c Donnerstag den 10, Februar !S98 Nr. 34 Erstes Blatt Gießener Anzeiger General-Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt fu» den Kreis Gieren. Gratisbeilage: Gießener Familienblätter N!72188. Qo»1 iürep Fragen: erstens, ob der Vertrag mit China nicht veröffentlicht werden kann- zweitens, ob die Verhandlungen wegen Eisenbahn- und Bergwerksconcesfionen schon abgeschloffen sind,- drittens frage er wegen der Abgrenzung der Zonen. Schließlich bitte er um Auekunft darüber, ob etwa wirklich an dem Abschluß der chinesischen Anleihe auch die deutsche Regierung Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. reich und be- Seinem Haus- Der Fremde, Aezugsprel» vierteljährlich 2 Mark 20 Pfg. monatlich 75 Pfg. mit Bringcrlohn. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Norm. 10 Uhr. Alle Anzeigen-Vermittlungsstellen deS In- und AuSklMdel nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgeg«, Orscheint täglich mit Ausnahme deS Montags. Die Gießener Alamltienvlätter »erden dem Anzeiger wöchentlich viermal beigelcgt. sich aufzunehmen. Dankbar hatte der Fremde angenommen. Der Doctor war Junggeselle, galt für wohnte vor der Siadt eine hübsche Villa, wesen stand eine ältere Haushälterin vor. Redaction, Expedition und Druckerei: Schutstraße Nr. 7. ang> kommen sei, im Gasthofe übernachtet und am andere« Morgen seine Reise fortznsetzen beabsichtigt habe. Daß war alles. Wie war aber der Fremde in ein PrtvathauS gekommen? ES war zu der Zelt gerade Jahrmarkt in Delle, so daß im Gasthofe kaum Raum mehr vorhanden war. Da erklärte Adresse für Depeschen: Anzeiger Hiege«. Fernsprecher Nr. 51. betheiligt sei. Staatssekretär v. Bülow entgegnet, über vertrauliche Vorbesprechungen könne er nichts mittheilen,- deshalb habe u sich im December noch nicht eingehend äußern können. Die Erwerbung von Kiao-Tschau sei keine Improvisation, sondern lange vorbereitet gewesen. Nachdem Frankreich in Tonkin, ferner Rußland und England dort Erwerbungen gemacht, würde Deutschland zu dem Ansehen einer Macht zweiten Ranges herabstnken, wenn eS nicht einen gleichen Schritt gethan. Auch im Intereffe unserer Missionen sei rS geschehen. Bischof Anzen habe ausdrücklich erklärt, daß nicht nur daS Gedeihen, sondern sogar der Fortbestand unserer Mission davon abhänxe. Wir sind vorbei gekommen, fährt Staatssecretär v. Bülow fort, an der Scyla und der Cha- deffen Name und Stand Niemand kaonte, war dem Arzte gleich gefolgt. Nachdem er ein leichte» Abendessen zu sich genommen hatte, bat er, man möge ihn de» anderen Morgen» frühzeitig wecken. Als der Diener zur festgesetzten Stunde da» Schlafzimmer de» Fremden betrat, um ihn zu wecken, war er bereit» eine Leiche. Die Aufregung über diesen jähen Tod war eine große und speeiell Dr. Henry war schier verzweifelt. Er selbst beantragte sofort, daß eine GerichtScornrnisfiou die Sache untersuchen solle. Man fand an dem Leichnam nicht die geringste Spur von Gewaltthätigkeit; sein Gesicht glich eine» Schlummernden und weder Dr. Henry noch ein anderer durch die GerichtScommisfion berufener Arzt vermochten über die Todesursache eine Erklärung abzugebeu. Der Verstorbene wurde nach katholischem Ritu» bestattet und über ihn die sorgfältigsten Nachforschungen angestellt. Dr. Henry sagte, der Fremde habe sich ihm al» Kaufmann Thibout au» Pari» vorgestellt und geäußert, auf einer Geschäftsreise zu sein. (Fortsetzung folgt.) itttWitwWA r. sucht w Sirßui üs kW i^trtrtttr frokfontn und Äü» Tta ab. B. W. 88? o * »HU«, a.'i ft. IW ii) MM ätercS bet totem 8t k BW 8 M pttel« eolbunbjiO*^ rybdis menschlicher Entschließungen ohne irgend welche Friction mit anderen Mächten. Wir sind dabei in vollem Einklang mit Rußland, dessen Interessen in Europa die unserigen nicht durchkreuzen, dessen Interessen in Ostafien mit den unserigen vielfach parallel laufen und dessen natürliche Machtentwickelung wir al» aufrichtige Freunde neidlos verfolgen. Was Frankreich anlangt, so schadet eS auch nichts, wenn sich seine Verkehrswege immer neu entfalten. Auch den berechtigten englischen Interessen treten wir nicht entgegen. Den Vertrag kann ich nicht vorlegen, da die Briefe von Peking nach hier sechs Wochen unterwegs find. Aber auf Grund telegraphischer Informationen kann ich meine früheren Mittheilungeu über den Vertrag ergänzen. Der Staatssecretär verliest sodann den Inhalt de» betreffenden Telegramms. In demselben wird bestätigt, daß China über daS von Deutschland erworbene Gebiet kein HoheitS- recht ausübt, daß die Pacht eine Formalität ist. Bezüglich der Eisenbahn- und BergwerkScoocesfionen ist stipulirt worden: Einer deutsch-chinesischen Elsenbahngesellschast wird eine E senbahn concesfionirt von Kico Tschau zunächst nordwärts, dann westwärts bis zum Anschluß an das pro- jectirte große chinesische Eisenbahnnetz. Rrdner erklärt deS Weiteren, daß noch Verhandlungen schwebten und kein ungünstige» Ergebniß versprächen. Deutschland wünsche aufrichtig das Wohl und den Fortbestand Chinas. Deutschland denke natürlich nicht daran, dem japanischen Volk zu nahe zu treten. Kiao-Tschau sei als Hasen durchaus geeignet. Da» deutsche Reich habe hier ein Samenkorn gelegt, da» Früchte tragen werde. ES werde auf daS Sorgsamste gepflegt werden. Deutschland werde besonnen Vorgehen als tüchtiger, ruhiger Kaufmann, wie die Makkabäer, in der einen Hand die Waffe, in der anderen Ktlle und Spaten. Wir hoffen, so schließt Redner, daß die Entwickelung Kiao-Tschau» dem christlichen Glauben und der christlichen Gesittung zum Segen gereichen wird und zugleich der friedlichen Entw'ckelung und der politischen Machtstellung de» deutschen Volke». (Beifall.) UnterstaatSsecretär v. Richthofeu führt aus, mit der deutschen Regierung hätten Verhandlungen über eine chinesische Anleihe nicht geschwebt, eine deutsche Garantie stehe nicht tu Frage. Eine Denkschrift über die Settlement» sei in Vorbereitung. Director Reichardt erwidert auf die Frage des Abg. Richter wegen des russisch-chinesischen Vertrages, es handele fich da um ein Gebiet, bei welchem unsere Interessen überhaupt nicht in Frage ständen. Abg. Bebel (Soc.) kommt auf den Proceß Tausch zurück, sowie auf den Begriff Weltpolitik und auf die Kieler Reden. (Präsident v. Buol bittet den Redner, nicht an»- Deutschere Reichstag. 85. Sitzung vom Dienrtag den 8. Februar 1898. Am BundesrathStische: Staatssecretär v. PodbielSki, Staatssecretär v. Bülow. Tagesordnung: Fortsetzung der Etatsberathung. Post- etat. Zunächst wird das Extraordinarium erledigt und sodann ohne bemerkenSwerthe Debatten sämmtliche Positionen de» PostetatS. ES folgt der Etat der Reichsdruckerei, dessen Genehmigung debattelos erfolgt. Ferner wird debatteloS der Handelsvertrag mit dem Oranjefreistaat definitiv genehmigt. E» folgt nunmehr die Berathung dcs Etats des Auswärtigen Amt», und zwar in Verbindung mit dem Etat der Schutzgebiete. Abg. Richter (frs. Vp.) erklärt Namen» seiner Freunde, daß dieselben die Sache in Ostafirn anders und günstiger ausehen, al» unsere Erwerbungen in Afrika. Deutschland brauche einen Stützpunkt für seine wirthschaftlichen Interessen in China; Deutschland brauche auch eine Kohlen- und Flottenstation daselbst. Weiteren Landerwerb über Kiao Tschau hinaus brauche Deutschland nicht. Redner fragt alsdann den Staatssecretär, ob nicht etwa gewisse Bestimmungen in dem russisch-chinesischen Vertrage dem deutschen Meistbegünstigungsrecht in China zuwiderlaufen. EmpfrhlrnSwerth dürfte es jedenfalls fein, auch mit Japan auf freuudschaftlichrm Fuße zu bleiben. An den Staatssecretär richte er noch drei schließlich Aursprüche de» Monarchen zum Gegenstand der Erörterung zu machen.) Redner schildert dann den Widersprach, der darin liege, daß unsere Industrie ihre Waare« im Auslande zu Schleuderpreisen vertreibe, während fie im Jnlande die Preise Hochhalte. Zu besürchten stehe anscheinend die Einfuhr chinesischer Arbeiter. Eine solche Politik machten seine Freunde nicht mit. Abg. v. Kar dorff (Rp.) hält die Besorgnisse deS Vorredner» für gänzlich unbegründet und wendet fich dann dem Abg. Richter zu, von dem er hoffe, daß derselbe fich auch in der Flottenfrage nachgiebig zeigen werde, nachdem er nun die Kiau-Tschau-Angelegenheit günstiger beurtheile. Die ruhige, eotschloffene, auswärtige Politik, die die jetzige Regierung in China bethätige, erfülle seine, Redner», Partei mit Genugthuung. Abg. Lieber (Ctr.) erklärt NamenS seiner politische« Freunde bezüglich der Befitzergreisung von Kiau-Tschau, daß Prinz Heinrich in seiner Eigenschaft als Cornmandavt eine« Ausspruch gethan habe, der ta allen religiös gesinnten Kreise« de» Volkes nicht den besten Eindruck gemacht habe. Erwähne« wolle er aber, daß Prinz Heinrich in jenem Augenblick eine schwere und gefährliche Reise im Dienste deS Vaterlandes angrtreten habe. Die Besitzergreifung von Kiau-Tschau sei jedenfalls eine dankenSwerthe That. Wo private Interesse» in Frage kämen, müßten auch die privaten Capitalien gebührend herangezogen werden. Besonderen Dank sprächen seine Freunde au» für da» warme Interesse, daS der Staatssecretär auch heute wieder den dortigen Missionen zugewendet habe. Abg. Barth (frs. Vg.) kann eS nur billigen, daß man die erste beste Gelegenheit benutzt habe, um in China feste« Fuß zu fassen. Fragen möchte er aber den StaaSsecretär, ob derselbe den Grundsatz unbedingt in China aufrecht er- haltrn wolle, daß alle einem europäischen Staate geöffnete« Gebiete auch zugleich den wirthschaftlichen Concurrenten an» allen anderen Staaten offen sein sollten. Weiter fragt Redner noch nach dem Stande der Dinge in Kreta. Admiral Tirpitz erklärt, die Rede de» Prinzen Heinrich, eine» Scheidenden, habe man nicht so auffassen dürfen, wie es in der Presse geschehen sei. Staatssecretär v. Bülow führt au», die Freihafenstellung von Kiaotschau werde unseren Jnterkssen am beste« entsprechen. Aber die deutsche Regierung möchte fich nicht gerade darauf festlegen, sondern die Sache offenhalten. Wa» Kreta betreffe, so habe fich in der letzten Zeit diesbezüglich Nichts geändert. Deutschland habe kein anderes Interesse, al» daß Kreta nicht zum Erisapfel und zur Brandfackel werde. Alles Andere fei Deutschland gleichgiltig. Dauernder Friede fich der Arzt de» OrteS, Dr. Henry, ein feiner und liebenswürdiger Herr, bereit, den Fremden für die eine Nacht bei da» Anerbiete« fltntcn äÄä» < lilm ® vkschUd«r, h Hat 1878. Geduldig wartete man in Constanz- als ober weder de Brai, ooch eine fonstige Nachricht eintraf, Ichrieb die Königin Hortense au den Käufer de» Gute». Dieser ont* wortete umgehend, daß Herr de Brai die Summe in Empfang genommen und am selbigen Tage seine Rückreise angetreten habe. Diese Mittheilung beunruhigte die Königin sehr. Herr de Brai war ein oft erprobter, gewissenhafter Manu und so war die Annahme berechtigt, daß ihm ein Unglück zugestoßen sei. Man sandte den Hausmeister, um Erkundig, ungen über den Vermißten einznziehen. Hausmeister Arnould kehrte nach etwa zehn Tagen von Pari» zurück, ohne auf dem Wege nach dort oder in Pari» selbst über de Brai etwa» erfahren zu haben. Was war nun aus de Brai und der enormen Summe — beinahe 2 Millionen Francs — geworden? Man recherchirte nach allen Richtungen. Endlich nach langem Suchen hatte man erfahren, daß in der Stadt Delle, jenseits der französischen Grenze, eine» Morgen» ein älterer Reisender, der Abends vorher mit Extrapost angekommen sei, in seinem Bette tobt aufgefunden worden war. Arnould eilte zu der genannten Stadt, um an Ort und Stelle Erkundigungen einzuziehen. E» war nicht» bekannt geworden, daß der Verstorbene eine größere Summe Gelde» hinterlassen habe, aber dennoch war die Möglichkeit nicht auSgeschloffcu, daß er mit de Brai identisch sein könne. Al» der Hausmeister in Delle ankam und in dem einzigen vorhandenen Gasthose Wohnung genommen hatte, wurde ihm über den Todesfall Folgendes mitgetheilt: Da» Vor- kommniß hätte sich nicht in dem Gasthause, sondern in einem Privathause abgespielt, und zwar unter gänzlich unaufgeklärten Umständen Mit Bestimmtheit sei nur zu sagen, daß der Fremde de» Abend» — im November war» — mit Extrapost ZU ziehen. Zimmer- tM * 50 Pf8' icht । Lv.e e ® Lrfol|e< h fehlen. 1825 130. ' Weisen. tlUtehei fctini Bingen l8ä| “^MtroteohilL aoe kostenfrei. Mi ».««• J Kilo Pr- ' et Erfurt. ort. der Feuilleton. Gelüstetes Geheimniß. Criminal-Novellette von Fr. Ferd. Tamborini. (Nachdruck verboten.) K. O. Im Jahre 1817 gingen bekanntlich die poli- stscheu Wogen in Frankreich besonders hoch. Ein Jahr vnrher wurde Napoleon I. au» seinen Höhen gestürzt und btt einzelnen Glieder seines Hause» waren darauf bedacht, ihnen Platz ausfindig zu machen, wo man den erloschenen Manz einer Kaiserkrone betrauern könne. So hatte die Exkönigin Hortense Constanz zum Auf« evihalttort gewählt. Als Inhaberin de» Throne» von Frank- mich hatte fie sich mehr um ihr eigenes, al» um da» Wohl btl Lande» gesorgt, und ersteres in einer Weise, daß man fit al» ganz besonders reich bezeichnete. Sie hatte es ver- stunden, mit Hilfe ihr ergebener Personen in den glanzvollen Lagen fich außer einem Baarvermögen vielen Grundbesitz, kostbare Bauten, werthvolle Kunst- und Schmuckgegenstände aeb dergleichen anzueignen. Somit konnte fie in Constanz ttii sehr luxuriöse» Leben führen. Gin Jahr mochte fie in Glück und Glanz in dem neuen h»:im gewirthschaftet haben, al» fich da- Beiürfniß nach niaen Baarmitteln gelte d machte. Zu diesem Zwecke der« •anftt fie eines ihrer Güter um den Preis von 1% Millionen z-ianc». — Ein ihr durchaus ergebener Mann, Monsieur de Brai, sollte nun nach Pari» reisen, um dort von dem -Luser den großen Betrag in Empfang zu nehmen. Gleich- Mg wurden ihm noch mehrere Ketten kostbarer Perlen mit- zt zeben, um fie bei einem Pariser Juwelier schätzen zu laßen- der annähernde Werth dieser Perlen wird auf etwa it»,000 Franc» taxirt. Francot» de Brai reiste ab, kehrte aber nicht wieder. Summa: 4 > Ne!« Abend hier angewiesen/ auf die beiden Karten, deren Nummern 1 1 1 1 Lungentuberkulose Knochentuberkulose Altersschwäche Selbstmord Gesa Der Verei Ha Abgabe avzuhaltrn. I« N chtermittelungSfalle hat der Der- käufer der Fahrkarten den Verlust zu tragen. Airchttche Anzeigen -er evangGemeinde. D'onnerstag den 10. Februar, Abend- 8 Uhr, IRiffkmt stunde^im Confirmandensaal, Neustadt 61. Pfarrassistent Dr. Heußel- Locale» und provinzielle». Ließe», den 9. Februar 1898. •• Poßperssnaluachrichteu. Versetzt find: der Post- ivspector Zieguer von Darmstadt nach Metz unter Ernennung -um Postdirector, der Ober-Postasfistent Schott von Straßburg nach Mainz. In seiner Stellung als Ober- PostdireetiooS'Secretär bestätigt ist derOber-PostdirectionS- Secretär EggerS in Darmstadt. Als Postsecretär an- qestellt ist der Postpraktikant Quirin io Bad Nauheim. Angenommen find als Postagenten der Laudwirth Fr. MartheSheimer jun. in Heppenheim (Rheinhessen), der Laodwirth Strauch in Bönstadt. Freiwillig auS- geschiedeu ist der Postagent Hofmann in Bönstadt. Gestorben ist der Postagent.Fr. Märt.heSHetmer sen. in Heppenheim (Rheiuhefien) StadUheater. Wir wollen nicht unterlaffen, auf das morgen, Donnerstag, erfolgende Gastspiel der Königlichen Hofschauspielertn Fräulein Marie Barkany von Berlin nochmal« hinzuweilev. Die Künstlerin spielt an diesem Abend eine ihrer Glanzrollen, nämlich die „Fedora" in Sardou» vieracttgrm Drama gleichen Namen». •• Borttage von Professor Dr. Sauer Der vierte, am 11. Februar statlfiadeode Vortrag wird kleinafiatische AuS- sei nur möglich, wenn auch die Mohamedaner Sicherheit für Ttgeothum und Leben erhielten. Die deutsche Regierung habe in dieser Angelegenheit die Flöte der eiofichtigeu Neber- redung in Konstantinopel geblasen, und zwar nicht ohne Erfolg. (Heiterkeit.) Wenn die Pforte sich mit allen Mächten über Prinz Georg von Griechenland einige, so werde Deutschland nicht nein sagen. Redner ertheilt sodann Griechenland noch den Rath, seine Finanzen zu sautren, und schließt, Deutschland bleibe seinem Grundsätze treu, daß eS nur da zu haben sei, wo e» sich um Wahrung deS Frieden- handele. (Beifall) Abg.Hasse (nl) plaidirt für ein Gesetz gegen Chinesen, rtuwanderung. Nunmehr vertagt sich daß Hau- auf morgen 2 Uhr. Tagesordnung: Fortsetzung der heutigen Berathung. Schluß 6 Uhr. kett feine» LoucertjahreS. E» ist das verhältnißmäßtg früh .... . , . , unb lag von vornherein nicht in der Absicht des Vorstände». ! bekannt find, besonder» zu achten und die Inhaber bei der I Dienste de» DrehsuSsyndicatS steht. Bill Aller Gev Wgt die Dh Die Hafq rerhiltaise, i lodestrielle I Pferde- und Bauhandwerl Und- und F Spedition^ Schiffihrteb Inhaber vor lente und Beute, Ri Am I. ei« 23602 Prwpt ?evuDichti Wi m.1858, bestrem Inj wäre dieselbe Wmrksus zu übe: «Wolf Moss figemi M Generali II liristische Per Literatur *n» Kanfc — In Berlin wird die Errichtung eine» Richard Wagner- DenkmalS geplant. Zur Schaffung eines Grundstocks wird vom 7. Mai bis 12. August daselbst im Meßpalast eine allgemeine Musik- Ausstellung stattfinden. Da nun aber für da» verflossene Jahr ein ganz besonderer I Werth darauf gelegt wurde, hervorragende Solisten heran- I zuziehen, was ja auch geschehen, und man diesen in der Zeit- I beftimmung sich unterordnen muß, so haben sich die Concerte etwa» zusammengedräugt. DaS letzte Concert am Sonntag I den 18. Februar bringt als würdigen Schluß da» Ehepaar I Anna und Eugen Hildach; der Erfolg diese» Künstlerpaare» war vor drei Jahren ein so schöner, daß der Vorstand schon I lange den Wunsch hatte, dasselbe wieder für Gießen zu ge- winneu. Dreser Wunsch ist jetzt erfüllt und dürfte der kommende Sonntag einen hervorragenden Platz in dem Eon» I eertleben Gießen» eiuuehmeo. Einen uns aus Bremen vor- I liegenden Kuastbertcht möchten wir unfern Lesern hiermit unterbreiten. „Bremer Generalanz.": DaS gefeierte Künstler- I paar gehört zu den beliebtesten Concertgebern in Bremen, I und ist deren Auftreten stets ein besondere» künstlerische» Ereigutß. Au Anna Eugen Hildach heute noch die kritische Sonde anzulegeu, wäre verfehlt. Ueber die Bedeutung deS I gottbegnadeten Säugerpaares ist nicht» mehr zu sagen. Wir I constatireu darum nur, daß der Kaisersaal der Union bet- I nahe ausverkauft war und ein gewählte- Publikum nicht müde wurde, für die dargebotenen Gaben enthusiastisch zu danken. DaS ist nur zu begreiflich, denn bei den Dutzend- leistuugen, die man auf diesem Gebiete zu hören bekommt, ist e» doppelt erfreulich, so erstaunlich vollendetem Kunst- gesange wundervoller Stimmen lauschen zu dürfen. •• OwnibuSverbiadung—rheaterveretu. Die ungünstige Witterung berücksichtigend, wird der Vorstand der Omnibu»- Gesellschaft zu den heute Abend stattfindeudeu Vorstellungen । deSTheater-Verein- drei großeOmnibusse am Schluffe derselben zur Versügung stellen,- dieselben fahren nach folgenden Stadttheilen: LudwigSplatz—LudwigSftraßr—Bleich- straße. SelterSweg—Liebtgstraße und Bahnhofstraße—Bahnhof. Deutsche Natiooalfeste. Die „Frkf. Ztg." meldet: Der Ausschuß der Ortsgruppe für die deutschen Nattonalfeste beruft auf Freitag eine zweite Versammlung ein. Die Angelegenheit soll eine neue Wendung genommen haben. ES habe sich erwiesen, daß die kleineren Plätze, Rüde-Heim, GoSlar und die Gegend um den Khffhäuser nicht im Stande find, die für die Au-führuog nöthigen Mittel aufzubrtngen. Man wird also geuöihigt sein, auf die großen Städte zurück« zugreifen und damit find auch die Aussichten für Frankfurt neu belebt worden. ZuunugS-Berfammluug. Am Sonntag Nachmittag hielt in Darmstadt der Landesverband hessischer Hand» werker und Gewerbetreibender eine von 45 JnnuugSvertretern besuchte Versammlung ab. Auf der Tagesordnung stand die Prüfung der vom Ministerium übersandten Normalstatuten für freie und Zwang-Innungen und eine- Entwurfs von Bestimmungen für die Regelung des Lehrling-Wesen-. Unter den wenigen Veränderungen, die Seiten- der Versammlung zu den Statuten vorgeschlageu wurden, ist der Antrag er- wähuen-werth, daß nicht allein die Meister, sondern auch die Gesellen zu den Kosten der Arbeitsnachweise beitragen sollen und zwar soll da- in der Form einer Gebühr geschehen, die bei jedem einzelnen Nachweise vom Meister und vom Gesellen erhoben wird. Für die Bestimmung bezüglich der Regelung de- LehrliogSwesen«, die besonders die Erhaltung der religiösen Gesinnung de» Lehrling» bezweckt, zeigte sich wenig Be» geisterung, doch beschloß man, sie anzunehmen, da sie keinesfalls schaden konnte. Zum Schluß gelangte eine Resolution zur Annahme, die erneut scharf gegen die Gewerbeveretne Stellung nimmt und gegen den Versuch, allen Ort-gewerhe- vereinen das Wahlrecht für die Haudwerkerkammeru zu sichern, protestirt, als gegen ein nicht wohl angehende- Wahlmanöver und als ein ungesetzliche» Vorgehen. •* Wetterbericht. Von Südweften her rückt zwar hoher Druck gegen Centraleuropa vor- dagegen besteht da- im Norden gelegene Minimum fort, welche» mit seinem Einflüsse noch immer ziemlich weit südwärts nach dem Kontinente heretureicht und an Ausdehnung jedoch verloren hat. Andererseits hat sich wieder über Italien und dem Mittelmeer ein flaches DepresfionSgebiet unter der Wirkung dieser beiden Gebiete niederen Drucke- gebildet. Das Wetter wird daher zunächst seinen unbeständigen Characier beibehalten. —Voraussichtliche Witterung: Fortdauer de» bestehenden WttterungScharacter- mit zeitweisen Niederschlägen. Gemeinden j Salzböden gaunibüch fcoftotf " Anzenbach Stzbach Dorlar Sarbenheiin j Ätefietfi II Körperver U| Der Verei ||l dabei gewährt « i || V mit Anse || ätlmg. Deutsche- Leich» Berlin, 8. Februar. Die Nachricht de- „Berl. Tagbl.", daß auf dem Panzerkreuzer „Deutschland", auf welchem bekaantlich sich der DtvtfionSchef Prinz Heinrich an Bord befindet, eine Kolbenstange gebrochen und dadurch etn.längerer Aufenthalt del Aden verursacht sein soll, Ist, der „Nordd. Allgem. Zig." zufolge, falsch. ES war nur ein Trunk« zapfenlager warm gelaufen und die Kühlung und Reparatur desselben in Aden schon au-geführt- da» .Schiff hat von dort au- seine Reise ohne Havarie fortgesetzt. 8. Februar. In einer zahlreich besuchten Generalversammlung hiesiger Spiritusbrenner wurde der „Schles. Ztg." zufolge einstimmig die Gründung einer Schlesischen Spiritus-VerwerthungS-Geuosfrusch aft Schlesien», Eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht, mit dem Sitze in Bre-lau, beschlossen. Al- weseut- liche Aufgabe wurde bezeichnet, dem SplrituS ehe möglichst gleichmäßige, dem Interesse des Kartoffelbaues entsprechende Preislage zu ficherv. An-Land. Prag. 8. Februar. Der böhmische Landtag soll, wie verlautet, bis Anfang März dauern. Pari», 8. Februar. Der „Sotr" meldet, Oberst Piequart, der als Zeuge erscheine, sei gestern frei- gelassen worden. Pari», 8. Februar. Einzelne Blätter krttistren in schärfster Weise da» Fernbleiben von Billot, BolSdessre, Mercier und du Paiy de Elam in dem Proceß Zola. Trotz aller militärischen und staatSanwaltschaftlicheu Combinationen werde man nicht verhindern, daß endlich Licht in die DrehfuS- Affaire komme und daß während deS ProcesseS Zola die Revision des DrehfuS ProcesseS vorbereitet werde. — Der Proceß Zola dürfte noch die ganze Woche audauern. Pari», 8. Februar. Der „Matiu" bringt eine Unterredung mit Zola, worin Zola erzählt, er erhalte etwa fünfhundert Briefe täglich. Er habe etwa 8000 feit vierzehn Tagen erhalten; er habe keine Zeit, sie zu lesen und schließe sie alle in einen großen Schrank. Seine Frau ordne sie und theile ihm die wichtigsten mit. Darunter seien viel weniger Schmähbriefe, al- er erwartet habe. Alle diese Schmähbriefe find natürlich anonym. Die übrigen Briefschreiber spenden Zola Beifall und fordern ihn auf, tapfer weiter zu kämpfen für Gerechtigkeit und Wahrheit. Die meisten Briefe kommen aus der Provinz, zahlreiche au- dem Ausland und zwar au- allen Ländern. Die Briefschreiber gehören allen Klaffen der Gesellschast au. Zola erklärt, er erwarte ruhig seinen Proceß; er hoffe, daß eS gelingen werde, Klarheit über den Proceß Dreyfuß zu schaffen. Da» fei sein einziger Wunsch für seine Person. — Wie der „GaulotS" erfährt, ermächtigte Kriegsminister Billot die im Zola-Proceß als Zeugen vorgeladenen Offiziere, vor Gericht zu erscheinen. »*&« Ks» Wöchentliche Ueberstcht der TsdeSsälle i« Gießen 6. Woche. Bom 30. Januar bis 5. Februar 1898. Eirooohnerrehl: angenommen zu 24 100 (tncl. 1600 Mann MilitLr). Sterblichkeitsziffer: 8,630/». Kinder SS starben an: Zusammen: Erwachsene: im vorn 1. Lebensjahr: 2.—15.3*$ : Dar do Kunst- iu verlas Lch «** guter grabungen, die österreichischen von Gjölbaschi und Epheso», die deutschen von Pergamon, Magnesia und Priene, hauptsächlich aber den erstaunlichsten Fund der neuesten Zeit, die von den Türken selbst auSgegrabenen Prachtsarkophage von Sidon behandeln. Die vier reltefgeschmückten, der Sarkophag de» Satrapen und der der Klagefraueu, der lykische und der Alexandersarkophag werden in den vorzüglichen Heliogravüren der französisch-türkischen Publikation ausgestellt sein; sie seien im Vorau» der Aufmerksamkeit der Besucher de» Bortrage» empfohlen. ♦•d” Eoueett-Bereiu. Der Verein schließt mit dem sechsten Concert am 13. Februar die diesjährige Thätig- Die in diese" j u r e i ____ Neueste Nachrichten. Depeschm deS Bureau „Herold". Berlin, 9. Februar. Gestern Abend wurde hier eia confervativer Parteitag für Berlin abgehalten. Berlin, 9. Februar. Dem StaatSsrcretär v. Bülow wird von der gesammten Presse für seine gestrigen AuS- sührangen im Reich-tage über China und Kreta die höchste Anerkennung ausgesprochen. So schreibt die „Boss. Ztg." am Schluffe eine» längeren Artikel»: Wenn Herr v. Bülow in den Bahnen bleibe, die er gegenwärtig waodele, so wird seine gegenwärtige Politik ebenso der Unterstützung aller Parteien sicher sein, wie Fürst Bi-marck sie gefunden hat. Berlin, 9. Februar. Der Kreuzer „Gefion" ist gestera Nachmittag in den Hafen von Colombo elngelaufeu. Siegburg, 9. Februar. Der hier erscheinende „Siegbote" veröffentlicht den Brief eincfl-tn China weilende» Siegburgers, der eine am 27. November begonnene, mehrere Wochen andauernde Expedition tu da» Innere m t- gemacht hat, wobei die Expedition verschiedene Gefechte mit Chinesen bestand. Bei einem solchen vier Stunden au- dauernden regelrechten Gefecht fiel ein chinesischer Offizier, sowie eine Menge Chinesen. Mehrere wurden gefangen genommen, während der Rest die Flucht ergriff. Ein Dorf wurde umzingelt und das feindliche Lager vollständig zerstört. Am 4. December kam die Expedition in Kiaotschau an. Der Briefschreiber bezeichnet die Lage der Soldaten al» sehr gefährlich. Letztere nähmen Nacht» ihre geladenen Gewehr» mit in die Hängematten und lägen die meisten Nächte auf den Borwällen, weil sie jederzeit auf einen Ueberfall vor- bereitet fein müßten. Budapest, 9. Februar. Infolge der immer bedrohlicher lautenden Meldungen über die Ausbreitung der fociali- stischenBauerubewegung, welche bereits alle Anzetchea eines Aufruhres bieten, beschloß die Regierung die energischsten Maßregeln zu ergreifen. Zunächst wird in mehreren Comitaten da» Standrecht proclamirt werden. Pari», 9. Februar. Der Miuisterrath beschloß anläßlich der Juterpellalion wegen der Judentumalte io Algier die energische Bekämpfung de» Antisemiti-mu» und die strengste Ahndung weiterer Ausschreitungen anzn- kündigen. Pari», 9. Februar. (Proceß Zola, Schluß des zweiten VerhandlungStageS). Nach Madame Dreyfu» wurde der Advocat LebloiS vernommen, welcher zu Gunsten Picquart» auSsagte und da» Berhältniß Perth du Clam zu Fräulria CommingueS schilderte. Scheurer Kestner erzählte den Bries» wechsel zwischen General Gonse und Picqaart und berichtete über seine Unterredung mit dem KriegSmmister. Mit großem Jntereffe wurde alsdann die Vernehmung Casimir- Perier» verfolgt, welcher au» StaatSrückfichten da» Zeuguiß ver- o m . weigerte. Labori stellte an ihn verschiedene Fragen, die sich Bringen, 8. Februar. Die Vorgänge an der Kiau- Dreifu» bezogen. Da der Präsident dagegen protestirte, Tschau-Bucht in Oftafien, denen ganz Europa mit Spannung tourbe suspendirt und Labori stellte seine So- folgt, haben für un- Büdinger ein ganz besondere» Jntereffe, welche der Gerichtshof ohne weitere Berathung ver- da es einem jungen Landsmann von uns vergönnt ist, an 8' ai,bonn wurde die Sitzung vertagt. Ja und vor jenen weltgeschichtlichen Ereigniffen activ theilzunehwen. ES bcm ^ustizpalast kam es zu großen Kundgebungen für und i ift dies ®e. Durchlaucht Prinz Kari ds"burg, bet seinen Wagen erst erreichen konnte, nachtm Lieutenant zur See auf Sr. Maj. Sch ff „Kaiser , der so- b(e Menschenmenge, die ihn hin und her schleo- j mit im fernen China seine ersten kriegerischen Lorbeeren p a . ati(tQffen Ltte. kovf« Höchst htereffant sind die ausführlichen Be- Pari», 9. Februar. Sämmtliche Blätter besprechen deo richte, die er mit großer Regelmaßigke t hierher gelangen * gestrigen Verhandlungen im Zolaprozeß und laßt. — Die Hochzeit Ihrer Durchlaucht der Prinzessin I nam,n4n(x. m, ®cenen, welche sich abspielteo, al» Zola da» Emma zu Ysenburg und Büdingen mit Sr. Erlaucht dem c^uftUftebäubc Erließ. Die Menge brach in ein furchtbare» Erb^afen zu SolmS-Laubach wird voraussichtlich am 14. April I es entstand ein furchtbarer Tumult, bei stattfinden. welchem viele Personen mit geballten Fäusten auf Zola los- stürmten. Derselbe wäre nnfehlbar erschlagen worden, wenn Vevmischte». nicht ein zahlreiches Aufgebot von Polizei ihn geschützt Härte. • Mit Sehnsucht -urucketwortet werden zwei Eisen- „Soleil" sagt, Zola und sein Berthe,diger wollen die Gesitzr bahn-Reifende, die sich am 31. v. M. auf dem Anhalter nicht beachten. So lange wir aber Gesetze haben, müsse Bahnhof mit Rückfahrkarten erster Klasse nach Heidelberg streng darauf gedrungen werden, daß sie auch befolgt werden- versehen haben. In der Kaffe hatte sich beim Abrechnen ein I „Libre Parole" meint, der gestrige Feldzug sei gegen da» Fehlbetrag ergeben, und der Schalterbeamte erinnerte sich I ganze Land, insbesondere aber gegen den Oberst Parthh du Claa später, daß er beim Verkauf der Rückfahrkarten 63 Mark gerichtet gewesen, welch letzterer von den Angeklagten der zuviel herauSgegebeu hat. Die beiden Personen find nicht I Urheberschaft der Briefe an die verschleierte Dame bezichtigt bekannt, und da fie vielleicht gar nicht gemerkt haben, daß werde. Die Briefe waren unterzeichnet P. d. C. Mar ihnen durch daS Versehen de- Beamten der VermögenSvortheil weiß heute bestimmt, daß fie von Cauviu herrühren, eine» erwachsen ist, so wird von der Eisenbahnbehörde eifrig nach Manne, der in Frankreich fünf Jahre Gefängniß erhielt, fiä ihnen geforscht. Die Bahnsteigbeamten wurden am Mittwoch alsdann nach Brüssel flüchtete und nicht nach Paris zurua' ------- - kommen darf. Man weiß ferner, daß dieser Mann i» 'M hüt . '«iw. Loh-V erkauf. 1 Krofdorf, den 8. Februar EXXXXXXXXXXX6XXXXXXXXXXXX Juristische Person. Gegründet 1875. Staatsoberaufsicht Billigste Prämie. Günstigste Bedingungen. wichtig für alle Lebens- und Berufs- X 1429 Fabrikant: 951 Schutzmarke. Carl Gentner, Göppingen Zu haben in den meisten Geschäften. u « R. 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October 1897 bestanden Gesammtreserven über 11 Millionen Mark. Der Verein empfiehlt die von ihm eingeführte Haftpflicht - Versicherung, umfassend Körperverletzung, Sach- und Vermögensbeschädigung. Der Verein vergütet 99 oder 100n bei M43 Küfer Jul. WellhSfer, Schloßgaffe. Abkochen von Wasser bei der Bereitung von Cognac aus MelltughoffS Loguae Essenz ist un« zweckmäßig Man nehme 1 Liter Weingeist, l’/f Liter kaltes Messer und füge für 75 Psg. MellinghosfS «ognae- Effenz hinzu. Der so erhaltene Cognac ist dem echten der Zusammensetzung nach gleich. In Gieße« zu haben bei E«il Atschbach und Otto Schaas. 2öl r Feder- 5 KISSEN ä 4.50 5.25 6.50, 7 50, 9.-, 10 — Feder- DECKBETTEN A v*L 14.50, 17.50, 20.50, 28.50, 27 -, 80.-. Daunen- 'DECKBETTEN JL 17 50, 21).-, 25.50, 30.-, 33.-, unter Garantie mit gewaschenen, neuen Federn oder Daunen gefüllt, empfehlen 142? |.C.Röhr&Co. ' Wasserdichte Dtiefclschmiere, einmal aufgetragen, macht daS Schuh« werk auf lange Zeil wasserdicht und geschmeidig. 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Anfragen an die Expedttton dieses BlatteS oud. Nickel 1446. verslhitdents 8. bi» 4000 Mark zu leihen gesucht. Schrrsrliche Offerten unter Nr. 1425 an die Expedition dieses BlatteS.___________________________ 1292) Prioatstunden und Nachhlllfe in allen wissenschaftlichen Fächern, auch Violtnunterrtcht an Vorgeschrittenere, wirb ertheilt. Näheres in der Expedition d. Bl. Patentschutz Patente, Gebrauchs Muster, Must.-r- schntz Wahren,eO 394 für Studenten beim Hausverwalter der Universität. 9 1447 Samstag den 12. Februar. Abends 7 Uhr 61 Miu.: Maskenball Der Borstand. 1157 tt= a s -HL o erstattung über den Stand der Ausstellung WAR" Gäste sind willkommen. "3SW5* c. d. GEGR: 1846 Stelldichein. Heft 4 Nr. Hans Bonn. op. 30 Nr. 1. 1 Silberstahl -Rasirmesser Nr. 53, wie Zeichnung. Klinge magnetifirt, fein hohlgeschliffen, für jeden Bart paffend, theilnehmen wollen, werben gebeten, sich baldigst in die bei unseren Mitgliedern, Herren Louis Althoff, Rich. Buch- „Kein Feuer, Nr. I. Im Mai. op. Carl Maria von Weber. Der Kuss. op. 128. Ludwig von Beethoven. Waldesgespräch, op. 39 Nr. 3. Der Nussbaum, op. 25 Nr. 3. Frühling im Alter, op. 18 Nr. 1. Eugen HilAeek. keine Kohle*, ep. 4 Georg Hensohel. 17 Nr. 2. Henning von lose. Hk ff. Ort- und Jett-Manufactur S. Ganss. b. Lene. op. 19 Nr. 5. Mit _ AHß" Gruppen-Auffführungen etc. TWS Karten im Vorverkauf: bis zur Demaskirung, für Dame» 30 Pfg., für Herren 50 Pfg., zu haben bei Herrn Friseur Dosch, Neuenbäue 12, H. Rüger, Kreuzplatz, und Ph. Bob, Bahnhofstraße. 1019 Das Comits. acker, Moritz Semmler, Otto Scheel, Otto Schmidt und in der Turnhalle offen liegenden Listen einzuzeichnen. Wegen rechtzeitiger Zusendung der Einlaßkarten, ohne welche die Theiluahme nicht gestattet ist, bitten wir dringend, die Anmeldungen bis spätestens de» 14. l. Mts. vorzunehmen. Kindern ist der Zutritt strengstens untersagt. 1242 Der Vorstand. Turnverein. Die verehr!. Mitglieder, welche an dem lt. Vergnügungskarte am Samstag den 19. Februar l. I., Abends 8 Uhr, Fkmmßchrrmig. Eine erste große Aetiengefellfchaft, bereits einaesübrt, sucht für Gießen einen soliden und tüchtigen Haupt-Vertreter bei sehr hohen Provisionen und Nebenbezügen. Offerten sub. R. W. 887 an Haafenkletn & Vogler, «. • Frankfurt a M 1348 Jerein für Joget- und Kestügelzucht Gießen und Umgegend. Sonntag den 13. Februar er., Nachmittags 31/, Uhr: Außerordentlich- Generalversammlung im Restaurant Royal (Elges), Seltersweg Tages-Ordnung: Vortrag des Herrn Veterinärarzt Scherrer über Geflügelkrankheiten; Ergänzungswahl des Vorstandes; Bericht- 1. Drei Duette für Sopran und Bariton: a. So wahr die Sonne scheinet, op. 37 Nr. 12. b. Tragödie, op. 64 Nr. 3. c. Unterm Fenster, op. 34 Nr. 2. Robert Schumann. 2. Vier Lieder für Bariton: a. Nachtstück, op. 36 Nr. 2. b. Der Doppelgänger. c. An die Laute, op. 81 Nr. 2. d. Alinde. op. 81 Nr. 1. Franz Schubert. Fünf Lieder für Sopran: a. Heimlicher Liebe Pein. N or dost-V er ein. Donnerstag den IO. Februar, Abends 8*/r Uhr, in der Restauration Mühleissen: General'Versammlrmg. Tagesordnung: Bericht. Prüfung der Rechnung. Entlastung des Rechners. Die Haltestelle am Rodberg. Ersatzwahl. Verschiedenes Eintrittskarten zum Concert für Nichtmitglieder zti Mk. 2.50 (Spee- sitz Mk. 3.50) sind in der Musikalienhandlung von Ernst Challler (Rudolphe Nachf.), für Studirende auch bei Herrn Hausverwalter Stork zu ermässigte* Preise zu haben. ______1>7S Großer Maskenball Gießener Männergesang-Verein Sonntag den 13. Februar, Abends 8 Uhr 11 Miu., in Giessener Stadttheater Donnerstag, 10. Februar 1888 Erhöhte Preise. TfcjSfr Einmaliges Gastspiel von Marie Barkany. Königlich Preußische Hofschauspielerin aus Berlin. Fedora. Drama in 4 Acten von Vioterien Sardoa. Fedora . . Marie Barkany. Anfang 8 Uhr. Ende 10'/» Uhr. Billets sind in der Musikalienhandlung von Grnst EdaMer zu haben. Lahnkalk- und Marmor-Industrie Ang. Gabriel jr., Giessen. 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Gallerie 28 Pfg Geheimkarten für Mitglieder werden von Mittags 12—2 Uhr bei Her« HSpfner, Ludwigstratze 6, sowie Mittwoch den 9. Februar, Abend«, im Verein«, local °^®?en,^ur Damen im Besitze von Einlaßkarten (die vom Vorstand erhältlich) haben Berechtigung zum Balle. 884 Der Vorstand. (Ein Genuss-Getränk für Jedermann.) Derselbe besteht nur ans natürlichen Stoffen. Einen groseen Theil bilden frliohe, durch edle« Weindestlllat conservlrte Eierdotter; ausserdem feinster indischer Rohrzucker. Mitte! Die Herstellung beruht auf streng therapeutischen Pnncipien und ißt unser Product al» matetieches MltiBI für Schwache, Kranke und Reconvalesoenten sehr beliebt und wird allgemein von den Aerrten empfohlen. 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Februar 1898, Abend» 5 Uh»» im grossen Saale des Gesellschaftsvereins. Lieder- und Duellen-Abend von Frau Anna und Herrn Engen Hildach aus Berlin PROGRAMM: 11 | Namen in Rassimeffer, Scheeren, Taschenmesser rc. in seiner Goldschrist gravirt B] I lyplll von jetzt ab «ne 10 Pfg. per Stück, in gleich feiner Ausführung wie bisher, an- I IlUU • stau früher 30 Pfg. per Stück. (Billiger wie jede Concurrenz ) Gegen vorherige Einsendung bt8 Betrages (Briefmarken gestattet) versendet die Stahlwaarenfabrlk C. W. Engels, Foche bei Solingen, Die Beleidigung, die ich gegen die Karl Leinweber Ehefrau, wohnhaft in Annerod, am 23. Januar in der Wirtschaft des Ludwig Weller zu Annerod ausgesprochen habe, nehme ich als unwahr zurück. 1426 Philipp Mohr XII, Annerod. M Rettung von Trunksucht! a versend. Anweisung nach 22jährtger DA approbirter Methode zur sofortigen M radicalen Beseitigung, mit, auch ohne Ä Vorwiffen, zu vollziehen, VN" keicke ” Berufsstörung. -W8 Briefen sind 60 Pfg. in Briefmarken beizufügen. Man' adresstre: „Prlvat-Austalt Villa Christina bet Säckingen, Bad.n".___________1421 Auf erste Hypotb?k auszuleihen 1101 8000 Mk. Zu erstagen in der Expedition d- Bl- Hettlich decorirte Hochburg Mhnttttn. Victoria. Sonntag den 13. Februar, Nachmittags 4 Uhr 11 Miv. DV7- Empfang TB® des großen Mi Lu.Tzang und der exotischen Ehren-Deputationen, sowv der Botschafter von Köln, Mainz, Frankfurt und Seckbach. ac Reunion und Tanz. TBfiu -- Abends 7 59,11 Uhr r Narhalla-Festmarsck. Chinesische Spiele und Pyramiden. Der geköpfte Haring in der Ansternschalk, «der: „8ieb Acht, es Messi ßH »Lrrifche Sestdichte« ««d Plandereien. e Festball mit Lampion-Polonaise- Zahlreiche «etheiligung erhofft mit Gebrumm Dee kleine Rath and fein Ministerin». Was sagst Du nnH 11.2 7 Uhr. Aufn. 13.,2. 8 Uhr SB 3. ■-J Moologs- Die»« ^bäg'legt- Der Stadtv ■ 'S 3“”* Ijolmig voll berbinben. Sroßhttzogl irintyt Etlaabni tjdtt unb zuglett 1 vrr. in der P Sieben, I Gro SliS den Saum Die Zweite irchaog deß ha nsieu unb । IhgntB Taglm, Die Sitzun Hl sifindel sii Hl iilammtt § teilt ttm Hansi la techuifchei ta Nolt ge! DnMW des bitt btt ftammei blgitl M/1 teiitibm. HblSch! 8bboHitiing BiaaHinigif. gema telinhnl uichi •HM« zu m M fr Matrum M Pnu^u Mt habe, ießelliku Sti fr Sieuerz« Rt, »ai ■üfft man fl to ÜMfsi lanbn ^thschaßi l«ifro, n» 86fl- Ulri bk°«ten, be "Ogiern Seuchen fe| ^brsoudere ?!i