tinutl, ki- «ei B(t». ätastefauiittlt. , MWnhSl. lf ©tabbenhnölet1 mhnälern und bei 2316 oleer äder ihe Marke. ien-Räder sei eiter reeller [eehaniker, reg 46. | Fahrräder uni I omüüe. WK 4835 dract UN., Leipzig B1de and udere Pub- Dicht an und eneugt eilenden Glanz, jeD in Gold, Silber. te. ein issehen verleiht, rde toü 3 gerichtlich seinen Vorzug' Dscbaften int 1 in heben. 6616 10260 fU 18j0 9540 4380 101# gfc. DM- ißl# 5gg| ijS»* ■* gl# 0? Rr 108 Erstes Blatt. Dienstag den 10 Mai 1898 Erscheint lägNch mit Ausnahme des Montags. Die Gießener M.mitienvlLtter »erden dem Anzeiger wöchentlich viermal beigelegt. Gießener Anzeiger 3St|ngMCtU Vierteljährlich 2 Mark 20 Pf,, monatlich 76 Pf,, mit Bringerlohu. Bei Postbezug 2 Mark 50 Pf,., vierteljährlich. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bi» Vorm. 10 Uhr. General-Anzeiger Alle Anzrigel-.-BermUtlungSstesten drS In- und fluilewM» nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgW» Anrts- und Anzeigeblutt für den Grefzen. Neboclion, Expedition und Druckerei: Achukstrutze Nr. 7. Gratisbeilage: Gießener Familienblätter. Adrefle für Depeschen: Anzeiger Fernsprecher Nr. 51. Politische Wochenschau. Mit dem üblichen Ceremonilll ist der Reichstag geschloffen worden. Nicht ohne Spannung hatte man der Thronrede deS Kaisers entgegengeseheu, da man auS seinem Monde eine Art Programm der Regierung erwartete. Aber nichts von aüedrm ist eingetroffen, e» ist Alle- in den ge- toöbnten Formen geblieben. Die letzten Thaten dtS Reichstags find bekannt, sodaß wir nicht mehr darauf zurückzu- kommrn brauchen. Geklönt hat er sein Werk durch die Annahme der Mililäcstrafprozeßrefoim und durch die finanzielle Sicherung unseres ostafiatischen BefitzeS. Die Parteien treten mehr und mehr mit ihren Wahlaufrufen hervor. Nachdem dir freifinnige Bereinigung bereits vorangegangen war, haben nunmehr auch die Nationalliberalen, Loofervativen, und Reichsparteiler uud die Mitglieder der freisinnigen Bolkspartri ihr Programm für die nächste Reich»- tagSwahl veröffentlicht. Die Zeit drängt eben, da der Boden für eine kräftige und erfolgreiche Agitation geebnet werden muß. Die Aufmerksamkeit ist immer noch zum weitaus größten Theil auf die internationale Situation gerichtet. Und da find e« mehrere Fragen, welche aufgeworfen werden und bochernst genommen werden müssen. Wie wird der AuSgang des Krieges zwilchen Spanien und den Bereinigten Staaten sein, und wird dieser Lonflict weitere Folgen nach fich ziehen und Differenzpunkte zeitigen zwischen den europäischen Groß- mächieu? Spanien hat vor Manila eine schwere Schlappe erlitten, und es ist sehr fraglich, ob es dieselbe wieder gut wachen kann. Wenn auch d e Flotte, welche rS nach len westindischen Gewässern entsandt hat, die befferen Schiffe enthält, welche ihm zur Verfügung stehen, so ist es doch sehr fraglich, ob diese Schiffe gegen die amerikanischen etwas ausrichten können. Die spanische Regierung setzt sowohl bezüglich der Philippinen wie auch der Antillen ihre Hoffnung darauf, daß eine Landung der Amerikaner verhindert werden kann, daß insbesondere die spanischen Besatzungen im Stande sind, einen feindlichen Angriff zurückzuweiscn. Aber rS muß derückfichtigt werden, daß die amerikanische Flotte eine wirksame Blokade der überseeischen Besitzungen Spaniens au-zu- führen vermögen, also unter allen Umständen den Feind durch Abschnetden der Zufuhren mürbe machen können. Daß die Chancen Spaniens wirklich sehr schlecht stehen, wird bewiesen durch die Situation im Innern des Landes. ES ist sehr schwer, fich über den wahren Zustand ein richtiges Bild zu machen, da die aus Spanien kommenden Nachrichten einer strengen Ceusur unterworfen find. Was aber an Meldungen von dort eintrifft, läßt einen äußerst trüben Schluß auf die nächste Zukunft des Landes zu. Die Revolution erhebt immer ungenirter ihr Haupt, der Thron ist in eminenter Gefahr und voller Besorgniß blickt ganz Europa nach der iberischen Halbinsel, wo ungtmein wichtige und umwälzende Eretgniffe sich vorzubereiten scheinen. Man bringt bereit- eine Militärdictatur in Vorschlag als letzten Anker der Dynastie, aber eine solche Diktatur hat fich schon oft in Spanien als gefährlich erwiesen. Bekanntlich beabfichligen die Amerikaner die Philippinen in Besitz zu nehmen oder sie den Engländern gegen Jamaika etnzutauschen. Da ist nun die zweite oben äuge- führte Frage am Platze, ob dies nicht zu internationalen Conflicten führen müsse. Ueberblickt man die jetzige Stimmung tu Europa, so erkennt man, daß der größte Theil der Mächte wenig geneigt ist, die Philippinen den Bereinigten Staaten zu überlassen. Dabei nehmen die Meldungen, daß zwischen England und Amerika eine Allianz bestehe, wieder feste Form an, und eS ist nicht unmöglich, daß das britische Reich, welches bisher ziemlich ifoltrt dastand, endlich den Ver- büudeteu gefunden hat, der ihm bet einer Aufroüung der ost- asiatischen Frage werthvolle Dienste leisten könnte. Die weiteren Ereignisse im AuSlande find weniger wich, tiger Natur- nur die Vorgänge in Italien, die Brodkrawalle, bet denen an manche» Orten Blut geflossen ist, wollen wir hier regtstrtren und auf die Gefahr Hinweisen, in der fich die leitenden Kreise Jtaltt.iS befinden. Wird doch gemeldet, daß die Vorgänge vielsach als anttdynasttsche Bewegungen aufzu- fassen find. (xx) Deutsches Reich. Berlin, 8. Mai. Der Kaiser hat, wie nachträglich bekannt wird, bet dem Festmahl im königlichen Schlosse wiederholt seine Genugthuung darüber au-gedrückt, daß die großen Gesetze, und insbesondere daS Flotteugesetz, ange- nommeu worden find. Insbesondere gab er Herrn v. Bennigsen 8 und Dr. Hammacher gegenüber seiner Besrtedigung hierüber Ausdruck Berlin, 8. Mai Nach einer Meldung aus Fried- richSruh hat Fürst Bismarck seit einigen Tagen wieder etwas GefichtSschmerzrn, weßhalb die AuSsahrteu unterlassen wurden. Berlin, 7. Mai. Zur Richtigstellung verschiedener Mel- düngen bemerkt die „Berl. Corr.", in der Sendung amerikanischer Aepfelabfälle wurden nicht Tau Josü-Schild- läuse, wohl aber andere Schildläuse aufgefuudeu, wovon ein Thier und ein Et noch lebte. Berlin, 7. Mat. DaS Unglück aus dem Panzerschiff „Brandenburg", dem vor mehreren Jahren eine Anzahl Menschen zum Opfer fielen, wurde bisher allgemein einem um verschuldeten Zufall zugeschrieben. Dieser Annahme widerspricht jedoch, wie au» Stettin gemeldet wird, die Thatsache, daß von Seiten der Kaiserlichen Marineverwaltuug der „Bulcan" in Bredow, auf drffen Werft die Erbauung der „Brandenburg" stattgefunden hat, für daS Unglück verantwortlich gemacht wird, wie aus einem beim Stettiner Landgericht gegen die genannte Actiengesrllfchaft anhängig gemachten und jetzt noch schwebenden Civilprozrß ersichtlich ist. Von anderer Sette wird behauptet, der Ctvtlprozeß fei auf Wunsch deS „Bulcan" angestrengt worden, damit ihm Gelegenheit gegeben werde, vo*- Gericht den Beweis zu sühren, daß ConftructionSsehlrr des Panzers da» Unglück nicht her- beigesührt hätten. Braunschweig, 7. Mai. Der „Braunschw. LandeSztg." wird aus Bodenwerder a. d. Oberweser gemeldet: Heute Nachmittag ging bei dem Kcmnadrr Hasen im Lenneth.l dn Wolkenbruch nieder. Die Senne steigt rapide. Die Felder, Gärten und Häuser stehen unter Wasser, die Brücken wurden fortgerissrn, Bäume entwurzelt. Die Weser steigt auch. — Ferner werden große Ueb-rschwemmuugen auS EicherShausen und Stadtoldendorf in der Wesergegend sge- meldet. In Stadtoldendors mußte eine große Weberei den Betrieb emstellen, weil die Maschinen unter Wasser stehen. Der Schaden für die'Industrie und die Landwirthschaft ist bedeutend. DniSburg, 7. Mai. Bei der Ausgabe nachgemachter Fünfmark-Scheine wurde hier ein angeblicher Kaufmann Stelnfartz aus Crefeld verhaftet. In feinem Besitz fand ■ man über hundert der Falsifikate, die übrigen» den echten ' Banknoten täuschend ähnlich find. Kürzel, 8. Mai. Ihre Majestäten der Kaiser und die Kaiserin besuchten heute Vormittag 10 Uhr den GotteS- dienst in der cvaagelischen Kirche und unternahmen sodann einen Spaziergang. Am Montag Vormittag 8^ Uhr ist die Besichtigung von acht Bataillonen bet Garnison auf dem Garntsonp'atze von FreScatt in Äusficht genommen. Um 4 Uhr Nachmittags sollen die Kathedrale von Metz und andere Bauwerke in Augenschein genommen werden. Da» Diner wird Se. Majestät der Kaiser beim BezirkSprSsideoten t; Hammerstein einnehmen. Abends 9*/a Uhr findet ein großer Lampiouzng statt. AusUrud Budapest, 7. Mai. Der heutige Ministerrath befaßte sich nach den Meldungen der Blätter mit der Frage der Aufhebung der Getreidezölle. Der Ministerrath hält tiae solche Maßregel weder für begründet noch zweckmäßig Dir österreichische Regierung sei bereit» verständigt. — Die ungarische Delegation hielt eine Borbesprechung ab. Al» Präsident ist Colomau Szell und al» Biceprästdeut Graf Julius Szapary in Aussicht genommen. Rom, 8, Mai. Hier find für heute große Vorsicht». Maßregeln getroffen. Alle Zusammenrottungen find verboten. Rom, 8. Mai. Die Regierung hat die Massen- depors sämmtlicher italienischer Schützenvereine beschlag- nahmt. Während in Rom selbst Ruhe herrscht, nehmen die Zustände in den Provinzen immer mehr einen anarchistischen Character an. Rom, 7. Mai. Die Nachrichten an» Mailand rusen hier einen schmerzlichen Eindruck hervor. Die Blätter weisen daraufhin, daß die Vorfälle in Mailand nicht denselben Ursprung haben, wie an den anderen Orten, wo man sie theilweise mit der Brodtheuerung entschuldigen könne, die Ruhestörungen In Mailand trügen vielmehr einen ausschließlich politischen Character. Livorno, 7. Mai. Heute fand keine Ruhestörung statt. Die Bäcker verkaufen du» Brod unter dem Schutze der öffent- lichen Gewalt. In einigen Etabliffement» nehmen die Arbeiter die Arbeit theilweile wieder auf. Rotterdam, 8. Mai. Der norwegische Dampfer „F r a m" ist hier au» Hamburg eingetroffen, um 600 Ton» Salpeter zu laden. Die Behörden verhinderten jedoch den „Fram", die Ladung einzunehmen, da Salpeter ein Brstandtheil de» Pulvers sei und daher al» KriegScontrebaode angesehen werde. Eine Abtheilung Marine-Jufanterie bewacht den „Fram". Der Steuermann drS „Fram" erklärte, der Bestimmungsort de» Schiffes sei Bayonne. Madrid, 7. Mai. Große Beunruhigung rüst das Plötz- liche Verschwinden de» amerikanischen ConsulS auf LaS PalmaS hervor. Derselbe soll im Brfitz von sämmtlichen Hafen-B'f'stigungSplänen der kanarischen Inseln sein. Madrid, 7. Mai. Der Dampfer AlfonS XIII., mit 30 Offizieren, 500 Soldaten und einer großen Anzahl Mauser- gewehren, ist auf Portorico glücklich gelandet. Um Amerika zu räuschtn, war gemeldet worden, der Dampfer sei für Cuda bestimmt. Madrid, 8. Mai. Ein englischer Unterthan, Henry Otwiui, der im Verdacht steht, über die Bewegungen der spanischen Kriegsschiffe nach Loudon telegraphirt zu haben, ist in Cad«x verhaftet worden. Madrid, 8. Mai. Die Unruhen greifen in ganz Spanien weiter uw fich. In den Corte» wird die Kriegslage lebhaft erörtert, wobei Ausfälle gegen die Dynastie nicht selten find. Gelegentlich eine» solchen nahm die Deputinen- lammet gestern einen antrag auf Einschränkung der Redefreiheit mit 199 gegen 19 Stimmen an. Mudrid, 8. Mai. Die Blätter veröffentlichen Telegramme. wonach zwtschru der spanischen und amerikanischen Flotte fm atlantischen Oceon eine Schlacht stattgefurden hat, bei der die amerikanische Flotte unter großem Verluste zum Rückzug gezwungen wurde. Madrid, 7. Mai. In einer amtlichen über Lubuan auf den BtsahaS-Jnseln (Philippinen-Gruppen) hier eingegangenen Depesche sagt der Generalcapitän der Philippinen, General Augusts, der Feind bemächtigte fich durch die Zerstörung de» Geschwader» Cavite» und dtS Arsenal» und fährt sort, Manila streng zu blokiren. E» verlautet, infolge einet Petiton der Consuln werden die Amerikaner jetzt Manila nicht bombardiren, solange wir nicht auf die Schiffe zu feuern beginnen. Der Feind befindet fich außerhalb der Tragweite unserer Geschütz-- da» Feuer kann daher erst eröffnet werden, wenn er fich mehr genähert hat. Gestern Abend trafen 1000 Mitrosen von unserm zerstörten Geschwader ein, welche» 618 Mann verloren hat. In einer Versammlung der Behörden wurde deschloffen, einflußreiche Agenten in die Provinz zu senden, um den Geist der Bevölkerung zu heben und besonder» die Soldaten vom Anschluß an die Aufständischen zurückzuhalten. Nach einer amtlichen Depesche aus Habana wagte sich am Abend ein feindliches Schiff bis in die Schußweite einer Batterie von Habana, wurde jedoch gezwungen, fich mit leichten Havarien eiligst zmückzuzieheu. Um 3 Uhr feuerte ein andere» Schiff auf die Batterien am Eingänge von MantanzaS, 65 Schliffe waren auf ein kleine» Blockhaus gerichtet, von denen 19 dasselbe trafen. Außer einem Civil- Ingenieur, der leicht verletzt wurde, kamen Menschen nicht zu Schaden. Washington, 7. Mai. Der Bericht de» Admiral» D e w e y besagt kurz, daß er die spanischen Batterien vollständig zum Schweigen gebracht und da» Kabel selbst zerschnitten habe- er habe die ganze Bucht und alle» Andere vollständig in seiner Gewalt, habe jedoch die Stadt Manila wegen Mangel an Leuten nicht besetzen können. New York, 7. Mai. Hier ist der Beseh! eingegangen, alle versügbaren Schiffe behuf» Beförderung von 40000 Mann zu chartern. Die Schiffe müffen innerhalb von fünf Tagen in Key West eintreffen. Man schließt daraus aus eine wichtige Aenderung de» strategischen Planes für die In- vafion Cubas. Ebenso wurde die sofortige Sendung einer großen Menge Lebensmittel von Chicago nach Chattauooga beordert. Rew-Aork, 7. Mai. Rach einer Meldung der „World" aus Tampa lief dort die Nachricht ein, daß der amerikanische Major Smith, welcher am 24. April in Puerto de Cai- barten auf der NotdkÜste von Cuba landete, um eine Anzahl Zeitung-Correspondenten in« Lager de» Jnsurgentenführer» Gomez zu geleiten, gefangen genommen und enthauptet wurde. DaS Schicksal der Zeitung»-Correspondenten ist ihm nicht bekannt. New-York, 7. Mai Ausführliche Berichte zeigen, daß die Amerikaner in einer mondhelle» Nacht durch die Wahlbewegung. • Darmstadt, 7. Mat. Die „Darrnst. Ztg." vernimmt, daß Herr Dettweiler aus Laubenheim dem Ausschuß deS Demokratischen Verein- die Mitthetluug gemacht habe, daß er sich im Falle seiner Wahl für den nächsten Reichstag der „Freisinnigen Bereinigung" auzuschlteßen gedenke. * Marburg. 6. Mat. Der „Franks. Ztg." wird ge- schrieben: Für den Wahlkreis Marburg «Kirchhain- Freud en berg ist von einer Bauern-Bersammlung in Fronhausen Redacteur und Schriftsteller Bader als Reichstags- raudidat proclamirt wordeo. Die in derselben Versammlung festgeftellten Programm-Forderungen enthalten eine unklare Mischung von agrarischen und demokratischen Forderungen. — Auch Böcke! will wieder in seinem bisherigen Wahlkreise candtdtren. Wie die „Post" berichtet, hatte Dr. Röficke vom Bund der Laadwirthe der Marburger Vertretung deS Bundes der Laudwtrthe den Auftrag gegeben, Dr. Böcke! als Sandtdateu des Bundes der Landwtrthe im Wahlkreise wieder aufzustelleu. Der KretSvorfitzevde des Bundes der Landwtrthe tm Kretfe Marburg, Rittergut-Pächter Behne- Oberweimar, hat darauf aber sein Amt als KretSvorfitzender niedergelegt. • Wahlkreis Howbarg - Höchst > Ufingen. Die CentrumS- partei hat den Landtags-Abgeordneten und Buchdruckeret- befitzer Pleß aus Mühlheim a. Rh. als ReichStagScandtdaten aufgestellt. • Wahlkreis Hauau. Der oationalliberale Verein in Hanau hat der vom Vorstande beschlossenen Bereinigung mit deu Conservativen für die ReichStagSwahleu seine Zustimmung ertheilt. Als Gegenleistung bieten die Conservativen, wie der Borfitzende, Herr Rentner Pannot mittheilte, die Unterstützung deS natiouaüiberalen Landtags-Abgeordneten Juughenn. Auch der von den Conservativen präseutirte Cartellcandidat, Oberst a. D. St eg-Wiesbaden, war erschienen, um sein Programm vorzutrageo. • «oln, 7. Mai. Wie die „Köln. BolkSztg." meldet, lehnte der bisherige ReichStagSpräfident, Frhr. v. Buol, in bestimmter Weise eine Candidatur für die Neuwahlen zum Reichstage ab. • Berlin, 7. Mai. Die „Germania" veröffentlicht den Wahlaufruf der CeutrumSpartei. Au» demselben ist hervorzuheben die Versicherung, daß das Centrum Angriffe auf die Rechte deS Volke», insbesondere auf da» allgemeine geheime Wahlrecht zum Reichstage oder auf deu Reich»tag selbst, entschieden bekämpfen werde. ES werde im Kampfe gegen daö Jesuitengesetz auSharrev und für die Gleichberechtigung der Katholiken eintreten. Nachdem tu dem Aufruf da», was da» Gentium bisher erreicht hat, aufgezählt worden ist, heißt e» dann weiter bet Erwähnung der Noth der Laodwtrthschaft, daß bei der Beschlußfaffung über neue Handelsverträge eine verstärkte Fürsorge für die Landwirth- schäft da» Bemühen deS Centrum» sein werde. Einen FractiouSzwang kenne die Partei nicht. Der Ausruf mahnt zu« Schluß zum Zusammenhalten der Partei, damit sie nicht ihre ausschlaggebende Stellung tm Reichstag verliere. Sieben, 9. Mat 1898. • • Militardieustuachrichteu. Or. Spieker, Oberstabsarzt 2 Kl. und RegtS.-Arzt vom 8. Ostpreußtschen Jnf.-Regt. Nr. 45, unter Versetzung zum Jnf.-Rezr. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Heff.) Nr. 116 zum Oberstabsarzt 1. Kl. befördert; Dr. Braune, Oberstabsarzt 1. Kl. und RegtS.- Arzt vom 1. Großh. Heff. Drag.-Regt. (Garde-Drag.-Regt.) Nr. 23, ein Patent feiner Charge verliehen- Dr. Mende, Oberstabsarzt 1. Kl. und RegtS.-Arzt vom Jaf.Regt. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Heff.) Nr. 116, unter Verleihung deS LharacterS als Gen. Oberarzt mit Pension und seiner bisherigen Uniform der Abschied bewilligt. • * Allgemeiner Svangelisch-Protestantischer Miffioul Verein. Freitag den 13. Mai, Abend» t/,9 Uhr, wird in Stein- Garten Herr Prediger Lehm Pfuhl au» Berlin einen Vortrag über „Kultur und Christenthum in Ostasien" halten. Er spricht im Auftrag de» Allgemeinen Evangelisch- Protestantischen MisfiouSvrrein». Dieser, 1884 In Weimar Hafeneinfahrt, ganz in der Nähe der Insel Corregidor, iuhren, ohne bemerkt zu werden, und daß sie um 7 Uhr Morgen» die Schlacht begannen, nachdem in weiter Ent- fernung vor ihnen zwei submarine Minen explodirt waren. Die Spanier befanden fich anscheinend in größter Verwirrung, da sie vollständig zwecklose Manöver machten. „Cavite" war mit größter Schnelligkeit reducirt, da die Süstenbatterien augenscheinlich ungeübte BedienuogS-Maun- schäften hatten, weil die Schüffe weit vom Ziele fielen. Nachdem drei spanische Schiffe in Brand geschoffeu waren, dampfte Dewey zurück, um seinen Leuten eine Frühstückspause zu gönnen. Nach zwei Stunden wurde die Schlacht wieder ausgenommen und der Rest der feindlichen Flotte schnell vernichtet. Die Batterien in Manila wurden nicht zerstört, da Dewey befürchtete, die ganze Stadt zu zerstören. Nach Beendigung der Schlacht theilte er dem Gouverneur von Manila mit, daß da» Bombardement sofort beginne, fall» ein einziger Schuß gegen die Amerikaner falle. F. Z. Reto-York, 7. Mai. Die Beunruhigung wegen de» Ausbleiben» irgend welcher Nachricht von Dewey ist auf das Aeußerfte gestiegen. E» ctrcultren allerhand schlimme Gerüchte. Man befürchtet, daß die Mmenanlagen bei Manila, welche bei der Einfahrt der amerikanischen Flotte nicht functioutrten, nachträglich in Ordnung gebracht wurden und daher das Auslaufen der Flotte unmöglich gemacht wurde. Rew-Vork, 7. Mat. Die au» drei Kreuzern und vier Torpedobooten bestehende spanische Flotte unter Admiral Cervera soll am Mittwoch die BarbadoS-Juselu verlaffen haben. Ein Zusammenstoß mit Admiral Sampson, welcher nur vier Panzerkreuzer und ein uugepanzertes Reserveschiff besitzt, steht unmittelbar bevor. gegründete unb seitdem mit Segen wirkende Verein sieht seine besondere Aufgabe darin, christliche Religion und Kultur unter den oichtchristlichen Kulturvölkern zu verbreiten. Seine Aufmerksamkeit hat er dabei in erster Linie Japan und China zugewendet. Die Gründung einer neuen deutschen Kolonie tu Ktaotschou har da» evangelische Volk Deutschland» vor die große Aufgabe gestellt, den Segen evangelischen Christen- thnm» auch in den neuerworbenen Gebieten und darüber htvau», soweit der deutsche Einfluß reicht, zu verbreiten. Die katholische Kirche ist in der neuen Kolonie bereits eifrig au der Arbeit. DaS ist ihr gute» Recht. Aber wir Evange- lischen wollen hinter ihr nicht zurückbleiben, unb der Allgemeine evangelisch-protestantische MisfionS-Berein ist nach seiner ganzen Vergangenheit dazu berufen, hier uv» al» Führrr zu dieuru. Natürlich kann er sein Werk nicht verrichten, wenn ihm nicht aus allen Theilen unsere» Vaterlandes rege Unterstützung wird. Und dieser Unterstützung darf er sicher sein. Geht er doch nicht auf Coucurrevz mit anderen MisfiovSgesellschaften au», insbesondere nicht mit der Baseler, sondern ist bestrebt, eine eigenartige Arbeit mit eigenartigen Mitteln zu verrichten. Herr Prediger Lehmpfuhl wird zeigen, in welcher Weise der Verein seine Aufgabe zu erfüllen bestrebt ist, und wir find überzeugt, daß es nur dieses Hinweises bedarf, nm seinem Vortrag zahlreichen Besuch zu sichern. Der Eintritt ist unentgeltlich, doch werden freiwillige Gaben für die evangelische Kiautschou-Misfion entgegengenommen. Die RentamtSgehulfeu deS GroßherzogthumS petitio- niren bei der Zwetten Kammer, dieselbe wolle die Rent- amtSgehülfen bei der demnächstigen Regulirung der Gehalts- unb AnstellungSverhältniffe der StenercommiffariatS- unb KreiSamtsgehülfen ebenso behandeln, wie diese Gehülfen auch behandelt werden. *♦ Miethwohnuugen. Der Abgeordnete Reinhart (WormS) hat bei der Zwetten Kammer der Stände beantragt: hohe Kammer wolle beschließen, die Großherzogliche Regierung zu ersuchen: den Ständen noch auf diesem Landtage eine Gesetzesvorlage zugehen zu lassen, welche die Erbauung von billigen Miethwohnuugen für die niederen Beamten und Arbeiter de» Staates in den größeren Städten des Lande» bezweckt. In der Begründung heißt e»: In Folge de» außergewöhnlichen Anwachsen» der größeren Städte de» Lande» in den letzten Jahrzehnten nimmt der Mangel an entsprechenden Wohnungen für die niederen Beamten und die Arbeiter de» Staate» einen bedrohlichen Character an. Die von dem Gesetz „Die polizeiliche Beaufsichtigung der Miethwohnungen" erhofften Befferungen der vorhandenen Mißstände konnten nicht in der erwünschten Weise in Erfüllung gehen. Dies ist auch in den Verhandlungen der Zweiten Kammer über die feiten» der Regierung vorgelegte Statistik festgestellt worden. Die Herstellung der ungesunden, sowie die Erbauung neuerMiethwohnungen hielten nicht gleichen Schritt mit dem wachsenden Brdürfniß nach kleinen Mieth- wohnungen. Trotzdem in einzelnen Städten de» Landes Arbeitgeber und Baugenossenschaften bemüht find, den bestehenden Nothstand zu beseitigen, blieben der Staat unb die Gemeinden al» Arbeitgeber in der Erfüllung der gleichen Pflicht zurück. Beiden liegt e» ob, die möglichst rasche Durchführung de» wohlgemeinten WohnungSgesrtze» fördern zu helfen. Der Staat kann fich für die Dauer dieser Pflichten gegenüber seiner niederen Beamten unb zahlreichen Arbeiter nicht entziehen. Namentlich finb e» viele verhei- rathete Eisenbohnarbeiter, bnrch ihren Beruf gezwungen -in der Stadt zu wohnen, welche unter der bestehenden Woh- nungSnoth leiden- sie wohnen nicht allein theuer, sondern auch vielfach schlecht. Dem Staat steht da» Geld zum billigsten Zinsfuß zur Verfügung- er ist daher an erster Stelle berufen und in der Lage, billige und gesunde Miethwohnuugen zu erbauen und verpflichtet, eine der wichtigsten sozialen Fragen lösen zu helfen. * • Einen gemeinschaftlichen Ausflug nach der Badenburg unternahmen gestern die Vereine „Liederkranz" und „Kriegerkameradschaft". In den schattigen Anlagen der landschaftlich schön gelegenen Badenburg entwickelte sich bald nach Ankunft der zahlreich erschienenen Mitglieder nebst ihrer Familien und Gästen ein frohes und rege» Leben. Mufikoorträge einer Abtheilung der RegimentScapeNe sowie mehrere in bekannt vollendeter Weise zu Gehör gebrachte Vorträge de» „Lieberkranz" trugen zur Unterhaltung bei unb auch die Tanzlustigen kamen zu ihrem Recht. •• Der WohlhätigkeilSverei» „Contentia" ÜberwieS gelegentlich seine» ersten Stiftungsfestes 100 Mk. der hiesigen Schulcommisfion zur Bekleidung schulpflichtiger Kinder. •• „Die Wanderer", Siebener Radfahrer-Gesellschaft, betheiligten fich am gestrigen Sonntage in größerer Anzahl an dem FrühjahrSgautage des GaueS 9 des deutschen Radfahrer-Bunde», welcher in Höchst a. M. abgehalten wurde unb hatten bie Genngthuung, bei bem großen PreiScoiso, welcher von 17 Vereinen bestritten wurde, durch ihr ruhige» und correcte» Fahren den dritten Preis zu erringen. Diese» Resultat bei der überaus großen Concurreoz ist um so erfreulicher, weil de» ungünstigen Wetters wegen keinerlei Hebungen vorher stattfiaden konnten. Für das gute Ansehen, dessen sich die ^Wanderer" im Gau 9 zu erfreuen haben, ist auch der Umstand maßgebend, daß der Borfitzende dieser Gesellschaft mit 64 von 85 Stimmen zum Bundestags- Delegirten gestern mitgewählt worden ist. — Das Mitglied der „Wanderer", Herr Ludwig Opel, gewann gestern bei den Rennen in Oldenburg vier »Erste" Preise. • Der Finanzausschuß der Zweiten Kammer ist, wie die „N. Hess. VolkSbl." hören, am verflossenen Samstag mit seinen emgehenden Berathungen de-Beamtenbesoldung». gesetzeS zu einem vorläufigen Abschluß gekommen und find die Ergebnisse derselben der Regierung zur Meinungsäußerung und genauen Feststellung der Mehrausgaben, welche fich aus der Annahme der Beschlüsse de» Ausschüsse» ergeben würden, zugeftellt worden. Die Beschlüsse de» Ausschüsse» sollen dahin gehen, daß mit den von der Regierung in da» Budget eingestellten 600 000 Mk. eine allgemeine Aufbesserung der sämmtlichen Beamtengehalte stattfinden soll. Während nun bezüglich der Aufbesserung der höheren Beamten- gehalte eS meistens bei den vou der Regierung vorgesehenen Ansätzen bleiben soll, gehen bie Bewilligungen de» Ausschüsse» für die unteren Beamten vielfach Über die Anfordirnogen bei Regierung hinan». Die Summe der hierfür erforderlichen Mehraufwendungen festzustellen, find zur Zeit mehrere Rech- nnvg»beamte eifrig beschäftigt. Nach oberflächlicher Schätzung dürfen diese Mehrausgaben mindestens noch 200 000 Mk., also die Gesammtsumme der für bie Aufbesserungen der Be- amtengehalte auszubringenden Mittel mindestens 800 000 Mk. betragen. Man hofft, baß e» bei ber nächsten Tagung der Zweiten Kammer, deren Zusammentritt am 16. Mai, spatesten» am 17. Mai erfolgen soll, gelingen wird, da» Beamtengesitz in zwei bi» drei Sitzungen noch vor dem HimmelfahrtStage zu erledigen. Angesichts der bevorstehenden Reich»tag»«ahlen ist aber zu befürchten, daß einzelne Abgeordnete e» sich nicht werden versagen können, lange „Fensterreden" zu halten. Im Uebrigen giebt man fich der Hoffnung hin, daß e» gelingen werde, diesmal noch alle erforderlichen Mittel ohne Steuererhöhung aufbringen zu können. Die Mehrheit der Kammer dürfte ihre Zustimmung zur BesoldungSvorlage von der bindenden Zusage der Regierung, daß der Steuerreform- Gesetzentwurf alSbald vorgelegt werde, abhängig machen, ebenso wird erwartet, daß die Regierung endlich eine andere Haltung, als bisher, in der Frage der von der Zweite» Kammer gewünschten Einführung einer LandeSlotterie einnehmen werde. Durch die Einführung einer solchen Lotterte wäre eS leicht, die nöthigen Mittel zu beschaffen, während jetzt, ohne jedes Aequivaleut für den hessischen Staat, alljährlich hunderttausende von Mark in die Kaffen anderer Staaten fließen. Die Haltung der Regierung in dieser Frage wird, wie gesagt, von großer Wichtigkeit fein. Schließlich hört man, daß der Ausschuß sich dahin geeinigt habe, die Höchstgehalte der Beamten mit gleicher akademischer Vorbildung, wie der Amtsrichter, akademisch gebildeter Lehrer, Finanzbeamten, Oberförster rc. auf 6000 Mk. festzusetzen. ES stellt dies einen Compromiß dar, denn nach dem Regie- ruugSentwurfe sollten die Höchstgehalte der akademisch ge» bildeten Lehrer, Steuercommiffäre, Oberförster rc. 5800 Mk., bie der Richter 6200 Mk. betragen. Durch Bewilligung der Durchschnittssumme hofft man allen Interessenten gerecht za I werden. Der Finanzausschuß hat die Aufhebung der Beiträge zur Wittweokasse, der Vorlage bei Regieiung ent- sprechenb, ebenfalls bewilligt. Man sieht bet bevorstehenden Tagung ber Zweiten Kammer, besonders in veamteokreisen, mit der größten Spannung entgegen. -s-Nidda, 8. Mai. Unser sonst ungefährliches Flüßchen, : welches infolge des bisherigen RegenwetterS allmählig am Donnerstag zu wachsen begann, ist nebst dem Hohenstein» bach durch die vor zwei Tagen im Vogelsgebirge nieder- gegangenen wolkenbruchartigen Regen gestern rasch gestiegen und am Nachmittag Über die Ufer getreten, so daß nicht nur daS nördlich, östlich unb südlich der Stadt gelegene durchweichte Wiesen-, Garten- und — theilweise — Ackerland in große Seen verwandelt, sondern auch tiefer gelegene Straßen mehr oder weniger überfluthet wurden. Alsbald wurden die bedrohten Viehställe, Keller rc. geräumt und fonfttge Sicherheits- Vorkehrungen getroffen. Abends hatte die zum reißenden Fluß gewordene Nidda ihren höchsten Stand erreicht. Immerhin aber ist auf dem überschwemmt gewesenen bestellten Gelände nicht unbedeutender Schaben entstanden. n. Friedberg, 6. Mai. Der Oberhessisch e Obst- bauvereiu hatte fich an der FrühjahrSobstauSstellung de» ; Vereins für Obst- und Gartenbau an der Bergstraße auf Einladung von dorther betheiligt. Trotzdem daS Klima n Starkenburg bei Entwicklung bei Früchte günstiger ist unb Vorbereitungen für biefe Ausstellung hier von langer Hand nicht getroffen unb bie schönsten Früchte barum wohl schon verzehrt waren, war der auSstellende Verein doch in der Lage, unserem Obstbauverein seine Anerkennung durch Heber- sendung eines EhrendiplomS auszudrücken. — ES verdient verzeichnet zu werden, daß in unserer Gegend der Roggen bereits Aehren hat. Au» einzelnen Gegenden unseres Kreises kommen Klagen darüber, daß bei der großen Nässe das Wivtergetreide fich schon gelagert hätte. Die Futter- auSfichten find allenthalben vorzügliche. Den reichlich vorhandenen Baumdlüthen kann der anhaltende Regen auch leicht schaden. Darmstadt, 7. Mai. Der außerordentliche Professor Dr. Franz Berghoff-Jfivg in Basel wurde zum außerordentlichen Professor für BolkSwirthschaftSlehre an der technischen Hochschule in Darmstadt ernannt. Darmstadt, 5. Mai. Die hiesige Strafkammer verhandelte heute eine Klage wegen unlauteren Wettbewerbs. Die Kleher-Fahrradwerke zu Frankfurt a. M. hatten einem Agenten den Alleinvertrieb ihrer Fahrt äder übertragen. Der Uhrmacher Klein in Bensheim wußte sich Adlerräder anderwärts zu beschaffen und kündigte ihren verkauf zu Fabrikpreisen an. Hierin erblickte der Agent unlauteren Wettbewerb. Auf seine Privatklage hatte da» Schöffengericht Zwingenberg auf Freisprechung erkannt unb daS Landgericht hat heute unter Verwerfung der Berufung dieses Erkenntniß bestätigt. Mainz, 6. Mai. Ein junger Mann hatte gestern Abend wie alltäglich seine Zeitungen in den Expeditionen ab* geholt und verbarg solche in der linken Brufttasche seine» RockeS. Nachdem er fich noch in einem Restaurant der großen Bleiche gestärkt hatte, trat er den Heimweg an, wurde aber auf der unteren Rhtiastraße von einigen Strolchen an« gerempelt und mißhandelt, wobei er besonders einen starken Stoß gegen die linke Brustfeite verspürte. DaS Herannahen einiger Soldaten trieb die Attentäter in die Flucht, und der Mißhandelte suchte seine Wohnung auf. Wie erschrack er aber, als beim Entkleiden sein Rock einen durch unb durch gehenden Riß in bei linken Bruftieite zeigte und auch noch » die Hälfte der in dei Tasche steckenden Zeitungen durchlöchert .»11 111 bitten- ^5? DU »all»- 9. ® „itcHl11*6 ÄS» -°L »KUH» I“/“" oluKto J «HUM " Hit *' n gttM iN,tnWt ■ Sim «tldtt «orb^ialitn vetse tn Rom emNas, t M e testen lepnblicant Führet btt Rtp «iiläabtt Dtpllf führen, oerelnbari hnl habe mit der sri ait btt slhrvi unb eine Rückbet Die Woog -Jtc bintettn bie schlii fnluDfllfärnpf™ b Xie, 9. Mai. Verdi' Die zum Au? strafe erforderlich Master, unb Cha bie AemMglick frrifi) ÄfD 2i Vormittag öffmllch nerbungei Arbeittbeschreibmig liegen bei uns roä famben aus Zim Kitsch otsen. Angebote ans $ M genannten Tei schlossen unb mit e schüft versehen ein Mlagssrisi U Mieten, den 6. Tas Stal Tchm Verdi, .Ak tum Ausbai mörderlichen Hl und Chausstrarbe Steinteugiiefetung fttrtij ito 2( , Vormittags onenttid) cetbunge ArbeMeschreibunk «tgtn bei uns roi Hunten Qu{ Mcht offen. Ö Angebote auf Wh genannten 2 Mn, unb mit '^-liehen ei Z"^ogsslist. weben, den 6. St, r,Verdi, fall r •Äfi* ta"816’1' auf Itat J".b mit Ät 6. CtL ^chtn siS M " "'iulUn J* sooft Jnan8tn btt sr, L7,»>» tiäS ‘‘Sj" •*> •'« Dir Nehrhrit bn 'OolbnngBboxlage 6o. “B bei Steuenefona ' gängig ttQd)tc 8 rnbI,4 rtre anbei-. “2°J d» Stettin 1 tit ’lt« ioldjtH Lottni! '°A°ssw, teähttv! hrifiilhkll Sta«, Q[, ßöfitn anbeeti teü stiv. 6^«^ ® Sirivigt habe, h » a!ahmt|(jer 8o: gMbtttr Lrhw 000 Mk. fetijal^tr itnn nach bim Rtgii t btt akabrwisch p Mu ic. 5800 M! war. Bei näherer Besichtigung ergab sich, daß ein Messer- stoß gegen die Brust deS jungen Mannes geführt worden war, der lebensgefährlich hätte werden wüsten, wenn ihn nicht die mehrfach zusammeugelegtrn Zeitungen abgehalten hätten. M. Anz. Neueste Nachrichten. Depeschen des Bureau „Herold". Berlin, 9. Mai. In der Sache gegen den Oberfactor Grünenthal ist dem „KleinenJournal" zufolge Verhandlungstermin vor dem Schwurgericht auf den letzten Juni angesetzt. Berlin, 9. Mai. AuS Mailand wird dem „Kleinen Journal- gemeldet, daß der revolutionäre Putsch weit schlimmer verlief, als bisher gemeldet. .Der Pöbel machte Anstalten zu einem Sturm auf mehrere reiche Läden, um dieselben zu plündern, insbesondere war eß auf da« am Domplatz gelegene bedeutende Geschäftshaus von Boccont abgesehen, besten Plünderung nur durch die rasche Ankunft deS Militärs verhindert wurde. Die Zahl der Todten und Verwundeten beträgt mindestens 200. Die Stadt ist jetzt ruhig. Sämmtliche größere Plätze und öffentliche Gebäude find militärisch besetzt. Da ,bie Fremden die Stadt schaarenweise verlassen, find die Bahnhöfe überfüllt. AuS Rom meldet man demselben Blatte: Die Vorgänge in Nord-Italien versetzten den König Humbert, welcher Abends in Rom etntraf, in große Erregung. Es handelt sich that« sächlich nicht um eine bloße Emeute, sondern um einen regelrechten republicauischen Putsch, drffen sicheres Gelingen die Führer der Republikaner erhofft hatten. Die radtcalen Mailänder Drputirten hatten einen Putsch mit den Arbeiterführern vereinbar?. Der „Secolo" behauptet, die Angelegenheit habe mir der Getreidefrage nichts zu thun. Der König sei mit der schwächlichen Haltung RudiutS sehr unzufrieden und eine Rückberufuug CrtSpiS scheine nicht ausgeschlossen. Die Zeitung „Italia" erklärt, die Mailänder Vorgänge bedeuteten die schlimmste KrifiS, welche Italien seit den Befreiungskämpfen durchgemacht habe. Rom, 9.Mai. Der Präfect von Florenz hat seine Demission eivgeretcht, weil der Belagerungszustand über diese Stadt verhängt worden ist. London, 9. Mai. Die hiesige amerikanische Botschaft dementirt die über Gibraltar gekommene Nachricht von einem Siege der Spanier bei einer Seeschlacht im Atlantischen Ocean. Admiral Sampson erwartet noch die Spanier bei Portorico, welches heute besetzt werden soll. London, 9. Mai. „Daily Mail" berichtet au- Washington, daß man Nachrichten über die spanische Flotte von Stunde zu Stunde erwarte. Dieselbe befinde sich bei Portorico, wo ebenfalls das unter Admiral Sampson stehende amerikanische Geschwader sich aufhält. Man erwartet stündlich einen Zusammenstoß der beiden Geschwader. Sollte die amerikanische Flotte auch diese Schlacht gewinnen, so sollen sofort Truppen auf den Philippinen und auf Cuba gelandet werden, West Portorico und die Philippinen besetzt werden. Spanten müsse dann um Gnade bitten, die Feindseligkeiten etnstellen und Cuba pretSgeben. WB. Berlin, 7. Mai. Extrablatt. Einer New-Uork- WorldS Depesche auS Hongkong zufolge traf dort aus Manila der überfällige amerikanische Aviso „Mackullock" ein, er meldet über eine frühere Schlacht. Die gesammte spanische Flotte, elf Schiffe, wurde zerstört, dreihundert Spanier getödtet, vierhundert verwundet, kein amerikanisches Schiff beschädigt. WB. Pari«, 9. Mai. Bis heute 4 Uhr früh waren 428 Wahlresultate bekannt. Gewählt find 27 Monarchisten, 151 gemäßigte Republikaner, 94 Radicale, 29 Socia- listen. 127 Stichwahlen. WB. Mailand, 7. Mai. Heute fanden an verschiedenen Punkten der Stadt Ansammlungen von Arbeitern statt. Die industriellen Etablistemeuir wurden geschlossen, der Pserdebahnverkehr eingestellt. Die Arbeiter versuchten, die Abfahrt der zu der Fahne einberufeneo Soldaten der JahreSklaffe 1873 zu verhindern - doch kam eS, abgesehen von dem verspäteten Abgang einiger Etsenbahnzüge, zunächst zu keinen ernsten Unzuträglichkeiten. An verschiedenen Punkten der Stadt nahmen die Ansammlungen später einen drohenden Charakter an. In der Straße Corso di Venez'a wurden Barrikaden errichtet, um die Bewegungen der Cavallerie zu hindern. Die Aufrührer stürzten einen Pserdebahnwageu um und plünderten das Palais Saporiti, dessen Möbel zum Bau von Barrikaden verwendet wurden. Auch hier gaben die Truppen Feuer- einer der Aufrührer wurde getödtet, mehrere verwundet. In der Orefici-Straße wurden Dachziegel von den Dächern der Häuser auf die Trupp:n geworfen. Letztere gaben Feuer, zwei Personen wurden getödtet, einige verwundet. In der Torino-Straße und auf dem Kathedral- Platz, welche ebenso wie die übrigen Hauptpunkte der Stadt militärisch besetzt find, kam es zwischen den Aufrührern und dem Militär zu Zusammenstößen. Ueber die Stadt ist der Belagerungszustand verhängt worden. WB. Mailand, 8. Mai. Die Stadt schien heute vormittag ruhig zu sein. ES lief jedoch daS Gerücht um, daß sich längs der Eisenbahnschienen, bis auf einige Kilometer vom Bahnhof entfernt, Meuterer festgesetzt hätten, welche auch bereits einen von Alessandria kommenden Zug gezwungen hätten, zurückzugehen. Man glaubt, daß derselbe Soldaten, welche etnberufen worden, tranSportirte. An der Porta Ticinese versuchten die Aufrührer Barrikaden zu errichten, zerstreuten sich jedoch sofort, als Militär anlangte. Andere Barrikaden wurden später unter großen Ansammlungen von Menschen in der Via Bertaut und abermals an der Porta Ticinese errichtet, bei deren Beseitigung daS Militär von den Waffen Gebrauch machen mußte. Auch an der Porta Garibaldi bildete sich ein starker Volksauflauf, der zerstreut wurde. Die ganze Sachlage deutet darauf hin, daß die Bewegung andauert, aber nicht wehr so stark ist. Ein Lieutenant der Brrgsaglieri wurde durch einen Hieb verwundet- auch mehrere Soldaten erhielten Verletzungen. An einigen Stellen wurde der Betrieb der Secuudär- und Straßenbahnen unterbrochen. Zur Sicherung des Verkehrs der Züge find Anordnungen getroffen. Die Behörde ordnete die Auflösung der socialtsttscheu und republikanischen Clubs an.______________________________ Verkehr, rrnd Vettswirthschaft. •tflttfetf, 7. Mai. Fruchtvretse. SBeijatX26,00—00,00 Korn X 19,50-20,00, Gerste X 17,50-18.00, Hafers 17,00-17,50, Erbsen X 00,00-00.00, Linsen X 00,00, Wicken X 00,00, Lein X 00,00, Kartoffeln X 6,25-7,00, Samen X 00,00. Duid) 8tBiHlgMg r rtmssilltu gnklht i Aufhrblwg bei B btr Rrgimug n rht btr bmlfithnik ul in 8tamttn!rtl|c MIWFlüßch!: Mttnt allaahlig er M hm HobkM Logtlhtbirge nlebn gtfttrn laich gtstchi !lw, fp tflfc nicht nut labt gelegene »Ukch- inst - isn yltyni&ttafyr Mald muxbtnti! mbWWW it btt tum «ijtnte itanb intidjt. 3Mr tmtintn btsttllttn 9» ttata. berhksMt OH' |fl$rlobMeflm8W m btt Ltrgstrch « rtoBbtm W Atm: üchlt gfintiigtr tstv. tzttt Don langer H°r chlt tarum wohl M bt Verein MI «E; Innung durch M rüdtn. - » Verdi--, guend der Ä•08** im Ktaendeu nnlnt arn «’hj» 1(1 9" “X bärtt. W 8«w j «WH«" W * al,l »ad« >°° y,c s fe# * • ri' iickiimitiniuljiiiitieii Verdingung Die zum Ausbau der Credner- straße erforderlichen Erd-, Maurer-, Pflaster- und Chaussirarbeiten, sowie die Steinzeuglieferung sollen frritng den 20. Mai d. Is., Vormittags 11 Uhr, öffentlich verdungen werden. Plan, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen bei uns während der Dienst- stunden aus Zimmer Nr. 7 zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck sind bis zum genannten Termin bei uns verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 6. Mai 1898. Das Stadl bauamt. Schmandt. 4894 Verdingung Die zum Ausbau des Mittelweges erforderlichen Maurer-, Pflaster- und Chaussirarbeiten, sowie die Steinzeuglieferung sollen frtitag den 20. Mai d. Is., Vormittags 11‘A Uhr, öffentlich verdungen werden. Plan, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen bei uns während der Dienststunden aus Zimmer Nr. 7 zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck sind bis zum genannten Termin bei uns verschlossen und mit entsprechender Auf- schrift versehen einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 6. Mai 1898. Das Stadtbauamt. Schmandt. 4896 Verdingung. Die zum Ausbau der Hillebrand- straße erforderlichen Erd-, Maurer-, Pflaster- und Chaussirarbeiten sollen frritng den 20. Mai d. Is., Vormittags ll8/* Uhr, öffentlich verdungen werden. Plan, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen bei uns währe' ) der Dienst- stunden auf Zimmer Nr. 7 zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck sind bis zum genannten Termin bei uns verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen einzureichen. Zuschlagsfrtst 14 Tage. Gießen, den 6. Mai 1898. Das Stadtbauamt. Schmandt. 4895 Hchgkld-Erhkbnng. Künftigen Freitag, den 13. Mai d. I., soll die zweite auswärtige Erhebung von Freiherrlich von Rabeuau'scheu Holzgeldern stattfinden und zwar: 1. von Vormittags 8 bis 11 Uhr in der Wirtschaft des Herrn Karl Rauft in Beuern, 2. von 1 bis 3 Uhr Mittags in der Wirthschaft des Herrn Ferdinand Guutrum in Reiskirchen. Londorf, am 7. Mai 1898. Der Rentmeister. __________Schmidt. 4888 Beschluß. In dem am 12. März 1879 eröffneten Concursverfahren über das Vermögen der Wittwe Heinemann Lion, Hannchen, geb. Lion zu Nordeck, ist infolge Kündigung seines Amtes als Massecurator seilens des Bürgermeisters Wisker zu Nordeck die Neubestellung eines Curators noth- wendig geworden. Es wird deshalb eine Versammlung der Concursgläubiger zwecks Neuwahl eines Massecurators auf Samstag den 4. Juni 1898, Vormittags 10 Uhr, dahier anberaumt. 4889 Marburg, den 3. Mai 1898. König!. Amtsgericht Abth. III. NersikiWMtiml Mittwoch brti 11. Mai I. Jo., Nachmittags 2 Uhr, werden im Bieker'schen Saale versteigert: 1 eleg. 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Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die schmerzliche Mittheilung, dass unser lieber, unvergesslicher Vater, Bruder, Schwager und Onkel Herr Heinrich Henss, PoslsehaOner nach langem, aber mit Geduld ertragenem Leiden heute Morgen 3 Uhr sanft dem Herrn entschlafen ist Um stille Theilnahme bitten 4910 Die trauernden Hinterbliebenen. 4917] Jüngeres, sauberes Mädchen für einige Std. des Nackm ges. Bleichstr. 14,111 4906] Zuverl. Mädchen oder Frau für Monaisstelle gesucht.Reustadt 41. Hohes -Anzeige. Gestern Abend 10 Uhr entschlief sanft nach langem, schweren Leiden unser unvergeßliches Söhnchen und Brüderchen Ludwig im 7. Lebensjahre, was mir allen Verwandten, Freunden und Bekannten tiefbetrübt mittheilen. 48061 Ein kräftiges Mädchen auf so- forl gebucht.__________Weidengaffe 1. Dienstmädchen gesucht sowie für sofort ein Laufmädchen zur Aushülfc. 4802 _____________Westanlage 44, Hl. 4886] Tüchtiges Mädchen wird gegen guten Lohn in eine Beam'enfamilie nach auswärts gesucht. Näheres bei Frau Gust. Haustüdt Wwe., Schillerstr 11,11 488o] Ein jüngeres Mädchen zu Kindern gesucht. Ludwigplatz 3. Zu verkaufen Hochedle Colli Schottische Schäferhunde, 6 Hündinnen, ein großartiger Stammbaum (Vater: Oerian Cavalier mehr als 20 erste und zweite Preise und 1 Ehrenpreis), billig abzugeben. 4761 ________________. u. che. Klpenvertios. Mittwoch den 11. Mai, Abends 9 Ubr, int Vereinsiocal „Kaiserbof": Vortrag de» Herrn Prediger» Lehnipfahl vom „Allgern inen Evangelisch- Protestant,fcden Mi'sionSoerein- über: Der Vorstand. 4903 483 $crt'in§onaeleqcnheitcn. Monats Dersammsnng. Vortrag: Wanderungen durch den banr. und Vöhmer Wald. Cnltnr und Christenthnm in Ostasien. Unsere evangelischen Mitbürger bitten wir um zahlreiche» Erscheinen. Stein» Garten. Donnerstag deu 12 Mai 1898: Grosses Extra-Concert zum Beste« der Uuterstüyuog hilfsbedürftiger Musiker der deutschen Armee und Marine. Anfang 7 Uhr.[4916]Entree 50 Pfg. Abonncmcnts-Concerte. Di' Cap'lle des Infanterie Regiments Kaiser Wilhelm" (2. Großh. Heff.) Nr. 116 erlaubt sich zu einem Cyklus von Abonnemeut- Concerteu einzuladen. Die Concerte finden in Ltetus Garten statt. Dieselbe» werden mit Militärmusik au-gefübrt, wozu ein muftb und funßUebenbet Publikum einaeladen wird. Der AbounementspreiS für 6 Concerte beträgt: Familienbillet bi» zu 4 Personen k Mk. 7.— Familienbillet bis zu 3 Personen a Mk. 6.— Personenbiütt......k Mk. 2.20 Kaffenpreis.......k Mk. 0.50 Die Liste circulirt. Der Ansang der Concerte wird im „Gießener Anzeiger" bekannt gegeben. C. Krausse, Grobh. Mnfikhirrrtor. Karten im Vorverkauf sind bet Herrn Ernst ChaUier, Neuenweg, zu haben.________________________________ 4915 „Vie Wanderer", G. K.-G. Die neuen Fahrradnummeru und Karten für unsere Mitglieder sind sosort bei Her n Heinrich Hettler gegen Erstattung der Auslagen in Empfang zu nehmen. 4913_____Der Vorstand. _ Geschäfts-Eröffnung. Einem verehrlichen Publikum mache ich hiermit die ergebene Anzeige, daß ich in den Geschäftsräumen, welche mein Vater bisher inne hatte, ei» Fckim- ii. VtlMl-GkW errichtet habe, auch besorge ich da» Einrahmen von Silbern in allen ge» wünschten Genres. Es wird mein ganzes Bestreben sein, durch reelles, gutes Bedienen und durch prompte und rasche Lieferung mir da» Vertrauen und die Zufriedenheit eines verehrlichen Publikums zu erwerben und dauernd zu erhalten. Gießen, den 2. Mai 1898. Carl Ludwig Leib, 4685 Kirchstraße 2. lNiiiiiimi.il Vorsicht bei der Wahl von Pneumatik. Verlangen Sie ausdrücklich „Continental Pneumatic". Fragen Sie Fach» leute über diesen Rüfen, und Sie werden nut Gutes in Bezug auf Haltbarkeit und Elasticität Horen. „Continental- Pneumatic" ist überall bekannt al» 1910 bester Radreifen Lokomobilen bis 200 Pferdekräfte für Industrie und Gewerbe beste und sparsamste Betriebskraft der Gegenwart. 1895 96: 1191 Stück Heinrich Lanz, Mannheim. 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