usikfa 'Nilin, " Stimmungen. Animale», drrmmriv, Klitru, 3681 tzccaünu, Lol»- nub W AkartaSriinn t >S6Bj KchMch u ä c 2 ® s • 1 B f <* ►o • ® 2 m B " W <|O®. p 3 5-a? Sb o« © 5* P P -i ® r* o ® ® " b o __ Mb B o *1 Q. ® B p 1 ■* L 2 ' s ? * • * 7458 räder hnisch vollkommene Lauf vor allen ööl i Oberhessen: öhf-, a. Zubebörtheile. kuirteu HM "H 1898 Sonntag bett l6. October Drittes Blatt. «r. 243 Meßmer I nzerger Bei •krtd|*>rfWk Mireral-Anzeiger Bwnek»« eea lr|tigcn zv kt NachmiNagß ttir lag rri^dnrabcn Ruemn Hl Berat 10 Uhr awiethd >b ■it ®nn|ttwH jln«»*rf“4 eitriciii^rxl 11c lngeigeu*Bcnmttlung4lle6m M Je uni I««UuM ntkmrn Inyigcn bra lugcnct Injrgn -iWU» ♦rt4H«i Hgrt4 «u iuinobui' lc< v>« •wfcrna fialHiBlttttn weben tna lajofler e»Beatii(b viermal fcetgrtrgt. Zlitttr« unb Anzeigeblatt für dei» Urei» Gielzen Gießen, den 14. October 1898. Bett.: Die Unterstützung von Familien der zu Frieden». Übungen etnbrrnfeneu Mannschaften. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen MM die Grotzh. Bürgermeistereien de- Kreise-. Wir beauftragen Sie, die Gemeirde-Sinnehwer, soweit dies noch nicht geschehen ist, aozudalreo, alSbald und spätestens dis zum 15. Novewber d. I». bezüglich der Don ihnen in rubrlcirtem Betreffe vorgrlegien Beträge «it unserer Kreis, kaffe abzurechneu. v. Bechtold. Gratisbeilage: Gießener Familienblätter fchrtbi. eweHtien axb Bealtwi: Anrtlichcv Thcil. Ibrtflt ftr Depeschea: >a|itt)ieUe», 4* Nidda, 14. Oktober. Die Heinrich Chr. Keck Ww. dahier erhielt für aus ihrer Imkeret den Ausstellungen in Hamburg unb Drieburg überschickte Fabrikate von Bienenhäusern die ersten Preise, bestehend in einer großen goldenen bezw. filbernen Medaille. x Ober-Schmitten, 14. Oktober, vorige Woche wurde einer hiesigen Wlttwe in ihrer Abwesenheit aus ihrer Schlafstube ein größerer zarückgelegter Geldbetrag gestohlen, ohne daß bis jetzt brr Thäter ermittelt wäre. M. Ober-Mockstadt, 14. Oktober. Die Zwiebeln, unser hauptsächlichstes Handelsgewächs, stehen hoch hn Preise, ber Dopprlcentner wirb bis zu 8 Mk. bezahlt. Die Erträge finb geringer als in früheren Jahren, weil baS erste Halbjahr zu naß unb ber Nachsommer zu trocken war. Im Durchschnitt kann man annehmen, baß etwa 20 Doppel- centner, also 160 Mk. brutto auf einem Morgen erzielt werden. E. Echzell, 14. Oktober. Nur durch daS rasche und energische Eingreifen einiger hiesiger Bürger ist ein großes Braudunglück verhütet und auf einen mäßigen Schaden zurückgeführt worden. In einem Hause wurde gestern Abend, al« die Hängelampe eine zeitlang angesteckt war, der Kloben los, die Lampe brach krachend nieder und blitzschnell stand Alles in Flammen. Die Fensterscheiben zersprangen unb die Flammen züngelten an der Außenwand des Hauffs empor. Auf das Hülfegeschrei der Hausbewohner stürzten die Nachbarn herbei, und es gelang, wie schon bemerkt, das gefährliche Element zu bemeistern. Wenige Minuten später hätte das HauS vollständig in Flammen gestanden- die Feuerwehr, die sehr rasch bet ber Hanb war, wäre zu spät gekommen, schon fingen bte Kleider einet Kindes an zu brennen. — Dieser Fall dürfte vielleicht manchen freundlichen Leser veranlassen, den Kloben, in welchem die Hängelampe hängt, auf seine Festigkeit und Sicherheit zu prüfen. □ Darmstadt, 14. Oktober. Am Dienstag, 18. October w.rd die feterliche RectoratS-Uebergabe an der Technischen Hochschule von Herrn Rector Berndt au ben neuen Rector, Herrn Prof. Baurath Koch stattfiaben unb zugleich daS Ergebniß ber Preisaufgaben für 1897/98 verkünbet werden. Herr Koch ist hervorragenbcr Vertreter des Jn- geutenrfachs, speciell deS Wasserbaues- er gehört unter Anderem der internationalen Commission an, die im letzten Winter daS neue Projekt für ben Panama-Canal entwarf und an Ort unb Stelle prüfte. Mainz, 14. Oktober. Gratiöfleisch bekommen nächster Tage die Armen. In der einen Markthalle deS neuen Schlacht« und BiehhofeS befinden fich heute ein schwerer Ochse, sechs Schweine, sechs Kälber und sechs Hämmel, alles feinste Qualität Mastvieh. Diese Prachtthiere werden morgen früh geschlachtet unb die anS ca. 2500 Pfund feinsten Fleisches bestehende Kostprobe den hiesigen WohlthatigkeitSanstalten unb Armen in geeigneter Weise überlassen. Die Metzgerinnung wollte bei dieser ernsten Gelegenheit von jeglichem äußerem Gepränge, wie Veranstaltung eines Umzuges unb bergleichen Absehen, war bagegen ber Ansicht, zur Einweihung des neuen Schlacht- unb Viehhofes in würbiger Weise beitragen z» sollen. Desselben Sinnes waren auch einige Mainzer Viehhändler unb so konnte dieser schöne Gedanke verwirkliche werben- in entgegenkommendster Weise beteiligten fich an dieser Stiftung bte Firmen Heister & Simon, Pauli, Essel- dorn, Winkelmanu und Göbel. Att» -er Seit für die -eit. Vor 105 Jahren, am 16. October 1793, fiel unter dem Fallbeil das Haupt der schwergeprüften Königin Marie Antoinette von Frankreich, die bei ihrem Verhör und bei ihrem Tod alle ihrer Geburt und ihrer Bildung würdige Standhaftigkeit bewies, sodaß fie bei dem ewigen Einerlei des Mordens noch einige Aufmerksamkeit zu erregen vermochte. Vor 83 Jahren, am 17. October 1815, wurde einer unserer bedeutendsten und beliebtesten Lyriker Emanuel Geibel in Lübeck geboren. Zart als Lyriker, männlich als Vaterlandssänger, hat er in seinen Poesien von den „Gedichten" bis zu den „Spätherbstblättern" für jedes Alter und Geschlecht Köstliches geschaffen. Von seinen Liebes- und Wanderliedern find viele volksthümlich geworden. Geibel starb am 6. April 1884 in feiner Vaterstadt. Vermischtes. * Ein wohltätiger Geizhals. In Glasgow starb am letzten Sonntag ein eigentümlicher Kauz, Namens James B. Thomson. Der Mann schien seinen Nachbarn berThpnS eines rechten Geizhalses. Er lebte ganz zurückgezogen in einem kleinen, schmutzigen Hause, kochte sich sein ärmliches Essen selbst unb 'ließ nie eine Menschenseele in sein HauS. Bor einiger Zeit wurde er ins Krankenhaus geschafft, wo er starb. Nun stellte sich heraus, baß auf sein '^eheiß sein Abvocat jährlich nahezu 12000 Mark für wohllhättge Zwecke au-gegeben, baß er über ein vermögen von 2 6000000 Mark verfügte unb davon zwei Millionen öffentlichen Wohlthätig- keitSanstalten verwacht hatte! Was wag bieser Mann für eine Lebeosgeschichte hinter fich haben? * Der größte Soldat der deutschen Armee, Ehmke, aus Wolfsee bet Kiel, welcher am 1. Oktober zur Reserve ent» lassen wurde, ist vom Kaiser aufgefordert worben, die Reise nach Palästina tm Kaiserlichen Gefolge mitzu- rnachen. Ehmke ist infolge dessen sofort nach Brnedig abgereist. Lr stand bei ber Leib Compagnie des ersten Garbe- RegimentS zu Fuß, ist 2,08 Meter groß und hat da« stattliche Gewicht von 236 Pfund. Während der Reise wirb er die Uniform ber Leid-Compagnie tragen. * Waareuhaufer. Das Dresdner Stadtverordneten- Collegtum hat tu der Frage der Besteuerung der Waaren- häuser beschlossen, daß eine Umsatz- nnb Ftlialsteuer etngesührt werden soll. DaS Collegium befiudrt sich vorläufig im Gegensatz zum Rath in Dresden, ber nur eine Filialsteuer toiö. Beachtung verdienen bte Bemühungen der Covstanzer Handelskammer auf diesem Gebiet. Die „Franks. Ztg." berichtet darüber: ES unterliegt keinem Zweifel, daß die Kaufleute dem Wettbewerb der Großbazare, versandthäuser u. s. w. den giftigsten Zahn auSbrechen können, wenn fie nur wollen, indem fie ebenfalls Gebrauch von den Formen machen, die ihnen der moderne Verkehr bietet: Organisation des CreditS, Erziehung der Kundschaft zur Baarzahlung, Jntenfification de« Betriebes und vor allen Dingen die Bildung von größeren Einkaufsgenossenschaften, von diesen Mitteln hat aber der Kaufmannsstand bisher nur vereinzelt Gebrauch gemacht, während bedauerlicher Weife auch in ihm Agitationen Boden gewinnen, die dem Phantom einer ungesunden Staatshilfe nachjagen und daS eigene Emporkommea durch die Erdrosselung oder Knebelung unbequemer Concurrenten erzielen möchten. Demgegenüber ist das Vorgehen der Constanzer Handelskammer beachtenSwerth, die sich direkt bemüht, die Angehörigen des Kleinhandels zur Geuoffenschafts- btldung anzuregen. Sie hat ihren Sekretär beauftragt, zu diesem Zweck eine Denkschrift auszuarbeiten, der wieder seinerseits zur Gewinnung des Materials eine Umfrage veranstaltet, nachdem er die deutschen Handelsvertretungen um die Aufgabe geeigneter Adressen ersucht hat. Die Umfrage beschäftigt fich mit dem Vorhandensein eines etwaigen Noth- stände- und mit seinen Ursachen, mit ber Stellung zu den erwähnten „großkapitalistischen" Concurrenz-Unternehmuugru unb zu etwaigen Reformen. Sobanu wirb angefragt, ob der Aöressat fich irgend welche Vortheile davon verspreche, wenn fich die Vertreter des Kleinhandel-, insbesondere die fachmännisch Gebildeten, die gleichzeitig über ein mäßiges Capital verfügen, zum Zwecke des gemeinsamen Einkaufes und Bezüge-, wie zur Wahrnehmung ihrer Interessen vereinigen. Die weiteren Fragen betreffen verschiedene E.nzel- heilen unb die etwaigen Einwänbe gegen SinkanfSgenofsen- schaften. Wenn bieseS Vorgehen der Tonstanzer HanbelS- kammer den angestrebten Erfolg erzielt unb ein frisches, von socialem Geiste erfülltes Genossenschaftswesen im Kleinhanbel herbeisührt, so würbe eS sicher über ben Constanzer Bezirk hinaus fruchtbringend wirken unb auch andere Kammern zur Nachfolge veranlassen. Jedenfalls wird man den weitere» Verlauf deS Constanzer Unternehmens mit lebhaftem Interesse verfolgen. * Immer gewuthlich. Am Stammtisch einer süddeutschen Kleinstadt ist der Hofmetzgermeister Kälble mit dem Redakteur des OltSblättchens in eine heftige politische Auseinandersetzung gerathen. AlS Herr Kälble dem überlegenen Widersacher gar nicht« Stichhaltige« mehr anführen kann, schleudert er ihm als letzten Trumpf das Donnerwort entgegen: „Was wi lischt denn, Du Blättlesschreiber, Du kannscht jo net emol e Säule abschteche!" ♦ Kurz unb bündig. Lieutenant (Uhlands Früh- ling-glanbe lesend): „WaS diese civilistischen Dichter nur für eine schwerfällige Ausdrucksweise haben: „Nun muß fich Alle-, Alles wenden!" — Unsereiner sagt einfach Kehrt! — Da weiß Jeder, was zu geschehen hat." rr. Muijotopm #K ; 9lotntni lüln Nachb«o ter Lyptt 48f*°«'D >” °y* üi sein ätelHn «Wenfetle m sch tag. grifft, te0 et I onj klii'fyH| sein fflr »ohlrhgitge Zwecke "von 28OOOWMark 9fimtUd)tn Äo^iHg. mg dirsn Mann für en «mee, (ihli, oci )ctobtr -ar Seltne tot* mszisordttt loorttn, \\t iittlichill Gefolge nrttjn» fofort nach Qtnebig ab-. Wit bei ersten Garbe- groß unb hat dal statt- ihrillb ber Krise wird n iflfn. übner Stabtberotbnettc- öesteuernng ber Waareo- >tz. unb Filialstrner igium befinbrt sich vor- Dnlbtn, btt nar eioe tu blt Btmübnngtn btt Gebick. Dir :gt tdntm M ^baznr, Äit\anWnltt letzen tbnnen, wenn ftt tbraud) von bta 5°IBlD lrhe bietet: Orgflnifoilin Schaft |öt SaarzaMl, vor allen Dingen die ofsensckaftrn. Son ditsn anb bisher nur vetttnM tllitt Mise oni in ihn bim Phantom einer w lag eigene SMrkomeu hing unbtqutm« w”' .* ist bai vorgehell Itll(JcntfiaW* gtcritir uatiittt», d« e'* [lul» (tat wv * licht hat. SÄSJp Äjsss 1,111 ’ MM» 8*1* •» Ä»<"' •* e SkSk" J ' Handl» der Jl, ree .zielt u»d einJ Jnbanli' S'ssS MW**. -M S?. Ss?" T" ihrem 5Uu arit 1K“ SilbUta «Jri iOer.3 ^Nlich alt .Tk- Ä,W*S*k* ?7 geworden, MÜH nbtl Herrn- & Knabengarderobe nach Mass _ - » - z s r • » - Warme Bäder bei Andr. Euler. Preise von heute ab 1 Bad mit Wäsche . . . ohne „ . . . IO Bäder mit Wäsche . . . ohne „ ... 100 Karten für Vereine . . 1 Dampfbad mit Wäsche • ohne „ IO Dampfbäder mit Wäsche 9152 ohne „ 60 Pfg. 50 „ 5.00 Mk. 400 „ 30.00 „ I 20 „ 1.10 „ 10.00 „ 9.00 „ Telephon Lieferung franco jeder Bahnstation. 87. TH. BRÜCK, Giessen Brand — Kanzleiberg— SchloMgasae-Eeke Möbelfabrik ^USieT1" Durch Neubau und 8 Schaufenster bedeutend vergrössert. Grossartig assortlrtes Lager u. 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