11162 2, aus statt r.T.T. 1 in IN, der A G. S-» 11 Uhr. 11174 Brauerei Falsch- Gail, Ww' 101' ü> 4J -t * dt°' irr» __________ Nr. 264 Zweites Blatt Donnerstag den 10, November 1S9S Gießener Anzeiger ■ü 8n*|triebe. General-Anzeiger ■I« Isjägm-Bmntttlintgltdlni M A». mb InfUebd ■tbmoi «nzttHM für bm dtefcmn «ngnyr ret^m v*i «obebiti*n und Xhndrrti: »reffe für Xpefchev: Ferasprecher Nr. 6L Deutsche» Reich. Berlie, 8. November. Wie der .^oft* aal Fulda berichtet wird, liegt der dortzusammeagetreteaea Bischofs« Loufereuz ctn Hattag del SardnalS Dr. Kopp vor, bühiagehead, la einer gemeinsamen Adresse de« Kaiser den Dank für die thatkräftige Unterstützung der katholischen Kirche im heiligen Lande zu vottren. Er soll fich hieran ein Hirtenbrief an Klerus und Laienwelt schließen, in dem die Gläubigen anfgefordert werden, durch die That wie durch das Gebet das große W«rk des Kaisers zu sördern, auch die Arbeit des heiligen Stuhles durch finanzielle Beihilfe zu unterstützen. Berlin, 8. November. Der bisherige Herausgeber der .Täglichen Rundschau-, Graf von HSnsbröch, erklärt, daß er die Herausgeberschaft der .Täglichen Rundschau- nirdrrlegt. Berlin, 8. November. Für ein Zuckercartell wird wiederum agitirt. Nach der .Magd. Ztg.- hatten fich einem Zuckersyudtcat tu Magdeburg zu Anfang des Jahres von den i» Ganzen bestehenden 403 Zuckerfabriken 161 angeschloffen. Nach der .Magd. Ztg.- sollen fich die Ausfichten cttf das Zustandekommen des Sartells neuerdings günstiger gestellt haben. Das Zuckerlyndtcat soll in Thätigkeit treten, nachdem so viel Rübeuzuckerfabrtkeu, daß deren Erzeugung 9 Mill. Doppelcentner beträgt, fich vertraglich verpflichtet haben, Zucker durch das Syndikat verkaufen zu laffeu. Für baß öer- hältniß zu Raffinerien wurde ein Vertrag ausgearbeitet, der io Kraft treten soll, sobald Rübenzuckerfabrtken es vollzogen haben, die über mindestens 97 pEt. des Gesammteonttgents der Rübenzuckerfabrtken dts laufenden Betriebsjahres verfügen. Berlin, 8. November. DieZahl der Doppelmandatare, das heißt der Abgeordneten, die neben ihrem Mandat für das preußische Abgeordnetenhaus noch ein solches für den Reichstag besitzen, ist nach den jetzt eben vollzogenen Wahlen onßergewöhnlich groß. Während fie am Schluß der vorigen Tagung des Abgeordnetenhauses 95 betrug, beläuft fie fich jetzt auf 109. Reichlich ein viertel sämmtltcher Landtags- airgeordneten ist mithin gleichzeitig Mitglied des Reickstages. Am stärksten ist das Doppelmandat-Weseu beim Lentrum ausgeprägt. Dieses hatte t« vorigen Landtage 40, diesmal aber hat es 47 Doppelwandate bei 100 Landtagsabgeordneteu. Da die Eentrumsfraetion im Reichstage nun aber überhaupt onr 59 Angehörige des preußischen Staates zählt, so find »it Ausnahme von 12 Herren sämmtltche klerikale Reichs- togsmltglieder aus Preußen vrfitzer eines Doppelmandates. Aehnlich ist das verhältniß bet den Polen, 6 von den 17 Landtagsabgeordneten find auch Reichstagsmitglieder. Die Eouservatioen haben 19 Doppelmandatare bet 54 Reichstags- Mitgliedern, die Freieonservaitven 10 bei 23 Anhängern im Reichstage, und die Nattonalliberaleu, die hier die niedrigsten verhältnißzahlen aufwetsen, nur 10 bet 47 Partetgenoffeu Im Reichstage. Bet der Freifiuntgeu volkspartet find ^Abgeordnete bei 29 im Reichstage und 25 im Abgeordnetenhause Doppelmandatsinhaber und bet der Freifinuigeu veretutgung 3. von den Wilden treten als Träger eines DoppelmandatS noch hinzu: der Antisemit Werner, der Däne Johannsen und der Bündler Dr. Hahn. (Boss. Ztg.) Berlin, 8. November. Während Maurer, Zimmerer, Maler und die übrigen Bauarbeiter immer für fich ihre GewerkschaftScongreffe abhielten, soll jetzt ein großer, allgemeiner Baucongreß (Maurer, Maler, Ofensetzer, Stukkateure, Zimmerer, Bauhilfsarbeiter) stattfinden. Als Congreß- ort ist Berlin bestimmt und die Dauer des Congreffe» auf drei Tage (19. bi» 21. März) angenommen. So harmlos die Sache äußerlich aussieht, so gefährlich ist fie. Es ist bekannt, daß fich die Bauarbeiter mit ganz gewaltigen Lohnbewegungen für das nächste Jahr (Lohnerhöhung, Herabsetzung der Arbeitszeit, womöglich auf acht Stunden) tragen; in diesem Jahre scheiterte die im umfassendsten Rahmen geplante Lohnbewegung daran, daß die verschiedenen Bauarbeiterklaffen uneinig waren und daher nicht geschloffen vorgingen; da» dürste nun im nächsten Jahre ander» werden; in Berlin wird in den Märztagen da» große Aktionsprogramm fertig gestellt werden, so daß man es dann mit einem geschloffenen Bau- arbeiter-Ring zu thun haben wird. Berlin, 8. November. Eine Verbilligung der Eisenbahntnrife steht in weiter Ferne, vor einigen Tagen la» man in der .Nordd. Allg. Ztg.", daß man um keinen Preis die Henne schlachten dürfe, die goldene Eier lege, und in ihrer jüngsten Nummer erklärt fie, daß eine Steuererhöhung unumgänglich sei, falls die Eiseubahnüber- schüffe herabgemindert würden. Wörtlich fährt fie sodann fort: Der Finanzmtnister hat oft genug aus geführt, daß diese Ueberschüffe längst in dauernden Ausgaben festgelegt seien und daher gar kein Activnm wehr bilden, ihr Fehlen daher so- fort ein dauerndes Defizit Hervorrufen «üffe. Der nächste Etat wird wiederum eine bedeutende Erhöhung der dauernden Ausgaben auftoeifen; wir brauchen nur n. A. auf die Sr- Höhung der Besoldungen der Unterbeamten hinznweisen. Zum Schluffe betont das offiziöse Blatt, daß die Ueberschüffe der Eisenbahnen eine .starke Tendenz zum Sinken- haben, und daß aller Wahrscheinlichkeit nach die Ausgaben stärker an- wachsen werden als die Siuuahmeu. Die Taristeformer, I die in den neuen Landtag einziehen, können somit nur alle Hoffnungen draußen lasten. — Der elsaß-lothringische LandeSauSschuß. Die „Franks. Ztg." hatte gemeldet, die Schließung deS LandeSauSschuffes von Elsaß-Lothringen sei lediglich deshalb unterblieben, weil die kaiserliche SchließungSordre nicht zur rechten Zeit aus dem Orient beschafft werden konnte. Eine durch den amtlichen Telegraphen verbreitete Meldung auS Straßburg erklärt dies für unrichtig und bemerkt dazu: Der Erlaß einer solchen Ordre, der auf telegraphischem Wege hätte herbeigeführt werden können, ist überhaupt nicht beantragt worden. Die Regierung hatte mit dem Präsidenten deS LandeSauSschuffes vereinbart, daß wegen einiger weiterer Vorlagen zur Ausführung des Bürgerlichen Gesetzbuchs, deren baldige Verabschiedung durch den Landesausschuß mit Rücksicht auf den nahen Termin deS Inkrafttretens dieses Gesetzes dringend erwünscht ist, der LandeSauSschuß alSbald nach der Beschlußfassung des BundesratheS über diese Vorlagen seine Sitzungen wieder aufnimmt, waS voraussichtlich noch in diesem Jahre vor der Berathung des Bundeshaushalts für 1899 geschehen wird. Bei dieser Sachlage erschien trotz deS augenblicklichen Mangels an parlamentarischem Arbeitsstoff eine förmliche Schließung der Session, der binnen wenigen Wochen wieder die förmliche Berufung des LandeSauSschuffes folgen müßte, nicht zweckmäßig. Ludwigshafen, 8. November. Heute Morgen brach in der Maschinenfabrik von Gebrüder Sulzer Großfeuer auS. Einzelheiten über den Brand liegen bis jetzt noch nicht vor. Suilanö. Gmunden, 8. November. Die Großherzogin Maria Antoinette von ToScana ist heute Nacht gestorben. Paris, 8. November. Die heutigen Morgenblätter geben der Hoffnung Ausdruck, daß die Interpellanten, welche in der heutigen Kammersitzung die Faschodafrage berühren, fich erinnern werden, daß der Krieg von 1870 aus einer schlecht geführten Interpellation entstanden ist. Angesichts der wei- teren Rüstungen Englands müßten die Interpellanten ihre Worte genau abwägen. In politischen Kreisen ist man der Ansicht, daß die Faschoda Jnterpellation nur kurz fein und keine Abstimmung erfolgen wird. Man werde sich wahrschein- lich mit einer kurzen Erklärung des TolonienministerS begnügen müssen. — Frankreich, vorläufig suchen die Franzosen gegenüber England möglichst ruhiges Blut zu bewahren. In Kamwerkreffen glaubt man, so wird vom ttenltag geschrieben, I>as Led an die Areude. (Sin Gedenkblatt zn LchillerS Gebvrtstag. 10. November. Bon Dr. Ernst MaaSburg. (Nachdruck verboten.) Mannheim. An einew heiteren Juniabend des Jahres 1784 gingen zwei junge Männer in der Nähe der alten Stadt Mannheim ■m lieblichen Ufer deS Neckar spazieren. In ihren Augen leuchtete der Glanz der Jugend und doch schienen fie tu büstertr Stimmung; besonders der größere von beiden, ein Unger, hagerer Jüngling mit röthllche« Haar, gebogener Käse und Hellen Augen, blickte schier finster vor fich hin und stieß von Zeit zu Zeit jenes gellende Lachen auS, wie es die Verzweiflung den Menschen anspreßt. .Rur nicht den Muth verloren,- erwiderte sein Gefährte, ein junger Manu «it gutmütigen Zügen, auf einen tiefen Seufzer des anderen. .Dein Genins wird fich Bahn brechen, diese Ueberzeugung kann nichts tu wir erschüttern, — daS stad jetzt die FrühlingSstürwe, lieber Schiller, die Prüfungen, »elche jeder große Geist über fich ergehen laffeu wuß. Die Hilfe ist vielleicht näher, als Du denkst.- .Sie wüßte sehr nahe sein, um noch rechtzeitig einzu« treffen,- erklärte Friedrich Schiller mit schneidender Stimme. ,Sag selbst, was ich noch anfangen soll? Meine Gläubiger »ollen nicht «ehr warten, die Schulden wachsen wir über den Kopf, meine geringen Einnahmen find im Voraus verzehrt —- .verzage nicht, Du weißt, mein HauSwirth Hölze! hat Dir schon einmal geholfen — so wird auch wieder Rath werden für die Zukunft. - .Der wackere Mann — fein schlichtes Semüth bringt meinem Streben mehr verstäuduih entgegen als die hohe Bildung eines Dalberg — Gott lohne es ihw.- .Hast Du dem Freiherrn geschrieben?- .Dem Dalberg? Gewiß — meine ganze Roth hab ich ihm geschildert. Nur für ein Jahr soll er mir die Mittel bewilligen, in Heidelberg zu studireu, uw nachzuholeu, was wir zuw Mediclner noch fehlt — denn wir bleibt ja doch nichts wehr übrig, als die ganze Dichterei an den Nagel zu hängen und «ich auf die Quacksalberei zu legen —- .Nun — und was gab er Dir zur Antwort?- .Er bleibt kühl bin aus Herz. Meine Planschneiderei fange an, ih« Mißtrauen eiozuflößen. von ihm habe ich nichts zu erwarten — auch sonst von Niemand." .Dein Vater?- .Mein Vater, lieber Streicher, ist wütheud auf mich. Der arme Mann — er hat selbst nur 400 Gulden Sehalt — und Du weißt, er hat die Bürgschaft für die hundert Gulden bei der Generalin v. Holl übernommen, und tch wußte ihn i« Stiche laffeu, so daß er die Aussteuer «einer Schwester angreifen mußte, um die Summe decken zu können. Auch er räth mir, die drodlose Dramenschreiberei anfzugebeu ■ab mein «edicivisches Studium wieder aufzunehmen. Offen gestanden, ich habe eS fest in Absicht, von der .Thalia- hoffe ich nicht viel, zuw Uebersetzer fühle ich wich zu gut und zu selbständige» Schaffen — pah, ich habe weder Muth noch Kraft wehr. Meine Glieder schüttelt das Fieber, «ein Herz ist voll quälender Sorgen — nirgends Rath, nirgends Aussichten.- .Arwer Freund!- rief Andreas Streicher, der treue Kamerad, mitleidig. .Wenn ich nur könnte, Dir sollte geholfen fein.* »Du hast das Deinige gethau,- sagte Schiller, ihn be- I toegt umarmend. .Doch komm nach Hause, «ein Fieber fängt wieder an, mich abzuschütteln, der Abend ist doch kühler als ich dachte.- «ls die jungen Männer — Schiller zählte damals etwa 25 Jahre — tu die bescheidene Wohnung des Dichters traten, hindigte der Hauswirth feinem Miethswanue ein Packet aus, bat eben au» Leipzig für ihn eingetroffen fei. verwundert löste Schiller die Verpackung und förderte eine kostbare Brief« lasche mit kunstvoller Stickerei zu Tage, welche eine mufikalifche Eompositiou von Amaliens Arie aus den .Rändern- und vier Porträts von zwei Damen und zwei Herren, mit Silberstist auf Pergament gezeichnet, enthielt. Dabei befand fich ein enthufiastischer Brief, Worte der Begeisterung, des Dankes und der Huldigung enthaltend, ein Brief, der die Unterschrift trug: Ehristiaa Gottfried Körner. Die Übrigen Theilhaber an der Sendung waren seine Brant Minna Stock, deren Schwester Dora und DoraS Bzäutigam Ludwig Ferdinand Huber. Minna hatte die Brieftasche gestickt, Dora die Zeichnungen gefertigt. Schiller strahlte Über das ganze Geficht. .Andreas, ist das nicht ein Fingerzeig deS HimmelS!- janchzte der leicht Empfängliche auf, feine Wangen rötheten fi§ und aus den Augen leuchtete der Schimmer neuer Hoffnung. Streicher theilte seine Freude. .Mir ahnt, daß diese Sendung für Dich Heil bedeutet,- verficherte er, während “c die erhaltenen Herrlichkeiten immer wieder bewunderten. kLk $ Eia Triumph, den wir mit meiner letzten Flasche «ein feiern wöffeu,- sprach der Dichter feierlich. Der Wein ward gebracht und schon nach einer halben Stunde sahen die Freunde, alle Sorgen vergeffend, beieinander, von der Zukunft plaudernd, und der eben noch so peifimistische verfaffer der .Räuber- baute die kühnsten Schiöffer in die ffialbnnätn* vor der Pbilosopbtschkll Gesellschaft in «opstadt I gilt die Nachttax-, also da« D-PP-Ue. Für g«t,e Ta,r ^w° st «u, die Zuhörerschaft maßt, freilich die -in-That. zahlt man 25 bi. 35 Mark. Di. Wagen fahren bi. ^ lache schlagend wirken, daß da, «apland jährlich für 1OOOOO 43 Rilom«.» in b« Stunde. In der Stadt dürfen fi- nicht Nsnnd drückte irgend welcher Hrt gewinnt und allein für mehr all 300 Meter per Minute wachen. sRfrmh fink während der letzten zwei Jahre aul * Siu zveites St von einem riesigen. straußart gen Vogel der Vorzeit, dem Struthiolithus chersonensia, ist kürzlich nach ReichenowS Ornithologischen Nachrichten von einem Chinesen in einem kleinen Dorfe Nordchinas gefunden worden. Bisher hatte man von diesem ausqestorbemn Vogelriesen nur Kunde durch ein Ei, das 1857 bei Malinowka im Gouvernement Cherson in Rußland entdeckt wurde, als ei in einem angeschwollenen Bach, der hinter einem Mühleuwehr eine Ausspülung veranlaßt hatte, im Wasser trieb. Dieses Ei ist, nachdem es mehrmals den Besitzer gewechselt hatte, von dem letzten für 1000 Rubel zum Kauf ausgeboten worden. Da sich jedoch kein Käufer fand, behielt es bet Besitzer und bewahrte es längere Zeit auf, bis es schließlich durch einen Zufall in zahlreiche Stücke zerbrach. Nun wurden wenigstens die Trümmer für die Wisienschaft gesichert; sie kamen in das Petersburger Museum, wo man sie, so gut es ging, wieder zusammensetzte. Das jetzt in China gefundene Ei, welches in das Museum zu Cambridge im Unionsftaate Maffachusets gekommen ist, soll mit dem russischen fast vollständig übereinstimmen. E» ist 180 Millimeter lang, nutzt in der Querachse 147,5 Millimeter und hat 1897 Cubik- centimeter Rauminhalt. Das russische war etwas breiter und faßte darum 2200 Cubikcentimeter. Allein der Inhalt dieser riesigen Eier muß also schon zwischen 4 und 5 Pfd. gewogen haben, während das ganze Ei unseres Straußes mit Schale und Inhalt nur gegen 3 Pfund wiegt. Der vorzeitige Vogel wird also unseren heutigen Strauß an Größe noch bedeutend Übertroffen haben. Die Erdschichten, aus denen das chinesische Struthwlithus Et stammt, sind zweifellos diluvialen Alters; auch das russische war aus einem rothbraunen bröckligen Lehm mit einer Unterlage von kristallinischem Gips auige« 269349 Pfand Holz während der letzten zwei Jahre aul dem Ausland etngeführt hat, so daß also der landwtrthschast- liche Bodenertrag noch nicht einmal dazu hingereicht hat, nm die Holzeinfuhr zu bezahlen. Weiterhin gab Hutchtnl eine bemerkenlwerthe Zusammenstellung del Waldretchthuml der HauptlSuder der Welt. An der Spitze stehen das europäische Rußland und Schweden, wo 42 Procent bei gelammten Bodens mit Wald bestanden find,- in Rußland beträgt die Waldfläche etwa 212 Millionen und in Schweden rund 17 Millionen Hektar. El gibt nun noch Länder, die auAul- dehnung bei waldbestanbenen »oben! zwar nicht bal europäische Raßlanb, aber boch Schweben bebrütend übertreffen und verhältnißmäßig boch zu ben waldärmeren Säubern gerechnet werden müssen. Die Bereinigten Staaten von Amerika hatten 1892 einen Waldbestand von 192 Millionen Hektar, »er aber nur etwa 2 Procent der ganzen Bodenfläche aul* macht und sich in den letzten Jahren durch ben bort üblichen Raubbau noch stark vermtnbert haben muß. Oesterreich verfügt über gegen 19 Millionen Hektar Walb und ist mit 31 Procent Waldbodeu bal brittwalbreichste Laub der Welt, an vierter Stelle steht Deutschlanb mit etwa 14 Millionen Hektar nab 29 Procent. In Europa folgt bann an fünfter Stelle Norwegen mit etwa 8 Millionen Hektar und 25 Pro* cent. Ebenfalls zu ein Viertel mit Wald bestanden ist Indien, dal 56 Millionen Hektar Wald befitzt. Einen ganz erheb« lich geringeren Waldreichthum hat Frankreich mit nur 16 Pro- eent und rund 8 Millionen Hektar. Portugal hat 5 Procent Waldbrstand, und noch weniger England, nämlich nur 4Pro- eent. An die unterste Stelle dieser Reihe fetzt Hatchinl die Kapkolonie mit 0,29 Proeent Waldbestand, und schließt mit der Behauptung, daß dal gute Fortkommen von Wäldern an einzelnen Stellen darauf hinbeute, baß die Boden- und Klima- verhäliniffe bei Sandel für eine Hebung bet ForstcnUur burchaul nicht ungünstig seien, unb baß ble Kolonie ihren Holzbedars selbst werde decken können, wenn Bauwpflanzungen dort, wo der Ackerbau schwierig oder unmöglich sei, versucht Saft. Nachdem fie begeistert getrunken auf bal Wohl der Spender, auf die Freiheit und auf die noch uvvergeffrue Sötte von Wolzogrn, holte Schiller aul einem Schnbfache ein Manuskript hervor unb begann zu lesen — Aufangl leise, bann immer pathetischer, lauter, bis fein hoher Geist in ben Worten wledertöute nab bal Feuer bei Geniel aul seinen Augen loderte, während der Freund mit steigender Bewunderung lauschte unb sich weiter und weiter vorbengte, um keine Silbe der herrlichen Verse zu verlieren: el waren die ersten ©eenen von „®on Carlol". Darmstadt. Im December btffelben Jahrei versammelte sich in ben Räumen bei laudgräfl'chru Schloffel zu Darmstabt eine illuftte Gesellschaft. Der Landgraf nebst Familie unb ber Hof schaarte sich um einen hochverehrten Gast, ben Schwieger- fohn aal Weimar, Karl August. Mit Spannung lauschte die Gesellschaft bem Bortrage eine! jungen, hageren Manuel mit lichten Augen unb röthlichem Haar, der, eine kunstvoll gestickte Brieftasche vor fich, mit glühenden Wangen aul einem Manuscripte vorlas. Schiller war el, der infolge Verwendung Dalbergl und der Frau von Kalb die Erlanbniß erhalten hatte, den ersten Act seines „Don Carlo!" dem Hofe vrrzuleseu. Lediglich zu bem Zwecke war er nach Darmstadt gekommen, um fich Karl August, dem Freunde Goethel und der Musen, vorzuftellen unb vielleicht — der Gedanke ließ sein Herz mächtiger klopfen — seine Aufmerksamkeit zu erregen. Ach, wenn el ihm gelänge, wie Goethe, die Freundschaft des edlen Fürsten zu gewinnen, dann wäre el vorbei mit allen Sorgen und man böte ihm die Mittel, fich frei und ungehindert zu entfalten, fich in jene erhabenen Regionen zu erheben, wohin der Flügel- schlag feiner Begeisterung ihn tragen würde. Athemlose Stille herrschte — Schiller, obgleich ein schlechter Vorleser, lal mit aller Glnth seiner Empfindung. Alle Zuhörer waren tief bewegt — Rufe der Bewunderung werden würden. • Die Droschke der Znkttnft. Dal Organ bei Oester- reichischen Automobil-Clubs macht, wie bte »Neue Freie Presse" mitthrilt, interfff ante Mittheilungen über bte in Hamburg in Verwendung stehenden Automobil-Droschken, welche bort ihre eigenen Standplätze haben unb vom Publikum eifrig benützt werden. „Ich setzte mich," schreibt ber Berichterstatter, „in ben bequemen, vier Personen faffenben Wagen, ber Lenker trat nach rückwärts, hob eine Klappe ein letsel Surren, der Motor arbeitete. Ein Kutscher, der seinem Pferde die Dicke abzieht, braucht längere Zeit. Mit leisem Ruck zog der Wagen an. Der erste Thetl meiner Fahrt ging über den stark belebten Jungfernstieg. Ich konnte hier beobachten, um wie viel größer die Lenkbarkeit bei Automobile! in den Hänbeu etnel geschulten Manuel ist, all jene bei Pferbe!. Trotz bei starken Verkehr! wanb fich unser Wagen viel rascher all jeher aabere burch da! Gewirke. Dal Pflaster war sehr schlecht, aber der Wagen zeigte nur eine geringe Erschwerung. Auf dem mit Alphalt belegten neuen Jungfernsteig war die Fahrt ideal. Dann folgte elende! Pflaster, und bort verminderte fich bte Schnelligkeit bei Wagen! um ein Geringe!. Im Ganzen legten wir elf Kilometer tu einer halben Stunbe zurück." Der Besitzer bei Automobilwagen Unternehmen! gab bem Verfasser bei Arf.kell folgende Aufklärungen: Unser« Publikum wurde e! bald klar, daß eine Fahrt im Automobil nicht mehr kostet al! in der Droschke, daß aber der Motorwagen selbst in ber Stadt um ein Drittel schneller ist. Damit war bal Unternehmen gesichert. Die Wagen stehen selten still. Für 1200 Meter werden 80 Pfennige gerechnet, je 400 Meter mehr kosten 10 Pfennige. Bon 11 Uhr Nacht! bi! 6 Uhr Morgen! wurden laut, und auch ber Herzog Karl August hielt nicht mit feiner Anerkennung zurück. .Welch wundervolle Brieftasche," rief bte Fran Erb- prinzesfin entzücke, inbem fie bal Geschenk bei Körner'schen Kreise! mit Kennermiene betrachtete. „ES ist eine Gabe von lieber Hand,- antwortete ber Dichter ruhig. „Ich betrachte fie all Talilman, der mir Glück bringt —" __ „Deshalb haben Sie fie wohl auch mitgenommen r1 „Deshalb, durchlauchtigste Prinzessin." Nau begann Karl August zu sprechen, über bal Drama, über Don Carlos, über Schiller selbst. Der Dichter, ohne Scheu, schüttete bem edlen Manne sein übervolles Herz an!, lebhaft blinzelnd, mit bem häufigen Lächeln, bal im Gespräch auf seine Lippen zu treten pflegte. Alle seine Gefühle, seine Wünsche gab er mit ber Naivetät etnel weltnukandigen Jünglingl zu erkennen. Sein neue! Drama gebuchte er dem Herzog zu widmen — ach, wenn er mit Goethe, Wieland und Herder tu Weimar wohnen, wenn er bei Herzog! Gunst gewinnen könnte, wie wollte er schaffen unb arbeiten! Mit gütigem Lächeln hörte ber Herzog bem Enthusiasten zu, ohne fich zu irgenb welchen Versprechungen herbeiznlaffen. Noch hatte aber Schiller Darmstadt nicht wieder berlaffen, all er — am 27. December — folgenden Brief de! Herzogs erhielt: .Dem Sachsen-Weimarischen Rath Dr. Schiller, jetzt zu Darmstadt. Darmstadt, den 27. December 1784. Mit vielem vergnügen, mein lieber Herr Doetor Schiller, ertheile ich Ihnen den Character all Rath in meinen Diensten; ich wünsche Ihnen dadurch ein Zeichen «einer Achtung geben zu können. Leben Sie wohl. Karl August, H. z. S. W." Trtumphtrend kam Schiller in Mannheim wieder an.- Ein Titel war damals mehr werth, all jetzt, er öffnete alle Thüren. Jetzt erst entschloß er fich, die Sendung aus Leipzig, die er vor sechs Monaten erhalten, zu beantworten, in einem Schreiben voll Dankbarkeit und Liedenlwürdigkeit, in bim et bte Gründe seines Schweigens ehrlich barlegte. Bald traf die Erwiderung ein, eine Einladung nach Leipzig: „Kommen Sie selbst sobald als möglich. Dann wird fich Manches sagen lafien, was fich jetzt noch nicht schreiben läßt. 61 schmerzt uns, daß ein Mann, der uni so thener ist, Kummer zu haben scheint. Wir schmeicheln uni, ihn lindern zu können, unb das macht uni Ihre Freunbschaft zum Be- dürfoiß." „Ich gehe nach Leipzig", rief er entschloßen seinem treuen Streicher zu, all btefer Abendl bet ihm erschien „Siel, liel — ba! soll heißen: wir helfen Dir! Die Zakanst liegt nun offen vor mir, alle Drangsal hat ein Enbe. Jv Leipzig winkt Hilfe, auch ber Herzog von Weimar wirb wich nicht vergeffen. Warum sollte ich nicht an feinem Hofe btt gleiche Rolle wie Goethe spielen können? Ich bin zwar uilV Jurist, aber — ein Jahr Stubium, unb allel Nöthtge iß gelernt!" So phantafirte, Jubelte der Dichter, groß in seinen Hoffnungen, feinen Plänen. Mitte April 1785 reiste er al- Streicher verbrachte mit ihm ben letzten Mannheimer Abend. Um Mitternacht erst trennten fich die treuen Freunde, tief' erschüttert einander die Hand reichend. „Leb wohl, lieber Freund", sagte Schiller mit einer Thräue im Ange. „Seb’ wohl — und höre, Andreal: laß uns einander nicht eher schreiben, bis Du Capellmetster bist und ich — Minister!" (Schluß folgt.) spült worden. , c • Der nengewahlte preußische Landtag wird hoffentlich del H u m o r S bei seinen Sitzungen nicht ganz entbehren. Findet sich doch ein „Schelm" in der „Menge", der durchaus nicht „Ernst" fein „Will" und den „Hesse"n, den „Boehm , den „Koffack" und „Mohr" gern aufs „Korn" nimmt. Er greift in die „Hitze", von „Mücke' n umschwärmt, gern zum „Seidel" und man hört ihn allerlei „Munkel"n über den „Ring- der „Hofmänn-er und die Repräsentanten der Land- wirthschaft, den „Feldmann" und „Neubauer", den „Werden- Hofer", den „Hirt" und „Fischer". Das Handwerk vertreten ein „Schneider" von „Roeren", ein „Schmidt", der auch „Dietrich"? fertigt, was ihn mit dem „Richter" und dem „Stockmann" in unangenehme Berührung bringt, ferner em „Sattler" und ein „Beinhauer", der „Knoch"en zu „Horn - fachen verarbeitet. Neben den „Christen" begegnen wrr da auch einem „Heyden", der sogar seinen „Götzen" nutgebracht, all Gegensatz dazu, der besonderen „Weihe" halber, selbst einen „Engelmann", der keine Schuld hat, wenn krotzdemdal „Opfergelt" recht „Knapp" ist und nur aul einem „Schillmg und einem „Dreyer" besteht. Zwei „Krieger" und ein „Hauptmann" mit ihren „Degen" folgen dem "Heevemann , rote einst dem „Pappenheim" seine Dragoner. Ate Wiffen- schaft ist nur durch ein einziges „Buch" repräsenttrt, die Litteratur durch einen „Arndt", „Gleim", „Bemalt)7 u. s. w. Vertreter der edlen Kunst des Gesanges sind ein ,/Obermann" und ein „Sänger", die im Zweifel sind, ob der Kritiker ihrem „Schall" ein „Lobmann" oder eint böser „Geisler" sein wird. Ein „Krämer", deffen Geschäft den „Krebs"gang geht, vertritt den Handel, ein „Schaffner' den Verkehr, ein „Hausmann" das Dienstpersonal. Zwei „Seher eröffnen uns den Ausblick in die Zukunft und lassen hoffen, daß der neue Landtag verstehen wird, was dem Votte frommt und es verschonen wird mit einer „Kuhr" ä la „Eisenbart . bie heutige Erörterung üter die Foschodafrage werbe rasch erledigt werben unb ruhig verlaufen. Die «eisten Blätter brücken bie Hoffnung aul, baß die an der Erörterung theilnehmenden Redner vermeiden werben, Worte zu gebrauchen, welche den englischen Jingoilmns heraulforbern unb die gegenwärtigen Schwierigkeiten verschlimmern könnten. — Die Strafkammer bei Cassationshofel beschäftigte fich am Montag mit ber Untersuchung, betreffend bie Revision bei Dreyful-Prozefsei. Alle tfu* gange bei Gerichtshöfe! waren auf! Strengste ^gesperrt. Ja ben Wanbeigängen bei Jnstizpalaste! geht bal Gerücht, Picquart werbe unverzüglich vom Mikitärgericht freigegeben unb hem Civilqericht zur Verfügung gestellt werben. London, 8. November. „Daily Mail" commentirt eine Ansprache Marchands in Kairo und erklärt, England fei keineswegs gewillt, Frankreich gegenüber unritterlich zu handeln. Es sei jedoch der Zeitpunkt gekommen, wo gewisse Fragen gelöst werden müßten. Großbritannien werde letzt das Protectorat über ganz Aegypten verkünden. „Daily Cronicle" meint, man dürfe der Rede Marchands nicht allzugroßen Werth beilegen. Das Blatt glaubt, daß trotz der England verletzenden Worte Marchands die freundschaftlichen Beziehungen zwischen England und Frankreich wieder hergesteüt werden können. CocaUs tmb provinzr-lles. Darmstadt, 8. November. Der al! Nachfolger des Herrn Pfarrer Steiner zum Geistlichen de! Dtacouiffenhause! Elisabethcnstist ernannte Herr Pfarrer Johanne! Deggan von Heuchelheim, ber von seiner früheren Wirksamkeit hier noch in bestem Anbenkev steht, wurde gestern Vormittag im Hauptgottesdienst bei Stiftel in feierlicher Weise in sein neues Amt ewgewiesen. Nachdem die zahlreich versammelte Ge- «einte zum Eingang ba« Sieb „Ach bleib' mit beiuer Gnade" gefangen, hielt Herr Superintendent Waal unter Zugrunde- lepuuß des Textei Kol. 1, 18: „Christus ist dal Haupt bei Leibes, nämlich ber Gemeinde" in seiner tiefgründigen, geist- und gehaltvollen Weise bte herzlich empfundene Einführung!- xm, an die fich die förmliche Verpflichtung bei neuen Hau!- geistlichen nach ber befonberen Formel bei Stiftes anschloß. El folgte bie Siturgte unb die Verlesung der Epistel und des Evangeliums des Resormattonsfestes (Offenbg. 14, 6 u. 7, Math. 11, 12—15) burch Herrn Deggan unb ber Gesang des Sutherltedes „Ein' feste Burg ist unfet Gott", das ober, wie bie übrigen Choräle, im Tempo — eine Erfahrung, bte wir kürzlich auch im Riiul ber lutherischen Kirchen Seipzigs wachten — so sehr überhastet wurde, baß mitzukommen der Gemeinde wirklich kaum möglich war. Seine warmherzige unb überzeugende, mit volltönendem, klarem Organ vor- gttrageae Avtrittspredigt hielt Herr Pfarrer Deggan auf Grund von 1. Cor. 3, 21—23 über bal Thema: 1) Allel ist euer im rechtfertigenden Glauben an den Herrn, der für uns gestorben unb auferstauben ist. 2) Ihr aber seid Christi in heiligender Siebe zu dem, ber in unb unter uns wohnt. — Ueber ben Sebenllauf bei zu St. Petersburg geborenen, nunmehr 48jährigen Pfarrers erfahren wir, daß er seine geistliche Saufbahn all Vicar in Spöck in Baben begann, dann Pfarrvicar in Brehmen, später Pfarrverwalter, bann Pfarrer in Friebrichlthal würbe. Im Februar 1880 würbe wurde er all hessischer Reiseprediger im Dienst ber Südwest- deutschen Confereuz für Innere Mission in Darmstadt an- gestellt und h?t fich hier in dieser Stellung viele Freunde er- worden. Im November 1885 trat Deggau in den hessischen K.rchendirust über und wurde cl» Pfarrer in Sanglborf, im März 1889 zum Pfarrer in Heuchelheim bei Gießen ernannt, wo er seither in reichem Segen gewirkt bat. Dämmst. Ztg. • Der Waldreichthum der Welt. Im Kap lande fängt J man an, fich bebeutenö für Foistwttth chaft zu wteresfiren, wie ein Vortrag von Dr. Hutchins, dem „Conservator der | gttu r vachrp. 18 Ächt Sfta*R S Ä*9,hb« • wSuSr. n- nbM*Ä:ia ‘.M« «! '"Net 5# ? gewechselt batu *W&Ä 3» auf, Hi« fto ' ®WWt geMttt; H, um, wo man He, f° »t M s jetzt in China gtfutbrae Eambribge tm Uuiwfaati L1""*' M101, 189 Kitaeter fang, »it ; « Md h«t 1891 6«» * mt etmai brtttn unb "• SUtin btt bltfa 1» 4"”b 5* gewogt. W Straube» mit Lchatr wiegt. Der vorzeitige Löget ib an Größe noch btbeuitnb n, aus denen das chinefiiche iweisellor diluvialen Altert; iem rotbraunen bröcklige, knstallinischem Gips aalgt. he Landtag wird hoffentlich ngen nicht ganz entbehren, der /Menge", der durchaus en «W'n. den „Boehm', , aufs „Rom" nimmt, j le"n michwömt, gnn M I Inin Junten übet den £ oie Repriisentanten der Land- V b „Mauer", den Meiden- x". Das Handwerk otrlrdfü \ ein „Schmidt", der auch mit dem Mn" und de» öerührung bringt, ferner ein , der „Knoch'en zu „Ho^- . .Christen" begegnen rotr bc f -MnMen"initgedrB. -deren ,W W' W Md hat, wenn trotzdem das d nur aus einem »SMS ÄM fiW * &“ \o^tn d>m,tz«rEnn, L Buch" repr&fenlirt, bie %‘{*K « ©«lange« Pnü « .« ,ie itn ZMl«l s>"°- £*«V »b« *’S toniipetfoiol- 3* inet ffW -rrsK Ä-S, ft. * . 6.« btt ««• V m. n«“rt2 rtf , tl,f« Drangi" ageirnar »i* „ Herzog •*! »** o6i«K »--SK'LL- M S " «“ftfl-81"8' . !? .Mvd. gjißtr 'A >d T sagte gjbrtaf-J a** ooht eil ®u leidro, üt folgt-) Städtischer Arbeitsnachweis Gießen •ertceftrelc I. ««gebot der Arbeitnehmer: 2 Bäcker, 1 Feinbäcker, 2 Spengler, 1 Krankenpflegerin auf Wocbe, 1 ,unger Glasergebilie, 1 Bau- oder Maschinen« fchlofler, 2 Fuhrknechte. I Kutscher, 8 tzauSburschen. 2 Taglöhner, 1 Näherin, 2 Echreibgebülfen, 1 Commis. Nachfrage der Arbeitgeber r 4 Eisen drehet, 6 tüchtiae Spengler auf Weiß« blech, 1 tüchtiger selbstständiger Installateur, gelernter Spengler, 1 junger Tapezier - gehilfe, welcher auch polstern kann, l lucht. Sattler, 4 Bauscklofler, 1 jüngerer Schneider, 1 Schne,der auf Stückarbeil, 1 tüdbl. selbstfländ. Schreiner für dauernde Arbett, > Einleger jüngerer Mann, für eine Truckerei, 6 Kauffrauen, 3 Dienstmädchen für Küche und Handarbeit, 10 AnSripperinnen, eine Anzahl Lnmpen- sorlirerinnen Bekanntmachung. Der Voranschlag der Vemeiude Rödgen für das Jahr 1*499 1900 l egt vorn 11. November an acht Tage lang auf hiesiger Bürgermeisterei zur Einsicht der Interessenten offen. Rödgen, den 8. November 1898. Grobherzogliche Bürgermeisterei Rödgen. Jnderthal. 11156 la. Raupenleim, Pergamentpapicr rc. empfiehlt 10962 Oust. Walter, Mausburg. Neu! Neu! Nolksdad- ^nlidjtspollkarltn. Zwei Ansichten. Feinste Ausführung. H. Kühn, Papierhandlung. Dermietsiungen iu ver- 11161 Kratis 1000 Preise! 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