2414 »Izaraben 4. •10— oxstoffo ln(l Dannen gen lacken. -15.- Mk. 1.80 p°k Stück. ■h Mitteilung der Herren leiteerecheinungen, welche e s. B. Bleichen oht, Blut- Pelikan, [106IT iren-Geschäften. igete »atz 1633 swaldt. Kur allein ' Retht mit bei- stehender Schute- E marke 52. »Hao*11 le-t-r slWp' Aart-"' tt bru'ö^ gg> Nr. 61 Drittes Blatt. Samstag den LZ. März Krscheivt tägNch mit Ausnahme des Montags. Die Gietzener Aamikienbtätter werden dem Anzeiger wöchentlich viermal beigelegt. Gießener Anzeiger Bezugspreis vierteljährlich 2 Mark 20 Pfg. monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohn. Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgtubm Tag erscheinenden Nummer bis Sonn, io Uhr. General-Anzeiger Alle Anzeigen.Bermittlungsstcllen deS In- und AuSlan-eS nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Anit§- un6 Anzeigeblcrtt für dsn Tkveis Giefzen. Gratisbeilage: Gießener Familienblätter Redaction, Expedition und Druckerei: Adresse für Depeschen: Anzeiger Hietze». Fernsprecher Nr. 51. Loeil Berlin, den 21. Februar 1898. Bekanntmachunq, freu Ankauf von Remouten für 1898 betreffend. Grotzherzogthum Heffeu. Zum Ankäufe von Remonten im Alter von drei und ausnahmsweise vier Jahren find im Bereiche deS Großher- zogthum- Hessen für dirsrS Jahr nachstehende, Morgen- 8 Uhr beginnende Märkte avberouwt worden und zwar: am 13. August Nidda. „ 15. „ Groß-Gera«, „ 16. „ Gernsheim. Dir von der Remonte Ankauf» Commission erkauften Pstrde werden zur Stelle abgenommen und sofort gegen Quittung haar bezahlt. Pferde mit solchen Fehlern, welche nach den Landes» gcsetzeu den Kaus rückgängig machen, stad vom Verkäufer gegen Erstattung deS Kaufpreises und der Unkosten zurück» zunthrnen, ebenso Krippensetzer und Klophrugste, sowie Wallache mit ausgeprägter Hengstmanier, welche sich in den ersten zehn bezw. achtundzwanzig Tagen nach Einlieferung in den Depots als solche erweisen. Pferde, welche den Verkäufern nicht eigenthümlich gehören, oder durch einen nicht legtth mitten Bevollmächtigten der Commission vorgestellt werden, sind vom Kauf ausgeschlossen. Die Verkäufer find verpflichtet, jedem verkauften Pferde eine neue starke rindlederne Trense mit starkem Gebiß und eine neue Kopfhalfler von Leder oder H-nf mit 2 mindestens zwei Meter laugen Stricken ohne besondere Vergütung mit- zugeben. Um die Abstammung der vorgeführten Pferde feststelleu zu können, find die Deckscheine resp. Füllrnschetne mitzu- bringen. Die Verkäufer werden ersucht, die Schweife der Pferde nicht zu coupireu oder übermäßig zu verkürzen. Kriegsministertum. RemontirungS-Abtheilung. ____________________gez. Hosfmarm-Scholtz.____________________ Gefunden: 3 Portemonnaies mit Inhalt, 2 Paar und 1 einzelner Handschuh, 1 Schürze, 1 Taschentuch, 1 Kupferrohr und 1 Zirkel. Zugelaufen: 1 Huhn. Gießen, den 12. März 1898. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. v. Bechtold.____________________ Politische Wochenschau. Ueberblickru wir die politischen Vorgänge der verflossenen Berichtsperiode, fo erkennen wir sofort, daß sie ganz besonderer Beachtung werth find und tief eiufchueideude Folgen 6 haben können. Da- ist besonders auf dem Grbiete der aus« wärtigen Politik der Fall. Während früher die einzelnen Staaten wetteiferten, ihre Landmacht zu verstärken, und der eine dem andern nicht nacksteheu wollte, haben fie jetzt ihren Wettbewerb auf die Kriegsflotte gelegt. Amerika rüstet, baut Kriegsschiffe, verstärkt süne Festungen und verpanzert seine Häfen, England ist nicht müßig, allen Eventualitäten vorzubeugen, und macht ebenfalls große Anstrengungen zur Verstärkung seiner Flotte. Japan läßt eifrig Kriegsschiffe herstellen, und nun kommt auch au- Ruß. land die Meldung, daß außerordentliche Aufwendungen für Marinezwkcke gemacht werden sollen. Rußland- Stellung in Oftafien hat in den letzten Tagen eine wesentliche Verschärfung erfahren. Bislang mit China ein Herz und eine Seele, ist Rußland arg verstimmt, daß es bei der großen chiuefifchen Anleihe so ganz übergangen worden ist, und bemüht sich jetzt, die bezopften Chinesen etwa- in die Enge zu treiben. Be- kauntltch befindet fich die rusfische Flotte bereits seit einiger Zeit in Port Arthur, wo eS ihr anscheinend so gut gefällt, daß fie dort für immer bleiben möchte. Deshalb hat Rußland an China die Forderung gestellt, daß dieses ihm Port Arthur und Talienwan auf 99 Jahre verpachte und den Bau einer Eisenbahn nach dem ersterrn Hafen gestatte. Da fich nun aber die Pachtangebote jetzt häufen und bei denselben für China nicht viel herauskommt, so sträubt fich deffrn Regierung, we-halb Rußland ein Ultimatum gestellt hat. Man darf wohl als sicher annehmen, baß China schließlich nachgeben wird, und Rußland seine Forderungen bewilligt erhält. Die Dinge in Ostasien nehmen das Interesse zur Zeit derart in Anspruch, daß für andere auswärtige Angelegen- heilen nicht viel Aufmerksamkeit übrig bleibt. Wir haben schon vorhin gesagt, daß auch die Bereinigten Staaten rüsten- vorläufig scheint aber der Conflict mit Spanten nicht zum Ausbruch zu kommen, da letzteres unter allen Umständen nachzugeben gezwungen ist. Schwere Sorgen bereiten England neuerdings die Zustände in Indien. Die Pest ist bekanntlich wieder in stärkerem Maße ausgebrochen, wozu nun noch Unruhen in Bombay getreten sind. Solche Vorgänge erscheinen gerade unter den jetzigen Verhältnissen ernst, da ja die Ruhe an der afghanischen Grenze noch nicht definitiv wiederhergestellt ist und derartige Zwischenfälle, wie fie in letzter Zeit wieder» > holt in Bombay vorkamen, geeignet find, den Fanatismus ! der Inder zu schüren. Don der Balkanhalbinsel liegen Meldungen von I besonderer Bedeutung nicht vor, doch wollen wir davon Vermerk nehmen, daß die Flnanzcoutrolle von den berufenen Stellen Griechenland- jetzt definitiv genehmigt worden ist. Hoffentlich erfüllen fich alle an diese Maßregeln geknüpften Erwartungen. Große« Heil ist dem Fürsten Ferdinand von Bulgarien widerfahren: der Kaiser von Oesterreich hat ihn in Gnaden wieder ausgenommen und ihm eine Audienz gewährt. Wir wiffen ja, daß seit der orthodoxen Taufe des Erbprinzen Bort« sich dessen Vater den Zorn de- strenggläubigen Kaiser- Franz Josef zugezogen hatte und von diesem nicht mehr empfangen wurde. Selbst auf seiner Europafahrt, al- er die Anerkennung der Mächte in der Tasche hatte, mußte Ferdinand die schöne Donaustadt meiden, wo ihm die Hofburg verschlossen war. Neber die Absichren de- neuen CabinetS in Oesterreich ist noch wenig bekannt. Vielfach stellt man ihm kein günstiges Prognosttkon und ist der Ansicht, daß er in seiner jetzigen Zusammensetzung unhaltbar sei. Soweit bis jetzt zu übersehen ist, werden die Deutschen in der Opposition verharren, wenn ihre Forderungen nicht voll erfüllt werden. Graf Thun hätte übrigen- Gelegenheit, seine Energie in Prag zu zeigen, wo e- wieder zu argen Ausschreitungen der Czechen gekommen ist. Daß auch auf innerpolitischem Gebiete die Ereignisse der letzten Woche daS allgemeine Interesse tu Anspruch nehmen, kann nicht bestritten werden. Die Flottenvorlage hat die erste Lesung in der Budgetcommission pasfirt, ohne daß die Forderungen selbst irgendwie gefährdet worden find. Im Gegenthetl, der Reich-tag ist der Regierung noch weiter ent» gegengekowmen und hat beschlossen, daß die SchiffSneubauten bereit- in sechs anstatt in sieben Jahren durckgeführt werden sollen. Nur die Deckungsfrage macht noch Schwierigkeiten, aber es steht zu erwarten, daß hieran die Flotteuvorlage nicht scheitert, umsomehr als die Regierungen jedenfalls bindende Erklärungen betreffs der DeckungSmlttel abgeben werden. Betreffs der Mtlitärstrafproceßordnung ist man jetzt besserer Hoffnung und glaubt, daß doch noch etwas Brauchbares zu Stande kommen wird, was sehr wünscheuSwerth wäre. Daß die Erklärung der nationalliberalen Partei zum wirthschaftlichen Aufruf großes Aufsehen erregt hat, ist selbst» verständlich- die einzelnen Parteien sind jetzt dabei, Stellung zu diesem Vorgehen zu nehmen. (xx) Aus den Verhandlungen der Zweite« Kammer der hefstfche« Stünde. G. Darmstadt, 11. März 1898. Die Sitzung wird um 9 Uhr eröffnet und die Budget- berathuug mit Capttel 103, Ceutralbauweseu im Ressort de- Ministerium- der Justiz, fortgesetzt. Der Ausschuß beantragt zu den Neuherstellungen und Reparaturen einige Abstriche, insbesondere 500 Mk. für eine steinerne Treppe im Haftlocal zu Lich und 12445 Mk. für die Herstellungen und Erneuerungen bet dem LandeSzucht» hause zu Marienschloß. — Ministerialrath Dittmar begründet in eingehender Weise die Forderung der Regierung und hebt hervor, daß sämmtliche Anforderungen einem dringenden Bedürfniß entspringen. — Abg. v. Köth spricht fich für die Regierungsforderung auS, desgleichen der Abg. Köhler-Darmstadt. Der Letztere hält die Begründungen der Großh. Regierung über die Nothwendtgkeit der Forderungen für durchschlagender, als die gegentheilige Anficht des Ausschusses. Er wird für die Pofitton stimmen. Ebenso der Abg. Frenay. — Bei der Abstimmung wird die ganze RegterungSforderung im Betrage von 70000 Mk. mit großer Majorität genehmigt. Damit ist der Justizetat erledigt. Die Berathungen werden nunmehr mit Capitel 63, Handelskammern, fortgesetzt. Die Errichtung einer Handelskammer zu Friedberg ist hier vorgesehen und beantragt der Au-schuß, tn-gesammt 8965 Mk. zu bewilligen. — Abg. Reinhardt bespricht den Zusammenschluß der verschiedenen ErwerbSgruppcn in Gewerbe und Handel- es sei da- ein erfreuliche- Zeichen. Seitens der Regierung möge man diese Bestrebungen unterstützen und womöglich noch weiter auSbaurn. Er regt noch bei der Gcoßh. Regierung die Frage an, ob es nicht angezeigt erscheine, junge Regierungs-Assessoren, welche Interesse und Berständntß für eine gesunde Handels- und WirthschaftSpolitik zeigen, bei irgend einer Handelskammer als Hilfsarbeiter zu verwenden. ; Hierdurch werde der Gesichtskreis jener Beamten wesentlich erweitert zum Nutzen ihrer Person und deS HandelsstandeS. — Abg. Metz-Gießen ist ebenfalls für eine kräftige Förderung des Handerstandcs, insbesondere empfehle es fich, den so segensreich wirkenden kaufmännischen Fachschulen eine staatliche Unterstützung zu gewähren. — Ministerialrath Emmerling sichert diese Unterstützung zu- für das jetzige Budget sei eS zu spät. — Abg. Schröder spricht fich ebenfalls für staatliche Unterstützung des HandelsstandeS, insbesondere des Unterricht-wesenS aus. Er stellt der Regierung anheim, die Anträge Römer, Schröder und Genossen in wohl» wählende Erwägung zu ziehen. — Abg. Joutz dankt der Regierung Namens der Bevölkerung der Wetterau. D^p Errichtung einer Handelskammer in Friedberg trage nunmehr einem längst berechtigten Wunsche Rechnung. — StaatS- minister Finger empfiehlt, die Regierungsvorlage auzu- nehmen. DaS Capitel 63 wird hierauf einstimmig nach dem Ausschußantrag angenommen. Zu Capitel 64, Centralkelle für die Gewerbe, beantragt der Ausschuß, unter Strich von Erhöhungen für den Diener und den Bibliothekar, 104 830 Mk. zu bewilligen. Darunter befindet fich ein Posten für einen neu anzustellendea Gewerbeschulinspector im Betrage von 4000 Mk. und 1200 Mk. Reisekosten. Staat-Minister Finger begründet die Roth- Wendigkeit der geforderten Beträge und hebt die Wichtigkeit deS Gewerbeschulinspector- hervor. — Abg. Schröder ist erfreut, daß die Regierung und die Kammer ebenso wie der Landwtrthschaft auch auf dem Gebiete de- Gewerbewesens größere Summen als seither zur Verfügung gestellt hat. Er gibt einen geschichtlichen Ueberbltck über die Entwickelung deS Gewerbewesens, insbesondere des gewerblichen UnterrichtS- wesenS in Hessen. Er verweist dabei auf Württemberg, wo für da- gewerbliche Unterrichtswesen bedeutend: Summen verwrlltgt wurden. Die Gewerbevereiue seien die Träger der Organisation deS Kleingewerbes und neben diesen könnten Innungen und Fachvereinigungen im Verfolge ihrer Interessen recht gut nebeneinander hergehen, jedoch seien die bewilligten Mittel noch nicht genügend, um alle die Aufgaben zu lösen, welche für daS Handwerk nöthig seien. Er beantrage daher, zur Förderung der Zwecke der OrtSgewerbe» vereine, des Unterrichtswesens u. s w. weitere 10,000 Mk. in da- Staatsbudget etnzustellen. Mit einer platonischen Liebe für daS Handwerk sei eS nicht gethan und vom -rüneu Tisch auS lassen fich diese Fragen nicht regeln. Man müsse hinauSgehen, um zu sehen, wie die Dinge draußen im Lande stehen. Eine Nothlage sei auch im Grwerbestand vorhanden und da sei eS Pflicht eines jeden Mitgliedes des Hause-, zu helfen, ehe e- zu spät sei. (Bravo.) — Abg. Köhler ist mit der Thätigkeit der Centralstelle für die Gewerbe und insbesondere mit den im Dienste dieser Behörde stehenden Wanderrednern Kahl und Brockmann u. f. w. höchst unzufrieden, weil von denselben die Innungen und Fachvereiuig» ungeu in Wort und Schrift bekämpft würden. Er sei von verschiedenen Handwerkern beauftragt, diese Frage hier zur Sprache zu bringen. AuS den Gewerbevereinen seien die Ntchthaudwerker, insbesondere die Advocaten, zu entfernen. Der Handwerker könne seine Sache selbst führen. — Regie- rung-rath Noack widerlegt die Ansicht bei Vorredners, als wolle die Centralsttllr für die Gewerbe den Innungen und Fachvereinigungen rntgegeutreten. Das sei nicht richtig- die Centralstille vertrete das gesammte hessische Gewerbewesen hx gleichem Maße. Die Ansicht, daß man versucht habe, neue Gewerbevereine zu gründen, geschehe nur, um die Durch» führung de- Gesetzes über die Organisation des Handwerk- und die Bildung von Handwerkskammern zu ermöglichen. Ueber einen Versuch hierzu sei man nicht hinauSgekomme«. Zu Mitgliedern der Gewerbevereiue habe man außer de« Gewerbestand auch die Industrie herauzuziehen. — Die Abgeordneten Osann und Ulrich besprechen noch die Entwickelung de- Handwerks, Bildung von Innungen und Hand- Werkskammern. Ulrich stellt fest, daß der Handwerkerstand stetig zurückgegangen sei. Die Schuld trage da- Vordringen der Großindustrie und deS Capitalismu». Deutsches Reich. Berlin, 11. März. Der Kaiser empfing gestern den bisherigen Generalkonsul in Sofia, Dr. v. Voigt» Rheetz, weicher zum Gesandten bei den Freistaaten von Ceutral- amertka ernannt worden ist. Heute Vormittag wohnte der Kaiser deu Besichtigungen der Offizier-Reituoterricht» bet den Tavallerie Regtmenteru der Berliner Garnison bei und Nach- mittag» begab er sich nach dem Tempelhofer Felde, wo Truppenübungen starrfauden. Verltn, 11. März. Infolge de» gestrigen Zusammen« stoße» de» Abgeordneten Gerlich (fr.cons.) und Motty (Pole) im preußischen Abgeordnerenhause sandte Motty gestern dem Ersteren seine Cariellträger. Berlin, 11. März. Dem Abgeordnetenhause ging rin von den Louservaetveu, Freiconservativen und National- liberalen unterstützter Antrag Ring Mendel-Steinfel» zu, die Regierung zu ersuchen, auf die Revision der Bestimmungen über die Btehetufuhr au» seucheuverdächtigen Ländern bet der ReichSregierung htnzuwtrkev, die Bor« schrtften über die Seucheuverschleppuug im Jnlande abzu« ändern und eine Vereinheitlichung in ganz Preußen und ganz Deutschland herbetzusühreu, der patholog scheu Seuchen' bekämpfuog durch ausreichende Staatsmittel und Versuche im Großen die Wege zu ebnen; ferner die Regierung zu ersuchen, sofort nach dieser Session einen Gesetzentwurf vorzulegeu, wodurch die obligatorische Fleischbeschau nur für da» gewerbsmäßig zum Verkauf gelangende Fleisch und im Uebrtgen generell nach Maßgabe der am 1. Juli 1892 für die Provinz Hefsen-Nafiau erlaffenrn Verordnung iu Preußen eingeführt und auf alle ausländischen Einfuhren von Fleisch und Fletschwaaren ausgedehnt wird; ferner auf die Errichtung localer Schlachtvieh-Versicherungen mit RUckverstcheruugSzwang und Unterstützung auS öffeut« lichen Mitteln, sowie auf zweckmäßige Berwerthuug der Cou» stöcate htuzuwtrken und dem BundeSrathe gleichzeitig mit den obigen preußischen Maßnahmen auf die Einführung einer gletchwerrhigen Eontrole de» Fleisches und der Fletschwaaren an den Grenzen Deutschland» hiuzuwirkeu. Berltn, 11. März. Im Schauspielhaus hatten Humper- dtnck'RoSmer» „KönigSkinder" mit deu Scenen im verzauberten Wald einen rauschenden Erfolg. Weit weniger gefiel der mittlere Act. Humperdinck dirtgtrte und wurde mir deu Schausptelgästeu Ehrtsttau» und Frl. Erl nach allen Acten mehrfach gerufen. gitf. Ztg. Berlin, 11. März. Der wtrth schaftliche Aufruf ist mit seinen Unterschriften heute erschienen und von über 1500 Personen unterzeichnet, u. A. auch, wie die „Deutsche TAge»ztg." mittheilt, vom Abg. Grafen Hompesch (Ceutrum). Die größere Anzahl der Natioualliberalen haben dem „Berl. Tagebl." zusolge nicht unterzeichnet und zwar von deu 48 Reich»tagSmitgliederu fehlen 25, darunter die Abgeord- neteu v. Benda, Clemm, v. Crmy, v. EuuecceruS, Hammacher, Osann und Andere. Bon den 84 Mitgliedern des Abgeord« ueteuhause» haben 42, also genau die Hälfte, den Aufruf unterzeichnet. Berlin, 11. März. Nach der im ReichSeiseobahuamt aufgestellten Nachweisung ereigneten fich im Januar d. I. auf den deutschen Eisenbahnen, au»schließltch Bayern», 210 Betriebsunfälle. Dabet wurden 63 Personen getödtrt und 170 verletzt. Karlsruhe, 11. März. Die heute zu Ende geführte dreilagige Debatte der Zweiten Kammer de» Landtages über die Anträge auf Einführung der directeu Wahlen zum Landtage, hat ein positives Ergebniß nicht geliefert. Der uationalliberale Antrag auf Einführung allgemeiner directer Wahlen sowie Wahl von 11 Abgeordneten durch die KreiS- Bersammlungeu wurde mit 33 gegen 24 Stimmen abgelehnt. Dasür stimmten nur die Natioualliberalen. Der Antrag de» LentruwS aus Giusührung der Allgemeinen directeu Wahlen ohne jede wettere BerfaffuugSäuderung wurde mit 32 gegen 25 Stimmen angenommen. Dasür stimmte die gesammte Opposition und die Antisemiten. Der Antrag ist damit gefallen, weil er die erforderliche zwei Drittel-Mehrheit nicht gefunden hat. Der Antrag der Socialdemokraten, dem GtaatSmiuisterium wegen seiner Haltung in der Wahlrechts« frage eine entschiedene Mtßbilltguog auszusprechen, wurde gegen die fünf Stimmen der Socialdemokraten und zwei Demokraten abgelehut, der Antrag de» EentrumS, dem Staats« Ministerium wegen seiner Haltung tu der Wahlrechtsfrage da» Bedauern auszusprechen, wurde mit 32 gegen 25 Stimmen angenommen. Wilhelmshaven, 11. März. Für die Hafenarbeiten tu Kiaotschau ist der Hafentnspector Groniug in Kiel ernannt worden. Arrskrud. Budapest, 11. März. Der frühere österreichische Botschafter in Berlin, Graf Szecheuht, ist gestern gestorben. Loudon, 11. März. „Daily Mail" meldet au» Washington: E» verlautet, daß Mac Kinley iw Congreß rineu Antrag stellen wird, der die Unabhängigkeit Tuba» verlangt. Loudou, 11. März. Wie „Daily Mail" berichtet, hat der Kaiser von Japan eineu obersten Kriegörath, bestehend au» deu Corpsführern, etuberufen. TS sollen sieben Divtfiouen mit 150000 Manu auf Kriegsfuß gestellt iverden. Loudou, 11. März. Im Uoterhaufe erklärte der Chef der Admiralität, indem er den Mart ne-Etat ein« brachte, daß die verlangte Summe für die Deckung der erforderlichen Ausgaben unbedingt nothweudtg sei. Die Admiralität habe in aller Stille 283 Schiffe mit 50300 Mann ausgerüstet. Da» Geschwader de» Mittelländischen Meere» sei jetzt sowohl zum Angriff al» auch zur Vertheidigung vollständig bereit und alle nöthigen Maßregeln seien für deu Fall eine» Kriege» getroffen. ES sei nicht an der Zeit, den KriegSPlan zu erklären, jedoch könne er versickern, daß Eng- land im Falle eineß Kriege» de» Stege» sicher sei. Ein Abgeordneter war der Meinung, daß die verlangte Summe nicht genüge. Der Chef der Admiralität erklärte hierauf, daß, wenn uöthig, die Zahl der Martuetruppen erhöht werden würde. Cecek» *n6 provinjka«, Offenbach, 11. März. Bei der gestrigen Gewerbegerichtswahl wurde der von socialdemokratischer Seite aufgestellteZettel der Arbeitnehmer-Beisitzer mit 1048Stimmen, der von der Handelskammer und dem Gewerbevereiu aufge« stellte Arbeitgeber-Zettel mit 180 Stimmen gewählt. Gegenzettel waren nicht aufg-stellt. — Die hiesige Handel»- kämm er tritt für die Berlängernng de» ReichSbank-Privi« legiums, für die Beibehaltung langfristiger Handelsverträge und der MeistbegünstiguugSklaufel ein. Mainz, 10. März. Die neunjährige Emilie Rettig bat fich am 1. d. MtS. au» der elterlichen Wohnung ohne Grund entfernt und konnte bis jetzt trotz aller Nachforschungen nicht oufgefunden werden. Man vermuthet, daß dem Kinde ein Unfall zugestohen ist. Da» hiesige Polzeiamt bittet um Nachrichten über drn Verbleib der Vermißten. Kastel, 9. März. Vor einigen Wochen wurde hier ein Hundertmarkschein gefunden, ohne daß sich der Verlierer derselben bi» jetzt hier gemeldet hat. ES ist anzuuehmen, daß der Schein von Jemanden au» einet der benachbarten Städte oder deren Umgebung verloren wurde und sei deshalb auf beffen Vorhandensein aufmerksam gemacht. Die Postvorlage ist am Dienstag bekanntlich einer Commission überwiesen worden, und damit find die lang erwarteten Reformen vorerst auf die lange Bank geschoben. Und warum? Weil Herr v. Podbielski wie der „Kladderadatsch" bemerkte, mit der Wurst nach der Speckseite wirft, indem er Beseitigung der Privatpostaustalien und Ausdehnung de» Poftregal» auf den Ortsverkehr verlangt, al» Gegenleistung für die geplanten Porto« Ermäßigungen. So wie der Sohn des Trajan aber denken viele unsrer Reichstagsabgeordneten und sprechen daher entschieden für Beibehaltung der Privatpostanstalten und gegen die Ausdehnung de» Post Regals. Dienen Sie aber damit der großen Maffe des Volke»? Wohl kaum, denn wer hat wirkliche» Jntereffe an der Beibehaltung der Privatpostanstalten? Zunächst die Unternehmer der genannten Anstalten und deren Angestellte, im Weiteren die Geschäftsleute, (der größeren Städte) deren Ortsbriefe durch die Privatposten etwa» billiger bestellt werden, wie von der ReichSpostver- waltung. Die große Maffe de» Volke», namentlich die Bewohner des flachen Lande» und der kleinen und mittleren Städte, sie haben von drn Privaiposten so gut wie nichts, ungleich mehr aber von den versprochenen Porto-Ermäßigungen, und entschieden noch mehr davon, wenn die erste Ge- wichtSstufe der 10 Pfg.-Briefe von 15 auf 20 Gramm festgesetzt wird, al» wenn die wenigen Privatposten beibehalten werden, die ja doch die Bestellung der Briefschaften nicht mit der Pünktlichkeit und Raschheit auSsühren, wie die ReichSpoft- Verwaltung. Weßhalb also diese» zwecklose Eintreten für die wenigen Privatposten. Hat man einmal eine Reichspost« Verwaltung, danu überlaste mau dieser auch die Bestellung und Beförderung der Briefe ausschließlich, sorge aber dafür, daß die Privatposten entsprechend entschädigt, und ihre Angestellten von der Postverwaltung übernommen oder sonst entschädigt werden. DaS große Publikum wird fich dabei wohl am Besten stehen, weil ja die gesteigerte Porto-Einnahme, die die Post- Verwaltung infolge Bestellung der gesammten Ortsbriefe, etwa erzielt, doch der Gesammtheit der Steuerzahler zu Gute kommt, und im Uebrtgen auch nach Ausdehnung des Post- Regals auf den Ortsverkehr, es Jedem überlasten bleibt, innerhalb deS Orte» feine Briefe (Rechnungen, Empfehl« ungeu rc.) durch besondere Boten, einen Angestellten de» Geschäfts oder Dienstmann bestellen zu lasten. Daher gönne und überlaste man die Speckseite ruhig der Postverwaltung und begnüge fich selbst mit der zugeworfenen Wurst, auf dir ja schon so lange gewartet wurde. 0. H. Verwischtes. * Eine sonderbare Reise. Eine heitereScenenfolge hat sich jüngst in Wien abgespielt. Kein Autor hat sie erfunden; sie hat sich, nach der „N. Fr. Pr." im buntbewegten Getriebe Wiens wirklich ereignet. Ein junger lebenslustiger Graf verlor an eine schlanke brünette Bühnenschönheit sein Herz. Dies kostete ihn mehr Zeit und Geld, als die gräflichen Eltern für vorcheilhaft fanden. Es ward beschloffen, den Sohn auf Reisen zu schicken Wunderbarer Weise ging das ohne besondere Ueberredung. Sehr erfreut über die merkwürdig rasche Einwilligung de» Sohnes besorgten die Eltern ihrem Sprossen em Rundreisebillet und gaben ihm nebst ihrem elterlichen Segen einen ansehnlichen Creditbrief auf die Reise mit. Die Fahrt ging nach dem Norden, und von allen Stationen und Fjords sendete der folgsame Sohn Briefe ins elterliche Heim, in welchen er voll Entzücken seine Reise-Eindrücke aus dem Lande der Mitternachtssonne schil« derte und über die Wandlung, die sich in ihm vollziehe, triumphirend Bericht erstattete. Die Eltern waren überglücklich, bis eines unseligen Tages eine anonyme Mittheilung einlief, der junge Graf habe seine Reise niemals angetreten, lebe in äußerster Verborgenheit in einem Wiener Hotel und besuche seine Dame nach wie vor unter dem Schutze einer sinnreichen Verkleidung. Diese Mittheilung erwies sich als richtig. Zwischen Sohn und Eltern kam es zu einer dramatischen Scene, und der unglückliche Liebhaber mußte aufs Neue in die Welt hinaus; zur Vorsicht aber in Begleitung eines Bekannten des gräflichen Hauses. Diesmal ging die Fahrt nach dem Süden. Damit ist aber die Geschichte noch nicht zu Ende. Jene unsichtbaren Hände, welche während de» Grafen erster „Reise" den Eltern die beruhigenden und erfreulichen Berichte gesendet hatten, waren offenbar nicht recht» zeitig abcommandirt worden, und so lausen von Zeit zu Zeit noch immer Briefe von dem braven Sohne ein, und bit Eltern schlagen verwundert die Hände über dem Kopf zu- s mmen, denn statt Schilderungen aus dem warmen Süden erhalten sie herrliche Beschreibungen aus der EiSregion. Nächstens kommt vielleicht v n dem folgsamen Sprößling, der an der Rwiera bewacht wird, eine Correspondenzkarte vom Nordpol, wenn es nrcht rechtzeitig gelingt, seinen unsichtbaren Zauberlehrling unschädlich zu machen. * Die Fahrt in der Nutzschale. Aus Kapstadt, 26. Januar, wird der „K. Ztg." gemeldet: Tas vor einigen Wochen von Natal angekündigte Boot ,Spray", das kleinste Segelschiff der Welt, ist mit seiner ganzen Mannschaft, die aus dem Capitän Josua Slocum besteht, glücklich in die Tafelbai eingelaufen, wo ganz Kapstadt den mutigen Seemann und seine Nußschale bewundert. Das Schaff ist zwölf Meter lang, hat 9 Tonnen und einen Tiesi-ang von 1,5 Meter. Der Capitän hat das ganze Fahrzeug selbst gebaut, und zwar aus nordamerikanffchem Elchen« und Fichtenholz. Slocum ist von mittlerer Größe; aus dem wettergebräunten, faltigen Gesicht leuchten blaue Augen. Ein trockener Humor belebt seine Beschreibungen Am 24. April 1895 trat er von Boston aus seine Reise um die Welt an und hat seitdem 34 000 Seemeilen zurückgelegt. Er wandte sich direct nach Gibraltar, kreuzte den Atlantischen Ocean zurück in südwestlicher Richtung und fuhr an der Ostküste von Südamerika entlang, passirle die Straße von Magellan und wurde am Kap Hora von einem Sturm erfaßt, der in seiner unmittelbaren Nähe ein großes Schiff in den haushohen Kreuzwellen begrub und einen nicht minder imposanten Viermaster seines Takelwerks beraubte. Slocum steuerte an dem einsamen Eiland Juan Fernandez vorbei nach Samoa in 62 Tagen, ohne irgendwo Anker ausgeworfen zu haben. Von Samoa fuhr er nach Tasmanien, dann in- den Indischen Ocean durch die Meerenge von Torres und nack der Insel Maurrti», nach Natal und Kapstadt. Von hier gkdenkl er über Sanct Heia Westindien aufzusuchen und von dort nach Nordamerika zurückzukehren. Wenn er dieses Ziel erreicht, wird sich die Reise auf mehr als drei Jahre ausgedehnt haben. Der „Spray" ist stets reichlich mit Lebensmitteln, Trink wasser, Thce, Kaffee versorgt, namentlich führt er große Vorräthe vegetabilischer Nahrung, die in jedem Hafen durch frische ersetzt werden Diese Beköstigung zieht Slocum den Prüfer- virten Fleischsorten vor. Der joviale, etwa 50jährige Herr hat fich hier durch seine freien Vorträge und die Bilder, die er den Zuhörern mit einer laterna magica vorführt, große Beliebtheit errungen, und man wünscht ihm glückliche Heimkehr nach Boston. Wenn je ein kühner Abenteurer sich der wohlverdienten Ruhe erfreuen kann, so wird dies bei dem tapferen Amerikaner der Fall sein, wenn er einst „den Hafen erreicht hat und hinter sich ließ das Meer und die Stürme." KttOMg aus Hn März: 5. Heinrich Wiegand, Schuhmacher dahier, mit Elisabeth Margarethe Lipp Hierselbst. 8. Christian Wilhelm Semmler, Schlosser dahier, mit Sophie Wilhelmine Elffabeth Bmder hierselbft. 9. Christin, Friedrich Emil Mandler, Fabrikant zv Wetzlar, mit Charlotte GerdtS Hierselbst. 11. Jacob Göbel, Fabrikarbeiter dahier, mit Katharina Pitz von Steinbach. Februar: 27. Dem Feldwebel Reinhard FaurS ein Sohn, Otta Daniel Julius Theodor. März: 1. Dem Metzgermetster Adolf Bernhard ein Sohn, Adolf Robert. 1. Dem Rangtrer Heinrich Biedenkopf eine Tochter. 2. Dem Fuhrknecht Konrad Maus ei» Sohn, Wilhelm. 4. Dem Friseur Ludwig Zutt ein Sohn. 4. Dem Zuschneider Karl Wilhelm Erfurth eine Tochter, Johanna Margarethe. 5. Dem Heizer Christian Grünewald eine Tochter, Anna Phjtippirre. 6. Dem Fabrikant Alfred Bock eine Tochter, Margarethe Carola. 6. Dem Schlaffer Peter Schmidt ein Sohn, Heinrich Han» Philipp Adolf. 7. Dem Fuhrmann Jacob Zimmermann ein Sohn, Jacob. 7. Dem Briefträger Eberhard Ruhl eine Tochter. 9. Dem Bau- «Spirant Wilhelm Christian Fuchs ein Sohn. liftirtini März: 4. Adolf Weiß, 12 Jahre alt, Sohn von Fabrikarbeiter Adolf Weiß dahier. 5. Marie Falk, 20 Jahre alt, Dtenstmagd vo» Slcinfurtb. 5. Christian Kiefer, 43 Jadre alt, Fuhrunternehmer dahier. 6. Lina Klaffke, 37 Jahre alt, Ehefrau von Straßenbau- aufseher Julius Klaffke zu Wetzlar. 7. Heinrich Rübfamen, 56 Jahre alt, Kürschner dahier. 7. Johanna Krämer, 34 Jahre alt, Prioatin dahier. 7. Helene Nachtigall, 68 Jahre alt, Prioatin dahier. 8. Wilhelm Mandler, 21 Jahre alt, HauSbursche dahier. 10. Georg Schütz, 34 Jahre alt, Schneider dahter. 10. Adam Scheyda, 51 Jahre alt, Druckereidefitzer dahier. Briefkasten. Nbonneut. DaS 11. Jäger-Bataillon nimmt auch am 1. October Freiwillige an. Längenmaß genügt, Bruftmaß fraglich. Ihr Sohn kann sich erst schriftlich beim Bataillon melden, er erhält dann Aufforderuna zur vrsönlichen Gestellung. Lairdwirthschaftttches. • Um litte gut« uns reichliche Stacheldeirerttte z« er« ziele» ist e» unbedingt nöthig, die Sträucher jedes Jahr ordentlich zu beschneiden. Am Besten geschieht das Beschneiden im Laufe deS Winter», wenn gerade kein Frost ist, da die Sträucher im Frühjahr zu schnell auStretben. Za diesem Zwecke räume man bei schneefreiem Wetter die Erde unter dem Strauche weg, ohne bte Wurzel zu beschädigen. Die zu allen, mit Moos und gelben Flechten bedeckten Stämme, welche keine ordentlichen Früchte mehr bringen, find heraus,usägen; von den jüngeren, gut verzweigten Arsten läßt man zwei bis drei sieben, alle anderen werden entfernt Die Wurzel- ausläufer werden so weit als möglich mit der Scheere oder noch besser mit dem Messer glatt vom Boden weggeschnilten und die Erde wieder auf die Wurzeln gebracht. Desteipe, taub» uufc X>sUsunrto^aVi< Diehmarkt. Auf dem am 8. und 9. dS. Mt». hier abgehal- tenen Viehmarkt waren aufgetrieben: 926 Stück Rindvieh und 416 Schweine. In den Preisen machte sich eine Aenderung nicht merklich. Nächster Markt Dienstag den 22. und Mittwoch den 23. ds. MtS., am letzteren Tage auch Krämermarkt. «achdcw-^ sa«eu * geben ander dessen Schwel theftau, w enthaart i gesetzlich 1» ° $n diese bey ergeht desho binnen 2 Mo gellend m mi selben bei bei nicht berüdfid Sieben, bei Sroßheyo Ne Bckan Born 1. Spck Werktage« ,i Aßen bit nt ftr den Aibrttt wll 3. urb 4. j 3«S 1 (vo Fronhaukn FnedkliMsei Lolin Sithto Zog 11 (daß Sitßtn Lollar gdebtl^auftn ftonbauftn Der bisher 2) M Festtagen Maröu'g-Stest unb an btn t örbtrit Arbeiter, still vom 1. Apr Deckblätter zur fabtplan wer! AuSnabrstellen u Kassel, btn 9. aöatgttche ( Verst TonnetSt ö- Ä , foSen Gemeinde $ Wan, Rose ^verzeichnete M werden: A. B b-kith, K rm Men 50 Men - Intel g Bau-1 Wensiämnu ^belftamme Nenberbftc Menton ’^elbetbftar >'tag,de A. R rm 51 2 4 Auskunft erteilen 3 Schuhmachergeseüe gesucht für dauernde Beschäftigung 25-15 H. Malier, Bahnhofstraße 27. Heyer. 2567 3«g II (dal ganze Jahr hindurch) Grrßen ab Nachmittags für Russenbrenveret gesucht. 2128 6770 Stock-. Reifig 6,00 Wagner. 2584 als empfiehlt 2572 Stock-. Reisig lich besorgt. 2332 Bücher. 2583 61» 6S5 701 12 Eichenftämme 17 Nadelstämme Werkholz. 3,02 fm haltend 414 14 318 99 H n // n 150 1 19 und Arrg I (vom Fronhaufrn Frtedelhausen Lollar Gießen 9 BuchenderbstangenO,21 5 Eichenderbstangen 0,27 6 Nadelderbstangen 0,50 Knüppelh. rm Knüppel-, rm 64 8 9 rm 67 50 72 rm 42 2 16 rm 24 2 1 knüppel, Buchen-, Eichen- und Nadel- wcllen, rm Eichenstöcke, Nadelstämme mit 4,23 fm, Nadelstangen mit 16,19 fm, Reisigstangen mit 2,32 fm. J. Wertheimer Friedberg (Men) Der Anfang ist am 14. am Bers- röderweg, am 16. im Schlieberg an der Staatsstraße. Bemerkt wird, daß sich die Kiefernstämme größtentheils zu schönen Balken eignen. Reiskirchen, den 11. März 1898. Großh. Bürgermeisterei Reiskirchen. rm 76 9 12 Für Confirmanden. Mädchen und Knaben empfehlen unser Lager in fertiger Wäsche. Extra Bestellungen werden entgegen genommen, dieselben rasch und pünkt- Geschw. Heerz Neuenweg 7. 2570] Friedberger Loose h 2 Mk, 11 Loose 2 ' Mk bet Gebrüder Henri», Wehlar. Bekanntmachung. Vom 1. April d. Js werden a« alle« Werktage« zwischen Fronhausen und Güßen die nachstehenden, hauptsächlich für den Arbeitrrverkehr bestimmten Züge mit 3. urb 4. Klasse wie folgt befördert: Holzversteigerung. Donnerstag, den 17. März d. I., sollen in den Waldungen der Gemeinde Bersrod, Districten Fuchsbau, Rosenberg und Wamberg, nachverzeichnete Holzsortimente versteigert werden: A. Brennholz. Die Zusammenkunft ist an beiden Tagen im Ort, der Anfang Vormittags 9y2 Uhr. Bersrod, am 12. März 1898. Großh. Bürgermeisterei Bersrod. Holzversteigerung. Montag, den 14. März d. I., von Vormittags 9 Uhr an soll im Reiskirchener Gemeiudewald, District Walbersberg, nachstehendes Holz versteigert werden: 106 Kiefernstämme von 15—30 cm Durchmesser und bis zu 16 m Länge — 47,57 fm, 5 fm Eichenstämme von 6—10 m Länge, 248,2 rm Nadelknüppel, 3800 Nadelwellen, 10,8 rm Nadelstöcke, Mittwoch, den 16. März d. I., von Vormittags 9 Uhr an im District Schlieberg: 10 rm Buchenscheiter, 130,3 Buchen-, Eichen- und Nadel- Holzversteigerung. Donnerstag den 17. März werden aus den Dtftr'cten Brauhof 2 b, 3 a, Schiffenberg 30, 31, 32, Beunde 33 a, b, und Brauhofsberg 42 versteigert: Buchen: 5 rrn Scheiter, 18,9 rm Knüppel, 5980 Wellen, 84,6 rm Stöcke; Eschen: 8 rm Scheiter, 28 rm Knüppel (hiervon 13 rm in Schichten von 3 m Länge), 20 rm Stöcke; Eichen:. 13,5 rm Scheiter, 47,4 rm Knüppel (hiervon 4 rm von 4,40 m Läng-), 1410 Wellen, 303 rm Stöcke; Nadel: 24,3 rm Knüppel, 2870 Wellen, 26,5 rm Stöcke. Das in Brauhof 2 b, 3 a, Brsu- hofsberq 42 lagernde Buchen«, Eichen-, Nadel-Scheiter-, Knüppel-, Reisig- u. Stockholz wird nicht vorgezeigt; das- selbe kommt gegen Mittag beim Brau- hofswriher zum Ausgebot; Steigliebhaber wollen dieses vorher einsehen. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr auf der Kreisstraße Gießen—Hausen am Forsthaus Baumgarten. Nähere Auskunft ertheilt Großh. Forstwart Schlag zu Baumgarten. Gießen, den 1. März 1898. Großh. Oberförsterei Schiffenberg. Kartoffeln frühe und späte, ausgelesene, gesunde, Lehrling von hiesiger Cigarrenfabrir gesucht. Offerten unter M. L. 2498 an die Expedition dieses Blattes. Freitag, deu 18. März d. I. in den Dlstricten Pitz, Lehmgrube, Struth rc.: A. Brennholz. Lollar Frtedethausen Kronhausen Klöppelspitzen aller Art» Einsätze, Taschentücher für Confirmanden, Stickereien ohne Appret. Ein Posten zurückgesetzter Klöppelspitz chulbildung für ein Manufactur- und Modewaarengefchäft unter günstigen Bedingungen gesucht. 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Der benWtln, Trinkwasser, führt er große Vorrathe dem Hasen durch frische zieht Slocum den präser» ale, etwa bOjahiige Herr trage und die Silber, die ! magica vorsührt, große uschl ihm glückliche Hem° Mer Abenteurer sich der 1 fo wird dies der bm Mit er ritt» M* Mer und die d«ÜM«»UkM Jjnndltt bitte, ÄÄ*'% Expedition dieses Blattes.___________ Ein angehender Commis per 1. April gesucht sür's Bureau. Offerten unter A. H 2454 an die Exped. ds. Bl.______________________ Ein Aeeordaut Lehrling 2442 mit guten Schulkenntnissen ucht. Off. unter H. 2455 an die Exped. ds Bl. Einen Jungen nimmt in bie Lehre 2005 Glasermeister Luh, Neuenweg 20. Gärtuerlehrüng! Ein braver Junge kann unter gün fügen Bebingungen in bie Lehre treten bei 8<47 Otto Müller, HanbelSgärtn., Lollar. 2569] Einen braoen Jungen in die Lehre sucht Ehr. Zimmer, Kupferschrniebe u. Metallgießerei Einen Lehrling sucht 2033 _______Trautman«, Kupferschmieb. 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Ministeriums des Innern vom 22 v. Mts. nunmehr festgestellt ist, und daß dessen Einsichtnahme auf dem Stadtbauamt Jeder- Kleiderstoffe Beinwell, schwarze Cachemires, Crepes, Cheviots, Fantasiestoffe, Mtr. Mk. o,76, 0,90, 1,20, 1,60,4 — Beinwell, weisse Crepes, Cachemires, Cheviots, Fantasiestoffe, Mtr. Mk. 0,75, 1,10, 1,50, 2,20, 3,so Beinwell, farbige Cheviots, Crepes, Jaquards, Fantasiestoffe, Mtr. Mk. 0,70, o,so, 1,10, 1,45, 2,50. 31/* Gr. Hessische DbL Stadt Darmstadt v. 1891 Akonnemenls-Hinladung auf den im 49. Jahrgänge täglich 2 mal erscheinenden Friedrich Pfaff j zu Launsbach, zu seinem Q heutigln Wiegenfest ein q brfifndi bonnrrnbcö Hoch q daß es tausenofach schollt und q untb 1906 10260 3«/, Pomm. Hyp S »k. unk. 6.1906 100 06 ------- ---- grfr. ßbö.dtcbJBL anL b. 1900 16196 vn«, •- I 80 95 NM- Wer schnell und bültaft ettUunfl finde« will, verlange per Postkarte dei .Deutsche Lacanzen-VostE in Gtztiaae«. Jalousieen und Rollladen!! letztere aus la. schwed. 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Dagegen bleibt die übülle Versicherung« Thätigkeit unverändert, insbesondere werden vor wie^abch für Mitglieder Ochsen, Aaselochsen, Stiere, Rinder rc. □000000000000 Bringe mein reichhaltiges 1C3 90 ProcaU 4«/i Oesterr. Silberrent« t«80 88 00 4 Ung. Gold-Rente 103.56 102 60 8 Portugiesen 5010 ctooo 6 Mertcaoer 97 00 102 60 4 Monopol-Grieche» ms 1887 4180 WO 4 Eisend. Rentrnd. DM. 101-50 58 90 4 BuderuS DbL 101-00