutschthum förderlich sein könnte, wie tm »Centralblatt für Bibliothekswesen" (1898, S. 519) mit Recht hervor- gehoben wird, gegenstandslos werden. Die Verwirklichung jenes Gedankens aber würde zur Popularifirnng der Idee, freie öffentliche Bibliotheken zn schaffen, tm Laufe der Zeit mehr beitragen, als dies tausend Wanderpredtger zu thun vermöchten, und sprächen fie mit EagelSzungen. vorlänsig freilich «nß noch ein Echo gesucht werden für jede Stimme, die fich mit guten Gründen und praktischen Vorschläge» z» Gunsten freier öffentlicher Bibliotheken vernehmen läßt. Darum möge an dieser Stelle auf die Ausführungen htn- gewiesen fein, die der um die Bewegung, freie öffentliche Bibliotheken in Deutschland zu begründen, verdiente Dr. Ernst Jeep") von der Königlichen Bibliothek zn Berlin tn eine« zu Steglitz gehaltenen Vortrag—) »Die Reform bes deutschen Bibliothekswesens", entwickelt hat. »Ja dem Stolze auf ihre Public Libraries" — sagt Jeep, — »finden fich Engländer und Amerikaner zusammen, *) In deu »Preußischen Jahrbüchern" 1898, (Septemberbeft ••) Sir verweisen besonders tut feine Schrift: Central-Lolks- bibliotfrf 1896, bie jetzt tn ben CommisfionS-Derlag von 5«L Zwißler tn Wolfenbüttel Übergebungen ist. •*•) Ausführlich wiedergegeben tm .Steglitzer Anzeiger" 1898, Nr. 241 u. folg. Hauben find. Die sehr eingehende Vorstellung gipfelt im Ganzen darin, da» KriegSmiuistertum möge bei Bestimmung de» Garuisou»orte» für da» neue Bataillon Nauheim in Berücksichtigung ziehen, umsomehr, al» die Stadt in hygienischer Beziehung allen Anforderungen der Nruzeit gerecht geworden ist und sich such in sonstiger Bkziehung al» Garnisonstadt mehr al» irgend ein anderer Ort eignet. Srüuberg, 13. Deeewber. Mit größerem Versandt von Chriftbäumcheu au» unserem Stadtwalde ist begonnen worden. Dir Bäumchen werden, wie auch im Vorjahre, je nach der Größe zu 10, 15 und 20 Pfg. abgegeben. Die- selben werden von den Händlern größtemheil» in den rheinischen Städten Köln, Düffeldorf n. a. zum Verkauf ge- bracht. Auch nach Frankfurt gehen viele Wagenladungen au» den Waldungen de» Bogel»berg». — Mit den Arbeiten an dem hier zu errichtenden Amtsgericht» - Neubau wird vorauSstchtlich mit Beginn de» Frühjahr» begonnen werden. — Al» Termin zur Wahl eines Beigeordneten für unsere Stadt ist der 21. December festgesetzt worden. Darmst. Ztg. -k- Bon der Bergstraße, 14. December. Sine theure Katze ist eS gewesen, über die dieser Tage ein richterliche» Urthetl gefällt werden mußte und zwar au» folgendem Grunde: Ein Herr, dem sein Hündchen uachgelaufen war, besuchte eine Familie, in der eine Katze gehalten wurde. Huud und Katze gerieten aueiuauder, der besuchende Herr suchte die kämpfenden Thiere mit Hilfe seines Stock» auseinander zu bringen, wa» auch gelang. Nach einigen Tagen verendete die Katze, deren Eigeuthümerin behauptete: da» Thier, eine werthvolle Ratten« und MLufevertilgertn, sei an den empfangenen Stockschlägen zu Grunde gegangen und wüffe mit 25 Mark vergütet werden. Diese Vergütung wurde adgelehnt und e» kam zum Proerffe. Der Verklagte gab fich große Mühe, die Sache gütlich zu erledigen, aber feine B-mühungrn fcheiterten an dem Etgen- fian der Klägerin. Beide Parteien nahmen stch Recht»- anwälte und da» kostet bekanntlich Geld. Nun ist der Streit in erster Instanz zu Uugunsteu der Klägerin entschieden worden. Für die Kosten, die die Katze verursachte, hätte fich die Klägerin wohl ein hübsche» Rind auschaffeu können. Man ist darauf gespannt, ob nicht vielleicht Berufung gegen da» erstinstanzliche Urtheil eingelegt werden wird, in welchem Falle die Kosten wohl so wachsen dürften, daß dafür eine Kuh avgeschafft werden könnte. AuS Rhetuheffen, 13. December. Da» älteste am Rhein ausgezeichnete Weingut ist die „Niersteiner Glöck-, ein bekannter Rebhügel bei Nierstein. Gelegentlich eine» Familien- feste» de» jetzigen Eigeuthümer», Hcrru Carl Diehl in Mainz, erschien eine Broschüre, worin die Geschicke diese» werthvollen Stückchen» deutscher Erde ausgezeichnet fiad. Die betreffenden U,künden reichen bi» zum Jahre 742 zurück. PwBifdptes» * Da» herannahende Jahr 1899, da» vorletzte de» zur Rüste geheudeu Jahrhundert», hat eine ganze Reihe Kalender- rigeuthümlichkeitev aufzuwetsen. S» ist vor Allem ein „Sonn- tagSjahr" im vollsten Sinne de» Wortes, denn t» beginnt nicht nur, sondern endet auch mit einem Sonntage und hat in Folge deffeu die größtmögliche Zahl von Sonntagen, die in einem Jahre Vorkommen können, nämlich 53. Eine andere Merkwürdigkeit de» nächsten Jahre» besteht darin, daß nicht nur sämmtliche vier Adventsonutage in den Monat December fallen, sondern daß auch der letzte, der „goldene Sonntags, auf den 24. December, also auf den letzten Tag vor Weihnachten fällt. Die beiden anderen großen christlichen Feste liegen im Jahre 1899 sehr zeitig. So fällt da» Osterfest bereits auf den 2. und 3. April, daS Pfingstfest auf den 21. und 22. Mai. Der HiwmrlfahrtStag aber kann un» beiouder» ungünstige» Wetter bescheeren, da er gerade auf den Mamertus, den ersten der sogenannten „drei gestrengen Herren" im Wonnemonate, auf den 11. Mat trifft. Der Charfrettag wird dadurch bemerkeuSwerth, daß er auf den letzten Tag de» Monat» März fällt. In Folge de» früh- zeitigen Osterfeste» wird denn auch die Faschingszeit im Jahre 1899 recht kurz werden. Denn während fie im laufenden Jahre 6 Wochen und 5 Tage, zusammen also 47 Tage dauerte, wird sich im Jahre 1899 die Vergnügung»- frohe Welt eine Verkürzung de» Fasching» um volle acht Tage gefallen laffen müffen, indem der Aschermittwoch bereit» auf den 15. Februar trifft, so daß die Faschingszeit vom 6. Januar bi» zum 14. Februar, also nur 5 Wochen und 4 Tage, zusammen 39 Tage währen wird. Die Gesammt« zahl der Sonn« und Feiertage wird 60 betragen, zu denen für die Katholiken dann noch 14 Feiertage hinzukommen. • Die Oberammergauer rüste« bereit» für da» 1900 wieder fällige Passtonsspiel, daS alle zehn Jahre aus- geführt werden muh. Auf der dortigen Uebung»bühne wird an Soun« und Feiertagen fleißig gespielt. Bi» 1900 wird die Bahn bi» Oberammergau laufe«. • «u» kretischer Vorzeit. Ein merkwürdige» Spiel de» Zufalls, der so oft in der Weltgeschichte sich geltend macht, ist e«, daß gerade in dem Augenblicke, wo endlich einmal ein Fürst gewählt ist, der es unter Halbwegs günstigen Auspicien versuchen soll, auf der vielumworbenen und kampfdurchwühlten Insel Kreta Ruhe und Ordnung zu stiften und gesetzmäßige Zustände herbeizuführen, wiederum in größerer Anzahl wichtige Urkunden ans Tageslicht gekommen sind, die klar beweisen, daß auf dieser selben Insel schon etwa fünfhundert Jahre vor Christi Geburt ungewöhnlich hoch entwickelte und wohl geordnete Rechtsverhältniffe bestanden haben. Noch ist wohl in Vieler Erinnerung die große Ueberraschung, als vor nunmehr etwa 14 Jahre die Kunde durch die Welt ging, daß dort auf Kreta in der Stadt Gortyn ein vollständiges Gesetzbuch in Stein gehauen gefunden worden war. Ein vollständiges Gesetzwerk war es freilich nicht, doch enthielt es eine Fülle von Bestimmungen über Familienrecht, Erbrecht, Proceßrecht, Vermögensrecht und führte uns die braven Insulaner der Vorzeit, von denen wir so wenig wußten, recht deutlich vor Augen. Dem nicht rastenden Eifer des Entdeckers dieser ersten Tafeln, des Professors Federico Halbherr in Rom, ist es nun gelungen, mit Hilfe und im Auftrage des amerikanischen archäologischen Instituts zu Athen neue umfangreiche Grabungen auf dem Boden derselben Stadt Gortyn zustande zu bringen, deren Ergebnisse nunmehr in dem „American Journal of Archeology 1898" vorliegen. Wieder fördern sie zum größten Theile die Erkenntniß des Rechts- und Culturlebens der Insel. Einen Begriff von dem neuen Funde werden folgende Mittheilungen geben: Reue Bruchstücke des großen Gesetzes oder wenigstens von Tafeln aus derselben Zeit betreffen vor Allem das Pfandrecht. Wie e» in Rom die Hauptklage der geknechteten Plebejer war, daß fie von ihren Gläubigern in willkürlicher Weise an Haus und Hof, ja, an ihren Kindern und am eigenen Körper gepfändet würden, so empfand man auch in Gortyn sehr früh das Bedürfniß, die Selbsthülfe des Gläubigers, der fich an Allem, was der zahlungsunfähige Schuldner besaß, zu entschädigen suchte, gesetzlich zu beschränken. Da lesen wir denn in diesen neuen Bruchstücken, daß es verboten war, in Pfand zu nehmen: die Kleidung und die Gegenstände für den täglichen Gebrauch des Schuldners, seinen Webstuhl nebst Wolle und Zubehör, seine Werkzeuge, seinen Pflug und das Geschirr der Ochsen dafür, seine Handmühle und die Mahlsteine, das Bett für Mann und Frau. Sollte eine Pfändung als un- rechtmäßig angefochten werden durch die Behauptung, daß die gepfändeten Gegenstände gar nicht Eigenthum de» Schuldners feien, so mußte dies feierlich auf dem Markte vor Zeugen beschworen werden War der zu Pfändende in einem falschen Hause gesucht worden, so mußten von den neun Nachbarn dieses Hauses drei ausgewählt werden, um unter ihrem Eid auszusagen, daß der Betreffende in dem Hause überhaupt gar nicht wohne. In beiden Fällen mußten zu dem Eide Eideshelfer hinzugezogen werden, welche die Glaubwürdigkeit der Schwörenden selbst wieder durch Eid unterstützen, ganz wie im altgermanischen Rechte. Gefunden find ferner allerlei Volksbeschlüsse, so einer, durch welchen die Gemeinde, vertreten durch 300 Mitglieder, die Einführung einer neuen Kupfermünze an Stelle der bisher geltenden silbernen Obolen be- schließt. Wer die alte Münzsorte noch ferner annimmt oder fich weigert, Zahlungen in der neuen Kupfermünze anzu« nehmen, und dafür Zahlung in natura, in Feldfrüchten u. s. w. fordert, verfällt einer hohen Geldstrafe. Berufungen hier- gegen find auf dem Markte vor einem Gerichtshof von fieben Männern anzubringen, vor denen der Beweis wieder mit Eideshelfern geführt werden muß. Wer die meisten Eideshelfer stellen kann, dessen Behauptung gilt als erwiesen, und der Sieger im Rechtsstreit erhält die Hälfte der vom Gegner an die Stabt zu zahlenden Strafsumme. Andere Beschlüsse ordnen die Rechtsverhältnisse zwischen benachbarten Staaten. So schließt Gortyn mit der früher nur dem Namen nach bekannten Stadt Rizene einen Vertrag, nach welchem es den Bewohnern der einen Stadt erlaubt sein soll, in der anderen Grundbesitz zu erwerben und Häuser zu bauen, und in welchem genau festgesetzt wird, wo bei vorkommenden Streitigkeiten zwischen den Bürgern beider Städte der zuständige Gerichtshof sein soll. Solcher Verträge besitzen wir schon eine ganze Anzahl. Sie beweisen, wie groß die Zahl der selbständigen Stadtstaaten im Alterthum auf Kreta war, und zugleich, wie stark fich dort schon da» Gefühl für Recht und Gesetz entwickelt hatte. Der Alterthum»forscher wird daher auf die beginnende Regierung des griechischen Prinzen gern die Hoffnung setzen, daß sie bei ihrem schweren Werke der Friedensstiftung auch der planmäßigen Erforschung de» an Alterthümern noch unermeßlich reichen kretischen Boden« ihre Unterstützung leihen möge- (K Ztg.) Citerotur unfc Kunft» — Soeben erlebten: Märtens, vr. P., „Südamerika unter besonderer Berücksichtigung Argentiniens^. Nach den neursiea amtlichen Quellen und auf Grund eigener Anschauung. Mit Illustrationen und einer Karte in Farbendruck. Berlin 1899 Verlag von Johannes Räde (Stuhr'sche Buchhandlung). Ein Werk von kerniger Eigenart. Der Verfasser, welcher Jahrzehnte lang als Re- dacteur zweier in Buenos-Ayres erscheinender deutscher Zeitungen tbätig war, ist die erste Autorität auf diesem Gebiet. An der Hand völlig neuen Materials beurtheilt er die Verhältnisse Süd-Amerika» unter Heranziehung ethnographischer, cultureller und wirthschastlicher Erwägungen. Die Sprache ist frisch und schwungvoll, die Darstellung leicht und anziehend. Das Buch ist hoch bedeutsam für die deutschen Industriellen, welche sich mit Herstellung von Artikeln für den Export beschäftigen, sowie durch geistvolle Ausblicke für günstige überseeische Capitalsanlagm. Bisher sind es nur ganz wenige Unternehmungen deutscher Nationalität, die in Argentinien Fuß ge- saht haben, allen voran die Allgemeine Electrizttäls Gesellschaft zu Berlin, welche für die Anlage electrischer Straßenbahnen andern Mitbewerbern den Rang abgelaufen hat. Aber auf dem am meisten versprechenden Boden der Landwirthschast, auf bergbaulichem und industriellem Gebiet, im Etsmbahnbau rc. lasten wir Amerikaner und Engländer gewähren und autz den wissenschaftlichen Ermittelungen und Forschungen Nutzen ziehen, die zumeist deutschen, an den Universitäten des Landes wirkenden Gelehrten zu danken sind. Ja, der Verfasser führt den Beweis, daß systematisch, absichtlich und wahrheitswtdrig von tnteresstrter Sette falsche Daten über Getreide- produclion und Bodenqualität Argentinien» unter dem Deckmantel einer angeblich sorgfältigen Statistik verbreitet und die politische« und finanziellen Verhältnisse des Landes grau in grau gemalt würben. Herkömmlich ist auch die Aufbauschung der geieguitlichen Putsche, meist unbedeutende Reibereien der politischen Parteien unter sich, worauf im Lande selbst gar kein Gewicht gelegt wird, die aber von englischen und amerikanischen Zeitungen so gern al« Revolutionen dargestellt werden, um von Unternehmungen auf einem so „vulkanischen Boden" abzuschrecken. Mit diesen, von ürteresstrter Sette geflissentlich genährten Vorurtheilen, die stch allmählich festgenistet haoen, räumt der Verfaster auf und weist mit Recht auf die ebenso besonnene als staatsmännische Führung der Geschäfte de« Landes hin, die Argentinien noch jüngst in dem glücklich und endgültig beigelegten Confltct mit EHUe der Welt gezeigt hat. Argentinien ist nach dem Verfasser ein Land von großer Zukunft. Mit seinen nördlichsten Provinzen sich noch in die Tropen hinein erstreckend, umfaßt es durch den Besitz Patagoniens auch große, ganz der gemäßigten Zone angehörige Landstriche. Hier im südlichen Theil der Provinz Buenos-Ayres und am Rio Negro ist anscheinend der geeignetste Platz für die Tbätigkett deutscher Eolontsattons- Unternehmungen, die mit dem Mutterlande in steter Verbindung bleiben müßten. Verglichen mit der Einwanderung anderer europäischer Nationalitäten ist die aus Deutschland minima. Sie betrug in dm letzten 20 Jahren nur 22 997 (Sette 173/174), während von Italienern im vorigen Jahr allein 102,107, von Spaniern 17,078, von Franzosen 5,039 einroanberten. WaS über bte günstigen Ergebnisse Betriebener richtig geleiteter Colonisationen gesagt »st, und wie roertbvoll für ben Aufschwung be» Landes gerade thatkl ästige deutsche Einwanderung im Gegensatz zu der Indolenz Volker lateinischer Zunge fich erwiesen hat, bas muß nachgelesen werben, um dem Verfasser in allen Stücken Recht zu geben. Man wirb ihm auch zustimmen müffen, baß ber Augenblick günstig ist, um manche» tum Schaben ber brutschen Interessen beinahe Versäumte noch nachzuholen. Seit bem für bte Norbarnerikaner siegreichen letzten Kriege mit Spanien ist bas Interesse Europa« mehr als sonst Südamerika zugewanbt, bas man nicht ganz dem Thatendurst der V-nkeeS anheimfallen lassen möchte, welcher ohne Gegenwehr seine berühmte Monroe-Doktrine zum wirthschaftltchen Grundgesetz für ben ganzen Erdtheil machen würbe. Geboten werben neben bem Text etne neue Karte in Farbendruck, sowie vorzüglicher bildnerischer Schmuck, a. B. ein -vauernhaus in ber Nähe von Tucuman, bas Abladen der Ruderrofcrernte, der Wolltrantzport in ben Pampa Central, eine Weinkellerei in bet Provinz San Jaan, Weinlese in ben Weingärten ber Provinz Mendoza rc. rc. mögen ihre' Ansichten sonst auch noch so weit auseinander- gehen. ES ist in England und Amerika Ehrensache einer jeden Stadt, eine gute Bolttbidliothek zu haben- dort gelten die Bibliotheken für ebenso nothwendig wie Wasserleitung, Beleuchtung, gute» Pflaster und Parkanlagen. Fast stet» communale Anstalten, unterhalten durch eine eigene Bibliothek»steuer, über deren Einführung die Bürgerschaft entscheidet, können fie mit nach unseren Begriffen fabelhaften Summen rechnen, umsomehr al» auch der Gemeivfinn wohlhabender Bürger, die zum Theil in den Public Libraries ihre Bildung und dadurch ihren Besitz erworben haben, ihnen Millionen zur Versügung stellt. London gibt für seine Bolk»bibliotheken jährlich 660 000 Mk., Chicago 470000, Boston 670 000, Manchester 240 000 Mk. Die Londoner städtischen Bibliotheken zählen rund 230 000, die von Chicago 170 000 Bände. Die 1848 in Boston errichtete volksbibltothek kann jetzt einen Bücherbestand voa 600 000, die von Manchester von 200 000 Bänden auswetsen. London erzielt allein in seinen volk»bibliotheken jährlich etwa 21/* Millionen Buchbenutzuugeu - Chicago und Boston verleihen in demselben Zeiträume je 1800 000, Manchester 1 500 000 Bände. Solche Zahlen lehren erst die Thatsache würdigen, daß die Bolksbibliothekeu der Hauptstadt be» Deutschen Reiche» sich mit einem Etat von 83 600 Mk. begnügen müffen, daß in Berlin, wie au» de« letzten Ber- waltungSbericht de» Magistrat» hervorgeht, bet einem Bestaube von 95 763 Bänden 462 748 Bücher verliehen WOlbto.5 ,Da» Interesse für die immer weitere Kreise ziehende Btbliotheksbewegung wurde, nachdem ber Deutsch-Amerikauer Oswald Ottendorfer in seinem Geburtsorte Zwittau in Mähren eine Public Library errichtet batte, besonder» durch baß energische Vorgehen der Deutschen Gesellschast für ethtfche Cultur geweckt. Neben der Berliner Lesehalle, die im ersten Jahre ihre» Bestehen» (1895) von 49 625 Personen ausgesucht wurde und bei einem Bestände von nur 8000 Bänden 21 482 Mal Bücher in ihre Räume entlieh, hat diese Gesellschaft noch in Freiburg i. «. und Frank- faxt a. M. Lesehallen geschaffen. In Jena, wo da» CultuSministerium auf Antrag de» Curatortum» der Carl Zeiß-Stiftung zunächst für drei Jahre einen jährlichen Bei- trag von 4000 Mk. au» den Ueberschüffeu der Stiftung bewilligte, ging die Gesellschaft für ethische Cultur Hand in Hand mit der ComeuiuS-Gesellschaft- hier haben ebenso wie ia Schweidnitz, Bre»lau, Königsberg, Mägde- bürg und Bonn Vertreter aller Parteien ihre thatkläftige Unterstützung zvgesogt. In Dresden hat der Verein ^BolkSwohl" in den oberen Räumen seiue» Volk-Heims eine öffentliche Lesehalle der Benutzung übergeben- die Lesehalle ia Mainz, die mit reicher Beihilfe eine» Privatmannes in» Leben gerufen wurde, konnte schon in dem ersten Halbjahre ihre» Bestehen» auf einen Besuch von 17 979 Personen Hinweisen. In Düsseldorf schenkte ein wohlhabender Gönner de« Bildungöverein 15 000 Mk. zur Errichtung einer Lesehalle- fie wurde am 10. August 1896 eröffnet- nicht» desto weniger beschloß die Düsseldorfer Stadtverwaltung, selbst eine Lesehalle zu errichten, in der richtigen Voraussetzung, daß sür eine Stadt von 180 000 Einwohnern eine allein nicht ausreichen würde. Am 1. Januar 1898 endlich eröffnete Charlottenburg eine Boiksdibliothek und Lesehalle, die die Merkmale der Public Library, obschon fie noch In den ersten Anfängen steht, auch jetzt fchon aufweist!" DaS, WaS bei der Begründung freier öffentlicher Bibliotheken unter allen Umständen erstrebt werden muß, faßt Jeep in folgende Leitsätze zusammen: „Staatliche oder städtische Verwaltung der Bücherhallen- Leitung und Betrieb derselben durch einen wissenschaftlichen Bibliothekar im Hauptamt- tendenz- lose, sür alle Kreise de» Volke» berechnete Auswahl- cmtrale Verwaltung- Lage der räumlich ausreichenden Bibliothek an »Lästiger Stelle der Stadt- Verbindung der AuSlethebibliothek mit einer Lesehalle- freier, durch uunö'hige Förmlichkeiten nicht erschwerter Zutritt für Jedermann an jedem Tage. Ob eS die gegenwärtige Generation noch erleben wird, baS »ach in Deutschland fich ein N-tz von freien öff nilichm »ibliotbeten über die Ctäbte aufbreitet, da, platte Land mit in (ein Bereich ziehend: wer möchte da, j tzt, wo wir erst iu ben Anfängen der Bewegung stehen, bejahen oder verneinen wollen' Dah aber der Stein in, Rollen gekommen ist, lähl fich nicht mehr bestreiten. Trage daher Jeder, der von dem gesunden gern der Frage überzeugt ist, für feinen Theil dazn bei, die Sache zu fördernI «. »räfel. Kfc **• "«9, "«4 Mi " loubt fefa tTT» * > tofetl"k« SÄ Ä Mt U-. LL-ttd 'M« &fotiÄ * MÄ w «nd Kun|t ~ na önt*« ^aö) "kucha ÄW Mit All- SL8kH« 1899 Bnlsa ®nf °°° JbJW"1' lln8115 Rv letatnber btulfotx ädhinatn dte'em Gebiet. fobtrT "«»MS. SMoS Mrrllttmidivlktbiitaitl'-rr „Ä Idjroungooü, die T°r- 7 ’J doch bedeutsam für btt VeMung von arultin |ft WeauWfir günftigt Ijno e8 nut ganz wenige f oK in Atgmitnien Fuß gu ie EltctrijitLis @t|iQid)i(t lu ^ichee Straßenbahnen anbei n i. Aber auf dem am mtiflen W. auf bergbauit-,m und ic. (affen wir Amerikaner ■ wissenschaflllchtti Ermittel' ilt zumeist brutschen, in den zu bauten sinb. Za, ^stemE, abstchititz unb ; saRe Daten Über Gäreibe- inienr unter dem Deckmantel verbreitet und die politisch« indes grau in grau gemalt Hauschung der geiegent/ichw !ien der politischen Parteien tein Gewicht gelegt wirb, die hm Zeitungen sa M »14 in Untnnehmungm wi einem Mit bieten, von ivtnMa Jen, bte sich MWch lest»" unb weist mit Recht ans die Wrung ber Geschisle bei oft in dem glücklich unb mb» btt Mit gezeigt hat- «rseo- ib von großer Zukunft. M och in die Tropen hinein en SpaiigonltnS ^ch sroße. M nbftdde- Hier im fudltchen imRi°Negr°ist»r>sche^ tttlanbe in stein Dnbinbm Einwanderung-nderer m» Deutschland minimal. S>e l* .102107 von Spaniern 17M ''SA «5 S-L- %hjfsS ’n,ÄSffc den ganzen m Grundge ch iUl »«Ts fli Weinig w 6Ul der eine allein )000 «JÄ (.«* %SÄS* <1 noch Geoer°i'°" ifl ” bai pl«l"L tu ’feSÄ’n' Üjlt»"- Slnoitr.&mprn empfiehlt in schöner Auswahl 12290 Marktplatz 7. Gnauth. 12368 Tage fallen: Rabatt. 12372 11958 empfehlen 11191 * der Marktplatz 7. 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Darmstadt, den 10. D.-cemder 1898. Großherzogliche Bürgermeisterei Darmstadt. I V.: Riedlinger. Enorm billig, «roße Posten » Lager ’ in Zithern, Saiteo, Reqnhlten und » Musikalien. » ----- > Lieferung 3. 17. 91. 14. 28. 14. 28. 11. 25. Stearinkerzen in Kronen- und Tafellichtform, Menaissance- Aaumkerzen emvsiehlt in feinster Qualität Louis Trefl & Co., ^Wandlung, Wallthorstraße 17. empfiehlt billigst E. Weitzbäcker Plockstratze L. Warlrtüraße 27 offerirt unten verzeichnete Sckuhwaaren zu folgenden sehr billigen Preisen. Herren-Zugstiefel (WichS- lebet) Herren-Zugstiefel (Kalbleder) Herren - Agraffen - Stiefel, elegant. Eckt ruff. Gummischuhe für Herren Herren - Lackschnürschuhe, hochfein Herren - Lack « Tanzschuhe hochfein Tamen-Zugstiefel (Kalbleder) Damen-Knopfstiefel(Kalb- lebet) Damen - Spangenschuhe i (WichSleder) . Tamen-Pantoffeln I Damen-Lack-Tanzschuhe ' Tamen-Hausschuhe (Filz) 9131] Zwer 3 - Z,mmer > Wohnungen, parterre und 1. Stock, zu vermrethen. 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I. werden in den Districten Göbelnröder- tannen, Psaffenloch, KlösgeStod und Breiteloh der Forftwartei Harbach versteigert: Stämme 253 Kiefern nut 179 fm (theilweise Schnittholz), 87 Lärchen mit 23 fm, 4 Eichen mit 1 fm, 6 Fickten mit 5 fm, Zusammenkunft BormittagS 9 Uhr im District Göbelnrödertannen bei ^>tamm Nr. 1. Die in den Districten Psaffenloch, KlöSaesrod und Breiteloh liegenden Eichen, Ftchten und Lärchen werden bet der Versteuerung nicht vorgezeigt und «ollen Kaufliebhabet solche vorher etnsehcn Grünberg, 14. December 1898. Großh. Oberförsteret Grunberg. Schober. 12370 Zitherlehrer Adolf Arnold Giessen, Meneu Bäae 16. Vertretuug 4 18. Juli. 1. 14. 28. August. 12. September. 3. 17. 31. October. 14. 28. November. 12. December. 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Burkhardt. 802.87 vrghl'sch« a^»ersttLv«ch. und Eteindrvckerei (Pietsch Erde») ui thejttu Offene Stellen Nerschledenes Stadt Darmstadt v. 1891 Stadt Worms unk. b. 1901 20.40 4.17 8 8 101.36 94.60 100.26 000.00 100.40 99.00 100.60 100.00 100.6& 86.10 101.40 24 76 98.26 48.69 »tO> 80.70 169.10 4.187, Brief 16.20 20.48 4.21 £ M V REIN NICKEL •4. PATENT A» A b end eonrser 163.50 j Oesterr. Eredit-Actien Brocat 37, Deutsche ReichSanl. 3 Preuß. SonsolS 37, Gr. Hessische Obl. maIb' Gletscher, Jungfrau, Interlaken, Bern, Staubachfall rc. verlegt habe und daselbst auch ein Caf£ errichtet habe. Indem ich für das mir seither geschenkte Vertrauen besten» danke, bitte ich «eine werthen Gönner und Abnehmer, mich auch in meinem neuen Unternehmen gütigst unterstützen zu wollen. mit,Dampfbetrieb m Weilburg an der Lahn. letztere bedeutend schwerer, solider und nicht theuerer als nickelplattirte Service lebtnd. iUL (kSügel gut u. billig beziehen will, verlange Preisliste ▼on Hans Malor in Ulm a. 0. 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