er. 1 Muiti nng hr Abends, tat. * 1. Vneintjch. W- Spengel. herein. s 9Vt Uhr» btgtait »US >er Aulhfü^ung, rtn Berufrolten theil, Bereinshause, sowie bei ■a§e 30, woselbst au$ »fien. «vleommiffiov. ms ;ii Stnnbad) 197. imIvä: X 4 5 Kapital 760- t-Waben 1260.— Wm 6248.72 M Nb-i2 9784.14 zskF iE »i.y> 4S.7» 000.00 ligter •plan ionen Gle-«en. edberg, I* Fulda, Als,elli' lern, » „d abgehenden .berthalbabn. n des Giessener an» •* du,ch IOgen }ht i(t 1898. ; 85.50 gilben«”“ !«•; .ivfflente 24u“ , . . 108 . 25 10091 . 4 7“, . laT r, 9ienbant.____ Sri«*1"*1“’ Hot* Dbl £)bl- n.a 09^0 Ä«S3 5; rSS-" 0 Mantag». «He «si;rig«n-vfrminlung»ktkltn W» In- anb ■--“irirf nehmen «Nj.-igm für brn »teftrntr rm»*fea Dir Gif^ener ratirr t m Nnjf'gc. a*tturi;t viermal bflgdrgL Rrtutu«, Lxpfvinan unt Drucker«. >4nf flre|r Br. 7. Hrntisbeilage: siebener Familienblätter. .......—-— -- - - ——!-------UW Wbrefit für Depeschen: >a|ct|rr $lr| terregnum von zehn Jahren, Koch aus Leipzig berufen wurde, der besonderl dem Singspiel großes Interesse widmete. Ihm folgte 1771 Skyler an# Hamburg, zu dessen Gesellschaft der bedeutendste Schauspie er jener Zeit, Conrad Ckhof, gehörte. Der Brand de- Schlosse! am 6. Mai 1774 zerstörte auch die Bühne mit und machte für längere Zeit allem Komödieospiel in Weimar ein Ende. Da kam 1775 Goethe nach Weimar und entfachte den schlummernden Funken zu neuer Flamme. Seiner Anregung verdankt dal Licbhaberthrater der lift gea Ta^e seine (Sdi- . strhung, denn roch trieb er dal ttvmödienspiel nicht um bet Kunst, fonbern nm de» Vergnügen! willen. Uebercü herrschte bamal! eine wahre Liedhabertheaterwuth, in kriuer anderen Stadt wurde jedoch so viel erreicht wie in Weimar, denn hier hatte man Dichter, wie Goethe, W clanb u s. w., zur Verfügung. Die Herzogiu und die Prinzen spielten selber mit, äußerte« wirkten all Schauspieler Goethe, Knebel, Bettuch, Seckendorf, während die Dawenrollen von Corona Schröter, Fräulein von Göchhausen und Kotzebue! Schwester Amalie dargestellt ranrdtu. Der vortreffliche Theatermeistcr flRiebtng sorgte für die Jnsceoirung. So stellte man den Thespiskarren bald in Weimar, bald in Ttefurt, Belvedere, Dornburg, Etterlbnrg oder Jena auf; mit den gut gefüllten Küchenwagen und den Packeseln zog man lol, die Bühne wurde bei gutem Wetter gleich unter freiem Himmel hergerichtet: „Ja engen Hütten und im reichen Saal, Ans Höhen Etterlburg», iu Tiefurt» Thal, Im leichten Zelt, auf Teppichen der Pracht, Und unter dem Gewölb der hohen Nachts Da! Naturtheater im Park von Belvebsre ist heute noch vorhaudeu, Bühne, Couliffen und Zuschauerraum werden in demselben durch beschnittene Buchenlanbgäuge gebildet. Dal Repertoire setzte fich au! Singspielen, Lustspielen, selbst größeren Dramen zusammen, man wagte fich sogar an die -Iphigenie", wobei Goethe den Ocrst und Prinz Constanttn den PyladeS spielte, und an Lesftng» „M^nna von Barnhr.m*. Eine der berühmtesten Aufführungen war die del Goethe'schen Singspiel! „Die Fischen»", im Tiefurttr Park, am Ufer der Ilm, deren Ufer durch Fackeln und Lampen magisch beleuchtet waren. Mit der Zeit ward der Dichter — und mit ihm jeder seiner Mitspieler — auch diese! Vergnügen! überdrüssig, der Ernst bei Leben! verdrängte die über'prühende Jugend- lust. Mo« überließ da» Theaterspieleu wieder den Beruf!« schauspielern Im Jahre 1780 war ein neues Heim für da» Theater- und dal Redoutenvergnügen geschaffen worden. Bier Jahre später zog wieder eine Schanspielertrnppe daselbst eir, deren Leiter der Principal Joseph Bellomo war. Di« Stiftungen der Gesellschaft stellten fich tnbeffen mit der Ze t all so dürftige Heraul, baß der Contract gelöst wurde und der Herzog im Stillen beschloß, die Theaterverhältniffe end- gütig zu regeln, indem er da» Theater in ein wirkliche! Hoftheater unter Goethe! Führung verwandelte. Den Anfang machte man damit, daß man den gesammten Bestand bei Director# Bellomo für 1200 Rrichlthaler an- kaufte. Nachdem die erforderlichen Acreur! engagtrt und all-. Vorbereitungen getroffen waren, erfolgte die Eröffnung am 7. Mai 1791 mit Jfflaud! „Jägern". Die Vorstellung leitete ein Prolog Goethe! ein, worin er dal Unternehme „mtt bestem Willen" der Billigkeit uud Strenge der Zuschauer empfahl, unter Betonung be! in allen Sachen schweren Anfang!. In bem Prolog hieß e! n. A.: „Von allen Enden Deutschland! kommen wir Erst jetzt zusammen- find einander fremd Und fangen erst nach jenem schönen Ziel Vereint zu wandeln en, und Jeder wünscht Mit feinem Nebenmann e! zu erreichens Denn hier gilt nicht, bah Einer othemlo! Dem Andern hastig vorzneilea strebt, Um einen Kranz für sich hinwegzuhaschen, ffi’r treten vor Each auf und Jeder bringt Bescheiden seine Blume, daß nur bald Ein schöner Kranz der Konst vollendet werde, Den wir zu Eurer Freude knüpfen möchten." Der Dichter brachte von Anfang an dem Unternehmen da» tiefste Jntereffe entgegen, doch der Erfolg entsprach weder seinem Eifer noch fernen Hoffnungen. Die Schau- höchst unweiblicher, ungezügelter Eigenschaften mit einer geradezu männlichen Energie und Rücksichtslosigkeit. Sie kennt weder Gesetz noch Sitten; es gibt für sie kein Gebot höherer Moral, noch weniger ein solches der Menschlichkeit. Sie wird nie auch nur eine Secunde vor den gewaltsamsten Mitteln, den Mord nicht ausgeschlossen, zmückschrecken, wo es ihr gilt, ein gewolltes Ziel zu erreichen. Aber es heißt, die Thatsachen entstellen, wenn man diese Frau stets als eine eingefleischte Vertreterin der alten Mandschu-Vorurtheile, der überkommenen Exclusivität und der Feindschaft gegen alle europäische Civilisition hinstellt. Dazu ist sie zu klug und überdies nicht vorurtheilsooll genug. Zu einer Zeit, als z. B. eine Nähmaschine oder ein Piano noch selbst bei höchststehenden Mandarinen für Teufelswerkzeug galten, ließ sie eine Anzahl von beiden in ihrem Palaste aufstellen und sich von europäischen Damen auf dem Clavier vorspielen und auf den Nähmaschinen allerhand vorarbeiten. Noch heute lauscht sie gern den Klängen ihres Lieblingsflügels, auf dem man ihr die neuesten Compositionen vorspielen muß. Mehrere ihrer Damen haben die Benutzung der Nähmaschine erlernt, und sie selbst hat wiederholt auf diesen hergestellte Kleidungsstücke angelegt; etwas Unerhörtes für eine chinesische Fürstin. Als der vorige Kaiser sich noch nicht entschließen konnte, eine europäische Equipage zu benutzen, bediente sich die Kaiserin- Mutter längst einer solchen, ja es heißt, sie habe einst, neugierig die Wirkung eines europäischen Faschings kennen zu lernen, (wohl verstanden ungesehen), einer Art Maskenball zugeschaut, den Damen und Herren ihrer Umgebung veranstalteten und auf welchem die bekanntesten Kaiser und Könige Europas vom 14. bis 18. Jahrhundert, in besonders aus Europa bestellten Costümen, erschienen. Ihr Palast wie ihre Sommerresidenz sind mit europäischen Möbeln angefüllt, ja sie hat ein eigenes „wissenschaftliches Cabinet" einrichten laffen, in welchem aller Art Uhrwerk, Teleskope, Mikroskope und sonstige wisienschastliche Spielereien aufgestellt sind. Auch gerecht weiß sie zu fein, wo sie es für klug hält. Da stand früher, mit ihren Thürmen weit ihren Lieblingsgarten überragend, eine große katholische Kathedrale dicht an der Umfaffungsmauer der verbotenen Palaststadt. Nichts ärgerte die Kaiserin-Mutter mehr wie dieser Anblick, den sie gleichzeitig für eine Beleidigung ihrer kaiserlichen Majestät und ihres persönlichen Glaubens hielt. Sie gab deßhalb kurzer Hand den Befehl, die Kathedrale dem Erd- bodm gleich zu machen; aber der damit beauftragte Mandarin machte sie aufmerksam, daß man dazu das Recht nicht habe, da diese Kirche unter dem Schutze der französischen Gesandtschaft stehe. Diese aber weigerte sich, dem Wunsche der hohen Frau nachzukommen. Die Kaiserin versuchte nicht einen Augenblick, mit dem französischen Gesandten zu unterhandeln, sondern sandte, sofort und direct, eine Abordnung an den Papst, und zwar hinter dem Rücken Frankreichs, und erwarb so gegen eine schwere Geldentschädigung das Recht, die Kirche entfernen zu dürfen. Sie glaubte sich schon am Ziele, als der Probst der Kathedrale seinerseits protestirte und verlangte, daß man mit dem Niederreißen so lange warte, bis mit dem kaiserlichen Gelde eine andere Kathedrale erbaut sei. Aber die Kaiserin war mehr denn ungeduldig geworden und verlangte die Räumung der Kirche innerhalb 24 Stunden, wogegen sie sich bereit erklärte, jede weitere geforderte Summe zu bezahlen. Sie erreichte ihr Ziel. Dann wandte sie sich zu den Franzosen, welche bitter gekränkt thaten, und versöhnte diese durch Er- theilung von Contracten für die Herstellung von Hafenbauten in Port-Arthur. Eine Frau, die so bei kleinen Anlässen handelt, wird, wo die Sicherheit des Thrones, ja der ganzen Dynastie, in Frage kommt, es am allerwenigsten an Entgegenkommen fehlen lassen und ist viel zu klug, um nicht als noth- wendig erkannte Opfer zu bringen. Sie ist auch durchaus fähig, selbst weitgehende Reformen einzuführen, sobald sie deren Nothwendigkcit erkannt. (M. N. N.) spieler ließen so ziemlich Alles zu wünschen übrig, fie mußten erst allmählich zu denkenden Künstlern herangebildet werden. Ihre Jotrigussn, ihr Unverständniß verleideten dem großen Mann bald genug den schwierigen Poften, erst Schillers lebendige Theitnahme erweckte wieder seine Begeisterung, und bei Verfassers der „Räuber" gewaltige Schöpferkraft bot idm das Material, nach dem er fo sehnlich verlangte. Schillers Wallenstein brachte dem Unternehmen einen hohen theatralischen und künstlerischen Erfolg und lenkte dasselbe in neue Bahnen. Die erste Aufführung von „Wallensteins Lager" sand am 12. October 1798 statt, daher darf man wohl diesen Tag als einen Wendepunkt in der Geschichte de» Wetmarischen Theater» bezeichnen. Diese Aufführung leitet die große, glänzende Zeit de» Weimartschen Theater» ein, die „Weimarische Schule" erfüllte ganz Deutschland mit ihrem Ruhm: „Die Schauspielkunst sollte", wie Juliu» Hart dir Bedeutung de» Vorgang» in wenigen treffenden Worten zusammenfaßt, „von hier aus verbessert werden und einen reuen Stil erlernen, der den germanischen NaturaliSmu», wie ihn die Hamburg-Schröder'sche Richtung festhielt, durch da» Wesen de» klasfictstisch-hellenistischen Idealismus verdrängen wollte. Sie nahm in der Weimarer Schule eine hohe und edle Bildung an und lernte tiefste», geistige» Leben zum Ausdruck bringen, Schwung und Adel der Gefühle; aber fie kehrte auch wieder zur Declamatiou und zur Pofe, zu dem äußerlichen Theaterspiel der alten französtschen Bühne zurück." Der Versuch Goethes und Schiller», ein deutsche» Theater zu schaffen, scheiterte an der idealen Gesinnung der beiden Männer, die in ihrem hohen Streben, die Bühne al» ein Mittel für die Kunstbiidnug der Nation zu behandeln, gedachten. Voll gelungen ist ihnen dagegen die Ausbildung des für die Entwickelung der deutschen Schauspielkunst wichtigen idealen BortragSstil». Wa» aber die Erreichung diese» Zieles dem Dichter und Theaterleiter für unendliche Mühe gekostet, Ctcale» unb provinzielles. x Avendorf a. d. Lda., 10. October. Am letzten Sonntag Nachmittag wurde ein Kleinkinderschulfest dahier noch im Freien abgehalten, welche» sich recht schön gestaltete. Die Kinderschwester führte unter Begleitung de» Vorstande» der Kleinkinderschule die mit Helmen, Schärpen und Kränzchen prächtig geschmückten Schüler auf den von zahlreichen Zuschauern umstandenen Festplatz. Der erste Theil der Feier trug ganz den Charakter eine» Gottesdienste». Neben zwei Lobliedern de» Kirchenchore» wußten besonders die kleinen Schüler religiöse Gesänge und Declamationeu vorsühren, und man staunte, wie fest die verhältnißmäßig schwierigen und langen Texte im Gedächtniß der Kleinen hafteten. In einer Ansprache führte Herr Pfarrer Eckstein au», daß nach halb' jährigem Bestehen unserer Kleinkinderschule zum ersten Male öffentlich die Art der Wirksamkeit vor Augen geführt werde, und daß die Anstalt, wie in Industriestädten, zwar auch vor allerlei Schäden bewahren, aber vor Allem zu Jesu führen solle. Nach munterem Spielen und Liedern sowie Beschenkung der Kleinen mit Gebäck schloß die Feier mit einer Colleete zum Besten der ganz auf Mildthätigkeit angewiesenen Kttin- kinderschule. — Mittwoch den 12. October findet dahier Mission»fest statt. In den zwei Gottesdiensten Vormittags um 1/210 Uhr und Nachmittag» um 2 Uhr werden ein Misfionar und zwei weitere auswärtige Geistliche predigen. § Ober-Ohmen, 10. Oktober. Von Zeit zu Zeit wandert eine Schaar Zigeuner durch unseren Ort und die Umgegend. Sie hält ihren Lagerplatz in der Nähr des Orte» oder auch am Burgwald bei der Station Mücke. Al» dieser Tage ein solcher Trupp der Gemeinde seinen Besuch abgestattet, vermißte der Jagdbefitzer K. seinen Jagdhund, den er erst kurz vorher erhalten. Da der Hund seit dem Wegzug der Zigeuner verschwunden, nimmt man an, daß dieselben den Hund mitgenommen. Die ringeleitete Untersuchung wird wohl ergeben, ob diese Annahme richtig ist. f Bidda, 11. October. Unter dem Verdacht der Verleitung zum Falsch eid wurde gestern ein Mann au» Kohden gefänglich eingezogen, während der Complice fich freiwillig dem Gericht gestellt hat und ebenfalls inhaftirt ward. Die Handlungsweise der Beiden ist um so bedauerlicher, als hierdurch eine Frau von Ober-WidderSheirn vor einigen Wochen mehrere Tage in Untersuchungshaft kam, da ihre eidliche Aussage in einer Strafsache mit dem Zeugniß der Obengenannten fich widersprach. Vermocht«-. * Da» finanzielle Ergebuiß des 9, deutschen Turnfeste» in Hamburg. Wie zuverlässig verlautet, hat der Finanzausschuß des 9. deutschen Turnfestes seine Rechnung abgeschlossen. Das 9. deutsche Turnfest schließt mit einem Defizit von 64000 Mark ab. Der Garantiefonds hatte bekanntlich eine Höhe von 200000 Mark erreicht. Zu dieser Summe waren 30 000 Mark aus Staatsmitteln beigesteuert worden, während der größte Theil des Restbetrages aus Turnerkretfen geflossen war. Unrettbar verloren ist der Staatsbeitrag, da diese 30000 Mark zuerst in Anspruch genommen werden, bevor die Garanten zur Deckung des Defizits heranzuziehen sind. Der Finanzausschuß hat beschlossen, von den nach Abzug des Staatsbeitrages verbleibenden 17 000 Mark des Garantiefonds 20 pCt. des gezeichneten Beitrages zu erheben. Diese 20 pCt. ergeben den Betrag von 34000 Mark. Hierzu den Beitrag der Stadt Hamburg in Höhe von 30000 Mark, macht zusammen 64 000 Mark, welche der Finanzausschuß zu den Einnahmen des Festes zugeben muß, um die Ausgaben mit den Einnahmen balanciren zu lassen. * Tec Arbeitsmarkt im September zeigte wiederum das günstige Gepräge, welches nur durch den jetzt beendigten spanisch-amerikanischen Krieg zeitweise unterbrochen war. Die allgemeine wirthschastliche Lage der Industrie, wie sie im davon vermögen wir vnS jetzt, wo man selbst an der mäßigsten Bühne Verse mit einer gewissen Virtuosität behandelt, gar keinen Begriff mehr zu machen. Alle Schule fehlte den damaligen Künstlern, und die Aussprache war höchst mangelhaft. Mit der Zeit rückte Goethe jedoch dem angestrebten Ziele näher, sodaß die Weimarische Bühne vorzüglich in der Tragödie ein sonst nirgends erreichtes Zusammenspiel gewann. Auf der höchsten Höhe, sowohl was ihre dramatischen Darbietungen wie ihre schauspielerischen Leistungen anlangt, stand sie in den Jahren 1798 bis 1805. Goethe behielt die Leitung bis zum Jahre 1817, wo er durch den „Hund de» Aubry" von dem ein Vierteljahrhundert innegehabten Posten verdrängt wurde. Die Affatre ist zu bekannt, als daß wir fie hier zu wiederholen brauchten. Während seiner Theater- führung ließ der Dichter, wie Burkhardt mittheilt, sechshundert Stücke aufführen und zwar 77 Trauerspiele, 104 Opern, 123 Schauspiele, 249 Lustspiele, 17 Poffen und 31 Singspiele. Am meisten gegeben wurden die Zauber- flöte, Don Juan, die Entführung an» dem Serail und Don Carlo» (die ersten zwei 82 und 68, die beiden letzten 49 und 47 mal. Von Kotzebue allein erschienen 87 Stücke auf dem Repertoire, von Schiller 18, von Goethe 19. Schiller» Stücke wurden 867, die Goethe'schen nur 238mal gegeben. Goethe selbst sprach fich gegen Eckermann Über seine Thätig- kett dahin auö, daß ihm jede» Genre recht gewesen sei, wenn nur etwa» am Stück war. Er habe nicht auf prächtige Dekorationen und glänzende Garderobe, sondern auf gute Stücke gesehen. Goethe» Nachfolger war Graf Edling, ihm folgten die Intendanten v. Vitzthum, Oberhofmarschall von Spiegel (von Karl August» Tode bi» 1847). Von den späteren Bühnenleitern find vor Allem zu nennen Dingelstedt, Freiherr von Soen und Beaulieu-Marconnay. Auch au» der nach- goethtschen Zeit find der wichtigen und bedeutungsvollen Momente viel zu erwähnen. So war es da» Theater von Weimar, auf welchem die historischen Dramen Shakespeare» Bank- und Börsenverkehr zum Ausdruck kommt, wird noch immer Überwiegend günstig angesehen, ist aber nicht frei von Vorgängen, die einander widersprechen. Rach den Ergeb- niffen der Arbeitsnachweis-Verwaltungen, wie sie in bcr Berliner Monatsschrift „Der Arbeitsmarkt" veröffentlicht sind, bewarben sich um 100 offene Stellm im September 101,0 gegen 104,2 im September des Vorjahres. Der Andrang hat an 33 (4- 2 ausländischen) Orten abgenommen und nur an 19 (4- 2 ausländischen) Orten zugenommen. Abnahme: Posen, Frankfurt a. O/Berlin, R.xdorf, Kiel, Halle a. S., Gera, Hannover, Osnabrück, Bielefeld, Münster, Essen, Elberfeld, Düsseldorf, Köln, Aachen, Trier, Wiesbaden, Frankfurt a. M., Darmstadt, Straßburg i. E., Heidelberg, Freiburg i. B., Schopfheim, Mannheim, Stuttgart, Canstatt, Ludwigsburg, Eßlingen, Reutlingen, Göppingen, Heilbronn, Augsburg. — (Graz, Winterthur.) Zunahme: Breslau, Flensburg, Erfurt, Dortmund, M.-Gladbach, Kreuznach, Mainz, Worms, Kaiserslautern, Lahr, Lörrach, Offenburg, Konstanz, Pforzheim, Schw. Hall, Würzburg, Fürth, Nürnberg, München. — (Brünn, Bern.) * Zbfen nab der Weltfrieteu. Ein Mitarbeiter bc» „Chrissiania Verdens Gang" sprach jüngst mit Ibsen über das Manifest des Zaren. »Mit einem solchen Vorschläge muß man ja durchaus sympathisiren", sagte der Dichter. „Der Gedanke ist schön und gut; aber die Sache hat ja so viele Seiten. Wenn der Krieg abgeschafft würbe, müßte eine andere Form des Schröpfens erfunden werden." „Des Schröpfens?" „Ja, Schröpfen. Ich glaube, daß die Menschen auf ihrer jetzigen Stufe etwas Derartiges brauchen, sonst würden sie zu dickblütig werden." — „Glauben Sie denn nicht, daß das Militärwesen die Entwickelung hemmt?" — „Das ist eine zweifelhafte Sache. Sollte jetzt der Militär- dienst aufhören, würde es vielleicht eher einen Rückschritt der menschlichen Entwickelung bedeuten. Glauben Sie mir, diese Soldatenkasernen bedeuten eine ausgezeichnete Schule. Ich habe Leute durch das Kasernenleben aus Thieren in Menschen verwandelt gesehen. Ich erinnere mich einiger Weber aus Sachsen (?); Sie machen sich kaum eine Vorstellung von ihrem Aussehen und Benehmen vor dem Militärdienste, aber nach ein paar Jahren Kasernenleben, wie waren sie bann anders geworden, — wohlerzogene, kecke, beinahe stilvolle Menschen." * MenschlicheAscheureste im Seldschrauk. Anton Seidl, der verstorbene New-Uorker Dirigent, hat seiner Gattin 100000 Doll, hinterlassen. Sehr merkwürdig erscheint aber die nach der „Magdeb. Ztg." verbürgte und veröffentlichte Thatsache, daß weder Seidl» Wittwe, noch irgend ein anderes Menschenkind — Kinder hat er nicht hinterlassen — sich um die Asche des berühmten Mannes gekümmert hat. Nach de« Reglement der BerbreunungSgesellschast muß die Asche der Verbrannten entweder schleunigst abgeholt oder auf Kosten der Angehörigen in der Urnen-Nische de» CrematoriumS beigesetzt wrrden. Da keine Seele fich um Seidl» Asche kümmerte, fo war die CrematoriuwSgesellschaft genöthigt, fie in ihrer New Uorker Office unterzuvringen, und zwar in ihrem Geldspin de,- denn e» wäre nicht baß erste Mal, baß bie lieber» bleibsel eine» reichen unb berühmten Mannes bet Habgier geriebener Verbrecher zur Beute wurden. * Ans dem Curriculum vitae japanischer Minister. Anforderungen, wie man fie in Europa an ba» curriculum vitae eine» Ministers zu stellen pflegt, erhebt man in Japan nicht- denn von den in das Cabinett neu eintretenden fünf Ministern haben drei bereits längere oder kürzere Zett im Gefängniß gesessen. Der LandwirthschaftSrninister Masami Oishi wurde, wie wir der Monatsschrift „Oft Asten" entnehmen, bereits zweimal wegen allzu lebhafter Agitation al» Blusenredner in Haft genommen. Sein Leiden»gefährte ist dec Finanzminister Musachisa Matsuda, der gleichfalls wegen seiner liberalen Forderungen inß Gefängniß wanderte. Der BertchrSminifter Hayafht wurde sogar 1876 wegen einer durch Dingelstedt in bühnengerechter Bearbeitung zürn ersten Male zur Aufführung gebracht wurden, und wttder Weimar war eß, von dem au» Wagner durch feinen Freund LiSzt erst der deutschen Bühne gewonnen wurde. Ja, zu LiSzt» Zeit erlebte da» Theater der kleinen S.adt an der Ilm eine zweite Blütheperiode, diesmal auf dem Gebiete der deutschen Oper, deffen Wiege man da» kleine Weimar überhaupt nennen kann. Denn Niemand ander» al» die Herzogin Amalia war e», welche Wieland veranlaßte, sein mustkalische» Drama „Atteste" zu schreiben, ba» am 23. Mai 1773, von Schweitzer componirt, auf der Bühne im Schloß aufgeführt wurde. LiSzt'» Bemühungen dankte man die Aufführungen des Tannhäuser (1849) und Lohengrin (1850); letztere, die erste Vorstellung de- Werke» überhaupt, entfachte den langjährigen Kampf für und gegen die neue Richtung in der Musik, die von Weimar au» ihren fiegreichen Zug durch Deutschland begann. Sogar der Sitz de» Bühnenfestspiel- Hause», da» später in Bayreuth errichtet wurde, sollte Weimar eine Zeitlang werden, der Plan zerschlug fich jedoch und die Weimarische Bühne blieb der Pflege ihrer traditionellen Aufgaben erhalten. Un» mangelt der Raum, an dieser Stelle aller bedeutenden Ereignisse zu gedenken, welche während der verflossenen hundert Jahre hier stattgehabt, oder aller bedeutenden Künstler, die hier gewirkt, und aller gottbegnadeten Dichter, die hier zuerst zum Wort gekommen. Erwähnen wollen wir hier nur die wahren Festspielen gleichkommenden Faustaufführ- ungen, die zuerst am 6. und 7. Mai 1876 stattfauden und noch jetzt, wenn fie, wa» alle zwei oder drei Jahre geschieht, angesetzt werden, Tausende von Kunstfreunden nach Weimar hinziehen. Noch jetzt gehört bie Weimarische Bühne zu ben besten DeutschlanbS, mag auch die Pracht der großen Theater unsere» Hauptstädte fie äußerlich überstrahlen, ihr innerer Werth blieb ihr trotz alledem unb noch immer ist fie eine Hochburg be» edelsten Idealismus. hmk. Äntongtibl, 3t, hat feiner Satti» nkwüidig nfAtiut ata fite unb veröffeotlichtt voch ttgtnb ein antatl hioterlaffen - oi ümmat hat. Nach bist muß die Siche btt eholt ober anf Koste» M Sremfltorlmnl bei« SiiM Silit ffloontt/ etätigt, ftt in Ifrm ) zwar In lhum 8tlb- Mai, batz ta Utta- i MavvtS btt Wer »tn. ie W* Mi'lsta. opa an da» cum* t, rrhebt «an In Japan ;t neu elntretenben fünf . oder kürzere Ztlt t» MastSvlnister Masa-I Ischrlst «Vst Sfien Sein Leldenlfiesahne« ta E ** ir 1876 fftgto einer “Äte 'toi, t,’ =" M s' .y b-r Stettin In e’l”llllid't Setliti Ä1"””™1"- Z'i-t,8”un' •r« L 6. 3™' Sft-tts ■®«N r, An,- dH* "*»Ä5 >5 *M. btt 2 Ä*«« l\ «6te btr S J?1' S«4e hol j, fg L*'i*eine n6en werben." aube' daß dir Mensch«, arltgkS brauchen, sonst - »Glauben Cie denn üiaelung hemmt?' - ollle jetzt der Militür. er einen Rückschritt der klauben Cie mir, diese zeichnete Schule. 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Unter dem gestohlenen Gut befand sich auch eine Kassette mit einigen 20 000 Franc«, die dem berübmten französischen Radfahrer Bourtllon gehören und dessen im Schweiße feine« Angesicht« erworbenen Ersparnisse darstellen. Bourtllon hatte da« Geld dem ihm befreundeten Herrn Peugeot zum Aufheben gegeben, al« er kürzlich nach Marmandr zum Rennen ging. • Die Arbeiteibewegung (Siner der größten Uebelstände, unter welchem da« Gewerbe und namentlich die Großindustrie empfindlich leidet, wird mit R cht darin erblickt, daß die Arbeitgeber über die fie allernächst berührenden Vorgänge und Bestrebungen der Arbeiter meist sehr mangelhaft oder gar nicht unterrichtet sind. Die Folge davon ist, daß einzelne Unternehmer und oft ganze Branchen von Kundgebungen oder Forderungen ihre« Betrieb«perfonal« wie von einer Explofiou überrascht werden. Unvorbereitet und vielleicht ouich etugegangene D.rpflichtnngen in einer Zwangslage stehend, wird der einzelne Industrielle gezwungen, extreme Bedingungen zu bewilligen, die seine unb mitunter auch die Goncurrenzfähtgkeit der ganzen Branche tn Frage stellen. Um die deutsche Industrie vor solchen Rückschlägen zu schützen und fie durch rechtzeitige Jasorwationen über die Arbeiterbewegung aller Branchen tu überfichtlicher, klarer und eingehendster Weise vor Schaden zu bewahren, läßt der Verlag von Moritz Warschauer, Berlin W. jeden Mittwoch eine Zeitschrift für Arbeitgeber unter obigem Titel erscheinen. Die soeben vorliegende Nr. 1 enthält außer einem Programm- Artikel „WaS wir wollen", einen interessanten Aufsatz über den „Arbeitsnachweis" und havp sächlich eine Rundschau: „Aus der Industrie", in welcher über die Arbeiterbewegung folgender Branchen berichtet wird: Bangewerke (Maurer, Zimmerer, Dachdecker). Bekleidungsindustrie. Bergwerke, Hütten, Dieiubrüche, Tiefbau. Brauer. Buchdrucker und verwandte Berufe. Büreauangestellte und HandlungSgehülfeu. Fuhrwesen, Spedition, Schifffahrt. Holzarbeiter. Keramik. Lederindustrie. Maschinen- und Metall-Jadustrie. Musikinstrumente. T-xtil-Jndustrie. Sine Anzahl focialpol tischer und iatereffanter statistischer Mittheilungen ergänzt den Inhalt der „Arbeiterbewegung". Der AbonnementSpreiS der interessanten Zeitschrift beträgt 1 Mk. 60 Psg. vierteljährlich. • Entwürdigung einer historisch benkwürdtgea Stätte. Die Besucherde« altehrwürdigen Lutherhauses zu Eisenach wurden in diese« Sommer durch eine eigeuthümliche Nachricht überrascht, verschiedene Leute, die diese« Hau« befichtlgten, sollen den Gedanken ausgesprochen haben: „Da« wäre mal schön, au dem Tisch, wo Luther gesessen hat, ein Gla« Bier zu trinken". Um diesem vedürfulß abznhelfeu, hat eine in der Nähe befindliche Brauerei den Plan gefaßt, da« Lutherhau« unter Beibehaltung seines ursprüugltcheu Lharncter« tu eine Restauration za verwandeln. Siue solche Barbarei würde denn doch noch den Mißbrauch übertreffen, der von historisch unempfindlichen Generationen tn früheren Zeiten mit historischen Denkmälern getrieben wurde. Da« Großherzogthu« Sachsen hat sich schon oft durch pietätvolle Erhaltung weit- und caltnrhiftorisch bedeutsamer Stätten den wärmsten Dank aller Deutschen erworben. ES besteht darum die Hoffnung, daß gehörigen Ort« dieser drohenden Entwürdigung eines de« evangelischen Deutschland theureu Orte« rechtzeitig gesteuert werde. Wissenschaft, Literatur und Aunft. — „Der Stein der Weisen" enthält in seinem kürzlich erschienenen 3. Hefte b<8 tausenden (11.) Jahrganges viel Neue- und Interessantes, woraus wir unsere Leser aufmerksam machen möchten. Den Beginn bildet eine hochinteressante Abhandlung über die von Dr. Wallemath tn Hamburg gemachte Entdeckung mehrerer kleiner Erdmonde, welche bekanntlich ganz kürzlich erfolgt ist und berechtigtes Aufsehen erregte. Hieran schlicht ein illustrirler Aussatz über die Serumtherapie, dann ein solcher über daS electrische Fernsehen (mit schematischen Darstellungen), weiter eine Mustri,te Abhandlung Über Die UnterstützungSarteu der Rebe, ein metcorologischer Aufsatz über Wettersäulen, sowie ein reich lllustrirter Notizentheil (mit 18 Ab bildungen), enthaltend: Der Diamant, die AuSgründungSschnitzerei, die Burghöhle im Punkwathale in Mähren u. s. w Eine bildliche Darstellung (nebst Begleittext) der neuen grohen Drehbrücke mit drei Fahrbadnen in Rew-Vork, Notizen für HauS und Hof und Bücherbesprechungen beschtletzen den reichen Inhalt dieses HlfteS der beliebten Haldmonatschrift (A. HartlebenS Verlag, Wien). Jcdem, der an derselben Interesse nimmt, stehen Probehefte, die in jeder Buchhandlung vonäthig find, zur verfügunk. — Katechismus der Malerei von K. Raupp. Dritte, vermehrte und verbesserte Auflage. Mit 50 in den Text gedruckten Abbildungen und vier Tafeln. In Originalleincnband 3 Mk. Verlag von I. I. Weber in Leipzig. Ntemand wird durch Lesen eines Buches malen lernen können. Etwas anderes aber ist es, wenn der Verfasser vorliegenden Buche- sich die Aufgabe stellt, dem angehenden Künstler oder Dilettanten ein Erklärer und Berather zu werden, besonders durch Winke in Bezug auf Technik und Material. Nicht jeder ausübende Freund der btlbenben Kunst ist in ber Lage, stets an ber richtigen Stelle ben rechten Rath zu holen. In solchen Fällen nehme man getrost ben Katechismus der Malerei zur Hand; er wirb auf bte dringendsten Fragen immer ausreichende Antwort haben. Das tn diese Auflage neu aufgenommene Kapitel über Tempera hat der Marinemaler HanS Petersen verfaßt. Den Abschnitt über ben photographischen Apparat unb seine Anwenbung für malerische Zwecke erzeugte ber Autorität genießende Fachmann H. Frank in München. Die instructtoen Abbildungen erläutern besonders das wichtige Capitel über daS Zeichnen. — Fürst Bismarck. Ein LebenSblld deS großen Kanzler«. Dem deutschen Volke erzählt von Jul. Bazlon. Mit einem Porträt BiSmarckS. — Stuttgart, Verlag von Levy & Müller. 96 Seiten 8». Preis geheftet 40 Pfg. In der Bißmarckliteratur, welche da« Hinscheiden de« Einsiedler- von Friedrichsruh hervorrief, nimmt genanntes Büchlein eine ganz eigenartige Stellung ein. E« ist nämlich für die große Masse dc« Volke« bestimmt und will diesem nicht nur ein Bild von dem Leben-gange de« Altreichskanzler« geben, sondern ihm auch in leicht verständlicher Darstellung die Verbimste di.se« größten Staatsmannes unseres Jahrhundert« um das deutsche Volk vor Augen führen. Der niedrige Prei« von 40 Pfg. ermöglicht e« Jedermann, sich in ben Besitz diese« hübsch auSgestattetm, gediegenen Merkchens zu setzen <18 ein «mmerbleibende- Andenken für sich unb seine «r.gedörigm an ben Einiger Deutschland«, an BiSmarck und seine Seit. - Der allgemeine Gesprächfleff in ber Jägerwelt bildet da« außerordentlichc Jagdglück, welches unserem Kaiser durch Ellegun, eines Rothh'tsckeS von vierundvie,zig Enden tn der Romintener Hride zu Theil wurde. Die weit verbreitete und stet« gut unterrichtete illustrierte Jagdzeitung „SiUlb und Hund' (Verlagvbuch. Handlung Paul Parey in Berlin 8W., Hedemannstrahc 10) d ingt in ihrer neuesten Nummer eine Beschreibung unb eine Kunstdeilage mit zwei Ansichten be- Geweihe-, welche besten ganz« Pracht unb Stärke erkennen lassen. Univerfitäts-Nach richten. — Professor Virchow hielt in ber „Eharing Croß Hospital Mebical School" in London eine Vorlesung über die Fortschritte btr wissenschaftlichen Errungenschaften auf dem Gebiete ber Mebicin unb Chirurgie Lorb Lister führte den Vorsitz unb eine große Anzahl heroorragenber Gelehrter war zugegm. — Wirkt. Geh. Rath Professor Dr. o. ESmarch in Kiel beging am 7. d. Ml«, fein 50jührigd.N55-160Mk. 1LL(?AT^<5 R°' VW- Zur Hammstadt. "Sg Restauration Poppelsdorf. 7 Hammftratze 7. Reelle Bedienung. 9679 9786] 2-Zimmerwohnung mit Zubehör an ruhige Leute zu Vermietyen. L. Chr. Rübsamen Wwe., Lahnstr, 11. 10012] Eine Wohnung im Hinterhaus zu vermtethen.Neustadt 47. ■■Ziehung; 88. November.—■ Wohlfahrts- Ijotterie zu Zwecken der Deutschen Schutzgebiete. Allerhöchst genehmigt d. Deutschen Kolonial Gesellschaft und dem Deutschen FraoenvereU Für Krankenpflege in den Kolonien.