13 und 15. "MtM «iu fi6e> etl’ UmM. egnng. av nach w ?“•*» “ ernchtet habe, ^nbte m danke, bitte ich meint "e'-nein neuen Unternchm« achtungsvoll Amend. iHtllng! von meinem fei. Manne W ipkmKM Weife weitersühre und bitte S hiesiges und Mmäüitztt meinem Manne gefchrüte 1195a ickrath. senj ____ -— * inmentenkasten \ liGabete, Bügele^ * asten I * jackwaschinen । zer sei 10. Nr. 293 Drittes Blatt. Mittwoch den 14. December 1898 Wtbd UtM Bh Inlne^mt ki öentogi. 3>« ditfrtnrr »«»inteirittcr •et kn kw Anzeiger »SchcnUtth viermal fctidegt Gießener A nzeiger DirrttljiNdN 2 Mark 20 PS, meeotlid) 76 PP mit ©nngert»^«. vei Poßktz», 9 Mark 60 PS» viertel tichrttch. ■eee|mt Anzeige» zu kr Nachmittag« fftt ka «lgenk» T*i «rscheinente, Nummer bl« Barst. 10 Uhr. General-Anzeiger ANe Anzeigen-Vcrmittlmi,«ßeL« k« In- nutz ^rieinOM «tzrnen Anzeigen für den Gießener tnfrtyr nrtgaf 2lints» und Zlnzeigcblutt für den Ureis Giefzen. | Gratisbeilage: Gießener Fmickteickliitter. -----—1— ; 1 ■ ■■■RHB »refft für Depeschen: >«|iti$i#a«e. Sieben, 13 December 1898. •* Beim Herannahen bei Weihnachts-Packetverkehrs erscheint es uns angezeigt, auf verschiedene Punkt: hinzuwersen, deren Beachtung für die Absender von Packeteu besonder! wichtig unb geeignet ist, das Publikum vor Nachthetlen und Unannehmlichkeiten zu schützen. Die Packete sind dauerhaft zu verpacken. Dünne Pappkasten, schwache Schachteln, Eigarren- kosten rc. find nicht zu benutzen. Die Aufschrift der Packete muß deutlich, vollständig unb haltbar hergestellt fein. Kann die Aufschrift nicht in deutlicher Weise auf da» Packet gefitzt werden, so empfiehlt sich die Verwendung eines Blattes weißen Papiers, welches der ganzen Fläche nach fest aufgeklebt werden wnß. Bet Fleischsendungen und solchen Gegenständen in Leinwandverpackung, welche Feuchtigkeit, Fett, Blut rc. ab* setzen, darf die Aufschrift nicht auf die Umhüllung geklebt werden. Am zweckmäßigsten find gebrrckre Aufschriften auf weißem Papier. Dagegen dürfen Formulare zu Post-Packet- adreffen für P^cketausschristen nicht verwendet werden. Es ist rathsam, dem Inhalt der Packetsendungen einen Zettel beb zufügen, der die vollständige Adresse enthält. Der Name bei Bestimmungsorts muß stets recht groß unb kräftig gebrückt ober geschrieben sein. Die Pack taufschrift muß sämmtliche Angaben ber Begleitadrefle enthalten, zutreffenden Fall! also den Frankovermerk, den Nachnahmebetrag nebst Name und Wohnung de! Absenders, den vermerk der Eilbestellung uiw., damit im Fall des Verlustes der Begleitadresse das Packet auch ohne dieselbe dem Empfänger ausgehändigt werden kann. Auf Packeteu nach größeren Orten ist die Wohnung des Empfängers, ans Packeteu nach Berlin auch der Buchstabe br» Postbezirks (C., W., So. usw.) anzugeben. Zur Beschleunigung bes Betriebes trägt es wesentlich bet, wenn bie Packete fr an litt ausgeliefert werben- bie Vereinigung mehrerer Packete zu einer Begleitadresse Ist thunlichst zu vermeiden. Aeltere Aufschriften rc., die sich auf ben Berpackungsstoff etwa noch befinden, müssen vor der Ablieferung vollständig beseitigt oder unkenntlich gemacht sein. Bei dem außerordentlichen Anschwellen des Verkehrs ist e! nicht thunllch, bie gewöhnlichen Besörbervngsfristen einzuhalten und namentlich auf weitere Entfernungen eine Gewähr für rechtzeitige Zustellung vor dem Weihnachtsfest zu übernehmen, wenn die Packete erst am 22. December ober noch später eingeliefert werden. ** Ausgabe eines neuen Wörterverzeichnisses für Telegramme in verabredeter Sprache. Auf Grund eines Beschlusses der letzten internationalen Telegraphen-Eonfereuz ist das Internationale Bureau der Telegraphen-Verwaltungen In Bern zur Zelt damit beschäftigt, ein gegen da! bisherige wesentlich vermehrtes und verbessertes amtliches Wörterverzetchniß zum Gebrauch bei Abfassung von Telegrammen in verabredeter Sprache ausznstellen. Das Wörterverzelchniß hat den Zweck, sowohl die Abfassung von Telegrammen In verabredeter Sprache zu vereinfachen und zu erleichtern, al» auch größere Sicherheit bet der telegraphischen liebermittelurg herbeizuführen. Ans den darin enthaltenen Wörtern können die Aufgeber von Telegrammen in verabredeter Sprache ihre Wahl zur Herstellung eine! für ihre Bedürfnisse geeigneten Wörterbuches treffen. Bon einem Zeitpunkt ab, der wahrscheinlich durch die nächste, 1901 in London stattfindende Telegraphen- Eonfereuz festgesetzt werden wird, dürfen zur Abfassung von Telegrammen tu verabredeter Sprache nur noch Wörter aus dem amtlichen Wörterverzelchniß verwendet werden. Alle anderen ® örter, mögen fie den bis dahin benutzten Prlvat- wörterbüchern oder dem bisherigen amtlichen Wörterverzeichnisse entnommen werden, find dann unzulässig. Bvrausficht- lich wird das neue Wörterverzetchniß wenigstens 280 Druckbogen in drei Banden umfassen. Jeder der beiden ersten Bände wird etwa den Umfang des gegenwärtigen amtlichen Wörterverzeichnisses haben. Der Prell bei ganzen Werke! läßt sich noch nicht feststellen- das bisherige hat ohne bis Versendungsgebühren 8 Mk g«kostet. Der erste Banb soll Im November 1899, ber zweite im Juli 1900 unb ber brüte Ende December 1900 oder spätesten! im Januar 1901 erscheinen. Bestellungen auf Exemplare bei neuen amtlichen Wörterverzeichnisse! werben bt! zum 81. December dl Jl. von allen Telegraphenanstalten entgegengenommen. Auf Aul- führung späterer Bestellungen kann m-t Sicherheit nicht gerechnet werden- außerdem würden sich die Besteller dann unmittelbar an da! Internationale Bureau der Telegraphenverwaltungen in Bern zu wenden haben. r. Staufenberg, 12. December. Nach kurzer Zeit — kaum eine Woche ist vergangen — und schon wieder mußten Löschmannschaften zmammentreten, nm einem gestern Abend ausgebrocheneu Brande zu wehren. Dielmal sind zwei Häuser mit Scheuern ein Raub der Flammen geworden. Die Ursachen bei Brande! find unbekannt, doch sicher hat man es mit einem Brandstifter zu thun, denn auf dem Thnrme fand man einen Zettel mtt dem verheißungsvollen Inhalt, daß es noch zweimal hier brennen würde. — Einen gleichen Zettel sand man Im benachbarten Daubringen. — Allendorf a. d. Lda., 11. December. Heute fand hier der Laudwirth Ludwig Faulstich durch einen Sturz in feiner Scheuer ein tragisches Ende. — Ein weiterer Unglücksfall widerfuhr gestern einem im vorigen Jahre von hier nach Nordeck verheiratheten Manne Namens Johannes Reinhardt. Dieser wurde, als er itn Nordecker Stein- bruche eine versagende Ladung Pulver ausbohren wollte, durch Explosion des Sprengstoff:» en Händen und Beinen so schwer verletzt, daß er nach Gießen In die Klinik gebracht werden mußte. 0. Aus Lberhessen, 11. December. Hochstapelei auf bem Laube! ist bas Neueste unb mag zu Nutz unb Frommen der freundlichen Leser biefer Zeitung hier folgen, kürzlich kam ein reputirlich ansschauenbes Mädchen nach N. zu einer anständigen Familie, berief fich auf ein dieser Fanrilte befreundetes Haus auf dem Nachbardorse und verwirthete sich an bie Familie tu N. Hierbei wurde verabredet, daß der Eintritt tn den Dienst am 3. We hnachtsseiertage zu erfolgen habe, das Mädchen empfing 2 Mk. Miethgeld und ging nach empfangener Bewirthnng freundlich dankend von dannen. Etliche Tage später begegnete der Miether seinem Freunde von dem Nachbarorte und bezog fich aus das Ihm zugesandte, empfohlene und gemietete Mädchen, das einen recht guten Eindruck gemacht habe. »Die Person hat uns tn schlauer Weise ausgeforscht und Ist vergnügt abgesegelt, zum Andenken nahm sie den werthvollen Ring meiner Tochter mit, der neben auf der Lommode lag/ antwortete der Freund. „Wir find also beide Hintergangene sprach der erste und verabschiedete fich. Etliche Tage später kam er nach Gießen und begegnete hier der Person, bie fich bei seinem Anblick unb noch ehe ihm klar war, was er zu thun habe, schleunigst nnfichtbar machte. Das Manöver, welches bie Donna in unserer Segenb aus- führte, dürste auch anderwärts versucht werden, darum soll hier auf diese Hochstaplerin aufmerksam gemacht werden. Ditte achten Sie auf meine Schaufenster. 5 12294 Hermmm Aktz- Wiisbms 5, MmsM- ui MiitiiirtB. Concert-Verein 12303 Fiamuos 12308 Aug. Förster, Lich. Schlechtendal-Hallier, * "‘•‘"iT.S"; in allen Größen (gesetzlich gestempelt) stets auf Lager und werden dieselben zu äußerst billigen Preisen berechnet. 12309 101.20 U) .4V 1 /g jUC|lCLl. öuucmn 94.50 4 Ung. Gold-Rente Faul Richter 1887 Tieseumg 19 Tieftkweg 19 31/. Hambrgr. Hyp Bk. unk. b. 1908 4 Preuß.HyP A.Bkunk b.1900 B1/, Frankstr. Hyp. Bk unk. b. 1906 99 00 31/, Frkf. Hyp. Cred.V. unk. b. 1906 98.20 Brief Americ. 4.17 Karl Kuhl, chruöenöeslher 302.25 Darmst. Bk.-Actien I12166 1252532525 WMlWWW Vereine (Osten e Stellen Ucrmietlimnv'n 4 4 3 6 100.20 00.00 85.25 101.60 24 50 98.25 47.90 99.00 100.50 100.00 100.75 D D 8 y ö s Buchbinderei empfiehlt sich in Geld 80.75 169.05 4.187, Brief 16.20 20.43 4.21 Slbendeourfe: 153.60 I Oesterr. Credit-Actien Habe eine Anzahl wenig gebrauchter Pianinos und Flügel von den ersten Firmen auf Lager, wie Bechstein, Blüthner, Lipp & Sohn, Jback, Schied mayer und 12117] Suche ein älteres, tüchtiges Mädchen für Haus- und Küchenarbeit aus gleich oder Weihnachten. Frau Director Pascoe. Wiesecker Streusand I Um allen böswillig verbreiteten Gerüchten die Spitze abzubrechen, erkläre ich hiermit, daß in meiner Sandgrube zu jeder Zeit und bei gutcr Abfahrt Sand zu denselben Preisen wie früher zu haben ist. Habe noch größere Posten magere Stück-Nutz t I, 111 und IV, la. melt. und Förder-Kohlen, sowie Giebgrnh der 3erf.cn Hoffnungsthal und Rabe fr« April abzugeben. 1230b Moritz Lindenstruth, jranksiirt a. M., ßahnstrchk 20. Großherzogliche Bürgermeisterei Birklar. Müller. Ob er-Bessin gen, den 12. December 1898. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Bessingen. Kühn. Portugiesen Mexicaner Monopol-Griechen von Saasen, den 13. December 1898. Großherzogliche Bürgermeisterei Saasen. Schmitt. 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Tages-Ordnung: Stellungnahme des Concert-Bereins zu der Verweigerung der Stadtkirche durch den Kirchenvorstand. 12028 Geldforle nr Geld 16.16 Franz. Banknoten Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Birklar pro $899/1900 liegt vom 16. December d. I. an acht Tage lang zur Einsicht der Interessenten auf hiesiger Bürgermeisterei offen. Birklar, den 13. December 1898. Galaktme-Arbertku, lawie im EmalMk von Kilderu in solider und billiger SluSführnng. 12076 Lager in Gold- und Politur-Leisten, sowie in fertigen Rahmen. Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Saasen für das R chnungsjahr 1899/1900 liegt vom 16. December d. I. an auf dem Bürgermeisterei-Büreau dahier acht Tage lang offen. PnMma WtaplWk Neuen-Bäue 1. Diese Woche: [12225 Schweiz. Berner Oberland, Thuner ^£535$ See, Reichenbach und Giesbachfälle, Grindel« wald, Gletscher, Jungfrau, j Interlaken, Bern, Staubachfall rc. Versteigerung. Mittwoch den 14. December, Vormittags 11 Uhr, versteigere ich im Güterschuppen der früheren Oberhessischen Eisenbahn für Rechnung den es angeht: 100 Zock Wthkumehl auf Grund des § 343 H.-G -B. gegen Baarzahlung. „ 12291 Born, Gerichtsvollzieher. Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Ober-Besstngeu für das Jahr 1899/1900 l-egt vom 15. December d. I. an acht Tage lang auf hiesiger Bürgermeisterei zur Einsicht der Betheiligten offen. Kasßa-Gclli-ftlisk. Ziehung vom 20. bis 21. December. Hauptgew. 13000 Mk., zusammen 2290 Geldgew. — 40000 Mk. Loose A 1 Mk., U Stück 10 Mk., Liste 20 Pfg., empfiehlt 11825 Richard Buchacker, Gießen, Neuen-Bäue 11. Spiele empfiehlt 12165 I. Ricktt'scht önWiAung, Südanlage 5. 20 Franken-St. Engt. 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