?N nett teten mg "npohl Nit. 2, !achmin7z Uhr? | llung ia* «■«. kl H statt. rllgMffmsWW M avgelegmhiitcn. 18, ■ ü. h.: M en. le, deutsche räder euer Systeme ‘H und Damen uh Whtilt. fr KiiiikM. . meiner perßönüolifli, Leitung. 1W irten Damen wird ai von einer Dame Unter- j ncht_ertheilL___ ifpiuN i ss ass i e separaten Tale J* * * •** Jätung SchupP’ KJrtfj B ■ w $ 1898 Dienstag den 5. April Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gietzen. Gratisbeilage: Gießener Familienblätter Redaction, Expedition und Druckerei: Scholstraße Ar. 7. Die Entschädigung unschuldig Berrrrtheilter. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den spenden Tag erscheinenden Nummer bis Norm. 10 Uhr. Alle Anzeigen-VermittlungSstellen deS In- und ÄuKtnM nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegn«. Adresse für Depeschen: Anzeiger $Ut«. Fernsprecher Nr. 51. totales tmb prwhuießw. Stet«, de« 4. April. •• Kaufmännische Fachschule. Freitag den 1. April. Abends von 8 Uhr an, wurde die diesjährige öffentliche Prüfung der Kaufmännischen Fachschule abgehalteu, welcher co. 25 Herren — darunter Vertreter der Grotzh Handelskammer, der Stadtverwaltung, der Schulcommtsston und des Handelsstandes - als Zuhörer anwohnteu. Die Prüfung erstreckte sich auf Rechnen, Französisch, doppelte Buchführung. Wechsel, und BolkiwtrthschaftSlehre und zeigten die Antworten der Schüler, daß die Sache klar erfaßt und fleißig gearbeitet worden war. Nach Beendigung der Prüfung fand eine gemeinsame Besichtigung der im Lehrfaal HI auS^ gelegten schriftlichen Arbeiten statt, wobei viele Herren ihre lobende Anerkennung auSsprachen. Bei der darauffolgenden gemüthlichen Zusammenkunft in den WirthschaftSräumeu des BerrtuShauseS hielt neben Anderen Herr Beigeordneter Wolfs eine markige Ansprache, worin er besonders betonte, daß hier mit Fleiß und Verständuiß gearbeitet worden und es eine Last sei, zu sehen und zu hören, wie gut ausgerüstet und vorbereitet die jungen Leute nach dreijährigem Besuche der Fachschule in ihr praktisches Berufsleben hinauStreteu könnten er wünsche deshalb der Anstalt, daß fte auf den betretenen Bahnen weiter blühen und gedeihen möge! — SamStag den 2. April, Abends von 8*/, Uhr an, fand sodann die Schluß- feier der diesjährigen Abiturienten statt, wozu sich neben den Lehrern auch wieder eine Anzahl Herren etngesunden hatte«. Nachdem an die abgehenden Schüler einige ernste, beherzigeuS- werthe Worte gerichtet worden waren, hielt Herr Eommerzien- rath Koch eine sehr gut aufgeuommeue Ansprache, wori« derselbe tu warmen Worten des Herrn Oberbürgermeisters Guauth al» unermüdlichen FS-d-rcr» de, Gülen und Rütz' lichen unserer Stadt und besonders auch als Freund, Mtt- begründer und Unterstützer unserer Fachschule gedachte und mit einem dreisachen „Hoch" auf die Stadtverwaltung schloß, in welches die Anwesenden freudig einstimmten. Herr Bor- fitzender Orbig zeigte sodann in längerer Ansprache btc Gründung uud bisherige Entwickelung der Schule, besonders hervorhebend, daß die Ausführungen des Herrn Koch sehr richtig gewesen seien, indem allerdings Herr Oberbürger, meister Gnauth als erster Gründer der Anstalt zu betrachten sei insofern, als er im Herbste 1893 ihm, dem Vorfitzenden des Kaufmännischen Vereins, eine der Stadt» Verwaltung zur Verfügung stehende Stiftung im Betrage von 400 Ml. als Unterstützung zuficherte. Nachdem nun noch Herr Scheel Namens der Stadtverwaltung gedankt uud verfichert hatte, daß dieselbe jederzeit bereit sei, eine gute, nützliche Anstalt, wie unsere Fachschule, nach Kräfte« zu unterstützen, wechselten Gesänge, Borträge und Ansprache« mit einander ab, bis endlich mit der Auötheilung der Ab- gangSzeugniffe an die Schüler die Feier endigte. Sicherlich Ansland» Wie«, 2. April. Kaiser Franz Josef besichtigte heute in Begleitung des Erzherzogs Otto nach einer IKurzen Andacht in der Kirche von Miyerling die Heilanstalt Allaud. Nezugsprei» vierteljährlich 2 Mark 20 Pfg. monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohn. Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. Meßmer Anzeiger Heimat-Anzeiger Alle Ortschaften, durch die der Kaiser kam, waren festlich geschmückt. Die überall angesammelte Menschenmenge begrüßte den Kaiser mit stürmischen Hochrufen. Pisa, 2. April. Andauernde Regengüsse verursachten ein An'chwellen des Arno und seiner Nebeuflüffe. Die Eisenbahndrücke bei Pontedera wurde fort, gerissen- die Etseubahultnte Pisa—Florenz ist dadurch unterbrochen. x _ Madrid, 3. April. Hier wird der Ausbruch der Krieges für unvermeidlich gehalten. Reiche spanische Klöster, Grundbesitzer rc. haben fich zur Sammlung einer KrteaSsondS von 1000 Millionen Pesetas zusammeugethan. Madrid, 3. April. Wie eS heißt, würde das diplo- matiscke Corps, insbesondere der Nuntius uud der österreichische Botschafter, Schritte thuo, um den Krieg zn verhüten. . Athen, 3. April. Die Kammer har gestern Abend tit dritter Lesung die Anlethevorlage angenommen. Das Gesetz wird sofort veröffentlicht und den Großmächten osfieiell mitgetheilt, damit die Feststellung deS Termin, der Räumung Thessaliens möglichst beschleunigt werden kann. Pari», 3. Avril. Einer Madrider Privatdepesche zufolge erhielt General Woodford den Auftrag, am Montag seine Pässe zu verlangen, wenn Spanien nicht binnen 24 Stauden den Waffenstillstand auf Cuba im Sinne der amerika- uischen Forderungen bewillige. , Ä ,, Petersburg, 3. April. Da» Geschenk Kaiser Wilhelm, an den Zaren wird in hiesigen militärischen uud RegierungSkretseu als offenbares Zeichen des herzlichsten Einverständnisses zwischen den beiden Monarchen diSeuttrt. der Schweine 9 390 231 (gegen 7 725601) derZttgeu 2 164 425 (gegen 1 964 130), des Federviehs 36 471 324 (Federvieh wurde zum ersten Male gezählt) und -war der Gänse 3 786 144, der Enten 1564409, der Hühner 31 120 771. — Fürst Bismarck und die Politik des neuesten Curses. Die „Hamb. Nachr." schreiben in ihrem gestrigen Geburtstagsartikel: Mit Sorge waren während der letzten Monate die Blicke der deutschen Patrioten nach dem Sachsenwalde gerichtet. Ein schmerzhaftes und langwieriges Leiden hatte den alten Kanzler befallen. Auf allen Lippen lag die Frage: Wird die körperliche Wider- ftandsfähigkeit des greifen Recken auch diesmal wieder des Nebels Herr werden? Zum Glück ist die Antwort bejahend ausgefallen. Der Altreichskanzler befindet sich auf dem Wege der Genesung. Wenn er auch heute, beim Eintritt m sem 84. Lebensjahr, noch nicht die gewohnten Huldigungen persönlich entgegennehmen kann, so erscheint doch die Hoffnung berechtigt, daß, was heute noch leider unterbleiben muß, bei wärmerer Jahreszeit nachgeholt werden kann. . . Zur vollen Genesung aber genügt nicht die Heilung der Krankheit, die Wiedererstarkung des Körpers. Der Reconvalescent muß auch in seinem Gemüth froh und heiter gestimmt sem. Glücklicherweise brauchen wir nicht daran zu zweifeln, daß dies bei unserem alten Kanzler der Fall ist. Seme Sttm- mung hat sich während der letzten Zeit erheblich gebessert und sein Humor hat wieder die Oberhand erlangt. Auch dürfen wir annehmen, daß die Politik, welche jetzt im deutschen Reiche getrieben wird, ihn nicht mehr mit Sorge erfüllt und ihm schlaflose Nächte brrrttet, wie dies früher der Fall war . . Dir Po'ttck d-r Sammlung aller staatsrrhaltenden und productiven Element': gegen die Socialdewokratie uud ihre Begünstiger hat jedenfalls den vollen Beifall M Fürsten und seine besten Wünsch- werden Diejenigen begleiten, die unter dem Zeichen der Sammlung in den Wahlkampf ziehen. Kiel, 3. April. Die unter dem Borfitz des Eoutre- Admirals Frhrn. v. Srckendo^ff stattgehabte Generalversammlung der Gesellschaft „SeemannshauS für Untervff'z ere und Mannschaften der Kaiserlichen Marine" beschloß, Zwetg° Niederlassungen in Wilhelmshaven und Kcautschau zu ru befriedigen. . m . B-kannlllch Satte man der Regierung den Vorwurf gc- wacht, daß fit au» fin-nzirll-n Bedenken einer solchen R-forrn widerstrebe. Da» Ist aber unbegründet, und e» waren Erwägungen anderer Art, welche bi-her der Normtrnng einer Entschädigung für unschuldig Berurth.iite entgegenftauden. Inwieweit e» richtig war, zwei lkiaffen °°" unichuld g «er. ^bellten zu schaffen, wie e» durch die« Gesetz thaisachlich geicheh-n ist, wellen t»:t hier nicht näher untersuchen, sondern ua« mit der oielsach bentilirten Frage beschasngen, ob nicht auch den unschuldig in Uoiersuchuugthast Gewesenen eine Entschädigung hätte zugesprochen werden müffln. Bon vorn- beretn mußten hie,boa Diejenigen aurgeschloffendletben, welche leichtjertig oder abfichtlich einen Verdacht auf sich geladen hatten, auf G-nud d.ffm fie in Untersuchungshaft genommen worden waren. Da» fivd nicht etwa nur oeretujelt oor- kommende Fälle, sondern wenn man Gertcht-verhandmn^n etsrig verfolgt, so wird man erkennen, daß ^ häufiger al» angenommen wird, die »ngeschnldiglen e» fich ^stzu zuschreiben haben, wenn fie auf die «»kl-gebank komme" nn« vorher eine lange Untersuchungshaft verbüßen muffen. Und dann bleibt zu bedenken, daß eine solche nur verhängt werden kann, wenn e« für die Berurtheilung nur an einem direeten B-weife gefehlt hat. Besteht nun die Eutschäd g ungSpflicht für die erlittene UntersnchungShafi, f° kommt der Richter in die peinliche Lage, trotzdem er fest von ^"Schuld eine» Freigesprochenen überzeug! ist, auch uoch eine Entfchä digun, für die Haft au,sprechen zu müffen. E» hätte bekanntlich nicht viel gefehlt und da» Gesetz wäre NN bitter Frage gescheitert, da btt Regierung unter ketnen Umständen nachgegeden ""b die Entfcdad!gung«p^cht erweitert hätte. Aber die große Mehrheit de« Reichstage» war doch der Ueberzeugung, daß bester sei, da« Gebotene anzunehmen und e» eine, späteren Zeit zu Lberlaff-n, we ter gehenden Wünschen zu entsprechen. Und daß die Frage nicht ruhen wird, darüber find fich alle Kreise ein g - mau halte» aber für angezeigt, erst mit dem jetzt in Kraft tretenden Gesetze die Erfahrungen zu fummeln uni anbe< Hand derselben demnächst weiter vorzugehen. Der Weg st j,»t gezeigt und e» wird nicht schwer sollen, auf demseiden fo-tmschreiten. Wir haben da» Vertrauen zur Reg erung, L?pe in diese. Frage zur rechten Zeit selbst die Initiative erqreifen werde._____ Versuche* Aeßch Berlin, 3. April. Durch einen Kurzschluß gerteth heute Morgeu eine Anzahl der unter dem Bürgersteig liegenden Stärk'schen Kabel der Berliner ElectricitätSgesellschaft in Braud, wodurch die Zuführung deS electrischen Strom- für einen großen Theil der Stadt für längere Zeit unter, brachen war. BesouoerS unangenehme Folgen ergaben sich für die Banken, die an den Geldschräakeu elektrische Verschlüsse haben, da die Schränke nicht geöffnet werden konnten, sowie für die mit electrischer Kraft arbeitenden Betriebe. Berlin, 3. April. Die ^Statistische Korrespondenz veröffentlicht die Ergebnisse der am 1. Drcember^ 1897 m Deutschen Reich ausgeführten B t e h z S h l u u g für da« König' reich Preußen. Darnach betrug die Gesammtzahl der Pferde, ausschließlich Mtlitärpferde, 2808419 (gegen 2653 661 bet der letzten Zählung i. I. 1892), der Rinder 10552672 . (gegen 9871 521) der Schafe 7 859 096 (gegen 10109 594), begründen. t _ Glogau. 3. April. Amtlich wird gemeldet: V-er Wagen des gemilchten ZugeS 3021 entgleisten am 2. b. MtS. Nachmittags 7 Uhr 8 Mtn. bei der Einfahrt in den Bahnhof Glogau infolge Umstellung der Weiche 66a/b unter dem Zuge. HtlfSbremser Schärke ist lobt. Drei Güterwagen find erheblich, einer unerhebltck beschädigt; drei Hauptgeleise waren biS heute 9 Uhr Vormittags gesperrt. Der Betrieb wurde durch Umlrirung der Züge über die Güierzuggeletse aufrecht erhalten. Dcr Weichensteller war fünf Sruaden im Dienst. v t t . Düsseldorf, 2. April. Heute Abend fand unter dem Borfitz des RegterungSpräfideuten v. Re,cinbaben eine Der» sammlung statt, in welcher über die Gefahr der großen Verbreitung der Lungcui ch wind sucht und Nothwendig- kett der Errichtung von Heilstätten für Lungenkranke be« rathen wurde. Vom Berliner Central Eomiw war Stabs> arzt Dr. Pavnwttz als Berichterstatter anwesend. ES wurde die Begründung eines HeilflätteuvereinS beschlossen. Arhnliche Versammlungen find aus Anregung deS Oberpräfidenteu Nasse auch in anderen größeren Städten der Rhetnprovtuz iür die nächsten Wochen in Aussicht genommen. Fallersleben, 2. April. Gestern wurden am Grabe deS Dichters Hoffmann von Fallersleben in Höxter von einer Deputation Kränze niedergelegt, welche von der Stadt Fallersleben, von der dortigen Schule uud von dem Gesang« verein daselbst gewidmet waren. Heute ist die Stadt, ins- besondere dar Geburtshaus deS Dichters, festlich ge chmückt. Um 1 Uhr fand die Hauplfeier statt, mit der ein Kinderfest verbunden war. Hierauf fand eine Aufführung von Hoffmanns „Bier Jahreszeiten" statt. Bei der Festtafel brachte Landrath v. Berg Gifhorn da» Hoch auf Se. Majestät den Kaiser au-, erinnerte an des Dichte,S Lied „Deutschland über Alle» uud gedachte auch des Fürsten Bismarck. AlSdanu wurde die Nationalhymne gesungen. Wettere Toaste folgten. Die Verwandten des D chierS nahmen au der Feier Thetl. Der Festzug unterblieb wegen schlechten Wetters. Nr. «0 Grschetnt täglich mit Ausnahme deS MontagS. Die Gießener MamMenötätter werden dem Anzeiger wöchentlich viermal beigelegt. Ja den letzten Tagen vor Beginn der Osterferien hat her Reichstag auch das Gesetz wegen Entschädigung der Im Wiederaufnahmeverfahren freigesproch enen Personen in dritter Lesung genehmigt und damit ein Werk vollendet, welches fich allgemeinster Sympathe ttfunt und seit langer Zeit herbeigesehut worden war. Wie Jedermann füc das unverschuldete Unglück srinrS N-beumenschen Mit- aesühl hat, so mußte mau eS auch schmerzlich empfinden, daß unschuldig Berurtheilte, welche der StaatSraisou schwere Opfer au Ehre, Gesundheit und Vermögen gebracht hatten, j keinerlei Anspruch auf Entschädigung harten. Die Materie j war freilich ungemein heikel uud ihre Lösung schwierig,- auS diesem Grunde allein ist eS zu erklären, daß so lange Zett vergehen konnte, ehe der Volksvertretung der Grsetzeu.wurf zur Entschädigung der unschuldig Verurtheilren vorgelegt wurde. ES konnte fich hierbei freilich erst um einen Anfang zur Lösung jener Frage handeln, und einer späteren Zeil muß eß Vorbehalten bleiben, das Werk ganz zu Ende zu führen uud womöglichst alle in dieser Htnficht grhegreu Wünsche wird jedem Theilnehmer diese einfache, wohlgelungene Schluß, feier der Kaufmännischen Fachschule tu freundlicher Grtnue- ruug bleiben. Der Gymuafialdiretter. Ueber die erste Aufführung de» Schauspiels „Der Ghmnafialdtrector" von E. Zabel und Alfred Bock am Stadttheater zu Lübeck meldet die Lübecker Preffe: „Die Specialtdee bewegt sich tu Eonferenzzimmerluft und in einer profefforalen GesrllschaftSsphäre, welche von den Autoren durch mehrere glücklich gezeichnete Figuren treffend characterisirt und belebt tst. Der Stoff ist mit großem Geschick behandelt, die Spannung wird erhalten und gesteigert. Die intereffaute Arbeit, die eine neue scharfe Photographie drS Leben« darstellt, ist des gespendeten Beifalls werth und wird noch manche Wiederholung erleben. •• Verhaftet. Die „N. Friedb. Ztg." meldet an« Friedberg: Ein junger Mann, der seine Familie in Gießen hat, und der am 1. April hier in ein Geschäft eintreten sollte, benutzte den Lag vor seinem Eintritt, um in vier Wirtschaften die Sammelbüchsen für die Waisenkinder mit- zuuehmen und sie ihre« Inhalte« zu berauben. Er wurde gestern auf der Arbeitsstätte festgenommen und in Untersuchungshaft geführt. •• Befihvechfel. Da« Hau« de« Photographen Ludw. Orth, Neuenbäue 11 ging zum Preise von Mk. 30000 in den Besitz des Kaufmann« Richard Buch acker über. •• Wetterbericht. Ueber Mittel- und Südeuropa ist da« Barometer feit gestern weiter gesunken- das DepreffionS- gebiet lag am Morgen über Ostbahern und Oesterreich. Auch im äußersten Norden und Nordwesten hat da« dortige Minimum an Umfang und Tiefe gewonnen. Relativ höherer Druck liegt nur im Westen Irland«. In Süddeutschland haben frische nördliche Winde eingesetzt und find allenthalben, zumal in der Schweiz, Niederschläge gefallen. — Voraussichtliche Witterung: Meist trübes, ziemlich kühle« Wetter mit zeitweisen Niederschlägen. Der Zucker als Nahrungsmittel. Von Dr. med. H. Baelau. (Nachdruck verboten). KO. Der deutsche LandwirthschaftSrath nennt als eines der Mittel zur Förderung der Zuckerindustrie und des Rübenbaues in erster Linie Folgendes: „Es ist durch Wort und Schrift den weitesten Kreisen zur Ueberzeugung zu bringen, daß der Zucker nicht ein Luxusgegenstand, sondern ein sehr wichtiges, gesundes und billiges Nahrung»- und Krafterzeugungsmittel ist." Es dürfte interessant sein, zu prüfen, wie die medizinische Wiffenschaft dieser Aeußerung des deutschen Landwirthschafts- raths gegenüber sich verhält und in früheren Zeiten verhalten hat. Die Meinungen über die Fragen: „Ist der Zucker dem menschlichen Organismus gesund oder nicht," scheidet auch heute noch die medizinische Welt in zwei Parteien, die sich geradezu schroff gegenüberstehen. Die eine Partei erklärt mit großer Entschiedenheit und fester Ueberzeugung: „Der Zucker ist dem Magen und den Zähnen schädlich und im Uebermaß genossen, erzeugt er sogar die Zuckerharnruhr." Die andere Partei dagegen behauptet ebenso bestimmt und überzeugt: „Der Zucker ist dem menschlichen Organismus sehr dienlich, denn er befördert die Verdauung, verhindert die Säurebildung im Magen und beseitigt viele Verdauungs- beschwerden. Er regt keine Fäulniß an, er verhindert sie vielmehr." Aeltere Aerzte behaupten ferner Folgendes: „Ein mäßiger Zuckergenuß regt die Verdauung an; ein übermäßiger hingegen übt einen nachtheiligen Reiz auf die Verdauung aus, indem sich zu viel freie Milchsäure entwickelt, die sogar in den Absonderungen, namentlich im Speichel, wiedererkannt wird und so zersetzend auf die Zähne einwirkt." Die jüngsten Jünger Aeskulaps hingegen sagen: „Der Zucker versäuert den Magen nur dann, wenn er in zu kleinen Mengen dem schon versäuerten Magen zugeführt wird. Dann reißt ihn nämlich die Milchsäuregährung mit. Er überwältigt diese aber, wenn er in größeren Mengen genossen wird." In der That ist in neuerer Zeit durch sorgsame Beobachtungen von Seiten hervorragender Aerzte sestgestellt worden, daß die fäulnißbewirkende Milchsäuregährung durch hinreichende Zuckerzufuhr beseitigt wird. Diese schöne Wirkung aber hat nur der reine Zucker, also der Zucker in Substanz oder in reinem Wasser gelöst, nicht aber der Zucker in Form von Confect, Kuchen und dergleichen. Diese Form kann mäßig genossen vielleicht sehr nahrhaft sein, im Uebermaß aber wird sic Kindern wie Erwachsenen schädlich. Der Zucker in Substanz regt die Verdauung an, er befördert die Auflösung der ei w eiß artigen, eisen- und kalkhaltigen Nahrungsmittel. Daraus geht hervor, daß Zuckergenuß für bleichsüchtige Personen und besonders für Kinder, die an Rhachitis, der englischen Krankheit, leiden, ein Heilmittel sein muß. Es ist bet Kindern nicht immer Naschhaftigkeit, wenn sie gierig nach reinem Zucker greifen, es ist in vielen Fällen ein Naturtrieb, der instinktmäßig nach dem richtigen greifen läßt. Schon im Jahre 1878 empfahl Dr. Böcke! in seinen Schriften den Zucker als ein vorzügliche» Heilmittel gegen die oft hartnäckig austretende „englische Krankheit". Nach seiner Erklärung bewirken die Zucker- gaben eine Alkoholbildung und diese hebt dann die übermäßig vorhandene Milchsäure und die durch letztere verursachte übermäßige Ausfuhr der Knochensalze auf, die dann dem Knochenbau zu gute kommen und so bald Genesung bewirken. Der Zucker wäre demnach von sehr großem Werthe für die Verdauung und so auch für die Erhaltung und Kräftigung unseres Körper«. Es kann ihm also die weiteste Verbreitung, der wettgehendste Verbrauch gewünscht werden. Nicht aber den chemischen Surrogaten des Zucker«. Allen Surrogaten für Rahrung«mittel kann nur mit dem größten Mißtrauen begegnet werden. Die organische Chemie hat viel Gute» geleistet, aber auch manchmal Schlechte» gebracht. Es sei hier nur an die künstliche Darstellung des „bitteren Mandelöls" erinnert, welches die Zuckerbäcker so gerne an Stelle der „bitteren Mandeln" verwerthen. Bittermandelöl ist lange nicht so wohlschmeckend im Kuchen al» bittere Mandeln und ist dem Magen so schädlich, daß man die Verwendung dieses künstlichen Oels an Stelle der Mandeln al» Nahrungsmütel- Verfälschung auffasten und bestrafen sollte. E» ist eine sehr verbreitete Ansicht, daß Zuckergenuß die Zähne angreife. Das ist eine sehr falsche Meinung, ganz das Gegcntheil ist nach dem Vorhergesagten der Fall. Wenn durch Zuckergenuß der Knochenbau der Kmder gestärkt wird, warum sollen dann die Zähne ausgenommen fein, die doch vom selben Blute erzeugt und ernährt werden? Die weißen und urgesunden Zähne der Neger in den großartigen westindischen Zuckercolonieen, in denen so ungeheuer viel Zucker gebaut und auch von den Negern verzehrt wird, sprechen auch für da» Falsche der obigen Meinung. Zur Zeit der Zuckerernte werden sogar dürre und abgezehrte Neger durch den Zuckergenuß wieder kräftig und wohlbeleibt, ohne daß ihre Zähne darunter leiden. Auch die viel Zucker genießenden Engländer und Amerikaner haben weit bestere Zähne al» die Deutschen und Franzosen, welche aus verschiedenen Gründen weniger Zucker zu sich nehmen. Am wenigsten Zucker genießen die Deutschen. Sie stehen noch auf dem Standpunkte, daß der Hauptbeftandtheil einer guten Mahlzeit „Fleisch" sein müsse. Mit dem stetig wachsenden Reichthum unseres Vaterlandes, das heute noch wirthschaftlich und körperlich an den Folgen des unseligen dreißigjährigen Krieges krankt, wird man das Stadium des übergroßen Fleischgenusses, sowie noch manche andere Eigenthümlichkeiten, die als Folgen der Armuth unserer Vorfahren zu betrachten sind, bald überwinden. Wir werden mit der Zeit schon von selbst immer reifer für den Verbrauch des Zuckers als Nahrungsmittel werden. Man kann aber heute schon im Vergleich zu früher von einem fabelhaften Consum des Zuckers reden. Im Anfänge des achtzehnten Jahrhunderts verbrauchte ganz Europa etwa 100 Millionen Pfund Zucker. Fünfzig Jahre später war der Verbrauch schon um das Fünffache gestiegen. Vom August 1892 bis Februar 1893 erzeugte Deutschland allein annähernd 300 Millionen Pfund Runkelrübenzucker. Rach dem Genüsse vieler Speisen ist der Zucker ein gutes Verdauungsmittel. Man kann oft die Folgen einer Ueberladung des Magens dadurch verhindern, daß man ein Glas Zuckerwasser trinkt. Diese Wirkung des Zuckers kannte schon der berühmte Arzt Hufeland, der darüber sehr aussühr- lich in seiner Makrobiotik schreibt. Er meint u. A.: Reichlicher Zuckergenuß paßt besser für Menschen, die schwere Speisen genießen, besser für magere als für fette Menschen. Wenn Zuckerbäcker und Müller schlechte Zähne haben, so rührt da» nicht vom Zucker oder Mehlgenuß her, sondern es kommt davon, daß sich bei diesen Personen der Zucker- und Mehlstaub zwischen die Zähne festsetzt und dann schädliche Prozesse hervorruft. Bet genügender Zahnpflege würde das nicht vorkommen. Der Zucker trägt zur Verdauung bei, er ist ein Genuß- aber kein eigentliches Nahruugs- mittel. • Diez, 1. April. Der zum 11. und 12. Jaui d. I«. hierher berufene nassauische Städtetag wird über folgende Gegenstände verhandeln: 1. Den Gesetzentwurf wegen Anstellung der Gemeindebeamteu. 2. Versicherung der Städte gegen Haftpflicht. 3. Polizeiliche« Vorgehen gegen Personen, die sich der Unterstützungspflicht gegenüber ihren Angehörigen entziehen. 4. Straßenreinigung. Eingesandt. «ieftttt, 4. April 1898. Nachdem der Kirchenvorstand der Johannesgcmeinde in verschiedenen Artikeln deS „Gießener Anzeigers", zuletzt auch Seiten« des Allgemeinen Vereins für Armen- und Krankenpflege deftigen Angriffen und Vorwürfen autzgesetzt war, möge eö einem Mttgliede der Zohannes-Kirchengemeinde gestattet sein, seine Ansicht auch in anderer Richtung zu äußern und das betr. Rundschreiben einer kurzen Betrachtung zu unterziehen. Vor Allem geht klar daraus hervor, daß die kirchliche Armen- und Krankenpflege älter ist alS der A llg. Verein — sie ist so alt wie die Kirche selbst — und daß der Geistliche einer Kirchengemeinde mit Unterstützung der gewählten Mitglieder deS Kirchenvorstandes, auch nach unserm Gesetz und unserer kirchlichen Ordnung, sie zu üben verpflichjtet ist. Bei dieser Anordnung hat wohl die kirchliche Behörde die Ansicht gehabt, daß die Seelsorge eng mit dieser Thätigkeit verbunden sein soll. Handelt cS sich doch bei vielen Unterstützungen oft mehr um geistlichen Zuspruch, um ein HerauSztehen au« Versunkenheit und geistigem Elend als um Linderung der leiblichen Roth, deren Beseitigung in erster Linie der politischen Gemeinde zukommt. Der Kirchenvorstand hat die ihm gesetzlich für Armen- und Krankenpflege überwiesenen Mittel zu verwalten, zu verwenden und in Rechnung zu stellen, deren Prüfung der Behörde obliegt. Daß der Kirchrnoorstand der JohanneS- gemeinde in dieser seiner Stellung einen neuen Verein für Armen- und Krankenpflege zu gründen beabsichtige, geht sicher aus dem Rundschreiben nicht hervor, ist auch nach unserer Auffassung ganz und gar ausgeschlossen. Zur richtigen Erfüllung seiner ihm durch das Gesetz überwiesenen Aufgabe hat auch, nach dem Rundschreiben zu urtheilen, der Geistliche der JohanneSgemeinde eine oder mehrere Diaconisstnnen nöthig in der Weise, wie dieS jetzt überall in größeren, mitunter sogar kleineren Kirchengemeinden der Fall ist. ES war detzhalb Seitens deS Kirchenvorstandes ein Vertrag mit dem Allg. Verein abgeschlossen worden, wonach dieser dem Geistlichen für seine seelsorgerische Thätigkeit, verbunden mit Armen- und Krankenpflege, gegen Bezahlung eine Schwester zur Verfügung stellte. Wie kommt es nun. daß dieses Verhältniß nicht mehr besteht ? Da« letzte Rundschreiben sagt dieS deutlich. Der Allg. Verein drohte in einem Schreiben, dem Geistlichen diese Schwester zu entziehen, wenn der Kirchenoorstand der JohanneSgemeinde — seiner Pflicht nachkommend, für seine Armen und Kranken zu sorgen — es unternehmen wurde, die ihm bet der großen Zahl seiner Armen zu knapp zugemestenen Mittel durch freiwillige Gaben seiner wohlhabenderen Kirchengemeinde- glieder zu ergänzen. Wie läßt sich eine solche Bevormundung Seiten« eines Vereins rechtfertigen? Wenn hernach der Kirchenvorstand einen weiteren Versuch machte, mit dem Allg. Verein sich zu verständigen, so geschah die« offenbar nur, um kein Zerwürfniß aufkommen zu lassen, das gewiß einer solchen Sache Nicht« nutzen kann. Wie berechtigt oder unberechtigt das Gesuch des Kirchen Vorstände« war, der Allg. Verein möge bei seiner von ihm oorgenommenen Neu- eintheiluug in vier Stadtbezirke — entsprechend den vier Kirchen- gemeinden — den jeweiligen Geistlichen zum Vorsitzenden de« Bezirke« zu machen, der doch seiner Seelsorge anvertraut ist, kann Jeder, der Jntereste für die Kirche und ihre Einrichtungen bat, au» vorstehenden Darlegungen selbst ermeffm. Wenn der Allg Verein auf diesen Vorschlag nicht etngtng, sondern der kirchlichen Armenpflege derJohannesgemeinde die Schwester entzog, so hat er gewiß nicht gut und nicht tm Interesse der Allgemeinheit und Gernettr- samkeit gehandelt. Daß der Geistliche seine amtliche Thätigkeit von den Zufälligkeiten einer Wahl abhängig machen soll seitens eines Verein«, der — wie ein Artikelschreiber deS „Gießen-r Anzeiger- sagt — über die Würdigkeit oder Un Würdigkeit für den Dienst der Charitas durch seme Abstimmung entscheidet, kann ihm Niemand im Ernste zumuthen. — Wenn nun nach all diesem endlich der Kirchen- vorstand der Zohannrsgemeinde für seine Zwecke, besonders auch, um die ihm seilen» des Allg. Verein« versagte Schwester zu gewinnen, eine Sammlung veranstaltet, so sagt das bett. Rundschreiben, daß dies Niemandem zuLeide, nur zum Besten der Kirchen- gemein de und ihrer bedürftigen Mitglieder geschehe. Mögen diese Zeilen dazu beitragen, den Allg. Verein zu veranlassen, die auch vom Kirchenvorstand der Johannesgememde in den betr. Rundschreiben ausgesprochene Bereitwilligkeit zu einer D rständigung zu benutzen. Universität- - Nachrichten. Halle a. d. S. Frl. Hildegard Ziegler, Tochter de« bekannten freisinnigen Geistlichen Pastor prim, in Leegoitz, die fett mehreren Jahren der philosophischen Facu'tät unserer Universität angehört, hat am Dienstag auf Grund ihrer Dissertation über da» ohronicon Carionia promovttt und daS Rigorosum magna cum laude bestanden. Nach Dorothea Christiania, der Tochter de« Quedlinburger Arzte« Leporin, die 1754 in Halle feierlich zum Doctor promovirt wurde, tst Frl. Ziegler, wie die „Saale-Zeitung" constatttt, der erste weiblich- Docior in Halle. — Der Professor der Universität Würzburg, Albert Ehrhardt, ist zum Ordtnariu« für Kirchengeschichte an der Universität Wien ernannt. — Professor Dr. Crusius von der philosophischen Facultät der Universität Tübingen hat den Rus nach Heidelberg als Nachfolger Erwin Rohde« angenommen; er war auch nach Tübingen al« RohdeS Nachfolger gekommen. — Wie das Wiener „Vaterland" meldet, stnd für jene Lehrstühle der katholischen Universität zu Freiburg in der Schweiz, die durch den Rücktritt ihrer bisherigen Inhaber frei wurden, Professoren aus Oesterreich gewonnen worden, und zwar Privat- bocent Dr. Ferdinand Detter in Wien für deutsche Sprache und Prioatdocent Dr. Julius Jüthner in Prag für griechische Sprache und Literatur. Dr. Jüthner hat Italien, Griechenland, sowie Kleinasten bereist und die Ausgrabungen in Ephesu« mitgeleittt. Ferner sollen zwei junge Juristen au« Oesterreich dem Rufe nach Freiburg gefolgt sein. Dem Vernehmen nach ist für den Lehrstuhl der 9iattonaU öconomie Dr. Ruhland in Aussicht genommen. Wien, 2. April. Der Professor der Pathologie, Salomoa Stricker ist beute, 64 Jahre alt, gestorben. — Wie die „National Zeitung" hört, soll vom 1. October ab an den preußischen medicinischen Facultätm die Bestimmung in Kraft treten, daß der medicinische Doctortitel erst nach dem Bestehen der ärztlichen Staatsprüfung erlangt werden kann. — In Bautzen ist im Alter von 83 Jahren der Geheime Regierungscath a. D. Ernst Theodor Stöckbardt, früher Dttector de« landwirthschastlichen Institut« der Universität Jena und Referent für Landwirthfchaft und Gewerbewesen bei dem Staatsministerium in Weimar, gestorben. Vevikeh*, €aub« ttttfc VoUswinhschaft. GrLttberO, 2. April. Fruchtvreife. Weizen.<20,50—21,00, Korn X 16,00-16,20, Gerste 17,50-18.00, Hafers 15,74—16,00, Erbsen X 00-CO, Linien X 00,00, Wicken X 00,00, Lein X 00,00, Kartoffeln X 6—7, Samen X 00,00. Neueste Nachrichten. Depeschen de» Bureau „Herold". Berlin, 4. April. Die Morgeublätter melden av« Warschau: Da« in der Nähe ;bon Wilna gelegene Gut Werkt, welche« der verstorbenen Gemahltu de« deutschen Reichskanzler«, der Fürstin Hohenlohe gehörte, wird an einen Petersburger (Lapttaltsten verkauft werden. Der Kaufprei« beträgt 400 000 Rubel. Berlin, 4. April. Gestern Mittag 11 Uhr trafen mit dem Schnellzuge aus Wien auf dem hiesigen Anhalter Bahnhöfe drei ungarische Professoren mit 32 Studenten der Handelsakademie tu Stuhlweisenburg und Oedenburg ein. Auf dem Bahnhofe hatten sich etwa hundert hier ansäffige Ungarn, zum größten Thetle Mitglieder de« hiesigen Ungarv- Beretn« versammelt, nm ihre Landsleute zu empfangen. Der Vorsitzende de« Ungarn-Verein« hielt eine Ansprache. Dan» begaben sich die Ungarn zum österreichisch-ungarischen Botschafter, der seine Landsleute empfing. Die Ungarn werden zwei Tage in Berlin bleiben und sodann nach Hamburg und Siel ihre Reise fortsetzen. Wie», 4. April. Dem gestrigen Ministerrath soll der neue Flotteoplau bereit« mttgetheilt worden sein. Der dahingehende Aufwand wird auf mehrere Jahre vertheilt werden. Die Delegationen werden jedenfall« die Vorlage auf« Heftigste bekämpfen, da sowohl tu Oesterreich wie 1» Ungarn heftige Opposition sich geltend macht, hauptsächlich vom Gesichtspunkte de« Ausgleich« Verhältnisse«. Wie», 4. April. Die Nachrichten über die krisenhaften parlamentarischen Verhältnisse solle» übertrieben sein. Die Regierung habe noch kein neue« Sprachengesetz ausgearbeitet. Amsterdam, 4. April. Mehrere Mitglieder de« holländischen Preßbunde« beantragten, die französische Presse zur KlöaungSfeier der Königin Wilhelmine nicht einzuladen, wett Frankreich seit dem Zola-Proceß nicht «ehr z» den Culturstaaten gehöre. Part», 4. April. Der Krieg«minister hat dem Militär- Gouverneur von Pari« den Befehl ertheilt, die Offiziere, welche tm Proceß Esterhazy zu Gericht saßen, zusammen zu berufen, um zu entscheiden, ob fie die Klage gegen Zol« von Neuem aufnehmen wollen. Die Sitzung de« Krieg«- rathe« wird wahrscheinlich am Donnerstag stattfinden. Pari», 4. April. Zola erhielt anläßlich der Kasfirung de.S UrtheilS deS Schwurgerichts zahlreiche Glückwunsch- Depeschen. Zola erklärte, daß er eine« neuen Prozesse «uthtg entgegensehe, da eS sich nicht um feine Person handle, sondern um die Rehabilitirung von DrehfnS. Pari«, 4. April. Privatdepeschen au« Madrid melde», der Abbruch der diplomatischen Beziehungen sei GM Bilanz-C Acti ' $nttev6onto ' yämobilien;Son ' MobiiikN-Conlo * Pfnde-Lonio .caX Mlst' >•* ‘ ei. »•= «wi »W »5?«' <"*«»i« -sft «c «al ktabklllserr Miii 3wa” Gewii In Velnebs-Conto , Fuller-Conto . panblungMlntoft . jmmobilien'ßont , Mienßonto , $ferbe--6snto , Aesewe-ffonds-Cl Reingewinn ii Die Zahl der Qe und bleibt, irden [mb, M SeMsgulhaber Dasselbe bleibt am 31. Sie Gesan Gießen, 31.5J Gießener Omni Hanau Acth *u»gtlithene Capita »- hWhekenu.B schastrleistung b. llausschilling «. Drithpapiere na $»r«c.31./12. Kassenvorrath Anstände Mtfc «erlagen Willen A 3 C Ala! “f be ia8'»»rbnung; Annita te. aw Iet M«ab | in Da« Hofmarschallamt macht BehördlicheAnzeigen JL Per 9063.97 9000.— Gießen 267 — 19419.69 am Sell 26170.41 is! 3537 Giessen bei: 3531 Baarzahlung versteigert tM. H 218693.30 Eier Urima-Wastgeffügel 3553 3424 zu billigsten Tagespreisen. 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Löwen - Drogerie W. Kilbinger, Seltersweg 5 2, sucht einen jüngeren, kräftigen Hausburschen. IVettlieileit in Oorsetten Brüsseler, Pariser u. Wiener Formen, Sport- H6b Eksundheits-Corsetts, Konßrmüvbkn- nab Kinder-Corsetts. Geschw. Aroia. Corsett-Speeial Geschäft. 3021 Gewinne: Per Betriebs-Conto „ Zinsen-Conto „ Pferde-Conto Gut erhaltener Kinder-Sportwagen zu kaufen gesucht. Angebote mit Preisangabe unter H. H. an die Expedition dieses Blattes. Actlva: Ausgeliehene Kapitalien: a. Hypotheken u. Bürg- schaftsleistung b. Kaufschilling c. Werthpapiere nach b. CucSv.31./12.1897 Kassenvorrath Ausstände Unersetzte Vorlagen Mobilien unmittelbar bevorstehead. Spanien srhe keinen Vortheil darin, den Beginn deS ihm augebotenen Kriege- zu verzögern. Die spanischen Bürger, welche Amerika nicht rechtzeitig verlassen, werden unter den Schutz de- sranzöfischen Gesandten gestellt. Die Frage der krieg-mäßigen Ausrüstung der spanischen Handelsmarine ist beschlußreif. Madrid, 4. April. Ein Mitglied der Regierung hat den Journalisten, welche gestern Abend den AuSgaug de- Miutfterrath- erwarteten, erklärt, daß der Krieg brverst ehe. Die Regierung hat in letzter Stunde Nachrichten au- Washington erhalten, welche die letzten Hoffnungen auf Erhaltung deS Frieden- vernichten. Madrid, 4. April. Die Regierung decretirte die Ausgabe von 225 Millionen Peseta- Schatzanweisungen zu Kriegszwecken und verfügte, daß sämmtliche Kriegsschiffe sich zur Fahrt nach Westindien bereit zu halten. Gleichzeitig Leitete die Regierung Verhandlungen wegen Umwandlung einer größeren Anzahl Kauffahrteischiffe zu Kriegszwecken ein. Yokohama, 4. April. Die Kammer ist für den 15. Mat etaberufen worden. Die Blatter sagen, daß England mit China einen geheimen Vertrag geschloffen habe, wobei Japan ganz außer Acht gelassen worden sei. H. Darmstadt, 4. April. bekannt, daß Seine Königliche Hoheit der Großherzog morgen Dienstag Abend aus Italien nach Darmstadt Irührosen-Kartoffeln zu verkaufen bei 3523 Grün, Neustadt 31. Bilanz am 31. December 1897: Passiva. Conto-Corrent-Conto Div. Creditoren 63.97 Darlehen derStadt Ä Wachthms. Freibank. 3530 Heute und morgen: Rindfleisch, nicht labenrein, per Pfb. 45 Pfg. KchwemeMsch nicht labenrein, per Pfb. 45 Pfg. Bilanz-Conto Actlva. An Caffa-Conto „ Conto-Corrent-Conto „ Futter-Conto „ Jmmobilien-Conio „ Mobilien-Conto Pferde-Conto Gesucht zum 1. oder 15. Mai ein tüchtiges, gut empfohlenes 3560 Mädchen für Küche und Hausarbeit. Frau Prof. Wiener, Bergstr. 9. 'richten. i.rgltr, Lotter u v. nm. fn ftJJIF du u tnf die eit ZLr« Doclor ^*1' confatht, °n tn MvnW F-culüi JJ Heidelderg als iliafr « auch nach LLblngm Z leldt!, sind für jme Lchr. reiburg io der Schach m 3"^abn frei würben^ °°rdrn, und ioat Privat« ‘ ™r dmtfche Sprache und Msiche Sprache ^riechmlvid, sowie Lleiu- vdetu? mttgdeütL g-roer * dun Rust nach Freiburg dm Lehrstuhl der Nativnal- mnen. da Palhologir, Salomon den. t, soll vom L Ddobtr ab lila die Bestimmung in ! oclortttel ast nach dm engt werden kann. i 83 Zahrcu da Geheimr ickhardt, frühn Dstector ! ivasilüt Zrna und Resaat I rt dem LlaalSmlntstaiW ' Stanb bet Mitgl. Ende 1897 . 108 Ginladung zur Generalversammlung auf Dienstag den l‘£. April l. I in ber Wohnung des Rechners Linbenstruth, Mittags 1 Uhr. Tagesordnung: 1) Vorlage bes Revisionsberichts 1897. 2) Abhör ber Rechnung pro 1897. 3) Ergänzungswahl bes Vorstanbs u. Aufsichtsraths. Die Rechnung pro 1897 liegt acht Tage bei bem Director offen. Beuern, am 3. April 1898. 3536 Der Vorstand des Epar- u. Vorschuß-Vereins Beuern II, eingetr. G. m. n. H., zu Beuern. Wilh. Otto II. Hch. Arnold Hch. Ab. Linbenstruth III. Director. Controleur.__________________Rechner.____________ Die Zahl der Genossen betrug zu Anfang des Geschäftsjahres 1897 — 149 und bleibt, da weder Genossen ausgeschieden, noch neu eingetreten sind, Ende 1897 bestehen mit........- . . 149 DaS Geschäftsguthaben der Genossen betrug am 31. December 1896 JL 10088.72. Dasselbe bleibt am 31. December 1897 bestehen mit !,!»! ®»l M tolt™ i ilhitt!, rti««ita“ rata DnW1“ »u 11 U)t h«feo * "rt 32 MM tatet hin «"fW | te ki »**«» ‘ an |i t rot । ; Du u«i«« ** w °°«“* tu I M1“*» Ml-" h-t- “ iff."..... i SÄl" ' D(I#tog gasfirovl «"S-S.’t* 139.93 26170.41 In bester GesWslage Gießens (nur Seltersweg) wird ein größeres Geschäftshaus mit Laden oder ein solches, welches sich durch Umbau oder Abbruch zu einem Haus mit großem Laden ein» richten läßt, bei größerer Anzahlung zu kaufen gesucht. 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(auch in Briefmarken) hier zu haben. Gießen, den 30. März 1898. 3533 Großh. Hess. Betriebsinspection 1. In Obenhausen ist in einem Gehöft bie Maul- unb Klauenseuche amtlich festgestellt worben. Die Gemarkungsperre wirb hiermit ungeordnet. Krofborf, 2. April 1898. Die Polizeiverwaltuug. Der Bürgermeister. Kleine. 3528 Kchriflsetzerlehrling m t guter Schulbilbung gesucht. Näheres in ber Expebition b. Bl. 3519] Sohn braver Eltern wird unter sehr günstigen Bedingungen als kausmätlnischtr Mrlina für eine Gießener Firma gesucht. Derselbe erhält Vergütung, die sich bei besonderer Qualification erhöht. Selbstgeschriebene Offerten unter „Lehrling" an Haasenftein & Bögler, A.-G., Gießen. ___________________ 3080] Eine hiesige Clgarren- fabrik sucht zu Ostern einen Lehrling mit guter Schulbilbung. Näheres in ber Expedition b. Bl. Durchaus tüchtige Maschinenbauer für bessere Arbeit unb Montage bei hohem Lohn auf sofort gesucht. 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Verluste: An Betriebs-Conto „ Futter-Conto „ Handlungs-Unkosten-Conto „ Jmmobilien-Conto , Mobilien-Conto „ Pferde-Conto „ Reserve-Fonds-Conto Reingewinn in 1897 sich ein größeres Absatzgebiet zu verschaffen — einen möglichst billige« R-ifen herstellen, natürlich auf Kosten des Materials undzum Schaden des Käufers, find bie ersten Pneumatic-Fabriken Deutschlands, an ihrer Spitze die Contiuental-Caoutchouc- und Guttapercha-Compagnie zu Hannover, an der Hand reicher Ersahr- unaen zu dem Resultat gelangt, datz men bei der Fabrikation von Reifen auch nicht das Allerwenigste an Material sparen darf; e» läßt sich eben nur aus Prima-Rohstoffen ein Prima-Reifenhn- stellen. Jeder, der den Reifen dieser Firma gefahren hat, weiß, tu welch hohem Maße der Contin'-ntal Pneumattc sowohl den Mchten und ruhigen Gang einer Maschine günstig beeinflußt, »lS auch da« elegante Äeutzere und die S'abtlität derselben b'bt. - ^tinental- Ansichtskarten sind soeben von der alten Firma in Umlauf gesetzt woeden. Diese wirkungsvollen farbigen Karten werden wohl ba b die Schaufenster der Fabrradhändler schmücken. 15702/^ Schneiderei. Eine Neuheit, die jedenfalls eine große Zukunft bet, bringt uns die Weltfirma William Prym in ihren neuen Princetz und Victoria Haken und ^efen. Das Abmeffen und Annähen einzelner Haken und Oesen wird dadurch üderflusstg. Diese Haken und Oesen bilden eine zusammenhängende K.tte, deren Annahen viel Zeit und Mühe ersvart, und einen> ausgezeichneten bau v basten Taillenverschluß unbedingt ergeben muß. M Seidenstoffe Reserve-Fonds-Conto aus 1896 127.07 hierzu aus 1897 139.93 Capital-Conto Vermögen am 31. Dec. 1897: A. Steinreich, Specialgeschäft, Lindengasse 2, Ecke der Marktlauben Lebende Karpfen in allen Größen, Zauder, Hechte, Backfische unb Schellfische billig zu Tiefenweg 18. zurückkehrt. WB. Bonbon, 4. April. DaS Bureau Reuter meldet auS Peking vom 2. April: Eaglauv fordert von China zur Wiederherstellung des gestörten Gleichgewicht- in Egolf und Petschtli die pachtweise Ueberlassung von Weihaiwai, wenn diese- von Japan geräumt ist. — Die /Lhne«" meldet au- Peking vom 3. April: China stimmte der Forderung England- wegen Verpachmng Weihaiwai- zu. WB. Madrid, 4 April. Der Papst bot seine Vermittelung in der Cuba frage an. Die Regierung nahm unter Vorbehalt an. Die Antwort ist nach Rom abge« gangen. ____________________________________________ ♦ ES mutz immer wieder darauf hingewiesen werden, daß es durchaus nickt einerlei ist, mit welchem Reifen man eine Maschine ausrüstet. Diejenigen Fahrrad-Fabrikanten und -Händler, Die in ber Absicht, ein paar Matt zu sparen, ihre Räder mit minder- werthtgen Pneumatics montiren, schneiden sich dabei stets ins eigene Klettck denn der Radfahrer, dessen Reifen mangelhaft ist, sagt nicht: Reisen taugt nichts/ sondern: „die Maschine ist nichts werth." Im Gegensatz zu den vielen kleinen Fabriken, die — um Gasmotor Deutzer, liegend, 2 pferd., vorzüglich erhalten, gebe wegen Aufstellung eines größeren billig ab. 8492________I- Barnatz. ' 3550] Ein gebrauchter Kinderlieg- und ein Kinderfitzwagen billig zu ver- kaufen. Näh, in der Erpedition d. Bl. 3557] Gebrauchter Stotzkarreu billig abzugeben._______Löwengasse 9. 3547] LV Ziege, mit oder ohne Lämmer, verkauft !H. Stephan, Sandgasse 45. I Versteigerungen. | Donnerstag den 7. April, Nachmittags 3 Uhr, wird in den Eichgärten, gegenüber der Wolfstraße, im früher Heil'schen Garten eine große Partie altes Bau- und Brennholz gegen Lebende Aarpftn, alle Sorten Fluß- und Seefische sind am Donnerstag auf dem Ftschmarkt zu haben. 3538 Lebende Karpfen, sowie sonstige Fische empfehle für die Charwocke und Ostern. Gefl. Vorausbestellung erwünscht. 3322 I. M. Schulhof, Marktstraße 4.Telephon 119. SchmstüMN inb wieder vorräthig bei 3535 ^A.ndr. Euler. O-IsäAer iets auf Lager. 3521 F. J. Mobs, Teifeufabrik. r~~7 d Dn verkaufen MpsejfiuUen Offene Stellen Kauf'Gefnche Uermiethnngen Neu eröffnet! "Neu eröffnet! Schulstraße W aarenhaus Adolf Baer Schulstraße »-'“SÄ*, r" A°Si^ Hcutc Wmd ijiüüc Eri>ffnu»gs-Dkloratil»i Worauf ich ein geehrtes Publikum ganz besonders aufmerksam mache. Der JerKauf beginnt mit Dienstag Morgen 8 Uhr. 3648 Uevloren Goldenes Armband verloren gestern Nackmittag über West- anlage, neuer Biaduct, Güterbahnhof, und zurück Bahnhofstraße. Gegen gute Belohnung abeugeben Westanlage 26.' Medaillon verloren. Gegen Belohnung abzugeben 3651 ___________________Kreuzplatz 8. Gefunden ÖS3T «-in Zwicker "tß am Freitag gefunden. 3558 ______________________Neustadt lt, IW ^ln 2lrmband IBS gefunden. Abzuholen. 3540 Lchützenstr. 4 a, III. p er Wed Ms Der Herr, welcher am vorletzten Sonntag in der Kunstausstellung einen Hut vertauscht, wird wiederholt um Umtausch daselbst gebeten. _________________________3552 Wäsche zum Aügeln und Glanzbügeln wird stets angenommen 3545 Waüthorstr. 53, III. Mädchen können das Weißzeug - Nähen (Haud- u. Maschinen-Nähen), sowie Zuschneiden gründlich erlernen. -■ 3216 Magdal. Räuber, ______ Neuenweg 36. ? Msnzer'8 wemsMe „Zur Stadt Athen“ - Deutsche, griechische, französische Weine. H — Gute Küche. — 3310 1 Vorzüglicher Mittagstisch — (im Abonnement billiger) H Reichhaltige Abend-Karte. '* / Vertreter: J. Schmitz, Bahnhofstr. 23. z W. Kilbinger’s Holz, Leder, Metall etc. und gleichzeitig hohen Glanz. Panama- Gall-Seife Leder- Cremes f W. Kilbiuger \ Löwen-Drogerie „Kaiserlack“ (Bernsteinlaok mit Farbe) zum Selbstlackiren von Fussböden und Möbeln. Vorzüglich bewährt! Brillant- . 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Hessischer Lehrerinnen -herein. Generalversammlung des Vereins chefs. Lehrerinnen zur Gründung eines Heims unter Merhöchstem Protectorat I. K H. der Großherzogin Samstag den 16. April 1898, Nachmittag» i/i4 Uhr, im Rach- Haussaal zu Darmstadt. Tagesordnung: a) Kassenbericht, d) Jahresbericht, v) Wahl von zwei neuen Vorstandsmitgliedern, d) Veränderung und Ergänzung der Statuten. (Die vorgeschlagenen Stalutenveränderungen werden den Theilnehmern an der Generalversammlung eingehändigt werden.) e) Be« schlußfafsung über Eröffnung des Heims, f) Gesellige Vereinigung im Darmstädter Hof. Um recht zahlreiches Erscheinen bittet 3534 Drr Vorstand. Schule zu Worms a. Rh. (Jarsusbeglnn am 1. Mai u. 1. Nov. jed. Jahre*. Nähere Auskunft unentgeltlich. 2781 Die Direction: Lehmann-Helbig. Brauer- 3503] Eme Stube zu verrniethen. — Daselbst ein wenig gebrauchter Kinder sitzwagen zu verkaufen. _______________Rittergasse Nr. 23. Fkheng-Nkkfilhkriiug. 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Bt- mck. b. 1906 99 80 3Vi Pomm tzyv.L-Bt.mck.b.1906 100.00 4 §rfi.8bu:.6rd)J8tunt 1.1900 1(2DJ 20 Frentrn-Sl. (fatfll. Sovereigns Dollars to Sold DarwN BLeWrttai 00.00 00.00 £20 w. 16.20 30.43 4.16 Franz, «antnotm Oesterr. dto Ämctk. 6100 169 95 4 80 IMaMaoiUi 168.20 | Oefterr LredN'Lctt« 80160 1 Nichts erhöht die Gemüthlichkeit in flimmern -HUftvooeN 'Linprlly. me^r/ Qld\in spiegelblanker Fußboden, der mit Leichtigkeit ausgewaschen werden kann und die größte Reinlichkeit darbietet. Wer seine Fußböden mit einem dauerhaften Anstrich versehen will, dem können wir Die Fabrikate der altrenommirten Firma C. Fritze & (So., Offenbach a. M., besten« empfehlen und verweisen wir auf den der Stadtauflage heutiger Nummer beigesügien Profpect. Niederlage bei Äug. Noll ^544 NedacNon t. L.: Hermann Lite. — Druck und Verlag der Brähl'schen UniversnätS-Buch. und Eteindruckerei (Pietick &. 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