1S9S Sonntag den 8. Mai Erstes Blatt Amts- unb Anzeigeblatt für den Kreis Gieren Eratisbrilage: Dießmer FamUimblLtter W Alle Anze^kn-BermnNttngSftellen ht« In- und HuMeeMI nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger tnlfeye. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den Nlgntbtn Tag erscheinenden Nummer bis Sonn. 10 Uhr. Rebottion, Expedition und Druckerei: Fchnkstrnte St. 7. gehr dauerhaft, hd Meeaerbreite; 15- 12M JMW1' t, Erfurt. itei Lager in allen it öällmMl rrwaßlgtts greifen. , rcklsars. Gieße», 7. Mai 1898. •• Bon der Universität. Seine Königliche Hoheit der Groß Herzog haben Allergnädtgst geruht, den außerordent- ltchen Professor an der Akademie zu Münster i. W. Dr. Christian Bartholomä zum ordentlichen Professor in der philosophischen Facultät der LandeS-Univerfität tu Gießen, insbesondere für SanScrtt und vergleichende indogermanische Sprachwissenschaft, mit Wirkung vom 1. April 1898, zu ernennen und in der gedachten Eigenschaft zu berufen. •• Auszeichnung. Seine Königliche Hoheit der Groß. Herzog haben Allergnädtgst geruht, dem Handarbeiter Georg Eichner zu Wöllstein da- Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für treue Arbeit" zu verleihen. •» Gerichttperfoualten. Durch Verfügung Großherzogl. Ministeriums der Justiz wurden beauftragt mit Wahrnehmung der Dtenstverrichtungen: 1) eines Staat-anwaltS am Land- gericht der Provinz Oberhefien der GerichtSaffeffor Bopp in Gießen, 2) eines AmtsanwaltS bet dem AmtSgertcht Gießen der GertchtSasseffor Reuß in Alsfeld, 3) eines AmtSanwalts bet den Amtsgerichten Alsfeld, Grünberg, Hom- berg und Laubach der GerichtSaffeffor Schnitzspahn in Gießen, 4) eine- AmtSanwaltS bet dem Amtsgericht Mainz der GerichtSaffeffor Wolff in Darmstadt, 5) eines AmtSanwalts bet den Amtsgerichten Darmstadt II, Groß-Gerau und Langen der GerichtSaffeffor Hechler in Darmstadt, 6) eines HtlfSgerichtßfchreiberS bei dem Landgericht der Provinz Oberheffen der GertchtSacceffift Dr. Heyer in Darmstadt. •• Provivzial-AnSfchub-bitzung. SamStag den 14.Mai18S8 Vormittags 9 Uhr findet in dem RegierungSgebäude zu Gießen eine öffentliche Sitzung des Provtnztal-AuSfchuffeS mit folgender Tagesordnung statt: 1. Gelände-Enteignung für den neuen Friedhof in Gießen,- hier Ausspruch der Enteignung. 2. Gesuch der Marte Poppelsdorf Ehefrau tu Gießen um Wirthschaft-.Conceffion. 3. Gesuch deS Wilhelm Gerhardt in Gießen um Erlaubntß zum Branntwein - Ausschank. 4. Gesuche des August Rinn und Heinrich Wilhelm Rinn tu Heuchelheim um Erlaubntß zum Betriebe zweier Schank- wirthschasten. 6. Gesuch deS Consum-BereinS zu Leihgestern um Erlaubntß zu« Verkauf von Branntwein über die Straße. 6. Klage des OrtSarmenverbandeS Offenbach gegen den OrtSarmeuverband Heldenbergen wegen Unterstützung de» Friedrich Faulstich, cansa I und II. 7. Antrag des Abreffe für Depeschen: Anzet-er Hießs«. Fernsprecher Nr. 61. hflarannn souos, »«UHelitftn hr.lr) Ä? Crefeld. AusUrud. Lemberg, 6. Mat. In TySmienica find 300 Wohn. Häuser durch eine große Feuersbrunst vollständig in Asche gelegt worden. Man vermißt eine Anzahl Personen, dte vermuthlich in den Flammen umgekommen find. Ltvoruo, 6. Mai. Nachmittag» fanden größere An- sammlungen statt, au» deren Mitte aufrührerische Rufe erschollen. Eine EScadron Cavallerie, die herbeietlte, wurde mit Stetnwürfen empfangen, infolge deffeu fie von der Waffe Gebrauch machte. Sine Person wurde getödtet, mehrere wurden verletzt. Zwei Soldaten erlttten durch Stetnwürfe Verletzungen. Mehrere Personen wurden verhaftet. Veru«»»ret- „erteliährlich 2 Mark 20 Pf», monatlich 75 Psß. mit Bringerlohn. Bei Postbezug 2 Mark 50 Pf,, vierteliährltch. Gießener Anzeiger General-Anzeiger kömgser ivSvsdl hoch«, lüghix LllWm,-. lauft bei Zlti u, Imnroffl/. * .L »t39. So mit1 * * * *.'*6*!'!« ÄsSgft XTEÄÄ und rsa-Sii M ’ ' ’ 180 U-p"br. ' ; “ Gelfflfnheitskäufe L"1 DBloe$enstofren «Inen Preisen = »Wem franco ins Hau to*firtLMemtdh. "i.gm.ÄnxuglQ.S.^ enot ' . . 5.85 ptfe r°nch- Ne*. . g*» «® W*1 itaib . -ßiunll' Deutsche» Reich Darmstadt, 6. Mat. Ihre Kövtgl. Hoheit Prinzessin Heinrich von Preußen ist mit den Prinzen Waldemar und Sigismund heute Nachmittag nach Windsor abgereist. Berlin, 6. Mai. Bei dem Abend» beim Kaiser im Weißen Saale de» Schlöffe- stattgehabten Reichstags- Diner, woran die Prinzen, Mitglieder de» Bundesrath» und des Reichstag», Ritter de» schwarzen Adlerorden», die obersten Hofchargen, vie CabtnetSchefS, die Generalität und Admiralität Thetl nahmen, waren von den Abgeordneten Mitglieder aller Fractiouen, ausgenommen die Soctaldemo- kraten, erschienen. Der Kaiser, in der Uniform deS Garde du CorpsregimentS, erschien unter Dortrttt der Leibpagen und der obersten Hofchargen, gefolgt von den Prinzen. Zur Rechten de» Kaiser» saßen Prinz Friedrich Leopold und Prinz Joachim Albrecht, zur Linken Prinz Friedrich Heinrich und Prinz Friedrich Wilhelm, gegenüber der Reichskanzler, zu deffeu Rechten der bayerische Gesandte Graf Lerchenfeld, Minister Miquel, zur Linken der ReichStagspiäfidrnt Vuol und der sächfische Graf Hohenihal. Der Kaiser unterhielt fich sehr lebhaft mit den zunächst fitzenden Herren und trank ihnen wiederholt zu. Während der Tafel brachte der Kaiser einen Triukspruch aus. Der Kaiser bezeichnete e» darin als ein tiefempfundenes Bedürfniß, mit dem Danke des Kaiser», den Dank de» Sohnes und den Dank seiner kaiserlichen Mutter für den Entschluß, zur Errichtung eine» Denkmal» für seinen Vater auSzusprechen. Die heimkehrenden Herren würden die Ueberzeugung mituehwen, daß der Kaiser und seine Räthe redlich bemüht seien, „tn den von dem großen Kaiser vorgeschriebeuen Bahnen weite, zuwandeln." Der Kaiser könne den Herren auf dte Heimreise nur den Wunsch mit- geben, daß „gleich dem großen Kaiser, Jeder, sei er, wer er sei, hoch oder niedrig, von welcher Confeffton auch immer, bei dem, waS ihm bevorsteht, bei der Arbeit, die er in diesem Jahre zu thun gedenke, seine Aufgabe so auffaffe, daß er dereinst mit gutem Gewiffen vor seinen Gott und (einen alten Kaiser treten, und auf dte Frage, ob er mit dem ganzen Herzen für deS Reiche» Wohl arbeitete, mit Ja antworten kann." Au» der Quelle, woraus fein Großvater und Vater ihre Kraft schöpften, schöpfe fie auch der Kaiser und er gedenke, seinen Weg weiter zu wandeln, um da» vorgesetzte Ziel zu erreichen, in der für jeden Menschen maßgebenden Ueberzeugung: Tine feste Burg ist unsee Gott." Der Kaiser schloß mit einem Hoch „auf daS geliebte deutsche Vater- land, das herrliche deutsche Volk, da» Gott erhalten und schützen möge." Berlin, 6. Mai. Wie der „VolkS-Ztg." aus Breslau gemeldet wird, stürzte auf dec Kohlengrube „Kaatmicrz" bei SoSnowice ein riesiger Kohleablock auf arbeitende Bergleute herab, wodurch fünf getödtet und zwei verwundet toHrbfl5ln, 6. Mai. Der „Köln. Ztg." wird auö Madrid gemeldet: In mehreren Provinzen find aufs Neue Unruhen ausgebrochen. Ueber Kinaöareal ist der Belagerungszustand erklärt worden, weil anarchistische Ausschreitungen, Brandstiftungen und Plünderungen vorgekommen find, ebenso in Union, wo das Stadthaus und das GertchtSgebäude mit allen Documenteu in Brand gesteckt, da» Gefängntß zerstört, die Gefangenen befreit und die Läden erbrochen und aus- geraubt wurden. Stuttgart, 6. Mai. Herzogin Olga von Württemberg verlobte fich mit dem Prinzen Max von Schaum- bürg-Lippe, dem Bruder der Königin Charlotte. Freiburg t. Br., 6. Mai. Ja Wolfenweiler im Schwarzwald wurde heute Nachmittag ein einige Seeunden andauerndes Erdbeben, in der Richtung nach Nord-Ost gehend, verspürt. Pari», 6. Mai. Portugal'empfing eine Note der Bereinigten Staaten, worin gegen die Absendung von 900 Kisten mit Munition und Lebensmitteln protestirt wird, die von Liffabou am 23. April abgingen und für da» spanische Geschwader bet Cop Verde bestimmt waren. Loudon, 6. Mai. Neuerdtug» wird wieder allgemein behauptet, Lord Salisbury» Rücktritt stehe demnächst bevor. Loudon, 6. Mai. »Daily Chronicle" meldet, daß die Kräfte Gladstone» schnell schwinden. London, 6. Mat. Meldungen auS W a s h i n g t o n zufolge soll Hawat doch annectirt werden. Mac Kinley bereite eine diesbezügliche Botschaft vor. London, 6. Mai. „Morning Post" meldet au» Wien, Kaiser Franz Josef habe fich auf eine Anfrage der Königin-Regentin von Spanien bereit erklärt, bei der amerikanischen Regierung zu Gunsten Spanien- zu interveniren. London, 6. Mai. Der in der gestrigen Rede de- Lord Talt-bury enthaltene Hinweis aus die etwaigen Consequenzen, welche durch den spanisch-amerikanischen Krieg ent- stehen könnten, wird al- ein Beweis angeführt, daß zwischen Amerika und England bereit» bindende Abmachungen bestehen und daß auch die TranSvaal-Frage bei einer künftigen Gestaltung eine Rolle spielen wird. _ rci Loudon, 6. Mai. Wie „Reuters Bureau" aus Washin g- ton meldet, ist Präsident Mac Kinley durch dte Gerüchte von einer Intervention Europas tn dem spantsch-amerikanischen Kriege keineswegs beunruhigt. Man sei vielmehr überzeugt, daß in keiner europäischen Hauptstadt, vielleicht Wien auS- genommen, Neigung bestehe, den Fortgang de» Kriege» zu unterbrechen. Madrid, 6. Mai. Man versichert, dte Regierungen von Cuba und Portorico hätten nach Madrid telegraphirt, man würde an eine Landung der amerikanischen Truppen nicht glauben. Zwei Schlachtschiffe, zwei Kreuzer und zwei Torpedoboote find nach den Philippinen abgegangen, um dort daS amerikanische Geschwader anzugretfeu und die Küste von Saliforuien zu beschießen. Madrid, 6. Mai. Nach Depeschen an» Havanna liegt der größte Theil der amerikanischen Flotte vor Card en aS. Nur drei Schiffe liegen vor Havanna. Ein spanischer Panzer kaperte einen großen amerikanischen Transportdampfer. m Madrid, 6. Mai. Die Situatton in der Pro- vtnz ist sehr gefahrdrohend. Bewaffnete Banden plündern die Ortschaften und zerstören die Telegraphenleitungen. In Murcia wurde da» Gefänguiß gestürmt und die Gefangenen in Freiheit gesetzt. Wetter wurden dte öffrutltchen Gebäude demoltrt und die Dynamitlager auSgeraubt. Da dte Re- gierung ohnmächtig ist, dürfte die Militärdictatur bevor- stehen. New York, 6. Mai. Der frühere Präsident Harrison hielt an ote Freiwilligen tn Norfolk eine Ansprache, in welcher er sagte, die Amerikaner würden nicht nach Ruhm graben, sondern einfach die Sache der Menschlichkeit beschützen. New-York, 6. Mai. Au» Baltimore kommt dte Meldung, daß ein spanischer Spion gestern versucht habe, da- Pulvermagazin, welche- 25 Meilen von Washington entfernt ist, in die Luft zu sprengen. New-York, 6. Mai. DaS Morinedepartewent hat be- schloffen, den Hafen von Sonnenuntergang bi- zum Sonnenaufgang zu sperren, um Unglücksfälle durch die gelegten unterseeischen Minen zu verhüten. New-York, 6. Mai. Der französische Dampfer „Lafayette" hatte St. Nazaire am 21. April mit Paffa- gieren und voller Ladung verlaffen, am 22. April Santander und am 24. April Coruno angelaufen. Er wurde gestern kurz vor Sonnenuntergang in Sicht von Havanna von dem amerikanischen Kriegsschiff „Annapolis", nachdem diese» Jagd auf ihn gemacht, in dem Augenblicke genommen, als er direkt auf den Hafen zufuhr. Die „Lafayette" versuchte, nachdem fie von einem Offizier der „Annapolis an- gerufen war, von Neuem in den Hasen einzulaufen, wurde jedoch gezwungen, anzuhalten. Dte Kriegsschiffe „Welmington , „Newport" und „Morril" unterstützten die „Annapolis" bei der Aufbringung der „Lafayette". Die Thatsache, daß die „Lafayette" nach der Kriegserklärung einen spanischen Hafen verließ, erscheint al- ein ausreichender Grund, um fie festzuhalten, bi» zur Lösung der Frage der Contrebande. Man vermuthet, daß die „Lasayette" Ersatzmannschaften für Havanna au Bord hat. . ~ Kalkutta, 6. Mai. In den letzten 48 Stunden find Ks ■s-s-j Herber. Nr. 07 Erscheint täglich «it Ausnahme beS Montags. Die Gießener A«mikte«Vlätter »erben dem Anzeiger wöchentlich viermal beigelegt. keine neuen Erkrankungen an Pest vorgekommen. 5)afl Gefchäftlebeu beginnt wieder zu erwachen. Wahlbewegung. Au» dem WahUteife Friedberg, 5. Mai, wird den „N. Hess. BolkSbl." geschrieben: Wie bereit- mitgetheilt, find tn unserem Wahlkreise tncl. der Zählcandtdatur der CentrumSpartei bereits fünf ReichStagScandidaten ausgestellt. Nur die Deutsch Freisinnigen sind bis jetzt noch im Rückstand und dürften voraussichtlich überhaupt auf die Aufstellung eine- eigenen Candidateu verzichten. Sie würden hierbei nur weise handeln, denn eine alleufallsige Probe würde zwetselloS den Beweis erbringen, daß diese Partei auch in unserem Wahlkreise so ziemlich allen Boden verloren hat. Bei der völligen AuSfichtSlofigkeit eine- Erfolge- würde e» der Partei auch schwer fallen, einen Candidateu zu gewinnen. Einen Stimmenzuwachs dürften dagegen voraussichtlich die Socialdemokraten erzielen, da diese Partei leider auch auf dem Lande an Boden gewinnt und sehr eifrig an der Agitation ist. Am rührigsten find hier unstreitig die National» Socialen. DerenCandidat, Pfarrer a. D. Wenk, hat dahier für die Dauer der Wahlcampagne Wohnung genommen und wird in allen größeren Dörfern Versammlungen halten, auch haben bereite Pfarrer Naumann und Redakteur Gerlach in Versammlungen für Herrn Wenk gesprochen. Am Montag Abend hatten wir wieder Gelegenheit, einen der bedeutendsten Männer der National-Socialen, den bekannten Pfarrer a. D. Göhre als Redner zu Gunsten Wenks zn hören, dem insbesondere ein noch jugendlicher, aber außerordentlich redegewandter Antisemit au- Marburg entgegen- trat. Die National-Socialen sollen beabsichtigen, während der Wahlcampagne ein zwanglos erscheinendes Organ heran»- zugebeu und dasselbe als Flugblätter massenhaft zu ver- theilen. Von Seiten der Nationalliberalen, welche den Grafen Ortola aufstellen, ist bi» jetzt, in der Orffentlichkeit wenigsten-, noch wenig Agitation bemerkt worden. Der Bund der Land- wirthe hielt am Sonntag dahier eine Versammlung ab. $. Küchel in Butzbach auf Enteignung von Gelände in Ge- marknng Zell / zu bergbaulichen Zwecken, hier^ Kostensest- setzung. *• Tywvafiam. Herr LaudeSschuliuspeetor Levitztn au- Lemberg wohnte tu dieser und der vergangenen Woche dem Unterricht bei. •* 6tetni Garte». Wie alljährlich, so hat auch Heuer Herr Stein nach unS gewordener Mittheilung wieder Ber- träge mit bedeutenden Loncertdirectionen und berühmten Künstlern zwecks Abhaltung von Coueerteu abgeschlossen. Unsere beliebte RegimentSmufik wird in seither gewohnter Weise ihre Concerte dort weiter abhalten. So wird „@tein< Tarten" seinen Ruf als gutes Concertlocal auf gleicher Höhe auch ferner erhalten. Diese-, sowie der Umstand, daß „Steins Garten" herrlich gelegen, bequem zu erreichen, einen schön angelegten schattigen Garten und geräumige Hallen für Unterkunft bei schlechter Witterung besitzt, sowie eine» alten RenowmäS vorzüglicher Bewirthung sich erfreut, find wohl die Hauptpunkte, daß „Stein- Garten" unstreitig eine- der beliebtesten und besuchtesten EtabliffementS hiesiger Stadt während des ganzen Jahres ist. •* Der erste Gießener Stemm- unbRingclnb, welcher am 8. und 9. Mai in den schattigen Anlagen der „LiebigShöhe" feinen Ersten Athleten-Wettstreit abhält, hat gegenwärtig die hierfür ausgesetzten Preise, bestehend aus echten Medaillen, Kränzen und Diplomen, bei Herrn Friseur Rüger, Wallthorstraße 6 ausgestellt. Auszug aus dem Bericht über die Thätig- keit des Chemischen Untersuchungsamtes für die Provinz Oberheffen in der Zeit vom!♦ April 1896 bis 1. April 1897. Während drS Geschäftsjahre- von 1896—97 wurden im UuterfuchungSamte int Auftrage von Behörden oder Privatpersonen inSgesammt au-geführt 1016 Untersuchungen. Bon diesen Gegenständen gingen ein auS: von von Behörden Privaten Kreis Alsfeld........ 105 5 h Büdingen....... 104 1 „ Friedberg....... 78 4 /, Gießen........ 215 361 „ Lauterbach....... 77 4 , Schotten....... 43 2 AuS Orten usw. außerhalb der Provinz — 17 Zusammen . 622 394 Zu Beanstandungen gaben 63 Objecte, gegen 53 im Borjahr, Be.anlaffung. ber Umersuchung. Anzahl. Grund ber Beanstandung. Butter .... 4 zu hoher Nichtfettgehalt. Thokolade ... 1 mehlhaltig. .... 3 größere Mengen von Essig- sälchen enthaltend. Feigen .... 1 von Jnsecten bewohnt. Fruchtsäfte ... 3 salichlsäure-haltig. Gewürze ... 5 durch verschied. Zusätze verfälscht. Milch .... 5 entrahmt. TpirttuS ... 2 zu geringer Alkoholgehalt. Töpfergeschirre . 3 gaben Blei ab an 4o/oi0Cn pochenden Essig. Trinkwafser . . 29 ungeeignet f. d. menschl. Genuß. W-in .... 1 hefetrüb. Wurst .... 3 verdorben. u .... 3 mehlhaltig. Summa . 68 Die beanstandeten Proben Vertheilen sich auf die einzelnen «reife wie folgt: Kreise. Eingesandt von Behörden. Privaten. Gesarnmtzahl. Alsfeld . . . 2 1 3 Büdingen . . 21 _ 21 Friedberg , . 8 —— 8 Gießen . . . 14 5 19 Lauterbach . . 3 2 5 Schotten . . 3 3 Dazu außerhalb Summa . . 59 der Provinz . . . . . . 4 63 In wisienschaftlichem Jntereffe und um mit als Unter- läge zu dienen für seitens de- chemischen Untersuchungsamtes zu machenden Vorschläge bezüglich des geplanten ErlafieS einer neuen Milchverkaufsordnung für die Stadt Gießen wurde damit begonnen, eine Reihe von versuchen anzustellen, über deren Einfluß verschiedener Futterartikel bei Kühen auf die Beschaffenheit der von denselben producirten Milch. Die versuche sollen fortgesetzt werden. Die Anzahl der im Auf- trage von Behörden auSgeführten Untersuchungen war int letzten Jahre erheblich niedriger als im Vorjahre. ES erklärt sich dieser Umstand daher, daß die Kosten dieser Unter- fuchungen zum großen Theil auS den den verschiedenen Behörden für diese Zwecke bewilligten Crediten bestritten werden und daß dementsprechend die Anzahl der Untersuchung-- objecte nach der Höhe ihrer UntersuchungSkosten bemeffen werben muß. Da im Laufe de- Betriebsjahres eine größere Anzahl von Bier« und Weinprsben untersucht wurden, und die UntersuchungSkosten dieser beiden Objecte bedeutend höhere find, al- diejenigen der int Vorjahre in größerer Anzahl zur Untersuchung herangezogrnru Gegenstände — Gewürze, Petro- l^u”' .2'Qt,ttcn 22* f° hat in Rücksicht auf die, einzelnen Behörden zur Verfügung stehenden Summen, die Anzahl der zu untersuchenden Proben wesentlich erniedrigt werden müffrn. Die Anzahl der int Auftrage von Privaten auSgeführten Untersuchungen ist dagegen im letzten Jahre erfreulicherweise erheblich gestiegen, sodaß sie die Summe der in den fünf ersten Jahren de- Bestehens des UntersuchungSamteS ausgeführten übertrifft. Mit dem Kreise Gießen war eine Vereinbarung getroffen, daß versuchsweise ein Beamter des chemischen Unter- suchungSamteS eine Anzahl von Orten des Kreises persönlich bereisen würde, um eine unvermuthete Visitation der resp. Geschäfte oorznukhmeu, eS gelangte die Controle im Kreise Gießen auch in dieser Weise zur Durchführung. Die Visitation mußte indeß wegen verschiedener hindernder Umstände auf wenige Orte beschränkt werden. ES wurden besucht: 16 Bäckereien, 65 Gastwirtschaften, 15 Metzgereien, 4 Mühlen und Mehlhandlungen, 60 Specereihandlungen. Es fand sich bei diesen versuchen Gelegenheit, die resp. Geschäftsinhaber auf mancherlei Umstände aufmerksam zu machen, deren Abhilfe von hygienischem Standpunkte aus nothwendig und wünschenSwerth war. Eine große Anzahl von NahrungS- und Genußmitteln sowie Gebrauchsgegenständen wurden an Ort und Stelle besichtigt und wenn angäuglich — auch da untersucht — von verdächtig erscheinenden Proben entnommen. Der Bericht gedenkt ferner der Umwandlung deS Untersuchungsamtes in eine selbstständige Anstalt (bisher nmrj sie mit dem hygienischen Institut der Universität verbunden) und spricht schließlich Herrn Geheiwrath Prof. Dr. Gaffkh, welcher sich sowohl um die Gründung wie um den Bestand deS UntersuchungSamteS in hohem Grade verdient gemacht, seine Anerkewung auS. — Den Schluß des Bericht- bildet eine Darstellung der Untersuchung des Gießener LeitungSwaflerS, welches darnach als ein in jeder Hinsicht vorzügliche- bezeichnet wird. Die Einnahme auS den auSgeführten Untersuchungen ergab den Gesammtbetrag von 2663.90 Mk., im Vorjahre 2857.45 Mk. vermischte». • Kindtaufe an Bord einer deutschen Kriegsschiffes. Sonntag den 1. Mai sand in Kiel an Bord de- Flaggschiffes des Panzergeschwader» „Kurfürst Friedrich Wilhelm" die Taufe des jüngsten Sohne- de- Geschwaderchef-, Vice- admiral- Thomsen, statt. Da» Achterdeck war mit einem Zeltdach überspannt und auf diese Weise in einen Salon um- gewandelt. Der Stab des Schiffe», sowie Deck- und Unter- Offiziere, desgleichen ein Theil der Mannschaften wohnten außer zahlreichen geladenen Damen und Herren der Gesell- schäft der Feier bei, zu der der Täufling int Boot an Bord gebracht wurde. ES dürfte die» die erste Kindtaufe sein, die an Bord eine» deutschen Kriegsschiffe» vollzogen wurde. * Spanisches Soldatenmaterial. Nüchtern, heiter, kräftig, gehorsam, empfänglich für Ansporn, begeistert sür sein Vater- land und seine Fahne, hat, schreibt die „Köln. Ztg.", der spanische Soldat zu allen Zeiten die schönsten Beweise von Opferfreudigkeit, Bedürfnißlofigkeit und Muth gegeben. In den Befreiungskriegen in Amerika, Afrika, Afiev, in den MauiguaS von Cuba, den Sümpfen der Philippinen verzeichnet die Geschichte seine Bravour, in all diesen Kämpfen hat er sich, schlecht bezahlt, bekleidet und verpflegt, von Seuchen und feindlichen Kugeln bedroht, unter glühender Sonne und auf eisbedecktem Felde stet» wie ein Held geschlagen. Die DtSciplin ist weniger rigoros al» in manchen anderen Staaten, mild und väterlich angewendet, wird sie gern acceptirt. Einen Schatz von Opserfreudigkeit bedeckt der grobe blaue Mantel. Nüchternheit, Mäßigkeit, Widerstandsfähigkeit gegen Anstrengungen find dem Spanier aller sozialen Schichten eigen. Ob Catalonier ober Navarrese, Andalusier ober Gallejo — alle haben die Kraft de» Temperaments — jung und sorglos fingen fie auf Märschen und in der Kaserne, int Arrest und selbst nach Kämpfen, die schwere Opfer ge- fordert. Natürlich bieten die verschiedenen LandeStheile, bei territorialem Ersätze, Truppen von ungleichem Werthe. Der beste Soldat ist wohl der Castilier. * Die letzte Audröe-Botfchaft hat sich, wie vorauszusehen war, gleich allen früheren Allarmnachrichten als völlig unbegründet erwiesen. Der Docent Otto Nordenfkjöld, der sich zur Zeit an einer wissenschaftlichen Klondyke-Expedition betheiligt, hat von Victoria aus ein Telegramm an die schwedisch, amerikanische Exporifirma Ek u. Co. gerichtet, in dem er mittheilt. daß die Nachricht von der Ankunft Andrees in den bewohnten Districten um Klondyke gänzlich auf Erfindung beruhe. Das Ganze fei auf einen schlechten Scherz seitens eines Klondyke-Yankees zurückzuführen. Profeffor A. v. Nordenfkjöld, der auf der Vega-Conferenz der Anthro- pologifchen Gesellschaft in Stockholm den Inhalt des Victoria- Telegramms bekannt gab, äußerte sich im Anschluß an die zahlreichen Falschmeldungen betreffs der Andröeschen Expedition dahin, daß an und für sich bisher fein Grund vorliege, das Ausbleiben authentischer Nachrichten über Andree als ein bedenkliches Symptom zu betrachten. Unter allen Umständen seien für Andree die Aussichten, bewohntes Festland zu erreichen, ungleich günstiger, als sie seinerzeit Nansen auf seiner Seite gehabt. Je mehr man Gelegenheit habe, die meteorologischen Verhältniffe zu studiren, die in den kritischen Juli- tagen des vorigen Jahres in den arktischen Gewässern herrschten, um so mehr scheine sich die Voraussetzung zu befestigen, daß Andröe auf einer der dem europäisch-asiatischen Continent vorgelagerten Polarinseln, vielleicht Franz Josefs-Land oder Nowoja Semlja, gelandet sei. In diesem Falle würden die zahlreichen Polarschiffe, die im Frühjahr gegen Norden ziehen, bald zuverlässige Kunde einholen. Habe Andree das Festland gewonnen, so werde hoffentlich die Stadlingsche Hilfsexpedition in der Lage fein, den beabsichtigten Entsatz zu leisten. „Ich denke", schloß Nordenskjöld, „daß man über Andrees Schicksal die besten Hoffnungen nähren darf. Mein Lieblingstraum ist es, die Anthropologische Gesellschaft möchte in der Lage fein, dem kühnen Polar-Aeronouten schon im nächsten Jahre ihre höchste Auszeichnung, die Vegamedaille, an die Brust zu heften." * Eine Bibercoloate aa der Arbeit bildet jetzt eine der größt ^Sehenswürdigkeiten im Zoologischen National- park in Washington. Nachdem die Biber sich mit ihrem neuen Aufenthalt vertraut gemacht hatten, nahmen sie als- dald chre gewöhnliche Thätigkeit auf und bauten drei breite Dämme, deren größter wenigstens vier Fuß hoch war. Diese Wälle waren durchweg das alleinige Werk der Biber. Al» Material dienten ihnen entweder Bäume, die sie in ihre« Gehege selbst durchgenagt und so gefällt hatten, oder Zweige, die ihnen zum Futter dargereicht waren. Die Biber schneiden ihr Baummaterial in passende Stücke, die sie zum Wasser schleppen, bis zu dem Orte, wo ber Damm gebaut werden soll, hinflößen und dort mit Schlamm und Laubwerk zu einem festen Bau zusammenkitten. In Verbindung mit jenem Damm haben die Biber eine Wohnung gebaut nebst einigen kleinen unterirdischen Gängen am Ufer. Der Eingang zu diesen Wohnungen ist stet« unter Wasser gelegen und kann nur tauchend erreicht werden. Die Thiere haben sich bereit» ganz an die Nähe des Menschen gewöhnt, so daß das Publikum de» genannten Parkes bei nötiger Vorsicht die Biber an der Arbeit beobachten kann. * Der armen Spielbaak von Monte Carlo, die vergangene» Jahr blo» 22 Millionen Franc» verdient hat, ist nun auch noch da» Unglück widerfahren, von einer internationalen Gaunerbande um einige tausend Franc» geprellt zu werden. In den letzten Monaten häuften sich bei der Spielbank in auffälliger Weise die Forderungen nach dem „Biaticum", dem Reisegeld, da» die Bank au»grplünderten Spielern zur Rückfahrt nach ihrer Heimath gewährt. Zumeist handelte eS sich um Damen, die angeblich all ihr Hab und Gut an der Roulette verspielt hatten. In solchen Fällen verlangt die Bank zunächst von den Bittstellern da» Borzeigen der Einlaßkarten zu den Spielsälen. Sie wurden von den Spielerinnen in genügender Zahl beigebracht. AIS aber die Gesuche immer zahlreicher einliefen, führte man die Bittstellerinnen auch in die Spielfäle, damit die Croupier- und „chefs de partie® bekundeten, daß die Bittstellerinnen wirklich große Summen verspielt hätten. Hier kam e- nun zu aufregenden ©eenen. Die Croupier» behaupteten, daß die betreffenden Damen wenig oder gar nicht gespielt hätten. Aber im Publikum fanden sich stet» einige Herren, die da» Gegentheil versicherten. Die Damen weinten und schrieen, daß die Bank fie zum Selbstmord zwinge, da» Publikum nahm regelmäßig für fie Partei und um dem Skandal ein Ende zu machen, opferte die 8ant einen 500- oder 1000 Fr- Schein. Bor einigen Tagen hob nun die Nizzardische Polizei eine Bande verdächtiger Ausländer auf, die im verdacht ber Falschmünzerei standen. Aber in ihrer Wohnung fand man nur Hilfsmittel, um die Eintrittskarten zu den Spiel- falen von Monte Carlo nachzumachen. Die Gauner besuchten die Spielsäle häufig, spielten aber nicht, sondern gingen aufl- schließlich darauf auS, von der Bank das Biaticum zu erschwindeln, wa» ihnen auch in vielen Fällen gelungen ist. Die Spielbank läßt nunmehr Eintrittskarten mit Wasserzeichen und anderen Chikanen Herstellen, so daß den Fälschern daS Handwerk erschwert wird. * Was alles vom Redactenr verlangt wird? Haben Sie keine Angst verehrter Leser, eS folgen keine gereimten „Stofe* geseufzer", wie fie ein geplagter Bürgermeister vom Lande auSzustoßeu pflegt, sondern nur die Schilderung einer wahren Begebenheit, wie fie sich so oft im Leben eines Kleinstadt- rebacteur» wiederholen und deren eine hier zum verständniß mancher Folgeerscheinungen und mit der Bitte um Abhilfe für die Zukunft wiedergegeben fei. — ES ist 9 Uhr, d e Setzer stehen vor den gefüllten Schriftkästen und warten aus da» Manuscript, wie die Raubthiere der Menagerie auf den Moment der Fütterung. Wehe dem armen Rebacteur, ber durch irgend eine Abhaltung den Hunger der Manuscript- freffer nicht genügend zu stillen vermag. Er wird nicht nur durch die ewig Mahnenden, die in feine Stube bringen, wie die Mäuse in den Thurm zu Bingen, zur Verzweiflung gebracht, sondern tausend Flüche donnern ihm nach und in den Bugen der Setzer giebt e» auf der Welt kein gröfeere» Scheusal. — Soeben trifft die Berliner Post ein, und muthig vertieft man sich in die Parlamentsberichte, Spanisch-Amerikanische KriegSnachrichten re, um so schnell al» möglich den Manuscripthunger zu stillen. Da plötzlich klopft Jemand: „Hören Sie, ich möchte Ihnen Bericht über unsere letzte Versammlung machen!" — „Sehr schön, bitte geben Sie mir Ihren Zettel, soll besten» besorgt werden". — „Nein, nein, ich mufe Ihnen da» biedren, wie ich» haben will!" — „Bester Herr, ich habe gar keine Zeit. Geben Sie mir Ihre Notizen, das Andere wird schon besorgt!" (auffahrend) „Na wenn Sie nicht wollen, mir liegt nichts daran, dann lassen Sie'»!" — „Sie können doch nicht verlangen, dafe ich mich hier hinsetze und nach Ihrem Dictat einen Bericht schreibe, während die Leute oben auf Manuscript warten und ich alle Hände voll und zwar da» Dringendste zu thun habe? Bitte geben Sie mir doch Ihren Zettel und ich verspreche Ihnen Inen guten Bericht." — „Nein, nun will ich nicht mehr!" läuft wüthend zu der Coucurrenz-Zeitung.) CanbwirtBfdmftlictycs* Die Wissenschaft hat wiederum eine Frage gelöst, welche sür die Landwirlhschast von größter Bedeutung ist. Richt zu unterschätzende Feinde unserer Halmfrüchte sind Hederich und wilder Senf, benm di-ber nur höchst mangelhaft betzukommen war. Ader auch diesen Unkräutern itt man zu Leide gegangen, indem ein erprobtes Mittel. 2O»/0 schwefelsanreo ffiftn, gesunden ist, welche», mit einer selbftthätigen patenitrien Pflanzensplitze regenartig gespritzt, den Hederich und wilden Sens verntchtct, ohne da» Getreide zu beschädigen. Die Anwendung deS Mittel« und die Handhabung der Spritze sind durch die landwirthschastliche Maschinenfabrik von PH. Maysarth & Co., Frankfurt a. M.. beschrieben und kostenfrei zu beziehen. Eine Postkarte genügt, um sich diese wichtige Lectüre zu verschaffen. t Aufgebote. April: 30. Ludwig Jacob Roth, Instrumentenmacher zu Gießen, mit Marie Friederike Alt Hierselbst. 30. Heinrich Zöizer, Oeconom dahier, mit Anna Maria Daum zu Brauerschwend. Mat: 2. Paul etJü§ brrjM • Bert befi“1 M bie r ifl Die Ä.h geeint r * "unbwT »«btll Wuitg eiHt® M nebft 2?*® DaoiT Der 2** Sri* Wegen9 J. ? M« e Ä rj > ntil **ä>»sS 'N auf, bil im KM in ihrer Vohnmj fmb itUkarteu zu da W. n. Vit Soma HW» k* 6»l«, Mi UIODCI bnhi.ni 1 ”h‘ ti)ren, H « Uuitnh t. ^tr ^k!' fn ^ourß geprellt Äo± * b7p ,, i rnQßen not l(B Ä*** gnvLhn, jk all HtL I te'8’* Vie ivarden Don bn ft* •“ito >« r ' lUhrle man bie Bin Jie Sroupiers w bie vitchellerimea M • vier kam t8 nun k 11 behaupteten, bah bi segelt HL,» e'oige Herren, bie d°j D »einten unb schrieen, > , ^gt, da, Pudliku- j ■ M dem Stanbtü eir i neu 500. ober 1000 fr., ” bie Nizznbisi.' PA nicht, iontern ging» auf’ mf bat Liaticmn ;u eilen Fällen gelungen ii. miltkarteu mit Taflet, len, fn baß ben Fälschet? oft etil haben Sie i feine gereimten ,Eloß- Wtmüstrc vvm LM DÜ’btxung einer urahr» Leben einet Aleinßabi. ne hier pim Bnftanbmi it der Bitte um klbhilie - VistS llhr, bi Schriftkästen unb mm thiete bei Menagerie mf t bem armen Sebactenr । Hanger der Mannfcch mag. Lr wird nicht nut feine Stube bringen, w tn, gut Setzmeiflung P em ito ito ™‘ ter Seü Id« t* ' inn H to, mi»Bl Iberto«, eP«*^ , i4üt0 a« »’»114 plöllto * 3®* «toi to» * SÄ Ä« °i4ll bar an, t ctlIaflieL4t schreib'' 8” jrfe? * öit R°« «8*5 ’ w4t i. ”ff 7bto.r'»"7^ X tft, iE ßetreibe !u. M, u® Friedrich Heinrich Constantin Pfannmüller, Piarrverwalter zu Wimpfen a. B., mir Louise Dorotbea Katharine Pirtlippine Mayer dterseldst. 4. Heinrich Peter, Schl sser dahier, mit Katharine EUsa- betha Schäfer hierselbst. 4. Otto Franz Hermes, Oberkellner dahier, mit Katharine Margaretha Johanna Hartmann hierselbst. 4. Wilhelm Eißfeller, Hausbursche dahier, mit Katharine Dedus hierselbst. 4. Joseph Sauer, Locomotivheizer dahier, mit Dorothea Katharine Beisheim zu Sterkelshausen. Geborene. April: 26. Dem Strahenwärter Wilhelm Kipper eine Tochter, Marie Emilie. 27. Dem WeinhLndler August Schwan ein Sohn. 28. Dem Schneider Jakob Nolte eine Tochter, Minna Helene. 28. Dem Spengler Otto Knauf ein Sohn, Otto Hans Wilhelm. 29. Dem Glaser Friedrich Alsleben eine Tochter. 29 Dem Taglöhner Emil Kreiling eine Tochter, Anna Auguste Emilie. 29. Dem Dachdeckermeister Johannes Lapp ein Sohn, Johannes. 30. Dem Jnstitutsdiener Johann Niepoth ein Sohn, Karl Wilhelm. 30. Dem Schmied Heinrich Becker eine Tochter. Mat: 1. Dem Fabrikarbeiter Johannes Peter Balser Zwilltngstöchter, Elisa und Margaretha. 1. Dem Bäcker Karl Fleischer ein Sohn. 2. Dem Kaufmann Sigmund Rosenbaum eine Tochter, Rosette. 3. Dem Friseur Wilhelm Balser eine Tochter. 5. Dem Kutscher Johannes Vogel ein Sohn. Gestorbene. April: 29 Margarethe Sandner, geb. Bauer, 59 Jahre alt, Wittwe von Hotelbesitzer Johann Zacharias Sandner dahier. 29. Wilhelm Mahler, 38 Jahre alt, Misstonsbruder, von Herzogen- weiler, Kreis Villingen. 30 Ern» Böttinger, 18 Jahre alt, Kauf- mannslehrling dahier. 30. Anna Katharine Heil, geb. Kammer, 82 Jahre alt, dahier, Wittwe von Nagellchmied Johanne« Jakob Heil von Rainrod, Kreis Schotten. 30. Peter Baumann, 36 Jahre alt, Ackeismann von Reinhardshain. Mai: 1. Philipp Bopp, alt 72 Jahre, Zugführer i. P. dahier. 1. Lorenz Günther, 56 Jahre alt, Weißbinder von Dorfgtll. 2. Otto Bender, 23 Jahre alt, Stationsgehülse dahier. 2. Anna Becher, 1 Jahr alt, Tochter von Müller Joseph Becher von Habn, Amt Marienberg. 3. Auguste Christiane Löw, ged. Weil, 35 Jahre alt, Ehefrau von Kaufmann Peter Franz Löw zu Weilmünster. 5. Ludwig Wagner, 8 Monate alt, Sohn von Maurer Heinrich Wagner VII. dahier. Auszug aus den Aircheirbüchern -er Stadt Gießen. Avaugelifche «tmtinlt. Getaufte. MatthäuSgemeinde. Den 1. Mai. Dem Kaufmann Konrad Bender eine Tochter, Johanna Wilhelmine, geboren den 27 März. MarkuSgemeinde. Den 30 April. Dem Mechaniker Ludwig Petri ein Sohn, Konrad Ludwig, geboren den 16. März. Den 1. Mat Dem Fuhrmann Ludwig Mandler ein Sohn, Karl, geboren den 12. April. Denselben. Dem Restaurateur Friedrich Teigler eine Tochter, Anna Luise Martha, geboren den 26. März. Denselben. Dem Müller Georg Adam Reich eine Tochter, Erna Katharine Marte, geboren den 12. März. Denselben. Dem Briefträger Heinrich Engel eine Tochter, Anna Elise, geboren den 5. Februar. LukaSgemetnde. Den 1. Mat. Dem Fuhrmann Johannes Hill eine Tochter, Frieda, geboren den 24. April. Denselben. Dem Hetzer Christian Grünewald eine Tochter, Ann« Philippine, geboren den 5. März. JohanneSgemetnde. Den 1. Mai. Dem Dreher Adam Büttner eine Tochter, Anna Juliane Elisabeth, geboren den 21. März. Denselben. Dem Taglöhner Conrad Fink ein Sohn, Conrad Wilhelm, geboren den 1. Januar. Denselben. Dem Werkführer Heinrich Haas III. eine Tochter, Ottilie Anna Sophie Lina, geboren den 23. Februar. Denselben. Dem Schuhmacher Reinhard Konrad ein Sohn, Reinhard Wilhelm Heinrich Christian Philipp, geboren den 12. April. Beerdigte. MarkuSgemeinde. Den 20. April. Marte Mankel, geb. Dinkel, Ehefrau des Privatier Konrad Mankel, 61 Jahre alt, starb den 28. April. Den 1. Mat. Anna Katharine Heil, geb Kramer, Wittwe des verstorbenen Nagelschmieds Johannes Jakob Heil, 82 Jahre alt, starb den 30. April. LukaSgemetnde. Den 1. Mai. Margarethe Sandner, geb. Bauer, Wittwe des Hotelbesitzers Johann Zacharias Sandner, 59 Jahre alt, starb den 29. April. JohanneSgemetnde. Den 3. Mai. Otto Bender, StattonS-Gehilse, Sohn des Privatmanns Heinrich Bender, 23 Jahre alt, starb den 2. Mai. und vsttswirthschast^ Dietz e«, 7. Mai. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Butter pr. Pfd. X 1,CO—1,12, Hühnereier pr.6t 6-0X 2 St. 00—00 4, Enteneier 1 St. 6-CO 4, Gänse- der pr. St 11—12 4, Käse pr. 6t 5—8 4, Käsematte pr. 6t 3 4, Erbsen pr. Liter 19 4, Linsen pr. Liter 31 4, Tauben pr. Pa« X 0,90 bi« 1,00, Hühner pr. Stück 1,30 bis 1,50, Hahnen pr. SttU X 1,60-1,70, Enten pr. Stück X 1,80—2,00, Gänse pr. Pfun! X 0,00-0,00, Ochsenfleisch pr. Psd. 68-74 4, Kuh- und Rindfleisch pr. Pfd. 62—66 4, Schweinefleisch pr. Pfd. 64 bis 72 4, Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfd. 76 4, Kalbfleisch pr. Pfd. 62—64 4 Hammelfleisch pr. Pfd. 60—70 4, Kartoffeln pr. 100 KUo 6,00 bil 7,00 X, Weißkraut pr. Stück 0—00 4, Zwiebeln pr. Emtnei 11,00—12.C0.*, Milch pr. Liter 16 4- Dauer der Marktzeit von 7 Uhr Morgens bis 1 Uhr Nachmittags. Während der ersten 3 Stunden der Marktzeit darf im Umherziehen nicht feilgeboten werden. Neueste Nachrichten. Depeschen des Bureau .Herold". Berlin, 7. Mai. Nach Telegrammen oul Kiautschou besuchte Prinz Heinrich gestern den TruppelSberg im Ostpaß und das Ostlager. Er befichtigte die Maulesel« Feldartillerie und besuchte noch da» deutsche Grenzgebiet. Er reist am 10. d. M. nach Peking, spater nach Wladiwoftock und von da nach Japan. Köln, 7. Mai. Die „Köln. Ztg." meldet au» PeterS« bürg, daß da» Gerücht, England beabsichtige den Au« kauf der Philippinen, rusfischersettS als Eombiuatiou bezeichnet wird. Ludwigshafen, 7. Mai. Wie der „Neue Pfälzische Courier" meldet, wird im Wahlkreise Speyer—Ludwigshafen— Frankcnthal seitens der Natioualliberalen Ferd. Scipio« Mannheim als ReichStagScandidat aufgestellt. Loudon, 7. Mai. Die englische Dacht „vicona" ist in Gibraltar eingetroffen und meldet, sie sei von einem spanischen Torpedoboot verfolgt worden. Madrid, 7. Mai. In Valencia und Barcelona wurden mehrere Dampfer mit Getreide-Ladungen, die für Marseille und Rom bestimmt waren, auf Befehl der Be- Hörden gezwungen, wieder auSzuladen. Madrid, 7. Mai. In Soria wurde der Güterbahnhof von der Menge gestürmt, zwei beladene Güterwagen geöffnet, zerstört und das darin befindliche Getreide zerstreut. Aus ArenaS, Provinz Avila und aus Olmedo in der Provinz Valladolid kommen ähnliche schlimme Nachrichten. Madrid, 7. Mai. Die Unruhen in Spanten dauern fort. In Oviedo wurden die Steuerhäuser in Brand pr. steck?. Ein Waarendepot wurde vollständig geplündert. Militär zerstreute die Manifestanten. Darauf wurde der Belagerungszustand erklärt und die gleiche Maßregel auf die ganze Provinz Asturien ausgedehnt. Madrid, 7. Mai. Die liberale Preffe fordert energisch den Austritt Weylers aus dem Senat. Die Bevölkerung hat das Vertrauen zu der Regierung verloren und legt vollständige» Mißtrauen gegen die von den Blättern veröffentlichten Nachrichten an den Tag. Washington, 7. Mai. Zahlreiche Senatoren, persön- lichr Freunde Mac Kinley», versuchen, diesen zu bewegen, seine Zustimmung zur Vereinigung der Insel Hawaii zu geben. Mac Kinley ist damit wohl einverstanden, er möchte fich aber vorher versichern, wie diese neue Wendung in der amerikanischen Politik von den europäischen Mächten sowohl, wie auch von Japan ausgenommen werden würde. San Francisco, 7. Mai. Der Dampfer „City of Peking" wird am nächsten Donnerstag nach Manila abdampfeu und die zur Indienststellung der Flotte erforderlichen Mannschaften mitnehmen. New Pork, 7. Mai. Eine Depesche aus Tampa meldet: Die Vorhut des cubanischen ExpeditionS-CorpS wird heute eingeschifft. Sie besteht au» ungefähr 5000 Mann, denen am Sonntag zehn Regimenter Infanterie, zehn Batterien Artillerie und ausreichende Cavallerie folgen sollen. Tampa, 7. Mai. Jeder Tag bringt neue Reibereien zwischen weißen und farbigen Truppen. Soldaten in betrunkenem Zustande find keine Seltenheit in den Straßen und dieselben machen häufig von ihren Waffen Gebrauch. Niger«S?ldaten find eutschloffen, fich von den weißen nicht verächtlich behandeln zu laffeu und da» geringste Miß- verständniß dürfte einen blutigen Krawall herbeiführen. Die Polizei bietet Alles auf, um die Gemüther zu beruhigen und die Streitigkeiten zu schlichten. WB. Madrid, 7. Mai. Eine AmtSdepcsche au» Havana meldet: Die Amerikaner versuchten bei Sala do zu landen. Die spanischen Trappen zwangen die Amerikaner, fich wieder etuzuschiffeu. Vier Spanier wurden verwundet. Nach einem Gerücht in Madrid erlitten die Amerikaner bedeutende Verluste. WB. Hongkong, 7. Mai. Dec amerikanische Aviso „M. Crulloch", mit Depeschen an Bord, ist überfällig und flößt Beunruhigung ein Man nimmt eine Fortdauer des Kampfe» au. Das »New Ank Eveuing Journal" veröffentlicht einen Bericht, wonach da» Depeschenboot, das von den Cap Verdischen Inseln abgegaugen, daS spanische Geschwader ohne „Puertorico" gesehen. Die Bestätigung der Nachsicht fehlt no*. ä Seidenstoffe sss v t-K Bill verlange Muster mit Angabe b. Gewünschten. v von Elten & Keussen, Crefeld Städtischer Arbeitsnachweis Gießen Garteuftratze 2. Angebot der Arbeitnehmer r 1 Weißbinder, 1 Möbelsckreiner, 3 Taglöhner, 1 Mann für leichtere Beschäftigung, 2 Lagerarbeiter, 2 Kistenmacker, 1 Mann für eine Holzschneiderei, 1 Werkführer für eine größere Schreinerei oder Möbelfabrik, 1 Waschfrau, 1 Weißzeugnäherin. Nachfrage ber Arbeitgeber: 1 Drechsler, 1 Spengler, 1 Installateur, 3 Gerber, 1 Glaser (Rahmenmacher), 1 Maler, 1 Lackirer, 1 Anstreicher, 1 jüngerer Lackirer, 1 Sattler und Tapeziergehülfe, 1 tücht. Hufschmied, 1 Jungschmied, 2 Rockarbeiter, 4 Schuhmacher, 3 Bauschreiner, 3 Fuhrknechte, 1 Ackerkneckt, 2 Hausburschen, 2 Taglöhner, 1 älteres Kindermädchen, 2 Dienstmädchen, 1 Waschfrau, 1 Lauffrau, 1 Büglerin, 2 Krankenwärter, 1 Hausbursche. Lehrlinge: 3 Bäcker, 2 Barbiere, 2 Buchbinder, 1 Drechsler, 1 Drucker, 3 Lackirer, 1 Sattler, 1 Schmied, 2 Schneid-r, 2 Schreiner, 2 Schriftsetzer, 4 Schuh- macher, 1 Wagner-_______________________________________________________________ FmAndMhkU.GMknbefitzkl! Samstag, 14. Mai, Vormittags 10 Uhr lasse ich auf einem Grundstück des Herrn Bichler, Brauerei Textor auf der Hardt, Giessen, die berühmten Planet jr.-Geräthe durch einen amerikanischen Farmer vorführen und lade ich alle Jnieressenten z« dieser Probevorführung höflichst ein. 4859 M. Rosenthal. -PerkeigerMM Mittwoch den 11. Mai, Nachmittags 21/, Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die den Erben der Elisabethe Jüngst in Gießen gehörigen Im: obilien: Flur 25 Nr. 169< 10 — 388 qm Hofraithe am Leihgesterner Weg und der Chauffee, Flur 37 Nr. 225 — 1726 qm Wiese hinter dem Waldbrunnen an den Aeckern, Flur 87 Nr. 226 — 1725 qm Wiese daselbst freiwillig meistbietend versteigert werden. Gießen, den 7. Mai 1898. Großh. Ortsgericht Gießen. I. A.: Vogt. 4853 Empfehlungen JBL LchiachlhMS. Freibank. 4774 Heute und Montag: Dchsensieisch nicht ladenrein, per Pfd. 40 Pfg. Schweinefleisch nicht ladmrein, per Pfd. 50 Pfg. Lebende Karpfen, lebende Suppen-und Tafelkrebse sind stets zu haben bei 4856 A. Koch, Nächtig., 17 Neuen-Bäue 17. Verstellbare Leitern für Haushaltungen,Gärtner Restaurateure etc. fehr billig bei 4867 Th. Brück, Möbelfabrik. B pr r ■ ;• Kehrichteimer mit festzustellendem Deckel, gefetzl. gefchützt, vom hiesigen Stadtbauamt als sehr zweckmäßig anerkannt. 4823 Im Alleinverkauf zu haben bei Gg. Appel, rpeoglemstr.» Löwengasse 13. Bermiethnngen 4870] Ein kleines Familienlogis Schloßgasfe 11 zu vermiethen. Zu erfragen Mäusburg 12._________ 4819] Durch Versetzung des Herrn Buchhalters Friedrichs ist dessen Logis, bestehend aus 4 Zimmern mit Zubehör, per 1. Juli zu vermiethen. G. Preisag Wwe., Asterweg 48. Westanlage 16 ist eine herrschaftliche Wohnung von 7 Zimmern, Badezimmer, drei Kammern re., evtl, auch 5 Zimmer, Badezimmer und 2 Kammern rc., für fich, sowie mit Gartenantheil, an ruhige Familie sofort oder später zu vermiethen. 4861 Gg. Koch, iudmgftr. 61. 4821] Wohnung zu vermiethen. _________B. Wolf, Bahnhofstr. 32. 4272] 4-Zimmerwohnung mit Zubehör per 1. Juli er. zu vermiethen. __________Frankfurterstraße 59. 4843] . Schöne Wohnung im 3. 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M. 2254 an die Expedition dieses Blattes.________ cheüßte Sortirerin welche schon bereift hat, alsbald gesucht. Justus Formhals, Cigarreufabrik, Großen-Linden. 4614 Modistin Ein perfecte Modistin wird per sofort nach Siegen gesucht. Bei Convenienz angenehme, dauernde Stelle. 4824 Näheres sagt die Expedition d. Bl. “:ÄÄ * L. Süss, Schuhwaaretilager, 7973.74 7392.66 Der Vorstand. 4831 Ö2 4834 Spar- und Vorschußverein Beuern I, Director: Der C Ranft. Gntr^e 20 Pf-. Anfang 4 Uhr. (4845) verkaufen. 1,053,042 05 Mk. 4875 Grünbergcrstr. 12. Mk. Mk. zug sowie bei sämmllichen Agenten der Gesellschaft. 4836 Die Direktion. Hamburg, April 1898. gegen genommen. 4822 iflni Rühl, (Graurur. Seit Für . Vumla, 4864 Armenaml Gießen. Wanderer I JlUlJClCB IJl UCl UCUl KieKcnerR.idfaKr«r-Kesesssch. ^ind-ng°fs- 18, ;u eiferen. Der Vorstand: Mw Main. 4869 Stellen-Gesnche 3it v er It Hilf eit Verschiedenes Vereine 12756.- 8977 47 25429.88 119.10 4,626,688.57 1,464,486.82 55,249.913.— 1,500,000.— 35,079,224.97 Kuno Hanstein, Hauvtkassirer. JL 386952.92 An Prämien und Kapital-Zahlungen „ Zinsen......... 29,693,567.<33 1,513,000.— 1,938,034.67 3344.38 1600.- 4291.79 Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1896 . In 1897 find neu zugegangen..... In 1897 find ausgeschieden . . . . . . Daher Stand Ende 1897 ...... Beuern, am 6. Mai 1898. Rudolph Schultze, Vorfitzender. 4841 Frau CcfeL zu zahlenden Pensionen von......„ Die Einnahme in 1897 betrug: Marktftratze 9 und Wettergaffe. 48421 Verschiedenes Handwerks" zeug für Schneider, darunter eine sehr gute Nähmaschine, billig zu verkaufen. Schiffcnbergerweg 43. Lonnlag den 8. Mai, Vormittags 8” Ubr Abfahrt per Bahn nack Hochs! Platz. Jnspectoren, Agenten, stille Vermittler, auch an kleinen Plätzen gegen hohe Provision — event. Fixum — gesucht. Grundcapital........... Prämien-Einnahme für 1897 ..... Zinsen-Einnahme für 1897 ...... Prämien-Ueberlräge ........ Uebertrag j. Deckung außergewöhnl. Bedürfnisse Capital-Reservefonds........ Dividenden-ErgänzungsfondS..... Spar-Reservefonds......... 4827] Ein 16jähriges Mädchen (Waise) sucht Stelle in bürgerlichem Hause. Ludwigplatz 8, pari. bis zum 45. Jahre. 4858 Näheres ist bei dem Kassirer in Gießen. Herrn H. Velten, Versicherungen in Kraft am Schlüsse des Jahres 1897 . . An Brandentschädlgungen wurden von der Gesellschaft im Der Geschäftsstand der Gesellschaft ergiebt sich auS dem nachstehenden Aus- aus dem Rechnungsabschluß für das Jahr 1897. in Hamburg. Errichtet am 1. Februar 1848. Auskunft wird ertheilt und Rechenschafts-Berichte, Prospecte und Antrags-Formulare werden gratis verabreicht in Aranksurt tl. Ä)). bei dem General-Agenten Herrn Job. M. Weber, Rossmarkt 11 Eine Partie ßohnrnflangrn und verschieden Weinfässer zu verkaufen. Rrdaeiicn i. B.: 6fr mann — Druck und Verlag der Lrühl'schen Univrrnrärs.ikuch. und Ereindruckerei (Pietlch & sck»ehda) in tHi.ßcn. Die heutige Nummer umtatzt 16 Seiten. Meine Villa Garlenftraste 26 mit Garten ist zu Central-Kranken- und KegrälinMaslk für Frauen und Mädchen in VeuWand. Eingeschriebene HülfSkasse Nr. 26, Offenbach. Es wurde in der örtlichen Verwaltungsstelle Gießen die Nachricht colportirt, daß die seit 15 Jahren bestehende oben rubr. Krankenkasse aufgelöst wäre. Die» beruht auf Unkenntniß der Sachlage oder gar absichtlich böswilliger Verbreitung falscher Thatsachen. Der Vorstand wird gegen die Verbreiter solcher unwahren Gerüchte gerichtliche Verfolgung einleiten, falls sich dies wiederholen sollte. Die Kaffe arbeitet mit einem Reservefonds von 200,000 Mark, ist über ganz Deutschland verbreitet und hat bei 9000 Mitgliedern in den 15 Jahren ihre« Bestehen« ca. 2,000,000 Mark für Unterstützungen für Kranke und an Beerdigungsgeld für verstorbene Mitglieder prompt zur Auszahlung gebracht. Aufnahme finden Frauen und Mädchen vom 14. Jahre 1897 gezahlt.......... ihrem Beuchen wurden von der Gesellschaft für Brandschäden überhaupt bezahlt..... gemeinnützige Zwecke verwendete die Gesellschaft feit ihrem Bestehen die Summe von ....?. Agenten der Gesellschaft: Louio Wittich, Kaufmann in Gießen, Ludwig 2kagner IV., Schneidermeister in Allendors a d 23ariß. Stephan I., Sparkassenrcchner in Großen-Bufeck, AuNur Autler, Kaufmann in Großen-Lmden, Sufins £arC, Rechner in Giunberg, Aart (hnmer, Sparkassenrechner in Hungen, Aoh. gonr. Aomps, Landwirlh in Langgöns, Heinrich Walz, Spenglermeister in Lick), Heinrich «tsptch, Ciseleur in Lollar, Johannes Schäfer IX.. SBagnermetfter in Steinberg, Wttbetm 2Sacker, Bürstenmacher in Wiescck.___ Bilanz am 31. December 1897: .< 7,222,912,1 «2.— 8,274,680.« , 175,594,31310 , 31,050,978.* 404162.83 55 1 4 Evangelischer Bund. Freitag den 13. Mai, Abends 8*/i Uhr, in Ltei»S Garte«: Vor trag des Herrn Predigers Lehmpfahl vom „Allgemeinen Evangelisch- Protestantischen MisfionSoerein" über: Cultiir nnd Christenthum in Ostasien. Unsere evangelischen Mitbürger bitten wir um zahlreiche» Erscheinen. Aachener unb lUündjtntr Kuer-Verkcherungs-Gksellschatt. ~ Gegründet 1825. Activa. JL «9| Wegen Ilmbau meines Badens bin ich^genöthigt^mein Waarenlager zu reduciren und gewähre von heute bis Pfingsten auf die schon herabgesetzte» b) „ Bürgschaft c) „ Güterkaufgelder d) „ Werthpapiere nach dem CourS am 31. December 1897 2. Kaffeoorrath 3. Ausstände 4. Unersetzte Vorlagkn 5. Mobilien 280 10% Abschreib. 28 1. Ausgeliehene Capttalien: a) gegen Obligationen 258328.04 “ " ' 90907.68 Willig! Frau Milke wohnt seht Sktters- weg 21. Anfträge nach Wetzlar sowie alle Arten kravirnngeu werken nach wie vor dort ent- Mineralwasser in allen Sorten und in stets frischer Füllung bei 4865 Emil Fischbach. vier stinke Mädchen vom Lande, nicht unter 18 Jahren, zum Abfüllen von Mineralwasser rc. sofort gesucht — Wohnung im Hause. 4873 Nähere» I. Weisel, Sonnen straste 6._______________________ 4839] Em tüchtiges Dienstmädchen vom Lande gegen Hohen Lohn sofort gesucht. Wo'.'' sagt die Erpedltlon d. Bl._______ 4849j suche für Anfang Juli ein braves, tüchtiges Mädchen. Frau K. Schaffstaedt, Schanzenstr. 12. 4850] Ein ordentliches, bra"es Mädchen gegen guten Lohn auf sofort gesucht. __Westanlage 13, Hl. 4855] Auf fofort ein ordentliches Laufmädchen gesucht. Bahnhosslr. 60. 4825] ÖB* ,^ur Anfang Juni von kleiner Familie ein jüngeres Mädchen vom Lande gesucht __Näheres in der Expedition d. Bl. 4828] Tüchtiges Laufmädchen gesucht- 2Bo? jagt bie Expedition d. Bl. 4877] Gesucht per sofort ein Monatsmädchen oder Monatsfrau. Göthestraste 36, pari. E. G. m. u. H. Der Rechner: Der Controleur: K. Walther. Wilh. Sommerl ad IV. Deutsche Dogge preiswürdig zu verkaufen. 4860 Vahuhofftr., Ecke Wolkengasse 27. 4826] Eine Ziege zu verkaufen. ____________Krofdorferstraße 36. Hauspähne u. Abfallholz zu ve-kaufen bei 4857 Schlosigasse. lebens- nnd ]Itiifion5=ötr|i^frung6gtfcUfdjflft JANUS 4829] EiiuK Herren tonnen nod) an einem Privatmittagstisch theilnehmen. Wo? sagt die Expedition d. Bl.______ Roch gut erhaltene, gebrauchte Kinder- detlchen oder Wagen werden dankbar in deni evangelischen Schwesternhaus Lonpslraße 2, angenommen.____________ Für einen Jungen wird hier oder auswärts ein Lchlofsermeister als Lehrherr gesucht, welcher auch Kost und Logis zu gewähren hat. Verausgabt wurden: Für 577 Todesfälle............. „ 213 bei Lebzeiten fällig gewordene Versicherungen Seil ihrer Gründung zahlte die Gesellschaft überhaupt an Versicherungs-Kapitalien und Renten . . Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt . . . . Die Reservefonds belaufen sich auf....... Davon sind angelegt: In Hypotheken............ „ Darlehnen gegen Unterpfand. . . . . . „ Darlehnen auf Policen der Gesellschaft . . Passiva. 1. Aufgenomm Capitalien 2. Stammguthaben der Mitglieder 3. Reservefonds 2085.78 Eintrittsgelder in 1897 15.- Zuweisungaus demReingew. pro 1896 1243.60 4. Betriebsrücklage 5. Reingewinn AugM ans dm Rkchenschafts-Kerichte vom 16. April 1898. Ultimo 1897 waren in Kraft: 34489 Lebens-Versicherungen mit........Mk. 106,236,474.— 1672 Renten- und Pensions-Versicherungen mit jährlich X 9,000,000.— „ 15,336,215.24 , 622,984.01 „ 6,922,223.— , 4,000,000.— , 900,000.— , 296,306.54 , 1,297,627.50 38,375,356.29 Mk. 1,716,225.— 488,775.— OBERHESSISCHE GEWERBE- IIAUSSTELLUNG . verbunden mit ^Aira?TOl)MS AUSSTELLUNG f • BUTZBACH • pk s-—August- tScpruawi ism u • 1 liefert schnell in billigen Preisen die u amcouvens »rübiseis I (Pieteeh 4 ßoheyds), u eit Firmendruck Schulst rasse 7. 252 — 404162.83 Am Aalinyof um 6 Ahr Lonys Bierkeller Sonntag den 8. Mai: Bereins-Tanzunterhaltung 'Wizndliof. Sonntag den 8. Mai: Concert bet Bamr'schen Musikcapelle. jRenlc ®ie S'' •laltU’ ,zchcntliä> btifl« Issel01 taUtnbcn ■ '"Mu», S bitä »t i1.; 6:ti Du | Dr. welche die haben. 5 leicht öo' jetzt trägt Snton Eh Evesen sei D Nur «s eine 5 gleich N zahlreich Lommifsu girrung i getreten dah bü6 ' punkt do: gesicht» > und - i voll hätti rohre Mittwoch - 1771 Umstände Stunde d gekommen confervati festigt wu erjielt w hauptsüch ersten Jo Verhältnis tärischer 1 ungen du jfyäntung auf einet schwersten Dinieren handelt. Die; Eröffnung dah die gerichtliche einzuführe, erfüllt; di und der 5 und polltij Beko, Militärpio angestrebt, derungen Werk ging nur ]u na Gesetzbuchs« ^ng Q tOn,Ponift ,. Äüril S Bat ^"mal h 5 > v Ktung Sm bei s?