Sauer Mm Baden islisches ans W eederotN. 1468 uni Prophet,] gcbl' bcnbd 8 Ute*- Itljrtr Dr.to 5i£[osniöi« er Vorstand. Dkl»11,1 Warenhaus Werthe. j ir 3 Abende 3 Mk.. ( ballier (Rudolphs | 1466 ids 8 Uhr, x'^ea Bnchhandlom ■Sllät. r} wpimlaunnl« , eben» 8'/;«' enbfliA tu Md M .««•i ter 6^^ •M* s U Februar o« h Uhr, - (titt* 1 6* rage i 1 Einhorn, | Nr. 35 Zweites Blatt. Freitag den 11. Februar L8S8 Erscheint täglich mit Ausnahme deS MontagS. Die Gießener JamttienStLtter werden dem Anzeiger Wvchmtlich viermal beigelegt. Gießener Anzeiger AezugspreiL vierteljährlich 2 Mark 20 Pfg. monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohr. Bei Postbezug Mark 50 Pfg. ierteljShrlich. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für de» folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Norm. 10 Uhr. General-Anzeiger ANe Anzeigen-VermittlungSstellen des In- und Auslandes nehmen Anzeigm für 2en Gießener Anzeiger ntgegm. Anrts- unb Airzeigeblatt für den Ureis Gieszen. Redaction, Expedition und Druckerei: Schntfiraße Ar. 7. Gratisbeilage: Gießener Familienblätter. Adreffe für Depeschen: Anzeiger Hieße». Fernsprecher Nr. 51. 2lmtiid?er Ltzsil. Nr. 3 des Reichs-Gesetzblattes, ausgegeben den 5. d. M. enthält: (Nr. 2443) Verordnung, betreffend die Einfuhr lebender vflanzeu und frischen ObsteS aus Amerika. Vom 5. Februar 1898. Gießen, den S. Februar 1898. Großherzogliche» KreiSamt Gießen. v. Gagern. Bekanntmachung, betreffend: die Maul- und Klauenseuche zu Gießen. Nachdem die in einem Gehöfte zu Gießen ausgebrochen ßeweseve Maul« und Klauenseuche erloschen ist, werden d>e ingeordneten Sperrwaßregela hiermit wieder aufgehoben. Gießen, den 9. Februar 1898. Großherzogliches KreiSamt Gießen. v. Gagern. Bekanntmachung. Wir machen darauf aufmerksam, daß auch in diesem Jahre an der electrotechnischen Lehr- und UntersuchungS- mstalt des physikalischen Verein» zu Frankfurt a. M. ein Kursus über Anlage und Prüfung von Blitzableitern abgehalten wird, welcher namentlich dazu dienen soll, die be- lheiligten Beamten und Berufskreise mit den dafür maßgebenden Gesichtspunkten vertraut zu machen. Der Unterricht findet in der Woche vom 7. bis 12. März k Js. täglich Vormit ags von 10 bis 12 und Nachmittag» von 3 bis 5 Uhr statt, so daß es den in den Nachbarorten sahnenden Jntereffenten ermöglicht ist, ohne allzu große Zeitopfer an dem Cursu» Theil zu nehmen. Das Honorar str die Theilnahme beträgt 30 Mark. Jntereffenten wollen sich rechtzeitig anmrlden. Gießen, den 9. Februar 1898. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gageru. Stutenkörung desPferdezuchtvereiusimGroffherzogthumHesseu und Prämiiruug von aus gekörten Stuten gefallenen Fohlen im Jahre 1898 bett. Die diesjährigen Körtermtne finden in nachfolgender Reihenfolge statt: Oberhessen. Ort Tag und Stunde Zu kören Nieder Wöllstadt Freitag, 4. März, Vormittags 9 Uhr. 15 Berstadt Freitag, 4. y Nachmittags 3 u 14 Butzdach SamStag, 5. n Vormittags 10 „ 12 Grünberg Montag, 7. n Nachmittags^/, „ 20 Ober-Ofleiden DienStag, 8. u Vormittags 10 „ 12 Romrod Dien-tag, 8. n NachmittagS2t/, „ 26 Eagelrod Mittwoch, 9. n Vormittag» 10 „ 10 Schlitz Donnerst. 10. H Vormittags 9 , 12 Düdelsheim Freitag, 11. H Vormittags 9 „ 12 Hirzenhain Freitag, 11. tf Nachmittags 2 „ 10 Summa 1 143 Jede Stute muß Jahr für Jahr neu gekört werden - die im Vorjahre gekörte und gedeckte State hat die Vorhand vor der noch nicht gekörten oder nicht gedeckten Stute. Im Uebrigen entscheidet die Qualität. Für jede gekörte Stute wird dem Besitzer von der Kör- commisfion ein Deckhengst vorgeschlageu. Der Besitzer erhält für jede» au» seiner gekörten Stute von dem bestimmten Hengst gefallene lebende Fohlen vom Verein nach Vorlage der beglaubigten Abschrift des Geburtsschein» ein Angebinde von 20 Mk. al» sogen. Fohleugeld ausbezahlt. Die Körung einer Stute ist an Einstimmigkeit der Kör- commisfion gebunden. Al» Körcommissäre werden mit den nölhigen Ersatzwahlen die nämlichen Herren wie im vergangenen Jahre thätig sein. Bis zu 300 Stuten können gekört werden. Mit der Körung wird eine Pramtirung der Hengst- und Stutfohlen verbunden, die im Jahre 1895/96 au» gekörten Stuten gefallen find. Die Pramtirung dieser zweijährigen und dreijährigen Hengst- und Stutfohlen findet gleichzeitig mit der Körung bei den einzelnen Körte,minen statt. Die Besitzer solcher Fohlen werden hiermit zu ihrer Vorführung aufgefordert und besonder» darauf aufmerksam gemacht, daß die Besichtigung bezw. Prämiirung nur erfolgt, wenn der Körcommisfion Kör- und D-ckjchein vorgezeigt worden ist. Nur fehlerfreie Thiere können prämiirt werden. Au Preisen find vorgesehen: L Für Dreijährige: 10 Preise L 100 Mk. = 1000 Mk. 10 ä 60 „ = 600 10 n ä 40 „ = 400 V 30 Preise = 2000 Mk. 2. Für Zweijährige: 16 Preise L 50 Mk. = 750 ' Mk. 15 ä 40 , = 600 15 o ä SO „ = 450 45 Preise = 1800 Mk. im Ganzen 75 Preise im Betrag vou 3800 Mk. Darmstadt, den 28. Januar 1898. Für den Vorstand: von Westerweller. Naeg'ls. Der bisherige Verlauf des Zolaprozefses. Die Annahme, daß der Prozeß gegen Frankreichs gefeierten Schriftsteller nur kurze Zeit in Anspruch nehmen werde, scheint sich nicht erfüllen zu wollen, ebenso wenig die Erwartung der Regierungskreise, daß der Prozeß keinen größeren Umfang annehmen, daß er sich nur auf ganz bestimmt von der Anklagebehörde vorher festgesetzte Punkte beschränken wird, weshalb wir schon heute in eine Besprechung des bisherigen Verlaufs eintreten wollen. Ob wohl der Gefangene auf der Teufelsinsel eine Ahnung davon hat, welche Erregung sein Geschick in Frankreich hervorruft, daß letzteres augenblicklich in zwei große Lager getheilt ist: für oder wider Dreyfus- Freilich ist Arthur Dreyfus streng bewacht, vierzehn Wärter sind um seine Person beschäftigt, die jeden seiner Schritte Überwachenaber sollte nicht unter diesen vierzehn Personen sich eine befinden, welche das Mitgefühl über die starre Pflicht setzt Feuilleton. Gelüstetes Geheimniß. Sriminal-Nooellette von Fr. Ferd. Tamborini. (1. Fortsetzung.) Zweieinhalb Monate verstrichen ohne die geringste Auf- lläruog über die mysteriöse Sache. Da flch weder über die Snfon de» Verstorbenen, noch über seine Familie etwa» tkmittelu ließ, so wurde angenommen, daß er unter fremdem Samen gereist sei und stch hinter diesem Umstände ein Ge- hiwniß verberge. Selbstredend wurde dadurch die Sache roch räthselhafter. Allerlei Gerüchte tauchten auf- auch ein Mord wurde «genommen, e» ließ aber hierfür nicht der geringste Beweise «bringen. Besonder» in den unteren VokSschtchten Delle» Pb man der Bermuthung Raum, daß Dr. Henry an der Me bethetligt sei, da der Fremde doch bei ihm übernachtet kbe und bet ihm gestorben sei. Der Doetor war nämlich, obgleich reich und einziger lr-jt am Orte, nicht besonder» beliebt. Sein barsche», ab- ssteude» Wesen hatte ihm viele Feinde gemacht. Man er- dmrte sich jetzt auch einzelner Momente aus seiner Ver- imgeoheit: er war verschwenderisch gewesen, hatte Schulden swacht, war aus Delle verzogen und erst vor zehn Jahren »ch dorthin wieder zurückgekehrt. Aber auf solche Jugend- konnte man doch keinen Beweis stützen. — Nach seiner Abkehr nach Delle hatte er einwandsfrei gelebt, aber diese» Nrlommniß weckte die Erinnerung seiner Feinde, zudem chea sein tadellose» verhalten keine Handhabe zu einem beliebeten Angriff bot. Alle diese leise auftreteuden Gerüchte ließen den Arzt '»«Ichüttert, kein Wort der Bertheidtgung kam aus seinem lLaede, wenn ihm der Argwohn zu nahe trat. Kaltes Schweigen, Achselzucken, verächtliches Lächeln, 16* «ar alle», was er solchem Gerede entgegenhielt. Cs ttkrsmdete ihn auch nicht, al» einige Zeit nach dem Errtgntß flicht Haushälterin und sein Diener ihre Entlassung forderten und diese damit motivirtev, daß da» Gerede der Leute über seine' Person ihnen schaden könne. So standen die Dinge, als Arnould in Delle eintraf. Er wandte sich behufs weiterer Nachricht direet au Dr Henry. Vou diesem erfuhr er, daß der verstorbene nur seine Kleidung, eine Reisetasche mit Toilettengegenstanden und eine Schnupstabakaoose hinterlassen habe, welche Gegenstände seitens des Gerichts in Verwahrung genommen worden seien. — Als der Hausmeister diese Gegenstände bei Gericht besichtigte, erkannte er sie sofort al» solche des Herrn de Ärai. Er machte nunmehr die Anzeige, daß der Verstorbene eine bedeutende Summe bei flch geführt habe, infolge dessen ward bei Dr. Henry eine Haussuchung borgenommen, jedoch ohne Erfolg. Die Ausgrabung der Leiche wurde vorgenommen. Da die Verwesung noch nicht eingetreten war, konnte Arnould unter Eid die Identität de» bei Dr. Henry übernachteten Reisenden mit de Brat constaliren. Durch diesen Vorgang, besonder» aber, als eS bekannt wurde, daß der Fremde im Brfitz vou fast zwei Millionen gewesen sein sollte, nahmen die Gerüchte eine bestimmtere Form an. ES kam bald dahin, daß man Dr. Henry un- umwunden als den Mörder de Brat» bezeichnete. Diese» erregte die Ausmerksarnseit de« Hausmeister» aufs Aeußerfte. Obgleich offenbare Beweise fehlten, konnte die Behörde doch nicht umhin, flch mit der Sache zu befassen. Dr. Henry wurde verhaftet und verhört, aber es kam dabei nichts weiter heran», al» war nicht schon bekannt gewesen wäre. E» war klar: wurde die Anklage erhoben, so mußte unbedingt Frei- sprechung erfolgen — die nöthigen Beweise fehlten und daS Urtheil der Menge stützte flch auf das allgemeine Uebel- wollen gegen den Beschuldigten. Aber die Gerichte glaubten der öffentlichen Meinung Rechnung tragen und die Sache zur richterlichen Entscheidung bringen zu müssen- auch blieb ja nicht auSgeschlvffin, daß bet der Verhandlung die fehlenden BelastungSwomeute sich noch ergeben würden. Der Prozeß wurde also tnscenirt und kam vor die Geschworenen. — Der Präsident des Gerichtshöfe» war ein Mann von hoher Rechtschaffenheit und dessen Einfluß auf Richter und Geschworene vou Bedeutung war. Er hatte dieser Sache große Aufmerksamkeit gewidmet und die lieber» zeugung gewonnen, daß der Angeklagte, er möge schuldig sein oder nicht, freigeiprochen werden müsse. Er glaubte daher der Gerechtigkcit einen Dienst zu erweise», indem er vor der Verhandlung au die In y eine Ansprache hielt, m der er seine Ansicht von der Sache darlegte. Er rieth, die Anklage zu verwerfen. Man möge bedenken, so führte er aus, daß die Ehre eines Mannes auf dem Spt«le stehe, wen« nicht gar das Leben, und das wolle gerade hier viel sagen. Ferner möge mau bedenken, daß Beweise bis jetzt noch nicht vorlägen, wohl aber könnten dermaleinst solche für seine Unschuld erbracht werden, so könnte der Beschuldigte ja, sollten positive Beweise zutage treten, jeder Zeit wieder unter Anklage gestellt werden und daS Verbrechen gesühnt werden. Nach einer stürmischen Berathung entschied mau sich dahin, daß der Prozeß seinen Verlauf nehme und die Verhandlung beginnen solle. Nun aber forderte der StautSprocurator, der die Meinung de» Präsidenten theiltt, den Gerichtshof auf, die Verhandlung zu vertagen, weil die Beibringung von Beweisen noch einige Zeit erfordere. Diese« Ansinnen widersetzte sich der Vertheidiger de» Angeschuldigten. Mau hätte sich mit Beweisen versehen sollen, ehe die Verhandlung beantragt wurde- die Verschiebung würde seinen Clienten noch länger der Untersuchung-Haft auSietzen, und da die Anklage nicht derartig sei, daß der Angeschuldigte gegen Caution auf freien Foß gesetzt werden könne, so würde ihn, er sei schuldig oder unschuldig, schon vorher eine harte Strafe treffen. Gegen diese stichhaltigen Gründe war schlecht etwa» einzuwenden, und so verweigerte der Präsident die Vertagung. Niemand zweifelte daran, daß Dr. Henry sreigesprocheu würde, denn e» leuchtete ein, daß der StaatSprocurator die Vertagung mir dehhalb verlangt hatte, weil e» ihm an Beweisen fehlte. (Fortsetzung folgt.) ab mit den besten Absichten für den ihr Anvertrauten ihm einen Einblick gewährt in die Thätigkeit seiner Freunde, ihn hoffen läßt, daß doch einmal der Tag kommen wird, an welchem er der öden Insel den Rücken kehren kann? Diese Möglichkeit konnte noch vor einem Jahre nicht vorausgesehen werden, heute aber muß man mit ihr rechnen, da immer mehr Stimmen laut werden, welche eine völlige Klarstellung der Dreyfus Angelegenheit fordern. Und was ist denn das treibende Motiv hierzu? Waren es nicht hochangesehene, in Bezug auf ihren Ruf tadellose Offiziere, welche über Dreyfus zu Gericht saßen, darf man allen diesen Offizieren zutrauen, daß sie kalten Herzens das Lebensglück eines Kameraden brachen, ihn einem entsetzlichen Schicksal preisgaben etwa nur auf höheren Befehl hin? Die Vernunft sagt, daß das kaum möglich ist, daß der Gang des Kriegsgerichts fernen Weg genommen hat in aller Form Rechtens. Aber weshalb mehren sich denn die Stimmen derer, welche eine Revifron verlangen und die Mitglieder des Kriegsgerichts direct der Ungesetzlichkeit zeihen? Es ist das Geheimnißvolle, das Mystische des ganzen Verfahrens, welches die Freunde Dreyfus' hauptsächlich beunruhigt und sie alle Hebel in Bewegung setzen läßt, Klarheit in die Angelegenheit zu bringen und nach den wirklichen Thätern zu forschen. Das hat zu dem Prozeß Esterhazy geführt und das hat Zola veranlaßt, eine Lanze zu brechen, um der Gerechtigkeit Geltung zu verschaffen. Aus welchen Gründen die französische Regierung sich bisher geweigert hat, volles Licht in die Angelegenheit zu \ bringen, erscheint unerfindlich, nachdem von den beiden Seiten, die an einem Verrathe Dreyfus' vielleicht ein Interesse gehabt hätten, nämlich von Deutschland und Rußland, die bündigsten Erklärungen abgegeben worden waren, daß man mit der Sache nichts zu thun gehabt habe. Oder sollte doch vielleicht, wie man sich geheimnißvoll zuraunt, der „Alliirte" derjenige sein, welcher ein so lebhaftes Jntereffe an den französischen Heereseinrichtungen hatte? Hoffentlich bringt die Zeit auch \ eine Antwort auf diese Frage. Jetzt handelt es sich vorläufig um dem Prozeß gegen Emile Zola, der bekanntlich in einem offenen Briefe an den Präsidenten Faure den früheren Kriegsminister General Mercier, sowie die Mitglieder des gegen den Kapitän Dreyfus eingesetzten Kriegsgerichts grober Pflichtverletzung beschuldigt. Welches ungeheuere Aufsehen das Vorgehen Zolas macht, ist noch in frischer Erinnerung, unb deshalb hat man auch dem Prozeffe gegen Zola mit so großer Spannung entgegengesehen. Aus den ersten Verhandlungen ist zu entnehmen, daß die Justizbehörde die Wahrung des Staatsintereffes in den Vordergrund stellt und die Verteidigung in ihren Mitteln gerne stark beschneiden möchte. So wird es Zola untersagt, seine acht Anklagepunkte zur Verhandlung zu stellen, trotzdem ; doch einer in den anderen übergreift. Auch die Weigerung so vieler Offiziere, insbesondere des Generals Mercier, Aus- t sagen zu machen, wird entschieden ungünstig zu beurteilen sein und auf die Menge den Eindruck Hervorrufen, als habe man an jenen Stellen ein schlechtes Gewiffen und scheue sich, vor die Oeffentlichkeit zu treten. Jedenfalls war das erste Auftreten Zolas und seines Vertheidigers ein so entschiedenes, daß man die Ueberzeugung gewann, beide werden sich nicht ous dem Sattel heben lassen und nicht eher ruhen, als bis der Gerechtigkeit volle Genüge geschehen ist. xx Aus bett Verhandlungen der Zweiten Kammer der hessische« Stünde. Gr. Darmstadt, 9. Februar 1898. Die Sitzung wird nm 9,/tUbr eröffnet. Am Minister- tische StaatSminister Finger, Finanzminister Weber sowie sämmtliche Mitglieder des Staat-Ministerium«. Nach Bekanntgabe neuer Einläufe und Berichtöanzeigen tritt das Haus in die Weiterberathung des Budgets resp. in die Fortsetzung der Generaldebatte hierüber ein. Zuvor findet die Wahl eines Mitgliedes zum vierten Ausschuß statt and wird der Abg. Weidner einstimmig hierzu gewählt. Ministerialrath Dittmar, der Chef des Justizministeriums, ergreift zunächst das Wort, um die Mainzer Angelegenheit und die von dem Abg. Ulrich gestern gegen den Director des LandeSzuchthauseS zu Martenschloß gemachten Anschuldigungen klar zu stellen. Der Fall Nuß Mainz sei durch die Preffr von Seiten der Regierung klar gelegt worden und e« sei höchst bedauerlich, daß er vorgekommen sei. Die Regierung habe auch Anordnungen getroffen, daß derartige Verfehlungen nicht mehr Vorkommen können. Bezüglich deS Falles zu Marienschloß bemerkte er, daß das Krummschließen gegen einen Verbrecher verhängt worden sei, der sich gegen die dortigen Gefangenaufseher thätlich vergangen, mit Scheere und Messer um sich gestochen und die Wärter verwundet hatte. Daß aber daS Krummschließeu ein beliebtes Strafmittel sei, müsse er entschieden zurückweisen. Der Director habe in diesem Falle, wie immer, nur seine dolle Schuldigkeit gethan und seiner Instruction gemäß gehandelt. Einen Vorwurf, wie der Abgeordnete Ulrich ihn im Hause gestern vorgebracht habe, treffe keine Beamten, am wenigsten den Director. Er bittet die Kammer, bet Vorfällen gleicher Art ihm jederzeit Mtttheilung zu machen, damit der Fall dann untersucht und dem Hause sofort Kennt- «iß gegeben werde. (Bravo). — Abg. Reinhardt dankt der Regierung für rasche und eingehende Erledigung deS Marien- schloffer Falles. Es habe sich auch hier bewiesen, daß eine Generaldebatte zum Budget nützlich sei. Zu den Bemerkungen deS Finanz Ausschuffes zum Budget erklärt er, daß seiner Ansicht nach der Finanz-AuSschuß etwas zu ängstlich mit dem Ertrag von zwei Millionen auS den StaatS-Eisen- bahneo umgegangkn sei. Derselbe hätte ganz gut eine höhere Summe einstellen können. ES sei richtig, daß seit einiger Zeit durch daS Haus ein agrarischer Zug geht und demnächst auch im Budget Ausdruck finde,- e» stehe aber fest, daß auch dem Gewerbestand reichliche Mittel zur Verfügung gestellt seien. Für die Aenderung de- Wahlgesetze- werde 5» Sride Mlei . «.oiAnl aus ArsrUnsd tyrolS und Italiens besuck-n. 56 kt inte geholfen! Bauetat Kaiserin Ende Februar nach Meran kommen, um einige Wochen dort zu bleiben und dann verschiedene Kurorte Süd- • Marburg, 9. Februar. Wir der „Oberh. Ztg.* «nü- getheilt wird, sand vorgestern in Schönstadt HolzverkaH statt, bei dem auch der ,6lub der Marburger Schreiner'»/ Zimmermeister und Bau-Unternehmer" zugegen war. Nach;«« dabei einer der Herren den Vorschlag gewacht hatte, für da hiesigen abgebrannten Schreinermeister Sktrl emen Eichv'' stamm zu kaufen unb ihn dem Skirl zum Geschenk st machen, wurde dieser Vorschlag allseitig mir Freuden begatt unb e- wurde nicht nur einer, sondern drei Etchenstämwe ® Werthe von 200 Mark gekauft, welche dem Skirl gesahr» und geschnitten übergeben werden sollen. Möchten doch xtW er entschieden eintreten, schon im Jntereffe der Städte, welche durch ihre Steuerkraft die Staatseinnahmen reichlich unter- stützen helfen. Eine Steurr-Reform hatte er in diesem Hause für undurchführbar weil von Seiten verschiedener Parteien eine Einigung nicht erzielt werden könne. Sraat-miuister Finger stellte einige Punkte an- der Rede des Abg. Reinhardt richtig. Finanzminister Weber erläutert nunmehr in ein geh en- der Weise die Finanzlage des Lande». Besonder- erfreulich schildert der Minister die jetzigen und noch kommenden Betrieb-einnahmen au- der preußisch-heffischen BetttebS- gemeinschaft in glänzender Weise. DaS goldene Vließ sei allerdings noch nicht zu holen gewesen und auch Preußen habe noch keine Lust danach verspürt. Auch die Verkehr-- störungen hätten ihr Gutes mit sich gebracht, da hierdurch die Durchführung von Erweiterungsbauten, Geleiseanlagen und BahnhofSbauten ermöglicht wurden, die sicherlich noch lange nicht ausgeführt worden wären. Der Finanzmtnister bespricht noch die Steuerreform und erklärt, daß tat Beamtengesetz und auch das Budget in gar deinem Zusammenhang zu derselben stehen. Die Arbeiten für die Steuerreform feien nunmchr so weit gefördert, daß dem Hause demnächst Vorlage gemacht werden könne. Der Minister hebt daun noch hervor, daß die Finanzen de- Laude- nur gute seien. . Nach einer kurzen Pause nimmt Abg. Metz-Gießen das Wort. Er bedauert nicht, daß man in die Generaldebatte eingetreten sei. ES seien doch eine Reihe von Punkten zur Besprechung gekommen, welche in vieler Hinsicht nützlich gewesen seien. Redner spricht sich für eine einjährige Budget- Periode auS. Da- preußisch heffische Ueberrinkommen sei daS Verdienst Preußen- und nicht, wie man immer sage, der nationalliberalen Partei. Auch seine Partei habe den Der- trag nicht beanstandet. De« kleinen Beamten müffe man eine Aufbeffernng zu Theil werden lassen, eS sei aber auch dann zu sorgen, daß Mittel dafür vorhanden seien. Bezüglich der Reorganisation der oberen Verwaltungsbehörden sei bi- jetzt ncch nicht- geschehen, trotzdem im Hause uab auch außerhalb derselben da» Bedürfuiß hierfür sich herauSgestellt habe. Auch im Ministerium des Innern dürfte eine beffere Organisation Platz greifen. Ministerialrath Dittmar gibt Aufklärung über den Stand der Steuer-Reform, die ohne Einfluß auf Budget unb Beamtengesetz bemnächst bet Berathung der Kammer unterstellt werde. Die Regierung beabsichtige eine einzige Vermögenssteuer in Hessen einzuführen und glaubt hiermit allen Wünschen Rechnung getragen zu haben. Sraat-mivister Finger hält seinen Standpunkt wegen der Ausdehnung der Generaldebatte fest. Herausgekommen sei damit bi- heute da- nicht, wa» man sich versprochen habe. Daß die Regierung noch nicht an die Reorganisation der oberen Berwaltung-behördeu herangetreten sei, habe seinen Grund darin, daß noch eine ganze Reihe von Fragen in der Luft schweben. Er verweist auf da- bürgerliche Gesetzbuch, da- neue Straßengesetz, sowie auf den Vertrag mit Preußen, alles Gegenstände, die einer eingehenden Berathung bedurften. Bezüglich des von dem Abg. Metz besprochenen Mangel» an Initiative im Ministerium deS Innern könne er nur sagen, daß er mit seinen Käthen sehr zufrieden fei und al» Nettester wiffe er doch am besten, wo e» fehle. Abg. Pennrich bespricht die Einführung einer Klassenlotterie und hebt hervor, daß sofort nach Ge- vehmigung der Regierung Offerten über 5—600 000 Mk. jährliche Einnahme von sehr zahlkräftigeu Bavkfirmeu zugehen werden. Er sei nicht so sceptisch wie die Großh. Regierung. Er nehme da» Gute, wo er e» finde. — Finanzmiuister Weber stellt fest, daß die Regierung noch nicht auf die Einnahme auS Lotterien angewiesen sei. Abgg. Glaser und Friedrich und Dr. Bchroeder sprechen noch zum Budget. Letzterer wünscht, daß auch für die Hebung de» Handwerk» die Kammer eine offene Hand haben möge. Die Frage der Organisation der oberen Verwaltungsbehörde hatte er noch nicht spruchreif. Don der Einsicht der Regierung hoffe er, daß sie da- Richtige treffe. Damit wird die Sitzung um 1 Uhr beendigt. »0* ihAen der etl Sä H' San Deutsches Reich. Darmstadt, 9. Februar. Die Erste Kammer der Stände tritt der ^Darmst. Ztg." zufolge am 25. b. MtS. zusammen. Vrrltn, 9. Januar. Die Bubget-Eommission be» ReichStageS wird am nächsten Montag mit ber Berathung ber Flottenvorlage beginnen. Berlin, 9. Februar. Die ReichStagr-Sommisfion für die Berathung der Civilprozeß - Ordnung hat heute die §§ 113—115, betreffend Zwangsvollstreckung körperlicher Sachen, erledigt. Berlin, 9. Februar. Im Reichshof wird morgen anläßlich de- 70. Geburtstage» dr» Abgeordneten v. Kar- borff ein Festessen siattfinbeu, welches der Bimetallisteubnub veranstaltet. Berlin, 9. Februar. Der „Localanzeiger" meldet au» Konstantinopel: Heute Nacht fanb in Galata zwischen beutschen und englischen Matrosen etuerseit» unb türkischen Eivilisten anberecseit» eine Rauferei statt, wobei Ver- letzungen bet ben beutschen Matrosen unb ben Türken vor- kamen. Die Polizei verhinberte wettere Excesse. Berlin, 9. Februar. Das AdgeorbnetenhauS beschäftigt sich heute mit der ersten Lesung der Vorlage betreffend Beseitigung der Hochwasserschäden. Verbunden damit war der Antrag Baensch (freicons.) auf Zurückziehung Gießen, den 10. Februar. Für Gewerbetreibende. In Gemäßheit de» § 71 be» UnfallverficherungSgesetze« haben die Mttglteber ber gewerblichen BernfSgenossenschaften binnen sech» Wochen nach Ablauf beS Rechnungsjahre» zum Zwecke ber Dertheiluug ber Gesammtumlage eine Nachweisung an ble Vorstäube ihrer Genossenschaften einzureicheu, auS ber bte Zahl ber von ihnen im verflossenen Jahre beschäftigt gewesenen versicherung-pflichtigen Personen, sowie bte von ben- selben verbienten Löhne unb Gehälter genau zu ersehen find. Für Mitglieber, welche mit ber Einscnbung einer solchen Nachweisung im Rückstanbe bleiben, erfolgt die Feststellung ber Löhne burch bie zuständigen Organe ihrer Genossenschast. Außerdem können derartige säumige Mitglieder mit einer Ordnungsstrafe bi» zu 300 Mk. belegt werden. ES sei deshalb hierdurch abermals an die Einreichung der betreffenden Lohnnachweisungen erinnert und auf die Folgen der etwaigen Bersäumniß hingewiesen. ♦♦ Alte Spielsachen. Wie au» Nürnberg witgetheilt wirb, erläßt ba- Germanische Museum einen Ausruf mit der Bitte, ihm alte Spielsachen, mit denen einst Eltern und Großeltern gespielt haben unb die vielleicht hier unb da noch lagern, zu Überiassen, wenn möglich al» Geschenk. Bekanntlich hat sich daS Germanische Museum von jeher aus da- Sammeln von Spielwaaren verlegt, da diese einen hohen culturgeschichtlicheu Werth besitzen. Für die nicht unbedeutende Sammlung, die eS schon zusammengebracht hat unb die sich infolge beS Aufruf» noch vergrößern wirb, ist ein eigener neuerbauter kleiner Saal bestimmt. Holzheim, 8. Februar. Die burch Tob dr- seitherigen Inhabers frei geworbene Polizeibienerstelle hiesig« Gemeinde wird demnächst wieder neu besetzt. Dieselbe dürste voraussichtlich dem als gewiffeuhaft und fleißig bekanrtn Schwiegersohn des verstorbenen Herrn Joh. Müller, vämli< Herrn Konrad Georg Reitz, übertragen werden. Mit dn provisorischen Dersehung dieser Dienststelle' ist bereit- Hm Reitz betraut worden. Fauerbach v. d. H., 8. Februar. Eine hiesige ältere Einwohnerin war feit längerer Zeit sehr leidend und scheint sie dadurch zu dem Entschluß gekommen zu sein, einen freiwilligen Tod zu suchen. Mau fand dieselbe am Sonnta, Morgen in einem Brunnen ihrer Hofraithe tobt vor. Rau« eine halbe Stunbe vor bem Auffindeu hatte sie bie entsetzliche Thot auSgeführt. Mainz, 7. Februar. Die Vorstände ber hiesigen Jvnuugei unb ber Berufsvereine Haden in Gemeinschaft mit dem Vorstände de- Verein- selbstständiger Gewerbetreidenber hinfichtli- ber Regelung be» stäbtischen SnbmtssionSweseu« der Bürgermeisterei eine Reihe von Vorschlägen unterbreitet. Danach stellen bie Bürgermeisterei, bezw. bte zuständiger । Ressort- der städtischen Verwaltung mit den Innungen uni i BerufSvereiven bte Preise für bie städtischen Arbeiten uni Lieferungen fest. Bei jeder zu vergebenden Arbeit odo Lieferung setzt sich die Bürgermeisterei mit den tntereffuttr Bereinigungen in» Benehmen und letztere schlägt al-dann eint: Anzahl leistungsfähiger Handwerk-meister, die auf städtisch: Arbeit oder Lieferung Anspruch machen, zur Auswahl vor. Diejenigen Haabwerk-meister, welche auf diese Weise mit einen Arbeit oder Lieferung bedacht werden, bleiben bet M- nächsten Vergebung außer Betracht, bi» die Reihenfolge F I wieder trifft. ÄIan "'n p - Mthenve M.alnet ® wt anlilUe1”811 >« in fein« aa”‘ gn anb Ate >" ■ fa DoCtn fih aukl w f*- ■■ MWtivsS-»b ' Wb liegt eben oft der Mtl Mrdiachl. Es (jn|(n unb gejol inj« fit wie gm iMonjl steht, I itoin in» Gedran> zni »hoben, da IM von der t fyiü Ur Verstau Sin' I Mn Mei Gul iiJiin Veiirag l" in Obmann erwi K Ordnung mus • Tie Salste • U!|iftct hat steigerst» W nst zwei: iqijü bk, wllßl libti Bt^tib. ( M bt »aibt, hm bu Ulibacgloii^i befsnte sth der. VW nicht rnrhi 'DttSich ‘r i« 5. M,, tt Sevtoo-ches j, P !Ä Men, de T l«W"A 5 htien Mnliche ö- be ■luad D'°g> tl io seiu^r Bozen, 9. Februar. W>e verlautet, toirb bte deuts ch e x bi Kiel, 9. Februar. Heute Nachmittag 3»/, Uhr fanb ble Beerdigung von neun Opfern ber Katastrophe im Kieler Hafen unter großer Bethelligung ber Bevölkerung unb ber Marine statt. In Vertretung be» Kaiser» war Abmiral Köster erschienen. Derselbe legte auf bem Sarge ber Verunglückten im Auftrage be» Kaiser- einen Kranz nieber. Limburg, 9. Februar. Unter großem Pomp fanb die Beisetzung be» Bischof» Klein statt. Um 91/, Uhr erfolgte bie Aufstellung be» Zuge», um IO1/, Uhr ber Abmarsch. Neben bem zweifpännigeo Leichenwagen schritten weißgekleibete Mädchen, eS folgten ber bischöfliche Sekretär mit ten Orben be» verstorbenen, Berwaobte be» Bischof», Staat»- unb stäbtischen Behörben, Deputat ouen von Vereinen, 200 Welt- nab Orden-geistliche. Die Bischöfe von Mainz, Fnlba unb Trier, sowie ber Stellvertreter von Frei- bürg befanben sich im Zuge. Die Prebigt hielt Bischof Haffner-Mainz. Er schtlbene bte großen Verdienste Kitto-. Er habe in gutem Einvernehmen mit ber Regierung gestanden und für bte Diöeese erträgliche Verhältnisse geschaffen. Vor ber Predigt war feierliches Todtenamt, nach demselben fanb otl die Beisetzung statt. Die Zeremonien dauerten di- 1 Uhr. Der Oberpräsident war al» Bestrerer de» Kaiser» anweienb. der Liquidationen für die Hilfe der Truppen, und um Ein- bringung einer EntschädtgungSvorloge. Im Laufe der Debatte erklärte Minister Miquel, e» sei zweifelhaft, ob da» Gesetz ««v ....... ---- - für bte Regulirung der schlesischen Flüsse noch in dieser viele Marburger solch edelmüthtgem Beispiele folgen und " Session vorgelegt werden könne. Morgen Fortsetzung unb wäre bem armen Manne wohl sehr halb wieder emp Saarburg hochgradig nervö» sein und daher die in der OJ.UuUf. .— k m.L_________ r „ ...r sich bezogen haben. 1,10 Mk. SchreibgehÜlfen. Mk. 1,20 Mk. 1,25 1419 Gnauth. Bekanntmachung. 10, 773 ckiuintnuuljiuuj. unserer Gascokes auch in Mengen 32000 600 60 Stück-Cokes............. Nuß-Cokes in zwei verschiedenen Korngrößen für Stubenheizung und für weite und enge Ofenschachte passend zerkleinert: Größe Nr. 1, etwas größer als durchschnittliche Korngröße des A.ithracit, gangbarste Sorte . . Größe Nr. 2, kleiner als durchschnittliche Korngröße des Anthracit ........... eingerichtet worden, nämlich bet den Herren: Joh. Fischer, Alicestraße 19, H. Hof, Löwengasse 11, Jakob Kahl, Frankfurterstraße 151, Ed. Kliukel, Bahnhofstraße 10, Emil Pistor Nachfolger, Marktstraße Gustav Ruppel, Schillerstraße 5, Georg Schäfer, Licherstraße 2, Georg Unverzagt, Kaplansgasse 5. Diese Firmen berechnen die gleichen Preise sammt Anfuhr wie das Gaswerk und schicken dieselben Gießen, 29. October 1897. Städtisches Gas- und Wafferwerk Gießen. Otto Bergen. Rimbttg nritgtik Kustow tfntn M , ei: Eenen ckst ite tu Mit hin ur! i gilt all Mini. 6 Na'rllm vs° ftstr« tp, h b\t\t ttotn H ZmdüM uubtte glicht hat uti bk M i eiü, iß ev tzun Darmstadt, den 4. Februar 1898. Der Kaiserliche Ober # Postdirector: Meier. '*•“10. Sebras:. ■ »eaä^m bei § 71 “ Kit|llebu “’iifttn binnen i R getdt io « N®tlfnn| an ti 1 Micha, aui ter chl ffl Jahre beschäftigt gi * fiett bit non bt» | r «enan zu ersehn fai! ifflitnbnng einn W» «folgt bit JtftfttllBI laut thrn TtoossuW ' it Ritglitbn mit ra* t belegt tsexben. Ei ■ * Rauchende Dienstmädchen sind die neueste Erscheinung im Berliner Straßenbild. Bor einigen Tagen erregten zwei Feen, die Arm in Arm von der Leipzigerstraße an» die Jerusalemerstraße hinaufgingen, allgemeine Aufmerksam- kett, nicht etwa ihrer besonderen Schönheit oder ihrer weißen e Peinliche Scene in bet Kirche. In der katholischen Kirche zu Alberschwetler (Lothringen) spielte sich letzthin während de» Gottesdienste» eine eigenthümliche Scene ab. Der Caplan predigte über Nächstenliebe und Beleidigung, da holte ihn plötzlich der Pfarrer Lhuillter von der Kanzel herunter und ließ ihn nicht mehr weiter predigen. Der Vorgang verursachte große Aufregung. Herr Lhuillier soll fett der Proceßangelegenheit mit Pfarrer Dr. Gerbert von Submission. Für die Großh. neuen Kliniken in Gießen soll die Lieferung von circa * Die Gasflamme — ausgeblasen. Mit Leuchtgas vergiftet hat sich in Berlin da» Dienstmädchen eines ia der Leipzigerstraße wohnhaften Arzte». Das Mädchen, welche» erst zwei Tage tu Berlin weilte und vom Lande zu- bezogen war, wußte mit der Behandlung der Gaseivrichtung leinen Bescheid. ES hat die Flamme auLgeblasen und fich bann zur Rahe begeben. Am Morgen fand man die Un- vorfichttge bewußtlos. Der Arzt, welcher zur Hilfe geholt wurde, hatte biet Stunden zu schaffen, bis die Wteder- srlebungsversuche von einigem Erfolg geklönt waren. Spater besserte fich der Zustand derart, daß zur Zett eine Lebensgefahr nicht mehr vorhanden ist. • Der älteste Student der Wiener Universität. In Wien ist am 5. ds., wie das „Neue Wiener Journal" melde:, der sectionschef t. P., JuriS- und Philosophie Doctor Btnceuz Ein Act ähnlicher Fürsorge soll fich schon einmal in einem andern Thetle Deutschlands zugetrageu haben, nur befand fich an Stelle des FünffpundgewichtS das etwas schwerere — Bügeleisen deS Meisters. * Einen merkwürdigen Proceß führt zur Zeit die etwa 2000 Einwohner zählende Stadt Oft ritz bet Zittau in der Oberlausitz. Sie hat die Neichspost-Verwaltung verklagt. Das Städtchen hat sich unter bedeutenden Kosten eine dec* irische Licht-Anlage zugelegt. Da erschien die Retchkpost- Verwaltung auf dem Plane und verbot kurzer Hand den Weiterbetrteb dieser Anlage wegen Störung der durch die Stadt geführten Telephonleitungen, und zwar gleich unter toi tii W W (tlltntibeUi * tsitejt. >h ml sich! -ul». W 1 nifM"» d-uitl t * Ordnung muß fein. In W . . . haben die zahlreich dort ansässigen Landsleute einen „Steirerverein" gegründet, der in seinen allmonatlichen „BergnügungS-Abenden" heimische Art und Sitte in urwüchsiger Weise zur Geltung bringt; sie wollen sich auch im fremden Laude als echte und rechte Gas-Cokes. Durch Stadtverordneten-Beschluß vom 30. September bezw. 28. October b. I wurden die Preise unserer Gaseokes bis auf Weitere- festgesetzt, sowie die Berkaufsweise eingerichtet, wie folgt: Für den Gentner ab Verkaufsstelle: Ritter v. Helm, im 70. Lebensjahre verstorben. Der Verblichene, der uuverheirathet blieb, war im Ministerium des Innern Borstand der böhmisch'» Kanzlei und Bicecnrator des ThrrestanumS. Ai» er fich nach zurückgelegteu 44 Dtenst- jahren in den Ruhestand zurückzog, ließ er fich au der medicinischen Facultät als ordentlicher Hörer iusertbireu, um auch den Doctorgrad der Mediciu zu erwerben. Bei der Jnscribiruvg sagte der damalige Decan Profeffor Weichsel« bäum lächelnd: „Aber Herr SectionSchef, Sie werden sich doch nicht al» ordentlicher Hörer tnscribtren lassen?"— „O ja, Herr Decan, ich meine es ganz ernst!" erwiderte Dr. Helm und legte dann seine „Papiere" vor, darunter auch sein PenfionSdecret. — „Das ist wohl nicht nothwendig," meinte Profeffor Weichselbaum. — „Doch," war die Antwort, „es sieht sonst so aus, als ob ich 88 Semester gebummelt hätte oder vielleicht 44 Jahre im Erimtnal geseffen wäre." Dr. v. Helm gehörte daun in der That zu den fl-ißigsteu Hörern. Die Prüfung abzulegen, war ihm nicht mehr beschieden. Bor etwa zwei Monaten erkrankte er an einer Blinddarmentzündung und gestern Morgens ist er verschieden. R. v. Helm hat fich testamentarisch schwarze Farbe bei seinem Leichenbegängniffe verbeten. Er lag im weißen Sterbegewande aufgebahrt, da» Trauergemach war blau drapirt. Auch Kränze hat sich der Verstorbene verbeten. • Die große Verbreitung der Lungenschwindsucht in manche» Berufen macht es immer dringlicher, daß eS durch ärztliche Untersuchung beim Beginn der Lehrzeit nach Möglichkeit ver- sucht werde» sollte, da» Zuströmen körperlich ungeeignete» Nachwuchses zu verhindern. Schwächliche, ihrem Alter nach unentwickelte, vor allem hinsichtlich chronischer Erkrankungen der Lungen erblich belastete junge Leute sollten, soweit irgend thunlich, von Berufen zurückgehalten werden, die erfahrungsgemäß infolge der denselben eigen» thümlicheu Fährlichkeiten, die Neigung zur Lungenschwindsucht zu sördern geeignet find. In einzelnen Berufen wird an manchen Orten eine solche Ueberwachung deS Berufsersatzes, soweit sich Übersehen läßt, bereits mit Erfolg auSgeübt. Aber es ist dringend zu wünschen, daß diese vorbeugende Maßregel immer mehr verallgemeinert und mit der Ueberwachung deS Gesundheitszustandes der jungen Lehrlinge durch die Kaffenärzte verbunden wird. Leider herrschen im großen Publikum über „leichte" und „schwere" Berufe noch sehr verkehrte Anfichten, die fich in der Hauptsache nur durch Einführung einer strengen LehrlingS-AuSlese corrigiren laff«u. * Wie weit fich die Fürsorglichkeit einer getreue« Ehe« Hälfte dem Gatten gegenüber erstrecken muß, hat eine Schneider- weistersgattin in einem Vorort von Dresden am Donnerstag bewiesen. Ihr Gestrenger hatte jenseits der Elbe eine geschäftliche Angelegenheit abzuwickeln, und machte fich deshalb, trotz de» bäumebrechenden und schorusteinknickenden Sturme» auf die Reise. Der Wiudgott pustete in die Falten det schneiderltchen Mantels, der ab und zu auf der einen Körpersette mit solcher Heftigkeit an die Schenkel schlug, daß unterem Wanderer vor Schmerz und Angst dicke Schweißtropfen auf die Stirn traten. Er untersuchte schließlich seine Manteltasche au der fraglichen Seite und fand darin, wie die „Dr. N." mittheilen, zu seinem nicht geringen Erstaunen ein Fünfpfundgewicht, da», wie fich bei seiner Heimkehr herausstellte, die liebende Gattin behufs Erhöhung des Körpergewichts ihre» etwa» schmächtigen Ehrherrn in deffen Tasche praetteirt hatte, und da» ihm — tott seine glückliche Heimkehr bewies — bei seinem gefährlichen Gange über die sturmumtobte Eibebrücke recht gute Dienste gethan hatte. — UniverptäLs - Nachrichten. Heidelberg. Mit der vorläufigen Vertretung des von dem kürzlich verstorbenen ordentlichen Professor der Phsrmacologie Woldemar v. Schröder versehenen Lehramtes wurde seitens deS Senates der Universität der außerordentliche Professor der medicinischen Facultät, Herr Dr. Gottlieb, betraut. Straßburg. An der Kaiser Wilhelms Universität ist der Zoologe Prof. Goette zum Rector für daS nächste Studienjahr gewählt worden. Bonn, 7. Februar. Dr. Joseph Rappenhöner, Professor der katholischen Theologie, ist gestern gestorben. — Der Prtoatdocent der juristischen Fecultät der Universität Bonn, Professor Dr. Heinrich Pflüger, bar einen Ruf als außerordentlicher Professor an die Universität Rostock erhalten und angenommen. — Geheimrath Dr. Rudolf Leuckart, Professor der Zoologie und Botanik an der Leipziger Universität, ist gestorben. — Der Straßburger Mineraloge Professor Bücking wird mit einigen jüngeren Geologen im Interesse einer niederländischen Gesellschaft im Frühjahr eine Reise nach Java antreten, um die Besitzungen, welche die Gesellschaft auf dieser und den benachbarten Inseln hat, aus das Vorhandensein von Petroleum zu untersuchen. — Der bisherige Prtoatdocent Professor Dr. Wtechart zu Göttingen ist zum auherord nlltchen Professor in der philosophischen Facultät der dortigen Universität ernannt worden. — In Halle hat nach altem Brauch an Kaisers Geburtstag der Professor der Beredsamkeit, Gebeimratb Dittenberger, die Festrede in lateinischer Sprache gehalten. Vom nächsten Jahre ab soll auch dort die lateinische Rede durch eine deutsche Rede ersetzt werden. — Als Privatdocenten habilitirten sich in der medicinischen Facultät der Universität Bonn Dr. Rudolf Eschweiler, Assistent der Ohrenklinik, und in der phllosophischen Facultät Dr. Walter Loeb für Chemie. — Der fünfte deutsche Historikertag wird zu Nürnberg 'vom 13. bis 15. April abgehalten. Auf der Tagesordnung steht u. A. Verhandlung über die Förderung der Ausbeutung deS vaticanischm Archiv«, Berichterstatter Prof. Dr. Hansen, Stadtarchivar zu Köln, und Geheimrath Dr. v. Weech, Director des General-LandesarchivS zu Karlsruhe; öffentlicher Vortrag von Dr. Georg Kaufmann, Professor an der Universität zu BreSlau, über die Lehrfreiheit an den deutschen Universitäten im 19. Jahrhundert; öffentlicher Vortrag von Archiorath E. Mummenhoff, Stadtarchivar zu Nürnberg, über die Geschichte Nürnberg»; Verhandlung über die Frage: Wie kann die Geschichte der im Mittelalter erfolgten deutschen Colonisation des Ostens gefördert roerben? Berichterstatter Geh. Regierungsrath Dr. A. Mritzm, Professor an der Universität zu Berlin; Verhandlung über die Frage: Wie find die Vorbildung und die Prüfung der Geschichtslehrer an den Mittelschulen zu gestalten? Berichterstatter Dr. OSkar Jäger, Gymnastaldirector zu Köln, und Dr. Wilhelm Vogt, Rector deS Realgymnasiums zu Nürnberg; öffentlicher Vortrag von Dr. Karl Lamprecht, Profeffor an der Universttät zu Leipzig, über die Entwickelung der deutschen Geschichtsschreibung, vornehmlich seit Herder; Verhandlung über die Frage: Wie ist die Grundberrschaft in Deutschland entstanden? Berichterstatter Dr. Eberhard Gothein, Professor der Universität zu Bonn. — In Peking wird die Errichtung einer Universität geplant mit zehn Facultäten: Astronomie und Mathematik, Erdkunde, Philosophie und Religion, Politik, Literatur und fremde Sprachen, Kriegs- und Marinewesen, Landwirthschaft, Technologie, Handels- wesen, Medicin. Bekanntmachung. Bei der unterzeichneten Behörde ist die Stelle eines jüngeren Bureangehilfeu tlibald zu besetzen. Hierauf Restectirende wollen ihre Meldung unter Beigabe ihres Lebenslaufes, ihrer bisherigen Beschäftigung und der Gehalts- »msprüche bis zum 20. l. Mts. unter Beifügung von Zeugnissen bei uns Reichen. Gießen, den 7. Februar 1898. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Städtischer Arbeitsnachweis Gießen Garteuftrahe 2. «***¥£» itLibrtrrtburker N* U’"" * , «al F '“Ja'to ««•»*! “ °L mW 'S Gentner Maschinenkohlen, „ Nußkohlen und Raummeter tannenem Scheid Holz Für Anfuhr an das HauS werden 5 Pfennig für den Centuer berechnet. NB. Sofern das Verbringen der Cokes auf die betr. Lagerplätze (Keller, Stall zc) mit keinem außergewöhnliche» Zeitaufwand verbunden ist, geschieht dies oh«« besondere Vergütung. Eine Preisermäßigung bei Entnahme von Wagenladungen erfolgt nicht mehr. Der Verkauf nuferer Gascokes unter und bis ein- schließlich 5 Centuer findet bis auf Weiteres im Gaswerk nicht mehr statt, und werden daselbst nur Quantitäten von über 5 Centuer verabfolgt. — Dagegen ist bei folgenden hiesigen Firmen ein Kleinverkauf unserer Gascokes _____ Schürzen wegen, sondern durch Rauchwolke», die mituuier Mi itiiaffio e! alle Beide zugleich schleierhaft einhüllten. Wer fich die Nachfrage der Arbeitgeber r 1 Drechsler. 1 Spengler, 1 tücht. Glaser lMahmenmacker), 8 Krankenwärter, 1 Anstreicher, 1 tücht Küfer, 6 tücht- Maschinen» stzloffer, 2 tücht Bauschloffer, 1 Schmied, 1 Schuhmacher, 2 junge Lausbürschchen, 1 jrau zur AuShülfe, 16 Dienstmädchen für Küche und Hausarbeit, 1 Köchin, 1 Kindermädchen. ^lDttQg(Q jx . «iv^yiuviy uciuuv jein unu ouyer oic in ver tz Predigt vorgebrachten Beispiele und Mahnungen speeiell auf 'Wbtf k.. a* fcunftvn hrtfi»« ubfifl» bl» Nagebot der «rdett»eh»e,r 2 Spengler, 1 Glaser, 1 Polsterer bezw. ct ! !k Mr l’tcotatcur, 2 Krankenwärter, 1 Schmied, 2 Schneider, 1 Schuhmacher, 1 Bau- .. leibenb ono - (©reiner, 1 Möbelschreiner, 6 Taglöhner, 4 Hausburschen, 2 HerrschastSkvtscher, ,, rj jein, tititii1 Bürschchen für die Nachmittagsstunden, 3 Fuhrknechte, 2 Schlofferlehrlinge, T'. i(ik( gg 1 Kindermädchen, 1 Hausmädchen, 2 Bureaugehülfe», 2 Schreibgehülfen bt C0T bt RaAffita* h»» « 1 TiryAer»* 1 Äni»nnf»r 1 tfirht. Glaser Ä' * • * Qnte, Mündchen der einen Holden qualmte e» ihm entgegen wie au» einem Fabrikschlot. Das Mädchen nämlich, eia ganz kleine» Ding, wie auch seine Begleiterin, paffte eine Cigarette, ’-'t Wirb bie io seine Art hatte. Bei der herrschaftlichen Wohnung an fBr„.Pn ta rugelangt, beförderte efl den Stummel mit einer unuachahm- llten-®r‘l«le in btn Rtnnstkill. Steirer fühlen. Daß eS bei den Ausschußfitzungen und ,UnterhaltungS»Abenden" selten ohne eine kleine Prügelei abgeht, liegt eben im richtigen Steirerblut. Eines Abend» nun hat der Mustkantenfeppel den Stierbodenfranzl als Gast mitgebracht. Es war so recht gemüthlich au dem Tag; gesungen und gejodelt haben die Leute und zum Schluß — fangen fie wie gewöhnlich an zu raufen. Wie das der Stier» oodevfranzl fieht, wirft er den Rock weg und will mitten hinein ins Gedränge. Aber fehlgeschoffen! Kaum hat er die Faust erhoben, da packt ihn von der einen Seite der VereinS- kaffirer, von der anderen der Obmann. „DöS giat» net!" schreit der Vorstand, „g'rauft wird bloS unter d' Verein»- Mitglieder!" Einen Moment zögert der Franz!, dann — lvirft er zwei Gulden dem Kassi.er zu. „E »schreib'» — da EtlUlgbet bttrtßuir i$ meln Beitrag!" Im nächsten Moment hat er auch schon tu golatn btt ttoc::: bCB Obmann erwischt und Beide raufen nach Herzenslust. — •Ja, Ordnung muß fein! Damit die zum weiteren Ausbau der Stadtfernfprech Einrichtung in S ießen erforderlichen Vorbereitungsarbeiten rechtzeitig in Angriff genommen vtrben können, werden diejenigen Personen, Firmen rc., welche ihre Wchnungen oder Geschäftsräume im Laufe dieses Jahres mit der vorbe- leihneten Stadt-Fernsprech« Einrichtung verbinden laffen wollen, ersucht, N Anmeldungen recht bald, fpätestens bis zum 1. März d. I. •erliner 8 D Pfannkuchen, 8 □ Kreppet, Caf6- und Dhee- Q 3 Gebäck, sowie große Auswahl g q in Kuchen und Torten q Q empfiehlt täglich frisch [626 ö 3 Conditorei O - Frallkfmlerstr.-M-Aulage. g aocxioooooooaöooaoD la. (rrnrlütmurfl, Pst. 80 Pfg. la. Preßkopf „ 50 „ la. Lekrwllrst „ 30 „ Moselweine Rheinweine Ober-Ingelh. Rothwein Hochheimer Weisswein Ital. Rothweine Spanische Weine a?( direct bezogen and v. ärztl. Seite empfohlen sowie Spanischen und Deutschen Cognac in bekannter Güte. Kaffee per Pfund 1,1.20,1.40,1.60 u. 1.80Mk., selbstgebrannt und von vorzüglicher Qualität, empfiehlt 965 Hch. Arnold. IL, Marktstraße 28. »die takejieilring“ gibt Gewähr für die Aechtheit des Lanolin-Toilette-Cream-Lanolin Man verlange nur „Pfeilring- »Pfeilring-Lanolin-Cream und weise Nachahmungen zuruck. Frifch geräucherte Kieler Bücklinge empfiehlt billigst 756 E> Dort. Selbständiger Maschinen-Schloffer bei hohem Lohn für dauernde Arbeit gesucht. 855 Näheres in der Exped. d. Bl. 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IS., Bormittags 11 Uhr, im GeschästS- local des Unterzeichneten auf die Dauer von 6 Jahren öffentlich meistbietend anderweit verpachtet werden, wozu sich Pachtlustige einfinden wollen. Die Gerechtsame besteht aus 1250 Hectar Grundbesitz, worunter 140 Hectar Waldungen vorhanden sind. Letztere grenzen größtentheils unmittelbar an die Staatswaldungen. Jede Auskunft wird bereitwilligst ertheilt. Wetter (Bahnstation), 2.Febr. 1898. (Reg -Bez. Süffel.) 1462 Der Bürgermeister. Stuhl mann. ' °lchitllk Unterntl blühen wnbw. Wt «iuder giebt Dr. Oetter'S ^«dding-^utver ä 10, 15, 20 Pfg. eine delikate, gesunde, nahrhafte Speise I 308 Gebr. Adami, Mäusburg 14. Maskenanzüge einfache bis zu den elegantesten, sowie Dominos zu verleihen. 408 Brandgaffe 6, 1 Tr. Werners Waarenhaus Kircheuplah 11 (Eingang Schloßgafiej Kreppeln (täglich frisch) empfiehlt 263 Friedrich Noll, Hosbäcker, Mäusburg 12. Masken anzüge und Dominos billig zu verleihen. Getragene Sachen verkaufe zu jedem annehmbaren Preise. 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