chn. 9 >» 8'/>W \ "« 8 H,; tatfeHn, ' Theil, ■»Ina. ’ * Vor.u.j ; trt &WftjtjW|i w’bfnrt. wtitin. Rilzlieda, wtl^t an h rtt am I8- Februar 1. J, ids 8 Uhr, merdm gebeten, i «i rnitrtn Mgliebe UHoH, Rich. 8, -tto bchwidt mIi :nen Ebnen, ohne »ch i wn bringenb, bit fc irMehrneu. Jt Ter Vorstant. :dn \ 8 W 11 M, ‘nnaihnnty für ' hem Krisen L-'i Sob, WM Tas Eomüi. iHessei kentül! [Cali Leib). auHOhrungi*i r(tten LMwen. in P g. ■*? e* »* r dtkö' firUflttth , f . Mitt, iW* 20 % 5 ^Sorf*4"!' ±iM’ 11 ** m»- to® B1“ Nr. 37 Drittes Blatt. Tstmtaa btn 13. Februar -‘JU... -"Ä »*. • ISO® Gießener Anzeiger General-Anzeiger Bezugspreis vierteljährlich 2 Mark 20 Pfg. monatlich 75 Pfg. mir Bringerlohn. Bei Postbezug 2 Mark 50 Pf,, vierteljährlich. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Vorm. 10 Uhr. Alle Anzeigen-BermittlungSstellen des In. und Ausland«» nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgeg«. Erscheint täglich mit Ausnahme deS Montags. Die Gießener MamikienSlätter »erden dem Anzeiger w-chentlich viermal beigelegt. Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gieren. Redaction, Expedition und Druckerei: Kch»kstrahe Ur. 7. Gratisbeilage: Gießener Familienblätter. Adresse für Depeschen: Anzeiger Hieße«. Fernsprecher Nr. 51. Die englische Thronrede. DaS englische Parlament ist am DtrnStag mit einer Thronrede eröffnet worden, deren weitaus größter Thetl sich mit der Lage in den Colonien beschäftigt und nur im Allgemeinen die Beziehungen Englands zu den übrigen Staaten bespricht, die fie als freundliche bezeichnet. Aus dem, was die Thronrede enthält, wollen wir einige besonders bemerkenS- wertüe Punkte herauSnehwen und dieselben näher beleuchten. «L heißt da u. A., daß Angesicht» der enormen, von anderen Kationen unterhaltenen Rüstungen die Pflicht der vertheidi- gung de» Reichs Ausgaben mit sich bringen werde, welche über frühere -Aufwendungen hinauSgehen- die Stärke und Leistungsfähigkeit der Armee solle vermehrt und der militärische Dienst verbeffert werden. Bon der Einführung der allgemeinen Wehrpflicht ist also noch keine Rede, und da» Anwerbe- lystem wird noch weiter beibehalten, denn für die persönliche Dienstpflicht dürste daS englische Parlament noch lange nicht gu haben sein. Aber e» herrscht im Lande Einmüthtg'eit darüber, daß daS britische Heer seiner Ausgabe nicht mehr gewachsen ist, und die Mehrsorderungen der Regierung werden ohne viel Zögern bewilligt werden, umsomehr da daS englische Volk von militärischen Dingen nicht allzuviel versteht »nd in dieser Hinsicht Alles ganz gerne den Fachmännern Lberläßt. Ob sich nun aber die Maßregel der Vermehrung -er Armee so leicht durchführen läßt, erscheint jedoch sehr fraglich, da eS an Material mangelt. So find z> B. die im vorigen Jahre bewilligten neuen Bataillone noch heute nicht gu einem Drittel gebildet, und der Mangel an Mannschaften dürfte immer fühlbarer werden, wenn nicht die Lage derselben «rheblich verbeffert wird. Daß daS englische Heer, soweit eS die Gemeinen betrifft, fich keine» allzu großen Ansehen- im Laude erfreut, Laß e» vielfach au- der Hefe des Volke- besteht und daß in ßhm verlorene Existenzen ihre letzte Zuflucht suchen, ist ja be- lanut, und au- diesem Grunde hauptsächlich besteht die Abneigung aller gebildeten Gesellschaft-klassen gegen die all- xemrine und gleiche Dienstpflicht. Wie dieser Stimmung gegenüber die Armeeleitung eine durchgreifende HeereS- orgautsation in- Werk setzen will mit einiger AuSficht auf Erfolg, ist unerfindlich. Eine wettere wichtige Vorlage kündigt die Thronrede an: rnäwlich Maßregeln zur Einführung einer localen Regierung tu Irland, ähnlich demjenigen, wa- in dieser Hinficht bereit« In England besteht. Die Homerule Angelegenheit hat lange Jahre hindurch da» öffentliche Jutereffe in Großbritannien in Anspruch genommen, und die Einbringung der genannten Vorlage wird die Sache wieder auffrischen, und maa wird im Lause dieser Session wieder viel von Irland hören. Da die Regierung eine erhebliche Mehrheit besitzt und auch die Opposition dem Gesetze keinen großen Widerstand leisten wird, so dürsten jetzt die berechtigten Bestrebungen de- irischen Volke- mit der Einführung einer locale» Selbstverwaltung befriedigt werden. Recht optimistisch sieht die Thronrede die Berhältuiffe ia Indien an, sowohl wa- den Aufstand der Eingeborenen, al- auch die Pest und die Hungersnot betrifft. Denn daß die zur Bekämpfung des Aufruhr- getroffenen Maßnahmen die »fast unüberwindlichen Schwierigkeiten" vollständig besiegt haben, laffeu wir un» nicht einreden. Bisher haben wir uns mit dem beschäftigt, wa- in der Thronrede steht. Besonderer Beachtung Werth «st aber auch da-, wa- nicht in derselben enthalten ist, aber hinein gehörte. Denn da- Haupttntereffe Englands conceutrirte fich auf das, wa- über die ostafiatischrn Berhältniffe gesagt werden würde, und hierüber enthält die Thronrede nicht ein Wort. Daß die britische Regierung in Ostasten nicht gut abgeschuitreu hat, ist nicht fortzaleugneu, da» wissen auch die Engländer. Deshalb hätten sie Erklärungen de- Minister- fordern können über die Umstände, unter denen der Mißerfolg der englischen Politik fich vollzogen hat. Daß die Regierung sich nun vollständig auSschweigt, ist sehr symptomatisch- fie kann uumög. lich annehmen, daß die Sache im Parlamente todtgeschwiegen wird. Denn über den Rückzug der Regierung mit ihrer Forderung, daß Rußland auf jede- ausschließliche Recht in Talienwan verzichte, herrscht in England tiefe Mißstimmung. An die Ausrede, daß England die Freigabe von Talienwan überhaupt nicht gefordert habe, glaubt Niemand. Daß auch über den Erfolg Deutschland- in Oftafien bei den Engländern eine recht unbehagliche Stimmung herrscht, haben wir bereit- mehrfach au-geführt, wenn ihnen auch die Klugheit gebietet, ihrer Mißstimmung Zügel anzulegen. Alles in Allem genommen ist die Thronrede ziemlich dürftig und entbehrt der stolzen, oftmals herausfordernden Sprache, welche man au den englischen Thronreden gewohnt war. Der Satz, daß England heute recht isolirt dasteht im Rathe der Völker, findet in dem Tone der Rede eine Bestätigung. Da» Ministerium Sali-bury wird in der Frage der auswärtigen Politik einen schweren Stand haben bei den Parlamentsverhandlungen, und e» ist leicht begreiflich, i wenn sich der Premier nach dem Augenblicke sehnt, in de» er auf seinen »Lorbeeren" ausruhen kann. (xx) Aus bett Verhandlungen der Zweiter» Kammer der hesstfcher» Stände. G. Darmstadt, 11. Februar 1898. Die Sitzung wird um 9 Uhr eröffnet. Die Kammer beginnt heute mit der Specialberar hung de- Etats. Die Haupt-Abtheilungrn 1 bi- 5 der Ausgaben werden ohne Debatte genehmigt. Bei Capitel 19, Verwaltung-- gerichtsyof regt der Abg. Christ die Brstellung eines Canzleidieners sür den Derwaltungsgerichtshof an. — Abg. Jäckel wünscht eine Beschleunigung der Geschäfte an dieser Behörde, die feiner Ansicht nach viel zu langsam arbeite. — SiaatSwiuister Finger versichert, die rückständigen Arbeite« seien bald aufgearbeitet und durch die Ernennung eines neuen Präsidenten werde der Geschäftsgang wieder ei« regelmäßiger. Bei Capitel 20, Hau-- und Staatsarchive, ent- spinnt fich eine längere Debatte, weil der Finanz-Ausschuß beantragt, die für den zweiten Archivar angeforderte Summe von 5000 Mk. nur auf den dermaltgen Inhaber zu bewilligen, da derselbe nicht genügende Beschäftigung finde. — Staat-Minister Finger weist die Nothwendigkeit der Forderung in eingehender Weise nach. — Die Abgg. Köhler, Graf Oriola, v. Köth, Schmalbach find für die Bewilligung ohne jede Beschränkung. Dabei wurde der Wunsch geäußert, daß die Regierung auf die Herstellung von Ortsgruppen, den Schutz der alten Baudenkmäler u. s. w. ihre Aufmerksamkeit zuwenden soll. — Abg. Ulrich spricht gegen die Regierung-forderung da der zweite Beamte a« Hau»- uob Staatsarchiv dadurch nichts zu thun habe, und am Tag spazieren gehe. — Abg. v. Brentano wünscht ebenfalls, daß der Conservirung der Baudenkmäler u. s. w. besondere Aufmerksamkeit zugewendet werden möge. — Abg. Christ als Berichterstatter hebt hervor, daß der Ausschuß die Frage des zweiten Archivar- eingehend berathen habe und zu dem vorliegenden Antrag gekommen sei. Bei der Abstimmung findet der Au-schußantrag gegen zehn Stimme« Annahme de» Hause-. Die Capitel 21 bi- 23 finden ohne Debatte Annahme. Zu Capitel 24, Ministerium de- Innern, bespricht Graf Oriola die während den Kaiser-Manöver» in Oberheffen entstandenen Flurschäden und fragt bei Feuilleton. GelüstktkS Gkheimniß. Criwinal-Novellette von Fr. Ferd. Tamborini. (3. Fortsetzung.) Somit schien der Prozeß beendet. Schon schoben die Gericht-Herren ihre Papiere zusammen und die Geschworenen Meten sich zum Aufbruch, al» der Angeklagte, fich an den Gerichtshof wendend, da» Wort ergr'ff: »Eine- abscheulichen Verbrechens angeklagt," begann ei, »erklärte eben der Herr StaatSprocuraror, die Anklage mangels der Beweise fallen lassen zu müssen. Wissen Sie, »eine Herren Richter, was es für einen Arzt bedeutet, al« Mfrmtcher angeschuldigt und losgesprochen zu sein? — Für nein Leben bin ich zu Grunde gerichtet, nie werde ich von dem Verdacht wieder frei! Aber an der Sache läßt fich oßchts mehr ändern. Aber ich glaube, daS Dorurtheil, welche- dieser Prozeß im Publikum gegen wich zurücklaffen vnß, doch erheblich abzuschwächen, wenn ich hier alle Zweifel a-skläre und volle« Ltcht auf daS werfe, wa« in der Sache llich dunkel und zweifelhaft erscheint." Er bar um die Gnade, ihm eine genaue Darlegung bet Sache zu gestatten als eine Genugthuung für die harte Aischädigung. Der Prästdent weigerte sich anfänglich, dem Verlangen bei Angeklagten, als den gesetzlichen Formen nicht entsprechend, fiattzngeben, doch auf dingendes Bitten des Vertheidigers »erde Dr. Henry das Wort ertheilt. Er begann: »Meine Herren! Ich hoffe, Ihnen voll und ganz meine Unschuld beweisen zu fihnen. E« ist nicht erwiesen, daß hier de Brai au Gift gestorben ist, aber wenn eS auch er- »Uesen wäre, warum soll ich gerade der Mörder sein? ES ekb behauptet, daß der Fremde, den ich für eine Rächt herbergte, über zwei Millionen Franc« in baarem Selbe und viele Pretiosen, als der Königin Hortense gehörend, bei I sich gehabt habe. Hiervon hat wir der Manu nicht- gesagt, \ auch habe ich derlei nicht bri Ihm gesehen. Kann er nicht auf dem Wege nach Delle bestohlen worden sein? Kann er nicht durch Selbstverschulden um die anvertrauten Schätze gekommen sein? Und wer beweist, daß er nicht gerade deß- halb Hand an sich selbst gelegt hat? Bedenken Sie, daß ich selbst Anzeige erstattete, selbst alle« Hinterlassene dem Gericht übergab, und daß bei mir nichts gefunden wurde, trotz eingehenden Nachsuchens Der Zeuge Blois behauptet unter Eid, in jener Nacht Licht bei mir gesehen zu haben, das hat seine Richtigkeit. Ich war in der Nacht nicht wohl und rief meine Wirthschasterin, um Feuer in meinem Zimmer anzumachen. Die Frau that die« — bevor fie aber kam, wartete ich auf dem Corridor mit dem Lichte so lange, bi« fie fich augekleidet hatte. So erklärt fich der Lichtschein. Was der Zeuge aber von einer Verdunkelung gesehen haben will, ist unzutreffend, denn in meinem Hause befindet fich nichts, um eine solche Wirkung hervorzubringen. Meine Haushälterin wird die« bestätigen, und da fie lange au« meinen Diensten ist, ist auch ihre Aussage unparteiisch." Die Wirkung dieser Auseinandersetzung war großartig. Fest und ficher hatte der nunmehr Frelgesprochene geredet und der Prästdent befahl die Vorführung der Haushälterin. Die Aussagen der Frau, auf deren Zengniß man gar keinen Werth gelegt hatte, deckten fich mit den Angaben de« Doctor«. Sie war geweckt worden und hatte Feuer an- gezündet, hatte fich wieder niedergelegt und cm anderen Morgen vom Diener den Tod de« Fremden erfahren. Somit war, da alle Einzelheiten mit den Angaben Dr. Henry« übereinstimmten, die Unschuld des Angeklagten erwiesen. Die Zeugin wurde entlass,«. Da — schon beim Weggange begriffen — rief der Staai-procurator die Zeugin zu fich. »Al« Sie fich in dem Zimmer befanden," fragte er, »durch dessen Fenster man den Lichtschein gewahrt, hatten Sie da ein Licht in der Hand?" »War der Doctor Henry zugegen!" »Ja I" „Hatte der auch ein Licht in der Hand?" »Nein, eS stand auf dem Tische." ,/J» diesem Zimmer schlief der Fremde, oder Sie glaubten, daß er noch schliefe?" -Ja!" »Hatten Sic da baß Feuer im Zimmer Ihres Her»« schon angezündet?" »Ja!" »Weßhalb gingen Sie in da« Zimmer de- Fremde», was hatten Sie da zu thun?" »Ich wollte Doetor Hemy fragen, ob ich wieder zu Beit gehen könne." »Woher wußten Sir denn, daß Ihr Herr in jene* Zimmer war?" //Er befand fich nicht wohl, und da dachte ich mir, er fei dorthin gegangen, um fich Arznei zu holen." »Also hatte er die Arznei vorräthig? — Wohl in einem Schrarke?" Die Frau antwortete nicht. »Haben Sie wich nicht verstanden? Ich fragte, ob Ihr Herr die Arznei, die er hatte holen wollen, in einem Schranke aufbewahrte? Oder hat er fie wirklich genommen und dabei vielleicht die Thür deS Schranke« offen gelassen?" »Als er ein Fläschchen Arznei herau-genommen hatte, schloß er die Thür wieder." »Und dann öffnete er die Thür wieder, n« Meß Fläschchen hineinzustellen?" «Wie lange blieb der Schrank offen?" »Etwa eine Minute.", (Schluß folgt.) V t ‘ der Regierung au, warum die Entschädigungssummen au die Betheiligten noch nicht gezahlt worden sind. Die Geschädigten seien in einer mißlichen Lage und el empfehle sich, hier möglichst rasch eiozugretfen. — Staat-Minister Finger stellt fest, daß die Auszahlung der Entschädigungssummen stattgefnndeu habe. — Abg. Reinhardt bespricht die Manöver in Rheinhessen und drückt den Wunsch au», daß bezüglich der Schädeutaxalion eine Resor« riotreten wöge, insbesondere daß die Feststellung der Schäden sofort nach dem Manöver stattfiuden soll. — Abg. David bespricht die an die Truppen während der Kaiserwanöoer gestellten Strapazen und bestreitet, daß derartige Heber- treibungeu nörhtg gewesen seien. Er möchte nur wünschen, daß die Herren, welche diese Manöver letten, auch alle die Strapazen mttmacheu müßten, wie die Soldaten. — Staat-» Minister Finger erwidert, daß diese Manöver im Jnterrffe der Wehrhaftigkeit de- Vaterlande» nöthtg seien. Er könne nicht annehwen, daß die Aeußerungeu de- Abgeordneten David im Hause Anklang gefunden hätten. — Die Abgeord» «eten Graf Oriola und Friedrich bestreiten die Unheil-- fähtgkeit des Abgeordneten David in Bezug auf die Kaiser» Manöver. Diese Manöver seien nöthtg, um unsere Truppen ans ihre Wehrtüchtigkeit zu prüfen. — Abg. Ulrich stellt fest, daß die Bevölkerung nicht so erbaut von diesen Manöveru fei, wie der Staat-mtutster meine, und die Klagen der Land- wirthschaft über die zugefügteu Schäden seien größer, als «au im Allgemeinen glaube. Bedauerlich sei, daß die Entschädigung für diese Schäden jetzt, nach sechs Monaten, noch nicht gezahlt sei. — Abg. Bähr bespricht ebenfalls die Kaisermanöver in abfälliger Weise. Er habe bei den Manöver« in Rheinheffeu bet armen Leuten gutes Quartier, dagegen bei eine« reichen Bürgermeister in Rheinheffeu ein hund-schlechtes Quartier gehabt. Abg. Schroeder wünscht eine Einschränkung der Debatten, da doch ein ganz anderer Gegenstand zur Berathuug stehe. Zu dem Capttel 24: Ministerium, hat der Ausschuß beantragt, 149 300 Mk. zu bewilligen, dagegen die Forderung von 5000 Ml. sür Gewinnung oder Erhaltung eine» Vortragenden RatheS zu stretchen. — StaatSmtntster Ftnger und Ftnanzmtutster Weber wetsru die Nothwendtgkett dieser Forderung nach. Die Regierung könne nicht darauf verrichten. — Abg. Schmeel tritt für die Regierungsforderung ein. Gegen sechs Stimmen wird der Au-schußautrag au- genommen. Die Sapitel 25 und 26 finden ohne Debatte Genehmigung. DaS Eapitel 27: Provinzialdireetion und KretSämter, wird wegen der vorliegenden Eingaben der nicht augestellteu KreiSamtSgehülfeu und FtnanzaSptranten von der Berathung zurückgestellt. Zu Eapitel 28: Polizeibehörden, liegt eine Petition der Bürgermeisterei Mainz um Erhöhung de» StaatSzuschuffeS zu den Polizetkosten in den Städten vor. Mainz verlangt einen Zuschuß von 45000 Mk. Die Regierung lehnt diese Forderung entschieden ab, so lange nicht eine grundsätzliche Regelung der Polizeiverhältniffe in den Städten herbeigeführt morden sei. Auch der Ausschuß beantragt, dem Gesuch keine Folge zu geben, im Uebrtgen die Forderung von 38810 Mk. zu bewilligen. — Abg. Köhler-Darmstadt ist für die Forderung der Stadt Mainz. Er beantragt Zurückstellung des Eapitels zur Klarlegung der ganzen Angelegenheit. — Zu dem ZurückoerweisungSaotrag sprechen noch Abgg. Ulrich, Schmeel, Reinhardt, Römer, Mölltnger und Pennrich. Der Antrag wird mit 19 gegen 18 Stimmen abgelehnt. — Abg. Graf Oriola wünscht die Anstellung eines besonderen Poltzei-CommiffarS zu Bad-Nauheim. — Miatstertalrath Using er kann diesem Anfiauen nicht bet- treten, da eine Nothwendigkeit sich nach Ansicht der Regierung nicht ergeben habe. — Abg. Reinhardt hebt da-Anwachsen der Polizeikosteu in den Städten hervor, die nicht im Ent- ferntesten mit der Zunahme der Einwohnerzahl iu Einklang ständen. — Die Abstimmung über den Antrag des Ausschusses wird hierauf wegen Beschlußunfähigkett de» Hauses ausgesetzt, die Kammer um ,/<2 Uhr geschloffen. Deutsches Reich. Berlin, 10. Februar. Der Kaiser hatte heute Vormittag eine Eonferenz mit dem StaatSsecretär v. Bülow und begleitete um 11 Uhr 50 Min. den Großfürsten Konstantin mit Gemahlin nach dem Bahnhöfe Friedrichstraße. Der Kaiser geleitete die Großfürstin bis auf den Bahnsteig. Ihm folgte der Großfürst in der Uniform seine» preußischen Greuadierregimeut», au seiner Sette ging der russische Botschafter. Der Kaiser verabschiedete fich von der Großfürstin durch Handkuß und vom Großfürsten durch zweimalige herzliche Umarmung und Händedruck. Berlin, 11. Februar. DaS StaatSmiuisteriu« hielt heute Nachmittag im ReichStagSgebäude wiederum eine Sitzung ab. Berlin, 11. Februar. Im preußischen Abgeordneten- hause wurde heute die Berathung deS BauetatS fortgesetzt. Im Laufe der Debatte kündigte Minister Thielen für den Herbst eine große Kanal-Borlage au, welche Mittheilung von der Rechten mit lebhaftem Widerspruch ausgenommen wurde. Eine Reihe vou Titeln wurde genehmigt. Morgen Fort- srtzung der Etatberathung. Berlin, 11. Februar. Dem „Berliner Tageblatt" wird au» Rom telegraphtrt, daß fich der sächfische Major Löther auS Dresden, der fich mit Gemahlin seit November in Rom aufhält, heute früh aus dem Fenster seiner Pension stürzte. Er war sofort tobt. Als Ursache der That wird hochgradige Nervosität bezeichnet. Berlin, 10. Februar. Die ReichStagS-Eommtsstou zur Borberathung der Militärstrafprozeß-Reform wird in etwa 14 Tagen zur zweiten Lesung zusammeutreten. Berlin, 11.Februar. Die Budget-Commission de» Reichstage» hat heute die Berathung de» Militär- Etat» fortgesetzt und eine Reihe von Titeln fortdauernder Ausgaben erledigt. Bei dieser Gelegenheit erhob Abg. Lieber (Eeotrum) Klagen über die Verbreitung unsittlicher Schriften in den Kasernen. Ausland. Pari», 11. Februar. In der heutigen Sitzung des Schwurgericht» im Prozeß Zola wurde zuerst General Prllieux wieder vernommen. Derselbe fand e» sonderbar, waS Alles znr Verhandlung komme. Zola sei aogeklagt wegen Beleidigung de» Kriegsgerichts und Nicht» weiter. Die Offiziere de» Kriegsgericht» hätten in voller Unabhängig- keit abgeurtheilt. Er bedauere, daß der Esterhazh-Prozeß nicht öffentlich geführt worden sei. Pallteux wurde vom verthetdtger Labort einem Kreuzverhör unterzogen. Er be- havptet, daß LeblotS niemals mit dem Obersten Henry con- fertrt habe. Dies sei beim Kriegsgericht festgestellt worden. Diese Erklärung verursacht große Bewegung, da Lebloi» dadurch direkt der Unwahrheit bezichtigt wird. Pellteux gibt zu, daß er daS Bordereau nicht mit dem Briefe Esterhazy- Habe vergleichen wollen, um nicht den Weg zur Revtfion zu eröffnen. »ietzen, den 12. Februar. •• bchnlstalistifche». Im Droßherzogthum Heffen entfielen 1897 bet 156391 BolkSschüleru und Schülerinnen und 2529 Lehrkräften durchschnittlich auf jede Lehrkraft 61,8 Schüler bezw. Schülerinnen. In Bingen ertfieleu auf eine Lehrkraft 52, in Darmstadt 53,9, in Mainz 55,8 und in Gießen 59,5 Kinder. Nur Worms mit 62,7, Kastel mit 64,9 und Offenbach sogar mit 65,8 Kindern ragen über den Durchschnitt empor. x Allendorf a. d. SM, 11. Februar. Dahier hat fich dieser Tage ein Gewerbeveretn gebildet, der bereits 39 Mitglieder zählt. Gestern Abend fand die Berathuug der Statuten und die Wahl des Vorstandes statt. Als Lehrer im Zeichnen wird Herr Krei-straßenmeister Förster fuugiren. Der Unterricht kann nach erfolgter Sanktion des Vereins alsbald beginnen, da es an Schülern nicht fehlen wird, indem von den meisten umliegenden Orten Handwerker dem Vereine jetzt schon angehören und weiterer Beitritt sicher in Aussicht steht. x Au» dem unteren Lnmdathale, 11. Februar. Daß die gesammte Bevölkerung unserer zu ihrem großen Nachtheil vom Weltverkehr immer noch abgelegenen Ortschaften jetzt sehulichst die baldige Erbauung der Bahnliuie Londorf — Lollar wünscht, hat fich in dieser Woche aufs deutlichste gezeigt. Herr Kaufmann Moll von Grüuberg gab durch mehrere Vorträge über Getreide-Lagerhäuser, sowie über verschiedene Bahnprojecte den Anstoß zu einer sehr lebhaften Bewegung. Das Haupttnterrffe wandte sich sofort der schon lauge vergeben» erhofften Nebenbahn mit dem Anschluß iu Lollar zu. Da wider Erwarten von maßgebender Seite ein HtnauSschieben deS für uns überaus wichtigen Bahnanschlusses für unabsehbare Zeit gemeldet worden sein soll, ist eine durch Eilboten zu bestellende Petition mit zahlreichen Unterschriften an Herrn Landtagsabgeordneten Köhler abgegangen, und hofft mau, daß tu den nächsten Tagen die Wünsche unserer Ortschaften in der zweiten Sammer Berücksichtigung finden. Nidda, 11. Februar. Der hiesige Rad fahr er- Beretv begeht am 20. d. Mis. in den Räumen der „Lud- wigShalle" sein diesjährige- Winterfest, wobei die Capelle des Hessischen Jäger-BatalllouS Nr. 11 za Marburg concer- tiren wird. 1. Schotten, 10. Februar. Siu hiesiger Schuhmacher- meister, der nicht nur mit seinen Stiefeln und Schuhen, sondern auch in idealer Hinsicht in die Fußstapfen HanS Sachs' treten will, empfiehlt zunächst seine ledernen Erzeug- uiffe im „Schottener KreiSblatt" in folgenden Versen: O Zeit, wo bist du doch hingeronnen, DeS Handwerks goldnem Boden geweiht, Nie wirst du heimisch wiederkommen, Wenn auch Gesetz dir Gunst verleiht, Denn das Großkapital und die Technik, Die drehen heule das Rad der Zeit; Wer hält wohl diese Factoren nurütf Und tritt für den Kleinen in Streit. So geht es ja heute im Handel auch zu, Besonders bei kleinen Detailliften, Der Jude, der handelt mit neuen Schuh', Aber das Schuhflicken überläßt er den Christen. Obgleich das Publikum schon osl hat gesehen, Daß die Billigkeit nur liegt in der Qualität, Kann man ihm nicht verbieten zu dem zu gehn, Der von dem Schuhwerk doch gar nichts versteht. Bei mir ist'S anders, ich bleib' dem Handwerk getreu, Ich besohle die alten und mache auch neu Und handle mit Waare, welche taugt aus daS Land, Welche ich beziehe bereits alle auS erster Hand; Ich berechne mein'n Verdienst so spärlich und klein, Daß Eoncurrenz mir nie überlegen kann sein, Auch verkaufe ich gegen Credit und auf baar, Wie schon seit 1870 meine Mode stets war: (Folgt die Aufzählung feiner Schuhwaaren.) In Ulfa, einem an die Wetterau grenzenden Orte von ea. 1000 Einwohnern, hat fich nun auch ein praktischer Arzt, Herr Dr. Fritz auS Gießen, niedergelassen. In dem Kreise mit ca. 26 000 Einwohnern und 60 Orten weilen im Ganzen zehn praktische Lerzte. X. Darmstadt, 10. Februar. Die Sektion Starkenburg deS AlpeuveretnS beschloß heute die Erbauung einer Schutzhütte in den Tyroler Alpen und zwar in der HaSlergrube im Stubaigebiet. Bisher find ca. 2400 Mk. dafür vorhanden. Der Platz liegt über 2000 Meter hoch und gewährt einen großartigen Blick auf stattliche Gruppen von Hochbergen. Wenn Alle» günstig geht, soll im nächsten Frühjahre mit de« Ban begonnen werden. D Darmstadt, 11. Februar. Der heute au den Folgen eine» Schlaganfall-s, der ihn dieser Tage betroffen hatte, verstorbene Ober-Ceremonienmeister Seheimrath Karl v. Werner war Mitglied de» Staat»mtntsterium» und al» solcher im vorigen Jahre einer der hessischen Commtffare bei der Unterzeichnung de» LudwigSbahn-Bertrage». Dem kräftigen, Anfang» der 60 er Jahre stehenden Manne hätte wohl Niemand ein so frühe» Ende vorauSgesagt. Ein durchaus pflichtgetreuer und arbeitsfreudiger Beamter, ein mit d?n besten Charaktereigenschaften auSgestatteter Mensch ist mit Herrn v. Werner dahingeschieden. Vermischtes. • Erfurt, 9. Februar. Bon einen furchtbaren Schicksal wurde hier ein elfjähriger Knabe durch einen Dachshund bewahrt. Der Knabe war in eines der an der Atnstädter- straße liegenden Wasserrohre gekrochen, das Rohr hatte fich dabet augenscheinlich gedreht und auf diese Weise dem armen Jungen den AuSweg versperrt. Das Geschrei deS Knaben war offenbar von dem Toben de» Sturme» übertönt worden. Am Mittwoch ging ein Bürger mit seinem Hunde au der Unglücksstelle vorbei- der Hund blieb an der Stelle stehen und begann zu bellen, so daß der Herr aufmerksam wurde, da» Rohr untersuchte und den Knaben au» seiner jämmer- lichen Lage befreite. Der Junge hatte angeblich schon zwei Tage und eine Nacht in dem Kerker geschmachtet. * Die Klage über die Zerstörbarkeit der Gasglühkörper soll ein Ende haben durch eine Erfindung, welche von dem Chemiker Max JaSper in Form eines dauerhaften Glühkörpers zum Patent angemeldet wurde. Zu Zwecken des Transportes und für die Aufbewahrung dauerhaft gemachte, abgebrannte Glühkörper kennt man zwar schon feit längerer Zeit. Die größere Haltbarkeit derselben endigte aber mit dem Beginnen ihrer Leuchtthätigkeit, da der Hebet* zug, welcher dem kalten Glühkörper seinen Halt gab, bei» ersten Anzünden verbrannte und die auf de« Brenner befindlichen Strümpfe daun um nichts mehr haltbarer waren, als alle bisher gebräuchlichen, so Überaus leicht zerstöroaren Glühkörper. Etwas ganz anderes bietet der neue Glühkörper. Derselbe kann in die Hand genommen werden, er verträgt in horizontaler wie vertikaler Richtung selbst heftige Erschütterungen, die bei Straßenlaternen, transportable» Lampen, bei drehbaren GaSarmeu und Zugampeln so häufig Vorkommen und denen die bisherigen Glühkörper eine s, geringe Widerstandskraft entgegensetzten, und bewahrt sogar starken Windstößen gegenüber leine überlegene Haltbarkeit, eine ThatsaLe, die für die Straßenbeleuchtung von äußerster Wichtigkeit sein dürste. Seine Leuchtkraft ist, bei gleich geringem GaSverbrauche, mindestens dieselbe, wie die der bisherigen Glühkörper. Wie daS Patent- und technische Bureau von Richard LüderS in Görlitz erfährt, steht die genannte Fabrik mit verschiedenen Glühltcht-Gesellschaftrn und finanzkräftigen Eonsortieu deS In- wie Auslandes, welche die Patente zu erwerben beabsichtigen, in Unterhandlungea, deren Abschluß hoffentlich recht bald ersolgt, damit die prak» ttsche Neuerung im Glühlichtwesen dem großen Publikum möglichst schnell zugängig gemacht werden kann. * Die Mutter erschossen. In Währing ereignete fich in voriger Woche ein erschütternder Borfall. Eine Conduc- teurSgattiu wurde von ihrem 11 jährigen Sohne, der mit einem geladenen Kugelstutzen hantirte, erschossen. Hebet beo schrecklichen Vorfall wird auS Wien berichtet: Vorgestern wurde dem Conducteur Marlovitz, während er auf einer Localstrecke im Dienst war, ein sogen. Kagelstutzeu zum Sauf angeboten. Der Preis war billig- für dreißig Kreuzer wurde der Stutzen angeboten. DirS bewog den Conducteur, den Stutzen, von welchem er nicht wußte, baß er gelaben war, al- Spielzeug für seinen Knaben Ernst zu kaufen. Als er bei seiner Rückkehr nach Wien bie Waffe in feine Wohnuu, brachte, ließ er sie frei herumliegen. Nachmittags brachtt ihr elfjähriger Sohn Ernst ben Kugelstutzen in btt Küche. Der Knabe wollte mit btm Gewehr, besten Mündung er gegen die Brust feiner Mutrer hielt, einen Knalleffect erzielen und verwendete hierzu Papierkapseln. Wiederholt drückte er das Züngel beS Gewehrfchloste» ab, ohne daß der herab- fallende Gewehrhahn die Kapseln zur Explosion gebracht hätte. Beim Auflegen einer frischen Kapsel kam diese zur Entzündung und gleichzeitig entlud fick daS Gewehr von dem, wie vorher erwähnt, Niemand im Haufe wußte, daß eS geladen war. Die Projektile, wahrscheinlich große Schrotkörner, drangen der unglücklichen Frau in die rechte Brust und durchbohrten die Lunge, sodaß die ConducteurSgattin vor den Augen ihres Sohne» und ihrer drei anderen in der Küche anwesenden Kinder — drei Mädchen, vou denen da» jüngste 3 Jahre alt ist — sterbend zufarnmenbrach. Der Hrheber de» Un« glückSfalls, der kleine Ernst, war, al» er seine Mutter tödt- l'ch getroffen zu Boden sinken sah, sprachlos vor Schrecken. Die ärztliche Hülse, welche requirirt wurde, kam zu spät- der Tob war noch vor Eintreffen de» Arztes bereit» du» getreten. • Ein „bachverstandiger". Aus dem Ministerium bei Innern von Victoria (Australien) herrschte vor Kurz»« — so erzählt man der „Täglichen Rundschau" — große Niedergeschlagenheit. Man brauchte dringend eine Hrkunde, welche im Geldschrank de» Minister» eingeschlossen war und der Schrank ließ sich nicht öffnen. Der Schlüssel drehte sich im Schlüsselloch, aber die Thür ging nicht aus. Die Zeit drängte. Man tief einen Kunstschlosser, aber dieser sagte, er habe drei Tage nöthig, um den widerspenstigen Schrank zu öffnen. So lange konnte man nicht matten- Alle hohen Ministerialbeamten umgaben verzweifelten Angesicht» den Minister. Hundert Rathschläge, einer immer unmöglicher als der andere, wurden gegeben und wiedtt verworfen, als man plötzlich den Minister zum Fernsprecher laufen und mit aufgeregter Stimme um Verbindung mu dem Zuchthausdirector bitten sah. Da» Gespräch war n*» kurz: „Haben Sie unter ihren Sträflingen einen Erbrecht _ fit*5" ® -i ßnb um führte 1 »Mr r W M!°2 W «ll 1 ,it w* ■ gdjtonf rnnE. feiner bewiest eich». A M Im DnI Drutschc 3M U Ä itsttzbm» J? ntbrt Einfu resister. W Decoraiwr, 1 Schneider, r HeuMrsc hLliev. 2 € inidchen, 1 mi Mmevm 2 Dlenflfn« 1 itt 3Rm Mchm für pa^rbcil. Lchtlin 1 Gärtner, 1 bet. 2e4rrir iMia Sv CäsunÜ Neubau bei pi Lechzest mifftonsroeg Zimmra Vachdeckerat Die M 10m 23. bis pMttm vs Ntciani m verschlaf Aufschrift d hin an mid Lang'Göi ft. Vers n | 1l ‘Dl 4s» muri ^bümktch 3 Mmlig iia auf bt eys $Iar 42 Nr. Cpis Vur 42 Nr. » btm Nr. dießtn, 9. «roßt 45 iS 4S ' 22 ‘ SO ’ i3< " 82 " tonn, 12 .. , 240 ' ’S** c. der L,. Stock rm Stock rm Stock rm im rm Dr. Dieffeubach. 1461 mehrere Dickwurzmühlen und Häcksel- 1 Eichen: 37 rm Derb, 7,06 rm 99 rm 1521 17 rm in Versteigerungen.« soll Heller. 1423 rm Allein zu haben bei: 1617 Schwörer. 1536 9 Bohnenstangen. 1493 Sam es. Heyer. 1524 1588 iH'kiumtniudjiiiuj @m|ifehlini0eii Offene Stellen 12 8 126 12 4 6 9 1 1 1 Rosenkranz, Bürgermeister. 6 1 6 2 1 1 4 1 1 6 1 2 1 1 1 1 Eichen- Nadel- Zubehör, hierbei mehrere leichte, Pflüge (Selbstgänger), eiserner Wendepflug, Hohenheimer Pflüge, starke Gruber, eiserner dreischaariger Schälpflug, Häckelpflug, Häufelpflüge, Wiesenegge, Ringel- und 1 Glattwalze, Eggen, Jauchefaß, Jauchepumpen, Decimalwaage, Oelkuchenbrecher, 35 Stück von 27 bis 39 cm Durchmesser, bis zu 23,6 m lang mit 47,58 fm, dem District Hinterwald: 67 Stück von 28 bis 45 cm Durchmesser, bis zu 24 m lang mit 107,58 fm, im Submissionswege verkauft Pferde, darunter ein Paar hochelegante Rappwallache und ein brauner norddeutscher Wallach (vorzügliche Chaisenpferde), so wie eine norddeutsche trächtige Zuchtstute (vorzügliches Rcitpferd), einjähriges Stutenfohlen, N/, jähriger sprungfähiger Bulle (Simmenthaler Neinzucht), Kühe (7 mit Kälbern, 5 trächtig), Rinder (Simmenthaler Raffe), hierbei 4 trächtig, Zuchtstiere, fette Ochsen, fette Kühe, sprungfähiger Zuchteber, H n u n n H H II // n ii District Reupertsborn: Eichen: 18 rm Derb, 16 und 8 rm Reiser. Buchen: 71 rm Derb, 10 und 526 rm Reiser. Rad:l: 69 rm Derb, 109 und 373 rm Reiser. Beginn Vormittags 10 Uhr, District Pfingstweide: Buchen: 118 rm Derb, 102 Stock und 258 rm Reiser. Weichholz: 156 rm Reiser 19 Einlegschweine (theilweise fett), 1 Vr jähriger deutscher Hühnerhund, ca. 60 Hühner und 4 Hähne, ca. 100 Paar Tauben (wildblaue und Kröpfer, mit und ohne Schnüren), ferner: 1 Chaise, 1 Jagdwagen, und ein Schlitten, 2 Paar Chaisengeschirre und ein Paar Schlittengeläute, 10 Oeconomiewagen mit vollständigem Holzversteigenmg. Donnerstag den 17. Febr. eilen in den Districten Eichwald, Kruhof und Eichköpfel, Gemeinde- eetlb Winnerod, versteigert werden: Weichholz: 2 rm Derb und 102 rm Reiser. Groß Rechtenbach, 11. Febr. 1898. Das Bürgermeisteramt. 1539 F. Günthers Alenronatgebäckfabrik Frankfurt a. M. Täglich Versandt nach Auswärts. Krenllhotz-Delstkigerung im Gemklndkwsld Merkleen. Freitag den 18. d. Mts., Beginn Vormittags 10 Uhr, im Ion Geldschränken?" fragte der Minister. — „Jawohl, Ex- Allenz, ich habe einen berühmten", antwortete der Director. — »Nun, dann schicken Sie ihn gleich zu mir!" — Der Direktor traute seinen Ohren nicht. Wie? Einen Sträfling in's Ministerium? Doch gehorchte er, und eine halbe Stunde später führte der gleichfalls verwunderte ministerielle Thür- hüter zwei Wächter herein, welche das schönste Muster eines geborenen Verbrechers begleiteten. Als der Sträfling erfahren hatte, was man von ihm wollte, näherte er sich dem Geld- 1'chrank mit der Miene eines Kenners, faßte den Schlüssel Mit kundiger Hand an . . . und in fünf Minuten war der Schrank geöffnet. Ehe der Minister ihn ins Zuchthaus Zurückführen ließ, hielt er es für seine Pflicht, ihn wegen deiner bewiesenen Geschicklichkeit zu beglückwünschen. — „Oh, chxcellrnz", erwiderte der Sträfling bescheiden, „das ist noch sichts. Ich hätte ihn auch ohne den Schlüssel geöffnet". 5 65 30 •5 43 22 50 134 82 240 189000 Kttlmhoh - DerstkigkruW im Gemeindewaid Niederkleen Gamstag den 19. d. Mts., maschmen, sowie eine große An« zahl landwirthschaftlicher Geräthe, complete Schmiedeeinrichtung, Säemaschine, 1 Frucht« und Grasmähmaschine, 1 Pferderechen, einpferd. Göpel, Holz-Versteigerung in der Milchen Oberförstern sich. Dienstag den 22. Februar, von Vormittags 9!/2 Uhr an, werden im District M ö nch w a ld versteigert: Buchen: 4 rrn Scheiter, 121 rm Knüppel, 2 rm Stöcke, 49 Hdt. Wellen; Eichen: 40 rm Knüppel, 46 rm Stöcke, 14 Hdt. Wellen; Kiefern: 70 rm Knüppel, 10 rm Stöcke, 38 Hdt. Wellen; sonstiges Weichholz: 2 rm Knüppel, 3 Hdt. Wellen. Die Zusammenkunft ist auf dem Vicinalweg Lich — Burkhardsfelden (Schlagweg), im District Münchwald an der Grenze mit dem Albacher Gemeindewald. Zur Beachtung: Die Brennholz Versteigerung im District Höler wird voraussichtlich am 8. März erfolgen. Lich, am 9. Februar 1898. Stock und 90 rm Reiser; Buchm: 54 rm Derb, Reiser; Radel: 101 rm Derb, Stock und 807 rm Reiser; Wiesbaden, 10. Februar. Wie der „Rhein. Kurier" mit» theilt, erhielt der Entdecker des SyphilisbacilluS, d r hiesige Arzt Dr. van Ntessen, einen Ruf an das Institut für experimentelle Medicin in Petersburg, um dort seine Versuche zur Bekämpfung der Syphilis in größerem Matze weiter zu betreiben. Dr. van Riess« gedenkt im Lause der nächst.» Woche nach Petersburg abzureisen. I. A.: K. I. Wentzel, Bautechniker. Holzversteigerung. Mittwoch deu 16. Februar werden aus den Districten Töpfer» kante 15, Schtndnskopf 16 a, Raben» Pfuhl 54 b und 68 b versteigert: 97 Eichenstämme von 18—43 cm Durchm., 2,7—10,8 m Länge, mit 54,00 fm; 6 Kiefernftämme von 20 bis 35 cm Durchm., 7—8 m Länge, mit 2,97 fm; 75 Fichtenstämme von 13—41 cm Dchm., 6—17 m Länge, mit 30,46 fm; 318 Fichlen-Derb» stangen von 8—12 cm Dchm., 7 bis 13 m Länge, mit 20,05 fm. Nadel: 102 rm Scheiter, 295,4 rm Knüppel (hiervon 139 rm in Schichten von 3—3,5 m Länge), 3400 Wellen, 81 rm Stöcke; Weichholz: 390 Wellen. Die im District Töpferkaute und Schinderskopf mit blauem Kreuz be« zeichneten 74 Eichenstämme, theilweise Schnittholz, kommen zuerst zum Ausgebot. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr auf der Sandkautschneise am Heber« gang über die Eisenbahn. Nähere Auskunft ertheilt der Großh. Forstwart Schlag zu Baumgarten. Gießen, den 3. Februar 1898. Großh. Oberförsterei Schiffenberg. Zusammenkunft Vormittags 10 Uhr na: der Straße Winnerod—Rein« vrdshain im Eichwald bei Nr. 1 iw Brennholzes. Winnerod, den 10. Februar 1898. — Die Erfindung bet Buchdruckerkunst durch Gutenberg trug unendlich viel zu den Fortschritten der Medicin bei. Jetzt erst wurden die Werke der arabischen und griechischen Forscher allgemeto bekannt und hierdurch der Grund zu einer Fortentwickelung der Medicin und zu einer Wiederaufnahme der Hautpflege, die so lange vernachlässigt worden war, gelegt. Aber der neuesten Zeit war es vorbehalten, die Hautpflege in hervorragender Weise zu entwickeln, und am meisten Dank gebührt der Entdeckung des ,2.M. Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr auf dem Knorrhof. 1. Nutzholz: Eichen: 3 Stämme 3. Kl. mit 2,15 fm, 60 Stämme 3. und 4. Kl. mit 16,18 fm und |10 rm Nutzholz; Nadel: 15 Stämme 3. und 4. Kl. mit 4,07 fm, 45 Stangen und 15 rm Nutzholz. 2. Brennholz: llnioerfitäts - Nachrichten. — Aus Kiel wird berichtet: Der Profissor der phllosophtschen Facultät, Hofrath Dr. Riehl, hat einen Ruf an die Universität Halle als Nachfolger Erdmanns angenommen. Nadel: 46 rm D-rb, 50 rm Stock und 594 rm Reiser. Groß'Rechtenbach, 9. Febr. 1898. 1540 Das Bürgermeister-Amt. eine große Anzahl completer Pferde- und Ochsengeschirre, Fässer, Bütten, Betten, Tische, Stühle, sowie sonstige Haus- und Küchengeräthe in großer Anzahl und gutem Zustande. Die Versteigerung findet in obiger Reihenfolge statt und wird, sobald das Vreh versteigert ist, mit dem tobten Inventar, auch schon am ersten Tage wenn nöthig, angefangen. I*. Junker, Otterbach bei Burg « Nieder • Gemünden (Oberhessen).1511 Literatur unfc 3m Verlage von Emil Roth in Gießen erschien im Fortgang ^Deutsche Reichsgesetze" in Einzel-Abdrucken, herausgegeben von «Seh. Justiz'oth Prof. Dr. Gar eis in Königsberg: »Handelsgesetzbuch für das Deutsche Reich-, vom 10. «ai 1691, »ebn Etnführungsgesetz, mit Anmerkungen und Sachregister. Preis Mk. 1,- geb. Mk. 1,20. - Das mue Handels- Holzversteigerung in der Llchml. CObrrförßerri Rabenau. Mittwoch den 16. l. Mts., nach Zusammenkunft am Hofe Appen« born, Vormittags 91/, Uhr, aus den Districten Mühlberg, Range, Hörnes (Sodenberg): Scheiter rm: Buchen 235 1. Kl., 24 2. Kl., Eichen: 2 1. Kl., 8 2. Kl., Birke 5, Knüppel rm : Buchen 122, Eichen 8 2. Kl.; Reiser rm: Buchen 472, Eichen 34; Stöcke rm: Buchen 76 1. Kl., 3 2. Kl., Eichen 2 1. Kl., 4 2. Kl. Nähere Auskunft ertheilt auf Verlangen Forstwart Leyerer-Odenhausen. Papiermühle, den 9. Febr. 1898. Freiherrliche Oberförsterei Rabenau. Submission. Sämmtliche Bauarbeiten vom Neubau der Frau Lehrer Koch Wwe. |ii Leihgestern sollen auf dem Sub- imissionswege vergeben werden. Zimmerarbeit incl. Holzlieferung, Oachdeckerarbeit: Cementziegel. Die Pläne und Voranschläge liegen nom 23. bis 26. d. Ms. bei Unter« jschnetem offen. Reflectanten müssen ihre Adresse in verschlossenem Couvert mit der Llifschrift der betr. Arbett bis da» siit an mich gelangen lassen. Lang-Göns, den 13. Februar 1898. Holzversteigerung am Samstag den 19. d. Mts., von Vormittags 9 Uhr ab, bei Wirth Lauz zu Wißmar; bei ungünstiger Witterung findet die Versteigerung im Saale des Wirthes Abel daselbst statt. 4 Eichenftämme — 2 fm, 4 rm Eichen- und 810 rm Buchm-Scheit- unb Knüppelholz, 128 rm Stöcke, 1210 rm Reiser. Das Holz liegt in ben Districten Reitzensteinerwald, Beckert und Reuß- ling im Gemeindewald von Wißmar. Krofdorf, den 11.Februar 1898. Der Bürgermeister: 1547 Kleine. L * 5 Iinkerkrailkkil empfehlen erste ärztliche Autoritäten als einzig bewährt Günthers Aleuronatgebäck und Präparate. Monlsg dku 14. Februar, Nachmittags 2*/i Uhr, ik'-Ien auf dem hiesigen Ortsgericht die Mi Nachlaß des Senft Wallenfels -v, Gießen gehörigen Grundstücke: Mr 42 Nr. 53 — 1894 qm Acker, die Spitzen neben dem Sandfeld am Weg, flttr 42 Nr. 54 — 1919 qm Acker neben dem § andfeld am Weg, Wx 42 Nr. 56—1512 qm Acker daselbst freiwillig meistbietend versteigert werden. Sießen, 9. Februar 1898 Großh. Orlsgericht Gießen- _____ I. A.: Vogt. 1440 HT Bet der ersten Aufnahme in Rrt. 34 wurde statt Montag den 14., mthürnlich Mittwoch den 14. gesetzt. gesetzbuch, welche« gleichzeitig mit dem Bürgerlichen Gesetzbuch im Jahre 1900 in Kraft tritt, bildet einen wes.ntlichen Bestandtheil in der deutschen Reichsgesetzgetung. Vermöge seiner tiefgreifenden Herrschaft auf dem mettantilen Gebiete erregt eS das Interesse aller Personen im deutschen Reiche, die einem Beruf dienen, der unter den Begriff Handel fällt. Was aber im Sinne des Gesetzes unter Handel und Handelsgewerbe zu verstehen ist, das lernt man erst auS dem Gesetzbuche selbst. In 452 SS verbreitet es sich über alle Zweige und Gebiete des Handels von der Actten- und Commandtt Gesellschaft bis herab zur Kleinkrämerei. Für alle in diesen Berufen stehenden Personen bildet 'es die Norm, welcher sie den rechtlichen Betrieb ihres Geschäftszweiges anzupassen haben. Da Unk'-nntniß des Gesetzes nicht vor Strafe schützt, so mag es für alle Handelsbeflissenen angezei^t erscheinen, sich bei Zeiten mit dem Inhalt des neuen Handelsgesetzbuches vertraut zu machen, da es in manchen Stücken von seinem Vorgänger abweicht. Bemerkt sei auch noch, daß der sechst- Abschnitt SS 59—83 von den „Handlungsgehilfen und Handlungslehrlingen", wir Ausnahme von 8 65 bereits am 1. Januar b. I. in Kraft getreten ist. — Die Ausgabe Gareis des Handelsgesetzbuches, die mit zahlreichen Anmerkungen und Verweisungen auf ähnliche JnhaltSstellen versehen ist, sei daher dem ge- sammten Handelsstande aufs beste empfohlen. Groß-Rechtenbach, 9. Febr. 1898. 1541 Das Bürgermeister-Amt. Städtischer Arbeitsnachweis Gießen. Garteuftrasie 2. Slvgedoi btt «rbtihitbout t 1 Spengler, 1 Glaser, 1 Polsterer bezw. Dekorateur, 2 Krankenwärter, 1 Weißbinder, 1 Maschinenschlosser, 1 Schmied, 11 Schneider, 1 Schuhmacher, 1 Bauschreiner, 1 Möbelschreiner, 2 Fuhrknechte, 3 Hausburschen, 1 LaufmLdchen, 6 Taglöhner, 2 Herrschaftskutscher, 2 Bureauge- AUfen, 2 SchreibgebÜlfen, 2 Schlosserlehrlinge, 1 Buchbinderlehrling, 1 Dienst- Mädchen, 1 Kindermädchen, 1 Weißzeugnäherin und Flickerin SMbftatt bet Arbeitgeber r 1 Drechsler, 1 Spengler, 1 tücht. Glaser "Kahmenmacber), 3 Krankenwärter, 1 Anstreicher, 1 tücht militärfreier Küfer, 2 tücht. Maschinenschlosser, 2 Bauschlosser, 2 Schmiede, 4 Schuhmacher, 1 Schneider, 2 2>tenftfnedjte für landwirthschafilichen Betrieb, 3 HauSburschen, 1 Kutscher, 11 Llt Mann zum Viehfüttern, 1 Portier (unverheir. Mann), 1 Köchin, 3 Dienst» «ädchen für feinere Herrschaften nach Darmstadt, 10 Dienstmädchen für Küche und SauSarbeit. Lehrlinge: 2 Buchbinder, 2 Barbiere, 3 Bäcker, 2 Drechsler, 1 Drucker, 1. Gärtner, 1 Kupferschmied, 1 Lackirer, 1 Sattler, 2 Schlosser, 1 Schmied, 2 Schnei- brr, 2 Schreiner, 3 Schuhmacher, 1 Setzer, 1 Wagner._____________________________ Stammholz« Versteigerung. Donnerstag deu 17. Febr. kommen in hiesigem Gemeindewald 20a „Schwadrich" zur Versteigerung: 15 Elchen-Stämme von 5,26 fm, 3 Buchen« ,, „ 1,89 „ 358 Kiefern- „ „ 260 „ Unter den Kiefern Stämmen befinden sich ausgezeichnete Schneidhölzer. Anfang Morgens 10V, Uhr. Philippstein, den 11. Febr. 1898. , 6,1$" Müllt. big i, “ l" «'<«> Mi VW 1 jhS »’lntatttt. “ kl »"«lihliq, bwnh.tz, E2"run8 dwnhest st 1 8»« Hon |a lrt“ totlbto »tl« iWjtrt, bi bn Utii tarn hck gib, bn 8uf Srtnntr h haltdaik! man raJ leicht gttftörbm bittet bn ntae genometa werben, t r Siitiing stlbsthtstz nnntt, tranlportafo ib Z-gWptlo so sich n Slüsiörpn eint i tu, nnb bewahrt s^r übtritgut HM-ck i'.wchlilvg von ioßch llchttt-ft ist, bti jltü i titfcUt, mit bli ie Vrttllt« nnb ttchri. tt/rz trfihn, steht U SWtcht-Stitllschas« »t lullanbH, Bfli , in im btt sti bt» tztvhtri failila ndu bnn. Bäbiing twp« voffoü. «mW iingm S°h", bn it t, tfitestev. Utbtx 6c a btnchttt: Boutto rrihmb n llnsl^ x. Rjqtlfiutta i0®611 siirbttiSigStttliNMÜ D. fccn 6»nbDCttntf ■ :i, b«i 1*L“ ü-d in »-ß- '• i”11 ... dqw in 111 w X, * <»«»=•* tut nf wrfä H) Wl- gl" - ? ein« * r%*ö<** Buchen-Scheit, Buchen Scheit 1. Klasse (Wagnerholz), Eichen-Scheit (Glaserholz) Buchen-Prügel, Eichen- „ Nadel- „ Buchen Stöcke, Eichen - „ Nadel- „ Buchen-Reise' NnßkigmW. Mittwoch den 23. und Donnerstag den 24. Februar, 10 Uhr Bormittags anfangend, wird auf dem Hofgute Otterbach (Station Burg-Nieder-Gemünden) folgendes lebende und tobte Inventar versteigert: Portland - Cement- Fabrik Westerwald, Haiger (Nassau) [1497 sucht 10 bis 12 kräftige Arbeiter. Er« Lehrling findet auf bei» Comptoir eines hiesigen Eng-os NeschSftes per Avril er. oder früher Stellung — selbstgeschriebene Offerten unter W. 1475 an die Ex pedi'inn d- Bl erbeten.____________________ 1-71J Tinen Lekrttng sucht ________Locktrer Vogel, Dammstr. 8 1442] Tinen Lehrling sucht St, flltmmtatft. Küfermeister. 795] In einer größeren htefiaen Cigarrensabrik am 1. April oder früher Lehrliugsstelle lu besehen. — Offerten unter H. 795 an die Txpcdttion dieses Blatte». _______ Lehrling für eine Tuchhandlung unter sehr gün» stigen Bedingungen gesucht. 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Her Anfang 8 Uhr. litt Diejenigen Mitglieder oder deren Angehörige, welche in Ma«le erscheinen wollen, haben eine bei Herrn Fnseur Conrad, MäuSburg, u» entgeltlich erhältliche Karte zu lösen. Masken ohne Karte habe» keinen Zutritt.Der Vorstand. Gießemr eggi Mherckb Wohlthätigkeits- iitrtin. Samstag den 19« Februar 1898, Abends 8 Uhr: Zweiter großer Maskenball SW- Cafe Leib mit ganz neuem Programm. 161* GruMuauMrungtu und lebende Silber. Eutrse nur an der Kasse: Herrenkarten 60 Pfg., Damenkarten 30 Pfg., Mitglieder mit Familie frei, Gallerte 180 Pfg. MM" Kasseuöffuuug 7 Uhr. Zu recht zahlreichem Besuch ladet ergebenst ein Der Bor-antz. Achtung ! Sonntag den 20. Februar, 20 Uhr 11 Minuten 5 Tecuude» (neue Zeit): Maskenball des Gesangvereins Heiterkeit mit große« Gruppeuaufführunge« ____ SKT im Saale des „Hotel Einhorn". Eintrittspreise: im Vorverkauf Herrenkartcn 75 Pfg., Damen- karten 40 Pfg.; Abends an der Kaffe: Herrenkarten 1 Mk, Dameu- karten 50 Pfg. Geheimkarten für Mitglieder bei dem Vorsitzenden Herr« E. Noll erhältlich. 163e Der Vorstand. Etiketten, fertigt is billigen Freuen il. Brühl’sche Univ.-Druckerei (Pietsoh 4 Scheyia), Behelstraiee 7. Coursbericht Hi Je Kurz & Co«9 Giessen, Dahohsfßrgje 61 Frankfurter Bürs» vom. 11. Februar 1898 3*/i Deutsche Reich»«!. 3 Preuß. Consol»! 3 Berlog d-r Vrüdfsch« UnloerstUlro-Bm»- xxn» Ctrintoderd (Pietsch A Echeytz^ in Gießen. 0 ABlagd- c«*K ÄtMit Vkgto Aui 6tabt Wetzl" Altzlar Sichtli, @n Die unten fliimardÜTafee Mit ausgeho Gießen, Gr SS. Kitz LageS'L rathuag. Holoaialöi Sbg. H- Loch mit 6tr. M HSlttostü tomea auf V bh vniuchte v oti tonipitüg, gestellt habe. Lege »üsse 6c siage betnssk/ Die einzige C kommen könne/ Die bau bewilligt, diese Lolou Richtet (fis. seün habe n bau zu waxtt rang von 72 zwetsellvi M stagr «an n* «osten der? hl jetzige P Fest ia8egtn |n z die Gelber n Ünterstc °b die Bahr <°l|!°ltig 6| ve de° Ausbau Telderu slir »erbe. 86g. 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