Sonntag den 12. Juni 18f>8 Gießener Anzeiger General-Anzeiger Anrts- uitb für feen Kreis (Sieben Gratisbeilage: Gießener Familienblätter. ] Hießen). r Vorstand. voll niPskhlr eine® vnrhlt abrth^HÖ« Jen Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den loißenden Lag erscheinenden Nummer bis Vorm. 10 Uhr. Alle Auzeigcii-VermirrlunftSftkUkn bt« In- und flu»Uw*-i nebmm Anzeigen für ben ($he6enn Lnzeiger »ttufcSfxd» vierteljährlich 2 Mark 20 Pf, monatlich 75 B', mit vringrrlovn Rcfetttfon, Expedition und Druckerei: Z4»tstr«te Nr. 7. Im Festsaal werd Giesse etz vorgefthrt — E Aasaambel ohne Gleiche; — Da sieht merr — Ehr, dem Ehr gebihrt, — Waß Dilledande erreiche — Wann se e Vorbild be- scheidentlich — die „Meininger" sich genomme. — dann schlägt net fehl ganz sicherlich, — waß zur Aufführung soll komme. — Merr gradelire em Theateroerrin, der Thalien» Kunst dhut hewe — Unn loffe newem Han» Huckebein — Deß ganze Aasaambel lewe! — Etz isses Sach vom Bub. ligum — Mit Kunstsinn net ze geize, - Sich aazegucke Hans Huckebein. — Das Stick mit so große Reize; — Damit de Saalbau geferdert werd, — Muß sich deß Spiel doch verlohne, — Unn ohne Frag werds besser besetzt, — Wät bei Keßler'sche Rezidaztone! — Slick unn noch mehr dezu, — mit sämmt ehre Herrn Brin° zibale! — Gibt daß e Gegauz unn en Naddau, — Von so viele Hundeseele — Unn grad deßhalb werd die Hunde« schau — rächt viele Besucher zehle. — Schöne, charakteristische Handschrift bleibt eine gute Empfehlung nach wie vor, aber auch Die, welche einer solchen sich nicht erfreuen, finden an btt sich immer mehr einbürgernden Schreibmaschine einen flotten Gehilfen, der ihnen behend zur Hand geht. Bisher scheiterte die Anschaffung einer Schreibmaschine meist an den hohen Kosten; seitdem aber die Bltckerrsverfer auf dem Markte rr- i m'fi eS Jedem möglich, um einen wirklich wohlfeilen Preis sich !" Befid einer in jeder Hinsicht vollkommenen Schreibmaschine zu setzen. Wer je die Vorzüge einer solchen schützen gelernt hat, wird fie ficher ungern misten. RechtSanwalt^R osenberg II. tritt dafür ein, daß die That deß Angeklagten al- Körperverletzung mittels eines gefährlichen Werkzeuge- fich darstelle. Sollten die Geschworenen aber die Frage wegen TodtschlagsversuchS bejahen, so bitte er, dem Angeklagten mildernde Umstände nicht zu versagen. Die Grschworeven bejahten nach kurzer Berathung die Frage wegen versuchten Todtschlag-, verneinten dagegen das vorltegen mildernder Umstände. DaS Urtheil lautete auf 5 Jahre Zuchthaus und Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 5 Jahren. Der Staatsanwalt hatte 6 Jahre Zuchthaus beantragt. De Spord, der is in unsere Stadt — bis uff de Hund gekomme. — E Auestellung awer, das iß e That, — De Hund zu Nutz unn Fromme! — Es gerne sich häi e Ran« dewu — die Hund, die internationale, Schwurgericht. W. Gießen, 10. Juni 1898. Schluß der Verhandlung gegen Anton Arnold Offenbach a. M. «egen TodtschlagsversuchS. Die au die Geschworenen gerichteten Schuldfragen sind gestellt auf: 1) versuchten Todtschlag- 2) das Vorhandensein mildernder Umstände; und im Fall der Verneinung der Schuld- frage 1: 3) schwere Körperverletzung. Staatsanwalt Zimmermann tritt entschieden dafür ein, daß den Angeklagten die ganze Strenge des Gesetzes treffe. Der Angeklagte habe die Tödtung de» Aussehers Moritz gewollt. Der Angeklagte mußte wiffen, welchen Erfolg sein Handeln nach fich ziehen Würde- wenn der Angegriffene nicht Geistesgegenwart ge. habt, diesen Angriff abzuwehren, und wenn d e Uniform nicht den Beamten vor der Wucht des Stoßes geschützt, würden die Geschworenen fich mit dem vollendeten Verbrechen, statt mit einem Versuch zu demselben zu beschäftigen haben. Der Staatsanwalt ist der Ansicht, daß mildernde Umstände nicht vorhanden feien- denn wenn ein Mensch, der eine schwere Strafe verbüßt, weil er bereits andere Menschen zusammengestochen und einen so schwer verletzt hat, daß der Tod gleich hinterher eintrat, im Gesängniß, in dem er diese Strafe verbüßt, die gleiche gefährliche That unternimmt, dann könne von mildernden Umständen keine Rede sein. Die Geschworenen sollten bedenken, daß oer Angeklagte ein unverbefferlicher Mefferheld sei, und demgemäß ihren Wahrspruch sollen. — Adresse für Dkpeschen: Anzeiger Kietze«. Fernsprecher Nr. 61. merr higeleucht, — kaan Mensch war ze erblicke, — De Rezidador zeigt endäuscht — De Musestadt de Ricke. — Err zog de Hut bis uff die Erd — Wäi Abschied err genomme — Gab eiligst dann die Sporn seirn Ferd — unn werrd net widderkornme! Bei Postt^uj 2 Mark 50 P», oitrteliäbrhd Rr «35 Viertes Blatt. ngsftl 5757 Vorstand. ch tot EM mV Jle aus schifferabtheilung aus mit zwei Osfizieren aufgestiegen, er erreichte 4200 Meter Höhe und beobachtete 8 Grad Kälte- er landete bei Wilsnack, 113 Kilometer westnordwestlich von Berlin. Um 9 Uhr stieg Dr. Süring, ständiger Mitarbeiter am königl. Meteorologischen Institut, im Sportpark Friedenau allein auf- er erreichte 5200 Meter Höhe und landete 4«/, Uhr Nachmittags bei Schmergow, nahe der Bahnstation Groß- Kreutz, 42 Kilometer westsüdwestlich von Berlin. Der um 12 Uhr Mittags in der Luftschifferabtheilung mit zwei Offizieren aufgestegtne Premierlieutrnant von Sigsfeld landete um 7 Uhr Abends bei Rathenow. — In Wien stiegen um 9 Uhr 15 Min. in der Jubiläums-Ausstellung Prof. Tuma und Oberlieutenant Hinterstoißer mit einem Ballon auf, und landeten um 4 Uhr 20 Minuten Nachrn. bei Bardfalu, östlich vorn Neufiedlersee. Die erreichte Höhe betrug 4500 Meter. Außer diesem Ballon stiegen noch drei mit Offizieren be- mannte BallonS, die »Hungaria", »Breitensee" und »Austria" auf. Letzterer fiel infolge eines Riffes bald nach dem Aufstieg bei den städtischen Gaswerken nieder- der Ballon »Breitensee" ist bei Preßburg ruhig gelandet. Dessau, 10. Juni. Die Prinzessin Eduard von Anhalt wurde heute Morgen von einer Prinzessin entbunden. Feuilleton. .Humoristisch Wundschau. Don Carl Geißler. De Liweralisrnus in unsere Stadt, — Schwenkt etz die Sammelungsfahne — Unn halt gesucht sich en Candidat, — Der wannelt gemäßigte Bahne. — Es sinn herzbriederlich vereint, — Die liwerale Bardeie — Unn werrn sich hinn- siro — Wäi merrsch scheint — So bahl net Widder entzweie. - De Freisinn, der war ja allerdings — Zeletzd aus de Art geschlage — Unn abgeschwenkt ze viel nach links; — Ltz thut err sich besser bedrage. — Mit Hurra! gehts zu de Irehliche Wahl, — Säi hahle zesamme wäi Eise, — So Andisemidde, wäi Christlich-sozial — Unn Rothe ehr Stärk ze beweise. — Erfreulich isses von jeder Seit, — Daß se ruhe lasse die Fehde, — Waß steckt dann aach drin in all lern Gestreit? — Es hott doch e Jedes sei Needhe! — No, wünsche merrn uffrichdig be Sieg, — Daß se die Wahl- schlacht gewinne — m.n hoffe merr, daß se net widder de Krieg — Im eigene Lager beginne! — Bekanntlich hat e jeder Soldat — viel Hunger — Unn Dorscht net minner - — Daß Beispiel erlebt merr in unsere Stadt, — Dagdäglich am Mars seine Kinner. — As Speise sinn Bohne unn Erwes belibbt, — Aach Linse siehn oft uff de Karte, — Doch daß's beim Kommiß aach Gourmaan gibbt, — Unn große, füllt kaam merr erwarde! — Bewiese iffe» uns is wahr, — Daß innre Werdhfchaft ta Giesse — En Reservist mit Haut unn Haar — E Fledder- «aus verspisse! Mahlzeit! Soldatischer Lucull! . . . — täglich eit Ausnahme deS Montags. Die Gießener MamikleuStätter Werden dem Anzeiger Wschentlich viermal beigelegt. mchst slicht. »Muftis Mäitär ohne Chw g Erwachsener frei — Eine Ausstellung für Bücherfreunde. Men schreibt auS Würzourg vom 5 d. Mls.: Die Schätze der htestgen Unk oersitatS-Bidlioihek find nunmehr, in einer stattlichen Ausstellung vereinigt, auch der AUgemeinheit zugänglich gemacht. Wo einst die Speisitifche der Jesuiten standen, im ehemaligen Refcctorium deS alten UniveisilätSgebäudes und einigen anstoßenden kleineren Räumen hat Oberbibliothekar Dr. Kerler die literarischen Kostbarkeiten der Universitätö Bibliothek zur Aufstellung gebracht. Im Hauptsaale befinden sich die ältesten Documente der Druckkunst, Tafel- drucke auf Pergament, dann Lettrrndrucke auf Pergament mit fein- colorirten Holzschnitten, darunter — unter vielen anderen Erstdrucken — ein Exemplar der ersten Ausgabe deS „Theuerdank". Ein Gleiches wurde kürzlich in London für 6000 Mk. oertauft. Hier findet sich auch die älteste Ansicht Würzburgs, ein großer Holzschnitt , in der Würzburger Chronik von Schedel. Die Wände sind mit Thesen der Universitäten Prag, Rom und Bologna geschmückt. Ferner liegt ein Prachtwerk nut colorirten Pergamenldruckcn von BecanuS aus der Rubens'schen Schule und ein Skizzenduch von Balthasar Neumann, des Erbauers her Würzburger Residenz, mit ' Entwürfen für diesen P achtbau auf. In einem anstoßenden kleinen Zimmer nimmt eine Anzahl seltener Emblattdrucke und reizender Miniaturen daS Interesse Besucher« in Anspruch. Daran schließt sich ein Zimmer mit Handschristen, darunter eine Bibel aus der Zeit der Völkerwanderung, daS Originalmanuscript der auch im — (SeAÄhnntu.rt Druck erschienenen Würzburger Chronik von Fries, die bekannte p./7r„ .« . Grabschrifl auf Walther von der Vogelweide. Hier gieren die Wände philosophische Thesen der Universität Würzvurg auf Seide ■ gedruckt auS den Jahren 1682 diS 1695. Prächtige Elfenbein« i fchnitzereien alS Schmuck von Gebetduchdrckeln und gepreßte Leder- ■ ein bände vervollständigen den Ueberblick über diefe Geschichte der ! Bücherei. Erwähnenswerth ist noch eine Serie von Buntpapieren mit Bronceaufkuuck aus dem 18. Jahrhundert, in Aug«burger und Regensburger Fabriken gefertigt, iorote ein Schrank mit Ex libris. ; In einem eigenen Zimmer sind bi< offictellen Schriften ausgestellt, welche aus Anlaß der Universttälsjubiläen in den Jahren 1682, 1782 und 1882 erschienen find. jnD- ÄW. 2}' Lechenich, °ussesühn laus» ch btfannten ®i«e . g^rion. ;chnltiieiss__ »arten lüft.«, w' colflbt und dtvech fB ;u jedtt Tagfizei!- jtmer. rue Wei*c* 3311 Nut *r|' rmania 6hrle । Du host kaan schlechte Mage — Unn kannst, ob nichdern - odder vull — Aach Schuhnägel verdrage! Deß Kunstind esse is immer wach, — Vorab bei Rezi- dazione, — Doch neulich war de Besuch sehr schwach — Bei Keßler, unn daß war net ohne! — Unn wo im Saal • London, 7. Juni. Der neue britische Kreuzer »Terrible", der in der vorigen Woche mit dem ersten Lord der Admiralität, Goschen, an Bord nach Gibraltar segelte, hat diese seine Probefahrt nicht bestanden. Da» Schiff sollte ans der Hinfahrt 10000 Pferdekräfte und ouf der Rückfahrt 15000 entwickeln, d. h. zuerst 17 und darauf 20 Knoten in der Stunde zntücklegen. Auf der Reise nach Gibraltar erreichte es aber nur eine Fahrgeschwindigkeit von 16 7 Knoten und auf der Rückreise gar nur 15 Knoten. Die Maschinen des »Terrible" sollen eigentlich 25000 Pferdekräfte befitzen, d. h. 22,5 Knoten tu der Stunde erzielen. Die Angelegenheit wird ohne Zweifel nächster Tage im Parlament zur Sprache kommen und man ist gespannt auf bie Erklärung Goschen», we»halb der »Terrible" auf der Rückreise so wenig leistete. * Eine vielsprachige Schule. In keiner Schule der Welt dürften wohl so viel verschiedene Sprachen gesprochen werden, wie in der »deut'chen Schule" zu Kairo. Nach dem offictellen Bericht Über da» letzte Schuljahr wurden von den 108 Kindern, welche da» Institut besuchten, folgende Sprachen mit Leichtigkeit verstanden und gesprochen: arabisch von 91, französisch von 7, deutsch von 54, englisch von 27, italienisch von 16, griechisch von 4. Von den Kindern waren 65 Knaben und 43 Mädchen. Nach der Nationalität vertheilen fich die Kinder wie folgt: 29 deutsch, 20 österreichisch, 12 englisch, 11 italienisch, 10 schweizerisch, 6 frarzöstsch, 6 egyptisch, 5 amerikanisch, 3 griechisch, 3 türkisch, 2 armenisch, 1 belgisch. Dem Glaubensbekenntniß nach waren: 59 evangelisch, 23 katholisch, 12 israelitisch, 9 mohammedanisch, 5 griechisch- orthodox. Literatur und Aunft. Amtlicher Theil. Gefunden: 1 Geldstück, Briefmarken, 1 Brosche, 1 Paar Handschuhe, 1 Regenschirm, 1 Filzhut, 1 Kinderschuh, 1 Strumpf, 1 Netzjacke und 1 Schutzblech von einem Fahrrad. Gießen, den 11. Juni 1898. Großherzogliche» Polizeiamt Gießen, v. Bechtold. Deutsches Reich. Berlin, 10. Juni. Am 15. ds». Mts., dem Todes- tage Kaiser Friedrich», wird in der Friedenskirche zu Pot-dam eine Gedächtnißfeier stattstaden, zu welcher außer dem Osfiziercsrp» von Pot»dam auch das ganze OffiziercorpS der sogenannten Kaiser - Brigade bepfohlen worden ist. Zu der Gedächtnißfeier ist außerdem noch Einladung an Personen ergangen, die Kaiser Friedrich nahe- gestanden haben. Berlin, 10. Juni. Der »Reichsanzeiger" veröffentlicht die Ertheilung der vom Bezirks - Präsidenten Freiherrn von Freyberg'Eisenberg in Straßburg nachgesuchten Entlassung auS den Diensten des ReichslandeS unter Der- lrihung des Eharaeiers als Wirklicher Geheimer Ober- Regieruugsrath mit dem Range der Räthe 1. Klaffe- ferner die Ernennung des Bezirkspräfidenten Halm zum Bezirks- prästdenten für den Bezirk Uater-Elsaß und diejenige deS Legationsrathes Prinzen Alexander zu Hohenlohe- Schillingsfürst in Berlin znm Bezirks-Präsidenten für den Bezirk Ober-Elsaß. Berlin, 10. Juni. Dem »Loeal-Anzeiger" wird aus Ktau-Tschau gemeldet, Prinz Heinrich ist von seinem fünftägigen Ausflug in da» Innere de» deutschen Schutzgebiete» wieder nach Tsingtau zurückgekehrt. Berlin, 10. Juni. In Dentsch-SÜdwest-Afrika ist wieder ein Mitglied der deutschen Schutztruppe ermordet worden. Der im Frühjahre 1896 zur Schutztruppe Über- getretene Sohn de» in Podanin in der Provinz Posen an- lässigen Besitzers Kurzweg wurde bei Gelegenheit eine» Viehtransportes Überfallen und durch drei Schüsse schwer verwundet. Kurzweg ist bald darauf seinen Wunden erlegen. — Bon den internationalen Ballonfahrten am 8. d. M. ist bisher Folgendes bekannt geworden: Der vom Sportpark in Friedenau Morgens 2 Uhr 38 Min. allein aufgestiegene bekannte Meteorologe Berson erreichte 5500 Mtr. Höhe und landete, nachdem der Ballon mehrfache Richtungs- Veränderungen erfahren hatte, um 4* 1/, Uhr bet Hagenow in Mecklenburg, 160 Kilometer westnordwestlich von Berlin- um 6 Uhr Morgens war der Hauptmann Groß von der Luft- Der Vereins-Vorstand 5401 pfortstraße 10. des Spar mehr 5517 preisen Kreuzplatz 6 5915 5483 billig abzugeben Herrn. Hess, Sich» 5702 soll nächsten Freitag den Visitkarten 5928 u. Stückzinsen Gerichtrkosten 91.11 2449.10 Zinsenreste Ausstehende Mobilien »4C. 6893.85 98332.71 71254.55 14111.05 6197.— 5496.71 93.14 170 — v4L Sy 8719.65 6110.33 185178.82 5764] Ein Gartenarbeiter, welcher auck Hausarbeit übernehmen würde, sucht dauernde Stellung. Zu erfragen bei Karl Berger, Grünbergerstr. 17. d. Mts., Mittags 1 Uhr, an den Höchstbietenden vergeben werden. Reflectanten wollen ihre Offerte bi» dahin an die unterzeichnete Großh. Bürgermeisterei da selbst einreichen. Großen-Buseck, am 11. Juni 1898. Grohh. Bürgermeisterei Großen-Buseck Passiva. Geschäftsguthaben Reservefonds Kapitaleinlagen Rückständige Güterkauf. gelber Reingewinn für 1897 Äctiva Kaffenvorrath Vorschüffe Hypotheken Kaufschillinge Werthpapiere Louis Frohnhäuser Mäusburg 7. Bekanntmachung. -M M Freitag den 17. Juni, SBonnittags ll 1 ' ' ___ des Vereins für Züchtung und Veredelung der BogelsbergerRindviey. raste zu Gießen auf Lonys Bierkeller stattnnden. 7™ Tagesordnung: 1) Antrag des Borstandes aus Annahme der vom land wirthschaftlichen Vereine der Provinz Qberhessen für die Vlehzucktvereine gegebenen Satzungen vorbehaltlich des Fortbestehens der hierdurch. nuht. berührten Bestimmungen des dermalen bestehenden Statuts; 2) Rechenschaftsbericht, 3) Neuwahl des Die Rechnung liegt acht Tage lang zur Einsicht der Genoffen bei Rechner Wilhelm Schwalb II. offen. Daubringen, den 10. Juni 1898. 5908 Der Rechner: Schwalb II. _________Der Controleur: Weimer. Singer Nähmaschinen sind mustergültig in Conftruction und Ausführung. Singer Nähmaschinen find unentbehrlich für Hausgebrauch und Industrie. Singer Nähmaschinen sind in allen Fabrik-betrieben die meist verbreitetsten. Singer Nähmaschinen sind unerreicht in Leistungsfähigkeit und Dauer. Singet Nähmaschinen sind für die moderne Kunststickerei die geeignetsten. Kostenfreie Unterrichtscurfe, auch in der Modernen Kunststickerei. Die Nähmaschinen der Singer Co. werden in mehr al« 400 Sorten von Special- Maschinen für alle Fabrikationszweige geliefert und sind nur in unseren eigenen Geschäften erhältlich. $906 Singer Ko. M.-Kes. Giessen, Bahnhofstr. 214. ttebacticn: L. Burkhardt. — Druck und Verlag der «rühl'ichen Universität». Brich- und Gteinbrutferti (Pietsch Erben) in Gießen. Summe: 202549.01 Ende 1896 . 164 »ordnung: 1) Prüfung der Rechnung pro 1897. 2) Sonstige Vereinsangelegenheiten. Der Director: Wilhelm Albach. Bilanz . u. Vorfchrrsivereius, e. G. m. u. H., zu Taubringen, am 31. Deeember 1897: Hck-li.HmseWge Hleueste amerik. Gramähmsihikkn Kandschlepprechen, Pftrbertdjtn, Heuwender, sowie alle anderen landwlrthschaft- lichen Geräthe empfiehlt zu Fabrik- Wester Kahrunterricht am hiestgen Wtatze Zubehörteile in grosier Auswahl. Einladung. Die Mitglieder des Spar- und VorfchusivereiuS, e. G. m. u. H., zu Daubriugeu werden hiermit auf Tonntag den 19. b. M., Nachmittags 3 Uhr, zu einer Henerakversammkung bei Gastwirth Albach freundlichst eingeladen. „ Unter Butterabschlag empfiehlt Herr Hch. Arnold II., hier, die Gudensberger Süß- Rahmbutter al» die beste am hiesigen Platze; wir betrachten die« al» eine große Ueberhebnng, verzichten aber auf weitere Au«laffungen )(trüber in der Ueberzeugung, daß die verehrt. Kunden am besten wiffen, wo wirklich täglich feinste Süßrahmbutter eintrifft und am vorzüglichsten zu haben ist, da« ist bei 6893 H. E. Jughardt, Markt 15. 5726] Mädchen, welche gut bürgerlich kochen, können gegen hohen Lohn für hierher gute Stellen bekommen. Eintritt alsbald. ___________Frau Müller. 5798] Mädchen tagsüber gesucht __Bergstraße 17. Restaurationstöchinnen Lohn 30 bis 90 Mk., Stützen oder Zimmer, mädcken für Hotel und Restaurants sofort und später gesucht. Placirungsbureau von C. StiaSnh in Coblenz, Korn- tflT* Hau» -WI 5880 mit Laden, in guter Geschäftslage, ver- hältnisiehalber zu verkaufen. Näheres bei O. Scheel, Bahnhofstr. 50 (Laden). Zn verkaufen: An neu eröffneter Straße in Giessen ein großes Anwesen: Vorderhaus, Hintergebäude mit Stallungen und mehreren schönen Bauplätzen, sofort unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. Gleich günstige Gelegenheit für Oeconomen und Bauunternehmer. Nähere« unter V. W. durch Haasen- stein # Vogler, Aet. Gef., ©iejtm_______________5794 5924] Ein an der Krofdorferstraße gelegener, 5957 Qu-Mtr. haltender Acker, zur Backsteinfabrikation geeignet, ist unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. Carl Schwan »en. Tüchtige AnßrMerglWkli werden gegen guten Verdienst gesucht von Minerva-Hütte, A. Grimmel u. Comp., landw. Maschinenfabrik und Eisengießerei, Haiger (Hesien-Nasiau). Schriftliche Angebote erbeten. 5899 5897] Lehrling gesucht. C. Mohrmann, Hofschmied und Wagen« bauer, Darmstadt.__________ Summe: 202549.01 Der Mitgliederstand betrug Abgang in 1897 . . . Zugang in 1897 . . . Daher Stand Ende 1897 tzin Iakrstuht, gebraucht und gur erhalten, wird zu kaufen gesucht. Adressen bitte an die Expedition dieses Blattes unter Nr. 5855.__ Starke», alte» pllkMaiic-Mrrad zu kaufen gesucht. 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Mts. an zur Einsicht offen und können letztere, mit Vordruck zu dem b züglichen Angebots-Vermerk versehen, daselbst zum Selbstkostenoreis in Empfang genommen werd n. Angebote sind bis zum 25. Ju«i l. IS, Vormittags 10 Uhr, versiegelt und mit entsprechender Aufschrift portofrei an uns abzugeben. ZuschlagSsrist 4 Wochen. Gießen, den 10. Juni 1898. Großherzoqliche» Hochbauamt. Reulina. 5920 Vergebung von Bauarbeiten. Die zur Umdeckung eine» Theil« der Schieferbedachung aus dem Provinzial - Arresthause zu Gießen nöthigen Dachdecker- und Spengler- arbeiten werden hierdurch unter Hinweis aus den Mm fterialerlaß vom 16. Juni 1893 zur Vergebung auf dem Submissionswege aus. geschrieben. Die Ausführungsbedingungen und Arbeitsbeschreibungen liegen in unserem Amtslocal vom 13. l. Mts. an zur! Einsicht offen, und können letztere, mit Vordruck zu dem bezüglichen Angebots-Vermerk versehen, daselbst zum Se bstkostenpreis in Empfang genommen werden. Angebote sind bis zum 25. Juni l. IS., Vormittags 10 Uhr, versiegelt und mit e tsprechender Aufschrift portofrei an uns abzugeben. ZuschlagSsrist eine Woche. Gießen, den 10. Juni 1898. Großherzogliches Hochbauamt Neuling.______5919 Die Lieferung von ca. 8500 Centner I Kartoffeln für die drei Bataillone des I Infanterie-Regiments „Kaiser Wilhelm" I (Nr. 116) soll vom 1. November 1898 ab I auf ein Jahr vergeben werden. Angebote mit Preisangabe sind bis I tum 15. d. MtS. dem unterzeichneten Bataillon unter Couvert-Aufschrift „Kartoffellieferung" einzureichen. 5909 1. Bataillon Infanterie-Regiments „Kaffer Wilhelm" (Nr. 116). 5898j Für die Betriebs- Ausrüstung nuferer TtatiouS- und Warteräume mit Tische», I Stühlen re. werden Offerten mit kürzester Lieferfrist erbeten von der Heneralunternehmung der Niebertyalvahn, Kietzen, Steinstraße 19. Submission aus Grassamen. Der Grassamen au- den Waldungen der Gemeinde Großen-Buseck Mein Ausverkauf in Hkas-, Korzellan- und Kpielwaareu bauert uur noch bis 15. Juni. 5900] Fast neuer Klndersitzwagen zu verkaufen._______Riegelpfad 35, II. 5787] Ein gut erhaltener Porzellan» ofen billig abzugeben. _________Grünbergerftraße 21. 5652] Zwei größere und ein kleinerer Küchenheerd, in gutem Zustande,sowieeine rechtsgewundene Treppe von 16 Stufen abzugeben. ____________Bahnhofstraße 27, I. Gebrauchte eiserne Nähren und Eisendraht HeuglllS - DerßeigerMg in der GraSilheu Oberförstern Arnsburg. Freitag den 17. Juni wird das HeugraS der in der Gemarkung! Arnsburg und Kolnhausen gelegenen Wiesen (Gottesackerthal, Petersee, Vierzig Morgen, Langerzuq rc.) ver- steigert. Beginn 9 Uhr Vormittags im Gottesackerthal. gegen W/t llhrl bei Kolnhäus r Hof. Näbere Auskunft ertbeilt Forstwart Melchior zu Arnsburg. Aus dem Feldbeimer Wald werden 160 rm Eichen-Schälreiser durch die Unterzeichnete und durch Förster jSame» zu Langsdorf au» der Hand abgegeben. 5918 Arulbura, den 10. Juni 1898. Gräfliche Oberförsterei. | Bullen-Nerkauf. Nächsten Freitag, beu 17. b. Mts., Mittags 1 Uhr, werden je ein sehr fetter Vogelsberger und Simmenthaler Aaselochs auf dem Gemeinde-Faselhof zu Großen-Buseck meistbietend versteigert. Großen-Buseck, am 11. Juni 1898. Großh. Bürgermeisterei Großen-Buseck Meyer. 5929 M. Hofentlul, «^ieöigstraße 13. üCfi ^,,,§lSiitr 21 A« wird hierin dir mH j 6 dei ■ bit Naturalleismnge tnwi leiten Durchsq schlag, von Fünf für den Lieferung^ Hafer M 21,0 Hießen, den Srohhe Bor Vir find m 6 Weihung aber btn A tagt btiogtn fcQ. 5 Kortta, daß bit Ä rührige ist, baß nu Agitation betrieben daß bei Jntertffe, saswensthunz bei I loibcrl lebhaftes i log. Drbnungtparte Wann für Mann auf wenig fruchtbar rlhche Agitation bt Ile iafizkeit, mit i Sietguug betreibt, der Thatsache lieg« litzm Lahlkttisen bi haben, mag auch de Re koch später in b hu Partei bie me listigen Rrelfe unset auf ihren wahren ! 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