aiuT be« i».etWeBW, Stall 9 H 'Nartkoldy. Orchester. verehr!. MMrrbv Der tforftaib. knntnißnahm, Mill etrnbm UhrnrhrMdl - W tzmn Heinrld I« treuer Sehülse K j In unveränderter inne in so reichm Je auf meinen Nächst |* in Wwe. »alte ich mich der va Beheben fein, du«t i nger gebende fiert» M cx, UM iH___ ,ndr. tt . 60 Pfg. . 50 ii 5.00 M * 4.00 „ 30.00 ,i , 1.20 „ 1.10 „ 10.00 ff ^JhOO^ff^ ucta* 3riefW*W ktn ich* ßged*^ plt* >* 8t*f J gan!notefl dto. :r@oi^tnU u0ie? iss:' Xi ’^oL .mkdF uß-^'«Ik.U0k^ ^*",y Nr. 2t7 Zweites Blatt. Freitag den 16. September 1S«>S ftf4ei=t Uflrtt ■U Lusuahme txl Montag». Die (Utterner ,ewtnteirafter •erben dem Anzeiger Wöcheull'.ch viermal beigelegt. Gießener Anzeiger PnBMprri» Dtrrtrlübrh^ 2 Mark 20 tff- mo«atl>ch 76 Pfg. mu Vrmgerlvh» Bei Poftbegug 2 Mark 50 PsG. oirtidiäbrtt* lanitat voo Anzeige» zu ber Nachmittag» für bee -olgenbe» Lag «lcheioende» Nummer bi» Barm. 10 Uhr. General-Anzeiger Alle Anzeigen.Bermittlung-ftellen bei I». trab ButUaM »ehmen Anzeigen für den Gießener Angeiger euigega» Aints- und Anzeigeblntt für den Ureis Gieren. Kebamon, (tjpebihen und Druckerei: AchNklkraße Hx. 7. Gratisbeilage: Gießener Familienblätter. Adeefle für Depeschen: Anzeiger -ietz»». Fernsprecher Nr. 6L Aintlichev Theil. Gießen, den 13. September 1898. vetr.: Dte Errtchiuug und Einrichtung der Fortbildungsschulen. Die Großh. Kreis-SchulcomNtission Gießen an die Schulvorstände de- Kreise-. Diejenigen von Ihnen, welche unserer Auflage vom 9. v. Mts. (G. A. Nr. 187) noch nicht uachgekommen find, werden an deren umgehende Erledigung erinnert. v. Bechtold. Zur politische« Lage. Wer da behaupten wollte, die heutige internationale Situation sei besonder« beruhigend, würde sich tu einem schweren Jrrthum befinden. Man hat den Friedenserloß des Zaren als eine „erlösende Thal" gepriesen, und auch wir haben den Werth der Kundgebung gebührend gewürdigt und sie al- ein großes Sretgniß hingestellt, das gerade in jetziger Zeit so überraschend gekommen ist und darum auch eine größere Wirkung erzielt hat. Jedoch haben wir nicht versäumt, gleich von vornherein daraus hinzuwetseu, daß von der Erfüllung der Ideale der sog. Frtedrnsgesellschasten oder nbrr von einer vedtugungslosen Einigung der Mächte nicht die Rede sein kauu, abgesehen davon, daß dte Einberufung einer Eoosereuz noch in weitem Felde liegt. Deshalb ist es gut, bet einer Beurthetluvg der internationalen Lage die Friedensbotschaft des Zaren ganz aus dem Spiele zu lafien. Sehr langsam schreiten die Friedeusverhavdluugeu zwischen Spauteu und deu vereinigten Staaten vor sich, venu man überhaupt schon von Berhaudlungru redeu kann, la ja dte beiderseitigeu Vertreter bet denselben kaum eodgtltig romiuirt find. Dieser FrtedeuScousereoz darf mau mit «iatgem Mißtrauen eutgegeoseheo, da es nicht ausgeschloflen ift, daß übertriebene Forderungen der Amerikaoer Beanstand- eng durch die Mächte erfahren und Schwierigkeiten herauf- »eschwöreo, die fich heute noch gar nicht übersehen laffeu. Denn kein Staat wird der uordamerikantschen Union einen lowiutrenden Einfluß in den südafiatischen Gewässern zu- zestehrn wollen, wie er aoschetneud von deu UarkeeS au- zestrrbt wird. Wie gesagt, läßt fich aber hierüber erst artheileu, wenn dte Verhandlungen weiter gediehen sind und Amerika mehr Farbe bekannt hat. Ganz unerwartet ist auch die orientalische Frage wieder vcut geworden durch die Vorgänge in Kaudia. Noch herrscht allgemeine Bestürzung, und dte dtrect bethetltgreo Mächte bieten alle Mittel auf, um der muselmanischen Bewegung Herr zu werden und ein weiteres Umsichgreifen des Blutvergießens zu verhüten. Dte Schwierigkeiten werden fich aber erst recht ergeben, wenn der Ausstand uiedergeworsen ist- denn dann tritt an da» europäische Looeert die Aufgabe heran, definitive Zustände auf der Insel Kreta zu schaffen, um eine Erneuerung der Bedrohung des Lebens und Eigen- thums der Christen unmöglich zu machen. Und dte früheren Vorgänge haben gezeigt, wie leicht bet dieser Angelegenheit Eovfltcte hervorgerufen werden können, da nicht alle Staaten uneigennützig Vorgehen, sondern ihre Sonderiutrreffen höher stellen als dte Rücksicht auf das große Allgemeine. Wir wollen gar utcht behaupten, daß dte Lösung der ortentalischen Frage durch die Regelung der kretevsischen Avgelegenhett herbetgeführt werden wird/ denn eine Orteutfrage wird bestehen, so lauge tu der europäischen Türket der Halbmond das Scepter sührt. Unser Kaffer hatte ganz Recht, als er in Oeynhausen aussührte, ein schlagfertiges, wohldtsciplinirtes Heer sei auch künftig dte beste Garantie für den Frieden. Noch ist die internationale Lage nicht auf Abrüstung und drrgl. zuge- schnttteu, es heißt fortgesetzt, Gewehr bei Fuß zu haben, denn geradezu vertrauenswürdig ist dte poltttsche Situation keineswegs. (xx) Zur Genfer Mordthat wird den „Münchner N. Nachrichten" aus Wien geschrieben: Dte allgemeine VolkSstiwmung anläßlich des höllischen Attentates auf unsere Kaiserin erschöpft fich keineswegs in den Gefühlen des tiefsten Schmerzes über deu Verlust Oesterreichs und in dem innigsten Mitgefühl au der Trauer des verehrten Monarchen. Es mischen fich In die Stimmung der Bevölkerung noch zwei andere Empfindungen von sehr scharf aceentuirter Natur. Die eine ist eine oft alles Maß übersteigende Erbitterung nicht nur über den Urheber der Schreckens- that, sondern eine wahre Wuth gegen dte Bekenner der auarchitstscheu Lehre überhaupt, eine Wuth, dte fich auch darüber hinaus gegen die Anhänger und Propheten der socialisttscheu Partei za erstrecken beginnt. Dte zwette Empfindung, die fich bereits an vielen Stellen bemerklich macht, ist eine wette Kreise ziehende Entrüstung gegen dte Italiener, namentlich gegen dte italienischen Arbeiter, gegen welche ohnehin schon längst der Concurrenz billigen Arbeitsangebots wegen in ge- wiffen Volksschichten große Mißstimmung geherrscht hatte. Wenn etwa als Folge de» Senser Attentat» eine allgemeine internationale Verfolgung der Bekenner de» Anarchismus eintreten sollte, wovon tu Wien sehr stark die Rede ist, so kann man überzeugt sein, daß dir denkbar schärfsten Polizei- maßregeln in unserer Bevölkerung auf dte bereitwilligste Zu- sttmmung und Unterstützung rechnen können. Ss wird für dte Anhänger der foctaldemokratifchen Lehre und Propagauda wahrlich nicht leicht fein, den princtptellen Gegensatz zwischen SoctaltsmuS und Anarchismus dem vrrständniß der Mafien näher zu bringen. Allerdings muß vom Standpunkt der Theorie aus zwischen beiden Richtungen ein scharfer Gegensatz zugegeben werden, da ja der Anarchist die Berechtigung des Staatsbegriffes, also eines autoritativen Gemeinwesens, dem jeder Einzelne sich zu fügen hat, entschieden leugnet, während der Soctaltst im Gegentheil dte Omntpotenz des Staates, freilich seines socialisttscheu Staates, ausstellt, wobei dte Jndtvtdualität nahezu gänzlich verloren ginge. Es stehen sich also der schrankenlose Jndtvtdnaltsmus und der Alle- umfaffende Collecttvtswns starr gegenüber. Aber so verschieden die Ziele, so vielfach begegnen fich dte beiden Richtungen im wenig scrupulösen Kampf gegen die jetzige bürgerliche Gesellschastsirdnuog, deren Umsturz denn doch beide herbetsühren möchten, so daß man immerhin behaupten kann, der soetaltstische Apostel arbeite, vielleicht absichtslos und unbewußt, sehr oft für dte verbrettuog anarchistischer Ueberreizuog der Gemüther. Es herrscht hier heute sogar an amtlicher Stelle infolge der aus der Schweiz etnlangenden Untersuchungsberichte kaum mehr ein Zweifel darüber, daß Luechrut, der Mörder der Kaiserin Elisabeth, keineswegs für fich allein „gearbeitet" hat. Man will überzeugende Judicien gewonnen haben, daß eine ganze Verschwörung von Anarchisten besteht zu dem Zweck, auf europäische Souveräne oder mit den Thronen nahe zusammenhängende Personen eine blutige Jagd mit den Waffen des Meuchelmordes zu organifiren. Dte Ausführung und das jewetl» erkorene Opfer hängt dann nur von der günstigen Grlegeuhrit ab, wie ja auch dte arme Kaiserin von Oesterreich nur deßhalb als Opfer fiel, weil der Mörder gerade die leichte Möglichkeit besaß, fie zu treffen. Allgemein kann mau auch ein sehr ernst gemeintes Bedauern in Wien anssprrchen hören darüber, daß dte Gesetzgebung des EantonS Genf dte Todesstrafe ausschltrßt. Das öffentltche Gefühl kehrt sogar zu der sonst in der Strasjusttz längst überwundenen Rache- und Abschreckuugstheorie zurück und würde am liebsten für den Fall Luccheut etwas wie Rädern, Viertheilen, verbrennen oder dergleichen reelamiren, so daß man wohl erwarten kann, daß dte in den «eisten Staaten insceutrie Bewegung zur Abschaffung der Todesstrafe durch das Genfer Attentat eine starke Hemmung erfahren werde. Die schon erwähnte Agitation gegen dte italienischen Arbeiter hat Angesicht» der Geuser Mordthat bereit» au mehreren Orten in Oesterreich zu stürmifcheu Demonstrationen und »xcesfiven Rache-AuSschreituugen geführt. Natürlich macht fich dabei zunächst das nationale Element, welche» ja in Oesterreich Alle» beherrscht, sehr stark geltend. Die Sloveneu in Laibach piügeln auf den öffentlichen Straßen jeden Italiener, Feuilleton. Hin Hiitt auf Leben und Hob. Erlebniß von H. Hintze. (Nachdruck verboten.) E» war zur Zeit de» Zulukrieges in Südafrika im Jahre 1879. Ich gehörte mit mehreren anderen Deutschen einem Kreiwilligencorp» an, das, im Dienste Englands stehend, gegen die Zulus focht. An einem ruhigen Sonntag-Abend Eigen wir plaudernd in unseren Zelten, die in der Nähe des Weißen Umvolozi-Fluffe» aufgefchlagen waren, als unerwartet der Befehl „Antreten" uns auf den Sammelplatz rief, wo der betreffende Offizier uns mittheilte, daß eine wichtige Depesche unverzüglich ins Hauptlager zu bringen fei. Auf bin Ruf „Freiwillige vor- schien Niemand rechte Lust zu verspüren, die Botschaft zu überbringen, da der Ritt bei Nacht und noch dazu durch unbekannte- Terrain geschehen mußte, ^ch hatte schon lange den Wunsch gehegt, einmal ins Haupt- lager zu kommen und meldete mich daher, jedoch mit der Äünngung, daß ich mir einen des Weges kundigen Schwarzen »itnehmen dürfe, was mir auch sofort zugesagt wurde. Mit bnSorten: „Nun, Corpora!, wenn Sie den Ritt ausführen vollen, so seien Sie in 15 Minuten zum Abgehen fertig,“ mirbe ich entlassen. Ein Begleiter war bald gefunden. Es war ein auf nner Missionsstation erzogener Farbiger meiner Abthellung, bim man fich bei seiner guten Orts- und Sprachkenntniß der virschiedenen Kaffernstämme wohl anvertrauen konnte. Zu jedem Trupp Europäer gehörte eine Anzahl freundlich gesinnter Eingeborener, unter welchen sich auch Mischlinge, .farbige“ genannt, befanden. Zur festgesetzten Zeit saßen wir in den Sätteln und ritten in scharfem Trabe unserem 134 englische Mellen entfernten Ziele zu. Mittlerweile war es stockfinster geworden; eine Nacht umgab uns, wie fie sich dunkler kaum denken läßt. Wir mußten fast gedrängt aneinander reiten, um uns nicht zu | Verlieren. Plötzlich zog mein Begleiter die Zügel straff an ; und horchte in die Nacht hinaus. Wir vernahmen ein gedämpftes Stampfen, doch zu erkennen war nichts, da mannshohe» Gras uns umgab. Wir hielten unsere Gewehre schuß- bereit, spähten unausgesetzt über den Hal» der Pferde und tüten langsam weiter. Da» Geräusch schien sich zu nähern. Plötzlich sahen wir dicht vor un» zwei Kaffem zu Pferde, die mit je einem Bündel Assagaien, wie man die Wurfspeere zu benennen pflegt, und mit einer Büchse bewaffnet waren. Soviel im Dunkel zu erkennen war, trugen sie da» Abzeichen der auf unserer Seite fechtenden Schwarzen, eine röche Binde um den breiten Filzhut. Auf mein Befragen über Woher und Wohin berichteten die Kaffem, sie seien von ihrem Eommandeur, dessen Namen sie nicht genau anzugeben vermochten, mit noch mehreren Gefährten beordert worden, einige Hundert Stück Bich au» einem jenseits des zu paffitenben Flusse» gelegenen Kraal ins Lager zu schaffen; chre Kameraden seien eine Strecke Daraufgerüten, ber Ausweisbrief fei bei diesen. Da die Aus- sogen nicht unwahrscheinl-ch waren, verfolgten wir nun unseren Weg, hielten aber der Vorsicht halber immer dicht hinter den Pferden der neuen Ankömmlinge ba» Geweht schußsertig im Arm. Es mochte etwa eine Stunde geschwunden sein, als wir einen kleinen, aber sehr reißenden Nebenfluß de» Weißen Umvolozi zu passiten hatte«, der sich in vielen Windungen dahinschlängelt. Dreimal mußten wir diesen Fluß durch. | schreiten, und da wir eine tüchttge Strecke Weg» bereü» zu- rückgelegt hatten, zog ich e» vor, unfl und unseren Thieren eine kurze Rast zu gönnen. Auf einem Hügel machten wir bei einem Kameeldombusche Halt. Die Pferde wurden an den Knieen gefesselt und suchten ihr spärliche» Futter auf dem mit hohem, aber zur Zeit fast überall dürrem Tam- bookiegra» bewachsenen Platze; wir hielten sie an ber Leine, bamit sie nicht unserem Gesichtskreise entschwänben. Hier verabschiebeten sich unsere Begleiter, um, wie fie meinten, auf einem kürzeren Wege ihren Bestimmungsort zu erreichen. Feindliche Schaaren waren in diesem Theile nicht zu vermuthen, wir brauchten also einen Ueberfall nicht zu fürchten. Ich konnte mich jedoch eines ängstlichen Gefühl» nicht erwehren. „Traue einer diesen Kaffern," ist eine Redensart, die man oft im Lande hört, und nur zu bald sollten auch wir die Wahrheit dieser Worte erkennen. Wir verzehrten einige Kakes und gedörrte» Fleisch, bei welcher Gelegenheü ich meinen Begleller fragte, wa» er von ber Sache halte. ,OH Sir," erroiberte dieser in seinem Kauderwelsch, einem Gemisch von Holländisch, Englisch und Deutsch, ,,be Kaffer» sien banje Skellem, be i» nich von unsere Corps, be is Spioners," weiter war jeboch nichts au» ihm herauszubringen. Unter den obwaltenden Umständen mußte ich also die beiden Kerle laufen lassen. Mein Begleiter stand auf, band die Pferde in nächster Nähe an den Busch und kauerte fich bann auf ben Boden, wie die Schwarzen es zu thun pflegen. Plötzlich wurde ich von einet ungewöhnlichen und unbezwingbaren Müdigkett übermannt und siel in fitzender Stellung in einen leichten Halbschlurnrnet. Ich träumte, man habe mich in einen engen Raum gesperrt, ein drückende» Gefühl bemächtigte sich meiner, und heißer Wind schien über meinen Kopf hinwegzustreichen. E» war mir, als ob das Dach des Hauses glühend heiß ge- dessen sie ansichtig werden, und eben daselbst hat bereit- die Lande-baudireetton alle ihr unterstehenden italienischen Arbeiter au- dem Dienst entlassen. In Triest, das fast durchaus von Italiener« bewohnt ist, brachte der vergangene Sonntag einen großen Ansturm der vom Laude hereingekommenen Sloveuen gegen italienische Arbeiter, welche sich im Giardina Publica zusammengefunden hatten. Die Polizei mußte zur Wiederherstellung der Ruhe und zum Schutz der schwer bedrohten Italiener einschreiten. Man muß hoffen, daß diese mit Unrecht generaltfirende Bewegung nicht weiter fortschreitet. Deutsches Reich. Berlin, 14. September. Der Kaiser wird sich Freitag Abend nach Wien begeben und sich Samstag Nachmittag 4 Uhr au der Leichenfeier für die Kaiserin Elisabeth bethei- ligen. Der Aufenthalt in Wien dauert nur wenige Stunden, und die Rückkehr wird Sonntag früh erwartet. ES lassen sich vertreten die Großherzoge von Oldenburg und Mecklenburg durch die Erbgroßherzoge, ferner der Herzog Regent von Mecklenburg-Schwerin durch den Freiherrn v. Maltzahn. Berlin, 14. September. Bei der heutigen Ober- bürgermeisterwahl in Charlottenburg wurde der Oberbürgermeister Schuft eh uns in Nordhausen mit 37 von 63 Stimmen gewählt. Der Bürgermeister Mattiug-Char- lottenburg erhielt 23 Stimmen. Spandau, 14. September. Hier beginnt sich unter der Arbetterbevölkerung der Stadt gegen die auf mehreren Bauten beschäftigten Italiener, welche an Stelle der gegenwärtig strtkendeu Maurer getreten fiad, eine feindliche Haltung bemerkbar zu machen. ES ist bereits mehrfach zu blutigen Zusammenstößen gekommen. Heftige Verwünschungen werden gegen die Italiener ausgestoßen. In der vergangenen Nacht wurde ein Holzschuppen, in welchem 30 italienische Arbeiter unterqebracht waren, von strikendrn Maurern angezündet. Die Italiener konnten sich jedoch retten. Sie schossen mit Revolvern in die Luft, um ihre Gegner in Schrecken zu ver- fetzen. Die italienischen Arbeiter werden mit polizeilicher Bedeckung zur Arbeit begleitet. Köln, 14. September. Die „Kölnische Volkszeitung" meldet aus Berlin: Es werde ein internationaler Cougreß zur Berathung gemeinsamer Maßregeln gegen die anarchistische Gefahr von deutscher Sette angeregt werden. Da- Blatt sagt, die vorbereitenden Schritte find in diesem Augenblick vielleicht schon gethan. Es ist kein Zweifel, daß die Einladung angenommen wird. Die Cou- ferenz dürfte möglicherweise früher zusammentreten als dte AbrüstungSconferenz. Wie es heißt, wird von deutscher Seite das größte Gewicht darauf gelegt, mit dem bisherigen unzureichenden UeberwachuugSshstem zu brechen und ein Iso- ltrungsiystem einzuführen, dergestalt, daß jeder Staat dte Verpflichtung übernimmt, die als Anarchisten bekannten Personen in seinem Bereiche zu interniren und auf diese Wetse unschädlich zu machen. Ein solcher Vorschlag wird in erster Linie von Deutschland gemacht werden. AttsUr«-. Genf, 14. September. Heute Morgen 8 Uhr wurde dte Leiche d er Kaiserin Elisabeth vom Hotel Beau Rivage nach dem Bahnhofe überführt. Der BundeSrath und der Genfer StaatSrath sowie der Gesandte des Deutschen Reiches in Bern, Freiherr v. Rotenhahn, und die Gesandten Bayerns und Spaniens nahmen an der Uebersührung der Leiche der Kaiserin Theil. Alle Glocken der Stadt läuteten und eine zahlreiche Menschenmenge hielt dte Straßen, durch welche der Zug sich bewegte, besetzt. Die Menge entblößte dte Häupter, als der Zug erschien. Voran schritten Gendarmen, sodann kam der vierspännige Leichenwagen mit dem Sarg der Ermordeten. Ai» daun folgten zu Wagen dte Gesellschafterin der Kaiserin, der BundeSrath, der Genfer StaatSrath, Diplomaten usw. Gendarmerie schloß den Trauerzug. Am Bahnhofe wurde der Sarg sofort in den berettsteheuden Zug gehoben, welcher sich alsbald in Bewegung setzte. worden sei und auf mich zu stürzen drohte. Die Hand meines Begleiters lag schwer auf meinem Arm, wodurch ich nach einigen Minuten erwachte. Mit einem Ruck richtete ich mich empor. Was war das? Dte Luft schien mit dickem Rauch erfüllt zu sein, ich rieb mir die Augen, es war kein Traum mehr, was ich da sah, nein, es war die rauhe Wirklichkeit! Ein dichter Qualm machte sich rings um uns bemerkbar, dazu hörten wir ein Geräusch, als ob von allen Seiten ein Schnellfeuer auf uns abgegeben würde. Ein plötzlicher Windstoß vertrieb den Rauch, und nun sahen wir uns rings von Feuer umgeben, und nirgends ein Ausweg. Immer näher und näher wälzte sich die Gluth und trieb uns Funken ins Antlitz. Mit wilden Blicken der Wuth und des Entsetzens starrte mein Begleiter in die feurige Umgebung und rief: „Ja Baas, ick halt et gefacht, de Kaffers is no gut, de halt de Gras gefeuert, de will roast uns". Dann sprang er zu den sich wild bäumenden Pferden und schnallte die Sattelgurte fester. Ein Blick auf die Uhr belehrte mich, daß kaum 20 Minuten vergangen waren, seit unsere Begleitung uns verlassen hatte, was mich etwas beruhigte und einer besonnenen Ueberlegung Raum gab. „Was thun?" sprach ich mehr zu mir, als zu meinem Begleiter. „Nix nich," erwiderte Letzterer, indem ec sich resignirt hinhockte und die Pferde am Zügel hielt. „Das hieße soviel, als hier elendiglich verbrennen," warf ich ein. „Sickerlich Baas, da is nix nich, wat uns kann duhn, uns is keen Springbock nich, dat kann spring. Ha, un de Kaffers lach nul Lo, wenn ick em hält!" Drohend hob Jener sein Gewehr, doch diese Aufwallung machte einer vollständigen Niedergeschlagenheit Platz; er schien sein Schicksal erwarten zu wollen. Ich zermarterte mein Gehirn mit allen möglichen Gedanken, wie diesem Feuertode zu entrinnen sei. Einen Graben Pari-, 14. September. Das Blatt „Petit Laporale" versucht heute seine Leser von der Nothwendigkeit eines Staatsstreiches zu überzeugen. Das Blatt sagt, man solle den Präsidenten Fanre in Havre einsperren und alle Minister verhaften. „Libre Parole" meint, dte Armee habe genug Schläge bekommen, sie wüffe nun energisch auftreten und ihren Verleumdern durch ihre Verhaftung das Handwerk legen. Bisher fordern nur 18 Abgeordnete die Einberufung der Kammer, darunter alle Antisemiten, Nationalisten, Orleantsten und Rallitrte. London, 14. September. „Daily Mail" meldet ans Hongkong, daß ein Aufruhr in der Provinz Kwaug- St-Hah°San drohe. Zwei geheime Gesellschaften stehen an der Spitze der Rebellen. Eine allgemeine Rebellion stehe in diesem Thetle Chinas bevor. Cocales rrird provinzielles. vad'Rauheim, 14. September. Bei der heute vor- genommenen Wahl eines Vertreters zur Handelskammer für die Stadt und den Kreis Friedberg erhielten Herr Ferdinand Sprengel 11, Herr Richard Wörner 10 Stimmen, 3 Stimmen wurden auf andere Herren abgegeben, ein Zettel war unbeschrieben. Ersterer ist somit gewählt. W. Friedberg, 14. September. Die Actieuzucker- fabrik „Wetterau" beginnt ihre diesjährige Campagne am 27. d. M.- die warmen August-und Septembertage haben die Zuckerentwicklung in den Rüben bedeutend gesördert. — In den Vorstand der für unfern Kreis neu gebildeten Handelskammer mit dem Sitz in Friedberg wurden von 46 bei der Wahl vertretenen Firmen gewählt: Wilhelm Feresch, H. L. Langsdorf, Hilmar Bindewald, E. Oppenheimer. A Mainz, 14. September. Gemäß einem Beschluß des städtischen Finanzausschusses soll daS hier bestehende städtische Waisenhaus, das im Jahre 1665 von dem Kurfürsten Johann Philipp von Schönborn gestiftet worden ist, aufgehoben und die Waisenkinder tu Familienpflege gegeben werden. Nur die kränklichen Kinder sollen noch gemeinsam im Waisenhause verpflegt werden. Bei der Verpflegung der Waisen in Familien glaubt man bessere Erziehungsresultate erzielen zu können. — Seitens der Stadtkaffe wurde zu dem hier bestehenden Localgewerbeverein seither ein jährlicher Zuschuß von 14000 Mark geleistet. Da es bei den be- schränkten Mitteln und Einnahmen de- Gewerbevereins nicht möglich ist, die von dem Verein gegründete Gewerbeschule, aus der schon sehr bedeutende Männer hervorgegangen, auf ihrer seitherigen Höhe zu erhalten, hat der städtische Finanzausschuß beschlossen, den Jahreszuschuß auf 18000 Mark zu erhöhen. Seiten- eines Regierung-Vertreter- ist bet der Beschlußfassung hierüber angedeutet worden, daß Hoffnung vorhanden, daß die Hauptlehrer der Gewerbeschule vom Staate übernommen und als Staatsbeamte angestellt würden. A Mainz, 14. September. Das am 25. September statifiaüende Mainzer Herbstmreting umfaßt folgendes Programm: 1. Meisterschaft von Europa für Berufsfahrer über 100 Kilometer, 300 Runden mit Schrittmacher. 2. Hauptfahren für Berufsfahrer, 3000 Meter. 3. Hauptfahren für Amateure, 3000 Meter. 4. Mehrsitzfahrer für Berufsfahrer, 2000 Meter. 5. Mehrsitzfahrer für Amateure, 2000 Meter. Es gelangen über 4000 Mark an baarem Geld und Ehrenpreise zur Bertheilung. A Aus Rheinhessen, 14. September. Der Besitzer de- früheren kurfürstlichen Schlosse- in GaualgeSheim, Bankier Hassemer aus Rom, feiert binnen Kurzem seine silberne Hochzeit, bei welchem Anlaß in GaualgeSheim ein großes Volksfest veranstaltet wird, während welchem aus einem Springbrunnen im Schloßgarten Wein für die Armen laufen wird. Außerdem sollen sonstige reichliche Schenkungen an die Armen gemacht werden. um uns herum ziehen oder das Gras abschneiden, das wäre die einzige Rettung, aber woher die Werkzeuge nehmen? Es standen uns nur zwei Taschenmesser zu Gebote und mit diesen das starke Gras zu durchschneiden, mußten wir bald als nutzlos aufgeben. Es bot sich somit uns kein anderer Ausweg, als durch den Feuerring hindurchzureiten. Als ein starker Windstoß das Feuer rings um uns aufwirbelte, schwang ich mich rasch entschlossen auf mein Pferd, ein Sporenhieb machte es hoch aufbäumen und indem ich meinem Begleiter zurief, mir zu folgen, stürmte ich vorwärts. Entweder waren wir gerettet oder dem Tode verfallen. Gierig leckten die Flammen an dem Pferde empor. Plötzlich sah ich zu meiner Rechten einen Reiter durch dar Feuer galoppiren. Es war mein Begleiter, der mir blindlings gefolgt war. Mein Pferd schlug die gleiche Richtung ein. Hoch schlugen die Flammen über uns empor und versengten Kleidung und Haare, und während wir immer bemüht waren, die glimmenden Theile unserer Kleidung zu ersticken, flogen die beiden Pferde von Furcht und Entsetzen ergriffen, dahin, völlig zügelfrei. Es war ein Ritt auf Leben und Tod. Da trat ein für uns glücklicher Moment ein. Der Wind sprang plötzlich um und trieb die Flammen hinter uns zurück. Wir waren gerettet! Unaufhaltsam liefen die Pferde bis hinab zum Flusse, dessen kühlende Fluthen uns und den Thieren Erquickung brachten. Als wir bann am jenseitigen Ufer zur Erholung aus- gestreckt im Grase lagen, das schaurige und doch schöne Schau- spiel des Grasbrandes vor unseren Augen, und ich mir die Szene noch einmal vergegenwärtigte, da wurde mir klar, wie I thöricht ich gehandelt hatte, als ich die beiden schwarzen Kerle ihren Weg verfolgen ließ. Sie hatten offenbar, als sie am Fuße des Hügels angelangt waren, das Gras angezündet, wie es in Südafrika überall üblich ist, da man es infolge verwischt«. • In dem Wettbewerb um ein Moselweiulied find de« Casino in Trarbach im Ganzen 2140 Lieder etngesandt worden. Die Preisrichter Johanne- Trojan, Heinrich Seidel und Dr. Hans Hoffmann haben versprochen, die Prüfungen zu beschleunigen. * Wir aus Emden berichtet wird, ist der heriugsfang ht diesem Jahre so ergiebig, wie nie zuvor. • Die Juwelen der Kaiserin von Oesterreich. Kaiserin Elisabeth besaß, wie da- „Fremdeu-Blatt" mittheilt, einen Juwelenschatz, der einen immensen Werth repräsentirte- darunter ist nicht der werthvolle HabSburg'sche Familienschmuck zu verstehen, welcher al- Fidetcommiß-Befitz von einer Kaiserin auf dte andere übergeht und in der k. und k. Schatzkammer ausbewahrt wird, sondern jene Schätze, welche veräußerliche- und vererbliches Eigenthum der Kaiserin waren. Dieser Privatschmuck, welcher hauptsächlich aus Geschenken des Kaiser- und fremder Fürstlichketteu besteht, wurde vor beiläufig 26 Jahren durch einen Kammer-Juwelier inventirt und geschätzt. Da-Inventar, welche- auf sechs Pergamentblättern geschrieben wurde, erforderte eine Arbeit von sechs Tagen. Dte Juwelen wurden auf einen Realwerth von 21/, Millionen Gulden geschätzt; der Werth derselben, wenn man dte Fassung, dte Fa-on und den Schliff in Anschlag bringt, dürfte wohl dte Summe von 4 bis 5 Millionen erreichen. Besonder- schön ist eine Perlenschnur an- drei Reihen kostbarer Perlen, welche die Kaiserin nach der Geburt de« Kronprinzen Rudolf vom Kaiser zum Geschenk erhielt und die auf 75,000 Gulden geschätzt wurde. Heute repräsentiren diese Perlen wohl einen Werth von 300,000 Gulden. Kaiserin Elisabeth hat zahlreiche Schmuckgegenstände im Laufe der Jahre ihren Töchtern und Verwandten zum Geschenke gemacht. • Einige Kanonen. Im Spätsommer de- Jahre- 1871 war e-, als in Berlin das Königliche Zeughaus noch größere Anziehungskraft ausübte, als sonst- denn zahlreiches erbeutete- Kriegsmaterial traf dort ein und wurde al- sichtbares Zeichen des wiedergewonnenen Friedens mit patriotischem Stolze bewundert. Eines Tages geschah eS aber, daß die zahlreich erschienenen Schaulustigen noch durch ein audere- Ereigniß in Erregung versetzt wurden: der Reichskanzler Fürst Bismarck kam. Raschen Schrittes trat er ein, ehrer- btetig begrüßt von der Menge und den dienstthuenden Beamten. Nach wenigen Augenblicken erscheint auch der Zeughauptmann und grüßt den Fürsten, der rasch die Frage an ihn richtete: „Herr Hauptmann, was verstehen Sie unter „einige?" Verblüfft zögerte der Zrughauptmann mit der Antwort. Dte Frage wurde wiederholt und durch den Zusatz erläutert: „Wie viel Einheiten denken Sie sich bei dem Wort „einige"? Darauf antwortete der Hauptmann: „Jedenfalls eine Mehrzahl." „Ja, wie viel denn," fragt der Fürst, „sechs oder sieben oder mehr?" Der Gefragte zuckt dte Achseln und erwidert: „So viel doch nicht, Durchlaucht, höchstens vier oder auch noch fünf." „Gut!" entgegnete der Fürst, griff in die Brusttasche und überreichte dem Haupt- mann ein vom Kaffer geschriebenes Handbtllet, das dem Fürsten gestattete, aus der französischen Kriegsbeute für sich „einige" Geschütze al- Andenken auszuwählen, was denn auch geschah unter Festhaltung der in obiger Weise gefundenen Zahl. • Geschichten vo» reichen Straßenkehrern und „armen Blinden", dte um Almosen betteln und bei ihren Bankier- anständige Depots lagern haben, find schon klasfisch geworden. In London hat sich folgendes ereignet: ein Straßenfeger, deffen Rayon dicht neben einem eleganten Westend-Club liegt, war zu seiner Erholung auf ein paar Wochen nach der Insel Wight gegangen, während seine Gönner zu gleicher Zeit durch Anstreicher aus ihrem Heim vertrieben wurden. Vor einigen Tagen kehrte der Herr Straßenfeger in einem Coupö zweiter Klasse nach London zurück, er ist fein gekleidet und sein Haupt schmückt ein tadelloser weißer Setdenhut. Unterwegs steigt ein Mitglied de- Club-, activer Offizier, in dasselbe CoupS und wurde mit den Worten begrüßt: „Wie geht es Ihnen. feines oft rohrartigen Zustandes nicht mähen kann. Die Asche bient dem Boden, auf dem nach ganz kurzer Zeit bereits frisches Grün hervorsproßt, als Düngmittel. Bei dem starken Winde, der aufsprang, war das Feuer mit rasender Schnelligkeit vorwärts geschritten; die beiden Schwarzen aber glaubten, uns so lebendig verbrennen zu können. Wir gönnten uns nur eine kurze Rast, dann ging es dem nicht mehr fernen Hauptquartier zu, wo wir zum Offi« zierszelt geführt wurden. Der dienstthuende Lieutenant erschien auch bald mit einem Licht in der Hand in der Zelt« Öffnung, sprang jedoch erstaunt zurück, nachdem er uns gemustert und griff nach einem Spiegel, den er mir vorhielt. Das Erstaunen des Offiziers war in der That gerechtfertigt, denn wie sah ich aus! Haupt- und Barthaar, sowie die Augenbrauen waren zum größten Theil abgesengt, und von dem ehemals breitkrämpigen Hat war nur noch der obere Theil vorhanden. Die übrige Kleidung war gänzlich versengt. Die umherfliegende Asche im Verein mit dem Wasser des Flusses hatte auf meinem Gesicht die rounbev barsten Schattirungen hsrvorgerufen. Mein Begleiter sah nicht minber entstellt aus. Unsere armen Thiere aber hatten am meisten gelitten. Die bichten Haare waren verschwunden unb von ben Mähnen nur noch traurige Ueberreste vorhanden. Nach erstatteter Meldung wurde uns die ersehnte Ruhe zu Theil. Am nächsten Morgen verfolgten wir die Spuren unserer nächtlichen Begleiter, mußten indeß, da diese offenbar ganze Strecken im Flußbette entlang geritten waten, die Verfolgung schließlich aufgeben. Der Schurkenstretch blieb somit ungerächt. Aus Dankbarkeit kaufte ich mir später das Pferd, dm ich meine ganze Sorgfalt widmete und das mir noch mancher treuen Dienst geleistet hat. « Sltbn ** ü bet ***| £?* Mm. imi** Ä 1* ta£ : : ।. " Mitin »nm ■Ml, »Md! Ml bn, J*nS3 •tag: J* 2'/, Million toöw man bit gafim« 1 W» W M »«tchill. Btlonbtd «5« kostbnn Plrln, i fl ^°°plch°Rub»I! lt auf 75,000 Ma ' 'W Pttlkll tvohl thia n Eltsabtth hat zahl, e Jahrr ihmLSytm t. «» ikt Jahrrt 1871 Zeughaus ui wft; dm zahlreichcl unb warbt all W .' Jütbtnl tth patrlt» 1 tzrfchah t8 aber, bti ■ not durch tin antmt tn: btt Rtlchlkauzlt! ei trat tt tin, ehrt» )tn bitllstthlltobtll Bc tschckt auch der ßttf-' tt rasch bit Fragt a . vtrstthta 61t untr ughauplMM mit In lt unb durch bin Z-sq -S Sit fich bei btmffir uiptmann: B3tbtnftli nn/ fragt btt M Itr ßtfragti gudi K: k litt, Mlaoty, Hw 1üt!" euWtlt te wMt nt» Hw- HMM, W« itn ftiitgibmtt^ 1 ilzuioW, ®fll J ; q obiger Stift |t> ui/* inb itl tt«« 8"1“ UnnWfli I** inlt: ein SM* Btlnffiiflra«'W* r Wchm nach w & «i“ »'*Ä ;n Wirira. 8e,*l fnitanW L. Unter«1«' 1W “ ia Mil»< « „$it B1156* ch S«> S da« ^eU5xfflQti(n «k e beiden Schwas 1 «h? £ieuto,anlv »W’tn t d-l L» " » As- »Ad« yä s'5«? ,e nn« WL die •*8***5 Der »5** Herr öeneral ?B Der höfl che Offizier antwortet frennblH unb ist begierig, den Namen |eines Rtiiegefährtev za erfahren. ,£He befinden fich mir gegenüber im vortheil. Rann ich das Vergnügen haben, bie Ratten mit Ihnen zu tauigen?' ,34 habe keine bei mtr, Herr General/ lautete die Antwort- ,ich bin der Straßenkehrer von Ihrem 6lnb . . / Wissenschaft, Literatur und Aunst. — Im Berlage der Keffelrlng'schen Hof'Buchhandlung tn Frankfurt a. M. erschien soeben: Die Technik des Sprechens. Jin Handbuch für Redner und Sänger von Karl Hermann, Mit- zlied der vereinigten Stadttheater, Lehrer der Bortragskunft und Mimik am Dr. Hoch'schen Konservatorium in Frankfurt a. M. VIII. und 233 Seiten. In Ganzleinen gebunden d Mk. Professor H inrich Bultbaupt in Bremen schreibt dem Derfafier: ,34 habe 3ne .Technik be6 6prc4m6" aufmerksam gelesen und meine,, bafc 6te Allen, die den Weg zum HeU nicht allein zu finden vermögen, ier beste Führer sei» müßten. DaS gedruckte Wort kann ja zwar >en mündlichen Vortrag gerade aus diesem Gebiete niemals ersetzen, ainb ein einziges practisches Beispiel fördert mehr als hundert Buch« leiten. Mit einem bischen Nachdenken und gesundem Gefühl wird aber der Schüler allen Ihren Anweisungen folgen können und neben» lei noch von dem Ernst, dem Geschmack und dem Idealismus stutzen ziehen, die Ihre Künstlerschaft auszeichnen und die sich auch hier »icht verleugnen." — Wir ichlietzen uns diesem Unheil an und «mpfehlen das Buch hiermit bestens. — Immer mehr zeigt sich bei den gesteigerten Anforderungen «n die öffentliche Rede in unserer Zeit da« Bedürfniß nach einer Hksieren Stimmbildung, die viele Halsleide» unS ersparen und f ögere Erfolge in der höheren Bolkverziehung un» sichern könnte. Tiefem Zuge der Zeit entspricht vor anderen durch Einfachheit, Heil- Taft und BildungsfLhiakeil da« Holländische System von FrLu« lein A. Küpper» in Amsterdam. Dasselbe war nach langjähriger » aciischer Eipcobung bicher erst in holländischer Sprache veröffent» licht, wird aber demnächst auch in'« Deutsche übersetzt erscheinen enter dem Titel: .Anleitung zur Stimmbilduug und zum Rüstigen Sprechen* in der Verlagsbuchhandlung von Karl KredS In Gletzen. Als eine übersichtliche Einführung in diese« zu erwartende Hauptwerk, welche die tbeoretischen Grundlagen desselben Sgenüber den herrschmden Nothständen und Mißverständnissen im tbiet der Stimmbildung darlegt, kann die kleine Schrift von einem Schüler de« System«, I. Deggau, gelten: »Eine neue Methode »er Stimmbildung" (30 Pfg., Verlag von Karl Krebs in C*lefeen), die jedem Denkenden zu einer vorläufigen Klarheit über die für Viele wichtige Fraae der normalen Stimmbildung verhelfen kenn. (Um Nachdruck wird gebeten.) — Eine hervorragende und wahrhaft prächtige Erscheinung in der illustrirten Iournallitteratur bildet das soeben erschienene Heft 1 d-S neuen Jahrganges der .Moderneu Kunst* (Verlag von Rich. Bong, Berlin W. 57, Leipzig, Dien, Stuttgart. Preis GO Pf.) Die .Moderne Kunst* setzt mit diesem Heft, welche« den Jahrgang XIII so wundervoll einführt, allen ihren bisherigen Leistungen die Krone auf. Dttt Freuden nimmt man wahr, batz sie ihr Programm noch reicher ausaestattet hat, indem sie neben der bisherigen Pflege der Kitteratur, der Kunst, ber Bübnenkunst, des Sport«, des fligh-life, des Gesellschaftsspiels des Künstler scherze« und vieler anderer interesianter Aeutzerungen des modernen Leben- Baukunst, Dekorative Kunst und Kunstgewerbe noch ausgedehnter al« bisher berücksichtigt. Der Reichthum an vortrefflichen Farbendrucken, die mit höchster Treue die Originalbilder erster Meister wiedergeben, sowie an meisterlichen groben Holzschnitten und vollendet auSgeführten Illustrationen, die Reichhaltigkeit und Ge biegenbell deS Textes, an welchem die ersten Autoren mitgearbeitet haben, die wohlthuende Frische und Lebenslust, welche da« ganze Heft durchziehen, und die berückend schöne Ausstattung, die sich schon in dem entzückenden Deckel zu erkennen giebt, machen diese ErstlingSnummer des XIII. Jahrganges zu einer ungemein werth- vollen Gabe und zu einer Zierde eines jeden Salons. Da» Heft kostet nur 60 Pf.! Zudem erhalten die Abonnenten und solche, die jetzt in daS Abonnement ein treten, als Ex-ragabe sieben prächtige grobe Kupserdruck-Kunstblätter nach Geuiälden berühmter Meister zu dem errnäbigten Preise von nur 4 Mark pro Stück, während jedes Blatt im Kunsthandel 30 Mark kostet. — WaS am Ende des XIX. Jahrhunderts die deutsche Journal- litteratur leistet, ist geradezu staunenerregmd. Ein Durchblättern beispielsweise der illustrirten Familtmzeitschrlft ,Z«r Gute« Stunde* (Deutsches Verlagshaus Bongu.Eo., Berlin W.57, Preis de» DierzehntagshefteS 40 Pf.), die im ersten Hefte de» soeben beginnenden XII. Jahrgänge» vorliegt, zeigt da« auf'» Eklatanteste. DaS Heft enthält zwei Romane: .Wandlungen" von F. Erhardt und .Dte ©ubaUemen" von I Weil, die bereits in ihren Anfängen unser Jnteresie ganz autzerordentlich fesseln; ferner eine abgeschlosiene reizende Humoreske von Alwin Römer: Hallbergs erste Liebe". Weiter sorgt die Zeitschrift für erlesene,Unterhaltung dadurch, dab sie jedem ihrer Heste unentgeltlich ein prächtig ausgeftattete» Sonderheft beilegt unter dem Sammeliitel „Meisternovellen de» XIX. Jahrhunderts", in welchem die edelsten novellistischen Erzeugnisse diese» Jahrhunderts veröffentlicht werden, beginnend mit Friedrich Spiel- hagen's ,Han» und Grete", an die sich Novellen der Klassiker und unterer ersten Dichter, wie Paul H.yse, Adolf Wllbrandt, Peter Rosegger u. f. w. anschlieben sollen. In dem Helte ist ferner die Wissenschaft durch einen bochbedeutend.n Aufsatz .Haut- und Haarpflege" de« Spezialarzte» Dr. Max Schreiber, ehern, ersten Assistenten des Prof. O. Laffar zu Berlin, vertreten; der Kunst wird L. Heoest In einem reich illustrirten Artikel übet .Wiener Skulpturen" gerecht; ebenso erfahren Sport, NciseschUderung, Marine, Geschichte u. s. w. durch feffelnde Darbietungen eingehende Beachtung. Unsere Hausmusik ist durch einen Walzet de« bekannten Wiener Meister« E. M. Ziehrer vertreten. 9iach der praktischen Richtung hin zeigt sich die Abtbetlung „Für unsere Frauen" mit ihren Artikeln über Hau»» wirthschasi, Gesundheitspflege, Hausthlerzucht, Hau»- und Zirnmer- gärtnerei, Handarbeit u. s. w. wieder In ihrer bekannten Fülle und Gediegenheit. Ziehen wir also au» dem Vorhergehenden da» FacU und vergleichen mir damit den biüigen Preis, so werden wir »uge stehen müffen, dab eine gröbere Höhe der Vollkommenheit kaum erreichbar erscheint. Mitch «icht zuträglich. Dann versuchen Sie dieselbe mit etwas Mondamin von Brown und Polson ca. zehn Minuten gekocht. 9iebmen Sie nur soviel Mondamin, datz die Mrlch ervmeertig wird. Die durch Mondamin erlangte leichte Verdaulichkeit der so nahrhaltrn Milch ist von beu Herren Aerzten anerkannt. Für Brown und Polson'» gute Qualität bürgt am besten deren 40jähriger Weltruf. Mondamü» ist Überall tn Packeten 4 60, 30 und 15 Pfg. erhälttich. Engro» bei TÜrk u. Pabst, Frankfurt a. M. Kirchennotk in Deutsch-chst-Afrika. Schon lange ist für die Evangelischen tn Dar-e»-Salaam, der Hauptstadt unserer Eolonie, der Bau einer evangelischen Kirche al« dringende» Bedürfniß anerkannt. Die katholische Gemeinde, bei Weitem kleiner, besitzt drei Gotteshäuser. Der evangelische Gottesdienst wird tn einem kleinem Raume, welcher früher al» Krankenbaracke diente, abgehalten. Alle Bemühungen, die Baugelder au» vffmtlichen Mitteln zu erlangen, sind sehlgeschlagen. Dte seiner Zeit von den zuständigen Behördm entworfenen und von Sr. Majestät genehmigten Baupläne erfordern einen Kostenaufwand von rund 150 000 Mk. Zur Deckung ist zunächst eine allgemeine Kirchen' collecte tn Aussicht gestellt. DaS Ergebnlb derselben aber wird bei Wettern nicht zur Bestreitung der Kosten reichen. Wir sind deshalb auf private (Sammlungen angewiesen- Zu diesem Zwecke hat sich hier ein Kirchenbou-Berein gebildet. Vorläufige Sammlungen tn der Eolonie haben bereit» rund 10000 Mk. ergeben. Zur Auf» brtngung de» Reste» wenden wir unS vertrauensvoll an die Opfer» Willigkeit unserer Landsleute in der Heimath mit der Bitte, auch an ihrem Thette durch Beiträge ein der evangelischen Gemeinde würdige- Gotte-Hau« bauen zu helfen. Beiträge, über deren Empfang öffentlich quitttrt wird, nimmt die Expedition des .Glebener Anzeiger", sowie auch der z. Zt. auf Urlaub befindliche Secretär bei dem Kaiserlichen Gouvernement von Deutsch Ost-Asrika, Herr Georg Bickel zu Sieben, entgegen. Tar-co-Lataam, den 5. August 1898. Der geschäft-führende Ausschuß. gez. Edermaier, c. Oberrichter, gez. o. Beringe, Prem Lieutenant, gez. Häberle, Vorst, der Ealculatur. gez. Rolofs, Pfarrer. gez. Schultz, Bierbrauerelbesitzer. Städtischer Arbeitsnachweis Gießen (Bartceftrafce 2 Angebot der Arbeitnehmer r 1 Küfer, 2 Maschinenschlosser, 1 Fahrdurscke, 2 Dienstmädchen mit guten Zeugnissen, 2 Büglerinnen. Nachfrage der Arbeitgeber: Einige tüchtige Spengler, Keflelschmiede unb Schlosser für dauernde Arbeit bei gutem Lohn in eine auswärtige Fabrik für Be» lmchtungSwesen, 4 Weißbinder, 4 Schlosser, 1 Schmied, 1 Wagner, 1 zuverläff. Schneider für alle Werkstättearbeiten nach AuSwärtS, 4 Bauschreiner, 3 Fubrknecdle, 9 landwirthschaftliche Arbeiter, 1 Mann zum Säcketragen, 2 HauSbürschchen, rrehrere Dienstmädchen für Küche und HauSarbeit, 1 Kindermädchen, 2 Lauffrauen, 1 Eomptorist.______________________________________________________________________ Bekanntmachung. Bei der tn der Sitzung der Stadtverordneten-Versammlung vom 32. d. Mts. vorgenommenen planmäßigen Verloosung der Ende diese» Jahre» zur Rückzahlung kommenden 3>/,procentigen Obligationen der Lnlehen der Stadt Gießen von den Jahren 1893, 1894 und 1895 And folgende Stücke gezogen worden: a) vom 1893er Anleheu: von Lit. L Nr. 40, 45, 52, 130, 160 u. 234 ä 2000 Mk. „ , M „ 2, 48, 1 18, 145, 183, 238, 273 u. 366 ä 1000 Mk. „ „ N M 17, 42, 106, 121, 166, 217, 237, 280, 347, 392, 460, 472, 508, 613, 689 u. 795 ä 500 Mk. „ „ 0 „ 48, 49, 80, 112, 119 u. 279 ä 200 Mk. „ „ P „ 68, 75, 85, 120, 185, 200, 341 u. 348 L 100 Mk. b) vom 1894er Anleheu: c) vom 1895er Auleheu: von Ltt. L Nr. 424 ä 2000 Mk. von Lit. L Nr. 360 u. 367 ä 2000 Mk. • n M „ 403 u. 463 a 1000 Mk. R H N M 811, 837, 896, 912, 918 u. 1008 L 500 Mk. R R 0 w 301, 311 u. 417 ä 200 Mk. R R P - 448, 458, 543 u 554 ä 100 Mk. n n M , 540 ä 1000 Mk. . w N , 1166 ä 500 Mk. , „ 0 „ 468 ä 200 Mk. r , P , 628, 631 u. 633 ä 100 Mk (5« wird die» mit dem Anfügen zur Kenntniß der Besitzer der vor- kemcrkleu Schuldverschreibungen gebracht, daß die Einlösung derselben: bei der Stadtkaffe Gießen, * dem Bankhaus A. Heichelheim Gießen und „ der Mitteldeutschen Credübauk Frankfurt a. M. «folgen kann, sowie daß die Verzinsung mit dem 1. Januar 1899 aufhört. Gleichzeitig wird bemerkt, daß die nachfolgenden in den vorhergehenden fahren au-geloost^n Obligationen: Lit. M Nr. 139 A 1000 Mk. „ N , 273 u. 669 ä 500 Mk. „ O „ 38 u. 359 ä 200 Mk. , P , 15 u. 202 ä 100 Mk. br jetzt zur Rückzahlung noch nicht prüsentirt worden find. Gießen, den 13. September 1898. 9096 Großherzoglich Hessische Bürgermeisterei Gießen. _________________________Gnauth.__ handiiibtiisschulc non fränkin Landmann. Beginn des Unterrichts Moutag deu 3. Cctober. Gelehrt •wibcn alle weiblichen Handarbeiten, sowie Kunfibandarbeiten, Brandmalerei, Kerbschnitzerei u. s. w. — Anmeldungen erbitte möglichst fi^ihzeitig. Prospecte sowie mündliche Auskunft: Bleichftrahe 14. Auswärtige Schülerinnen erhalten ganz oder theilweise Pension im tzmse. 9038 Aachener Badeofen D. B.-P. Ucber 50 000 Otfcn iw Gebrauch. In 5 Minuten <‘in 'y:i>1!.< - lt:tt!! pgg— Original *^~tj Houben’s Gasöfen ’S"“* j G. Houben Sohn Carl Aachen.» Gesetzt, gesch. BUTZ- BACKPULVER DEWKeim. Oesrncl\lRheingau) backt Köstliche Kuchen. Päokchtn 10 Pfg. Büohsee* 50Pf.-.u. 1 Gl BHtK-Vnnillc Döschen 10 Pfc Verkaafertelkn OLcrfcll fnuebt. Enpro» -Verkauf in Oleieen bei Gn«tnv Walter. Mitpfeltlmchen frankfurter BZürftcheu, frisch neue Liuseo „ Erbsen „ Bohnen „ Heringe empfiehlt 8931 Chr. Wallenfels, !__Marktplatz 17. 1 Neue Linsen, neues Grünkern, neue Heringe empfiehlt 8682 Robert Stuhl, ________Neustadt 23.________! Fränkischer Weinessig ! in drei Qualttäten, billigst bei Hebrüder Adami, 14 Mäusburg 14. Textors Terrasie Täglich 8679 frische Waffeln, sowie Qbftkuchea. 8910] Wütet, billiger Mittags» tisch in Familie für Scbüler und Herren. __________________Brnchftratze 6, I. Zlvicbelkuchen Montags, Mittwochs und Freitags von Morgens 9 Uhr ab. KofbScktt Noll, 6681__________Mäusburg.________ AllerftiMe tolbuttrr garantirt rein t\nb täglich frisch, offerirt 9 Psd. netto zu 10,50 Mk. franco — Jahresdurchschnittspreis 9 Pfd. netto 11 Mk. franco — C. 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Der Malunterricht nimmt Montag den 19. September wieder seinen Anfang. [9049 Emmy Dingeldem. 50% ttaffee-Erfparniß! Verbrauch nur die Hälfte des theureu BobneckaffeeS bei Benutzung der Tosettt Kaffee-Erzeogutfie; dieselben gehören in jeden Haushalt wie Brod Und Salz. 1. Tosetti-Mocca-Gewürz Getränk, welches auch den verwöhntesten Feinschmecker befriedigt und die Hausfrau, die im Kaffeekränzchen durch Mocca-Gewürz veredelten Kaffee verabreicht, hat den Vogel abgeschoffen. Tosettt-Mocca-Ge- würz ist erhältlich in Blechbüchsen zu Mk. 1,80 (500 Tabletten), Mk. 1 — (250 Tabletten), 50 Pfg. (100 Tabletten), 30 Pfg. (50 Tabletten). . r „ „ in Tabletten, auch homoop. Kaffee . Tosettr Malzrassee flenQnnt ^iefer Kaffee ist billig, wohlschmeckend wie Bohnenkaffee und unschädlich. Zu verwenden von Leidenden und Kindern, welchen der Genuß von Bohnenkaffee verboten'ist. Erhältlich in Blechbüchsen mit 100 Tabletten für 30 Pfg. Q Ansetti-Arabi oder Fürftenkaffee in Tabletten gtebt Q eine wohlschmeckende und billige Taffe Kaffee. Tosetti-Arabi ist ein ausgezeichnetes Getränk und kann mit und ohne Bohnenkaffee-Zusatz getrunken werden. Für Landleute unentbehrlich: eine Tablette in Waffer (warm) aufgelost, stillt den brennendsten Durst in der Erntezeit. Erhältlich in Blechbüchsen Mit 100 Tabletten 30 Pfg., mit 25 Tabletten 10 Pfg. Eine Tablette = eine Taste. 4. Tosetti-Kaffee-Conserve Ä&t" und Beste, was man sich denken kann. 1 Würfel (in Staniol verpackt) = 10 Gramm giebt 1 Liter vorzüglichen Kaffee. Sämmtliche Marken sind unter Garantie frei von Cichorie und nicht zu verwechseln mit gebrannter Gerste, gerösteten Feigen re. Verkaufsstellen in Gießen: Alle hervorragende Neuheiten in größter Auswahl und geschmackvoller Ausführung zu bekannt billige« Preisen. _______________________ ca. 100 Stück Kinderwagen auf -Lager. Zum Wetzstein, Schöne W°«en mit Verdeck von Mk. 9.50 an. 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