ib/M *a *«■ W »on um ■ “w rtfa, j,btm * Wujefäji i(. ^ren unb erweiterten en ?er VttWnen »erynnißften Dank. lgverm. 8 8 Uhr: Versammlung ’e1'?'* dm Btt. So^(«. SM«, iann »HM,.* Der Vorstand. in Vießen. > an wieder eröffnet ig und Samstag jedn Der Vorstand. cktt iabetarten und die Wäscht ilt van 700 Mark jährlich tlicb an Hem Banse. 7102 Der Vorstand. Kratze 8. Concert macht von en Eheleuten teilt dieselben jrage, ivlunit n sollen. Da- e Antwort: [, das mit em prächtig 1808 Freitag den 15. Juli Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gissten Gratisbeilage: Gießener Familienbliittcr Amtlicher Theil betheiligen walten za ihre Flagge // Nach«. 3 n Obstbäumen finden Die practischen Unterweisnngen von Vormittags 8 Uhr Alle Anzeigen-BermittlungSstellen de» In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. ti 8 8 8 8 8 vtzcaya zu, Sobald die // tt ff tt n ff ff ff ff ff ff r> ff ff ff h an AllendorfaLda. Tret- a.d. Lda. Lollar. Grünberg. Saasen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schnlstratze Ar. 7. gehändigt. Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag SamStag Sonntag Nachträgliches zur Seeschlacht vouSautiago. Der Commandant des amerikanischen Linienschiffes Iowa hat in Santiago de Cnba folgende Einzelheiten über die Vernichtung des spanischen Geschwader» unter Admiral Lervera geliefert, die um fo werthvoller find, als fie die erste Dar- tzellung durch einen hervorragenden Fachmann bieten, die dadurch noch besonderes Jatereffe gewinn', daß der Eommandant Gießen, den 13. Juli 1898. Der Borfitzende des BereinSbeztrk» Gießen: Dr. Wal lau, RrgierungSrath. Annahme von Anzrigen zu der Nachmittag- für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Norm. 10 Uhr. Adrefle für Depeschen: Anzeiger Hießen. Fernsprecher Nr. 51. deS größten amerikanischen Schlachtschiffes seinem Gegner die höchste Anerkennung zollt: AezugrprelL vierteljährlich 2 Mark 20 Psg. monatlich 75 Pf*, mit vringerlohn. Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. Nr. 163 Zweites Blatt. Gietzener Anzeiger Heneral-Anzeiger 19. 20. 21. 22. 23. 24. ihm kam ein Matroie, dem daS linke Bein überm Rate av- geschossen war. Man hißte ihn hoch, ke'n SchmerzenSlaut kam von seinen Lippen. Allmählich füllte sich unser Dick mit verstümmelten und unverwundeten, aber nackenden Spaniern- mit Mühe nur war die Iowa als ein amerikanische* Kriegsschiff wiederzuerkennen. DaS sonst so weiße Achterdeck war ganz mit Blut bedeckt, und 272 nackte Männrr wurden von unfern Leuten gepflegt und mit Waffer und B-od e quickt. Zuletzt kam ein Boot längSseit mit Capitän z. S. Eulate, dem Commandanten der Bizcaya. Ein Stuhl wurde ihm über Bord Hinuntergelaffen, da er augenscheinlich verwundet war. Die Fallreepsgasten stellten sür ihn die einem Cap tän zukommrnde Ehrenwache. Ich stand bereit zu seimm Empfang. Sobald der Stuhl auf Deck ntedergelaffrn wurde, präsentste die Wache das Gewehr. Langsam erhob sich der Capitän Eulate von seinem Seffrl und begrüßte mich mit würdevollem Ernst. Er schnallte seinen Säbel ab, küßte mir ehrsürchliger Inbrunst den Gr>ff, während ihm die Th' äorn über d-e Wangen liefen. Dann wollte er mir seinen Säbel übergeben, ich nahm ihn selbstverständlich nicht an. Die Mannschaft der Iowa schrie bet seinem Auftritt Hurrah wie die Wilden. Gerade als ich Eapitän Eulate in meine Eabine geleiten wollte, damit die Aerzte seine Wunden untersuchen könnten, explodirtrn auf der Bizcaya die großen Munitionskammern mit einem furchtbaren Krach und einem Meer von Flammen. Capitän Eulate strtche seine Arme auS und rief: „Adio» Bizcaya! Da geht mein schöne» Sch ff dahin, Herr Capitän!' Dam t gingen wir in meine Eabine, wo die Aerzte ihm seine drei Wunden verbanden. Unterdeffen waren 39 Offiziere und 272 Manu von der Btzcoya geborgen. Messe und Cabinen wurden bereitwilligst von unseren Offizieren der- gegeben, dann Kleidung und Tabak den nackenden spanifchen Offizieren gereicht, und unser Zahlmeister ließ den nackenden Matrosen Uniformen auStheilen. So hatte der Krieg einen anderen Anblick gewonnen. — Da ich wußte, daß nach der Besatzung der ersten beiden gestrandeten Schiffe noch keiner von den nusrigen gesehen hatte, lief ich auf fie zu. Ich fand die Gloccefter (Privatdampsyacht Corsair deS H crn M. P. Morgan, die, mit Schnellfenergeschützen axmitt, unterm Befehl von Capitän-Lieuteuant Wainright als Hilfskreuzer in Dienst gestellt war) mit Admiral Cervera und einigen seiner Offiziere und einer großen Zahl Berwundrter an Bord, von denen einige entfetzlich verstümmelt waren. B'ele Spanier waren am Lande von den Cubanern erschaffen worden. H lfs- kreuzer Harvard kam auf und ich ersuchte Capitän Cotton, Erscheint täglich mit Ausnahme deS Montags. Die Gießener Iamikieu0kättcr »rrden dem Anzeiger wschentlich viermal beigelegt. stet» an den darauf folgenden Tagen eb statt, in Grünberg am SamStag Nachmittag 3 Uhr. Den Herren Bürgermeistern gehen noch besondere Mit- »Heilungen zu. Zahlreiche Betheiligung erwünscht. Die Iowa hatte bei Beginn de» Angriff- die Maria “■ hofften eine» der den AuSsall Teresa steuerbord». Wir hofften eine» der den Ausfall sührenden Schiffe rammen zu können, wegen der überlegenen Geschwindigkeit der spanischen KriegSsch ffe stellte fich daS in- drffen bald al» unmöglich heraus. Fünfzig Minuten nach dem ersten Schuß legte die Bize.ya ihr Ruder backbord», während gewaltige Flammenmaffea au» ihrem achtern Theil hervorbrachen. Langsam hielt fie auf die Klippen von Acer- raderoS zu [25 Kilometer westlich von der Hafeneinfahrt) und ließ fich auf Strand laufen. Da die Iowa, wie bald klar wurde, fich nicht an der Jagd auf die Cristobal Colon, die Brooklyn, Oregon und die schnelle New-Yuk mir befferer Aussicht auf Erfolg aufgenommen hatten, konnte, beschloß ich, Humanität vor K i:g <,- taffen und meine Aufmerksamkeit den 1200 oder 1500 spanischen Osfizieren und Mannschaften zu schenken, die c>r-— gestrichen hatten. Ich steuerte daher auf die die in vorn und achtern lichterloh brannte. Iowa die äußerste Fahrwaffergrenze für ihren Tiefgang er- reicht hatte, fandte ich alle meine Boote den unglücklichen Spaniern zu Hilfe, die zu Dutzenden am Ertrinken waren und auf Deck tm Feuer schmorten. Bald bemerkte ich, daß die Cubaner vom Ufer aus auf die schwimmenden Spanier schossen, die sich uns schon ergeben hatten. Dem machte ich sofort ein Ende. Meine Bootsleute arbeiteten tapfer und vollzogen manche brave Rettung. Ein Mann enterte die Bordwand der brennenden Bizccya empor und rettete allein drei Spanier vor dem Lebendigverbranntwerden. Die Muni- tionSkarnmern der Di^caya fragen an zu explodiren, während unsere Boote läogsseit kamen, und hilfreiche Hände brachten bald die verstürnmeiten spanischen O fiziere und Matrosen aus» Achterdeck der Jowo. Die Spanier waren sämwtlich völlig nackt. Den einen waren die Beine von Granaten ab- gerissen, andere auf jede nur denkbare Weise verstümmelt. Fünf arme Kerle starben auf dem Wege zur Iowa. Wir bestatteten sie von Bord au» mit militärischen Ehren. Ich habe einige Fälle von Heldenmuth, oder, besser gesagt, von MannSzucht und Pflichterfüllung gesehen, die niemals über- troffen werden können. Einem Manne der B'caya war der linke Arm dicht unter der Schulter abgeschoffen, Theile davon hingen noch an einem kleinen Hautfetzen fest, aber ohne fremde Hülfe enterte der Mann auf Deck und machte seine Ehrenbezeugungen, al» ob er zu Besuch käme. Gleich hinter Bekaemtmachmtg, bett.: Borttäge Über Obstbau und GratiSverloosung von Obstbäumen in Londorf. Herr Obstbautechniker Metz auS Friedberg beabsichtigt, d e untenstehenden Orte des Kreise» Gießen an den bezeichneten Tagen zu besuchen zur Abhaltung von Vorträgen über Obstbau und practischen Unterweisungen an Obstbäumen. Gvurttag den 17. Juli, Nachmittags 3 Uhr, Bortrag in Londorf. Nach dem Bortrag findet eine GratiSverloosung von Obstbäumen, welche tm Herbst geliefert werden, statt, an welcher sich die Mitglieder folgender Orte sowie neu hiuzu- tretenbe betheiligen können: Londorf, Allendorf o. d. Lda., Allertshausen, Climbach, Tret- a. d. Lda., Odenhausen, Kessel- bach, WeiterShaiu, RüddingShausen, Geilshausen. Gegen Bor- zeigung der Mitgliedkarten wird eine LooSnummer au». den 18 Juli, Abd». 8 Uhr, Bortrag in Allertshausen. „ Climbach. ff ff ff u ff m Brei gc- 6912 lnzeiJer8 teile" Feuilleton. Hleiseöek an nt schäften. Don M. Kossak. (Nachdruck verboten.) Es ist ein eigen Ding um Reisebekanntschaften, man könnte Bücher vcll schreiben über die Leichtigkeit, mit der ste oft geknüpft werden, über die Motive, welche die Menschen dabei leiten, über ihre muthwahltche Dauer und noch über vieles, viele» Andere, wa» damit zusammcnhängt. Geradezu verblüffend erscheint el, wie schnell Leute, die daheim wie die Schnecke in ihrem Hause sitzen, fich unterwegs an ihnen bis dahin gänzlich Fremde anschlteßen. Sie find noch nicht eine Meile von ihrem Wohnorte entfernt und schon fitzen fie mit dem ersten Besten, mit dem der Zufell fie im Siienbahncoupe zusammengeführt, in intimstem Gedankenaustausch beisammen, verabreden Rendezvous und Partien and geben fich dabei so ungezwungen, wie kaum ihren ältesten Freundeu gegenüber. lbb der Grund dafür? Je nun, der ist am Ende nicht allzu schwer zu finden. Daheim nehmen Berufs- oder HauShaltungSarbeiten Zeit und Gedanken in Anspruch, man ist nicht so empfänglich für geselligen Verkehr, derselbe kann fich leicht zu sehr auSdehnen und lästig werden, zudem —mb die» ist besovberS zu beachten — muß mau in der Wahl seines Umganges vorsichtig sein, um sich nicht Üblem Gerede auSzusetzen oder wohl gar seine sociale Stellung zu gefährden. Wie ost würde man nicht gern Diesem oder Jenem, der einem sympathisch erscheint, aähertreten, wenn die conoentionellen Rücksichten eS nur erlaubten! Aber ach, sie engen unS von allen Seiten ein, und diejenigen Personen, auf welche fie nn» Hinweisen, behagen unS nicht, — daher verzichten wir lieber ganz. Wie anders unterwegs! Solch eine Reisebekanntschaft verpflichtet zn nicht», fie zieht keine Covstquenzen nach fich, — wollen wir sie abbrechen, so steigen wir auf der nächsten Station auS, — die Locomotive pfeift, und fort ist der neue Bekannte, auf Nimmerwiedersehen, — so völlig auS- gelöscht au» unserem Leben, al» wäre er nie in unseren Gesichtskreis getreten. So calcnliren w r wenigstens. Manchmal freilich kommtS auch anders. Irgend ein tückische» Geschick kann e» fügen, daß wir ihm später begegnen oder auch nicht einmal ihm selbst, sondern nur Jemanden, den er kennt und dem er von uni erzählt oder — wer vermag oll die krausen, wunderlichen Möglichkeiten zu berechnen, mit denen e» dem boshaften Kobold Zufall zuweilen gefällt, tu unser Dasein etnzugreifen! Zweifellos ist eS, daß solch ein paar flüchtige Stunden, verbracht im harmlosen Geplauder mir einem Herrn oder einer Frau Irgendwer von irgendwoher, ihren Schatten auf unser ganzes ferneres Leben zu werfen verwögen. „Wir ist da» nur möglich?" wird Mancher vitll'.tcht erstaunt fragen. Ja, direct läßt fich dies nicht beantworten und selbst wenn ich'» indtrect thue, muß ich die Nachsicht meiner Leser in Anspruch nehmen. E» steckt eben uns Allen ausnahmslos die Abenteuerlust im Blute und sie spielt bei unserer Reisrleidenschaft keine so kleine Rolle, tote man glaubt. ES gesteht da» nur Keiner ein, aber wenn mau fich ernstlich prüft, wird mau mir im Stillen Recht geben. Am Ende ist'» doch nur natürlich, daß wir modernen Culturmenschen, die wir in unserem eogbegrenzten, mit der Regelmäßigkeit eine» Chronometer» fich abspielenden Leben nicht» von der goldenen Romantik vergangener Zetten kennen lernen, auch einmal unseren Rowan haben wöchteu. Keinen erschütternden mit herzaufwühlenden Eretguiffen, bei denen wir, wenn auch nur ganz von fern, ba» tobt- unb verberbenbringende Schicksal ftrtiien l)ären in --h°b-n.r willen nein, — bei dem bloßen Gedanken an so etwa« würde uns j, hmm-lovgst »erben. - Aber, »ie geiagt, io einen fleinen «mflfanten Roman oder »um mindesten ein Stückchen von einem solchen---Wir verlangen wir«'» nicht viel, dem Kleinstädter genügt schon da» Zasammeutttffen «tt einem Vertreter fremder Nationen, dem PenfionSbackfisch eine unbedeutende Fltrtat'ou mit einem hübschen schnurrbärtigen Herrn, dem unter dem häuslichen Pantoffel stehenden Philister eine Unterhaltung mit einer pikanten Schönen u. s. w. Die Hauptsache muß in solchen Fällen natürlich die Phantasie thun, aber fie ist eine gefährliche Feindin und darum — hüten wir unS vor ihr! Sie sieht in dem Touristen mit den Brillantkoöpfen unb bem schwermnthSvoll verschleierten Blick einen verbannten Fürsten, der durch Jntrignen seiner Gegenpartei um seine legitimen Ansprüche betrogen, flüchtend, verfolgt durch die Lande irrt — und während sie noch so combintrt, schlummert die Vernunft ein, da« Auge hört auf, scharf zu beobachten unb — da« Resultat ist vielleicht eine gestohlene Uhr ober Börse! Bet unS zu Hanse hätten wir ben Menschen sofort für einen Bauernfänger erkannt, auf ber Reise aber — wo mau etwa» zu erleben beabsichtigt — freilich hat man ba» ja auch — finb wir sür all bte kleinen Züge, die un» vor ihm warnen sollten, blinb. Aber selbst wenn der geheimnißvolle Fremde un# weder an Baargeld noch Pretiosen schädigt, so kann er un» durch ein Zusammentreffen mißlicher Umstände noch Kostbarere» rauben — unseren guten Ruf. C» braucht un» nut ein Bekannter mit ihm zu sehen, unb da» Unglück ist fettig. G bt» doch Leute genug, deren Gesellschaft allein einen soliden Staatsbürger cowpromittirt! Wie viele von un» find nicht schoa durch ein unverwuthete Begegnung mit lieben Freunden von daheim in die denkbar fatalste Lage gtrathen. Ein ältlicher Buchhalter, ein Mann, der mit Ehren grau geworden, verlor sogar um solch' einer Gesch chte willen seine Stellung. Einige junge Leute zweifelhaftester Sorte, mit denen sein Unstern ihn auf einem Rheindawpser zusammen- gesührt, luden ihn zu einer Bowle ein, und da er in seiner seltenen Weltunerfahrenheit sie trotz ihre» verdächtigen Aeußeren für lauter Grasen unb Barone hielt, acceptirte er geschmeicheU. In Kurzem btfanb er fich in auimirtester Stimmung. (Schluß folgt.) Me Besatzung der Jnfanta Maria Theresa und der Almirante Oquendo za retten. Bis Mitternacht hatte die Harvard 97Y Gefangene au Bord, eine große Zahl darunter verwundet. — An Muth und Kühnheit kann die Geschichte Nicht- auf» weisen, was der That de- spanischen Admiral- gleichkäme. Er ging mit vollem Bewußtsein in feine sichere Vernichtung. Eine einzige Hoffnung hatte er, daß nämlich die Cristobal Colon schneller dampfen würde al- die Brooklyn. Ich nahm Admiral Cervera von der Gloucester an Bord der Iowa, wo ich ihn mit allen ALmtral-.Ehreubezeugungen empfangen ließ. AlS er auf Deck trat, kletterte seine Mannschaft achteru über die Prnzerthürme hinter drein, halb nackt und pulvergeschwärzt. Cervera war barhäuptig, über seinem Unterzeug trug er einen dünnen Flanellauzug, den ihm Capitän«Lieutenant Wainwrtght geliehen hatte. Die Mannschaft begrüßte ihn ungestüm. Die Offiziere der Bizcaha sagten, eS wäre bet dem schnellen Feuern der Amerikaner einfach unmöglich -rwrseu, die Geschützbedingungen an den Kanonen zu halten. Die Drck- wären überschwemmt gewesen von Wafler au- der Feuerspritze, untermischt mit dem Blut der Verwundeten, und darin umherschwtmmend einzelne abgerissene Körpertheile. Eine 30,5 Centimeter-Granate von der Iowa brachte einen Torpedo im Bug der Bizcaha zur Explosion und schleuderte 20 Manu gegen da- überliegeude Deck. Während feine* Aufenthalt- an Bord der Iowa hat fich Admiral Cervera bet Allen sehr beliebt gemacht. — Wie die Spanier sagen, find ntemal- ihre Torpedoboote au-gelaufeu, um Sampsou- Geschwader anzngreifen, aber innerhalb der Bucht hätten sie regelmäßig Nachtwache gehalten. Wahrend de- Kampfe- ist die Indiana zweimal, die Oregon dreimal und die Iowa neunmal getroffen worden. Au- dieser anschaulichen Darstellung des amerikanischen Seeoffizier-, die trotz einiger kleiner Widersprüche mit früheren Berichten al- Aussage eine- in erster Linie be- theiligten Fachmannes und al- weltgeschichtliche Urkunde aufmerksamste Beachtung verdient, geht für unS Zuschauer vor Allem eine- hervor. WaS bet dem chinesisch japanischen Kriege, über dessen Seegefechte nur sehr unzureichende Nachrichten au- unzulänglicher Feder dorliegev, noch nicht mit Sicherheit behauptet werden konnte, ist wie bet Cavite auch durch die Seeschlacht von Santiago endgültig entschieden worden: Bet modernen Seekriegen spielt da- Material der Schiffe eine ganz ungeahnte Rolle, in letzter Linie vielleicht überhaupt die entscheidende Rolle. Selbstverständlich wird der Werth eine- durchgebildeteu, schneidigen Offiziercorps und einer zuverlässigen anstelligen Mannschaft niemals verringert werden. Aber es hat fich gezeigt, daß trotz der größten Aufopferung kühner Offiziere und der heldenwüthigeu Ausdauer tüchtiger Mannschaften dem Gegner kein uennevS- werther Schade zugesügt wurde, weil das Material zu verschieden war. Wer die besseren Maschinen, die stärkere Panzerung, die weiter tragenden und rascher feuernden Geschütze besitzt, ist für einen unebenbürtigen Gegner fast unverwundbar. Man wird gut thun, weder der spanischen noch der amerikanischen Schiffarttllerte allzu viel zuzutrauen, aber die Wirkung moderner Geschosse ist doch mit furchtbarer Deutlichkeit klar geworden. Ueber da- Rammen, das seit Tegetthoff vor 32 Jahren bei Liffa seinen berühmten Angriff auf die Rö d'Jtalia machte, theoretisch noch so hoch in Ehren gehalten wird, sowie über die Wirkung der Torpedowaffe und der Sprengminen hat die Schlacht von Santiago keine Erfahrungen geliefert. Auch die Merrtmac, die nach HobsouS eigener Darstellung durch zwei Torpedoschüffe der Reina Mercedes in den Grund gebohrt wurde, kann al- gewöhnlicher Handel-dawpfer nicht gerechnet werden als Beispiel für die wenig bekannte Wirkung dieser modernen Waffe auf Kriegsschiffe. Jedenfalls läßt fich schon jetzt voraussehen, daß alle wetteren Einzelheiten, die von Cavite oder Santiago bekannt werden, die europäischen Marinen nur veranlassen können, auf die Matertalfrage vor Allem ihr Augenmerk beim künftigen Ausbau ihrer Flotten zu richten. Köln. Zig. Dritter Deutscher Congretz für Volksund Jugendspiele am 2. und 3. Juli in Bonn. 1. Tag. Die aus allen Theilen Deutschlands durch Vertreter von staatlichen und städtischen Behörden stark besuchte Versammlung wurde Morgens 8s/4 Uhr von dem Vorsitzenden des Cevtral- Ausschusses für Volks« und Jugendspiele, Abgeordneten von Sch en cken d orff-Görlitz, mit einer Rede über die Thätig- keit des Central-Ausschusses eröffnet. In derselben hob er als ein erfreuliches Ereigniß aus neuester Zeit die gelegentlich des 70. Geburtstages und 25 jährigen Regierungsjubtläums des Königs Albert von Sachsen seitens der Stadt Dresden verfügte Bewilligung von 2 Millionen Mark zur Anlage von Spielplätzen hervor. An die Stadt Dresden wurde ein Danktelegramm seitens des Congresses abgesandt. Oberlehrer Wicken Hag en. Rendsburg und Director Professor Ravdt- Leipzig, sprechen „über den verbindlichen Besuch der Jugend, spiele an den höheren Lehranstalten und die dritte Turn- stunde." An die Vorträge schloß fich eine sehr angeregte lebhafte Debatte. In derselben wurden die versch.edenen Schwierigkeiten, die sich der Einführung des verbindlichen Spielbetriebes entgegenstellen, gebührend berücksichtigt, aber trotzdem sprach fich die Mehrzahl der Redner grundsätzlich für die Leitsätze der Berichterstatter aus. Folgende Leitsätze wurden angenommen: Leitsätze des Berichterstatters. I. „Das Schulspiel verfolgt nicht allein den Zweck, der Jugend Freude und Unterhaltung zu bieten, sondern es hat als Zweig der körperlichen Erziehung die weitere wichtige Aufgabe zu erfüllen, die Gesundheit zu kräftigen und den Character zu bilden. 2. Mit dem Schulturnen unterhält es enge Verbindung; beide unterstützen sich gegenseitig, stehen aber im übrigen selbständig neben einander. 3. Wie der Betrieb des Turnens, so ist auch der des Spiels von der Schule in grundsätzliche und geordnete Pflege zu nehmen. 4. Die Schüler sind zum Besuche des Spielplatzes ver- pflichtet. Begründeten Gesuchen der Eltern um Befrei- ung von der Spielpflicht ist stattzugeben." Nebenleitfatz des Mitberichterftatters zu 3. „Auch da, wo für das Turnen schon 3 Stunden fest, gesetzt sind, ist für die Spiele die Einrichtung eines schulfreien Nachmittag» in der Woche anzustreben." Außerdem sprach die Versammlung ihre Zustimmung zu folgendem Leitsätze des Herrn Oberlehrer Heinrich-Berlin aus: „Um eine geordnete und grundsätzliche Pflege des Turnspiels zu ermöglichen, erachtet es der Congreß für dringend notwendig, daß überall Mittel zur Beschaffung von Plätzen und Spielgeräthen, sowie zur Besoldung der Lehrkräfte zur Verfügung gestellt werden." Mit dem Congreß war eine große Ausstellung der Literatur über Volks- und Jugendspiele und von Spiel- geräthen verbunden, welche ebenfalls deutlich von den Fortschritten auf diesem Gebiete Kunde gab. 2. Tag. Den öffentlichen Verhandlungen ging eine Vorstandssitzung voraus, in welcher der Landrath Dr. Hammer- schmidt-Gelsenkirchen, der in seinem Kreise außerordentlich viel für die Förderung der Volks- und Jugendspiele gethan hat, zum Mitglieds des Central Ausschusses gewählt wurde. Die darauf folgende öffentliche Sitzung erfreute sich eines sehr zahlreichen Besuches aus der Nähe und Ferne. In derselben hielt zunächst Herr Universitätsprofeffor Dr. Walter Kruse aus Bonn einen etwa einstündigen Vortrag „Ueber den Einfluß des städtischen Lebens auf die Volksgesundheit". Die sehr lehrreichen Darlegungen wurden durch eine große Anzahl von werthvollen Tafeln unterstützt, welche die Sterblichkeit in verschiedenen Lebensperioden beim männlichen und weiblichen Geschlecht, die Militärtauglichkeit der männlichen Bevölkerung und ähnliche Verhältnisse auf dem Lande und in der Stadt durch deutlich hervortretende verschiedenfarbige Kurven in trefflicher Weise veranschaulichten. Der Vortragende wies zunächst darauf hin, daß derartige Fragen wegen des unzulänglichen und schwer zu benutzenden Materials mit großer Vorsicht zu behandeln seien, und kam zu dem Schluffe, daß zwar die Stadt nicht den mörderischen Einfluß auf die Volksgesundheit habe, den man gewöhnlich annehme, daß aber trotzdem ein schädlicher Einfluß der Berufsarbeit der Städter besonders auf die Gesundheit des männlichen Geschlechtes deutlich zu erkennen sei. Diesem Einflüsse müsse man mit intensiv betriebenen Leibesübungen entgegen arbeiten. Sodann hielt die Lehrerin Fräulein Martha Thurm aus Crefeld einen begeisternden, mit lebhaftem Beifall aufgenommenen Vortrag „über Ferienspiele für Mädchen", in dem sie auf die humanitäre und sociale Bedeutung derartiger Unternehmungen hinwies und mit herzlichen Worten zu einer werktätigen Nächstenliebe nach dieser Richtung hin, die Haupt- sächlich den ärmeren Klassen zu gute komme, aufforderte. Turninspector A. Hermann aus Braunschweig stimmte al» Mitberichterstatter seiner Vorrednerin durchaus bei und betonte die Wichtigkeit der Ferienspiele neben den Feriencolonien. Nach kurzer Debatte wurde die Sitzung gegen 12% Uhr geschloffen, wobei der Vorsitzende im Namen des Congresses mit herzlichen Worten der Stadt Bonn und dem Bonner Ortsausschuß, unter diesem insbesondere den Herren Dr. Schmidt und Oberturnlehrer Schroeder, für die freundliche Aufnahme und die ebenso gediegenen wie glänzenden Veranstaltungen dankte. Ehe die Versammlung auseinanderging, wurde dem Vorsitzenden des Central-Aurschusses, dem Abgeordneten von Schenckendorff-Görlitz, als dem unermüdlichen und erfolgreichen Vorkämpfer für die Förderung der Volks- und Jugendspiels in Deutschland, für die deutschen Nationalfeste und sonstige patriotische deutsche Arbeiten, der wärmste Dank ausgesprochen. Der dritte Congreß für die Förderung der Volks- und Jugendspiele hat, wie seine beiden Vorgänger in Berlin und München, ein nach mancher Seite hin erfreuliches Bild gezeigt. Die Theilnahme für die kräftigenden Leibesübungen in freier Luft ist in Deutschland in steter Zunahme begriffen. Die Bedeutung dieser Frage für die Volksgesundung wird in den weitesten Kreisen immer mehr erkannt, und es ist sicher zu erwarten, daß die Bestrebungen des Central-Ausschusses und seiner Freunde immer tiefer in das Volksleben eindringen und sich in Thaten umsetzen. Erfreulich war bei dem Bonner Congreß auch die Theilnahme der Studirenden, die bedeutend stärker war, als bei irgend einer früheren Veranstaltung. Sowohl die sarbentragenden akademischen Turnerschaften, wie auch die akademischen Turnvereine hatten Abgesandte zu dem Congreß abgeordnet und gaben das lebhafte Interesse zu erkennen, welches in studentischen Kreisen sowohl für die Volks und Jugendspiele als auch für die Deutschen Nationalfeste besteht. Die wachsende Theilnahme der Studirenden der deutschen Hochschulen für die gute Sache wird ihre fördernde Wirkung mit der Zeit nicht verfehlen. Somit können die Freunde der Bewegung der körperlichen Spiele und sonstigen Leibesübungen in freier Luft mit dem guten Fortgang wohl zufrieden sein. Man möge aber immer bedenken, daß, wenn auch Manches erreicht ist, doch noch viel mehr geschehen muß, wenn der Wunsch unseres Kaisers „Wir müssen eine kräftige Generation haben" zum Wohle unsere» Vaterlandes zur Wahrheit werden soll. Deshalb gilt auch weiterhin die ernste Mahnung, welche der Einladung zum Congresse in Bonn als Motto voranstand: „Immer weiter mußt Du streben Nie ermüdet stille stehn Willst Du die Vollendung sehn." Deutscher Reich. Berlin, 13. Juli. Zn der DreyfuS-Avgelegenheit bemerkt die „Nordd. Allgem. Ztg.", sie glaube, daß kein Anlaß für die deutsche Regierung vorliege, ihre bekannte Haltung zu ändern. Die deutsche Regierung betrachte diese Sache fortgesetzt al- eine rein innere Angelegenheit Frankreich-, die e- höchsten- auf dieselbe Weise verfolge, wie jede interessante Criminal-Affaire. Berlin, 13.Juli. Wie der „Kreuzzeitung" au- Paris mitgetheilt wird, hat Frankreich neuerdings gleichzeitig in Madrid und Washington wegen der Anbahnung von Friedensverhandlungen sondirt und rechnet dabei aus die Unterstützung Englands, dem ursprünglich die Initiative zur Einleitung der Friedensverhandlungen zugedacht war. Der vollen Unterstützung Rußlands sei Frankreich um so sicherer, al- Rußland den dringenden Wunsch hege, daß Spanien den zwecklosen Kampf eiustelle. Wien, 13. Juli. Heute Bormittag erschienen die Abgesandten der Club-Obmauner.Couferenz bei dem Grafen Thun und eröffneten ihm, daß die Deutschen die Einladung zu unverbindlichen Besprechungen ablehnen müssen. Gleichzeitig übergaben die Abgesandten dem Grafen Thun eine ausführliche Mod ficiruvg dieser Ablehnung. Pari-, 13. Juli. Die Blätter verlangen, daß Cavaignac unter Anklage gestellt werde, weil er geheime Schriftstücke bekanntgegeben habe. London, 13. Juli. Die Regierung in Washington empfing ein langes Telegramm vom General SHafter, dessen Inhalt noch nicht veröffentlicht ist. Man glaubt aber> daß dieV die Uebergabe Santiagos und die Bedingungen, unter welchen die Capitulation abgeschlossen ist, ankündigt. Hier herrscht kein Zweifel mehr daran, daß Santiago jetzt von den Amerikanern besetzt ist. Madrid, 13. Juli. Die Lage ist unverändert. ES ist kaum zu bezweifeln, daß die Friedensverhandlungen- eingeleitet werden, sobald Santiago gefallen, wa- nach Ansicht der Regierung kaum noch einige Tage dauern wird. In verschiedenen Gegenden macht fich bereits eine bedenkliche Bewegung unter der Bevölkerung bemerkbar. Die Regierung- Hat verschärfte Maßregeln ergriffen, um die unruhigen Elemente in Schach zu halten. New-Pork, 13. Juli. Bei einer Kessel-Explosion, in Dover auf New Jersey wurden sieben Personen getödtet- Santiago, 13. Juli. Die nochmalige Aufforderung des General Shafter zur Uebergabe von Santiago wurde durch den General Tora! abermals ablehnend mit dem Bemerken beantwortet, daß er bei seinem Widerstande beharre. Cocalts mrrd proHniieaw. Friedberg. 12. Juli. Die Betheiligung amMissiouS- curS in Friedberg verspricht eine recht erfreuliche zu werden.. Weitere Meldungen find willkommen. Vom 15. Juli an wolle mau dieselben adresfiren: „MisfionScurS, Predigerseminar Friedberg". Groß-Umstadt, 12. Juli. Eine geborene Umstädterin, Frau Marie Margarethe Bauer, geb. Lantz, in Reinheim har ihrer Anhänglichkeit an die Vaterstadt einen schönen und finnigen AuSdrvck verliehen. Sie stiftete in die hiesige Stadtkirche ein werthvoll geschnitztes Evangelienpult mit drei zugehörigen, in den liturgischen Farben gehaltenen Ante- pendien. Alzey, 12. Juli. In der unter dem Borfitz drS Herrw Bürgermeisters Dr. Sutor stattgehabten Sitzung des Stadt- rath» am 8. Juli wurde u. A. beschlossen, den Antrag wegen Rückerwerbung der hiesigen Schloßruine in Eigenthum der Stadt aufrecht zu erhalten und die eingeleiteten Verhandlungen durch die Bürgermeisterei fortsetzen za lassen. DieBevölkerungszunahmevoufünfStädtere im Großherzogthum Hessen. Am 2. December 1895 gab eS im Großherzogthum Hessen fünf Städte, welche mehr als 10000 Einwohner zählten: 1. Gießen 22 932, 2. Worms 28 624, 3. Offenbach 40183, 4. Darmstadt 63 769, 5. Mainz 77 711. Die vorliegende statistische Untersuchung soll zunächst die Bevölkerungsbewegung in diesen fünf Städten wahrend eint»* halben Jahrhunderts (1820 bi- 1875) feststellen» dann die Vermehrung binnen 75 Jahren (1820 bi» 1895) und endlich den Unterschied zwischen den zwei Zeiträumen, die letzten zwanzig Jahre (1875 bis 1895). Die Bevölkerung-angaben vom Anfang der 20er Jahre sind dem Handbuch der Geographie und Statistik des Pro« fessorS Chr. G. D. Stein entnommen und zwar der fünften Auflage, die in Leipzig bei I. C. Hinrichs im Jahre 1825 erschien, die Zahlen zum 1. December 1875 find aus dem Meyer'schen ConversationSlexikon, diejenigen zum 2. Dc- cember 1895 aus Koenigs Städtelexikon des Deutschen Reich» geschöpft. Bevölkerungsziffer Je 100 Ein- wohner fliegen in circa einem halben Jahr- hundert auf am Anfang der 20er Jahre unseres Jahrhunderts am 1. 12. 75 1. Gießen 5 500 13 855 252 2. WormS 6 236 16 575 266 3. Offenbach 6 584 26012 395 4. Darmstadt 18 800 36 993 197 5. Mainz 25 174 50 581 201 62 294 144 019 231 Um- Jahr 1820 zählte das Grohherzogthum Hessen 681761 Einwohner, damals gab eS daselbst zwei Städte, die mehr als 10000, zusammen 43974 Seelen zählten, also ungefähr 6% p6t. der Gesammtbevölkerung. Am 1. De- 1, Siehrn 2. ffionnß 8. Ossiach 4, Darmstadt 6. M°i°j , HM Dl =*‘"218 e«w 4* ,, ffinf »« sti«»* ? Men 254 ’ "KSw Ulli» T->i=" ■ s 2 Hm 2. Mck°i 1038888» 238219 e=M «‘I Elt M=*‘« tu W' “f'! iN« 1, Darmstadt oo», 5, Offenbad) 610. Hießen aud Wonns sachte dieBevölkerunk Jahren war nod) s l.SRoinj 107,2. Dan 5. Offenbach 215. ' RMttz. r Sheflaa btfi vdnha B. ihre Wohnung1 ein halb Jahr altt ging sie an daS B ein herzzerreißend! Stabe herum und Betrunkene hatte a genommen und es hastet, aber miede wirb die gerichtlich • Btotitiobe, in Solgi bii große, tragen hat, ist twm Jahreszuschuß von Mgt moxben. ' Sine Bnnsis Zrit za M in 4 während der letyei Anstalten Qujgtnm verschiedenen Ben würdiger Weise g beträchtlichen Zahl Handwerker, 299 imrr 214 K.ärne 61 Nbhinglrelle 28 Geistliche, 28 Wer. y. Angebot bei üs:!* Mallunj beito.'l Verdj *"b “i® ® der M le.9( <6nß n bei ff 6i«to 31,8(1 ”n- den ii ^chiita 5°" »'»! Bll bin hg6 bl‘ Mfa bi, obl«J«n mflfjtn. '« Ben Ach, £Sm «BleJnnBj, »««'», M Satat|nac " «Hitat SchM, 'ch. fc * * iittoog bL? sstt ML »8 ta Washington 1 ®W Thasttt, t|t- Man glaubt aber, und die Btbtngungtt), chloffm ist, anfünblßt. on, daß Santiago jetzt fr MttSudert. TS ist eurvrrhaudluugen ifaHtu, wat nah Ansicht uze dauern wird. I» tritt rillt brdrllkliche 8t- nkbar. Dir Regirrullg um dir llaruhigtll Titer Krssel'Explosiaa leben Persolleu getöbttt. malige Allffordkrullg der voll Santiago wurde ablrhlltlld mit dem Bf itm Widerstaude beharre, liltZi-Lsß. llßuag am Mtfjiollt- ht tfttnllfr W »trbtih- , Pm 1b. Mi an Mvutmt, Prediget- t geborene Umstadierio, b. Lantz, io Reiuhtim Hai stadt einen schöveu uad stiftete io die W tztet Tvaugeliellplllt mit Farben gehalteuell Äntt- r dem Vorsitz dkS Hernr ittn SPllfl des Stadt« 'offen, deaAattag wegen SrulBi to««*"' bk iIbjiMi«« Jottlcj« i» , vonfüufMdteir m Hesse». , im Ja 10000 1, 28624,3.DH“* “ln« 7,un«mM6bl1 »»”**1*« K® S gtittto«1’.111 ’ 12. ’5 «. ioo ei"' in**! ?:««' 252 266 895 197 20l-. , h,r 20,r 3^xe bl« iml S'E« (üoften SÄ4Ä-’** 13865 16676 26012 36993 ------------ Ä*fi; :ember 1895 betrug die Einwohnerzahl bei Sroßhenogthum! Heffen 884218 Seelen, Städte mit «ehr all 1OOOO In» iaffen gab el fünf mit 144019 Einwohnern, also ungefähr I67i P6t. der Gesamwtheit. Die fünf Städte hatten auf je 100 Einwohner in dem halben Jahrhundert in folgender Reihe zogenommev: 1. Darmstadt 197, 2. Mainz 201, 3. Gießen 252, 4. Worml 266, 5. Offenbach 395. Die Vevölkerunglzunahme war bei den ersten vier Städten eine ziemlich gleichmäßige, Offenbach überholte alle bedeutend all Mittelpunkt lebhafter Fabrik« und GewerbethLtigkeit. Für den Zeitraum von 75 Jahren (1820 bi! 1895) ergibt fich folgende Tabelle: BevölkeruugSziffer am Anfang der 20er Jahre unsere! Jahrhundert! am 2. 12. 95 Je 100 Stu« wobuer stiegen in 75 Jahren auf 1. Gießen 5 500 22 932 417 2. WormS 6 236 28 624 459 3. Offenbach 6 584 40183 610 4. Darmstadt 18 800 63 769 339 5. Mainz 25 174 77 711 308 62 294 233 219 374 «m 2. December 1895 zählte dal Großherzogthum Reffen 1039388 Einwohner, auf die fünf Städte entfielen 233219 Seelen, also 227, pLt. der Gesammtbevölkerung. Vie Reihensolge der Städte blieb fast dieselbe in Bezug auf tfce Zunahme auf je 100 Insassen, doch überholte dal offen gelegene Darmstadt die Festung Mainz: 1. Mainz 308, 1. Darmstadt 339, 3. Gießen 417, 4. Worms 459, 5. Offenbach 610. - Mainz und Darmstadt verdreifachten, Gießen und Worms vervierfachten und Offenbach versechsfachte die Bevölkerung in 75 Jahren. Ja den letzten zwanzig Jahren war noch folgender Zuwachs aus je 100 Seelen: 1. Mainz 107, 2. Darmstadt 142, 3. Gießen 166,4. Worml 193, 5. Offenbach 215. Darmst. Tägl. Anz. vermischtes. * Marburg, 13. Juli. All gestern Nachmittag die Ehefrau des oberhalb des Marktei wohnenden Tagelöhner! S. ihre Wohnung betrat, fand sie die Wiege ihres jüngsten, ein halb Jahr alten Söhnchens leer. Nichts Gute! ahnend, ging sie an das Bett ihre! Mannes und hier bot fich ihr ein herzzerreißender Anblick. Ihr Mann taumelte in der Stube herum und im Bett lag die Leiche des Kinde!. Der Vetrunkene hatte also jedensalls da! schreiende Kind zu sich genommen und eS erdrückt. Der Mann wurde sofort verhaftet, aber wieder auf freien Fuß gesetzt. DaS Weitere wird die gerichtliche Untersuchung ergeben. • Brotterode, 12. Juli. Der Gemeinde Brotterode, die Irt Folge des großen Brande! eine hohe Schuldenlast zu tragen hat, ist vorn Kaiser als Beitrag zu den Zinsen ein Jahreszuschuß von 15000 Mark di! zum Jahre 1900 be« w illtgt worden. • «Ine Berusßstatistik unter den Irrsinnigen wird von Zeit zu Zeit in England veröffentlicht. Danach wurden wahrend der letzten 5 Jahre 2200 Männer in die englischen Anstalten ausgenommen, die sich in solgender Weise auf die verschiedenen Berufe vertheilen. Am meisten waren merk- würdiger Weise gerade Landleute vertreten, nämlich mit der beträchtlichen Zahl von 579, bann kamen 484 Ingenieure und Handwerker, 299 Bank-, Versicherung!- und andere Beamte, ferner 214 Krämer, 213 Soldaten, 176 Lehrer und Gelehrte, 64 Handlunglreiiende, 44 Musiker, 30 Aerzte und Chirurgen, 2:8 Geistliche, 28 Schriftsteller und Journalisten, 22 Schau« sffteler. Wissenschaft, Literatur und Aunst. — In die Werkstatt des Erzgießers führt unS ein reich iflu» strikter Artikel von Geo a Buh in dem soeben abgegebenen Heft 27 der um die Verbreitung des Verständnisses für moderne Technik und * Die Diebe, die vor einiger Zeit mit großem Geschick für mehr als eine Million Werthpapiere aus einem Wagen der Paris Lyoner Bahngesellschaft währen; deffen Fahrt durch Paris gestohlen haben, sind, so wird der ,Voff. Ztg." aus Paris geschrieben, noch nicht entdeckt. Nicht einmal eine Spur von ihnen ist gefunden. Aber die Werth« papiere sind wieder in den Besitz ihrer rechtmäßigen Eigen- thümer zurückgekehrt. Ein „Geschäftshaus" in London hatte deren Herausgabe gegen Zahlung von 250000 Francs angeboten. Die Gesellschaft (Compagnie Fonciöre Transports) bei welcher der Versandt der Wertpapiere versichert gewesen war, hat die Summe gezahlt, nachdem sie die Absender der Werthpapiere schon entschädigt hatte. Das Londoner „Geschäftshaus" hatte diese Papiere in Paris in sicheren Gewahrsam gegeben, wo die Versicherungsgesellschaft sie nach Zahlung der 250 000 Francs ausgehändigt erhielt. Alle Betheiligten haben ftrengstens das Geheimniß dieser Verhandlungen und Auslieferung bewahrt und zwar aus einem sehr einfachen Grund. Vor einigen Jahren wurde bei einer hiesigen großen Bankanstalt ein ähnlicher Diebstahl verübt. Einige Zeit nachher wurde der Bank die Rückgabe der gestohlenen Papiere gegen Erlegung von 400000 Francs angeboten. Die Polizei erhielt Wind von dem Angebot und den dadurch angeknüpften Unterhandlungen, beobachtete den von London gekommenen Beauftragten und verhaftete ihn. Er wurde zu fünf Jahren Gefängniß verurtheilt, aber die Bankanstalt hat seither nie wieder etwas von den ihr gestohlenen Werthpapieren gehört. So begreift es sich, daß diesmal die Bestohlenen die Sache geheim hielten und dafür sorgten, daß die Diebe oder deren Beauftragten nicht entdeckt wurden. Ihnen lag wenig an deren Bestrafung, aber gar viel an dec Wiedererlangung des gestohlenen Gutes. Der Bestohlene Beschützer des Stehlers, das ist auch ein Bild, eine Errungenschaft unserer fortgeschrittenen Zeit. • Mit der Besteuerung der Waareuhäuser hat die Stadt Beuthen in Oderfchlefien al! erste der schlesischen Corn munen den Anfang gemacht. In der jüngsten Stadtverord« neten-Bersammlung ist über diese Frage endgiltig Beschluß gefaßt worden. Eine zur Vorprüfung eingesetzte Commisston hatte zwar in Vorschlag gebracht, eine in da! Erwerbsleben so tief einschneidende Angelegenheit nicht zu Überstürzen, sie vielmehr zu vertagen, um erst die Entschließungen der größeren Städte abzuwarten. Da! Stadtverordnetencollegium stellte fich jedoch auf den Standpunkt, alsbald Abhilfe zu schaffen, selbst für dea Fall, daß fich der Anlweg nicht al! praktisch erweisen sollte. Nach der Beschlußfassung des Collegiums werden die Großbetriebe (Waareuhäuser), die mehr al! 25 Personen beschäftigen, mit 7« pEt. des Ertrage! und einer progressiv steigenden Kopfsteuer zur Gewerbe« steuer herangezogen. Die Kopfleuer wird bti 20—40 Personen auf 30 M5, bei 40-60 Personen auf 40 M., bei 60—80 Personen auf 50 Mk. und bei 80—100 Personen auf 60 Mk. pro Kopf berechnet werke*. Außerdem soll 1 pCt. bet Gebandtsteuer, resp. de! Miethsertrage! in Au« rechaung kommen. Diesem Vorschläge wurde mit allen gegen drei Stimmen zugestimmt. Bon den Gegnern dieser neueste« Stenerblüthe wurde geltend gemacht, daß durch diese Steuer wohl dem Stadtsäckel, nicht aber dem gefährdeten Mittelstände geholfen werde. Von welcher Wirkung dieser Steuerplan sein wird, geht daraus hervor, daß das in Beuihen errichtete Zweiggeschäft de! Breslauer Waarenhause! der Gebrüder Barasch eine jährliche Steuer von ca. 10,000 Mk zu entrichten haben wird. Industrie so bocboeibienten Familienzcitfchrift »Für Alle ®elt* (Deutsche! DerlagSbauS Bong 4 Co., Berlfn "W., *rcte des Vtcr- zehntayShesleS 40 Psg.). Aber wir dürfen auch Einblicke thun in die „Fabrikation künstlicher Augrn", in die Herstellung von „melalli- sirtem und elektrischem Papier", „Schlangenkunststücke- erstaunlicher Art werben unS gezeig', neue Elfindunarn, wie ein „Hausbrieseinwurf mit Klingelfignai", „Krastsammler für Fahrräder", „Electrischrr Spazierstock", „Acetylendoje", „SicherheitS-Hängegrrüst", „Gefrier, apparot für microscopllche Beobachtungen" ufw. werden in diesem Hefte durch Wort und Bild erklärt und Miltheilungen über „Schwimmende Hospitäler in Vonbon", „Sturmstcherheit hoher Gebäude", „Frauen in der Technik", „Die Fernsprecher In den deutschen Colonien", „Kaffee- und Theeverbrauch" und über eine Anzahl haus-> wirtbschafllicher Gegenstände werden gemacht und außerdem enthä t der überaus reichhaltige Text neben vielem Anderen die Fortsetzungen der beiden immer spannender werdenden Romane „Schloß Hohenthurm" von B. Corony und „Auf der Landstraße" von Jenny Hirsch. _______________ — Präsident Fanre als Romanfigur. Im Pariser MaraiS- Viertel leöte zu Anfang der achtziger Jahre eine reiche Dame, die sich durch großen WohlthätigkettSsinn auSzeichnete. Sie bewies die! unter Andern, durch ihre Nachsicht gegen einen ihrer Miet her, einen Broncehändler, der ein Ehrenmann, aber In seinen geschäftlichen Unternehmungen fo unglücklich war, daß er meist seine Miethe nicht bezahlen konnte. Die Dame ftar» im Jahre 1884, und ihr HauS kam in den Besitz ihres Neffen Felix Saure, damals Unterstaats- secretür im Ministerium des Innern. Dieser hatte mit dem iäumig.n Miether keine Nachsicht und setzte ibn, als er wieder seinen MiethzinS nicht bezahlen konnte, ohne Weiteres an die Luft. Dadurch zur Verzweiflung gebracht, ertränkte sich der unglückliche Mann im benachbarten Canal St. Martin, nachdem er emen ihm befreundeten, gleichfalls im Mariatz-Vtertel wohnenden Romanschriftsteller von seinem Entschlüsse benachrichtigt und ihm die Fü>sorge für seine beiden Söhne anS Herz gelegt hatte. Der Romandichter, der kein anderer als Alphonse Daudet war, brachte die beiden Waisen zu Felix Faure, der über die Folgen seiner Handlungsweise sehr bestürzt war und seine Här e wenigstens insoweit wieder gut machte, alS er die beiden Surber auf seine Kosten erziehen ließ. Für Daudet aber wurde der Vorfall zum Ausgangspunkt seines letzten Roman! »Soatien de Familie“, „Die Stütze der Familie", der vor einigen Monaten, kurz nach dem Tode des berühmten Dichters, erschienen ist und in deutscher Übersetzung gegenwSrtia in der Halbmonatsschrift „AuS fremden Zungen" (Stuttga t, Deutsche VcrlagS-Anstalt, monatlich erscheinen 2 Hefte L 50 Psg.) veröffentlicht wird. Wir finden da gleich im ersten Capitel den oben erzählten Vorgang nur wenig verändert erzählt; der jetzige Präsident der fcanzöstscken Republik erscheint dabei unter dem Namen „Marc Javel" und tritt, nicht gerade schmeichelhaft geschildert, auch im weiteren Verlaufe des Romans auf, zuletzt als Marincminlster, während Daudet die Rolle, die er selbst in der Geschichte gesp-elt, dem Sous-Chef der Kammerstenographen, Pierre Jzoard, einem alten, ehrenhaften Republikaner, zuertheilt hat. — Ueber den Deutschen Kaiser und daS Waidwerk siebt das soeben erschienene Heft 23 der „Modernen Kunst" (Verlag von Rrch. Bong, Berlin W. 57, Leipzig, Wien, Stuttgart. Preis 60 Pfg.) in einem von F. Frhr. von Dincklage-Campe für das im gleichen Verlage erschienene kostbare Prachtwerk „Unter Kaiser. Zehn Jahre der Negierung Wilhelms II. 1888-1898" verfaßten Aufsätze sehr interessante Ausschlüsse. Die große Treffstcherheit des Kaisers brachte es zu Wege, daß er während der vom Fürsten Carl von Llchnowsky am 11. November 1897 in den Carl Max-Fasanerien veranstalteten Kaiserjagd in der Zeit von Mittags 12 bis 3'/, Uhr 1224 Fasanen, 10 Hasen und 2 Eulen erlegte. Ebenso glänzend ist das Resultat während der Jagd beim Grafen Thi'schky Renard feroefen; hier erlegte der Kaiser in 17 Treiben zwischen 9>, und 4 Uhr 1058 Fasanen, 2 Hasen, 74 Kaninchen und 4 Rebhühner. Ausgezeichnete Illustrationen, die dem genannten Prachtwerk in reicher Fülle entnommen sind, begleiten den trefflichen Aufsatz. Nicht minder f.sselnd geschrieben ist die vorzüglich illustrierte Retseskizze von Emil Ionas: „Eine Pfingstfahrt nach Kopenhagen". Die meisterlich in Holz geschnittenen Kunstbeilagen: „In Liebesbanden von R Rößler, „Wildbad Gastein" und „Perseus schlägt der Medusa das Haupt ab" von E. Kaempffer sind wirklich geeignet, unLr G as und Rahmen jedem Salon zur Zierde zu gereichen. Daß ein derartiges H-st nur GO Pfg. kostet, verdient die höchste An- erkennung. Foulard-Seide 95 Pf. DesfinS u Farben, sowie schwarze, weiße und farbige Heimeberg-Sei-ba von 75 Pf. bis Mk. 18 65 p. Met. - in den modernsten Geweben, Farben und Dessins. Ao Private porto- und steuerfrei los Haas. Muster umgebend. 6. Hennebergs Seiden-Fabriken (k .u. k. Hoti.), Zürich Städtischer Arbeitsnachweis Gießen Garteuftrafie 2. Angebot der Arbeitnehmer: 1 Installateur, 1 Krankenpfleger 1 Maschinen- oder Fahrradschlosser, 1 Schreiner, 2 Taglöhner, 4 Hausburschen, 3 Fuhr- l ieckte, 1 Gartner, 2 Dienstmädchen, 1 Laufmädcken, 1 Büglerin, 1 Comptonst für Buchhaltung bezw. Beischreiben von Büchern und Correspondenz. Nachfrage der Arbeitgeber: 1 Barbiergehülfe, 2—3 Rranfentoärter, mehrere Krankenpflegerinnen, 2—3 jung. Gerber, 2 Dachdecker, 1 Tapezier, 1 Bau- schlosser, 2 tücbt. Schmiede, 2 Schuhmacher, 2 Bau- und Möbelfchretner, 5 Haus- ünrschen, 1 Fuhrkneckt, 5 Taglöhner, 1 jung, landwirthsch. Arbeiter, 10 Dienstmädchen für Küche und Hausarbeit, 1 Mädchen zur Aushülfe. OekMnMlllhiliM Verdingung Die Maurer-, Zimmerer-, Schreiner-, Schlosser- und Weißbinderarbeiteu zwecks Ein- richtung einer Niederdruck-Dampf- Heizung im Gebäude der höheren wnb erweiterten Mädchenschule sollen Samstag den 16. d. W., Vormittags 11 Uhr, öffentlich verdungen werden. Pläne, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen während der Dienststunden bei uns in Zimmer Nr. 6 offen. Angebote auf Vordruck sind bis zum genannten Termin ver- schloffen und mit entsprechender Aufschrift versehen einzurechen. ZuschlagSfr>ft 3 Wochen. Gießen, den 11. Juli 1898. Das Stadtbauamt. Schmandt. 6983 Hieberthalbahn. Die Maurerarbeiten für die circa 100 Meter lange Sturzrampe bei Abendstern, mit ober ohne Steinlieferung, sind an tüchtige Maurermeister zu vergeben. 7040 Näheres Tteiustr. 19, hier. (i in|ifrliluiiiicii Gefrorenes verschiedene Sorten, 5793 in anerkannter Güte, Kaffee- u. 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