Itsverein. :tn und für die 1Qnn jttfl® wir 1390 iemangk. * wachen m' Ith,» , T wir ' unvrrgetz. •»tutetW Neroth l4,n- lährn iob 1407 ^’fbeneu, r ocin Menkufe Sauer "Mx Uhr: neueste AW tstirche". rein roher id» 8 Uhr prädi lllhontr. \ Berlin. Lähmung Shakespeare rin PohL er iBedolph’! M),* ZreiKS Parquet H-i? , Gtllerie Mk- J» ) tot« Pirquet Itl- WM *■* . „ fcbruar d. Uhr, ___ :t 1898- , 6tß*rtigU l“* 8t i ji 1807 * * «• 011 c 1906 t tjtsäisS' ien,^N,f Nr. 33 Zweites Blatt. Mittwoch den 9. Februar 1898 Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. Die Gießener M«m1kien0tätter Werden dem Anzeiger Wöchentlich viermal beigelegt. Gießener Anzeiger Nezngsprei» vierteljährlich 2 Mark 20 Pfg. monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohu. Bei Postbezug Mark 50 Pfg. ierteljährlich. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Borm. 10 Uhr. Heneral-Anzeiger Alle Anzeigen-BermittlungSstellen bei In» und Ausland«! nehmen Anzeigen für sen Gießener Anzeiger entgegen. Amts- unb Anzeigeblatt für den Ureis Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Kchntstraße Ar. 7. Gratisbeilage: Gießener Familienblätter. Adresse für Depeschen: Anzeiger Hieße». Fernsprecher Nr. 51. Kerstsche» Reich. Berlin, 7. Februar. Zur Begründung der Klottenvorlage. Der Reichskanzler Fürst Hohenlohe hat dem Reichstage die vom ReichSmartoeamt gesammelten statistischen Notizen über die Ausgaben für Flotte und Land- Heer, sowie deren Stellung im Haushalte der wichtigsten Großstaaten in Form einer Denkschrift und al- Material für die Berathungen de- Gesetzentwurfs, betr. die deutsche Flotte, übersandt. In derselben werden folgende Thatsachen statistisch nachgewiesen: 1. stehen unsere bisherigen Ausgaben für die Kriegsflotte hinter denjenigen aller anderen europäischen Großstaaten mit Au-oahwe von Oesterreich und hinter denjenigen der Bereinigten Staaten zurück. Sie entsprechen tu keiner Weise der Bedeutung, welche die deutschen See- iutereffen für unser WirthschaftSleben und im Berhältvtß zu denjenigen der anderen Staaten besitzen. Während unsere Handelsflotte sich zur zweiten d-r Welt emporgehoben und unser Seehandel seit 1880 einen außerordentlichen Aufschwung genommen hat, find unsere Martueausgaben, ungeachtet ihrer uuverhaltuiß- mäßigeu Geringfügigkeit im Jahre 1880, in der Folgezeit nach ihrem — hier allein maßgebenden — absoluten Betrage nicht stärker, durchgehends sogar weit weniger gewachsen, al- diejenigen der anderen Staaten. Da- Berhältwß zwischen den deutschen Secintereffen und den Au-gaben zu deren Schutz im Vergleich zu den anderen Großstaateu hat eine zunehmende Verschlechterung erfahren: die Rtfikoprämte ist weder im Verhältniß zu dem vergrößerten Objrct noch zu der gesteigerten Ge- fahrengröße erhöht worden - 2. hat sich gezeigt, daß die Aufwendungen für die LandeS- vertheidiguug überhaupt einschließlich derjenigen für die Schuld, in Deutschland gegenüber den anderen Groß- staaten sehr mäßige sind. Im Verhältniß zur Gesammt- heit der öffentlichen Ausgaben sind jene „uuproductiveu Ausgaben" niedriger, als irgendwo sonst. Daraus folgt, daß »u- der Stärke und der Rüstung za Lande und ihren finanziellen Anforderungen ebensowenig ein Argument zu Uuguusten der Flottenvorlage entnommen werden kann, wie aus der Befürchtung, daß die „unproductiven Au-gaben" diejenigen Feuilleton. Aus gkwkihten Landen. Von Karl Böttcher. (Originalbericht unseres Special-Correspondenten). (Nachdruck verboten.) II. Auf Pfaden der Pilger. Jerusalem, 23. Januar. Draußen in aller Welt — Tausende von heißen Herzen unlangen nach Jerusalem. Wie aber hinkommen Angesichts im magern Portemonnaies, ja der Wüstenöde vieler Geld- Laiel? Wie das Ziel innigster Sehnsucht erreichen, das siater fernen Ländern und blauen Meeren in zaubervoller vuacht erdämmert? . . . Fast allwöchentlich zwängen sich durch das wogenum- >k«udete, scharfe Geklipp im Hafen von Jaffa schwerbeladene Boote, welche Pilger auSschiffen. Boll Hochgefühl betreten Hefe fremdartigen Gestalten den Strand des heiligen Landes - in den Augen verklärtes Leuchten.....„Gottlob l" Mlt'S frohlockend. „Endlich erreicht!" Wie die- ermöglicht wurde? Daheim heldenhaft tapfere- Sparen. Man darbte, Mehrte, hungerte, litt — ach, oft Jahrzehnte lang- mau 'mkaufte drauflo», wa- Käufer fand, selbst geliebte Gegen» finde, geweiht im dürftigen Heim durch darüberschwebende teuere Erinnerungen - man machte fich endlich zur größten Me de- Leben- auf den Weg — mit armseligem Gepäck, iber überreich in der beseligenden Hoffnung, die heiligen tititen zu sehen. Kein Orr der Welt, welcher den verschiedensten Relt- tonten und Bekenntnissen in gleicher Weise theuer ist, wie itjt» Jerusalem. . . . Nun pilgert e- herbei von Christen, Kahamedauern, Juden, die vielfachen Schatttrungen aller »sefesfionen eingerechnet; pilgert e- herbei aus den Steppen kastauds, den Gefilden Italien-, der nervösen Haft der pe«len Städte Amerikas - Pilgert e- herbei vom Sonnen- i:«b Äthiopien- wie von der Inselwelt WestindtevS- pilgert für kulturelle Zwecke tu unzulässiger Weise zurück- drängen - 3. ergab eine Untersuchung der staatlichen Einnahmequellen, daß die Belastung der deutschen Bevölkerung durch öffentliche Abgaben — abgesehen von der wesentlich ärmeren rusfischen Bevölkerung — geringer, zumeist sehr viel geringer ist, als in irgend einem der anderen europäischen Großstaaten oder in der nordamerikantscheu Union. Namentlich bleiben auch die Anforderungen, welche da- Landheer und die Marine an die Steuerkraft stellen, in Deutschland wett hinter denjenigen in allen anderen Großstaaren zurück. Nach dem Allen scheinen, so meinen die „Berl. Pol. Nachr.", irgend welche finanzwirthsckaftliche Bedenken gegen die Vermehrung der deutschen Kriegsflotte nicht vorzuliegeo, während die Geringfügigkeit unserer bisherigen Marioe- ausgaben und die hohe Bedeutung und fortgesetzt rasche Steigerung unserer Seeintereffen solche Verstärkung unab- wetSlich fordern. Berlin, 7. Februar. Die Budget-Commission des Reichstages genehmigte heute unverändert das Extra-Ordt- narium für das südafrikanische Schutzgebiet. Am Schluffe der Berathungen sprach Major Leutwein der Commifftou seinen wärmsten Dank aus für das Brrstäodniß, welches fie in den Angelegenheiten der Colonten entgegevgrbracht habe. Er hoffe, die Letzteren würden dem Mutterlande noch einmal von großem Nutzen fein. — Die Mitglieder der Budget- commtffton werden einer Einladung des Staatssekretär- v. PodbielSkt folgend am Mittwoch das Postmuseum besuchen und dann die neue große Telephon-Anlage in Moabit besichtigen. Berlin, 7. Februar. Im preußischen Abgeord- netenhause find die GeschäftsdiSpofitionen für die nächsten Tage dahin getroffen worden, daß morgen die Etatberathung des Gesetzentwurfs betreffend Bewilligung von Staatsmitteln zur Beseitigung der Hochwasserschäden stattfiuden soll. Am 9. werden die Anträge wegen der Aenderung der Communal- Steuer-Gesetzgebung auf die Tage-Ordnung gesetzt werden. Berlin. 7. Februar. Zur Berathung der Militär- str«fgerichtSordnung in der betreffenden Commission des Re'chStages hat daS Centrum bezüglich deS T'.tel 8 (Entschädigung der im Wiederaufnahmeverfahren freigesprochenen Personen) neue Anträge gestellt und zwar sollen Personen, welche im Wiederaufnahmeverfahren freigesprochen oder in Anwendung eine- milderen Strafgesetzes mit einer geringeren Strafe belegt waren, Entschädigung au- der Kaffe der Militär-Justizverwaltung verlangen können, wenn die früher erkannte Strafe ganz oder theilwrise vollstreckt war. Berlin, 7. Februar. Da- preußische Adgeordnetenhau- hat heute nach längerer Debatte die Dt-zipltnarvorlage über die Privatdocenten in erster Lesung an eine Vierzehner- commtsfion verwiesen. Morgen Interpellation, betreffend: Geistlichen Gehälter, Justiz- und Bau-Gtat. Ausland. Paris, 7. Februar. Das „Journal" berichtet, daß die Liste der von Zola geladenen Zeugen gestern Abend geschloffen worden ist. Die Mitglieder deS Kriegsgerichts, vor dem Esterhazy erschienen ist, find nicht geladen. — Ein Theil der Garnison ist während der Dauer deS Zola Proceffes in den Kasernen consignirt, da man große Kundgebungen vor dem JustizpalaiS befürchtet. Paris, 7. Februar. Der Vertheidiger erklärt, eine Thatsache aus dem Prozeß DreyfuS sei so eng mit dem heutigen Prozeß verknüpft, daß er auf ein Zu ückgehen auf jenen Prozeß nicht verzichten könne. Er habe die Verteidigung nicht übernehmen können ohne die Voraussetzung, auf einzelne Punkte zurückzugreifen. Der Vertheidiger legt diesbezügliche Anträge dem Gerichtshöfe vor, der fich darauf zur Berathung zurückzieht. Gegen 4 Uhr Nachmittags werden die Verhandlungen wieder ausgenommen. Der Präsident erklärt, der Gerichtshof werde dem Angeklagten einzig und allein erlauben, die drei Punkte zu beweisen, welche der Krieg-Minister zur Anklage erhoben. ES erfolgt hierauf die Verlesung der Zeug'n. Der Präsident verliest eine Reihe von EatschuldigungS- briefen mehrerer Senatoren und ein Schreiben des Justiz- Ministers, worin dieser m-ttheilt, daß der Ministerrath ihm nicht erlaubt habe, sich vor Gericht zu vertheidigen. Der Vertheidiger nahm diese Erklärung nur unter Vorbehalt an. Ferier und du Clam haben gleichfalls ihr Fernbleiben entschuldigt und angezeigt, daß fie die Aussage verweigern werden. Der Vertheidiger erklärt, er werde, wenn diese beiden Personen nicht kommen, die Aussetzung der Verhandlung beantragen. eS herbei von allen Nationen und in allen Altersstufen — und all' diese tausendfach verschiedenen Herzen, fie alle, alle haben hier in allen Sprachen etwa- anzubnen. — Am heutigen Nachmittag echte- Jerusalem-Wetter. Der Himmel, gleich einem lieben Frauenauge, in herrlichstem Tiefblau, als hätte ihn nie ein feuchtes Wölkchen getrübt, und das wirre Steinmeer der Häuser mit Sonne geradezu überladen. Im Hof de- Pilatus-Palastes, wo fich mehr und wehr Pilger versammeln, halten vierundzwanzig ernstblickende Mönche in schwarzen Talaren ein übermächtiges Kreuz aus Eichenholz. Von Frankreich kam eS her über das blaue Meer. Hoch aufgerichtet war es während der langen Schifffahrt an den Mastbaum gebunden. Jetzt soll es an der Spitze de- Pilgerzugs den ganzen Leidensweg, welchen nach der Tradition Jesus auf feinem Todesgavge mit dem Kreuze wandelte, entlangziehen, dann die geheiligten Orte der Grobk-ktrche aufsuchen und hierauf, so auf- Feierlichste geweiht, wieder heimkehren au- weiter Ferne, um irgend ein Kloster zu schmücken. Biblische Gerichte und Traditionen haben zusammengewirkt, um den vom PtlatuS Palast bis zur GtabeSktrche fich Anziehenden LetdenSzug in vierzehn Stationen einzutheilen, an denen der Pilgerzug überall Halt machen wird. Jede Minute führt jetzt neue Pilger in den Hof, unter welchen die verschiedensten Typen vertreten find: Mönche in braunen, häernen Gewändern mit dicken weißen Stricken um die Hüften, ganz alte Frauengefichter, verhungert und vergrämt, aussehend wie in rothen Sandstein gemeißelte Allegorien der Fastenzeit- dann hohe, robuste Prtestergestalten mit kohlschwarzen Bärten und schwarzen, in der Mitte gescheitelten Haaren- weiterhin eine Masse Nonnen, deren blendendweiße, steif abstehende Hauben, frifchrofige Gesichter beschattend, einen grellen Gegensatz bilden zu dem melancholischen Gemäuer- hier Pilger, gebückt, hochbetagt und ersichtlich leidend, al- brauchten fie nur noch wenige Schritte zum Grabe, dort gesundheitftrotzende Burschen mit kräftigen, im Gebet geneigten Nacken- daneben erschimmern die goldbeladenen Uniformen zweier türkischer Kawasseu, welche mit 1 l ihren Reitgerten und krummen Säbeln dem Zug voran- schreiten sollen. Türkische Soldaten in flott zerrissenen Hosen und ungkputzten Stiefeln lehnen am Mauerbogen, und einige moderne Touristen blättern mit rehfarbenen Handschuhen im rothen Baedeker herum, um in aller Elle nachzusehen, ob be>m PtlatuS-Palast auch Alles stimmt, wie eS im Buch verzeichnet stehr. Horch! Horch! ... Bon der Höhe eine- Holzstnhl- herab, der als Kanzel dient, weist ein Priester mit runder, überzeugung-voller Stimme auf die hohe Bedeutung de- OrteS hin. Alle- tief ergriffen. Dann Gebet der Menge und der bunte Zug, mit dem Riefenkreuz voran, fetzt fich in Bewegung — in feierlicher Langsamkeit, unter laut gemurmelten Gebeten, dann im Tacte de- WeihegesangeS: „Wir danken Dir, Herr Jesu Christ!" Jetzt der Ort, wo Jesu- das Kreuz aufgeladen wurde - i'fct der hochgewölbte Ecce HomoBogeu, wo PtlatuS, auf JesuS deutend, sagte: „Seht, welch ein Mensch!"- jetzt die Stelle, wo der Erlöser zusammenbrach unter seiner Last. „Auf die Knie, auf die Knie!" . . . Alle- gehorcht. Erschütternd widerhallt vom grauen Gemäuer her die Stimme des Priesters. Drüben eine Gruppe wetßbeturbauter Türken, die, mit dampfenden Ctgarretten im Munde und die Nasen hoch in der Luft, herüber auf die am Boden liegende Menge starren. Und weiter wallen die frommen Beter, viele barfüßig, barhäuptig, wallen auf feuchtkühler, überwölbter Gasse, unter gluthvoll herabsengender Sonne — in schmerzlichem Entzücken, in demüthiger Anbetung und umhaucht von träg aussteigendem Weihrauchdnft .... Wimmernde Bettler, Bündel von bunten Lumpen und Lappen, aus denen fich brutal verstümmelte Arme und Beine hervorstrecken, hocken in den Mauernischen. Beim feierlichen Nahen der Processton lassen fie einen wahren Platzregen von Rufen nach „Bachschischi Bochschisch!" — gefleht, geseufzt, gestöhnt — auf die Pilger niedergehen. Keinen Aufenthalt, ihr Armen- von Procesfiouen erhalten Bettler nicht-. Da- vorangetragene Kreuz drängt sich in ein Gewimmel Warschau, 7. Februar. Nach auS Petersburg einge- troffenen Meldungen erhält Rusfisch-Poleu am 1. Januar nächsten JahreS daS Recht der Selbstverwaltung. Loemter mnd prwtajkOef. •iejee, den 8. Februar. •* Zulaffung zur Rechtsanwaltschaft. A« 8. Januar wurde der GerichtSasseffor Earl Jost tu Alzey zur Rechtsanwaltschaft bet dem Amtsgericht Alz-H, — am 10. Januar wurde der Gericht-affeffor Dr. Alexander Bopp in Darm» stadt zur Rechtsanwaltschaft bet dem Landgericht der Pro« vtnz Starkenburg, — am 13. Januar wurde der Gerichts- affefsor Dr Curt Spohr tu Gießen zur Rechtsanwaltschaft bet dem Landgericht der Provinz Oberheffen, — am 14. Jan. wurde der GerichtSasseffor Adam Schrohe in Mainz zur Rechtsanwaltschaft bet dem Landgericht der Provinz Rhein« Hessen, — am 21. Januar wurde der GerichtSasseffor Richard Strauß tu Alzey zur Rechtsanwaltschaft bet dem Amtsgericht Bingen zugelaffev. ** Kirchliche Dienstuachrichteu. Ueber den Besitz der «ach Art. 1 und 4 des Gesetzes vom 5. Juli 1887, die Vorbildung und Anstellung der Geistlichen betreffend, zur Uebernahme eines Kirchenamtes nothwendigen Eigenschaften ist der Nachweis erbracht worden bezüglich der katholischen Geistlichen: Johannes Edelbauer aus Matuz, Philipp Hillenbrand auS BeuSheim, Friedrich Hoff- mauu aus WorwS, Jacob Jakob auS Gau-Bickelheim, Theodor Alexander Jung auS Ober-Mörlen, Adam Malfi auS Meffeuhaufev, Georg Metzger aus Dirmstein, Johann Gottfried Möb» auS Nteder-Mörleu, Carl Ob er le auS Pfaffeu-Schwabenheim, Georg Palzer aus Gabsheim, Josef RooS auS Viernheim und Johann Peter Roßkopf au» Münster. •• Schuldienst «Nachrichten. Am 8. Jauuar wurde der zweite Lehrer an der Präparandeuauftalt zu Lich Heinrich Wagner zum Vorsteher und ersten Lehrer an dieser Anstalt, unter Belastung in der Kategorie der Volktschullehrer, mir Wirkung vom 1. Jauuar 1898 an, ernannt- — am 15. Jauuar wurde demSchulamtSaSpirauten Anton Schuchmann auS Reinheim die Lehrerstelle au der Gemeindeschule zu Mittershausen, Kreis Heppenheim, — au demselben Tage wurde demSchulamtSaSpirauten Meinhard Rau aus Großen- Buseck die Lehrerstelle an der Gemetdeschule zu Buseuborn, KreiS Schotten, übertragen- — an demselben Tage wurde die prov. Lehrerin an der höheren Mädchenschule zu Mainz Karoltue Ltps zur Lehrerin an dieser Schule, unter Belastung in der Kategorie der VolkSschullehrerinnen, ernannt - — am 19. Januar wurde der SchulamtSaSpirautin Anna Hitze! aus Münster eine Lehrertnnevstelle au der höheren Bürgerschule zu Heppenheim a. d. B. übertragen- — am 22. Januar wurde der', von dem Herrn Grafen zu SolmS- Laubach aus die 1. Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Laubach, Kret» Schotten, präseutirte Schullehrer Conrad Mohr zu Grünberg für diese Stelle bestätigt- — am 26. Januar wurde dem Schullehrer Immanuel Gerstenwater zu Burkhardsfelden etne Lehrerstelle au der evangel. Schule zu Lampertheim, Kreis Bensheim, — an demselben Tage wurde dem Schullehrer Carl Faustmauu zu Bürstadt eine Lehrerstelle an der katholischen Schule zu Lampertheim, Kreis BeuShetm, — an demselben Tage wurde dem Schullehrer Franz Joseph Bünger zu Nieder-Rodeu eine Lehrerstelle au der Gemeiudeschule zu Gonsenheim, Kreis Mainz, übertragen. -i- Au» dem Lumdathal, 7. Februar, schreibt man uns: Nachdem nunmehr die Bahnlinie Grünberg—Londorf bereit» zwei Jahre fertig gestellt ist, läßt die Inangriffnahme der Verlängerung dieser Strecke nach Lollar noch immer auf sich warten. Trotzdem die Bahn von Londorf nach Lollar schon seit einer Reihe von Jahren genehmigt ist und die von Beduinen. Steinbeladene Kameele, mit tieftöuendeu Glöckchen am Halse, machen Halt, um den Zug nicht zu stören. Hier jene Station, wo die heilige Veronika Jesu den Schweiß vom Antlitz wischte. Während der Priester in feuriger Beredtsamkeit von seinem Stuhle herab die Bedeutung des Ortes erklärt, beschäftigen sich die Thiere ringsum in ihrer Weise: ein halbverhungerter Hund deleettrt sich auf einem Schmutzhaufen an einer invaliden Stiefelsohle, Kameele belecken die historischen Quadersteine und ein Esel beschnuppert die Rostflecken einer verbogenen Blechkanne. Und weiter auf dem jetzt hoch ummauerten, in breiten Stufen allmählich aufstetgenden KreuzeSweg wogt der Zug unter schmerzerfülltem Schluchzen und mit feuchten Augen «der auch mit herabperlenden Thränen .... Weit hinten «ach humpelt ein alte» Mütterchen, müde, ach, so müde, doch die strahlende Gewißheit im Herzen, daß sie heute noch da» Grab des Heilands betreten wird, stärkt ihre Kräfte. Zur Erhöhung der Feierlichkeit erschallt jetzt die Musik der Glocken von der griechischen Capelle, von der armenischen Capelle, von der russischen Capelle, von der syrischen Capelle, — ob zufällig, ich weiß eS nicht- aber diese Glocken ver« einigen ihre Weihe und ergießen sie über all die soeben auS einer dunklen Gaffe hervortretenden Wallfahrer. Und immer Gesang, Sonnenschein, Gebet, Predigt, Himmelsblau. Im Bogengang stehen unter dem gaffenden Publikum Pilger anderer Bekenutnifie: russische, vom Jordan zurück- kehrende Frauen, in der Hand lange Stöcke aus Schilf und bepackt mit grauen, die dürftigen Habseligkeiten bergenden Säcken, den geliebten Theekeffel nicht zu vergessen- stehen weihbeturbante Muhamedaner, welche sich auf einer Pilgerfahrt nach Mekka befinden, aber vorher hier in Jerusalem, der zwrit-heiligsten Stadt des Islam», die geheiligten Orte der Omar-Moschee aufsuchen- stehen Juden mit blaffen, schmalen, von langen Hängelocken umrahmten Gesichtern, in glänzenden Sammet-Talaren, wohl jetzt, bei finkender Sonne, Bermessung»arbetteu beendigt find, ist die Gelände-Erwerbung noch immer nicht erfolgt. Es steht zu befürchten, daß auch im kommeudeu Frühjahr hiermit noch nicht begonnen wird. Wie wir hören, beabsichtigen in diesem Fall die Interessenten und speciell die arbeitende Bevölkerung der Gegend, bei Grohherzoglicher Regierung vorstellig zn werden und um beschleunigte Ausführung des ProjectS zu ersuchen. — Wenn man bedenkt, daß ein großer Theil der hiesigen Arbeiterschaft täglich einen Weg von l'/z Stunden zweimal zu Fuß zurücklegen muß, von und zur Arbeitsstätte, waS nach Eröffnung der Bahn aufhört, so ist e» erklärlich, daß man überall Klagen in dieser Hinsicht führt- denn ein Grund für die Verzögerung ist nicht bekannt. Bad-Rauheim, 6. Februar. DaS Hotelwesen in der hiesigen Badestadt hat eine weitere Ausdehnung ge« nommen. Die Besitzer des „Kaiserhofs" werden durch Anbauten die Zahl ihrer Fremdenzimmer von 34 auf 120 bringen, der Besitzer de» Hotel Restaurant LaugSdorf hat durch Erweiterungsbauten den größten Saal der Stadt gewonnen und einen Fremden- und Küchenbau errichten lassender nächst dem Bahnhof gelegene Diehl'sche Hotel Neubau ist tu fremden Besitz übergegangen. Herr Wallmann läßt zwischen zwei ihm zustehenden Vtllenbauten einen Speisesaal aufführen und hat diese Etabliffemeuts an einen Hotelier vermiethet. Beide Gasthöfe werden in der bevorstehenden Saison «öffnet und in Betrieb genommen. Berkersheim b. Vilbel, 5. Februar. Gestern Nachmittag ereignete sich tu der Behausung deö LandwirthS Diehl ein schwere» Unglück. AuS dem Brunnen sollte ein Wasser- leltungSrohr entfernt werden. Der 45 Jahre alte Brunnenarbeiter Fritz Schulz aus Enkelheim bestieg die Grube, die derart mit Stickluft angefüllt war, daß Schulz sofort betäubt von der Leiter stürzte. Als man ihn heraurholte, war er tobt. Der Verunglückte hinterläßt eine Wittwe mit zehn Kindern. □ Darmstadt, 7. Februar. Mit dem verstorbenen Rentier, früheren Apotheker Albert Kolbe haben die Touristeukreise unserer Stadt einen schweren Verlust erlitten. Er war ein großer Wanderfreund und fehlte kaum bet einem Ausfluge des OdeuwaldelubS und Alpenv-.reinS als einer der angenehmsten und angeregtesten Gesellschafter. In den Dolomiten hat er noch im vorgerückten Lebensalter eine Reihe sehr namhafter Berge, wie z. B. den Monte Cristallo er- stiegen.__________________ Landwirthschaftl. Winke u. Ratschläge. Was thut der Laudwirth in de« Monat Februar. Von Dr. E. Agricola. (Nachdruck verboten). KO. Auch in diesem Monat ruht gewöhnlich der Pflug noch. Bei der diesjährigen aber gerade für die Feld- arbeit so überaus günstigen Witterung kann auch jetzt noch Mist untergepflügt werden. Feste Wege benutzt man zum Fahren von Mergel, Mist und Compoft. Da im Februar das Wetter stets unbeständig zu sein Pflegt, daS schönste und wärmste Wetter sich ost in einer Nacht in den heftigsten Frost umwandelt, so muß man mit dem Wässern der Wiesen sehr vorsichtig sein und nur zur Zerstörung bewässern. Hat Schnee gelegen, so müssen bei eintretendem Thauwetter die Gräben freigemacht werden, damit die Wiese nicht überfluthet wird. Tritt dieses ein, so wird häufig die Wiese mit loSgeschwewmter schlechter Erde bedeckt, waS für die Entwicklung der Pflanzen bedenklich ist. Ist die Wiesen erde noch fest, so versäume mau nicht noch Compost aufzu- bringen. Ist solcher nicht da, so gebe man Phokphorsäure und Kali in Form von Thomasmehl und Kaiuit. DaS erste Mal auf einer bisher ungedüngteu Wiese 3 bis 4 Ctr. von beiden auf einen prruß. Morgen. Durch extra durchgeführte Versuche ist es nachgewiesen, daß hierdurch der Ertrag der Wiesen verdoppelt, theilweise sogar verdreifacht werden kann. Bet fortgesetzter alljährlicher Düngung kann auf dem Wege hinab nach der Klagemauer, um über die Zerstörung Jerusalems zu weinen. Der Zug verschwindet im Gedäwmer der Grabeikirche, sich bald vermischend mit den Hunderten frommen Herzen, welche bereits hier anwesend find. . . Ich verfolge einzelne Pilgergrupprn, wie fie die schmale Treppe hinaufklimmen nach der Golgatha Capelle und oben in schmerzlichem Snt- zücken auf allen Vieren die Steinplatten entlang bi» an den FelSspalt herankriechen, wo Jesu Kreuz gestanden- oder wie fie fich vor der langen, unweit de» Eingangsportals gelegenen Marmorplatte uirderwersen, wo sein Leichnam gesalbt wurde- oder wie fie, tiefgebückt, in schaudernder Ehrfurcht, in die niedrige Grabcapelle schlüpfen und immer und wieder inbrünstig den Stein küssen, welcher den heißgeliebten Todtrn deckte. Ueberall weit geöffnete, wie in andere Welten auSlugende Augen, Hände, die in nervöser Hast unermüdlich bas Kreuz schlagen, bebende, auf die abgenutzten Steinplatten des Bodens gepreßte Lippen, menschenscheue, rhränenvolle Blicke, nut ängstlich darauf bedacht, daß keine der geweihten Stätten mit der schuldigen Ehrfurcht zu kurz kommt. . . . Wa» tu dieser GrabeSkirche nur irgendwie mit den Lippen erreichbar — seit vielen Jahrhunderten wurde es Millionen- und millionenfach leidenschaftlich geküßt. So ist die altersgraue Kathedrale die am meisten geküßte Gegend de» ganzen Erdballs. Jetzt in der EngelScapelle besonders erregte» Beten: tiefe» Flehen, herzerschütterndes Weinen, hochzefaltete Hände, auSgestreckte Armc. Ach, fie möchten am liebsten durch den strahlenden Baldachin der goldenen, spärlich brennenden Ampeln Hilfe vom Himmel herabziehen, wenn e» ginge! Einer der Betenden hält dabei einen rothen Papierstreifen in den Händen — ein Telegramm au» der fernen Heimath, da» ihm heute ein türkischer Telegraphenbote auShäudigte. Ich nehme Keuvtniß von dem kurzen Inhalt: Mutter Im Sterben. Bete, bete GrabeSkirche.^ . . . Die Liefen Dfim 1898, b, schmlM Cochem flM K m § - Lfitttäi untit B U hem HG Äiehm, bi man in der Menge etwa» znrückgehen. Auch für die Kalk' zufuhr auf Wiesen, sowie die Vertilgung de» Moose» durch Asche ist jetzt noch Zeit. Im Pferdestalle muß jetzt besondere Sorgfalt auf da» Putzen gelegt werden, da die Pferde fich nun bald zn haaren beginnen. Erfahrungsgemäß lassen die Haare schneller Io», wenn man kleine Mengen Leinkuchen füttert. Da die Arbeit für die Pferde meist weniger anstrengend ist, vor Allem auch der Hafer in diesem Jahre gut bezahlt wird, so empfiehlt eS fich al» Zwischenfutter pr. Kopf 4 bi» 5 Pfd. Möhren zu verabfolgen und die Hälfte der Haferration durch Mais zu ersetzen. Möhren bilden ein Futtermittel für Pferde, da» bisher viel zu wenig beachtet wurde. Dielelben reizen zur Freßlust, wirken blutreinigend und find al» diätetifche» Mittel bei Verdauungsstörungen, auch bei Druse, Kropf ulw. genügend bekannt. Werden Hengste gehalten, so müssen diese jetzt besonder» gut gepflegt werden, damit fie recht Kraft Ulli 16. April UM übernimmt • Sdjnibt (Kranksw Hribwdiliog kam 18. tyil: Ueber Knuten: Herr -Machen) unb ! g« dritten W vitrsttualtAlltoilltt tzm -loscht D Dl W (De' . ffchSstSeolllitb» V reit erklärt, eien der Behandlung' I Die Liefer "arm, hülsens »ab Arge für ßebrn werben u Nm bis zr dedingnng, vaaren k. zu -«eichen. ließen , tM Wtttt 1« 11 'S J'l» fähigkett erblich ist. Gefrorene Kartoffeln und Rüben können an Vieh und Schweine ohne Gefahr gefüttert werden, wenn fie vorher gedämpft werden, doch ist beim Verfüttern Vorsicht am Platze, wenn die Kartoffeln im warmen Keller oder in der Miete gekeimt haben. Die Keime enthalten eine« Giftstoff, das sog. Solanin (von dem betr. Namen der Kartoffel Solanum tuberosum abgeleitet). Diese Keime müsse« vor dem Füttern entfernt werden. Im Keller kann man durch häufiges Umschaufeln der Kartoffelvorräthe dem Keime« Vorbeugen. In der Scheune werden die Drescharbeiten fortgesetzt. DaS zur Saat bestimmte Getreide wird mehrmals auf die Windfegen oder Trieure gebracht. Zur Aussaat darf nur bestens sortirteS und gut ausgebildetes Korn verwendet werden. Wer mit seinen Ge- treidesorten keine zufriedenstellenden Erfolge hat, verkaufe seine selbst gebaute Frucht lieber vnd kaufe fich reines Saatgetreide. Die Wahl der Sorte ist von der Beschaffenheit de» Bodens, Klima re. abhängig. Da jetzt die Mäuse nur wenig Nahrung auf dem Felde haben und fich in die Häuser ziehen, so halte man die Wege zu den Saatböden für die Katzen offen. Für das Geflügel gilt das im Januar Gesagte,' Gänse, Enten und Hühner beginnen jetzt schon mehr zu legen. Ist Witterung und Stall kalt, so belege mau den Fußdodt« mit frischem, wärmenden Pferdemist. Damit daS Federvieh die Eier nicht an versteckten Orten legt, mache man ihm im Stalle warme Nester ans weichem Stroh zurecht. Wolle, Filz re. an Stelle de» Strohe» zu verwenden, empfiehlt fich nicht, weil fich darin leicht Ungeziefer verschiedenster Art einfindet. Für die Fischerei müssen bei starkem Frost Luftlöcher in daS Eis gehauen werden. Man achte bei Thauwetter stets auf die Teichdäwme und bessere jeden Schaden au», damit fie bei großem Wasser nicht au-brechen. Alles Fischerei- geräth muß nun im Stand und zur Hand sein. I« diesem Monat ist der Hccht am besten- auch gegen Ende Februar kann in großen Flüssen mit dem LachSsange begonnen werden. In den Bienenstöcken gibt e» nun schon Brut, weßhalb dieselben besonders vor Kälte zu schützen sind. Sorgfältig achte mau, ob Luft-, Durst- oder Nahrungsmangel herrscht. Bet 6 Grad Wärme ist der ReiutgungSauSflug vor, zunehmen. Diese Gelegenheit benutze man, um die Boden- bekommen. ’ Im Kuhstalle pflegen jetzt die meisten Kühe zu kalben. t Bon Ochsenkalbern wähle man die von kräftigen fliischige« Kühen, von Kuhkälbern immer nur die, die von Müttern mit zufriedenstellender Milchergiebigkeit stammen, zur Nachzucht. Wo angängig lasse man auch die Milch der Mutter auf ihren Fettgehalt prüfen, da bekanntlich auch die Art der LeistungS- M'b' t® umtau m- Spiegel, 1 Panzer- kassaschrank, 1 vollständiges Bett, 1 Linoleumteppich, 1 Regulateur, 1 Nähmaschine u. a. m. 1361 Geißler, Gerichtsvollzieher. 1327 1328 920.— 1391 3. Reservefond . . 4. Betriebsrücklage . 5. Reingewinn . . 660.40 1687.31 595.84 v/4 1658 71 2379.21 98.53 768.01 Bilanz 31. Deeember 1897 am Activa. Waarenvorrath . . Kassenvorrath . . Aussteh. Forderungen Manco .... Werth des Geschäfts» Gießen, den 3. Februar 1898. Die Armen-Deputation der Stadt Gießen. Gießen, den 3. Februar 1898. Die Armen'Deputation der Stadt Gießen. Passiva. 1. Geschäftsguthaben der Mitglieder 2. Noch zu bezahlende Verwaltungskosten I ta Jnmr Gtfisff t|t (üon «ihr w l'jtt tgt nton bin Fuhlc!» Damit bai Ftdnni jt, e:tt bm ih» i jurtit. M: Mobiliars . 192.48 10% Abschreib. 19.24 mit ein« B-idK«, «Ä SS- falte H8®11" B attt bei iW nt pten i bitten. Hw» Hu. 4$ btfttn; ach ja mit btffl r tl mm M°n K» |» 2 ß obtt $^ruagl»a=P |t ein, m btt I. A. 4. Bekanntmachung. Die Lieferung des Armenbrodes und des Bedarfs des Bürgerhospitals in Brod, Wecken, Kuchen, Mehl, Milch, Fleisch, Schmalzfett, Colonial- t(raren, Hülsenfrüchten, Seife, Petroleum, sowie die Fertigung der Schuhe ini Särge für Arme pro 1898/99 soll im Wege der Submission verleben werden und sind Offerten hierauf verschlossen unter Beifügung von kinistern bis zum 15. d. Mts. bei dem Armenamt, bei welchem auch he .Bedingungen eingesehen, sowie die zur Submission auf Colonial- mären rc. zu verwendenden Formularien bezogen werden können, ein- jinichen. Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1896 — 91 Während 1897 gingen zu . — ab . —_____________ Daher Stand der Mitglieder Enve 1897 — 91 Annerod, den 23. Januar 1898. Laudwirthschaftlicher Consumvereiu, eingetr. Genossenschaft mit unbeschr. Haftpsticht. Der Director: Feuster. Der Rmdant: Phil. Mohr VIII. Bekanntmachung. Die Lieferung der Stoffe zu Kleidern für erme Confirmanden auf C|ern 1898, bestehend in Knabenanzügen von schwarzem Cheviot, in chwarzem Cachemir zu Mädchenkleidern, Futter dazu, weißem und farbigem [wtnbtn ttrvWW Donell, soll im Submissionswege vergeben werden und sind desfallsige 'n Ün Offerten unter Beischluß von Mustern bis spätestens zum 15. d. Mts. ick Herrn Hospitalverwalter Dörr verschlossen abzugeben. nnttt I* . Oben jhirtcxi unb ^tn® ,, 0, k» - « 81101 iw1 ö- * ’ 8tttr ' t« l'°, „b»"’S Ajrtlöt ' ' y .... 173.24 5077.70 . 1214.15 5077.70 Man kaufe nur nimaline-Wichse. Diese Wichse giebt mit einigen Bürstenftrichen einen tiefschwarzen, lockartigen Glanz und macht das Leder weich und wasserdicht. Zu haben in allen bessere« GeschLfte«. 942 Alleinige Fabrikanten Braun & Co., Friedberg (Hessen). Gin Schreibgehüife gesucht. M Rechtsanwalt Dr. Fuhr, 326 Versteigerungen Hochwarte und Stolzenmorgen t>er* mit 150 erhältlich in der 706 Selters weg 5 2. jlmeu-KWku I für " 150 Wellen Pappel-Reisig. der 320 n 90 ft Marktplatz 92. 1012 [1148 frisch eingetroffen bei rm Durchm. — 0,32 ftn, cm NS 72188. D. R. P. n Heller. 1220 511 Neuenweg 33 1240 Kirchenplatz 10. 485 Berliner n Pfannkuchen, g - Kreppel, Caf^- und Thee- Ö Gebäck, sowie große Auswahl O J ^«sirche^ 6 ,60, 4. Ecke D 349 o 17 bis 26 Preise. Geöffnet bi» auch Sonntags. 6213 im Haufe des Lackirer Leib. V. Schomber, Wallthorstr. - L«ck und verlas d-r vrühllch«» tme edntoxtad (Vi-tsch & Ech-tztza) te Rkdacüou: A. kchetzb a. 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Februar 1898, Vormittags 91/, Uhr beginnend, sollen im Gießener Stadtwald in den Districten Mühlberg, Länge — 20,73 fm haltend, Fichten-Derbstangen von 8 bis 13 cm Durchmesser und 10 bis 20 m Länge — 15,89 fm in Kuchen und Torten empfiehlt täglich frisch . [626 Conditorei Blitzschnell patzt W. Kilbinger» Putztinctur Blech, Messing, Kupfer, Nickel etc. spiegelblank. In grossen Flaschen ä 50 Pfg. wiesen. Gießen, 7. Februar 1898. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 1389 Holzversteigerung im Licher Stadtwald. Freitag den 11. Februar, Vormittags 91/a Uhr beginnend, sollen im Ltcher Stadtwald, District Kronau, Lindenseif nnd Rehtränks- Der Anfang ist am Markweg im Hinterwald. Muschenheim, am 3. Febr. 1898. Großh. Bürgermeisterei Muschenheim. Roth.1260 Gummischuhe empfehle in beftemFabrikat sehr preiswerth. 824 Wilh. Herbert, Marktplatz. Agenten uni» Platzverireter suchen stet- und überall bei hobem ®m dienst G-yer & «lempt, Rouleaur« und Jalousie Fabrik, Neurod«. 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Franz.Haar-u.Bart- Ellxlr, schnellstes Mittel z.Erlang.ein-stark.Haar- u. Bartwuchs. — 3er- hinderg. v. Haarausfall. Dies. Eltxir, tausndf. bew., ist all. Pomaden, Tinct. u. Bals, entschied, rorzuziehen. Erfolg flaianttrtl ä Dos« M.1,- u. 2,— nebst Gebraucha. u. ®a» Holzversteigerung im Fürstlich 3olm0-$rennftl6’fd|ro Forst- district Thirrgortr» bei gungtn. Am Samstag, bett 12. Fe- bruar, von Vormittags 10 Uhr ab, soll folgendes Rutz- und Brennholz öffentlich meistbietend versteigert werden: 10 Stück Eichenftämme, 4 bis 11 m lang, 26 bis 48- cm Durchm. — 11,55 fm (vorzügliches Glaserholz), 1 Kirschbaumftamm, 6,8 m lang, Holz -Versteigerung in dem Muschnihrimer Mark- «nd Gemeindewald. Freitag den 11. Februar, Vormittags 10 Uhr anfangend, soll folgendes Gehölz öffentlich meistbietend versteigert werden: 88 Fichtenstämme von 15 bis 27 cm Durchmeffer und 10 bis 20 m steigert: Radelst amme von steigert werden: Eichenftämme mit 8,81 Reisig. Zusammenkunft Vormittags 10 Uhr • am Pflanzgarten. Großen Linden, am 3 Febr. 1898 Gr. Bürgermeisterei Großen-Linden. Leun. 1288 haltend, Nutzknüppel-Nadelholz, Kiefern- und Weichholz-Wellen. Die Zusammenkunft ist auf der Steinbruchsschneise zwischen dem Reh- tränlsberg und der Kronau bei der Caviar leicht gesalzen, sowie alle Mschconserven und Bleichsucht 1 Von Intileher Belte all beitea StXrtungamlttol aufs WIrmiti enpühlea. J rinatin irt ein li Verbindung alt Elwolu hergeitellt» eisennai- *ige* Nährpräparat. - is regt do» Appetit m «a / Ordert die Verdauung. Ueberraschende fc.rloige. In »Hon Apotheken nnd DrogengeachSfton Xiufilch. C- F. Boehringer & Söhne, Waldhof bei Mannheim. L ___r-- Rheinisches Technikum Bingen I für Maschinenbau u.Eleotroteohnlk. I Programme kostenfrei. 541 ■ (Ein Genuss-Getränk für Jedermann.) Derselbe besteht nur ans natürlichen Stoffen. Einen grossen Theil bilden frisohe, daroh edles Weindestillat OOngervIrte Eierdotter; ausserdem feinster indischer Rohrzucker. Die Herstellung beruht auf streng therapeutischen Principien und ist unser Product al» diätetisches Mittel für Schwache. Kranke und Reconvalesoenteo sehr beliebt and wird allgemein von den Aerzten empfohlen. Als ein Getränk von hochfeinem vorzüglichem Geschmack und Aroma geniesst dieser Cognac den Vorzug der Billigkeit und der vortheilhafteren Zusammensetzung (da die Rohmaterialien hier durch besondere Herstellungs- Methode inniger verbunden sind), gegenüber dem vielfach an Stelle genommenen Cognac mit Ei u. s w. Da äusserst nahrhaft, kräftigend, erfrischend nnd belebend, ist Scheller*» Eier-Cognac nach irgend welchen Anstrengungen ein sehr willkommenes Mittel. Ein bis zwei Gläschen ersetzen wegen ihres bedeutenden Nährstoffgehaltes schon ein kleines Frühstück. 1325 Als Lieblingsgetränk der Damen wird Scheller’» Eier-Cognao in deren Gesellschaft niemals fehlen. Grosse Flaschen Mk. 4 —, halbe Flaschen Mk. 2.20, viertel Flaschen Mk. 1.30. Alleinige Niederlage: Löwen-Drogerie W. 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Laubach, den 4. Februar 1898. 1392 Gräfliche Oberförsterei. berg versteigert werden: Buchen Scheiter, Buchen-Scheitholz, „ -Prügelholz, „ -Reiser, „ «Stockholz, Eichen- „ Itai. R«t!jwkiN garantirt rein - per Flasche 60 Pfg. bei 12 Fl. SS Pfg. empfiehlt Louis Lind. Cassel. /9a /NCflSSEUrHflfM.MÜNDEN. AW/ Er Korzüs/icbeEmr/citiung für Of/ 1 W Massenfabrikation. //£/ 1 " * •» VV.'*’ '♦ Xr-«*" v- >»tVy Nadel-Nutzreisig (Bohnenstangen), Eichen-Scheiter, Buchen- „ Buchen-, Eichen- und Nadelknüppel, Buchen-, Eichen- und Nadel- Reisig, Buchen-, Eichen- und Nadel- Stockholz, Pappelftämme „ 17,02 Nadelstämme „ 7,94 Kiefern- und Fichtenstangen 10,49 fm, Apfelsinen Marke „Ciampa“, feinste, süßeste, dünnschalige Frucht, frisch eingettoffen 1371 1 St-ck 10 M, 12 SM 1 Mk. Auf dem Transport leichtbeschädigte Frucht billiger. H. F. Nassauer. Ia. Cervelatwurst, W. 80 yfg. la. Preßkopf „ 50 „ la. 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