224 Mt *« taM »ta, , m W'Lindn! Sougelänbe, "wouenjtj klgeruvg autgtfty ä?aj autgebotenr 6? V M 27,67 m, ö ® der Ciednechch Kbroar ds. I-., M Gießen statt. ^»une nn? °'v. ,hmen a*. kßm. 1491 initigt mit ihren schoi -nnnnärften auch ärttc X Hüben am 23. He> 1 am 26. Lctobcr. Ellerau unb Rooto uz von Äißbö(4 llÜAdtzW, Hit ®cbt1 mmgen, wie &M thnrten gerne benil grftcömite: r, dürzmneAr. _ ellttei, i lüchtigen Vertreter Ttai SeinhandlMS dv u*r F,W'D[143i iTwS' Sardellen rr ht n (#!*♦* V0 iij tiJi iDijj 1010 isstS- M. «Den»0 fr**0 i--* Nr. 37 Erstes Blatt. Sonntag den 13. Februar 1898 Gießener Anzeiger General-Anzeiger SS^nqsptrt» vierre^Lbrlich 2 Mark 2Ä Pfg. monatiiä) 75 Pfz. mit Brvqj-erloho. Bei Postbezug Mar? 50 Pfg. ierteljährlich. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag« für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Norm. 10 Uhr. Alle Anzeigen-Bermittlungsstellen ^e« In» und Auslande« nehmen Anzeigen für )ai Gießener Anzeiger ntgegen. Grfcheinl täglich mit Ausnahme des Montags. Die Gießener Mamiltenblätter werden dem Anzeiger wöchentlich viermal beigelegt. Anrts- unb Anzeigeblatt für den Äveis (Riefeen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Kchnlstraße Nr. 7. Gratisbeilage: Gießener Familienblätter. Adresse für Depeschen: An,ei,er -ieße«. Fernsprecher Nr. 51. Aiwtlicher TKeil. Gesunde«: 2 Portemonnaie» mit Inhalt, 1 Spazierstock, 1 Pelzkragen, 1 Kindergummtschuh, 1 Paar und 3 einzelne Handschuhe, 1 Capr», 1 Taschentuch, 1 Schirm, 1 Körbchen, 1 Eontobuch, 1 große Schublade und 1 Beutel mit Handwerkszeug. Zugelaufen: 1 Huhn. Gießen, den 12. Februar 1898. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. __________I- V.: Roth.__________________ Politische Wochenschau. Im Vordergründe deö Interesses stehen noch immer die Erklärungen des StaattsecretärS v. Bülow über die auswärtige Politik Deutschlands, in-besoudere über unser Ber« hältniß zu den Dingen in Ostafien und in der Türkei. Wir haben die Ausführungen de« deutschen Staatsmannes bereits ausführlich besprochen, weshalb wir von einer nochmaligen Erörterung an dieser Stelle absehen können, nur eoostattren wollen wir, daß die feste und klare Sprache de» Herrn v. Bülow ihren Eindruck auch im AuSlaude nicht verfehlt und da» ihrige dazu beigetragen har, unseren Anspruch auf einen „Platz tu der Sonne- zu sichern und unanfechtbar zu machen. D e freundschaftlichen Beziehungen, welche die Höfe von Berlin und Petersburg mit einander verbinden, fanden erneut Ausdruck in dem Besuche, welchen Großsürst Konstantin Konstantinowitsch unserem Katserpaare abstattete, und in de« herzlichen Verkehr, welcher zwischen den hohen Herrschaften stattfand. Trotz allen Alli«nzverficherungen, welche zwischen Rußland und Frankreich ausgetauscht worden, erleidet die Freundschaft — die „traditionelle", wie fie auch Herr v. Bülow wieder nannte — mit Deutschland keine Einbuße. Ein gewisses Aufsehen hat die von der deutschen Regierung angeordnkte Sperre amerikanischen Obste», welche» mit der San cko86-Schildlau» behaftet ist, gemacht. Man hat in dieser Maßregel verschiedentlich den Beginn eines Zollkrieges mit den Bereinigten Staaten suchen wollen, was aber ungerechtfertigt ist und wa» auch die Washingtoner Regierung nicht erwarten konnte. Graf PosadowSky gab vor wenigen Tagen in der Budgelcommisfion de» Reichstag« die Erklärung ab, daß geeignete Maßnahmen gegen die Ein- Feuilleton. Humoristisches Allerlei sus'm Gießer Anzeiger. Von Carl Geißler. Die ewig Klag immer des liewe Bubligum! Wie oft schont Hamme Anonymusse dorch e „Eingesandt" uff die RicksichtSlosigkeit des Bubligums higewiese, die im Zuspätkomme oder Zufrihefortgeh bei Concert- unn Thealerufffihrunge besteht. Das batt awwer Alles nix, dann so lang e Zeidung noch Raum fer e Eingesandt hott, so lang muß des Bubligum zuspät komme oder zufrih fortgeh, oder die Dame misse dorch des Uffbehalte der Hiet chre Rewemensche de Grnuß an unn die Aussicht uff kinft- lerische Ufffihrunge verderwe, sonst hält ja Niemand mehr e llrsach, sich in die Oeffentlichkeit ze stichle unn da seim Herze Luft ze mache. Dem Giesser Bubligum kennt in Bezug uff Pinktlichkeit die E-sebah als Muster vorgefihrt werrn; wann 6* emol en Zug im Laase iS, kemmt Niemand mehr eninn »nn Niemand mehr erraus unn des Bubligum läßt sich's zanz fchee gefalle, weil's ewwe — muß. Mit Freude isses ze begrieße, daß de Dinsberg- (»erein selig jetz doch en Nachfolger gefunne hat, der des siroject verwerkliche will, dem Dinsberg zu seim längst geplante Aussichtsthorm zu verhelfe. Wann der emol ferdig Ä, dann kann merr frei uff luftiger Höh immer alle Köpp «veck Umschau hahle unn kaan Damehut iS mehr im Stand, sim de Genuß an de Scheenheit der Nadur zu vergälle. Obgleich schont e ^rundkabital von fuffzehhunnert Mark Mgesammelt iS, fehle zur Ausfihrung des Thormbaus doch noch dausend Märkelcher; doch da draa kann de Bau nett siheidern; vielleicht läßt unsere Spar- unn Leihkaß dem Bau- ftng etrnas von ehre Jwwerschiß zukomme unn die Stadt liesse iS so gut unn legt vielleicht de Rest druff. Es stehl rett ze hoffe, daß die Stadtverordneteversammlung ze em kerartige Aasinne sage wird: Merr danke fer Obst! dann s»< halt in de letzte Sitzung Widder so viele Dausende be- sLleppung de» Schädlings getroffen worden seien, und allseitig drückte man den Wunsch au«,. einen Zollkrieg mit der nordamerikanischen Union unter allen Umständen zu vermeiden. Recht scharf vertheidigt der bayerische BundeSrathS- bevollmächtigte Graf Lerchenfeld das Reservatrecht des von ihm vertretenen Lande» in der ReichStagScommisfion zur Borberathung der Militärstrosprozeßreform, und allem Anscheine nach muß man der Forderung Bayerns nachgeben. Aber die» hat ja wahrscheinlich nur einen Platonischen Werth, da die Reform kaum zu Stande kommen dürfte. In der ganzen gebildeten Welt find die Augen jetzt auf Frankreich gerichtet, wo fich zur Zeit der Zolaprozeß abspielt. Der jetzige Verlauf hat die Thatsache zu Tage gefördert, daß das BertuschungSsystem seinen Fortgang nimmt, daß die maßgebenden Persönlichkeiten Alle» aufbteten, damit die Wahrheit unentdeckt bleibe. Mit Entrüstung muß man fich von dem Verfahren abwenden, welche» darauf berechnet ist, da» Recht mit Füßen zu treten und die große Oeffeot- lichkeit im Dunkeln zu lassen über Dinge, die unbedingt an» Licht gezogen werden müssen. Wie zweideutig ist u'.cht da» Verhalten de» General» Mercier, der in der bestimmtesten und schroffsten Weise seiner Anficht von der Schuld Dreyfu»' Ausdruck giebt, fich aber sofort hinter dem Dteostgeheimniß verschanzte, als er über da» geheime Aktenstück seine Aussagen machen fvllte. Die franzöfische Regierung spielt ein sehr gefährliche» Spiel, da» ihr vielleicht noch theuer zu stehen kommen wird. Die Verurtheilung Zola» kann wohl al» sicher angesehen werden, da das Interesse der Regierung Hand in Hand geht mit den entschiedensten chauvinistischen und demagogischen Elementen. In England ist das Parlament wieder eröffnet worden- die Session dürfte der Regierung manche Angriffe bringen. In Ostasten hat John Bull einen Rückzug ange- treten in mehrfacher Beziehung,- insbesondere da» Nichtgelingen der chinefischen Anleihe werden die Kiämer jensett» de» Kanals schmerzlich empfinden. Daß der alte Krüger in Transvaal wiederum mit großer Majorität -um Präfidenten gewählt worden ist, dürste dem Cabinet, besonder» Herrn Chamberlain, dem Busenfreunde de» ehrenwerthen Cecil Rhode», nicht angenehm sein. Die innerpolitische Situation Oesterreichs hat fich nicht gebessert, die Ausfichten auf eine baldige Klärung der Lage find äußerst gering. Jetzt verlautet ja wieder, daß in den nächsten Tagen eine neue Sprachenverordnung publicirt willigt, daß's ahm for lauter Zahle schwarz for de Aage werd unn da werd's ja aach uff die Dausend Mark nett aakomme, es kemmt ja de Stadt Giesse doch Widder ze gut, wenn dorch den Aussichtsthorm uff'm Dinsberg en AaziehungS- punkt mehr geschaffe worde is. Daß en Verein zur Heewung des Fremdeverkehr sch s in Giesse am Blatz wer, is von viele Seide schon längst anerkannt worde unn es wirde sich schließlich aach Leud defir sinne, die die Sach in die Hand nehme, wann nett die Mehrzahl der Menschheit sich en Eckel an de immer» driwwcne Vereinsmeierei unserer Zeit geholt hält'. Deßhalb kann merr dem Verfasser des Eingesandt vom 1. Februar nor beiflichte, der der Aasicht iS, es rner hier eigendlich en neue Verein nett needig, dann merr hätte ja schont de Ver- scheenerungsverein, der sei Dhätigkeit e bische errneidern kennt unn dann rnärn zrnaa Fliege mit ahner Klapp geschlage. An Unnerstitzung Seitens der Giesser Börjerschaft dhets dem Verscheenerungsverein gerniß nett fehle unn aach die Stadt ließ sich jedenfalls nett lompe unn geeb maß aus ehrm Säckel dezu. Die fortmährende Aaforderunge, die an de Stadtsäckel gestellt werrn, kennte unser Stadtvätter schließlich aach emol verdrießlich mache, wenn nett von Zeit zu Zeit emol en Lichtstrahl in Gestalt von ere Schenkung oder Stiftung se erfreue dhet. So e Stiftung, wie se der verstorbene Herr Bauunnernehmer Koch gemacht hatt, um aus de Zinse von 10000 Mark Kabidal bederfdige Schulkinner e besser Ernährung zu gewähr», so e Stiftung is hochherzig unn menschefreundlich unn verdient alle besser siduwirde Mensche zur Nachahmung empföhle ze roern! Maß unser städtisches Gemeinwese allmählich fer e Ausdehnung annimmt, daß kann merr am Beste aus dene Bewilligunge erseh, die die Stadtverordnete in ehre vorige Sitzung gemacht hawwe. Wenn's sich's nor immer um so klaane Poste, wie die Aaschaffung von 24 neue Helm unn 24 Handladerne fer die Feuerwehr, oder um 1500 Mark fer die»Aalag erhehter Börjersteig drehe dhel, so Hütt deß nix werden soll,- aber dann wird voraussichtlich der Kampf auf» Neue von derjenigen Partei ausgenommen werden, welche sich durch die zweite Auflage der Verordnung für beuachthelltgt hält. Bedauerlich ist der andauernde Strike der Hochschüler, welcher jedenfalls nicht erziehlich wirkt. Lange hat die Freude des Prinzen G'vrg von Griechenland über feine Candidatnr für den kcetenstichen Gouverneurposten nicht gewährt,- der Zar hat ihn wieder fallen lassen. Wir haben schon mehrfach betont, daß die Schwierigkeiten groß geworden wären, wenn diese Candtdatur sich verwirklicht hätte. Die kleinen Balkanstaaten begehrten schon stark auf, und e» hatte schon ganz den Anschein, als sollte die orientalische Frage wieder einmal acut werden. Nun soll der Sultan einen Gouverneur Vorschlägen, was ihm wohl leichter werden wird als die Erlangung der europäischen Genehmigung. Wie lauge wird diese Gouverneurfrage noch auf der Tagesordnung stehen! xx Deutscher Reichstag. 88. Sitzung vorn Freitag den 11. Februar 1898. Zunächst wird ein schleuniger Antrag deS Abg. Czar- l in Ski (Pole) auf Eiuftelluug eine» schwebenden Strafverfahren» gegen den Abg. v. Saß.Jawer»ki erledigt. E» folgt die Fortsetzung der Etatsberathung. Etat de» AuS- wärtigeu Amt». Capitel Gesandtschaften und Consulate. Abg. Schmidt-Warburg (Ceutr.) begrüßt die Erklärungen deS StaatSsecretärS in Sachen der deutschen Gläubiger Griechenlands und wünscht, daß der StaatssecretSr auch weiter diese Angelegenheit im Auge behalten möge. Abg. Hasse (nl.) bringt die Interessen der deutschen Gläubiger Portugal» zur» Sprache. Bei der Botschaft in Paris wiederholt der Referent Prinz Are «berg die vom StaatssecretSr in der Commisfiou abgegebene Erklärung zum Falle Dreyfus. Abg. Richter (frs. Vp.) stellt fest, daß diese Erklär- ung von dem Staat»secretär nicht aus eigener Initiative, sondern erst auf eine von ihm, dem Redner, gestellte Anfrage abgegeben worden sei, und zwar ohne vorherige Vereinbarung. Auf eine Anfrage be» Abg. Jebsen (ul.) wiederholt Director Reich ardt eine schon in der Commisfiou abgegebene Erklärung deS Inhalt», daß die Regierung Anregungen bett. Vermehrung der BerufSconsulate in französisch ze sage. Sobald's aroroer nor so zehe Dausendmeis geht, um aagefangene Straße auszebaue unn neue roibber aazelege, so reißt bas aroroer gewalbig in's Gelb; boch bafer hatt be Börjer aach bie Genugbhuung, unser Giesse zu ere moderne Stabt heraaroachse ze seh unn beßhalb muß be Börjer steche — in be Steuer. Daß unser Stabtverorbnete nett gern e Bitt abschlage, is bekannt unn mächt ehre gute Herze alle Ehr, umsomehr isses zu verrounnern, baß se nett genehmigt haroroe, be vorbere DHaal vom Tribb in e Aalag umzewannle, bie blo» 22 500 Mark koste soll. Emeso haroroe se sich beim Vor- aaschlag bes Bollezeiamts roege Aastellung von vier Schutz- leub ablehnenb verhalbe unn haroroe blos brei genehmigt, trotzbem's statistisch nachgewiese is, baß in Giesse uff 1109 Mensche nor ahn Schutzmann kommt, während in Frankfort uff 655, in Wiesbabe uff 682 unn in KarlSruh uff 700 ahner kemmt. „Erbunnergang"! Da schukkerts ahm beim blose Lese von bem Titel bes Vortrags, den ber Herr Docent Lützen von Berlin in Steins Saalbau vor em zahlreich erschienene Aubiboriurn gehahle hott. Die Rebaction vom Anzeiger hat wohl babraa gebha, baß se birect unner be« Referat immer ben Vortrag en Himels uff Schellers Eier- Eonjak als e Herz- unn Magestärkung gesetzt hat, be« werb kaan Verninfbiger von be Hand weise, wann em des Herz in bie Schuh gefalle is immer ben am 13. November 1899 bevorstehenbe Zufammestoß ber Erb mit’m Komet. E Gotte» Glick isses, baß bie Profezeiung vom Falb ausgeht, ber sich hoffenblich biesmal geerrt hott unn baß der Herr Lützen die Erklärung abgegewroe hott, so en Zesamme- stoß ber Erb mit so em Komet rner borchaus ungefehrlich unn keem alle 33 Jahr vor; sonst hält ber Vortrag immer be Erbunnergang viel verdrehte Köpp verursacht. Wer kann's wisse, ob nett gar Mancher wünscht, der 13. November 1899 wer wenigstens vorbei? Nachher hätt's ja roibber gute Weg! Indien stets in Erwägung ziehen werde- einstweilen sei aber die Dringlichkeit zu verneinen. Beim Tirel „Pekmg" wünscht Abg. Jebseu (nl.) eine Vermehrung der Consulate in Hainan. In Amoy seien unsere Jatereflen zurückgegangen. Director Reichardt bestätigt dies, bemerkt aber, ei sei doch nicht ausgeschlossen, daß unsere Jutereffen dort wieder zunähmen. Eine Ermäßigung der Eonsulatsgebühreu werde von der Reichsregierung bereits in Erwägung gezogen. Beim Titel „Petersburg" geht Abg. Jebseu (nl.) aus die Handelsverträge ein, wobei er betont, daß der Wohlstand in Deutschland zweifellos jetzt größer sei, als vor den Handelsverträgen. Für ganz undenkbar halte er die sofortige Kündigung aller Handelsverträge. Deutschland müffe vielmehr au brn bestehenden Verträgen festhalteu für die ganze vereinbarte Dauer der Verträge. Beim Titel „Washington" beleuchtet Abg. Barth (frs. Vg.) unsere handelspolitischen Beziehungen zu Amerika. Während der letzten fünsjährigeu Periode habe Frankreich au seiner Ausfuhr um 57 Millionen Rückgang, Deutschland dagegen unter der Caprivi'ichen Handelsvertragspolitik das ganz enorme Anwachsen um 600 Millionen Mark. Die deutsche Ausfuhr sei nie größer gewesen als 1892 und 1893, wo der Klnleytarif in seiner Blüthe gestanden. WaS die Vertragsverletzung in der Zuckerzollsrage aulauge, so sei Deutschland ja sormell zu Repreffalien berechtigt gewesen. Aber e- würde nicht klug gewesen sein, Repreffalieu zu üben. Im Vorjahre seien zum ersten Male weit über 40 pCt. des amerikanischen ZuckerconsumS Rübenzucker gewesen, und der Löwrnautheil daran habe auS Deutschland gestammt. Die deutsche Regierung habe weise gehandelt, als sie nicht dem Recept der Agrarier folgte. Redner berührt noch die Frage der San JosL-Schildlan». Die Gefahr werde überschätzt, denn die Nachkommenschaft entferne sich nachweislich immer nur höchstens einige Zoll vom Mutterstamm aus. Präsident v. Buol bittet die nachfolgenden Redner dringend, zu bedenken, wohin es führen würde, wenn bei dem Titel Washington die gesawmte Handelspolitik oder auch nur die ganze Zuckerpolitik ausführlich erörtert werde. Abg. Hehl zu Herrnsheim (natl.) geht trotz der Bitte des Präsidenten gleichfalls ausführlich auf die Handelspolitik ein und verlangt dabei Kündigung der Meistbe- gÜastiguugSverträge. StaatSsecretär Graf PosadowSkh bemerkt zu der Aeußeruug des Abg. Barth, betreffend die Sau Josv-Schild- laus, daß der Reichskanzler in dieser Tache nur seine Pflicht gethan habe. In Hamburg seien auf importirten Birnen und Aepfeln die Schildläufe gefunden worden- desgleichen auch soeben auf Aepfeln in Berlin. Redner verliest nun eine Reihe von wiffenschaftlichen Gutachten, aus denen die Gefährlichkeit des JufecteS heroorgehe. Deutschland habe sich schützen müffen, und Amerika könne sich darüber nicht beschweren. WaS die Handelsverträge anlange, so könnten dieselben doch bis zu ihrem Ablauf nicht geändert werden. Für die neuen BertragSschlüffe werde zunächst ein autonomer Tarif gebraucht. Einen Zollkrig werde Deutschland nie anfangen, so lange eben auf deutscher Seite noch ein merkantiler Nutzen liege. Abg. Graf Kanitz (cons.) empfiehlt in der Amerika- frage ein gemeinsames Vorgehen der europäischen Staaten. Abg. Richter (frs. Vp.) verbreitet sich zunächst über die Schildlaus und sodann über den LandwirthschaftSrath, wobei er fragt, wer denn eigentlich mit den akademischen Sieben über die Handelsverträge angefangen habe. Herr v. Miquel sei doch int preußischen Abgeordnetenhause daS Sarnickel gewesen. (Heiterkeit.) Nachdem Redner noch die Zuckersteuerfrage berührt und Staatssekretär Graf Posadowsky zugegeben, daß der Abg. Barth bezüglich der SchildlauS nur gemäß seiner sachgemäßen Ueberzeugung gesprochen habe, spricht Abg. Paasche (nl.) daS Vertrauen seiner Freunde zu der Handelspolitik der jetzigen Regierung aus. Die Debatte wird geschloffen. Die Pofitionen deS Etat» »erden damit erledigt. Samstag 1 Uzr: Etat der Schutzgebiete, der Zölle und Verbrauchssteuern. Schluß 5Vi Uhr. Deutsche* Leich. Darmstadt, 11. Februar. Der „Darmst. Ztg." zufolge »erden Ihre Königlichen .Hoheiten der Groß Herzog und die Großherzogin morgen Nachmittag von Berlin nach hier zurückkehren. Berlin, 11. Februar. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht den Wortlaut der Erklärung des Staatssekretärs v. Posadowsky vom 8. Februar in der Budget-Commission, worin er die außerordentliche Gesährlichkeit der San Jos 6- Schild lau» nach amtlichen amerikanischen Quellen nachweist und schließlich betont, die Verordnung vom 5. d. M. halte das nach den bisherigen Erfahrungen unbedingt gebotene Maß ein. Die wiffenschaftliche Forschung, ob die ergriffenen Maßregeln den Obstbau genügend schützen, wird sortgesetzt und hinzugefügt, Deutschland übte nur da» selbstverständliche Recht eines jeden Staates au», fich vor der Einschleppung von Seuchen zu schützen. Die Regierung sei lediglich bestrebt, schwere Verheerungen sernzuhalten. Köln, 11. Februar. Die „Köln. Ztg." wendet fich gegen die Zola freundlichen, deutschen Kundgebungen und sagt zum Schluß, die amtliche deutsche Welt habe vollständig ausreichende und unzweideutige Stellung genommen. Was jetzt vor dem Pariser Schwurgericht geschieht, das ist eine rein inner-französische Angelegenheit, die umsomehr ihres Eindruckes ficher ist, je mehr fich Deutschland davon sernhält. Wiesbaden, 11. Februar. In der vergangenen Nacht wurde im Lahngebiet ein Erdbeben verspürt, da» mehrere Sekunden andauerte. Hamburg, 11. Februar. Rudolf Herzogs neuestes Schauspiel: „Da» Recht der Jugend" errang gestern Abend im Thalia-Theater einen vollen Erfolg. Der Berfaffer wurde schon nach de« zweiten Acte gerufen und de» Oesteren nach Schluß de» Stücke». Arr-Urird. Basel, 11. Februar. Der Special Correspondent der „Baseler Nachrichten" in Pari» ist wegen seiner Haltung in der Dreyfus-Angelegenheit von der französischen Regierung anSgewtesen worden. Wien, 11. Februar. Die Prinzessin Clementine von Coburg ist hier an Lungenentzündung erkrankt. Wien, 11. Februar. Die Hörer der hiesigen Akademie der bildenden Künste gaben dew Rectorat bekannt, daß sie fich dem allgemeinen Studentenstrike wegen de» Prager Farbentrageu-Verbot» anschließen und von heute ab die Abhaltung von Vorträgen und Hebungen verhindern werden. Wien, 14. Februar. DaS „Fremdenblatt" schreibt: Die Zustimmung, die der Rede der StaatSsecretär» v. Bülow sowohl im Reichstage al» auch in der Preffe zu Theil wurde, wird hier gewiß auch im Volke selbst nicht fehlen. Die Rede war von ruhigem Freimuth im Tone, der dem Selbstbewußtsein und der Loyalität einer Großmacht entspricht, und der da» fichere, kräftige Gesühl der politischen Leiter deS Reiche» auch drffen Bürgern rmttheilt. Inhaltlich war sie nicht weniger geeignet, sowohl in Deutschland, wie auch im AuSlande angenehm zu berühren. — Da» „Neue Wiener Tagebl." sagt: Durch diese Diplomatenrede ging ein frischer, kräftiger Zug. Man firht fich einem klaren, festen Willen und einem scharfen Geiste gegenüber, der dem hohen Ernste der Weltpolirik sogar ein Stückchen guten Humor» abzuringen weiß. Laibach, 11. Februar. Die Majorität begründete den Antrag auf Errichtung einer slovenifchen Universität in Laibach. Der Antrag wurde einstimmig dem VerwaUungS- au»schuffe zugewiesen. Baron Schwegel und Genoffen stellten einen Abänderungsantrag, der die Regierung auffordert, die Errichtung einer Univerfität in Erwägung zu ziehen, woran nebst Vorlesungen in deutscher Sprache auch in einzelnen Fächern solche in den andern Landessprachen der südlichen Kronländer entsprechende Berücksichtigung finden. Der Zusatzantrag Schwegel wurde nach der Geschäftsordnung ohne Abstimmung dem BerwaltungSauSschuß zugewiesen. Prag, 11. Februar. Bet der heute fortgesetzten Der- Handlung der LandtagScomm-sfion sür die Bezirks- und Ge- metndeangelegenheitrn über den Antrag WaranSkh betr. die Prager Straßentafeln verliest der Regierungsvertreter eine Entscheidung der Statthalterei, wonach Prag als Hauptstadt eines doppelsprachigen Landes und als Sitz der landeS- fürstlichen und autonomen Behörde doppelsprachige Straßentafeln haben sollte. Bis 1897 habe Prag unangefochten doppelsprachige Straßentafeln gehabt. E» empfehle fich dies aus Zweckmäßigkeitsgründen für die Orientirung d-r Fremden. Der Antrag Zedtwitz wurde darauf angenommen, daß der Antrag WaranSkh an den LandeSauSschnß zu verweisen sei, damit dieser mit den LandeSauSschüffen anderer gemischtsprachiger Kronländer, namentlich mit Mähren, ein analoges Vorgehen erziele. Troppau, 11. Februar. Der Landtag nahm heute mit 21 gegen 5 Stimmen den Antrag deS AuSschuffeS zur Borberathung de» Antrages Stratil auf Einsetzung eines permanenten AuSschuffeS zur Erörterung der Sprachen- verhältniffr in Schlesien an, wonach dem Antrag Stratil keine Folge gegeben werden soll. Namens der slavischen Abgeordneten gab hierauf Swieczh die Erklärung ab, da» bisherige Vorgehen des schlesischen Landtages habe ihnen die Ueberzeugung betgebracht, daß die schlesischen Slaven in dieser Körperschaft auf nationalem Gebiet niemals Gerechtigkeit finden werden, dagegen verurtheilt sein sollen, immer denselben nationalen Druck zu ertragen. Aus diesen Gründen sehen fie fich gezwungen, da» HauS za verlaffen und an den Berathungen nicht mehr theilzunehmen. Die slavischen Abgeordneten verließen hierauf den Saal. Die Sitzung wurde unterbrochen. Nach Wiederaufnahme der Sitzung sprach Adg. Haase NamenS sämmtlichrr Mitglieder der Majorität daS tiefste Bedauern über die Erklärung SwieczyS aus und erklärte, die Majorität werde nach wie vor an den Grundsätzen der Gerechtigkeit und der Gesetzmäßigkeit festhalten und stet» den Bedürfuiffen und berechtigten Forderungen der slavischen ebenso wie der deutschen Bevölkerung SchlefienS auch ferner nachzukommen fich bemühen und fich freuen, wenn die tschechischen und polnischen Abgeordneten auf den Boden der ReichSverfaffung zurückkehrten und dadurch eine friedliche Auseinandersetzung ermöglichten. Loudon, 11. Februar. DaS Bowstreet-Polizeigericht sällte heute gegen die Ruffen Bortzeff und Clemens Wi nzb ezki, die unter der Anklage standen, zur Ermordung de« Zaren Nikolaus durch Flugblätter aufgereizt zu haben, das Urtheil. Ersterer wurde zu 18 Monaten, Letzterer zu zwei Monaten Zwangsarbeit verurtheilt. Paris, 11. Februar. Proceß Zola. Die heutige Sitzung begann um 12*/, Uhr. Bei der Fortsetzung der Zeugenvernehmung erklärte General Pellieux, daß er der Verhandlung, welche zur Freisprechung Esterhazy» geführt, beigewohnt habe und für die Rechtschaffenheit und Unabhängigkeit der Offiziere drS Militärgericht» fich verbürge. Ein Actenbündel sei von Picquart nicht geöffnet worden, sondern befinde fich noch immer im Kriegsministerium. Auf die Aussage einrS Zeugen, Picquart habe ihn geftagt, wie eine abgestempelte Postmarke auf einen Brief aufzukleben fei, erwiderte Picquart, daß er Stücke einer Karte gefunden, auf der von Esterhazy die Rede war. Der Zeuge verwies sodann auf die Sehnlichkeit der Schriftzüge Esterhazys und Dreyfu»'. Auch Schriftkundige hätten daffelbe erklärt. Picquart sagte au«: Man schickte wich nach Tunefien, wo alle für mich bestimmten Briefe stets geöffnet ankamen. Bei seinem Abtreten bereitete daS Auditorium Picquart lebhafte Ovationen. Die S'tzuug dauert fort. Pari», 11. Februar. Oberst Picquart widerlegt bei seiner Zeugenvernehmung ruhig und treffend alle gegen ihn erhobenen Anklagen. Bezüglich de» Esterhazy-Prozeße» theilte er mit, daß der Untersuchungsrichter Ravaiy fich geweigert habe, mehrere Offiziere vorzuladen, welche P cquart ihm al» Zeugen angab und welche ausgesagt haben würden, daß Esterhazy schon früher unsaubere Machenschaften getrieben habe und nur durch die Nachsicht seiner Kameraden dem Kriegsgericht entgangen sei. Weiter erklärte Picquart, die Juden hätten seit JahreSsrist Jemanden angestellt, der sich darauf einübe, die Schrift Dreyfu» nachzuahmen. Petersburg, 11. Februar. Vielfach verlautet, daß dir Aerzte bei dem Grafen Murawjew den Uebergang von Windpocken in echte Blattern conftatirt haben. Diese Er. scheinung wird hier häufiger beobachtet. DaS Befinden de» Patienten ist befriedigend. Anlaß zu Brsorgniß ist nicht vorhanden. Konstantinopel, 11. Februar. Hier eingelaufene Re- gierungSdepeschen melden, daß Rußland große maritime Vorkehrungen im Schwarzen Meere trifft. Gelegentlich eine« Scheinmanöver- haben mehrere Kriegsschiffe bei Batum 4000 Soldaten gelandet, die sofort nach der türkischen Grenze abmarschirten. - ■— ■■ ■ ■- —g»—> Locales unb Provinzielles. Sietze«, den 12. Februar 1898. ** Vorträge in „Einhorn" am 14., 16. und 21. Februar de» Herrn Dr. Horne ffer auS Berlin. Im Anschluß an unsere gestrige Notiz bringen wir heute einen Bericht au» Leipzig, einen anderen au» Dresden. Beide find fie voller Anerkennung und wohl dazu angethan, auch bet unS in Gießen das Interesse wach zu rufen. „Leipziger Tageblatt: „Wir haben der Vortragsweise de» Herrn Dr. Horneffer unsere vollste Anerkennung zu zollen. Klar und mit dem liefen Ernst der Ueberzeugung behandelte er sein Thema, sodaß man ihm mit Leichtigkeit auf dem Pfade der wunderlichen Gedankenwelt Nietzsche» folgen konnte. Der Vortrag ist einfach gehalten, ohne Anhäufung von Fremdwörtern, die einem größeren Publikum das Berfländniß erschweren und die Eigenart Nietzsches tritt in den AuSftlhrungrn lebendig hervor/ „Dresdener Nachrichten": „Einen hochintereffanten Vortrag hielt Herr Dr. Horneffer, ein noch junger Gelehrter, über Friedrich Nietzsche. Die Ausführungen, die klar und sachlich, wenn auch durchaus Nietzscheanisch gehalten waren, zeugten von der vollendeten geistigen Beherrschung deS Stoffe», sür den der Vortragende, der fich mit großem Glück in der bilderreichen, phantastischen Sprache Nietzsche- bewegte, ungemein zu erwärmen wußte. Wir können diese Vorträge auf das Angelegentlichste empfehlen." *• Zu den Nietzsche-Vorträge« de» Dr. Horneffer schreibt unS einer unserer Mitarbeiter: Dr. Horneffer gehört zu den jungen deutschen Gelehrten, di- allem Anschein nach einer bedeutenden wiffenschaftlichen Zukunft entgegen gehen. Ma» sollte fich den Namen schon srühzeitig merken. Wer irgend Gelegenheit hat, seine nach Form und Inhalt gleich tollen- beten Borträge zu hören, möge e» ja nicht versäumen. Ob Einer Anhänger oder Gegner der Nietzsche'schen Weltanschauung ist, daS spricht hier garaicht mit, denn Horneffer zählt nicht zu den blinden Nachbetern, er steht aas eigenem Grunde. Ader wie er seinen Stoff behandelt und in Beziehung zr setzen weiß mit den Grundproblemen aller Philosophie — daS ist geradezu meisterhaft und dürfte wenig (Soncnneuj haben. Vom ersten bi» zum letzten Satz bleibt man gefesselt und verläßt den Saal mit dem sicheren Gefühl: heute Haie ich etwa» für meinen inneren Menschen erobert. Dr. Hör« neffer spricht vollständig frei und wird durch ein klangvolle», edle» Organ unterstützt. — In Heidelberg, Frankfurt, Dar«- stadt und Wi-Sbaden haben seine Vorträge zu den „Ereil' niffen" de» vergangenen Winter» gehört. • • Befitzwechsel. Bon beteiligter Seite wird un» mit- geteilt, daß die Kaufsumme de» an Herrn Agent Hos Übergegangenen L. Reiß'scheu Hauses 46 00 0 Mk. (nicht 43000 wie in voriger Nr. angegeben) beträgt. • • Der Oberhesfische Feuerwehrtag findet am 18. uit 19. Juni in Nidda statt. * ♦ Geflügel- und Bogel Ausstellung. Der Geflügelzuchl- Berein Fulda hat an den hiefigen verein aus Anlaß feinet Ausstellung al» Ehrenpreis eine prachtvolle Torten« schüfst! mit versilberter Umrandung übersandt. — Dal Großh. KreiSamt hat dem Verein aus demselben Anlaß eint B erloosung genehmigt, bei der 4000 Loose beraul* gabt werden dürfen. • • Jubiläum. Der Telegraphenmeister Max LezinSktz, Ebelstraße wohnhaft, begeht morgen, Sonntag, den Ta», »i er 25 Jahre im Dienst sich befindet. • • AuSfichtrthurm auf dem DunSberg. Zur Förderuui dieses Baues fand am 10. d. Mt». eine vorberathung statr Bon dem Vorstand de» früheren Dün»bergverein» find noä drei Mitglieder in Gießen, Herr Fabrikant Georgi, frfi^ Vorfitzender deS Verein», Herr Ph. Uhl und Herr L. Lof Zur Bildung eine« AuSschuffeS wurden weiter gewählt di Herren: E. Pi stör, Commerzienrath Gail, F. Kühn A. Znrbuch und ferner beschloffen, noch nachstehende Herren zu bitten, dem Ausschuß beizutreten: die Herren S. Betz, Lehrer Backes, Fr. Habenicht, Fr. Helm, W. Löbeti H. Meyer, Baumeister Sch man dt und Director Ranfa. In nächster Zeit soll alsdann eine neue S!tznng statlfindkkv in welcher über Zuziehung weiterer für die Sache intereffW Persönlichkeiten, namentlich auch solcher ans Wetzlar, Lollars, sowie über die Art der Ausführung des Thurmes berathi» werden soll. • • Wetterbericht. Das barometrische Maximum, dess« Kern seine Lage über Jütland beibehalten hat, hat aus dr« Continente an Raum erheblich gewonnen. Ferner ist * Süden der Luftdruck erheblich gestiegen, sodaß da» Deprn? n'S Halt, SW «lil-H 61'^1* SÄÄ Sft* ‘«6 -D- 3.“ vrfindry V 1 ®'"W Iß ÄL***e k rih .** “* '* *'M« hi 8«ti vinMt». 12' 8«l>nm 1888, äk18’? 21*: >"'k 31I1IN: Wt einen Beritt c L vrttr finb fir M >' 03t btt uni tnBhji öi'8« tagebldt: $ tb Dr. Horotfftl #. 31 Mb mit ttm dr «Irin Qua, |obah * brr »Mbtrüttu i Der Bortrag ist ths rabeirteni/ bit ein eritötnu mb bltüp oog'n Itbtnbig htm «tivmstwtw Bm junger Srkhrtn, 6 1 ga, die Lar nnb sch gtfclta Baren, za: mchmg bei Stoffd, i it gtvßr« Glück in k it bewegte,: r binnen diese Bitti M Dr. fcn* sch QorBtffir MS, ißt« Lv'chem nach f i rotygtn |ri)tu. ft ig etrtm. 8» N1,, cnb )nM M *> ja nicht nerieea Ob ktziche'schnvrlch^ tan hotorfftr M ®* ehe aaf eigenen, Sem: tit nnb in BejiehiWj nn M MW Hilf» eoil l»"" ° 8i| UdlH ■« rw tnd »W: M - jen erobert Dm Bhb durch rinttoi!* Mta|, Bitte ägt zaben ‘•n'e*“' »WIÄ iS* 000 WC ;tta) hnil>- .. «tttil ß»w ® rf«. , 8a, Küche und Nubebö'', zu oerm. Schützensir. 19. 15d9) Ein schönes MansardentogtS, 5 Zimmer, abgeschl. Corridor nebst Zubeh. per 1. Mai zu oerm Bahnhofstr. 29. 1516] Ein kleines Logis zu vermiethen. Lavdgasse 26. Näheres Kirchstr 13, II. 1514] Marburger»* vr Wohnung von 9 Zimmern mit allem Zubehör und Garten zu vermieihen. Näheres dasrlbst 2. Stock____________ U02) Schön«' 3—4 zimmerwo'mung mit allem Zubeiör zu vermiethen und per sofort ober später zu beziehen LoviS Lotz, Bahnhofstraße 22. 1543i Kleines zimmer mit Kost sofort zu vermiethen. Linbenplatz 7« Wehvei«»r. 88 1499 Tüchtige Rockarbeitei werden sofort gesucht auf Werkstatt. W. Behren«, 1551] Wohnung von 4—5 Zimmern nebst Zubehör zum 1. Mai zu miethen gesucht. Offerten unter Nr. 1551 an die Spedition d. Bl. 1563] 4-Zimmerwohnung (auch Mansarde) per April oder Mai von ruhigen Leuten zu miethen gesucht. Offerten mit Preisangabe unter K. K. an die Exp. d. Bl. 15441 Schön möblirtcS Zimmer in der Nähe von Oswalds Garten per 1. April er. xu miethen gesucht Offerten unter B. T. .20 an die Exped d. Bl. erbeten. Schuhmacher sucht 1557 Th. «iSfeller, Bahnbofstr- 27. 1558] Einen tüchtigen Wagnergebülfen sucht bei sofortig.m Eintritt H. Arnold Wagnermeister, Rödgen. 1562] Schöne Mansardenwohnung mit Zubehör per 1. April zu vermiethen. ________________Stetnstraße 68. 1565] Zwei ordentliche Arbeiter können sofort Wohnung erhalten 6««dgasse lL. Klemer, fdjöntr laden, ß in Mitte der Stadt gelegen, welcher sich auch für ein Contor eignet ist preiswerth zu vermiethen Wo? sagt die Exp d-Bl. 1438] Ein bis zwei Schuhmacher sofort gesucht von Hch. Krug, Sandgasse 34. 1 big 2 Miige Arbeiter finden dauernde Beschäftigung bei Ed. Silbereisen, 1566_____________Alicesiraße 14.__________ 1569j Einen Lehrling sucht H- Aillmaan, Glasermeister, Asterweg Lehrliugsstclle für einen jungen Mann, welcher die Be rechtigung zum einjährig, freiwilligen Dienst besitzt, ist in einem biefigen EngroS- Geschäft per Ostern zu besetzen. 1542 Nähere Auskunft ertheilt die Expedition dieses Blattes.____________________________ 1479] Sesucklt ei« Dienstmädchen oder für täglich mehrere Stunden eine reinliche ltzrau oder Mädchen. Krau Oberamtsrichter Bühl, __________Westanlage 44.________ Beiköchin für die neuen Kliniken auf sofort gesucht.____________1553 1536] BraoeS zuverlässiges Kindermädchen, das zu Hause schlafen kann, gesucht-___________Weiler, Mnke 1. 1570] Zwei HauSmädchen und mehrere Mädchen für die Küche und eine Beiköchin finden sehr gute Stellen durch Frau Süttenberger, SelterSweg 67. Stffms, solides Mädcheo, das selbüständig kochen kann, für kinderlose Familie nach auswärts gesucht. Sebr hoher Lohn. Reise frei 1512 Südanl»ge 16, 2 Tr. C. Röhr & Co., Giessen. Specialität: Kinderbetten u. Erstlings- - wasche. S Ulußtr. Catal. grat, u. fco. Mbl. MMhNS. Freibank. 1417 Heute und Montag: Rin-fleifch, nicht ladenrein, per Pfd. 52 Pfg. Hchmemeffeisch nicht ladenrein, per Pfd. 56 Pfg. Die Freibank bleibt bis Abends 10 Uhr geöffnet. Waschbütten, m größter Auswahl, empfiehlt billigst Wilh. Kohlermauu, Küferei, 1560 Neustadt 15. ftrliht billigst an 1525 H.Tichy,Sklterswkg43. Haar-Uhrketten, ZSPfe, Dreher. Toupe, Scheitel und Perrücke« 1522] Junges Dienstmädchen zu zwei Leuten mit nach auswärts gesucht. Westaulage 94, i Achim», fdjmarjfs Bocklamm, zur Zucht geeignet, zu verkaufen 1564 Ottoum Euler, Sandgasse 1526] Kanarienvögel billig zu oer- kaufen-Bruchstr 8, H'. An- und Berkaus von getragene« Kleider«, Wtißzeug, vlSdelu, Bette«, Go d • und Silbersachen, Büchern, Zeitungen, Acten, Vapier, Kupfer^ «esfing. Zinn, Blei und Gise«. 3L5 Ebenso werden Lumpen und Knowe« auf Verlangen jederzeit abgeholt durch Louis Rothenberger Wwe. Patentschutz Patente, Gebrauchs'Must'r, Musterschutz, Maaren,eichen r.- für An und Uuetanb besorgt und v^rweithet ii96 Louis Dill Aranlfort a. W Zeil 67. jllirtljiicjudjr. ili'vmirtljnniien Werslhiedenes Zu verkaufen $1 Dmtz 3mi[on nm 14.Jflit.98 1. 2. 4 u. Fran. Mittwoch - auSgeführt von der 1671 8. unter Anfang Vs5 Uhr. Eintrittspreis 30 Pfg. Jedermann ist freundlichst eingeladen. Das Comitee. Htff. Itifjlutmn „Mnisensihiih u 1573 fCtiginii bei Sackingen, Baden^. 1421 III. Red Storline AlSZot^e AJ Stern AJßinie Antwerpen] nach Otto Hirsch 10 Vereine I. 2. traurige Mit» unvergeßliches führt fort, über* da» Srs Die Must bt« Kreises Gi benannten Tag Mainz, Hintere Bleiche 5. kk. Klippstein In Langadorf. Auskunft ertheilen: in Firma George Hirsch- zu Saalfeld, 5. die Firma Poock u. Müller zu Gießen. Gießen, den 11. Februar 1898. Großherzogliches Amtsgericht. Neuenh age n. Schreibmaterialien Geschäft ist mit Wirkung vom 1. November 1897 durch Kaufvertrag auf den Kaufmann und seitherigen Procuristen Wilhelm Ockel zu Güßen übergegangen. Dieser führt das Geschäft unter der seitherigen Firma für eigene Rechnung fort. Die dem neuen Inhaber früher ertheilte Procura ist hierdurch erloschen. Aus der zu Gießen unter der Firma „Fr. Heimer und Co." bestehenden offenen Handelsgesellschaft ist der Theilhaber Rudolf Welkoborsky zu Gießen am 1. Januar 1898 ausgeschieden. der MitärM Menhausen, S -arbmeich, Gr Donnerstag i derjenigen bei 6 Lang-GönS und zreitag btn derjenigen der Münster, Nieds Lesfingen, Obe ramstag d derjenigen der Trais-Horloff, Steinberg. Montag dc Verloren. 1610] Ein schönes Gebetbuch (Goldschnitt) Frankfurterstraße—Westanlage— Neustadt verloren. Abz. in d. Exp. d Bl. M So Dienstag 1 der Mitärpstl Mendorf a. i Winnerod, & Busech Halten Mittwoch i derjenigen der (1896 und lk gnn.H®« cen Rigolten lag o Der heutigen Gesammtauflage liegt eine Extrabeilage übet Neue Creme - Iris * Präparate bei. Hauptdepot: Pelikan Apotheke, Gieße». 1508- Die Beerdigung findet Sonntag den 13. Februar, Nachmittags 3 Uhr. von der alten Klinik aus statt. 1529 Der andere Theilhaber, Friedrich Heimer zu Gießen, das Geschäft als Einzelkaufmann unter unveränderter Firma Letzterer hat sämmtftche Activen und Passiven des Geschäfts nommen. 9. Heinrich Schaffstädt zu Gießen, Inhaber der zu Gießen Aröeiler-Witdungsverein. Sonntag den 13. Februar, Nachmittags 4 Uhr, findet im Saale der „Stadt Marburg Giessener Stadttheater Msutag, den 14. Aebruar 1898: Benefiz für Emil Janson. Zur Centenarfeier von Carl non tzoltkis ßcbnrtotag: Lorbeerbaum und Bettelstab oder Drei Winter eines deutschen Dichters. Schauspiel in 3 Acten und einem Rach- spiel von Earl von Holtet- 3. die Firma „Berliner SortimentS-WaarenhauS Mannheim u. Lewin" zu Gießen, 4. die zu Meßen bestehendeZweigniederlaffung der Firma Fabian u. Fick Werband Hießen. Sonntag den 20. Februar d. I., Abends 8 Uhr, im Gießener Feftsaal (Caf6 Leib): Erster großer Bürger-Maskenball Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die theilung, daß es Gott gefallen hat, unser liebes, Söhnchen Q 60Z*g im Alter von 3>/g Jahren zu fich zu rufen Die trauernden Eltern: Anton Lehr Steins Garten (Saalbau) Sonntag den 13. Februar: Abbruch Der Massivbau im Hinteren Thetl des Wiener Hofes — früher Holzsch^eiderei, Werkstatt und Wohnrngen enthaltend — soll auf Abbruch so vergeben werden, daß alle Materialien Eigenthum des Unternehmers verbleiben. — Nähere Bedingungen sind bet den Architecten Herren Stein u Meyer einzuschen und dem Unterzeichneten bis zum 14. d. M. Angebote einzuretchen. 1467 Gießen, den 10. Februar 1898. Schloss er. Redaktion: H. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen llniverfilätS-vuch- und Etemdruckerei (Pietsch & Scheyda) in Gießen. Are Heutige Wummer umfaßt 14 Seite«. 3. Kaufmann WilhelmFabranzu Gießen betreibt seit 1. Januar 1898 zu Gießen unter der Firma: „Wilhelm Fabian" eine Leichtstein- Fabrikation. 4. Kaufmann Heinrich Kaiser in Dülken, Inhaber dcS zu Dülken unter der Firma „H. Kaiser" bestehenden Handelsgeschäftes (Colonialwaaren.Handlung), hat zu Gießen eine Zweigniederlassung seine- Geschäftes errichtet. 5. Kaufmann Rudolf Welkoborsky zu Gießen betreibt zu Gießen seit dem 1. Januar 1898 unter der Firma: „Acetylen-Appa rate-Fabrtk Gießen R. Welkoborsky" ein FabrikationS- Geschäft zur Herstellung von Acetylen-Apparaten. 6. Christoph Bischoff zu Gießen betreibt seit 1. Februar 1898 zu Gießen unter der Firma: „Chr. Bischoff" ein Cigarren fabrikations-Geschäft. Dem Carl Bischoff zu Gießen wurde für diese Firma Procura ertheilt. B. Veränderungen. 7. Tas zu Gießen unter der Firma „Wilhelm Klee" bestehende Bekanntmachung. In unserem Firmenregister wurden folgende Einträge vollzogen: A. Reue Einträge. Kaufmann Otto Scheel in Gießen betreibt daselbst feit 1. De- cember 1897 unter der Firma: „Otto Scheel" ein Tabak- und Cigarren Geschäft. Die Kaufleute Moses Kuder zu Gießen und Ferdinand Sonneborn daselbst betreiben mit Wirkung vom 1. Februar 1898 ab zu Gießen unter der Firma: „Kuder und Sonn eb orn" ein Manu- ffletur» und Confections - Geschäft und zwar in offener Handels- sellschaft. Jedtk der beiden Theilhaber ist zur Zeichnung und Vertretung der Firma berechtigt. Todes -Anzeige. Allen Verwandten, Freunden und Bekannten machen wir hierdurch die schmerzliche Mittheilung, daß unser lieber, unvergeßlicher Gatte und Vater Herr Johannes Meissner in feinem 58. L-ben-jahre, nach langem, schweren Leiden gestern Abend 11 Uhr sanft entschlafen ist. Gießen, 12. Februar 1898. Die trauerndeu Hinterbliebene«. Die Beerdigung findet Sonntag Nachmittag 4 Uhr vom Sterbehause, Brandgaffe 5, aus statt. 1556 Geschäfts-Eröffnung*. Meiner sehr geehrten Kundschaft und Nachbarschaft beehre ich mich ergebens! anzuzeigen, daß ich Montag den 14. b. M. in dem Haust 20 Ludwigstratze 20 eine SMT Filiale W meines Geschäftes in 1571 ColMialivMku, Aelilatkjskn, Mfrüchteu und Cigarren Mühle Die günstigst gelegene und rentabelste Handels- und Kundenmühle in einer Kreisstadt mit höheren Schulen und Bahnstation in Heffen-Nassau ist, weil Besitzer sehr reich, mh oder ohneOeconomie unter den günsttgsteen Zahlungsbedingungen zu kaufen oder zu pachten durch L* Gäbel, Frankfurt a. M, Lützow- straße 23. 1519 verbunden mit Coucert, Tanz und Vorträgen, statt. Eotröe 20 Pfg. 1541 Für Reltrmg von Trunksucht! H versend. Anweisung noch 22jähriger IR avprobilter Methode zur sofoitigen W radikalen Beseitigung, mit, auch ohne A Vorwissen, zu vollziehen, tflF* keine Berufsstörung. Briefen sind 50 Psg. in Briefmarken beizufügen. Man adressire: „Prlvat-Aastalt Villa Christina -Und der w " d-N «I füt > 7’lMuiite » tu was offenen R? !a|ir9’’ IfaL 'Wb ui .^.Sri-chi ten $ - h "p-n. UjhbiIb« ,S40 '‘"’WI Butzbacher Fasel-, Zuchtvieh- und Schweine-Markt ASSEST am 17. März 1898. "MMM verbunden mit Präm1tru«g von Aasel« «nd Rindern und großer Bsr- loosung von tafeln, Rinder«, Smw.ine« und nützliche« Gerätye«. Bemerkt wird, daß Händler mit direct aus der Schweiz bezogenen Simmen- thaler Faseln und Norddeuischen Milchkühen zum Markte etnireffen werden. Butzbach, den 5 Februar 1893. 1552 Großh. Bürgermeisterei Butzbach. Joutz. Gr. x . X . 1506 Montag den 14. Aebruar, Abends V,9 Uhr, bei Weber, Grünbergerstraße. F. G. F. 1661 Montag Abend: Becker. VjglwW * K-vlags- «it Si-tenrr Lwn o-ln *ni Stotlid) »ttr * DtW Capelle des 2. Sroßh. tzrff. Zss.-Rezimeuts Ur. 116, Lcher Milhel» unter persönttcher Leitung des Großh. Musikdirectors Herrn C. Krautze. Spielplatt r 1. Unter dem Stege? banner l Marsch (o. Blon) 2. Ouvertüre j. Prometheus (Beethoven). 8. Andante a. d. Ls-dur-Sinfonie (Haydn) 4. Gi« Abend in Toledo! Serenade und Spanischer Tanz! [neul (Schm-ling). 5- Ouvertüre Rienft (Wagner). 6. Am Meer! Lied (Schubert) 7. Schl-tlschuh. läuferl Walzer (Waldteufel). 8. Vorspiel z Act a d. Op „Die Meistersinger^ (Wagner). 9. Rhapsodie Hongroise (Liszt). 10 Der Klosterbrüder heimliche Burgunderprobe. Humoreske (Köhler). 11. Im Militär«Eoncert! Potpourri. (Rentsch)- 12. Wellenspicle! Galopp (Meyer). Pacptgut Suche ein Gut bis zu 400 Morgen pachtweise am 1. Juni eventuell früher zu übernehmen. Gefl Angebote erbitte an die Expedition dieses Blattes um er Nr. 1518.____________ Welche Brauerei oder Handlung liefert Flaschender (gegen Kaffe) an Wtederoerkäufer? Gefl. Offerten mit genauer Angabe beliebe man in der Expedition dieses Blattes unter Nr. 1385 ntederzulegen. Iblo) Eine Wiese (1963 qm) im Heegstrauch, Gemarkung Gießen (Schiffen- berger Chaussee), eine Wiese (2669 qm) in den Ochsenwiesen, Gemarkung Wi, Hth Bäckerei zu pachten gesucht- Offerten unter R. Nr. 1527 an die Expedition d Bl. Für zwei Geschwister von 9 und 10 Jahren, die in Gießen Schulen besuchen sollen, wird in guter Familie von Ostern ab Pension gesucht. Offerten mit Pensionsbedingungen unter M. A. Nr. 1537 an die Expedition d Bl. der Firma „H. Schaffstädt" bestehenden Metallwaaren-Fabrik und Gießerei, hat zu Berlin eine Zweigniederlaffung feines Geschäftes errichtet und dem Ingenieur Otto Spengler zu Charlottenburg Procura ertheilt. C. Löschungen. Folgende Firmen wurden im Firmenregister gelöscht: Die Firma M. Kuder zu Gießen, die Firma Carl Brühl daselbst, eröffnen werde. Zugleich gestatte ich mir, darauf aufmerksam zu machen, daß ich it meiner Filiale, wie in meinem Hauptgeschäfte, nur gute Waare führen und in jeder Weise bestrebt sein werde, durch zuverlässige mi* billige Bedienung die Zufriedenh.it meiner Abnehmer zu erwerbe« und zu erhalten. Mit der Bitte, daß mein Unternehmen den geneigten Zuspruch meinet verehrten Kundschaft und Nachbarschaft finden möge, zeichne ich Hochachtungsvoll Fh. Herrmann, Seltersweg 33. Ein Hau« mit schönem Lade» und Lagerhaus, in mitten der Stadt, in bester Lage, worin schon seit langer Aeit ein gutes, rentables Grschäft b trieben wird, ist mit oder ohne Geschäft zu verkaufen. Desgleichen habe roch hier am Platze, sowie in Wetzlar einige gute Geschäftshäuser an der Hand 1381 _____H. C. Werner. ^Etn^rste deutsche yeaer^Berftcher- u«gs«Gesellschaft, sowie eine alte deutsche mit fester Prämie ar- beitende Hagel-verfich.« Gesellschaft sucht für Gieße« und Umgebung einen fleißigen Agenten unter günstigen Bedingungen Offerten unter H. L. 1079 an die Expedition dieses BlatteS erbeten.