‘Stelly Nung ’tMe* Ducert, b Mtittfui, Mllag. dm Unttrjei^neta Arbeitszeit «fc l für dieselbe glei^ Mörtels, ©aha werben auf Wirrung vorbehaltni. 8671 'öder Seeger Seum Streit j Thomas Fopkeo Uhlmann & C. Weib Walluf Zillinger in & Kreh Eyssen Heilmann Hermann Hämel Jungels Knecht brüder Leite ' Schwartz Schnabel N. Reinhardt i. Thoma Steyer. M jun,, Leip j pomade und indes?» 1 nicht an haltenden* tänden in °°Id' L • etc. ein .. Vussehen verleg „d. « 5 6en‘* seine» vot» enäctafte» sännt Büxub»bel elfen U\ s: r\ «’ Li 5? I 8: \k 'M s: O nj fcÄ r ALr. 208 Erstes Blatt.Dienstag den 6. September 1S98 triftet tägNch ■ut Luönahmk dr» Blontagl. Die Gießener >amtrten • f Atte r Werden dem Anzeiger »dcheutlich viermal kiflekflt Meßmer Anzeiger gtn*6*yrcU vierleljihrlich 2 Mark 20 Plg. monatlich 76 PsG. mit vrmgerloß«. Bei Postbezug 2 Mark 60 Ps,. nirNrljshrNch. Annatzm« Anzeigen zu der Nachmittag» für den gntgeodev Tng erscheinenden Nummer bi» Bonn. 10 Uhr. Keneral-AnMger Alle Anzeigen.Bermittlungsstellen de» In- und flulleebtl nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger -nkgeHW. Amts- und Zluzeigeblutt füv den Kreis Gieszeu. BrtTrt—, Expedition und txndrm: Och-tSr.ß« Nr. 1. Gratisbeilage: Gießener Familienblätter. Fernsprecher Nr. 51. Amtlicher Theil. Bekanntmachung, betr.: Die Großh. DistrictS-Etnnehmerei Grünberg. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kevntniß, daß in« folge Beurlaubung bei Großh. Districts-Einnehmers Rendanten Müller zu Grünberg durch Bersügung Großh. Ministeriums der Finanzen, Abiheiluna für Tteuerwesen, vom 25. v. Mts. der Großh. Steucrassessor Kuab mit der interimistischen Verwaltung der Großh. Districts-Eionehmerei Grünberg be- austragt worden ist. Gießen, den 3. September 1898. GroßherzogltcheS Kretsamt Gießen. ____________________v. Bechtold.____________________ Bekanntmachung. Wir bringen zur öffentlichen Kenntntß, daß die der Oksterreichischen Versicherungsgesellschaft „Donau" in Wien ertheilte Erlaubntß zum Betrieb des Lebensverficherungs« ge chästes im Großherzogthum Heflrn erloschen ist. Gießen, den 3. September 1898. Großherzogliches KreiSantt Gießen. ____________________v. Bechtold.____________________ Gießen, den 1. September 1898. Betr.: Die Errichtung und Einrichtung der Fortbildungsschulen. Die Grotzh. Kreis-Schnlcommission Gießen an die Schulvorstände des Kreises. Diejenigen von Ihnen, welche mit unserer Auslage vorn 9. August d. I. (Anzeiger Nr. 187) noch im Rückstände find, werden an deren Erledigung mit Frist von acht Tagen erinnert. v. Bechtold. Zum rusfischeu Abrüstungsvorschlag schreiben die ,M. N. N.". Die „Daily News" bringen folgende, angeblich aus -erster Quelle stammende Mittheilung zur Geschichte der Czaren Botschaft. Der Czar thetlte darnach persönlich Kaiser Wilhelm seine Absicht mit, der indeffen seine Metnung reser- ttirre. Oesterreich und Frankreich wurden vorher gewonnen End deren Unterstützung gesichert. Überhaupt gor nicht be« echtet wurden Großbritannien, Italien und die Türkei (sowie natürlich die kleinen Mächte), sodaß diesen drei Mächten der Vrlaß vollständig überraschend kam und unter ihren Diplomaten große» Aufsehen erregte. Der Czareo-Vorschlag sei in Wirklichkeit nicht», al» die Wiederaufnahme eine» alten Projekts Alexanders III., da» dem Kaiser Friedrich einige Zett vor seinem Tode mitgetheilt, der Oeffeotlichkeit aber »amals vorenthaltev wurde, weil der leidenschaftliche Zustand »er Bolksmeioung in Frankreich bezüglich Elsaß Lothringen Itc» aussichtslos erscheinen ließ. Rußland war benachrichtigt worden — immer nach den „Daily News" — daß Großbritannien durchaus eotschloffen fti, China eine vollständige militärische und navale Organi« frtion auszuoctroirrn. Die Demonstration der britischen Flotte vor Taku stand dem Ezaren vor Augen- dazu kam noch laß das dorausgesehene Erscheinen der vereinigten Staaten dl eines aktiven Theilnehmers in der internationalen Politik L:r Zukunft, und das Erwachen der japanischen Macht, von cerschiedenen europäischen Großmächten all nicht ohne Gefahr für den zukünftigen Frieden Europol in Bctracht gezogen war, sofern das gegenwärtige System beibehalten würde. Der Czar wollte deshalb die Zukunft schirmen, und dal mög- licht Uebel au der Wurzel treffend, el beseitigen. Daher der Glan einer neuen heiligen Allianz zwischen den Großmächten, tut den Eifer der Neuen Welt, ihren älteren Genoffen nach- zrstrebrn, abzuschwächen. Rußland appellirt an Europa im Allgemeinen einschließlich Großbritannien», eben weil e» einen Lonflict mit England in China zu vermeiden wünscht. Sollte tme Verständigung erreicht werden, so würde ein Vorschlag ti: gleichzeitiger Abrüstung folgen. Fall» vier Großmächte einig würden, so heißt e», würde die Conferenz stattftaden, se bst ohne Zustimmung der übrigen. Darin möchten in diesem Kille die Elemente weiterer Schwierigkeiten sich finden um bie lichten Visionen, welche die Czarenbotschaft geboren, zu verscheuchen. Uuser Loukouer Correspondrnt übermittelt un» ein Gespräch, da» er mit einem alten Diplomaten über die Czaren« botschaft hatte. Er schreibt un»: Ich hatte eine Reihe ver« Stotz. Nachdem der Reichscommiffar einen Urberblick über den gegenwärtigen Stand der Au»stellung»vorbereitungen ge« geblicher Versuche gemacht, einige der wenigen leitenden Diplomaten zu sprechen, die gegenwärtig noch in London sich befinden, als ich einen der Bedeutendsten schließlich zu Hause traf, der, wie kein Anderer, in voller Sachkeuntniß sich zu äußern vermochte, da er selbst über 14 Jahre lang Nico« laus II. aus nächster Nähe kennen zu lernen Gelegenheit hatte. „Der Grundgedanke del Documentel ist zweifellos ganz und gar des Czaren Eigenthum", sagte er mir. Nicolaus II. ist nicht demonstrativ, aber auf seine Weise ein Philosoph, der zu fühlen versteht. Bor einigen Jahren befand ich mich in de» damaligen Czarewitsch Privatzimmer in Zarskoft-Sselo während deffen Abwesenheit. Ich sah au» dem Fenster, als plötzlich eine Hand mich leicht berührte- der Czarewitsch stand neben mir. „Ich dachte eben", bemerkte ich, „welche Gefühle mögen einen 24jährigen jungen Mann bewegen wüffen, der diesen Palast, diese wundervollen Gärten sein Eigen nennt, der die schönste Frau unter den Prinzes« sinnen Europas nur zu wählen braucht, der weiß, daß früher oder später Millionen seinem leisesten Winke gehorchen werden". Der Czarewitsch blieb einen Augenblick stumm, dann sagte er: „Haben Sie auch an die Verantwortlichkeit gedacht, die alle diese große Macht mit sich bringt?" und Thränen brachen au» seinen Augen. Denn Nicolau« II. ist äußerst sensitiv. Am Abende jene: schrecklichen Catastrophe in Moskau ge« legentlich seiner Krönung, war er wie vollständig schmerz- und schreckenzerschmettert. „Ich Hobe ein Gefühl, als hätte ich Jeden dieser armen Leute getöbtet, wir ist, als ob jeder Tod auf mich fällt." Eine« Tage«, al« wir von den Schrecken des Krieges sprachen, wärmte einer der Höflinge die alte Theorie wieder auf, daß gewisse Krankheiten und Epidemien in zwei Monaten wehr Menschen dahinraffen, al« der schrecklichste Krieg in einem halben Jahre. „Da« ist wahr", warf der Czarewitsch ein, „aber Epidemien wirken nach dem Grundsatz, daß der Tüchtigste und Kräftigste sie überlebt, während der Krieg, offenbar im geraden Gegensatz hierzu, die Blüthe einer Nation dahinrafft". Aus demselben Jdeengang ist die Czarenbotschaft hervorgegangen, denn man mag sagen, was man will, die Last der Rüstung wird io Rußland weniger gefühlt, als irgendwo sonst in Europa. Rudini wollte vor einigen Jahren die italienische Armee reduziren- aber Italien ist nicht in der Lage, einen solchen Vorschlag zu wachen, viel weniger durch- zusühren. Dem einzigen Souverän, dem man in dieser Frage noch Gehör schenken würde, dem Deutschen Kaiser, ist aus vielen Gründen die Zunge gesesselt. Der erste derselben ist keineswegs, wie Sie meinen, die Rücksicht auf Frankreich, obwohl e« auf der Hand liegt, daß die Frage Elsaß-Loth- ringens in irgenb einer Weise geregelt werden müßte, ehe man auch nur an die Vorbesprechungen der Abrüstung herantreten kann. Der Hauptgrund für den Kaiser und seine Räthe ist, daß der dreijährige Dienstzwang mit seiner Disziplin in der Hauptsache nichts Geringeres ist, all ein prophylaktische! Mittel gegen den SocialiSmu». Ich sage dal nicht leichthein. Während ich in Petersburg war, hörte ich eines Abends Herrn v. Bülow, den gegenwärtigen Minister des Aeußern, sich in diesem Sinne aussprechen." Deutscher Reich. Berlin, 3. September. Weltausstellung 19 00. Am 27. v. M. fand unter dem Vorsitz des ReichScommtssars für die Weltausstellung in Paris, Geh. Regierungsrath» Dr. Richter, eine Sitzung des Arbeitsausschusses der kunstgewerblichen Commission behufs weiterer Berathuog über die Ausgestaltung der deutschen kunstgewerblichen Abtheilung in Paris statt. Außer den Mitgliedern des ReichscommissariatS nahmen an derselben folgende Herren Theil: aus Berlin: Geh. RegierungSrath Dr. Heinecke, Director der königl. Porzellan-Manufactnr, Geh. Hofbaurath Ihne, Director Dr. Jeffert, Professor Kips, Baurath Kullwanu, Wirklicher Geh. Oberregierungsrath Lüders- ans Bonn: Commerzien« rath Guilleaume - auS Söln: Direktor Ziegler- au» Dresden: Geh. Hosrath Direktor Professor Grass, Hoftath Professor Gurlitt- au» Hamburg: Direktor Professor Dr. Brinckmann- au» Karlsruhe: Geh. OberregieruugSrathBraun- aus Leipzig- Direktor Dr. Graul - au« Mettlach a. d. Saar: Commerzien- rath v. Boch - aus Meißen: Oberbergrath Brunnemann, Direktor der königl. sächs. Porzellan-Manufaktur in Meißen - au» München: Direktor Profrssor v. Lange, Professor Emanuel Seidl, Professor v. Thiersch- aus Planen i. B.: Hosrath Professor Direktor Hofmann- aus Stuttgart: Fabrikant geben, machte er nähere Mittheilnogen über die in großer Zahl eivgkgaogeveo Anmeldungen auf dem Gebiet be» Kunst- gewerbes, bie schon jetzt erkennen lassen, baß in allen Theileu des Reichs mit regem Eiser und vollem Derständniß für bie Bebeutung der Deutschland» auf der Ausstellung zufallenben Aufgaben gearbeitet wirb. Im Anschluß hieran erläuterte Professor Hoffacker an der Hand der kürzlich von der französischen AuSstellungsleitung eingesandten Pläne für bas zur Aufnahme der Erzeugniffe des Kunstgewerbes bestimmte, auf der „Esplanade deS Invalides" belegene Gebäude ben von ihm ausgestellten Entwurf für die Platzeintheilung und die räumliche Gestaltung der deutschen kunstgewerblichen Ab- theilung. Der Deutschland zugewiescne Raum ist theil» im Erdgeschoß, theil» auf den durch da« ganze Gebäude sich erstreckenden Galerien belegen. Deutschland beabsichtigt, eine geringe Verschiebung der sranzöfischerseits geplanten, zur Galerie emporführenden Treppe vorzunehmeo und diese nach einheimischen Motiven in dekorativ gefälliger Form auszugestalten. An den eingehenden Vortrag knüpfte sich eine lebhafte Besprechung an, an der sich zahlreiche Herren beteiligten. Die Grundideen de« Hoffacker'schen Plane» fanden einstimmige Anerkennung, und e» wurde dem ReichScommissar der dringende Wunsch ausgesprochen, sich baldigst der Zustimmung der französischen AuSstellungrieitung zu diesem Plan — soweit eine solche Zustimmung überhaupt erforderlich sei — zu vergewissern. An die mehrstündige Sitzung schloß sich ein Frühstück, bei welchem Professor v. Thiersch au» München iu warmen Worten der Thätigkeit des Reichscomwissars gedachte und der Ueberzeugung Ausdruck gab, daß auf den gewonnenen Grundlagen dank dem einmüthigen und vertrauensvollen Zusammenarbeiten der kunstgewerblichen Kräfte aus allen Theilen de« Reiche« ein erfolgreiches Auftreten Deutschlands in Paris zuversichtlich erhofft werden könne. — Großes Aufheben wie von einem SensationSereigniß ersten Ranges macht die englische Presse von der aus London stammenden Nachricht, daß soeben ein politisches Abkommen zwischen Deutschland und Großbritannien getroffen worden sei. Es gibt kaum eine Frage, die nicht al« Vertragsgegenstand genannt wird. Aegypten, China, bie Delagoa-Bai, Elsaß Lothringen, ber Abrüstungsvorschlag, Erwerbungen Deutschlands in Kleinasien und endlich sogar ein allgemeines deutsch englisches Schutz- und Trutzbündniß spielen in der kühnen Einbildungskraft der englichen Bermuthungl- politiker eine hervorragende Rolle. In Deutschland sehen unterrichtete politische Kreise die Angelegenheit viel ruhiger und kühler an. Die Thatsache, daß in London Besprechungen zwischen dem deutschen Botschafter Grafen Hatzfeldt und dem englischen Auswärtigen Amt stattfanden, ist unbestreitbar. Die Möglichkett, daß sie zu bestimmten greifbaren Ergebnissen geführt haben, ist nicht ausgeschlossen. Nach Mittheilungen, die offenbar aus Kreisen stammen, die Fühlung mit dem Berliner Auswärtigen Amt besitzen, handelt e« sich nur um eine einzelne Abmachung colonialer Natur, durch welche die Stellung der Mächte im Uebrigeu nicht berührt wird. Auch dürfe insbesondere als gewiß gelten, daß russische Interessen dabet in keiner Weise verletzt werden. Ausdrücklich wird bestritten, daß die Palästina-Reise des Kaisers und angebliche deutsche Gebietserwerbungen in Palästina, von denen natürlich gar keine Rede ist, Gegenstand des Vertrages bildeten. Es liege dagegen die Bermuthung nahe, daß der Vertrag eine Auseinandersetzung der englischen und deutschen Inter« essen in Afrika enthalte. Die ägyptische Frage sei indessen nicht damit gemeint, was ja auch erklärlich sei, da England einerseits seine Herrschaft über Aegypten In einer Weise befestigt habe, daß es der deutschen Unterstützung dort völlig entrathen könne, und andererseits der Dreibund ja auch niemals Miene gemacht habe, den Engländern in Aegypten Schwierigkeiten zu machen. Dagegen könnte der Hinweis englischer Blätter auf die Delagoa-Bai vielleicht das Richtige getroffen haben, zu deren Abtretung an England die portu« giesische Regierung in jüngster Zeit größere Geneigthett als ftüher zeigte. — Wir geben diese Mittheilung zunächst rein berichtigend wieder, ohne derzeit die naheliegende Frage beantworten zu können, ob bei der bezüglichen Abmachung mit England auch das colonialpolitische Interesse zur Genüge gewahrt werde. Bezeichnend ist jedenfalls, daß die öffentliche Meinung auf ben Schritt vorbereitet ist unb bie Meldung allgemein mit Befriedigung begrüßt, wobei nur Bedauern geäußert wird, daß es sich wahrscheinlich nur um ein theil- weises Abkommen und nicht um ein allgemeines Bündniß handelt. Hannover, 4. September. Anläßlich der gestern Abend im Schlöffe abgehalteneu Paradetafel brachte der Kaiser auf da» 10. Armeecorp» folgenden Triukspruch aus: „Ich freue mich, daß der heutige Paradetag mir die schöne Gelegenheit gegeben hat, dem Armeecorp» meine Allerhöchste Zufriedenheit auszusprechen. Ich danke den hohen ContiugenrS- Herren, die hierher gekommen find, theil» al» Vertreter, theil» an der Spitze ihrer Coutiugente, welche am heutigen Tage in den Rethen des Corps so herrlich abgeschnitteu haben. Und fürwahr, wenn man die Söhne des britischen und nieder- sächsischen Stamme» tu deu Regimentern zusammengefaßt steheu sieht, so wie die» heute der Fall war, so konnte wohl dem obersten Krieg»herru da» Herz höher schlagen, wie viel mehr bet dem Gedanken au die vielen und folgenschweren Ruhme»- thaten, die in deu Fahueu der Regimenter verzeichnet sind, den zerfetzten Feldzeichen, die auf Spanten» Boden ihren Regimentern vorangeweht haben, bi» zu dem Tage von Mar» la Tour, Spicheru und Lotguh. Wa» acht Regimenter damals geleistet und vollbracht haben, wie sie ihren Fahneneid mit ihrem Blute besiegelt haben, davon erzählt die Geschichte. Wir aber freuen uu» des Resultate» dieser Thaten, deS neuen, geeinten und wtedererstandeveu Deutschen Reiche» und Baterlande», in deffeu Mitte die Parade hat stattfinden können. Ich beglückwünsche da» Corp» zu dem heutigen Tage und hege die Hoffnung, daß diese sturmerprobten Regimenter ebenso gut wie in der Parade auf dem Manöver fich zeigen werden und, deß bin ich gewiß, im Ernstfälle auch vor dem Feinde. So erhebe ich denn mein Gla» und trinke auf da» Wohl deS 10. Armeecorp» und der ihm augeschloffeneu Regimenter. Hurrah, Hurrah, Hurrah!" Abend» fand große Illumination und Zapfenstreich statt._______________________ ArrrLarr- Budapest, 3. September. Baron Bausfy erklärte im Liberalen Club, eS sei wahr, daß er seit einiger Zett Drohbriefe erhalte. Bon einer Verschwörung habe iHv Szele» unterrichtet und dafür 100 Gulden verlangt. Er, Banffy, habe der Sache keine Bedeutung beigelegt, denn er sei nicht furchtsam. Budapest, 3. September. Charles Dreyfu», ein Vetter de» verurtheilten Excapltän» Dreyfu», der in Geschäft»- Angelegenheiten hier weilte, sprach die Hoffnung aus, daß die französische Regierung nunmehr nach der Affaire Henry da» RevtsionSgesuch der Madame Dreyfu» günstig beurtheileu werde. Einen anderen Einfluß zu nehmen, stehe nicht tu der Macht der Familie. Teplih, 4. September. Der Genossenschafts-Vorstand derKohleuwerkSbefitzer lehnte die Beantwortung der Arbeiter- Forderungen ab und hat dieselben jedem einzelnen Gewerk»- Vorstand zugestellt. Triest, 4. September. In Clssa bei Palado wurde ein Geute-Werkführer wegen Auslieferung von militärischen Geheimuiffeu au fremde Staaten verhaftet. Rom, 3. September. Das Gerücht, Oberst Panizzardi werde Enthüllungen in der Drehfu»-Angelegeu- heit machen, wird officiöS dementirt. Pari», 3. September. Der Geueralstab verweigert hartnäckig die Gestattung zur Revision des DrehfuS- ProcesseS. Paris, 3. September. Bei der Ueberführuug der Leiche Henry» war die Armee nur durch einen einzigen Offizier, einen Lieutenant de» 16. Artillerie-Regiment», vertreten. Dieser salutirte die Wittwe, den Sohu und Schwiegervater Henry», welche deu Leichenwagen begleiteten. Pari», 4. September. Nachdem der Kriegsminister Cavaignac mit allen anderen Ministern, ja selbst mit dem Ministerpräsidenten Briffou gestern Nachmittag noch einmal confertrt hatte und hierbei festftellte, daß er mit seinem Widerstande gegen die Revision des DreyfuS-ProzeffeS fast allein stehe, gab er seine Demission. Als sein Nachfolger wird Freycinet bezeichnet. Der Rücktritt Cavaignac» wurde erst spät Abends bekannt und rief die größte Sensation hervor, weil man nunmehr annimmt, daß der Revision de» DreyfuS-ProzeffeS nicht» mehr im Wege steht. Ueberall bildeten fich auf den Boulevard» Gruppen, die dieses Lr- etguiß besprachen. Der Umschwung der öfftatlichen Meinung Ist ein vollkommener. Der Rücktritt de» Geveralstab»chef» BoiSdeffre wie auch der de» Kriegsministers Cavaignac wird mit größter Genugthuung ausgenommen. SS wird nach wie vor der Rücktritt deS gelammten Generalstabs gefordert, weil er kein Vertrauen mehr genieße. — Dar Gerücht, BoiSdeffre solle Nachfolger Montebello» in Petersburg werden, wird offiziös dementirt. Paris, 3. September. Dem „Matin" zufolge hatte der Justizmiutster Sarrien mehrere höhere Beamte beauftragt, ein Gutachten über die Frage der Revision des DrehfuS-ProcesseS auszuarbeiten. Die Gutachten lauten dahin, daß die Fälschung Henry» eine gesetzliche Grundlage für die Revision deS DreyfuS-Proceffe» bilde. Paris, 3. September. Jauräs fordert in der „Petit RSpudlique", daß Cavaignac die Folgen seines JrrthumS ebenso tragen müffe, wie BoiSdeffre. Da» Blatt verlangt außerdem die Wiederaufnahme de» Verfahren» gegen Dupath de Clam und Esterhazy sowie die Revision de» ersten Esterhazy« Proceffe». Der „Jntranfigeant", der noch vor drei Tagen erklärte, die Gewehre würden in Paris von selbst gegen die DreyfuS-Freunde loSgehen, erklärt heute, daß er kein Feind der Revision deS DreyfuS-ProceffeS mehr sei. Ts müffe aber eine parlamentarische zehugliedrige Commission ernannt werden. Paris, 4. September. Als die Demission Cavaignac» bekannt wurde, sammelten fich große Gruppen von Manifestanten, vor den Redactionen de» „Jntranfigeant", der „Libre Parole" und „Petit Republique". Man schrie fort- während! „Nieder Rochefort, e» lebe JaurLs!" Die Polizei mußte wiederholt die Menge auSeiuandertreiben. Es ent« standen blutige Schlägereien. Die Polizei nahm viele Ver- Haftungen vor. Paris, 4. September. Der „Flzaro" meldet, daß auch die Minister Btges und Ttllaye demtsfiouirt haben. Im Ministerium de» Innern fanden noch bis Mitternacht Couferenzen statt, um die Lage zu besprechen. Die Wahl eine» neuen Kriegsministers ist besonder» schwierig. Man fragt sich, ob eS möglich sein werde, einen General zu finden, der die Autorität besitzt, die Nachfolgerschaft Cavaignac» zu übernehmen. Briffon soll beabsichtigen, da» KriegSportefeuille dem General Sauffier auzubieten. „Antorits" sagt, da» Cabiuet Briffon habe Frankreich viel Unheil gebracht. Die Revision de» DrehfuS-ProeeffeS sei ein nationales Unglück. Da» „Stäcle" begrüßt die Demtffion Cavaignac» und sagt, dieselbe laffe dem Cabinet Briffon vollständige Freiheit, den Triumph der Wahrheit bis zum Ende durchzuführeu. Die „Republique" sagt, je mehr Licht fich verbreite, desto mehr Freunde der Fiusterniß würden vertrieben. Cavaignac gleiche einer Eule, welche fich vor der Sonne flüchte. Pari», 4. September. Ja der Regierungspreffe werden die Gerüchte von einem englisch-deutschen Vertrage nicht ernst genommen. Begreiflich sei allerdiug», daß am Vorsbend der Einnahme von Khartum im Hinblick auf deu bevorstehenden Ankauf der Delagoabay durch die Engländer ein deutscher Diplomat in London nicht gerade müßig bleiben könne. Pari», 4. September. Alle in Pari» anwesenden Minister waren gestern Abend bet Briffou uud versuchten, Cavaignac für die Revision de» DrehfnS-Pro- zesseS zu gewinnen. Cavaignac blieb aber unbeugsam. Er vertraut den Worten Dupaty de ClamS, daß alle DreyfuS Scbuld beweisenden Stücke bi» 1894 echt seien. — Neben General Sausfier wird Freycinet al» Nachfolger de» KriegS- mtnister» genannt. — Präfideut Faure wird unmittelbar zurückerwartet. Pari», 4. September. Der frühere Justizmiutster Tarte uh wendet sich tn einem offenen Briefe an den Colouieumivister mit der Aufforderung, deu Gefangeueu auf der Teufelsinsel nicht weiter so grausam und unmenschlich leiden zu laffeu. Pari», 3. September. Der „Solell" glebt aus Anlaß der Manöver im Lager von Chalov» folgende Beschreibung der neuen französischen Feldgeschütze: „Das Schuellfenergeschütz System Deport mit einem Kaliber von 7,5 Centimeter an der Oeffnung ist etwas leichter als die Bange-Kanone. Seine Ladung geht mit außerordentlicher Geschwindigkeit vor fich, was besonders der neuen Bertheilung der Bedienungsmannschaften zu verdanken ist, da jedem derselben eine sehr einfache besondere Rolle zuertheilt ist. Die Nothwendigkeit, die Kanonen nach jedem einzelnen Schaffe wieder tn die richtige Batterielage zu bringen, fallt in Folge der Beseitigung der Rückstoßes fort. Da- Geschütz schlägt auf seiner Laffette zurück und nimmt automatisch, dank einer besonderen Bremse, seinen Platz wieder ein. Die Laffette selbst bleibt unbeweglich. Die mit der Vorbereitung der Geschofle und mit der Ausputzung der Spielräume der Bomben zur Regulirung deS Crepiren» beauftragten Artilleristen sind zwei für jedes Geschütz- der eine putzt auf automatischem Wege den Spielraum aus und der andere bringt das Geschoß vom Munitionswagen (der neben dem Geschütze steht) herbei. Sehr geübte Kanoniere können bis fünfzehn Schüffe in der Minute mit jeder Kanone abgeben, was für eine Batterie von sechs Geschützen 90 Schüffe in der Minute ergibt, während die Bangebatterieu nur zwölf per Minute abfeuern und die neuen deutschen Feldbatterien 48. — Wa» die Wirkungen anbelangt, so find dieselben entsetzlich. ES oiebt zwei Arten von Geschossen: die einen, die mit Melinit gefüllt find, dienen gegen die Hindernisse, Häuser, Dörfer, Mauern u. s. w.- die anderen find Sprenggeschosse, die au» einer Stahlhülse gebildet werden, in der fich 300 Kugeln mit innerer Sprengladung befinden. Diese Geschosse find dazu bestimmt, gegen die feindlichen Truppen zu wirken und befinden sich fast ausschließlich in dem Magazinen. Wenn man zu dem Bestreichungsschießen greift, d. h. wenn man die Kanonenöffnung etwas seitwärts während des Schießens dreht, sodaß die Geschosse auseinander fliegen und somit einen möglichst großen Raum bestreichen, kann jede- Geschütz ungefähr zwei Hectar beschießen. Die Bombe Platzt über den Jnfanteriecompagnien und sendet einen Kugelregen wie aus einer Gießkanne herab. Das Pointiren der Geschütze ist sehr vereinfacht und dabei noch mehr präzifirt worden. Aber man hat fich nicht darauf beschränkt, nur nach der größtmöglichen Schnelligkeit deS Schießens zu streben- man hat auch fein Augenmerk darauf gerichtet, da» Material derart herzustellen, daß e» vom Feinde nicht au» großer Entfernung bemerkt werden kann. Daher ragen die neuen Batterien nur wenig über den Boden heraus. Die Geschütze find sozusagen in die Erde gescharrt, der Pointeur und die übrigen Kanoniere fitzen neben dem Geschütze und find durch Panzer- platten gedeckt, auf die die feindlichen Kugeln aufschlagen. Die mit der Herbeischaffung der Geschosse aus dem MunitionS- wagen betrauten Mannschaften haben nur wenige Schritte zu machen und der Mann, der die Spielräume auszuputzen hat, wird durch den MunitionSwageu selbst gedeckt. Die Pferde werden während de» Schießens hinten in Sicherheit gebracht. Da rauchloses Pulver benutzt wird, ist e» natürlich für den Feind sehr schwer, die Lage der Batterie genau festzustellen ! Außerdem sollen, wie der „Soleil" behauptet, die Geschosse crepiren, wenn fie am Ziele ankommen und einen starken Rauch verbreiten, der nicht in die Höhe steigt, sondern fich am Boden halt. Diese dicke Rauchwolke hindert den Feind zu sehen und zu schießen. Au» Holland. Die Königin-Mutter von Holland empfing am Freitag da» Centralcomitä, welches zusammen- getreten war, um ihr zum Schlüsse ihrer Regentschaft einen Beweis der Liebe und Achtung de» Volke» zu geben. Der Bürgermeister von Amsterdam überreichte ein Geschenk von 300,000 Gulden, die zu einem wohlthätigen Zwecke bestimmt find. Die Königin Emma dankte und erklärte, fie wolle mit einem Theil de» Gelde» eine Heilanstalt für arme Schwindsüchtige gründen, und den anderen Theil zu wohlthatigm Zwecken auf den Colonien in Indien verwenden. Brüssel, 4. September. Der 20jährige Sohn eines Küsters erschoß den Priester Loher. Der Thäter, der geständig ist, wurde verhaftet. Loudon, 4. September. Eine offizielle Bestätigung des hier verbreiteten Gerüchts von der Einnahme von Khartum ist noch nicht eingettoff en. Die anglo-egyptilche Armee soll 2000, die Derwische 8000 Tobte und Verwundete haben. Kopenhagen, 4. September. Das Befinden der Königin ist in den letzten Tagen weniger befriedigend. Die Kräfte nehmen ab. Königin Olga von Griechenland mit ihren Kindern und die Prinzessin Marie werden am Dienstag eintreffen. DaS griechische Kronprinzenpaar kommt am Montag oder Dieußtag mit dem zurückkehrendeu russischen Großfürsten Michael hier au. Cocatet rrrrd provinzielle». Siegen, 5. September 1898. ** Empfang. Seine Königliche Hoheit der Großherzog empfingen am 3. September u. A. den Kammer- Herrn Frhrn. v. Bellersheim, den Profeffor vr. Schott von Bad-Nauheim, den Kreisamtmann Süffert von Friedberg, den Polizeiamtmann Muhl aus Gießen. • • Bon der Universität. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, den ordentlichen Profeffor in der medicinischen Facultät der Landes-Universität Dr. Karl GaethgenS in Gießen auf fein Nachsuchen, unter Anerkennung seiner langjährigen treu geleisteten Dienste, mit Wirkung vom 1. October 1898, in den Ruhestand za versetzen. * • Ordensverleihung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, dem ordentlichen Profeffor in der medicinischen Facultät der Landes- Universität vr. Karl GaethgenS das Ritterkreuz erster Klaffe des Verdienstordens Philipps des Großmüthigeu zu verleihen. • * Neue Ferufprechliuie. Am 1. September ist in Hochheim (Main) eine Stadt-Fernsprecheinrichtung eröffnet worden, welche zum Sprechverkehr mit Gießen zugelaffen worden ist. Die Gebühr für ein gewöhnliches Gespräch bi» zur Dauer von 3 Minuten betragt 1 Mark. • • Gut abgegaugeu! Am Sam»tag deu 3. l. Mt». fuhr ein Fuhrmann mit einem Wagen Heu in eine Hofraithe in der Liebigstraße und nahm hierbei da» mangelhaft aufgesetzte Capitäl von dem Thorpfetler mit. Neben dem Pfeiler saß ein neunjähriger Knabe, welcher von dem ca. drei Centner schweren Stein am Kopfe leicht verletzt wurde. Nur infolge de» Zufall», daß da» Capitäl weit abfiel, wurde der Knabe verschont. ♦ * Streit. Gestern Abend entstand in einer Wirthschaft in der KaplauSgaffe ein Streit unter den Gästen, wobei eine Körperverletzung entstand. Anzeige gegen die Rauflustigen wurde erhoben. Ja der zweiten Kraft- und ArbeitSmafchineu-AuSstelluug zu München wurden von hiefigen Ausstellern prämiirt: Heyligeustaedt & Co., Werkzeugmafchineufabrik uud Eisengießerei, für sehr zweckmäßige Metallbearbeitungsmaschinen von gediegener Ausführung. — H. Schaffstaedt, Metallwarenfabrik, für zweckmäßig eingerichtete und gut ausgeführte Mischapparate für Badeeinrichtungen. Militär.Eoncert. Auf das am 6. ds. Mt». Abend» 7 Uhr in „Röhrles Bierhalle" unter Leitung des Herrn Capellmeister»Fehling stattfindende Concert der Mufikcapelle des 2. Naff. Infanterie-Regiment» Nr. 88 (Mainz) erlauben wir uu», da» Mufikliebende Publikum an dieser Stelle empfehlend aufmerksam zu machen. * • Radsport. Bei dem gestrigen großen Rad-Wettfahren in Cassel erhielt um daS Fahren des großen Preise» von Cassel Franz Verheyen deu ersten Preis, gegen starke internationale Coucurrenz. Im EutschädigungS-Fahren wurde Cifotti Zweiter. Im Hauptfahren für Herrenfahrer pasfirte Duill al» Zweiter das Baud, während im Mehrfitzerfahren derselbe mit Bogglo Erster wurde. n. Von der Nidda, 3. September. Die Grummet- erute ist bei uu» in vollem Gauge. Sie fällt, günstige Witterung während ihrer Dauer vorausgesetzt, in jeder Hin« ficht gut au». Als noch Heukegel in den Wiesen zu sehen waren, standen schon Fruchthaufen auf den Aeckern, und jetzt, wo die Grummethanfen in den Wiesen fitzen, fährt mau immer noch Getreide ein oder zu Diemen zusammen. To sehr hat fich noch selten die Getreideernte bei uns in die Länge gezogen. n. Friedberg, 3. September. Die Zwetschevernte fällt in einzelnen Orten unseres Kreises so zahlreich au», daß die Aeste, wo sie nicht genügend gestützt wurden, brechen. An günstig gelegenen Stellen hat man schon reife Zwetscheu gebrochen. Sicherem Vernehmen nach gibt e» im nördlichen Theil unserer Provinz in diesem Jahre keine Zwetschen, so» daß ein lebhafter Handel in diesem Artikel von hier dorthin statifindeu wird. Lindeufel», 2. September. Unser Ort prangt in Flaggen- uud Guirlaudenschmuck. Gilt e» doch, die Theilnehmer de» Forstvereins für da» GroßherzogthumHessen zu begrüßen, welche, über 100 au der Zahl, drei Tage zwecks ihrer jähr- licheu Berathuugeu hier versammelt find. Wir werden noch näher darauf zurückkommeu. A Mainz, 4. September. Auf Einladung der NotariatS- kammer findet den nächsten Sonntag hier eine Versammlung der Notare der Provinz Rheinhessen statt, welche ausschließlich einer Besprechung des von der Regierung jüngst vorgelegteu Gesetzentwurfes bezüglich der Ausdehnung de» Notariat- auf die drei Provinzen des Laude» gewidmet ist. Wie wir hören, gehen in den Kreisen der Notare die Ansichten über die Gesetzesvorlage ziemlich auseinander und zwar tritt durch’ rs«° MU ■M* M • anb «ins«« W WinbtDtitrtl be» SrblM von de« « der nächtliche ßM A HM Firm Ga st rl fitae 8»* Mn-Neckars gegeben worbe und innere Sin Finna vor ein! bürg gebaut ha unb unterscheide der Farbe, uud troffen hatte, unterrichtet fin 90000 Mk. i noch drei ähnl und jw einer WckDagen Giro?, 2. in hiesigen Ha berLiebfran den Weinhandrl vppenhtiw. Nachmittag paff hier dir Meld! befMchrr 6a Station piütz Leiche hier nlt genommen, w Al VorM der berühmte Helm von ( Cornelius' N wo er eine ■ durch ihre Le der München am 19. MH vdstrrntt im Erichen bxad haltende Rex Aepselbame nur die Geo ju erwarten. Zwetschen v- bi» sehr gu gründ und i kurzem hier vaehringc Mittwoch 5 Mr werden Äute Mo Mehrere SvPha, $ ^uriger ; H Xu äellan ti haaren, seiner _ 1 UNd 3/ , 8820^ ■feJÄ Srfl BK 8ii*t > NÄi: WU1 a. A'-m. »u !***«* ft ttöb ^tonuba, bu * b'frirbizn, 2?*** ** k^reopa« !Otte "fatal rufMd(. PUmbir 1898, 'ohrit brr Tr,h, '•,a' d-° Hinan, »MJttDr.en.tt Uli $* litten. Wlty H-Hrtt be ft bin oibntl^H rLauber'UüIvnD “f setll JlatlDdjL-, u Meten ViiH hn Ruhestaob p gliche Hoheit bn uht, bem orte«' mltiit der LaobrLo Rittnkrv^ tify tycoMWn l Teptrsbrr iß heiorichtullg rröff» t Gtehrll jugiltr: lllichrS Selpriich b lart. I den8.1.MW ll eine Hvsrailht c »llllgelhast achesq!! len bem Pseiln |ei tm ca. drei Saran wurde. Nn irisch l, wurde der Rc^ in tlnttMfr Güstm, wM« t mßi ImaHlnffl'Bnllh-- lftelleru prielin zvalchillkllssbrik -- Metallbrarbeiiiu:» H.echassst-ti! iugerichtete und F ichtuvgeu. 6. bl. M ®* m Leitung bel-tw Mainz) ^rr Stellt WM oßeuW'E großes M Stges M imaW? * im SJUW^'" n{aWl S(rffld< sfesS > >s- > ™ $lt S'< ’m Bltl» 5»! i» » 5 ff“ :S»5? «t-ss rtltil t«i6"' 3it t>e”11 -r* die Befürchtung unter den jetzigen Notaren vielfach hervor, daß durch die in dem Gesetzentwurf vorgesehene Ueberweisuvg seitheriger notarieller Functionen an die Amtsgerichte eine bedeutende Schmälerung ihres derzeitigen Einkommen« ein- treten würde. Anderseits erkennt man an, daß der Gesetzentwurf den Notaren Rechte eioraumt, die ihre Lebensstellung als viel gesicherter erscheinen lassen wie bisher. — Laut von Berlin hierher gelangter Nachricht kommt noch vor Ablauf dieses Monats die vielgenannte Simon Blad'sche Millionen- erbschaft zur Bertheilung. Nachdem die Städte Berlin, Mainz und Biogen sich auf Grundlage eines Vorschlags der Berliner Gemeindevertretung sich vor einiger Zeit mit der Schwester des Erblassers geeinigt haben, ist vor Kurze« die Schenkung von dem König von Preußen genehmigt worden. Während der Verhandlung mit der Schwester Blads sind nicht unbeträchtliche Zinsen verloren gegangen. △ Mainz, 4. September. Ja der Waggoosabrik der Firma Gastell hier hat soeben ein prachtvoller Salonwagen seine Fertigstellung gefunden, der von der Direetton der Main Neckar-Bahn für den Großherzog von Hessen in Auftrag gegeben worben ist. Der Wagen hat genau dieselbe Größe und innere Einrichtung wie der Wagen, welchen die genannte Firma vor einigen Jahren sür den Großherzog von Luxemburg gebaut hat. Auch die Ausstattung ist gleich prachtvoll und unterscheidet sich dieselbe nur etwas tu dem Sttle und tu der Farbe, und bedtugte die letztere, bevor man dte Wahl getroffen hatte, ein längeres Ueberlegeu. Wenn wir recht unterrichtet find, berechnet sich der Salonwagen auf ctrca $0000 Mk. Bon der preußischen Eiseobahnverwaltuvg find noch drei ähnliche Salonwagen in Auftrag gegeben worden vnd zwar einer bei der Firma Gastell und je einer bei den Etseubahowagenwerken in Deutz und BreSlau. (Berni, 2. September. Wie das Kaiserliche Patentamt ber hiesigen Handelskammer mttgetheilt hat, ist das Bild ber Ltebfrauenkirche zu Worm» als Freizeichen für den Weiohandel erklärt worden. Oppenheim, 2. September. DaS Zugpersonal des heute Nachmittag pasfirenden Fraukfurt-Baseler Schnellzugs machte hier die Meldung, daß ein auf der Reise nach Straßburg befindlicher Capuciuermönch zwischen Mainz und hiesiger Station plötzlich verstorben sei. Da etu AuSsetzen der Leiche hier nicht angängig war, wurde sie nach WormS mit- Genommen, wohin telegraphische Benachrichtigung erging. Xu» der $eit für die Seit Vor 109 Jahren, am 6. September 1789, wurde zu Berlin ber berühmte Historien- und Portraitmaler Friedrich Wilhelm von Schadow geboren. Er wurde im Jahre 1826 Corneliu»' Nachfolger an der Kunstakademie zu Düsseldorf, wo er eine Reihe von Schülern um sich sammelte, welche durch ihre Leistungen bewirkten, daß die „Düsseldorfer Schule" der Münchener ebenbürtig zur Seite trat. Schadow starb om 19. März 1862 in Düsseldorf. * Wehlar Die Ermittelungen über die diesjährige Obsternte im Kreise Wetzlar haben folgendes Ergebuiß: Die Kirschen brachten eine Mittelerute, die noch durch das au- hrltende Regrnwetter beeinträchtigt wurde. Der Behang der »epfelbäume ist durchschnittlich gering, eine gute Ernte haben nut die Gemeinden Groß-Rechtenbach und Kinzenbach |u erwarten. Birnen sind etwas besser als Aepfel. Die gwerschen versprechen im größten Tbeil deS Kreises eine gute ►il sehr gute Ernte, nur in der Bürgermeisterei Schöffen- grunb und in Bermoll gibt eS wenig oder keine Zwetschen. • Kreuznach, 2. Sept. Mit Bezugnahme auf die vor Kurzem hier stattgehabte TchöffengerichtS-verhandlung gegen Boehringer u. Söhne in Waldhof wegen Ankündigung des bekannten EiseumittelS Ferratin, dte f. Zt. mit Frei- sprechuug endigte, theilen wir heute noch mit, daß die Amts- auwaltfchaft gegen das freifprecheode Unheil Berufung eingelegt hatte, dieselbe aber vor der weiteren Verhandlung zurückzog, so daß daS Unheil jetzt rechtskräftig ist. Ferratin ist fomit kein Geheimmittel und darf ungehindert angekündigt und verkauft werden. Unterhaltungen in Bad-Nauheim vom 6. September bis 11. September. Dienstag den 6. September, Nachmittag- von 6 bis 7 Uhr und von 8 bis 10 Uhr: Concert der Kurcapelle auf der Terrasse. Mittwoch den 7. September, Nachmittag« von 5 bis 7 und von 8'/, biS 10 Uhr: Concert der Kurcapelle auf der Terrafie. Von 8', bis 10 Uhr spielt die Kurcaprlle Tänze und kann auf dem nordwestlichen Theile der Terrafie getanzt werden. Abends 8 Uhr: Theatervorstellung. Der Herr Senator. Donnerstag den 8. September, Nachmittags von 5 bis 7 und von 8 bis 10 Uhr: Concert der Kurcapelle auf der Terrafie. Freitag den 9. September, 'Nachmittags von b bis 7 und von 8 bis 10 Uhr: Concert der Kurcapelle auf der Terrafie. Abends 8 Uhr: Theatervorstellung. Zwei Wappen. SamStag dm 10. September, Nachmittags von 5 bis 7 Uhr: Concert ber Kurcapelle auf der Terrasse. Abmds von 8 bis 10 Uhr im Saale: Tanz. Vorläufige Anzeige: Sonntag dm 11. September, Nachmittags von 4«/, bis 7 und von 8 btS lO UHr auf der Terrafie: Doppel-Concert deü Bauer'fchm Gesangvereins aus Gießen und der Kurcapelle. Abends 8 Uhr im Saale: Zaubervorstellung deS Hof- künstlerS Belachini auS Marburg. Spirlplan der vereinigtes Frankfurter Stadttheater. CmtnDanl. DienStagdm6.September: Hänsel und Gretel. C avalleria ruatioana. Mittwoch dm 7. September: Meistersinger. Donnerstag dm 8. September: Bajazzo. Regimentstochter. Freitag dm 9. September: Zigrunerbaron. SamStag dm 10. September: Czar und Zimmermann. Sonntag dm 11. September: Die Glocken von Corneville. Montag dm 12. September: Einmaliges Gastspiel des Kammersängers Vogl. Tristan und Isolde. Schanspittdan«. Dienstag den 6. September: Fromont junior, RiSler senior. Mittwoch dm 7. September: Die Stützen der Gesell, schäft. Donnerstag dm 8. September: Liebelei. Vorher: Das Gewitter. Freitag dm 9. September:. Othello. SamStag den 10. September: Seelenstürme. Hieraus: In Behandlung. Sonntag dm 11. September: Seelenstürme. Hierauf: In Behandlung. Montag dm 12. September: Die Stützen der Gesellschaft. .Echch Brodpreife vom 4. bis 18. (September 1898. Der hiesiger» »Ücker. 1 Kg. (2 Pfd.) Tafelbrod 2 Kg. (4 Pfd.) T-selbrod 1 Kg. (2 Pfd.) Weißbrot) 1 ,, (2 „ ) ., bei Heinrich Plank . 2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrot) 2 „ (4 „ ) „ bei Heinrich Plank . 1 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrot) 1 n (2 „ ) „ bei Heinrich Plank 2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrot) 2 „ (4 , ) „ bei Heinrich Plank 3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrot) Der auswLrtiger, »Ücker. 1 Kg. (2 Pfd.) Weißbrot) bei L. Steinmaller, Gr.-Linden L. Schmidt, Gr.-Linden W. Weitzel von Lang-Göns 2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrot) bei Joh. Kd. Veite v. Kirchgöns L. Steinmüller, Gr^Lindm L. Schmidt (Großm-Lindm) W. Weitzel von Lang-Göns n Wilh. Fabel von Wieseck 2 Kg. (4Pfd.)Schwarzbrot) beiJoh. Kd. Veite v. Kirch-GönS W. Steinmüller, Lang-Göns L. Steinmüller, Gr.-Linden L. Schmidt, Großm-Lindm W. Weitzel von Lang-GönS „ G. Jacoby v. Altm-Bufeck 3 Rfl- (6 Pfd.) Schwarzbrot) bei Wilh. Fabel von Wieseck G. Jacoby o. Alten Buseck Ernst Christ von Wieseck 29 Pfg 58 , 27 , 26 „ u 54 52 25 24 50 48 75 Pfg. 24 25 25 46 • 48 50 50 52 42 44 45 46 46 48 70 72 72 m Der BrodversLnfer. iCei dm hiesigen Brodverkäufein bestehm dieselbm Preise wie bet dm hiesigm Bäckern. Gießen, den 3. September 1898. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. I. V.: Roth.___________________ Temperatur der Lahn und Lust nachReaumur gemeffen am 5. September, zwischen llu.ir Uhr Mittag-: Waffer 14'/,°, Luft 18°. Rübsamen'sche Badeanstalt. Neueste Nachrichten. Dcpeschm de« Bureau .Herold*. Berlin, 5. September. Dem „Kleinen Journal wird au« Pari- telegraphtrt: Der Mtuisterrath beschloß dte Revision de« Dreyfu« - Prozesse- wegen falscher Zeugenaussage, nicht wegen der Illegalität. Berlin, 5. September. Die Socieldemokraten de« Niederbarvimer Kreise- haben im Gegensatz zu den Genossen im Oberbarnimer Kreis die Betheiliguug an den Landtag«, wählen abgelehnt. Marburg, 6. September. In Gönnern bei Biedenkopf entstand gestern ein Großfeuer, welchem 30 Gebäude zum Opfer fielen. Da- Elend ist groß, da fast Nicht- versichert war. Kinder sollen durch Spielen mit Zündhölzchen den Brand verursacht haben. Pari-, 6. September. Frau Dreyfu- hat ein neue« Gesuch um Revision de- DreyfuS-Processe- an den Justizminister gelangen lassen. Während daS erste Gesuch die Anullirung de- Unheil- forderte wegen Mißbrauch- von geheimen Actenstücken, verlangt Frau Dreyfu- nunmehr die Casstrung de- Unheil- auf Grund deS Gesetze-, welche- auch al- Revifion-grund festsetzt, wenn einer der Zeugen gegen den verurtheilten einer falschen Z-ugenau-sage überführt wird. Henry war aber der Hanptbelastung-zeuge gegen DrehfuS. Pari-, 5. September. Präsident Faure traf gestern Nachmittag hier ein und conferirte sofort mit den Ministern, welche zum Empfang am Bahnhofe erschienen waren. Im Elysee sprach er auch mit Cavaignac, der angeblich seine Demission zurücknehmen wolle. Der „Gauloi-" meldet ge- lüchtweise, da- Krieg-ministerium sei osficiell davon verständigt worden, daß Esterhazy entschlossen sei sich selbst alben Urheber de« Bordereau« zu bekennen. Al- Nachfolger EavaignacS werden außer Frehcinet und Sausfier auch General Zurlinden und Unterstaat-secretär de« Ministerium- de« Innern, Balle, genannt. Pari-, 5. September. Im gestrigen Ministerrath sprach sich Brisson dafür au-, daß Dreyfu- sofort nach Frankreich gebracht werde, um der Revision seine- Prozesse« beizuwohnen. London, 5. September. Die Meldung über die Einnahme von Khartum bestätigt sich nicht. Loudon, 5. September. Da« englisch-eghptische Heer hat um Sam-tag den Khalifen in einer großen Schlacht vollständig geschlagen und darauf seine Hauptstadt Omdurman im Sturm genommen. Man sollte nicht warten gebraucht ist, sondern eS empfiehlt fich, alsbald einen Versuch mit der „Patent-Myrrholin-Setfk" zu machen, wenn sich aufgesprungene, rissige Haut, Mitesser, Sommersprossen, Hautblüthen, unnatürliche Röthe 2C. einstellen; denn diese ärztlich so warm empfohlene, unübertroffene hygienische ToUetteseife übt einen äußerst günstigen Einfluß au» alle diese Zustände auS. Ueberall, auch in den Apotheken, erhältlich. 360 IlkrsteillmulM Miliar-Nerstkigkruilg. Mittwoch den 7. Tcptember, Nachmittags 2 Uhr, ■erben <5derstrassc 3 I. nachver- »kichnete Mobiliargegenstände gegen Vaarzahlnng versteigert: Mehrere vollständige Betten, ein Sopha, Tische, Stühle, ein zwei- thüriger Kleiderschrank, ein Lchreibpult mit GlaSanf- fay, Bilder, -Spiegel, Porzellan nnd andere Olas- waarcn, Haus- und Küchenge- räthe, eine Parthie Weinflaschen 1 und 3/i Ltr. haltend, u. s. w. 8820 ' I. A.: Schneider. Mittwoch brn 7. Srptrmbfr I.I., Nachmittags 2 Uhr, »rben tm Bieter'scken Saale versteigert: Sopbas, Kommoden, Kleiderschränke, GlaSsckränke, 1 gr. LogelSkäfig, 1 Büffet mit Marmorplatte, 1 Waschtisch und 1 Nachttisch mit dgl., 1 Nähmaschine, verschied. Sacken aus Hirsckgeweiben, Glas- und Porzcllansacken, 1 Parthie Filzhüte, 1 Ladensckrank mit Glastbüren, 1 vollst. Bett, 1 Wasckmasckine, 1 Wasck- mange, 2 Hobelbänke, 1 Panhie Werk- Holz u. v. a. £10 Geißler, Gerichtsvollzieher. ElnpMniigen vrirabellen Pfd. 20 Pfg., Reine- clanden und Arühzwetschen per Pfd. 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SÄ*1 lu Rußland ut daß ans berget -tsttzstand ein i Mihtit dakül Mt SonferenMb ,Wi11 |el 1 6onfHinj viele tcht-ichheudei tle ömlhnngev trat seine BnbL gllten Willen g -ehev, «rnn i von Rom, Bl Äntoott äbm Bnlin, k Ja englischen Schutz« un vngrn find 1 ist eine engli abznschließru, Srriseu auch »artigen Jni identifikireu, eine einzelne welche die S wrrde, da hn Jntttejfen -al keelt», 8 DmMnbl «eichltagA 1882 Kur u-M schlich budgrtS. g In der Regi halten? "l>S grenzen Frankreich i hält als bc F-rndr mad Da« habe ii Bekanntmachung, betreffend: Das Beschneiden der Hecken. Das Polizeireglement vom 24. Februar 1882, wonach die Garten- und Feldbesitzer an den ihren Grundbesitz au öffentlichen Fahr- oder Fußwegen einfriedigenden Hecken im Laufe des Monats September die neuen Schößlinge wiederholt zu beschneiden oder zurückzubinden haben, wird mit dem Ansügen wiederholt zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Zuwiderhandlungen auf Grund des Art. 31 des Feldstrafgesetzes mit Geldstrafe von 1 bis 10 Mark bestraft werden. Uhrmacher was wir Verwandten, Freunden und Bekannten tief betrübt mittheilen. Um stilles Beileid bitten Die tief trauernden Hinterbliebenen. Giessen, 4. September 1898. Die Beerdigung findet statt: Dienstag Vormittag IO1/? Uhr vom Sterbehause, Seltersweg 34. 8813 Capelle des 2. Nassauischen Infanterie-Regiments |lt. 88 iUM unter persönlicher Leitung des Capellmeisters Herrn R. Fehling. Aerner: Wannen, Tassen, Kannen, Durchschläge, Bratpfannen, Casserollen, Deckel in ganz bedeutender Auswahl zu den denkbar niedrigsten Preisen. 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Nordeck zur Rabenau gehörige, zu Odenhausen im Kreise Gießen gelegene Hofgut, welches mit der Eisenbahnlinie Gießen—Fulda durch die Nebenbahn Grnnberg—Londorf als besondere Bahnstation verbunden ist und einen Flächenraum a) an Hofgebäuden ... 1 Hess. Morgen 80 Klft., — Hect. 3000 cn-Mtr. b) an Gärten, Ackerland und Wiesen..... 350 „ „ — „ 87 „ 5000 umfaßt, soll nebst der wirthschaftlichen Nutzung der Gebäude Uttd der Schaf- weideberechtigung vom 22. Februar 1899 bis dahin 1911 weiter ver! pachtet werden. Die Packtbedingungen sind bei der unterzeichneten Rentei täglich einzusehen und werden alle auf die Pacht bezüglichen Nachrichten auf desfallsige Anfragen von hier aus mitgetheilt. Die Offerten sind an Freiherrlich von Nordeck zur Rabenau'sche Rentei Rabenau, Post Londorf, spätestens bis 15. September 1898 einzureichen und erfolgt Entscheidung am 15. October 1898. Eine unmittelbar im Hof gelegene Mühle kann mitverpachtet werden. Nur Pachtbewerber, welche außer mit der Qualification als tüchtige Land- wirthe, auch mit dem nöthigen Betriebscapital ausreichend versehen und cautions- fähig sind, finden Berücksichtigung. Rabenau, Post Londorf, den 12. August 1898. Die Rentei der Freiherrn von Nordeck zur Rabenau: 8112 Schmidt. Danksagung. Allen Denjenigen, welche uns bei dem so schwer betroffenen Verluste ihre aufrichtige Theilnahme bewiesen haben, hiermit herzlichsten Dank. 8805 Familie Hach. Todes-Anzeige. Heute früh 8 Uhr entschlief sanft nach kurzem Krankenlager unser innigst geliebter, unvergesslicher Gatte, Vater, Schwager und Onkel Friedrich Zimmermann DeuWationaler SandlunWkhilfkn-Verbaud. Dienstag den 6. September, Abends ö’/t Uhr: Heffentliche Versammlung für Kandlungsgehitsen im &otel zum Löwen (Inh.: Luft). Tagesordnung: 1. Die Lage der Handlungsgehilfen und der kaufmännischen Vereine. Redner: Herr A. Zimmermann, Marburg. 2. Freie Aussprache. 8761 Auch die Herren Prinzipale sind höfl. eingeladen. ®a,Wn in i, H Hk in *tr gtogr ko.'oMchtü (3 i^weise Qm, ^litivk, gtjfl ®Wt btt i, wx\\ H uch teltbtr M btt« «nwn nach; ' » H e« *««1» S;gl! at Rt||> ««n bat au it ÖS? y*.: fS' »<«! B t|«iri, > S' Hodes-Anzeige. Hierdurch die traurige Mittheilung, daß unser innigst geliebter Gatte, Vater, Bruder, Schwager und Onkel Liebmann Katz, Zchuhumttuhöndler nach langem, schweren Leiden heute sanft verschieden ist. Um stille Theilnahme bitten 8828 Die trauernden Hinterbliebenen. Gießen, den 4. September 1898. Die Beerdigung findet Dienstag Nachmittag 1 Uhr vom Sterbehause, Bahnhofstraße 58, aus statt. Blumenspenden dankend verbeten. ___________ Nebenverdienst. Herren, die vermöge Stellung oder Verbindungen in der Lage sind, einer ganz bedeutenden, deutschen Vers.-Ges. Transport-Vkrüchtrungcn zuzuführen, sickern sich dadurch einen großen Nebenverdienst. Discretion zugesickert. Offerten unter Nr. 1936 an L,. 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