0 0 Hollern chr DmM arte. Reine Weine, htungsvoll Hermes. iorn, *-1* ein ^ÄÄ; «mron h,b, " J' ,0 sch»«» »w* 11946 achtungsvoll Kühne. essel hnhof -jchteter Hotel mit Räum« Aigen Benutzung. lnder Union und Münchs» B lappt, tth irrt' . liturrv' joflJÜil zt rasse 4. • IFaltber, e narzt. H»0H***** inml‘sdlT t,erh»ltl*cb'__ lie setzt mich in deu Etaod, 107M tbe falb genügenb vorfraM issel, ftft«. ähhnm ft «»«<-- s W SS- Ä> «WTO** $r S-r L, 05 »L. Nr. 267 Viertes Sonntag den 1^. November 189S •*Nia««#Fr rj DirrifiiabriM 8 Rad ») T* meeathd) 7b mit 6nngfil«tt». Bri Pofts4nfire|< Mr. 7. Gratisbeilage: Gießener FamUienb lütter. , ' ««' > ,»I l>refl< für Drprschm: Fernsprecher Nr. 5L Bekanntmachung. Gemäß Artikel 39 der Äretiorbnung wirb uachftehenb das Protokoll über blc am 29. October b. I. stattgehabte außerordentliche Sitzung bei Kreistages bkS Kreises Gießen zur öffentlichen Kenntniß gebracht. Gießen, ben 7. November 1898. Der Borsttzenbe bei Kreistages bes Kreises Gieße«, v. Bechtold. Geschehen Gießen, ben 29. Dctober 1898. Protokoll der fLufnuddreißtgstev (außerordentlichen) Sitzung des Kreistages des Kreises chietze«. Gegenwärtig: 1. Der Borsttzenbe Großh. Provinzialbirector v. Bechtold, 1. Gr. RegierungSralh Dr Wagner, 8. Gr. Kreilamtmann Boeckmann, 4. Gr. Kreilamtmann Freiherr Schenck zu Schweinsberg, 5. Die Kreiitagimitglieber Bürgermeister Bopp.Bellersheim, Bürgermeister Bücher -Bersrod, Bürgermeister Geißler-Lollar, Fabrikant Georgi»Gießen. Oberbürgermeister Gnauth« Gießen, Rechtsanwalt Dr. Gut fleisch. Gießen, Bürgermeister Heller- Lich, Justizrath Hirsch Horn-Gießen, Bürgermeister Koch-Villingen. Bürgermeister Leun- Großen Linden, Gemeinde Einnehmer Maib»Watzenborn, Bürgermeister Meyer«Großen-Buseck, Oeconom von Oven «Hungen, Brauereibesttzer Eduard Röhr le. Gießen, Bürgermeister Roth«Muschenheim, Gutsbesitzer Schl en ke-Hardthof, Bürgermeister Sommerlab-Wieseck, Apotheker W e l ck e r - Allendorf a. d. Lumda, 6. Die KreiiauSschußmitglleber Bürgermeister Faulstich, Landgerichtirath Dr. Schäfer, 7^Der Protokollführer, Büreauvorsteher Schiffnie. Der Vorsitzende eröffnete den Kreistag unter Begrüßung der erschienenen Abgeordneten, und stellte hierauf den Großh. Kreisamtmann Freihcrrn S ch e n ck zu Schweinlberg der Ver. fammlung vor. Es wurde alsdann die Beschlußfähigkeit des Kreistages ermittelt. Entschuldigt fehlen die Abgeordneten kommerzienralh Gail.Gießen. Ingenieur Schiele.Gießen, Bürgermeister Zimmer von Grünberg und Eommerzienrath Heiligenftaedt.Greßen. Zu Urkundsperlonen wurden die Abgeordneten Großh. Oberbürgermeister Gnauth unb Rechtsanwalt Dr. Gut« fletsch auf Vorschlag bei Vorsitzenben ernannt. Großh. Büreauvorsteher Schiffnie wirb als Protocollsührer bestellt unb burch ben Vorsitzenben mittelst Hanbschlagi verpflichtet. Der Vorfitzenbe nahm Gelegenheit, in ehrenben Worten der Verdienste bei verstorbenen langjährigen Abgeorbneten Fabrikanten M. Homberger zu Gießen zu gebenken, welchem der Kreistag ein freundliches Andenken bewahren werde. Er bat die eischienenen Abgeordneten, sich zur Bekundung deffen von ihren Sitzen zu erheben, was geschah. Nunmehr würbe in bie Tagesordnung ein getreten. Der erste Gegenstand ist die Neubildung der Wahlbezirke für bie Kreistagswadl burch die Bevollmächtigten der Gemeinde» Vorstände, und VertheUung der zu wählenden KreiStagSabge. ordneten. Der Vorsitzende ertheilt dem Großh. Kreisamtmann Freiherrn Schenck zu Schweinlberg das Wort, welcher referirte. Großh. Oberbürgermeister Gnauth erläuterte ben Vorschlag bes Kreisausschuffes bezüglich ber Neueintheilung der Wahlbezirke, wovon ein Verzeichniß ben Abgeorbneten mit ber Einladung zur heutigen Sitzung zugegangen war. Der Vorfitzenbe eröffnete bie Tilcusfion über biesen Vorschlag, es erfolgte jeboch von keiner Seite eine Bemerkung. Die von bem Kreisausschuß vorgeschlagene Neueintheilung der Wahlbezirke nebst Dertheilung ber zu wühlenden Kreistags» Abgeordneten wurde hierauf einstimmig genehmigt. a) Wahl zweier Mitglieder unb Stellvertreter für die r verstärkte Ersatzcommisfton. Der Großh. Kreisamtmann Boeckmann referirte unb theilte bem Kreistag bie Vorschläge be» Kreisaurschuffel mit. Auf Anfrage bei Vorfitzenben genehmigte ber Kreistag die Abstimmung burch Zuruf, worauf an Stelle bei ver. storbenen Bürgermeister» Köhler von LangSborf ber Großh. Bürgermeister Roth von Muschenheim al» Srsatzmitglied gewählt würbe. Die übrigen Commisfion»mitglieber würben wiedergewählt. Wahl von Sachverständigen für die nach bem Gesetz über die Krieg»leistungen vorn 13. Juni 1873 vorzumhmen. ben Abschätzungen. Der Vorfitzenbe ersuchte ben Großh. Regierungsrath Dr. WagNer bafl Referat zu erstatten. Dieser unterbreitete dem Kreistage bie in rubrkirtem Betreffe gemachten Vor. schlüge bes Kreisausschuffes, welche hierauf, unb zwar eben, falls burch Acclamation, einstimmig genehmigt würben. Da« nach würben neu gewählt: 1. für ben Bezirk Gießen: für ben Stabtverorb- neten Vogt ber Ortsgerichtsmann unb Slabtverorbnete Anbrea» Keller zu Gießen. 2. für ben Bezirk Großen-Linben. für ben verstorbenen Heinrich Velten in. zu Großen-Linben der Gemeinde« Einnehmer Heinrich Velten V. daselbst. 3. für den Bezirk Hungen: für ben verstorbenen Bürgermeister Köhler von LangSborf ber Bürgermeister K o ch von Villingen. Alle übrigen Sachoerstänbigen würben wiebergewählt. Wahl ber Musterung», unb Aushebungicommisfion für die Mobilmachung-pferbe. Da» Referat erstattete auch hier ber Großh. Regierung« rath Dr Wagner. Hiernach hat ber Krei»au»schuß vor« geschlagen zu wählen: a) für ben Mufterungibezirk Großen-Linben: für ben verstorbenen Kaufmann Jacob A r n o I b von Grüningen dessen Sohn, ben Gastwirth Arnold daselbst al» Stell- »ertreter b. für ben Musterung-be-irk Lich: für ben ver» storbenen Bürgermeister Köhler von LangSborf beffen Sohn Jacob Köhler in Eberstabt, unb für ben Oberverwalter Erb von Lich den Pachter K he in vom Albacherhof, beide al» Mitglieder. c) für ben Musterungsbezirk Gießen: für ben vorstorbenen Vorsitzenben Rubolf Güngerich zu Heibertshausen bas Mitglieb Friebrich H e l f r i ch zu Gießen als Vorfitzenben, unb für biesen letzteren Pachter Kaiser von Friebelhausen als Mitglieb, sowie für Joseph Güngerich zu Gießen ben Ortsgerichtsvorsteher Gro» zu Gießen al» Stellvertreter. d) für ben Musterungsbezirk Grünberg: für Wirth Hofmann zu Grünberg ben Großh. Bürgermeister Lang von Obenhaufen als Stellvertreter. e) für ben Aushebungsbezirk Gießen: für Joseph Güngerich zu Gießen ben Ortigericht-oorsteher Gro» zu Gießen al» Stellvertreter. f) für ben Aushebungsbezirk Hungen, für Oberverwalter Erb von Lich Pachter Klein vom Älbacherhof al« Taxator, unb für ben verstorbenen Bürgermeister Köhler von LangSborf ben Pachter Fülbert von Utphe als Stell» Vertreter. Bezüglich ber weiteren Mitglieber ber Musterung«. Commissionen unb ber Taxatoren ber Aushebungs-Commissionen war Wieberwahl beantragt. Der Vorfitzenbe beantragte auch hier, bie Wohl per Acclamation vorzunehmen, wa« einstimmig genehmigt würbe. Der Kreistag hat hierauf die obengenannte Wahl dem Vorschlag be« Krei-ausschusse« gemäß vollzogen. Die Tagesorbnung war hiermit erlebigt. Weitere An. träge würben nicht gestellt. Der Vorfitzenbe schloß ben Kreistag unter Au«bruck be« Danke» für da» Erscheinen ber Abgeorbneten. Der Vorfitzenbe: Die Urkunb«personen: v. Bechtold. Gnauth, Dr. Gutfleisch. Der Protokollführer: Schiffnie. Bekanntmachung, bett.: Gesuch der Dresdener Allgemeinen Bttficherung«auftatt um Lrthetlnug der Erlaubniß zu» Geschäftsbetrieb i» Sroßherzogthum Hessen. Str bringen hiermit zur allgemeinen Kenntniß, daß du-ch Entschließung Großh. Ministerium« be« Innern vom 3. November d. I«. der Dresdener Allgemeinen Versicherung«» anstatt die Erlaubniß zum GeschäfiSvetrieb im Großhe.zog» ihum Hessen nutet den üblichen Bedingungen auf Widerruf ertheilt worden ist. Gießen, den 12. November 1898. GroßherzoglicheS KreiSamt Gießen. v. Bechtold. Bekanntmachung. Gießen, den 10. November 1898. Bett.; Zahlungen von Pensionen, Unterstützungen, Erziehung«- beihülstn u. s. w. für Rechnung der Reichsbaupikaffe. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen EN die Grosth. Bürgermeistereieu de- Kreises. GS kommt häufig vor, daß Quittungen übet Pensionen, Unterstützungen re. an» der ReichShavptkoffe mit unleserliche» Abdruck des Dienststempels der attesttrendeu Bürgermeisterei« versehen find. In Folge von Beanstandungen derartiger Qnittnogen durch die Reichshauptkaffe har sich die Großh. Hanptstaatskaffe veranlaßt gesehen, die Großh. Rentämter und DistriciSeinnehmereien anzuweisen, alle Quittungen übet ; Zahlungen aus der Reichshauplkaffe, wenn dieselben nicht mit einem deutlich lesbarem Abdruck des DenstsiempelS des AtteftauSsteüe,« veesehen find, nicht zu houorireu. Sie wollen fich daher nur solcher Stimpel bebtenen, die einen deutlich lesbaren Abdruck hinterlagen, und nnS zur Probe einen Sternbelabsruck einsenden. v. Bechtold. Deutsche» Reich. Berlin, 11. November. Ueber die Rückreise de» Kaiserpaare« meldet ein Telegramm ans Baalb eck, daß der Kaiser und die Kaiserin heute Abend nm 6 Uhr in Beirut eintreffen und sich an Bord der „Hohenzollern" begeben, welche morgen früh 6 Uhr in See geht. Berlin, 11. November. Die „Post* bestätigt, daß ber Kaiser in keinen spanischen Hafen an Land gehen werde. Die angrkändigteu Falschmeldungen hätten nut den Zweck, in Amerika den Glauben zu erwecken, als wenn Deutschland in der Philippinenfrage für Spanien Partei nehme, wodurch in Amttika Verstimmung gegen Deutschland hervorgerufen J würde. Berlin, 11. November. Wie die ,Berl. Reuest. Nachr." vernehmen, haben die verschiedenen Gruppen, die sich um die j Erwerbung von Bergwerken, Eisenbahn- und anderen Ton» • cesfionen in bet Provinz Schantnug gebildet hatten, fich ' nunmehr zu einem einheitlichen Syndikat vereinigt. — Der neu ernannte Gouverneur von Siamschon, Tap'tSn zur See Jäschke wird fich Mitte Januar auf seinen neuen Posten begeben. Berlin, 11. November. Die durch die Zettuugen gehende Nachricht, daß der Entwurf zu einem Fleischbeschau- Gesetz bereits dem BnndeSrath ^gegangen fei, kann der „Nordd. Allgtm. 3tg.w zufolge nicht richtig fein. Nach de« Informationen de» genannten Blattes ist der Entwurf noch Gegenstand von Berathuogen zwischen den betheiligten Regierungen. Berlin, 11. November. Die »Nordd. Allgem. £tg.* schreibt: Sichttem vernehmen nach find als deutsche Mit» glieber der am 24. d. Mts. in Rom znsammeutrttenb« internationalen Tonferenz zur Berathung von Maßregeln gegen den Anarchismus in Aussicht genommen: der deutsche Botschafter in Rom, Freiherr v. Sourrna-Jeltsch, Geh. Ober»Regierungsrath v. Philipp«- boru und Ober»VerwaltuugsgerichtSrath Prof. Dr. v. Martitz. Berlin, 11. November. Au der Beisetzung deS Fürsten Bismarck werden voraussichtlich Abordnung« nicht theilnehmev. Fürst Herbert Bismarck hat die Theil- vahme mit Rücksicht auf die Jahreszeit und mit Rücksicht auf den Mangel einer Gelegenheit die betreffende Abordnung zu empfangen, abgelehnt. Bnliu, 11. November. Nach einem der „Boss. ßtg/ aus Madrid übermittelten Drahtbericht berlautet dort au« bester Quelle, die S v n i g i n werde ein eigenhändige« Schreib« an Kaiser Wilhelm richten und ihn einladen, noch Madrid zu komm«. Da e« Brauch sein soll, daß Herrscher eine« Landes solche Einladungsschreiben nur ergehen lassen, wenn sie Übttzeugt find, daß diese zusagend beantwortet werden, so hält »an hier die Ankunft deS Raffer« in Madrid für sicher. Berlin, 11. Novembrr. B-steuernng derWaaren- h Sus er. lieber die Verhandlungen, welche jetzt wegen höherer Besteuerung der Waareuhäoser stattfinden, erfährt der „Confectionär", daß für die Besteuerung in erster Reihe der Grschäftsumsatz in Aussicht genommen ist, und zwar soll eine Veranlagung btS zur Höhe von 4 v. H. deS Umsatzes gestattet sein. Die Waarenhaussteuer würde alle Detail« geschäfte treffen, deren Umsatz eine gewiffe Höhe überschreitet. Ueber die für die Veranlagung maßgebende Höhe deS Um» satzeS steht noch nicht- fest, ebenso wenig, ob zur Theilnahme an den verathungeu über die Materie Sachverständige herangezogen werden sollen. Berlin, 11. November. Die Reorganisation der Feldartillerie wird, wie sicher feststeht, zn den Forderungen gehören, die mit dem neuen Militär.Etat vorgelegt werden. Sie wird voraussichtlich jedem normalen Corps von zwei Divisionen zwei Brigaden Feldartillerie, je eine zn zwei kleineren und übersichtlicheren Regimentern für die Division, außerdem vielleicht eine Haubitzabtheilung für jede» Armeeeorp» geben- ferner denkt man, der Kostenerfparniß halber, an eine Verminderung der reitenden Abtheilnugen auf die für Cavallerie-Divisionen im Kriege vöthige Zahl. Die „Köln. Ztg." kündigt auch OrgauisatwnSveränderungen bei den Detachement» Jäger zu Pferde an- bezüglich dec zu errichtenden besonderen Telegraphentruppe wird die Neubildung wahrscheinlich nicht auf einmal durchgeführt werden. Zur Artillerietruppe schreibt da» genannte Blatt noch: Daß eine baldige und volle Durchführung der Reorganisation namentlich bet der Feldartillerie, deren Gliederung seit einer ganzen Reihe von Jahren einen Torso darstellte und bei der Mobilmachung zu Improvisationen zwang, dringend erwünscht wäre, daß die Zett fett der oben berührten Erklärung de» KriegSmintfter» auch ausreichend gewesen sein dürfte, um die nöthtgen Vorbereitungen für die Neugliederung zu treffen, unterliegt keinem Zweifel. Wenn man daher die Durch« führung der Neugliederung der dritten Hauptwaffe, trotz der in Frankreich für 1899 vorgesehenen Vermehrung und Reorganisation der Feldartillerie (wohlgemerkt auch der Fuß» > artillerte, die auf 17-f-9 —26 Bataillone kommen soll), aus mehrere Jahre verthetlte, so könnte die» als Gründe nur die Rücksicht auf Ersparniffe und die Besorgniß haben, die deutsche Feldartillerie könnte, nach recht langem Stocken der Beförderung in den höheren Stellen, da» Tempo de» Aufrücken» der Cavallerie und Fußrrttllerie wenn auch nicht erreichen, so doch ihm näher kommen, al» bisher, wo noch vor kurzer Zeit etatSmäßige Stabsoffiziere der Feldartillerie dieselben Oberstenpatente besaßen wie Brigade-Commandeure der Cavallerie, und Fvßartillerte Regiment» Cowmandeure zum Lheil jünger find, als AbtheilungS-Commaudeure der Feldartillerie. Köln, 11. November. Die Nachricht von dem Zusammenstoß de» Güterdampser» „William Egan" mit dem Personendampfer „Prinz Heinrich" beruht auf einem Miß- verständniß. Vorgestern Abend stieß der .Dampfer „Prinz Heinrich" mit dem Schraubenschlepper „Borwärt» II " (welcher zur Güterbesörderung überhaupt nicht verwandt wurde) zusammen. „Vorwärts II." ist gesunken. Leipzig, 11. November. Wie die „Leipziger Neuesten Nachrichten" melden, ist der Zeichner de» „SimplteisfimuS", Heine, gegen Zahlung einer Saution au» der Hast entlassen worden. AnstaaL Paris, 11. November. Wegen de» frechen Angriffe» eine» Hetzblattes auf ein Familienmitglied des deut- fchen Botschafters hat die hiesige Regierung eine gewiffe Genngthuuvg gegeben. Eine halbamtliche Note der „Agence Havas" besagt nämlich: Nachdem der Minister de» Auswärtigen, Deleaffv von dem Artikel eines Abendblattes Kenntuiß erhalten hat, der die DrehfuS«Angelegenheit betrifft, und in welchem die Tochter des deutschen Botschafters in Paris, Somltffe Münster, in diese Angelegenheit hinetn- gezogeu wird, hat Minister Delcaffö dem Grafen Münster einen Besuch abgeftattet und ihm da» lebhafte Bedauern der französischen Regierung und ihre Entrüstung über diesen Vorgang, der nicht scharf genug gegeißelt werden könne, au»- gedrückt. — Die Rede Salisburys hat in Paris keinen besonders vertrauenerweckenden Eindruck gemacht. So finden die Bläter, die Stelle über Faschoda und die Beziehungen zu Frankreich sei zwar eher beruhigend, im Großen und Ganzen gewinne man jedoch au» der Rede den Eindruck, daß die Gesawmtheit der internationalen Beziehungen zu wünschen übrig laffe. Das „Journal de» Debat»" erklärt, nach der Rede Salisburys und nach den vorhergegangenen Ereigniffeu sei die Stunde für die französische Diplomatie gekommen, zu erwägen, welche» Maß von Vorsicht und welche Kraftanstrengung die Lage von Frankreich erheische. Pari», 10. November. Keine Tragödie ohne Satirs ptel. Der Faschodakrtse folgt ein anderer französisch- britischer Gebietszwist auf dem Fuße. Meuter, der französische Lhokoladenkönig, dessen Name die Felder, Wiesen, Mauern und Hütten ganz Frankreichs bedeckt, ist e» begreiflicher Weise selber einmal müde geworden, sich tu der Heimat auf Schritt und Tritt zu begegnen, und kaufte vor einigen Jahren die entlegene Insel Anticosti im Gols von St. Lawrence, zwischen Neufnndland und Quebeck. Dort, aus kanadischem Boden, welcher ja auf die Franzosen seit jeher eine mächtige An- ziehungskraft auSgeübt hat, wollte er in seiner freien Zeit da» beschauliche Leben eine» Gut-Herrn führen, fern von jeg- ltcher Lhckolade, nnr an der Jagd und Fischerei sich ergötzend, wie e» nun scheint, standen ihm bei seinem vergnügen etliche Ansiedler im Wege, die er als Gutsherr einfach von der Insel verwies, wohl im Glauben, sich durch diese» kurze Verfahren für immer Ruhe verschafft zu haben. Aber der Mensch denkt und der Himmel lenkt. ES kam Faschoda dazwischen mrd da war da- Unheil bald geschehen, öln Schrei der Entrüstung entrang sich den englischen Kehlen in Kanada, nnd der RetchSregierung in London wurde bedeutet, wie staatS- gefahrlich e» sei, daß ein Franzose die Insel besitze. Der Colonieumiuister Chamberlain ließ sich da- nicht zweimal sagen und forderte dem kanadischen Generalgouverneur telegraphisch einen Bericht über den Casus ab. Der wird nun in England von den Patentpatrioten mit großer Spannung erwartet. In ihren Köpfen spukt natürlich schon die Wahnvorstellung einer schwarzen Verschwörung von Seiten Frank« reich-, eine» Handstreich» und eine» Nachtangriffs. Meuter staunt wohl selber am meisten über den Macchiavelli, den man in ihm entdeckt hat, da er bisher glaubte, nur die feinste Chokolade, nicht auch die feinsten Anschläge machen zu können. Für seinen Besitz übrigen» hat er eben so wenig zu sürchten, wie Großbritannien für seine Sicherheit. E» dürfen ja ohne die Bewilligung Kanada» keine Befestigungen errichtet werden, und an Landungsplätzen für etwa» Anderes als ein Boot fehlt e» der Insel völlig. T. R. Petersburg, 11. November. Die Lage Frankreich- rückt der bekannte Fürst Meschtscher-ki in seiner „PeterSb. Ztg." in russische Beleuchtung. Von Paris auS, wo er sich seit geraumer Zeit schon befindet, schreibt er u. a. nämlich: „Frankreich muß entweder der Rolle einer europäischen Großmacht entsagen, welche über ihr verständniß geht, und eine wirkliche, demokratische und communale Republik werden, wie die Schweiz, und unter dem Schutz und der Protection Europa» stehen, da- heißt aufhören, eine Militärmacht zu sein, ober aber, e» muß unter die Gewalt eine» Diktator» gelangen, da» heißt unter die Gewalt eine» einzigen Willen» und eine» einzigen Griftes, der da fähig ist, alle» Schmutzige und Unehrliche ebenso energisch von der politischen Arena zu fegen, wie die Republik alle» Ehrliche und Selbstständige weggefegt hat. Hierzu braucht man keine glückliche Schlacht in einem Kriege abzuwarten - nur die Entschlossenheit und kühne Energie eines Manne» ist erforderlich, der im gegebenen Augenblick diese» Chaos der willen- und überzeugungslosen Menschen au-uutzt und mit einigen Regimentern den Wahnbildern und Phantomen der willen«, kraft- und ver- ständnißlosen Republik ein Ende macht. Ein ehrlicher Mann mit Geist und Willen kann Frankreich in der Rolle eine» Diktator» retten." — Dieser Wink von russischer Seite ist recht bezeichnend! M.P.C. Rußland. Die russische Regierung hat mit Werften in Genua Verträge abgeschloffen für den Bau von 2 Kreuzern I Klaffe von 141 Meter Länge. Spanien und Nordamerika. So ohne Weitere» will Spanten der jüngsten weitergehenden Forderung der Ber- cinlgtea Staaten doch nicht uachgeben. Die Madrider Regierung wird ihre Commiffare bei der Friedenskonferenz anweisen, auf eine Erörterung über die Abtretung der Philipp ine n nicht einzugehen. Zu gleicher Zeit wird die Regierung erklären, sie sei von den Corte» nicht ermächtigt, über jene Frage zu verhandeln. — Die Regierung in Madrid muß also wohl neue Ermuthignng erhalten haben, in der Philippinen- frage sich nicht vorschnell nachgiebig zu zeigen. Sagasta will e» auf ein förmliche» Ultimatum der Bereinigten Staaten an- kommen laffen. Er ist von der Zuversicht geleitet, der Grundsatz der Oberhoheit Spanien» über die Philippinen werde wenigsten» bei zwei Großmächten kräftige Unterstützung finden. Afrika. Die englische Regierung hat dem Major Marchand die Erlaubniß ertheilt, auf dem Rtl nach Faschoda unter der Bedingung znrückzukehren, daß er al»bald nach seinem Eintrrffen daselbst mit seinen Truppen da» ganze Faschoda-Gebiet räume. Die französische Regierung habe bereit» ausdrückilch dieser Bedingung zugestimmt. Lord Cromer in Kairo ist angewiesen, die Rückreise Marchands, die voraussichtlich schon heute (Freitag) von Kairo aus angetreten werden soll, thuulichst zu erleichtern, welchen Weg Major Marchard von Faschoda au» nehmen wird, ist noch nicht bekannt. totales rrnd prooitijielles* Alsfeld, 8. November. Bei der gestrigen Wahl eine» ersten Beigeordneten erhielten die Herren Karl Gund- rum 98, Heinrich Hölscher VI. 70, Ferdinand Berck 69, H. E. Schneider 63 und Karl Hölscher 14 Stimmen. Es hat Stichwahl zwischen den beiden Erstgenannten stattzu- finden. Butzbach, 10. November. In der heutigen Gemeinde- rathsitzung wurde beschlvffen, daß die neu erbaute Turn- Halle mit Verein-Hau» und Kleinkinderschule, die schon bei der Gewerbeausstellung zum Ausstellen von Gegenständen diente, am Sonntag, 27. ds. Mts., eiugeweiht werden soll. Nachmittag» 7 Uhr soll ein Festbankett, woran sich verschiedene Vereine betheiligen werden, stattfinden. Okarben, 10. November. Die vor einigen Wochen hier stattgehabte Bürgermeister-Stichwahl war nach Lage der Sache für ungültig erklärt worden und fand gestern nochmal» Neuwahl statt. Die beiden Candtdaten waren die alten Gegner- sämmtliche Wahlberechtigte der Gemeinde erschienen an der Urne. AuS dem Wahlkampfe ging Jean Fauerbach mit 61 Stimmen als neuerwählter Bürgermeister hervor. Der Gegner Schmiegel erhielt 69 Stimmen. □ Darmstadt, 11. November. In den bevorstehenden Stadtverordueten-Ergänzungswahlen haben die Sozialdemokraten fünf Candtdaten aufgestellt und dürften leider einige derselben Aussicht haben, im Rathhau» einzuziehen, da eine Verständigung über gemeinsame Candtdaten zwischen den Bezirk-Vereinen bisher nicht erzielt wurde. Der Nutzen dieser Vereine, die meist nur Sonderintereffen ihre» Viertel- versolgen, ist überhaupt recht problematisch. — In der nächstwöchigen Generalversammlung will die Sektion Darmstadt de» Oden Wald club-, die „führende" dieser großen touristischen Bereinigung, Ministerialrath Braun, der in touristischen Kreisen wohlbekannt ist, als Borfitzenden an Stelle de- nach Worm» übergefiedelten Bürgermeister» Köhler wählen. Mainz, 10. November. Bei einer gestern Nacht vorgenommen Revision eine» am Neuthor gelegenen Magazins wurde in einer Kiste ein steckbrieflich verfolgter Verbrecher aufgesunden, der sich mit Holzwolle zugedeckt hatte, um nicht aufgefunden zu werden. △ Mainz, 11. November. Vor der Straskammer de» hiesigen Landgericht» begann heute Morgen da» strafgericht- liche Nachspiel zu den Unterschleifen, die zu Beginn diese» Jahre» im städtischen Gaswerk hier blo-gelegt wurden. Bei der Entdeckung der Unregelmäßigkeiten hat die Sache hier das größte Aussehen hervorgerusen, zumal alsbald der Director, der Kasfirer, der Buchhalter sowie ein Raffeboten de» Gaswerk» gefänglich eingezagen wurden. Entsprechend diesem Aufsehen, war auch der Zudraug zu der heutigen Gerichtsverhandlung ein sehr bedeutender. Als Angeklagte erschienen auf der Anklagebank Direktor Heffemer, Kasfirer Beilstein, Buchhalter Feldmann sowie Kaffendiener Reimann. Mit Ausnahme de» Letzteren befinden sich sämmtliche Angeklagten gegen Caution seit längerer Zeit auf freiem Fuß. Nach der Anklage wird Direktor Heffemer Untreue zur Last gelegt, indem er einem Thetl der ihm untergebenen Beamten und insbesondere seinem Sohue unberechtigt für angebliche Remunerationen in der Höhe von 35 bi» 100 Mark hat zu Theil kommen laffen. Diese Beträge wurden auf da» Installation« conto gebucht und verrechnet, wodurch sich Feldmann und Beilstein der Beihilfe Heffemer» schuldig gemacht haben sollen. Dem Hauptangeklagten, Kaffendiener Reimann wird von der Anklage zur Last gelegt, seit Jahren Beträge bi» in der Höhe von Mk. 10,000 unterschlagen und dadurch sein betrügerische- Vorgehen lange verdeckt zu haben, daß er neuerdings eingenommene größere Posten als Rückstände bezeichnete und mit diesem Geld alte Rückstände deckte. Außer» dem hat Reimann in mehreren Fällen die Quittung der Gasconsumenten gesälscht, die Quittungen selbst auSgesüllr und den Leuten mehr Geld berechnet, als sie schuldig waren. Von den langjährigen betrügerischen Manipulationen Reimann- soll Director Heffemer, sowie auch Beilftein und Feldmann Kenntntß gehabt und denselben dadurch unterstützt haben, daß sie, al» ihnen von Reinmann da» Geständniß eine» größeren MancoS gemacht worden, ihm durch lieber* nähme einer Bürgschaft behüifl.ch waren, ein größere» Darlehen aufzunehmen, wodurch er einen Theil de» Fehlbetrag- decken konnte. Der zuerst vernommene Kaffendiener Rein° mann gibt zu, in die Kaffe gegrffen zu haben, er habe die» gethan, weil er von seiner Frau sehr knapp gehalten worden sei. Anfänglich habe die unterschlagene Summe Mk. 3000 betragen, schließlich fei dieselbe aus Mk. 8000 angewachsm, wozu auch die Abzüge für dir PeusiouSkaffe bei seiner Anstellung beigetragen haben. Kasfirer Beilstein, zunächst über den durch Mitglieder der Oberrechnungskammer in Darmstadt entdeckten Fehlbetrag in den GaSbüchern befragt, erklärt, keine Auskunft geben zu können, indem der Fehlbetrag schon sehr weit zurücksatirte, und häufig Geld au» der Kaffe gestohlen worden sei. Bezüglich der Reimann zu seinen betrügerischen Manipulationen geleisteten Bethülfe erklärte Beilftein wie auch Buchhalter Feldmann und Direktor Heffemer, daß sie lediglich auS Mitleid gehandelt und da» Flehen Reimanns sie veranlaßt habe, von einer Anzeige de» Letzteren abzusehen. Wegen der Verabreichung der Remunerationen sagt Director Heffemer au», daß er geglaubt habe, dazu berechtigt zu fein. Nach der Mittagspause wurde das Zeugen- verhör begonnen, das bis nach 8 Uhr Adeud» währte und auf der einen Seite die Angaben der Anklage bestätigte, auf der anderen Seite aber erkennen ließ, daß die ganze Geschichte sehr aufgebauscht und übertrieben worden und insbesondere dem Angeklagten Director Heffemer nur zu große Gutmüthig- kett und theilweise Unerfahrenheit zur Last gelegt werden kann. Morgen wird die Verhandlung fortgesetzt. Vsktirlschtes. * Parfümtrie Butter ist die neueste Modethorheit^ die sich die reichen Amerikaner zu ihrem Friihiückstisch leisten. Die Milchwirthschasteu, wo diese Butter fabricirt wird, dufte» so wohlriechend wie ein Blumenladen oder da» Laboratorium eine» Parsümenr». Die Butter wird zuerst in kleine Ballen, ähnlich wie die zum gewöhnlichen Gebrauch bestimmten, geformt und dann jede» einzelne Siück in seinen Mouffeline eiogeschlagen. Hieraus legt man sie auf ein Bett von Rosen- blättem, die eigen» dazu in irdenen Töpfen präparirt werden, und bedeckt sie von oben nochmal» mit einer Schicht der frisch- blühenden Blumen. Dann wird da» Gesäß in einen Eiskasten gestellt und dort zehn Stunden stehen gelaffeu, worauf die Butter fertig zum Gebrauch ist. * Bekämpfung des Btraßenlarms. Der „Deutschem Medictntschen Wochenschrift- wird au» London berichtet: „Seit dem 1. Oktober find zwei neue Gesetze in Kraft getreten , die für die vielgeplagten Nerven de» Londoner» hoffentlich Gute« leisten werden. E» find die» die erste» versuche zur Bekämpfung de» unnöthigen Straßenlärms. Die neuen Gesetze richten sich vorzugsweise gegen Dampf- hxehorgeln, Schießbuden, Carouffel» und ferner gegen brüllende, blökende, krähende und sonstigen Unfug treibende Thiere. Leider werden Handorgeln, German Bands, Heilsarmisten und ZettungSverkäufer nicht davon betroffen, und es ist nur zn wünschen und zu hoffen, daß au» diesem ersten schüchternen versuch gegen die allzu großen Freiheiten der Straßenhändler sich mit der Zeit ein ordentliche» Gesetz herau»wachsen wird, da» dem geplagten Großstadtmenschen wenigsten» absolut un- nöthigr Geräusche erspart, die zur Steigerung der Nervosität erheblich beitragen. Selbst wenn London den Straßenpöbcl etwa» verliert, wird e» in seinem Strahenschmutz und feiner vorfintfluthlichen Beleuchtung immer noch genug haben, wa» e» von anderen Großstädten unterscheidet." * Au» dem Geschichtsunterricht. Lehrer (zum Schüler). „Also Du wetßt nicht, wann die Hermannsschlacht geschlagen worden ist? (Zählt ihm neun mit dem Stock auf.) Bo, merk'» Dir, im Jahre neun nach Christus! — Warum grinst Du, Beugel?" — Schüler: „Ich freue mich, daß fie nicht zwanzig Jahre später gewesen ist! ' "Äft* »u Witin ’ftw KÄ SstÄ hnjM«. J* »emm. g® F?«8* «t ä ■? ’S?** fiÄ ?■“*;'Ä“Ä . W«wi ui1"-J® Q0t.tD' Mmbkatr Siri»m t0t' M Jahrn, Bitiä8t 30 unb babm* üM,"'MWt bi. Ili Est^bi dickn, anfitt- "»« die Sattlung ba uaitimiiiti leibst auigtfflit berechnet, flu p{ ntibl| etcherisch» MachM-an f/ fp»ft auch Bdlfttin ml ,whlbto baburch untnüflji ^Inmann bal @tftbitaij vorbeo, ihm durch Uiber warm, ein größere» Dar* lntn Lheil bi» Fehlbittage vMme Rafiiubitun M* fan bu hadiv, ti t)abt Ntl W lvW ttoxbta ßlagtnt Lumme Mk. 8000 aas Mk. 8000 augnuatiit), Pmfisuöiüße bei seiner 8m sfirer Beilstein, zuuLG übn echnWtkamner in Darvstck Ga-bÜchem befragt, erklärt, , indem der Fehlbetraz Hoi ifig Geld au» der Raffe gf der Reimann zn seinen br» leisteten SePife ntiäm mann imLMMHeffr«", gehandelt unb bal Fieheir arianLuM WLeVru» Matz bn Mravtaüoutr j er fttglaubt habe, babu k> laa^ault worbe bal ZrM' 8 Uhr 8bmbl «ahne unb tu der Anklage bchätigte, a-' iiui, b«6 MiriW11 l!n worben m« WM"*'" «ur i» «»6« en* hl« fg w «->->' * bWiioj __ t>u$. tyim gWIJWjW WJ®' ää l «in Bitt von Rasen' SfFffB iE*-1 ii'b ««•L'J uShoM- tm «»«" ." list' Äff» siSgesg J»5Ä ’ weitste»' A«""rü..L -K^ Z«L-x- Ätz 'Ä* Bekanntmachung 11276 Bekanntmachung empfiehlt 11292 der Firma seine» Handelsregister if Süssere. 11277 anlage 19, Part. 10567 Meyer. 11276 (melden. Licherstratze 2. Seltersweg Nr. 83. »MO Haus- und Küchengeräthe. zu venmethen. Liefenweg 15. empfiehlt D IBENEDICTINE 11297 c In filmen » haben bei: 611 ■um si. rtlttboii 46. lirliiimitiniidjiintipii Jermiethnngen r (Ji in äff hl u H0 en MAGGI -a- Jahr einschließlich November 1898. Amtsgericht. Namens. Eintrag im erfolgt. Lich, am 10. Großh. Maniardenwoßnung, schöne, freie Lage, 4 Zimmer, 1 Cabinet, Küche mit Wasserleitung, abgeschlossener Vorplatz, per sofort oder später zu vermiethen. 10044 Will). Reiber, Bahnhofftr. 63. Baumann'sche prima Garantie Emailkochgeschirre. Emil FUehbach. HANS HOTTENROTH, General-Agent, Hamburg. Der beste aller Liqueure. Man achte immer darauf, dass sich am Fasse jeder Flasche die viereckige Etiquette mit der nebigen Unterschrift des General- H Directors befinde: x>V>t'c ,1 • * Submission. Das Schlagen von 100 cbm Basaltsteinen soll in Loosen L20 Meter, auch zusammen, zum Emdecken von Straßen in Großen-Buseck an den Wenigstnehmenden vergeben werden. 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Eiserne Bettstellen, Divanbettstellen etc. Brüder Schmidt, Voranschlag der Wewetnde Mainzlar für 1899/1900 liegt acht Tage lang und zwar vom 14. bi» 21. November l. I. aus dem Bureau der unterzeichneten Bürgermeisterei offen. Bekanntmachung Forderungen an den Nachlaß de» Gemüsehändler» ZohanNe, Schäfer zu Gießen sind bei Meldung der Nichtberücksichtigung binnen einer Woche bei un» anzumelden. Gießen, 11. November 1898. Großh. Amtsgericht. Neuenha gen. 11278 Theater-Verein. Zweite Vorstellung Mittwoch den 16. November, Abend* 8 I hr pr&cie, im Festsaal (Leib’scher Saal), Wallthorstrasse: ausge führt ▼on Mitgliedern des Giessener Stadttheaters Direction Krume-Helm unter Mitwirkung de» Fräulein Anna Walther vorn GrossheriogUchen Hoftheater in Dahnr-tadt. Hofgunst. Lustepiel in 4 Aufzügen von Thilo von Trotha. TK1]/v4q» Inder Musikalienhandlung Ernst Challler (Rudolphe Nachf.), ajlllüb» . eowie an der Abendkasse: Loge Mk. 4.—. Erste* Parquot Mk. S.50, Zweites Parquot Mk. 2.25, Studentenkarten Mk. 1.—, Schülerkarten Mk. o 40 - ff-» •SjQSM |Oallerie Mk. 0 60 Für Mitglieder nur im Vorverkauf (bei weiterem Bedarf): Loge Mk. ‘ 3.50, Erstes Parquet Mk. 3 —, Zweites Parquet Mk. 2.—. Theaterzettel IO Pfennig. Nach Sohlusa^des Theaters bei ungünstiger Witterung Omnibusverbindung nach a verschiedenen Richtungen.11199 Verdingung her Lieferungen und Arbeiten zur Er* bauung eines StellwerkSthurmes am Cüdende deS Bahnhofs Butzbackr. Verdingungsunterlagen sind tm Ge* fcbäfts,immer der unterzeichneten Betriebs- Inspection einzusehen: auch können dieselben gegen porto- und bestellgeldfreie Einsendung von 1 Mark von da bezogen »erden. Angebote sind postfrei und verschloffen unb mit entsprechender Ausschnfl versehen biS zum 28. November 1898, BormiltagS 10 Uhr, hierher einuisenden. 11287 Liesten, den 10. November 1898. Grostb BetriebLinspecüon Gießen 1. 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November 1898. 11227 Für den Vorstand: _______ Dr. Naumann, Pfarrer. 3339] Zwei 4 . Zimmerwohnungen Ebelstraste 40 unb eine 4 - Zimmer- Wohnung Bieickstraße 11 zu vermiethen. Nähere- Bleickstraste 11 bei H. starl^. 9421] eteinftrafte 15 ist die Mansarde, 3 Zimmer unb 1 Kammer mit allem Zubehör, per sofort zu vermiethen. Attstr. Euler, Steinstrabe 11, n. 10518] 4-Zlmmerwobnung im zwerten Stock nebst Mädchenzimmer mit allem Zubehör Sterbesall halber Anfang- December zu vermiethen. Näheres Asterweg 43 im Laben. 10821] Kleine- Logi» zu vermiethen. Näheres bei I. Ten», Frankfurter- straße 86.__________________________________ 10941] --Zimmern?ohnung mit Wasserleitung zu vermiethen. I. 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Hl «V Vertreter für Giessen und Umgebung: 10809 Carl Retter, Lindenplatz, Ecke Wallthorstr. K-Hctteo- L Vurktzsrti. — Druck nab Berl«^ btt Brühl'fch«, UrörMM-Be* e*b ©tetebrwtard (Pietsch Lrbea) i* »ich«.