Nr. 261 Zweites Blatt Sonntag den 6. November 1898 ***** t*»M ■* lutneteu »»z,tgeo zo 6a Re^ertttÄgi ftr 6a> NN**«* t*< erl^dnrutirn fhreerr 6il Barst. 10 Uhr. Heneral-Anzeiger Uc lnj«gtn.8rnnitTlun|l|hlai M>n> «««Mal ■fimftT ln|ftgm *Ar In •irrten Bagr^rr rea^w» Aintr- uitt* Anzeigeblatt für beit "Kreta Gieszen WM «Bi» •pfVttian nb >m4»rfi«|< »r. 1. M—WM— | Gratisbeilage: Gießener Familienblätter. Utzrrfie für Drpkschrn: >»|tiie drei Hrajien. Humoreske nach dem Französischen. Bon Wilhelm Thal. (Nachdruck verboten.) Jeden Morgen Punkt 9 Uhr, wenn ich «eine Wohnung in der Rue la tour d’Auvergne verließ, um mich in» Bureau zu begeben, gingen an meiner HauSthÜre drei junge Mädchen vorüber, die ich die drei Grazien genannt hatte. Sie waren Schwestern. D!e eine war groß, die zweite mittel, die dritte klein; die eine braun, bie andere rothdlond unb die dritte blond wie eine reife «ehre. Sie gingen stet» nebeneinander und trugen dieselben LostÜme und Hüte, die mit gleichen Bändern garnirt waren; am Arme hatten olle drei gleiche Taschen, die wohl dieselben Gegenstände enthalten mußten; sie gingen ziemlich rasch unb unterhielten sich halblaut von Dingen, die fie äußerst heiter Ammen mußten, deun jeden Augenblick ließen fie ein laute» Lachen ertönen. N e schenkten sie meiner Person bie geringste Aufmerk- samkeit, dagegen tnteresstrten fie mich sehr, und ich folgte ihnen mit meinen Blicken so weit ich konnte. Heirathßgebanken überkamen mich bet ihrem Anblick, wobei ich allerding» bemerken muß, daß mir meine Mutter schon seit einiger Zeit beständig wiederholte: »Alfred, Du bist letzt schon geschlagene 26 Jahre'. Denkst Du noch nicht daran, mit dem Junggesellenleben zu brechen? Ist da» eine Existenz, in die Koeipen zu laufen und zu unglaublichen Stunden »ach Hause zu kommen? Und dann kann ich auch sterben; wa» sollte au» Dir werden ohne einen Menschen, der für Dich sorgt?* Diese immer wiederkehrende Rede verfehlte fchließlich ihre Wirkung nicht, und ich dachte ernsthaft daran, »mich zu verheirathen*. Ersten», weil ich de» Junggefellenleben» über« drüsfig war, und dann — weil die drei Grazien mir ausnehmend gefielen. Nachdem fie meine Neugier unb meine Sympathie erregt, hatten fie sich in mein Herz geschlängelt, ohne sich den Weg dazu zu erzwingen, unb ich kann es nicht leugnen: ich liebte sie alle drei. Zu meiner Bequemlichkeit und nm fie nicht zu verwechseln, nannte ich, ba mir ihre Namen nicht bekannt waren, bie Blovbe Octavia, die Brünette Eharlotte und die Röthliche Leontine. Welche sollte ich nun wählen? Octavia lockte mich in erster Linie. Ich habe stets eine besondere Borliebe für die Blondinen gehabt. Sie find sanfter, zärtlicher, liebevoller als die anderen. O, ich bin kein Tyrann und würde von meiner Frau nie verlangen, daß fie sich stricte meinem willen unterwirft und nur ich in der Häuslichkeit etwas zu sagen habe. Mich ihr bemerkbar machen, fie von meinen Wünschen unterrichten, ihre Antwort in einem Blicke lesen, das war jetzt meine Hauptausgabe. Es war unmöglich, fie auf der Straße mit dem Hut in der Hand anzusprechen; fie und ihre Schwestern hätten mich für schlecht erzogen gehalten, unb ich wäre in ihren Augen verurtheilt gewesen. Ich wußte, daß ich ihr nur zu folgen brauchte, um mir die Adresse ihrer Familie zu verschaffen. Diese hätte ich dann meiner Mutter mit dem Auftrage zngeschickt, nm bie Hand Octavios für mi± anzuhalten. Einem anständigen Mädchen jedoch folgen, unter welchem Borwande eS auch sei, auf bie Gefahr hin, es zu com- promittireo, das erschien mir als ber Gipfel ber Ungezogenheit. Ich suchte ein Mittel, meine Heirathsiotereffen mit ber Achtung vor der Schicklichkeit zu vereinigen, al» ich eines Morgens, ba ich bie Rue Drouot entlang kam, vor einigen Hochzeitswagen auSweichen mußte, die zur Mairie de» neunten Bezirk» fuhren. Und wen bemerkte ich io dem ersten Wagen? Meine Oc:ave*t*H*tw* SIF Leipzig, 2. November, vr. Han» Meyer ist gestern von seiner Forschungsreise nach dem Ktltma-Ndscharo hierher zurück gekehrt. Auf dem Rückwege benutzte der Forscher von Salaga bis zur Küstenstatioa Mombassa die englische Eisenbahn, die schon weit ins Innere h-mmführt und mit der unsere Usambarabahn, die, wie M. mittheilt, nur nothdürftig fahrbar ist, nicht im Ealferntesten den Ber- gleich aushalt. Bon Mombassa aas besuchte M. den deutschen Gouverneur v. Ltebert tu Dar-eS-Salaam, wo er bedeutende Fortschritte im Wehr- und Bsückeubau vorfaud und überhaupt eine erfichtliche culturrlle Hebung der deutschen Besitzungen feststellen konnte. Der Plantagen-, uawcntltch der Kaffeebau, ist in Usambara in erfreulichstem Aufschwung. Die ersten 5000 Ceutner Kaffee hat Meyer mitgebracht, um sie in den Handel einzusühren. Auch Sansibar besuchte der Reifende, wo er sehr wenig erbauliche Zustände antraf. Ja der Hauptsache fehlt e» geradezu an Allem: an Beleuchtung, an ordentlichen Straßen, ja sogar an der uothweudtgeu Erhaltung der staatlichen Gebäude, am meisten aber dem Sultan an Geld. Er ist so arm, daß er sich, wenn er nach orientalischer Sitte einmal ein RepräseutatiouS-Gescheuk machen will, da« Geld dazu zusammeuborgen muß. Dr. Meyer har, wie er einem Berichterstatter der „Leipz. N. Nachr." sagte, ein paar kostbare Teppiche, die für den Sultan angesertigt waren, billig erstanden, weil der nominelle Herrscher von Sansibar sie nicht bezahlen konnte. Die ganze Heimreise machte Mkyer mit dem Generalmajor v. Ltebert zusammen auf demselben Schiffe. * 10000 Mark von einem Hunde aufgesteffev, dieser eigen- artige Vorfall ereignete sich kürzlich tu einer grotzeu techni chen Fabrik in Berlin. Der Ehef des Hause«, Herr S., war eben in seinem Privat-Lomptoir damit beschäftigt, die Kaste zu revtdtrev, als er plötzlich abberufen wurde. Der Hund de« Herrn S., ein sonst gutmütiges und treues Thier, be fand sich nun allein im Zimmer, und da ihn jedenfalls die Langweile Plagte, schnupperte er nach Hundeart um^r. Unglücklicher Weise gerieth er auch au den Schreibtisch seines Herrn, auf dem außer sonstigem Grlde ein Packetcheu mit zehn Tausendmarkscheinen lag. Diese» Packet Idjetute« nun dem Thiere besonder» angrthan zu haben. Für Menschen sind 10000 Mark gewiß immer ein Leckerbissen, daß aber auch der Hund daran seinen Genuß haben kann, da» sollte Herr V. bet seiner nach wenigen Minuten erfolgten Rückkehr erfahren. Er kam nämlich noch gerade zur rechten Zeit, um dem Thiere die Fetzen von drei Scheinen zu entreißen, die übrigen sieben waren bereits bis auf wenige Stückchen von dem Hunde verschlungen worden. Die Nummern von drei Scheinen konnten noch ermittelt werden, so daß die Reich»- bank diese honoriren wird. • Ein seltene» »erbrechen — der Raub einer RegimentSkasse durch den Posten, der sie bewachte, fand dieser Tage in JekaterinoSlaw statt. Verübt wurde da» Verbrechen von dem Gemeinen de» 134. Frodofiaschen Infanterie-Regiments, Kirill Popow, der in der Zett zwischen 3 und 5 Uhr Morgens am Abramowitschew>Plotz, wo sich die Kasernen des Regiment» befinden, auf Posten stand. Während dieser Zeit hatte Popow den Geldkasten de» Regt- ment« erbrochen und ihm eine Schatulle entnommen, in welcher sich 2877 Rubel Krongelder und Sparkassenbücher iwBe- trage von 40000 Rubel befanden. Mit dem Raube ist er unter Zurücklassung drs Gewehrs desertirt. Um 7 Uhr Morgens fanden Arbeiter die geraubte Schatulle, in welcher sich noch zwei Sparkassenbücher, auf den Betrag von 8000 und 200 Rubel lautend, befanden. Bureau Papier zu bekrttzeln, wo ich vor Hoffnung zitterte und lieber die Vögel auf den Bäumen härte fingen hören, so schickte ich einen Brief au weinen Ehef, um ihm mit- zutheileu, daß eine starke Migräne mich an« Zimmer fesselte. Dann stieg ich auf da« Verdeck eine« Straßenbahnwagen«, de» ersten, der mich hinaus in» Freie bringen konnte. Am Eingang de« Bois de Boulogne stieg ich ab. Ich irrte durch dir Alleen, ging zweimal um den See herum und setzte mich schließlich unter eine Eiche, wo ich meinen Hut in da» Gra» warf, um auf meiner Stirn die Liebkosung de» Windhauches zu verspüren. Da bemerkte ich eine Gruppe von Spaziergängern — wie e» schien, junge Eheleute in Begleitung ihrer Gäste — an» den Tiefen bc« Gehölzr« auf mich zukommen. „Binnen Kurzem wert e ich eß auch so machen," murmelte ich fröhlich, „aufl ich werde mit Leontine und unseren Freunden mein Glück im Schatten spazieren führen." Plötzlich sprang ich auf und entfernte mich schnell. „Du kamst zu spät!" bewkrkte meine Mutter zu mir, al» ich zu Hause anlaugte. „Ich weiß e« bereit», ich habe Leontine und ihren Gatten im Bois de Boulogne getroffen." * * Ich war weniger niedergeschlagen/ al» man hätte glauben sollen. Im Gegenrheil, diese neue Enttäuschung stachelte meinen Muth an. Sind mir L online und Octavia auch entgangen, so war doch Charlotte noch da. Und wirklich — wenn ich die Züge ihre« Gesichtes mir vorstellre. war sie schöner oder doch wenigsten» ebenso schön, wie ihre Schwestern. Allerdings war sie brünett und ich zog die Blondinen und die Röthlicheu vor; doch sie hatte ein Paar wunderbare Augen, eine edle Haltung und einen eleganten und stolzen Gang, vielleicht würde sie die Herrin in der Wohnung. Wenn c» auch schmeichelhaft ist, zu befehlen, so ist e« doch auch süß, zu gehorchen, wenn der Befehl au» solchem Munde kommt. Doch um mir den Besitz der dritten und letzten Grazie zu sichern, wußte ich nun schnell und entschlossen handeln. Zweifellos lauerte ein noch unbekannter Geier auch auf diese Beute und entriß mir auch die, wenn ich nicht dazwischen trat. Ich weiß nicht, wie viel Tage verflossen waren, ohne daß ich meine Angebetete gesehen hätte. War da» junge Mädchen krank? Hatte e» seinen Weg geändert? . . . End- lich erschien e» wieder. Ich stand vor meiner Thür und hatte mich mit männlichem Entschlüsse gewappnet. Als zwischen ihr und mir nur noch die Entfernung eine» Meter« lag, trat ich ehrfurchtsvoll näher. „Fräulein Charlotte . . ." Sie sah mich mit ihren schwarzen Augen an, erröthete und ging weiter- dann besann sie sich eine» andern, blieb stehen und sagte: „Sie wissen weinen Namen, mein Herr?" «Ich habe ihn erratheu, mein Fräulein!" Sie machteMiene, weiterzugehen, blieb aber doch noch stehen. „Wa» wünschen Sie?" „Wenn «e mir gestatten, so möchte ich —" „Sprechen Sie, mein Herr, wenn da», wa» Sie mir zu sagen haben, rechtschaffen ist." Trotzdem wagte ich nicht, ihr den Gegenstand meine» Ehrgeize« so ohne Weitere« zu gestehen. „Mein Fräulein, ich schätze Sie . . ich will . . „Sie lieben wich . . . Da« weiß ich, mein Herr!" „Sie wissen e»?" „Seit langer Zeit schon. Indessen dachte ich immer, Tie zögen weine Schwestern vor . . Entzückt, daß sie weine Zuneigung kannte, war ich doch bestürzt, daß sie weine Empfindungen für Octavia und Leontine bemerkt hatte, und stotterte: „Die Damen sind reizend ... Ich liebte sie alle drei, da» ist die Wahrheit . . . Aber Sie . . . Sie . . ." „Vollenden Sie, mein Herr, denn ich muß eilen. „Tie will ich heirathen!" Da» große Wort war gesprochen. Lharlotte wurde blaß und brauchte Zeit, sich von dem Schreck zu erholen. „Leider," versetzte sie, „hat man schon um meine Hand l angehallen —" „Um Ihre auch?" Ich lehnte mich an die Wand, um da» Gleichgewicht za bewahren. „Und wer denn?" fragte ich mit stockender Stimme. „Ein Vetter." „Und Haden Sie bereit» zugesagt k" „Mein Vater hat fast fein Wort gegeben." „Er wird e« zurücknrhmen! Bitten Sie ihn, e« zurück- zunehwrn! Sagen Sie ihm, ein junger Mann au» der Nachbarschaft, etu guter, junger Manu, fleißig, pünktlich, liebenswürdig, hingebend, fparsam, mit guter Erziehung.und besten Grundsätzen, verträglich —" „3a, aber," unterbrach fie, „mein Vater wünscht diese Heirath." Ich fuhr auf. „Dann gibt« ein Unglück!" Ich wollte auf der Stelle diesen Vater aussuchen, ihm weine wiederholten Enttäuschungen erzählen und mich auf seine Gerechtigkeit verlassen- wa« Eharlotte anbrtraf, so betrachtete fie mich prüfend und schien zu überlegen. „Noch heme Abend," sagte fie, „soll die Sache sich end- giltig entscheiden . . Ich werde für Sie sprechen . . . Wem, Sie sie gewonnen haben, werde ich Ihnen morgen früh ein Züchen mit dem Kopfe geben- sonst werde ich meinen Weg unbeirrt fortsetzen." Mit diesen Worten entfernte sie sich, da fie e», wie schon gesagt, eilig hatte. In großer Aufregung und Angst stellte ich mich am nächsten Morgen als Schildwache auf dem Bürgersteig ans. Würde fie da» Zeichen mit dem Kopfe machen oder würde sie stumm und gleichgiltig ihren Weg fortsetzen? 9 uhr — 10 Uhr — 11 Uhr! . . . Und noch keine Nachricht! Meine Sache wußte wohl verloren sein und Eharlotte an» Mitleid nicht wagen, mir mein Schicksal zu verkündigen! Der Angstschweiß stand mir aufÄ bet Stirn. Endlich bemerkte ich sie, vergnügt lächelnd. „Herr Alfred," sagte fie zu mir „Papa erwartet Sie! t aGfreßa, bltfn d|ti. •n einer gioßen ttdjni fyn Hauset, Herr S., »ar mit beschäfilgt, ile ftaffe iftn wurde. Der Hund S und treues Thier, te mb da ihu jtbtnfaQi bie I Huudeart umher. Un» ben Schreibtisch seines litte ein Welchen alt tl Packet idjtiut et nun i t)abtn. Ur Mesche» ;in LtcktMtv, t>^ ober h tjaben taun, bat totltt lUnuitn er^otgten Nckkrhi »abe zur *n 3«tt,« Scheiueu zu tntnt&tn, bie auf wenige Stückchen du Die NuMern von drei -erden, so daß die Reicht« - der Raub einer en, der fie bewachte, sand att, Verübt wurde bat I 134. Feodofiaschea > der in der ßeit mvEw.M. »• v* itnta, rt ben ©eibtaften bei Regt tuUe entnommen, in »tlj« »■ u. w »to »■ '*“ auf d-° «-»-« 80 Webe» ia ‘ArsSJ *>*■.**?* bun8 ^r bem^m n‘W, ua»L^ 'äWe antraf. au Deteuchtnq 2? no?“,lnbl0tQ * “einen aber dem Mm venu er nach orten. nlationt'Seschknk a6*ö « M. vk. Vi.htt 'Lchz. N. Nachr.' fa,tk' r den Sultan angrserrtar nominelle Herrscher von 1 Die ganze htlmcht -jor v. Liebert zusa»«» ull m 01**1« ,lt (toftntet !««>«' Sott ftegenen« o. n iüD6l< nttfc|8, püoklch. II* ®" , fJ p“' * rl. mit «i,!'' nb Ml- ■»Ziehang 2b. Aovember.ai 399 11007 nuuDmeo «uslav Walter, Gießen. 10255 Karl Lehrmund Wwe. 10093 Kilp. 10955 pfählen, zu haben bei 2868 sowie vorzügliches 10994 Telephon Systeme. 9800 C. Röhr & Co Mfitfn 5811 8352 in 9726 cmp-ehlen anzusehen bei 10229 Warme Bäder bei Andr. Euler Natürliche» mlncralucbi Bimenstorfer WEÄtoEIL 0 9152 0 Kleidchen, Jäckchen und Mäntel sind eingetroffen. 9473 um bam:t m räumen, außergewöhnlich billig. 10951 Aeliersweg 25. 6?eschwr* Aron, Zpeml-Eorset-Gkschäst. 10009 llrrllrigrriiiiiifii EWft'lchulgen A.KILBINGER Reparaturen schnell und billigst. Molchlische. fifrrnr ßrltfirlr«. Wan|fi, ♦flrtflppnrnlf, Plätt* and Oügrlrifrn, FlkischhßlkNRschjiki. WirflfüBmnfdiinen. Waschmaugen, -liNtitische, Ofenschirme, tellrüien, r.ehlrnfiier, Stetzlkiteri, Lchirmftänder, Allererste Aeei#l<> nanf.D 10 bedee- Undater Au «Heilungen Tivoli, Aldwigstraßk 6 Guter MittagStisch im Abonnement zu 85 und 65 Pfg. Hcrren- Anzuststoffen •rijinl Irische Wrffn, lthnhßldt» PütrntOrfn, chnch-Skski n> Herde. Lchueefanggitter, Dndjfenflrr. vnchpnppr. Eiserir Schiedkirrei, 6reeitniel|fi, flevelver, Jlibrrt, Hllloer. Schrot. fiäUen, Lprengpulver, Alle Artikel n lürrhirngr für Schreiner, SAIcifer, Spengler. Schmiede, Zimmerleute,Sattler k., Znoryd. Ääifebräler, frmnifl. Kochgeschirre, Detor. waschgarvituren, llmkl. Eimer u Wonnen, la. nene holländische Vollhäringe, Dr. Ileii’i Akischtnstptkffkn. unterzeichneten Behörde einzureichen. Gießen, den 3. November 1898. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießm. G n a u t h. Obstbaum- Versteigerung. Am DienStag, den 8. dss. MtS., Vormittags 10 Uhr be ginnend, werden in der Kreisbaum schu e zu Wetzlar ra. 400 Akpftlhochstämme, gesunde Waare, öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert. Der Kreisobstbaulehrcr. Preise von heute ab: 1 Bad mit Wäsche . . . . ohne ,, . . . . IO Bäder mit Wäsche .... ohne „ .... 25 Badekarten...... 1 Dampfbad mit Wäsche . . ohne „ . . IO Dampfbäder mit Wäsche . ohne m. Sauerkraut empfiehlt billigst (ft. Herbordt, Kardtplab 18. H. Kraft, Mechaniker, Neuenweg 46. WT* Higeae HleparatunoerLstätte. "ML Alleinverkauf der Pfaff-Nähmaschinen für Gießen und Umgebung. Patent Matratzen von WcÜphal ä ßeintjolö. Rein Giuliegeu. Rein Ltaub. Rein Ungeziefer. Lieferbar in jeder Größe für eiserne sowie für hölzerne Bettstellen. Neben unbegrenzter Haltbarkeit und großer Sauberkeit bieten diese Patent- Matratzen ein Ruhelager, wie eS der Verwöhnteste bisher nicht gekannt hat. Außer dem benannten Fabrikat führen wir auch Matratzen anderer, bewährter COGNAC deutscher und französischer, ärztlich em- Shampooniren ß (D amenkopswa scheu) mit Trockenapparat für 1 Mark bei sorgfältigster Ausführung ernpsiehtt H. Plank, frifrur. r ä io.ooo t ä 5,000 10 a 1,000 00 ä 500 | Praktische Neuheit! ♦ ♦ Filr jede Hausfrau eine wahre > Wohlthat! X Zerlegbare und wieder ♦ zusammensetzbare t Sprungfeder matratze Bürgerlichen Mittagstisch empfiehlt 9425 Jo*. Brühl, Rhein. £»of Emil Pistor Nachfolger. Inhaber: tz. Srlbfl & f. Zchllßltr, Giessen Marktftraste 1 O Iekrphon Nr. 61 empfehlen: Bekanntmachung. Der Bedarf an Rornstroh — Handdrusch oder Maschinenpreßstroh — für da» hiesige Schlachthaus — ca. 40 Centn er — soll im Sub- miffionsweq zur Lieferung vergeben werden. Angebote sind, mit ent« sprechender Aufschrift versehen, bis zum 15. b. Mt». verschlossen bei der 60 Pfg. 50 ., 5.00 Mt. 4.00 „ 7.00 „ 1.20 „ 1.10 10.00 „ 9 00 ,, Feinster Cosnac. ärztlich empfohlen, französischer Berschnitt, per Literflasche 2 Mk, sowie fonftrge beste deutsche und französische Marken in Originalpackung, in diversen Preis lagen empfiehlt 10782 E. Dort, ________Wallt h orstratze 45. Ä 100,000 JL 50000,2.5000,15000, F. Schott, Bahnhofstraße, Ecke Wolkrngasse. Grobköm. Eomr, extrafeine Qualität 10854 cmpf“y‘ Emil Fischbach. D. Kaminka Uhrmacher, Gold- u. Silberwaaren, Wieste», ZUarktplah 18, empfiehlt fein reichhaltiges Vager bei streng reeller Bedienung. Solide Preise. Bitte versuchen Sie meinen gebrannten Statt", da» Pfund zu 1 Mart. J. M Schulhof. Martlstr.4. Telephon 119. übereil nur BimiORFER I> K. ti. S. 79144. Für eine Person leicht band- 0 X lieh und transportabel. Oefteres 0 « Lüften und Reinigen ermöglicht. Q ▲ Unfälle ausgeschlossen. Erneue- ga rung eines Theiles möglich G Billigste Anfertigung. ch a Jedermann ist zur Besichtigung ch der Muster - Sprungfedermatratze + freundlichst ein geladen. > Nachahmung wird gesetzlich ch G verfolgt 1 ♦ ♦ Der Alleinanfertiner für Giessen J ♦ und Umgebung: Wüh. Böhling, Kaplnnsgasse 14. 8328 Vor Ankauf einer Nähmaschine versäume man nicht, sich die weltbekannten Pfaff- N ähmaschinen Hosten, Heiserkeit V'erachleimung lindert man mit Erfolg _nit den seit Jahren bewährten Walthers Fichtennadel-Bonbons. Bestandttheile: Zucker und 1 pCt. Fichtennadel-Extract. 10251 3n Pagketen A 30 und 50 Pfg. bei: Gustav Walter. Montirtes Gleis u. Kippwagen, ueu, sowie gebraucht, hat billig abzugebeo, zum Rauf oder Miethe 18 Hermann Hess. Louis Treff & Cie. Tichhandlung, Nallthorstraßt 17 Zur Saison empfehle: $ Jagdgewehre, 8247 Ingbutrofilirn, X q grlflbtnr lagipatronra q O lSellier 4 äeUot), * gasdicht, sichere Zündung, weil- V Q nagender, gleicbmäBuer Schutz Q nut tadelloi'em Durchfchlag. q Kinder-Confection. Ruabeu-Rleidchen, Anzüge, Paletot, Baby' und Mädcheu- ^8ep^n^rlltgft^ve-ügsäüeUc für Baranttrt neue. boppcU geretoigle anb gc* roc'djene. echt nördliche Bettfedern Blr versenden zollfrei, gegen UachnalM« (|eM beliebige Caantuei) Gute »CUC Veit- federn per Pst für 60 P|g. SO Pfg , 1 M, lM.25Pfg ll.l Dr.40Vr Keine prima Halbdauueu 1^.60 V».»-1M. SOW«; Polarfederu: Halbweiß 2 M. weiß 2 tl 30 w ■- 2 tl 50 Vs-; Silber- weiße Vettsederu 3 rr.. 3 TL 50 Vr-. 4 2R-. 5 Di: ferner: Echt chinesische «anzdauucn5ehrttUikrLMg)2M 50V». U. 3 Di. Bewackllllg jaa Beftenrntte. — Bei Betrögen von ntin>efter3 75 SR 5% Rabatt. — «ichtgeiallende» bcretetfiidi yiriktgcnoinma. Becher & Co. ie Herford taBev TH. BRÜCK, Giessen Brand — Kanelelberg— Nchloasgas>e-Eeke Möbelfabrik '“Ä"- Durch Neubau und 8 Schaufenster bedeutend rergröseert. 6rossartig assortirtes Lager e. Verkauf einzelner Möbel PolMerwaaren, Spiegel etc. zu den billigsten Preisen. 4391 Stets wechselnde Ausstellung compl. Zimmer nach neuesten Entwürfen im Renaissance-, Empire- und Reoeoo-Styl* = LAGER = vollständiger Betten Bettfedern und Dannen Vorhänge, Teppiche, Linoleum Bambue- u. Korbmöbel. Lieferung franco jeder Bahnstation. Nr. 27. Hit ter- Wasner. Mildestes sicherstes, billigstes unerreichtes Hannmittel nach allerersten ärztliches Astoritaten Hell- und Abruhrm Ittel. Lebertran, feinste» blauste» Mediciaat,- NNpfiehlt 10855 Hmil Kischöach. 20,1150 3 100 = 15,000 20,000 600 ä 50 - 30,000 10,000 16,000 a 15 Mark 50,000 240,000 Mark Ital. Maronem "" Emil Fischbach. Kein Husten mehr bem^^ebräu^?^^^z^A^h^^ ((Koniferen > Kräuter » Malz - Zucker.) In Packetcn b 30 und 50 Pfg. zu haben bei Wohlfahrts- Lotterie zu Zwecken «er Deutschen Schutzgebiete Illerb6 der Haus- und Küchengeräthe. und « Wagenverkauf in Buhbuch 9 aller Arten Musik-Instrumente, «■ 9 Musikalien, Bücher, Zeitschriften ~ 2 etc. etc. 9112 c 10768 empfiehlt empfehlen billigst 10553 3Rtbic‘in-.’•. $. Burkhardt. — Druck Berta« m Brühl'schen Umvrrfit2t»-Buch- und Steinbruderti (Pietsch (Erben) in Sießen. 30 J> O Wasserdichte Wagendecken. Loefs Wittich II. Giessen. er! cü r CD Giessen, Neuen Baue 16» Vertretung vorzüglichen Zithern- Zitherlehrer Adolf Arnold Strickwolle (prima O^ualität) BaumanrVsche prima Garantie Emailkochgeschirre. In Gietzeu gelangen die Biere zum Ausschank: Hiestaurant Kohenzostern, Bahnhofstraße 34. H»h. Waner II., Restauration, Bahnhofstraße 57. Iaüoö Käufer, Restauration, Ludwigstraße 36. Restauration Kevstreit, Wallthorstraße 46. In Flaschen zu beziehen bei: Colomal-Gtld-Fotterie Z Hauptgewinn 100000 Mk. 60 Ziehung 28. November bis 2. Decbr. 16870 Geldgewinne mit 575000 Mk. Loose ä 3,30Mk.» Porto u. Liste 25 Pf. extra bei L. F. Ohnacker in Darmstadt. Man achte genau auf den Namen „Dr. Thompson“ find die Schutzmarke „SohwaB“. Teppiche und LäulersloHe. Seiden-Pl tische. Kleider-Sammet (Velvet) in reichhaltiger Auswahl u. übersichtlicher Aufftellg. Für Brautleute vollständige 10263 Aussta tt UN gen. in nur la. Qualitäten und jeder Preislage. Bitte um gefl. Beachtung der in meinen Schaufenstern ausgestellten la. Raupenleim, Pergamentpapier rc. empfiehlt 10962 Gust. Walter, Mäusburg. '* * buntgewebto ’lüeche (Hoquettes), abgepasete Kameeltasohen Plüschdecken das beste und im Gebrauch billigste und bequemste 1761 und «= Job.® 3d? £3 = Zn haben ■— lo^deo^meisten Colonlalwaaren-, Drogoeo- uod Seifen-Handlongen. Seltersweg 71. 10524 Geschw.Heerz Neuenweg 7. Wilhelm Kohlermann, Neustadt 15. MM» Herstellung von Gas-, Kalt-- und Warmwafferanlagen, Kloset- und Badeeinrichtungen, Lager in Bade- äsen,Zink- u. gußeisernen emaillirten Badewannen rc. Reparatur-Werk- stätte. Solide Arbeit, schnelle Bedienung und billigste Berechnung. Georg Appelg Löwengasse 20, 9721 Bauspenglerei und Jnstallationsgeschäst. 5>5 (la. Qualität) 10793 jedes Quantum kann geliefert werden. Andr. Euler. Prospekte u. Preislisten gratis u. franco. M—i Hotel Kessel Wetzlar-Bahnhof empfiehlt sein der Neuzeit entsprechend eingerichtetes Hotel mit Räumen für größere und kleinere Gesellschaften zur gefälligen Benutzung. Biere von hiesigen Brauereien, Dortmunder Union und Münchener Bürgerbräu. Langjährige Thätigkeit in der Weinbranche setzt mich in den Sta»d, nur das Beste zu liefern. 10760 Neue Stallungen zum Unterstellen der Pferde sind genügend vorhanden- Haar-Uhrketten, ZSpfe, Dreher, Toupe«, Scheitel und Perrüden fertigt billigst an 1525 H.TichY,Aettkrsmg43 A. Grünebaum, Giessen, Bahnhofstraße 31, empfiehlt seine gut gearbeiteten Möbel uud Gambrinus-Brauem Butzbach C. J. Melchior, Butzbach Depot Giessen Pertreter: Gg. Hebstreit empfiehlt ihr anerkannt vorzügliches Helkes Krportöier dünketes Krportöier * in Zithern, Saiten, Requisiten » Musikalien. » ----- 9 Lieferung W-Ämltt-M in Tuben uud Gläsern mehrfach mit Gold- und Silbermedaillen prämiert, seit 10 Jahren als das stärkste Binde- u.Klebemittel rühmlichst bekannt, somit das Vorzüglichste zum Kitten zerbrochener Gegenstände, empfehlen Otto Hochstätter, Glash., Ang. Noll, Bahnhofstr. 51, 9 Saiten - Erzeugnisse von ® Jobst in Graz. 3 Lager Oefen alle Arten, neuesten Systems, schwarz, vernickelt mit Majolica- und Emailplatten. Feuergeräthschaften: Ofenschirme, Kohlenkasten, Ofenvorsetzer, Ascheneimer, Füller, Kohlenlöffel und Schürhaken, Verdampfschalen. Waschmaschinen, Mangeln, Wringmaschinen. Eiserne Bettstellen, Divanbettstellen etc. Brüder Schmidt, Heißet, Flaschenbierhandlung, Asterweg 43. Jakov Käufer, Colonialwaarenhandlung, Ludwigstraße 36. Alöert Köchtin, Colonialwaarenhandlung, Weserstraße 8. Auf der Hverheff. Industrie- und Gewerbe Ausstellung Antzvach. erhielten die Biere die preismedai||e höchste Auszeichnung für vorzügliche Leistungen. Schuhwaarenhaus L Süss Marktstrasse 9 und Wettergasse „Von der Maas bis an die Memel Von der Etsch bis an den Belt, Und überall kann man’s vernehmen, In der ganzen weiten "Welt, Dass die allerbesten Nähmaschinen Dürkopp fabricirt in Bielefeld.“ Solche offerirt allerbilligst zu coulanten Bedingungen und reellster Garantie loh. Fr. Schaaf, 10791] Wetzsteinstrasse 44. My Leinenplüsche Repsbrokate Satins glitt, gerippt u-bedruckt in reichet. Farbonwahl. Mantelplüsche aller Art, glatt, Krimmer etc. vertondot zu Fabrikprolton dlrect an Private. Muster franco gegen franco. E. Weegmann, Bielefeld. Umfärbung in eigener Färberei. Dr. Thompson’ Seifenpulver OWTHOMPSOIVS Neue, leichte Laudauer, Mylords, Halbverdecke, mit und ohne Bock, leichte Selbstfahrer, Geschäfts- und Jagdwageu, Amerikaner-Wagen, 4- und 2-rädrig, und Breaks stets oorräthig- ttttl iTtVtttrt I An gebrauchten Wagen auf Lager: Ganz leichte Landauer, tB/UUDFllÖ Hill >Halbverdecke, Pritschenwageu, Dogarte und sog. Lauterbacher . .... 'Wagen, als Neuheit: elastische Zugwageu zu billigen Preisen. »difrÄSS-stoJi _ Fr. Grauer, Schuhwaaren. Das Schuhwaarenlager des Lieb' manu Katz, Bahnhofstraße 4», ist dem Ausverkauf zu wesentlich reoucirten Preisen ausgesetzt. 10412 Der Coucursverwalter. Krautfäffer, Krautständer itrkonr les ".Äs Mk w/ fuWditUr Rebattit titnfftnb: M auf ®runb vom 28. Septemk Srulldbifitzer auf foulen Rechtsoe mit bkitlbtn di sprechen, innnhal Gnßh. Weri ergänzen zu lafii beim Serehügune 1. km Ditstüig erworben, buch brzw. haben, ui feerbtliel mnirfen; 2. an Dtrjei aber weil 21. Febn bei Eiw Artikel 2. tragen la nlfft bti Bescheinigt uilanbe at au Dstßv' Äiuubbui ober elm An« und des @t|e gemachte, der Bep eines Eai haben, oh oder „bi lotolt an llchen Bi . »offen eim 4- w die Ob welche ihre «imrag bti ll'dkiconilltf h°den elnu «Ml noch . Ufien; 61 ?° W\ g, ^epaiatiov hhpoth iw Beteil, können, U: “ö6 fi’nau T'nndstüz D b,e öffe ik dii 1, °°d WSff« ^'-lden g Ergrübe, ft"« SjMtwN Men 8 lAl - ib,s y >ei,e m., "-'i'L