8 SOS Mitag dm 8. April Erstes Blatt Nr. 83 Gießener Anzeiger General-Anzeiger Amts- mtb Anzeigeblatt ffir den Tlreis Gieren. Gratisbeilage: Gießener Familienblatter Alle Anzeigen-BrrmittlungSstellen de« Au- und nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger eulgW». Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag« für den Glgmdm Lag erscheinenden Nummer bi« Bonn. 10 Uhr. Lvu [emden 'öttlage enzel NedacNvn, Expedition und Druckerei: Kchnkkratze Ar. 7. Adresse für Depeschen: Anzeiger $ie|t«. Fernsprecher Nr. 51. Ztez»g-»rei- »iertelsShrlich 2 Mark 20 Pfg. monatlich 75 Pfg. mit Bringerloh». Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. beschäftigte fich bereits mit den Vorbereitungen zur Wahi eine» neuen Oberbürgermeister». Nachdem der Vorsteher Dr. LaogerhannS in längeren Ausführungen die Bei- dtenste bei bisherigen Oberbürgermeister» Zelle gewürdigt hatte, wählte die Versammlung einen Ausschuß von fünfzehn Mitgliedern, der die erforderlichen Maßnahmen zur Oder- dürgermeister Nkuwahl treffen soll. — Dann gelaugte die Interpellation wegen der vorzeitigen Entfernung der Kränze von deu Gräbern der Märzgefalleueu zur Verhandlung. Die Interpellation wurde als erledig» erachtet, nachdem der MagistratS-Decerueut, fow e Oberbürgermeister Z lle erklärt hatten, der Obergartoer Abraham habe zwar toctlo», aber nicht pflichtwidrig gehandelt. In Zukunft würde Derartige» nicht wieder Vorkommen. Berlin, 6. April. Wie dem „Beil. Tagebl" au» Madrid telegraphirt wird, hat fich der Mtuisterrath tu Permanenz erklärt. D-e Regierung beschäftigt fich bereit» mit der Brrtheilung der Commaudo» im Kriegsfälle. Wie verlautet, soll im Kriegsfälle Marschall Martinez Campo» wieder den Oberbefehl auf Tuba übernehmen. Die Prrffe drückt ausnahmslos die ernstesten KriegSbefürchtuugen au», legt jedoch große Zuverficht an den Tag. Berlin, 6. April. Die Arrangement» für deu Empfang de» Prinzen Heinrich in Peking find jetzt getroffen. Wie über Londoa au» Peking gemeldet wird, erwartet »an die Ankunft de» Prinzen in ungefähr einem Monat. Sih- Haug Tichaug und Wang-Tichang Ying Waua werden den hohen Gast ihre» Kaiser» auf einer Station unweit Peking erwarten, um ihn dort im Nameu ihres Herr» zu begrüßen. Prinz Heinrich wird in der deutschen Gesandtschaft tu Peking wohnen. Für sein Gefolge ist ein besondere» HauS her- gerichtet worden. Der Kaiser von China wird den Prinzen Heinrich in feinem Sommerpalast empfangen. Dabet Ist die Frage, welche den Gegenstand vieler Verhandlungen bildete, dahin entschieden worden, daß der Kaiser ihn stehend empfangen wird. Berlin, 6. April. Wie dem „Loealanzeiger" au» Hamburg gemeldet wird, suchen die vereinigten Staaten daselbst schnelllaufende Schiffe auzukaufen. «tn amerikanischer RegieruogSvertreter kaufte der Amerikaliuie die Schnelldampfer „Columbia" und „Normauuta" ab. Berlin, 6. April. Nach den letzten, bei der hiefigeu chilenischen Gesandtschaft eingegangeoeu Depeschen vollzieht fich die Grenzabsteckuug zwischen Chile und der Argentinischen Republik iu regelmäßiger Weise und nicht» läßt eine andere Lösung als die der Erfüllung der Verträge vorauSseheu, welche für deu Fall eines mangelnde« Einverständnisse» zwischen den beiden Regierungen schiedsrichterlich? Entscheidung vorschreiben. Homburg v. d. H., 6. April. Da» Saalburg Castell und der Psahlgraben wurden gestern Nachmittag von dem Kaiserpaar und den Prinzen, sowie dem Gesolge, unter dem fich auch der KrtegSmtaister v. Göhler befand, eingehend befichtigt. Der Kaiser befahl, die Reconstrutruug der porta decumana sofort vorzunehmen. Sodann wurden innerhalb de» Castells unter Leitung de» Herrn Baurath» Jacobi Au», grabuugeu vorgeuommen Gegen Uhr trat daS Katfer- paar und die Prinzen mit Gefolge den Rückweg zu Fuß au und gelangte nach 1'/Madigem Marsche nach dem Homburger Schloß. Heute früh machte daS Katferpaar wiederum einen längeren Spaziergang tu den Wald. Der Kronprinz ritt mit feinem Militärgouverneur in den Taunus- heute Nach« mittag 3 Uhr unternahm auch der Kaiser einen Spazierritt in da» Gebirge. Der Kaiser wird bi» Ende nächster Woche hier verbleiben, die beiden Prinzen reisen gleich nach den Osterfeiertagea nach Plön zurück. Karlsruhe, 6 April. Der frühere badische Justtzmtuister und stellvertretende Bevollmächtigte beimBuudeSrath, Grim«, ist heute im Alter von 68 Jahren gestorben. Aurtaud. Wien, 6. April. Der österreichische Touristenclnb gibt bekannt, daß in den Centralalpen, den nördlichen und südlichen Kalkalpen noch viele Lawinen iu AuSficht stehen, deren Sturz jedeuITag zu befürchten sei. E» werden daher alle Touristen ernstlich gewarnt, zu Ostern Touren dahin zn unternehmen. Budapest, 6.April. Die ungarischeu Gummiwaaren- fabriken haben ihre Preise um 16 pCt. erhöht. Budapest, 6. April. DaS Project der Bildung eine» ungarischen Kohlencartell» ist infolge der ablehnenden Haltung der ungarischen Regierung gescheitert. t auM'-wShnlich 6* Erfindung aller Erfindungen. „Er hat eine ewige Erlösung erfunben." Hebr. 9, 12. „Ich hab'» gefunden nun fürwahr", Rief einstens dr» Gelehrten Mund, „Nun auf, Glück auf, der Sorgen bar, Mach' ich die frohe Lösung kund!"-- Auf Golgatha am Marterholz Hängt dorvgekröllt und blutbedrckt De» Menschen Sohu, de» Vater» Stolz, Die Arme huldvoll auSgestreckt. „E» ist vollbracht, — eö ist vollbracht", Ruft'» endlich von dem Kreuze hrr, „Die Menschheit schuldenrein gemacht, Getilgt die Höllenstrafe schwer!" — Und „Halleluja" töm'S im Kreis Der Seraphim und Cherubim, „Dem Lamm Anbetung, Lob und Preis, Uad aller Weltkrei» diene ihm!" —-- Wiefeck. Erscheint täglich mit Ausnahme deS Montags. Die Gießener DamittenStätter «erden dem Anzeiger Wöchentlich viermal beigelegt. Lramtten, ßrr Surmühl jn W 8311 *■ w , ,tüu* 1,1,1 »«Hut,!«. Cremt lentn Berlin, «en Fr^argeachifte,, 305a feien gemacht, Reichstag und preußischer Landtag hätten fich f mehrfach mit der Frage beschäftigt. Em im preußischm s Justizministerium außgearbeiteter Entwurf sei gegenwärtig veröffentlicht, um Juristen und Interessenten Gelegenheit zu geben, ihre Wünsche und Ansichten zu äußern. Redner ist erfreut, iu dem Entwurf seine vor zwei Jahren ausgesprochene Idee wiederzufinden, daß man nämlich unter Aufrechterhaltung bei bestehenden Hypothekengesrtzgebung doch dem Bavhaad- Werker an Dem einen Vorzug gestatten wolle, wa» durch seine eigene Arbeit geschaffen wurde. Nach dem Entwurf sollen durch lande-herrliche Verordnung „Neubaubezirke" geschaffen werden, welche geeignet sind, daß dort Neubauten in größerem Umfange zu erwarten find. An diesen Bezirken soll daun ein Vorzug zur Sicherung der Bauforderungen geschaffen werden. Hierzu solle ein „Bauvermerk" im Grundbuch eingetragen werden und zwar muß die Baustelle genau be- zeichnet und ihr Werth eingetragen werden. Nach dem Entwarf der preußischen AuSsühruugs-Brrordnung sind Bau- chöffeuämter vorgesehen. Der Bauvermerk muß vor Srtheilung der vauerlaubnih eingetragen werden. Die Eintragung hat die Wirkung, daß mit dem Bau begonnen werden kann. Die Bauhypothek ist wirksam vom Tage de» Eintrags deS Bau- Vermerks. Der Bauvermerk kann fich auf eine ganze Gemeinde oder Theile derselben beziehen und können uur Wohnhäuser und industrielle EtabliffemeutS in Betracht kommen. Nach Vollendung de» Baue» ist eine Mtttheilung der Bau- Polizeibehörde an da» Gruvdbuchamt nothwendtg, daß daS Gebäude zur Benutzung sertig ist, und kann daun der Baugläubiger von diesem Zeitpunkt an und innerhalb einer Frist von sechs Monaten seine Forderungen anmelden und ein- schreiben laffen. Die» geschieht durch gerichtliche Verfügung und zwar erwirbt dann der Baugiäubtgrr ein Vorzugsrecht au demjenigen Mehr, wa» durch Ausführung der Bauarbeiten auf dem Grundstück entstand. Dam't ist für den Bauhaud- werker jede Gefahr von Verlust auSgeschloffeu, eine Coucurreoz kann ihm nur geschaffen werden, wenn von dritter Seite Baugelber dargelieheu werden, in welchem Falle da» Gesetz einen Zusatz zum ursprünglichen Werth deS Grund und Boden» vorfieht. Die Baugläudtger werben uur mit bem Haupt- betrag gesichert, nicht aber mit ben Zinsen. Sämwtltche Bauhandwerker rangtren unter fich mit gleichem Rang, ein Verzicht auf da» Vorrecht der Eintragung ist nicht möglich oder doch erst nach Ablauf der sech-monatlichen Frist oder nach gerichtlicher Aaorduuog der Zwangsvollstreckung. DaS Gesetz fieht ferner Bestimmungen vor für etwaige Zwangsvollstreckung und Zwang»- Verwaltung, für Fälle, in denen ein Bauhaudwerker feine Arbeiten nicht oder nicht vollständig ausgeführt hat, ebenso auch für den Fall, daß die Preise übersetzt find. Nach An- ficht des Redners zeigt der Entwurf einen gangbaren Weg, womit jedoch nicht gesagt sein soll, daß derselbe nicht ver- besserungsfähig sei. So empfand eS der Vortragende al- mißständig, daß man in dem § 1 der Landesgesetzgebung einen allzugrohen Spielraum gewähre, daß ferner der Bau- vermerk an die Beschränkung geknüpft sei, daß daS Gelände seit fünf Jahren nicht ober doch nur mit untergeordneten Gebäuden bestanden sein darf, das fei eine willkürliche, wenig motivirte Bestimmung. Auch vermißt Redner, daß die Wt.k- ung des Bauvermerk» in dem Entwurf nicht bestimmt genug zum Ausdruck kam. Dagegen ist eS als eine äußerst wichtige Bestimmung de» Entwurfs anzufrhen, daß gesagt ist, daß eine Veräußerung deS Grundstücks die Rechte deS Bauhand- werker» nicht berühre. Nach Ansicht de» Redner» sollte auch die AuSserttguug einer Theil Hypothek im Gesetz al» möglich bezeichnet sein.______________________________________________________ Deutsche» tteid?» Darmstadt, 6. April. Wie die „Darmst. Ztg." meldet, reist Se. Königl. Hoheit der Groß Herzog heute Abend nach Gotha, wo die Großherzogin mit der Prinzessin Elisabeth verweilt. Berlin, 6. April. Parlament-müde. Nach einer Zusammenstellung der „Kreuzzeituvg" werden gegen hundert Reichstag» ab geordnete oder mehr bet den nächsten Wahlen nicht mehr caudtdtren. Ihrer Mitgliederzahl nach ist bei dieser Mandatemüdigkeit am stärksten die freiconservative Partei bethriligt, von der bisher elf Mitglieder nicht wieder candtdiren wollen. Demnächst ist die Wahlmüdigkett am stärksten bei den Natioualltberalen und den Couservativen - von den ersteren haben bereit» 20, von deu lctzeren 15 den Verzicht auf ihr Mandat erklärt, doch ist hiermit die Anzahl bei Mandat-müden noch keineswegs erschöpft. Berlin, 6. April. Die heutige Stadtverordneten-Sstzung m, Charfreitag. Die große, stille Woche ist wieder angebrochen. Der Blick von Millionen ist auf Golgarhas Hügel gerichtet. DaS Leiden und Sterben de» Welterlösers nimmt wieder der Menschen Herz gefangen. Der Meuscheosohu leidet und stilbt, aber wie er stirbt, wie er mit dem Tode ringt, um welchen Preis die» TodeSrtagen geschieht — da» Alle» läßt kein andere- Bekennt- ntß zu, als da-des römischen Hauptmanns, der beim Tode Jesu zugegen gewesen war: Wahrlich, dieser Mensch ist Gottes Sohn gewesen. Wie er mit dem Tode ringt? Wie Einer, dem die Wahrheit höher steht, als daS Leben. Die Wahrheit, der aber Christus sein Leben opserte, ist keine andere al» die: Die Welt, in der ich weile, bedarf der Erlösung, es gibt aber für fie keine andere Erlösung, al» in metuem Tod. Diese Wahrheit bezeugte jene» Heldenleiden auf Golgatha, an dem nur Blafirtheit theiluahmSlo» vorübergeheu kann. Diese Wahrheit, tu Liebe ersaßt, erzeugt jene selbstverleug- «ende Selbsthiugabe, die jeden Borübergeheudeu heute noch zum Stillstehen zwingt. O Liebe, Liebe, du bist stark, Du streckest den in» Grab und Sarg, vor dem die Felsen springen. Und diese Wahrheit, die auf GolgathaS Höhe so fieg- hasten, ergreifenden Ausdruck fand, hat bi» heute au Kraft nichts verloren und nichts eingebüßt. Die Welt bedarf der Erlösung — heute nicht weniger, als am ersten Charfreitag, da das Auge de» Heiligen im Tode brach. Au ihrer Srlbst- erlösung hat die Welt seitdem redlich gearbeitet. Sie hat alle Kunst und alle Kraft in den Dienst de» Versuchs ge- stellt, von den Mächten loszukommen, unter deren zerstörender Gewalt ein Geschlecht nach dem anderen seufzend dahinsinkt. Auf die alte Frage : was kann der Mensch geben, daß er feine Seele löse, hat die Welt bis heute keiae Antwort gefunden. Sonach bleibt e» dabei: Es kostet zu viel, daß er e» muß laffen ansteheu ewiglich. Gehört aber Selbsterlösung zu ben Unmöglichkeiten menschlichen Könnens und menschlicher Kunst, so tritt neben die eine Wahrheit, baß bte Welt bei Erlösung bebarf, eben boch immer wieder die andere: im Kreuze allein ist Heil. Wa» auch gegen diese Wahrheit geschrieben, gehöhnt und gespottet worden ist, ihre Kraft ist ungebrochen. Uno die warten wollen, bi» fie kraftlo» zusammen- fiukt, müffeu warten ewiglich. Millionen sammeln fich heute wieder um» Kreuz, aus der Kreuzespredigt für die Kämpfe ihres Leben», für die Wunden ihre» Herzen» Stärkung und Heilung schöpfend. Möchte die Stille, die ihnen der Charfreitag gewährt, jene doppelte Wahrheit aufs Neue gewiß machen: Die Welt bedarf der Erlösung, auf Golgatha allein ist sie bereitet! Dann wird aus dieser Gewißheit jene innere Freiheit geboren werden, die uns besähigt, ai h unser Kreuz bi» auf jene Höhe zu tragen, da fich unseren Lippen das selige Wort entringt: es ist vollbracht! ________ lieber nas hypothekarische Vorrecht der Bauhandwerker hielt am Samstag Rechtsanwalt Metz I. im OitSgewerbe- verein zu Darmstadt einen Vortrag. Der Vortragende knüpfte au einen vor zwei Jahren über den Gegenstand ge- haltenen Vortrag an. In der Zwischenzeit habe die Frage Zuteressenten und juristische Kreise bewegt, zahlreiche Vorschläge le11611 M —— er litte •zffft Igarrntlirtil 21^ löte ,’bte 6* _ ern »IS**“ „nstei“’ ;53L Bozen, 6. April. Bon dem Berge Mosna bei Roveretto löste sich ein große» Fel»stück. Zahlreiche Weincultuten stob zerstört. Ao». 6. April. (Ttefani.) Spanien hat irn Prioeip den Waffenstillstand mit den cubauischeu Insurgenten, wie er vom Papste vorgeschlagen ist, angenommen. So erwartet mau jetzt die Aatwort Mc Kinley» au den Papst. Boa dieser Antwort wird e» abhöngea, ob die Verhandlungen zwischen Madrid und Washington fortgesetzt werden können. Mau glaubt, die Mächte würdea einhellig Schritte thuu, um einen Bruch zwischen Spanten und den Bereinigten Staaten zu verhindern. » Madrid, 6. April. Die Eindrücke der Lage sind andauernd schlecht. Die anfänglich an die päpstliche Vermittelung geknüpften Hoffnungen find aufgegebeu. Die Einen erwarten, daß die Bereinigten Staaten sofort den Krieg erklären, die Andern glauben, daß sie die» behufs besserer Vorbereitung bi» zum October aufschieben. Im letzteren Falle käme hier eine latente Mtnisterkrtfi» zum Au»bruch. Eta Theil de» Labtnet» neigt zu Zugeständnissen, der andere Theil will nicht» davon hören. Die Erregung gegen die Königin« Regentin wegen ihrer Neigung zu einem Compromiß ist im Zunehmeu begriffen und hat bereit» einen bedenklichen Grad erreicht. Frkf. Ztg. Stockholm, 6. April. Der schwedisch-norwegische Lonsul in Sao Francisco telegraphirteheute au da» Ministerium des Aeußeru: Eine Person Nameu» Jacob Carr kam von Alaska nach der Departurebay und gibt vor, Briefe vom „Professor" AndrLe mit sich zu führen- er weigert sich, vähere Aufschlüffe zu geben. ES werden Untersuchungen augestellt. Newyork, 6. April. Wie eine Depesche der „Newyork Times" au» Washington meldet, wird da» fliegende Geschwader unter dem Befehl de» Commodore Schlrh innerhalb 24 oder 48 Stunden wahrscheinlich nach deo Carrarischen Inseln abgehen. — Dem „Newyork Herold" zufolge hat das Staatsdepartement gestern Abend den General« eonful Lee angewiesen, Habana sobald al» möglich zu verlassen. Nach einer Meldung der „Newyork Tribüne" au» Washington hegt mau dort wenig Hoffnung auf Aufrechterhaltung de» Frieden», wenn Spanten nicht vollständig uach- gebe. Wie daffelbe Blatt meldet, wird die Botschaft de» Präsidenten eingehend die vergeblichen Bemühungen der Bereinigten Staaten während mehrerer Jahre, die Lage auf Cuba zu befferu und den Schutz für Leben, vermögen und Jntereffen der Amerikaner zu sichern, besprechen, und die auf Cuba verübten Grausamkeiten und die Zerstörung der „Maine" al» Beweis für den vollständigen Zusammenbruch der Autorität Spanten» anführeu. Newyork, 6. Aprtl. Wie die „Newyork Tribüne" über die Botschaft des Präsidenten weiter meldet, werde diese darthuo, daß Spanten die Bereinigten Staaten vollkommen berechtigt habe, zu iuterveuireo, wenn erforderlich mit bewaffneter Macht, indem e» seine Unfähigkeit, die Insel zu verwalten, nicht zugab und e» ablehnte, Zugeständnisse zum Zweck der Wiederherstellung der bürgerlichen Ordnung »nd de» Frieden» zu machen uud Ersatz sür die Verluste an Leben und Besitz, die Amerikaner betroffen haben, anzubteteu. Washington, 6. April. Der Senat hielt heute eine geheime Sitzung ab. Präsident Mac Kinley berief zwei Führer jeder Partei nach dem Weißen Hause, um ihnen Aufklärung über die Lage zu geben. Hiernach verlautete, die Botschaft werde heute nicht au den Coogreß gelangen. — Der Martnesecretär Loug verweigerte die Auskunft darüber, ob die Verschiebung dem Wunsche, den Amerikanern da- verlassen Habana» zu ermöglichen, oder anderen Gründen zuzu- schreiben sei. Hongkong, 6. April. DaS Geschwader der vereinigten Staaten lichtet die Anker. Der amerikanische Befehlshaber kaufte den englischen Dampfer „Nanshan" sowie Kohleuvorräthe an. Cotales Mttö protHttjicIUs. Gieße», den 7. Aprtl. — Die Zweite Kammer der Stände wird am 16. Mai zur Berathung neuer GeietzeSvorlageu wieder zusammentreten, vorher wird die Erste Kammer die Berathung deS Finanz- budgetS pro 1897/1900 vornehmen. •• OmnibnSverkehr Schtffenbergerwald. Bet günstiger Witterung beabsichtigt der Vorstand der OmntbuSgesell« schäft bereit» au den Feiertagen uud zwar von Charfreitag ab die Linie zu eröffnen und bet Bedarf auch am 1. uud 2. Osterfetertage tu Betrieb zu lassen. Die Sommerwagen fahren um 3 und 4 Uhr Nachmittags ab Marktplatz und um 6 und 7 Uhr Abend» ab Wald. Der Fahrpreis beträgt wie gewohnt 20 Pfennig. — Die Stadttouren werden in üblicher Weise eingeschränkt. Silberne Hochzeit. Am heutigen Tage begeht der seit langen Jahren bet Herrn Ehr. Spieß am Neuenweg dahier In Diensten stehende Herr Georg Rolls h ausen und seiae Ehefrau da» Fest der silbernen Hochzeit. Wir wünschen dem Jubelpaare, daß ihm auch fernerhin völlige Gesundheit vnd Zufriedenheit beschieden sein möge. •• Probe einer neue» Bietapparat Ret«iguugs«Mafchine. Gesteru Mittag um 2 Uhr wurde tm Restaurant zum Löwen in Anwesenheit von Vertretern de» KreiSamte», der Polizeibehörde uud deS Vorstände» des GastwirthevereinS ein trau»- portabler Damps entwickel er zur Reinigung von Bler- leirungeu io Thärtgkett vorgeführt. Der ReiaigungSapparat ist höchst einfach,- man rrh'tzt ein Stück Eisen (Volzev), dessen Gewicht von der zu erzielenden Dampfmenge abhängt und führt da»selbe in einen gegen Wärmeverluste isolirten, ver- schließbaren Eyltnder ein. Durch Zufuhr von Wasser tu feine» Strahl wird die tu dem Eyltnder aufgespetcherte Warme zur Dampfentwtckeluug auSgenutzt. Durch beliebige» AuSwechsela der Bolzen ist man tm Staude, eine ganz | enorme Menge strömende» Dampfe» am verwendungSorte zu erzeugen. ** Obstba»e»rf»8. Ja der Zeit vom 2. bis 7. Mai d. I. uud nochmal» tm Sommer nach Ueberetnkauft weiterer sechs Tage findet au der Großh. Obstbauschule zu Friedberg ein ObstbaucursuS für Geistliche, Lehrer und sonstige Freunde de» Obstbaues statt. Für die Herren Lehrer, welche daran theilnehmen wollen, wird eS erfreulich sein, zu vernehmen, daß dieselben nach Verfügung Großh. Ministeriums für diese Zeit beurlaubt werden. Zugleich findet während dieser Zeit für Interessenten auS Lehrerkretsen ein CnrsuS in landwirthschaftlicher Buchführung täglich zwei Stunden kostenfrei statt. ES wäre zu wünschen, daß fich dieser CursuS einer recht zahlreichen Betheiligung erfreue. ** Der Ausschuß bei hessischen LandwitthschaftSrathes läßt durch seinen Präsidenten die Großherzogltche Regierung uud die hessischen Relchstagsabgeordneteu ersuchen, bet der Reichs- regierung sofort und dringlichst zu beantragen, daß die Einfuhr von lebenden Pflanzen uud frischen Pflauzenabfällen, von Kisten und Fässern, soweit solche al» Verpackungsmaterial gedient haben, ferner die Einfuhr von frischem Obst uud Obstabfälleo, soweit solche mit lebenden Schtldläusen behaftet sein können, nicht nur auS Amerika, sondern auch auS allen übrigen Ländern verboten werde, welche die Ein- uud Durchfuhr ohne Untersuchung gestatten. Ferner soll eine internationale Bereinigung augeregt werden zum Erlaß gemeinsamer Abwehr- und Bekämpfuogsrnaß- regeln. ** Der Allgemeine verband der beutscheu laudwirthschaft- licheu Geuoffeoschofteu zählt nunmehr in 25 Provinzial« und LaudeSoerbälldeu über 4700 landwirthschaftliche und ländliche Genossenschaften als Mitglieder. Er stellt sich in der soeben erschteuenen Internationalen GeuossenschaftSstatistik (Loudon 1898) al- der mitgliederreichste Verband Europas dar. In Deutschland erreichen die beiden ältesten und nächst ihm stärksten Geuossenschaftsverbände in Eharlotteuburg (Begründer H. Schulze-Delitzsch, Bestand ca. 1530 Vereine) und Neuwied (Begründer F. W. Raiffeisen, Bestand ca. 2900 Beretue), auch nicht zusammen mehr als seine Mitgliederzahl. Im letzten Halbjahr ist ihm der verband der GetreideverkaufS- geuosseuschaften im Fichtelgebirge beigetreteu. Die ihm an- geschlossenen Ceutralgeuossenschafteu haben fich in diesem Halbjahr von 31 auf 85, die ländlichen Spar- und Darlehenskassen von 2275 auf 2407, die Bezugs« und Absatzgeuoffen- schäften von 1127 auf 1242, die Molkereigenossenschaften von 830 auf 871 und alle übrigen Gruppen laudwtrthschaft- licher Genossenschaften von 127 auf 149 vermehrt. Die meisten Genossenschaften dieses Verbandes finden wir tu Baden (584 in zwei Verbänden), Hannover (542 tu zwei verbänden) und Hessen (487). Die Spar- uud Darlehenskassen haben sich n Hessen, der Pfalz und ueuerdiug» besouder- tu Schlesien am zahlreichsten entwickelt. Der landwirthschaftliche Ge« noffenschaftStag für ganz Deutschland wird für dieses Jahr tm August in Karlsruhe stattfinden. ** DaS Fahrrad im Heere. Bei den Control-Der- ammluugcu, ote grgeuwäctig tm Gange sind, tritt das militärische Interesse am Radfahrwesen wieder zu Tage. Rad- ahrer, die geneigt find, bei einer etwaigen Mobilmachung als Radsoldateu einzutreten, werden aufgefordert, fich zu melden uud ihre Räder von einer Cornmisstou uutersuchen zu lassen. Tauglich befundene Räder werden im Kriegsfall militärfiScalisches Eigeuthum und mit 250 Mk. für jede» Rad vergütet. ** Die Schuhe werde« theurer! Wie aus Fachkreisen berichtet wird, haben Schuhwaaren einen PretSauf schlag von 6 bis 10 pCt. erfahren. Dieser Preisaufschlag rührt vom ?ohwaareumarkte her. In Folge fortgesetzten Mangel» an Rohhäuteu muß die Lederfabrikattou für die von ihr be- uöthigteu Häute einen höheren Preis zahlen. Dieser höhere Preis kommt dann zunächst bei dem fertigen Leder uud des Weiteren auch bei den aus dem theueren Leder gefertigten Schuhwaaren zum Ausdruck. Die Preisbewegung hält schon ast sechs Monate au und wird voraussichtlich längere Zeit bestehen bleiben, ja, es ist sogar wahrscheinlich, daß dieselbe uoch eine weitere Steigerung erfahrt. Für die Schuhwaaren der FrühjahrSlieferuugeu wußten die Schuhhändler durch, gängig höhere Preise anlegen, wo dies nicht der Fall ist, hat man es in der Regel mit einer reduclrten Qualität der Waare zu thuu, also nur mit einem scheinbaren Vortheil. Wahlnachricht. Der „Lauterb. Auz." schreibt: Au Stelle des die nochmalige Annahme eine» Mandat» ablehnen« den ReichStag-abgeordneten Dr. Osann zu Darmstadt hat )!e nationalliberale Partei daselbst die Eaudidatur für den Wahlkreis Darmstadt-Groß-Gerau Herrn Kreisrath Braun u Lauterbach angetragen, doch hat derselbe dem Vernehmen nach eine Kandidatur sür den genannten Wahlkreis abgelehnt. Hansen bei Butzbach, 5. April. Eine am 1. April auf •tm HauSderg angebrachte Vorrichtung zur Bestimmung deS Wetter» zeichnet fich, wie alle genialen Erfindungen, !>urch höchste Einfachheit au», und besteht auS einem einfachen dauerhaften, etwa 1 Meter langen, im Freien hängenden — Strick. Sie zeigt folgende untrügliche Wetteransagen: 1. Schön — wenn der Strick trocken ist. 2. Regen — wenn der Strick naß ist. 3. Veränderlich — wenn der Strick bald naß, bald trocken ist. 4. Wind — wenn der Strick hin und her baumelt. 5. Frost — wenn der Strick gefroren ist.— Dieselben Beobachtungen wurden am 1. d». Mrs. von ver- chtedenen Naturfreunden auf der „Hochwarte" (Gießen) »eobachtet. Nidda, 6. April. Herr Heilgehilfe und Barbier E. Ferro dahier, einer der ältesten Niddaer Bürger, beging dieser Tage seinen 70 G eburt »tag in voller tseiste»- und «ölperfrische. Herr Ferro, ein geborener Friedberger, ließ ich vor 51 Jahren dahier nieder und hat die meisten von den Kunden, mit welchen er damal» begann, überlebt. Gegenwärtig arbeiten zwei Söhne desselben dahier im nämlichen Fach. Gestern starb die älteste Frau dahier, nämlich die Wittwe de» ehemaligen Paplersabrtkanten Fr. Schneider z» Ober-Schmitten, im Alter von 88 Jahren. Lauterbach, 5. April. Auf eine Einladung de» Turnverein» Lauterbach versammelten fich am letzten SamStag in der Burgwirthschaft eine größere Anzahl Bewohner nuferer Stadt zweck» Vorbesprechung über da» in diesem Jahre hier abzuhaltende 25. Turnfest de» Gaue» Hessen. Nach Be- grüßuug der Versammlung durch Herrn Helfenbein wurde Herr Krei»rath Braun zum Festpräsidenten gewählt. Unter (einen Vorsitz trat man al»bald in die Tage»ordnung ein, unb wurde der 26. Juni al» eigentlicher Festtag bestimmt. Ueber die Wahl be» Festplatze» entspann fich eine längere Debatte, nach, welcher beschlossen würbe, ben Platz zur Abhaltung be» Feste» in einer gemeinschaftlichen Sitzung zu bestimmen. Nachdem hierauf uoch die verschledeoeu Ausschüsse gewählt worden waren, schloß der Vorsitzende die Versammlung. Die Stimmung aller Anwesenden war eine für da» Fkst sehr günstige und verspricht dasselbe sich demjenigen von 1881, das uoch in der Meisten Erinnerung ist, würdig anzureihen. „Gut Heil!" Aul bem Weschnitzthal. 5. April. Ein schwerer Unglücksfall ereignete fich heute in Unter-Mengelbach. Zwei Mädchen de» Schreinermeister» Aegidiu» Kolmer i« Alter von 7 und 10 Jahren waren im Walde mit Holzsnchen beschäftigt. An einem steilen Abhange holten die Kinder unter einen gefällten Tannenstamme die Späne hervor. Der Stamm, der doch jedenfalls lose lag, kam in Bewegung und rollte über das zehnjährige Mädchen hinweg, während da» kleinere noch rasch auSweichen konnte. SlS letztere» nach seinem Schwesterchen sah, gab dies kein Lebenszeichen mehr von fich- eS eilte sodann nach Hanse unb nelbete ba» Bor- gefallene. Als bie bestürzten Eltern unb größeren Geschwister hiuauSkamrn, fanden sie leider nur noch eine bereits erstarrte Leiche. Darmst. Tgl. Anz. Dcrmifd?tes* * kt. Johann, 6. Aprtl. In vergangener Nacht wurde der Wirth Golbach in Malstatt-Burbach von einen Italiener au» Rache erstochen und seine Frau nicht unerheb- lich verletzt. Der Thäter entfloh, wurde aber heute Morgen im nahen Böcklingen festgenommen. * Gffen, 6. April. Der im Essener MeineidSprozeß zu 21/, Jahren Zuchthaus verurtheilte Bergmann Schröder hat nach Verbüßung seiner Strafe das Zuchthaus in Werde« verlassen. Die Sozialdemokraten in Essen haben ihn zuck Protest gegen da» SchwurgerichtSurtheil al» Reichstag»- Candidaten ausgestellt. Da er auch zu Ehrverlust verurtheilt ist, würden die auf ihn fallenden Stimmen nicht gezählt werden können. * Remscheid, 3. April. In Haddenbach war bie Fran eine» Fabrikarbeiter» au» Rath von einer Nachbarin be» Obstdiebstahl» bekchnlbigt worben. Diese Beschuldigung soll fie fich sehr zu Herzen genommen haben unb fie faßte be« Entschluß, fich unb ihre fünf Kluber im Alter von 2 bl» 12 Jahren um» Leben zu bringen. Gestern Äbenb gegen 8 Uhr ging fie an einen Teich, band ihre betben jüngsten Kinder mit Stricken an fich fest, bann stürzte sie fich mit ihnen, nachdem ihr die bret übrigen Kinder laut fchreienb bavongelaufen waren, in» Wasser unb alle brei ertranken. Die drei anderen Kinder liefen zu« Vater unb machten ihm Mitthrilung von bem, wa» fie hatieu ansehen müssen. * Sin „Grünenthal" in Rußland. Gelegentlich einer in der Petersburger Reichsdruckerel bei ber Bankuoten-AuSgabe vorgenommenen Revision stellte sich ein M,nco von zwei Hunbertrubelscheinen heraus, bie noch nicht mit ber laufenden Nummer unb Unterschrift be» Kassirer» versehen waren. Nach ben von ber Poltzeibehölbe angestellten Untersuchung» gelang eS, einen in ber Druckerei angestellten Factor al» ber Unterschlagung schulbtg zu ermitteln, ber biele auch ein- gestanb. Die betben Scheine, von benen ber Verhaftete b-reit» einen Huubenrubelschein an feine Wirthin für 75 Rubel abgesetzt unb ben unberen in seinem Hausflur versteckt hatte, find eingezogen worben. * Ein feine! Geschäft. Der AufsichtSrath ber Farbwerke vorm. Meister, Lucius & Brüning in Höchst beschloß in seiner am SamStag abgehaltenea Sitzung, der am 7. Mal er. stattfindeuden Generalversammlung pro 1897 eine D.vtbenbe von 26 Procent vorzu'chlageu. * Ja den April geschickt würben zahlreiche Eh ar Lott en» bürg er. Die borttge „Bürgerztg." hatte ein „interessante» militärische» Schauspiel" an ber Eharlottenburger Brücke an« gefünbigt. Diese sollte einer Belastungsprobe für militärische Zwecke unterzogen werben. Die „Garbe-Arttllerie vom Orantenburger Thor" sollte mit ihren schwersten Geschützen tm Schritt unb tm Trab bte Probe vornehmen, Pionter- offizlere „tu Booten vom Wasser au» bte Wirkungen be» Anprall» auf bie Träger beobachten." Aber nicht bie» bie Charlottenburger fanbeu sich tn Hellen Hausen ein, sonder« ein Berliner Lokalblatt entsandte auch zwei Spectalbertcht- erstatter mit einem photoaraphischeu Apparat. • Debet die Gefiadelöhne i« England veröffentlicht da» „Labour Departement" interessante Angaben. Danach sind die Löhne im Allgemeinen in London am höchsten, während sie tn Irland am niedrigsten find. Auch mit bem Alter wechseln bte Löhne ganz beträchtlich, ebenso tritt bie merk- würblge Thaisache auf, baß ber Lohn um so höhet ist, je mehr Dienstboten in bem betreffenben Haushalt beschäftigt werben. So erhält z. B. eine 20jährige Köchin pr, Jahr in London burchschutttltch 346 Mark, während ber Lohn in Jrlanb nur 220 Mark beträgt. Die höchsten Löhne erhalten Köchinnen tm Alter zwischen 35 und 40 Jahren, nämlich in Lonbon 566 Mark unb in Irland 426 Mark jährlich. Binb tn einem Haushalt zwei Dienstboten beschästigt, so erhätt bte Köchin durchschnittlich 380 Mk. und ba» Stubenmäbchea 314 Mk. - bet vier Dienstboten aber steigen bte Löhne schon ganz bebeutenb. Die Köchln erhält daun bnrchschnittltch 520 Mk. jährlich und ba» Stubeumäbchm M ■ tll »'I Ä» S«’«s’sn’0 SS« «fS leise, »tltks c ei» !*» v.°" «■ Sch An Stelle det findet mit höherer än anderer Brehm Wetzlars mit Schrift führung. Von ist die Y Katfeevetbei Hierdurch bi Sei »«legte und damit g Haaren errichtet l Ich empfehle ’ ich nutzer meiner I von den gewöhn! tat bei billigst ge von Aau< Folgende zur Anl Mahrweges von »ratze nach dem pi ™ erforderlicher gerungen sollen » des Mnifl. ”• W93 b-I Sank «ft.*' ft' * »ii ÄWfc ben 6. * Ä ’ 1 «niter Tief ist die Krone aller Kaffeeverbesserungsmittel ijoevsCarlsba ^aSfee-G ewä>. Zu haben in Colonialwaaren, Droguen- und Delicatessgeschäften. 1583 Darüber sind Alle einig! meldet, daß da» DF. Pf!. 3668 im Anstich. Emil Scbmall, Hess. Hof J. Pfeffer. miethen. als 3055 billigst Einen Lehrling sucht Wilhelm Loeber. 3663 dauernde Arbeit gesucht. 3594 Georg Leib & Sohn. 3655 empfiehlt Lang-Göns. 3643 3651 nach Hambg. MhaMang empfiehlt 3661 3645 empfohlenes 3560 UNS 1934 wird den Times Geschwader den 354 Mk.- bei mehr al» sechs Dienstboten werden sogar Löhne 6t» zu 825 bezw. 410 Mk. gewährt. ließ der Präsident dem Senat die Mittheilung zngehen, daß seine Botschaft dem Cougreß wcht vor Montag vorgelegt werde. Man führt die abermalige Verschiebung der Botschaft auf ein Telegramm zurück, welche- vom Geoeralconsul Lee eingelaufen ist und worin es heißt, daß die Amerikaner auf Cuba massacrirt werden würden, wenn Mac Kinley die Botschaft gestern überreicht hätte. Zimmer" betreibt. Lich, am 5. April 1898. Großh. Amtsgericht. Süffert. bestes Düngemittel, Fleischfuttermehl, fSreu"be Kür Schneider. Einige perfecte Rockmacher sofort für 3638] Ein braver Junge, der gesonnen ist, das Barbier- und Friseurgeschäft zu erlernen, wird sofort gesucht. Afterweg 5. 3666] In der Nähe der Ostanlage wird ein Gartenantheil zu miethen gesucht. Offerten an Frau Director Hofmann, Wiesenstraße 2. W. «ttbinger, Selle r 8 weg 52. trm MtiruMprozrß [ i üe Bergmann Schröder i tat Zuchthaus io Werdet tu Sfien haben iha M i1 iurthrü als Reichttazi. Shrvnlost vtrunheilt ©riwmen nicht gezählt i Bekanntmachung. Die Firma H. Zimmer in Lich ist in Folge Ablebens der Inhaberin Heinrich Zimmer VII. Wittwe erloschen. — Das Geschäft ist auf der letzteren Sohn Ferdinand Zimmer übergegangen, der es unter der bereits eingetragenen Firma „Ferdinand (auch in Umtausch gegen ältere Werke) sowie alle andern Bücher -egr liefert gegen Teilzahlungen von monatl. 3 M. an H. 0. Sperling, Buchhandlung, Stuttgart VIL Versteigerung. Dienstag den 12. April, Morgens 10 Uhr, läßt Unterzeichnete 2 fast neue Hobelbänke mit sämmtlickem dazu gehörigen Handwerkszeug nebst einem Glaserdiamant, sowie Nutzbaum- und Kiefernholz öffentlich gegen Baarzablung versteigern. Frau Ludro. ^aunspach Wroe. in Reiskirchen- Verkehr, Canfe« «nd Vettrwirth-chaft» 6. April. Frachtmarkt. Rother Weizen JK. 18,11, weißer Weizen X 00.00, Kon, JL 12 00, Gerste X 10.50, Hafer JL 8.04 Dergeöung von Wauaröeiten. Folgende zur Anlage eines directen Zufahrtweges von der Frankfurterstrabe nach dem pathologischen In- stitute erforderlichen Arbeiten und Lieferungen sollen unter Zugrundelegung des Ministerialerlasses vom 16. Juni 1893 betreffs Bewerbung xm Bauarbeiten und deren Lieferung öffentlich vergeben werden. Loos I. Erd- und Maurerarbeiten: Bruchstein • Grenzmauern (114 cbm), Sandstein-Thorpfosten, Lsphaltirung (37 qm) rc. Loos II. ChausfirungS- und Pflasterarbeiten: 323 cbm Auftrag, 449 qm Chaussirung, 235 qm Reihenpflaster tc.; Loos III. Schlosserarbeiten: Neueste Nachrichten. Depeschen des Bureau „Herold". Berlin, 7 April. Wie der „Locolanzriger" au» Sofia Berichtet, ist vor einigen Tagen auf den Fürsten von Bulgarien ein Attentat versucht worden. Al» der Vorsteher der Bahnstation Sestrimo am Dienstag Abend die Weichen revidiere, fand er die EtnfahetSwetche zu dem Geleise, welche» der Orient Expreßzug mit dem Salonwagen de» Fürsten pasfiren sollte, mit Steinen angefüllt, wodurch der Zug zum Entgleisen gebracht werden sollte. Der Thäter, rin junger Bauer au» Sestrimo, wurde verhaftet. Budapest, 7. April. Der Führer der soc'mlistischen Schaufenster-Rouleaus mit Schrift und Emblemen in geschmackvoller, dauerhafter Ausführung. Vorschläge gratis und franco. 3641 Bonner Fahnenfabrik, Bonn. Hierdurch die ergebene Mittheilung, daß ich mit Heutigem meine Schuhmacherei Mädchen für Küche und Hausarbeit. Frau Bros. Wiener, Beraltr. 9. Trockene Mmmerspähne bei 3652 Zimmermeister Tchnbecker, Bismarckstraße 22. An Stelle des im Monat März Hierselbst ausgefallenen Viehmarktes findet mit höherer Genehmigung am Freitag den 15. April d. Js. ein anderer Viehmarkt hierselbft statt. 3673 Wetzlar, den 5. April 1898. Der Bürgermeister Moritz. Zurlindrn den KriegSrath auf SamStag London, 7. April. Aus Washington gemeldet, daß binnen 24 Stunden da» kanarischen Inseln zusegeln werde. Loudon, 7. April. „Daily Chronicle" Ein geselle für Bau- und Möbelschreinerei findet sofort Stellung gegen guten Lohn bei Ant. Kd. Müller II., Schreinere,, Bestanration znr Hammstadt Hammstrasse 7 ig Kochfeiner Aepfekwein (Speierling) Gesucht zum 1. oder 15. Mai ein tüchtiges, gut Wolkengafie 23 verlegte und damit gleichzeitig ein Ladengeschäft in fertigen Tchnh- waareu errichtet habe. Ich empfehle mein neues Unternehmen mit der Versicherung, daß ich außer meiner bekannten Handarbeit alle Torten Schuhwaareu von den gewöhnlichsten bis zu den feinsten in nur bester Qualität bei billigst gestellten Preisen führe und bitte um gütigen Zuspruch. Hochachtungsvoll Heinrich Müller. rinzureichen. Zuschlagsfrist 10 Tage. Gießen, den 6. April 1898. Großh. Baubehörde ftr die Universität- - Neubauten Gießen. I. B.: Becker. 3644 3587] Ein braves Mädchen gegen guten Lohn gesucht. Zu erfragen in der Expedition. Hisenthore. Angebotsunterlagen können bei ans eingesehen und Angebotsformulare gegen Selbstkostenpreis bezogen werden. Gebote sind bis Montag, den 18. d. Ms., Vormittags 10 Uhr, dem Eröffnungstermin, verschlossen mit bezeichnender Aufschrift bei Vorzügliche Weisetöeeren, in 50% Zucker gesotten, empfehlen SM. SMachlhMS. Kreibauk. 3631 Heute und Tamstag: Dchserrfleifch nicht ladenrein, per Pfd. 54 Pfg. .Sä:‘S » illlch ®U U, i 6"*, Ä l« 3‘w. -S lt-lk . Dienst' DU >t07 3665] Für die Zeit von Milte April bis Mitte Juni zwei schön möblirie Zimmer (Wohn- und Schlafzimmer) zu vermiethen. Wiesenstraße 2, II (Ostanlage). 3556] Laden mit Eabinet, in frequentester Lage, worin seit circa 20 Jahren ein Friseurgeschäft mit bestem Erfolg betrieben, ist anderweitig per 1. Juni zu vermiethen. Schulstr. 5. Jos. Mark, Schulstr. 5, Wäsche-Ausstattungsgefchäft. dahin hX y* 6r die Mttiu ^"tidn |b ? 88 ItiVn » nrt1, feste y« * isplUili fl* i "EstivW, Säet** i Sl" feinerer u» StetS . ,7® tw »Ihr euLi'18lgln*« ' unb " dlhM bot bin 2? M le u°d rntlbttt bal $01. UDM«en Geschwisi« nstmtr tK DfrRener Nacht wurtt iti'BaibQd) Don eines Meine Fran nicht onerheb' Mdk aber Henle SRorgtn dbenöach »ar btt Fran jl >5 einer Nachbarin bei \\ Vielt VtschulbiMg soll " :btn nnb fle faßte len iw Älter Don 2 M Ächun Ibtnb men nb tqxt beiden jlngfttu I ann Wzte sie sich wit | u Staber laut schreiend j d alle drei ertranken. I i Batet unt wachten ihm en ansehen müssen. il. Gelegentlich einet In i bet Bantnoten-Äuigabe ßl ein Mwco von zirei : t nicht mit der laufenden । ifftrerl versehen waren. ■ izMten llmersuchnngen ^gestellten Factor oll «ein, der diese auch etn« B eenen der Verhaftete en feint Witthin für nB in feinem Hausflur Wtirath der K«b»tck lQ höchst beschloß in w bn amI.Mat cr. *1897 eine Dividende ■jjwsgg 'SSTS* )rt° ।P,outet, ^i'bie S-rtaugeu de» ; Gcstügel sehr zu empfehlen, stets vorräthig bei Waisenschuh. Vereinsdiencr gesucht. Schriftliche Meldungen sind bis zum 15. d. Mts. an Herrn Wiun, Frankfurterffraße, einzureichen. 3620 3639] Ein braver Junge kann bei mir in die Lehre treten. Emil Kalbfleisch, Bildhauer. 3647] Versetzungshalber der 2. Stock, 4°Zimmerwohnung, am 15. Mai oder 1. Juli zu vermiethen. Ernst Haubach, Westanlage 27. 3473] Der feither von Herrn Spruck iuuegehabte große Lagerraum in meinem Hiuter- hause Wageugaffe ist per 1. Juli anderweitig zu der Johs. Seng, _________Metzger._________ Ileinsten Speierking- Aepseüvein im Zapf. 3669 Irankfurter Kof. Schiff „Marevgo" gestern mit Munition an Bord aus dem Hafen Tyme nach den Bereinigten abgegangen ist. Petersburg, 7. April. Große» Aufsehen ruft ein Artikel der „Nowoje Wremia" hervor, worin eine Tripel« Allianz zwischen Deutschland, Rußland und Frankreich behufs völliger Verdrängung de» englischen Einflusses au» China befürwortet wird. Newyork, 7. April. „Heraldo" berichtet, daß die Rr« gieruug dem Coosul Lee die Weisung ertheilt habe, Cuba zu verlassen. Washington, 7. April. Der Senat hielt gestern eine I geheime Sitzung ab. Mac Kinley gab den Führern der Parteien mündlich Aufklärung über die politische Lage. Später Studenten der hiesigen Universität, Sbado», ist verhaftet | worden. Pari», 7. April. Dem „Gauloi»" zufolge hat General einberufen. echte Monikendamer Mratvückkinge, frisch gewässerten Stockfisch Wer liebt nicht? eine zarte, weiße Haut und einen rofigen, jugeadfriswen Teint? Gebrauchen Sie daher nur: Radebeuler Klienmilch-Srife von Bergmann & Co., Radebeul Dresden, vorzüglich gegen Sommer, sprosse« sowie wohlrhätig und verschönernd auf die Haut wirkend, ä Stück 50 Pkg. in der Hirsch Apotheke, Engel- unb Universttäts'Apotheke und bei P. 3» MSd». Seifenfabrik. 1613 llee I Sngtttr fiausbutfijt gesucht.________Marktplatz 8. Ein .Hausbursche, welcher etwas Gartenarbeit versteht, und ein Kellnerlehrling auf sofort gesucht. 3649 Louis Lenz, Felsenkeller. 2504] Für mein Drogen-, Chemikalien-, Parfümerie- und Farbengeschäft suche ich zu Ostern einen jungen Mann auS guter Familie und mit der Berechtigung »um einjährtg'freiwilligen Dienst Lehrling. Löwen - Drogerie, 3657] Schuhmachergeselle und ein Lehrling für sofort gesucht. ______Karl Müller, Liebigstraße 64. Hnchtige Kellner zur Aushülfe für den Sommer gesucht. 3676_____________Steins Garten. Von einem Hüttenwerke w rden gesucht: Gin junger Wann als zweiter Gusiwaaren Maga zinier. Ferner ein junger Wann, welcher mit dem Lohn- und Krankenkaffenwesen vertraut und fixer Rechner ift. Gefl. Offerten mit Zeugniß- Abschriften und Angabe der Gebaltsansprüche werden unter X. 3610 an die Expedition d. Bl. erbeten. Für unsere Buchhandlung suchen wir für Comptoir- und Lagerarbeiten einen jungen Menschen. Derselbe kann erst die Schule verlassen haben, muß aber im Besitze einer guten Handschrift sein. Es bietet sich für den Betreffenden in unserem Hause reichlich Gelegenheit zur guten Erlernung kaufmännischer Arbeiten. Antritt möglichst bald. 3577 I. Ricker'sche Buchhandlung, Südanlage 5. A. & G. Wallenfels, Markt 21. Telephon 46, Wima selöstgekelterterr Aepfekwein ä Liter 35 Pfg., prima selöstgeketterten Keideköeer- und Johannesbeerwein ä Liter 80 Pfg. Beliebte Thenmischungen höchster Kreise. Mlc 2.80 u. 8.50 pr. Pfd. vorzüg). Qunl. ProbepaOk. 60 u.80 Pt> loU 2691] In meiner Kürschnerei kann ein Sohn braver Ettern in die Lehre trete«. Ai Kretzschmar, _______Kürfchuermeister. 3479] Ern Lehrling gesucht Lackirer Bogel, Dammstraße 8. Schönes Mansnrdenlogis 4 große Zimmer per 1. Juli an ruhige Leute zu vermiethen. 3640 Näheres Bleichstratze 24.___________ 3656] Ein kleines Mansardenlogis in l meinem Nebenhause, mit Wasserleitung ist an nur ruhige Leute per 1. Mai eventuell später zu vermiethen. __August Ackermann. 3664] Logis zu vermiethen. __________Ernst Lotz, Tiefenweg 19. 3646] Westanlage 4 eine 2-Zimmer- Wohnung an kinderlose Leute zu verm. Hulmchttlthrling gesucht. 3482 _______Marktstratze 26. Suche für mein Tapezier- und Polstergeschäft einen Lehrling und einen kräftigen Schuljungen tagsüber gegen Vergütung. 3442 _______Adolf Noll, Grünbergerstr. 3. Braver Junge von hier kann die Buchbinderei erlernen 3011 Bahnhofstraße 41. 978] Auf das Comptoir einer hiesigen Cigarrenfabrtk wird zu Ostern ein Lehrling mit der Berechtigung zum Einjährig- Freiwilligen gesucht. Adresse zu schriftlichen Offerten auf der Expedition diese» Blattes zu erfahren____________________ Gin braves Wädchen von 14 bis 16 Jahren tagsüber per sofort gesucht. 3364 Otto Scheel, Bahnhofstraße 50. Gin tüchtiges Wädchen für Küche und Haus zum 1. Mai gesucht von Frau L. Mhliuö, Ludwigplatz 9, III —3290] Braves I4jähriges Mädchen tagsüber zu einem Kinde gesucht. '___________________Kirchenplatz 6. 3576] Ein braves Dienstmädchen für Küche und Hausarbeit wird gesucht. Frau Ed. Silbereisen, Alicestr. 14, part. Meyers Konversations-Lexikon (Offene Stellen riekiinntnuidjimq VtkMMlM Uermiethungen Continental bester Radreifen im Einkauf einer der theuersten, im Gebrauch aber billigster Radreifen, weil aus bestem Material sorgfältig confhuirt und fabri irt, daher seit Jahren bekannt al- Mädchen, s welches zu kochen versieht, als Köchin nach Frankfurt a. M. in christlichen Haushalt bei flutem Lohn gesucht. Adresse in der Erpedition d. Bl. ,u erfahren. AiigänöigkS taufmödchcn per sofort gesucht. 8637 Zu erfragen in der Expedition d. Bl. Zll'llt'it-Gkliiche Junger Commis sucht Stellung unter bescheidenen Ansprüchen. — Gefi. Angebote erbeten unter E K. 3589 an die Expedition dieses Blattes. Du verkaufen Mehrere Aeckee anh Wesen zu verpachten. 3662 ________Wilhelm Loeber. Grundstücke kleinere und größere, auch mit tragfähigen Obstbäumen, in schönster Lage Darmstadts, nahe herrlicher Waldung, Fernsicht nach dem Rhein, von electrischer Straßenbahn berührt, für Villa» evenll. auch Waldhotel sehr geeignet, zu mäßigem Preis und geringer Anzahlung vom Besitzer zu verkausen. Offerten an Lösch, Hanau a. M._______________3078 Ein Faselochs (Vogelsberger) Rcinzucht, angekört. 16 Monate alt, steht zum Verkauf bei 3653 August Weiß, Stockhausen (Kreis Gießen) ____________Post Mücke.___________ Cin überzähliges Pferd ist sofort billig zu »erkaufen. 3671 Wallthorstratze 44. Nerschitdenes 2919] Zum Beitragen von Geschäftsbüchern in den Abendstunden empfiehlt sich ein junger Mann. Näheres in der Expedition d. Bl. 3361] Eine gut gehende Wirlhschast tu der Nähe der neuen Anfmte )U verpachten. Gefl. Off. sind unter „Wirthschaft" an Haascnstcin u. 3672 im Namen der Hinterbliebenen Heinrich Bietor. Danksagung. Für die herzliche Theilnahme, die un« von Freunden, Ver- wanbteu und Bekannten bei dem schweren Verluste, der uns be- troffen hat, bezeugt worden ist, insbesondere den Schwestern für die liebevolle Pflege sagt innigsten Dank OOOOCXXXXXXXOXXXXXXXXXXX7I | Curatorium der Rennbahn | X Giessen 1897. 8 o Hiermit geben wir die diesjährige Eröffnung unseres Sport« X Platzes an der Hardt bekannt. V Für die Benutzung der O X I^awn-Tennis-Spielplätze X ö incl- Netz und sechs Bällen per Spiel gelten folgende Preise: zj Ä a) Tageskarten: für zwei Stunden Spielzeit gültig, pro Person X X Mk. 0,40 V U b) Saisonkarten, gültig vom 1. März bis 81. October 1898: Q X zwei Stunden Spielzeit einmal wöchentlich pro Person Mk. 10,— X X . • » Zweimal , 12,— W O lc • „ , weiter wöckentl. pro Pers. Mk. 2,— mehr Q < ■ c) Saifonkarten für Studenten und Schüler X X zwei Stunden Spielzeit einmal wöchentlich "pro Person Mk. 8,— V t I sür längere Benutzung je Mk. 2,— mehr, wie eub b angegeben Q f Für Familienmitglieder werden bei Abnahme von mehr als zwei X 1 Karten die Preise eub b für die dritten und folgenden Karten um die W t Hälfte ermäßigt. Q f Für die Benutzung der Q Rennbahn Q f gellen folgende Preise: Q a) Tageskarten pro Person Mk. 0,26 X b) Monatskarte» , , „ 3,— W c) Saisonkarten „ „ „ 10,— Q •X d) Trainir-MonatSkartcn , , , 20'— X X ®) Zuschauer „ , 0,10 W Kf . Alle Karten lauten auf den Namen, find nur persönlich gültig, nicht Q Q übertragbar und sind auf Verlangen vorzuzeigen. X X Ohne Karte ist der Zutritt Jedermann verboten. X X Die Vergebung der Spielplätze für bestimmte Stunden erfolgt nach Q Maßgabe des an der Billetausgabe am Sportplätze, im CafS Hettler und Q A in der Ferberschen Buchhandlung (C. Kock) offenliegenden Wochenplanes X X Bestellungen werden an diesen Stellen entgegengenommen. — Die Aus V ö gäbe der Karten erfolgt bei der Billetausgabe am Sportplätze. -- Q Q Inhabern von Trainir-Monatskarten (eub d)"ftebt die Cementbahn X X eine Stunde Vormittags und eine Stunde Nackmittags zur ausschließ- X V lieben Benutzung frei zur Verfügung. O D Im Uebrigen verweisen wir auf die näheren Bestimmungen, 0 fX welche am Sportplätze aushängen und bei vorgenannten Stellen jeder- X X zeit eingesehen werden können. W 3654 Der Vorstand. ö kDoocxxxxxxxxoxxxxxxxxxxxS Stein* Garten. Am 2. und 3. Qfterseiertage: Grosse Concerte auSgeführt von der 3667 Sllpkltk hra 2. Srotzh tzkff. Z-f .Lrgimkllls Ur 116, Scher Wilhelm unter persönl'cher Leitung de» Großh. DtusikdirectorS Herrn C. Krauße. -m 2. Keiertag Anfsag y85 Zlhr. Hutrse 40 2Tfg. » «♦11 5 <1 ,, 30 ,, (W-hlthatigkeits- Jitljrrdub Drrein). Am 2. Osterfeiertage, Abends 8 Uhr: Zither-Concert 68^ in Steins Saalbau mit Theater, komischen Vorträgen und darauffolgendem Ball. Eintritt: Herren- und Damenkarte 75 Pfg. Mitglieder freu Wkiu und $irr im Slas Zu zahlreichem Besuche ladet ergebest ein 3642 Der Vorstand. Warten und Briefe, 7/ermählungsangeigen mit und ohne tflonogramm und dagu passende Umschläge fertigt in geschmackvoller Ausstattung und bu billigen Preisen bei schnellster Lieferung 73rühl’sehe llnii). 73ueh u. ofteindruckerei ‘‘Pietsch & sfeheyda. Bögler, 21.-E., Eietzen, zu richten Frankfurter vörss vom 6. April 1898. t 1887 Jtal. tUettflor. Stsenb. 31/. Frankftr. Hyp. 3Vi tyrff- OppJKrd >.»LunLb.l906 100.0; uatb.1906 102.60 3«/i DeutscheGrdsch^v. u»k.b. 1906 99 89 e4" Häorich Lebt Mißt Wbti N|l| Vtiflri» W Lechtn Wsldeck' Hckmlch Glim 1 Mugufl lbelß Hitmlch Kttlkn Y. gu/na6®( Ä« V 8ri bet o® zalttnm Sssrntlitm Ter Pap! Nm gtthigt l |lltt imlfitn Span zrlöst wnben löunt jtugung bin, ba§ üüritn, -aß bal B onb bei tztwert jun hlttt In btm Sllwpf Bit tjabra an birst, tahia Äulbrui grgr bal Schlimmste hinl ßroß» Schtvinigkei fiOieo mir trotz alle richte Recht behalte! Mlw mn§ eS lonjtu Aagelezevhil Wl ©lut in hohe M ja In einer Zrn Ansbrinzlichkeit der A>s । lLlisinilbrrichi IX. G ^-NtbuMa,. , Mf in sä? artige t 1 "^»ttikavrr °^ h ltat- ”f 311 -i- ^tr?ÄMto« toa ^Dgt,