Nr. 23« Zweites Blatt Samstag den 8. Octobcr ISDN Gießener Anzeiger General-Anzeiger llmts» uitb Zlnzeigeblatt für d«ir Kreis Gieszen gratis(irilngt: ©itljciirr Jamiliciiblnttcr skhung bei Mitt-Pro« der Vorstaod. M 8‘/i W : ; 83. [[ bltGUI«1®' jiflgen. 10 Procent eines Theilbabers and Neuübernahme veranlassen auf alle schon 6 Mtr. solid. Cubanostoff z. Kleid für M. 1.80 lovahmk von Anzeigen zu der Nachmittags für den felgenden Lag erscheinenden Nummer bi» «arm. 10 Uhr. während der Inventur- Liquidation. 2.10 3.30 3.90 Alle Anjeigen-BermittlungSstellen M I». und Auslandes nehmen Anzeigen für den Siebener Anzeiger entgegen. Santiagostoff , CrSpe-Carreaox Damentnch , zSezogAprei» viertellährUch auf Verlangen franco. Modebüder 6 6 je Orschelnt tägNch mit Ausnahmc deS Montag». in. «098 4 Uhr ab: Die Sießen-r Alomif ie» blätter »erden dem Anzoger wöchentlich viermal beigelegt. IZ. der Vorstand. t, Abends 9 Uhr: mmlung : (Kcherhof). Aedaction, Lxptdition und Druckerei: -chufllrahe Nr. 7. sowie neueste Eingänge der modernsten Kleider- ! und Blousenstoffe für den Winter versenden in Stotterer nöthig. Auf Vorschlag des Herrn Oberlehrers soll Herrn Schulverwalter Kling der Unterricht übertragen werben. ES wird auf Antrag bei Schulvorstandes beschlossen, Herrn Kling die Theilnahme an eine« AuSdildungScursu» in Berlin auf städtische Kosten zu erwöglichen. Dem Geflügel« und Vogelzuchtverein, welcher auf vichlrr'schem Gelände an der Hardt eine Geflügelzucht- station errichten will, wird eine einmalige Subvention von 100 Mark bewilligt. Um die Intensität und Dauer starker Regengüsse im Hinblick auf die bevorstehende Saualisatiou bester beobachten zu können, ist die Anschaffung zweier selbstregistrirender Regenmesser empfohlen worden. Die Versammlung beschließt Anschaffung solcher Regenmesser und Aufstellung je eines derselben im Hofe des Bürgermristereigebäudes und bei Hygienischen Institut». Zur Wieberherstellung btt Fayabr bes alten Rath- Hauses finb verschiedene Ausführungeo empfohlen worben. Nach Einholung kunstverständiger Urtheile soll der Holz- construction der Vorzug vor ber Bemalung gegeben werben. Die versammlnng beschließt auf Antrag ber vaudeputation vorerst beu alten Verputz entfernen -n lassen, um zu erfahren, ob noch Theile einer Holzeonstrvction vorhanden finb. I« Frühjahr nächsten JahreS soll bann nach noch zu sossenbeu Beschlüssen über die Art der Ausführung die Herstellung vor- genommen werben. Zur Umänberung ber Sübaolage zwischen Blockstraße unb Goethestraße mit theilweiser Erhöhung bes tirferliegendrn Theils, Entwässerungsanlagen, für gärtnerische Arbeiten unb Sträucherlieferung werben 3000 Mk. gefordert. Die Versammlung stimmt dem Voranschlag zu, desgleichen dem vor- schlage des Herrn Schwall, nach dem Vorgänge anderer Städte in den Anlagen Körbe zur Aufnahme von altem Papier re. ausstellen zu lassen. — Die von den Herren Heichelheim und Schwall dargelegten Mißstände in Betreff der P ffoiranlage an der bezeichneten Stelle sollen bei der Umänderung dieses «ulagentheils mit in Berücksichtigung gezogen werden. Die Rechnung der Löber'schen Stiftung für 1697/98 unb ber Voranschlag berselben für 1898/99 werden genehmigt. Erstere weist nach an Einnahmen 8649 Mk., an Ausgaben 2216 Mk., während die letztere fich ausgleicht mit 8629 Mk. Dal Kapitalvermögen der Stiftung beträgt 61 647 Mk. Bon den vorliegenden Gesuchen um (Sonerff on zum WirthschaftSbetrieb wird dasjenige von Heinrich Sehrt (Frankfurterftraße 165) durch Verneinung der Bedürfnißfrage abgelehnt, diejenigen von Philipp Gans (Dammstraße 84), welcher Branntwein über die Straße verkaufen will, und Johanne» Neeb (Rodheimerstraße 36) befürwortet. In der Lonhstraße soll die Sa»- und Wasserleitung um je 8 Meter verlängert werden, wa» Ausgaben von 168 | bezw. 40 Mark verursacht, die bewilligt werden; weitere 88 Mark werden für Verlängerung der Wasserleitung auf dem Nahrungsberg, 1784 Mark für die Verlängerung der Wasserleitung in der Rodheimerstraße bis zum Feldschlößchen und 150 Mark für die Verlängerung iw Teufelslustgärtchen bewilligt, nachdem in allen Fällen Seiten» der Anlieger rin Wafferbezug entsprechend dem zehnten Theil der Kosten garautirt worden. Zum Einwslzen der Kreisstr aß e in Queckborn und der Ltcherstraße beabsichtigt das Kreisbauawt da» dazu nöthtge Wasser der städtischen Leitung zu entnehmen. Die Versammlung stimmt einem dahin gehenden Gesuche zu, unter Festsetzung des Preist» auf 15 Pfg. pro Eubikmerer, und genehmigt ferner da» Etnbauen eine» Hydranten auf der Ltcherstraße. Die Ueberficht über die wirklichen Einnahmen und Au»gabeu de» Sroßh. Realgymnasiums uud der Realschule für 1897/98 wird nicht beanstandet. Der Zuschuß der Stadt zu den Kosten beträgt 29 238 Mark. Der Antrag auf Erweiterung des israelitischen Religionsunterrichts an der Vorschule des Gywnafiums unb bes Realgymnasiums wird auf Vorschlag de» Schulvorstandes insoweit abgelehnt, als es fich am Urbernahwe des Honorars sür weitere Stunden aus die Stadlkaffe handelt, wogegen die Stadt fich zur Zahlung, der auf fie entfallenden Hälfte bereit erklärt. Infolge Weggangs des Herrn Lehrer Backe» «acht fich ein Ersatz desselben in seiner Eigenschaft al» Lehrer für | «breffe für Drpeschrn: Anzeiger (Meften. Fernsprecher Nr. 51. Sitzung der Stadtverordneten am 6. October 1898. Anwesend: Herr Oberbürgermeister Gnauth, Herren Bei- I geordneten Georgi und Wolff, von Setten der Stadtverordneten die Herren Brück, Emweliu», Faber, Flett, Dr. Gaffky, I Dr. Gu'fletsch, Habenicht, Haubach, Heichelheim, Helfrich, Jughardt, Keller, Kirch, Loo», Löber, Orbig, Petri, Schwall, I vr- Schäfer, Scheel, Schiele und Wallenfels. Herr Oberbürgermeister Gnauth brachte eine Ein- ladung des Vereins der Detailltsteu zu der am 16. October I d». Jahre» in Steins Saalbau stattfindeudeu 6. Eonferenz des Verbandes der Detaillisten für Südwest- I beutschland zur Kenntniß ber Versammlung. Zu bem in voriger Sitzung behanbelten Gesuch von I Emil Benber um Ertheilung btt Coucesfion zum Betrieb I einer Seifenfieberei im Promenabehau», gegen welches von I der Stabt Protest eingelegt worben, unb nenetbing» auch ba» I Sroßh. KreiSgesundheitsamt fich gegen Genehmigung aus- I gesprochen hat, theilt Herr Oberbürgermeister Gnauth mit, I daß baS Gesuch infolge Zurückziehung Erlebigung gefnnben. Das Gesuch von Gg. Bichl er um Erlaudniß zur Erbauung einer Mälzerei auf ber Harbt wird ausnahmsweise befürwortet. Metzgermeister Braun beabfichtigt sein am Seltersweg gelegenes Geschäftshaus niederzulegen und an deffeu Stelle einen Neubau zu errichten. Da derselbe in Beziehung auf | Gebäudehöhe, Umfang des Hofraumes unb Stärke ber Brand- mauern den einschlägigen baupolizeilichen Bestimmungen nicht entspricht, find Dispensationen nöthtg, bie von ber versamm« lung mit Rllckficht auf bie vorliegenben desonberen Umstände, j 8° denen u. A. auch eine Verbreiterung be» LelterlwegS am Braun'fchen Hause zu rechnen ist, befürwortet werben. Der Wechsel in ber Schulbienerstelle an ber Hanb- werkerschnle hat bie Herrichtung ber Schuldieuer-Wohnung uöthig gemacht. Die auf 280 Mk. veranschlagten Arbeiten werben genehmigt. Die Räumung bes stellenweise verschlammten Bruch- I graben», wofür 260 Mark vorgesehen find, wird gut- I geheißen. Nachdem bereit» in einer früheren Sitzung über die I Herstellung von Anlagen auf bem vorberen Theil! be» Triebs berathen und ber barüber aufgestellte Bor- I anschlag in Höhe von 6000 Mark gutgeheißen worben, würbe I der Versammlung ber Special-Vorauschlag vorgelegt. Der- selbe wirb genehmigt unb nach bem Anträge des Stadt- I bauamts beschlossen, mit der Anlage von Wegen und der I Bepflanzung erst im Herbst 1899 zu beginnen, da voraus- sichtlich im nächsten Sommer bas Mittelrheiuisch-psälzische I BunbeSschteßen auf bezeichnetem Platze abgehalten wirb. Die zur Anpflanzung ber Liedtgstraße ver- I »enbeien Ahornstämmchen sird freihänbig beschafft worden; I bie bafür verausgabten 265 Mark werben nachträglich be« | willigt. beu ^Dnnfaflly0 ler Met. 8 " n. «haus am Staub 9951 CecaU» provinji«a«». F. Von der Felbkruckerhöhe, 6. Oktober. In unseren Forsten find auch bteseS Jahr wieber auswärtige Pflänzlinge zur Verwenbnug gekommen, u. A. 90000 Fichtenpflanzen an» Holstein, denen unser Klima und der Basaltboden sehr zusagt. X. Darmstadt, 6. Oktober. Den Staatsbeamten werben bet Dienstreisen nunmehr, wenn fie fich des velocipebs bedienen, 2 Mk. pro Tag, 1 Mk. pro halben Tag bafür vergütet.— Die Kunst- unb die kunstgewerbliche Ausstellung im Kunstvereinshause find fortdauerub lebhaft besucht nnb auch schon namhafte Einkäufe daselbst von fürstlichen Personen nnb Privaten erfolgt. Der Kunstveretn ist ben Veranstaltern nicht nur burch Hergabe der Räumlichkeiten, sondern auch dadurch entgegengekowwen, daß er den freien Eintritt seiner Mitglieder in der Kunsthalle aufhob. Die Ausstellungen schließen mit Eide des Monat»; darnach beginnen wieder die regelmäßigen Kunstoeretn»«Au»ftellungen. AusUrnd. — Riesensortschritte wacht die Mo nopo lisirung der hauptsächlichsten Gebrauchs- und Verbranchsartikel in den Bereinigten Staaten, wie folgende Meldungen beweisen. Die jüngst mit dem Lapital von 200 Millionen Dollars gegründete „Federal Steel Ly." (der „Eisen- und Stahl Trust-) soll durch Verschmelzung mit der Earnegie- Rockefeller'schen Vereinigung zu einem Monopol gebracht werden, das seinesgleichen sucht. Carnegie ist bekanntlich der größte Eisenerzeuger der Welt. Die Gründung eines „Elee- ßrieitätS«Trustes- ist bevorstehend, da die beiden größten An- lagen dieser Art, die „Walker Electric Eo.- und bie „Westing- House (So/ eine Verschmelzung beschlossen haben, an ber auch die „New Kork Air Break Ey.- theilnehmen bürste. Such die beiben gewaltigen concurrireubeu „Sprit-Ringe* ber vereinigten Staaten, bie „American Spirit Manufacturing Ey.- (bekannt al» „WhiSky^-Trust) unb bie „Standarb Disttllmg unb Diftribuitiug Ey." wollen zu einem „Groß-Monopole* zvsammentreten. Die Begrünbung be» „Amerikanischen Fisch- unb Austern Truste»* soll binnen Kurzem mit bem Lapital ten 5 Millionen Dollar» erfolgen. Auch ein „chemischer" Trust ist geplant. — Arme» Trust-Gesetz! Arme Verbraucher ! Wie sehr bie wirthschafiliche Freiheit in der großen Republik ivrch diese mächtigen Ringe eingeschränkt wirb, liegt auf । irr Hand. . monatlich 75 Pfg. mit Bringrrlohn. Bti Postbrzug 2 Mark 50 Pfg. viertrltShrlich. Deutsche» Reich. Berlin, 6. Oktober. Am 27. b. Mt»., dem Tage der Landtag»wahlen bleibt die Berliner Börse geschlossen. Berlin, 6. October. Im Proeeß Stadthagen wurde heute Nachmittag da» Urtheil gesprochen. Wegen de» Gen»dar«en-Artikel» wurde der Angeklagte sreigesprocheu, weil erwiesen sei, daß ber Gen»barm Klötzsch mit bem Revolver geschlagen hatte. Wegen be» zweiten Artikel» sei, soweit e» fld) um Mißstänbe ans Polizeiwachen hanbelt, auch hier ber Brwei» gelungen. Der Gerichtghof nahm an, baß solche Mißstänbe thatsächlich herrschen. Im Nachsatz be» Artikel» aber werbe bem Polizei-Prästbenteu unterstellt, baß er von diesen Mißstänben gewußt habe. Darin sei ein Borwurf ber Pflichtwibrigkeit enthalten. De»wegen erkannte bet Geticht»hof wegen Beleibignng be» Polizei-Präfibenten auf 300 Mk. Geldstrafe und Publicationsbesuguiß sowie Vernichtung der Platten. — Eine neue Besitzung de» Kaiser». Der Landrath a. D. uud Ritterguridefitzer Birkner hat sein etwa 7000 Morgen große» Gut Kabinen bem Kaiser testamentarisch vermacht. Der Kaiser hat da» Anerbieten, ben Besitz schon bei Lebzeiten Birkner» anzutreten, angenommen. Kabinen, zwischen Elbing nnb ben Städtchen Tolkewit gelegen, gehört zu ben schönsten Besitzungen Westpreuhen». Da» stattliche Schloß lehnt fich mit seinem Parke gegen einen bewalbeten Höhenrücken, ben bie Ruine eine» alten Kloster» krönt. Der Garten, besten Anlagen al» Sehen»würbigkeit ber Provinz gelten, wirb durch uralte Alleen in den Forst übergeleitet; rin steiler, von Leben»bäumen umrahmter Pfad führt zu der I höchsten Erhebung, auf der da» Familienmausoleum errichtet extra Rabatt anB za.cinem wirklichen Ausverkauf sämmtlicher Bestände in Damen - Kleiderstoffen ! einzeln. Metern, bei Aufträgen von 20 Mk. an franco Oettinger 2t Co., Frankfurt a. M., Versandhs. Stoff z. ganz. Herrenaozug £ M. 3.75 , mit 10 pCt. gratis. I „ „ , Cheviotanzag , , 5 85 )extraRabatt ist. Jenseit» bet Lhauffee erstrecken fich bie Felber und Wiesen bis an das Frische Haff, welche» die Grenzen de» Gute» bildet und einen regen Schiffkverkehr ermöglicht. Bon Wäldern eingefaßt, an die königliche Forst grenzend, steht die Jagd de» Gute» auf besonder» hoher Stufe; durch lange Pflege, durch Anlage von Fasanerien, von Schutzgattern, Futterstellen und dergleichen ist der Wildstand ein ganz her- vorragender. Kabinen befindet fich seit Generationen iw Be- fitze ber Familie Birkner, bie am Tube be« vorigen nnb zu Beginn be» jetzigen Jahrhunbert» zu ben reichsten Alteingesessenen ber Provinz zählte. Die Lonttnentalsperre zur Zeit Napoleon» jedoch schädigte auch hier den Wohlstand und da» Befitzthum. Kabinen ist ber Rest eine» saft sürstlichen Vermögen» geblieben. Köln, 6. October. Die „Köln. Ztg." schreibt zu ber Nachricht von der Entsendung eine» deutschen Schiffe» nach Taka, dieser Meldung werde eine ßb et Hieben e Bedeutung beigelegt. Namentlich sei e» unrichtig, daß die Möglichkeit einer kräftigen Ei mischungS.Politik Seiten» Deutschland» näher gerückt sei. Die Lage in Lhina sei kritisch, die Lentralgewalt aber stark genug um die Ordnung aufrecht zu erhalten. Sollten indeß die Aufständischen fich an europäischen Truppen vergreifen, so würden England, Rußland und Deutschland in kürzester Zeit so viele Truppen zur Stelle bringen, um die Sicherheit der europäischen Nieder- hffnngen gewährleisten zu können. ^teu* 6it i M «'M i? rot Gentner« a-t. -8; icerf 5 < idigter rat»1* * n flie8|en* It«*'01*, rou»n * Fdd ScStt«' «der“' abgehe«deD i 111 2\wW' jonde h kS““ «erde». । ezogea er Kanzler. |erer Mitglieder ist sehr Der^Borstavd^^ shöhe ...... für Winter, Herbst, Frühjahr und Sommer und reducirten Preise offeriren beispielsweise: 7718 l. Bekanntmachung. Die Holzhauer- und Setzerlöhue für die Waldungen der Stadt Gießen pro 1899/1900 sollen Samstag den 8. Oktober 1898, Vormittags 11 Uhr, im Saale des alten Rathhauses öffentlich vergeben werden. Die Großh. Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lasten. Gießen, den 4. October 1898. 9901 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _______________________Gnauth._______________________ MllllltlMlijlllWl Verdingung Die Aufräumung desKlingel- bachs im „Heegstrauch" in der Gemarkung Gießen soll Samstag den 15. d. W., Vormittags IO1/, Uhr, öffentlich verdungen werden. Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen wählend der Dienststunden bei uns auf Zimmer Nr. 7 zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der bei uns erhältlich, find bis zum genannten Termin daselbst einzureichen. Gießen, 5. October 1898. Das Stadtbauamt. Schm andt. 9903 Verdingung. Die nachstehend verzeichneten Arbeiten und Lieferungen zur Herstellung einer Zufuhrstraße zum künftigen Friedhöfe kommen Samstag, denlS.d.Mts., Vormittags 11 Uhr bei uns zur öffentlichen Verdingung. A. Erd und Plauirarbeit. Lösen, Verladen, Trans- portiren und Einebnen von Grund, ca. 4300 cbm. B. Maurerarbeit. Herstellung eines Röhren- durchlastes nebst Stirnmauern 1 Stück Versetzen von Bordsteinen auf Cementbeton 805lfd.rn. C. Pflasterarbeit. Herstellung von Goffen- pflaster 650 qm. Desgl. von Kiesbanketen 1610 qm. D. Chauffirarbeit. Herstellung der Straßendecke mittelst Chaussir- ung, einschl. Lieferung aller Materialien, jedoch ohne das Einmalzen 2750 qm. E. Röhrenlieferung. Lieferung von Cement- röhren von 30 cm Durchmesser 32 lfd. m. Pläne, Arbeitsbeschreibungen und Bedingungen liegen während der Dienststunden auf Zimmer Nr. 7 bet uns offen. Auch sind daselbst An- gebotformulare zu erhalten. Angebote (auf Vordruck) sind spätestens bis zum genannten Termin verschloffen bei uns einzureichen. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, 4. October 1898. Das Stadtbauamt. Schmandt. 9902 Acethlengas-Anlage der Stadt Großen-Linden. Arbeitsvergebung. Für obige Anlage sind in drei Loosen zu vergeben: a. Erdarbeiten; b. Lieferung von gußeisernen und galvanisirten schmiedeeisernen Röhren und Verbindungstheilen; c. Verlegen der Röhren. Schriftliche Angebote sind bis 15. October 1898, Vormittags 10 Uhr, der unterzeichneten Firma einzureichen. Von derselben find auch die näheren Bedingungen gegen eine Gebühr von 50 Pfg. zu beziehen. Acetylen - Apparatefabrik Gießen. 9895 R. Welkoborsky. Submission. Für unsere Kliniken soll die Lie- ferung von : 25 Eentner Aepfeln 550 n Kartoffeln 15 n untererd. Kohlraben 9 n Zwiebeln 2 rothen Rüben 6 // weißen Rüben 10 // gelben Rüben 2 // Meerrettig 40 // Weißkraut 50 Stück Rothkraut 400 » Wirsing 350 fi Lauch 300 // Sellerie auf dem öffentlichen Submissions wege vergeben werden. Die Lieferungsbedingungen liegen auf dem Verwaltungsbureau, Nachmittags von 3 bis 5 Uhr, offen. Offerten sind versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen bis um 17. October b. I., Vormittags 12 Uhr, auf dem erwähnten Bureau abzugeben. Der Zuschlag erfolgt bis zum 29. October d. I. 9254 Gießen, 17. September 1898. Großh. Verwaltungs - Direction der chirurg. und ophthalm. Univ.-Klinik. Bose. Vosstus. (i:ni|)frhlunijen Versuchen Sie gefl. HSU^den vielfach preisgekrönten^öß JAVA von I. Schuster in Bonn Damps-Kaffee-Kmutttl mm gegr. 1857 MM zu 75, 80, 85, 90 und 95 Pfg. das V2 Pfund. Verkaufsstelle: Gießen, H. Wallach, Marktplatz 8. 309 Scheller’s Cognac anerkannt feinste Marke preisgekrönt — ärztlich empfohlen Mosel'Togoal No- I ä JL 5.— „ II „ „4— „ ni „ „ 3.- „ IV „ „ 2.40 „ v , „ 1.80 Franröstscher Cogvae fine Champ. ^L6, petite Champ. „ 5, fin bois , 4, bon boiS „ 3, V, u- 7< Flaschen oerhältnißmäßig, empfiehlt die Löwen-Drogerie W. Kilbinger, 808] «elterSweg Rr. 52. Neue 1898er Conserven als: Erbsen, Bohnen, Spargel re. re., die erste Sendung eingetroffen bei 9812 R. Schlabach Nacht Hleue Küksenfrüchte sowie 9781 la. Frankfurter Würstchen empfiehlt Gt Wienert’s Filiale Sthloßgafle 5, nahe der Stadlkirche. Wichtig für Hausfrauen! 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