SGkvier ibörte iihk • ®iou& Ä* Nr. 289 Zweites Blatt Freitag den 9. December 18S8 trf4rt«t tt-Nch ■tt lulnabm? bt6 Minlags. Xht Wtegriur SleetriteiCitter •erben betn Änjngrt •schenlii-L Dttrmal bfigfltgt Gießener Anzeiger SSqugMrrU vlkrlcllLhrlich 9 Mark 90 PI,, monatlich 75 PfG. mit Brrngkrlotz». v« PoKdezo, 9 Mark 50 Pi,. virrtkNthrlich. le ihen 'M i« und ausländischen Weinen, Ha» Rum, Cigarrm, Cigaretten k. . Schott, tfje, Eck- **. Ijimiif«»» mM ;u äufcetft «p M* Bender, fm, LilhKr« uuh 3M«”,rln hmlL--,—- । E, Seuling Wetzsteinstratze 45. troffen: «»»> w1' ,S ippenternllen,ff ardeliilich 10 Qthpilifli dnonr^, .-.rev, . S***" *«blli ffir )lung H' y^eter . fcen k lÄ b°' l«Ü Aints- und 2lnzeigeblutt für den Kreis Gieszen. Äfbectton, -trpfbtrion und Drudern: Jch-rllrahe Ar. 7. Emtisbeilage: Hießener Familienblätter. Adreffe für Depeschen: Anzeiger chtctzen. Fernsprecher Nr. 51. Zlnrtlichev Tbeil. Bekanntmachung. Suf Me ra-bhru Montag den 12. d. M., Vor- »ittagS 11 Uhr, tn et ci al Garten dahier statt' stabende Hauptversammlung der Mitglieder deS landw. Verein» her Provinz Oberhessen (Gießener Anzeiger Nr. 286) beehre ich mich nochmal- aufmerksam zu machen. De Herren Bürgermeister Mollen g-fl. für Bekanntmachung im Orte sorgen. Die Mitglieder de- Bezirk-Verein- find zugleich Mitglieder de- Prov'vztalvereln-. Gießen, den 6. December 1898. Der Direktor de- landwirthschaftlichen Bezirk-Vereins. ____________________v. B echtold.____________________ Bekanntmachung. Vetr r Schießübungen. srf a. d. Lumda sind nicht gefährdet. Gießen, am 5. December 1898. Grotzherzogliches Kreisamt Gießen v. Bechtold. Oietzen, den 5. December 1898, Betr.: Wie oben. Das Großherzogliche Meisamt Gieße« att die Großh. Bürgermeistereien von Allendorf a. d. Lumda, Daubringen, Lollar, Mainzlar, Staufenberg und Dreis a. d. Lumda. Die vorstehende Bekanntmachung wolle« Sie alsbald auf ortsübliche Weife veröffentliche«, ] vor dem Betrete« des abgefperrten Geländewarnen und insbesondere darauf hinweife«, daß an den betreffende« Tage« sich keine Holzarbeiter, Holzfammler oder sonstige Arbeiter in den gefährdeten Waldungen und Steinbrüchen aufhalte« dürfe«. v. Bechtold. Tie Eröffnung des Reichstags. Eine neue Legislaturperiode de» Rrich-kage- hat begonnen, und damit ist gleichzeitig wieder da» politische Leben eingeleitel worden, welche» so lange ein kümmerliche» Dasein gefristet halte. Mit ganz besonderem Interesse hatte man diesmal der Thronrede entgegengesehen, da sie naturgemäß Aufklärung bringen mußte über so manche», worüber bereit- heftige Fehden in der Presse ausgefochten worden waren. Die Thronrede ist ungemein reichhaltig und infolgedessen auch sehr umfangreich. Sehr zu Herzen gehend ist der warme und dabei doch feste, wenn auch wieder maßvolle Ton, in welchem die Thronrede gehalten ist. Wir können e» un» ersparen, auf die einzelnen in der Thronrede aufgezählten Gesetzentwürfe näher einzugehen, wir wollen hier nur einige herau»greifen, an denen da» allgemeine Interesse ganz be- sonder» hastet. Schon durch die Oepnhauser Rede de» Kaiser» war bekannt geworden, daß ein Gesetzentwurf geplant sei, durch welchen Arbellswilltge vor dem Terrorismus Slrikender geschützt werden sollten. Wir wissen, wie große Erregung damals durch die Presse ging, wie die „Zuchthaus- Dorlage* bereit» zerkleinert worden tst, ehe sie überhaupt da» Licht der Welt erblickt halte. Die Thronrede sagt über den Inhalt der Vorlage nur, daß die bestehenden Strafoorschriften ergänzt werden sollen. E» bleibt also die Veröffentlichung abzuwarten, ehe ein Urihell über den Gesetzentwurf abgegeben werden kann. Erfreulich ist der Paffu» der Thronrede, welcher von der günstigen Fortentwickelung unserer Finanzen spricht; e» steht deshalb zu hoffen, daß eine ganze Reche von Eulturaufgaben eine wesentliche Förderung erfährt und daß insbesondere auf dem Gebiete de» Verkehrswesen» mehr und wehr da» si»calische Interesse in den Hintergrund tritt. Die Vorlage wegen der anderweitigen Festsetzung der Fried.nspcäsenzstärke de» Heere» ist bereite in der Partei- presse au»führlich behandelt worden. Unserer Anschauung nach hallen sich die Forderungen durchau» in den Grenzen de» Rolhwendigen. Besonderen Beifall verdienen die auf den Weltfrieden bezüglichen Worte de» Kaiser» und sein Entschluß, an seinem Thclle mit beizulragen zur immer größeren Festigung de» Frieden». Dank unserer vorzüglich geleiteten auswärtigen j Politik können die Beziehungen Deutschlands zu den aus- ! wärtigen Mächten immerdar al» freundliche bezeichnet werden. Die Thronrede berührt sodann noch die in Rom tagend« Anli.Aisarchistenconserenz sowie unsere Beziehungen zu China und streift auch die Palästinasahrl, von welcher der Kaiser hofft, daß sie Deutschland zu bleibendem Vorlhell und Segen gereichen möge. Hoffen wir, daß der Wunsch be» Kaiser» in Erfüllung geht und daß die eben begonnene Legislaturperiode bet deutschen Reich»tage» zur geistigen und wirlhschafllichen Entwickelung de» Volke» wesentlich beitrage. Möchten doch Parteihader und persönlicher Elreil zurücktreten vor beet einen großen Ziele: „Die Wohlfahrt de» Valerlanbe» zu fördern und da» Ansehen desselben nach jeder Richtung hin zu hebend (xx) Deutsche» Aeich. Berlin, 7. December. Der in der Thronrede nicht erwähnte Gesetzentwurf über die PrivatverstcherungS'Unter- nehmungen wird der „Nordd. Allgem. ßtg/ zufolge dem R-tch-tage in dieser Session sehr wahrscheinlich noch nicht zuaehen. Der Entwarf wurde im »Reichs-Anzeiger* ver- öffeniltcht, nm ihn der öffentlichen Kritik zu unterbreiten. Wa» die lex Heinze, die tn der Thronrede ebenfalls nicht erwähnt worden sei, anlange, so sei zu bemerken, daß dieser Gesetz Entwurf sich bereit» in der Ausarbeitung befinde und dem Reichstage ficher zugehen werde. Berlin, 7. December. Die ,Nordd. Allgem. ßtg/ ist zu der Erklärung ermächtigt, daß die von einem hiefigea Blatte gebrachte Meldung, Reichskanzler Fürst Hohenlohe habe der Wiener Regierung zu erkennen gegeben, daß er die jüngsten Ausweisungen österreichischer Staatsangehöriger aus Preußen nicht billige, unwahr ist. Berlin, 7. December. Der deutsche Botschafter in Petersburg, Fürst Radoltn, der fich gegenwärtig hier aufhält und morgen auf seinen Posten zurückkehrt, wurde vom Kaiser zur FrÜhstÜckStasel geladen, nachdem er gestern in feiner Eigenschaft als Oberst Truchseß der Eröffnung de» Reichstages beigewohnt hatte. 2fa»lattö< Budapest, 7. December. D»S Geschäft deS Juwelier» Elliugcr tn der Andrafiystraße wurde Nacht» avSgeraubt. Es iemben Schmuck achen im Werthe von 30 000 Gulden von unbekannten Thäteru gestohlen. Loudon, 7. December. Nach einer Reuter-Meldung an» Peking überreichte der fraozöfische Gesandte tm Tsung Itz Uimen ein Ultimatum, fall» der fraozöfische, von den Setschuau-Rebelleu gefangen gehaltene Missionar nicht binnen zehn Tagen befreit sei, würden die französtscheu Truppen btt Grenze überschreiten. Ferrilleton. An der Wiege des Seidenbaues. Von Paul fcoebcL (Schluß.) Zur Nahrung bedürfen fie der frischen Blätter de» Äaulbeerbanmr», von dem ein zwanzigjährige» Exemplar 1Q| F Itter für etwa 2000 Raupen liefert. Da die künst- .ide Aufzucht tu geschloffenen Räumen vor fich gehen muß, ike Raupe aber während der vier Monate de» WachSihum» li< fünffache GewichiSmenge de» eigenen an»gewachfeoen iritper» an Blättern verzehrt, und dabei der steten Zufuhr :e3 frischer und feuchter Luft bedarf — so läßt fich denken, wldje ungeheure Menge von »ferementen fongesetzt zu be- tilgen und welche unermüdliche Sorgfalt daran zu setzen ist. um die Luit vollkommen rein und tn der nvthigen sauer, i-ffreicheu Beschaffenheit zu erhalten. Die penibelste Be- , gung zahlreicher, un» Europäern fast unverständlich scheinender Regeln tst denn auch in Lhina von jeher üblich Iteefen. Sind die weißlich anSsehenden Thtere nach verlaus üve» Monat» au»gewachsen, so spinn-n fie fich ein, intern au» der darmarttgen ©amtnetbrflfe den Seidensast au»- oebern, der durch den Spinnrüffel anStritt und bet Berührung alt der Lust momentan erhärtet. Die Sußenschicht be» jetzt im verlaufe von mehreren tagen gewonnenen Gewebe» bildet ein unregelmäßige» Faden- Itvirr, die al» unbrauchbar geltende sogenannte Flockseide. Die sodann folgende Jnnenlage ergibt den mehrere tausend Meter langen, in zahllosen Windungen gezogenen Seiden- faden (der etwa 600 Meter brauchbarer Länge euthäl»), während die ganz im Innern liegende Schicht, die nächste Umhüllung der nunmehrigen Puppe, wiererum nicht zur Fabrikaiion geeignet ist. Nach dem E ufamwelu kommt e» zunächst daraus au, die Puppe zu tagten; andernfalls würde bei der sehr großen Zahl der jedeSmal tn Bearbeitung befindlichen EoconS das Th er, da» nach vierzehn Tagen zum Schmetterling wird, mittlerweile auskriechen und die Seiden Umhüllung beschädigen. Au» dem Grunde dörrt man die SocoaS in Ehtna an der Sonne, legt fie darauf tn heiß«» Wasser, um die die Fnbenwtudungen zusammen!.ebende Lctmsubstauz zu erweichen, entfernt die Flockseide durch Schlagen mit Reisern und haspelt nunmehr die Fäden regelrecht ab. Mehrere dieser letzteren — zusa»mengedreht — ergeben dann den für die Anfertigung der Gewebe brauchbaren einfachen Rohfeidensaden, die sogen. Gräge. Die letztere wird In den Farben weiß unb gelb, seltener grün, in Ehina erhalten, doch scheint die erstgenannte, al» weiß b kannte Naturseide de» Bombyx mori ursprünglich eine fildergraue, auch wohl in» Gelbliche spielende Farbe gehabt zu haben, und die weißen 6ocon» find vorau»fichllich einer Abschwächung der Rasse, vnbunden mit Jahrhunderte langer sorgfältigster Zuchtwahl, znznichreiben. In Ehtna gebührt heuizutage der Provinz Tschekiang binfichtlich der jährlichen Eocon-Errten unstreitig der erste Platz, während die Provinz Vchautvng, die msprüngliche Heimaih de» Bombyx mori, erst an siebenter oder achter Stelle erfcheint. Aber gerade dort find die Vorbedingungen für einen ungeheuren Aufschwung der Seidenindustrie wie geschayen, denn in den südwestlichen SnSlSuferu deS Schantung-Gebirge» sind gluau dieselben Existenzbedingungen vorhanden, wie in Japan, wo der auf der Eiche lebende Antheraea Yamamaye, ehedem au» Ehina stammend, seine werthvolleu grünlich- weißen , bezw. goldgelben EoconS erzeugt. Eine Rück- vrrpflanzuug dieser GpecieS tn da» südliche, mit Eicheubeständeu reichlich versehene Schantung würde hier geradezu eint neue Epoche der Seidentndustrte bedeuten. D e Geschichte der letzteren aber liefert ben Beweis, daß, um den Spinner auf der Höhe seiner Kraft zu eehaltt», von Zell zu Zelt eine Kreuzung mit wilden Rassen unerläßlich ist, und gerade diese find in den ausgedehnten Waldungen der genannten Prov nz tu verschiedenen Sorten vorhanden. Brsonder» liefert ein um ben ganzen Golf von Petichlli herum wett verbreiteter Eichev'pinner, gleichfalls der Familie Antheraea augehörend, schon in wildem Zustande eine sehr dauerhafte und leidlich brauchbare Seide, die gehaspell unter dem Namen der Tuffah Seide bekannt ist und speciell von T'chifu auS, zu pongeee verarbeittt, in größeren Mengen zur Ausfuhr gelangt. Diese wllde Antheraea- Sri würde sür den et»a eingeführten japanischen Spinner eine stete Auffrischung feiner Kraft gewährleisten. Wenn einmal die von Deutschland gebauten Bahnen dafür die fragliche Lullnr geeigutte Gebiet tn rege Verbindung Locale, rrn- Provlnzlelle,. §§ Sich, 7. Deeember. Sin seltenes Fest feierte gestern I Herr Lehrer H assebaum in Eberstadt bei Lich in | körperlicher und geistiger Frische: waren eS doch gestern 50 Jahre, daß Herr Haffebaurn tu den Schuldienst eingetreten ist. Au- dieser» Anlosse schaarte sich um den Jubilar eine große Festversammlung, zu der auch die Vertreter der Schul« und Kirchenbehörde und der Vertreter de- Patronat-Herrn, des Fürsten von Lich, erschienen waren. Da- ganze Dorf bot einen festlichen Anblick, da jede- Hau- ohne Ausnahme mit Fahnen geschmückt war. Dir Feier wurde mit einem Gottesdienst eröffnet, bei dem die Kirche die Besucher kaum zu fassen vermochte. Herr Pfarrer Feller hielt, im Anschluß an dar Apostelwort: Ehre, dem die Ehre gebühret, eine sehr erbauliche Rede. Herr Dekan Heimer au- Hungen sprach sodann vor dem blumengeschmückteu Altäre den Dank de» Confiftorium- au- für die treuen Dienste, die Herr Hassel« bäum al- Lehrer und Organist der Kirchengemeinde geleistet hat. Der Text seiner Ansprache war Psalm 121, 1 und 2. Der 2. Thetl der Feier fand im Saale de- Gaftwirth- Görlach statt, wo dem Jubilar durch Herrn Provinzialdirector von Bechtold im Auftrage Seiner Königlichen Hoheit da- silberne Berdtenstkreuz Philipp- de- Großmüthigen, von den Schul« kmdern ein prachtvoller Regulator, von der Gemeinde ein schöner S'siel, von dem Gesangverein Eberstadt da- Diplom al- Ehrenmitglied und von den Lehrern de- Bezirks Lich« Hungen rin leben-große- Brustbildn ß (Bismarck in Kürassier- uniform) mit reichverziertem Rahmen überreicht wurden. Br« sonderrn Dank verdient an dieser Stelle der Gesangverein Eberstadt und sein Dirigent sür den schönen Gesang, welcher wesentlich zur Verschönerung der gottesdienstlichen Feier und de- gemüthlichen Theile- des Feste» beitrug. X Darmstadt, 7. Dccember. In der Kunfthalle am Rheinthor Haden wieder die Permanenten Ausstellungen, die den h efigen Kunstfreunden Bcdürfotß geworden, angefangeu. Die Cabiuette haben von der Ausstellung der Modernen den Decken- und Wandschmuck behalten. Ein eigenartige- Talent, ein Moderner in besonderem Sinne, ist Ewil Lugo«München, dessen coloristische Begabung seine zeichnerische entschieden überagt. Er sucht an alte Vorbilder anzakaüpfen und stellt mit allerlei Wesen bevölkerte Jberllandschafteu mit den bekannten scharfen Contnren, klarster Fernsicht ,unb abgeklärter Stimmung, theilweise recht effektvoll, her. Vorzüglich bewährt im Porträtfache ist Clara Grosch hier- die Realistik ihrer Darstellungen ist eine ansprechende, liebenswürdige, nirgend- die Grenzen de- Schöaeu überschreitende. Interessant: Sachen au- dem heiligen Laude bringt in Oel- und Wasserfarben Hau» Lauer in Kreuznach zur Ausstellung- dn hübsche- Otlbild desselben wurde zur Weih nacht»- Verloosung des Verein» angekauft. Die Gewinne für diese Verlosung werben Ende der Woche der öffentlichen Besichtigung zugänglich sein. Writerhm find noch von bekannten Malern und Malerinnen diesmal Julius Runxe-Müucheu, Aug. Rirper-München, Gg. Barosch, Ilse Müller-Gotha u. A. vertreten. — Der f. Z. bei den Berbreiierung-arbetten für die Kirchstrahe vtelgenanvte Bäcker E., der sich dabei durch sein Entgegenkommen gegenüber der Stadt au-zrichuete, ein sehr tätiger Mann, mußte leider in die Anstalt nach Heppenheim verbracht werden. * Srbach, 6. Decrmber. Mitte October wurde im hohen Wksterwald eine Wechselstrom-Centrale dem Betrieb Übergeben, welche bi» jetzt fünf Orte mit electrischer Energie versorgen soll. Die Kcaststatiou befindet fich in Erbach, woselbst eine neu ausgedaute Wasserkraft von 50 PS vorhanden ist. Außerdem wurde noch eine Wols'iche Lompound-Loeomodtle mit Condensation für maximal 60 PS Leistung aufgestellt. Für dre Wasserkraft wird da» Wasser ca. 1 Kilometer oberhalb Erbach» der Nister entnommen und in einem eisernen Canal, welcher auf Eisenständeru gelagert ist, dem 6 Meter hohen nab 2 Meter breiten, oberschiachiigen Wasserrab zugeführt. Da» Wafferrab ist ganz aus Eisen hergestellt. Ein BrcmSregulator tür eine Drewsleistung von 20 PS (von Briegtrb, Hansen & Co ) regulirr bei schwankender Belastung, resp. bei nicht entsprechender Bcaufschlagung btS Wasserrad» die richtige Tourenzahl de» Vorgelege«. Die Dynamomaschinen, Fabrikate der „Deutschen ElectricttätS- werke" in Aachen, werden , von einem Hauptvorgelege au» (300 T p. M), auf welche» die Wasser« und Dampfkraft gemeinschaftlich oder einzeln wirken können, angetriebrn. Für ote DyaawoS ist ein 10 Quadratmeter große» Fundament vorgeschoben. Im Betrieb find bis jetzt eine Dynamo sür einphasigen Wechselstrom, 33 Kw. leistend, bei 3000/3600 Volt und 5000 Polwechsel p. M. Der zweite Dynamo (Gleichstrom) leister 9 Kw. und dient zur Erregung der Wechselstrom Dynamo, sowie zur Beleuchtung der Fabrik- räumlichketten der Herren Gebrüder Schneider, Hachenburg- «it Kiautschou gebracht haben, dann wäre rS sür das deutsche Capital an der Zeit, mit der Einführung der widerstand»- fähigen japantschru Raupe zu beginnen, denn der Chinese geht — wie Freiherr v. Richthofeu sagt — mit seinem Capital gern au Unternehmungen, die von Europäern geleitet werden, und Garantie sür daS Gelingen der neuen Culturrn find die eminenten Erfolge der Japaner seit den 80er Jahren. Welche Capitalieu hier geschaffen werden können, möge daS Bespiel Frankreich» lehren, da« nicht einmal eine jährliche Coco i Ernte von 10 Millionen Kilo hat, während der jährliche Productiouswerth seiner Industrie fich aus nahezu eine halbe Milliarde Mark beläuft. Durch jene neue, von Deutschland hoffentlich gegebene Anregung auf dem Gebiete der Grideuiudustrie, kann somit sür unser Kiautschou ein enl« gekeimte« und zugleich reiche- Hinterland in wenigen Jahren geschaffen werden. Erbach, welche da» Werk auf eigene Kosten erbauen ließen. I Die Fernleitung, ca. 10 Kilometer lang, besteht au» 2x12 mm2 blanken Kupferdrähten und ist von kräftigen, 9—15 >z Meter hohen Masten auf HochspannungS-Jsolatoren befestigt. Sie führt erst die Landstraße entlang, über Büdingen noch Alpenrod, von da ab über ein hochgelegene», unbebautes und unfruchtbare» Terraiu nach dem Hauptcousumort Hachenburg. Unter der Fernleitung (3000 Volt) ist, wo dieselbe an Straßen entlang ober durch Orte führt, ein Fangnetz an» Eisendrähten angebracht, welche» geerdet ist. Bei den einzelnen Ortschaften find besondere Transformator-Thürmchen errichtet, in welchen die Leitungen geschützt zu dem Tran»formator geführt find. Außerdem find in diesen Thürmchen noch die Hoch'pannung»-Sicheruugen und Hörner-Blitzschutzvorrichtungen untergebracht. Die Transformatoren find für 3000/110 Volt gewickelt, nur der, der Generatorstation zunächst gelegene (ca. 1,8 Kilometer) tran-formirt von 3000 auf 107 Bolt. Ja der Stadt Hachenburg, ca. 9 Kilometer von der Generator- station in Erbach entfernt, find zwei Trau-formatorstationen errichtet, in welcher 3 Transformationen für 15,10 und 7,5 Kw. aufgestellt find. Im Sommer, bei schwacher Belastung, kann der eine oder andere Transformator au-geschaltct werden. Angeschlossen find in Hachenburg allein bi» jetzt schon 1100 Glühlampen, 6 Bogenlampen und 5 kleine Electro- motoren für da» Kleingewerbe, ferner findet der elrctrische Strom noch für Koch- und Heizwerke (Bügeleisen rc.) Verwendung. Alle angeschloffrueu Orte besitzen elektrische Straßenbeleuchtung. Der Strompreis beträgt pro 1 Kw.-Stunde für Beleuchtung 50 Pfeumge, sür Kochzw.'cke rc. 30 und für Kraft, je nach der BenutzungSzeit, 20—35 Pfennige. Die gesammte Anlage wurde durch die Firma C. Buchner in Wiesbaden, unter Leitung de» Ingenieurs C. Henrich, aus- geführt. * Bei den hohen Fleifchpreifen hat nachstehende» Gutachten praciische» Interesse für jede Hausfrau: „. . . Ich verwende „Maggi" feit längerer Zeit im eigenen Haushalte, da ich e» vortrefflich finde. Auch in unserer HauShaltungS- schule werden wir fleißig Gebrauch davon machen, da sich dasselbe nicht allein für die feine Küche eignet, sondern in Anbetracht der heutigen theureu Fleischpreise auch für den einfachen Haushalt von großem Werthe ist. Jeder Kochschüieriu und Hausfrau kann Maggi al» ausgezeichneter Zusatz zu Suppen, Saucen und Gemüsen sehr empfohlen werden. Haushaltungsschule zu Dortmund, 12. 10. 98. (gez.) Franziska Götzky, Hau»haltungs-Lehrerin".j * Die Volkszählung unter den Robben der Pribrlof- Jaseln im BkringSmeere hat in diesem Sommer wir seit 1893 alljährlich im Auftrage der Fischeretbehörde der Bereinigten Staaten stattgefunden, und der Leiter dieser Sendung, C. H. TownSend, hat der Wochenschrist „Science" einen Bericht über die diesjährigen Ergebniffe erstattet. Die Nachrichten lauten, wenn möglich, noch betrübender al- in den früheren Jahren, denn die ehemals «ach Millionen zählende Robbenheerde fchmüzt von Jahr zu Jahr zu einem immer kleineren Häuflein zusammen. Der Hauptgrund für diese Thatsache ist die Fortdauer de» Robvenfange» von Booten aus auf hoher See. 1897 wurde eine Abnahme der die Pribilof- Jnseln aufsuchend-n Robben um 11 pCt. festgestellt und in diesem Jahre hot fich eine weitere Abnahme von gar 22pCt. gegen da» Vorzug ergeben. Die Abnahme läßt fich am besten aus den jährlichen Zählungen bet neugebotenen jungen erkennen, die mit Ausnahme eine» anderen Platze» sämmtlich auf der St. Pauls-Insel da« Licht der Welt erblicken. Noch tm vorigen Iahte wat e» unmöglich, eine genaue Zählung der jungen Robben vorzunehmen und man mußte fich daher mit einer Schätzung begnügen, in diesem Jahre dagegen war ihre Zahl derart vermindert, daß man fie genau bi» auf baß letzte Stück zu zählen vermochte. Der Landsang der Robben hat fich in den letzten Jahren folgendermaßen gestellt: 1896 wurden 28 964 Thiere geschlagen, 1897 nut mehr 20 890 und im laufenden Jahre nut noch 18032. Der Fang auf hoher See hat folgendermaßen abgenommen: 1894 belief et fich auf 24 322, für 1898 ist die Zahl noch nicht bekannt geworden, aber an der außerordentlichen Abnahme der Robben- Heerde ist kein Zweifel möglich. Mau hat tm vorigen Jahre die Brntplätze mit Zäunen eingehegt, um die Männchen am Lande zurückzuhalten und so die Fortpflanzung zu fördern, aber die Vorrichtung hat fich al- ungenügend erwiesen, kann aber wohl ohne große Mühe verbessert werden. Diese» Ein« hegen der Heerde hat im Besonderen den Zweck, die Thiere während tez Anwesenheit der Robbensänget von bet hohen See sernzuhalten und außerdem da» mühsame Zurücktreiben der noch nicht todesfähigen Rodden nunö'.hig zu machen. Einige der Weibchen, deren Fell durch Brandmale sür Robbenfang entwerthet werden sollte, wurden in diesem Jahre wieder- gesehen, junge Weibchen wurden aber auf den Inseln nicht vorgefunden. E» find auch Vorkehrungen getroffen worden, um die Jungcn während der Kämpfe der Männchen vor Ver« letzungen zu schützen. Alle diese Maßregeln aber werden nach dem Urtheil der Sachverständigen den weiteren Untergang der Robdeuheerde nicht aufzuhalten vermögen, wenn nicht dem Fang auf hoher See energisch Schranken auferlegt werden können. • TodeS-Justructiou. Als bet sächsische General und Commandant der Festung Königstein, Friedrich Wilhelm Freiherr v. Kyau, bekannt wegen seiner witzigen, oft nach Zeitgeschmack seht derben Einfälle (f 19. Jrnuar 1733), tm Sterben lag, ließ il seinen alten, treuen Diener Schirmer vor sein Bett kommen und sprach: „Wenn ich tobt hin, Schirmer, so sorge ja, daß ich gehörig frifirt »erbe und daß die Haarnadeln in den Locken feststecken, damit fie durch daS Rütteln nicht weichen und mir den Kopf verletzen. In der Kirche laß den Sarg noch einmal öffnen, nimm mir den Hut ab und setze mir meine Mütze auf, denn da» bin ich, w'e Du weißt, von jrhet so gewöhnt gewesen, wenn ich in» Quartier kam!" — Wenige Minuten spater war der General verschieden. In der Kirche de» Städtchen» Königstein liegt er begraben. ♦ Neber die Summe«, mit welchen die verschiedene«^ Länder Europas um-, die Verewigten Staaten am W e lt - handel betheiligt sind, entnehmen mir einer Veröffentlichung de» Internationalen PatentburecuS Carl Fr. Reichelt, Berlin NW. 6. folgende Tabelle, welche die in Millionen Mak au gegebenen Zahlen der Jrhre 1872 und 1896 mit c nanber vergleicht. Werth d. Gesammtausfuhr Zn- resp. Reihenfolge Land: 1872 Mill. Mk. 1896 Mill. Mk.' Abnahme Mill. Mk. 1872 1896 England 4940,8 5688,0 + 747,2 1 1 Verein. Staaten 1722,3 4202,7 + 2480,4 4 2 Deutschland 2238,8 3976,6 4- 1737,8 3 3 Frankreich 2904,3 2625,6 — 278,7 2 4 Rußland 1082,3 2055 6 + 973 3 5 5 Oesterr. Ungarn 1003,6 1476,0 + 472,4 6 6 Belgien 772,0 1133,3 + 361,3 7 « An» derselben geht hervor, daß England zwar immer noch die erste Stelle unter den am Welthandel belheiligteu Länden, einr.immt, daß aber die Steigerung proccntual eine verhält- nißmäßig geringe gewesen ist, während die Vereinigten Staaten fich um weit mehr als 100 Procent gesteigert haben und Rußland und Deutschland nur wenig darunter geblieben find. Dagegen hat Frankreich seine frühere Stellung al» zweite Handcl-macht verloren und an die Bereinigten Staaten abgetreten, um au deren Statt die vierte Stelle einzunehmev. (Unverfroren.) Bauer: „Was machen Sie da auf meinem Apfelbaum?" — Strolch: „Entschuldigen Sie, ich bin nämlich aus einem Luftballon herausgefallen!" Citeratur «nd Kuitft. — ES dürste für die Leser dieses Blattes nicht ohne Interesse fein, wenn sie auf einige im Verlage von Albert Falkenroth in Bonn a. Rh. erschienene zu Festgeschenken sehr geeignete Schriften der besseren UnterhaUungslectüre von W. Rudellt aufmerksam gemacht werden. Da der Verfasser ein (Siebener Bürger ist, so werben hoffentlich seine Werke hier d.eselbe günstige Aufnahme finben, wie an anderen Orten. Im März dieses Jahres erschiemr,: »Lieb' ohn' Lied", geheftet Mk. 1,60, fein gebunden Mk. 2,50. „Unsere lieben kleinen Lämmer", geh. Mk. 1,—, sein geb. Mk. 1,80 und erfordern nun schon die zweite Auflage. Diese, autzer tu allen Theilen Deutschlands auch in Holland, ytußianb, Schweiz, Schweden, Oesterreich Ungarn und Amerika derbrüteten Schriften wabeu hur in Gießen von sämmtlichen Buchhandlungen geführt. Aus bet größeren Anzahl der ausnahmslos günstigen Recensionen, welch, diese Erzählungen ansprechend, ergreifend, oder anmuthig und reijinb und die Eharakterzetchnung scharf und sein nennen, greifen wir einige heraus. Consistorialrath, Domprediger Dr. Goebel in Halle giebt in Nr. 38 d.r „Hallenser SonutagTklänge" folgende U'lheile: „Lieb' ohn' Lied" vorher im „Retchsboten" erschienen, versetzt unS in die Zett deS 30jährigen Krieges und schildert auf dcm dunkeln Hintergründe der schweren Zeit die Geschichte einer zarten und treuen Liebe, die das persönliche Leid schmerzvoller Entsagung gottergeben trägt und dadurch innerlich geläutert wird. Die Charakteristik ist fein und lief, und die Entwicklung fesselnd. Tie Erzählung hat besonderen Reiz durch die Form, in die sie gekleid.l ist. In der alter« thümlichen Sprache, in der die beiden Hauptpersonen das Leid ihrer Liebe erzählen, kommt die tiefe Frömmigkeit und das warme Ge- müthsleben derselben zu schönem Ausdruck. — Die zweite Erzählung Unsere lieben kleinen Lämmer" ist eine liebliche und ergreifende Kindergeschichte aus der Gegenwart. Sie zeichnet sich vpr ähnlichen Erzeugnissen wesentlich aus durch die ungewöhnliche Klarheit und Lebendigkeit, mit der die einzelnen Ktndrrcharakiere plastisch heraus- gearbettet sind, und die Lieblichkeit des FamtliendtldeS, das unS entgegentritt. Ein Geist warmer Frömmigkeit durchweht das Ganze, und der ergreifende Schluß läßt keinen Leser ungerührt. Wir können sie aufs Wärmste empfehlen. — Die „Leipz. Ztg." giebt in Nr. 245 folgende Kritik über „Lieb' ohn' Lied": Der alte Chroniker.stil, tn hem die Erzählung gehalten ist, hat sür den ernsten L.ser etwaS seltsam Fesselndes. Aber nicht das allein ist eS, watz an dem Buche packt und das Herz rührt, sondern namentl'ch der gläubig fromme, gottergebene Sinn, der auS diesen Aufzeichnungen deS Psarrherrn Gerhard Trautmann und bei armen Eisabeth spricht. In die blute triefenden Zeiten des 30jährigen Krieges führt unS die Geschichte. (Nun wird die Handlung kurz berichtet und dann sortgefahren): ES ist weniger der Inhal«, als die eigenartige und wohlgelungene Einkleidung, was dem Buche den Werih giebt und seine Wirkung auS- macht. Ehrliche Chrtstenherzen werden mit einiger Bewegung thcil- nehmen an den erschütternden Schicksalen, die es uns vor Augen führt. — lieber dieselbe Erzählung schreibt der Chef-Redacleur vom „Netchsbolen": Ich habe mich sehr über die Arbeit gefreut, sie ist eine ganz bebeulenbe Leistung und hat viel Aehnlichkeit mit Steinhaufens „Irmela". Es ist eine in jeder B.zlehung vorzügliche Erzählung. Von „Urifite lieben kleinen Lämmer" wird gesagt: Diese rührende Kindergeschichre mit dem tragischen Schlusie, läßt unS rieft Blicke thun in das Denken und Fühlen unserer lieben Kleinen. Der Verfasser besitzt eine ausgezeichnete Beobachtungsgabe und versteht es, den L-ser zu fesseln. — Kreiöschulinspector Pfarrer Kinder- mann in Minden urtheilt darüber, die Erzählung habe große Aehnlichkeit mit „HelenenS Kinderchm" von Haberton, nur sei daS Ganze wesenhaster und anschaulicher. — Der „Reichsbote" sagt in Nummer 298 über „Unsere lieben kleinen Lämmer": In dieser Erzählung plaudert W. Rudelli aus seiner Kinderstube und schildert das Leben und Wesen seiner vier kleinen Töchter anschaulich und gemüthooll, in rechtem christlichem Geiste. Zuletzt nimmt das Buch eine ernste Wendung und erzählt beweglich von dem Heimgang deS kleinen, sinnigen „Lotttche-. (Und so weiter. Am Schluß heißt es): Alle Kindersreunde große und kleine werden das Bächlein gerne lesen. Die „Westdeutlche Zeitung" meint in Nr. 281: daß diese beiden Schriften von dem den Lesern detz Blattes längst gut bekannten W. Rudelli feiner besonderen Empfehlung zu Weihnachten bedürfen würden. Da außer den anoesührten auch alle anderen Recensenten diese Bücher warm empfehlen, so dürfen auch wir das mit gutem Gewissen thun und sind überzeugt, daß die sinnigen Menschen tn unserer Zett diese Empfehlung uns Dank wissen werden. — In wenigen Tagen wird erscheinen: „BUserere domine“ von W. Rudrllr. Darüber wbb gesagt: .Eine Spielergeschichte! Die Lebentzgeschichte eines dculscheu Osfiziers auS gräflichem Hause, der trotz treuester Warnung zweier Freunde, sein« Spielwuth Ehre, Eheglück und alle irdischen Güter opfert und fein Leben als Berliner Lumpensammler beschließen muß. — Ungemein flsselnd und packend, voll tiefer Tragik! In meisterhafter Schtlderuvz. führt unS Rudellr menschliche Leidenschafien, Fehler und Irrungen vor Augen. Mit stet« ftetgenbem Interesse verfolgt man den Helden der, durch seine Stellung und Fähigkeiten zu Hohem berufen, durch die zügellose Leidenschaft immer tief ex sinkt, bis sein Leben in ein« solchen Fülle der Leiden abschließt, daß das Mitgefühl des gefeit auf'S Tiefste erregt wirb." — Voraussichtlich erscheint ebenfalls noch- vor Weihnachten: „Auf brauner, dürrer Haide" von W. Rubellt- „Eine Erzählung aus alter Zeit, von wundervoller ÄleinmalcreU reich an Naturpoesie! (Der Inhalt wird kurz angegeben und schließlich gesagt): Was treffliche Characteristik, reizvolle Naturschilberuv» und edle Sprache anbetrifft, so steht dieses Werk den bisher et« schtenenen in keiner Weise nach, ja übertrifft dieselben wohl noch — Diese beiden letzten Bücher find umfangreicher, verdienen aber tn ganz hervorragendem Maße die Beachtung der Leser, welche fesselnde und gleichzeitig gediegene Lectüre lieben. C Die »W KS Trnnill hier!" Zawstag N: S t 241 II. 42 V. « VI. 4f VII. 11 VIII. 18 IX. 18 X. 33 XI. 8 Die Sei Nr. 7 zur Sir bis zum oben ans unbekannt, Materialpr Zuschlag! Gießen 12128 Gottfrie dach, Kreis { bursche zu A Ifb. 3- in di stören; er r Testament h gesetzlichen ( bekannt, sein zu Friedberg resp. bereu R, 1. ßtirbara zu Diebn 2. Sun der M 3. Juliane 4. Kimra dkSAlü 5. die Kin Elsaß ©onifet 6. die Kj verstarb Ehefrau zu Dieb Der Rachla irisch verwalt 542 ML Au Conrad K, vnden alle ünspriiche an «ollen, bim ^sprich, h Athen, s, Donnerst« 189», P 011 dem uni zumelden ui y fie kn N-chl-ff-, n könnten. Gießen, d Gro ____La Bekar iA9'®r 2 «n bet L"« °° Nioi't.ÄQUfe ^° d- und; n bein iiefi Men. 1! -Mbetn Loose: II. 420 6 890 VI 480 VII. 110 VIII. 485 IX. XI. Die Da» Stadtbauamt: Schmandt. 12128 11892 franco. 3ur Eonftclbäckerei 12107 1 1 Kaiser-Auszug, Hochs, fluelifäf, Pfg. i Pfg- 1 Pfd. 16 5 Pfd. 75 Pfg. 1 llckinuitniinljiinßfii 835 100 185 335 85 5 8 7 3 4 m. IV cbm 245 Großh Ami»gericht. Langermann. Extrafeines ßonfectmehl Pid 22 Pfg.. 5 Pfd. 1,05 Mk. Dursts fft. Alütkenmeöt Pfd. 20 Pfg.. 5 Pfd. 95 Pfg. 9)iaterialproben bcijufügen. Zufchlag»ftist 3 Wochen. Gießen, den 6. December 1898. Pfd. 19 Pfg-, 5 Pfd. 90 Borschuß Hlr. 0 Psd. 17 Pfg, Pfo. 80 Borschuß Sr 1 Bezirk L Lagerplätze: Marburgerstraße (170) Schottstraße bi» Dammftraße (75) Aller Liehmarkt (240) Hammsiraße (180) Rodhrimerstraße (am Schlachthau») Krofdorferstrafie, an bet Wollspinnerei. Bezirk ll. Grünbergerstraße (345) Wiesenstraße (45) Licherstraße, an der Kaserne (270) Steinweg (210) Schiffenbergerweg (60) EcbkuMerweg (50) Bezirk III Liebigstraße, gegenüber der katholischen Kirche (265) Liebigstraße, an der Ebelstraße (220) Obere Ludwigstraße Frankfurterstraße, am früher Rabenau'schen Gut Pumpstation. Proben stehen zu Diensten. Der ConcnrSverwalter. Kauf man, Rechtsanwalt, Wetzlar. 4. Minna gtb. Bonifer, Ehefrau de» Andrea» Werner ruDieburg. 5. die Kinder de» zu Kalmar im Elsaß verstorbenen Ludwig Ponifct daselbst, 6 die Kinder der zu Dieburg verstorbenen Lisette geb Feniftr, Ehefrau de» Andrea» Werner zu Dieburg. Der Nachlaß wurde seither cura torisch verwaltet und betragt dermalen 242 Mt. Auf Antrag dc» Curator» Sonrad Kröcker von Wieseck »erden alle Diejenigen, die Erb- «nsprüche an den Nachlaß bilden »ollen, hiermit aufgefordert, ihre Ansprüche, insoweit bie» noch nicht xeschehen, spätestens im Termin, Donnerstag den 9. Februar 3899, Vormittags 11 Uhr, r i dem unterzeichneten Gericht an- isumeidcn und zu begründen, al» ionst sie bei der Vertbeilung bet Nacklaffe» nicht berücksichtigt werden charantirt reiner ZZienenhonig per Pfund 70 Pfennig, feinster weißer Tafelbonig per Pfund 1 Mk., Bedingungen liegen während der Dienststunden auf Zimmer Nr. 7 zur Einsicht der Interessenten offen. Angebote auf Vordruck sind li» zum oben genannten Termin einzureichen. Beim Bezüge de» Material» an» unbekannten oder neu angelegten Steinbrüchen sind den ängebotca Bekanntmachung. Am 9. December I. I.. H Uhr Bor- »iltagS, soll da» Heine Fachwerk, Abortgeväudc aus dem diesigen Post- Rose an der Bahnhofstraße öffentlich meistbietend auf den Abbruch vertäu,l werden. Käufer versammeln sich aus dem Vosthofe. 11883 Lahmeyer _____ Konten. Gießen, den 3. December 1898. Au» dem sehr großen Weinlager der Firma Joh. PH. Ernst Hinkel» Nachfl. zu Wetzlar werden Weiß- und Rothweine zu §auz bedeutend ermäßigten Preisen verkauft Die Lieferungen erfolgen H. F. N assauer, N.uenweg lö. 12123 Lieferung von Decksteinen aus Basalt. Die zur lausenden Unkerhaltuna stLdtisLcr Slraßen im Rechnung»- ,ahr 1899/1900 erforderltchen Decksteme au» Basalt sollen, wie nach teoend beschrieben, in elf Loosen öffentlich verdungen werden und wird tmnin hierfür auf LawStag den 17. December d. I, Vormittag- 11 Uhr, mbcrauml. 3agÖoerpfld)tung Montag den 12. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, soll die ier Stadt Grünberg zustehende Dald- und Feldjagd auf 12 Zahrc in dem hiesigen Rathhause verpachtet »erden. Grünberg, am 5. December 1898. Sroßh. Bürgermeisterei Grünberg. Zimmer. 12063, Aufgebot. (Gottfried Bonifer au» Fauer« Lach, Kret» Friedberg, zuletzt Müller- bursche zu Wieseck, ist am 11. Mai Üb. I. in der Klinik zu Gießen ge- siorb.n; er war ledig und hat kein Testament hinterlaffen. Zu seinen gesetzlichen Erden gehören, soweit bekannt, sein Vater Adam Bonifer zu Friedberg und f-ine Geschwister resp. deren Kinder, nämlich: 1. Barbara Margaretha Bonifer zu Dieburg, 2. 3een eoniftt zu Homburg vor U«at«r un» K*i* Zr dieses Blesttei nicht ebne Sm Ä? S,rt Sal’enrotb? 6, ergulfenb, ober anmulhtg unb nw scharf unb lein nennen, greifen v. eih, Domprebiger Dr. @otbd tu HL sir Soni-.iag?klSnge" folzend: U ib»Ut n „Reichsbolen" erschimen, vustp ml Krieges unb schilbert auf bim tutfdi ,eit bte Geschichle einer zarten unb liewt 1b schwerzvoller Enlsagung ßcllnfltba geläutert wirb. Die Khaiokluifti! >i icklung fesselnd, üe EizihlWg bat d- m, in die sie gekleidet ist. 3n bet eilet die beiden Hauptpnsonm dos Leib lese Frömmigkeit unb ba6 warme Ae mm Ausdruck.-Die McErzä^ utr" ift eine UM' unb erguM wart. Sie zeichnei sich opr tyMn durch die ungewöhnliche «aihck wl ÄXÄS ° -7,1, «tfl." siebt in w. ■* rZSÄ- urz bnid,'rf “,mib wohlgelun^ene fr die eigenartige udd v i» l31 »* '-i S-" jm ort»;« mll * fc» (n Schicksalen, die - . tiott :ine In wiib gesagt. T« >°° i&art&s btn xSZLsKi DOS SsAsSe? ßAK-- zedir^ feinsten deutschen Kuntzbonig, bester Ersatz für Bienenhonig, per Pfund 50 Pfennig, empfiehlt HS9f Emil Fischbach. 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