Mit«. te. uni ----------»115 M. Eagt 4 bij 8 ‘ m8 9 bi« 1 L “W 80 Nmtz :. 3er Ne offen. ? i wm 21. L $lti. fc ? höflichst ein Her Borstand. mg. dMk., » „ vtt, DD iuskurg 15. i. nkmj. en, Jelab dc t I Zeipti, trfrtuf. !gen, hoch ertragrtiäk t aus Schweden | lefernd; r raod'Weizen, ’■ WM W r- M- ... eisaek .„SS* '«pietscl Will )to- fifirf Al 1* mber 1898- Silberrenle iolb-^nte eien odt , ;en,N«^ si ll1 fll r-1 ner . „ von i881 **' ol.@ne®«n ;!• M-”6’ * * gjsü** Nr. 246 Zweites Blatt. Donnerstag den 15. September 1SOS Gießener Anzeiger Keneral-Nn^eiger ■■nahmt von Lnzeigr» zn brr Nachmittag» für »en lelgrabni Lag ^scheinenden Nummer bl» Norm. 10 Utzr. ■Be Rnzeigen.BermiNlllngsfteÜen be» In- mib ÄuilenM «khmen Nnj.ngen für den Gießener «ngciger ratgryu »rpgMrrU vierlelttdriich S Mark SO Psg monaUich 75 VfB mit Vringerlvtz«. ©et Pc-Ndezug 8 Warf 50 Psg. »ierleltLhrltch. f04Hnf tLgNch ■it Ln»nahme de» Montag». Die Gießener WamittenbtLtter Werden dem Anzeiger WöcheuN.ch viermal beigelegt. Amts- und Zlnzsigeblatt für den "Kreis Gieszen. Rdcenoti, (tpebitien und Druckerei: Achnlstra-e Mr. 7. Gratisbeilage: Gießener Familienblätter. Adreffe für Depeschen: Anzeiger Dietzen. Fernsprecher Rr. 5L Amtlicher Tbeil. Gießen, den 12. September 1898. Bttr.. Die Ableistung de» Huldigung« und Berfassung«etde«. Das Grobherzogliche Kreisamt Gietzen NU die Gr. Bürgermeistereien der Amtsgerichts- bezirke Grünberg und Homberg. Die Ableistung de« Huldigung«- und verfassuug«etde« der tu Ihren Gemeinden neu aufgeoommeneo Ort«bürger, sowie derjenigen Großherzoglich Hesfischen Uaterthaoeu, welche pch, ohne Ort«bürger zu werden, verbe,rathet haben, soll EamStag, den 1. October d. I., vormittag« r Uhr, io de« Rathhause zu Grüuberg fiattfioden. Wir beaustragrn Sie hierdurch, di« betreffenden Personen zu dem Termine vorzuladeu und wie geschehen unter Angabe der Namen der Vorgeladeneu aozuzrtgen oder zu derichten, daß Niemand vorzuladen war. Halten fich derartige Personen au«wärt« auf, so wollen Sie deren Aufenthalt«ort ongebeo. v. Bechtold. Bekanntmachung. Nach Ausführung der BezirkStbierschau für Simmentaler Vieh, Schweine und Ziegen, wird Montag den 19, September 1898, Nachmittags 3 Uhr, za Hungen, i« Gasthose zur Traube, eine Heneral-Fersammlung LeS landwirthschaftlichen Bezirksvereins Gießen obgehalten werden. Zu dieser Versammlung werden alle Mitglieder de« Verein« und der laodwirthschastlichen Localvereine und Zucht- Rereive, sowie olle Freunde der auf Hebung der Landwtrth- Haft gerichteten Bestrebungen hierdurch freundlichst ein- geladen. Die Herren Bürgermeister werden ergebeost ersucht, den hn ihren Gemeinden wohnenden Mitgliedern de« Verein« von dieser Einladung Kenrttniß zu geben und auf recht zahlreichen Besuch der Versammlung htvzuwirken. TageS'Ordnuogl 1. Wahl eine« SrcretSr« de« landwirthschaftlichen Bezirksverein« au Stelle de« vou hier versetzte» Herrn RegierungSrathS Dr. Wallau. 2. Wahl des AuSschuffe« de« laudw. Bezirksvereins (18 Mitglieder). 8. Vorlage der Rkchnung de« laodw. BezirkSvereio« pro 1897/98. 4. Vorlage de« Voranschlag« de« landw. BezirkSvereio« pro 1898/99. 5. Subvention der Gemeinden, welche Bollen reiner Raffe (vogel«berger oder Simmeothalrr Raffe) anschaffen. 6. Vortrag de« Herrn Dr. v. Peter von Friedberg über Schweinezucht. Gießen, dea 26. August 1898. Der Director de« landwirthschaftlichen BezirkSvereio«. 2. Jost, Recht«anwalt. Zum Arbeitermaugel auf dem Lande schreibt die „ftölm Ztg.": Die dte«jährige Ernte, nicht blo« für eiozelne, sondern für alle Ackerbau-Erzrugoisse so reich, daß durch fie die besten Ernten diese« Jahrhuodert« in den Schotten gestellt werden, Hai wegen des immer fühlbarer werdenden Mangel« an ländlichen Arbeitern die Freude über den Erutefegen oft sehr ge- dämpft. Dar au«gezetchoete Wetter hat allerdiog« die Sorgen gehoben. Die schon seit Jahren erörterte Frage der ländlichen Arbriterooth ist aber dadurch nicht von der Tagesordnung der landwirthschaftlichen Vereinigung abgesetzt. Auch tu einer Versammlung de« rhetotscheu Bauernvereins ist fie schon besprochen worden, allerdings in einer wenig au«- gereiften Art und Weise. Ganz in Uebereiostimmuog mit der recht« der Elbe vorherrschenden Auschauuug bezeichnete hierbei Graf HoevSbroech al« Ursache der ländlichen Arbeiter- voth die Freizügigkeit. Der Westen, au ländltchru Arbeitern ärmer al« der Osten, dankt nur dem durch die Freizügigkeit möglich gewordenen Zustrom von Arbeitern de« OstenS, die hier bester gelöhnt und ganz erheblich bester gehalten werden al« dort, eine weua auch nur sehr karge Deckung de« Arbeiterbedarfs. Da« FreizügigkeitSgesetz ist ein oaturnothwendiges Ergebuiß unserer ganzen wirthschaftlichen Entwicklung. Au fie die Axt aulegeu zu wollen, wäre ein au«fich»«loseS Beginnen. Nicht die Freizügigkeit hat die Arbeiteruoth geschaffen, sondern die Umgestaltung de« landwirthschaftlichen Betriebe«, insbesondere die unausgesetzt fortgeschrittene Technik, erst tu zweiter Linie die gewaltige Blüthr unserer Industrie. Da« löbliche Streben, den Reingewinn durch verrtngeruug der Betriebskosten zu erhöhen, hat die menschliche Arbeitskraft tu weitem Umfang durch die Kraft der Maschtneo verdrängen lasten. Die früher die langen Wintermonate ausfallende Arbeit de« Dreschflegel« wird schon seit Jahren vou der Dreschmaschine tu wenig Tagen gethan. Der Dreschmaschine ist der Dampspflug, die Sä« und die Mähmaschine gefolgt. Selbst im inneren WirthschaftSbetrieb werden zahllose Kletohoutlrungeu bi« zur Futterbereilung herab anstatt vou Menscheohäudeu vou Maschinen besorgt. Der Bedarf an Befinde hat fich dadurch verringert. Ein größere« Aufgebot vou Menschenarmen wird nur noch in der Zeit der Saat und besonder« in der Zett der Ernte gefordert. Eden dann finden die ländlichen Arbeiter hohe Löhne. Abgesehen von dieser verhältnißmäßig kurzen Zeit, wären zahlreiche Arbeitersamilieu, auf die Land» wirthschaft angewiesen, beschäftiguog«- und brotlos. Da« hat den ersten und Hauptstoß dazu gegeben, die Arbeiter zur Industrie abzudrängen. Manche Schattenseiten werden gern in den Kauf genommen, weil die Industrie ununterbrochen lohnende Arbeit zu bieten vermag. Der Beschäftigung iu der Industrie durch Beseitigung kleiner Fahrtbegüuftigungen entgegentreten zu wollen, wäre wirkungslos. Entweder würde da« Verdienst der Arbeiter nutzlos um ein Geringe« gekürzt, oder aber mau würde zum Schaden der Landwirthschaft die jetzt noch auf dem Lande wohnenden Arbeiter-Familien nöihtgen, tu die Großstädte überzusiedeln und dort vielleicht der Social- demokratie zu verfallen. Da« platte Land würde dann noch mehr entvölkert werden. Die ländlichen Arbeiterfamilien dr« Westen« find iw Gegensatz zu denen de« Osten« seßhaft. Nach dieser Richtung ist nur in den wenigsten Fällen Etwa« zu thun. Die Arbeiter find so gehalten, daß in dieser Beziehung eine Steigerung unmöglich ist. Von sonstigen Schutzmitteln ist wenig zu hoffen. Das Einzige, wa« zu tbun bleibt, ist, dahin zu streben, daß da« landwirthschaftliche Feuilleton. I>ie AäMel des Meeresgrundes, «u Vtleiiworl zur deutschen Tieffee-Expedltion de« Fahre« 1898. Von Dr. Hans Körte. (Schluß.) vegleiten wir einmal im Geiste die kleine Armee von Forschern, welche eben zu Ehren der deutschen Wiffeuschast RinauSdompsieu, bei ihren mannigfaltigen Arbeiten. In erster Linie ioteresfiren uns die Tiefseeweffuogen. Die ursprünglich dazu benutzten Lothe bestanden nur au« eoem langen Hanfseil, an welchem man eine Kanonenkugel ^festigte. Dieser Apparat erwte« fich aber bei größeren Liefen al« sehr unzuverläifig. Ein physikalische« Gesetz be- I«cgt, daß jeder in eine Flüsfigkeit eintaucheude Körper um I* viel leichter wird, al« da« Gewicht de« von ihm ver- hingten Wasser« beträgt. Bei dr« großen Volumen de« Seile« war nun der Gtwicht«verlust de« Lothe« im Waffer iejr bedeutend. Man vermochte nicht mit Sicherheit den Moment fest- ».stellen, in welchem da» Loth den Meeresspiegel berührt. Außerdem bewirkten die Meeresströmungen, welche daS Seil >«ch einer Seite hin ausbauchten oder da« Schiff von der nsprüngltchru Stelle sorttriebeu, daß man regelmäßig eine iÄßrre Tiefe lothete, al« wirklich vorhanden war. Ein w-derue« Tttfseeloth, welche« von einem Dampfschiff abläuft, >31 durch seine Maschtnenkraft ziemlich genau an einer und derselben Stelle fich halten kann, trägt außer dem eigentlichen Lcchgewicht selbstregistrtrende Thermometer, Vorrichtungen |ii Entnahme von Bodenproben und Waffrrproben au« be- NVvten Tiefen und hängt an eine« feinen Stahldraht, wie tt zur Herstellung von Elaviersaiten benutzt wird, der auf utur großen Trommel an Bord aufgewickelt ist. Da« mit dmsicht in« Waffer gelassene Loth läuft nun mit einer Ge- tzvindtgkeit von etwa 150 Meter in der Minute in die tiefe. Da« Hrraüfholeu geht natürlich langsamer, indem ms der mit einer Dampfmaschine verbundenen Trommel nur etwa 100 Meter Draht in der Minute ansgewundeu werden können. Sine Lothung von etlichen tausend Metern Wasser- tiefe nimmt daher immer mehrere Stunden in Anspruch Außerordentliche Tiefen hat man bisher im Stillen Ozean gefunden, wo fich östlich vou Japan gegeo die Kurilen und Aleuten zu die nach dem Vermessungsschiff „TuSkarora" benannte Tußkaroratiefe befindet, die bi« zu 8518 Meter herabreicht Noch größere Tiefen fand da« englische Schiff „Pengutn" im Jahre 1895 östlich von den Tongaioselo, wo auf 30° 28' südlicher Brette und 176® 89' westlicher Länge von Greenwich mit 9429 Meter die größte bi« heute bekannte Tiefe gelothet wurde. Auf dem Wege, welchen die deutsche Expedition nimmt, ist aber die Ausstellung neuer Ttefenrecorde nicht zu erwarten, weil da« Meer dort nur eine mittlere Tiefe von 4000 bi« 6000 Meter hat. Die Fahrt geht zunächst von H-mburg nach Eapstadt, wobei Kamerun und die Congo Mündung angelaufen werden, um die Menge der organischen Substanzen zu untersuchen, welche durch die Flüsse der Tropengegendeu in« Meer geführt werden, von dort wird ein Vorstoß in da« südliche Eismeer gemacht, iu welchem fich in diesem Jahre mehrere Expeditionen befinden, und bann der EurS auf Zanzibar genommen. Die weitere Fahrt führt dann längs der Küste von Madagaskar nach Colombo ood durch das Rothe Meer und Mittelmeer nach Homburg zurück, welche« man im Mat 1899 wieder zu erreicheo hofft. ES wäre irrig, zu glauben, daß der Meeresgrund etwa solche schroffe Unebenheiten von Berg und Thal enthalte, wie unsere GebtrgSgrgrndeu. Der Uebergaug von der Höhe zur Tiefe vollzieht sich dort vielmehr in sausten Wtllenlinieo, nachdem die Niederschläge seit Millionen von Jahren die Abgründe ausgeglichen haben, welche dort vor undenklichen Zeiten auch bestanden haben, und r« ist höchst wahrscheinlich, daß man, wenn heute plötzlich der Atlantische Ozean au«- trocknete, von Europa nach Amerika mb einem schweren, von Pferden gezogenen Wagen fahren könnte, ohne ein einzige« Mal genöthigt zu sein, der Steigung wegen Vorspann zu nehmen. Der größte Theil der wissenschaftlichen Bemühungen wird aber dem Studium de« Th erleben« in den Tiefen gewidmet sein. Nicht auf dem Frstlande, sondern im Reiche Neptun« hat die Wiege de« ersten animaltichen Leben« ge- ftauden, und die Forschung findet hier ein bartbare« Feld für ihre Thätigkeit. Rund eine Haide Million Arten von Thieren bevölkern — und zwar zum größten Theile iu uu- gezählten Milliarden von Exemplaren — die Tiefen, tu welche nie ein Strahl de« Sonnenlicht« dringt und wo die empfindlichsten photographischen Platten trotz stundenlanger Expontrung auch nicht die leisesten Spuren einer Lichteinwirkung zeigen. Die Summe dieser größteutheil« nur niedere Formen aufweisenden Organismen bezeichnet man nach Häckels Vorschlag mit dem seit einigen Jahren viel gebrauchten Ausdruck „Plankton". Wunderbarer Weise gedeihen diese zarten, meist durch- fichtigen Lebewesen, welche auch für uoS wirthschaftlich wichtig find al« Ernährer der Fische, in Tiefen, wo ein Druck von Hunderten von Atmosphären herrscht und bei Temperaturen, welche um den Gefrierpunkt be« Süßwaffer« liegen. Fische, welche da« Netz au« diesen Tiefen herauSholt, sterben gewöhnlich, ehe fie an die Oberfläche kommen, weil ihre Luftblase sich unter dem geringeren Drucke der Oberflächeschichteu bl« zum Platzen auSdehut und dem Fische tödtliche Verletzungen zufügt. Auch der Srundhai, ein Fisch von cowpactestem Körperbau, der In Tiefen vou 600—1000 Meter vorkommt, erreicht nie lebend die Oberfläche. vielfach find die Augen dieser Geschöpfe der Tiefe ver- kümmert. Andere dagegen haben normale oder uuuatürlich große Augen, deren fie fich nach einem unanfechtbaren Gesetze der EntwickelungSlehre nicht erfreuen würden, wenn e« nicht dort doch etwa« zu sehen gäbe — nämlich da« Licht, welche« die meisten Fische und namentlich fast alle niedrigen Orgavl«meu selber auSstrahleu. Da« wer weiß wie oft beschriebene Meeresleuchten, welche« in warmen Meeren nicht selten ist, wird hervor- gerufen, wenn diese Lebewesen tu gewissen Perioden ihrer Entwicklung zur Oberfläche emporsteigen- aber auch die meisten Maschinenwesen in feiner ganzm Vollkommenheit der Land- wirthschaft nicht blo» im Groß- sondern auch im Kleinbetrieb dienstbar gemacht wird. Dann würden im Kletnbesltz eine Reihe von Armen verfügbar werden, die in den Mittel- und Großbetrieben lohnend mit etngreifen könnten. Um daS zu erreichen, bedarf es des thatkräftigsten Ausbaues des Ge- vosienschaftSgedankeuS.. Für sich allein ist der Klein-, selbst mancher Mittelbefitzer außer Staude, die Technik der Maschinen sich nutzbar zu machen. Dem Streben, auf diesem Wege zu helfen, würde eine mächtige Stütze gegeben, wenn es gelänge, in der Zusammenlegung, über deren Werth jetzt alle Welt einig ist, ein schnelleres Marschtempo zu erreichen. Die Zersplitterung des Besitzes ist selbst im Mittel- besitz für eine Ausnützung der technischen Errungenschaften oft ein unüberwindliches Hiuderniß. Deutscher Reich. M P.C. Berlin, 13. September. In diesen Tagen ergehen die Einladungen an die Sachverständigen, welche tu der ersten Hälfte October im ReichSjustizamt zusammen mit Delegirten der Reichs- nnd der preußischen Regierung über den vorläufigen Entwurf einer Revision des Autorenrechts in Berothung treten sollen. M.P.C. Berlin, 13. September. Infolge des empörenden Meuchelmords, der an der Kaiserin von Oesterreich, Königin von Ungarn, begangen wurde, dürften, wie man in diplomatischen Kreisen anntmmt, alle europäischen Cabinette da» dringendste Bedürfntß fühlen, vor der sogenannten „AbrüstungS- frage" die der nachdrücklichsten Bekämpfung des Anarchismus auf die Tagesordnung zu setzen. ES würde sich dabei zeigen, von welchen Staaten die Handhabung der Fremdenpoltzei einer gründlichen Revision zu unterziehen sein möchte- der Schweiz wird zur Zeit ein großerTheil der von Rechtswegen ihr -»fallenden diesbezüglichen Verpflichtungen von den ausländischen Missionen in Bern abgenommen. Für Deutschland liegt in dem Genfer Vorfall eine sehr ernste und eindringliche Mahnung enthalten, bei der zeitweisen Zulaffuug italienischer Arbeiter zu Hilfeleistungen in Stadt und Land lie denkbar größte Vorsicht walten zu lassen. Berlin, 13. September. Zum Strikegesetz liegt eine weitere Auslassung der „Nordd. Allg. Zig." vor, die zwar den Hauptpunkt, nämlich die in der Katserrede enthaltene Ankündigung der Zuchthausstrafe für Anreizungen zum Strike übergeht, aber wenigsten» da« Bestreben der Off-ciöseu er- keoneu läßt, die Wirkungen der Rede abzuschwächen. Daß officiöse Blatt schreibt: „Die Rede, welche der Kaiser in Oeynhausen gehalten hat, ist fortgesetzt Gegenstand uuzu- treffender Kritik oder absichtlicher Verdunkelung. Die durch die Gewerbeordnung den Arbeitern gewährleistete CoalitionS- fteihkit soll selbstverständlich unangetastet bleiben. Wmn z. B. Arbeitgeber die zum Schutze von Leben und Gesundheit der Arbeiter erlaffenen Gesetze nicht beachten, wenn sie widrrrechtl'.che oder unbrgrüadete Lohnkürzungen vornehmen, wird man den Arbeitern da» Recht nicht verschränken dürfen, die Fortsetzung der Arbeit abzulehneu, ebenso wie die Arbeit- geber befugt find, trägen, unzuverläfitgeu ober sonst ungeeigneten Arbeitern das bestehende ArbeitSverhältniß zu kündigen. Hierbei wird e» sich nicht verhindern laffen, daß zum Zweck solcher ArbeitSeivstrllungen vorherige Verabredungen zwischen den brtheiligteu Arbeitern stattfiuden. Hat man den Arbeitern das Coaltiionsrecht gewährt, so muß man ihnen auch die Möglichkeit lassen, von diesem Rechte Gebrauch zu machen. Die Coalttionsfreiheit der Gesammtheit der Arbeiter darf aber unter keinen Umständen dazu führen, daß die persönliche Freiheit deS einzelnen Arbeiters oder seiner Familie Fische der Tiefsee besitzen zu beiden Seiten deS Körpers und am Kopfe Leuchtorgaue, und man müßte die Feder und Phantasie eines Jules Verne besitzen, um den wunderbaren Anblick zu schildern, den ein von diesen Dtogeneffen der Tiefe bewohnte» Stück deS Meeresgrundes dem Auge bieten müßte. Zum Fange aller dieser Thiere find zahlreiche Netze noth- wendig, welche mit den gewöhnlichen Fischernetzen nur sehr geringe Aehulichkeit haben und an Drahtseilkabeln bis zur Tiefe von mehreren tausend Metern herabgeloffeu werden können. An Bord find große Laboratorien zur Untersuchung der eben gefangenen Thiere und zu deren Couservtrung eingerichtet, tu welchen sechs Zoologen, ein Botaniker, ein Chemiker, ein Physiker und eia Photograph arbeiten. Die Thierwelt der Meere um den Südpol herum weist eine augenfällige Aehulichkeit mit jener der Nordpolarmeere auf, während, wie da» Beispiel Australiens und OceanteuS beweist, die Thiere des Festlandes der südlichen Halbkugel von denjenigen unserer Länder meist grundverschieden sind. Man kann sich dies nur dadurch erklären, daß mau annimmt, I daß noch heute in deu größten Tiefen, in welchen die Trmpc- ratur der äquatorialen Meere nur wenig höher ist als in deu Polarmeereu, eine Wanderung und ein Austausch der Lebewesen von Pol zu Pol statifindet, und eS wird eine der Hauptaufgaben der Expedition sein, zu untersuchen, ob diese Annahme auf Wahrheit beruht. Auch die Kenntuiß der Meeresströmungen im Indischen Ocean zwischen dem Cap der Guten Hoffnung und Aden, über welche bi» jetzt so gut wir nicht» bekannt ist und welche bei der Lage der drutsch-ostafrikauischen Coloute erhöhtes Jutereffe bieten, soll nach Möglichkeit gefördert werden. Im Verhältniß zu unserer Kenntnis» vom Laude ist diejenige deS Meeres gering zu nennen, und eine gut ausgerüstete Expedition vermag sich die schönsten wiffrnschaftlichen Lorbeeren zu verdienen, wie das Beispiel der Challenger-Expedition auS den Jahren 1872 bis 1876 beweist, deren epochemachende Ergebntffe erst in diesem Frühjahr nach mehr al» zwanzigjähriger Arbeit vollendet wurden und in Gestalt von 60 dickleibigen Quartbäuden im Drucke vorltegeu. Möge e» auch den deutschen Forschern beschirden sein, auf ihrer Reise dem unverwelklichen Kranze deutscher Wissen- schäft ein neues ehrenvolles Blatt einzufügeu. oder die persönliche Freiheit de» Arbeitgebers gefährdet, be« schränkt oder aufgehoben wird. Zwangsrechte darf im öffentlichen Leben nur der Staat zum Besten der Gesammtheit üben- der Staat würde die Grundlage seine» Dasein» aufgeben, wenn er duldete, daß von irgend einer privaten Stelle ein offener oder versteckter, mittelbarer oder unmittelbarer widerrechtlicher Zwang geübt wird. E» ist aber auch ferner zu erwägen, ob nicht die Arbeiter-Bevölkerung nachdrück, lichst gegen solche Personen geschützt werden muß, welche gewerbsmäßig, unter Vorspiegelung falscher Thatsachen die Arbeiter zur Niederleguug der Arbeit verleiten und damit vielfach unsägliche» Elend über jene Arbeiter und deren Familien herbetführen. Wenn der Kaiser den festen Willen bekundet hat, zu veranlaffen, daß diesen gemeinschädltcheu Mißbräuchen der Coalitiousfreiheit wirksamer entgegengetreten wird, so hat er sich damit den Dank aller Derer verdient, welche in der persönlichen Selbstbestimmung de» Individuum» den Grundstein jeder bürgerlichen Freiheit erblicken. Der Kaiser hat nur die allgemeine Marschrichtung angedeutet- den geordneten Organen de» Reiche» liegt eß ob, dieser Allerhöchsten Willen»meinung gesetzlichen Au-druck zu geben." M.P.C. Berlin, 13. September. Man hat berechnet, daß durch die Herstellung de» Mtttelland-Canal» bet Zugrundelegung des jetzigen GüterversaudtS eine jährliche Ersparniß an Transportkosten von 35 Millionen Mark — da» bedeutet fast die Hälfte der jetzigen Eisenbahn- frachtsätze — eintreten würde. Im Jahre 1896 tmporttrteu wir au« England 4 Millionen Tonnen Steinkohlen, während der Kohleuconsum Deutschland» seine Kohlevproductiou nur um etwa 2 Millionen Tonnen übersteigt. Auch die deutsche Rohetsevproduction sieht in der Verbilligung der Frachtkosten die einzige Möglichkeit, an den Production»kosten Ersparuiffe zu erzielen. — Wie wir erfahren, werden demnächst Verhandlungen in die Wege geleitet werden, um eine internationale Verständigung über die denkbar nachdrücklichste Bekämpfung de» Anarchismus herbeizuführen. Sollen diese Verhandlungen von Erfolg begleitet sein, so muß sich in erster Linie die Schweiz bereit findm, mit ihrem jetzigen Gewohnheitsrecht zu brechen, wonach jeder Canton „frei" and selbständig für sich vorgeht und eine cantonale Regierung von der andern nichts weiß. ArrrUrud Wien, 13. September. Der Kaiser empfing heute in besonderer Audienz den Baron Bauffy, der dem Kaiser das Beileid de» Ministerraths und de» ungari- fchen ReichSrathe» aussprach. Eine politische Bedeutung hatte die Audienz nicht. Wien, 13. September. Der „Frankfurter Zeitung ist das Postdebit für Oesterreich entzogen worden. Genf, 13. September. Heute Vormittag ist aus Wien der Hofstaat der Kaiserin Elisabeth eiugrtroffen. Sämmtliche Herren begaben sich zu Wagen in da« Hotel Beau Rivage, wo alsbald die Schließung des Sarges in Gegenwart der Vertreter der Behörden erfolgte. Genf, 13. September. Luccheui wurde heute anthro- pomerrifch gemeffeu und photographirt. Er verwahrte sich gegen die Behaup ung, Complicen gehabt zu haben. Verariföto. • Wetzlar, 13. September. Ein schweres, bedaueru»- wertheS Unglück hat sich heute Nachmittag in der Langgaffe zugetrageu. Ein aus zwei anetnaudergekuppelten Wagen bestehendes Fuhrwerk einer hiesigen Speditionsgeschäfts fuhr durch genannte Straße, als da- 3jährige Töchterchen Anna des Schreibers Franz Hartung unter die Räder de« einen Wagen» gerieth, welche dem armen Kinde den Kopf zerdrückten. Die Kleine war trotz der sofortigen Hülfeletstung durch den Herrn Heilgehülfen WirrSdörfer, vor deffen Hause der Un- glückSfall pasfirte, nicht wehr zu retten. Sie konnte den Eltern nur tobt in» HanS gebracht werden. • Hitze in London. Die Tage scheinen noch immer heißer werden zu wollen. Der letzte Donnerstag ist der heißeste Tag de« Jahres in London gewesen. In der Säulenhalle des Britischen Museum» stieg der Wärmemeffer auf SU/, Grad Fahrenheit im Schatten. Seit 1868 hat man keinen so heißen S Ptember in England erlebt. Am 7. d. MtS. zeigte daß Thermometer am astlonomifcheu Observatorium in Grenwich 92 Grad tm Schatten. In keinem anderen September seit 57 Jahren ging der Wärmemeffer über 89 Grad Fahrenheit hinaus. • Die Diamanten, welche die junge Königin von Holland bei der Eiusetzuugsfeier getragen hat, bilven eine eigene Episode in der Crimiualgeschichte. In der Nacht vom 25. September 1829, al» Holland und Belgien noch unter eine Krone gehörten, brach eine verwegene Diebesbande in da» Brüsseler KönigSschloß ein und raubte den Schmuck der Prinzessin von Oranien, die sich an der See befand. Alle angestrengten Nachforschungen blieben erfolglos. Erst nach einem Jahre erzielte die ausgesetzte Belohnung von 40,000 Mk. den Erfolg, daß sich bet dem niederländischen Residenten ein Franzose Namens Roumage meldete, der gegen die schriftliche Zusage, daß ihm die Belohnung ausgezahlt würde, den Bersteckplatz ! deS Raubes zu nennen versprach. Ein Italiener Polart hatte die Juwelen über den Ocean gebracht und seiner Geliebten anvertrant, daß sie in der Nähe von Brooklyn der- graben wären. ES wurden zwar bit meisten Edelsteine gefunden, doch fehlte noch mancher Juwel. Roumage und die „Dame" entflohen nach Ruroga, da ein Theil deS Geraubten noch in Belgien versteckt war. Bon der Polizei gefangen, gaben sie die Beute heraus. * Zollcuriofa. Ein französischer Journalist begab sich, wie da» „Journal de» Dädatß" erzählt, im betroffenen Winter nach Brüssel. In seinem Gepäck hatte er ein Paar Schnürschuhe, die er noch nicht getragen hatte- da» l kann Jedem passiven, und der Zeitungsmann war sich keine» - w das Beste Recon Ginget deutschen haus für Griec Friedr. Wiir L-'L> Sr » ba6' |.iürd>rE0, , r -«ochrmr Sie die Spanien aus' ff«*** * Ä «teilte sich, die - ^sagten'M $at dem Krons M Beginn de IM. Der Prn ch-tz getroffen, ch, der Flucht i M Glück bei eine Bahre h Triumphe ins auf bie Nase Anscheine nach -baren getrager verbrechens bewußt. Der belgische Zollbeamte, der da« Gepäck au der Grenze untersuchte, war nicht der Ansicht. Der „findige" Zollbeamte spürte sofort die neuen Schuhe auf und fragte mit der feierlichen Amtsmiene eines Großinquisitor»: „Was ist da» hier?" — „Das find wahrscheinlich Schuhe," erwiderte der Journalist, der den Ernst der Situation nicht begriff. — „Neue Schuhe?" — „Jawohl, ganz neue Schuhe." — „Aber dann müssen Sie ja Zoll zahlen, wissen Sie das?" — Er wußte, daß er mußte, und er zahlte. Der Herr hat un» selbst die Quittung gezeigt, auf welcher der ganzen Mit- und Nachwelt mitgetheilt wird, daß er 4 Francs 50 Cts. bezahlt hat, weil er „gegerbtes Leder" nach Belgien importirte. „Gegerbte» Leder" al» Bezeichnung für neue Schuhe ist ohne Zweifel ein ebenso origineller al» dichterisch verwendbarer Ausdruck. Aber die Herren Zollbeamten haben noch weit gewähltere Ausdrücke. Da» sollte jüngst ein schweizerischer Anthropologe erfahren. Der Gelehrte kehrte von einer patagouischen Forschungsreise zurück mit einer großen Anzahl Kisten, die patagonische und andere Schädel enthielten, die er wahrend seiner Wanderfahrten gesammelt hatte. Die schweizerische Zollbehörde öffnete die Kisten und gerieth in die größte Bestürzung und Ausregung. Solche Waare hatte mau noch nie gesehen. Nach langen Berathungeu theilte mau dem Anthropologen mit, daß seine Schädel wie gewöhnliche Knochen behandelt werden und den Einfuhrzoll nach Gewicht, so und so viel für 100 Kilogramm, bezahlen müßten. Der gewissenhafte Gelehrte war empört und erklärte, daß e» eine Profanation fei, wenn man Ueberreste von Menschen wie ordiaäre Kaochen beß ersten besten Thiere» tox.ren wolle. Gegen alle Erwartung machte bieser sentimentale Beweiß- gruub Etnbruck. Die Zollwächter ließen bie sübamerikaulschen Schädel frei etnsühren, indem sie sie in folgender Weise rubrizirten: „Gebrauchte Effecten halbwilder Völkerschaften". • Allerlei bayerische Mstubahuscherze erzählt ein Mit- arbeiter der „Augßb. Abendztg." : Einem vor kurzer Zeit verstorbenen Schaffner der weiland Ostbahn ist einmal da» Nachwiegen eine» Bauern, der mitfahrenwollt-, ichlecht bekommen. Al» der Zag schon nahe am Absahren war, kam der ziemlich beleibte Landmann schweißtriefend augestapfc und rief: „I will a no mit, a Billet, a Bittet I" Der Schaffner sagte: „Halt, dös geht net so g'ichwind, mir Ham a so scho z' schwer nab Du host Urbergewicht. No jo, schnell stell Di auf b* Wag', mer woll'n sehen." Der Bauer würbe ge- wogen. „Meinetwegen, eß geht no, mach, baß b’ a Billet kriagst." Der Schaffner würbe vor bie Ausfichtßbehörbe befohlen uub bekam 5 Gulden Strafe zugemeffen mit dem Vermerk: „DaS Bauernwiegen muß für alle Zukunft unter- bleiben." An Gemüthlichkeit fehlt eß ja auch bet den heutigen StaatSbahneu noch nicht. Am Bahnhof in Dteffen wurde kürzlich ein Placat angeschlagen: „DaS Boraußgehen vor bet Locomotlve auf dem Geleise ist bet Strafe verboten, ebenfo daß Auf- und Abspringen während der Fahrt." Der Misse- thäter wurde nicht entdeckt. • Der bekannte Anatom an der medictntschen Hochschule zu Cambridge, Prof. Mr. Buxthorn, faß einmal spät AbendS ganz allein in seiner Wohnung, welche eine Steife von vier Zimmern bildete, an seinem Studirtisch. Plötzlich tritt ein Mann herein, wirft einen raschen Blick durch da» Zimmer, und da er Niemanden darin sieht, schreitet er hastig auf den Professor zu und sagt kurz und barsch: „Wir find allein, machen Sie keine Umstände, geben Sie all Ihr Geld her, oder —" und dabei machte er eine sprechende Geberde mit der Hand, welche einen scharf grschl ffenen Dolch auß bet Brustrasche bc» Rocke» zog. Der Professor sieht stumm ben Fremben, bann den Dolch an und beugt sich über den Schreibtisch, alß wollte et auß bet Schublabe etwas holen. Der Frembe hält ben Dolch gezückt übet de» Professor» Nacken, um ihn, wenn er btc geringste Miene machen sollte, etwa seinen Revolver oder sonst eine Waffe auß dem Schubfach za ziehen, augenblicklich niederzustoßen. Da plötzlich ertönt auß dem Nebenzimmer, deffen Thüre offen war, eine dumpfe Glimme: „Fürchte nichtß, ich komme Dir schon zu Hilfe." Dieß hören und mit einem ärgerlichen „Ha, Teufel, er ist doch nicht allein" noch eiliger alß et erschienen war, davon- laufen, war für den Fremden die That zweier Secunden. Der Professor richtete sich langsam auf, ging bann dem Gauner nach, aber nicht um ihn zu verfolgen, fonbrni um zur Bewahrung vor weiteren ungebetenen Besuchen die Thür hinter ihm abzuschlteßen und setzte sich wieder ruhig an seine« Studirtisch. Alß er am andern Tag die Geschichte einem seiner Freunde erzählte, und dieser ihn fragte, wer sein Retter tm Nebenzimmer gewesen, erwiderte der Professor mit trockenem Lächeln: „Mein verstorbener Vater." — „Ihr verstorbener Vater?" — „Nun ja, denn der hat mir immer gesagt: Junge, lerne jede Fertigkeit, die Du Dir nut au- eignen kannst, denn Du weißt nicht, wann sie Dir von Nutz« sein kann, und wärß auch daß Bauchteden. Und da hatte ich mich denn in meiner Jugend im Bauchreben geübt, daß mit denn auch bleßmol wirklich einen großen Dienst erwieß. • Hebet altes Elfenbein und bie Slefautenjagd am Congs berichtet G. van ben Kerckhove in „Le Mouvement göo- graph qae". Er tritt zunächst der In Europa verbreiteten Ansicht entgegen, alß ob jebeß Paar auß Afrika auogeführter Zähne einen deshalb geiödteten Elefanten bedeute, und »tu die Furcht Derjenigen nicht gelten lassen, die glauben, bah der Elefant in allernächster Zeit ausgerottet fein würbe. Kerckhove belegt seine Behauptungen nut Thatsachen, die er in Antwerpen, da» seit vier Jahren der Hauptstapelplatz A Elfenbein geworden ist, festgestellt hat. Im Jahre 189< wurden dort z. B. 29985 Zähne verkauft, eS müssen danaa 14993 Elefanten getödtet worden sein. Nun besteht aber nut der kleinste Theil diese» Elfenbeins au» frischen Zähnen von kürzlich getöteten Elefanten, nämlich 8539 Stück. De» Unterschied zwischen altem nnd frischem Elfenbein ist leicht feftzastellen. Alte» Elfenbein hat in der Erde ober auf be» Boden gelegen uub zeigt eine rauhe, verwitterte Oberfläche» längere Lagerung in bet Erbe bilbet da» Elfenbein langfa» in eine zerbrechliche, kreidige Substanz um. Die UmbUbmii Sitte Tlatl 5811 68““ j,n gli «131'“ ii iptoti»1' tlmuiD.lt ■fifloi M1^“ ’ mit Hi « ’ ■ üioblabi tW«f < Ml«" s, ul bin 64111» , $a Mlü ffm W ll” S Sir lt«"i 60, IWM, » " 1 wn. Vntw «"“ÄS* rsA {ho sraSte, jibexte dtt it0L wr “ ti« M t, o7®r »***? P unt> 1»^ SföSS '"HU sei«- ; ; »"Li oiK Concordia, Kölnische Fehens-NttsicherungsOMschilft gegründet 1853. Billige Prämien, fehr günstige Bedingungen, die denkbar größte Sicherheit. Grund-Capital..........BO Millionen X Gesammt-Aermögcn zu Ende 1896 ... 101 , ■ Versickerte (Kapitalien zu Ende Juli 1897 . 225,8 , w Seither auSgezahlte Sterbecapitalien . . • 81,2 , „ Die Garantiefonds betragen JL 4079 für 10000 X BersickerungSsumme. Dividende schon nach 2 Aatzrea. Dieselbe beträgt im Jahre 1898 für die mit Gewmnantheil Versicketten au» 1879: 54 Proc., aus 1880: 51 Proc., aus 1881: 48 Proc. u. L w. der int Jahre 1896 entrickteten Prämie. Portheilhafle Ausllaltnng-r- und Aenten-Aerstlberungeu. Die haben Sie eS nur fertig gebracht, dieses Mal die Fußböden so pracht- cvll geworden find? , Mit ,0. »ritze» BtroftHn .£* Lackfarbe^ ist es weiter kein Kunststück, deselbe übertrifft an Haltbarkeit, noch Beginn der Jagd zwei ausgewachsenen Bären gegenüber srh. Der Prinz gab Feuer. Einer der Bären stürzte, in» Herz getroffen, tobt zusammen, während der zweite sein Heil in der Flucht suchte. Die herbeieilenden Jagdgenoffen priesen da» Gluck de» hohen Schützen, und schon war man daran, hl,:Beine Bahre herzustellen, auf welcher der erlegte Bär im on MamEvi'cha I xriumphe in» Dorf getragen werden sollte, als der Kronprinz iiEÄr®“? lauf die Rase seines Opfers aufmerksam machte, die allem MAnscheine nach bis auf die letzten Tage den Ring eine» Tanz. |e "i°hlt da Mu Lbren getragen hatte. Der herbeigerusene Präfect gestand rm vor kutztr ßeit " bahn ist einmal iel durch du vorzüglich wirkende und glnz- Hoh unschädliche „Glandulen“ Hergestellt aus Bronchialdrüecn. (Gesetzt geschützt D. B.-P. 95193.) Rationellste und wirksamste aller bisherigen Behandlungsweisen, denn es ■ ist derjenige Stoff, womit die Natur im N Körper selbst die Lungenerkrankungen ■ heilt Hunderte von geheilten Kranken ■ und Aerzten besUÜgen die auagezeicb ■ neten Heilerfolge. I Jede Tablette von 0,25 Gr. entspricht ■ 0« Gr. Drüsensubstanz. Geschmackszu- ■ satz Milchzucker. 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Magdkdiirgrr Kugelvkrsichkrungs-KkskllsAft. Hierdurch bringen wir zur öffentlichen Kenntniß, daß wir in dem Crle Heuchelheim eine Agentur errichtet und dieselbe nebst dem gesammten Ler« sicherungsbestand dem Herrn , „ , _w Laudwirth und Lchuhmachermeifter Jacob Hahn IV. in Heuchelheim übertragen haben. Derselbe ist somit zur Aufnahme von BersicherungS-Anträgen, sowie zur Empfangnahme von Prämiengeldern berechtigt. Offenbach a. M., 20. August 1898. Die General-Agentur: Berck A Hahn. Bezugnehmend auf obige Bekanntmachung empfehle ich mich dem geehrten Publikum zur Ausnahme von Versicherungsanträgen für die genannten Gesell, schäften und bin zu jeder weiter gewünscht werdenden Auskunft gerne bereit. Heuchelheim, 20. August 1898. 8905 Jacob Hahn IV. sp in pfelil Hinten ® pc/enarius ® Carbolineum Muster- Zimmer 2^ u Ärztlich empfohlen. Preise stehen auf den Etiketten. Flasche Mk. 1.80, 2.50, 3.—, 3™, 4.-, 5.- Cognac zuckerfrei Flasche Mk. 3— Vorzüglich für Genesende und Zuckerkranke. 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