[erein. ‘"«ert as ^tamenta für anv «ch »icrmal btigdteL Gießener Anzeiger fr €>M» tret« 3 2K4«fflre»e Ar. 7. Gratisbeilage: Gießener Familienblätter. \ Ärd" * ÄÄT' SSSSMWMWMMWMWWWM>WMW——WMWM»MSMSSSSSWSMSM»WSW^SSSSWSSSSSM Anrttichcr Ttzrtt. Die nachstehende BifanmmacMung bringen wir wieder- holt zur oQgtmetnea »cnntnl§. Gießen, den 8. December 1898. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Muhl. Bekanntmachung, betr.: Sonntagsruhe tm Handelsgewerbe. Für die Deta l Geschälte de« Handelsgewerbes io der S'odt Gießen werden io Zukunft, außer deo schon bisher für die drei Sonntage vor Weihnachten freigrgebeoen Stunden Bon 11 USt vormittags bi« 7 Uhr Abends, für dem letzten Sonntag vor Weihnachten auch noch die «eiteren Stunden von 7 bis 9 Uhr al« Beschäftigung«- unb ver- lanfszeit freigegebeo. Gießen, den 7. December 1897. Großherzogliche« Polizeiamt Gießen. «ez.: v. Bechtold. Oefnudeu: 4 Portemonnaie« mit Inhalt, 1 Thermometer, 1 Mavschrttevkoops, 1 Lorgnette, 1 Taschenmesser, 1 Senkel, 1 Gummischuh, 1 Taichrntuch, 1 Halstuch, 1 Paar Handschuhe, 1 Eapes, 1 Moolchetteokoopf und 1 Holzschlägel. Gießen, den 10 D'Cfmbrr 1898 Grobherzogliche« Polizeiamt Gieße». Wudl. 751' ' 1 !■—■,. . --------- Ausland. Budapest, 9. Dlcembrr. Da« Abgeordoetenhau« iß heute überaus stark besetzt. Es herrscht erregte Stimmung, da verlautet, daß mehrere Abgeordnete ihre Unterschrift unter drr lex Tisza zurückgezogen haben. Nachdem der Vice- p ostdeul einen Brief de« früheren Plästdenten Szilazht ver- üfen, worin dieser m'ttheilr, daß er auf seiner Demiifion besteht, halten die Abgeordneten Aponhi und Kofluth Im Warnen ihrer Parteigenossen längere Reken, worin' fie ihr Bedauern über die Demission aussprecheu. Die Sitzung wurde Libann auf morgen veriagt wir der Tagesordnung: Neuwahl bis Präsidenten. MaUand, 9. December. Auf dem Somosee ist gestern Abend bet dichtem Nebel ein mit Passagieren besetzter Dampfer auf eine Sandbank gestoßen. Die Pastagiere wurden gerettet. Paris, 9 December. Nachdem der Eassotionshof gestern seinen Beschluß in der Piequart-Augelegenheit ver- k rodet batte, begab sich Ladort mit setnrm Secrerär nach dem Velänguiß, nm Pirq:art davon zu benachrichtigen. Picquarr war sehr erfreut und dankte seinem verthribtger aus« Herz, liitzste Man glaubt, daß bal Kriegsgericht über Picquart ent nächsten Monrag zusommeotrerrn, den Beschluß des laflatioosboses zur Srnniniß nehmen unb sich dann auf un- ^ft'mmre Zett vertagen werde. Eingeweihte Kreise wollen w.ffeu, daß Picq .an in den nächsten Tagen in Fretheü gesetzt «erden solle. Pari«, 9. December. Gestern Abend fand unter dem Vorsitz drs Leiters des Pasteul'scheo Instituts, Vnelaux, ene Versammlung statt, welche Picqvart zum Ehren- Prändeuien wählte und eine Resolution aunahm, in welcher iit Abschaffung des Kriegsgerichte« gefordert wird, Es werden »wfass'nde Vorsichtsmaßregeln getroffen, um Gegeudrmonstra tfonen und Tumulte zu verhindern. Leudon, 9. December. Lhamberlain verbreitete sich ir, seiner gestrigen Rtde in Wakefield in ausführlicher Weise Bitt die allgemeine politische Lage und bemerkte bezüglich der Klage über die Allianz, e« sei müßig, wenn gewisse deutsche Kreunde ton einer Allianz sprachen, wo der vonhetl gänzlich ars einer Seite sei. England verlange nicht, daß Andere je tue Kastanien an« dem Fener holen, wolle ober ebeusoweuig ffr Andere die Kastanien au« dem Fener holen. Da« Deutschland betreffe, habe England mittelst eine« freundschaft. sich en und rvhtgen Gedanken. Austansche« sestgestellt, daß e« se,r wichtige Fragen gebe, welche die deutschen ebenso wie dis kuzlischen Jutereffen berühren. Die englischen und sie tratschen Ivtrrestev seien in keine« Th eile bet Urbe in ernstlichem Widerstreit, und e« sei zu hoffen, daß in Zakuuft im englische und der deutsche Einfluß gemeinsam i» Jatereffe Iti Friedens und des Freihandel« «rrde angewandt werden fßaneu. Gr behauptete, daß sie Uoteute mit Deutschlaad eia nicht geringer Erfolg der Regierung sei. Madrid, 9. December. Die Meldungen, daß Verhandlungen über den verkauf der eanartscheu Jnlelu an deu Lougostoat etngele'tet seien, werden offieiell dementirt. Bsleacia, 9 December. Deutschland und Italien errichten nunmehr in Ueskaeb Eansula'e. CecaUs **> proHniitflM, Aietzen, 10. T^zcrmber 1898. — Aas dem Sroßh. Ministerin«. Durch »r chließung Großherzoglicheu Mtarperums de» Javern vom 28. November ist bet Großh Rigtcruugsafftffor Matthias in Alzey mit der Authiifeleistuvg bei dem Seeretariat Grobherzogliche» Miotsteriums de« Javern beauftragt worden. •• Ernannt ward » die Regterungsbausührer Ludwig Hammel aus Darmnadr, Walther Knapp an« Stuttgart, Earl Krauß au« Wörrstadt, Paul Rubo au« Land«- berg a. d W., Gerhard Plage au« Darmstadt, Albert Plitt out Biedenkopf, Gustav Plock au« Bad Salzhausen unb Pani Rorhamel aus Rrumünster ia Holstein zn Reglsrungsbaumeistrru. — Knnsttzeret». Wie an« de« Jvserateutheil erfichtlich, findet grgeuwärng m der Gemäldeausstellung tm Thurmhau» am Braud ein Wechsel der Gemälde statt. Gleichzeitig sei erwähnt, daß em solcher nunmehr wieder regelmäßig erfolgen wird, was in letzter Zeit «egen der Ausstellung der freien V«reiuiguvg Darmstädter Künstler zu Darmstadt leider nicht möglich «ar. P. Eta ttheater. Durch verschiedene Fingerzeige der Direclton und Vorbespr chungen in diesem Blatte war die Erwartung, Felix Philippi« jüngstes Schauspiel ^Da« Erbe" zu scheu, tn den letzten Tagen recht rege geworden. Mit Freuden können wir seststcllen, daß der Spannung durch die gestrige Ausführung keine Enttäuschung bereitet worden ist. Denn das Stück selbst wird wohl Niemand gleichgültig lasten, mag auch, wie schon an anderer Stelle erwähnt, manches ouszusetzen sein, und einen ganz besonderen Ro Centner erzielt- schon im letzten Jahre haben viele Pflaozer twm Tabaksbau Abstand genommen. Während Jahre 1897 noch 800 Morgen gebaut wurden, waren el 1898 nur noch 300 Morgen, ob aber im Jahre 1899 diese 300 Morgen wieder bestellt werden, ist sehr fraglich, da die Pfirnzer in Folge der M ßernten, hohen Steuern und den heradgedrückten Tabakpreisen total verstimmt find. Mainz, 3. Dtcrmber. Soeben ist der Rechenfchaftl- Bericht oer städtischen Verwaltung für dal Rech- uungljahr 1897/98 tm Druck ferliggestellt worden. Daraus ist zu ersehen, daß sich die Emvahmen auf 6071227,33 Mk., die Aulgaben auf 5865667,35 Mk. belaufen haben, mithin fich ein Reinüberschuß von 215 559,98 Mk. ergeben hat. Xms bew V&* Me Litt. Vor 115 Jahren, am 11. December 1783, wurde in Tilsit der Dichter Max von Schenkendorf geboren. Er nimmt unter den Sängern der Befreiungskriege eine rühmliche Stelle ein und war begeistert für des deutschen Volkes Vergangenheit und Zukunft. Zu seinen schönsten Liedern gehört das Landsturmlted. Der Dichter starb am Tage der Wiederkehr seines Geburtstages, am 11. December 1817 in Coblenz. Vor 28 Jahren, am 12. December 1870, ergab fich die Festung Pfalz bürg in Lothringen den deutschen Truppen. Die Stadt selbst ging in einem elenden Zustande in die Hände der Deutschen über, denn viele Häuser waren Schutt- und Brandstätten, und ein großer Theil der Einwohner war von Armuth und Krankheit heimgesucht. Schwurgericht. W. Gießen, 9. December 1898. Schluß der Verhandlung gegen den 36 Jahre alten ver- heiratheteu Maurer Lout! Schwing, gegen den 35 Jahre alten Maurer Hetnrich Philipp Momberger und gegen den 34 Jahre alten Arbeiter Georg Knapp, sämmtlich aul Kohden. Die Anklage ist auf Meineid bezw. Anstiftung zu diesem Verbrechen gerichtet. W Der Angeklagte Hornberger erklärt, dem Rtchter gesagt zu haben, er sei verschwägert mit Knapp. Trotzdem sei er nicht darauf hingewie'en worden, er könne sein Zrugniß verweigern, er sei auch vereidetwordeu. Er will an dem Tage, wo die Währum von seinem Schwager geschlagen sein soll, nicht gesehen hoben, daß biejei die Sandkaute verlassen, er will auch kein Gewimmer gehört haben. Richtig sei, daß er erfahren, daß die Währum von seinem Schwager Knapp geschlagen wurde, und daß er und seine Mitangeklagten überein gekommen seien, es solle nicht! rau! kommen. Schwing habe den ersten AnlaF dazu gegeben, und habe dieser und er vereinbart, zusammen zu halten, damit nicht! rau! komme. Knapp war bei der bezüglichen Vereinbarung dabei und war damit zufrieden, ob derselbe ihn etwa zu der Vereinbarung ermuntert oder veranlaßt, kann Momberger nicht sagen. E! ist öfter über die Sache gesprochen worden, und hat Schwing besonders Jedem, der in die Grube kam, erzählt, es sei nicht wahr, wenn die Währum behauptet, er könne, wenn die Sache vor Gericht komme, da! Gegentheil beschwören. ES sei keines Falles vereinbart worden, wa! man eveutl. bei Vernehmungen aulsagen wolle. Die erste Vernehmung fand vor dem Bürgermeister in Kohden statt. Schwing wurde zuerst vernommen, und machte sein Protokoll, dies wurde ihm vom Bürgermeister vorgelesen und von ihm genehmigt. Der Amtsrichter Earl Römheld, der s. Zt. die Verhandlungen gegen Knapp all Borfitzender vor dem Schöffengericht geleitet, erklärt, er glaube, den Momberger gefragt zu haben, wie er alle Zeugen frage, ob er mit dem Angeklagten verwandt sei- hätte dieser erklärt, verschwägert mit Knapp zu sein, dann hätte er denselben unvereidet vernommen. Die Zeugen find damals vor Meineid verwarnt, in der elften Verhandlung find beide Angeklagte Momberger und Schwing auch vereidet wordeu, während in den weiteren Terminen diese fich auf den früher geleisteten E d bezogen. AufBefragen erklärte Herr Amtsrichter Rö mH eld, el könne ja möglich sein, daß Momberger! Angabe, er sei der Schwager Knapps, von ihm übnhört worden, doch glaube er dies nicht. Nach dem Protokoll über jene Verhandlung vor dem Schöffengericht Nidda kann Momberger sein verwandtschaftliches verhältnih zu dem damaligen Angeklagten Knapp nicht angegeben haben. Die ProtäEollführer an! den drei Sitzungen bestätigen den Inhalt der Protokolle über die bett. Verhandlungen, darin ist allerdings von einem verwandtschaftlichen Berhältniß Momberger! zu dem Knapp keine Rede. Die Wtttwe Juliane Währum von Ober-Widderl- heim schildert, wie fie von Knapp mit dem Schippenstiel so mißhandelt worden, daß dieser davon gesprungen war. Als fie mit dem Gärtner Möser au! der Grube kam, standen auch die Frauen Rad und Blum dort. Die Zeugin bemerkt, sie habe den Vorgang in Nidda vor Gericht erzählt und beschworen und daraufhin habe man fie tnl Gefängniß gesetzt. Nach Vernehmung weiterer Zeugen läßt RechtSanwalt vr. Jung durch den Borfitzenden constatiren, daß sein Client, der Angeklagte Knopp, in dem Verfahren vor dem Niddaer Schöffengericht weiter Nicht! gethan hc-t, wie in Abrede gestellt, daß er die Wittwe Währum geschlagen habe. Die au die Geschworenen gerichteten Schuldstagen lauten: Wegen bei Angeklagten Schwing auf Meineid in drei Fällen und ob eventuell die Gtrafthatrn ein fortgesetztes Verbrechen darsttllen- wegen de! Angeklagten Momberger werden erstens dieselben Frag n wie im Fall Schwing an die Jury gestellt, und ferner die Mtlderunglfrage: Hat Momberger zu Gunsten einer Person feine vorsätzlich falsche Aussage erstattet, rück- sichtlich deren er die Aussage verweigern konnte, ohne vorher Über diese! Recht belehrt zu sein? Hat Momberger den Schwing zum Meineid angestiftet oder liegt nur Beihülfe zu dem verbrechen, welche! Schwing begangen, vor. Wegen de! Angtklagen Knapp lauten die Schuldfragen auf Anstiftung znm Meineid oder eventuell auf Beihülfe -n dem Verbrechen del Schwing. Die Jury hat fich im Einzelnen mit der Beantwortung von 15 Fragen zu beschäftigen. Der Vertreter der Staatlbehörde, GerichtSaffeffor Dr. Bopp plaidirte gegen Schwing und Momberger auf Schuldig bei verbrechen! bei vorsätzlich begangenen falschen Eibe!. Betreff! bei Angeklagten Momberger bitte er die Geschworenen auch die Milderungsfrage, daß jener wegen der Verweigerung setner Aussage gegen seinen Schwager Knapp nicht belehrt sei, ebenfall! zu bejahen. I Justizrath Batst erklärte, er bitte wegen seine! Clienten ganz de« Anträge de! Staatlauwalt! gemäß die Schuldfrage zu bejahen. Rechtsanwalt Rosenberg, der vertheidiger bei Momberger, plaidirt für diesen Angeklagten wegen eine! N cht- schuldig betreff! der Anstiftung, sowie auch betreff! der Bei« Hilfe zu dem von Schwing geleisteten Meineid. Rechtlanwalt Dr. Jung legt in einstündiger Rede bra Geschworenen dar, daß der Angeklagte Knapp, der feige Schuld entschieden bestreitet, und auch von Anfang an in ollen Protokollen bestritten hat, freizusprechen sei, der Anstiftung bei Meineid! wegen sowohl, wie auch der Beihilfe zu diese« verbrechen. Nach erfolgter Rechtlbelehrnng ziehen fich die Geschworenen zu einer */, stündigen Berathung zurück, worauf deren Obmann Psstsecretät Meyer-Gießen den Wahrspruch wie folgt verkündet: Der Angeklagte Schwing ist schuldig de! Meineidei. Der Angeklagte Momberger ist schuldig bei Meineide! unter Bejahung der gestellten Mtlderunglfrage und schuldig der Beihilfe zu dem vom Angeklagten Schwing begangenen Verbrechen. Der Angeklagte Knapp ist ebenfalls schuldig der Beihilfe bei vom Angeklagten Schwing begangene» Verbrechens. Da! Gericht erläßt Urtheil, daß Schwing und Mo«, beiger zu je 2 Jahren Zuchthaus zu verurtheilen seien unb den Ersteren noch die vom Ankläger beantragte Nebenstrafe unb die dauernde Aberkennung der Eibelfähigkeit zu, treffen hat. Der Angeklagte Knapp wird zu einem Jahre 3 Monate» Gefängniß vernrthetlt. Eingesandt. Stelle«, den 10. December 1898. Eine gestrige Annonce im „Gießener Anzeiger" macht auf die schlechte Passage auf dem Wege nach Heuchelheim aufmerksam. — Mit Recht wendet sich der Einsender „Ein Menschenfreund" an die Stadtvertretung und bittet um Abhilfe. — Diesen Herbst wurde die Wafferleitung bis zum Feldschlößchen gelegt, warum hat die Direction des Gas- und Wafferwerks nicht gleich 2 bis 3 GaSlate»nen anbringen lasten? Es ist dringend nothwendtg, daß in Anbetracht des starken Verkehrs und der Bteberthalbahn baldigst Abhilfe geschafft wird sowohl im Beleuchtungsfache al« auch durch Best-.rung bei WegeS. Warum werden in anderen Stadttheilen Trottoirs angelegt und im westlichen Viertel so wenig für Verbefferung der alten Wege gethan? Betrachtet man die Mardurgerstraße mit dem Viertel über der Lahnbrücke. O, welcher Unterschied, trotz gleicher Belastung im städttschm Haushalt. ein täglicher Passant ver Rovheimer Straße. Brodpreife vom 11. bis 25. December 1898. Der hiesigen Bäcker. 1 Kg. (2 Pfd.) Tafelbrod......28 Pfg. 2 Kg. (4 Pfd.) Tafelbrod......56 , 1 Kg. (2 Pfd.) Weißbrod......26 , 2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod......52 . 1 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrot»......24 r 2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrot».....48 , 2 „ (4 „ ) „ in der Köln. Consnm-Anstalt 39 „ 3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrot»......72 , Der anlwärtigen Bäcker. 1 Kg. (2 Pfd.) Weißbrod bei L. Stetnmüller, Gr.-Linden 24 Pfg. L. Schmidt, Gr.-Lindm 24 , W. Weitzel von Lang-Göns 24 „ W. Fabel von Wteseck 24 „ E. Post von Wtefeck 26 „ 2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod bei Joh. Kd. Velte v.Ktrchgöns 46 , L. Schmidt (Großen-Linden) 48 „ L. Stetnmüller, Gr.-Ldtden 48 , W. Weitzel von Lang-Göns 48 „ Wtlh. Fabel von Wteseck 48 , E. Post von Wtefeck 52 , 1 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrot» beiW. Stetnmüller, Lang-GönS 22 , L. Schmidt, Großen-Linden 22 , W. Weitzel von Lang-GönS 22 , 2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrod bei Joh. Kd. Veste v. Kirch-Göns 42 „ W. Stetnmüller in Langgöns 44 , L. Schmidt Gr.-Linden 44 „ W. Weitzel v. Lang-Göns 44 „ L. Stetnmüller, Gr.-Linden 44 , C. Post von Wteseck 46 , G. Jacoby v. Alten-Buseck 46 „ 8 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod bei WLH. Fabel von Wteseck 66 , G. Jacoby v. Altm-Buseck 69 „ C. Post von Wteseck 70 , Ernst Christ von Wteseck 70 „ Der vrovverkänser. Bet den hiesigen Brodverkäufern bestehen dteselbm Preise wie bei den hiesigm Bäckern. Gießen, den 10. December 1898. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Muhl. verkehr, Land, nnd Volk»»irth1chaft. Gietzen, 10. December. Marktbericht. Auf dem heutige« Wochenmarkt kosteten: Butter per Pfd. Jt 1.00—1.10, Hühnerei« per St. 7—10 2 St. 00—00 H, Enteneier 2 St. 00—00 H. Gänse« eier per St. 11—18 Käse 1 St. 5—8 Käsematte per St. 8 4 Erbsen per Liter 20 Linsen per Liter 30 Tauben per Pa« JL 0.00—0.60, Hühner per St. X 1.00—1.20, Hahnen per Stült X 0.90—1.40, Enten per St. X 1.80—2.50, Gänse per Pfrnü X 0.44—0.58, Ocksenfleisch per Pfd. 68—74 Kuh. und Rindfleiss per Pfd. 46—58 Schweinefleisch per Pfd. 68—76 H, Schwein» fleisch, gesalzen, per Pfd. 80 H, Kalbfleisch per Pfd. 60—00 A. Hammelfleisch per Pfd. 50—66 H, Kartoffeln per 100 Kilo 6.00 W 6.50 X, Weißkraut per St. 10—20, Zwiebeln per Ctr. X 5.00—5.50, Milch per Liter 16 Dauer der Marktzeit von 8 Uhr Morgen! bi! 2 Uhr Nack mittags. Während der ersten 3 Stunden der Marktzeit darf ia Umherziehen nicht feilgeboten werden. 1500 Epileptische und eine fast ebenso große Zahl anderer Wethnachtsgäste aller AN — Geisteskranke, Krüppel, Waisen, Heimathlose — in der Zion^ gemeinde bei Bielefeld hoffen in diesem Jahre abermals, eine Gabe der Liebe unter ihrem Weihnachtsbaume zu finden, und ein großem TheU hat Niemand auf Erden, der ihrer in Weihnachten flcbemU wenn es nicht Freunde sind, die für diese Armen und Kleinen gern Herz und Hand zu Weihnachten aufthun. Für jede kleinste Gabe wttd von Herzm dankbar sein Bethel b. Bielefeld, Advent 1898. U. v. Bodelschwingh, Pastor. lotete unfr i? k“ t Ä"’lll«M^T"hbi|'’«rtil, l"bl«'» ®mt£' 5* M< » ' W »ort er Maote gL 08^1^ ’<> tiMitn ml Wki|b -*»•->■ ä,*.,* Äla§ ®*w»« mb «,, ft“ ” “>»>4. . «ntlägti btantragtt Kefeenftr *«“' «mw* JS PPttkb rucke«Jchr8^,M ^gesandt. •i^O, dm 10. Dtcmdn 1898. ÄL’yjFM«' Mi «i !■ “fMIm m «iuf("6 n MmschwflMnd' U h Ä7*W marbd. wwn gelegt, warum bat blt Dtrtcfr Mi gleich 2 bis 3 Gaslai^nm e iflenb nothwcndtg, b-ß In BnMiH 8 ederthildahn baldigst Lbhilie gesch- Mche ali auch buid) StRttung V motten StabttbtUm IxoUout i^dt wenig füt Pnd^nüvg btt alt® R, Maxdmgttstich mV dem Bien.' ifc UntaWeb, hob gleichn Belaste r Saffant btt Siobhetmtt Ttrab. rdpreise S 25. December 1898. fritfam 846«. . . , . . . -8 .... 56 . . . . 2K , ' ' ' . . 52 . d' ' ' . . - 21. ’ .... 48, aberMGonfum.'W •» • 26 . 46 . 48 . 48 . 4$ , 48 , 52 , 22 , 22 . --K" VÄÄ^|: W. Fabel von Wtcsick M - 6. Post von Wteseck w u Kd. Veite D.ßkW ^L. Schmid! Mm-Ma) L. SteinmOUet, Gr^Uw W. Weitzel von LangAs Wild. F-b6 von M!eL C. Post von Wieleck -gSSÄi«.; L. Schmidt ^^u>d , s. 44 ' t*4« «. Ä-ntf t: “RftSÄ“ S: »HÄ- • • k‘*. 1^8 ©ecembtt , w W0®1® v ttllö । tzrw Ä eI Vrarktb-n^oo^vS srS-KL^k . ifit b-S V? Tünben ptt ÄS? WW '"6? 7o «lv'ebein v Versteigerung Au« dem Nachlaß der Kaspar Vriick Eheleutr zu Alken Buseck warben nächsten DieuStag, ben 13. d. Mts., von Morgen« 9 Uhr an: He«, Ttroh, Kartoffeln, Kleider, Weißzeug und Hausgeräthe öffentlich versteigert. Alten-Buseck, den 9. Decbr. 1898. Großh. Ort«gericht Alten-Buseck. Körber. 12222 : Ät. FchlaWass. Freibank. 12226 Heute und Montag: Lchmmkflkisch 40 Psg. Sämmtkiche Backznthaten |ur feineren Weihnachtsbiickeeei empfiehlt in vorzüglichen Qualitäten zu billigsten Preisen « Herbordt, 12254 Marktplatz 18. (tzarantirt reines Hmineschnich