Donnerstag den 8. December 189S Nr. 288 Zweites Blatt Gießener Anzeiger IP'ntag«. E-enerat-Unzeiger Abend Amts- und Airzeigeblatt für den Tireis Giefzen Gratisbeilage: Gießener Familienblätter Feuilleton» LtWds ? der da» von voll ®ane»e< »ob Inzrigkll zu brr Nat»mtU2g1 für ben r»e crhfeaarnbtn ftutamcr b«« Vor«. 10 Uhr. HI< ?lnjvrrimtNu»g«KkNni bei In- unb Äulteubel rubmrit -knzcigeo für ben Gießener Ingeiger rntgeye. M«,»AS,reis vierleljährNch S Mark 20 Pf§. monatlich 76 Vt». mit vrmgerloh». vei Pofthezu, 9 Mark 60 W|. RterlrltührNch. Die Wteftener >a«lfl«a»Uttet «erben bem Anzeiger »Scheoilich Ditrmal beigefegt. Jahr 200 v. Lhr., trotzdem Todesstrafe darauf stand, chmestschen flttlwanbcrcra nach Korea verpflanzt wurde, wo au» fie daun später nach Japan gelangte. Rtbechen, Lxpebition unb Druckern: Achntßrahe Ar. 7. stürzt wurde, war allerdings infolge de» Emporwachsen» zahl» reich-r Itctume Höfe und de» »amu zuiamwaohLaganban starken doüfum» an Seideostoffen tu gewisser ö t|e sölder- lich für die Industrie gewesen- aber die Kämpsr und Fehden aller Art nahmen bald einen derartigen Umfang an, taff der Seidenbau vorläufig nicht zur vollen En-wickelang kommen konnte. Noch war an keiner Stelle der Uang-tse kieng von der Maulbeerbaum» und Raupeozucht überschritten, al» diese um Adresse für Depeschen: Anzeiger Gieße». Fernsprecher Nr. 51. Mk. 2.—, für nichtnummerirte Plis ng de« Herrn Ernst Chillier u ,ag den 8. December aib aalbau-Vereln* - welche gtp errsitzkarte für ihre Person oder fr 1 erhalten können—, von da ab nw ?n auch Beitritti-Erklärnirei 12048 reichten Höhe. Ja der Blüthezelt unter den Han-Kaisern begann durch chinesische Haudel»karawanen die Aubahnung eine» commer» ciellen Verkehr» mit Indien, und mit den Völkern de» Abend» laude», zunächst durch Vermittelung der Parther und Perser. Doch überschritten vorläufig nur fertige Gewänder die Grenzen de» chinesischen Reiche», und erft um da» Jahr 200 nach Chrlstu» kam auch die sogen. GtSge, der an» mehreren Natur» fädeu zusammengrzwirute Rohsetden*Faden gebleicht und gereinigt, in den Handel. Und so vorzüglich hattcu die Chlnestn durch absichtliche Verbreitung voa allerhand wunderbaren M2 ru da» Geh'inmiß ihrer Kuast zu wahren gewußt, daß selbst die Inder, welche schon lange vor Christo eine wilde, aber sehr unscheinbare und der chiuefischeu unähnliche Seide fabrizirten, über die Entstehung der glänzenden fremden Stoffe vollstäadtz h» Unklaren blieben. Da wurden um da» Jahr 350 nach Christo durch eint chinesische Prinzessin bei Gelegenheit ihrer Berheirathuug heimlich Raupeueier nach Khotau gebracht, und 200 Jahre später gelangten fie nach Byzanz, in den Besitz de» Kaiser» Justinian. Damit beginnt tu kleineren Anfängen die Periode der abendländischen Sridencultur, während die Seideviudustrie Thier, drffen Erzengniß die eigenthümliche Richtung der chinestscheu Lultur seit Jahrtausruden stark beeinflußt hat, da» zugleich auch einen großen Thetl der Arbeitskraft de» Volke» absorbiete, unb beispielsweise ein gewichtiger Grund dafür ist, daß die früh entwickelte chinesische Ration keine sehr bedeutenden Steinbanteo htnterlaffev hat, die sonst diejenigcn der Aegypter und Inder höchstwahrscheinlich überträfen. Wir befinden uu» am Eingänge in da» älteste Hrimath« land de» S-idenwurmeS, der Raupe de» Bombyx mori, die von hier au» mitsowml ihrem Rahrnng»wiuel, dem Maulbeerbaum, durch den Kaiser Schro nung um 2800 v. Lhr. in da» damal» weiter westlich gelegene chinesische Reich ein* geführt wurde. Der Faden, mit dem die Raupe sich vor de« Umwandeln iu die Puppe umspinnt, die nachmal» so berühmt gewordene Naturseide, diente zunächst zur Verfertigung von Angel* schnüren und zur Hrrst'.lluog von Saiten für ein Musik* Instrument. Sehr bald erlernte man da» regelrechte Ad* wickeln, da» Abhalpeln de» ganzen Loeon», und al» naturgemäßer weiterer Fortschritt erfolgte sodann die ver* flechtung der laigen Fäden zu einem Gewebe. Schoo im Jahre 2255 v. Lhr. werden fertige Seiden* fioffk au» der Provinz Schavtung al» Tribut für den Hof de» Kaiser» UL-ti-schnn erwähnt. Um 2200 war bereit» da» Färben der Seide bekannt, und farbige Fahnen de» werthdollen Stoffe» dienten al» Abzeichen der Würde, wobei Gelb al» die Farbe de» Kaiserhauses den ersten Platz bi» auf den h:utigeu Tag be* Häupter hat. Der SLwrrpnnkt der Seideniudustrie liegt schon nm da» Jahr 1000 außerhalb Schantnvg», zunächst in den Pro* vinzen Honan und Scheust; sodann verbreitete fich die Cnltur Im Norden von Hupe und faßte festen Fuß in Lschi-ti, sowie in der am Gelben Meer gelegenen Provinz Riangfu. Die im eigentlichen China einem gänzlichen verfall de» Reiche» gleichkommende Machtlofigkeit der Chou - Dyaastie, deren letzter Kaiser Ran-wang im Jahre 256 v. Ehr. durch den Herrscher de» im Nordwesten gelegenen R icht» Cin ge* An der Wiege des Seidenbaues. Bon Paul Hoebel. (Nachdruck verboten.) vor einem Jahre setzte Dent'chland auf chin-fi che« Boden jene folgenschwere Truppenlandung in» Werk, die dann nach vrrbältnißmäßig kurzen diplomatischen Verhandlungen am 6 März d». I». im Vertrage zu Peking in der pachtweisen Abtretung de» Kiautschou Gebiete» ihren Abschlub ge* finbea hat. Jetzt, wo die deutsche Besttzergreisung längst zur That* siche geworden, wo ein nahezu gleichzeitige» Vorgehen säst flUty in China interesfirten Mächte erfolgt ist, die fich gegen« fettig in der Erschließung ihre» respectiven Hinterlande» darch den Bau von weit in» Innere hineingeheadeu Bahnen Si überbieten suchen, steht die Erweiterung der commerziellen feziehungen «ehr al» je i« Vordergrund be» Jnterrffe». Für die Anlage der btiden von S autschou ausgehenden Tchieneosträage, die da» Juneuieblet der Provinz dreieck« Artig umschließen, war die Erreichung der Provinzial-Haupt* stabt Ci-nan-su, im fruchtbarsten Theile der Hucurgho Ebene liegend, al» allgemeine» Ziel gegeben. Die fast gerade ver* Rufende Nordbahn, die längste Seite de» stumpswinkeligen schiendreieckc», führt in die dichtbevölkerten Striche nut de« frühen Winterklima de» Golf von PetschUi- die Südlinie btatgegen, die zunächst ia der Richtung West-Süd-West bi» tzi-tschou verläuft, von wo au» fie bann im stuwpseu Winkel erch Norden hin abbiegt, kommt a« letztgenannten Ort in rüt sonnige», gegen Nordosten hin vollständig geschützte» Hügel- .cud, da« nach bem berühmten alten Kaisercanal und dem seit 1852 versandeten ehemaligen Bette be» Huang-Ho hin in tauften Terraffru abfällt Und hier, an ben südwestlichen Ausläufern des Berg- [anbei, stehen wir unweit der Provinz Hoaan an den Thoren klassischen Boden», au den Grenzen de» ältesten China, zu )un Schautung noch Jahrhunderte lang nicht gehörte Ader Met?» Gebiet gab dem alten China bafjtdte Schlachtvieh- unb Fleischbeschau erwogen. Em Viesen Gegenstand regelnder Gcsetzvorschlag wirb Sie, wie Ich hoffe, noch iu dieser Tagung beschäftigen. Der in der vorigen Legislaturperiode nicht verabschiedet» Gesetzentwurf über einige Aendernngen auf bem Gebiet de» Post Taxw fen» unb der grundsätzlichen Rechte der Post wird in unbearbeiteter und erweiterter Faff-mg von Neuem Ihrer Beichlußfaffuug unterliegen. AoS V'lltgkeitStückstchten ist darin eine Entschädigung der durch die Erweiterung des Post- zwaogeS unmittelbar Geschädigten vorgesehen. Hmzugrkommen ist die Neuordnung de» Post Z itungStarif». Um den breiten Schichten bet Mittelklassen, die keine Giroconto bei der Reichsbank halten kvanen, einen billige» und d'q aemeu Weg für die AaSgle-chung kleinerer Zahlungen zu schaffen, wird beabsichtigt, ein Check und AuSgltichSoer- fahren durch Vermittlung der Postanstalien einzurichten. Den B-dülfniffeo de» mächtig fortschreitenden Fernsprechwesen» soll eine Gesetzesvorlage dienen, die der Telegraphen- Verwaltung die Benutzung der öffentlichen Wege mehr al» bisher sichert. Die Einnahmen de» Reiches haben auch im ve> fioffenen Rechnungsjahre unb bi» zur Gegenwart eine stetig steigende Entwickelung gezeigt. Der R ichShauShaliSplau sieht neben dem Aufwande für die Aenderungen der HeereSorganisatio» reichliche M ttel vor für wettere Verb,ff rung'N der Lage zahlreicher Soffen von unteren unb mittleren Beamten sowie für die Förderung allgemeiner wirthschaftlicher Jutereffcn, insbesondere in ben Co onteen. Wenn in Folge deff-n zur Herstellung de» Gleichgewicht» In höherem Maße al» in ben letzten Jahren auf eine Anleihe zurückz gr ff n werben muß, so ist bet der ungewöhnlichen Höhe der einmaligen Ausgaben zu erwarten, daß solche in auch nur annähernd so hohen Beträgen nicht wiederkehren «erben, unb baß mithin bic Nothwendigkeit einer stärkeren Anspannung be» Eredit» nur vorübergeheub sein wirb. Mit Rückficht auf den bevorstehenden Ablauf de» zur Zeit für die FrtedeuSpcäsenzstärke des deutschen Heere» gültigen Gesetze» werden Ihnen zwei Gesetzesvorlagen zugeheu, welche ben Zweck verfolgen, wesentliche Löcken unsere» Heerwesen» zu beseitigen. Mit dem Anwachsen der Armee hat die Schaffung der Lommandostelleu nicht überall gleichen Schritt gehalten, und e» bedarf in ei ligen Stellen einer auberweitigen, gaben, welche Ihrer harren, einem der Wohlfahrt be» Vater* lande» dienlichen Abschlich eutgegenzuführen. Der weitere Ausbau der socialen Gesetzgebung liegt den verbündeten Regierungen nach wie vor a« Herzen. Aus diesem Gebiet wird Ihnen wiederum ein Gesetzentwurf zu* gehen, der den Mängeln der Invalidität»- unb Altersversicherung in wesentlichen Beziehungen abzuhelseu sucht. Darch eine Novelle zur Gewerbeordnung soll der den gewerb- licheu Arbeitern berett» gewährte Schvtz vor Gefahren für Leben, Gesundheit und Sittlichkeit auf die Grhülfen unb Lehrlinge im Handelsgeschäft ausgedehnt und gleichzeitig Mißständen gesteuert werden, welche fich namentlich in der Con* fectionsindustrie gezeigt haben. Eine besondere Vorlage schlägt Iharn vor, die Zulaffuvg von Beauftragten zur Vertretung der Parteien im patent- amtlichen Verfahren gesetzlich zu regeln. Der TerroriSmuS, durch ben Arbeitswillige an der Fortsetzung ober Annahme von Arbeit gehindert werden, hat einen gemetnschädUchen Umfang angenommen. Da» den Arbeitern gewährleistete CoalitioaSrecht, welches unangetastet bleiben soll, darf nicht dazu gemtßbraucht »erben, das höhere Recht, zu arbeiten unb voa bet Arbeit zu leben, durch Einschüchterung oder Drohung zu vetgewalcigen. Hier die persönliche Freiheit und Selbstbestimmung nachdrückltchst zu schützen, ist nach Meiner unb Meiner hohen verbünbeten Ueberzeugung die unabweisbare Pflicht der Staatsgewalt. H erzu reichen aber die bestehenden Strafvorschriften nicht au»; fie bedürfen dehhalb bet Erweiterung unb Ergänzung. Diesem Zweck entspricht ein Gesetzentwurf zu« Schutz oe» gewerbltchen Arbeit»- Verhältnisse», welchem Sie, wie Ich znverfichtlich erwarte, Ihre Zustimmung nicht versagen werden. Nach Vorschrift de» Bankgesetze» ist bl» zu« Ablauf be» nächsten Jahre» zu beschließen, ob da» Prioilegiu« der Reichsbank von Neue« verlängert werden soll; Sie dürfen entsprechenden Vorschlägen eutgegensehen, welche gleichzeitig be- sti««t find, dem Reichsbank Institut die Erfüllung seiner ftaanzpolitischeu Aufgaben zu erleichtern, ohne Uc erprobten Grundlagen unserer Bankgelttzg'.bung in verlassen. Um den Gefahren zu begegnen, die der Verkehr mit un- uutersllchtem, zum «enfchlichef Genoß bestimmten Fleisch, sei tl in* oder ausländischer Herkunft, m l fich bringt, wird von ben verbündeten Regierungen die allgemeine Einführung der Die Eröffnung des Reichstags. Die feierliche Eköffnung de» Reichstag» fand gestern Mittag im Weißen Saale de» königlichen Schlöffe» statt. 8ür die katholischen Abgeordneten ging da Gottesdienst in der HedwigSk rche voran. Die evangelischen Mitglieder de» Reichstages sowie die befohlenen höheren Offiziere und Beamten versammelten fich lange vor 11 Uhr in der Schloß- kapelle. Der Weiße Saal zeigte diesmal ein besonder» feier« liche» Gepränge. Die Wand hinter dem Thron war mit Golbbrokatstoff mit eingestickt:n Reichsadlern verziert. Der Thronhimmel trug Federbüschel m den Farben de» Reiche». Die zu be« goldenen Thronseffel führenden Stufen waren Mit Purpursammet bedecke. Zu beide' Seiten befaaben fich tc zwei Stühle zur Aufnahwe brr Reichrinfiguieu. Auf ber ersten Stufe be» Throne» standen zwei Pagen, vor ben Stufen zwei Gefreite von dem Regiment de» Garde» ba EorpS. Punkt 11 Uhr begab fich Seine Majestät der Kaiser »ater dem Borantrict der Schloßgardeeowpagvie, von 24 Pagen und den obersten Hofchargen in die Schlohkapelle. Nach beendigte« Gotte»dienst füllte fich allmählich ber Beiße Saal. In der Hofloge erschien die Kaiserin mit der Prinzesfin Friedrich Karl und einigen Hofda«e>. Um 12 Uhr erschienen unter der Führung de» Reich», tangier» Fürsten zu Hohenlohe die Mitglieder de» Bunde»* Tath» unb nahmen zur Linken de» Throne» Platz. Der Reichskanzler begab fich dann zu de« Kaiser, u« zu melden, daß BundeSroth unb Reichstag versammelt seien. Unter be« Vortritt ber obersten Hofchargen unb unter Borantragung der Throninfigvirn betrat der Kaiser den Saal. Sogleich brachte ber Alterspräsident Lingen» ein dreifache» Hoch auf den Kaiser aal. Der Kaiser, welcher die Uniform de» Regiment» der Garde» du Corp» trug, stand vor dem Thron, bedeckte sein Haupt mit bem Hel« unb verla» ble ihm vom Reichskanzler überreichte Thronrede, die soigenden Wortlaut hatte: Geehtte Herren! Bei de« Beginn einer neuen Legislattzrperiabe habe Ich Sie zn Mir entboten, um Sie al» die gewählten Vertreter 6i» deutschen Volke» Namen» der verbündeten Regierungen nvillkommen zu hetßea; möchte e» Ihrer selbstlosen Thä'.igkeit gelingen, die zahlreichen und wichttgen gesetzgeberischen Auf- 'De M Willi, 41 ‘Ptehle L* lallet Glattem, ^"iostov e Seiten in lädier strav 1» * tflchtk, v- 12125 Ausvahl« n Mit dem Jahre 206 d. Ehr. beginnt m China unter starken Han-Dyaastie bic Zeit der höchsten Blüthe de» Reiche», unb ber Seidenbau ia seiner vervollkommneten Form, Jahrtausende lang alleinige» Geheimniß ber Chinesen, stand bei den letzteren schon damals annähernd auf der jetzt er- Vereins 1898> Abends 8 Uhr sehaftsverelii: 6 Vorträge lecker ans Frankfurt nm. Gans mit Kartoffel. . Fr. Stalin Sichel an die Bank . do Das Gewitter. . . . p. HM,, (Herr G. A. Strohecker). Herr Niger! ror der Hochzeit, Scherz mH 2e8a°K......Cleeens. 3err Clemens Grflo). ir heirath auch. . , P. Qailli^ Hit ganz Frankfurt yer- wandt......Ft. Mtatz. Herr G, k. 8trokecker\ iChel Tom Trantiurter Opernh s eschichtsverein mlung r tän!M '« «tm» e=olt kb-l. . j DM« v!. öitbtS- UM rtw», ltheil von Ziehen. __2— itreffend: mW L nn gl' per PDd 22 M M-Znßalt die Einwirkung der Führer mehr gewährleistenden Gliederung r der vorhaadenen Verbände. Auch ist bet einzelnen Stoffen« qattungen, um den im Ernstfälle zu stellenden Anforderungen und den Fortschritten der Technik gerecht werden zu können, eine Vervollständigung der Organisation nicht länger auf« »chtebbar. Hierbei'soll der finanziellen Leistungsfähigkeit deS Reiche- durch allmähliche Durchführung den nothwendigen Arudernngen Rechnung getragen werden. Ich vertraue, daß Tie sich von der dringenden Nothwendigkett der Vorschläge der verbündeten Regierungen überzeugen und durch die Bewilligung der erforderlichen Mittel der Marine die Erfüllung ihrer hohen Aufgabe, ein zuverlässiger Schutz deS Frtedeus und deS Vaterlandes zu sein, auch tu Zukunft ermöglichen werden. Der Voranschlag für die Marine ist durch da- Flotten- gesetz vorgezeichnet und hält sich im Rahmen drffeldeu. Die Beziehungen Deutschland- zu allen au-wärttgen Mächten find unverändert freundliche. An Meinem Thetle mit beizutrageu zur Aufrechterhaltung und immer größeren Festigung de- Weltfrieden- ist da- vornehmste Ziel Meiner Polttik. Mit warmer Theilnahme habe Ich deshalb die hochherzige Anregung Meine- theueren Freundes, Seiner Majestät drS Kaiser- von Rußland, zu dem Zusammentritt einer Internationalen Couferenz begrüßt, welche dem Frieden und der bestehenden Ordnung der Dinge zu dienen bestimmt ist. Die auf der Conferenz zu Tage tretenden Vorschläge, welche jenen edlen Zweck zu fördern geeignet erscheinen, find von Veiten Meiner Regierung sympathischer Aufnahme gewiß und werden von ihr sorgfältig geprüft und behandelt werden. Mit tiefem Schmerze und Abscheu gedenke Ich deS fluchwürdigen Verbrechen-, das Meinem treuen BundeSgenosieu, Seiner Majestät dem Kaiser und Könige Franz Joseph, die erlauchte Gemahlin jäh entrissen hat. Die ruchlose Thal, die ganz Deutschland, Fürsten und Volk, andauernd mit innigem Mitgefühl erfüllt, hat der Regierung Seiner Majestät de- Köntg- von Italien eine Berathuug wirksamer Maßregeln gegen die anarchistische Propaganda geboren erscheinen laffen und ihr Veranlassung zur Einberufung einer Conferevz gegeben. Die Bereitwilligkeit, mit welcher dieser dankeu-werthen Einladung allerseits entsprochen worden ist, berechtigt zu der Zuversicht, daß ein richtige- Gleichmaß zwischen Rechten und Pflichten al- unerläßliche- Erforderniß einer gedeihlichen Entwickelung der internationalen Beziehungen nicht nur theoretisch von Neuem anerkannt, sondern auch durch praktisch brauchbare Schlußfolgerungen bethätigt werden wird. Den au- unserer Neutralität im spauisch-omerrkanischrn Kriege sich ergebenden völkerrechtlichen Pflichten ist Deutsch* land gewisienhaft und loyal nach beiden Seiten hin gerecht geworden. Die deutschen Colonien befinden sich in gedeihlicher Entwickelung. Deu ruhestörenden Unternehmungen feindl'cher Stämme find Meine Schutztruppen in Oft- und Westafrika siegreich begegnet. M.t der Neu-Guinea Compagnie ist wegen Nebernahme ihre- Schutzgebiet- auf da- Reich ein Vertrag abgeschlossen worden, welcher Ihnen zur Genehmigung vor« gelegt werden wird. In Kiamschou find die ersten Schritte zur wtrthschaftlichen Entwickelung de- Schutzgebiete- gethan. Die Grenze ist im Einvernehmen mit der chinesischen Regierung endgültig festgesetzt. Der Freihafen ist eröffnet worden, die Hafenbauten find in Angriff genommen, und der Beginn de- Eisenbahnbaue- nach dem Hinterland steht für die nächste Zukunft bevor. Gestützt auf die bestehenden älteren Verträge, wie auf die durch den deutsch chinesischen Vertrag vom 6. März d. I. neu erworbenen Rechte wird Meine Regierung, unter ge- wiffeuhafrer Achtung der wohlerworbenen Rechte dritter Staaten, auch in Zukunft bestrebt sein, die von Jahr zu Jahr gewichtiger werdenden wirthschaftlichen Beziehungen (die Bearbeitung der au- China stammenden fertigen Fäden) schon im zweiten Jahrhundert unserer Zeitrechnung von den Phöniziern durch Auftrennen chinesischer Gewebe und Vermischung mit ähnlichen Fabrikaten — später durch Verweben der direct exportirteu Gröze betrieben wurde. Wenn mau bedenkt, daß damals in Kleinasien das Kilogramm reiner Naturseide etwa 14 000 Mk. kostete, die Purpursetde sogar 40000 Mk., so läßt sich denken, wie schon durch die einfache Umarbeitung eine- so eminent werthvollen Material- ein hoher lohnender Gewinn erzielt wurde. Heutzutage ist der Seidenbau längst Gemeingut der ge- samwteu Menschheit geworden, und specieü in der Anfertigung der Gewebe ist China durch die technischen Fortschritte de- 19. Jahrhundert-, namentlich von Seiten der Franzosen in Lyon momentan überholt- der letztere Mangel ist aber in einem Jahrzehnt aller Vorau-fichr nach gehoben, und dann wird den Chinesen wieder der Umstand zu Gute kommen, daß die Basis der gesammten Seiden-Jndustrie doch immer die Raupenzucht bleibt, dir in China seit nunmehr 3000 Jahren -um Hau-gewerbe geworden ist und seit jener Zeit kaum noch eine Aenderung erfahren hat. Sie erstreckt sich im Wesentlichen auf Folgende«: Die kleinen ovalen Eier, deren da- Weibchen de- Bombyx mori im Durchschnitt 800 legt, und au- denen nach etwa 10 Monaten, wenn sie eine Ueberwirterung durchgemacht haben, bei einer Temperatur von 20 bi- 26® Celsius da- Au-krtechcn der Raupen erfolgt, werden zur schnelleren Eat« Wickelung dadurch gebracht, daß man sie in Wasser legt, bcm man eine Lösung Kochsalz beigemeugt hat — dann einige Tage einer kalten Temperatur (eventl. künstlicher Kälte) auS- setzt und sodann durch Wärme von etwa 25® Celfiuk den Proctß beschleunigt- e« ist sogar möglich, in dieser Weise die EntwickelungSzrit auf 14 Tage hrrabzusetzm. Sind die liehen Raupen zu Tag? (jefommen, so ist die allergrößte Vorsicht in deren Behandlung geboten, wenn nicht ein voll- ständige- Mißlingen der ganzen Brut die Folge sein soll. (Schluß folgt.) Deutschland- mit China weiter zu entwickeln und den deutschen Reich-augehörtzen den vollen, ihnen gebührenden Antheil an der wtrthschaftlichen Erschließung de- fernen Osten- zu sichern. Bei Meinem Aufenthalt in Konstantinopel und Syrien ist e- mir eine Freude gewesen, wich durch deu Augenschein davon zu überzeugen, wie deutsche Tüchtigkeit und Gitte den im türkischen Reiche lebenden Reich-angehörigen zu geachteter Stellung verhalfen haben. Mit bewegtem Herzen habe Ich mit der Kaiserin und Königin, Meiner Gemahlin, an den Stätten geweilt, die durch da- Leiden de- Erlöser- der gesammten Christenheit theuer find. Dem evangelischen Bekenntnisse dort ein Gotte-Hau- zu errichten, war schon da- sehnliche Verlangen Meiner drei Borgänger an der Krone Preußen-. Daß eS Mir vergönnt war, jene- Verlangen zu erfüllen, und die Erlöserkirche zu Jerusalem dem Dienste deS Herrn zu übergeben, ist Mir ein neuer Antrieb, die Mir von Gotte- Gnaden verliehene Gewalt auch weiter eiuzusetzen für die ewigen Grundwahrheiten deS Christruthumö. Bon solchen Gefühlen geleitet, hat e- Meinem Herzen besondere Genugthuung gewährt, einen langgehegten Wunsch der deutschen Katholiken durch Erwerbung eine- ihnen durch weihevolle Erinnerungen ge- heiligten BefitzthumS auf dem Berge Zion in Erfüllung zu bringen. Go gebe ich Mich der Hoffnung hin, daß Mein Aufent- halt im türkischen Reiche, die ebenso gastfreundliche wie fläuzende Aufnahme, die Ich bet Seiner Majestät dem Sultan, entsprechend den freundschaftlichen Beziehungen der beiden Reiche gesunden, und der begeisterte Empfang, der Mir und »er Kaiserin allenthalben von der o-manischeu Bevölkerung bereitet wurde, dem deutschen Namen und den deutschen nationalen Interessen zu bleibendem Vortheil und Segen gereichen mögen. Geehrte Herren! Indem Ich Sie hiermit zu Ihren verantwortungsvollen Berathuugen entlaste, will Ich dem Wunsche Au-druck geben, daß die bevorstehende Legislatur- leriode durch gemeinsame Arbeit der Regierungen und der Volk-Vertretung einen bedeutsamen Abschnitt tu der geistigen und wirthschaftlichen Entwickelung unserer Volksgemeinschaft bilde. Die Verlesung der Thronrede wurde mehrfach von lautem Beifall unterbrochen, so namentlich bei der Erwähnung der Vorlage gegen den Strike-Terrori-mu-, bet der Stelle, welche von der Aufrechterhaltung de- Weltfrieden- al- de- vornehmsten Ziele- der deutschen Politik spricht, bei der Erwähnung der Abrüstungskonferenz, sowie der Antt Anarchisten- confereuz, ferner bei den Stellen wegen Erschließung de- fernen Osten- und bei der Erwähnung de- Besuche- der heiligen Stätten iu Palästina und der Erwerbung de- »geheiligten BefitzthumS auf dem Berge Zion". Al- der Kaiser die Verlesung beendet hatte, erklärte der Reichskanzler im Namen der verbündeten Regierungen auf Befehl Seiner Majestät de- Kaiser- den Reichstag für eröffnet. Der stellvertretende Borfitzende de- BundcSrathS Graf Lerchenfeld- Köfertng brachte darauf ein dreimalige- Hoch auf Seine Majestät den Kaiser aus, in welche- die Anwesenden wiederum begeistert einstimmten. Unter Boravtraguug der Insignien und unter demselben Bortritt verließ darauf der Kaiser, nachdem er sich dreimal vor der Versammlung verneigt halte, den Saal. Um 12 Uhr 35 Minuten war die Feierlichkeit beendet. Deutsches Reich. Berlin, 6. December. Mehrere Rr1ch-tag--Fractionen waren gestern Abend versammelt, um unter sich über die Wahl des Präsidium- zu beratheu. Bei der Lage der Dinge konnten vorläufig nur Vorbesprechungen ohne bindende Bcschlüffe stattfinden. Dir couservative Partei hat dem Vernehmen nach ihren Vorsitzenden, den Herrn von Levrtzow beauftragt, mit den anderen Fraktionen Fühlung zu nehmen. In der CentrumSprrffe wird behauptet, daß die Personenfrage bezüglich de- Präsidenten von der heurigen Fraktion-' fitzung als unentschieden zu betrachten sei. Mannheim, 6. Decrmbcr. Wegen eine- Schmähartikels auf da- Mitglied de« badtichen Landwirthschafr-rarh-, Com- merzienrath Scipio, bet einer Kritik über die Flrischnoth- debatt?, wurde Redakteur Herzberg von der socialistijchen „Volksstimme- verhaftet. Wie«, 6. Decrmber. Für die gestrige Haupt-Versamm. lang de- Bunde- der Germanen war eia Vortrag des bekannten Germanisten Pfister Aber dir Frage augesetzt: »Wir bauen wir an dem deutschen Volk-thum?" Die Polizei verbot den bereit- augekü^digten Vortrag und drohte für den Fall deS Zuwiderhandcln- die Auflösung de- Verein- au. Ferner thrrlte die Polizei mit, der Redner würde, wenn er den Saal betrete, sofort von der Poltet entfernt werden. Wien, 6, December. Die Affarre vr. Herold und vr. Pfersch c wurde von dem Mißbilligungs-Ausschuß durch gegenseitige Erklärungen gänzlich beigrleat. Budapest, 6. December. Die Situation ist an» dauernd verworren. Osfictö- verlautet, daß wegen der Demisfion de- kroatischen Minister- die 40 kroatischen Ab- geordneien nicht au- der liberalen Partei auLtreten werden. Budapest, 6 December. AS tritt mit Bestimmtheit da- Gerüchr auf, daß der Piäfident de- Abgeordnetenhauses, Szilaght, heute noch zurücktreren werde. Budapest, 6. December. Die Stimmung im Abge- ordneteuhause ist eine äußerst erregte. Iu den Wandel« gängen herrscht voller Aufruhr. Die Demission de- Präfi- fc:nten Szilazyi bestätigt sich. Zu seinem Nachfolger ist (Graf Stefan Ti--a ausersehen. Außer Szilagyi will auch der erste Vicrpräfident Ludwig Lang demtsfiontren, welcher den Chefredacteur de- „Nemzew, Gajary zum Nachsolger erhalten dürfte. F rner beabsichtigen mehrere Abgeordnete, darunter Koloman Cztll au- der liberalen Partei auszutreten- Man sieht deshalb der heute Abend stattfindenden Conserenz der liberalen Partei, zu welcher alle abwesenden Mitglieder telegraphisch berufen wurden, mit größter Spannung ent» gegen. In der Couferenz wird Banffy ausführlich über die Lage berichten, und von der Partei ein Vertrauensvotum sowie strikte Annahme der von Koloman TiSza vorgeschlagenen Propofitioueu betreffend die nothwrndige Einführung bei außerordentlichen Zustande- verlangen. Nizza, 6. December. Prinzessin Friedrich von Württemberg, die Mutter deS König-, ist heute früh 21/, Uhr verstorben. London, 6. December. „Daily Mail" meldet, die russischen Truppen hätten Peking besetzt. Die Nachricht ist mit Vorbehalt aufzunehmen. Madrid, 6. December. Nach Catalonien und den baSktscheu Provinzen wurden neuerding- beträchtliche Waffenvorräthe eingeschmuggelt. Die Regierung wird alle carltstische Zeitungen unterdrücken. St. Maurice, 7. December. Gestern wurde ein von Tamatafe auf Madagaskar kommender Dampfer angehalten, wktl ec pestverdächtige kranke Personen au Bord hatte. Er wurde unter Quarantäne genommen. Ceeolts rrnd prot>in$ieUes. D. Darmstadt, 5. December. Im großen Saale der „Darmstädter Hofe-" dahier, fand heute eine außerordenr- ltche Generalversammlung der Aktionäre der land» wirthschaftlichen G-noffeuschaft-bank statt. E« handelte sich zuvörderst um die Uebergang-grnehmtgung von Actieu zweiter Serie in anderen Besitz. Die Aktien der Bank find längst in festen Händen- nur wenn Sterbefälle, Erbvertheilnugen u. dgl. Verhältnisse eiutreten, können andere Personen, insonderheit Vereine auch eine oder selten mehrere Aktien erhalten. Die Vereind sollen und wollen aber Aktien haben, de-halb beschloß die Generalversammlung einstimmig: weitere 2500 Stück Aktien L 200 Mark au-zugeben, die sofort ge- zeichnet werden, denn e« ist große Nachfrage darnach und Jeder möchte gerne etwa- haben. Dadurch erhöht sich dal Grundkapital mit großer Leichtigkeit von selbst um eine halbe Million. Da Hrrr Direktor v. Wed-kind wegen geschwächter Gesundheit sein Amt uiederleyeu mußte, wurde zur Neuwahl eine- Direktor- geschritten. ES kamen zwei Persönlichkeiten in Betracht, von denen der AuffichtSrath dm einen Bewerber al- sehr geeignet der Generalversammlung präseutirte und zwar ganz satzung-gemäß, denn der AuffichtSrath hat da- Borschlag-recht. Die Generalversammlung lehnte aber bin Borgeschlageuen ab unb wählte mit erheblicher Majorität ben anderen Bewerber. ES muß de-halb eine neue Generalver» sammluug einberufen und eine nochmalige Präsentation unb Abstimmung vorgenommen werden. Die oberhessischen Aktionäre haben sich fast ohne Ausnahme gegen den präseutirtm Caudi- daten ausgesprochen. — Die beabsichtigte Statutenänderung, die sich auf die § 27 und § 29 der «anksatzungm beziehen, wurde zurückgezogen und wird erst nach der Neuwahl de- Direktor- vorgenommen werden. Die Versammlung war zahlreicher als je besucht, e- waren einige neunzig Aktionäre erschienen. * Nach Unterschlagung von Briefmarken im Werthe vo» über 60000 Mark ist, wie der Berliner Crimiuaipolizet mit« grthetlr wurde, der Brtefmarkrnhändler Eduard Barth au« Halle o. S. flüchtig geworden. Barth, der dort ein ganz bedeutende- Briefrnarkeogeschäft betrieb, hatte in letzter Zeit große Posten von Marken von Berliner und auswärtigen Händlern, sowie auch ganze Sammlungen aufgekauft, theil- auf Credit, theil- gegen Hergabe von Wechseln, die noch sämwtlich laufen. Die Sammlungen verkaufte Barth se schnell wie möglich unter dem Preise wieder und verschaffte sich so erhebliche Geldmittel. M'tte vorigen Monat- verreiste Barth mit seiner Familie nach Leipzig, tret sodann eine Geschäftsreise nach Birliu an und ist ieit dieser Zeit verschwunden. Der Flüchtige, der jedenfalls noch werthvolle Markru im Grsammtbctrage von 50000 Mark bei sich haben dürfte, hat sich vermuthlich nach der Schweiz gewandt unb wird von dort au- versuchen, vielleicht unter falschem Namen, die geraubten Sachen zu verkaufen. Welch große- Vertrauen Barth in Fachkreisen genoß, geht daran- hervor, daß nach seiner Flucht für ca. 20000 Mark ausländische Briefmarken bet ihm eintrafeu, die durch den Concur-verwalter natürlich an den Absender wieder zu.-ückgesch!ckt wurden. * Das deutsche lutherische Smigrauteuhaul zu New-Yorl (26 State Street) beging am 31. October die Jubelfeier seine- 25 jährigen Bestehen-. Sein Zweck: 1. der schreienden äußeren Noth der tu New Aork landenden Einwanderer eint durchgreifende Abhilfe zu bringen, und 2. die Bestrebungen der Inneren Mission unter den Einwanderern in zweckentsprechender Weise zu unterstützen und zu fördern, hat da« Hau« durch Gotte- Gnade Vielen -um Segen im Laufe der Jahre erfüllen dürfen. Mit herzlicher Dankbarkeit haben Viele, hüben wie drüben, an der Jubelfeier Theil genommen. ♦ AuS dem Rarreuschiffe. In der Kunstausstellung. „Sehen Sie mal, den hübschen Laokoon, — ist der nicht von Syenit?" — „Aber, ich bitte Sie, bes Laokoon ist boch von Lessing!" — Au- bem Examen. Profrffor der Botanik: „Was also erblicken wir, wenn im Hrrdst die Regentage beginnen?" — Examinanb: „Reizende Damen- fühchen." Praktische Weihnachtsgeschenke sind stet- willkommen, deshalb sollte Ntemanv vergessen, auch einen Carton ä, 3 Stück (Mk. 1,50) der tn weitesten Kreisen in Folge ihrer Feinheit unb vorzüglichen Eigenschaften für die Hautpflege so sehr < beliebter „Patent-Myirholin-Seife" unter den WeihnachtSbaum za 1 legen- UebercU, auch in ben Apotheken, erhältlich. Wo nicht vor- ! rÄhtg, versendet die Mprrholtn Gefellschast m. b. H. in Frankfurt » a. M. 2 Cartonö franco gegen Nachnahme von Mk. 3.—. Muster- Zimmer ßUHMI. kcHUHE. 12092 ergebenst Heinrich Anbei Mk. per Pfund 1.50 größt» Auswahl. 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