1898 Freitag den 16. September Gießener Anzeiger Heneral-Anzeiger CO' Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gieren. Gratisbeilage: Gießener FaMienblätter W***e, eprtttbn enb Abonnements - Einladung IM Anrtlichev TheiU 16t ln|eiflen-8mntttUmg»|elm M In- eab fataM vrhmkn Inzer,eu Hr den Gretzener lazebzrr «»MW» laeeNmt wen Innigen b“ der 9U*mitug« für Wen 1*| trldjnntnbtn Nummer fctl Ben». 10 Uhr $ inn. Veil, im iwanen. ivm. I Cie. i. Arnold, igmann. raun. V, Schlapp «tw.Weller. SV. Reiherte- hausen, Gerhard, rd. WtrrtdjiNcttB 'S ssen, rif. ohlen. tiketten. A-, 5,- Penstusen le, atteo, Krippe» ist, neuerding» die Elsässer gar nicht selten capitulirrn, so kann e» doch nur eine Frage der Zett sein, daß auch eine dementsprechende Zahl von Elsässern Feldwebel wird, da man doch für Eisäffer keine verkürzte Capitulation einrichten kann, und wenn unsere oberelsässische Collegin die Güte haben will, noch lumpige zweihundert Jahre zu warten, so wird sie wahrscheinlich auch die erhebende Thatsache wahrnehmen, daß auch da» deutsche Heer, ebenso wie jetzt da» französische, eine stattliche Zahl elsässischer Generäle aufweist. Die Corrisre, die sehr viele ehemalige Hugenotten bei uni gemacht haben, kann sie darüber allein schon aufklären, und da» waren nicht einmal stammverwandte Elsäffer, sondern Franzosen. Im Civildienst, besonder» in der Verwaltung, haben ja, wie früher schon gesagt, die Elsäffer bei un» auch schon in den e sten drei Jahrzehnten einen recht viel verheißenden Anfang gemacht. kranke. • 00 , Q ehse. ” Verlag des „Gießener Anzeiger" Brühl'sche Umv.-Buch u. Steindruckerei (Pietsch Erben). ■brtfit für Depeschen: f teile. Fernsprecher Är. fcL Tichy tersweg 43. Ar. 217 Erstes Blatt Wissenschaft, Litteratur, H aus wirthschaft, Handel, Gewerbe und Industrie in den Kreis feiner Besprechungen ziehen. Ein ge üegenes Feuilleton wird neben besonderen Artikeln ernsteren und helleren Inhaltes den erwünschten llnterhaltungsstoff bieten. Die „Gießener Familienblätter" werden dem Anzeiger wöchentlich 4mal (Dienstags, Donnerstags, Samstags und Sonntags) beigelegt und neben den Erzählungen, Romanen und Novellen beliebter Schriftsteller anziehenden Unter- haltungsstoff aus dem Gebiete des Familienlebens und der Hauswirthschaft bringen, und somit namentlich im Kreise der Familien eine beliebte Beigabe bieten. Wir ersuchen nun namentlich auswärtige Leser, ihre Bestellung bei der Post baldgefl. aufgeben zu wollen. Neuhinzutretende hiesige Abonnenten er- arm mit BneeedeN- Bei ».IHM 1 lt 19. 1. W<». ft°nfi°dc°diu SitS- markte» zu Hungen soll zum Zwecke der Ankörung eine öffentliche Faselschan burd) die Körcommüsion -um Zwecke jbft Ankörung abgehalten werden, welche Borwittags 10 Uhr 5?ginn en wird. Ts werden nur spruugfaZige Bullen der ■ Vogelsberger und Berner, speziell Simmenthaler Rasse de- -rückfichtigt werden. Die Fasel müffen bet Meldung der «eg- Weisung ficher gefeffelt werden. Gießen, den 15. September 1898. Großherzogltche» KrelSamt Gießen. v. Bechtold. Die Elsaß-Lothringer im deutschen Heere. In der „Oberelsäsfischen Landeszeitung" finden fich folgmde intereffante Ausführungen: Solange die reichsländischen Rekruten rote von der ersten Aushebung 1873 bis zum Herbst 1890 auf alle norddeutschen Armrecorp» von der belgischen bi» zur russischen Grenze hin I „verflüchtigt" wurden, wie sich eilt lothringisches Blatt seinerzeit ausdrücktc, konnte über den Elsaß-Lothringer al» Soldaten kaum ein Urtheil gefällt werden, als einzelne» Individuum verlor er sich in der Maffe. Anders feit 1890, von wo ab mit Ausnahme einer bestimmten, zum Gardecorp» ausgehobenen Contingentsquote die Lothringer beim 8. rheinischen Corps, die Elsäffer dagegen bei den Badensern eingestellt wurden. Diese beiden Corp», das 8. und 14., nehmen is/go der reichsländischen Rekruten in sich; der Karlsruher Garnison z. B. stellen zu jeder Coapagnle des Leib Grenadier- Regiments alljährlich Baden 29, Unter- und Oberelfaß sieb- zehn Mann; zu jeder Schwadron des Lrib-Dragoner Regiment- Baden 27, Elsaß 15 Rekruten, somit 64 pCt. Badenser und 36 pCt. Elsäffer innerhalb dieser Brigade, ein Procentver- hältniß, da» auch für die Fuß- und Feldartillene, die Pioniere und den Train de» 14. Corp» maßgebend ist, ebenso für die Zutheilung elsässischer Rekruten an die dem 14. Corp» detachirten preußischen Truppentheile im Elsaß Da» sind immerhin Ziffern, die sich geltend machen. E» mag nun auffällig erscheinen, daß dabei der Elsäffer als solcher eigentlich gar nicht hervortritt; unter 1800 Mann Gesamnttgarnison mit über 700 zwei Fünftel bildend, ist chn der Karlsruher, der sonst auf „seine Garnison" so stolz, bis heute vielfach nicht gewahr geworden; er gilt- ihm e’.-eu mit dem Schwarzwälder qU Ooerländer. Aus elftem sehr einfachen Grunde. Der alemannische Dialect be» Oberrheinlhale» zwischen Schwarz, und Wasgenwald, da» Rheinischschwäbtsch der Altvordern, gliedert sich in so zahlreiche und dabei einander so ähnliche Mundarten, daß selbst Schwarzwälder und Elsäffer unter- einander sich nicht auf diese» Kriterium hin unterscheiden können; um so weniger vermag die» ein Fremder. Dieses Zurücktreten der Elsäffer, diese» Beharren in Reih und Glied, hat jedoch auch noch eine andere erfreulichere und ansprechendere Seite. Die au» allen badisch-elsässischen Wehrkreisen sich ergänzende Karlsruher Leibgarde stellt gewchermaßen eine Elite oder Garde dar, was zu der Bermulhung führen könnte, bei Auswahl der Rekruten würde nicht nur auf vorzügliche körperliche Tüchtigkeit gesehen, sondern auch die moralischen und politischen Eigenschaften mit in Betracht gezogen. Dielst nun nicht der Fall; wäre er e», so müßte sich ein Gegensatz ergeben zu den TruppentheUen der 29. Division, in der die Elsäffer neben Schwarzwäldern drei Siebentel oder 43 pCt. der einzelnen Waffen bilden. Da» Gebiet dicht: Division, das badisch-elsässische Oberland mit den sieben Wehrkreisen Constanz, Eschingen, Freiburg, Lörrach, Mülhausen. Gebweiler, Colmar (erstere vier badisch, letztere drei elsässisch) umsaffend, ergänzt das Dragoner-Regiment Rr. 22 in Mülhausen, sowie die Infanterie-Regimenter Rr. 112, 113, 114, 142 und 170, insgesammt 14 Bataillone und 5 Eseadronen, die theil» im Elsaß in Mülhausen, Breisach und Straßburg, theil- in Baden in Constanz, in Freiburg und Kehl liegen, aber auch hier seit 8 Jahren nicht ein Zeichen des elsässischen Separa- tlsmu», weder im guten noch im schlimmen Sinne. Analog liegen die Verhältnlffe mit den Lothringern im 8. (Rheinischen) Armeecorps, nur daß dott eine weitschichtigere Bertheilung, eine Verdünnung, insbesondere der Welschlothringer, über da» ganze Corp» hm statt hat. Wie sich schon aus dem Be- völkerungsoerhältniß ergibt, marschiren die Lothringer unter den Rheinländern allerdings nicht in so stattlichen Zahlen wie die Elsäffer unter den Badensern; sie bilben etwa ein Sechstel bes Ganten (in einer 136 Mann starken Compagnie 20 bis 25 Mann). So zufriedenstellend wie bei den Elsäffern haben fich die Verhältniffe bei den Lothringern — dieser capitulirt z. B. fast nie, während die» beim Elsäffer keine Seltenheit ist — noch nicht entwickelt; aber man darf nicht unberück- fichtigt lassen, daß hier da» Franzosenthum viel intensiver vorging, und kein Bogesenwall, wie im Elfaß, die still wirkende Verwelschung de- nachbarlichen Verkehr« natürlich eindämmte. Zu dieser Ausführung der „Oberelsäsfischen LandeSztg." bemerkt die „Straßburger Post": Wenn das Capituliren bet den Elsässern nichts Seltenes ist, so wird die Richtigkeit der von dem genannten Blatte in derselben Nummer gemachten Behauptung, daß man im französischen Heere mehr elsässische Generäle zähle als im deutschen Feldwebel, dadurch doch sehr in Frage gestellt. Denn wenn, was ja in der That richtig .di» S SELLE jh Mittheilang der Bun leiwereoheinunges, n.« •e t. B. Bleohiacht, 8» Pelikan- F djncibct :♦ halten vom Tage der Bestellung bis 1. October den Anzeiger kostenfrei zu gestellt, wie wir auch gerne lUCK, bereu "ind, Probe-^Lummern nach auswärts postfrei - zu versenden. Den Lesern in hiesiger Stadt werden wir, wie seither, den Anzeiger weitersenden und den Abonnements bettag durch Quittung erheben laffen, falls nicht ausdrückliche Abbestellung erfolgt. Hochachwngsvoll alle Staaten haben schon Gesetze und Verordnungen gegen die Anarchisten erlassen, die thrilweise an Schärfe gar nichts zu wünschen übrig lasten, ohne daß es deshalb, wie Spaniens Beispiel zeigt, gelungen wäre, dies Berbrecherthum au-zu- rotten. International wirken heute alle Culturstaaten insofern zusammen, al» fie sich gegenseitig von ihren in Bezug auf Anarchisten gemachten Beobachtungen Kenntniß geben und solche Leute fignalifireu, von denen man anarchistische Verbrechen zu besorgen hat. Sie erleichtern dadurch die Ueberwachuug dieser Verbrecherklaffe, aber wenn dadurch auch anarchistische Verbrechen erschwert werden, so bleiben sie doch möglich. Unter den verschiedenen Vorschlägen, die jetzt gemacht werden, finden wir eigentlich nur einen, der sich empfiehlt, weil er die Ueberwachuug der Anarchisten erleichtert, außerdem aber ohne besondere Schwierigkeit au-geführt werden kann. Möge die Polizei jeden ausländischen Anarchisten ohne Weiteres auSwetsen und seinem Baterlaude zuführen, damit dann jedes einzelne Land fich mit feinen eigenen Anarchisten befasten könne. Im eigenen Lande werden fie leichter zu überwachen und nöthigeufalls zu bestrafen sein und außerdem ist eS billig, daß da» Land, da» Anarchisten erzeugt, sie auch für fich behält und behandelt. Bisher haben sich die Auarchtsteu romanischer Länder al» die gefährlichsten erwiesen. Man schicke sie also einfach in ihre Hetmath zurück und dulde nicht, daß fie unter dem Vorwande erlittener oder zu befürchtender politischer Verfolgungen ihre Verbrechen auch nach dem AuSlaude tragen. Dazu bedarf e» keiner europäischen Conferenz, keiner iuteruatioualen Strafbestimmungen, sondern nur eine» mit Leichtigkeit zwischen den verschiedenen Polizeibehörden zu treffenden Uebereiukommeu». Die Aufhebung der Freizügigkeit für die Anarchisten, die durch ein» fache» ditcrettonäre» Eingreifen der Polizeibehörden erzielt werden kann, ist ein kleines Mittel, da» fich aber durch seine leichte und rasche Ausführbarkeit nicht minder empfiehlt, al» durch eine Art auSgletchender Gerechtigkeit, die e» schaffen würde. Nicht» hindert auch einzelne Staaten, allein und ohne interoatiouale Abmachung in diesem Sinne vorzugehen. — Tine interessante Erinnerung. In einem Aufsatz des „Deutschen Wochenblattes": „Da» Manifest des Czareu" heißt es: Nur einmal schien e», als ob der Krieg unvermeidlich sei, und als ob Bismarck selbst mit fortgeriffen würde. Kleine Ursachen, große Wirkungen, eS war der Schnäbele-Fall, über welchen in Berlin zuerst falsche In- formatiouen Vorlagen. Sowohl der Kaiser, wie Fürst Bismarck glaubten, daß Schnäbele rechtmäßig verhaftet fei und in diesem Fall wäre er unbedingt nicht freizugeben — der Krieg war dann sicher. Es ist das Verdienst des Grafen Münster, der zufällig in Berlin war, daß er den Fall klar stellte. Fürst Bismarck wollte zunächst nichts von -er Freilassung Schnäbeles hören, als er endlich überzeugt wurde, sagte er: „Majestät wird nicht geneigt sein, die Fretlaffung anzuordnen, gehen Sie zum Kaiser und sagen Sie ihm, daß ich einverstanden bin, wenn Majestät die Fretlaffung auordnet." Kaiser Wilhelm war zunächst äußerst erzürnt, daß ihm angesonnen werde, den Pariser Schretern nachzugeben. Als ihm aber die Einzelheiten des Falle- vorgeführt wurden, entschied er: »Ich will keinen Krieg, bei dem Deutschland im Unreckt ist!« — und Schnäbeles Haftentlaffung erfolgte. In Pari» weiß man, daß damal» dem Grafen Münster die Erhaltung de- Frieden» zu danken war und darauf beruht da» besondere Ansehen, welche» dieser Botschafter dort genoßt. Ausland. Wien, 14. September. Der Kaiser bewahrt seine Faffung. Er ist tief gerührt über die Thetlnahme der Be- völkerung de» ganzen Reiche». Er wird nach Abschluß der Trauerfeier die» in einem öffentlichen Manifest bekunden. — Die Beisetzung der Kaiserin erfolgt nur einstweilen. Die Stiftung eine» Elisabeth-Ordens für verdienstvolle Frauen steht unmittelbar bevor. Budapest, 14. September. Die hiesige Polizei hat festgeüellt, daß der Attentäter Luccheui vor vier Jahren beim Bau der Donaubrücke in der Nähe von Gran beschäf- tigt war. Damal» wurden 200 an dem Bau beschäftigte italienische Arbeiter anarchistischer Umtriebe wegen eotlaffeu. Bozen, 14. September. Bei Besteigung der Seiseralpe stürzte ein Tourist au» der franzöfischen Schweiz ab. Der- selbe wurde schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Fiume, 14. September. Der Beamte einer chemischen Fabrik Namen» Julius Koller wurde in einem Gasthause wegen de» Ausrufes: „ES lebe die Anarchie!" verhaftet. Genf, 14. September. Die italienische Regierung hat den Schweizer Buudesrath um Auslteserung mehrerer stark cowpromttttrter Anarchisten ersucht. Genf, 14. September. Hat der Mörder Luccheni Spießgesellen gehabt und hat die etwaige Verschwörung etwa noch weitere Opfer fich ausersehen? Da» ist eine Frage, die noch der Aufklärung harrt. In Genf und Lausanne, wo Luccheni fich vorher aufhielt und geheimnißvoll mit einigen Landsleuten verkehrte, entwickelt die Polizei eine fieberhafte Thätigkeit, um alle Fäden seiner Verbindungen aufzudecken. Einige Verhaftungen haben abermals stattgefunden. Wer irgendwie verdächtig ist, wird von der Polizei einem Verhör unterzogen. Aber obwohl fich mehrere der Verhafteten offen al» Anarchisten bekennen, glaubt man doch nicht, ihnen irgend welche Mitwiffeuschaft beweisen zu können, da fich die wirk- lichen Spießgesellen gewiß schon geflüchtet haben. Au» manchen unscheinbaren Einzelheiten scheint indeß doch immer mehr hervorzugehen, daß Luccheni das Werkzeug Anderer war, wenn er die» auch selbstverständlich leugnet. Mehrere glaub- würdige Personen, die Luccheni vor der That mehrere Male sahen, ohne auf ihn mehr als durch sein freche» Aussehen aufmerksam zu werden, behaupteten, er sei stets in Gesellschaft einiger bester gekleideter Personen gewesen, so daß e» den Anschein hatte, als werde er wohl von eigenen Genoffen überwacht. Auch bis zum Augenblick des Mordanfall» war er in Gesellschaft eine» weißbärtigen Manne», der daun plötzlich verschwunden war. Luccheni giebt nun zwar zu, daß er damals mir einem weißbärtigen Manne gesprochen habe, doch sei Letzterer nicht ein Mitschuldiger von ihm und auch kein Italiener, eS müsse ein Einwohner von Genf sein, den er da gerade getroffen habe. Uebrigens hat der Mörder zu Untergebenen de» Untersuchungsrichters geäußert, wenn er sich in Italien befunden hätte, würde er den König Humbert ermordet haben. — Wahrscheinlich wird Luccheni, der den Eindruck eine» glücklichen Menschen macht, im October in Genf in eigener Schwurgerichtstagung abgeurtheilt werden. Der Untersuchungsrichter ließ einem Verhöre LuccheniS den Berichterstatter der „N. Fr. Pr." beiwohnen, der ihn wie folgt schildert: Eine gedrungene, mittelgroße Gestalt, auf einem dicken Hälfe ein dicker Kopf. Die Kinnbackenknochen bilden eine Linie mit dem Hals, da» Gesicht ist stark gebräunt und abgeplattet, ein blonder, borstiger Schnurbart deckt die Oberlippe. Er hat glänzende, grüne, tiefliegende Augen, au» denen lebhafte Blicke schießen, während er spricht. Krauses, nicht zu langes Haar bedeckt den Kopf, die Arme find lang, er gesticulirt viel, während er spricht, die großen, groben Arbeiterhände fahren lebhaft durch die Luft. Luccheni antwortet mit erschreckender Ruhe auf alle Fragen. Rom, 14. September. Trotz aller Dementi» wird mit Bestimmtheit verfichert, daß der Marineminister für die Vermehrung der Flotte 350 Millionen verlangen werde. Rom, 14. September. Eine Verordnung des Post- minister» befiehlt den Postämtern, alle aufgegebenen Drucksachen mit Handschriften durchzusehen und solche mit aufrührerischem Inhalt ohne Weitere» dem Gericht zu übergeben. Mailand, 14. September. Bon den wegen Ver- theilung von Flugblättern verhafteten 80 Personen ist die Mehrzahl wieder freigelassen worden. Hier herrscht große Aufregung wegen der Nachrichten über die Aus- schreitungen gegen Italiener in Oesterreich, namentlich in Triest. Paris, 14. September. Ueber eine Präsidentschaft», krisis glaubt ein Blatt der Hauptstadt jetzt Mittheilungen 1 machen zu können. Eine dem Elyssc nahestehende Persönlichkeit erklärt? einem Mitarbeiter de» „GauloiS" gegenüber, Präsident Faure werde die Wiederaufnahme de» DreyfuS- Verfahren» weiterhin entschieden bekämpfen. Man kennt Faure nicht, sagte der Gewährsmann, wenn man glaubt, er werde vor Drohungen zurückweichen,- er kennt die DreyfuS- Schriften nicht und will fie nicht kennen, aber er nimmt Partei für die Generale, gegen die Berufspolitiker. Angesicht» der gegen General Mercier und die Mitglieder de» Kriegsgericht» vom Jahre 1894 erhobenen Anschuldigungen hat sich Präsident Faure daran erinnert, daß er das Ober- Haupt aller Land- und Seestreitkräfte ist und will nicht, daß die Feinde de» Heere» triuwphiren. Wenn da» Ministerium Brisson trotzdem die Wiederaufnahme beschließe, werde Faure vielleicht in einer eingehend begründeten Botschaft seinen eigenen Rücktritt überreichen und vor der Nationalversammlung neuerding» seine Candidatur sür die Präsidentschaft aufstellen- Die Wahl odrr die Niederlage Faure» würde zugleich die endgiltige Lösung der Wiederaufnahme-Frage bedeuten. Antwerpen, 15. September. Da» Blatt Metropol hält seine Meldung über da» anarchistische Attentat gegen die Königin Wilhelmine trotz de» Dementis aufrecht?.^- Madrtd, 14. September. Unter den Generalen herrscht große Aufregung wegen der Rede des Senators Almenas und seine wiederholten Angriffe gegen die Führer der Armee. Duelle mit mehreren der Angegriffenen stehen bevor. Barcelona, 14. September. Hier wurden gestern mehrere Anarchisten verhaftet, die aus Frankreich kamen. Man vermuthet, dieselben seien aus der Schweiz nach Frankreich und von dort hierher gereist. Petersburg, 14. September. Der in Karlsbad zur Kur weilende Großfürst Alexis wird den Zaren bei den Beisetzungsfeierlichkeiten der Kaiserin Elisabeth in Wien vertreten. Athen, 14. September. Hier tritt mit Bestimmtheit da» Gerücht auf, daß der Sultan auf da» Drängen Rußland» hin seine Zustimmung zur Ernennung de» Prinzen Georg von Griechenland zum Gouverneur von Kreta bereit» ertheilt hat. dokohama, 14. September. Wie au» Söul gemeldet wird, erkrankten der König und der Kronprinz von Korea nach dem Abendeffen. Man vermuthet Vergiftung. Beide Vergifteten befinden fich auf dem Wege der Wiedergenesung. ES wurden 11 Hofbeamte verhaftet. — Zur Delagoabai-Frag e liegen natürlich auch »eute noch ausschließlich unbestimmte Kritiken und Andeutungen vor, da über den Inhalt de» deutsch-englischen Abkommen» Stillschweigen beobachtet wird. Mit Bezug auf da» Verhalten Portugal» dabet wird von einer Berliner Correspoudenz ge- chrieben: WaS Deutschland anbelangt, so hinderte das Vorkaufsrecht, das Großbritannien 1891 in bestimmter Form verkannt worden ist, jedes wirksame Eingreifen von anderer Seite. 8» schien, al» ob der Verkauf jenes Küstenlandes au Eng- and unabwendbar sei, da zeigte der Vorschlag Englands betr. die Betheiligung Deutschlands einen erwünschten Ausweg. Da» Reich konnte damit nicht nur den bedeutenden deutschen Interessen in Südafrika dienen, sondern hatte so auch die einzige Gelegenheit gewonnen, um auch nach anderer Seite hin eine Einwirkung au»zuüben. Diese Thatsachen waren von zwingender Gewalt. Deutschland ging daher auf die Abmachung ein, wobei man amtlicherseit» erklärte, daß man noch das alte Wohlwollen gegen Transvaal bewahre. Einiges Mißtrauen erregt nur, daß gerade die Rhode»'sche Gesellschaft Lourenzo Marquez in die Hand bekommt. Auch die gan- englische Mosambik-Gesellschaft, die mit Rhode» auf sehr feindlichem Fuß steht, hatte fich beworben, und mit ihr wäre ein bessere» Auskommen gewesen. Sie ist aber leider unterlegen. Locales uttfc Provinzielles. Gießen, 15. September 1898. Laudelverfammlung bei Evangelischen Bundes. Er wird darauf aufmerksam gemacht, daß nächsten Sonntag, den 18. I. Mt»., zu Weisenau und Mainz die Lander- Versammlung de» Evangelischen Bundes in Hessen stattfinden wird, in welcher Herr Professor Dr. Schmidt über .„die confesfionelle Ktadererziehung in Hessen" und Graf von HoenSbroech über den „UltramontaniSmuS" Vorträge halten werden. * • Zweite Blüthe. Auch im Garten der Univerfität». Reithalle tragen Kastanien zweiten Blätter- und Blütheu- schmuck.^I * • Verfichert die Ernte! Nachdem die Frucht nunmehr zum größten Theil eiugebracht worden ist, sei die Mahnung an die Landleute gerichtet, doch ja in ausreichender Weise den Ernte-Ertrag gegen Feuerschaden zu versichern. Wie in den Zeitungen zu lesen, nehmen die Brände aus de« Lande zur jetzigen Jahreszeit, durch Hitze und Trockenheit begünstigt, kein Ende. Täglich kommen neue UnglückSuach- richten. Darum soll jeder gute Hausvater darauf halten, daß er nicht au» Nachlässigkeit eine Vorsorge versäume und über Nacht durch eigene Schuld zum Bettler werde. • • Der Vorstand der Schornsteinfeger-Innung für da» Großherzogthum Hessen hielt am Dienstag Nachmittag im Palats-Restaurant zu Frankfurt a. M. unter dem Präsidium des ersten Herrn Obermeisters Schaub (Seligen- stadt) eine Versammlung ab, in der Über verschiedene Innung»- angelegenheiten Berathungeu gepflogen wurden. Die seit 1881 bestehende Innung erstrebt neuerding» die Umwandlung in eine Zwang-innung und wird in einer demnächstigea Generalversammlung diesbezügliche Beschlüsse fassen. ** Wetterbericht. Hoher Druck beherrscht nunmehr wieder den ganzen Continent und ragt ein intensive» Wärme Moximum von Westen her nach Central-Europa herein. E» ist daher zumeist wieder Aufklärung eingetreten. Im südlichen Deutschland find noch gestern Nachmittag Niederschläge, zum Theil von Gewittern begleitet, eiugetreten. Niederer Druck beherrscht noch den Norden de» Erdtheil». — Voraussichtliche Witterung: Abgesehen von Morgennebeln heitere», warme» Wetter. Friedberg, 9. September. Die Wiederherstellungsarbeiteu am Chor der Stadtkirche schreiten rüstig fort. Der Aufbau de» Chores und der Kreuzarme ist jetzt bi» auf eine Höhe von 12 Meter geführt und find in der vergangenen Woche die reich ornameutiren Capitäle versetzt worden. Da auch die stark verzweigten Gewölbeansänger zur Hälfte schon fertig find, so kann also angenommen werden, daß da» vom Kirchenvorstand gesetzte Ziel sür da» Baujahr 1898/99 erreicht werden wird, wenn der Winter nicht zu früh das Weiter- arbeiten verhindert. Schlitz, 14. September. Die Eröffnung der neuen Bahnstrecke Schlitz —Salzschlirf ist nunmehr endgültig auf den 1. October d. I. festgesetzt. Die Fahrzeit von Salzschlirf n^ch,,Schlitz beträgt 31 Minuten. Büdingen, 14. September. Gestern Abend gegen Vi9 Uhr wurden Passanten der Bahnhofstraße vom Feuerschein in der Richtung Kälberbach aufgeschreckt- im ersten Augenblick glaubte man das Schlachthaus, dann der Sandhof brennt. In diesem Glauben wurde alarmirt. Erst in der Vorstadt erfuhr die Feuerwehr, daß e» in Wolf brennt. Dahin wurde nur die Pflichtfeuerwehr entsandt. In Wolf staud eine für die im Frühjahr abgebrannte, neu erbaute Scheuer de» Ludwig Maser in Flammen. Erst gestern war da» Scheuerthor angeschlagen worden, heute liegt wie im April Scheuer und Stall in Schutt. Hoffentlich wird diesmal die räthselhafte Entstehung des Brandes aufgeklärt. Darmstadt, 14. September. Die gestrige Feier de» 70. Geburtstage» de» Herrn Geheimen Baurath» Professor EduardSonne nahm einen den Jubilar überau» ehrendea Verlauf. Der erste Gratulant war Herr Geheimrath Dr. Schäffer, der frühere langjährige College Herrn Sonne» an der Technischen Hochschule, der mit seinen eigenen die Glückwünsche der Ministerialabtheilung für Bauwesen überbrachte. Der frühere Chef de» Unterrichtsministeriums, Herr Wirkt. Geheimrath von Knorr Exc., hatte ein in warmen Ausdrücken abgefaßtes Glückwunschschreiben überreichen lassen. Den Freunden des Hauses folgten dann von 11 Uhr ab die offiziellen Deputationen. Die Verdienste Sonne» um die Technische Hochschule würdigte der derzeitige Rector derselben, Herr Professor Baurath Koch, vor 80 Jahren in Stuttgart einer der Schüler des Jubilar», der in Gemeinschaft mit Herrn Geh. Hofrath Professor Dr. Rittler erschienen war, in einer längeren, herzlichen Ansprache, wahrend für die Ab- theilung für Bauingenienrwefen Herr Geh. Baurath Prof. Dr. Schmitt gratulirte. Namens de» Hessischen LaudeSge- werbeverein» überbrachte Herr Regierungsrath Noak freundliche Glückwünsche, um darauf eine Adresse der Beamten der Centralstelle für die Gewerbe und der Landerbaugewerkschule zu verlesen. Die Glückwünsche de» Mittelrheinischen Archi« treten* und Ingenieur-Vereins überbrachte Herr Geh. Oberbaurath Jmrot. Für da» „Handbuch der Jngenieurwlflen« schäften" erschienen die Herren Geheime Baurath Professor LaudSberg, Geheime Baurath Professor Linke und Professor von Willmann- im Anschluß an seine warme Ansprache Verla» der Erstgenannte eine Glückwunsch-Adresse und überreichte ein kostbares Album, das die Photographien des Verlegers, der Herausgeber und sämmtlicher Mitarbeiter des „Handbuchs" enthält. Als Vertreter des Kunstgewerbes gratulirte Herr Lithograph Markus von dem Lithographischen Institut Wirtz dahier. Als weitere Deputationen waren erschienen solche von älteren Schülern des Jubilar- (Redner: Herr Regierung-baumeister Lorey), des AuSschusse- der Studentenschaft (Redner: Herr ßtud. electr. Doflein) und de- Akademischen Verein- an der Technischen Hochschule. Herr Geh. Baurath Sonne erwiderte auf sammtliche Ansprachen eivzelw Uhr, Nachmittag | Vorlage etvtrtngen, daß alle Berräther und Beschimpfer der I Armee erschossen werden sollen. 3. Alfred Fröhlich zu Gießen betreibt seit September v. J-. Ein geprüfter Keher zur Aushilfe gesucht. 9121 Die beliebte Sorte 9159 ist Einige Hundert [9133 9124 Empfehl 11 »gen Offene Stellen ttermiethnngen. Bon werden gütung uschlagsfrist 3 Wochen. lrünberg (Hessen), 14. Sept. 1898. Größt). Hess. Eisenbahn- Bauabttietlung. In feiner gemüthvolleu, humorgewürzten «eise. In einem von Herrn Rektor «och auf den Jubilar au-gebrachteu und von der Versammlung freudig aufgenowmeneo Hoch klang die offizielle Feier freundlich auf. — Briefliche und telegraphische Glückwünsche, darunter viele von früheren Collegru und Schülern Sonne«, liefen den ganzen Tag über tu großer Zahl von allen Setten ein. 9155) Zimmer mit Cab. an eine Frau I od. Fräulein zu verm. Grünbergerstr. 33. Pari», 15. September. Der rohaltstisch.elertcale Abgeordnete Baudrhtitsson fordert Brisson in einem Briefe auf, da« Parlament zusammen zu berufen, um über die Revifioo des DrehfuS-Prozesse« zu entscheiden. Sollte seinem Ersuchen nicht Folge geleistet werden, so würde er in der ersten Sitzung die Regierung interprlliren und eine Gesetzes- Bekanntmachung. Bon dem Güterschuppen auf Bahnhof Fronhausen soll ein Theil, 45,68 qm groß, als Lagerplatz vom 1. October d. IS. ab öffentlich verpachtet werden. Etwaige Reflectanten wollen ihre Angebote mit der Aufschrift „Güterschuppen Kron« Hausen" bis zum 23. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, an die unterzeichnete Belriebvinspection einreichen. Der Termin zur Oeffnung der Angebote findet am 23. b. Mts.. Bormittags 11 Uhr, im Geschäftszimmer des Vorstandes der unterzeichneten BelriebS-Jn- fpection statt. Die JahreSpachtbetrüge müssen durch 4 theilbar fein. Nähere gesucht. Offenen unter 0123 an die Expedition ds. Bl. 9117) Eins. Freiw. sucht Wohnung in nächster Nähe der Kaserne. Wwe. Gebauer. Artillerie-Kummete neue Hintergeschirre, Zugstränge, Brustblattgeschirre und sonstige- Lederzeug wird in jedem Luantum billigst abgegeben. Beste Bezugsquelle. S. Katz, Militär - Effectenhandlung, Albuegasse 48 (im Riesen), Frankfurt a. M. Neueste Nachrichten. Dcpe'chen de« Bureau .Herold*. Berit«, 15. September. Gestern fand hier eine von Ao archtsteu etoberufeue BolkSversamw luog statt, au weicher etwa 500 Personen thetloahmeo. Die Anarchisten Dempwolff, Pawlowitsch und Landauer sprachen über die Frtedev«kundgebllng de« Zaren und über die Saiserrede in Oryahauseo. Alle Redner erklärten, daß die Friedenskaod- gebuog des Zaren kaum ernst za nehmen sei. Sollten die angekündigten Strafen gegen strtkende Arbeiter vom Reichs- tage beschlossen werden, so müßten die Arbeiter zum General- strtke ichreiteo. Da« Genfer Attentat wurde nicht erwähnt. Wien, 15. September. Kaiser Franz Josef hat befohlen, daß alle Feierlichkeiten ohne Au«nahme, die au« Anlaß seine« 50jährigen Jubiläum« geplant waren, unterbleiben sollen. Senf, 15. September. Der große Rath, welcher gestern zur Herbstsesfion zusammentrat, hob zum Zeichen der Trauer die Sitzung sofort wieder auf. Genf, 15. September. Fünf Anarchisten, welche der Mitschuld Lucchent« verdächtig find, wurden hier verhaftet. einer größeren Cigarrenfabrik gegen gute Bezahlung und Berber Reisespesen einige tüchtige Sortirer 1. Lippmann Weil zu Gießen betreibt seit 1. Juli v. I«. unter der Firma „8. Weil" daselbst ein Agenturgeschäft. 8. Kaufmann Abraham Grünebaum zu Gießen betreibt seit 1. November v. Js. unter der Firma „A. Grünebaum" daselbst ein Möbelgeschäft. Zwei Zimmer, möbliri ob. unmöbhrt, für kurze Zeit zu mietben gesucht. Offerten uni. B. B. 9116 an die Exped. d. Bl. Hpnnphprn-^pida — nur ächt, wenn direkt ab meinen nenueUerg-DBiae Fabriken bezogen. - schwarz, weiß unb farbig, von 75 Pfg bis Mk. 18.65 p Meter — in den modernsten Geweben, Farben und DesfinS. Ad Private perto- und ateaerfrel los Haue. Muster umgehend 229 6. Hennebergs Seiden-Fabriken Ouk. He«.). Zürich. Bekanntmachung. In das Firmenregister des unterzeichneten Gerichts wurden folgende Einträge vollzogen: 1. Die zu Lollar unter der Firma „Fr. Frey" betriebene Getreidemüllerei ist mit Wirkung vom 1. October 1897 ab auf die Wtttwe des Friedrich Frey zu Lollar übergegangen. Dieselbe führt die Müllerei neben einem Mehlhandel im Kleinen unter der seitherigen Firma fort. 2. Kaufmann Ludwig Wilhelm Kirchner zu Wieseck betreibt feit 1. September 1898 zu Wieseck unter der Firma „L. Kirchner" ein Geschäft mit Colonial-, Specerei« und Eisen-Waaren, sowie mit Spirituosen, Wein und Kohlen. firfming voll Porflnniimnrnt. Die Lieferung des zu den Kunstbauten Neujahrsfest. 1. Tag: Vorabend 6** Uhr, Bormitttag 6* Uhr Predigt, Ä* tote 11 B 'M Ärn; "’Mimui.T * !! Hausfrauen I! veraucht Aladin Seifenpulver Uebertroffen von keinem anderen Waschmittel, wirksam u. unschäd- Jich zugleich! Der Waschtag wird zum Festtag! 1/i Pfd.-Packet netto Inhalt überall erhältlich. [4120 lkdtrhnstkllMgtaldiL im rüstig fort, fc] « ist jetzt bst on| re L id in der vergMc • e versetzt toorb». üff sänger zur Hälfte stz» - werden/ daß hol »i > !anjahr 1898/99 mr: t zu früh das örnr 'ffnang btt atir ff ist vMMhr * VW. M i Minnten. rn abenb ßcgen1)^^ vorn Fenerslheiu ic •• ersten Allgtnblickjl^ >hos brennt. IM : der Vorstadt erfnhi 2 nt. Dahin mrde- ils stand eine für du' . Scheuer del Bnb'l । «ar das SÜtrntr ta April Slhttii-' die tWf# it sestrise Stier s -I- Sauwt^a stttivwS/ tto in -rtu»- [ Sa«bt>6 ‘ ‘,n jjf 4 W 3 ’ t «HF i»; S-S W" Kostaithk- und Snter-vttürigerung. Dienstag den 20. l. Mts., Nachmittag- 3>/, Uhr, sollen auf hiesigem Ortsgerichte die auf den Namen der Chr. Rebe- schen Eheleute stehenden Orund- stücke sowie Hofraithe und Feld- scheuer meistbietend unter güvsttgeu Bedingungen versteigert werden. Die größeren Grundstücke find in Theil- parzellen bis zu 2 Morgen aufge- theilt und kann der Plan hierüber am Versteigerungstage von Nach- mittags 2 Uhr an auf hiefigem OAsgerichte eingesehen werden. 9140_____Tie CovcurßVerwaltung. ^rcin. ist dch 9® füdlichtn DrM drrschläzr, M L.hr tbtxnDni dthtrri.- vorandsichtlij * nbttn hritklkt/ ttomi Bekanntmachung. Der Gottesdienst über die hohen Feiertage wird von morgen ab in der Turnhalle (Nordanlage) abgehalten. Gießen, den 15. September 1898. Der Vorstand der ifrael. Religioosgesellschaft. J^Grünewald. 9144 Xrie#, 15. September. Ja Nabresina fanbcn antl • 1 italienische Demonstrationen statt. Die von Italienern bewohnten Hänser wurden gestürmt und alle Einrichtungen zerstört. Die Wasserwerke, welche Triest nt Wafjej versorgen, waren arg bedroht, viele Personen wurden verwundet und erst durch da« Einschreiten de« Militär« koume die Ruhe wieder hergestellt werden. Pari,, 15. September. Der „Sauloi«* meldet, e« sei wahrscheinlich, daß die Hehrheit im C-binet sich noch dem Sarrieu« sagen werde, wie auch der Beschluß sein möge. Wenn Sarrieu fich zu Gunsten der Revifion au«spreche, werde nur die Demitsion de« Krieg«ministerS Zurlinden eine thaisächliche sein. Die übrigen Minister würden fich fügen. Der Justizmioister Sarrieu weilte gestern l1/, Stunden im Krieg-Ministerium, wo er die Acten de« Drehfu«-Prozesse« durchsah. London, 15. September. Ein Telegramm au« Bar- bado« meldet, daß diese Insel am letzten Sonntag von einem Eyclon heimgesucht wurde. Mehrere hundert Per- fönen find dabei umgekommen und 20,000 obdachlo« geworden. Letztere find in den Kirchen uotergebracht. Alle Schiffe, welche fich in der Nachbarschaft befanden, find zerstört worden. Die Insel Sanet Vincent wurde ebenfalls theilweise von dem Eyclon heimgesucht. Auch wurden mehrere hundert Personen getödtet. Ät. Schlachthaus. Freibank. 9039 Heute und morgen: SchmiueSkisch 45 Pfg. Cervelatwurst feistste, frische Waare, empfiehlt 9161 Emil Fischbach. der Aeuöaustrecke Mederge- müuden—Yiederofleiden erfor- . . - ---- _.r-------- derlicken Portlandcements in ungefährem daselbst unter der Firma seine« Namm« ein Agenturgeschäft im 93er* Quantum bon 220000 kg soll vergeben ficherungSwesen werben. Bebingungen liegen in ben 4. $a« feitet unter her girma „6 ©erhöbe"Jt, Gießen be< flehende Cigarren-Versandtgeschaft ist vom 1. August d. I«. ab mit allen nebst Angebotsmuster von da burch Herrn Activen auf Carl Friedrich August Emil Berthold Gerbode zu Betriebssecretär Baetz gegen post, unb Gießen übergegangen. Derselbe führt da» Geschäft unter der seitherigen b°tt°°g-l°lrei-Einsendung von Mk. i— Cirino weiter in Baar (nickt in Briefmarken) bezogen jirma wener.. I werben. Angebore fmb in vorschrifis- 5. Die tytrnta „L. Kohl ermann II." zu Gießen ist erloschen. I mäßiger Form bis »um 4. October b. I., 6. Kaufmann Carl Friedrich Hackenberg zu Gießen betreibtIVormittags io Uhr, poftfrei bei ber daselbst unter der Firma „Cölner Consum-Anstalt C. F. £ a tf e n Junt”ieicbneten el^enbQ^n.^BQUQbt^eiIung, berg“ ein Colonial, und Del.cateffengeschäst on gro, und en’detaü feit Xi 15. Juni l. I«. I einzureichen. 9180 8891] 8-Zimmerwohnung, patt, oder 1 Stock, zu verrniethen. Näheres Ludwigstratze 14, II. 9141] Ein frcunbl. FamilienloglS per 15. October zu verrniethen Reustadt SS. ■»“«* L b[‘tn ‘«auf iolt «ttler tottbt, ^gtt'Zlltaaa iß, v l,n8t«8 N»ch«ilt«g; l et.8i ,$2 ’x bttschitdeiit hmtbtn. Di, bltUmnaniiE. !n eian btani^iir W«ffe Ma. Urscht nanmeir uliti: frankfurter Würlichrn, Neue Linsen, Bohnen und Crbscu empfiehlt 9160 Emil Fischbach. Nachmittag 4 Uhr. 2. Tag: Borabend 7* Uhr, vormittag 4 Uhr, FesteSauSgang 7« Uhr. ________Actieu-Brauerei Gießen« 9132] Gesucht für sofort 1 tüchtiger Bäckergeselle, welcher selbständig Brod unb Brübcken backen kann. Gute, angenehme Stellung. Offett. unter E. 1057 postlagernd Her-Hause« bei Bäht.____________ 9149] Schuhmachergeselle gesucht. Pari Müller, Liebigftraße 64. 9. Die Geschwister Marie und Pauline Altenpohl zu Gießen betreiben feit 16. December 1897 unter der Firma „Geschwister Alten- pohl" daselbst ein Geschäft mit Chocolade und Chocoladewaaren. 10. Seit 15. November 1897 betreibt unter der Firma „Carl kichmann^ zu Gießen der Kaufmann Carl Eichmann ein Geschäft mit Colonialwaaren, Wein, Spirituosen und Flaschenbier. 11. Moritz Roß mann von Gießen betreibt daselbst unter der jirma seine« Namens seit 1. November 1896 ein Agenturgeschäft. 12. Der unter der Firma „Gebr. Homberger & Söhne" zu 'ließen bestehenden Handelsgesellschaft ist Kaufmann Karl Homberger §li Gießen al» Theilhaber vom 20. Juli 1898 ab beigetreten. Dem Kaufmann Friedrich Wilhelm Homberger zu Gießen »Md- für dies- Firma Procura -rth-tlt. I rtustuos. tt.b-iü aus Eri°rd-rn di-Bahn- 13. Dem Kaufmann Karl Becker III. zu Gießen wurde fettensImeisteret vi in Fronhausen. ■e« Inhabers der Firma „Arnold Mueller" zu Gießen Procura! Marburg, den 13. September 1898. ettheilt. Königliche l^isenbahn-Betriebs- 14. Joseph Strauß zu Gießen und Richard Buchacker bafelbft —---- Jnspection. — betreiben seit dem 1. Juli d. Js. zu Großen-Linden d e Fabrckation von Zellen Strafanstalt Etrohhülsen unter der Firma „Strauß & Buchacker". Jeder der Inhaber Butzbach. st berechtigt, die Firma zu zeichnen. 15. Kaufmann Louis Frohnhäuser zu Gießen hat die von ihm seither betriebene Spiel- und Porcellanwaarenhandlung aufgegeben. Der-1 Es soll vergeben werben die Lieferung s«lbe betreibt jetzt unter ber Firma seines Namens eine Weinbandluna. von ungefähr 55000 k^ Roggen-, Weizen 16. Die Firma .Simon Reis" zu Gießen ist erloschen. Ll^7ooo^^;o^^ ^Tonnen 17. Die bisher unter der Firma „Fritz Flimm" zu (Sieben be- geringen, so wollenen Bett-Teppicken, tiicbene Material- und Farbwaarenhandlung ist erloschen. Kaufmann 125 m Uniform- unb Mantel-Tuch unb ?ritz Flimm betreibt daselbst seit Juli v. Js. ein Agenturgeschäft in 25? ™ Uniform-Drell. Mtabata und C-mmission-g-schäst in JmmobUi-n unt-r d-r Firma feint» (p ”S,r au?'(bnft,iTn«-",« Mimen«. .werden bis zur Eröffnungsstunde: 18. Die Firma „Katz & Comp." zu Gießen ist erloschen. I Dienstag den 4. October 1898 19. Die Firma „Heinrich Rübsamen^ bafelbft ist erloschen. I , vormittags 9'/, Uhr „g 20. D-r Th-ilhab-r und L-iter d-r Firma »Brüblh'ch- Unio-rsi. B-züglich d-r »-rt°ff-tn nnd an*’in® 1 rts-Buch- und Steindruckerei (Pietsch LScheyda)" zu Gießen, geböte von Theil-Lieferungen von nickt Adam Sch eyda daselbst, ist in Folge Ableben« aus der unter dieser bis unter 2500 k? ruläsfig. Im Angebot ist d chin bestandenen offenen Handelsgesellschaft auSgefchikden und demgemäß bezeichnenden Kartoffeln latere erloschen. Die ber Frau Abam Scheyba geb. Frohnhäuser! Tie Bebingungen liegen während der «hellte Procura ist ebenfalls erloschen. Die seicherige Mittheilhaberin Tienststunben auf der Gesckäflsftube bes ^iicharb Lange Eheftau Martha, geb. Pietsch zu Harburg a.b. 6Ibe, ®r°Pb- Ceconomen offen können auck sHtt bas Geschäft unter ber Firma „Brühl'sche UniversitätS-Buch- ZDon 70 $ffll ab,d,nfll,d) «ib Steinbruckerei (Fr. Chr. Pietsch Erbin, oerehl Lange)" Für bie Angebote ist ein besonberes Dmeränbert fort. I Formular vorgesckrreben, bas zum Presse Gi-ß-n, ben 12. September 1898. ! °°ZaschI?gsmft^-W°»-. Großherzogliches Amtsgericht. I Butzback, am 13. September 1898. en , _ _ Ä I Tie Tirettion. Neuenhagen. 9124. Clement. 9148] Vter-Zimmer-Wohnnng mit allem Zubehör Bahnhofftr. 31, 1. «stock, zu verrniethen. Nähere« zu erfragen bei A. Grünebaum, Möbelgesckäft. 9138] Möbl. Zimmer zu vermiethen. ______________Wctzfletnstraße 38. 9142] Ein scköneS möblirtes Zimmer zu verrniethen, event. mit 2 Betten ____Neustadt 21. 9146] Eine Stube mit Küche zu ver- mielhen___________Neuenweg 38. 9156] Möbl. Zimmer zu vermiethen. ______H. Rothschild, Norbanlage 7. 9150] Möbl. Zimmer zu vermieden _____________________Gderstratze 4. 9119] Zwei Zimmer, unmöbl., zu ver- miethen._______Ltephanstr. 11, pari. 8969] Ein schön möbl. Parterrezimmer ist billig zu vermiethen. Zu erfragen in ber Expebition d. Bl. 9128] Zwei orbentliche Arbeiter können Schlafstelle erhalten.Landgaffe 12. Mehrere Meißbilider finden sogleich Beschäftigung bei 9154 Lirknigock L Zchikidkr. für ^TeUa9 Morgen gegen guten Lohn zur Dreschmaschine gesucht. 9089 _______Karl Euler, Hammftraße 5. 9153) Arbeiter für morgen Freitag mr Dreschmaschine bet ber .Schönen Aussicht^ gesucht. ________________Epie«, Mittelweg 7. 9055) Junger, bescheidener «omptotr- bursche nnbel dauernde Stellung. Wo? sagt die Expebüion b. Bl.______ 9139] Braves Mädchen, welches Liebe zu Kindern bat, gesucht. _________________Löberstrafie 26, II. 9136] Tüchtige Mädchen jeden Berufes, auck für aufs Land, finden zu jeder Zeit Stellen bei hohem Lohn. Jean Poly, Fttedberg, Hessen. der Zeit fflr die Zett. ®ot 162 Jahren, am 16. September 1736, starb in gouanb uer Glasbläser unb Verfertiger meteorologischer Jn- stnimente Gab. Dan. Fahrenheit. Er verbesserte bas Thermometer burch Verwenbung von Queckfilber statt bes Weingeistes, gab ber Thermometerscala eine anbere Einteilung, verbesserte Thermobarometer unb Gewichtsaräometer. Fahren- heil würbe am 14. Mai 1686 zu Danzig geboren. Hottrsdienst m der Synagoge. SarnStag den 17. unb Sonntag ben 18. September, Neujahrsfest. 1. tag: Borabenb 6« Uhr, Morgen» 7« Uhr, Predigt . Uhr, Nachmittags 4 Uhr, Bbenbs 7» Uhr. 2. Tag: Borabenb 7»J Uhr, Morgens 7“ Uhr, Predigt 81/« Uhr, Nackmitlags 4 Uhr, FeftauSgang 7» Uhr. Gottesdienst der israelitischen Keligionsgesellschast. Samstag ben 17. unb Sonntag ben 18. September: Kaiser Käse wieber eingetroffen bei Emil Fischbach Für Sattler. 9151 Bahnhofstrahe 1 Giessen. Bahnhosstrahe 1. Den nöthigen Bedarf in unseren Artikeln wolle man daher gütigst am Freitag bei uns decken. Richard Loewenthal H Co täg jßontog»- $ie 61 w bngelegl ß,«ahv»»« Feiertage wegen bleibt unser Geschäft von Freitag Abend 6 Uhr bis Sonntag Abend i IO 100 1 Der Vorstand. 9158] 9125 Warme Wer bei Andr. Euler Danksagung 60 Pfg. Briefumschläge Briefpapiere Colovialwaaren und Delikatessen. 9126 1887 4 Mo. Brief Darmst.Wk.-Actien Nedaction: E. Burkhardt. — Druck und Verlag vrr Brühl'schen UiuvcrsitälS-Buch. und Stembruckerel (Pietsch Erbens in Gießen. 101.95 94.50 100.55 000.00 101.00 4 4 3 3 4 3 8 4 50 5.00 4.00 30.00 1 20 1.10 10.00 9.00 Stadt Darmstadt v. 1891 Stadt Worms unk. b. 1901 8JW 101"5 24W SIM 44-'Jt 101J< lOUt 9U' 9fJ< 1(M 10U.TI Mk. w Unter Bezugnahme auf obige Mittheilung halte ich mich der werthe» Kundschaft bestens empfohlen. Es wird mein Bestreben sein, durch gute, sorgfältige Bedienung das meinem Herrn Vorgänger geschenkte Vertraue« auch meinerseits zu erwerben und dauernd zu erhalten. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme an dem uns so schwer betroffenen Verluste, den Schwestern für die liebevolle Pflege, Herrn Pfarrer Grein für die tröstenden Worte am Grabe, sagen wir unfern aufrichtigen Dank. Gießen, den 13. September 1898. «Ur.: Die 20ZFranken-St. Engi. Sovereigns Dollars in Gold Futterstoffe, Betttücher und Bettcolter. Robert Stuhl, Amiladt 23 Voll., halbwoll. und baumwoll. Kleider- und ünterrockstofie, Druckzeuge, Schürzendrucke u. Siamosen, Bettzeuge, Barchente, Betttuchleinen, Halbleinen, Cretonne, Dowlas, Küchenhandtücher, Betttuchbieber, baumwoll. Bieber, Hosenstoffe, Casenette, Cattune, GrA att - Wnifl 9. v. Mir. (i »erben au bt Wer dc Situation |i jjtttrtn In Zaren all e haben den ? sie all rin । Zelt so üb sslbherr Wi säumt, tzlrll Erfüllung aber von d i>lt Mtbt fti tlntt Son fin Out, bet elni Frtedenrbotsch Sehr I »wltten Spa wenn man üb li ja bie beid «rodultt find. N» Mlßtr laß übertr R durch die Wrtu, die hin Tta ^Minbtn ( l^ui vollen, * vird. M, wenn Mi «ehr 5 unri »morden Rfludnt Bei Hochachtungsvoll Heinrich Marx, Uhrmacher Zr. Zimmermann gachf. Hoher Feiertage halber bleibt mein Geschäft von Freitag Abend 6 Uhr bis Montag früh geschlossen. Um mit vorräthigen frischen Fischen und la. Preiselbeeren vor Schluß zu räumen, offerire: la. lebeudfrische Schellfische, per Pfund 15, 20 und 25 Pfg. Schollen, Cabliau, Seehechte, per Pfund 25 und 30 Pfg. Lebende Karpfen und Schleien, ff. Zander. la. Schwedische Preiselbeeren, per Maaß 50 Pfg. J. M. Schulhof, Ausverkauf! Wegen Aufgabe meiner Wanufacturwaaren verkaufe, um rasch damit zu räumen, nachverzeichnete Artikel zum Geschasts-Uebernahme. Meiner werthen Kundschaft zur gefälligen Kenntnißnahme, daß die von meinem verstorbenen Manne seit 34 Jahren betriebene Uhrenhandlung nebst Reparatur-Werkstätte mit dem heutigen Tage an Herrn Heinrich Marx, welcher meinem Manne ein langjähriger treuer Gehülfe war, käuflich übergeht. Derselbe wird das Geschäft in unveränderter Welse weiterbetreiben. Indem ich für das meinem fei. Manne in so reichem Maße geschenkte Vertrauen bestens danke, bitte ich, dasselbe auf meinen Nachfolger übertragen zu wollen. Gießen, 15. September 1898. Hochachtungsvoll Fr. Zimmermann. Wwe. Sängerkranz. Beginn der Proben für Männerchor: Montag den 19. September, Abends 9 Uhr, Vereinslocal. Für Damenchor: Dienstag den 20. September, Abends 9 Uhr, Hotel Einhorn. In Vorbereitung: „Athalia“ von Wendelssohn-ZLartHoldy. Gemischter Chor mit Soli und Orchester. Um allseitiges und pünktliches Erscheinen aller verehrt. Mitglieder bittet Procent 3'/, Deutsche Reichsanl. 3 Preuß. Consols 37, (3r. Hessische Obl. «M die qm Sß»itp[e „8 $*jNenb. S.M dlz» lomtr >9. ba| l?>n dür- ^Tten: / Kftt'J0 Wei t Preise von heute ab: Bad mit Wäsche . . . . ohne „ . . . . Bäder mit Wäsche . . . . ohne „ .. . . Karten für Vereine . . . . Dampfbad mit Wäsche . . ohne „ . . 10 Dampsbäder mit Wäsche . 9152 ohne ,,. Geldsortenr Brief 16.18 20.38 4.20 A b e nd e o.urser _______153,90 » Oesterr. Credit-Actien Coursbericht in J. Kurz & Co., Giessen, Kahuhofstrch 68. Frankfurter Börse vom 14. September 1898. Gießener Volksbad. Zur Besichtigung ist das Bad geöffnet: Samstag, den 17. l. Mts., von Nachmittags 4 bis 8 Uhr, Eintrittsgeld 50 Pfennig. Sonntag, den 18. I. MM., von Morgens 9 bis 1 Uhr und 3 bis 6 Uhr Nachmittags, Eintrittsgeld 80 Pfennig. Der Betrieb des Bades wird eröffnet am 21.1. Mts., Vormittags 8 Uhr. Die Abonueutenliste liegt ständig an der Kaffe offen. Die Abnehmer von Jahres- und Halbjahreskarten haben vom 21. l. Mts. bis 1. Oktober I. I das Bad unentgeltlich. Zur Besichtigung und zum Abonnement ladet höflichst ein 9105 Der Vorstand. 8'/, Frankstr. Hyp. Bk unk. b.1906 99.30 37, Hambrgr.HypBk.unk.b.1905 37. Frkf. Hyp. Cred.V. unk. b.1906 99.20 87, Preuß.Hyp A.Bkunk.b.1905 ~ ..... . unk. b.1905 102.00 37, Pomm.Hyp.A.Bk. unk. b.1906 37,' Deutsche Grdsch. B. unk. b. 1906 99.20 4 Frkf.Ldw.Cred.Bk.unk.b.1900 Meues Katöverdeck für ein- und zweispännig, einigemal gefahren, steht preiswürdig zu verkaufen. Gest. Anfr. an d. Exp. d. Bl. ___9137 9147] Mirabellen, Reineclauden, Pfd. 20 Pfg., verk. Kg. Unverzagt, Kaplg. 9122] Zu verkaufen em noch neuer Küchenschrank wegen Platzmangel. Wallthorstratze 33, I. Procent 475 Oesterr. Silberrente Ung. Gold-Rente Portugiesen Mexicaner Monopol-Griechen von Eisenb. Rentenb. Obl. Buderus Obl. Jeiertage, Samstag und Sonntag bleibt mein Geschäft geschlossen. Julius Rosenbaum. NB. Meine geehrten Kunden werden gebeten, ihre Bestellungen bis Freitag 4 Uhr aufzugeben.9*45 Oesterr. Staatsbabn v. 1885 90.30 4 Jtal. staatsgar. Eisenb. 59.00 4 Kaute Mist ß abzugeben. Westavlage 90. für den kaufmännischen Bedarf liefert rasch und billig die iSrühl'sche Unii).-$)ruefiere i, (Bietsch &'rbenj 7 Schulstrasse 7. Frnuilien Wailkufels u. Kieler 9143 Für zwei Gymnasiasten höherer Klaffen wird gute P^fioN gesucht. Offerten erbitte unter Nr. 9162 an die Exped. d. Bl._______ Für einen auswärtigen Scküler von 11 Jahren wird in der Nähe des Gymnasiums oder Bahnhofs in einem guten, bürgerlichen Hause Mittageffeu und eine Stunde Unterkunft gesucht. Schriftliche Offerten unter 8. 9127 an die Expedition d. Bl.___ Für einen Gesangverein in der Nähe Gießens wird ein Dirigent gesucht. Off, unt. Nr. 9157 an d. Exp. d. Bl. Stehen Sie auf dem Standpunkte, sich eine sichere und lohnende Existenz zu verschaffen, so setzen Sie sich mit der renommirten Fabrik von Vytlii UoiiVo Hof-Göhlenau b.Fried- 1 *lUiBCllllkv land, Bez. 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