1S9S onntag den 15 Mai Erstes Blatt Nr. 113 Gießener Anzeiger General-Anzeiger Aints- und 2!nzerged!ntt für den XCreis (Sieben Bei Postbezug 2 Mark 50 Psg. vierteljährlich. ZüczugspreiL vierteljährlich 2 Mark 20 Pfg. monatlich 75 Pjg. mit Bringerloh». Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheincndcu Nummer bis Borm. 10 Uhr. Alle AnzeigeN'BcrmittlungSstellen deS In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgege». Erscheint täglich mit Ausnahme deS MonlagS. Die Gießener MamitieaVkätter werden dem Anzeiger wöchentlich viermal beigelegt. luhmarke. idfahrer ir, Haus- zu 60 und do. Puder । das Ter- Giessen), . Betrages. eke."S966 ton- ner n, jowie tut jleck-schiehmde iu Central- ark. lge, Lchei- initwu «nd 4514 ■ei 4M» tM >irS u. unübertroffener. 862» 10266 1896 : s -Ä s i27) K. eö I « r eisen die •* .0°> Redaction, Expedition und Druckerei: LchukSraße Zlr. 7. Gratisbeilage: Gießener Familienblätter. Adreffe für Depeschen: Anzeiger Hieße». Fernsprecher Nr. 51. Lbeil. Gießen, den 13. Mai 1898. Betr.: Maßregeln gegen tit San Josö Schildlaus. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen «s die Sr»hh. Bürgermeister eie« des Kreise-. Sie wollen innerhalb 8 Tagen ein Verzetchntß der In Ihren Gemeinden vorhandenen: a) HandelSgärtnereieu, b) Baumschulen jeder Art, c) Pflanzungen, welche in den letzten Jahren mit auS Amerika stammenden Pflanzen angelegt oder ergänzt worden find, vorlegeu oder berichten, daß Anlagen der vorbezeichneten Art sicht tu Ihren Gemeinden bestehen. v. Gagern.__________________ Gefunden: 1 Geldstück, 3 Portemonnaies mit Inhalt, 1 Zwicker, 1 Ctgarren-Etut, 1 Corallen-Armband, 1 Kinder« spazterstock, 1 Päckchen Wolle, 1 Hrnkelkorb, 1 Porzellan- 5eilet und eine Lhaisenkapsel. Zugelaufen: 1 Huhu und 1 Kanarienvogel. Gießen, den 14. Mat 1898. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. I. V.: Roth.___________________ deutsches tUMt» «flen, 12. Mat. Aus Beranlaffung des Oberbürger- meisterS wurde gestern Abend unter dem Borfitz des Beigeordneten König tu einer zahlreich besuchten Versammlung über die Nothweudigkeit von Maßnahmen zur Bekämpfung der Lungenschwindsucht berathen. DaS Centralcomitv tn Berlin hatte als Berichterstatter seinen Geschäftsführer, Stabsarzt Dr. Pauuwitz, belegt«. Es wurde beschlossen, für den Stadt und Landkreis Comitss zu bilden, welche zunächst die Errichtung einer Heilstätte für unbemittelte Lungenkranke betreiben sollen. Die Stadt hat einen erheb« Heben Zuschuß bereits in AuSficht genommen. Bergwerks« Besitzer Funke ficherte in der Versammlung einen namhaften Beitrag zu. Auf Anregung des RegierungSpräfideuten von Rhetnbaben-Düffeldorf finden ähnliche Berfammlungeu tn den nächsten Tagen in M. Gladbach, Mülheim und Ruhrortstatt. Ausland. Wafhiugtou, 13. Mai. Das Mariuedepartement erhielt folgende Depesche des Admirals Sampsov von St. Thomas von gestern: „@tn Theil des unter meinem Befehle stehenden Geschwaders traf heute bei Tagesanbruch vor San Juan de Puerto Rico ein. Im Hafen wurden keine tn Dienst gestellten feindlichen Schiffe angetroffen. So« bald es genügend hell geworden war, begann ich den Angriff auf die die Stadt verthetdigenden Batterien. Der Angriff war drei Stunden im Gange und richtete bet den Batterien und auch in dem den Batterien benachbarten Theile der Stadt vielen Schaden au. Die Batterien erwiderten unser Feuer, jedoch ohne wesentliche Wirkung. An Bord der New York" wurde ein Mann getödtet und auf dem gejammten Geschwader fieben Mann leicht verwundet. Kein Schiff ist ernstlich beschädigt. Sarnpson." rund Gießen, 14. Mat 1898. •• Uuiverfitatsbauteu. Nachdem in den letzten Wochen die Baugerüste am Neubau des chemisch-physikalischen Instituts vollständig beseitigt worden find, ist es jetzt dem Beschauer ermöglicht, diesen Neubau in seiner ganzen AuS« dehnung und Schönheit zu bewundern. Man darf wohl behaupten, daß dieser Bau nicht allein bezüglich des hierbei verwendeten gleichmäßigen, prächtigen Materials, als auch feiner künstlerischen Form, da« immerhin stattliche Gebäude der UniverfitätS'Aula übertrifft. Vergleicht man nun gar diesen Neubau mit dem Gebäude der 1839 errichteten Aula auf dem Brandplatz, so möchte man glauben, daß zwischen zenem nüchternen Bau und diesem Neubau nicht Jahrzehnte, sondern Jahrhunderte verfloffen seien. Mau muß eS fast bedauern, daß auS Gründen der inneren Zweckmäßigkeit dieser Neubau nicht in die Straßenflucht der Goethe« und Stephanftraße eiugerückt wurde, sondern wegen de« Lärms und der Erschütterung bei späterem lebhaften Wagenverkehr in augemkffeoer Entfernung von der Straße angelegt wurde. Daß unsere UniverfitätS«Neubauten, welche unter Berück« fichtiguug der neuesten Ergebniffe der Wiffenschaft hergestellt wurden, zum vermehrten Besuch unserer Hochschule beizutrageu geeignet find, bedarf wohl keines Beweise«. Ein naheliegendes Beispiel bietet unsere Nachbarstadt Marburg, wo ebenfalls tn jüngster Zeit auf diesem Gebiete für die UniverfitätS- zwecke viel geleistet wurde, und welche jetzt die stattliche Anzahl vou über 1100 Studenten aufzuweisen hat. Darum Dank unserer wohlwollenden und kunstfiunigen Regierung, welche die Mittel zur Verfügung stellte- Dank den Behörden und Künstlern, welche die Ausführung förderten und leiteten! Leider find wir in dieser Beziehung noch nicht am Ziel aller Wünsche. Erst vor Kurzem hat unser LaudtagSabgeordueter, Herr Rechtsanwalt Metz, an Großherzogliche Regierung die wohlmotivirte Anfrage gerichtet, ob nicht auf eine baldige Verlegung der in der alten, 1818 gebauten, ehemaligen Kaserne in der Liebigstraße untergebrachten Kliniken, in einen zweckmäßigeren, nach wiffenschastlichen Anforderungen errichteten Neubau zu hoffen sei. Nur noch wenige Jahre trennen un« vou dem Zeitpunkt, an welchem es unserer Stadt vergönnt sein wird, daS drethundertjährige Jubiläum der Stiftung der hiesigen Univrrfität zu feiern. Möchte bi« dahin allen berechtigten Wünschen, in Beziehung auf die Ausstattung unserer Hochschule, Rechnung getragen sein. •• Ernannt wurde am 7. Mai der Kanzleigehilse Karl KleeS in Gießen zum Bureaubeamlen der LaudeS-Untverfität, mit Wirkung vom 1. April 1898 an. •» Neber Cullur und Shripenthum in Opafien sprach gestern Abend in „Steins Garten" Herr Prediger Lehm- v fn 1)1, Secretär hr« ^ÄUgemtinen l^angelffch-Protestantischerr MisstonsvereinS". In dem ferner! Oftafien, als welches Ehina, Japan und Korea zusammengefaßt find, führte Redner auS, haben wir es mit einer der ältesten und geistig hoch entwickelten, aber auch im Verfall begriffenen Lultur zu thun. 400 Millionen Menschen, die bisher für sich fast abgeschlossen gelebt, wurden uns infolge der neuen Vorgänge zugeführt, und mit dem Eintreten dieser vielen Millionen tn den Völkerreigen müssen wir wohl rechnen. In Oftafien staden wir die älteste Eultur, Ackerbau, Viehzucht, Handwerk, Kunst, Kriegskunst, Literatur und Wiffenschaft seit nahezu drei Jahrtausenden v.Chr. ES ist daher begreiflich, daß daS Eindringen unserer Cultur in Oftafien der heftigsten Opposition begegnet, und e« wird ein Kampf entbrennen auf allen Gebieten des religiösen, sittlichen und materiellen Lebens, wie ihn die Weltgeschichte noch nicht gesehen, und da ist eS für un« deutsche evangelische Christen doppelte Pflicht gewordkn, mit tn diesen Kampf einzutreten. Redner verbreitete sich hierauf über da« religiöse Leben in China, daS sich in den Lehren de« Tao, ConfuciuS und Buddha bewegt, und wies ferner darauf hin, daß trotz des Verfalls der Cultur die Bevölkerung sich in einer Weise verwehrt, die große Gefahren für die übrige Welt iu sich schließt, die besonder« mit der Auswanderung der Kuli« mit ihrem Pessimismus und Materialismus, ta ihrer sittlichen Haltlosigkeit, nach anderen Welttheilen wachse, zu bedenken gebe. Den vom Redner eingehend geschilderten Gefahren könne nur durch christliche MissionSthätigkett begegnet werden, hier sei eS Pflicht der evangelischen Deutschen, zu zeigen, daß wir nicht nur vorzügliche Kriegswaffen, sondern unser schönes deutsche« Evangelium haben, und in dieser Hinsicht mitzuarbeiten, hat sich der „Allgem. Evangelisch-Protestantische MisfionSverein" zur Aufgabe gestellt. Redner begrüßte die Besitznahme KiautschauS für die Entfaltung der christlichen MisfionSthättg« feit im fernen Osten als in hohem Grade förderlich, und schilderte dann eingehend die Thätigkeit der Misfionsoerein«. Derselbe sei die einzige von allen deutschen MisstonSgesell« schäften, der seine ganze Kraft auf Oftafien concentrhe. Der Verein hat bereit« Schulen in Japan errichtet, Gottesdienste, Versammlungen, Bortrage, offene Abende für Studirende in Tokio, Btbelklaffen, Taufunterrtcht ufw. eingerichtet und zwar mit gutem Erfolge, wenn man dabei berücksichtigt, welchen schweren Kämpfen, Verfolgungen, Derfpottungen und sonstigen Schädigungen junge Japaner ausgesetzt find, die fich zum Chriftenthum bekennen. Für die Mission der Frauenwelt ist bereits eine Lehrerin ausgebildet, die demnächst nach Oftafien abreisen wird. In Japan arbeiten 35 MiffionSgesellschaften mit 600 Missionaren, in China 44 Gesellschaften mit Über 2000 Missionaren. Hohes Verdienst um die Verbreitung der christlichen Cultur legte der Vorsitzende der Preffe bei, groß seien die Erfolge mit der Verbreitung guter Bücher. Auch in China und Japan vereinzelt wohnender Deutschen hat fich der „Allgem. Evangelisch-Protestanttsche MisfionSverein" angenommen, in Tokio steht eine deutsche Kirche, sür Shanghai i ist bereit« ein deutscher Prediger gewonnen, zur Errichtung einer Kirche daselbst hat Se. Maj. der Kaiser 6000 Mk. gespendet, die Errichtung von deutschen Schulen wird rüstig fortgesetzt, und daS von Pfarrer Hartmann geleitete Seemann«- heim wirkt segensreich. Redner verbreitete fich über die 14jährige Thätigkeit des Vereins, und zeichnete die Aufgaben, die dem Verein noch bevorftehen. Herr Prediger Lehwpfuhl schloß seinen mit großem Beisall aufgenommenen Vortrag mit einer Mahnung an da« deutsche Volk, eingedenk zu sein der Pflichten, die e« in Oftafien sowohl seinen Glauben«« brüdern wie den Heiden gegenüber zu erfüllen habe. H. Sportplatz an der Hardt. Die am Sonntag den- 22. Mai d. I. auf der Rennbahn zum AuStrag kommenden Concnrreuzen versprechen einen sehr intereffanteuVerlaus zu nehmen, da nach den bisher schon vorliegenden Meldungen die anerkannt besten und leistungsfähigsten Amateurfahrer de« In« und Auslandes fich dem Starter stellen werden. Wir neunen heute nur die Deutschen Opel und Albert, sowie die Italiener Cisotti und De Rosst. Besonder« gespannt ist man auch auf daS Abschneiden deS Gießener Carl Duill, der in Folge seines fleißigen Trainings unter Leitung des Herrn Franz Verheyen jetzt in besonder« guter Form zu sein scheint. DaS Programm hat insofern eine Aeuderung erfahren, als zu dem ElöffnungS-Rennen nur solche Fahrer zugelaffen werden sollen, die um den Damen«WanderpreiS nicht in Wettbewerb treten. •• lieber den unter dem Proteetorate I. K. H. bet Großherzogin stehenden Verein zur Erhaltung der Ober- hessischen weiblichen Volkstrachten erfahren wir, daß derselbe neben 17 lebenslänglichen Mitgliedern, 80 außerordentliche Mitglieder (Jahresbeitrag 1 Ml.) und 367 ordentliche Mit- glieder (Jahresbeitrag 20 Pfg.) zählt und fich im Kreise Gießen auf die Orte Großeu-Lludev, Garbenteich, LougGön«, Leihgestern, Londorf, RüddingShauseu, Trei« a. b. Lumda und Watzenborn-Steinberg erstreckt. In den Jahren 1896 und 1897 wurden zusammen 220 Mk. an Brautpaare und Confirmandinnen vergeben und sollen zu Pfingsten die Gaben für 1898 zur Bertheilung kommen. •• Eisenbahnverkehr wahrend der Pfingstfeiertage. Auf den Preußischen und Hessischen Staatsbahnen wird den am 26. Mai d. I. und den solgeudeu Tagen gelösten Rückfahrkarten vou sonst kürzerer Dauer verlängerte Gültigkeit bis einschließlich den 6. Juni d. I. beigelegt. Die Rückfahrt muß spätesten« an letzterem Tage um 12 Uhr Mitternacht angetreten und darf nach Ablauf diese« Tage« nicht mehr unterbrochen werden. Die gleiche Vergünstigung tritt auch ein im Verkehr mit der Cronberger-, Kerkerbach-, Bröhlthaler- und Main-Neckar-Bahn, der Sächfischen und Oldenburgischen Staat«bahn, der Lübeck-Düchener«, der Eutin- Lübecker-, Mecklenburgischen Friedrich-Franz-Eisenbahn sowie im Verkehr mit den Holländischen, den Niederländischen und den k.k. Oesterreichischeu Staatrbahneu. Die directeu Rückfahrkarten nach und vou Badischen, Bayerischen, Württem- bergischeu, Pfälzischen und Statioueu der ReichS-Eisenbahuen erhalten diese verlängerte Gültigkeitsdauer (bis zum 6. Juni d. I.) nur auf den Preußischen und Hesstschen Strecken, während fich die Geltungsdauer auf den Strecken der vorgenannten Bahnen selbst nicht über Mitternacht de« zehnten Tages, vom LösungStage ab gerechnet, hinaus erstreckt. •• Für Ansichtskarten-Sammler. Bei Versendung der Karten mit Austcht kann man sehr leicht, wenn auch nicht viel, so doch immerhin Geld sparen. Gegenwärtig werden die meisten Postkarten mit Ansicht al« gewöhnliche Postkarte mit 5 Pfg. frontal zur Absendung gebracht, was durchaus nicht immer ersordetlich ist, weil viele derselben al« Drucksache zu 3 Pfg. besördert würden. So z. B. alle Auficht«- farten, die lediglich den Zweck haben, dem Empfänger die Ansicht oder einen Gruß au« der Ferne zu übermitteln. In diesem Falle genügt eS doch, wenn der Absender auf die Rückseite der Karte seinen Namen und Wohnort vermerkt und jede sonstige schriftliche Mittheilung wegläßt. Die Karte erfüllt auch so ohne die überflüssigen sonstigen Bemerkungen vollständig ihren Zweck, und hat den Vortheil, daß sie vou der Post al« Druckjache zu 3 Pfg. besördert wird, wenn man auf der Vorderseite „Postkarte" durchstreicht und dafür „Drucksache" nieder schreibt. (Jede schriftliche Mittheilung auf der Rückseite, außer dem Namen und Wohnort de« Absender«, muß natürlich unterbleiben.) Bei 25 Karten spart man so 50 Pfg., für die man sich was andere« leisten kann. △ Vom Laube, 13. Mai. Durch bo» starke Regen- weiter haben fich bie Herbstzeitlosen kräftig entwickel: Manche Wiesen find so dicht damit bewachsen, daß man vor lauter Herbstzeitlosen fast kein GraS mehr fieht. — Kaum find die Stachel- und JohanniSbeerfträuchrr belaubt, so be- fltnaen auch schon die Larven der gelben Stachelbeer- Blattwe-peu (Hematus ventriooaus) durch ihr zahlreiches Auftreten ihr ZerstöruugSwerk. Die zwanzigfüßigen Larven find grün, an de« ersten, sowie den drei letzten Gliedern gelblich. Der Kopf ist glänzend schwarz und den Körper decken schwarze, in Rethen stehende und je mit einem Borstenhaare besetzte Warzen. Da» Ungeziefer, welche» gewöhnlich au der Unterseite der Blätter fitzt, zerdrückt man oder schüttelt eS früh Morgens auf untergelegte Tücher. MSfeld, 13. Mai. Die „Ziegenhainer Zeitung- meldet au» Ziegenhain: Jo der Sitzung de» Kreistage» am 30. April beschloß derselbe den Bau einer Kleinbahn von Alsfeld bi» zur KretSgrenze und einer weiteren Kleinbahn Al»feld-HrrSfeld, soweit dieselbe den Krei» Ziegenhain dnrchschnetdet, für den Fall, daß staatlicherseit» die Nebenbahn HerSfeld—Treysa gebaut wird. Offenbach, 23. Mai. Die laudwirthschaftlichen Genossenschaften haben für ihre 3000 Beamten eine besondere Dersicheruvgskasse errichtet und die Pension und Wtttwenverficherung gewährt. Außerdem hat der oQ‘ gemeine Verband der deutschen laudwirthschaftlichen Geuoffen- schaften heute eine Beamten.WohlfahrtSkaffe als HtlfSanstalt für GenoffenfchaftSbeamte au» Vereins- und gemeinnützigen Mitteln oeorünhrt. «ms Um ftoMUMmtmffto» Itt CteM MMk*. Aufgebote. Mai: 7. Friedrich Wilhelm Hahn, Bureauarbeiter zu Marburg, mit Minna Stunz zu Gießen. 7. Friedrich August Hermann Jänicke, Buffetier zu Frankfurt a. M.> mit Ida Fanny Göbel, Köchin daselbst. 9. Johann Ludwig Lehning, Schuhmacher dahier, mit Anna Elisabethe Emilie Beppler zu Trais-Horloff. 9. Justus Henning, Locomotivbeizer zu Dillenburg, mit Marie Helene Ottilie Müller Hierselbst. 9. Konrad Schneider, Bahnarbeiter zu Nidda, mit Katharine Prophet Hierselbst. 10. Friedrich Wilhelm Müller, Wagner zu Gießen, mit Katharine Schweitzer dahier. 10. Wilhelm Schwalb, Geometer dahier, mit Susann« Christ zu Großen-Buseck. 10. Karl August Haibach, Kaufmann zu Niedergirmes, mit Johanna Karoline Justine Bruchhäuser Hierselbst. 12. Paul Bell, Schlosser dahier, mit Anna Katharina Gertrude Diehl Hierselbst. 12. Friedrich Wagener, Hilfsbremser dahier, mit Margarethe Nusch zu Erbach, Kreis Heppenheim. 12. Johann Ultsch, Küfer dahier, mit Marie Agnes Hohmann auS Fulda. 668^3 7 , Eheschließungen. Mai: 7. Hermann Max Ihle, Laboratoriums-Diener dahier, mit Anna Katharina Henriette Giebert Hierselbst. 7. Konrad Seim, Posthllfsbote dahier, mit Katharina Merkel Hierselbst. 7. Konrad Süß, Kutscher zu Rockenberg, mit Dorothea Schneider hterselbst. 9. Dr. Heinrich Konrad Kratz, Oberarzt zu Heppenheim a. d. B., mit Eleonore Ritsert Hierselbst. 10. Peter Josef Brasse!, Küchenchef zu Frankfurt a. M., mit Eugenie Alexandrine Marie Baitz Hierselbst. 12. Heinrich Wilhelm Geck, Sergeant zu Diedenhofen, mit Therese Schneider Hierselbst. Geborene. April: 30. Dem Gefangen-Aufseher Friedrich Lang ein Sohn, Jeremias Karl. Mai: 5. Dem Kaufmann Ludwig Ockel eine Tochter, Emma Luise Johanna. 5. Dem Kaufmann Karl Orbig eine Tochter. 7. Dem Fuhrenunternehmer Johannes Ruth ein Sohn. 8. Dem Weißbinder Friedrich Schupp eine Tochter. 8. Dem Taqlöhner Heinrich GroßhauS ein Sohn, Ferdinand Friedrich Karl. 8. Dem Straßenwärter Karl Weller ein todtgeboreneS Kind weiblichen Geschlechts. 10. Dem Kutscher Heinrich Fiedler ein Sohn, Ernst Ludwig. 11. Dem Arbeiter Balthaser Jung II. ein Sohn, Otto. 12. Dem Briefträger Johann August Köhler ein Sohn. 12. Dem Bremser Valentin Ruppel eine Tochter, Minna. Gestorbene. Mai: 8. Ludwig Horeyseck, 6 Jahre alt, Sohn von Schneidermeister Philipp Horeyseck dahier. 9. Heinrich Henß, 54 Jahre alt, Postschaffner dabier. 10. Hans Wilhelm Robert Pfeil, 4 Monate «lt, Sohn von Buchhalter Wilhelm Pfeil dahier. 10. Sophie Klein, geb. Ruppel, 56 Jahre alt, Ehefrau von Steuer-Einnehmer Johann Heinrich Jacob Klein zu Büdingen. 11. Karoline Jörg, 30 Jahre au, Näherin von Gernsdorf, Kreis Siegen. 11 Wilhelm Schuster, 20 Jahre alt, Maurer und Bautechniker von Löhnberg. 11. Gottfried Bonifer, 34 Jabre alt, Müller von Fauerbach, Kreis Friedberg. 12. Jacobine Möhl, geb. Walbschmidt, 77 Jahre alt, Witlwe von Metzgermeister Friedrich Möhl III dabier. 12. Louis Müller, 1 Jahr alt, Sohn von Bergmann Georg Müller zu Nauborn. 12. Peter Hartmann, 74 Jahre alt, Hospitalit dabier. Attrrug au» den Airchenbitcheen der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. LukaSgemeinde. Den 7. Mai. Hermann Mex Jhle, Laboratoriumsdiener, und Anna Katharine Henriette Siebert, Tochter deS verstorbenen Leinwebers Johann Siebert zu Alsfeld. Denselben. Konrad Süß, Kutscher in Rockenberg, und Dorothea Schneider, Tochter der Wärterin Marie SDneider. Den 9. Mai. Dr. Heinrich Kratz, Oberarzt zu Heppenheim a. d. B., und Eleonore Ritsert, Tochter des Post-DirectorS Karl Ritsert zu Gießen. Johannesgemeinde. Dm 7. Mai. Konrad Seim, Posthilfsbote zu Gießm, und Katharine Merkel, Tochter des Leinwebers Johannes Merkel zu Kirtorf. Den 10. Mai. Peter Joseph Brüssel, Küchen-Chef zu Frankfurt a. M., und Eugenie Alexandrine Marie Baitz, Tochter des ver- storbmm Telegraphm-Asststenten Johann Carl Gotllieb Baitz zu Gießen. Getaufte. Matthäusgemeinde. Den 7. Mai. Dem Bibliotheks Kustos Dr. phiL Karl Ebel ein Sohn, Karl Ludwig, geboren den 18. März. Den 8. Mai. Dem Schuhmacher Georg Böttner eine Tochter, Lina Katharine Elisabeth, geboren den 28. März. LukaSgemeinde. Den 7. Mai. Dem Wirth Heinrich Schäfer ein Sohn, Karl Wilhelm Hans, geboren den 18. März. Den 8. Mai. Dem Schloffer Heinrich Jakob Schmidt ein Sohn, Adolf Christoph Heinrich, geboren den 21. April. Denselben. Dem Taglöhner Johannes Laub eine Tochter, Anna Lina, geborm den 17. April. Den 12. Mai. Dem pract. Arzt Dr. Georg Kipper eine Tochter, Wilhelmine Auguste Mary, geboren dm 30. März. Beerdigte. Matthäusgemeinde. Dm 11. Mai. Heinrich Henß, Postschaffner, verheirathet, alt 54 Jahre, starb dm 9. Mat. Brodpreise vom 15. bis 29. Mai 1898. 1 Kg. (2 Pfd.) 2 Kg. (4 Pfd.) 1 Kg. (2 Pfd.) 1 „ (2 „ ) 2 Kg. (4 Pfd.) 2 „ (4 „ ) 1 Kg. (2 Pfd.) 1 „ (2 „ ) 2 Kg. (4 Pfd.) 2 „ (4 ,. ) d Kg. (6 Pfd.) Der hiesige« Bäcker. Tafelbrod .... Tafelbrod .... Weißbrod .... „ bei Heinrich Plank Weißbrod .... „ bei Heinrich Plank Schwarzbrod.... „ bei Heinrich Plank Schwarzbrod „ bei Heinrich Plank Schwarzbrod.... Der auswärtigen Bäcker. 1 Kg. (2 Pfd.) .Weißbrod bei L. Steumiüller, Gr.-Linden H. Schmidt, Gr.-Linden W. Weitzel von Lang-Göns C. Post von Wieseck 2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod bei Joh. Kd. Bette v. Kirch-Göns L. Steinmüller, Gr.-Lindm C. Post von Wieseck H. Schmidt (Großen-Ltndm) W. Weitzel von Lang-Göns Wilh. Fabel von Wieseck 2 Kg. (4 Pfd.)Schwarzbrod beiJoh. Kd. Belte o. Kirch-GönS L. Steinmüller, Gr.-Linden W.Stetnmüller, Lang-Göns C. Post von Wieseck G. Jacoby v. Altm-Buseck W. Weitzel von Lang-GönS n H. Schmidt, Großen-Ltndm 8 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod bei C. Post von Wieseck G. Jacoby v. Altm-Buseck Wllh. Fabel von Wieseck Ernst Christ von Wieseck Der Brodvertäufirr. Dieselben Preise wie bei den htesigm Bäckern. Gießen, den 14. Mai 1898. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. I. V.: Roth. 31 62 29 28 58 56 27 26 64 62 81 25 27 27 27 48 50 53 54 54 56 44 46 46 46 48 50 50 69 72 78 80 Pfg if • n w ti w ■ u Pfg. ff If ff ff ff If H If If ff ff n n tf tf if Verkehr, Cumö. nnfc v»U»m»«rth»«hat' Bteß », 14. Mat. Marktbericht. Auf dem heutige Äochemnarkt kosteten: Butter pr. Pfd. .* 1,CO—1,15, Hühnereier pr. St.5—vH, 2 St. 10—11 H, Enteneier 1 St. 6—10 H, Gänse' Ar pr. St. 10-12 H, Käse 2 St. 9-15 H, Käsematte or. St. 3 & T^sen pr. Liter 20 H, Linsen pr. Ltter 32 H, Tauben pr. Pa« 0,80 bis 1,00, Hühner pr. Stück r,20 bis 1,40, Hahnen pr. Stüc Jl 1,40—1,80, Enten pr. Stück 1,8C—2,20, Gänse pr. PfunL 0A-L00, Ochsmfleisch pr. Pfd. 68-74 H, Kuh- und RindfleffÄ pr. Pfd. 62-66 H, Schweinefleisch pr. Pfd. 64 bis 72 4, Schweim - sieisch, gesalzen, pr. Pfd. 76 4, Kalbfleisch pr. Pfd. 62-64 H Hammelfleisch pr. Pfd. 60-70 A, Kartoffeln pr. 100 KUo 6.00 btt 7,60 JL, Weißkraut pr. Stück Ö--00 Zwiebeln pr. Cent» ' 10,00—12,00 Jt, Milch pr. Liter 16 4, Kirschen pr. Pfd. 50-60 A. Dauer der Marktzeit von 7 Uhr Morgens bis 1 Uhr Nach- mrttags. Während der ersten 3 Stunden der Marktzeit darf im Umherziehen nickt feilgeboten werden. Neueste Nachrichten. Depeschm deS Bureau „Herold". Berlin, 14. Mai. Nack einer Meldung aus Hannover inden die diesjährigen Kaiser-Manöver vom 5. bis 10. September statt. Da» Kaiserpaar trifft am 2. September in Hannover ein. Berlin, 14. Mai. Prinz Heinrich von Preußen ist gestern in Peking eingetroffen. Etbenfchütz, 14. Mai. Deutsche auf einem Ausflnge begriffene Gymnafialschüler au» Brünn wurden im Weichbilde der Stadt von Tschechen überfallen und viele blutig geschlagen. Tiner wurde derart mißhandelt, daß er hier zurückbleiben mußte. Rom, 14. Mai. Tin Manifest der republikanischen Kammer-Fraction schreibt die Aufstand'Bewegung dem Unterbleiben politischer und socialer Reformen zu. Die Republikaner wollen die nationale Einheit unangetastet laffen. Hier wurde eine studentische Kundgebung gegen die Schließung und militärische Besetzung der Universität verhindert. London, 14. Mai. zwischen den Spaniern und den Insurgenten fand auf Cuba ein viertägiger Kampf statt, bei welchem die Spanier große Verluste erlitten haben sollen. Madrid, 14. Mai. Es geht das Gerücht, daß die spanische Cap Verde-Flotte der amerikanischen Flotte begegnet sei. Madrid, 14. Mai. Die amerikanischen Schiffe haben sich von Neuem vor Cardena» gezeigt, wurden aber verschlagen. Madrid, 14. Mai. Drei spanische Kreuzer find in Martinique eingetroffen, um den amerikanischen Kreuzer „Herwarth", der die Nachrichten für da» amerikanische Geschwader übermittelt, abzufavgen. Rev'dork, 14. Mai. Nach Meldungen au» Key-West hat da» amerikanische Transportschiff „Gusfie", welches von Tampa kam, nach U-berwindung de» hartnäckigen Widerstände» der Spanier zwei Compagnien Soldaten in Cabanas, auf der Nordküste von Cuba, einige Meilen westlich von Havanna, gelandet. Die Spanier feuerten während der Landung ununterbrochen von ihren Verschanzungen au», trafen aber nicht. Nach einiger Zeit zogen sie sich unter gleichzeitigem Feuer der Kanonenboote, der amerikanischen Truppen und der Insurgenten zurück. WB. Madrid, 18. Mai. Der Generalgouverneur von Portorico meldet über die Beschießung von San Juan, daß nach 9 Uhr Vormittag» die feindlichen Schiffe sich zurück- zogen. Das lebhafte dreistündige Geschützfeuer wurde von den Batterien kräftig erwidert, die feindlichen Schiffe schwer beschädigt. Unsere Batterien sind nur leicht beschädigt, zwei Soldaten tobt, drei verwundet. WB. Washington, 13. Mai. Die Regierung erließ den Befehl, daß die Freiwilligen zu Schiff die Reise nach Tampa antreteu sollen. Der Befehl wurde jedoch au» Besorgnih vor dem spanischen Geschwader widerrufen. WB. Habana, 13. Mai. Drei amerikanische Schiffe machten gestern vor Jicoto einen Landungsversuch, wurden jedoch vollständig zurückgewieseu. WB. Port-au-Prince, 13 Mai. San Juan liegt in Trümmern. Der Admiral Sampson begann gestern mit neun Sckiff.'n vor Sonnenaufgang die Beschießung. Die Schiffe „Iowa" und „Indiana" eröffneten das Feuer. Da» Fort Morro war in wenigen Minuten ein Trümmerhaufen. Die Beschießung wurde fast gar nicht erwidert. Die auswärtigen Consuln und mehrere Tausend Einwohner flüchteten in da« Innere. WB. Key West, 13. Mai. Als die „Gus sie" vorHaoanua eintraf, fand sie anstatt der erwarteten Insurgenten Spanier, die auf die Amerikaner feuerten. Die Amerikaner landeten, mußten sich aber wieder zurückziehen, ohne die Verbindung mit den Insurgenten zu erreichen. Die Amerikaner hatten zwei Tobte und sieben Verwundete. Gusfie kreuzt au der Küste und such: Gelegenheit zu einem LanduugSversuch. Den letzten Nachrichten zufolge ist der au den Fort- von Son Juan verursachte Schaden al» geringer anzunehmcn. — Die spanischen Batterien feuerten noch, als da» amerikanische Geschwader abfuhr. Die „Iowa" und „New-Kork" wurden mehrmals getroffen, jedoch nicht ernstlich beschädigt. WB. Yokohama, 14. Mai. Von einem furchtbaren Sturme wurde die Präfectur Swete au der nordöstlichen Küstr heimgesucht. Mehr al» 200 Fischerboote mit 1500 Personen werden vermißt. Bekanntmachung, betr. Vrrwerthung der Grasnutzung von den städtischen Feldwegen rc. in der Gemarkung Gießen. Die rubr. Grasnutzungen sollen Freitag den Sv. Mai d. Js. versteigert werden, und zwar: Rachmittags 2 Uhr, im Saale des alten Rathhauses, die Grasnutzung von sämmtlichen städtischen Wegen, und Nachmittags 5 Uhr die Grasnutzung von dem Niederdruckbehälter am Lutherberg und von dem oberen Theile des Friedhofes, mit Zusammenkunft daselbst. Gießen, den 13. Mai 1898. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. __Gnauth. 5107 Bekanntmachung. Alle Steigerer, welche bei den bis einschließlich 14. März d. Js. abgehaltenen Versteigerungen Holz ersteigert und dasselbe noch nicht aus dem Wald abgefahren haben, werden aufgefordert, dies um so gewiffer bis zum 1. Juni l. Js zu thun, als sonst Anzeige gegen sie erhoben werden wird. Gießen, den 13. Mai 1898. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 5108 Matthäusg'emeinde. Bei der am 13. Mai vorgenommenen Ergänzungswahl für die Gemeindevertretung der Matthäusgemeinde sind nach benannte 10 Herren als Gemeindevertreter gewählt worden: 1. Profeffor Dr. Bindewald. 2. Profeffor Dr. Buchhold. 3. Oberpostsecretär a. D. Gerbode. 4. Bautechniker Jakob Altvater. 5. Kutscher Heinrich Lather. 6. Weißbindermeifter Karl Neuling. 7. Fabrikant Louis Emmelius. 8. Kaufmann Gustav Windecker. 9. Director Christian Bansa. 10. Agent Friedrich Decker. Es wird dies mit dem Bemerken bekannt gemacht, daß die Wahl- Urkunden am 16., 17. und 18. Mai, von Vormittags 9 Uhr bis Nach, mittags 6 Uhr, in dem Pfarrhause der Gemeinde zur Einsichtnahme offen liegen. Beanstandungen des Wahlverfahrens oder der gesetzlichen Be- fähigung eines Gewählten können nur binnen acht Tagen, vom 16. Mai an gerechnet, bei dem Decanatsausschuß geltend gemacht werden. Gießen, den 14. Mai 1898. Der Kirchenvorstand der Matthäusgemeinde. 6093 Schlosser. Dienstag den 24. Mai, Nachmittags 2‘/a Uhr, soll auf dem hiesigen Ortsgerichte die dem Wilhelm Löber 6r in Gießen an nackbezeichneter Wiese zustehende ideelle Hälfte: Flur 38 Nr. 59 — 3644 qm im Wallpförtnerfeld, reckts der Chaussee auf die Herrschaftlicken Wiesen freiwillig meistbietend mit dem Anfügen versteigert werden, daß bei annehmbarem Gebot der Zuschlag alsbald ertheilt werden kann. Gießen, 14. Mai 1898. Großh. Ortsgericht Gießen. ___________I. A.: Bogt._______5098 Samstag den 21. Mai, Nachmittags 3 Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgerichte die den Dietrich Weidtmann Erben in Gießen gehörigen Immobilien: Flur 25 Nr. 76U/100 — 294 qm Grabgarten an der Chausiee, auf der Warte, Flur 25 Nr. 76>/10 — 1274 qm Hofraithe daselbst, Flur 25 Nr. 76a — 20 qrn Straße daselbst öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, 14. Mai 1898. Großh. Ortsgericht Gießen. I. A.: Bogt. 5099 C*beste Qualitäten, tadelloser Sitz, von VRFL7StzSS,U,EKLL, 45 Pfg. bis 12 Mk. 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Tisch, Stühle, 1 Sessel, Bilder, Spiegel, alte Kleider, etwas Weißzeug, 1 Wanduhr, mehrere Thermometer, die ganze Einrichtung einer Opttkerwerkftatt u s. w. Der Curator: 5100 Schneider. Ockiinntimidjiiiiiien Verdingung. Die zum Umbau der Wieseck brücke in der Bismarckstraße erforderlichen nachbenannten Arbeiten sollen Donnerstag, 26. Mai d. I., Bormittags 11 Uhr, öffentlich verdungen werden a. Maurerarbeit: Auslegen der Belageisen mit Klinkern in Cement- mortel..... 300 Ifm Aufbringen einer Beton« schichte auf die Belageisen, 20 cm stark . 112 qm b. Wrthbiuderarbeit: An- strich der Eisentheile der Brücke . . . 360 qm Desgl. der Belageisen mit Beffemerfarbe . 300 Ifm Plan, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen während der Dienst« stunden auf unserem Bureau offen. Angebote auf Vordruck sind bis zum genannten Termin einzureichen. Zuschlagsfiist 14 Tage. Gießen, 13. Mai 1898., Das Stadtbauamt. 5094 Schmandt. 10 Mark Krlohauag dem Wiederbringer eines weißen Taubers; «n Kops und Sckwanz einige schwarze Federn. Westanlage 37. 5087 Verdingung Die zur Erbreiterung der Katha- rineugasse, zunächst der Löwengasse, erforderlichen Maurer , Pflasterer- und Asphaltarbeiten, sowie die Stein- zeuglieferung, sollen Samstag den 21. ds. Mts., Vormittags 11'/» Uhr, öffentlich verdungen werden. Plan, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen während der Dienststunden zur Einsicht bei uns offen. Angebote auf Vordruck sind bis zum genannten Termin einzureichen. Zufchlagsfrist 14 Tage. Gießen, 13. Mai 1898. Das Stadtbauamt, 5095 Schmandt. Ät HchlchttzkW Freibank. 4900 Heute und Montag: Mchsensteisch li cht lavenrein, per Pst». 50 Pfg. Schweinefleisch frisch und gesalzen, a cht labenrein, per Pfd. 45 Pfg. | Hammelfleisch ücbt ladenrein, per Pfd. 50 Pfg. la. 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Für die große Theilnahme an unserem schweren Leiden und die große Betheiligung von Reiskirchen und Umgegend an dem Begräbnisse unserer lieben, unvergeßlichen Gattin und Mutter, sagen wir hiermit unseren herzlichsten Dank. Besonders danken wir Herrn Pfarrer Gombel herzlich für die trostreichen Worte am Grabe unserer lieben, unvergeßlichen Gattin und Mutter. Reiskirchen, den 13. Mai 1898. 5061 _____________Philipp Lepper III. und Kinder. Rdacnon: E. Burkhardt. — Druck und Verlag der Brühl'scheu Universitäts-Buch- und Steindruckerei (Pietsch Erbend in Gießen. Aie Heutige Aurnmer umfaßt 16 Seiten. 4200] Freundlich möbl. Zimmer zu vermiethen. Bleichstr. 31, III. ♦ Stein» Garten Hentc, Sonntag den 15. Mai 1898: 5055] Zwei tüchtige Schlaffer, ältere Leute, nur solche mit guten Zeug- niffen, welche auf Gitterarbeiten geübt sind, können sofort eintreten. C. E. Rumpf, Butzbach. Montag den 23. Mai 1898, von Nachmittags 4 Uhr an: Volksbelustigung, Concert, Tanz etc. bei freiem Eintritt. 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