Erstes Gießener Anzeiger Heneral-Neiger Amt— uitb Anzeigeblatt für den Kreis Gieren. Gratisbeilage: Gießener Fmnilienblätter il 1898. 3752 noch die Unabhängigkeit Cuba» sofort proclamireu will. Ueder -kurz oder lang gilt der Krteg doch als unvermeidlich. Mac Taschextract Alle Anzeigen-BermittlungSstellen deS In- und Ausland«» nehmen Anzeigen für den Gießener Anzerger entgrgar. Annahme eea Anzeigen zu der Nachmittags für den ^»lgeuden Lag erscheinenden Nummer bis Sorm. 10 Uhr. ade«, reinigt In Sprenger’« Expedition und Druckerei: Fchnkßrng« Mr. 1. Leonberg, 12. April. Sonntag Nacht >/t10 Uhr brach in einem von vier Familien bewohnten Hause, und zwar in den unteren Räumen, Feuer ans. Dre Treppen standen sofort in Flammen, so daß die Bewohner fich durch die Fenster retten mußten. Ein Kind ist dabei verbrannt. Ein alter Mann erlitt so schwere Brandwunden, daß er gestern im Spital verstorben ist. Auch der Vater deS verbrannten Kindes erlitt erhebliche Brandwunden und liegt im Kranken- Hause. Sine zum Besuch anwesende Frau aus Cannstadt brach bet dem Sprung auS dem Fenster einen Fuß. Die Feuer- wehr konnte die Nebengebäude retten. Professor Mommsen erwartet. e m ( Ruhrort, 12. April. DaS große Kaufhaus Gerson u. Co. steht in Hellen Flammen. ES scheint größten- rhetls verloren zu sein. Adresse für Depeschen: Za,ei,er Hieße«. Fernsprecher Nr. 51. ivtrüvie blenz a Rh. trbtmtt'dtt bei mih. Wti me(L W. Achtermann, t imatnlranlt, 8-e-t'sdors, Nezagspret» vierteljährlich 2 Mark 20 Pfg- monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohn- Gei PoSb^ug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. Ziehung unbegründet. Berlin, 12. April. Dem „Berl. Tagebl." wird aus Madrid telegraphtrt: Die Regierung erhielt den Wortlaut 4er Botschast Mac KinlehS erst spät in der Nacht. Die Botschast macht keinen günstigen Eindruck, obwohl der Präsident die Insurgenten weder als Krirgepartri anerkannt, an!!! Sroz, 12. April. In der LaodeScouferenz der Bäcker- g e hilf en Steiermark- wurde der S trik e beschlossen, wenn nicht die vollständige Sonntagsruhe, eine neunstündige Arbeitszeit, ein Mtntmalwochenlohu von 9 st., freie- Gebäck, Ab- fchaffuvg von Kost und Logis bei den Meistern bewilligt werden. Ferner wurde die Einberufung einer Retch-conferenz der Bäcker Oesterreich- beschlossen behufs Proclamiruug de» GeneralstrikeS. Triest, 12. April. Bor dem Absteige-Quartier des hier eiugetroffeoen Bürgermeisters Lueger dewo.'strtrteu Nacht- mehrere Hundert Socialdemokraten, welche Lueger eine Katzenmusik machten. Die Polizei nahm mehrere Der- Haftungen vor. Rom, 12. April. Gutem Vernehmen nach wird der „Osservatore Romano" heute Abend die auf da- Borgeheu de - Papste- in der cubanischen Frage bezüglichen Schrift- stücke veröffentlichen. London, 12. April. Die hiesige Geschäftswelt beurtheilt die Botschaft Mac Kinleys friedlich. Die Journale verhalten sich aber sehr reservirt. Au- New-York wird gemeldet, daß die amerikanische FrtedeoSpartei wieder recht zu- verfichtltch auftrete und den Frieden nur dann für gefährdet halte, wenn Spanien den Krieg erklären solle. Eine hervorragende Persönlichkeit New Yorks gab ihrer Ansicht dahin Ausdruck, daß nunmehr die amerikanische KrtegSlust eine- langsamen Todes sterbe. Loudon, 12. April. Nach hier rtngegangenen Meldungen aus Havanna verursacht dort große Ueberraschung, ja fast Bestürzung, der Beseh! von Madrid, die Feindseligkeiten gegen die Insurgenten eiuzustelleu. Blanco berief den Cabioet-rath, der bi- Mitternacht tagte. Dann versammelte Blanco alle in Havanna befindlichen Offiziere. Es wurde beschloffen, um genaue Instruction und um Erklärung der Ordre sofort nach Madrid zu kabeln. Petersburg, 12. April. Die Geheimpolizei verhaftete 86 Personen der verschiedensten GesellschaftSklaffen, darunter 64 Studenten und Studentinnen. Au- den Vorgefundenen Broschüren und Büchern soll hervorgrhen, daß die Verhafteten fich socialistischer Agitationen schuldig gemacht haben. In Moskau, Kiew und Odeffa haben gleichfalls Verhaftungen stattgefuudeo. Petersburg, 12. April. Der mit 22,000 Pud Mehl, welche Kaiser Nicolau- den No thleid enden auf Kreta spendete, nach Kreta abgegangene russische Dampfer ist dort etngetroffen. Admiral Skchdlow wird die Bertheilung de» Mehle« zum griechischen Osterfeste vornehmen. Madrid, 12. April. Trotz Gewährung deS Waffenstillstandes hegt die Regierung nur geringe Hoffnung auf Erhaltung des Friedens. Man ist überzeugt, daß die Insurgenten den Waffenstillstand zurückweisen werden und daß Amerika die Annexion der Insel austreben wird. Die Sprache der Militärblätter ist geradezu revolutionär. Die Regierung confiScirte da- Organ WeylerS: „National" und inhibirte mehr als 300 Zeitung- Depeschen. Washington, 12. April. Sofort nach dem letzten CabiuetS- rath erhielt das fliegende Geschwader, welche- gestern Nacht Old-Point verlaffeu sollte, versiegelte Ordre-. Washington, 12. April. Der vom Geueralconsul Lee über die Lage auf Cuba erstattete Bericht veranschlagt die Zahl der von der Landbevölkerung in den cubanischen Provinzen am Hungertode Gestorbenen auf 200000. Der Bericht schildert die Lage der Bewohner der Insel in düsteren Farben und beschreibt verschiedene gräßliche Scenen, so sollen z. B. in der Stadt Havanna selbst etwa 460 sterbende Frauen und Kinder wie Thiere zusammengepfercht mit bereit- Ge- storbrneu zusammen auf der Erde liegen, ohne daß auf Reinlichkeit die geringste Rücksicht genommen und ohne daß ihnen die geringste Hilfe gewährt werde. Sie sollen nicht einmal Waffer erhalten können. Nr. »« Erscheint tägNch mit Ausnahme deS Montags. Di« Gießener IM«itieaStätter Derben dem Anzeiger W-chentltch viermal bcigekgL jjs Wqn Sch M «u ba 6*1* , Siner, «, WM* a»f einet »m, 1898 dm Stipe* OTre awgebetmt wein, Wen benötigt merta üen. unge Männer, welch; w ■gernftalt besuchen oder be- 1 Serben beabsichtigen, sind Zeugnissen belegt, durch ihn >rr hsuvAdt ihrer Provui), ; die Argenneisierei Mainz, aus Oberhesseil an im 1. Mai d. I. gelangen Deutsches Berlin, 12. April. Der „Local-Anzeiger" erfährt zu dem Telegramm des Kaiser- an den hiesigen britischen Botschafter Str Frank La-celle- mit Bezug auf den Sieg »er Engländer, der Kaiser habe der hiesigen großbritannischen Botschaft witgrtheilt, er habe au- Kairo erfahren, daß eine entscheidende Schlacht im Gange sei- er bäte, sobald e» Möglich sei, um eine Nachricht über den Verlauf und Au-gang de» Gefechte». Diese Anfrage sei, so berichtet der „Local- Anzeiger" weiter, Nachmittag- zwischen 2 und 3 Uhr erfolgt «vd bereit» um 8»/, Uhr Abend» habe der Kaiser die ent- sprechenden Mitthetlungeu erhalten. Die Antwort de- Kaiser» und da- Glückwunschtelegramm trafen bei der Botschaft nach Mitternacht ein. General Kttchener und der englische diplomatische Agent in Kairo haben an den Kaiser bereit» ein Danktelegramm gesandt. Heute Vormittag fand ein Depeschenwechsel zwischen dem Kaiser und der Königin Dic^ria Katt. Berlin, 12. April. Die „Nordd. Allgem. Ztg." stellt gegenüber den neuerdings verbreiteten Gerüchten von bevorstehenden Veränderungen au der Spitze einzelner preußischer Ministerien, insbesondere derjenigen des Innern und des CulluS, officiöS fest, daß ein Wechsel in dea leitenden Stellen weder zur Zett in Frage steht, noch für später in» Auge gefaßt ist. Die Gerüchte seien in jeder Be- lo8 dk» is. gto| ürsL ta JJj Kinley- Angriffe auf Spanien rufen einen deprtmireuden Eindruck hervor. Sagasta sagte, noch niemals habe ein Staatsoberhaupt tu einem osficiellen Aktenstücke tu einem derartigen Tone zu einer fremden Regierung gesprochen. In .der militärischen Partei herrscht große Aufregung. Berliu, 12. April. Der „Retchsauzetger" veröffentlicht einen Erlaß des Staat-miuisters des Innern audie Oberpräfidenten der Provinzen mit gemischt sprachlicher Bevölkerung vom heutigen Tage. Ja diesem Erlaß heißt e». In den Provinzen gemischt sprachlicher Bevölkerung und nationaler Gegensätze liegt die Aufgabe der Staatsregierung, das deutsch'nationale und preußische StaatSbewußtsein in der Bevölkerung zu stärken, legt auch den Beamten de» Stabes und der Gemeinden einschließlich der Lehrer besondere Pflichten auf. ES liegt ihnen ob, den vaterländischen Grift zu kräftigen und die darauf gerichteten Bestrebungen der deutschen Be- bölkrrung zu unterstützen. Wenn die Gelegenheit geboten ist, soll auch außerdienstlich eine rege Mitwirkung bei allen be- rechttgten Bestrebungen zur Hebung deutscher Wohlfahrt stattfinden. DaS Staatsministerium weist in dieser Richtung vorzugsweise hin auf die Begründung von wirthschaftlichen Genoffenschaften, die Bereitstellung deutscher, der Bevölkerung zugänglicher BildangSmittel, die Grüadung und Erhaltung patriotischer Vereine, die Schaffung geselliger Vereinigungspunkte, die Unterstützung der in ihrer Existenz und deutschen Nationalität gesährdeteu Bevölkerungtklaffen und Einzelner, die Förderung von Heilanstalten u. s. w. Dabei ist jede» aggressive Vorgehen gegen die fremdsprachliche Bevölkerung zu vermeiden und den willigen Elementen derselben die Theilnahme überall offen zu halten. ...... Berlin, 12. April. Die „Vosfische Zeitung" schreibt. Der Profeffor der Kunstakademie und Historienmaler Otto Knille ist in Meran gestorben. Homburg v. d. H., 12. April. Der Kaiser reist am Douner-tag nach Wiesbaden, woselbst erodier Tage verbleibt. Er gedenkt daselbst allabendlich das Theater zu besuchen. Am 18. dS. wird er wieder nach Homburg zurückkehren und daselbst bis zu seiner Abreise zu den JubiläamSfeierltchketteu nach Dresden verbleiben. Der Aufenthalt der Kaiserin dürfte noch vier 2Bot* m währen. Die kaiserlichen Prinzen, welche heute nach Plön abretsen sollten, werden noch bis Ende dikstt Woche hier derbletbeo. Heute trafen zum Bor» traue beim Kaiser der ®taat«ftcntär be« WartmamiS, Eontriadmiral Ttrpitz und der Ches de« Martuecubiuet-, Eoutreadmiral Frhr. c. Seudeu-Bibran, hier -in. Morgen «erden der Sh-s de« CivilcabinetS, Dr. v. LucanuS, und chäft otir,ÄltooiWe14 enplatz arke - FF - ,,Ui» «Ui« * 60 W u„6 gromi ,, qleichn Güte, irtrng- Pr W ^»nnnArtzeröstet 120 PiS- . «ohnenkaffee * von S Steffi* Whig. r.. . 2BB8 ni?8 Berlin tut» prwhtiUOw. ** Biete*, den 13. April •• Persoualte». ®e. Kgl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, den Oberamt»richter bet de« Amtsgericht Osthofen, Friedrich Christian Dahlmann, auf sein Nachsucheu in den Ruhestand zu versetzen, den Sret»- schuliuspector bei der KreiSschulcommifftou Heppenheim, Philip» Teib, zum KretSschultnspector bet der Kretrschulcomwifsiou Bingen, und den Lehrer am Tchullehrersemiuar zu BeuS- heim, Franz Sch rod, zum Kreirschulinspector bet der Krei»- schulcommiffion Heppenheim zu ernennen, dem Amtsrichter bet dem Amtsgericht Mainz, August Hattemer, de« Character als AmtSgerichtSrath zu verleihen, den provisorischen Lehrer am Schullehrersemtnar zu Friedberg, Konrad Alle», zum Lehrer an dieser Anstalt, den Amtsrichter bet dem Amtsgericht Ortcaberg, Heinrich Gtller, zum Oberamt», richter bet diesem Gericht, und den Landrichter bei dem Landgericht der Provinz Starkenburg, Max Schilling- Trygophoru» zum LaudgerichtSrath bei diesem Gericht z« ernennen. „, „ , *• Keiegerkameradfchaft „Hafsia". Einer sicheren Nach- richt zufolge beabsichtigt Herr Oberstlieuteoant Caspary krankheitshalber da» Präsidium der Kriegerkameradschaft „Haffta" uiederzulegen. Diese Kunde wird alle Mit. glteder der „Haffta" mit tiefem Bedauern erfüllen. Die Ernennung eine» Nachfolger» wird durch den Großherzog, de« Protektor der „Haffta", erfolgen. Der 15. deutfche Feuervehrlag wird in der Zeit vom 9. bi» 12. Juli d. I. in Charlotte uburg stattstaden. Mit dem Feuerwehrtage ist eine Ausstellung von Feuerlösch- geräthschaften und allen Erzeugniffen, welche mit dem Feuerwehrwesen in Zusammenhang stehen, tu Aurficht genommen. Der Preis der Theilnehmerkarte beträgt Mk. 3.50 Die Karte berechtigt zur Theilnahme an den Berhandlangeu und Versammlungen, zum Besuch der Ausstellung während der ganzen Dauer derselben, und gewährt Anspruch auf freie» Quartier, sowie auf die von den Eisenbahnverwaltungen ge- währten Fahrvergünsttgungen. Anfragen find zu richten zu Händen des HauptauSschuffe», Charlottenburg, Feuerwehr- dienstgebäude. •• Wetterbeeicht. Mit Ausnahme des äußersten Süd- westen- bedeckt wieder ein sehr unregelmäßig vertheilter Druck ganz Europa. DaS Hauptcentrum desselben liegt über der Nordsee. Die Witterung ist auf unserem Gebiete unbeständig, zeitweise unruhig und stellenweise Niederschläge. Dir Temperaturen sind zurückgrgaugen. — Voraussichtliche Witterung: Zunächst noch unbeständig. • Bahuprojecte. Einem „Eingesandt" entnimmt die „Darmst. Ztg.": In jüngster Zeit schwirren, seitdem man hier mit einem Eisenbahnproject an den Tag getreten ist, allerhand mögliche und unmögliche derartige Projekte durch die Lust. So wird neuerdtug» im Anschluß an Kircyhain— Nieder Gemünden vielfach von eioemProject Nieder- Gemünden— Großfelda—Kestrich-Thal zwischen Stumpertenrod und Köddingen über den sogen. Wannhof mit Bahnhof Ulrichstein- Helpershain nach Schotten und von Ulrichstein ab Kreuzung nach Herbstein gesprochen. Sehen wir einmal von der Schwierigkeit, von Nteder-Gemünden nach Großfelda zu kommen, von vornherein ganz ab, so ist doch sehr zu bedenke«, ob es überhaupt möglich, auf einer Strecke von 10 Kilometer bi» zum Wannhof eine Steigung von über 300 Meter yt überwinden, zumal fast gar keine Gelegenheit gegeben ist, einigermaßen bedeutende Curven einzulegen. Außerdem würde diese Bahn außer Großselda gar keinen bedeutenden Ort be- rühren- Stumpertenrod, der einzige größere Ort aus dieser Linie, würde eventuell gemeinschaftlich mit Köddingen an de« östlichen Abhang einen Bahnhof bekommen, d. h. gerade so weit zur Bahn haben, wie bei der bereit» vorgeschlagene« Linie dem Ohmthal entlang. Auch müßte e» bei dem Groß- ftldaer Projekt erst einen neuen Weg zum Bahnhof bauen, ebenso Köddingen. Sollte ferner ein Anschluß nach Schotte« versucht werden, so könnte ein solcher nur unter Ueberwindung sehr bedeutender Schwierigkeiten ermöglicht werden- u. a. müßte auch der Bahnhof in Schotten verlegt werden usw. Bezüglich der Rücksichten aus den MobtlmachungSsall käme noch mehr die Linie Mücke—Ulrichstein—Herbstein in Betracht, denn in einem solchen Falle würde Gießen eine ganz andere Bedeutung gewinnen, wie Kirchhain oder Marburg, und würde durch unsere projrcttrte Nebenbahn ebenso gut eine Entlastung der Bahnliaie Kaffel—Gießen—Frankfurt, sowie der andere« in Gießen einmündeuden Bahnen gegeben werden, indem man s einen Theil der Truppen über Alsfeld, den anderen über Ulrichstein nach Lauterbach tu die Linie Fulda, und wenn einmal Grebeohaiu-Elm gebaut ist, bittet über diese letztere Linie nach Süden und Südwesten führen würde. @1 ist eben In gebirgigem Gelände nicht möglich, daß man vor jeden Kirchthum einen Bahnhof setzt, man sollte deßhalb alle kleinlichen Sonderwünsche weglafseu und nur dar allein im Auge behalten, was erreicht werden kann und zum allgemeinen Bolksbesten dient. Gehen wir von diesem Standpunkt au«, so ist es in Anbetracht aller angeführten Punkte allein zu empfehlen, wenn die projrctirte Linie Mücke—Ulrichstein- Herbstein mit Abzweigung vielleicht bei HopfmannSfeld nach Lauterbach und Grebenhain zur Ausführung kommt. -|- WLlleruhanfeu, 13. April. Der hiesige Krieger« verein wird am Sonntag den 10. Juli sein Fahnen- w ei h fest am östlichen AuSgang unseres OrtS begehen. Ein FesteomitL har bereits feine Thättgkeit etngelettet. Bei günstiger Witterung hofft mau auf sehr zahlreiche Betheili- gung von Nah und Fern. Darmstadt, 12. April. Gestern Nachmittag erschoß sich ein lOjährtger Schretoerlehrliug auS Unzufriedenheit mit seiner Lage. Landwirthschaftl. Winke u. Rathschläge. Bil thut der Landwirth tu dem Monat April? Von Dr. E. Agrlcola. (Nachdruck derboten). K. 0. Die Feldarbeit, insbesondere die Bestellung von Hafer, Gerste, Erbsen, Rüben, Möhren, Kartoffeln u. s. w., wird eifrig fortgesetzt und bildet die Hauptarbeit dieses Monats. Die Saat de? Getreides geschieht am zweck mäßigsten durch die Drillmaschine. Die Drtllcultur gewährt allen anderen Saatmethodeu gegenüber mannigfache Borthetle. Bei der Drillsaat wird das Getreide in gleicher Tiefe unter- gebracht, wonach auch ein gleichmäßiges Aufgehen und nicht minder gleichmäßiger Stand ermöglicht ist, daneben aber auch eine stärkere Bestockung. Das für ein gedeihliches Pflanzen- wachSthum so überaus wichtige Licht kann besonders auf die untersten Thetle deS Stengels einwtrken, wodurch ein Lagern des Getreide» mehr verhindert wird. Durch die kräftigere und gleichmäßige Entwickelung der einzelnen Pflanzen find diese auch mehr widerstandsfähig gegen Feinde pflanzlicher und thierischer Natur. In Drill- reihen stehende Pflanzen können fernerhin während ihres WachSthumS durch Hacke und Felgenhaue regelrecht bearbeitet werden, wodurch wieder quantitativ und qualitativ höhere Erträge erzielt werden können. Daß ferner auch mit der Drillsaat durch das gleichmäßigere Anfgeheu undMmeu der einzelnen Körner eine Ersparutß au Saatgut erreicht wird, ist allgemein bekannt. Selbst die kleinsten Felder sollten mit der Drillmaschine bestellt werden. Wo ein starkes Ver- schlemmen deS Bodens zu fürchten ist, darf die Saat nicht glattgewalzt werden, eher zu empfehlen ist die Anwendung der Stern- oder der Riogelwalze. Was die zur Frühjahrsbestellung anzuwendeuden künstlichen Düngemittel avbetrifft, so empfiehlt sich vor Allem Ehilisalpeter, schwefelsauere» Ammoniak, Superphosphat, AmmoniaksuperphoSphat^ Bet der Auswahl de» Saatgutes denke mau stet» daran, daß für die Saat da» Beste gerade gut genug ist, da e» feststeht, daß die ganze spätere Entwickelung einer Pflanze von der Beschaffenheit des Saatgutes wesentlich beetu« flußt wird. Ende des Monats ist mit dem Lein- und Hanfbau zu beginnen. Ist der Monat noch kalt und klar, so wäffere man die Wiesen gar nicht, weil die Vegetation der Wieseopflanzungeo daun zu früh erwachen und durch die immer noch auitretenden Spätfröste leiden könnte. Nur bet mildem Wetter kann man tn der zweiten Hälfte de» Monats diejenigen Wiesen wäffern, die tm Herbst tn dieser Beziehung zu kurz gekommen find. Da» Waffer darf aber niemals stark Überströmen, weil sonst der nunmehr gepulverte Schlick von der Herbstbewäfferung abgeschwemmt würde. Maulwurfshaufen müffen ordentlich vertheilt werden, falls diese» nicht bereit» geschehen ist. Dergleichen sammle man die mit dem Compost mit auf die Wiesen geworfenen harten Gegenstände (Holz, Knochen, Steine). In denjenigen Gegenden, tn denen die Wetnanlagen auf Bergen liegen, muß da» Hacken früher geschehen al» in ebener Lage. Stets aber sollte daffelbe nur bei schönem, trockenem Wetter vorgenomwen werden, da auf feuchtem Boden die Vertilgung de» Unkrautes erschwert, wenn nicht unmöglich ist. Ist da» Behacken beendet, so werden die Pfähle au den Stöcken eingeschlagen. Zar Vermehrung der Weinstöcke können auch in diesem Monat die edleren Zweige der Stöcke versenkt, gepfropft oder gestürzt werden. In der Rind- und Pferdehaltuug find gegenüber dem vergangenen Monat keine wesentlichen Aenderungen vor- zunehmeu. Den Pferden pflegt man, da nun eine für fit besonders arbeitsreiche und anstrengende Zeit beginnt, an Futter zuzulegen. Wo der Hafer theilweise durch Mais, Erdnußkuchen oder dergleichen bisher ersetzt wurde, geht man beffer wieder zur reinen Haferfürterung über. Besondere Sorgfalt verdienen die trächtigen Stuten. DaS Geflügel wird weiter zum Brüten augesetzt und die junge Brut sorgfältig vor rauher Witterung bewahrt. Während der ersten zwei Tage brauchen die Jungen nicht unbedingt Futter, vielmehr ist hier Ruhe daß Haupterforderuiß. Später verabfolge mau altgebackeueS Brod in Krümel zerrieben, gestampfte Hirse oder Weizen, Gerste, Buchweizen oder Mai» grob gerissen. Außer diesem Hartfutter gebe man auch Weichfutter in Gestalt von Brod, Mehl, Schrot, Kleie von oben genannten Früchten mit Waffer oder abge- kochter Milch zu dünnem Brei eiugerührt. Ornary oder hartgekochte Eier find nicht zu empfehlen. verwischte». ♦ Unter der Spttzmarke „Ein unheimliches Kartell" theilte kürzlich die „Franks. Ztg." eine Zuschrift mit, welche vr. R. Oppenheim in Berlin an die „Deutsche med. Wochenschrift" gerichtet hatte. Diese Zuschrift enthüllt ganz überraschende Vorkommniffe über eine eigenthümliche Industrie mancher Berliner Privatkrankenwärter. Die Zuschrift von Dr. Oppenheimer lautet: „Auf Grund genauer Erhebungen, die ich in letzter Zeit ausgenommen habe, halte ich es für meine Pflicht, die Herren College» und namentlich die Anftalts- ärzte mit einer Industrie bekannt zu machen, welche in Berlin und, wie ich höre, auch in anderen großen Städten in giftigster Blüthe steht. Es sind dies die Beziehungen zwischen dem Sarghändler und dem Krankenwärter. Diese könnten freilich schon eine Institution genannt werden, denn sie sollen schon seit 30 Jahren bestehen. Was bisher im Verborgenen wühlte, trägt heute ein offenes Visir, und gedruckte Circulare kommen tagtäglich in die Hände der Krankenwärter, denen es wirklich schwer fallen muß, welcher von diesen angesehenen Firmen sie ihr Vertrauen schenken sollen. Es ist betrübend, eingestehen zu müffen, daß unser Privatkrankenwärterpersonal fast ausnahmslos dieser Verführung zu mühelosem Gewinn anheimfällt, und dies wird verständlich, wenn man Kenntniß erhält von der Summe, welche ein glücklicher Sterbefall diesen Leuten einbringt. Die Concurrenz zwischen den Sargfirmen hat er bereits dahin zu bringen vermocht, daß der mit einem Auftrage betraute Krankenwärter 30 Procent be- anspruchen zu können glaubt, und ich habe mich leider davon überzeugen müffen, daß Forderungen von 100 Mark und weit darüber keinem Widerstand begegneten. Welchen Einfluß muß ein derartiges Unwesen auf die Moral eines Standes ausüben, der sich leider noch nicht aus den befferen Elementen zusammensetzt? Weit davon entfernt, an dieser Stelle Con- sequenzen ziehen zu wollen, glaube ich, daß wir Aerzte danach streben müffen, unsere schwersten Kranken nur solchen Leuten anzuvertrauen, die kein anderes Interesse an ihnen haben, als das der Heilung." UniverfUäts - Nachrichten. — Heidelberg. An 'der hiesigen Universität soll mit der besonderen Absicht, Professor Wolfrum der Universität und dem Heidelberger Musikleben zu erhalten, eine Professur für Musik errichtet werden. Außerdem ist die Anstellung von sieben neuen außerordentlichen Professoren, nämlich für Paläontologie, organische Chemie, Geographie, indische und iranische Philologie, Volkßwirth- schaftslehre, Ohrenheilkunde, physiologisch-pathologische Chemie beantragt. Eingesandt. Eine Bitte! Reisenden, welche die vierte Klaffe der Eisenbahnen benutzen, bieten sich manchmal Bilder und bei langen Fahrten Erlebniffe, die sich im btrecten G-gensatze zu unserer jetzt so weit vorgeschrittenen Cultur befinden. Was sonst Anstand, gute Sitte und öffentliche Ordnung längst beseitigt haben, da« kommt hier im Drange der Noth noch in vollster Urwüchsigkeit zum Aerger und Ekel der Mitreisenden zum Vorschein. Die Wagen erster, zweiter und dritter Klasse find mit allen, der gegenwärtigen Zeit und dem Range entsprechenden zweckmäßigm Außstattungm versehen. Aber in den Wagen vierter Klaffe fehlen unsere» Wissen» selbst ganz nothwevdige Einrichtungen: denn die Appartement» find doch gewiß für da» In vierter Klaffe reisende Publikum mindestens ebenso erforderlich, wie für die Passagiere der drei höheren Klaffen. Die vierte Klaffe kann durch ihre zahlreiche Benutzung von vielen Jnsaffev bedeutend weniger die Bedürfnißräume entbehren, al» die übrigen Klaffm. Die Herstellungskosten eine» Wagen» vierter Klaffe sind so gering, und die Gesammleinnahmen au» der großen Frequenz dieser Klaffe so hoch, daß wohl der in bieten wenige» Zellen ausgesprochene Wunsch genügt, hier Wandel zu schaffen und einen großen Ueberstand zum Wohle der ärmeren reisenden Menschheit und zur Wahrung der guten Sitte und Ordnung durch Einrichtung von Appartement» in ben Wagen vierter Klaffe zu beseitigen. ES wirb bann nicht, wie jüngst geschehen, vorkommen, baß sich ein Passagier wie em morgenlinbischer Fürst tn einem Wagen vierter Klaffe präsmtirt. △ Wöchentlich« Uedersicht der TodeSfSlle tx Sietze». 15. Woche. Dom 3. April bis 9. April 1898. Einwohnerzahl: angenommen zu 24 100 (incl. 1600 Mann WUttir). SlerblichkeUSMa: 19,41, nach Abzug der Ortsfremden 15,109/*. Kinder E» starben an: Zu lammen: Erwachsene: im voM 1. Lebensjahr: 2.-16.^ Altersschwäche 3 3 — — Lungenschwindsucht 2 (1) 2 (l) — — Acuter Tuberkulose 1 (1) — — 1 (1) BöSart. Neubildung 11 — — Leberentartung 11 — —- Verbrennung______1________—________—________1_____ Summa: 91(2) 7 (1) - 2 (1) Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern gebe» an. wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankhell auf von auSwärt» nach Gießen gebrachte Kranke komme». Gottesdienst in der Synagoge Mittwoch, ben 13. April und Donnerstag den 14. April Paffahfeft. 7. Tag. Vorabend 7 Uhr, Morgens 8« Uhr, Nachmittag 4 Uhr, Abends 7°° Uhr- 8. Tag. Morgens 8« Uhr Predigt, Nachmittags 4 Uhr, Festesausgang 7“ Uhr. Samstag den 16. April 1898. Vorabend 7 Uhr, Morgens 8» Uhr, Nachmittags 4 Uhr Schrifterklärirng, Sabbathausgang 8 Uhr. In den Wochentagen: Abends 8 Uhr. Neueste Nachrichten. Depeschen de» Bureau „Herold". Berlin, 13. April. Dem „Local-Anzeiger" zufolge versagte der CultuSmtnister die Bestätigung zu dem pro- jectirten Breslauer Madchen-Gymuafium. Prag, 13. April. An den Feiertagen fand hier wieder ein Ue b erfall deutscher Gymnasiasten durch Tschechen statt, wobei ein deutscher Student blutig geschlagen wurde. Agram, 13. April. Ein hiesige» Blatt berichtet, die Prinzessin Louise von Coburg habe mehrere kroatische Edelfitze besucht. Die Prinzessin erhielt jüngst den Befehl, Oesterreich-Ungarn zu verlaffen. Budapest, 13. April. Die Mitglieder der socialistischeu Parteizeitnug hterselbst, Redakteur Schreyer, Albert Szabo und Schuhmacher Zioger siad von der Polizei auf ewige Zeiten aus Budapest ausgewiesen worden. Budapest, 13 April. Hier ging gestern Abend ein wolkeubruchartiger Re gen mit Hagelschlag nieder. Der Blitz tödtete mehrere Menschen. Rom, 13. April. Oberst Panizzardi soll hierher berufen werden, um über die im ^S öcle" gemachten Aeuße- rungen vernommen zu werden. Der Minister des Aeußeren ist einer Zeugenaussage im neuen Zola-Prozeß von Setten Paoizzardt» nicht abgeneigt. Madrid, 13. April. Die spanische Regierung betrachtet die Botschaft Mac Kinleys als von guter Abficht ötetirt, hält fie aber für ungerecht gegen Spanten. Falls der Congreh dem Präfidenten die geforderte Vollmacht bewilligt, würde der Boden für eine Verständigung mit Amerika zu finden fein. London, 13. April. Au» Washington melden die Blätter, dem Generalconsul Lee feien bei seiner Abreise von Cuba tu den verschiedensten Städten große Kundgebungen za Theil geworden. Die Menge rief: SS lebe unser künftiger Präsident. Loudon, 13. April. In Heathfield und in der Grafschaft Kent ist eine gute Petrolrumquelle entdeckt worden. Bekanntmachung. Wir bringen hierdurch zur öffentlichen Kenntniß, daß Wilhelm Schmitz als Wiegemeister im städtischen Schlachthause von Großh. Kreis amt Gießen verpflichtet worden ist. Gießen, den 9. April 1898. Großherzogltche Bürgermeisterei Gießen. ________________________Gnauth.____________________3849 Bekanntmachung, betreffend: DaS Einhalten der Tauben während der Saatzeit. Die Besitzer von Tauben werden unter Hinweis auf Art. 79 des Feldstrafgesetzes ausgefordert, ihre Tauben vom 15. bis Ende April d. I. in ben Schlägen einzuhaltcn. Übertretungen dieser Vorschrift müssen nach Maßgabe de» Feldstrafgesetzes zur Anzeige und Bestrafung gebracht werden. Gießen, den 12. April 1898. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 3848 Drnnnr Schule zu Worms a. Rh. || I 11 |J I — Careuebeglnn am 1. Hai u. 1. Not. jod. Jahres. UUwI Nähere Auskunft unentgeltlich. 2781 Die Direotion; Lehnxaan-Helbig. ••••••oeeeeeoeeeeeeeeeeee M 1^5=» Da» ganze Lager eines großstädtischen Waarenhauses E W (3 Waggon Waareu) habe ich käuflich übernommen und bin w D entschlossen, särnrntliche Artikel in meinen bedeutend vergrößerten W D Verkaufslocalitäten auszuverkaufen. D M Die Vorräthe bestehen in: 3825 W 5 Spiel-, Glas-, Porzellan-, Porieftnille- und $ • Lurusmareii, sowie Küchengerälhe etc. • : und zwar in nur guten Qualitäten. Die Preise habe ich so billig Z M gestellt, daß sich eine solche günstige Gelegenheit so bald nicht J W wieder bieten dürfte. w M Der Verkauf beginnt am 14. d». Mt». ohne jede Störung M G der Abthellungen für £ • Schuhwaaren • • Herren- und jrnaben-Gardcroben. • 8. Elsoffer, Marttstratze 27. • •eeeeeee mhwh eeeeeeee In’liillilitiiiiliilliiWii Aufforderung. Die Rechnungen über ßiefenmn#* und Arbeiten für die Unioers institute, einschließlich der Klin..r«, au» dem abgelaufenen Rechnungsjahr — 1. April 1897 bis dahin 1898 — sind, soweit die» noch nicht geschehen, alsbald bei den betreffenden Instituten einzureichen. Gießen, den 13. April 1898. Großh. Universitäts-Rentamt. Weimer. 8820 Die Schweineseuche zu Dutenhofen ist erloschen und die Sperrmaßregeln find ausgehoben. Krofdorf, 9. April 1898. Die Polizeiverwaltung. Der Bürgermeister. Kleine. 3807 MM 1 in 1*1* -§L UL ■» gtwne: W 19 bil 25cm ® Nstrict Sickler, 60 cm mitti- Du- W »ui« 58 k 26 1. SU 8* 123, 6* 1 81., 21 2. Sl, 10 2. SL, Erlen ! rm:Mn 603, h * Eichen 11 ftiffl 4; Stode 39, N-d-l ■ Dai Holz au Mwege und «rgrzeigt, das c rrftncten kommt v -Heg beim Feue -leizliebhaber wo nrher ansehm. echeilt auf Ver SibtnQU'Sonbo jchnete Stelle. tzNinnühlt, de Freihmtiche Ober Schm Nm Srüe fütlit ^nnerstag. btn Submutag« 2 Uhr, Meißen, bi der Amliadt uei »reib. Heste und Achsen ladenrein, per Schell ,2 w. s< “wtit 4. dr°«pinvtrsav Wche l (etttli ' ^itintt Mn, F SH J ^wder, nn, 1 und [ Mim In H 1(1) 1 bhvWgr Donnerstag ben 14. April rgenä 8» Uhr, Nachmittag :tM Nachmittags 4 Uhr, ~ 2(1) w »oi takM nach 3*8 Ä Urbü- rtthing DonbF Wahrung K ohHD®rle®ent« M e® 3toa}enn vich^ ====a======A jMfflt tx tzikirx. 2.’ptU 1893- «on^RvrnMtttr) '■^lür: 2.-™ Uhr, Nachmittags 4 Uhr Uhr. 8 Uhr. ^richten. chaoL'. rl-Sozeign* infolge btn Tätigung zu dm pw aftm. tmagin fanb hin wird» lütmliafltD durch scher Ltudmt blutig gt« gti Blatt faWM die g habe sehrtte croalische hielt jüogst deu Befehl, i|Utbix btt fMUchw : Tchnyn, Albert find Don der Poltzrl auf ;vielen werten. ging gestern Xbevb eia itt h-gelschl-S "ltber. n. janiunbl I«1 M" g leit' gmachleo »ruht' \n Mister beS »eutzem , Zpla'Prvjrb voo aifche N* bttt°ch«-t all non 8uteT 8% ctfltD ©panien. N6 ' „forderte Lallet be- BtrfiäDiilimg aoerif , -ci-.tnD welbeo die «MW*«** .ssarderllng- . üb» a*r* 4”“"S die ü«'»^ itat ffr Rto»“* 1 * *' «gjjumtgf- abfela*89l M« d°M l.S^.2 W -°4 Ü16. ’ bti lin • 3‘Ä|898; ^SS** -B 1 glei«'- DerfleWmigÄ Holzversteigerung in der Zreihml. SberförScrei ilabcttna. Areitag de» 15. April, nach Zusammenkunft im District Rinn, wege auf der hohen Schneise an der Einmündung des neuen Weges, Vormittags 9 Uhr, aus den Districten Rinnwege, Sicklergeheeg, Dietrichswald, Gebrannteeiche, Höringsteich, Steinberg, Altenbrunnen, Kirchgeheeg smd Fräuleinslust: Stämme: Eichen 2 Stück von 19 bis 25 cm mittl. Durchm. mit n 7R fm, 7 Eichenstamm Abschnitte District Sicklergeheeg von 42 bis 60 cm mittl. Du'chm. und 2 bis 4 m Länge mit 3,64 fm; Scheiter rm: Buchen 58, Eichen 44, Radel 26 1. Kl., 16 2. Kl.; Knüppel rm: Buchen 123, Eichen 43, Radel 113 1. Kl., 21 2. Kl., Aspen 4 1. Kl., 10 2. Kl., Erlen 2 2. Kl.; Reiser rm: Buchen 608, hiervon 300 Schlag- reifer, Eichen 114, Radel 331, Erlen 4; Stöcke rm: Buchen 7, Sichen 39, Radel 48. Das Holz aus den Districten Rinnwege und Sicklergeheeg wird vorgezeigt, das aus den übrigen Districten kommt im District Sickler- Heheeg beim Feuer zum Ausgebot. Steigliebhaber wollen sich dasselbe vorher ansehen. Nähere Auskunft rrcheilt auf Verlangen Forstwart Raben au-Londorf, sowie unterzeichnete Stelle. Papiermühle, den 12. April 1898. Frecherrliche Oberförsterei Rabenau. Schwörer. 3810 Drmhlih Große Partie wirb morgen Donnerstag, deu 14. d. Ms, Nachmittags 2 Uhr, in der 3852 Löber'fchen Kofraitße in der Amstadt versteigert. Empfehlungen »L SchlMsns. Freibank. 3631 Henle nnb morgen: Ochfensteifch nicht ladenrein, per Pfd. 45 Pfg. Frische Schellfische unt|i.u Hauplvers ammmng o empfiehlt $u beigsten 0 3846 0 K« Bender, Sattler und Tllptjitt, Neußadt 22. holen Lindengaste 18. Abends 87, Uhr, Webaction i. L.: Hermann Elle. Gefunden Ueeeine Ittli (Origtntl 1 Silber stahl-Rasir messen Nr. 53, wie Zeichnung, Klinge magnetisirt, fein hohlgeschliffen, für jeden Bart paffend, zu besten Besuch mir höflichst einlaben. Honorar 6 Mk. fr. 13 de» Rei U: (Nk. 2459.) M bei ®el°” < M 1898. (Nr. 2460.) «erleichternde, !<;r irtW« den C Boe 26. Marz 18 (Nr. 2461.) bbtant de« verze (tna btlonbeitn Gi Siebe«/ den Großh 3808] Vier Morgen Wiese im Heegstrauch, ein Morgen Äcker in der Schwarzlach verpachte! H. Sldami. Heute Morgen 4% Uhr entschlief sanft nach langem, schweren Leiden unser innigstgeliebter Vater, Schwiegervater, Grossvater, Bruder, Schwager und Onkel Heinrich Klemmrath RtNdton, t Lett.: Svjch do Verein im Der Pferdez tzs-mers feinen im Züchter, @eli Mini, sowohl war Belgien zu Di IrHttjogliche Reg! kr Siosuhr von Zn krdt «Hätte, den vi mnDllch zv irlln bei der Heben rikigpreisel baar zn k-nenbn 1899 nnl M ■ die ftaffc Hut. Jät die Einsnh $ 1. Die Aomelduv dein kecretär r NM, Dari ? 2. Die allgtmtiai Itl Travlpor btigerung, bei «ihtenb diese li boh die 8i L »»eis für die * * Die angetan1 at> eine« vor betzimmenden . dem Dtrsieiz ^»)Dal ns 3828] Armring gefunden. Abzu- — Druck und Verlag der Brubl'schen UniversttätS-Buch- und Etemdnlckerei Ihetitb «l ck < dda in tBieftrn. Die üeütige Kummer «mfaßt 10 Serien Zimmerftutzen - Gesellschaft. Heute Mittwoch Abend »'/> Uhr beginnend: Abschisssen verbunden mit Großem Preisschießcn. JWW- Schießprogramm wie bekannt. “W1 Der Vorstand. Tagesordnung: 1) Jahresbericht. 2) Bericht und Rechnung»- ablage des Zahlmeisters, Entlastung desselben sowie des Gesammtoorftandes. 3) Wahl zweier Kastenrevisoren und deren Stellvertreter. 4) Statutenänderung bett. Bundesmitgliedschaft rc. 5) Festsetzung des Voranschiags pro 1898/99. 6) Wahl des Vorstandes. 7) Verschiedenes. Um recht zahlreiches Erscheinen ersucht Der Vorstand. Allen Denen, welche unserem innigstgeliebten Gatten, Vater, Bruder, Schwager, Schwieger- und Großvater Gerhard Nohrbach während seinem schweren Leiden hülfreich zur Seite standen, sowie Allen, welche ihm die letzte Ehre erwiesen, sagt herzlichsten Dank Familie Rohrbach. Wieseck, den 13. April 1898. Ernst Balser Mäusburg. „SS? „ Di Di. M. ®. L^s°°«a A - ch hier ’^ tttaghubt" i an1 ? uub im w te J81®to0l Ä6"' bet ‘'Ate eh ' Mei an M U P schwarz, mit weißen <* U <♦ V Vf Flügelspitzen entflogen. Gefl. abzugeben 3836 Wcftanlage 37, 2. St. •»«t* ws« -w-v • Namen in Rasirrneffer, Scheeren, Taschenrnester rc. in ferner Goldschrift gravirt AT t \\ (111 Y von jetzt ab nur 10 Pfg. per Stück, in gleich feiner Ausführung rote bisher, ÜUe XI VJVle anflat 11fr üb er 30 Pfg. per Stück. (Billiger wie jede Concurren.) --B7gen vorherige Einsendung des Betrages (Briefmarken gestattet) versendet die Stahlwaarenfaörik c. W. Engels, Fache bei Solingen, Uerloven Schulbücher in neuen und guten antiquarischen Hiempkaren enpfichlt I. Mcker'sche Auchbandl'ung Südanlage 5 neben dem Gymnasium. Zwei große Acker ß im Wallpförter Feld zu verpachten. Eine Ladung Grummet /r Uhr in unserem Verein.Iocal Restauration Feidel (zur Bavaria) unteren. zweiten diesjährigen Samstag den 16. April 1898, Z ’ 5ttU,n uou □OOOO OOO OO o o OOP OO OOOOOOOOi ||B , | , hl jeder betiebipm BehrifUrt o»d KtrtMMto visitkarten alleiniger Fabrikant der Solinger Stahlwnaren mit der Kindergarten. Wiederbeginn: Donnerstag den 14. April. Zöglinge werden jederzeit angenommen. Achtungsvoll 3845 Wwe. Rothe, Weitanlage 11. Ae^ Wiederbeginn des Unterrichts in Hand, und Kunstarbeiten, sowie im Zuschneiden von Wäsche und Kleidern erfolgt Montag de» 18. April. 3832 C. Köhler, Ludwigsllraße 38 II. Schulbücher in dauerhaften Einbänden, theils auch antiquarisch, sowie alle Schulutenfilien 1t.fi. 98 ________ (»bei._____________ —g 15.14. 7 Uhr ßrf. III ©t. L! >/»9 Uhr ©bl. I ffit.