**> w > -isen. Srte e§ Gießener Anzeigen °Iten der Umgegend und zuverlässige Set verbieten an die IMmi Mhenmch I lUV- 95 Pf-., Vichllti ßiüir- , ßloik-tljotolabt, um, [i(f, traf, mut Sofinrn, totyi ©rangtaf, Janiüt in Ztztri, IWk, Illis, ütikkll. Zckki, ml, ÄkNl-zm, lürim, Softnotl, ßosklllliaßkr, hq, ierrckigt Vblatkll tk. en zu billigsten Pmfen. tllenfels, -rofprechcr 46. 12057 Achter «derei Siilmq 19 Ub- f •• • «re,. «- S’Ä**' *s 0} k / «-irÄZSy0 „ für »«•“TS«*1 0«et18 ,-uss-al«- sss* P" f’«ap'«s ,7 bei, »ora"r>fS sich in ... m Mn m Dm g-r SuifäUW»«' . . Mit! Ü /j Herrenstiefel Nr. 287 Zweites Blatt Mittwoch den 7. December 1SDS frMetat Uta4 ■ui luinatinu M IPmietji. Di« Virgrrur Sleeiriteiridcr Werben brin Än3rigrr wscherrtl'ch et««mal fcflflrlfgt Gießener Anzeiger yringeyrcU vuruiliMi*^ 2 2Va-.t 2(i l-'g. monaind) 75 mn ^r:ng«rlo<)n. Bei 'poftbfiu-j 2 Mark 50 P,g. vikNkltthrlich ■ ■■e|m« een Injtigte |b bet Nachmittag« für bm fMgnUrn leg rrideinenben Nummer bt« Bore. 10 Ubr General-Anzeiger LV, Wn;rigm>Brrmittlung«ft«am bei Irr- unb luiltiM nehmen Anzrigm fit btn Oietzkner ln|ng«t mtgrgre. Aints- und 2lnzeigebllltt für den Tkveis Gieszen. Rebectten, ltn>tbtrion unb Drudrrn: Mr. 7. Gratisbeilage: Gießener Familienblätter. Rdrcfle für Drprschrn: Amzeißer Hieße«. Fernsprecher Nr. 51. —— 1 2hntlidier Theil. Bekanntmachung, vetr.: Schietzübunge«. ES7wird hiermit zur öffentliche« Keuntuih gebracht, daß das 2. Bataillon des Infanterie- . Regiments Kaiser Wilhelm am 14., 15., 16., 17., 19. und 20. December L I im Gelände nördlich Staufenberg - Mainzlar tu der allgemeinen Richtung KortbachHaffenhause« Schießübungen mit scharfer Munition abhalten wird und -war täglich von 9 Uhr Vormittags bis 3 Uhr Nachmittag-. Gefährdet ist das Gelände -wischen de« Ortschaften St.rufenberg Mainzlar Ilschhausen— ffortbach Lasseuhauscn Sichertshausen Staufenberg. Die von den genannten Orten in das Schieß- gelände führenden Wege sind für den Verkehr während des Schießens gefperrt, ebenso wird da» Bataillon das gefährdete Gelände durch Auf- slelle« von Mannschaften abfperren. Die Uhaufsee Lollar-Stchertshaufen-Mar- bürg und diejenige von Lollar—Mainzlar—Ullendorf a. d. Lumda find nicht gefährdet. Gießen, am 5. December 1898. Grotzherzogliches Rreisamt Gießen v. Bechtold. Wietzen, den 5. December 1898, vetr.: Wie oben. Das Grotzherzogliche jneisamt Gießen an die Grotzh. Bürgermeistereien von Allendorf a. d. Lumda, Daubringen, Lollar, Mainzlar, Staufenberg und Dreis a. d. Lumda. Die vorstehende Bekanntmachung wolle« Sie alsbald auf ortsübliche Weife verSstentlichen, vor dem Betreten des abgefperrtcn Geländes warnen und insbesondere darauf hinweifen, datz an den betreffenden Tagen sich keine Holzarbeiter, Holzfammlcr oder fonstigc Arbeiter in den gefährdeten Waldungen und Stetnbrüchen aufhalten dürfen. v. Bechtold. Der Gesetzentwurf betreffs der Privatver- fichcrnngSanstalten. Das Versicherungswesen hat tm Laufe Der letzten Jahrzehnte einen ungeahnten Ur.fang angenommen. Schon mehrfach ist eine verstaarl chung desselben angeregt, adrr die An- lelegenhelt scheint noch nicht spruchreif zu sein, denn die Regierung wird dem Reichstage vorerst einen Gesetzentwurf vorlegen, welcher fich m t der staatlichen Beaufsichtigung der jtUfaien Beificherongsunurnehmungen beschäftig'. Abgeieheu von einzelnen auf einen engeren Rrd» be- schränkten städtischen oder ständischev Anstalten, liegt unser ganze» verficherungtw fen in den Händen von Privatunter- n-hmuigen. ßUT Ehre der letzteren wollen wir hervorheben, )Qj — abgesehen von einzelnen Aasnahmesällen — da» Ber« trauen de» Publikum» gerechtfertigt worden ist, daß die Organisation oer Anstalten durchweg eine gute genannt werden iantr, in welcher die Interessen der versicherten nach jeder N'chrung hin, gewahrt werden. Aber immerhin hat doch — 3o:nr. auch nur in geringem Mähe — eine Schädigung der s Versicherten stattzefnnden, wenn einzelne Anstalten ihren ver- ' ast chtuvgen nicht nachkawen. «» Legt In der Natur der Sache, daß, wenn eine ver- ; »aatttchung der Betfichernog eintreten soll, diese vom Reiche »ahrzunehmen ist, und an» demselben Grande muß auch die «ulstcht über he Pkivatverficherungsunternehmungen vom R-che auszeübt werden. Seine der letzteren beschränkt ihren G:fchält»betrlcb auf einen einzelnen Bundesstaat, viele lassen tzenselden vielmehr sogar in das Ausland übergreifen. Und f3 will denn der neue Gesetzentwurf eine RelchsbehSrde 1 stzaffea, die die Aufsicht über alle Anstalten führt, bereu Be- . trteb über einen einzelnen Bundesstaat hinanszeht. Hierzu hat noch folgende Erwägung den Ausschlag ge- geben. Die R.lchsgesetzgebung hat die Pflicht, jede Rechts- : Zersplitterung zu beseitigen, und eine solche bestand bisher, da betreffs der großen Versicherungsanstalten in jedem Bandesstaate besondere Rech sverhältn ffe herrschten, sie einer beson- dern Eoncefflon bedurften und and) einer vielfachen landeS- behördlichen Btaufficht'gnvg unterlagen. Dieser Zustand hinderte auf die Dauer he B'wegnngsfteihett der Versicherungsanstalten, zu deren Gedeihen Freizügigkeit und Rechts- einhert erforderlich ist. Was nun den Gesetzentwurf betrifft, so umfaßt derselbe 117 Paragraphen. Die Aufsicht der Rcichtbehörde soll durch Prüfung und Entscheidungen materieller Art das Entstehen solcher Anstalten hindern, welche von vornherein des ver- trauen» unwürdig erscheinen, überhaupt soll in erster 2 nie das Interesse der Versicherten nach jeder Richtung hin gewahrt werden, damit nicht etwa au» einem zu gemeinnütziger 88hl* samkeit bestimmten Institute ein gemein gefährliches werde. Der Zw.ck des GeietzeS ist also ein guter, und aus diesem Gtunde kann man dem Entwurse von vornherein znstimmen. Auch die Bedürstnßfrage war schon lange entschieden, aber die Schwierigkeiten, welche fich der reichsgesetzlichen Ordnung der Angelegenheit entgegenstellten, waren groß, und es hat vieler Verhandlungen bedurft, ehe die Ansichten aller Bundesstaaten unter einen Hut gebracht werden konnten. Hoffentlich stellen fich hm Inkrafttreten deS neuen Gesetzes nicht allzu «roße Hindernisse entgegen. xx Aus dem Leben Kaiser Franz Josefs werden anläßlich des Reghmngs-Jubiläurns des Kaisers jetzt allerlei A> ekdoten mitgethellt: Es war nach einer großen Festlichkeit. Kolomau v. Tisza, der gerade in Wreu weilte, hatte verschiedenen Empfängen beigewohnt und schien wirklich bungertg zu sein, als er dann an der Hoftasel saß, welcher der Kaiser präfi- bitte. Dec Monarch war sehr guter Laune und blickte wiederholt wohlgefällig auf den ungarischen Ministerpläfidenten, der mit vielem Behagen eine warme Speise verzehrte- als fie abgetragen toar, nahm Herr v. Tisza eine Birne ans feinen Teller und begann fir zu schälen. ^Lieber Tisza/ bemerkte jetzt lächelnd der Kaiser, ,tffen Sic nicht das kalte Obst, nachdem Sie erst warmes gegeffen. Sie werden fich den Magen verderben." Herr v. Tisza sah zu dem Monarcheu hinauf, verbeugte fich unb sagte: .Majestät, ein ungarischer Ministerpräsident m ß einen sehr guten Magen haben !' Der Kaiser lächelte, Herr v. T'sza aß seine Birne zu Ende und — wie die Folg: bewies — hat er richtig nicht den geringsten Schaden erlitten. Im Jahre 1859 war der Kaiser beim Treffen von Eavriana Zeuge, wie zwei Brigaden des 7. Armeekorps das Dorf unb die umliegenden Höhen verlheidigteu- er war aber nicht allein Augenzeuge, sondern auch selbst mit thätig, der furchtbaren Schlacht noch tm letzten Augenblick eine günstige Wendung zu geben. Unbekümmert um seine eigene Sicherheit, setzte er fich dem heftigsten Kugelregen aus und begab fich tm entscheidenden Augenblicke vor die Front eines zum Angriffe vorrückenden Grazer Bataillons, indem er es mit den Worten anfrnnvterte: ,vorwärts, Ihr Braven- auch ich habe Weib und Kind zu verlieren!' W^s der Kaiser durchaus verschmäht und was ihm die fröhlich? Laune verderben kann, ist die polizeiliche Bewachung der Gegenden, die er, auf der Jagd begriff?n, zu durchstreifen gedenkt. Als ihm In Eisenerz ein Bzirkshaup'Wana den Schutz der SicherheliSorzane antrug, soll er geantwortet Haden: .Ist gar n.cht nöthig! Die Steirer find brave Leute. Die thun mir nichts!' Gelegentlich deS Pra er-volkssestes tm Mat 1881 wollte man die Havprallee behufs Aufrechterhaltung der Ordnung abfperrer. Der Kaiser hörte alsbald von dem Vorhaben der Polizei und erklärte deßhalb sofort: „Der Prater darf nicht abgesperrt werden — ich will unter meinen Wienern fein!' — Gelegentlich bereiste der Monarch j'.nen Theil Boralbergl, welcher von der Bahn durchschnitten wird. Der Empfang auf den einzelnen Stationen blieb ziemlich gleich, überall that die Bevö.keruug Ihr Möglichstes bet der Deco- rtrnng. Allgemeinen Eindruck brachte die Mittheilnug hervor, der Kaiser habe verboreu, die Bahnhöfe abzn'perren. „Ich bin hierhergekommen,' soll der Kaiser gesagt haben, ,um mein Volk zu sehen, und will daher auch, daß mein Volk mich sehen soll.' Es ist eine verbürgte Thatsache, daß dem Kaiser einst ein Unheil zur Unterschrift vorgelegt wurde, über welchem er lang: in schweigendem Sinne niedergebeugt saß, bevor er znr Feder griff, nm seinen Hamen darunter zu setzen. Doch kaum hatte er den ersten Federstrich gethan, da entrcllte seinem Auge eine Thräue und sank auf die Schrift, den begonnenen Zug verwischend. Der Kaiser Jaime Da# Papier zusammen und legte es in die Hände des Sec-eiärs zurück mit den Worten: „tbtäaen löschen jede Schuld aus- ich kann da» Unheil nicht unterschreiben. Da sehen St', mein Name ist verwischt, die Schrtst hat keine Kraft, ich schenke dem Bernrthellten da» Leben.' Auf einer Fahrt be» Kaisers nach Szeni-Jakob wollte ber dortige Bauern Postmeister, der just des Wege» k>m, nicht ausweichen, so daß der «utlcher de» Hofwagen» nölen» volene den R Aperen machen muhte. Der Kaiser hielt den selbstbewußten Bauer an unb fragte: .Warum fiub Sie denn nicht ansgewichen?' — .Warum? Weil he königlich ungarische Poft Niemandem au»mdd)t!' lautete die stolze Antwort. — „Sehr brav!" gab der Herrscher lächelnd zurück unb belohnte ben wackeren Postillon mit einer ächten königlichen »Birginterf._______________________________________________ Deutsche» Reich. Berlin, 5. December. Der Kaiser hat, wie bte „Notional.Zeitung hört, dem Gouverneur von Deutsch Ostafrika, Generalmajor Lledert, persönlich den Rothen Adler- orbtn 2. Klaffe mit Krone und Schwertern verliehen. Berlin, 5. December. Daß «taut »Ministerium trat heute vormittag unter dem Vorfltz de» Reichskanzler» Fürsten Hohenlohe in seinem Dieuftgebäube zu einer Sitzung zusammen. Berlin, 5. December. Heute Morgen von 9 Uhr hörte ber Kaiser ben Vortrag de» ö)ef» be» Eivll Eablnet» v. Lucanu» unb nahm später Marine Vorträge entgegen. Berlin, 5 December. Wie verlautet, werden im Reichstage die Eouservativen al» ersten v cepräfidenteu den Abgeordneten v. Fr ege, die Nationalliberalen al» zweiten vickpräfidenten den Abgeordneten Baff ermann aufstellen. Berlin, 5. December. Die Meldung süddeutscher Blätter, daß der bekannte Eentrnms-Adgeorduete Freiherr v. Hert- Itng in München einen Ruf al» ordentlicher Professor an bte Universität Bonn erhalten habe, wird der ,National* Zeitung' bestätigt. Ob er den Rus annehmen wird, ist noch zwcifelhait. Berlin. 5. December. Die agrarische Interpellation bezüglich der Fleis chnoth, Ausführungen re., hat dis jetzt 72 Unterschriften erhalten. Die ofsteielle Eindringung derselben im Reichstage wird am 9. ds. erfolgen. Bremen, 5. December. Der Norddeutsche Lloyd hat seine Dampfer „München" und „Darmstadt" aa he Transatlantische Lompagnic verpachtet, um aus diesen Sch ffcn spanische Truppen von Euba nach Spanien zu bringen. Riel, 5. December. In Neu-Münster sanden gestern Abend Zusammenrottungen statt. Die durch die Pöl zet n.cht zu bewältigenden Tumultuanten demolirteu die Tonhalle unb die Reichshallen. Dann zogen sie nach dem Tivoli. Es wurde schließlich Militär requlrirt, welche» mit blanker Waffe einschritt, sodaß zahlretche Verwundungen erfolgten. Flensburg, 6. December. Au» dem Rretfe Hadersleben wurden wiederum 15 Personen ausgewiefen, darunter ein schwedischer Unterthan. Im Ganzen wurden ungesähr 80 Personen im Laufe der letzten Woche aus dem genannten Rretfe de» Landes verwiesen. CecciU# ttnfr provinzielles. t. Lich, 5. December. Heute hatte unsere Stadt ihr Festgewand angelegt, die Häuser prangten in reichem Flaggeu- fchmuck, und am Eingang zum Schloßgarten, gegenüber dem Schloß, war eine prachtvolle Ehrenpforte erbaut: der jüngere Sohn unseres Fürsten, Prinz Reinhard, mit seiner jungen Gemahlin hielten ihren Emzug lu den Hetmathsort unb bas väterliche Schloß. Dem jungen Paar Glückwünsche unb Hulbignngen baqubringen, galt e» auch, als am Abenb ein Fackelzug unter Boran tritt dec hiesigen Rapelle und der Feue.wehr, ant?r Beteiligung der städtischen und kirchlichen Belördev, sZmatlicher Vereine und der Zöglinge der Großh. Präparandenanstalt, fich nach dem Schloß bewegte. Dort an- gekommen, fangen die Gesangvereine „üäcilta" unb »Männer- gefaugoerein" je ein Lieb, worauf Herr Dechant RUngeltö-fer im Namen der Gemeinde die Eingezogenen auf helmarhlichein Boden begrüßte und fie treuer Anhänglichkeit von Setten der Licher Bürgerschaft versicherte. In herzl'chen Worten bankte hieraus Prinz Reinhard, zugleich tm Namen seiner hohen Ge- mahllu, den Einwohnern der Stadt sür den fteunblichen Empfang, für die Ehrungen, die ihnen zu Theil geworben find, unb schloß mit einem Hoch auf die Stadt Lich. Nachdem der Gesangverein „Cacilia" noch ein Lied gesungen, nahm der Zug wieder Aufstellung und marschirte durch die Straßen der Stadt. — Die Eiumüthigkeit, mit der man tu unserer Stadt zu solcheu Feierlichkeiten schreitet, gibt einen Beweis für das gute Verhältuiß zwischen Herrschaft und Gemeinde, und kann mau daran nur feine Freude haben. Darmstadt, 3. December. Wie man hört, werden die 1. und 2. Abtheilung de- Großh. Hessischen Feldartillerie- Regiment» Nr. 25 am 1. October n. I». iu ihre neue Garnison Mainz übersiedeln. Die seit einigen Jahren im Lager deS Truppenübungsplatzes untergebrachte 3. Abtheilung desselben Regiment- wird zu gleicher Zeit iu die hiesige Artilleriekaserne verlegt und die 1. Abtheilung des Feldartillerie- RegimentS Nr. 25 bilden. y.------— ♦ Quellenfund. Wir brachten jüngst die Notiz von dem kürzlich in BreSlau erfolgten Ableben des sehr bewährten QnellevfinderS Alexander Graf Wrschowetz, eines Sohnes des rühmlichst bekannten, zuletzt tu Schweidnitz tu Schlesien wohn- haften Hauptmanns und QuellenfiuderS Graf Wrschowetz. Bekanntlich hat der jüngere Graf Alexander Wrschowetz groß- artige Erfolge tu der Anzeigung unterirdischer Wafferläufe erzielt — mehrfach ist er u. a. auch auf den Gütern des Kaisers thätig gewesen — und kann mau eS wohl al- feststehend betrachten, daß derselbe eine etgrnthümliche wahrscheinlich auf ErfahruugSsätzeu und geologischen Principteu beruhende Methode befolgte. ES wird unsere Leser vielleicht interesfiren, zu erfahren, daß die Keuutniß dieser Methode nicht mit dem Tode deS jüngeren Grafen verloren gegangen ist- im Gegeutheil, sie ist nicht nur erhalten, sondern scheint sogar noch bedeutend weiter auSgebaut worden zu seiu. Von dem älteren Grafen wurde diese Methode uämlich dem inzwischen ebenfalls verstorbenen Herrn Traugott Horra in PeterSwaldan, Schlefieu, gelehrt, und daß diese Lehre auf fruchtbaren Boden gefallen war, beweisen die außerordeut- l cheu Erfolge deS Herrn Traugott Horra iu der Nutzbarmachung zahlreicher unterirdischer Wasierläufe durch Bohruugeo. Bon dem Vater vererbte sich diese Lehre auf den Sohu, den jetzigen Bohriugeuieur und Hydroguost Herrn Paul Horra tu Naumburg tu S,, welcher tu seiner nahezu 20 jährigen Thätigkeit ebenfalls schon fast iu allen Thetleu Deutschlands Quellendesttmmuugen und umfangreiche Wasierbrschaffuugru mit fast nur guten Erfolgen auSgeführt hat. Diese Erfolge dürften also wohl in der Hauptsache darauf basieren, daß Herr Ingenieur Paul Horra heute der alleinige Besitzer der durch die Grafen Wrschowetz erprobten WafferausfinduugS- lehre ist, welcher wohl auch der Grund ist, daß oben genannter Herr in Jndustriekretsen als competeute Persönlichkeit zur Lösung schwieriger Wafferfrageu allgemein geschätzt wird. ♦ Einen angenehmen Fund wachte der Prrlmutterfabri- kaut G. in Altona. Lr empfing iu den letzten Tagen rineu größeren Posten Perlmutterschaaleu und hatte dabei daS Glück, in einer jener Muscheln eine sehr werthvolle große Perle zu findeu, die bereits zu hohem Preise einen Käufer fand. Bor etwa fünf Jahren hatte G. schon einmal tu einer damals käuflich erworbenen Perlmutterschale eine Perle gefunden. • Weihnachten für unsere Blinden! Wenn die Liebe fich rüstet, den Bedürftigen den Weihnachtstisch zu decken, vergißt sie auch unserer armen Blinden nicht. Der beste Liebesdienst, der im Laufe des Jahres ihnen erwiesen werden kann, ist, Ihnen Arbeit zu beschaffen. Zu Weihnachteu aber find unsere Blinden, soweit sie dr» Lesens der mit den Fingern zu fühlenden Bliudeupunktschrift kundig find, am dankbarsten für ein gutes Buch in Punktschrift. Sicherlich erweisen wir allen Freunden unserer Blinden, die diesen eine bleibende Weihnachtsfreude bereiten möchten, eturu Dienst, indem wir sie auf die vorzüglichen, sehr billigen (33*/,pCt. unter dem Herstellungspreise), von dem Verein zur Beschaffung von Hochdruckschrtfteu für Blinde (Leipzig) hergestellteu „Blinden- dücher" aufmerksam machen. ES find bisher erschienen: FrieS: „Büchlein von der Geduld der Kinder Gottes" (geb. 2.40 Mk.) — Söruer: „Lcyer und Schwert" (geh. IMk.).— „Pharu» am Meere des Lebens" (3 Bde. geb. je 2.50 Mk. oder 6 Hefte je 1.25 Mk.) — Schiller: „Jungfrau von Orleans" (2 Bde. geb. zuf. 5 Mk.) — „Braut von Messina" (geb. 8.50 Mk.) — „Deklamatortum" (Bd. 1, geb. 3.50 Mk.) — Goethe: „Reineke Fuchs" (2 Bde. ged. zuf. 5 Mk.). Sämmtliche Schriften find zu beziehen durch Georg Wigand, Leipzig, Seeburgstrahe 44. Möchten diese Bücher zum Segen unserer Blinden, als Licht und Trost für einsame Stauden, als gute unterhaltende uud belehrende Freunde wette ver« breitung finden. * Eine Postkarte von Hendrik Witbooi. Aus Nürnberg schreibt mau: Au Herrn Regierungsrath Barou v. Tücher ist aus Gibeon tu Deutsch-Südwest Afrika eine etngeschriebeue Postkarte mit deu Poststempeln Gibeon, KeetmanuShoop und Lapetowu vom 18. October etugetroffen. Sie enthält folgenden Text: „Gibeon (Deutsch-Südwest'Afrika), 9. Oktober 1898. Euer Hochwohlgeboren uud deu übrigen Mitgliedern der Abtheilung Nürnberg der deutschen Eolouial- gesellschaft seudeu viele Grüße! (gezeignet) Demmler, kaiserlicher Secondelirutenant in der Schutztruppe für Südwest- Afrika und sein neuer Freund (gezeichnet) Hendrik Witbooi." Hendrik Witbooi, Häuptling de» Stammes der Witbooi» (Kowefiu), ist als ein kriegserfahrener, tapferer und ehrgeiziger, aber auch stolzer und characterfester Führer aus den jahrelangen blutigen Kämpfen mit deu deutschen Schutz- truppen in Südwest Afrika bekannt. Er ist au» einem erbitterten Gegner nun ein Freund der Deutschen geworden, denen er als ehrenhafter Mann fein Wort hält. Er steht jetzt im Solde der Deutschen uud ist der Schutztruppe eine thatkräftige Hilfe. Witbooi hat seturu Namen auf der ermähnten Postkarte eigenhändig unterschrieben, mit groben, zittrigen Zügen, die das Ungewohnte der Federführung und die harte Hand deutlich erkennen laffeu. Durch diese Unterschrift hat die Postkarte einen ganz besonderen Werth und fie verdient deshalb das allgemeine Jutereffe. Herr Barou v. Tücher hat die Karte der Colonial- uud Mariue-AuS- stelluug in Nürnberg zur Verfügung gestellt, wo fie im „grünen Saal" unter GlaS in der Weise, daß fie von beiden Seiten gelesen werden kann, ausgestellt ist. • Wie viele Kirchhöfe hat Berlin? AuS Anlaß des letzten TodtevfesteS hat man fich einmal die Mühe genommen, die vorhandenen Kirchhöfe aller Loufesfiouen der RrichShaupt- stadt genau zu zählen: ES find nicht weniger als eiuhun- dertundueuu! Allerdings find daWvter verschiedene, auf welchen alle Grabstellen besetzt find. DaS Einkommen der KirchhofS-Jnspeetoren (Todtengraber) in Berlin ging früher in großen Gemeinden bis zu 25 000, selbst 30 000 Mark im Jahr. Neuerdings find aber die Bestimmungen -geändert, es find von den Einnahmen aus Blumen rc. entsprechende Abgaben an die Ktrchrnkaffeu zu entrichten. — Immerhin find 109 Friedhöfe bei der heutigen Einwohnerzahl von rund 1800 000 Seelen ziemlich viel. * Ueber da» Alter des Niagarafälle» auf Gründ der Erosion an der Mündung des Schlundes sprach Profeffor G. F. Wright auf der letzten Versammlung amerikanischer Naturforscher zu Boston. Er erklärte nach gründlichen Untersuchungen, die er diesen Sommer vorgenommeu, die Schätzungen von 30 000 bi» 40 000 Jahren für übertrieben und glaubt, daß der Fluß uur etwa 10 000 Jahre gebraucht habe, um deu Fall zu bilden, da nach mäßiger Schätzung von den 21 Meter dicken Schieferthonen, die den Ntagarakalkfteiu tragen, jährlich 2,5 bis 5 Centime»» durch Erosion zerstört werden, also viel mehr, als mau bisher angenommen hat. * Das Straßburger Goethe-Denkmal und die deutsche Studentenschaft. Aus Straßburg schreibt mau der „Frkf. Ztg.": Nachdem bisher die „Alten Herren", Excelleuzeu uud noch Höhere an der Spitze, für das Gorthedenkmal mit einer jugeud- frischeu Begeisterung gearbeit hatten, die unseren gebildeten Kreisen zur Ehre reicht, schickt fich nunmehr auch die studentische Aetivitaö au, in dem Wettstreit zu Gunsten des Denkmals ihre» größten Commilitoneu iu das Vordertreffeu zu rücken. Die Straßburger Studentenschaft, als die tu erster Linie bethetligte, hat deu Beschluß gefaßt, an die Studeuteuschaften der sämmtlicheu deutschsprachigen Universitäten uud Hochschulen mit der Aufforderung heranzutreten, von fich aus geschloffen an den Sammlungen für das Denkmal thetlzuuehmen und gleichzeitig über ihre engeren Kreise hinaus immer wieder neue Freunde für die schöne Idee zu werben. Eine schöne Idee, so recht charakteristisch für unsere Zeit, soll dabei Verwirklichung finden. Das Comrtee hat durch einen sehr talentvolle« jungen Maler, Herrn Emmerich au» Straßburg, eine künstlerisch ausgeführte Ansichtspostkarte Herstellen laffeu; und je ein Exemplar davon wird jedem Studenten zugeheu, der sich mit einer Mark an der Sammlung betheiltgr. Die Karte zeigt den jungen Goethe auf einem Felsen, der Sonne gegenüber, in deren Anblick versunken. Im Hintergrund erhebt fich iu zartem Morgenduft da» Straßburger Münster, und aus der Ferne jubeln flotte Burschen dem Dichter jüug- liug zu. • Die Sesammtzahl der evangelischen Jünglings-Vereine beträgt nach Angaben der „Weltconferevz" 5545 gegen 5118 im Jahre 1894; die Mitgliederzahl stieg von 456676 auf 488270. Deutschland zählt 1405 Vereine mit 85000 Mitgliedern. Besoldete Srcretäre giebt eS 1489; auf Deutschland kommen 52. Am Günstigsten stehen die Verhält- vtffe in Amerika; dieses hat auch die meisten BeretuShäuser und Secretäre. Bon fast 600 Häusern kommen nur 112 auf Europa. 175 Vereine mit 7209 Mitgliedern weist der norddeutsche JüngliugSbund auf. Diesem Bunde gehören 26 Vereine mit besonderen Jugeudabtheilungen, sowie 130 Posaunen- und 55 Sängerchöre au. * Ueber das Sammeln von Wappen. Während in der neueren Zeit das Sammeln von Briefmarken, Ansichtspostkarten, Stempelmarken u. dgl. sehr viele Liebhaber gefunden hat, ist da- Wappensammeln etwas in den Hintergrund getreten. Vor etwa 20—40 Jahren waren dagegen Wappen ein sehr beliebter Sammelgegenstand, und zwar in der Form von Tiegelabdrücken, was gegenwärtig wohl noch immer eine Anzahl Liebhaber hat. Da nun aber die Heraldik (zu deutsch die Wappenkunde und die Wappen- knust) gegenwärtig wieder iu den weitesten Kreisen beliebt ist, so hat die Firma A. Weller iu Kahla i. Th. eS jetzt gerade al» die geeignetste Zeit betrachtet, da» Sammeln von Wappn wieder aufzuuehmeu. Zu diesem Zweck erscheinen in dem genannten Verlag monatlich einige Hundert Wappeubtlder, welche iu deutlichen, klaren, mit deu richtigen Farben ver- seheuen Zeichnungen hergestellt find, und nicht uur allein al» blose» Sammelobjret, sondern auch als Vorlage für Gravirungen, oruamrntale Zeichnungen rc. dienen können. Ein solche» Wappenbild kostet nur 2 Pfg., dieselben können nach Belieben einzeln gesammelt werden, z. B. laffen fich Wappen von LaudeS- theileu, Provinzen, Städten, Wappen regierender Häuser uud Staaten, Wappen des hohen und niedern Adel», Wappen der Bürger, geistlichen Würdenträger und Stifte, Corps-, Verein»' uud BerufSwappeu nach Belieben sammeln; zu diesen Wappen sind auch Wappenbücher zum Etnkleben der Wappen im Preis von 2,50 bi» 4,80 Mk. käuflich zu haben. Durch die Billig- keit und die künstlerische Au-sührung der WaPPcn hofft die Verlag-Handlung mit Recht, den Kunst- und Familiensinn zu heben und demgemäß eine recht rege Betheiliguug von Jung uud Alt gefichert zu halten. ♦ Was drei Neune« im Staude find. Die ^Magdeburger Zeitung" wirft die Frage auf: „Welches ist die größte Zahl die mau mit drei Ziffern schreiben kann, und beantwortet sie wie folgt: „Der Nichtmathematiker komme bet Beantwortung dieser Frage nicht über die Zahl 999 hinaus, aber man kann mit drei Neunen eine viel größere, geradezu ungehmre Zahl darstelleu, wenn mau fie folgendermaßen setzt: 9 99 So werden sie, wie jeder^Schülrr der Mathematik weiß, gelesen: „Neun hoch neun hoch neun" und bedeuten eine zweimaliee Potenzirung. Die zuerst v^r- zunehmende Potenzirung ®9 („neun hoch neun") besagt, die Zahl 9 soll 9 mal mir fich selbst multiplictrt werden, wa- dte schon recht ansehnliche, aber noch durchaus faßbare Zahl 337 420489 erziebt. In Folge der -weiten Potenzirung muß die Grundzahl 9 nunmehr 387 420489 mal mit fich selbst multiplicirt werden. Was dabei herauSkommt, ist noch nie berechnet worden und wird auch schwerlich jemals berechnet werden, au» dem einfachen Grunde, weil die Zeit eines Menschenlebens zur genauen Berechnung nicht ausreichen würde. ES läßt sich aber sagen: die fragliche Rteseozahl würde jedenfalls mehr al« 369 Millionen Ziffern haben. Wollte man eine solche Z ffernreihe niederschreiben, indem man ein sehr langes Papierband nähme und auf 1 Drcimrtrr 20 Ziffern brächte, so würde da» Ban- eine Länge von 18,48478 bi» 18,485 Kilometer haben müssen, da» heißt fast daS l^fache de» ErddurchmeffrrS, der im Aequator 12 756 Kilometer beträgt, und zur bloßen Niederschrfit würde man, wenn man in der Minute 100 Ziffern zu Papier brachte und täglich, mit Einschluß aller Sonn- uud Feiertage, zehn Stunden arbeitete, ungefähr 17 Jahre gebrauchen. Alle», wak man sonst von sehr großen Zahlen kennt, z. B. diejenige, welche durch fortgesetzte Verdoppelung der Anzahl der Wetzenkörner auf den Feldern eine» Schachbrettes entsteht oder diejenige, welche aus dem ZinseSzinS eine- zu Christi Zeit angelegten Pfennigs erwächst, ist ganz ver- schwindrnd gering gegenüber der hier beschriebenen Riesenzahl, die sich einfach mit drei Neunen darstelleu läßt." • Ein Schlauberger. Ja einem Theater in York- shire war folgende» Placat oe» Direktors zu lesen: „Damen, die ihr Haar an den Hüten befestigt haben, ist gestattet, die Hüte aufzubehalten." Damit war die leidige Hutfrage für diese» Theater zur Zufriedenheit gelöst. wrftenschaft, titeratur und Aunft. — Bet der großen Beliebtheit, deren sich das schreiben von Ansichtspostkarten zu erfreuen hat, erregt e« bei allen Freunden dieses Sports das lebhafteste Interesse, wenn eine hervorragende Neuheit auf diesem Gebiete erscheint. Die Langenscbeidt'sche Verlagsbuchhandlung, Berlin SW. 46, Hallesche Straße 17, hat es unternommen, durch die Ausgabe von mustergiltig — ein» und mehrfarbig — ausgeführten Künstlerpostkarten diesem Gegenstände eine praktische Anwendung zu geben, indem sie die Thätigkeit des Kartenschreibers in den Dienst einer Sache stellt, welche nach dem Urtheile von berufenen Kennern und nach den bisher erzielten Erfolgen die weiteste Verbreitung verdient. Die Karten sind nach neuen, hervorragenden Aufnahmen angefertigr und in ihrer Ausführung (Einfarbig, Mondschein, Photographiedruck und Aquarell- monier) so künstlerisch und decent gehalten, baß der eingebruckte kurze Text als nothwendiger Bestandtheil der Karte erscheint. Die Langenfchetdt'sche Verlagsbuchhandlung, Berlin SW. 46, Hallesche Straße 17, ist gern bereit, allen unseren Lesern 4 Probekarten auf Verlangen gratis und franco zu übersenden, wenn sich dieselben auf unsere Zeitung beziehen. — Aus Lenz und Herbst, Erzählungen für die reifere Jugend von Klara Jäger, tUufttht von August H. Plinke; Preis 2 Mk., Verlag von Moritz Schauenburg in Lahr in Baden. „Aus Lenz und Herbst" enthält eine Re.he von Erzählungen für die reifere Jugend, welche Frau M. v. Etzel, unter dem Pseudonym Klara Jäger im Lenz ihrer Tage geschrieben und jetzt, im Spätherbst ihres Lebens, in ein-m kleinen Bändchen zusammengestellt hat. Unter den verschiedenen Zusammenstellungen von Erzählungen, die eS unternehmen, unterhaltend und zugleich veredelnd auf ihre Leser in dem zarten Alter, für welche« sie berechnet sind, einzuwirken, nimmt in der That das obige Bändchen einen bervorragenden Platz ein, und die Verfasserin hat fich mst ihren Erzählungen auch verdientermaßen einen guten Klang erworben. Zu den alten Freunden, welche in der Jugend mit Vergnügen begrüßt wurden, wird manche Mutter die Erzählungen rechnen, welche jetzt in einem kleinen Bändchen vereinigt find, und in dankbarer Erinnerung froher Stunden die Ueberzcugung gewinnen, daß es eine willkommene Festgabe für den Weihnachtstisch ihrer herangewachsenen Lieblinge sein wird. Eine Reihe von Künstlerband autzgefühitcr Vignetten und Illustrationen, welche Bezug auf den Jnbalt der einzelnen Erzählungen nehmen, erhöhen daS Interesse der Leser; ferner macht die sorgsame und ge- schmackoolle äußere Ausstattung einen sehr gefälligen Eindruck. Sch^frnachrLchterr. Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agentm Carl LooS und I. M. Schulhof. Bremen, 3. December. sPer tranSallantischen Telegraph.) Der Postdampfer Gera, Capt. W. Meißel, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 1 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Newycirk angekommm. Spitlplen der ommigteu Frankfurter Stnkttheater. Mittwoch den 7. December: Gastspiel von Frau Sigrid Arnoldson. Der Barbier von Sevilla. Donnerstag den 8. December : Ingo. Freitag den 9. December geschloffen. SamStag , den 10. Decemoer: Dec Wildschütz. Sonntag den 11. December: Lohengrin. Montag den 12 December: Zweites und letzte» Gastspiel der Frau Stcgried Arnoldson. Margarethe. Dienstag ben 13. December: Der schwarze Domino. Mittwoch den 7. Decemder: Das Erbe. Donnerstag den 8. December: Im weißen Rößl. Freitag ben 9 December: Faust. Samstag den 10. December: Zaza. Sonntag den 11. December, Nachmittags 31/» Uhr: Das Erbe. Abends 7 Uhr: Zaza.Montag den 12. 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Öen unseren Lesern 4 Probelinen ari zu übersenden, wenn sich dleseldm ad tzerbst, Grtlblunfltn sür die reim llustllil von August H. Prett Wenbnrg In Lahr tn W ,W ; Mt dod WW für btt xM W unter bem Pseutonvin K/a a chrieben und ittzt imLMe' st^ üchrn xMmMtjOl. Wto notn von tz'Mvgm, Wt AW Ach veredelnd aus ihre Leser w rSi.Ä£; r&fflSflSS ÜlfeS ebner Erinnerung fwg ® fil Teine willkommme ^Bfesssi S*S** SxK-U^i - J'g $«!*«•# V®* >-7g. SM»"’6?,,, uib * fflrtSS* b^Ämino. ... DoinicröttS ' | Ü 6 8 :: ** :ÄL 4>*5> WM seines v lifkiinntmndjiin^n 11996] Die am I Januar 1899 fälligen Pfandbrief-Coupons werden vom 15. December a. er. ab in Berlin an unserer Gasse und auswärts bei den bekannten Pfandbrief-Verkauft« teilen eingelöst. Deutsche Grundschuld-Bank. Arbeitsvergebung. Moutaq den 12. December d. I, Nachmittags 2 Uhr, ioll in dem Gut-Hof zu Großen- Buseck Pflafterarbeit Im Betrage von ca. 250 Mk., welche Im nächsten Frühjahr ausmsühr. n ist. in Accord gegeben werden. 11997 Der Bauverwalter. 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