180S Freitag den 6. Mai Erstes Blatt f!r. 105 Zlints- und rlnzsigeblatt für den T!rei» Gieren Gritisbeüagk: Gießener FauMmbWer A5 Erscheinen zusagten. tat.!* D 0 00068« c,c * 0.000005 ' schauungen e 0,001840 ter Vorlage 0,01313» btiüaUd) Bo wirklich eine freiheitliche sei. Redner knüpf' ■ , i peidel sZ-arfe Kritik deS preußischen ParticulariSmuS. 1 PrSfident Frhr. v. Buol erklärt, eine ,Mt(*4»hpn rfiasn 1U müssen, daß I mres Natron ■ uee Natron . E E 3 * E L o E ZL 2,986792 0,000760 0.000035 Redaction, Expedition und Druckerei: Schutstraße Ar. 7. Ersetz zu stimmen. m , ... Aba. Frohme (Soz.) erklärt, seine Partei stimme ttaen die Vorlage, weil fie nicht den modernen RechtSan- schauungen entspreche. Redner geht nun auf die Einzelheiten L ein, wobei er u. S. betont, daß seine Par ei !'r»üalich Bayern« die Eompetenz de« Reiches anerkenne im Hegeusatze zu der particularistischen Auffassung. Aber fie mache die« Zugeständniß nur, wenn die RechtSeinheit auch wirklich eine freiheitliche fei. Redner knüpft hieran eine Versucher Leichstsg. 88. Sitzung vom Mittwoch den 4. Mai 1898. Zunächst wird in 3. Lesung die internationale Sanität«. Mouvention und eine RechnuugSfache erledigt. ES folgt die Berathuag der Interpellation Auer (Soz.) bitteff* zeitweiliger Aushebung der Getreidezölle. Schatzsecretärv.Thielmanu erklärt, die Interpellation werde von den verbündeten Regierungen morgen beantwortet ‘ rÖ@6 beginnt sodann die 3. Lesung der Militärstrasprozrß- ^Hierzu liegen die Compromißantroge Arenberg und Ge- s liessen, Eentrum, beider conservaiiven Parteien und National. Eine sehr wichtige Verbesserung der Vorlage sei auch, daß der Angeklagte Sachverständige seines Vertrauens hinzuziehen darf. Wenn auch daS vorliegende Werk nicht ideal fei, so sei c« doch brauchbar und in manchen Beziehungen sogar gut. Abg. Graf Lim bürg. Stirum (cons.) spricht NameuS einer Minderheit seiner Fraction gegen daS Gesetz. Abg. Richter (srs. Vp.) erklärt, seine Freunde stimmten für das Gesetz, fie betrachteten daffelbe allerdings nur als Abschlagszahlung und verkennten nicht, daß eS immerhin einen Fortschritt stelle. Rar zwei bayerische Collegen würden die Vorlage ablehnen. Damit schließt die Generaldebatte. In der Specialberathung kommt bei § 2 Abg. von Hodenberg (Welfe) auf die Maßregelung eines braunschweigischen Reserveosfizier« wegen Zugehörigkeit zu einem welfiscten Verein zu sprechen. Minister v. Goßler entgegnet, der betr. Verein sei von der braunschweigischen Regierung für staat-gefährlich erklärt worden. ES könne daher nicht geduldet werden, daß ihm Reserveoffiziere angehören. § 8, der in zweiter Lesung gestrichen worden war, hatte die Competenz der Militärgerichte ausgedehnt auf bereit« avs dem Militärverhältniß AuSgeschiedene hinfichtlich der Be- leidtgungen rc. früherer Vorgesetzter. Gemäß einem Compromiß- antrag Arenberg soll diese Vorschrift hinfichtlich persönlicher Beleidigungen und Beleidigungen militärischer Behörden wiederhergestellt werden. Nach kurzer Debatte wird in namentlicher Abstimmung 8 in der Faffung deS CompromißantrageS angenommen, und zwar mit 150 gegen 101 Stimmen. Mit Nein stimmten: Socialdemokraten, süddeutsche und freifinnige Volk-Partei, der Abg. Rorficke, die Antisemiten mit Ausnahme von JSkraut und Liebermann, Polen, Welfen, die gesummten bayerischen und einige andere süddeutsche Mitglieder deS EentrumS. Debattelo« wird die Vorlage darin wieder hergestellt, daß den Kriegsgerichten, abgesehen von besonder- schweren Fällen nur ein (statt zwei) Krieg-gerichtSrath al- Richter & Ebenso wird die Vorlage auch darin wiederhergestellt, daß ein Offizier in Uniform der vorläufigen Festnahme auf frischer That nur unterllegr, wenn e« fich um ein Verbrechen handelt, also nicht auch bann, wenn eß fich um ein mit Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte bedrohte- Vergehen handelt, wie in zweiter Lesung hinzugefügt worden war. Beim Abschnitt „Vrrtheibigung" wird ebenfalls der Eompromißantrag angenommen, welcher die Besugniß von RekbtSanwälten, vor dem Militärgericht zu vertheidigeu, in« soweit eS fich um bürgerliche Verbrechen oder vergehen handelt, aus eine gewisse Reihe von Delicteu beschränkt. Auch der Rest deS Gesetzes wird mit einigen unerheb. ltchen Aenderungen gemäß dem Eompromißantrag angenommen. Ohne Debatte tritt da- HauS einer Resolution Baffer« mann zu Gunsten Einführung der Berufung auch in Straf, fachen vor bürgerlichen Gerichten bei. ES folgt die dritte Lesung de-EtnführungSgesetze- Auzflchnengen, Verbreitung. Adresse für Depeschen: Anzeiger Hießen. Fernsprecher Nr. 51. toOtbS8eiliii, 4. Mai. In der letzten Sitzung deS Central. ComitsS der deutschen Vereine vom Rothen Kreuz wurde die Frage einer eventuellen Unterstützung des spanischen und amerikanischen Rotheu Kreuze» aus Anlaß deS au«, gebrochenen Kriege- erörtert. ES wurde beschloffen, den Gang der kriegerischen Ereigniffe abzuwarten, da bisher von beiden Ländern noch keine Anregung gegeben wurde. Potsdam, 4. Mai. Heute Vormittag fand die Einweihung der neuerbauten Erlöserkirche in Gegenwart Sr. Majestät deS Kaiser- statt. Zum Empfange hatten fich unter Anderen Ihre Köntgl. Hoheiten Prinz und Prinzessin Friedrich Leopold, zahlreiche Fürstlichkeiten, die GeueEar, der Minister der geistlichen Angelegenheuen D. Dr. Bosse, Staatsminister Oberpräfident Dr. v. Achenbach, die Geistlich- kett, die Behörden von Pot-dam, sowie der Erbauer deS Gotteshauses, Geh. Baurath Mücke!, eingefunden. Um 10‘/« Uhr kam Se. Majestät der Kaiser unter Glockengeläut, von einer Abtheilung der GardeS-du-EorpS geleitet, im offenen Zweispänner an, schritt die Front der von den Gardejagern gestellten Ehrencompagnie ab, reichte Ihrer König!. Hoheit der Prinzesfin Friedrich Leopold den Arm und betrat mit derselben die Kirche. Generalsuperintendent D. Dryander hielt eine Ansprache und vollzog den Weiheact. Nach einem Gesang der Gemeinde und der Predigt deS Prediger-Thiele endete die Feier mit dem vom Generalsuperiutendenten D. Drhander gesprochenen Gebet, Vaterunser und Segen. Nach derselben begaben sich Se. Majestät der Kaiser nach der Wildparkstation und fuhr von dort nach Berlin, wahrend | Ihre Königl. Hoheit die Prinzessin Friedrich Leopold noch an der Weihe de» Gemeindehauses theilnahm. Köln, 4. Mai. Die „Köln. Zig." meldet aus Berlin: Verschiedene Blätter behaupteten, man sei in niafc0e&enben Kreisen darüber verstimmt, daß daS deutsche Reich noch immer keine Neutralitätt-Erklärung erlaffeu habe. Wir bezweifeln, daß diese Behauptung begründet ist. Eine Berpflichiung zum Erlaß einer Neutralitäts-Erklärung beim Ausbruch des Krieges liege für die unbetheiligren Mächte nicht vor. Alle Mächte, die an einem Kriege nicht unmtttel. bar beteiligt find, haben selbstverständlich als neutral z« gelten und die Pflicht der Neutralität zu bewahren, wenn sie die Rechte der Neutralität in Anspruch nehmen wollen. Da» deutsche Reick habe stets an dieser Auffaffung fest-e* halten und dementsprechend insbesondere auch im russisch, türkischen, im sranzöfisch.chinefischen, im chtnefisch.japantschen und endlich im griechisch-türkischen Kriege keine formelle NeutralitätS-Ei klärung erlaffeu. Die Gesetzgebung de« Reiches biete andererseits auch keine volle Handhabe für einen formellen Erlaß einer solchen Erklärung. Gleichwohl ist ederzeit in Deutschland die Neutralität streng gewahrt worden, namentlich seitens der Rhederkreise. Nach dem AuSbruch deS jetzigen Krieges habe die Hamburg-Amerika Packetfahrt-Gesellschaft alle auf ihre Schiffe bereits verfrach- teten Staaten, die etwa unter den Begriff Kriegs Contre- banbe fallen könnten, wieder auSgeladen. Unter deutscher Flagge werde während de« jetzigen Krieges keine Kriegs- Sontrebande verfrachtet werden. Köln, 4. Mai. Der „flöln. Ztg." zufolge nehmen die Unruhen außer in Madrid auch in den spanischen Provinzen zu. In G.jon kam eS wegen der städtischen Verbrauchs- steuern, in Talavera wegen der Getreideausfuhr zu Zu- ie Reparatur. es Leitung. I Mntch'z, Reelle Garantie, gestattet -Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den Agenden Tag erscheinenden Nummer bis Norm. 10 Uhr. Bezugspreis vierteljährlich 2 Mark 20 Pfg. monatlich 75 Pfg. mit Brmgerloh». Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. Ministers v. Goßler entgegen. Berlin, 4. Mai. Die Betheiligung an dem im Schlöffe am Freitag Abend veranstalteten Festmahl wird eine sehr lebhafte sein, da bereits 200 Einladungen an Reich«. tag«-Abgeordnete ergangen find, welche dieselbe angenommen haben und ihr Erscheinen zusagten. Berlin. 4. Mai. Dem „Berl. Tagebl." zufolge ist heute in Kiautschou die erste deutsche Schule errichtet jur Mililärstrasgerlchttordnung. Abg, Lieber ((lernt.) verliest eint Erklärung de» Lentrum», welche flch hauptsächlich gegen eine Majoristrung B-veru» in Sachen de» höchsten Wiliiiiegericht« nu-iprichl. Reichikanzler Fürst Hvhenlvhe -erlieft -ine Er- klärung dahin, daß die B-rhandlung-n mit Bayern s°rt° dauerten und daß er einen günstigen Abschluß erhoffe. ES werde dabei sowohl die Reichseinheit gewahrt Kerben, wie auch der bayerische Standpunkt eine ausreichende Berück- sichtiguug finden werde. Hierauf wird das EinführungSgesetz genehmigt. In der Gesammtabstimmung über die Gesammtvorlage wird diese mit 177 gegen 83 Stimmen angenommen. Dagegen stimmen nun Soctaldemocraten, süddeutsche BolkSpartei, die freifinuigeu Bolksparteiler Beckh und Weiß, die Bayern und Schmidt-Mainz vom Centram, die Welfen, sowie die Conservativeu v. Dewitz, Graf Kanitz, v. Normann und Graf Limburg-Stirum. Das HauS genehmigte sodann noch in 2. Lesung den Antrag Pausche bezw. den von der Commisfion beantragten Gesetzentwurf über die künstlichen Süßstoffe. Nächste Sitzung morgen 11 Uhr. Tage«-Ordnung: Dritte Lesungen deS NachtragSeratS, der Civilproceßorbnung und de« Gesetzes betr. Süßstoffe- bann Interpellation Auer betr. Suspension be« Getreidezolle». Schluß 6 Uhr. Auf Antrag des Ortsvorftandes zu Staufenberg wird Hiermit nach eingeholter Ermächtigung Großh. Ministertums je8 Innern vom 27. April 1898 ,u Nr. M. I. 9936 wie folgt verfügt: Einziger Paragraph. Außerhalb des Bereichs der vorhandenen Ortsbauplane flolen Gebäude nicht errichtet werden. Staufenberg, 3. Mai 1898. Großh. Bürgermeisterei Staufenberg. Stephan. Derstsches Reich» Darmstadt, 4. Mat. Die Erste Kammer tritt am 16. Mat zur Badgetderathung zusammen. Hombnrg, 4. Mai. Die Kaiserin ist Abend- nach Ploen abfteretff. Berlin, 4. Mai. Der Kaiser empfing heute früh um 8 Uhr den Chef de- LivllcabiuetS Dr. v. LucauuS zum Vortrage und begab sich um 9*/, Uhr nach Pot-dam zur Einweihung der neuen Erlöserkirche. Auf der Fahrt dorthin hörte der Kaiser den Vortrag deS Polizeipräfidenteu v. Wind he im. Nachmittag« sand im Berliner Schloß eine Frühstückstafel statt, zu welcher mehrere Gäste geladen waren. Abend- 61/, Uhr nahm der Kaiser den Vortrag de- Krieg«. «S E u h E ° •S v. .» iE E * CJ JO c, ^dichte eingen S°| Ttarbachtt Ca «-» &"* „ ,' 6ietlefi(ftl ’eh Aus bet b ftw* «I W» i" ms, Äb,,f (« 6los •Hte »'"6e h/ Sott L vit^erht 5- 1898. “ Btt b« Jurist fßtftern NachMg. ®t Mhta Stoti; r- °lln- Na®i , kvpttgkjvztll !,ka®tn, Ufh W ionncrartigtm • fehlet sh. ioi 6Ik. ö»tt Inu^^ha. thttn ,'^okro. »7' m7 **£ 7 ™8taw £ «L*"*111 W ftimmen. tzH A ketverr e|Otte' ° Nlv?“ Btn 1“ ßeben. welche ht vkzelch' N Eade Januar k Leg jum Reich. i 6t. Ludwig aus der vnsWeostm W Pnaarynlama «Itunta M ml zücht in «Itbottnt Sooft, onbant mysahlma n EichtthtiUlhstm teig an dir Union* raarssolvaltschast In ngea haben ergeben, nehmen handelt, lang eröffnet wer* itnofitn bet Bant ürt tzugn, anetb* \\ wtga Banhottl ;tn, hnntich Vuesl tn zwar nicht mir ngmlichr Lritnng mng btt Unlonbaa! gmn Rrichthmn^ da» n* angegebrn wird, r Unretinchung fest' ! bd der Seündiuig nb. «us da Mtst h ,D» »eg |ue Srrlrgrr dir vdlllg Lndvig angegeben; -nchbrnlkerri teil ntz suchte man 6tD Inrrruehven in 6'- I,iit-° I* tu JWS“ 1>dl’ in ediifü»«’ [« ftt den brüt* « td 25. *» wobul. Ml ’ tat mW«1* i* to lbä«»•* •SSfS; «SÄ'«- '1««* Jttl 4 nicht ü IffJw- * rfi. t-t*1«' 2i Dtorif* ---»'7,1,Id- «„(«bin *** Maßregeln zur Vertilgung diese» Ungeziefer» ergriffen, wobei namentlich die Schuljugend die beste Hilfe gewähren kann. Ätnzelne Gemeinden haben Geldprämien für da» Einsammeln ser Käfer angesetzt. Diese Ausgabe, die ja wieder den Kindern der Gemeinde zu Gute kommt, wird sich sehr lohnen, denn ohne Gegenmaßregeln wird der Schaden, den die Käfer And die au» ihnen entstehenden Engerlinge anrichten, ein ungeheurer sein. G» muß also unermüdlich, durchgreifend und allgemein gegen diese Plage eingeschritten werden. • • Grüne Schuhe. Im Gegensätze zu der von einigen Blättern gebrachten Notiz über die angebliche Gefährlichkeit rer grünen Schuhe, wird den „N. Heff. Bolkrbl." von maß- gebender fachmännischer Seite mitgetheilt, daß von einer Gelahr beim Tragen grüner Schuhe absolut keine Rede lein kann. „Gegerbt wird das grüne Leder genau wie ba» schwarze und oa» braune. Gefärbt wird es, wie die «aderen Leder auch, mit völlig unschädlichen Anilinfarben." — Die Liebhaber grünen Schuhwerks können sich also beruhigen! • • Wetterbericht. Die Depression im Westen zieht auf Nordöstlicher Bahn weiter. Ihr Cenrrum lag am Morgen Eber Schottland. In den contiuentalen Lagen ist aber die Luftdruckvertheilnng ungleichmäßig geblieben und besteht daher »heil» auch wolkige», theil» auch trübes zu Gewittern geleigte» Wetter fort. Die Morgentewperaturen lagen tiefer als gestern. — Voraussichtliche Witterung: Meist wolkige» Wetter mit Neigung zu Gewittern und stellenwetsen Niederschlägen. Nidda, 4. Mai. Da Herr Bürgermeister Rullmann auf die von ihm bekleideten Gemeindeämter entsagt hat, ist Herr ; Beigeordneter Braun mit Führung der Bürgermeisterei und de» Standesamts, sowie Herr Stadtrechner Mantel mit Ver- srhung der OrtSgericht-vorsteherstelle bi» auf Weitere» betraut worden. Büdingen, 3. Mai. Sicherem Vernehmen nach werden Ihre Königl. Hoheiten der Großherzog und die Großherzogin am nächsten Montag den 9. zum Besuche unsere» Fürstenhauses hier eintreffen. Voraussichtlich werden Ihre ' Königl. Hoheiten Nachmittags 4 Uhr hier eintreffen. Mainz, 4. Mai. Ja den letzten Tagen haben sowohl ba» Feld-Artillerie Regiment Nr. 27, al» auch da« Fuß- Ärtillerie-Regimeat Nr. 3 eine große Anzahl neuer Geschütze erhalten, die ersteren erhielten Schnellfeuergeschütze and die letzteren Geschütze neuerer Constructioa, wodurch der Rücklauf eines Geschütze» nach dem Abfeuern eines Schusses durch eine hydraulische Einrichtung auf ein Minimum reduzirt i«irb. Eine größere Anzahl Broncegeschütze, die noch in den hiesigen militärischen Räumen lagerten, find in die Geschütz- zießeret nach Spandau verbracht worden. M. Anz. I Vermischtes. • Bingerbrück, 4. Mai. Im hiesigen Bahnhofe wurde Zrute Nachmittag der ledige Rangirer Teigert von einer au-wechselnden Maschine der HundSrücker Bahn überfahren nnb getödtet. Der Körper de»Unglücklichen war förmlich in Stücke zerschnitten. • Elberfeld, 4. Mat. Eine an» ihrer Wohnung ex- «ittirte Frau sprang, wie die „Elberfelder Zeitung" meldet, gestern Abend in der Verzweiflung mit ihren vier Kindern in die Wupper, wurde jedoch noch lebend heran»- gezogen. * Lippstadt, 29. April. Ein gräßliches Unglück ^eignete sich im Circus Lobe, der hier augenblicklich Vor- irllungen giebt. Einen Athleten, der zr>ei Stangen zu Italien hatte, an denen je ein Knabe turnte, verließen wäh- rend der Production die Kräfte; er ließ die Stangen fallen -end die beiden jugendlichen Artisten stürzten zu Boden; sie waren sofort tobt. Der Athlet liegt im Hospital. Zahl- reiche Damen wurden bei dem Unglücke ohnmächtig. * Trarbach, 3. Mai. Auf das Preisausschreiben b es Trarbacher Casinos: „1000 feine Flaschen für ein v^lksthümliche» Moselweinlied", sind bis jetzt schon mehr als 400 Gedichte eingegangen. Als Preisrichter werden wirken: Heinrich Seidel, Johannes Trojan und Dr. Hans Hoffmann. Das Trarbacher Casino beabsichtigt eine größere Anzahl der bis zum Schlußtermin, dem 1. September d. I., eingehenden Gedichte ohne Nennung der Verfaffer und unter Vorbehalt ihrer Rechte Ansangs September im Druck erscheinen zu lassen. * Saarbrücken, 1. Mai. Todtschlag in der Noth- wehr. Auf der benachbarten Simbach erschlug gestern eine Frauensperson, die auf dem Felde arbeitete, einen Mann, der sich ihr in unsittlicher Absicht näherte. * Eine dauerhafte Uhr. Der Gutsbesitzer Ernst Eichler in Bischdorf (Königr. Sachsen) verlor vor vier Jahren beim Roggenmähen seine Taschenuhr. Alles Suchen war wmals ergebnißlos. Kürzlich fand der Besitzer sie beim I Steinlesen auf demselben Acker unversehrt wieder vor. Vom Staub gereinigt, ging der Zeitmesser, nachdem er aufgezogen, ledellos weiter. Alle Temperatureinflüsse haben der Uhr richt» anthun können. — So berichten die „Dresd. Nachr." * Den scheidenden bisherigen Bischof, jetzigen Erzbischof non Freiburg, Komp, hat die Stadt Fulda zum Ehren- bürget ernannt. * Opferwilligkeit amerikanischer Millionäre. Wie der Aiw Dorker Correspond^t einer Londoner Tageszeitung tele- xraphtsch meldete, haben verschiedene der bekanntesten Dollar- fürsten dem Präsidenten Mac Kinley große Geldsummen i u Kriegszwecken zur Verfügung gestellt. Mr. I. Astor offerirte dcm Staate außerdem eine vollständig eqalpirte Batterie im Werthe von 50000 Doll, und sicherte als Chef btr Findlay, Fort Wayne und Western Railroad dem Gou- otrneur von Jndiania freien Transport der Truppen zu. Nr. Fred Shermerhorn hat seine Jacht „Free Lance" geifert, Mr. Howard Gould seine „Niagara", deren Stapellauf erst vor Kurzem stattgtfuvden hat und die zweifellos die schönste Dacht ist, die jemals in Amerika gebaut wurde. Mr. George Gonld, der sich ebenfalls feiner prächtigen Dacht „Atlanta" entäußerte, soll erklärt haben, daß er, im Falle der »Krieg größere Opfer verlange, sofort bereit wäre, seinen gescÄmten Besitz der amerikanischen Nation zur unbeschränkten Verfügung zu stellen. Sollte Uncle Sam diese im ersten Enthusiasmus gemachte Aeußerung wirklich ernst nehmen, so dürften die 35 Millionen Dollar» (140 Millionen Mark) des Herrn Gould eine ganz nette Beisteuer sein. Unter anderen opferbereiten Millionären verdient der Forschungsreisende Mr. William Astor Chanler genannt zu werden, der dem Präsidenten das großmüthtge Anerbieten machte, auf seine Kosten ein ganze» Regiment zu equipiren und zu unterhalten. Der berühmte DachtSmann Oliver Jselin will ebenfalls für sein Land thuu, was tn seinen Kräften steht und bedauert nur, daß seine Dacht „Defender" nicht in ein Kriegsschiff verwandelt werden kann. * Nur keine Examina «ehr! Wenn unsere Schüler StandeSgesühl haben, sammeln sie zu einer Ehrengabe für den russischen Arzt Dr. Jgnatiew. Dieser edle Maon erklärt die Examina für schädlich, nachdem er festgestellt hat, daß die Prüfungen nicht nur Arbeit und Schweiß, sondern auch Körpergewicht kosten. Während der Dauer der Prüfungsperiode haben 79 Procent aller Schüler an Gewicht abgenommen, 10 Procent Angenommen, und bet 11 Procent der Zöglinge ist das Gewicht das gleiche geblieben. Im Einzelnen liegt da» Verhältniß für die vorgeschritteneren Schüler mit der langen Examen-zeit viel schlechter al» für die unteren Klaffen. Sie haben alle durchweg an Gewicht verloren, und zwar recht beträchtlich, zwischen 3l/2 und 5 Pfund. Dr. Jgnatiew kommt deshalb zu dem Schluß, daß die Examina in ihrer Wirkung auf den jugendlichen Organismus einer schweren Erkrankung zu vergleichen seien, die Ernährungsstörungen in den Geweben zur Folge hat, und jedenfalls das dabei am meisten angestrengte Organ, das Gehirn, nicht unberührt läßt. * Leichenrede in Versen. Der „Magdeb. Ztg." schreibt man : Zu Anfang dieses Jahrhundert» lebte tm Jllerthal ein Pfarrer Michael Jung, ein Sonderling ersten Ranges, aber ein braver Mann, dem wegen feiner Aufopferung bet Gelegenheit einer Seuche ein mit dem persönlichen Adel verbundener Orden verliehen war. Seine Leichenreden machten nicht den tröstlichen Eindruck, den er wünschte; er tarn deshalb auf den Gedanken, die Musen der tragischen Dichtkunst und de» Gesanges, Polyhymnia und Euterpe, zu Hilfe zu rufen, brachte feine Grabreden in Verse und sang solche zur Guitarre am Grabe ab, dis ein Verbot seiner Oberen dieser Art der Bestattung ein Ende machte. Einige Proben mögen den Lesern den Character der Jung'schen Trauermuse veran- schaultchen. An dem Grabe eines Mannes, der dadurch verunglückte, daß die Spitze eines Schirmes ihm ins Auge gedrungen, schildert er, wie alle Kunst der Aerzte vergeblich gewesen: „Weil leider nahm die Hirnentzündung Unwiderstehlich überhand, Wodurch am Ende die Verbindung Der Seele mit dem Leib entschwand." Al» ein Mädchen durch übermäßiges Tanzen sich den Tod geholt, singt er warnend: „ES tanzen ja die Weisen auch, Doch nur sich langsam drehend. Sie tanzen mit Vernunftgebrauch Und nur vorübergehend —". Einer in der Residenz an der Cholera verstorbenen Sängerin, die ihre Beerdigung tn der Heimath angeordnet hatte, widmet er folgenden Nachruf: „Sie traf die weitesten Distanzen, Sang tief hinab und hoch hinauf Und löste alle Dissonanzen In süße Harmonien auf! DaS Es und Fis, auch Moll und Dur Ward ihr zum leichten Spiele nur!" Dann zu den sittlichen Gefahren der Theaterlaufbahn übergehend, tröstet er durch Hinweis auf solche die Leidtragenden über den frühen Tod der Verblichenen, mit den Worten schließend: „So daß die Cholera sogar Für sie das Allerbeste war —" ES konnte nicht außbltiben, daß, wer solche Reime gehört hatte, erheitert und mithin auch getröstet den Gottesacker verließ. Die Grabgeiänge Jungs hat Hofprediger Dr. Fromme! mitgetheilt. * Interessante Versuche zur Bertilguag von Mäuse» mit dem Löffler'ichen Mäusebazillus hat im Auftrag de» LandwirthschaftSministerS die Forstakademie Eberswalde gemacht. Die Versuche sind jetzt abgeschlossen und haben folgende beachtev-werthe Resultate ergeben: Der Wirkung deS BazilluS unterliegen sowohl Hau»- und Waldman-, sowie auch die gemeine Feldman-, die Erdmaus und die Wald- wühlmau», dagegen haben der Wirkung widerstanden die Brandmaus und die Wanderratte, während bezüglich der Wasserratte und der Zwergmau» ein abschließendes Er- gebniß nicht erzielt wurde. Auf Fruchtspeichern, in Ställen und Scheunen war der Vertilgungsversuch bei den der Wirkung unterliegenden Arten von durchschlagendem Erfolg. Auf dem Felde wurden gleichfalls Erfolge erzielt, sobald die Vertilgungsmaßregeln nicht auf wenige Hectare, sondern auf größeren Gebieten einheitlich und gleichzeitig durchgeführt wurden. Der Umstand, daß die Bacterien auf Brodwürfel vertheilt tn den Boden gelegt werden müssen, vertheuert allerdings die Versuche sehr, je nach der Anzahl der Mauselöcher wird auf 1 Hectar für 0,50 bi» 1 Mk. Brot gebraucht. Die Akademie hält daher die Anwendung de» Bazillus für geboten, wenn die Vertilgung auf Fruchtspcichern, in Ställen und Scheunen stattfinden soll, da die Bacterien für alle HauSthiere völlig unschädlich find, waS man von anderen Giften nicht sagen kann, empfiehlt ober die Anwendung zu unterlassen, wenn in Feld oder Wald durch Strychninhafer, Phosphorbrei nnb andere Gifte mehr nach bekannten Verfahren Erfolge billiger erzielt werden. fiteratar un» Kntxfct — Von der „«eschichte der rheinischen Städteeultnr" im Auftrag des Fretherrn Cornelius Hey! zu Herrnsheim herauS- gegebenen von Professor Heinrich Boos, iUuftrirt von Joseph Sattler, erscheint nun im Verlag von I. A. Stargardt in Berlin auch eine Lieferungsausgabe. Die ertte Lieferung des prachtvoll auSgeftatteten Werkes, welche uns soeben zugebt, enthält die Capiiel Vorzeit, die Romanistrung der Rheinlande, der Kampf um den Rhein, das Reich der Burgunder in Worms und ist mit 17 größeren und kleineren Zeichnungen von Joseph Sattler ausgeftattet. DaS besonders für alle rheinischen Bürger hochinteressante Werk wird in 18 Lieferungen zu dem geringen Preise von nur L 1 Mark biS Ende dieses JahreS vollständig erschienen fein. Alle Buch- oder Kunsthandlungen nehmen Subscriptionen an. Sotteiidieutz in der Synagoge. Samstag den 7. Mai 1898. Vorabend 78 Uhr, Morgens 8» Uhr, Nachmittags 4 Uhr Schrifterklärung, Sabbathausgang 8®8 Uhr. Verkehr, CanO» mird Votkswßrthschaft» Gießen, 5. Mai. Auf dem gestrigen Ochfenmarkt waren ca.36 stück Fahroieb aufgefahren. Es fehlte jedoch an Käufern; trotzdem waren die erzielten Preise keine schlechten. Die beiden besten Paar Ochsen wurden mit je 850 Mark umgesetzt, die wetteren Geschäfte wurden pro Paar mit 550 bis 650 Mark abgeschlossen. — Der Schwetne- markt hatte einen Austrieb von 8- bis 900 Stück, darunter ein Diertheil Ferkel. Die Preise waren, trotzdem der Handel flott ging, etwas niedriger wie an den letzten Märkten. Ferkel schwankten im Preise je nach Alter und Güte zwischen 30 bis 50 Mark, Läufer wurden von 60 bis 100 Mark gehandelt. Fettvieh war nicht am Markt. towtwtg, 4. Mai. Fruchtmarkt. Rother Wstze» JL 20,68, weißer Weizen X 00.00, Korn X 14.74, Gerste X 10.04, Hafer X 851. Neueste Nachrichten. Depeschen de» Bureau „Herold". Berlin, 5. Mai. Die Einladungen zum feierlichen Schluß deS Reichstages im weißen Saale des Königlichen Schlosse» find nunmehr für morgen früh 10 Uhr ergangen. Heute hält der Reichstag feine letzte Sitzung ab. Berlin, 5. Mai. Dem „Local-Anzeiger" wird aus Bern gemeldet, die deutsche Regierung habe fich bereit erklärt, die Schweizer tn Manila unter ihren Schutz zu nehmen. Der deutsche Cousul in Manila wurde angewiesen, sich mit dem dortigen Schweizer Cousul in Verbindung zu setzen. Berlin, 5. Mai. Wie ^u» Dresden gemeldet wird, beschloß die sächsische erste Kammer bei Berathung des Verein»- und Bersammlungsrechts, tm Gegensatz zur zweiten Kammer, den Frauen da» Brrsammlungsrecht ungeschmälert zu belasse» und nur den Minderjährigen die Theilnahme an politische« Versammlungen zu verbieten. Berlin, 5. Mai. Aus Paris meldet der „Local-Anz.": Nach einer Privatmeldung wären die amerikanischen Panzer Java und Indiana sowie die Kreuzer New-Jork, Monitor und Puritad nach Kry West unterwegs in der Richtung nach Portorico. Ein Zusammentleffen mit dem spanischen Geschwader ist in den nächsten Tagen zu erwarten. Die Mariae- Attachs» Deutschland», Englands, Oesterreich», Frankreich» sollen tn letzter Stunde ote Erlaubniß erhalten haben, fich in einem der nächsten von Key West abfahrenden Dampfer einzuschiffeu. Bozen, 5. Mai. Bei einer WallfahrtS-Prozesfiou i« Fineie scheuten öie Pferde einer vorüberfahrende« Equipage und jagten in die Volksmenge. Drei Fraue« wurden lebensgefährlich, zahlreiche andere Personen, darunter viele Kmder, leicht verletzt. Eine Frau ist bereit» gestorben. Fiume, 5. Mai. Wegen der neuerlichen Wahl bei Dr. Hayländer zum Bürgermeister löste der Gouverneur die Stadr-Rrpräsentation auf. Rom, 5. Mai. Die italienische Regierung hat beschlösse«, in den Provinzen, in welchen die Bevölkerung tn den letzten Tagen Ausschreitungen beging, den Belagerungszustand zu erklären. Sofia, 5. Mai. Blättermeldungen zufolge sei zwischen Bulgarien und Serbien ein ernster Zwischenfall ein- getreten. Der Secretär der bulgarischen Gesandtschaft in Ucfltaeb sei auf der Reise nach Sofia von der serbischen Behörde au der Grenze inhidirt und ihm die Briefschaften abgenommen worden. Für diesen Vorgang verlangt Bulgarien Genugthuung. London, 5. Mai. „Standard" erfährt, daß der an Bord des Argonauten eingefangene Oberst der Schwager und Flügel-Adjutant des Marschall Bianco fei.^ Loudon, 5. Mai. Wie bte „Times" au» New-Jork erfährt, glaubt man doch, daß die Spanier versuchen werden, einen amerikanischen Hafen zu bombarbtren, um die Nieder- metzrlung vor Manila zu rächen. Madrid, 5. Mai. Zahlreiche Bischöfe haben die Er- laubniß ertheilt, tn den Kirchen und Kastellen milde Collecten zur Bestreitung der Krtegskosten zu veranstalten. Madrid, 5. Mat. Der Mehrheit der republikanischen Senatoren ist nach einer Meldung deS Washingtoner Corre- fponbenten deS „Jmparctal" für die Abtretung der Philippinen an England gegen die englischen Antillen. Heute werde den cubantschen R-bellen eine Expedifau mit vier Millionen Patronen, 25,000 Gewehren, 1400 Pferden und 500 Maulthieren zugrsandt. Washington, 5. Mai. Man versichert aus guter Quelle, daß Mac Kinley befohlen habe, alle regulären Truppen, die in den Hafenstädten entbehrt werden können, mit de« Freiwilligen der Staaten (Kalifornien, Colorado, Washington und Oregon nach den Philippinen zu entsenden. New York, 5. Mat. Ein „Abendblatt" meldet, Mac Kinley habe einer hohen finanziellen Persönlichkeit versichert, der Krieg werde innerhalb drei Wochen beendet sein. Iberfi essen Section In Dosenä to,3Qu. 60 Pf., in Tubena 40u.80 Pf. Härk.„preilrfne 511 treffen heute ein bei 4685 4782 4766 Münzenberg, ben 3. Mai 1898. NS72168, D. R. P. tadellosem Ruf als 4611 H. Hausmann, Bruchftr. 6. Hücht. Kosenschneider per sofort gesucht. 4769 108.26 IV^Qeftrrr. Süberratt» für sofort. 4768 Ung. 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Mts. bestimmten Parthie findet bei ungünstigem Wetter da» Vergnügen von Nach». 4 Uhr ab im Festsaale de» Caf6 Leib statt. 4777 Der Borstand. Carl Ludwig Leib, Kirchstraße 2 3u pachten gesucht ein Acker Klee. Offerten unter F. B. an die Exped. ds. Bl. 4712 Danksagung. Für die Bewcise herzlicher Theilnahme an dem schweren Verluste meine» innigst geliebten Gatten Kenn Philipp Bopp Zugführer i. P. sage ich allen Verwandten, Freunden und Bekannten, sowie für die trostreichen Worte de» Herrn Caplan, dem Kriegerverein, sowie für die zahlreichen Blumenspenden, meinen innigsten Dank. Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mit« theilung, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, meine innigst- geliebte Frau, unsere gute Mutter, Tochter, Schwester, Schwägerin und Nichte Minna Becker geb. Koch heute Morgen 4 Uhr nach längerem Leiden zu sich zu rufen. Im Namen der tiestrauernden Hinterbliebenen: Georg Becker, Pfarrer. Frau Dr. Koch, geb. Lyncker. Haingründau, Gießen, den 4. Mai 1898. [4781 6.|5. 8 Ul|f 4753 zenberg. Linden oder 8’/e Uhr früh pünktlich Sonntag den 8. und Montag den 9. Mai: Kirchweihe ju Münzenberg wozu freundlichst einladet Geschäfts-Eröffnung. Einem verehrlichen Publikum mache ich hiermit die ergebene Anzeige, daß ich in den Geschäftsräumen, welche mein Later bisher inne hatte, em Miln- n. Nngckrr-GrW errichtet habe, auch besorge ich das Einrahmen von Silbern in allen gewünschten Genres. E» wird mein ganzes Bestreben sein, durch reelles, gutes Be. üenen und durch prompte und rasche Lieferung mir da» Vertrauen und )te Zufriedenheit eines verehrlichen Publikum» zu erwerben und dauernd zu erhalten. Gießen, den 2. Mai 1898. 3«/i Deutsche Rrichkml. 3 Preuß. Confolß] 3i/t Sr. Hessische ObL ®t«bt 3)ermftcbt v. 1891 16.22 I 16.18 Frenz. Saick—l« 20.47 20.46 Oefierr. U.00 | 4.17 Ä teerte. Äluil. 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