iit Leibern n, schextract III n, reinigt Sprenger’« len ■®nxd.en G Villen , Quellen Ur. !J gMi ronüglich für mkheiten der > I IUl'T“ lunn Besüch. oll »^oniitor, il-Pastillen ronchial-KAtarrben •n allen Apotheken, langen. 4,0 i Kavatten, ’x ^"wahl jB febr 3339 , A $rtu;. iS.«! im.« Jß.ROTi XflS» er--kf- ;; Südiahn tora,6W!fln Knc hrnr^ ■ 294.1/» öS.'/, 147.70 81.50 109.- 298.- 69- 148.20 82.7® 109.9» Illi! 145.15 13825 39." MM K; M i^fii JJ-lf, rr- WO^-ffin1 2»9j ' ‘>2.00 91.80 86.* 145.W i-2.ro 112A0 138." ***ttj«o ■jfÄ' *" lirf. “ 38.70 s» W1- •6i0=$hnKn- jESl»» 1Sܰ 1898 Erstes Blatt. Nr. 81 ben 6. Wttt Auzrigev-Dermittlung-stelleu d«s In- unb Äu81aM nehmen Lnzeitzen für »en Gießener Anzeiger mt^m. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag« für den senden Tag erscheinmden Nummer bi« Bonn. 10 Uhr. Bei Postbezug 2 Mark 50 Pf-, vierteljährlich gtqttgsftds vierteljährlich 2 Mark 20 Pf-. monatlich 75 Pf-, mit Bringerlohn Erscheint täglich mit Ausnahme de« Montags. Die Gießener Mamittcuvkätter Werden dem Anzeiger Wöchentlich viermal beigelegt. Gießener Anzeiger General-'Unzeiger Amts- «nd Anzeigeblatt für den Ureis Gietzen. | Gratisbeilage: Gießener Fminlienbliitter. s "■gff"' Oerstsche» Reich Berlin, 4. April. Die „Kreuzzettung" bringt eine CabinetSordre an den Feldmarschall Grasen Blumen« thal, worin im Einverstänbutß mit ihm die geforderte Entbindung von seiner Stellung als Generalinspecteur bekannt gegeben wird und ihm gleichzeitig mitgetheilt wird, daß ihm vom 1. April ab die gesetzlich zustrhende Pension angewiesen wird, außerdem von dtcscm Zeitpunkt ab da Zuschuß zur Pension nach Maßgabe der bereiten Mittel bezahlt werden soll. Die CabtuetSordre schließt: Ich darf erwarten, daß Sie tu dieser im Jntensse der Armee nicht von der Hand zu weisenden Verfügung auch meine Fürsorge für Sie, und «einen Wunsch, der Armee Ihren gefeierten Namen, Ihre Zugehörigkeit im bisherigen Maße zu erhalten, erkennen werden. Vertin, 4. April. Wie der „Post" aus Homburg v. d. H. gemeldet wird, hat die Hofverwaltuug die Villa „Fürstenruhe" gemiethet. Es steht noch weiterer fürstlicher Besuch in Aussicht. Vertin, 4. April. Dem „Local-Anzeiger" zufolge wird die Einsegnung der beiden Kaiserlichen Prinzen zu Pfingsten in Berlin tu der Eapelle des Königlichen Schlosses statlfinden, bei oder unmittelbar nach welcher Gelegenheit die eudgilttgeErnennung des Geueralsupertntrudevten D. Dryander zum Oberhofpredtger zu erwarten ist. Vertin, 4. April. Wie der „Post" aus Weimar berichtet wird, sandte der Großherzog von Sachsen- Weimar am 25. März und am 1. April aus Italien herzliche Glückwunschtelegramme au den Fürsten BtSmarck. Vertin, 4. April. Der St^arSsecrerär Gras Posa- dowsky tritt einen kurzen Erholungsurlaub an, den er in Süddevtschlaud zu verbringen gedenkt. Berlin, 4. April. In der StaatSmi nist erial- sitzung vom SamStag wurde Contreadmiral Ttrpttz als Mitglied eingesührt. Gr nahm an der Sitzung, die von 3 bis nach 8 Uhr dauerte, Theil. Berlin, 4. April. Der Director der Medicinal-Abthei- lang tm LultuSministerium, Dr. v. Bartsch, ist zu dem internationalen hygienischen Cougreß nach Madrid abgeretst. Frankfurt a. M., 4. April. Die Polizei hat gestern hier eine Falschmünzerwerkstatt mit vollständiger Ausrüstung aufgehoben. Ein Lederarbeiter und eia anderer Arbeiter wurden in Kastel bei Mainz bet Ausgabe der falschen Geldstücke verhaftet. Ein dritter Mitschuldiger, ein Kellner, wird noch gesucht. München, 4. April. DaS „Südd. Corresp.-Bureau" meldet: In dem körperlich'» Befinden deS König- Otto tst in den letzten Tagen eine Aeodrruug eingetretrn. Der ärztliche Bericht hierüber lautet wie folgt: Bet dem Könige wurde vor einigen Tagen entdeckt, daß der Urin zweiselloS nicht unbkträchtliche Mengen Blut enthalte. Die Untersuchung, soweit fie unter den gegebenen Verhältnissen möglich war, gestaltet den Schluß, daß eS fich um eine Blasenblutung handelt, allerdings mit gleichzeitiger Reizung der Nieren. Wenn auch dir Ursache der Blasenblutung angisichiS der gegebenen Verhältnisse und vorläufig nicht mit völliger Bestimmtheit eruirt werden kann, so darf doch auSg sprechen werden, daß der Zustand deS Königs zunächst zu ernsten Bedenken noch keine Veranlassung gibt. Ob aber aus dem vorhandenen Leiden mit der Zeit nicht doch eine Gefahr für das Leben erwachsen wird, uno innerhalb welcher Zett dieser Fall etntreten könnte, ist vorläufig noch nicht abzusehrn. München, 4. April 1898. gez. Dr. Grachey, König!. Obermedicinalrath. gez. Dr. Bauer, König!. Universität-- Professor. ArrsUnrd. Lemberg, 4. April. Au» dem Städtchen KlaSno werden autisemtttsche Ausschreitungen gemeldet. Die von Juden bewohnten Häuser wurden theilweise demoltrt und mehrere Juden dabi. verwundet. Rom, 4. April. Der „Agenzia Stesaut" wird au» Madrid vom 4. dS. gemeldet: Spanien hat fich au die Großmächte gewandt und dieselben um ihre guten Dienste tu dem spanisch-amerikanischen Streitfall ersucht. Rom, 4. Apr l. In den letzten Tagen herrschte im Batte au große diplomatische Bewegung. Der preußische Gesandte besuchte den Vaticau auch an Tagen, wo kein offizieller Empfang statifindet. Bon competevter Seite wird mitgetheilt, eS sei sehr wahrschrtulich, daß Deutschland den Papst um eine Intervention angiog. Kaiser Wilhelms Streben, das monarchische Privcip zu stärken, sei zu be- tonnt, als daß er nicht suchen sollte, ein Mitglied des eng befreundeten österreichischen Kaiserhauses vor den Folgen eine» unglücklichen Krieges zu behüten. In Frankreich herrschen zwei Richtungen- die eine möchte aus dem Sturz der spanischen Monarchie politischen Vortheil ziehen, die andere wünsche den Krieg zu vermeiden aus Furcht vor finanziellen Nachthrtlen. Frkf. Ztg. Loudon, 4. April. Nach einer Meldung des Rruter'scheu Büreou» aus Washington erhielt der spanische Gesandte ein Telegramm aus Havanna, in dem mitgetheilt wird, da- autoriomistische Cabiuet habe an die Aufständischen die Aufforderung gerichtet, einen Waffenstillstand behufs Fest« setzung von FriedeuSbedinguugen zu vereinbaren, da fie ja alle Cubaner seien und fich zur Erlangung von Frieden und Freiheit vereinigen sollten. Spanien sei bereit, die Autonomie auSzudehnen «nd werde einen darauf bezüglichen Plan deu Corte« unterbreiten. — Nach derselben Meldung hielten die republikanischen Mitglieder deS auswärtigen Ausschusses deS Repräsentantenhauses eine Besprechung ab und beschlossen, eine Resolution etnzubrivgeu im Wesentlichen ähnlich der im Senate eiogebrachten, dahingehend, in Cuba die Republik anzurr kennen. Loudon, 4. April. England wird von Weihaiwei Besitz ergreifen, sobald China im nächsten Monat den Restbetrag der Kriegsentschädigung bezahlt und Japan Weihaiwei geräumt hat. Die pachtweise Abtretung erfolgt mit Zustimmung Japan-, mit dem zuvor eine Vereinbarung abgeschlossen worden ist. Stockholm, 3. April. Aus Amalfi wird gemeldet, daß da« B finden der dort wellenden Kronprinzesfiu Victoria fich nicht gebessert habe. Da die Witterung regnerisch und ungünstig ist, wird die Kronprinzesfiu fich morgen nach Rom begeben, um unter tägliche ärztliche Behandlung zu kommen. Washington, 4. April. (Meldung des „Reuter'schru Bureaus".) Amtlich wird dementirt, daß der Papst formell seine Vermittelung zwischen Spanien und Amerika angeboteu hätte oder daß die beiden Staaten die Vermittelung de« Papstes angenommen hätten. Rewyvrk, 4. April. Einer Meldung der „World" aus Habana zufolge legten die Spanier Mittwoch Nacht vierzig schwimmende unterseeische Minen im engsten Thetle des Hafencanals nieder. total« Mit» provinziell«». Gieß«, des 5. April. Kirchliche Dienstuachrichteu. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben Allcrgnädtgst geruht, am 18. März dem Pfarrer August Dtngeldeh zu Gießen die evangel. Pfarrstelle an der Johannesgemetnde zu Darmstadt, Decanat Darmstadt, und am 30. März dem Pfarrer Ludwig Reeg zu Wimpfen die dritte Pfarrstelle an der untrten Gemeinde zu Offenbach a. M., Decanat Offenbach, zu übertragen. — Dtöcesanpräse» Pfarrer Karl Forschner ist zum Pfarrer von St. Qu'Min in Mainz ernannt worden. — Pfarr» Verwalter Josef Eckart zu Vendersheim wurde zum Pfarrer daselbst ernannt. — Ferner wurdrn ernannt: Caplan Kneib zu Sr. Stephan zum Caplan in Bodenheim- Caplan Heiser zu St. Christoph -um Caplan in Budenheim- die NcopreSkyter Jo HS. Edel bau er au« Mainz zum Caplan in Offenbach- Friedrich Hofsmann au» WormS zum Caplan in Heppenheim; Ao am Malst auS Meffenhausen zum Caplan in Ober-Abtsteinach- Georg Metzger aus Dirmstein zum Caplan in Hering- GeorgOberler auS Pfaffen-Schwabeu- heim -um Caplan in St. Christoph zu Mainz- Georg Palzer aus Gabsheim zum Caplan von St. Stephan in Mainz. — Pfarrer Johs. Kumpf in Hochheim hat um feine Penfionirung nachgesucht, waß auch angenommen wurde. »• Auszeichnung. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 18. März 1) dem Zinndrucker Josef Mörle, 2) dem Zwndrucker Nicolaus Siegler, 3) dem Magazinarbeiter Ludwig Blum, 4) dem Vorsteher der Zinndruckerei Philipp Koch, 5) dem Stetndrucker Mathias Müller, 6) dem Bureaubeamten Ludwig Etchberger, 7) dem Vorstand des Expeditionsbureau« Otto Reichert, sämmtlich in Mainz wohnhaft und in Diensten der Firma Schott Söhne, Mufikalteuverlag in Mainz, das allgemeine Ehrenzeichen mit der JnfchrA „Für treue Arbeit", und zwar den unter Ziffer 6 und 7 genannten Personen dasselbe am Bande deS Verdienstordens Philipps der Großmüthigen zu verleihen. •• Sierbekafse für die Mitglieder der OttSgewerbevereiue. Die Gründung der Sterbekaffe für die Mitglieder de« Lande«- gewerbevereiuS fand am 29. December 1897 tu Darmstadt statt. Sobald die Zahl von 800 Mitgliedern feststrht, tritt die Kasse in Thätigkeit. Die Sterberente an die Hinterbliebenen beträgt fünfhundert Mark. In Darmstadt betrage« die Anmeldungen bis zur Stunde 250 Mitglieder. Ebenso lausen die Anmeldungen von den einzelnen Vereinen zahlreich ein, wonach AuSficht vorhanden ist, daß die ent precheude Mttgliederzahl tm Laufe de» Jahres erreicht wird, fall« die Ortsgewerbevereiue diesem Gegenstände eine erhöhte Auf. merksamkeit schenken und ihn als eine wichtige Verein», angelegenheit betrachteu werden. Bet über 7000 Mitgliedern de- Landesgewerbeverein» wird eS zu ermöglichen sein, den Mttgltederstand der Kasse aus eine bedeutende Höhe zu bringen. Erreicht dieselbe etwa den Bestand von 3000 Mit» gliedern, so beträgt die Leistung deS Einzelnen 10 Psg. sür jeden Sterbefall. Wird es fich zeigen, daß die Sterbekcffe einem vorhandenen Bedürfnisse in zweckentsprechender Weise dient, so soll da- Hilf-kass^nwesen innerhalb de» Lande-- gewerbevereiv» noch weiter au-gebaut werden. •* Detaillisteu - Verein. An Stelle des verstorbenen Herrn Rübsamen wurde Herr Franz Schmidt (Firma Brüder Schmidt) in den Vorstand de» Detaillisten Verein- cooptirt. E» ist diese Wahl des Vorstände« zu begrüßen, da wir in seiner bisherigen Zusammensetzung die Vertretung der Elsenbranche vermißten. — Die Liste, betr. deS Neuu- uhrladenschlusse» befindet sich zur Vervollständigung eben tu Circulation und wird dieselbe denjenigen Laden- befitzeru zur Unterzeichnung noch vorgelegt, welche der VereluS- dtener bet seinem ersten Umgänge nicht zu Hause angetroffev, oder ihre Bereitwilligkeit in AuSficht gestellt hatten. An dieser Stelle wollen wir nicht unterlassen, nochmals auf das Bestreben des Verein» hinzuweifev, für Principal und Personal einen allgemeinen zeitigeren Ladenschluß herbeizusühreu und hoffen, daß im Interesse der Allgemeinheit von deu wenigen auf der Liste fehlenden Ladenbefitzern keiner seine Unterschrift verweigern wird. Eine größere Anzahl der Inhaber von Bäckereien und Metzgereien haben auch die Liste mit unterschrieben, j'doch betrachtet der Vorstand deS Detatlltstrn-Vereins ek nicht als seine Aufgabe, eine vollständige Einigung dieser Gewerbe über den Neunuhr- ladenschluß zu ermitteln, hat vielmehr diese Angelegenheit au die Innungen verwiesen. Wir hoffen, daß dem gefühlte« Bedürfniß auch von deu Innung-Vorstanden Beachtung geschenkt wird. *• Bitte au die Hausfrauen! Der Wohlstand eines Hause» zeigt fich niemals so deutlich, wie in derOsterzeit. Was die Familie an Geld, oder sonst fruchttragendem Ver- mögen besitzt, hat der Hausherr bet der Jahreswende sorgfältig berechnet- aber vollständig wird da« Bild erst dann, wenn fich um die Charwoche die getreue Gattin daran be- giebt, da« Inventar ihres Ressort» aufzunehmen. Gehl fie dabei auch nicht gerade nach den Vorschriften deS Handels- gesetzbucheS oder den Usancen des Kaufmaunstande« zu Wette, so bält fie sich doch an ein in Jahrhunderte langer Traditio« wohlbegründetes und ausgebildetes Verfahren. Inwiefern das vielfach von den Frauen beanspruchte Recht, die minder gute Hälfte durch Putzen erst zur Verzweiflung und dann zum AuSgeheu zu bringen, feine historische Berechtigung hat, soll an dieser Stelle nicht näher geprüft werden. Gewohu- heitsrechtltch aber steht soviel fest, daß die Frau traft ihrer Schlüsselgewalt aus dem Bestände des Hause» da» Veraltete ausscheiden darf. Da flackert da« Feuer lustig von alte« Briefschaften, da wandern abgelegte Kleider, nachdem fie fich in immer verjüngtem Maßstäbe vom Vater bis auf den letzte« Sprößltng vererbt haben, endlich zum Trödler oder in den Besitz einer armen Familie, und wer weiß, waS derartige Ausräum- ungSarbeiten noch alle« an Veränderungen mit fich bringen! ES liegt uns ferne, alte Rechte antasteu und au alten Gebräuchen frevelhaft rütteln zu wollen- nur in einer Be- ziehung müssen wir die Bedürfnisse der Gegenwart gegenüber ben historischen Traditionen betonen: Rumpelkammern und Bodenräume find nicht zur Beherbergung aller Bücher bestimmt. Denn es steht fest, daß nach Heu und Stroh nichts die Feuergefahr in dem Maße befördert, al» ein Vorrath von alten Büchern. Nun ist c» ein ganz besondere» Glück, daß sich gerade jetzt, da diese Erkenntntß immer mehr zu« Durchbruche kommt, derL esehallevereintn liebenswürdigster Weise erboten hat, die verehrlichen Damen und Herren Gießens nicht nur von der Last des Besitzes, sondern auch de» Eigenthum» an alten Büchern unentgeltlich zu besreieu, sogar ohne dabei aus da» Wort „alt" ein entscheidendes Gewicht zu legen. Wir verfehlen nicht, besonders unsere schön« Leserinnen auf die im Jnseratentheil enthaltene Annonce be» Verein- hinzuweisen. •* bp»ttplatz tu der Hardt. Die Hebungen der Lrainir f chüler auf der hiesigen Rennbahn haben unter Leitung des Herrn Franz B er hey en bereits begonnen, nnd es find dazu vorläufig die Stunden von 10 bis 11 Uhr vormittags, sowie 3 bis 4 Uhr und 5i/2 bis 6 Uhr Nachmittags festgesetzt worden. Der Zutritt ist gegen 10 Pfg- Entree Jedermann gestattet. — Anmeldungen zur Theilnahme an dem Traintrcursn» werden auch ans dem Sportplätze entgegen genommen. *♦ «in Waarenhaus im Stil der Großstädte eröffnete gestern Schulstraße 6 Kaufmann Adolf Baer dahier. Die EröffnungSdecoration bewunderten eine große Menge Paffanten. •* Turnerisches. In dem Saale des Turnvereins zu Kastel fand am Sonntag Vormittag unter dem Vorfitz des SreiSvertreterS Rothermel - Darmstadt der diesjährige 59. Turntag des mittelrheinischen Turn kreise- unter einer Überaus zahlreichen Betheiligung statt. Nach einer Begrüßung von Seiten des Vorfitzenden fand die Lonstituirung des Vorstandes statt, worauf der Borfitzende Bericht über das abgelaufene Jahr erstattete. Der Vorfitzende theilt der Versammlung die Namen einer Anzahl Turner mit, welche bereits fett 25 Jahren und länger jeden mittelrheivischen KreiSturntag beschickt hätten. Weiter gab der Vorsitzende I« Krnntniß, daß im abgelaufenen Jahr dem MittelrheinkreiS 22 neue Vereine zugegangen feien, dafür seien aber 38 Vereine aus dem Kreis ausgetreten, so daß der Krei», der bei dem Beginn des Geschäftsjahres auS 587 Vereinen bestand, am Ende des Jahres nur noch 571 Vereine gezählt habe. Der Borfitzende klagt darüber, daß die Jahresberichte der Gaue so spät etnliefen; jedes Jahr mache er damit schlimme Erfahrungen, lobend erwähnte er bei dieser Gelegenheit des Gaues Rheinheffrn, der stets frühzeitig seine Berichte liefere- trotz der Abnahme der Vereine habe aber der Bestand an Mitgliedern überhaupt zugenommen, die Zahl derselben betrage jetzt 57301 oder 563 mehr wie im vorigen Jahre, die Zahl der turnenden Mitglieder betrage 22 590 oder 130 weniger und die der Zöglinge 8365 oder 48 weniger und die Zahl der der KreiSkaffe steuerpflichtigen Mitglieder 47 322 »der 463 mehr wie im vorigen Jahre. Die Mitgliederzahl der Frauenabtheilnng betrage 805 oder 152 mehr wie im vorigen Jahre, er wüffe dies auch als eine recht freudige Er- fcheinung bezeichnen. Bki dem nun folgenden Bericht über das KreiSturnfeft zu Homburg wurden verschiedene Kritiken geübt, besonders über den zu abseits gelegenen Festturnplatz und über die Betheiligung der Radfahrer beim Festzuge, denen die weitmarschirenden Turner nicht hätten folgen können. Der Rechnungslegung entnehmen wir, daß sich die Einnahmen im abgelaufenen Jahre auf 6275,46 Mk. und die Ausgaben auf 4892,68 Mk. belaufen, fo daß ein Ueberschuß von 1362,78 Mk. verblieben wäre- dazu käme noch der Ueberfchuß der Unterstützung-kaffe mit 1690,98 Mk., fo daß die Kreiskaffen einen Ueberfchuß von 3073,76 Mk. aufzuweifen haben. Bezüglich des erwähnten Kreisturnfeste» zu Homburg bemerkte der Vorsitzende, daß das Fest mit einem Deficit von 700 Mk. abgeschlossen hatte, wenn trotzdem ein Ueberschuß von 4000 Mk. verblieben wäre, so käme die- dadurch, daß die Bürgerschaft und Behörden zu Homburg derart persönliche Zuwendungen gemacht hätten, daß der Verein schließlich mit einem Ueberschuß rechnen konnte, trotzdem daS Fest selbst einen Fehlbetrag ergeben hätte. AuS diesen Gtünden war der Kreistag damit einverstanden, daß von dem Turnverein zu Homburg eine Beisteuer zur KreiSkaffe nicht erhoben würde. Nachdem die RechnungSprüfungS-Lommisfion die Rechnung de« Kreistags für richtig befunden hatte, wurde beschloffen, daß künftighin derjenige Verein die RechnungS- Prüfer zu stellen habe, in welchem der nächste Kreistag statt- fände- da derselbe in Offenbach tagen soll, so hat der Offenbacher Turnverein für die Rechnungsprüfer Sorge zu tragen. Bei der nun folgenden Wahl der Kampfrichter und deren Stellvertreter für da- deutsche Turnfest zu Hamburg ent- stand darüber eine Debatte, weil einige Gaue durch 2—3 Vertreter berückfichtigt seien, und andere Gaue, z. B. der Unter- nahe-Gau, gar nicht- durch das ZurÜcktreten eines Stellvertreters der Kampfrichter wurde auch diese Angelegenheit erledigt. ES kommr nun der Antrag de- Gaues Rheinheffen, daß an Orten unter 5000 Einwohner ein sich bildender zweiter Turnverein nur dann in den Kreis ausgenommen werden soll, wenn nachgewiesen werde, daß der bereit- bestandene Verein seine turnerische Pflicht nicht erfüllt habe. Trotz der eingehendsten Begründung dieses AnttageS durch den Gauvertreter des rheinheffischeu GaneS wurde der Antrag mit 110 gegen 153 Stimmen abgelehnt. Auch auf dem vorjährigen Kreißturntag in Biebrich wurde der Antrag, aber mit einer geringeren Majorität abgelehnt - ebenso wurde ein Antrag de- Main TaunuS-GaueS, jedem Turner, der sich nach Hamburg begebe und sich dorten an dem gemeinsamen Turnen detheilige, einen Zuschuß von 2 Mk. au- der KreiSkaffe zu gewähren, abgelehnt. Die Übrigen Gegenstände der TageS- »rdnung waren von untergeordneter Bedeutung. Um V38 Uhr wurde mit einem »Gut Heil" der Turntag geschloffen. Hieran schloß fick ein Mittagsmahl. •• Bisherige Ergebniffe des Gesetze» über bett nnlentetee Wettbewerb. In der im Februar d. I«. in Mainz statt- gehabten Versammlung des Mittelrheinischen Fabri- kantenvereinS, welche unter dem Vorsitz des Herrn Dr. L. B e ck-Biedrich zur Abhaltung kam, erstattete Herr Dr. Fnld-Mainz ein Referat über die bisherigen Erqebniffe M Gesetze- Über den unlauteren Wettbewerb. Referent führt an, daß bei verschiedenen im Laufe der beiden letzten Jahrzehnte erlaffenen wirihschastlichen und wirthschaftSpoli« tischen Gesetzen man die Beobachtung hätte machen können, daß die auf ihre Wirksamkeit gesetzten hochgehenden Erwartungen nicht in Srsüllung gegangen seien, so bei dem Wacher- gesetz von 1893, bei dem Gesetz über die Abzahlungsgeschäfte und bei manchen Theilen deS Börsengesetzes. Such bezüglich beS Gesetzes über den unlauteren Wettbewerb sei zweifellos liefe Meinung verbreitet und durch manche Fehlfprüche der Gerichte bestärkt worden. Unverkennbar fei, daß die bisherige Rechtsübung auch nicht annähernd daS Verständniß für die Bekämpfung deS unlauteren Wettbewerbs bewiesen hätte, wie dies bei der französischen Rechtsprechung der Fall sei. Redner ist jedoch der Ansicht, daß eS verfrüht sei, wenn man sagen wolle, daß die deutschen Gerichte nicht im Stande seien, bei der Auslegung des Gesetzes von 1896 den BedÜrfniffen der Jntereffenteu Rechnung zu tragen. Auch in Frankreich habe es ein ganzes Menschenalter gedauert, bis das dort bestehende Schutzsystem in seiner jetzigen Weise zur Ausbildung gekommen sei. Sache der Jntereffenteu sei es, die Gerichte recht oft in Anspruch zu nehmen, damit denselben Veranlaffuvg gegeben werde, sich mit dem Gesetz und seiner Auslegung bekannt zu machen. Trotz alledem hätten sich die Folgen des Gesetze- schon bemerkbar gewacht und zwar vor Allem auf dem Gebiet der Reclawe- die Ausschreitungen de- ReclamewesenS hätten abgenommen. Ferner sei die Anwendung der Bestimmungen über die Anschwärzung befriedigend, während wieder die Ergebniffe bezüglich der Anwendung der gegen den Berrath von Fabrikgeheimniffen gerichteten Paragraphen unbefriedigend seien. Auch die Anwendung der Vorschriften Über die mißbräuchliche Abweigung de- Namen- laffe viel zu wünschen übrig. Zum Schluß feiner Ausführungen bemerkt Herr Dr. Fuld, daß einer der meisten hervorgetretenen Mängel darin zu erblicken fei, daß e- an der Jaitiative der Jntereffenten fehle, auf welche die rractische Anwendung der Vorschriften vollständig gestellt sei. Die Jntereffenteu sollten sich zu korporativen Schutzverbänden zusammenschließen, deren Ausgabe e» wäre, den unlauteren Wettbewerb zu Überwachen und, wenn nothwendig, aus gemeinsame Kosten zu verfolgen. Wo man die- gethau habe, sei kein Grund vorhanden, mit den gemachten Erfahrungen unzufrieden zu fein. Hierdurch würde man auch in Deutschland mit der Zeit denselben Schutz gegen den unlauteren Wettbewerb erhalten, wie er zum Segen und Nutzen de- ganzen OewerbfleißeS in anderen Staaten schon seit vielen Jahren gewährt werde. •• Zum Gedachlniß der im Jahre 1866 bei Laufach gefallenen Krieger beabsichtigt der Evangelische Verein Laufach auf dem dortigen Friedhöfe eine Capelle zu errichten, diese äußerlich durch Wappen und Inschriften zu kennzeichnen und in deren Chor in entsprechender architektonischer Umrahmung Marmortafeln mit den Namen, dem burtSort und der RegimentSangehörigkeit aller in Frohnhofen und Laufach gefallenen Offiziere und der bi- jetzt auf den verschiedenen Denkmälern nicht genannten Mannschaften, deren eS nahezu 300 find, anzubringen. Der Verein richtet an die Zweite Kammer der Landstände deS Großherzogthum- Heffen die Bitte um Gewährung eines Beitrages zu dem Bau einer Gedächtnißcapelle für die 1866 bei Frohnhofen und Laufach Gefallenen. Schlitz, 2. April. Der Kaiser wird, wie dem „Berl. Local-Avz." ans Fulda gemeldet wird, in der dritten Aprilwoche wiederum als Gast des Grafen Görz nach Schlitz zur Auerhahnjagd kommen. Aus dem Kreise Oppenheim, 3. April. Schlechte Geschäfte hat die Militär-Ersatz-Commission bei den diesjährigen Aushebungen in unserem Kreis gemacht. Im Bezirk Oppenheim wurden von über 500 Gestellungspflichtigen 92 tauglich befunden, im Bezirk Wörrstadt von nicht ganz 500 Leuten 87 eingetheilt. Bon Sulzheim stellte sich in Wörrstadt ein Schmiedegeselle mit einem Körpergewicht von 250 Pfund. Der Mann wurde als dauernd unbrauchbar entlaffen. Mainzer Anz. * Aachen, 4. April. In der Nacht vom Samstag zum Sonntag wurde an einer Hebamme au- LSckelShausen ein Mord verübt. Der Mörder, ein hiesiger Schlaffer, der sein Opfer mit der Bitte, seiner Frau zu Hilfe zu kommen, auS dem Hause gelockt hatte, ließ sich nach vollbrachter That durch einen Eisenbahnzug Überfahren. ES scheint Wahnsinn vor- zuliegen. * Apolda, 4. April. Einen traurigen AnSgang nahm ein fröhliche- Kinderspiel. Zwei etwa fünf- bis sechsjährige Knaben spielten in der Annastraße »Ziegenbock" und stießen im Spiel so heftig mit den Köpfen zusammen, daß beide Gehirnerschütterungen erlitten. Der eine kleine Patient verstarb noch am Nachmittag desselben Tage-, der andere folgte seinem kleinen Spielgefährten bald daraus auf dem Wege des Todes. • In Gedanken. Räuber: „Geben Sie mir sofort Ihre Börse und Ihre Uhr?- — Professor: „Aber, mein Herr — ich kenne Sie ja gar nicht". * Der zerstreute Jurist. „Du, Mann, die Köchin schreibt hier sür 8 Tage 40 Mark auf. Kann das sein?" — Ja- wohl! 40 Mark — oder 8 T-ae Gesänaniß. Lingesaudt. Lich, 4. April 1898. Im „Gießener Anzeiger" vom 30. März b. I. finden wir unter „Eingesandt," oaß der Vorsitzende deS Bergmännischen Verein-, Ad. Marx, die Verhältnisse in hiesigem Bezirk durchaus nicht kennt, denn die wirklichen Thalsachen liegen ganz anders, alS solche durch genannten Herrn bargestellt find. 1. find hier nur solche Arbeiter beschäftigt gewesen, welche auch elwaS Dtehstand und Ackerbau Haden, bavon aber nicht allein leben können, aber unbedingt daraus angewiesen sind, noch einen Nebenverdienst zu haben, können aber ihre Lachen nicht hn Stich lasten und nach Trat» Horloff oder JlSdors gehen, wo sie in Kost und LogiS gehen müssen. 2. warm aus dem Nebmbetrieb nicht 15 bi« 18. sonbern 40 bis 42 Mann in Arbeit, auch würbe ber Betrieb der Grube nicht auS polizeilichen Stcherheit«grünben von ber Bergbehörde, sondern wegm mangelnder Rentabilität von der eigenen Firma eingestellt. Durch diese Betriebseinstellung ist allerdings in gewistem Sinne ein Nothstand für die bettoffenen Bergleute eingetreten, da an ein Nebenverdienst für die vielen Leute nicht zu denken ist. Wir haltm den Antrag unseres sehr geehrten Abgeordneten, Herrn Köhler für ganz und gar berechtigt, benn was kann - unnützen, wenn bie Firma Krupp in Esten und SuthonnungShütte zu Oberhausen in hiesiger Gegend bie besten Gruben haben und fre rühm lastm, hol n aber ihre Erze auS dem Ausland; e« gibt Heute gmug, bte nichts zu froh wärm, wmn sie fragl. Gruben betreiben könnten. Uederhaupt gikt <8 auch Leute, die Alle«, was ihnm nicht gefällt, für sozialistiich holten. Für bte Bergleute be« Bezirk« Grünberg-Lich gez. Mohr. «»tteSdieu- tn der Synagoge Donnerstag ben 7. und Freitag den 8. Apnl 1898 Paflahsest. 1. Tag. Vorabend 6« Uhr, Morgens 8*° Uhr Predigt, Nachmittaas 4 Uhr, Abends 7* Uhr. 2. Tag. Morgens 8« Uhr Predigt, Abends 644 Ubr. Samstag den S. April 1898. Vorabend 6" Uhr, Morgens 8* Uhr, Nachmittags 4 Uhr, Sabbathausgang 7*» Uhr. In den Hatbfeiertagen: Morgens 7 Uhr, Abends 7“ Uhr. Während der Sommermonate beginnt der Morgen- gotteodienst am Sabbaih um IP Uhr Morgen». Verkehr, € Schweinefleisch pr. Pfd. 68 bi« 72 A, Schweine fleisch, gesalzen, pr. Pfd. 76 A, Kalbfleisch pr. Pfd. 60-00 * Hammelfleisch pr. Pfd. 50—66 A. Kartoffeln pr. 100 Silo 5,50 btt 7,00 X, Weißkraut pr. Stück 0—00 A. Zwiebeln pr Lattner 8,50—9,60 X, Milch pr. Liter 16 A- Neueste Nachrichten. Depeschen be« Bureau „Herold"'. Berlin, 5. April. Wie dem „Berl. Tagebl." au- Posen telegraphirt wird, verboten die Polizeibehörden der Provinz Posen den wetteren verkauf von Uhren und.Schmuck- fachen mit dem polntschea Reichsadler nnd Inschriften polnisch- vattovalen Inhaltes. Luzern, 5. April. Am Urner Loch am St. Gotthardt stürzte eine Lawine herab unb begrub zehn Personen, Zwei davon find tobt, vier liegen noch unter den Schutt- maffen, die übrigen find gerettet. Der Postverkehr ist unterbrochen. Wien, 5. April. Der Ulanencabett Burnaco rfi gerieth gestern wegen eines Mädchen« mit Rabfahrern in Streit. Er gebrauchte hierbei feinen Säbel und spaltete einem Mechaniker den Schädel. Die Untersuchung ist eingeleUet. Rom, 5. April. Der Marineminister vrin lehnte dankend die Anträge de- amerikanischen Bevollmächtigten, welcher mehrere Schiffe be« Reseroe-Marine- Geschwader« anlaufen wollte, ab. An Spanien werden ebensoll« keine weiteren Schiffe mehr verkauft. «rüffel, 5. April. Der Prozeß Car pelle wurde auch gestern noch nicht zu Ende geführt. Der Staat«an«alt beantragte gegen Carpelle und gegen die Wuchert» van de Neynde daS höchste Strafmaß, nämlich 2, bezw. 4 Jahre. Die Platdoyer- wurden ebenfalls bet geschloffenen Thüren gehalten. Paris, 5. April. »Echo de Paris" sagt, daß der Krieg-- Minister den KriegSrath für nächsten Donnerstag zu- sammenberufen werde. Das Blatt glaubt zu wiffen, daß die Oberoffiziere und der KriegSminister selbst, bte von Zola angegriffen wurden, keinen Special Prozeß anstrengen werden. Die Sitzung de-Krieg-ratheS wird tm gewöhnlichen Sitzungt- saale stattfinden. Athen, 5. April. ZaimtS verlas gestern in der Kammer ein königliches Decret, wodurch die Kammer aufgelöst wurde. Wien, 5. April. Die Ministerberathungen über daS gemeinsame Budget werden heute fortgesetzt, da auch gestern noch keine Einigung erzielt wurde. Die Entscheidung dürfte heute Nachmittag in dem gemeinsamen Mintsterrath unter dem Borfitz deS Kaisers fallen. Die Marinefordernoge» gelten als zum größten Thetle abgelehnt. Newyork, 5. April. Infolge eines Dammbruche- am Ohio-Fluß im Staate Illinois sollen über 500 Menschen verunglückt sein. NewPotk, 5. April. Die fremden Vertreter find von ihren Regierungen benachrichtigt worben, daß zwischen mehreren europäischen Mächten Noten, einen Vermittlungsversuch betreffend, ausgewechselt worden find. Eine Note besagt, daß die Bereinigten Staaten weder eine Vermittelung noch eine Dazwischenkunft einer fremden Macht annehmen könnten. Im Uebrigen sei bis jetzt noch kein BermittlungSvorschlag an» geboten worden. WB. Habana, 5. April. Sin Manifest der cuba- nischen Regierung besagt, die Autonomie bedeute den Frieden und Eintracht, von denen Niemand anSgeschlofftn - fie eröffnet ein Feld allen gesetzlichen Bestrebungen. Da- Vaterland muß gegen Süßere und innere Gefahren vertheidigt werden. Die cudanische öerfaffung ist verbeffernngSfShig. Die Mehrheit der Kammer wird über die eigene Regierung entscheiden - der Weg ist offen für jede sociale Bethätiguog«- art- der Augenblick ist gekommen, die Feindseligkeiten einzu- stellen und in Eintracht zu leben. Ergreifen wir die Jnitia. tive, indem wir Achtung de« Leben- gewährleisten und drücken wir den Wunsch nach Frieden an- nnd verzweifeln wir nicht, ihn aufrecht zu halten an« Liebe zu Cuba. Foulard-Seide 95 Pf. I DesstnS u.Farben, sowie schwarze, weiße »md farbige ^emneberg-Gaida ! von 75 Ps. bi« Mk. 18.65 p. Met. - in ben mod.rnsten Geweben, ' Farben unb DesfinS. Ao Private perle- eod »teeerfrel lee Hase. Muster umgehenb. 225 6. 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