4 d- Kaisere srein, Ui!'“' Mtheaters, 1 r'®D«iitKhenTb6uer rkmann. s®tik Ibeen. -r iRtiolph’i NMht)| b«. y* Pvqeet Mk 2 25. Gilleie Mk. 0.60 Brwei Pirquet ML $ —; 276 *1 6ii hnert iding uch lereinGiessen. ÜT aibaufonds Abends 5 Uhr, niftntreini i Leopold Geller lehraas Mainz (Sopran), •tetr b. Tief iM die Mühle : 2 W. A. Mourt. t Miwrchöre: <. Spinn ’ ... Wterecbel Job. Brahms. . x ?refl V Männerchöre: . tiiyi 101 Frühhngs-Er- *wt. Th. Geery. [t $ - räd in der MuikalieB- Bierkeller. r |h»8: llorW««) Samstag den 8. Januar 1898 Zweites Blatt. Mr. 6 Meßmer Anzeiger Heneral-Anzeiger Anrts- und Zlnzeigeblutt fnv den ^itveis Greszen. Bei Postbezug Mark 50 Pfg. ierteljährlich. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für den folgenden Lag erscheinenden Nummer bi- Vorm. 10 Uhr. Alle Anzeigen-VermittlungSstellen de- In« und Auslände« nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger -nfgtgen. scheint ISgNch mit Ausnahme des MonlagS. ZSezngrprei« vierteljährlich , 2 Mark 20 Pfg. monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohn. Die Gießener Iamiklenvkätter »erde« bun Anzeiger Wöchentlich viermal beigelegt. Redaction, Expedition und Druckerei: Schntgratze Ar. 7. Gratisbeilage: Gießener Familienblätter. Adresse für Depeschen: Anzeiger Hießen. Fernsprecher Nr. 51. Amtlich«»' Thell. Ausschreiben. Gießen, den 4. Januar 1898. vetr.: Wahl eines BertrauenSmanne« der Müllerei BerusS- genoffenschast. Das Grotzherzogliche Kreisamt Gießen au die Gr. Bürgermeistereien des Kreises. Wir benachrichtigen Tie hiermit, daß für den Bezirk des Kreises Gießen Hrrr Mühlendefitzer G. K. Zimmer ttt Grüuderg als BrrtcauenSmann und Herr Mühlen- besitzet Daniel Christ in Lollar als dessen Stellvertreter für die Zett vom 1. October d. I. bis dahin 1899 gewählt worden find, und daß der Geschäftsführer der rubr. Berufs- geuosienschaft, Herr Val. Feldmann in Frankfurt a. M., Moselstraße 29, als Beauftragter gemäß des § 82 des Un- fallverficherunoSgesrtzeS vom 6. Juli 1884 für den Lczirk der Section XI. bestellt worden ist. v. Gagern. Bekanntmachung. Es ist wiederholt vorgekommen, daß die bestehenden Reichs Telegraphenanlagen wegen Mangel an der nölhigen Vorsicht bet der Fällung von Bäumen, bet der AuSästung von Baumpflanzuugen, durch unvorsichtige« Anfahren, sowie in Folge Zertrümmerung der in den Telegrapheultniev befindlichen Porzellan-Isolatoren durch Steinwürfe rc. derart beschädigt worden find, daß Störungen und Unterbrechungen des TelegraphenbetriebeS eintreten. Da die Beschädigung, bezw. Gefährdung der zu öffentlichen Zwecken dienenden Telegraphenaulagen gemäß der §§. 817 und 318 des Strafgesetzbuchs für das Deutsche Reich strafbar ist, werden im Nachstehenden d e bezeichneten Paragraphen zur Nachachtung und Warnung hiermit in Erinnerung gebracht. §. 817. Wer vorsätzlich und rechtswidrig den Betrieb einer zu öffentlichen Zw cken dienenden Telegraphenavlage dadurch verhinden oder gefährdet, daß er Thetle oder Zubehörungen derselben beschädigt oder Veränderungen daran vorntmmt, wird mit Gefänglich von einem Monat bis zu drei Jahren bestraft. §. 318. Wer fahrlässigerweise durch eine der vorbezeichneten Handlungen den Betrieb einer zu öffentlichen Zwecken dienenden Telegrapheuanlage verhindert ober gefährdet, wird mit Gesäugniß bis zu einem Jahre oder mit Geldstrafe bis zu neunhundert Mark bestraft. Gleiche Strafe trifft die zur Beaufsichtigung und Bedienung der Trlegraphenaniagen und Zubehörungen ange- stellten Personen, wenn sie durch Vernachlässigung der ihnen obliegenden Pflichten den Betrieb verhindern oder gefährden. §. 818 a. Die Vorschriften in den §§. 317 und 318 finden gleichmäßig Anwendung auf die Verhinderung des Betriebs der zu öffentlichen Zwecken dienenden Rohrpostanlagen. Unter Telegraphenaulagen im Sinne der §§. 317 und 318 find Fernsprechanlagen mitbegr ffen. Gießen, den 5. Januar 1898. Großherzogliches KreiSamt Gießen. v. Ga gern. Bekanntmachung. Betr.: BaumwärtercurfuS pro 1898. Der Obstbau Lurfu« für Baumwärter zu Friedberg be- ginnt am 14. März d. I. und dauert zehn Wochen, und zwar fieben Wochen im Frühjahr, zwei Wochen im Sommer und eine Woche im Herbst. Die Theilnehmer müffen ein Alter von mindestens 16 Jahren besitzen. Theoretischer Unterricht von 10 bis 12 Uhr- Uebungeu im Obstbau und praktischen Arbeiten finden statt von 7 bis 10 Uhr und 2 bis 6 Uhr täglich. Honorar 20 Mk. sür Private und Nichthesseu- Schüler auS Hessen, welche von landwirthschaftlichen BezirkSvereinen, Gememdeu rc. geschickt werden, find honorarfrei. Zur Sub- ventionirung von jungen Leuten, welche an diesem Obstbau- EursuS Thetl nehmen, sind Mittel in dem Voranschläge deS landwirthschaftlichen BezirkSvereinS vorgesehen. JmLoncurrenz- salle werden die Gesuche der bedürftigeren jungen Leute berücksichtigt. Vorgesehen find je 100 Mk. Subvention für einen Schüler. Gesuche nm Bewilligung der Subvention find an die Großh. Bürgermeistereien bis 1. März l. I. einzureichen. Die Großh. Bürgermeistereien werden ergebens! ersucht, diese Gesuche mit einer Aeußerung über daS Alter, die Vermögens- Verhältnisse der Nachsuchenden alsbald an den Unterzeichneten einzusenden. Gesuche von jungen Leuten auS Orten der Sparkaffebezirks Grünberg sind an die Direktion der Spar- und Leih- kaffe zu Grüuberg dtrect eirzusendeu. Gießen, den 5. Januar 1898. Der Director des landwirthschaftlichen BezirkSvereinS. C. Jost, RegierungSrath i. P. Bekanntmachung, betreffend: Die polizeilich-technische Revision der Maße und Gewichte. Zar regelmäßigen Abwicklung der Vorprüfung der Maße und Gewichte wird den Interessenten empfohlen, die in ihrem Gewerbebetriebe zur Benutzung kommenden Maße und Ge- wtchre dem Atchmetfter, deffen Aichtage von jetzt bis zum 1. April I I. außer Freitag auch Montags und Mittwochs stattfinden werden, bezirksweise in nachstehender Reihenfolge zur Vorprüfung zu überbringen: 1. In der Zeit vom 10. bis 22. Januar l I.: Kreuzplatz, SelterSweg, Maigaffe, Plockstratze, TeufelSlustgärtchen. 2. In der Zeit vom 22. Januar bis 7. Februar I. I.: Marktplatz, MäuSdurg, Ktrchenplatz, Lindenplatz, Schulstraße, Schloßgafie, Kaplaneigaffe, Wageogaffe, Wetiergaffe, lUrchstraße, Burggrabeo. 3. In der Zeit vom 7. bis 20. Februar I. I : Mu^k.strotze, Rtltergaffr. Neustadt, Mühlgaffe, Westaulage, Hammftraße, Lahnstraße, Rodhetwerstraße, Krofdorferstraße, Hardt. 4. In der Zeit vom 20. Febr bis 5. März l. I : Bahnhofstraße, Ttefenweg, KaplauSgaffe, Karharinea- gaffe, Löwengaffe, Wolkeugaffe, Schanzeuftraße, Franksurterstraße, Altcestraße, Wtlhelmstraße, Llebtg- straße, Leihgesternerweg, Ricgelpfad, Au den Bahnhöfen. 5. In der Zeit vom 5. bis 18. März l. I.: Feuilleton. Flirt. Novellette von M. C. Carpenter-Meyer. (Schluß.) Lydia erwachte früh nach einem unruhigen, fieberhaften Schlaf, schnell erhob sie sich, denn sie mußte entschlossen handeln. Ihr Blick fiel auf den blitzenden Ring an ihrer linken Hand. Erich Herder, dem sie, nachdem er fie zuerst geküßt, um die ganze Welt gefolgt wäre, mußte weichen, vergessen werden, denn er war arm, ein junger, talentvoller Künstler, deffen Werke noch wenig bekannt und wenig gekauft waren, — ihr Entschluß stand fest, fie mußte handeln. Wie sollte sie ihn benachrichtigen? Ein Bote? Wen? Ein Telegramm ? Wohin? — Nein, fie mußte daS Opfer bringen, selbst zu gehen, ja, e» war daS Beste so, und schnell, aber äußerst sorgsam, machte sie Toilette, um gegen 9 Uhr, sehr zur Verwunderung der Zose, bereits zu einem kleinen Morgenspaziergange daS HauS zu verlassen, eS war daS einzig Richtige. — Bor 11 Uhr war Tante Rosa nach einer Ballvacht niemals zu sprechen, vorher konnte auch HauS Kühne nicht kommen, — und lächelnd ging fie die Straße entlang bi« zum Tattersall, wo fie in den dort harrenden Wagen einstieg. Au der Ecke folgte ihr Erich Herder, der ernst und überwacht außsah und ihr liebevoll forschend in die Augen blickte und fie küßte. Sie schwiegen nach einigen ausgetauschten Redensarten Beide, ein Jedes von ihnen war bewegt, wenn auch aus so verschiedenen Gründen- endlich sagte sie: .Erich, hast Du auch alle Papiere und die BtlletS, und ahnt auch Niemand etwa«? Ach Gott, Erich, liebst Du mich auch wirklich genug, um mir Deine Freiheit zu opseru und Dir die Sorge für eine Frau aufzubürden, — Du weißt, ich hin arm —" Erich Herder fah fie fragend au. „Lyddie, wie kommst Du fitzt ans diese Frage? Du hattest nie früher Sorge darum. Genügt mein Talent nicht, um uns Beiden eine einfache, aber schöne Zukunft zu sichern, ich werde arbeiten für Dich, Lyddte, arbeiten, schaffen, und Du wirst meine Muse fein, dte mich begeistert und anspornt." Lydia begann zu verzweifeln - wie thöricht die Männer doch find. „Ja, Erich," begann fie von Neuem, zärtlich flch au ihu schmiegend. „DaS Leben ist so hart, und wenn er Deine Kunst lähmte, der Kampf umS tägliche Brod, Du giebst alles auf — —" Der Mann fah ihr ernst in die Augen. „Lydia," sagte er, „was hat Dich geändert seit gestern? Noch vor vierundzwanzig Stunden war Dir meine Liebe daS Höchste in der Welt, und jetzt, Lyddte, warum zweifelst Du au meiner Liebe, an meinem Wollen und Können?" Lydia senkte den schönen Kops. „Erich," sagte sie endlich leise, zögernd, „gieb mich frei, es ist das Beste so, ich könnte nicht in Armuth und Entsagung leben und auch Du würdest zu Grunde gehen —* „Wer ist es?" TouloS fast klingt feine Stimme. „Erich, so leicht gibst Du mich auf?" Schluchzend ringt e« sich von ihren Lippen. „Ich gäbe Dich auf? Nein, Lydia, Du gabst mich auf, Du hast mich seit gestern aufgegeben. — Du mich — Um wen?" Sie kämpfte sichtlich, endlich sagte fie leise: »HanS Kühne." Er lachte schrill und hart. „Ah, deS Hamburger ActienkönigS Sohn, der enragierte Amerikaner, und Lydia, Du glaubst, daß der, — der so vielen Mädchen vor Dir Liebe geschworen und Treue ge- brochen, eS im Ernst meinte, Dich zu hetratheu, Dich, ein armes Mädchen? Er wird auch Dich betrügen, wie jene." Ein wilder Triumph leuchtet in Lydia« Auge, fie zieht den Handschuh ab und auf den funkelnden, gleißenden Ring deutend, fagt fie: „Dn irrst, die« ist sein VerlobungSring." „Weib! Lydia, und mit dem Ring eines Anderen am Finger, mit dem Kuß eines Anderen auf den lügnerischen Lippen kommst Du zu mir?" Furchtsam duckce fie sich in die Ecke deS Wagen«, seine Augen funkelten so unheimlich - wie schwer die Männer alles nehmen I Sie versuchte ihre Hand auf seinen Arm zu legen, und ihm fich nähernd, sagte fie: „Erich, verzeih wir doch, glaube mir, es ist daS Beste so, ich könnte nicht in Einfachheit leben, — ich werde HanS Kühne heiralhen, aber glaube, ich liebe nur Dich allein." Flehend find ihre Augen auf ihn gerichtet, in diesem Moment glaubt fie selbst felsenfest an daS, was fie sagt. „Lydia, geh, geh, ich vergesse, daß Du ein Weib! Steig auS!" sagte er gebieterisch und gibt dem Kutscher ein Zeichen zum Halten. „Erich," fleht fie noch einmal und legt alle«, was ihre egoistische Natur an Liebe besaß, in ihre Stimme, „verzeih mir, ich will nicht so von Dir gehen, küsse mi« noch einmal, zum letzten Male!" Sie bietet ihm ihre rosigen Lippen. „Elende, geh, mich hast Du um ihu verrathen, ich will Dir nicht helfen, ihn um mich zu verrathen, geh!" Wild rollen seine Augen, Leichenblässe bedeckt sein Gesicht. Lydia steigt au«, der Wagen fährt langsam weiter. Erich Herder ist dem Wahnsinn nahe. Und er sieht ihr nach, wie fie dahin geht, elegant, leicht lächelnd, als fei nichts geschehen. Bor einem Schaufenster bleibt fie stehen und ordnet die verschobenen Stirnlöckchen, dann hebt fie kokett da- Kleid, er meint da« Rauschen der Seidenröcke zu vernehmen, meint den heißen Blick zu sehen, den sie der beiden vorübergehenden, sie ehrfurchtsvoll grüßenden Offizieren zuwirft. Eine der Rosen, die er ihr gebracht und die fie zwischen die Knöpfe ihre- Sealjackett« geschoben, fällt zu Boden, achtlos tritt ihr Fuß darauf--— seine Rose und sein Herz--und heiße Thränen entquellen seinen brennenden Augen-- „Dieses salsche, herzlose Weib, o wie habe ich eS geliebt und liebe es noch!" 360 erhältlich. Nadel-Stämme mit zusammen 235 67 zus. 90 Gnauth. 840 359 Rein. 358 der In einem 963 Großh. Bürgermeisterei Gießen. 100.00 Gnauth. 243 Frkf. Ldw.LredLN. unk d. 19OO 10140 Frau Dr- Brown Districten Laus ». Kaulsköppel, - Villa Flora. 347 Godesberg a. Rh. Darmst. Bk--Selten 159 80 lOefterr. Lredtt-Sctie» 802.06 ffiöactton: «. vchehda. — Dnx! und Verlag der Brüh lachen Uuiv«fitSt».Buch. und Steindrucktrei (Pietsch A Scheyda) tu Gießen. Stadt Darmstadt o. 1891 Stadt WormS uaf. b. 1901 1 2 238 32 160 67 4 73 20,8 4480 150 50 9 353 9550 19 Eichenstämme mit 24,72 fm (darunter für Wagner geeignet), Lindenstamm mit 0,49 fm, Eichen-Derbstangen mit 0,2lfm Zusammenkunft: Rabenauerstraße bei Nummer 25. Bemerkt wird noch, daß das in den Districten Läus und Kaulsköppel lagernde Holz bei der Versteigerung nicht vorgezeigt wird. Allendorf a Lda., 6. Januar 1898. Gr. Bürgermeisterei Allendorf a. Lda. 103.30 97.75 102 40 101.50 10200 4 4 3 3 Großh. Ortsgericht Gießen I- A.: Bogt. Die Zusammenkunft ist auf Licherstraße an der 9. Schneise. Gießen, 3. Januar 1898. 20 Franken-St. Engt. Sovereign« Dollars in Gold rm n n ii ii n 86 95 103.25 2165 98.10 34 60 101.50 100.60 99 50 „ist von mir in meiner Familie während des rauhen Winters und bei besonders hartem Wasser angewandt worden. Sie macht die Haut glatt und geschmeidig und verhindert das Ausspringen," so schreibt ein bekannter Mediciner. Ueberall, auch in den Apotheken in der Frankfurterstraße uachgesucht, die auf Grund eine» für zweckmäßig gehaltenen Geländeaustausches zwischen Bahn und Stadt genehmigt wurde. Die Mißstände, welche sich durch Anhäufen von Wasser und Straßenschmutz an fraglichem Uebergang ergeben, sollen durch Pflasterung der Strecke zwischen Bahnübergang und Wilhelmstraße abgestellt werden, wozu die Versammlung Genehmigung ertheilt. Zn der Bemerkung de» Herrn Dr. Schäfer, daß die Beleuchtung an fragt. Uebergang eine mangelhafte sei und die Paffanten Gefahr liefen, wider die ständig herabgelaffene Hälfte der Schranke zu stoßen, theilt Herr Oberbürgermeister Gnauth mit, daß nach Mtttheilung der BetriebSinspection mit Uebergang de» Gesammtgüterverkehr» nach dem neuen Güterbahnhofe da» Rangiren an der Frankfurterstraße erheblich eingeschränkt werden würde. Auf Gesuch des Deutschen Verein» für da» Fortbildung»schulwesen beschloß die Versammlung Beitritt zu demselben unter Festsetzung eine» Jahresbeitrages von 20 Mk. Gegen den Voranschlag des Realgymnasium» und der Realschule für 1898/99, der u. A. eineustädtischen Zuschuß von 31 754Mk. vorfieht, hat die Versammlung nicht- zu erinnern. Der Voranschlag de» Gaswerk» wird ebenfalls den Anträgen der Deputation entsprechend genehmigt. Derselbe fiehr eine Jahresproduktion von 1100000 Cbw. und mit Rückficht auf die infolge vorgenommener Betriebserweiterungen und Verbefferungeu am Werke eingetretene Erhöhung de» 516000 Mk. betragenden SchuldeustaudeS eine um 5000 Mk. (bisher wurden 25 000 Mk. jährlich getilgt) erhöhte Amortisation vor. Für weitere Verbefferungeu am Werke find 4000 Mk., für Erweiterung de» Straßenrohr- nrtzes, wobei besonder» die neu eröffneten Straßen auf der Höhe de» Selter»bergeS berückfichtigt find, 10,470 Mk. vorgesehen. Zu der Bemerkung de» Herrn Haubach, daß mit Einrichtung de» GlühlichtS in etwas rascherem Tempo vorgegangen werden möchte, bemerkte Herr Director Bergen, daß Gießen im Vergleich zu anderen Städten in der Glühlichtbeleuchtung procentualiter mit obenanstehe, der Durchschnitt betrage 27% der Laternenzahl, während Gießen bereit- auf 35% gekommen sei. Ein raschere» Tempo, das Übrigen» infolge anderer dringender Arbeiten nicht eingeschlagen werden konnte, sei auch auS dem Grunde nicht zu empfehlen, weil die Technik zur Zeit noch mit Versuchen beschäftigt sei, nach denen eine Verbesserung der Glühlichtbeleuchtung zu erwarten sei, e» empfehle sich, die Ergebuiffe der Versuche abzuwarten. Zu der weiteren Bemerkung des Herrn Haubach, daß die Beleuchtung de» Kirchenplatzes trotz der beiden neuen Candelaber eine ungenügende fei, theilte Herr Director Bergen mit, daß man sich hier im Stadium des Versuch» befinde, ein Urtheil ließe fich erst abgeben, wenn die weiteren noch vorgesehenen Glühlicht-Lateruen angebracht seien. Die Bedürfnißfrage hinsichtlich des Gesuches des Herrn JohS. A l t e n s e n um Erlaubniß zum WirthschaftSbetrieb im Hause Bruchstraße 12, wird mit Rücksicht auf die ungenügenden Räumlichkeiten sowie den Umstand, daß in nächster Nähe fich mehrere Wirthschaften befinden, verneint, dagegen bejaht hinfichtlich der Gesuche der Herren Friedrich Jordan (Ludwigstraße 6), Karl We idtmanu (FrankfurterstraßepO) und Carl Lenz (Liebigstraße 64), weil es fich umUebergang bereits bestehender Wirthschaften an andere Inhaber handelt. Holzversteigerung tm Gießener Stadtwald. Montag, den 10. Januar 1898, Vormittags 9% Uhr beginnend, sollen im Gießener Stadtwald in den Districten Forstgarten (am Lumpenmannsbrunnen) u. Steinrutsche meistbietend versteigert werden: 3 Preuß. EonsolSj 31/, Gr. Hessische Obl. ProcoU 4 nannte Straße mit in den Voranschlag einzubeziehen und dafür die Strecke Wolkengaffe-Westanlage für da- Budget 1899/1900 zurückznftellen- in den Voranschlag 1899/1900 soll auf Antrag des Herrn Dr. Schäfer auch die Wilhelmstraße ausgenommen werden. Die Kosten der Trottoir-Erhöhung in den vorgenannten Straßen find auf 19 800 Mk. veranschlagt. Im vorigen Jahre hatte die Eisenbahn BetriebSinspection Gießen um Erlaubniß zur Versetzung einer Schranke am Uebergang der Oberhessischen Eisenbahnen «ar 80.80 169 75 4.17% vermischtes. * Berlin, 1. Januar. Eine vergnügte Hockzeif. Auf einer Hochzeit gab es 11 Schwer- und Leichtverwundete. Zum Schluß des Festmahls hatte der Bräutigam um die Mitgift gebeten, war aber von der Schwiegermutter schnippisch Rabeuanerftraße, Thal,Lehmgrube u. s. w., nachverzeichnete Holzsortimente öffentlich versteigert: Bekanntmachung. In Gemäßheit Beschluffes der Stadtverordneten-Versammlung vom 15. Juni 1879, wonach zur dauernden Erinnerung an die goldene Hochzeit des deutschen Kaiserpaares, Seiner Majestät des Kaisers Wilhelm I. und Ihrer Majestät der Kaiserin Augusta, von der Stadt Gießen eine Stiftung zu Gunsten bedürftiger Ehepaare, welche hier ihr goldenes Ehejubiläum erleben, errichtet worden ist, fordern wir alle Diejenigen, welche im laufenden Jahre ein solches Fest zu begehen haben und Anspruch auf Zuwendung der zu 150 Mark bemessenen Stiftungsgabe erheben wollen, auf, fich bei uns zu melden. Gießen, am 3. Januar 1898. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Bekanntmachung. Freitag den 14. Januar l. Js., Vormittags um 9 Uhr anfangend, werden in den Waldungen der Gemeinde Allendorf a. Lumda, Ocsterr. Staatsbahn v. 1885 00.(0 1 4 Eisend. Rmtenb. Obl. Jtal. staat»gar. Eisenb. 68 7514 Buderu, Obl. 98,32 Festm. Nadel-Derbstangen mit 7,06 Festm. rm Nadel Scheitholz // ,/ Prügelholz Wellen Nadel-Reisholz rm Nadel-Stockholz. Hnit>erfiiäts - Nachrichten» — Professor Max Treu, Director des Bictoria-Gymnafium» in Potsdam, ist von der Berliner philosophischen Facultät zu« Ehrendoctor ernannt werben in Anerkennung seiner ausgezeichneten Verdienste um die Sammlung und Herausgabe von Dokumenten der griechischen und byzantinischen Literatur. 'yP.Bk.mck.b.1906 100.00 3'/, Hambrgr. Hyp. Bk. unk. b. 1905 'red. B. unk. b. 1906 99.8N 3Vi Preuß. Hyp. A. Bk. unk. b. 1905 ___ unk.b. 1905 102.60 8% Pomm.Hyp.A.Bk.unk.b. 1906 100.00 3 nannte Straße mit in den Voranschlag einzubeziehen und dafür die Strecke Wolkengaffe-Westanlage für da- Budget 1899/1900 zurückznftellen- in den Voranschlag 1899/1900 soll auf Antrag des Herrn Dr. Schäfer auch die Wilhelmstraße ausgenommen werden. Die Kosten der Trottoir-Erhöhung in den vorgenannten Straßen find auf 19 800 Mk. veranschlagt. Im vorigen Jahre hatte die Eisenbahn BetriebSinspection Gießen um Erlaubniß zur Versetzung einer Schranke am Uebergang der Oberhessischen Eisenbahnen «ar 80.80 169 75 4.17% vermischtes. * Berlin, 1. Januar. Eine vergnügte Hockzeif. Auf einer Hochzeit gab es 11 Schwer- und Leichtverwundete. Zum Schluß des Festmahls hatte der Bräutigam um die Mitgift gebeten, war aber von der Schwiegermutter schnippisch Rabeuanerftraße, Thal,Lehmgrube u. s. w., nachverzeichnete Holzsortimente öffentlich versteigert: Bekanntmachung. In Gemäßheit Beschluffes der Stadtverordneten-Versammlung vom 15. Juni 1879, wonach zur dauernden Erinnerung an die goldene Hochzeit des deutschen Kaiserpaares, Seiner Majestät des Kaisers Wilhelm I. und Ihrer Majestät der Kaiserin Augusta, von der Stadt Gießen eine Stiftung zu Gunsten bedürftiger Ehepaare, welche hier ihr goldenes Ehejubiläum erleben, errichtet worden ist, fordern wir alle Diejenigen, welche im laufenden Jahre ein solches Fest zu begehen haben und Anspruch auf Zuwendung der zu 150 Mark bemessenen Stiftungsgabe erheben wollen, auf, fich bei uns zu melden. Gießen, am 3. Januar 1898. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Bekanntmachung. Freitag den 14. Januar l. Js., Vormittags um 9 Uhr anfangend, werden in den Waldungen der Gemeinde Allendorf a. Lumda, Ocsterr. Staatsbahn v. 1885 00.(0 1 4 Eisend. Rmtenb. Obl. Jtal. staat»gar. Eisenb. 68 7514 Buderu, Obl. 98,32 Festm. Nadel-Derbstangen mit 7,06 Festm. rm Nadel Scheitholz // ,/ Prügelholz Wellen Nadel-Reisholz rm Nadel-Stockholz. Hnit>erfiiäts - Nachrichten» — Professor Max Treu, Director des Bictoria-Gymnafium» in Potsdam, ist von der Berliner philosophischen Facultät zu« Ehrendoctor ernannt werben in Anerkennung seiner ausgezeichneten Verdienste um die Sammlung und Herausgabe von Dokumenten der griechischen und byzantinischen Literatur. 'yP.Bk.mck.b.1906 100.00 3'/, Hambrgr. Hyp. Bk. unk. b. 1905 'red. B. unk. b. 1906 99.8N 3Vi Preuß. Hyp. A. Bk. unk. b. 1905 ___ unk.b. 1905 102.60 8% Pomm.Hyp.A.Bk.unk.b. 1906 100.00 3