1898 Freilag den 14. Januar Erstes Blatt rr. 11 Wehener Anzeiger Heneral-Anzeiger Aints- und Anzeigeblatt für den Nrsir Gietzein Kratisbeilaac: Gickcner jFamiliimblntta lS Pstk-Vtfrbfchast ". TWtldi verleiat. , z ~ n verleiht. oibnungen nicht Folge geleistet oder Einsprache dagegen er- V :,'T nniilntr 5»ot ’ h,beo, so haben fie dem KretSamr behufs weiterer Verfügung »Ä’&r Bekanntmachung, „Ult«1 .D! Alle AnzeigeN'BermitllungSstcllen deS In- und Ausland«» nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. liirididjrr Wtichr Smgefuche hinzuwirken. Weiter stud wir veranlaßt, Sie auf die Vorschriften des Redaction, Expedition und Druckerei: Schulstraße Nr. 7. Bitt.: Die Beförderung von Musterkoffern von Handlung-» reisenden auf österreichischen Eisenbahnen zu ermäßigten Preisen. ES wird hiermit bekannt gemacht, daß die Formulare Dr die LegitimationSkarten, welche die Handlung-reisenden auf österreichischen Bahnen zur Inanspruchnahme deS ermäßigten Gepäcktarif- für Musterkoffer berechtigen, eine Ab- wderung erfahren haben, daß diese neuen Formulare am L Januar 1898 zur Einführung gelangten, und daß die Sirweiser solcher Legitimationen, die dem Format, Inhalt oder der Farbe nach dem neuen Muster nicht entsprechen, Sefahr laufen, daß ihnen die Einräumung der Tarif- «Mäßigung verweigert werden wird. Gießen, den 10. Januar 1898. GroßherzogltcheS KretSamt Gießen. v. Gagern. Deutscher Reichstag. Sitzung vom Mittwoch den 12. Januar 1898. Am Bunde-rarh-tische: Staattsecretär Nteberdtng. Die schleunigen Anträge v. Kardorff (Rp.) auf Einstellung des gegen den Abg. Meyer-Danzig schwebenden PrtvatbeleidtgungSprozeffeS während der Dauer der Session und Auer (Soc.) wegen Einstellung de- gegen den Abg. Stadthagen schwebenden Strafverfahren- wegen Beleidigung werden angenommen. Es folgt die Fortsetzung der ersten Berathung Uc Novelle zum Gericht-verfafsungSgesetz, zur Strafprozeßord- nuug und zur Cwilprozeßordnung. Abg. Buchka (cons.) hält die Verabschiedung der Bor- läge noch in dieser Session für dringend erforderlich. Gegen eine Rückwärtsrevifion der Civtlprozeßordnung müffe er Einspruch erheben. Vielleicht aber entschließe man sich zu einer Berbesierung der Stellung der Eonsuleuteu, über deren Haupt noch immer das Damoklesschwert des richterlichen Er- mrflenS schwebe. Der Erhöhung der RevifionSsumme könnten seine politischen Freunde nicht zusttmmen und bet der Zwangs« Vollstreckung wünschten sie angemesiene Milderungen. Abg. Haase (Soc.) tritt für die Zulassung der Son» sulenten ein, ist aber gegen die Vorschrift, daß die Justiz- Verwaltung über die Zulassung entscheiden solle. Die RäumungSfrtsteu bet ExmtsfionSverurthetluugen, welche dte Vorlage nur auf Antrag zulasie, sollten in da» Ermessen des Richters gestellt werden, und dte Zwangsvollstreckung müsse so geregelt werden, daß der Schuldner tn seiner Wirth- schaftlichen Existenz und in seinem Familienleben nicht ruinirt und schwer geschädigt werde. Redner schließt mit der Erklärung, daß seine Partei Anträge stellen werde, um dte Urtheile der Gewerbegerichte, welch letztere sich allgemeiner Anerkennung ihrer Thätigkeit zu erfreuen hätten, vor einer Umgestaltung durch die Etvilkammern zu schützen. Abg. Trimborn (Centr.) ist gegen eine Reform der Prozeßgesetze im großen Stile. Dte Regelung der Verhältnisse der RechtSconsulenten sei von größter Wichtigkeit, den« in Gegenden, wo wenig Anwälte wohnen, seien dte Recht»- consulenten unentbehrlich. Für den Vortermtn könne er sich nicht begeistern nach den Erfahrungen, die man bi»her mit Terminanberaumungen gemacht habe. Einer Erhöhung der RevtsionSsumme könne er nicht zusttmmen. Das Reichs- gericht würde an seinem Ansehen bedeutend etnbüßen, wenn eine Erhöhung einträte. Bet der Zwangsvollstreckung seien wettere Milderungen wünschenSwerth. Staatssecretär Nteberdtng versichert, daß dte Aufrechterhaltung de» Ansehens des Reichsgericht- auch den verbündeten Regierungen am Herzen liege- fie sei mit .der Einheitlichkeit der Rechtssprechung und mit der Wahrung deS ReichSgedankeuS eng verbunden. Aber dte Geschäftsüber- bürdung bei den Senaten habe feit 1890 einen bedenklichen Umfang angenommen. Redner legt Iziffermäßig dte Zunahme der Prozesse fett 1890 beim Reichsgericht dar und bemerkt, daß der Präsident dieses Gerichtshöfe» mit feinen SenatS- prästdenten berathen habe, wöbet diese Herren einstimmig zu der Ansicht gekommen seien, daß unter den obwaltenden Verhältnissen Abhülse nur durch eine Verminderung der Adresse für Depeschen: Anzeiger Hieße«. Fernsprecher Nr. 61. Gießen, drn 10. Januar 1898. Betreffend: Die Ausführung der allgem. Bauordnung. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen e# die Grosth. Bürgermeistereien der Land- gemeinden des Kreises. Erfahrungsgemäß häufen sich tn den Monaten März uob April die Baugesuche derart, daß — insbesondere da, wo dte vorherige Feststellung von Baufluchtlinien stattzufinden — für dte Betheiltgten unliebsame Verzögerungen nicht z« vermeiden find. Wir beauftragen Sie daher durch wiederholte, entsprechende, ortsübliche Bekanntmachung auf möglichst frühzeitige Vorlage der tn diesem Jahre zu erwartenden *>.' US. Udntt In bttn 9' “13-3ttlla[ 1898i 4t Hoheit der ß 4PD« d. ä ? 8abl h' tn Lehrer -'»lloschch d*? to ■ASc*!* S'I “."«ibabtn, bJ. 8 ^^8 dos t(: d-, slbbi V J'Ü“ miu ?'**! - MU» £ * toit, b't M lu4 m m Nolt, bei ’®|tt -ihr oder minder ^■fctatg verlieh« mi -'*=”8 Ul PllblilMs 601- iosntbwstellevbj r «bb» lebhastn. '»ins all Rabbi »lie Ännlemmng unc Bt- l JtUr Utberheiung few Kbitt.Hgitrtnei Sharauer' bieten kluges, hasm- ba- Der gtliäye iküspln etl talml, M fich hin ipt Die kh« feaorbenei 1 tffif. Krl. Üififl all Bittitit, ihr aasten», lei fcitgtbra, ihn aCtv «es ichvs eint Dusel, dir In herze» i> 6tma n- i tritxtn litt ta isete. Das a:i eiu ittti ,-.;j m usgetheilm Bert Ibta ftib enräbnenlatttl a, des Gaßrosoaeu ebn kn Vifer i» vormWv tt::', izrt bei Ktlbaessni ^rnfitch wirbergab. D» : Flig'chln ja ßtbn. taj rx deu selbes tu keio« tti-t es fibenoftte bW -n ieiax tn seiuw Fatl flsrttlaüer ilehesb, T/aatitaits DoppelkM bttocD unb phltk «,tc) raxbttabexfWj tn tn «fen Itgebes Hobes böisn *,'».- * -7^ tiiv Inta 'rot1 TÄ. * <» * =* »tL Cerner °° - b-'-- - ■*^“«850. 8* * »„Hai« f1’ *9* ili fir * , Hr bit t tl ^b jgjQJJflttf , OVWW 163 »$?**** Mensch, war angeklagt und ist geständig, in der Nacht zum 3. October den 23jährigen Bäckerburschen Auer erstochen zu haben. Der Angeklagte erzählt, wie er am 2. October aus dem GefSngniß gekommen, Abends tn einer Bornheimer Wtrthschaft gewesen sei und vor der Thür rufen hörte: „Komm' heran», wenn Du etwas willst!" Er sei dadurch tn solche Wuth gerathen, daß er mit seinem Messer drauflos gestochen habe. Er sagt entschuldigend: „Ich war nicht gut aufgelegt." Er kannte den Getödteten gar nicht und kümmerte sich nach der Thal nicht weiter um ihn. In derselben Nacht verwundete er noch einen Stukkateur, weßwegen eine Straf- kammerverhandlung gegen ihn schwebt. Die Geschworenen sprachen nach kurzer Berathung das Schuldig aus. Der Vertreter der Staatsanwaltschaft, Affeffor Blume, beantragt wegen der außerordentlichen Rohheit der That eine strenge Strafe. Justizrath Geiger macht al» mildernde Umstände des Angeklagten Trunkenheit und Geftändniß geltend. Das Gericht bemißt die Strafe auf 101/4 Jahre Zuchthaus. Frankfurt, 11. Januar. Gestern Mittag ging ein Deserteur, der nach Aschaffenburg gebracht werden sollte, am Hanauer Bahnhof der ihn begleitenden PatrouMe durch. Ein Bäckerbursche warf ihm feinen Korb zwischen die Beine, worauf der Durchgänger strauchelte und fiel, sodaß seine Festnahme gleich wieder erfolgen konnte. * Cobleuz, 13. Januar. Der Etat enthält für die Umgestaltung der Coblenzer Bahnanlagen 500000 Mark, für Erweiterung des Güterbahnhofs 300000 Mark, für Erweiterung des Ehrenbreitsteiner Bahnhofs 200000 Mark. Straßburg, 10. Januar. Augenblicklich wird hier die alte, noch von Vauban erbaute Zitadelle abgetragen. Die Sprengarbeiten an den alten Mauern hätten nun leicht vor einigen Tagen für das Infanterieregiment Nr. 143 verhängnißvoll werden können. Das ganze Regiment übte auf dem in der Nähe befindlichen Exercierplatz Parademarsch, als plötzlich etwa sechs Steine von ziemlicher Größe in die 11. und 12. Compagnie einschlugen. Der Schrecken unter der Mannschaft war sehr groß, doch wurde glücklicher Weise Niemand bedeutend verletzt. Em Stein fuhr einem Soldaten an den Helm; der Soldat taumelte, erholte sich jedoch bald wieder. Das größte Stück, 40 Pfund schwer, fuhr auf einen Handkarren und zertrümmerte ihn. Die Steine waren etwa 4 bis 500 Meter fortgeschleudert worden. Die Sprengungen wurden sofort eingestellt. * Glauchau, 11. Januar. Im benachbarten Reinholdshain sind die Eheleute Gräfe, der Manu 80, die Frau 77 Jahre alt, die vor einigen Jahren die goldene Hochzeit gefeiert hatten, zu einer und derselben Stunde verstorben. • München, 12. Januar. Wie die „Münch. N. Nachr." melden, stürzte in einem bei dem Dorfe Kreuth gelegenen Steinbruch eine Steinmaffe herab und verschüttete drei Arbeiter. Ein Arbeiter war sofort todt, die beiden anderen wurden schwer verletzt. * Verlegung eine» Dorfe». Auf Antrag des an» sieben Gehöften bestehenden Dorfes Schönttz bei Wörlitz find, wie berichtet wird, Verhandlungen eingeleitet mit dem Ziele, da» im UeberschwemmungSgebiet der Elbe gelegene Dorf abzubrechen und an einer höher gelegenen Stelle wieder auf» zubaucn. • Sine Hochzeit auf dem Kyffhanfer. Der Gipfel des sagenumwobenen Berge», den jetzt da» prachtvolle Kaiser- denkmal ziert, hat nach so vielen Studentenfeiern im l-tzien Jahre nun auch ein Fest besonderer Art geschaut. In der Wohnung feine» VaterS, des DenkmolwärterS Kayser, reichte deffen Sohn seiner AuSecwählten die Hand zum Ehr- bunbe. Bei dieser Gelegenheit sei daran erinnert, daß der alte Kchser jener Halberstädter Küraffier ist, der tn der furchtbaren Schlacht von MarS-la Tour seinen tödtlich verwundeten Offizier tm ärgsten Kugelregen vom Schlachtfelde trug und ihn so in Sicherheit brachte, ein brave That, die d irch ein berühmt gewordene- Gemälde verherrlicht worden ist. • 3m Restaurant. Gast (dem der Kellner eben ein sehr kleine» Rebhuhn vorgesetzt hat): „Kellner, da» ist ja die reinste Reblaus I" * Am Stammtisch. „Sie hätten Barbier werden sollen, Herr Förster!" — „„Warum das?"" „Na, so seift keiner ein wie Sie!" Eingesandt. Gietzß«, 13. Januar 1898. Nachdem in Ihrem «estrigen geschätzten Blatte die FrtedhosS- fragc in einem „Eingesandt"' erwähnt wurde, so ist auch Einsender dieses, wie noch viele andere unserer Mitbürger, der gleichen Meinung, daß man bis jetzt noch so wenig von dieser in finanzieller Beziehung so außerordentlich wichtigen Angelegenheit gehSrt hat. Dem neuen Friedhöfe, der wohl vorerst theilwetse in Besitz zu nehmen aedacht ist, wird ein größerer Erweiterungsplan zu Grunde liegen, jedenfalls in einem parkartigen Stil, wie zur Zeit die neuen Fried» döfe in Leipzig, Kiel rc. projectirt und in Ausführung begriffen sind; LrichenhauS und Beamtenwohnung ist selbstverständlich. Wenn eine solche Anlage auch einem Jeden, der auf etwas Schönes sieht, zum Nachthell unseres alten Friedhofs ins Auge füllt, so muß man aber auch in Betracht ziehen, daß Gießen fortwährend zu allen möglichen Unternehmungen seine Steuerzahler heranzieht. Was die neue Anlage eines Friedhofes kostet, sind viele unserer Mitbürger nicht tm Stande zu beurteilen. Abgesehen von einer Leichenhalle und Beamienwohnung, die schon lange auf dem alten Friedhof hasten errichtet werden müssen, sind die Erwerbung und Einfriedigung des Geländes, Anlage der Zufuhrwege, GaS- und Wasserleitung, die gärtnerische Anlage des Friedhofes, ständiges Halten eines zweiten Friedhofsaufsehers und melieren zwei Abeitern bei Bestattungen, die stete Instandhaltung, die nicht unbedeutende Kosten verursacht, zu berücksichtigen Der seitherige alte Friedhof wird seine Eigenschaft als solcher noch Menschenalter hindurch bei- behalten, selbst der untere Thetl desselben, da tn diesem sehr werthvolle Denkn.älcr alter Gießener Familien bestehen, die sich mit Verlegung ihrer Angehörigen auf einen anderen Platz wohl so leicht nickt etnoerftanben erklären würden. Es bedingt der alte Friedhof, daß das vollständige Persoral sowie die Unterhaltung desselben beb behalten werden muß. Wäre es doch unter oben angeführten Gründen weit besser tm Interesse der Steuerzahler, wenn der alte Friedhof brtbehalten und eine Erweiterung nach der Oberhesstschen Bahn hin erfahren würde. Der Grund, das Gelände an dortiger Stelle sei zu theuer, ist den bedeutenden Kosten eines neuen Friedhofes gegenüber als gering zu bezeichnen. WaS die sanitäre Seite anbelangt, die jedenfalls hierbei wieder tn den Vordergrund gestellt werden wird, fo kann dem entgegen gehalten werden, daß bei neue zur Zeit belegt werbende Theil vollständig wafferlos rst, überhaupt daS ganze Terrain der entgegengesetzten Seite Gießens hinneigt. Möge bei erster Gelegenhest unser oerehrlicher Stadtoorstand obige Bedenken berücksichtigen und im Interesse der Steuerzahler darnach handeln. R- Würde sich verehr!. Theaterdirection entschließen, in nächster Zeit noch einmal den „klärt, eher kaffe er sich den Kopf abschnetden, als ben Kampf für die Revifio« de» Drky'uS.Proceffe» aufzugeben. Er hoffe auf kräftige Unterstützung seitens de» Abgeordneten Faure und deffen parlamentarischer Anhänger. In der eingestandenen Absicht, sich vor da» Gericht citiren zu kaffen, wird Emile Zola heute in der „Aurora" die heftigsten persönlichen Angriffe gegen die Feinde be» Obersten Picquard veröffentlichen. Pari», 13. Januar. Prinz Heinrich von Orleans reist heute von hier nach Marseille ab. Der Generalgouverneur von Senegal hat den Auftrag erhalten, 100 Senegalisten dem Prinzen zur Verfügung zu stellen. Der Prinz wird seine Expedition in die Aequatorialenprovinzen demnächst antreten. London, 13. Januar. Au» Singapore wird der „Daily Mail" gemeldet, daß die britische Flotte von Hongkong nach der Insel Hainam abgegangen sei, um sich genau über die Lage auf der Insel zu orientiren. London, 13. Januar. Der „Globe" behauptet, daß der Oberbefehlshaber der englischen Truppen in Südafrika fich ben Fekbzugsplan ber Buren im Frühjahr 1896 zu verschaffen gewußt hat. Die Ausführung bieseS Plane» sei burch den AuSbruch einer Viehseuche verhindert worden. Die Buren wollten unter dem ersten besten Vorwande ben Krieg erklären, fich tn zwei Tagen ber Ortschaften Kimberlsy- Rushenan unb Newcaftel bemächtigen unb blefe Ortschaften nicht eher räumen, bi» fie ble Abschaffung ber englischen Oberherrschaft tn Natal und der Eapcolonie erzwungen hätten. London, 13. Jaouar. AuS Kairo wird gemeldet, baß ben Derwischen ble Tran»p ortmlttel auSgegangen find. Bel Omdurman sollen 40,000, in Metemueh und Ehenbi 20,000 Derwische versammelt fein. Sine Million Kartätschen unb 400 Tonnen Lebensmittel werben nach Egypten geschickt. Brnffel, 13. Januar. AuS bem Congogebtete ein- gelaufene Privatdriefe bestätigen ble Niebermetzekung der Expedition Marchand, welche von der französischen Regierung noch immer bestritten wird. Belgrad, 13. Januar. In Dibra (Macedonien) zeigt fich die serbische, griechische und rumänische (zinzarische) Bevölkerung, der nur sehr wenig Bulgaren gegenüberstehen, so feindselig gegen den neu ernannten bulgarischen Bischof Kozma, daß dieser dem Exarchen Josef feinen Rücktritt an- kündigte. Madrid, 13. Januar. Gestern kam e» in Ead ix zu Arbeiter-Unruhen. Die Gensdarmerie mußte ein» schreiten, wurde jedoch von ben Arbeitern mit einem Steinhagel empfangen. Nachbem mehrere Verhaftungen vorgenommen worben waren, würbe ble Ruhe wieber hergestrllt. Seidenstoff® ZUM verlange Mustrr mit Rngalx d. Erwünschten. von Elten & Keussen, rÄ=£,d Crefeld. 447 & Vogler, Siehe«. 532 SaSführttckre Prospekte. Höchste Refersvzen 80- Stellen-Gesuche to 574 Der Vorstand BehördlicheAnzeigen Näheres »a«zleiverg S 6c3 Zu verkaufen. | Wohnung, 445 ß Empfehlungen Vereinsnachrichtey Telepbon 119. Marktstraße 4. Schellfische treffen heute ein bei 581 miethen. Bahtthofstr. 89, II. gesucht. 444 zu vermiethen. 241 Stellen-Angebote. 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Januar, Abends 8 Uhr präcis, im Festsaal (Leib’scher Saal) Wallthorstr., ausgeführt von Mitgliedern des Giessener Stadttheaters, Gasts Herr Hermann Nissen vom Deutschen Theater Bekanntmachung. Die am 8. d. MtS., Nachm. um 1 Uhr an dem Riegelpfad zu Gießen abgebaltene Versteigerung ausrangirter Bahnschwellen ist genehmigt. 578 Gießen, den 13. Januar 1898. Großherzoal Bah, meisteret v;II §VermischteÄnzeige!T| 57^] Tüchtige, kautionöfähise Wirthe für im flotte« Betriede befindliche Wirthschafterr in Städten de» Grotzherzogthums Heffen von elner leistungsfähige« Brauerei gesucht. Reflektanten wollen fl- unter Darlegung ihrer Verhältnisse melde« unter H. J. a« die 2l«, nonceN'Srpeditiou von ’Haasen- stein & Vogler, A.-G., Frankfurt a. M. in Berlin. John Gabriel Borkmann. Schauspiel in 4 Aufzügen von Henrik Ibsen. Blllets: in der Musikalienhandlung Ernst Challier (Rudolph’s Nachf.), Nächste« Dienstag, den 18. d. Mts, Abends SV3 Uhr, eröffnen wir im Restaurant „Zum Andres", 2. Stock, den zweiten Unterrichtseursus in der vereinfachten deutschen Stenographie (Einigungssystem Stolze- Schrey). Honorar einschließlich Lehrmittel 6 Mark. Anmeldungen werden bei Beginn des Unterrichts entgegengenommen. 570 Der Vorstand des Vereins für vereinfachte dentfche Stenographie (Einigungssystem Stolze-Schrey), Gießen. Kleineres Haus mit Garten und NebenhauS zu verkauf«. Näh. in der Exp. d. Bl. [526 Sonntag den 16. Januar, Abends S1/» Uhr: Hauptversammlung. 1) Rechenschaftsbericht. 2) Wahlen. 3) Antrag betr. Sterbekaffe. 5 SO Der Vorstand. Giessener Stadttheater Freitag den 14. Januar 1898: Benefiz für Msris Marloff. Deborah. Bolksschauspiel in 4 Acten von Mosenthal. Praktisches Töchter-Institut für Familien, welche die Ausbildung ihrer Töchter nicht im Auslande, sondern in voller Berücksichtigung der gesundheitliche«, wirthschaft» liche« und wtffeuschaMiche« Interessen der zukünftigen HauSfrau und Mutter oder selbständigen Persönlichkeit im deutsche« Leim gründlich, gediegen bewirken wollen, von 321 Director Karl Weiss, Weimar. Oberhessifcher Gefchichtsverein. Wersammlung am Donnerstag den 20. Januar, Abends 8 Uhr pünktlich, im oberen Saale ires Cafs Ebel: Tagesordnung: 1) Geschäftliches. 2) Vortrag von Herrn Dr. W. FabricioS aus Marburg: Gießener Ltudentenlrben in früherer Zeit. Die Mitglieder des Vereins, die nach dem Vortrage wiffenschaftliche Mittheilungen zu machen wünschen, werden ersucht, unter Angabe des Gegenstandes ihre Absicht drei Tage vorher dem Vorsitzenden anzuzeigen. S3F" Während des Vortrages und der geschäftlichen Verhandlungen sind Rauchen und Speisen nicht gestattet. Gießen, den 12. Januar 1898. fvedoren^eftrnderTI 460] Entflog«« et« Äanatictu Vogel. Gegen gute Belohnung abzuaeben GSihevraße 18. Schellfische ein getroffen bei 300 J. M. Schulhof, Ärztlich empfohlener, einzig richtiger Zusatz zur Kuhmilch für Kinder u. Magenleidende. — Niederlagen d. Plakate kenntlich. Lehrmädchen suchen zum baldigen Eintritt 488 Alex. Salomon Kf Go. Gemüse-, Blumen- u. landwirthsch. Sämereien direct vom Züchter zu billigen Preisen. J. C. Schmidt, Hofl., Erfurt.; Man verlange illuetrirte, interessante Preisliste. • Adressen von Händlern, die bei mir kaufen, gebe ich auf Wunsch auf. Nur die Markejfeilringi gibt Gewähr für die Aechtheif des I Megpdorfer Blätter. Farbig illustrierte Zeitschrift für Humor und Kunst Section Giessen D. Oe. A. V. Tour III: DünSberg - Tour. Sonntapd.16.Jan.Ab« marsch pünktl. 81/, Uhr früh o. d. Lahnbrücke. MkMkl llfihiiuii Wir machen unsere Mitglieder sowie Alle, die an unseren Bestrebungen Antheil nehmen, auf den Vortrag des Deutsch. Oesterreichers Dr. Wastiau über: 569 Die Lage des DenWhunls in Oesterreich aufmerksam. Der Vortrag ist veranstaltet vom „Verein deutscher Studenten", welcher die Güte gehabt hat, unsere Mitglieder, sowie Alle, die sich für die Frage interessiren, dazu einzuladen. Redaction: A. Scheyda. — Druck und Berlag der Brühl'schen Univerfitäts-Buch« und Steindruckcrei (Pietsch & Scheyda) in Gießen. Großer Laden mit Lagerräumen zu vermiethen. Mäusburg 7. ____Lo«i» Beil, Grünbergerstr. 16. 648] »rave» Mädchen, welches kochen kann und Hausarbeit versteht, gesucht. "WO Offerten mit Zeugnissen an Fräulein A. Schön, Frankfurt a. M, Epp- steinerstraße 18. Kreppeln (täglich frisch) empfiehlt 263 Friedrich Noll, Hofbäcker, Mäusburg 12. Lanolin-Toilette-Cream-lanolin 80? Man verlange nur „Pfeilring“ »Pfeiiring“Lanolin-Cream __________ und weise Nachahmungen zurück. 314] Em junges sauberes Dienstmädchen für leichte Hausarbeit zum 1. Februar gesucht- Bahnhofstr. 61. 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