1898 überred * tar-d.0* Lbcnds 8 Uhr: iktnball AW 'M. *18! Heiterkeit -St' frtn“. TR Kn 7S fcjg» rtfli 1 Mk.. tiotfa* hm» . hb6 PäcW’ iiejelBarka tßjpD Prti»«a i* ej (Pittsoh'8cM^ ht d#Nt61 ÜU if Kilt». ' 60 ^fg., Dm«' ie 20 Pfg. ttx tixlet 87 JO 10S.J 96* 1887 41Jt 10t# 10L00 erein. e° *!■ tlg! i 20. zebroar, nuten 5 Teenndes e Zeü): LrSZüS L 3-5 Uk ■Ä‘: La? 3-. ®l btm u Selienltllet. *® im ®etöe in Stalle«. Jab, Mmburz, i*. ine Sorte habe, Et Vorstand. AZr 38 Erstes Blatt. Dienstag den 15 Februar 1808 Gießener Anzeiger General-Anzeiger Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den Algendm Tag erscheinenden Nummer bis Norm. 10 Uhr. Alle Anzeigen-BermittlungSstellen bei In« und Auslandes nehmen Anzeigm für den Gießener Anzeiger "ntgtye. Bei Paßbezug Mart 50 Pfg. ierteljährlich. Erscheint täglich mir Ausnahme des MontagS. N«r»gL,rek vierteljährlich - 2 Mark SO Pfg. monatlich 75 Psg. Wit BriRtzerloha. Die Gießener Asamikienvkätter werden dem Anzeiger wSchentllch viermal beigelegt. Amts- und Anzeigeblcrtt für den Ureis Giefzen. Redaction, Expedition und Druckerei: Kchukstraße Zlr. 7. Gratisbeilage: Gießener Familirnblatter. — -ÄW* Anutliehev Theil. Bekanntmachung. Wegen Ausbruchs der Maul- und Klauenseuche in der Stadt Wetzlar ist der auf den 16. d. MtS. in der Stadt Wetzlar anstehende Btehmarkt untersagt worden. Gießen, den 14. Februar 1898. GroßherzoglickeS KreiSamt Gießen. ____________I. V.: Dr. Wagner.______________ Bekanntmachung. Die unterm 26. Januar l. I. angeordnete Sperre der Bismarckftraße zwischen Ludwig- und Stephanstraße wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 14. Februar 1898. Großherzogliches Polizetamt Gießen. __________________I. V.: Roth.__________________ Deutscher Reichstag. 89. Sitzung vom Samstag den 12. Februar 1898. TageS-Ordnuug: Fortsetzung der Etats be- rathung. Erat der Schutzgebiete nebst dem Capitel Eolontalverwaltuug des Auswärtigen Amts. Abg. Hammacher (nl.) empfiehlt, da die Lolonten doch mit der Zeit sich auf eigene Einnahmen stellen müßten, eine Hüttensteuer. Es müsie versucht werden, die Etuge- tonnen auf jede Weise der Cultur zuzusühren, zumal sich die versuchte Verwendung von Kulis in Ostasrtka nicht nur als kostspielig, sondern auch als moralisch bedenklich heraus- gestellt habe. In sanitätlicher Hinsicht, sowie für gute Fahrwege müsie Sorge getragen werden. Was die Deportation-- fiage betreffe, so bedürfe diese der sorgfältigsten Prüfung. Die einzige Colonte, die aU Deportationsziel in Betracht kommen könne, sei Südweftafrika. Die dauerndeuAuSgaben für Ostafrika werden Lewilltgr. Bet den einmaligen Ausgaben für diese Colonte, Titel Usambara-Bahn, führt Abg. Richter (frs. Bp.) auS, der Referent der Budgetcommissiou selber habe erklären müffen, es wäre befler, mit dem Bahn- bau zu warten, bis Kohlen da waren. Der jetzigen Forde- ruog von 72000 Mk. zur Sicherstellung des Betriebes würden zweifellos Mtlltoueuforderuvgcn nachfolgen. Weßhalb über- trage man nicht der Deutschoftafrikanüchen Gesellschaft die Kosten der Bahn? Oder doch mindestens die Kosten für das jetzige Provisorium. Einstweilen sei daS Alles Zukunfts- ,Musik. Fist ständen nur die hohen Ausgaben, der Erfolg dagegen sei zweifelhaft. Besser würde e» sein, man schickte die Gelder nach Schantung, als nach Oftafrika. UnterstaatSsecretär v. Richthof en bemerkt, die Frage, ob die Bahn gebaut resp. erhalten werden solle, werde noch sorgfältig geprüft werden. Er hoffe jedenfalls, daß die Bewilligung vorliegender Summe und etwaigen späteren für den Ausbau der Usambarabahn die etwaige Bewilligung von Geldern für Bahnbauten in Schantung nicht beetuträgttgeu werde. Abg. Graf Stolberg (cous.) bewilligt diese Summe. Abg. Bebel (Soc.) spricht sich gegen dieselbe aus. UnterstaatSsecretär von Richthofen entgegnet, die RcichSregierung behalte fich selber ihre definitive Entschließung über die Bahn vor. Abg. Hammacher (nl.) betont gleichfalls, eS solle einstweilen nur verhindert werden, daß die Bahn eine Ruine werde. Abg. Richter (ftf. Bp.) erklärt eS nochmals für rich- tiger, daß die Summe von der Ostafrtkanischen Gesellschaft Albst aufgebracht würde. Abg. v. Bennigsen (nl.) hält eS füruothwendig, be- Hufs besierer Verbindungen mit dem Innern positiv vor- zugehen. Auf eine Bemerkung des Abg. Bebel (Soc.) erwidert UnterstaatSsecretär v. Rtchthofen, das plautagenfähtge Land sei etwa 100 mal so groß, als daß Land, daS jetzt im Abbau sich befinde. UebrigeuS gingen jetzt zwei Züge tu der Woche, und nach Bedarf noch mehr. Abg. Lieber (Centr.) erklärt, seine Partei bewillige die Summe, behalte fich aber alle endgültigen Entschließungen noch vor. Der Titel wird genehmigt. Der Etat für Kamerun wird debattelol erledigt, LeSgletcheu der Etat für Togo. Beim Etat für Südweftafrika, einmalige AuS- gaben für Wege- und Wasser-Anlagen, verbreitet Abg. Benoit (frf. B) fich über die Wafferarmuth deS Landes und über die Nothwendigkeit künstlicher Wafferanlagen. Er halte eS für nothwendtg, von RetchSwegen eine Commis- fion dorthin zu schicken, um fich genau über die technischen Fragen zu unterrichten. Landeshauptmann Leut wein bezeichnet es als nicht ganz richtig, daß es dort kein Waffer giebt, und ganz unrichtig sei eS, daß eS keine Seeen und Teiche dort giebt. Die Berhältuiffe dort seien übrigens schon von einer Commission geprüft. Auch an Holz fehle eS nicht, und an Motoren seien Windmotoren vorhanden. Für Ackerbau sei daS Damaraland und das Zeneroland nicht ausfuhrfähig, wohl aber für Viehzucht und Mineralien. Der Titel wird genehmigt. Für Fortführung von Eisenbahn und Telegraph von Swakopmund nach Windhoek werden eine Million Mark gefordert. Abg. Lieber (Centr.) bemerkt, da e» fich hier um einen außerordentlichen Fall handele, schlage die Commission Bewilligung deS EtatStttelS vor. Er empfehle gleichfalls die Bewilligung, unter dem ausdrücklichen Vorbehalt, daß für die Ausgabe im laufenden EtatSjahr die Indemnität nachgesucht werde. Abg. Richter (frf. Vp.) bemängelt, daß hier schon eine zweite Million gefordert werde, nachdem die erste außer- etatSmäßig verausgabt worden fei. Man solle fich doch endlich sagen, daß trotz aller der vielen schon für Südwestafrika verausgabten Millionen daß ganze Land nichts werth sei. Redner verbreitet sich noch über die Rinderpest, die anscheinend nur der äußere Anlaß für diesen Bahnbau sei. UnterstaatSsecretär v. Richthofen entgegnet, wenn er vorausgelehen hätte, daß Geheimrath Koch seine wichtige Erfindung gegen die Rinderpest machen würde, dann hätte er vielleicht seine Zustimmung zu dem Bau der Bahn nicht gegeben. Abg. Graf Stolberg (cons.) widerspricht den Aeußer- ungen deS Abg. Richter über den Werth der Colonte und dankt der Regierung für den Bahnbau. Landeshauptmann Major Leut wein bezeichnet die (Kolonie als entwicklungsfähig. Für die Bahn danke daS ganze Schutzgebiet der Colonialverwaltung, und eS hoffe, diesen Dank auch auf den Reichstag auSdehnen zu dürfen. Die Bahn sei eine Nothwendigkeit gewesen, denn der Ochsen- betrieb der Wagen sei immer theurer geworden. Abg. Hammacher (nl.) ist mit der Bahn einverstanden und kann Südweftafrika durchaus nicht für werthloS halten. Landeshauptmann Major Leut wein ist überzaugt, daß die (Kolonie dem alten Vaterlande lohnen werde. Wann? das müsie eben abgewartet werden. Abg. Richter (frf. Bp.) kann die Zuversicht des Majors Leutwein nicht theilen, während Abg. v. Kardorff (Rp.) festes Zutrauen zu der (Kolonie hat. Der Titel wird genehmigt, ebenso der Rest des Etats. Nächste Sitzung: Montag 1 Uhr. ConcirrSordnung, Etat Zölle und Verbrauchssteuern. Schluß 5»/t Uhr. Deutsche- Reich Darmstadt, 12. Februar. Ihre Königlichen Hoheiten der Großherzog und die Großherzogin find heute Nachmittag von Berlin hierher zurückgekehrt. Berlin, 12. Februar. Heute Vormittag machte der Kaiser dem Staatsiecretär Grafen v.Bülow einen kurzen Besuch und begab sich dann zum Prinzen Georg von Preußen, welcher heute seinen 72. Geburtstag feiert. Berlin, 12. Februar. Wie die „Post" hört, hängt die Instandsetzung der „Hohen zoll ern" mit irgend welchen beabsichtigten Reisen des Kaisers in keiner Weise zusammen. — Zu der von einigen Blättern gebrachten Meldung von besonderen großen Jadienststellungen deS Torpedobootmaterials im Frühjahr schreibt die „Post", daß für diesen Sommer dal in Dienst gestellte Torpedobootmaterial an Umfang dem der letzten Jahre gleichkommt, denselben jedoch nicht über- ^d8t»erlin, 12. Februar. Wie aus Peking gemeldet wird, hat fich Deutschland daS Recht eines EifeobahubaueS nach Jtschau gesichert. Berlin, 12. Februar. Die Marinevorlage dürfte, der „Post" zufolge, voraussichtlich Donnerstag nächster Woche in der Budgetcommission deS Reichstages zur Berathuug kommen. Berlin, 12. Februar. Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: „In einer großen Anzahl von Blättern werden die schamlosen Aeußerungen, zu denen daS von dem ReichStagSabgeordueten Dr. Sigl geleitete „Bayerische Vaterland" angesichts des jüngstenUnglückSfallS im Kieler Hafen den traurigen Muth gefunden hat, mit gerechter Entrüstung an den Pranger gestellt. Wir halten unser Papier für zu gut, um die pöbelhaften Rohheiten, für die der ReichStagSabgeordnete Dr. Sigl unmittelbar oder mittelbar die Urheberschaft trägt, hier zu wiederholen. Wir bedauern, daß unsere Sitten eS verbieten, dem Reichstagsabgeordneten Dr. Sigl diejenige Art der Zurechtweisung angedeihen zu laffen, die allein im Stande wäre, bei ihm noch ein Schmerzgefühl über begangene Ehrlosigkeit hervorzurufen." Berlin, 12. Februar. Durch eine im ArmeeverordnungS- blatt veröffentlichte CabinetSordre vom 3. d. MtS. wird bestimmt, daß in diesem Jahre daS durch die 7. Division verstärkte 7. ArmeecorpS und das durch die 17. Division verstärkte 10. ArmeecorpS vor dem Kaiser Manöver abhalten. Berlin, 12. Februar. Der „Germania" zufolge haben die CeutrumSabgeordneten Szmula, Letocha und Stanke heute im Abgeordnetenhause eine Interpellation betreffend den Mangel an landwirthschastlichen Arbeitern in den östlichen Provinzen, besonders in der Provinz Schlesien und die Zulassung von Arbeitern ans Oesterreich eingebracht. Berlin, 12. Februar. DaS Abgeordnetenhaus erledigte heute den Rest deS Bauetats und trat dann in die Berathung deS ForstetacS ein, von welchem nur einige Titel genehmigt wurden. Montag 11 Uhr Fortsetzung. Etat- berathung und Interpellation Szmula betreffend die zwangsweise Entfernung ausländischer ländlicher Arbeiter. Att-Unsd. Bern, 12. Februar. Gestern hat ein anscheinend geister- kranker Mann auf den französischen Biceconsul zwei Revolverschüffe abgegeben. Letzterer wurde jedoch nicht verletzt. Der Attentäter ist ein Franzose aus Brest. Er gab an, Anarchist zu fein. Wien, 12. Februar. Im Befinden der Prinzessin Clementine von Coburg ist heute Vormittag eine kleine Befferung eingetreten. Wien, 13. Februar. Blättermeldungen zufolge wird Profksior Schenk in der allernächsten Zeit seine Entdeckung über die Methode der willkürlichen Bestimmung der Geschlechter der werdenden Menschen der Oeffentlichkeit übergeben. Wien, 12. Februar. Die Wiener UniversitätS- Bibliothek ist wieder eröffnet worden. — Eine Kund- machung des RectoratS der Akademie der bildenden Künste verfügt auf Grund eine« Beschlusses deS ProfessorencolleginmS die Sistirung des Unterrichts an der allgemeinen Maler- und Bildhauerschule. Der Unterricht an den Special- schulen bleibt aufrecht erhalten. Boze», 12. Februar. Die italienischen Gemeinden Sapramonte und Vezzano haben an denTyroler Landes- schulrath daS dringende Ersuchen gerichtet, an ihren Schulen die deutsche Sprache als obligatorischen UnterrichtS- gegenstand eiuzusühren, da augefichtS der großen Armuth der Bevölkerung die Kinder unzweifelhaft auf deutschem Boden später ihr Brod verdienen müßten. Budapest, 12. Februar. In Klein-Wardein haben die Soldaten, deren ErgänzungSbezirk fich im (Komitat befindet, mit den Bauern fraternisirt. DaS Regiment wurde abberufen und durch ein anderes ersetzt. Paris, 12.Februar. In der heutigen Verhandlung gegen Zola wurde Oberst Picqnart weiter vernommen. Derselbe gab zu, daß Zola baß Kriegsgericht im Falle Ester- hazh etwas stark kritifirt habe. Die Mitglieder dieses Gerichts hätten unbewußt unter dem Einfluß ihrer Vorgesetzten gehandelt, sich gegenüber einer unvollständigen Voruntersuchung befunden und hierauf nach bestem Gewissen abgenrtheilt. Bei der (Konfrontation deS Obersten Picqnart mit dem (Kommandanten Lauth, der behauptet hatte, Picqnart habe ihn seiner Zeit beauftragt, eine Rohrpostkarte Esterhazys zu photographiren und ihn dabei ersucht, die Spuren der Risse in der Karte zum Verschwinden zu bringen und darnach die Echtheit derselben zu bescheinigen, sagt der Bertheidiger ßabori stark erregt zu Lauth: Wie können Sie das aufrecht erhalten, was Sie gestern sagten. Alle diese Behauptungen wider- sprechen erwiesenen Thatsachen. Darauf gestand Lauth zu, daß die Version PicqnartS die richtige war. SS erfolgt die Konfrontation Picquarts mit dem Obersten Henry. Letzterer behauptet, LebloiS habe dem Kriegsgericht gestanden, Picquart und er, Leblol», feien von ihm vor einer geheimen Acten- mappe angetroffen worden. LebloiS bestreitet heute, dergleichen erklärt zu haben. Er habe nur gesagt: eine geheime Acten- mappe, nicht die, von der die Rede sei. Die Zeugen widersprechen einander fortwährend. Laborin eonstattrt, daß Oberst Henry früher gesagt habe, die beiden Obengenannten hättm in einer Actenmappe geblättert, während fie heute sagen, die Actenmappe sei geschloffen gewesen. Pari», 12. Februar. Prozeß Zola. Tin sehr wichtige» Resultat enthielt die Aussage deS Drehfus-BerthetdigerS, Demange. Derselbe erklärte, er wolle die Revision des gegen DrehfuS ergangenen Urtheils verlangen, weil er erfahren habe, daß eine Rechtswidrigkeit begangen worden sei. Plötzlich wurde der Zeuge von Clemenceau unterbrochen, welcher ihn fragte, ob die Rechtswidrigkeit, derentwegen Demange die Aanullirung deS Drehfus Prozesses verlangen wollte, nicht darin bestanden habe, daß er von seinem Freunde Talle erfahren hatte, ein Mitglied des Dreyfus-Schieds- gerichts habe Talle gesagt, daß dem Kriegsgericht ein geheimes Document mitgetheilt wurde? Ehe noch der Prä- fident Zeit hatte, den Mund aufzuthun, um die Beantwortung dieser Frage zu verhindern, sagte Demange blitzschnell: .Jawohl!" Dieses Jawohl wurde im unschuldigsten Tone der Welt gesagt und rief in dem Auditorium große Heiterkeit hervor. Diese Antwort bedeutet aber zugleich, daß die im DrehfuS-Prozeß begangene Rechtswidrigkeit nunmehr durch eine Zeugenaussage festgestellt ist. Der socialisttsche Abgeordnete JaurSs hielt tu Form einer Zeugenaussage eine großartige Rede. JauräS sprach lange von der Mittheilung be* geheimen DocumentS an daS DreyfuS-KriegSgericht und stellte seine Behauptungen als absolute Thatsachen hin. Dupuy und dessen Ministercollege DelcaS hätten ihm versichert, der KriegSmtntster Mercier habe im Ministerrathe niemals von der Mttthetlung des geheimen DocumentS etwa» gesagt. Das einzige geheime Document, von welchem Mercier im Ministerrathe gesprochen habe, sei da» Bordereau gewesen. Pari», 18. Februar. In Kreisen deS CassationShofeS wird nach den bisherigen Ergebnissen des ZolaproceffeS die Revision des DrehfuSprocefseS als zweifellos bezeichnet. Pari», 13. Februar. In parlamentarischen Kreisen will man aus den Worten, die der Kriegsminister gestern in der Kammer gesprochen hat, herauSlesen, daß im Cabinet Minister seien, die nicht absolute Gegner der Revision deS DrehfuSprocesseS find und daß Billot die Solidarität mit diesen Collegen von vornherein abgelehnt hat. Loudon, 12. Februar. .Daily News" meldet aus Odessa von gestern: ES verlautet aus TifliS, daß mehr als 60 Bataillone russischer Truppen bereit stehen, um in daS türkische Armenien einzurücken, falls in Konstantinopel gewisse Ereignisse eintreteu sollten. Auch daS Schwarze Meer-Geschwader werde zur activeu Verwendung völlig bereit stehen. Shrtstiauia, 12. Februar. Im heutigen Siaatsrath gab das ganze Cabinet seine Entlassung. Athen, 12. Februar. In hiesigen RegterungSkreisen hält man an der Ansicht fest, daß die Ernennung deS Prinzen Georg zum Gouverneur von Kreta nur noch eine Frage kurzer Zeit sei. Hier circulirt daS Gerücht, Prinz Georg werde sich noch vor dem Antritt seiner Petersburger Reise nach Konstantinopel begeben, um dem Sultan seine Aufwartung zu machen und demselben bei dieser Gelegenheit die loyalsten Versicherungen über seine künftige Haltung als Gouverneur von Kreta abzugeben. Newyork, 12. Februar. Der Postdampfer .Beend am" auS Rotterdam ist auf offener See auf ein Wrack oder rin Wrackstück gestoßen und gesunken. Der Dampfer .St. Louis" rettete Alle, die sich an Bord de» „Beeudam" befanden. Locales unb provinzieUes. Gießen, den 14. Februar 1898. •• Regiment» Außzeichnnng. Wir hören, daß Seine Königliche Hoheit der Groß Herzog die Absicht kundgegeben hat dem Infanterie-Regiment „Kaiser Wilhelm", aus Anlaß des im Juni stattfindenden 10jährigen Regierungs-Jubiläums Seiner Majestät des Kaiser», Haarbüsche zu verleihen. ** Eoncertverein. Wie überall anderwärts, so hatte auch für da» gestrige', für diese Saison letzte Kontert deS ConcertvereinS der Name des Künstlerpaare» Anna und Sagen Hildach ein zahlreiche» Publikum angelockt, da» sich, wie wir gleich hier bemerken wollen, für die von denselben dargebotenen Liederspenden äußerst dankbar zeigte. SS ist wahr: der Name Hildach genießt in allen deutschen Landen mit Recht einen guten Ruf, und doch wollte e» uu» scheinen, al« ob gestern da» geschätzte Künstlerpaar nicht völlig aus der Höhe seine» Könnens gestanden, und al» ob namentlich da» Organ de» Herrn Hildach, sei e» in Folge momentaner Jndirpofition, sei es durch Übergroße Anstrengungen aus Concertreisen, an Klangfülle und Schönheit besonders in den höheren Lagen etwa» eingebüßt hätte. Die Folge davon war, daß wir bei manchen seiner Liedervorträge un» nicht so zu erwärmen vermochten, wie wir e» erwartet hatten, und wenn sich das Publikum dennoch zu lebhaften BeifallsSußerungen hinreißen ließ, so dürfen wir dies getrost der überau» sauberen und vollendeten Gesangstechnik zuschreiben, die Überall mit vollem Recht an ihm gerühmt wirb, und die ihm den Rus, außer einem rontinirten Sänger auch einer der hervorragendsten Gesanglehrer der Gegenwart zu sein, für alle Zeiten sichern wird. Frau Hildach» Organ hat noch denselben angenehmen Wohllaut wie srüher, und in der Technik steht fie ihrem Gatten al» würdige Partnerin zur Seite. E» würde un» zu weit führen, wollten wir alle die einzelnen Nummern des umfangreichen Programm» besprechen, mit denen fie un» gestern erfreute- erwähnt sei nur, daß fie eine vorzügliche Interpretin der Compofifionen ihres Gemahls ist. Es war dem Publikum nicht zu verdenken, wenn e» ihr nach den beiden Kinderliedem noch eine Zugabe abjubelte. Bon den Duetten erschienen un» die Compofitionen von Schumann in der Wiedergabe die besten. Herr Harenberg aus Berlin führte die Begleitungen zu den Duetten und zu den Gesängen für Bariton angemessen durch, wahrend in den Liedern für Sopran Herr Hildach fich als ein feinfühliger bereuter Begleiter einführte. Pr. •• Stadttheater. Au» dem Theaterbureau geht un» die Mittheilnug zu, daß am Mittwoch den 16. ds. Mts. Herr Hermann Jarltz vom Köuigl. Hostheater in Cassel, der den hiefigen Theaterfreunden au» der Zeit der Casseler Hoftheater-Ensemble-Gastspiele im hiesigen Theaterverein noch in bester Erinnerung sein dürfte, in einer seiner besten Rollen, al» „Röcknitz" in „Glück im Winkel" im hiesigen Stadttheater gaftiren wird. — Donnerstag spielt Herr Hofschauspieler Hacker von Darmstadt hier den „Hamlet". ** Lesehalle Berein. Nachdem die Stadtverordnetenversammlung in daukenwerthester W-ise dem Verein da» südöstliche ThorhäuSchen am Seltersweg einschließlich Heizung und Beleuchtung unentgeltlich Überlassen hat, kann nunmehr mit der inneren Einrichtung des Lesehalle- Heim» begonnen werden. Alle Borarbeiten find bereit» rüstig gefördert, so daß man die Eröffnung in einer nicht zu fernen Zeit erhoffen darf. — Durch Schenkungen ist dem Verein bereit» eine beträchtliche Zahl Bücher zugewendet worden, deren Kaialogifiruvg auch schon in Augr.ff genommen ist. Ein demnächst zu erlassender Ausruf mit der Bitte um weitere Bücherzuwrndungen wird hoffentlich von dem gewünschten Erfolge begleitet sein. Die gleiche Hoffnung hegt man von der Aussendung einer HauSliste, in der unsere Mitbürger zum Beitritt und zur Bewilligung jährlicher Beiträge aufgefordert werden sollen. Zwar hat der Verein bis jetzt schon jährlich eine Summe, die da» achte Hundert bald erreicht, zur Verfügung, allein die Größe der gestellten Aufgabe erfordert das Zusammenwirken aller Kräfte. Es müssen Mittel beschafft werden, damit die geplante Einrichtung eine unserer Stadt würdige werden kann. Wir legen e» daher unseren Mitbürgern dringend anS Herz, uns ihre werkthätige Beihilfe nicht versagen zu wollen. ** Vieh-Berficherunglkaffe. Unter reger Theilnahme von Metzgern und Viehhändlern fand am Sonntag Nachmittag die von drm Vorstand der Fleischer-Innung einberufene Versammlung in der „Restauration Feidel" statt, welche den Zweck hatte, für die hiefigen Ochsen- und Schweinemetzger sowie für die Schweinehändler eine Viehverficheruvg». kaffe zu gründen, welche dieselben vor den beim Einkauf von Schlachtvieh entstehenden Verlusten schützm soll. In einem allgemein verständlich gehaltenen Referat berichtete der Obermeister der Innung, Herr Metzgermeister Pirr, wie die bereit» bestehende ViehverficherungSkaffe der RindSmetzger außer Rindern auch andere» Schlachtvieh, al» Ochsen, Schweine, Hammel rc., in die Versicherung ausnehme, die Aufnahme der Ochsen- und Schweinemetzger al» Mitglieder der Kasse aber ablehne, und alle von Seiten der Innung wiederholt gemachten versuche um Anschluß an dieselbe gescheitert wären, worauf die Ochsen- und Schweinemetzger eine eigene Ver- sicherung-kasse zu gründen beschlossen hätten. Herr Pirr bringt die bereit» im März 1896 an die Stadtverordnetenversammlung gerichtete Eingabe zur Kenntniß der Anwesenden, worin um Genehmigung der zu gründenden Kasse nachgesucht wird, ebenso die darauf erfolgte Antwort, wonach derselben kein Hinderniß entgegenfleht. Nachdem nunmehr alle Vorarbeiten erledigt, konnte der Vorstand der gestrigen Versammlung einen sorgfältig auSgearbeiteten Statuten Entwurf vorlegen, welcher nach eingehender Durch- berathnng unter Zustimmung sämmtlicher Anwesenden en dloo angenommen wurde. Eine erfreuliche Einmüthigkeit zeigte sich bei der darauf folgenden Wahl de» Vorstände», welcher aus sieben Personen besteht. E« wurden per Acclamarion einstimmig gewählt die Herren: Adolf Möhl al» erster Vorsitzender, Obermeister Pirr al» zweiter Vorsitzender, Fr. Sch örb als Schriftführer, Ernst Ludwig Sack al» Casfirer, Viehhändler Theiß-Grünberg, Gustav Sack und Jacob Brann al» Beisitzer. In daS nach dem Statut zu ernennende Schiedsgericht, welche» ans drei Personen zusammengesetzt ist, welche jedoch dem Vorstand nicht angehören dürfen, wurden gewählt die Herren: Oeconom Simon als Borfitzender, Hosmetzger Georg Möhl und Viehhändler Köhler-Ermenrod. Nachdem die genehmigten Statuten von sämmtlichen Anwesenden durch Namensunterschrift anerkannt und dadurch zugleich der Eintritt in die gegründete Kasse vollzogen war, gab Herr Pirr dem Wunsche Ausdruck, daß die Berficherungs-Kasse, welche bereit» am 1. März in Kraft tritt, die gehegten Erwartungen erfüllen, und in Zukunft fich al» eine lebensfähige Stütze im Metzgergewerbe bewähren möge. Mit herzlichem Danke für das bewiesene Interesse, schloß derselbe die Versammlung. •• Die Hauptversammlung bei Herein» für Bogel- und Geflügelzucht, welche gestern im Restaurant Royal abgehalten wurde, war überaus zahlreich besucht. Veterinär Scherrer besprach die Tuberculose beim Federvieh, die Hühnercholera und die GeflÜgeldiphterie, deren Ursachen und Symptome, sowie die zweckmäßige Behandlung der daran erkrankten Thiere. Der sehr interessante Bortrag fand den ungeteilten Beifall der Versammlung. — Die Mittheilungen über den Stand der Ausstellungs-Angelegenheit sanden keine Beanstandung. Bei der unter den Mitgliedern vorgenommenen Berloosung gewannen die Herren Max Rüger (Wallthor- straße) einen Stamm Italiener, Renker (Lollar) einen Rouen- Erpel usw. •• Die goldene Hochzeitlfeier begingen gestern in aller Stille Herr Bürgermeisterei-Secretär Wilhelm Demuth und seine Ehefrau Katharine, geb. Jacobi. Wir gratu- Uren herzlichst 1 •• Caruevalißische KappeNfitzuug. Die gestern Abend auf Lonh» Bierkeller stattgefundene carnevalistische Kappe«» fitzung de» Bauer'schen Gesangverein» war sehr zahlreich besucht. Die Darbietungen wurden sehr gut zum Beste« gegeben und fanden reichen Beifall. Da» Übliche Tänzchen machte einen allgemein befriedigenden Schluß. 4- Himbach, 11. Februar. Als beute Nachmittag die NeuwahleineSBürgermeistersfürden ausgeschiedenen Herrn Tugend beginnen sollte, gab eS Feuerlärm. In einer Scheuer war ein Brand auSgebrochen, der diese ein« äscherte und ein angrenzendes Wohnhaus stark beschädigte. Die Wahlhandlung wurde infolge dieser Störung auSgesetzt und soll auf einen anderen Tag vorgenommen werden. ♦ Karlsruhe, 12. Februar. Trompeter Schmidt vom Artillerie-Regiment hat fich gestern Abend mit seiner Ge- liebten, deren Persönlichkeit noch nicht festgestellt ist, im Lautersee hinter dem Stadtgarteu ertränkt. Seit Sonntag hatte sich Schmidt vom Regiment entfernt. Die Motive find unbekannt.' • EschweUer, 11. Februar. Im benachbarten Orte Roehe wurde durch die Polizei eine große Falschmünzer- werkstStte entdeckt und viele Falfificate, sowie Formen wurden beschlagnahm!. Ein Mitglied der Falschmünzerbande kam in Hast. Ctteratur nut KmHt Wenn je die Blicke der gesammten gebildeten Welt fich in ein- müthiger Anerkennung einer einzelnen Persönlichkeit zugewendet haben, so ist das bei Emile Zola der Fall gewesen, als er sich mit seinem mannesmuthigen Schreiben über die unselige, für die ganze Entwicklung Frankreichs so verhängnihvoll gewordenen Drry- fus Angelenheit an den Leiter der öffentlichen Angelegenheit seine» Vaterlandes wandte. Allerdings mutz au6 dem Begriffe der gebildeten Welt bei diesem Anlasse der grötzere Theil der Lande»- und Siammesangehörigen des Dichter« auSgeschieden werden, was indessen wenig verschlägt Angesichts der einhelligen Kundgebungen, die sich tür den muthigen Mann aus allen Eulturländern erhoben haben. Selten ist so wie gegenwärtig in Zola da» Idealbild de« recht- chaffenen und überzeugungStr ruen Mannes verwirklicht worden, wie der altrömische Dichter eS entwirft: „Ibn schreckt nicht die Wuth deS verblendeten Volkshausens, nicht der drohende Blick deS Tyrannen, nicht Siurmgeheul und WettergrauS; wenn der hohe HimmelSdom einstürzen sollte, würden die Trümmer einen treffen, der von Furcht nichts weitz." Nachdem Zola soeben seinen neuesten sensationellen Roman: „Paris", den Schlußstein der Trilogie „LourdeS RomPariS", beendet, wird er sich der freimüthig gestellten Aufgabe in der gewohnten Weife unterziehen. Eine deutsche Ausgabe von „Paris" begann soeben in „AuS fremden Zungen" (Stuttgart, Deutfche VerlagL-AnstaU) zu erscheinen. Sjiflfla Irr «mtmtai Jtatfeta Stotterin. Opernhaus. DienSiag den 15.Februar: Barbier von Sevilla. Mittwoch den 16. Februar: Wilhelm Teil. Donnerstag den 17. Februar: Boheme. Freitag den 18. Februar geschlossen. Samvtag den 19. Februar: A Basso Porto. Die Nürnderger Puppe. Sonntag den 20 Februar, Nachmittag« 3V» Uhr: Obersteiger. Abends 7 Uhr: Waffenschmied. «chausplel-an». Dienstag den 15. Februar: Johanne«. Mittwoch dm 16. Februar geschlossen. Donnerstag dm 17. Februar: Bartel Turas er. Freitag den 18. Februar: Johannes. SamStag dm 19. Februar: Die wilde Jagd. Sonntag dm 20. Februar, Nachmittags 3l/a Uhr: Hans Huckebein. Abmds 7 Uhr: Die wilde Jagd. Monta-dm21 Februar: Götz von Berlrchingen. AirchtteheAnzeigen der evang.Gemeinde. Montag den 14. Februar, Abends 8 Uhr: Bibelstunds im Confirmandensaal der Johanneskirche. Psalm 23. Pfarrer Dingeldey. taub» utib GrüuvaaO, 12Febr. Fruchtvreise 2Bcij.'nj». 19,60—00,00, Korn X 14,80-15,00, Gerste 16,68-17,00, Hafers 14,00-14 30, Erbsen 17—CO, Linsen JL 28,00, Wicken JL 00,00, Lein X 00,00, Kartoffeln X OOO, Samen X 00,10. — Mit der peroaltigen Zunahme des Verkehr« häufen sich leider auch die Eisenbahnkatastrophen in wahrhaft erschreckendem Matze. Um nur ein Jahr herauezugreisen, so sind nach einer von dem Königlich Preuhischen Minister der öffentlichen Arbeiten herau«- geaebenen Denkschrift allein rm Betriebsjabre 1895/96 verunglückt in Deutschland 314 und von diesen tödtuch 60. Die UnglückSfälle, die sich im Sommer 1897, d. h. im Halbjahr von April bi» September, mit auherordentlich schweren und beklagenSwerthen Folgm häuften, sind noch in aller Erinnerung. Nach der vorerwähnten Denkschrift ereigneten sich in dieser Zeit auf den preuhischen Staat»- bahnen 811 Unfälle, durch welche 230 Reisende verunglückten. Freudig mutz eS deshalb begrüßt werden, daß die Kölnische Unfall'Bee« sicherungsrlctie«.Gesellschaft in Ädln und die Wilhelm« in Magdeburg, Allgemeine Versicherung» «etien-Gesell- schäft, gemeinsam und solidarisch dem Publikum eine lebenslängliche Eisenbahnversicherung bieten und sich zum Ersätze verpflichten für die Folgen aller körperlichen Beschädigungen, die Jemand auf irgend einer dem öffentlichen Verkehr dienenden Eisenbahn der Welt, auch Kleinbahnen, Straßenbahnen, Pferdebahnen, eledrildjen Bahnen, Drahtseilbahnen, Hochbahnen, Untergrundbahnm und Zahnradbahnen dadurch erleidet, daß dem benutzten Eisenbahnzuge oder dem bmutztm Eisenbahnfahrzeuge selbst ein Unglück irgend welcher Art zufiötzt, insofern die erlittene körperliche Beschädigung innerhalb Jahresfrist nach dem Eintritt des Eisenbahnunglücks den Tod oder die Erwerbsunfähigkeit des Versicherten unmittelbar herdeigeführt hat. Dieser leb-nslängliche Schutz wird gewährt unter den denkbar günstigsten Bedingungen, in der einfachsten Form und zu einer äutzerft geringen, nur einmal zu entrichtenden Prämie. Diese Versicherung hat Gültig- fc’.t für die ganze Welt und patzt für Jedermann. Sie kann besonder» Denen nicht dringend genug empfohlen werden, die Leben und Gesundheit den vorgenannten Transportmitteln oft anzuvertrauen gezwungen find. Neueste Nachrichten. Depeschen deS Bureau „Herold". Berlin, 14. Februar. Wie da» „Kl.Joarr al" berichtet, krm e» gestern tu einem krößtrothetlS von Studenten besuchten Locale am Oranienburger Thor wegen de» ZolaPro- zesseS zn einer Schlägerei. Ein Händler mit Zolakarteu wurde von einem Studenten mit den Warten: „Verdammter Judenfchwiadel, elende Rcc ame" zurückgewiesen. Lin an 11»« bar ,r*’’1* Iih, lat।im. *5. ’ ««Wi» «ck Snnic i^id WwM M graelm, all er sich L^uvsüige, für die itzvoll gtoorttttn Drey- ®a> ingdtgmieil fcke, 16 bm Begriffe der ge- « rheil der Laridetz- und «v »erden, was tndefseo Mdgebmigrn, die sich für lündem crbobw baba. X« 3btilbtib de? rechl- serwirdiichl worden, n ilbreckt vtchi die Wmh »ende 8lid dei Tgrarmrv, i der dvde himmelsdom n trchm, der von Furcht n neuetzen ienfaliouelleu gie.Lovrdeg Rom PartS*, Ulm Ausgabe in der ge- u Ausgabe von „Paris" en' (Stuttgart, Deutsche S”ÄK L'L'L «lernt Die Moilde “ benachbarten Orte ft iS* **** BK -WPLN. oon 6(Dill<. Mittwoch Tfrittff ba 17. Februar: chloff«. EawStag btn Hüxnbtxitt Puyyr. PliW* vdrrsteiger. »richte . Herold"- u hechtet, . .AI doD h.i AoU-V1® hanoeS. Mwoch ba n 17. Februar: Bartel Hanner. LawStag da 'mrtag btn 20. Februar, ,n. «bad» 7 Uhr: Die von Lerlichingen. >ang.Gemeinde. H 8 Uhr: BiMIhmN Mv 23. porrn Dingeldt?. __ U-virchschast. le S Ä betoF 00,00, EI erfchr^bem W nach cir.« oon dar 7ul fcbdltn heraus« " . v^ungluti Drt MgWM, Mil biS aSäB M I» ich --u-> u/Zetnv'd °u -'-^'LnderM. xbnui. ^Ladbabvm L>A'S '■ -r bu Etben un schrank und sonst Mobiliar, ferner 1 Jagdgewehr, eine Anzahl Bilder, div. Goldschmuck ic. 1605 Engel, Gerichtsvollzieher. d:inpfchlumuii ÄVl. SchiMhMS. Freibank. 1610 Der Markt-Vorstand. 1580 Heute und Montag: natürlichen Wildunger Mineralwässer! bet Georg-Vietor- und Hele«en»O«elle find altbewährt und unübertroffen bei allen Rieten-, Glase«» u. Steinletde«, sehr wirksam bei Mage«» u. Darmka Sarrhen, StSrnuge« der Blutmischung, als Blutarmut^, Bleichsucht u.s.w. Waffer, käuflich in Mineralwasserhandl. u. Apotheken versendet in stets frisch.Füllung die Unterzeichnete. Versand in 1897 über 900,000 Flaschen. DaS im Handel vorkommende angebliche Wildunger Salz ist ein zum Theil ««lösliches, künstl- Fabrikat. Au8 hies. Quellen werden keine Salze bereitet- Schriften gratis u. frei. 177 Die Inspektion d. WUdunger Mineralguell.» «etien.Gesellsch. Preußische Kenten Derficherungs-Anstalt Gegründet 1838. BermSgenr »esond. «taatSansstcht. JPVAlWL 100 Millionen Mark. Versicherungen mit Gewinnanthetl oon sofort beginnenden oder aufgeschobenen Renten mit gleichbleibenden oder steigenden Beträgen zur Er- jj Höhung des Einkommens und Altersversorgung, Aussteuerversicherung. Geschäftspläne und Auskunft bei: 104 Heinrich Hochreuther in Vietze«, Südanlage 5. » Kölnische Unfall-Versicherungs-Actien- Rin-fleisch, sticht ladenrein, per Pfd. 52 Pfg. 8chweillesseisch nicht ladenrein, per Pfd. 51SPfg. DgMsliihks Sauerkraut Essig« und Haygurken, gut kochende Erbse«, Linsen und Bohnen empfiehlt 683 C. Roth IL, Waüthorstr. 5. Empfehle einen kräftigen, rein- chm«ckendeu,selbstgebraunten Kaffee Gesellschaft in Köln und die Wilhelma in Magdeburg, Allgemeine Versicherungs-Actien-Gesellschaft gewähren unter den kürzesten und liberalsten Versicherungsbediüg- ungen und unter solidarischer Haftbarkeit beider Gesellschaften Eisenbahn-Unfallversicherung auf Lebenszeit gegen einmalige Prämienzahlung oder Zahlung der gesammten Prämie in Vierteljahresbeträgen. Die Versicherung ist gültig auf allen dem öffentlichen Verkehr dienenden Eisenbahnen der ganzen Welt, auch auf Strassenbahnen jeder Art. — Die Versicherungssumme kann von Mk. 3000 bis Mk. 200,000 festgesetzt werden. Jeder Mensch ist aufnahmefähig, keiner wird ausgeschlossen. Nähere Auskunft ertbeilen die Directionen sowie die Vertreter der einen, wie der anderen Gesellschaft.____________________ 1591 Mittwoch den 16.Febr. 1898, 1583 ist die Krone aller Kaffeeverbesserungsmittel Nachmittags 2 Ubr, werden im Bieker'schen Saale versteigert: 1. SophaS, Commoden. Stühle, Sessel, Kletderschränke, 1 Verticow, eine Nähmaschine, 1 vollst. Bett, ein onticer Schreibtisch, 1 Kassaschrank, 1 Buffet, Spiegel 2 Hobelbänke, eine Partie Werrholz u. o. A. 2. ein Patentthürschlietzer. Versteigerung unter 2 bestimmt. 1587 Geißler. Gerichtsvollzieher. Mittwoch den 16.Fkbr. 1898, Nachmittags 2 Uhr, im Adler zu Gießen versteigere ich öffentlich gegen Baarzahlung: 1 Kuh, i Wagen, 1 Break, 3 Hobel» das Pfund zu Mk. 1.—. 0. Roth al., 369]________5 Walltho.straße 5. Kinder-Nährmittel Opels Mr-Zwieback (Kalkphosphathaltiges Nährmittel). Arrow-root Viscuit Hafermehl Malzextrakt, auch mit Eisen, Leber- thran oder Kalk, Medieiualweine Reiner Phosphor-Kalk Milchzucker Talep Kusekes Kiudermrhl Fleischpeptou Hasercaeao Eichelcacao Eichelkaffee Leberthrau re. re. empfiehlt die 1406 Adler-Drogerie CelterSweg 89. Otto Schaaf* Vorzügliches Speise-Hel, zum Kreppelbackeu besonders zu empfehlen, bei 1368 C. Roth II. Prima engt. Gummischuhe empfiehlt billigst PH. Schlatter. H Aug Wasserdichte Stiefelschmiere, einmal aufgetragen, macht daS Schuhwerk auf lange Zeit wasserdicht und geschmeidig. Dose 50 Pfg. Kanolin-^ederfett, conservtrt daS Leder und macht es bei öfterer Anwendung wasserdicht. Beste und billige Schuhschmiere. 1405 Zu haben in der Adter-Drogerie Settersweg 39, Otto Schaaf Elegante Nasken-Costüme und 995 Dominos zu verleihen und fertigt an A. Kretzschmar, Marktplatz 22. _________________________________823 Große Friedberger Geld-Lotterie. Ziehung vom 14 bis 16. März d. I. Hauptgewinne mk. 50,000, M 40,000, Mk. 30,000, Mk. 20000, Mk. 10000, 5 Gew. ä Mk. 2000 usw., nur baareS Geld ohne Abzug. Loose -t 2 Mk. 11 Stück 20 Mk., Porto und Lifte 30 Pfg. empfiehlt 1595 Richard Bucbacker, Gießen, Reue« VL«e 11. Giinsefedern ^volldauntg^voizüü^ Deckbetts. Pfd. 2.65 M- Dieselbe Sorte, ein wenig kräftiger, nicht ganz so daunig 2 M. Gänseschlachtsed., wie sie gerupft werden 1,50. Gerissene Fed. grau 1,75, halbweth 2^0, weiß 2,75, 3,00, 3,50 M. 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