1898 Mittwoch dm 13. April Zweites Blatt Nr. «5 Aintr« tmb Anzsrgeblatt für den Tirsis Giefzen Gratisbeilage:"Weßmer Familienblätter In den erstm 28 Tagen 1 Mark, dann 70 Pfg. in. Annahme von Anzeigen zu der 9tctdin,;r. Borcnerat. Deutscher Reich, Berlin, 9. April. Der Kaiser hat durch Cabiuet-* ordre aus Homburg vom 7. April bestimmt, daß vom ersten Seebataillon sich eine Abordnung, bestehend aus dem Ba- taillonS-Commandeur, einem Hauptmann und einem Lieutenant unter Führung des JnspecteurS der Marine-Infanterie von Hoepfner, behuf Beglückwünschung des Großherzog- von Baden anläßlich der erfolgten Stellung desselben L la ernte de» ersten Seebataillon- nach Karlsruhe begeben solle. Die Abordnung wird am 12. dS. MtS. Abend- in Karlsruhe eintreffen und am 13. vom Großherzog empfangen werden. Berlin, 9. April. Wie au- Wiesbaden gemeldet wird, beabsichtigt der Kaiser dort am 14. April aus Homburg für mehrere Tage einzutreffen und einigen Dorstellungen> im Hoftheater beizuwohnen. Nach den weiteren Reisedispofitionen wird das Kaiserpaar am 24. April, von Dresden kommend, im Neuen Pala.S bei Pot-dam eintreffen und am 5. Mat nach Urville abreisen, um dort einige Tage zu refidiren. Berlin, 9. April. Wie das „Militärwochenblatt meldet, ist der Commandeur der 8. Division, Geuerallieutenant von Mi kusch-Buckberg, zum commandirenden General de- 7. Armeecorp» ernannt worden. Berlin, 9. April. Die „Nordd. Allg. Ztg. schreibt. „In ausländischen Blättern und vereinzelt sogar in der deutschen Presse ist die Behauptung ausgetreten, die deutsche Regierung habe sich in dem spanisch-amerikanischen Suche8 von der Linie strikter Neutralität entfernt. ES ist gänzlich unerfindlich, worauf fich eine solche Ansicht gründen konnte. Die kaiserliche Regierung hat sich von Anfang jener Verwickelungen au btS auf diese Stunde von jedem Versuch irgend welcher Parteinahme ferngehalteu und insbesondere Alles vermieden, was eine Trübung unserer Beziehungen zu den Vereinigten Staaten von Nordamerika zur Folge haben tonnte, mit denen Deutschland durch eine hundertjährige und nie getrübte Freundschaft verbunden ist. Hieran kann auch die Thetlnahme Deutschlands an dem Collectivschritte der Mächte in Washington nicht» ändern, welchem zuvor alle übrigen Mächte zugesttmmt hatten und der lediglich in freund' schastlicher Form ein in den Vereinigten Staaten selbst wohb- gewürdigtes humanitäres Ziel verfolgt. Wir glauben auch darin nicht zu irren, daß die deutsche Regierung inder von ihr festgehaltenen absoluten Neutralität die ganze öffentliche Meinung in Deutschland hinter fich hat."__ Anstand. Wien, 11. April. In hiesigen diplomatischen Kreisen äußert man sich über die Gewährung des Waffenstillstandes seitens Spanten» zwar befriedigend, betrachtet aber die politische Situation al» äußerst gefahrvoll, da einerseits die Befürchtung besteht, daß die Insurgenten den Waffenstill- stand nicht acceptiren, andererseits lauten auch Washingtoner Klasse Medictnische Klinik Chirurgische Klinik Frauen- Klinik Ophthal- mologtsche Klinik I. im Sommerhalbjahr 7 Mar! 6 Mark 7 Mark 6 Mark im Winterhalbjahr 7.50 Mark 6 Mark 7.50 Mark 6 Mark II. im Sommerhalbjahr 3 Mark 3 Mark 3 Mark 3 Mark im Winterhalbjahr 3.50 Mark 3.50 Mark 3.50 Mark 3.50 Mark frischer Waare 3463 Ar.LeoMachf.(E.Leröer) V V» u. '/< Flaschen regelt sie. 410 Schwarze 5 Darmstadt, Mainz, Gießen, den 9 April 1898. 3752 Als WerMeckk empfehle 3378 25 Sonnen firaße 25. Reform diedactivn: I. « : Hermann Elle. - Druck und Verlag der Brühl'schen UniverfilätS-Buch. unb'Sleinbrudetei (Pietsch V Scheybaf in Greßra. 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'Hiernach berechtigte und qualificirte junge Männer, welche zum Zwecke ihrer Ausbildung eine höhere Bildungsanstalt besuchen oder be. suchen wollen und sich um das Stipendium zu bewerben beabsichtigen, sind ungeladen, ihre Gesuche, mit den nöthigen Zeugnissen belegt, durch ihre betr. Bürgermeisterei an die Bürgermeisterei der Hauptstadt ihrer Provinz, also aus Orten der Provinz Starkenburg an die Bürgermeisterei Darm- ladt, aus Rheinhessen an die Bürgermeisterei Mainz, aus Oberhessen an dre Bürgermeisterei Gießen bis längstens zum I. Mai d. I. gelangen zu lassen. empfiehlt 2431 Carl Nowack, «odervaaren, Damen Confcction Eeltersw,- 85. verhaltnißmößig, empfiehlt die Kleider , steife Ein Hesesse für Bau« und Möbelschreinerei findet sofort Stellung gegen guten Lohn bei Ant. KP. Müller II., Schreinerei, Lang-Göns. 3643 zur Conlir- mation Heilanstalt für Lungenkranke Bad Laubbach bei Coblenz a Rh. Besonders günst. Lage, Zweigabth. für Minderbemittelte bei mäß. Preisen. Prospecte gratis. 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