1808 R« «33 ErfteS Blatt Gießener Anzeiger General-Anzeiger Anttr» und Anzeigeblatt für den Arris Gieren Gratisbeilage: Gießener Familienblätter Anttlichev Theil Fettilleton Drockerti I 6» i«98' ■SfiS* 8616 ns;; 1961 test isn 4,11 1B* . *0*. t* löU' c» »V Bekanntmachung. Die Brücke über die Wieseck im Zug der Bismarck- straße (zwischen Südanlage und Löberstraße) ist wegen des bevorstehenden Umbaue- vou heute ab für Reiter und für Fuhrwerke aller Art bi- auf Weitere- gesperrt. XGießen, den 9. Juni 1898. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. __________________I. V.: Roth.__________________ Bekanntmachung. Die am 30. April l. I. augeordnete Sperre dc. Wolkeu- gaffe wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 9. Juni 1898. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. ________I. V.: Roth.__________________ Deutsches Reich. Berlin, 8. Juni. Ueber Ktautfchou läßt fich ein englischer Berichterstatter wie folgt hören: Ich muß gestehen, daß der Platz unzählige Bortheile zur Entwickelung eine- großen und blühenden Hafen- bietet. Ohne Zweifel befitzt Kiautschou eine große Zukunft. TS ist Raum für alle Anlagen da. Sollte Kiautschou nicht emporblühen, so wäre einzig dem Mangel an Unternehmungsgeist der deutschen Kaufleute die Schuld beizumeffrn, nicht aber den örtlichen Verhältnissen. Ich wurde überall mit der größten Höflichkeit behandelt und durfte Tiuficht in Alles nehmen. Die Soldaten haben schwere Arbeit zu verrichten, da nur wenig Kuli- da find. Bom militärischen Gesichtspunkt auS betrachtet, wird Kiautschou musterhaft verwaltet. Berlin, 8. Juni. Der „RetchSanzeiger" schreibt: DaS Staat-Ministerium hat beschloffen, an sämmtliche Reffortminister da- Ersuchen zu richten, .durch geeignete Anordnungen dafür Torge zu tragen, daß den Beamten ihrer Reffort- die Ausübung deS Wahlrecht- am Tage der Reichs- tagSwahl möglichst erleichtert werde. Berlin, 8. Juni. Der „Reichsanzeiger" gibt heute amtlich bekannt, daß nach einem neuerdings ergangenen Decret bis auf Weiteres Schwefel von der spanischen Regierung nicht als Contrebande betrachtet wird und Paris, 8. Juni. Aus Manila wird gemeldet, daß der Gouverneur Augustt bereit- da- ganze Stadtgebiet preis« gegeben hat, ausgenommen nur einen Theil der Altstadt. Selbst wenn ein spanische- Ersatzgeschwader nach Manila unterweg- wäre, würde die Begegnung mit dem erwarteten amerikanischen Reservegeschwader, welche- für Dewry Munition bringen soll, die Capitulation Augusti- nicht verhindern können. Madrid, 8. Juni. Privatdepeschen aus Havanna bestätigen da- Bombardement von Santiago, versichern jedoch, daß die Fort- nicht gelitten haben. Alle Batterien seien tntact. Madrid, 8. Juni. Der Kriegsminister empfing eia Telegramm vom Gouverneur der Philippinen, welcher erklärt, daß die Lage unhaltbar sei und unverzüglich die Absendung von Hilfskräften fordert. Madrid, 8. Juni. Nach einer Aeußerung de- Ministerpräsidenten Sagasta soll der Landung-versnch der Amerikaner bei Santiago erfolglos geblieben sein. Oberst Aldra verhinderte an der Spitze eine- Bataillon- die von einigen amerikanischen Kreuzern zwischen Punta Cabrera und Santiago versuchte Landung von Truppen und zersprengte die Insurgenten, die sich etngefunden hatten, um die Landung zn begünstigen. Auf spanischer Sette find keine Verluste zu verzeichnen. Madrid, 8. Juni. Von verschiedenen Setten wird bestätigt, daß der spanische Kreuzer „Reina Mercedes" im Hasen von Santiago in Grund gebohrt worden ist. Oberst Ordonez, der Erfinder des gleichnamigen Geschützes, ist schwer verwundet. An der Börse herrschte Baisie, weil die Regierung angeblich die Nachrichteu au- Havanna geheim hält. Warschau, 18. Juni. Gestern richtete tu ganz Mittel- Rußland ein Orkan großen Schaden an. In Neßwtsch stürzten mehrere Häuser ein, wöbet neun Personen getödtet wurden. Dte Telegrapheu-Verbindungen zwischen Warschau und Moskau waren gestört. Wahlbewegung. * n. AuS dem Wahlkreis Friedberg-Büdiugeu, 7. Juni. Die Aussichten, am 16. Juni al- RetchStagsabgeord- ueter hier gewählt zu werden, find tn der letzten Zett für den seitherigen Vertreter, Grafen Ortola, der al-Eaudtdat der Nattoualliberalen und beS Bunde- der Landwtrthe wieder candidirt, günstiger geworden. Dte Wähler, die hier zum großen Theil Landwtrthe find, sagen sich wohl nicht mit Unrecht, daß dte Wahrung ihrer Interessen seither doch tu sehr guten Händen war. Wahrscheinlich wird Gras Ortola mit dem Eandtdaten der Socialdemokrateu tn dte Stichwahl kommen. Locales und provinzielles. Gießen, 9. Juui 1898. • • Parade. Wie wir ersahreu, ist die Zeit der Parade am 16. er., 1250 Nachmittags, deshalb gewählt, um dem Publikum und der Schuljugend Gelegenheit zu geben, der Parade beizuwohnen. **cT Theater Beretu. Dilettauten-Dorstellung am Freitag den 10. Juui. Wenn ein Unternehmen von der Gunst der Allgemeinheit getragen wird, finden fich sehr oft über- eilige Freunde, bet denen der Wunsch der Barer de- Ge- dankens ist, oder aber auch Uebelgelaunte, die nicht mehr dte allerbesten Plätze erhalten konnten, die voreilig ein „Aus- verkauft" verbreiten. Bet der morgen stattfindenden Dtlettauten-Vorstelluug können wtr ja einen recht lebhaften Btlletverkauf coustatiren, aber von ausverkauft ist bis jetzt keine Rede. Es find auf allen Rängen gute Plätze noch bet Challter zu haben, die wtr freilich am Freitag Abend ausverkauft wünschen. Im Anschluß hieran berichten wir, daß am Freitag Abend nach dem zweiten Act eine größere Pause stattfinden wird, in welcher durstige Seelen und Kehlen zu ihrem Recht gelangen können. • * Die Steoographen-Gesellfchaft Gabelsberger feierte am SamStag ihr erstes Stiftungsfest mit einem Commers, an welchem außer den zahlreich erschienenen Mitgliedern auch einige Freunde der Stenographie theilnahmen. Ander Festrede de- Vorsitzenden ging hervor, daß die Gesellschaft eine Reihe schöner Erfolge zu verzeichnen hat, und auf das erste Jahr stolz und freudig zurückblickeu kann. — Erwähnt sei hier dte Grüadung zweier Vereine in Grün- berg und Ltch. — Dte Mitgliederzahl hat fich von 7 bet der Gründung der Gesellschaft auf 26 gehoben. Am Sonntag wurde g meinsam m't dem Verein tn Ltch ein Ausflug nach Kloster Arnsburg unternommen, der tn fröhlichster Weise verlief. Gegen Abend vereinigte man fich nochmals im Holländ'schen Hofe, um dann mit dem letzten Zuge die Rückkehr auzutreten. * • BerkehrSuotiz. Zur Erleichterung des Besuches der tu der Zett vom 30. Juni bis 5. Juli d. I. tn Dresden stattfindeuden Wander-AuSstelluug der deutschen Land- wirthschafts-Gesellschaft haben alle in der Zeit vom 29. Juui dtS 5. Juli einschließlich auf den Stationen der preußischen und preußisch-hessischen StaatSeisenbahnen nach Dresden gelösten einfachen Personerzzg- und Schnellzug-Fahrkarten erster, zwetter und dritter Klaffe zur Rückfahrt nach der Abgangsstation bis einschließlich den 8 Juli Giltigkeit, wenn fie in der Ausstellung mit dem Stempel der deutschen Laudwirth- schaftS'Gesellschaft versehen werden. Die gleichzeitig mit einer dtrecten Fahrkarte nach Dresden zur Abstempelung tn der Ausstellung vorgclegten einfachen Personenzug. und Schnell- zug-Fahrkarten für eine anschließende vorgelegene Strecke gelten zur Rückfahrt nach der Abgangsstation ebenfalls bis rtnschlteßlich 8. Juli. Dte Rückfahrt muß bis zum 8. Juli Mitternachts beendet sein. Bei Benutzung von V-Zügen ist dte tarifmäßige PlatzkartengebÜhr zu entrichten. • • Ausstellungen und Versammlungen. Die diesjährige Generalversammlug des LandeSgewerbeveretnS findet vorauSfichtlich am 14. August in Butzbach statt. Am gleichen Tage wird dte Ausstellung von Zeichnungen und Schülerarbeiten der erweiterten Handwerkerschulen zu Gießen, Alsfeld, Bübingen, Friedberg und Nidda, sowie diejenige der oberhefftschen Handwerker- Sonntags-Zetchnenschulen in den Localitäten de- Schulhause» am Lahuthor eröffnet. Diese ZeichuenauSstellung wird am 29. August wieder geschloffen. Auch der Bteneuzüchterverein für Heffen hält seine Generalversammlung, verbunden mit einer Ausstellung von Gegenständen für dte Imkerei, am 22. August tn Butzbach ab. Mit der oberheffifcheu GewerbrauSstellung wird ferner etne Fisch-Ausstellung verbunden, sowie eiue Alter- thüwer- und Trachten-Ausstellung tu einem besonder» dazu errichteten oberhefftschen Bauernhaus veranstaltet. Wie man hört, sollen fich bereit» ca. 120 Aussteller für die iu der Zeit vom 11. August bis 7. September d. I. iu Butzbach stattfiadende oberhefftsche Gewerbe-Ausstellung äuge« meldet haben. Schwurgericht. W. Gießen, 9. Juni 1898. Heute wurde unter dem Vorfitz des Herrn Landgericht»- rath Schmeckenbecher gegen den Tagelöhner Johann Ernst Bücking von Alsfeld wegen Urkundenfälschung und Betrug verhandelt. Dte Anklage vertritt Staatsanwalt Koch, verthetdigt wird der Angeklagte von Justizrath Dr. Reatz. Der Angeklagte gesteht, wegen Körperverletzung mit 14 Tagen vorbestraft zu fein- er ist 44 Jahre alt, verheirathet und Vater von sechs Kindern. Der Thatbestand der Anklage ist der folgende: Bücking hat am 19. April d. I. bet der Bürgermeisterei Alsfeld einen Eintrag in das Sterberegtster bewirkt, wonach sein sechs Jahre alte» Kind verstorben sei, obgleich da» Kind weder krank noch gestorben war. Er soll diese falsche Beurkundung bewirkt haben lediglich um eiue Unterstützung zu den Begräbniskosten au» der Armenkaffe zu erhalten. Der Angeklagte gesteht dte That unumwunden zu, er will einen Theil de» erhaltenen Betrage» (ca. 4 Mark) in Schnaps angelegt haben. Der Zeuge, Bürgermetstereigehtlfe Bing, deponirt, daß der Angeklagte, als er am fraglichen Morgen auf dem Bureau erschienen, um den Tod seiner Kindes anzumeldeo, vollständig nüchtern gewesen- er sei aber al» Trinker bekannt. Der Zeuge schildert den Vorgang der strafbaren Handlung wie thu dte Anklage anniwmt. — Bürgermeister Arnold von Alsfeld bekundet, daß er am Morgen de» 19. April, al» er in da» Rathhau» gehen wollte, den Angeklagten getroffen, und daß dieser ihm mitgetheilt, sein sechsjährige» Töchterchen sei am Abend vorher plötzlich ge- storbeu, er wolle die» anmeldrn. Der Zeuge erkaudtgte fich, wa» dem Kinde gefehlt habe, worauf Bücking ihm mittheilte, das Kind sei an Diphthertti» gestorben. Der Zeuge ist daun mit dem Angeklagten tn da» Rarhhau» gegangen und hat al» Standesbeamter den Eintrag tn das Sterberegister gemacht, welchen Eintrag der Vater desselben auch mit seinem Namen unterschrieben hat. Hierauf bat Bücking den Bürgermeister Arnold, ihm doch einen Beitrag zu den Kosten der Beerdigung zu geben, was auch in Höhe von 8 Mk. durch Anweisung an dte Armenkaffe geschah. Dte an dte Geschworenen gerichteten Schuldfragen find au» den §§ 271 und 272 wegen Urkundenfälschung resp. Betrug formultrt. Eine weitere Frage geht dahin, ob beide strafbare Handlungen al» ein und dieselbe That anzusehen seien. Auf Veranlassung des Vertheidiger» wird noch die Frage wegen mildernder Umstände an dte Jury gerichtet. Staatsanwalt Koch plaidirt auf Schuldig im Sinne der Anklage, ohne Zubilligung mildernder Umstände. Der Vertheidiger tritt dafür ein, daß dte Frage nach mildernden Umständen von den Geschworenen bejaht würde. Dte Geschworenen bejahten die Schuldfragen wegen Urkundenfälschung in idealer Concurrenz mit Betrug, ebenso dte Frage nach wildernden Umständen. Der Staatsanwalt beantragte, den Angeklagten.iu eine Gefäugoißstrafe vou einem Jahr zu ver- urtheileu. Das Urtheil lautete dem Antrag de» Staatsanwalt» gemäß- dte erlittene Untersuchungshaft wurde dem Angeklagten angerechnet. Aus -er Zeit für -ie Zeit. Vor 83 Jahren, am 10. Juni 1815, wurde zu Barm- iedt Mathias Friedrich Chemnitz geboren. Ec ist der Dichter des Liedes: „Schleswig Holstein, meerumschlungen", dessen moralisch anfeuernde Macht sich nur mit der vergleichen läßt, die einst 1870/71 die „Wacht am Rhein" auf die Gemüther ausübte. Er starb am 14. April 1870 in Altona. Vermaischtes. * Solingen, 7. Juni. Jo einem größeren Geschäfte wurde ein Regenschirm polizeilich beschlagnahmt, weil die betreffende Firma den im Fenster stehenden Schirm nicht herauSgeden wollte. Der Schirm war mit 98 Pfennig ausgezeichnet und erschien einem jungen Manne, der etwas von Schirmen kennt, so billig, daß er denselben zu erstehen beschloß. Gesagt, gethan, er ging zweimal tu den Laden, doch wurde ihm bedeutet, daß der Schirm, an welchem die Firma noch so und so viel zulege (im Einkauf kostet ein solches Exemplar 1,80 Mk) au- dem Schaufenster nicht herau-gegeben werde. Nachdem polizeiliche Hülse nicht» fruchtete, wurde der Schirm beschlagnahmt und mitgenommen. Die Sache, welche natürlich viel von sich reden macht, wird wohl ein gerichtliche» Nachspiel haben, da hier Vorspiegelungen falscher Thatsachen, bezw. unlauterer Wettbewerb in Frage kommen dürfte. * Wegen Erbauung einer deutschen Wetterwarte io Gestalt eine» festen Thurme» auf dem Gipfel der Zugspitze schweben zur Zeit Verhandlungen zwischen dem bayerischen EultuSministerium uod dem deutschen und österreichischen Alpenverein. r • Embarras de richesse. Au-Pari» wird unter» 30. Mai berichtet : Die vor eioigeo Tagen verstorbene Wittwe Meissonier», die der berühmte Maler mehrere Jahre vor seinem Tode geheirather hatte, hat dem Louvre-Museum die iu ihrem Besitze befiadlichen Gemälde, Aqaarelleo und Zeich- ouugeu testamentarisch vermacht. Frau Metffooter war eine begeisterte Bewundertv des Talents ihre» Gatten uod hütete oicht our deffeu küostlerischen Nachlaß mit der pietätvollsten Fürsorge, sondern kaufte überdies alle unter den Hammer gelangenden Werke de» Küi-stler» auf. Mit welch selbstloser und uneigennütziger Hingebung fie dem Andenken de» ver- storbeneu huldigte, kann mau au» derThatsache ersebeu, daß fie noch vor ganz kurzer Zeit ein Angebot von 800000 Fr»., da» ihr für dir „Belagerung von Pari»" geboten wurde, auSschlug, um da» Bild dem Louvre-Museum zu erhalten. So lange Frau Meiffouier auS ihren eigeoeo Mitteln ihre Privatgallerie um eine Reihe von Gemälden ihre» Gatten bereicherte, konnte selbstverständlich Niemand dagegen Etwa»- eiuzuwendeu haben, zumal die Dame persönliches vermögen genug besaß, um fich diesen Luxu» zu gönnen. Ihr Broder,, ein angesehener und sehr reicher Pariser Notar, Mr. Besao-oo, ist schon vor einigen Jahreo gestorben, so daß Frau Meiffouier oicht für ihre Angehörigen zu sorgen brauchte. Anders ver- halteu sich aber die Dinge, wenn die ganze verlaffenschaft — abgesehen von einigen Sculpturen oach MeissonierS Entwürfen, die den Museen von Grenoble uod Lyon vermacht wurden — dem Louvre-Museum einverleibt werden soll. Da» Luxembourg-Museum besitzt bereit» zwei der bedeutendsten Werke Meiffouier», „Solferino" und den „Leser", die oach der vorgeschriebenen Frist voo zehn Jahren oach dem Tode deS Künstler» oach dem Louvre-Museum gebracht werden sollen, so daß bei aller Achtung für da» große Talent deS Maler» kein zwingender Grund vorliegt, einige Wände de» Louvre- Museum» mit Meiffonier'scheu Bildern zu behäugen. Eine strenge Auswahl wäre da um so dringender geboten, al» zwei Bilder Meiffouier» einaudr^t an technischer Durchführung und künstlerischer Auffaffung so gleichen wie ein Ei dem anderen. . Von Jotereffe für den Kunstkenner, der fich an den Schätzen deS Louvre-Museum» nicht satt sehen kann, wäre also ei» Massenaufgebot Meissonier'scher Bilder keine»weg». lieber- dte» find die Räume deS Louvre-Museum» gegenwärtig schon dermalen überfüllt, daß beispielsweise der kürzlich eröffnete Saal mit Kunstgegenständen auS der Zeit Ludwig» XVL in einen ganz versteckten Winkel am äußersten Ende hinter den Sälen für Zeichnungen verlegt werden mußte. Zwei Meiffouier» reichen für da» Louvre-Museum vollständig hin, und Frau Meiffouier hätte sicherlich mehr sür deo Ruhm ihre» Gatten gethan, wenn sie deffeu Werke an die bedeutendsten Museen der Provinz vertheilt hätte, deren jedes stolz darauf gewesen wäre, ein Bild de» großen Maler» zu besitzen. Dte Verwaltung de» Louvre-Museum» wird durch da» Vermächtoiß der Frau Me ssonter tn große Verlegenheit gebracht werden, da fie e» nicht leicht ablehnen uvd nur not schwieriger unter den vorgeschriebeoen Bedingungen annehmen kann. Es wird fich zeigen, ob die Leiter de» Museums Diplomaten find und diese große Schwierigkeit umgehen werden. * Der Tod des Alterthumsfotschers Prof. Klopfleisch itt Jena ruft folgende Erinnerung an einen lustigen Studenten- ulk wach. Der wissenschaftliche Eifer brachte Klopfleisch biswellen in komische Situationen. Er war aber ein so jovialer Herr, daß er sich stets liebenswürdig wieder heraussand. Eines Tages — manches Jahr ist seitdem vergangen — wurde ihm von einigen Studenten gemeldet, sie hätten in der Nähe der Stadt ein Hünengrab entdeckt; sie baten den Herrn Professor, es öffnen zu lassen. Natürlich ist Klopfleisch einverstanden. Für einen schönen Sommernach- mittag wurden Arbeiter mit Spitzhacke und Schaufel bestellt, Bekannte geladen; Studenten kommen in einer für ein Jenenser Sommersemester bei wissenschaftlichen Dingen ungewohnt großen Zahl. Die Arbeit beginnt. Die Erdschicht wird abgeräumt, das' Geröll beseitigt. Die Sonne brennt heiß hernieder, die Arbeiter triefen vor Schweiß, die Aufregung wächst von Minute zu Minute; hat doch Professor Klopfleisch wiederholt seiner Ueberzeugung Ausdruck gegeben, daß man es hier unzweifelhaft mit einer prähistorischen Grabstätte zu thun habe. Was wird das Ergebniß der Nachgrabungen sein? Welche neue Errungenschaften für die Alterthumswissenschaft werden sie bringen? Welches Museum wird die Funde in seine Hallen aufnehmen? Endlich berühren die Spitzhacken eine Platte von Schiefer, roh und unbehauen. Sie scheint über hohlem Raum zu liegen. Sorgfältig werden die Ränder bloSgelegt, unter athemloser Spannung wird fie gehoben. Etwas Glänzendes wird darunter sichtbar. Was ist es? Ein Arbeiter hebt das Kleinod mit vorsichtiger Hand und reicht es dem Professor. Und siehe da: ein funkelnagelneuer Deckelschoppen mit der Widmung: „Julius Cäsar feinem lieben Klopfleisch I" Der so Beschenkte war indeß der Erste, der in stürmische Heiterkeit über diesen tollen Studentenulk mit einstimmte. Von späteren Nachgrabungen in der Nähe von Jena hat man nichts wieder gehört. • Sin weiblicher Rathsschreiber Wie der „Tauber bischofsheimer Arnlsverkünder" meldet, wurde iu Hohen- fiadt die ledige Karoline Herold vom Bezirksamt al» HilfsrathSschreiber verpflichtet. ES st die» der erste »eidliche Rath»schreiber in Baden. • Tas alphabetische Musterweib. Ein gute» We'b soll sein: aamuthig, bescheiden, characterstark, kewüthig, ehrbar, fleißig, gefühlvoll, häuslich, ivnig, keusch, liebenswürdig, mitleidig, nachgiebig, ordnungsliebend, pflichttreu, quellfrisch, reinlich, sparsam, treu, ungekünstelt, verschwiegen, wirrh chastlich, xanlh ppevnnähnlich, zuverlässig. Citerotar unO K«nft. — (Fine Festgabe jutn bevorstehenden zehnjährigen Regier ungS- jubiläum Sr. Majestät beB Kaiser-, dte daS Jntereffe aller monarchisch und patriotisch gesinnten Deutschen erwecken dürste, erschien soeben fr RnÄ ,vls. $RitLu^ö®«!t i\bt® fobin ? ^Ntt >L-7*S L'KS Stiilbtt ta a 16,1 * üliiub h. ' ®alt‘» ■- Ä»‘‘ ^‘"5"'^®** 5:s«& ki, «noiri btt» Jttn^ ^'ssovitts H Lyon drmachl ?«i2rbtn(°c- D°» ™ ®H b« btbtutenbflea * 3M» nad) bn Lobe u’tumgtbrac^ttoerben loDtn, ’ J»t Talint brS Malm rwlgk Laube bet Lvnvn- Men za bihangin. Wnt «’Dgtnbu geboten, all atoei reWchnDllMrMg nti ,!n tinEi btm anbitto, 1 ni d» sich an bin Schatze kann, ttäre als» ib Bilbee ttiniimgi, Uebi; Ruftnml gegenwärtig Ich« tmisi bet kSrzllch nSffaeb I ter Zeit LndwlgS XVI am änßnstin Snbi hinis legt wirbln «vtzli. Z>» M-Mniim vollMizft erlich »ihr für bin Uft brfsrn Werkr an b» bi» verthiiü hätte, beim jeder Bild bei großen Will zu 'onDrt-äRaftnml wird bmch sanier in große virliginheit eiche -tlehnen nrb nur noch tnm Stiingungtn anntfatn bie Leiter bei Mnsenws ßi LchwiniM Mgihtll sirschn» W «lvMch in einen luftigen Stubenten» je Äser Krachte KlopslH ttn. Er war aber ein so iebmiwütbig wieder haui» i Zahr ist seitdem vergW Renten gemeldet, ste W ünenarab entdeckt; ste Kalen „ 7 laüin. 9iatürW » eine» !*■ *«Et ■phQcfe und Schaufel bW kommen in einer für nn w w«* ? 6ik W h°- «2 -„.„UM amtod E r Ln nrähistonl^ mrb dar w.° fär : ”T'S*e - bl Uhr. Temperatur der Lahn und Luft ' nach Reaumur gemessen am 8. Juni, zwischen 11 und 12 Uhr Mittags: Wasser 141/,0, Luft 16». Rübs amen'sche Badeanstalt. Uetuftc Nachrichten. Depeschen des Bureau „Herold". Berlin, 9. Juni. Wie eine Correspondenz meldet, soll die Wahl de» Bürgermeister» Kirschner zum Oberbürgermeister von Berlin al» völlig gesichert gelten. Die Wahl werde noch in diesem Monat stattfinden. Berlin, 9. Juni. In Brüssel erregt, dem „Berliner Tageblatt" zufolge, der Rücktritt des General» Graf Oltre- mont, de» Ober-Commandanten der belgischen Bürgergarde, Aufsehen. Der General demtsfionirte, weil die Regierung die Reorganisation der HeereS-Verfaffung verweigerte. E» soll ein Maffen-Rücktritt aller höheren Offiziere der Bürgergarde bevorstihen, fall» die Regierung nicht nachgiebt. Elbing, 9. Juni. Die BraunSberger Strafkammer der« urtheilte den Regierungsbaumeister a. D. Szarbinowskt- Witten wegen Betrugs, virübt bei der Leitung de» Kasernenneubaue», zu sechs Monaten Gefängntß. Wien, 9. Juni. Die gesammte Presse bestätigt, daß Graf Thun noch immer mit den oppofitionellen Parteien wegen einer Verständigung verhandle. Die oppofitionellen Blätter erklären aber, daß diese Bemühungen so lange erfolglos bleiben, als die Sprachen-Berordnungen nicht ohne jede Einschränkung aufgehoben werden. Eger, 9. Juni. Die BezirkShauptmanuschaft hat dem hiesigen Bürgermeister die Absendung einer Kundgebung gegen die Auflösung des Grazer Gemeinderathe» untersagt. Paris, 9. Juni. Sämmtliche Ressort-Minister überreichten gestern Meline ihre Demission. Derselbe wird daS Cabtnet vollständig neu bilden. Paris, 9. Juni. Bet der hiesigen spanischen Botschaft lief die Meldung von dem unmittelbar bevorstehenden Eintreffen de» vom Admiral Camare befehligten Reserve- GeschwaderS ein. Loudon, 9. Juni. „Daily Mail" berichtet aus Washington, daß die amerikanische Flagge auf allen FortS der Bay von Santiago wehe. Loudon, 9. Juni. „Daily Chronicle" meldet aus Washington, Admiral Samp sou bestätige in einer Depesche, daß die Amerikaner bei dem letzten Gefecht vor Santiago keine Verluste erlitten haben. London, 9. Juni. Infolge fortgesetzter Unruhen in Belfast in Irland ist dort Militär zusammengezogen worden. Loudon, 9. Juni. Der Jnsurgenteusührer Aguinaldo hat in wenigen Tagen über 2000 Gefangene gemacht, darunter General Leopolds Pena, den Gouverneur von Cavite. Er hat eine Proclamation erlassen, wonach die Philippinen zu einer Bundes-Republik erklärt werden sollen. Aguinaldo selbst wird unter amerikanischem Protectorat die Geschäfte führen, bis nach dem Friedensschluß die Bundesversammlung die öffentliche Ordnung übernehmen wird. Tampa, 9. Juni. General Shafert meldet, daß die erste Truppen-Abtheilung bet Santiago gelandet sei. Am nächsten SamStag werde die Stadt von allen seinen Truppen erreicht sein. Havanna, 9. Juni. Seit gestern herrscht in den Provinzen heftige» Regenwetter. Die spanischen Soldaten b- gtnnen die Hospitäler zu bevölkern. Gestern traf ein Trupp mit am gelben Fieber Erkrankten aus MatanzaS hier ein. Der Gesundheitszustand der Soldaten ist jedoch noch imme-c befriedigend. Havanna, 9. Juni. Die Insurgenten sprengten zwischen CanaS und Alkazer einen Etsenbahnzug mittels Dynamit in die Last. Mehrere Soldaten und Reisend- wurden getödtet. Der Verkehr wurde sofort wieder her- gestellt. Bilanz am 31« December 1897: Activa: JL H Geschästsutensilien 171.59 Kassenbefiand 76.94 Waaren- Conto 8520.78 Waaren-Ausstände 901.13 Summe: 9670.44 Passiva". JL H Mitgliederantheil'Conto 495.— Reservefond 1410.58 Betriebsrücklage 1699.10 Aufgenommenes Capital 1500.— Reingewinn 850.70 div. Gläubiger 3715.06 Summe: 9670.44 Mitgliederzahl Ende 1896 . 99 Zugang in 1897 . . . . — Abgang in 1897 . . . . — Mitgliederzahl Ende 1897 . 99 Beuern, am 8. Juni 1898. 5839 Consum-Verein II zu Beuern, E- G. m. u. H. Konrad Sommerlad IV. Philipp Lindenstruth V. Director. Lagerhalter. Einladung zur Generalversammlung am Freitag den 17. Juni l. I., Mittags 1 Uhr, in der Wohnung des Rechners. Tagesordnung: Ergänzungswshl des Vorstandes. Beuern, am 7. Juni 1898. 5838 Der Vorstand des Spar- und Vorschuß-Vereins Beuern II, Eingetr. Genossenschaft mit unbeschr. Haftpflicht, zu Beuern. Otto Arnold Hch. A. Lindenstruth III. Director. Controleur. Rechner. Banfcoimerts eit Firmendruck Schnlatrasse 7. -VersteMrllilM MiMmiiMM liefert schnell zu billigen Preisen die Brühl’sehe Univ.-Druckerei Bekanntmachung. Vergebung von Wauarbeiten: veranschlagt zu: Ecdarbeiten 61,50 Chaussir- und Pflasterarbeiten 795,10 „ Steinlieferung 428,— „ Uebergründung 60,— „ Vorstehende Arbeiten werden am Samstag den 11. Juni 1898, Nachmittags 1 Uhr, auf dem Bürgermeistereibureau zu Mainzlar im Wege mündlichen Angebots ver geben. Mainzlar, am 7. Juni 1898. Großh. Bürgermeisterei Mainzlar. Koch. 5836 Das Keugras von der Sorauwiese bei Dau- bringen wird Dienstag den 14. d. Mts., von Nachmittags 2 Uhr an, in der Wtrthschaft des Herrn Schäfer zu Daubringen versteigert. Treis a. d. Lda., den 5. Juni 1898. Großh. Oberförsters Treis a. d. Lda. Amendt. 5830 Ladenlocal Marktplatz 9 ist per 1. Juli zu vermiethen. 5832 Näheres Markt IO. Heugras- Bersteigerungen der Fürstlich Solmfifdjrti Rentei sich Das Heugras von den Fürstlichen Wiesen rc. wird versteigert: Montag den 20. Juni, Vormittags präcis 8 Uhr, von den Wiesen in der Gemarkung Lich oberhalb der Stadt, zusammen 105 Morgen. Zusammenkunft an der Saubrücke, nächst der Peinmühle. An demselben Tage, Nachmittags präeis 1 Uhr, von den Wiesen unterhalb der Stadt Lich und von der großen Teichwiese, Gemarkung Hof Alb ach, zunächst der Staatsstraße Lich—, Gießen, zusammen ca. 30 Morgen. Zusammenkunft im Schloßgarten an der Eisenbahnbrücke. Dienstag den 21. Juni, Vormittags präcis 8 Uhr, von den Fürstlichen Wiesen in den Gemarkungen Mühlsachsen, Ober- und Niederbessingen, im Ganzen 130 Morgen. Zusammenkunft in Mühlsachsen. Mittwoch den 22. Juni, Vormittags präcis 9 Uhr, von der Fürstlichen Mönch- und Strauchwaldwiese, Gemarkung Burkhardsfelden, zusammen 70 Morgen. Zusammenkunft in der Mönchwiese. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis Martini d. I. gestattet. ßld). am 7. Juni 1898. Fürstlich Solmsische Rentei. Kreiling 5840 Einpfelilmlgen ÄL Mlchthlms. Zrreibauk. 5732 Heute und morgen: Alikrsteisch 40 M Zchminkstkisch 30 Psg. Kalbfleisch 45 Psg. Morgen Samstag bleibt die Freibank bis 9 Nhr Abends geöffnet. Pumpernickel f0Sen[ibT «. & G. Wallenfels, 392 Markt 21. — Telephon 46. Die Centrifugeu-Siißrahm- butter der Molkerei Gudensberg ist die feinste am hiesigen Platze und kostet von heute an nur 1,10 Mk. Dieselbe ist nur zu haben bei Krell. Arnold II., 5851 Marktstr. 28. Sauerkraut, Hülsenfrüchte in vorzüglichen Qualitäten empfehlen zu billigsten Preisen 536 A. & G. Wallenfels, Markt 21. Telephon 46. Epecialität in rohen und gebr. Kaffees. 5 Schulftr. 6. Kchiilstr. 6. j •Waarenhaus* JAdolf Baer? 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Die Beerdigung findet Sonntag, Nachmittags 2 Uhr, statt. 1* 5837 Für die trauernden Kinder: Johannes Adler. -- Montag den 13. Iiini, Abends in Aliendorf, Londorf u. Treis a. Lda. Paul 13 ou ri Ihm 5858 früher im Zoolog. Garten, Frankfurt a. M., und Kurhaus Wiesbaden. und Willy Arend siegten im Vierermatch zu Berlin am 5./6. er. aus L. Chr. Rübsamen Wwe Eröffnet! daher Schnelligkeit 5859 1910 daher Haltbarkeit Aremer Leöensverllcherungs-ZZank Mk. Ver- Der Borstand. 5845 vom CafS Hettler. 5843 Redaktion: E. Burkhardt. — Druck und Verlag der Brühl'schen Umverfitätr-Buch. und Steindruckerei (Pietsch (Erben) in Gießen. Kauf-Gesuche Perslhiedenes Vereine 'w 00 00 76 527 688. 3 381 130. 813 285 15 611 717. sagen wir innigen Dank. Langsdorf, den 7. Juni 1898. Eröffnet! ist die Tagesordnung: 1) Vorlage der Rechnung pro 1897. 2) Wendung des Reingewinns. 3) Ergänzungswahl des Auffichtsraths. Großen-Linden, am 8. Juni 1898. Versicherungsbeftand Ende 1897 ....... Prämien- und Zinsen Einnahme 1897 ..... Versicherungssummen Und fällig geworden 1897 . . Prämienreserve stieg 1897 auf ........ Ein Metallputzmittel erster Klaffe, das den Vorzug besitzt, das Metall nicht anzugreifen. Jeder Versuch führt zu dauern, der Benützung. Zu haben in Dosen ä 10 und 20 Pfg. in den meisten Drogen-, Material- und Spezereigeschäften. Fabrikant: Carl Gentner. Göppingen. Richtige Construction UNd prima Material, Unser Gandidat, Kerr Dr. Georg Frank, wird an folgenden Hagen ftdj weiter den Wählern vorstellen und sein Wahkprogramm entwickeln: Freitag den 10. Inni, Abends 9 Uhr, in Grossen-Buseck, im Saale des Gallrnirth Größer. Samstag den 11. Inni, Abends 9 Uhr, in Gedern, im Saale des Kergmirthshanses. Sonntag den 12. Inni, Uaihmittags 3 Uhr, in Hungen, im Solmser Kos. Bübsamen’sche Schwimm- und Bade-Anstalt. Meiner geehrten Kundschaft zur Nachricht, datz selbstredend in meinen Abonnements- und Einzelpreisen keinerlei Erhöhung eingetreten ist. Alle Wähler stnd freundlichst eingeladen. Metzen, den 9. Juni 1898. Der liberale Wahlausschuß Die ®a fgb Wilbll l tzie-e der R tätlawtfltati1 btsillMtd- ob aal gest etimmtn au die Radicale grogeviehrh Haden sich ® gcaomm«/ Partei fle-t, Eerbiw lviri puffang gell tifolglol, ba eigenen Mach aut diesmal Vesten lhun, Larten, bis Man h( teresse entgei fchetdung del nach Serbin dir Armer । sitzt Hal im nicht viel tti bohrt Sehal Führer der, auf seine Ä Majestättbele hatte Paste \ Veeasanz ers dieser Borga und znr stör ist selbstverst thnt Milan Er glaubt a und sich dar befindet er f tiulNg tri an das hrrr Die Ri Frenndschast! aazusrhrn ist grobes Und Balkan find übrigen Val hegen könnte Drr,i vlcht zn übr Continental -Pneuamtic. Wanderer KießenerRadfahrer-Kesellsch. Am 10. d. MtS., Abends 8 Uhr, Abfahrt nach Wetzlar vom LereinSlocat. Sonntag Morgen: Fabrt nach £>om» bürg v. d. H. —Saalbürg —Usingen— Ziegenberg—Buybacb. Abfahrk 5 Ubr 5849_______________ Eröffnet! 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