er.r» f ta Wetbtilk 1 auf BinielbMtellung. Lethen, I. 12 Mk. liessen, eltersweg 91. Iums in. Flügel Tte Ä. 900.- Nunentea len B^rrtoett. ■•eferung. §chrabma$cl>ine, die SaupfVorzüge sämtlicher §>ysVet ansehtn müssen. Die genannte Fachzeitschrift sagt darüber werter: „Wer mit Mtßständen der Wartung Kranker, namerthd) schwer oder chirurgisch Kranker, 1 bned) par ordre du moufti begeisterte Soldaten jahrelang ’ einen erfolgloten Kampf zu führen hatte, wie jeder Militär- ' arjt in seinem Bezirk, wer Sntisepfis oder Asepsis mit Krankenwärtern üben mußte, denen noch nicht einmal das i Neujahr ihren Pathenkindern schenken. Der Schafweck erinnert an das Lamm GotteS, an das Christkindletn, dessen Geburt wir mit dem schönen Weihnacht»sest feiern. Auch dieses selbst erinnert in seinem schönsten Schmuck, dem gläu- zenden, htllstrahlenden Christbaum, an den uralten Gebrauch unserer Vorfahren, die Hallen beim Sonnenwendefest mit grünen Taoveozwrigen zu schmücken, aber was unser Weih- nachtsfest weit über den heidnischen Gebrauch erhebt, daS ist die geistige Sonne, Jesu» Chrtstu», welche uuS aus den Weihnachtskerzen verheißungsvoll entgegenstrahlt. Lauterbach, 13. D899. Nicht zum elften Male h»l sich Pfarrer Himmelreich auf das Gebiet der htstorifchen Forschung begeben; wir besitzen von dem jugendlichen Autor eine fleißige Arbeit über seinen Wohnort, Schloß Gleifenftein, unweit von der Station Sinn (bei Herborn) gelegen. Diese erste literarische Veröffentlichung hat tbn zu der jetzigen weiter geführt, auf die wir gern Hinweisen und die m vier Capiteln behandut: 1. Die ältesten Grafen von SolmS 1100 bi» 1400. 2. Die Graten von Solms Braunfels bis zur LandeStheilung 1400 bis 1602. 3. Die Grafen von SolmS Braunfels in ihren drei Linien (Braunfels, Greife« stein, Hungen) 1602 btS 1694. 4. Die Grafen und Fürsten von Solms.Braunfels (Hauö Greifenstein) 1694 bis 1898. Der Verfasser hat seine Kennlnttz der Zeit- und Landesgeschtchle durch eigene archlvalische Forschungen (in Wiesbaden 2C.) erweitert- ihnen verdanken wir eine Anzahl anschaulicher Bilder mit E nzelzügen aus der Landes , Eultur- und Kirchengeschichte, besonders deS 16. und 17. Jahrhunderts, die man in dem Büchlein mit Jntercsie lesen wird. Graf Philipp (1547 biS 1581) war es, der sich im Jahre 1579 der evangelisch reformlrten Kirche anschloß. Aus dem Reichstag zu Augsburg 1555 hatten die wettrrau- ischen Grafen durch den iolmst'chen Rath Joh. Ltebrich freie R ligionS- üvung geford.rt. ES soll den Familien Solms (Braunfels, Laubach, L:ch, Sonnenwalde rc.) nicht vergesien werten, daß in den o.uiigen Kämpfen oer Niederlande 1572 dis 1648 eine ganze Anzahl ihrer Söhne Leib und Leben einsctzten für bte Sach: der Reformation. In schwerer Zeit flüchtete Gräfin Amalie von SolmS mit ihrem Vater n ch Holland, wo fie fich 1625 mit Friedrich Heinrich von Cranien vermählte und ihrem Gemahl die Tochter Luise Henriette schenkte, die der große Kurfürst fich als Gattin erkor. Wie im Krieg und Frieden tüchtige Fürsten dem Gesammthause SolmS erwuchsen, sowie die Charakteristik der Fürsten So'.ms-BraunfelS bis in die heutige Zeil mag man selber tn dem Büchlein nachlesen, das einen fleißigen und g'.wandten Autor verräth. — Kürschner» »Frau Mufika" (Berlin, Hermann Hillger, Verlag) schrerter tm Erseveinen rüsttg vorwärts, sodaß das schöne Werk rechtzeitig für den Weihnachtstisch fertig sein wird. Die soeben auSgegedene 4. Lieferung führt uns mitten hinein in daS Ge- sellschastsleben. Die besten Vertreter der klassischen und romantischen Klaoie musik find hier neben Werken vertreten, die richtig als „für den Sator.- bestimmt bezeichnet werden. Diesem schließt sich ein abwechslungsretches Capitel an „Bus dem Opernhaus", in dem unS eine Menge guter Bekannter sowohl der deutschen als ausländischen dramatischen Musik begegnet. Jeder Klavierspieler, jeder Hausvor- ftand, ob männlich ober weiblich, soweit er sein Interesse kennt, erwerbe schleunigst „Frau Mufika", ohne die eine echte GesellschaftS- saifon tn ihrem musikalischen Theil und der Menge anregender Unterhaltungen wie Hausball, Lledhabertheater :c., kaum mehr durchführbar erscheint. die Rede fein. Um 10 Uhr macht man meist Feierabend. Für die Kinder haben die „Qaellsuppeo", daS find die Mittagsmahlzeiten beim Schlachten, noch ihre uralte Anziehungskraft bi» auf einige „Moderne", die den „Kinderzores" nicht leiden wögen. Uralt ist überhaupt die Sitte de» Schlachtens des Schweines kurz vor Weihnachten- schon vor Jahrtausenden haben fie unsere Vorfahren gekannt und gepflegt. Sie feierten statt unserer christlichen Weihnachtsfefte da» Julsest, welche» in die letzte Woche de» DecewberS fiel. Diese» heiligste der heidnischen Feste galt der Wiederkehr der Alle» belebenden Sonne. Dem Sonnengott war daS uralte HauSthter, da» Schwein, geheiligt. Datum schlachtete man zum Sonnenwendefest und tischte ; Schweinebraten auf. Wer fich daS nicht leisten konnte, buck , aus Mehl einen Kuchen, der die Gestalt eines Schweine» harte. In dieser lichtarmen Zeit erschien dann nach dem Kinderglauben unserer heidnischen Vorfahren da» oberste Götterpaar, Wodan und seine Gemahlin, in den Gehöften und belohnte oder bestrafte Herrschaft und Gesinde je nach Erfüllung ihrer Pflichten. So sehr auch der Gang der Zeit die uralten Sitten und Gebräuche verschwinden läßt, und so sehr auch die heutigen Hausschlachtungen, wie bereit» gesagt, i ihr frühere» festliche» Gepräge verloren, so sehr erinnert j doch gerade die Hausschlachtung selbst an den uralten Gebrauch unserer heidnischen Borsahren. Der Nicolaus und das Christkind, die auch heute noch bei manchen Schlachtungen erscheinen und die fleißigen Kinder, daS find die, welche schön ■ Seidenstoffe, Sammte, Kleiderstoffe, Bettbarchend, Federleinen, Bettdrelle, Bettzeuge, Bettsatin, Gardinen, Möbelstoffe, Tisch- und Theegedecke, Handtücher, Tischtücher, Servietten, Taschentücher, Hemdentuche. Flockpiqu&s Hausmacher-Halb- und Ganzleinen, Tischdecken, Schlafdecken. Weihnachts- AUSVERKAUF zu ausserordentlich billigen, bedeutend herabgesetzten Preisen. J. Pfeffer 6. Marktplatz 6. 1 Partie zurück- gesetzte Kleiderstoffe 1 Partie Beste aller Art. n982 Jackets JÄÜJE Siu’ von Kragen von Mk. 3.50 an. 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