Netzen. !te4^ Ä*. u' * Bureau, j» ««f Mm Ijt: lb Lerkaufrstill-- • UVM ) 5 . 1,20 KL e . 1,25 M uig für den Lagerplätze Mix, mb «rbunbtn fit, ilabungen etjolgt und bis eio- ! im Gaswerk täten öm über r-ea hiefigea Kes 33, unserer Tarcolu auch in Mengen lals ssg fnu.M<«lw®rl St»*1“ 'S& M- n ge°' _ Nr. 54 Erstes Blatt. Samstag dm 5. März 1S08 Gießener Anzeiger General-Anzeiger Bezugspreis vierteljährlich 2 Mark 20 Pfg. monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohn. Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. Annahme von An-eigen zu der Nachmittags für den fügenden Lag erscheinenden Nummer bis Norm. 10 Uhr. Alle Anzeigen-DermittlungSstellen des In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Erscheint tigNch mit Ausnahme de» Montag». Die Gießener KamiktenVtLtter werden dem Anzeiger wöchentlich viermal beigelegt. Amts- un6 Anzeigeblatt für den Areis Gietzen. Gratisbeilage: Gießener Familienbliitter Redocttoa, Expedition und Druckerei: Kchnkfiraße Vr. 1. heute vom Präsidenten Fa ar e in Audienz empfangen. Faure erwiderte alsbald den Besuch. Loudon, 3. März. We aus Shanghai gemeldet wird, habe Deutschland beschlossen, ein Schiff nach Shanghar zu entsenden, um die Aufrechterhaltung der vor',CH na gemachte« Coucesfionen zu sichern. Konstantinopel, 3. Marz. Der auf der Fahrt nach Odessa begr ffrne ungarische Dampfer „Na dor" ist infolge Nebels am Eingänge der Bosporus gestrandet. Menschenleben find nicht zu beklagen. Adresse für Depeschen: Anzeiger Hieße«. Fernsprecher Nr. 51. Wien, 3. März. Da« Befinden der Kronprtn- zessiN'Wtttwe Stefanie hat fich im Laufe des Bor« mittags Wetter gebeffert. Der Kräftezustand ist befriedigend, bas Fieber niedriger. Prag, 3. März. Die Socialdemokraten machen nunmehr auch in der Nähe Prags erhebliche Fortschritte. In Bulanka wurden bet der Grmeiudewahl sämwtltche Candidateu der Socialtsten gegen die Tschechen gewählt. Budapest, 3. März. Franz Kossuth brachte heute im Abgeordnetenhause den Antrag ein, das Haus möge das italienische Parlament anläßlich des 50jährigen Jubiläums der italienischen Verfaffuug beglückwünschen. Der Antragsteller wird morgen seinen Antrag begründen. Rom, 3. März. Heute wurden fünf Amuestte- Decrete veröffentlicht, welche der König heute Vormittag aus Anlaß drs fünfzigsten JahreStageS der Verfassung unter- zeichnet hat. Dieselben beziehen fich auf Verbrechen, begangen durch die Preffe, auf Verbrechen gegen die Sicherheit des Staates, auf Duellvergehen, auf Vergehen der Desertion von nationalen Handelsschiffen, begangen durch Italiener oder durch Ausländer; außerdem auf Personen, welche fich der Militär-AuShebung entzogen haben und auf eine lange Reihe von Finauz-Uebertretnugen. Pari», 3. März. Der Deputtrte Gärault-Richard kündigte eine Interpellation in Betreff des Verbots der Aufführung der ,®ebexA von Gerhard Hauptmann au. Pari», 3. März. Der Prinz von Wales wurde Sitzung der Stadtverordneten am 3. März 1898. Anwesend: Herr Oberbürgermeister Guauth, die Herren Beigeordneten Georgi, Glünrberg und Wolff, von Seiten der Stadtverordneten die Herren A».amt, Brück, EmmeltnS, Faber, Flett, vr. Güffky, vr. Gutfleisch, Grünewald, Hehligenstädt, Habeuicht, Haubach, Heichelheim, Helfrich, Hornberger, Jng- Hardt, Keller, Kirch, Löber, Orbig, vr. Ploch,. Petri, vr. Schäfer, Scheel, Schiele, vr. Thaer und Wallenfels. Vor Eintritt in die Tagesordnung thetlte Herr Oberbürgermeister Gnauth mit, daß Se. Kgl. Hoheit der Großherzog die Wiederwahl de» Herrn Beigeordneten Grünberg bestätigt habe. Wer so lange und treu seine Kraft in den Dienst des öffentlichen Lebens gestellt, dem gegenüber sei eine wiederholte Verpflichtung nicht mehr wie eine Formsache- er ersuche deshalb Herrn Grüueberg, durch Handgelöbniß wiederholt die Abficht treuer und unparteiischer Dienstführung kundzugeben,- er heiße ihn Namens der Versammlung willkommen. — Herr Beigeordneter Grüveberg sprach der Versammlung setnrn Dank für die Wiederwahl aus mit dem Versprechen, bestrebt zu sein, fich dieses Vertrauens würdig zu zeigen und mit der Bitte um Nachficht für die Folge hlufichtltch seiner Amtsführung und mit Rücksicht auf sein Alter. Ueber die bereits früher beratheue Errichtung eine« AuSsichtSthurmeS auf der Hochwarte wurde Voranschlag vorgelegt, wonach die Kosten eine» auf einem Stein- krauz montirteu Holzthurmes von iuSgesawmt 27 Meter Höhe auf 3850 Mk. berechnet find. Der Betrag wird bewilligt unter der Annahme, daß der VerschöuerungSverein nach wie vor fich zu einem Zuschuß von 1000 Mk., sowie zu eine« jährlichen Beitrag von 100 Mk. auf die Dauer von zehn Jahren verpflichtet. Die Anregung des Herrn Haubach, eine Verschalung de» Treppenbaue» auszuführen, soll noch der Beschlußfassung Vorbehalten werden. Die innere Ausstattung des Erweiterungsbaues für das Realgymnasium ist auf 4500 Mk. veranschlagt. Der Betrag wird bewilligt, desgleichen die beantragte Einrichtung einer elkctrischen Anlage für Arbeiten und Versuche im chemischen und phhfikalischen Institut mit 4000 Mk. Um daS dem Lesehalle-Verein überlassene Thor- hau» am SelterSweg für die Zwecke der Volköbiblwthek geeigneter zu machen, ist die Vereinigung mehrerer Z mmer zu einem Lesesaal, sowie zu der bereits genehmigten Gasleitung die Elnführung der Wasserleitung für nothwendig erachtet worden. Die Kosten, welche für den inneren Umbau auf 1000 Mk., für die GaSetnrichtuug auf 217 2Bf., für die Wasserleitung auf 159 Mk. veranschlagt find, werden be- willigt. Betreffs der Herstellung de» Verbindungsweges zwischen Bahnhof- und Hammstraße ist ein Project vorgelegt worden, wonach der Weg unterhalb de» Lenz'scheu Felsen- kellerS verbeffert, über die Wirseck ein eiserner Steg gebaut und da» rechtsseitige W-eseckufer unter der Ueberführung erhöht werden soll. Die Versammlung beschloß Bewilligung deS veranschlagten Betrag» von 6600 Mk. für den Fall, daß eine Verständigung mit der Giseubahn-Dtrection über eine beffere Verbindung (etwa durch Anlage einer Unterführung am Bahnhof) nicht zu Staude kommen sollte. Die nun folgende Berathung des Voranschlags der Stadt Gießen für das Jahr 1898/99 leitete Herr Oberbürgermeister Gnauth mit dem Hinweis auf den günstigen Umstand ein, daß der Voranschlag mit Zugrundelegung des bisherigen Communalsteuer-AuSschlagS-Coeffictenteu von 28,8 Pfg. pro Mark Bteuercapital aufgestellt werden konnte. Die Mehrforderungen könnten lediglich gedeckt werden infolge der erhöhten Steuerkraft, herbeigeführt durch Zuzug von Außen, Mehrerträgniß der Grundsteuer und die fich günstiger gestaltende Lage der Steuerpflichtigen. Die Er- gebviffe des in Berathung stehenden Voranschlags ließen hoffen, daß auch der Übernächste Voranschlag auf Grund de» gleichen CoSffizenten ausgestellt werden kann. Der von Herrn Stadtverordneten Kirch angeregte Frage wegen Versuche» Reiche Berlin, 3. März. Wie aus Bremen gemeldet wird, erwartet man die Ankunft de» Kaiser» dorr morgen Nachmittag. Berlin, 3. März. Die Commisfion deS Reichstags zur Berathung der Militärstrafproceßordnuug hat heute die zweite Lesung beendet und bei dieser Gelegenheit auch eine Resolution angenommen, worin die Regierung ersucht wird, eine Statistik über die mit dem Milttärstrafproeeß>er- handelten Fälle zu veröffentlichen. Al» Berichterstatter find die Abgeordneten de Witt (Centrnm) und vr. Görtz (LolkSp.) ernannt. Berlin, 3. März. Die Budget-Commission de» Reichstage» hat heute zunächst § 3 der Flotten-Borlage, be- treffend die Jndiensthaltung, nach dem Vorschläge de» Referenten Lieber angenommen, alsdann den § 4 gestrichen und den § 5 angenommen. Die Debatte wendet fich dann dem § 9 zu, die Deckung betreffend. Außer dem Anträge Lieber liegt hierzu ein Antrag Müller-Fulda vor, welcher die Kosten hauptsächlich auf die Interessenten verthetlen will, und ein Antrag Bebel, betreffend eine Progressive Reichs-Einkommen- steuer. Die Debatte über den § 9 ist noch nicht beendet und wird übermorgen fortgesetzt. Berlin, 3. März. Die Wahlprüfung S-Com- mission des Reichstages hat die Wahl des Abgeordneten Schulz (frs.Vp.) für gültig erklärt, jedoch beschloffen, noch Beweis erheben zu taffen. Berlin, 3. Marz. DaS Abgeordnetenhaus nahm heute in zweiter Lesung eine Novelle zum AnfiedelungSgesetz an und zwar mit einem Anträge Ttegl, wonach in AuSnahme- fällen die Bildung größerer Restgüter zulässig ist. De» Weiteren wurde der Etat der Ansiedelungs-Commission genehmigt. Morgen: Antrag Felisch, betreffend Befähigungsnachweis im Baugewerbe, und Petitionen. Berlin, 3. März. Der neue Gouverneur von Kiaotfchau, Capitän zur See Rosendahl, reist am8.März von Genua noch Ostafien ab- auf demselben Pchiffe macht sein Adjutant, Capitänlieuteuant W i l ck e n, die Reise mit. — Der in Madeira eingetroffene Gouverneur von Kamerun, v. Puttkamer, wird in wenigen Tagen hier erwartet. Berlin, 3. März. Zu der kürzlich gebrachten Mittheilung einiger Blätter, daß seit Anfang dieses JahreS landwirth- schastliche Geräthe und Maschinen zollfrei nach Rußland eingeführt werden könnten, schreibt die „Nordd. Allgem. Zig." osficiell, daß die Zollbehandluug dieser Gegenstände seit Inkrafttreten de» Handelsvertrages keine Ber- änderung erfahren habe. Berlin, 3. März. Wie den Abendblättern gemeldet wird, ist der Bergmann, welcher daS Unglück auf Grube Maria" bei Aachen veranlaßt, verhaftet worden. Wilhelmshaven, 3. März. Die Abreise de» Kaiser», welche heute früh erfolgen sollte, ist abermals verschoben worden. Versucher 54. Sitzung vom Donnerstag den 3. März 1898. Tagesordnung: Fortsetzung der Eta t»berathnng. Etat des ReichSetsenbahnamtS. Titel „Gehalt deS Präsidenten", nebst der dazu vorliegenden Resolution Pachnike und dem Amendement v. Stumm. Abz. Graf Bernstorff (Rp.) wünscht für den Fall einer Reform der Prrsonentarife: 1) keine Aufhebung der Retonrbtllet», 2) keine Abschaffung der Rnudreisebillet» und keine Erhebung von Zuschlägen zu den Schnellzügen. Abg. Stolle (Soc) kommt wiederum auf die Häufung der Unfälle zurück. Es sei eigenthümlich, wie diese Er- fcheinnug in Zusammenhang stehe mit der wirthschaftlichen Lage. ES erkläre fich das durch die Ueberlastung deS Eisenbahnpersonals, durch die zeitweise den Beamten zugemmhete übermäßige lange Arbeitszeit. DaS Reichsetsenbahnamt sei verpflichtet, dagegen einzuschreitrn. Was sei da» für ein Zustand, wenn für die Flotte und den Weltverkehr Hunderte von Millionen ausgegeben würden, gleichzeitig aber im In- lande die TranSPorteinrichtungeu derartige seien, daß man ohne Gefahr gar nicht mehr fahren könne. Abg. Graf Kauitz (cons.) bespricht wiederum die An»- uahmetarife für Kohlenexporte und geht bann auf die Canal» frage ein. Abg. Schönlank (Soc.) bedauert die Nichtanwesenheit der Minister v. Miquel und Thielen. In seinen weiteren Ausführungen wendet Redner fich gegen Herrn v. Stumm, der gemeint, nicht die Unfälle, sondern die Preffe hätte Beunruhigung in» Volk gebracht. Herr v. Stumm habe da wohl nur sein Leibblatt, die »Post-, im Ange gehabt, denn diese habe allerdings oft genug Beunruhigungen zu Wege gebracht, so durch ihren Krieg in Sicht und durch ihre Um- sturzartikel. Die preußische Eisenbahnstatistik ist in den Augen de» Abg. Schönlank keinen Schuß Pulver werth. Characte- risttsch für die Zustände auf den preußischen Bahnen seien die Enthüllungen vor Gericht in dem Prozesse wegen de» Falle» Grüttner. Abg. Gamp (Rp.): Mit den Gtsenbahnunfällen sei e» gar nicht so schlimm, wie e» hier dargestellt werde. Selbst der schwerste Unfall der Neuzeit, der zwischen Hildesheim und Gerolstein, sei nur verschuldet durch den Bruch einer Brr- kuppelung. Die Wirkungen solcher Unfälle ständen in Gotte» Hand. Eine völlige Trennung der Geleise für den Gütrr- und den Personenverkehr sei ganz unmöglich. Nachdem Redner fich gegen die Ausführungen der Abgeordneten Hammacher und Lenzmann gewendet, bezeichnet er die Miquel'sche Spar- famkeitSpolitik im Staatsbahnwesen al» ein Verdienst. Die deutschen und preußischen Etsenbahnverwaltungen ständen an der Spitze aller Verwaltungen auf diesem Gebiete. Abg. Hammacher (nl.) betont, er wolle nur wiederholen, daß die preußischen Eisenbahnen nicht den Erwartungen entsprochen hätten, die man bei ihrer Verstaatlichung gehegt habe. Wenn Herr Gamp meine, der preußische Staat müße die Eisenbahnen gleichwie al» Industrie betreiben, dann meine er, Redner, daß die Staat-bahneu den VerkehrStnteressen dienen sollten. Schlimm sei, daß die großen Ueberschüffe, die Hunderte Millionen, welche die Staatsbahnen dem Staate liefern müßten, zu Ausgaben verwendet würden, die größten- theil» dauernde seien. Diese Vermischung der StaatSfinanzen und der StaatSeisenbahvfinanzen hindere eben, daß die Bahnen für den Verkehr so viel leisten, als fie sonst leisten könnten. Abg. Werner (Artis.) tadelt die Sparsamkeit-politik bei den preußischen Staatsbahnen und erklärt, seine Freunde stimmten gegen die Erhöhung be» Gehalte» be» Eisenbahn- amtspräfibenten. Abg. Prinz Carolath (Hosp. b. Rat.) beklagt fich Über ben Wagenmangel. Auch gegen bte Unfälle, namentlich gegen die UeberbÜrdung der Beamten und Arbeiter, müsse Abhilfe geschaffen werden. Die Unfälle sprächen eine zu deutliche Sprache. Redner fordert schließlich beschleunigtere Beförderung der Chemnitzer Textilgüter nach England. Abg. Fuchs (Senn.) legt Verwahrung ein gegen etwaige Einführung von Staffeltarifen zu Gunsten der östlichen und zum Nachtheil der westlichen Landwirthschaft. Titel 1, „Präsident de» ReichSeisenbahnamte»", wird genehmigt. Der Antrag Pachnicke wird angenommen nnb ohne wesentliche Debatte der Rest deS Etat». Morgen 2 Uhr Petitionen und Anträge. Schluß 6% Uhr. Wiedereinrichtung von Pferdemärkten tn Gießen werde > wan zunächst durch Benehmen mit den laudwirthschaftlichen Vereinen näher treten. — In der GeneraldiScusfion über den Voranschlag kowmt Herr Löber auf eine tn diesen Tagen erschienene Z itungSnotiz zu sprechen, worin bemerkt worden, daß den Verhandlungen der Stadtverordneten der „frische Sag* fehle, und insbesondere auch dem Wunsche Ausdruck gegeben wurde, daß mehr Gegenstände wie bisher in öffrnt- licher Versammlung behandelt werden möchten. Der als niedrig yingeftellte SteuercoSsfizeut sei hoch und nur mit demjenigen tn Mainz zu vergleichen; er wünsche auch, daß öffentlichen Fragen, z. B. der Verbreiterung der Dammstraße, näher getreten werden wöge, und spricht sich im Uebrigen für größtmög- ltchste Okffentlichkeit der Verhandlungen aus, daran die Bemerkung knüpfend, daß auch tn den TageSblätteru eingehender über die Vorgänge in den Stadtverordneteu-Versammlungen berichtet werden möge.*) — Herr Oberbürgermeister Gnauth coustatirt den Aeußeruugen de- Herrn Löber gegenüber, daß hinsichtlich de- Steuercovffizeuten Gießen mit am günstigsten stehe. Herr Löber hätte augeben sollen, wa- andere Städte außer der Comwuualsteuer noch ihren Einwohnern abnehmen, er erinnere nur an die Heranziehung von Gegenständen zum Occroi, die in Gießen frei eingingeu, an die Kosten der Straßenreinigung, die tn Gießen zu Lasten der Stadtkaffe stattfindr, wozu noch komme, daß Gießen keinen Zuschuß aus der Sparkaffe habe, der sich in Worw- beispielsweise auf 30 000 Mk. belaufe. Ziehe man alle- die- tu Betracht und vergleiche damit das, wa- den Steuerzahlern Gießen- geboren werde, so kowwe man zu dem Schluß, daß Gießen mit dem kleinsten Loöjfizeuten rechne. Wa- die weiteren Bemerkungen de- Herrn Löber betreffe, tl solle ein fr scher Zug in die Verhandlungen, dieselben gäben kein klare- Bild usw., so erkläre er, nur gehört zu haben, daß alle Arbeiten und Vorlagen gut vorbereitet aus den Commissionen in- Plenum kämen. Dem Specialwunsche gegenüber, es möchte in der Stadtverordneteu-Bersammlung mehr für die Augen und Ohren des Publikum- gearbeitet werden, brmerke er, daß er stet- bestrebt, Dasjenige der öffentlichen Verhandlung zuzuweifen, wa- sich ihr zuweisen laffe. Man sei aber genöthigt, auch über Dinge in nichtöffentlicher Sitzung zu verhandeln, von denen man wünschen möchte, daß sie gerade vor da- Publikum kommen. Herr Oberbürgermeister Gnauth characterifirte hierauf die Art und Weis?, wie man von iuteresfirter Sette dir Verbreiterung der Dammstraße habe erreichen wollen- diese hatte die Stadt nicht oeranlaffen können, der Sache näher zu treten, man habe e- aber trotz dem gethan, und da habe sich herauSgrstellt, daß die An sorderuugen an die Stadt hinsichtlich des Ankaufs von Häusern und Grundstücken viel zu hohe waren. — Herr Haubach sucht einige in der „Mitteldeutschen Sonn» lag-zeitung" veröfftntlichte Angaben über den Ver- mögen-ftavd und die Ziuseulast der Stadt richtig zu stellen. Er gibt ferner zu bedenken, ob e- nicht gerathen sei, solche Beschlüsse nichtöffentlicher Sitzungen, für welche kein Grund mehr vorltege, sie weiter zu verheimlichen, den hiesigen Zeitungen mitzutheilen. — Herr Oberbürgermeister Gnauth erklärt, damit einverstanden zu sein, sofern man ihm die Erwägung von Fall zu Fall überlasten wolle. — Herr Wallenfels bemängelt da- Au-schretben Großh. PoltzeiamtS in Betreff der neuen Schutzmaunöstellen, wonach nur Unteroffiziere und Soldaten fich melden könnten. — Oerr Oberbürgermeister Gnauth weist aus da- Reglement von 1879 hin, worin eS heißt, daß die Bewerber um Schutzmaunsstellea gedient haben müßten. — Herr Helfrich empfiehlt Fort- setzung de- rechtsseitigen Fußsteige- an der Licherstraße bi- zur Hengst'schen Wtrthschaft und beklagt die Schlammansammlung in der Gartenstraße, die jedenfalls auf ungeeignete- Straßenbaumaterial zurückzuführen fei. — Herr Grünewald weist auf die Mißstände und Gefahren hin, denen die Pastanten am Uebergang der Oberhesstschen Bahn über die Frankfurter und Liebigstraße au-gesetzt dadurch, daß den größten Theil de- Tage- diese Uebergänge durch Bahn- barriören gesperrt seien. — Herr Löber empfiehlt Berbefferung de- von der Rodheimerftrahe nach Burk- Mühle führenden Fußwege-. — Herr Haubach legt unter Vorführung eines Spectalfall- die Nothwendigkeit dar, daß auf der Polizeiwache jederzeit ein Schutzmann zur Hilfeleistung bei Vorgängen auf der Straße bereit steht. Zn pos. 52 de- Voranschlag-, Octroi, spricht fich H^rr Orvig unter eingehender Darlegung der Gründe für gänzliche Abschaffung desselben au-. Für heute möge man nur den Willen zu erkennen geben, der Weg dazu werde fich schon finden, wenn auch nicht die Schwierigkeiten zu verkennen seien. — Herr Grünewald erklärt, im Prtvcip für Aufhebung de- Octrols zu sein. — Herr Dr. Gutfleisch ist ebenfalls dafür und bemerkt, daß er in Erkenntniß der Schwierigkeit der gänzlichen Abschaffung bereit- vor Jahren dafür eingetretea, mit einigen Artikeln den Anfang zu machen. — Herr Hornberger stimmt mit dem Vorredner überein, bemerkend, daß er bereit- in den 70er Jahren seiner Meinung i» dieser Hinsicht Ausdruck gegeben. — Herr Grünewald empfiehlt, dem Willen der Versammlung durch eine Resolution Ausdruck zu geben. — Herr Dr. Gaffkh erklärt sich, trotzdem er der Ueberzrugung sei, daß durch eine Beseitigung de- Ocrroi- die damit belegten Artikel nicht billiger würden, *) Soweit der uns zur Verfügung stehende Raum' e6 zuläßt, find wir tm Allgemeiaen nicht abgeneigt, diesbezüglichen Wünschen zu entsprechen. Aber in d e r Ausführlichkeit zu berichten, wie fich vielleicht mancher gerade an einer bestimmten Sache Jnterefsute vorstellt, geht wohl über die Aufgabe der TageSprefie und die d«n wenig oder gar nicht tnteressirten Theil der Leser schuldige Rücksicht hinaus. Auf die Detalls der Verhandlungen, etwa durch vollständige Wiedergabe der dort geäußerten Anfichlen etnzugehrn, ist nicht immer angebracht, da selbst manches, waS tn öffentlicher Versammlung verhandelt wird, die Veröffentlichung durch die Preffe aus diesem oder jenem Grunde nicht verträgt. Daß man mit genauer Wiedergabe einer Aeußerung übrigens dem betr. Redner unter Umständen einen schlechten Dienst erweisen kann, sei nur nebenbei bemerkt. Red. für Aufhebung, und zwar der hohen BerwaltungSkosten wegen und deS durch da- Octroi in der Emwohnerfchaft erregten Gefühls einer Ungerechtigkeit gegen einzelne Klaffen. — Herr Beigeordneter Georgi steht ebenfalls auf dem Standpunkt der Aufhebung, befürchtet aber Beschwerden, wenn in Folge de- Einnahmeaurfalle» die Steuer erhöht werden müffe - feiner Berechnung nach werde der CoLfficient von 28,8 auf auf 35 Pfg. steigen. — Herr Haubach verweist auf die Weinsteuer, deren Aufhebung den Wein weder verbilligt noch verbefferr habe- deshalb glaube er nicht, daß nach Aufhebung de- Ocrrois die Preise der damit belegten Lebensrnittel fielen. — Herr Wallensel- ist ebenfalls gegen da-Octroi, kann fich aber nur für succefive Beseitigung desselben au-sprechen, um feststellen zu können, inwiefern da- Publikum Vorthetl davon hat. — Herr Kirch spricht fich für Commission«, berathnng au-, da Über einen fo weitgehenden Antrag nicht kurzer Hand abgestimmt werden könne. — Herr Oberbürgermeister Gnauth gibt unter der Bemerkung, daß auch er für Aufhebung de- Octroi- sei, dem Wunsche Ausdruck, daß die Mehrheit, welche die Aushebung beschließen wird, auch voll und ganz die Consiqnrnzen diese- Beschlusses zieht und Ersatz de- Einnahmeausfalles garantirt, er würde sonst bedauern, wenn die Abschaffung eine Verhinderung deS städtischen Gemeinwesen- in seiner Entwickelung zur Folge habe. — Herr Heichelheim ist für Vertagung. — Herr Beigeordneter Georgi schlagt vor, daß seitens der Bürgermeisterei eine vergleichende Ucberficht vorgelegt werde, wie fich die Brr hältmfse gestalten würden bet a) theilweiser Aushebung des Octroi- (z. B. Mehl und Backwaaren), b) gänzlicher Aufhebung. — Herr Löber legt dar, daß die Aufhebung de» Ocrrois auf Backwaaren ein Geschenk an die Bäcker bedeute, denn bei 3/i Pfg. pro Laib könne von einer Pret-ermäßtgung keine Rede sein- er werde sich einer diesbezüglichen Ab» stimmung enthalten. — Herr Gutfleisch möchte nicht hören, daß nach Aufhebung de- Octroi- übermäßig gespart werden müffe, d. h. einzelne Theile unserer städtischen Verwaltung be* nachtheiligt würden- immerhin könne man fich schon heute aussprechen, ob man den Wunsch nach Aushebung hege. — Der Antrag deS Herrn Kirch auf Ueberweisung an die vereinigte Finanz- und juristische Comrniffion und Herbeiführung eine- BeschluffeS tn einer der nächsten Stadtverordnetenfitzungen wurde abgelehnt, desgleichen eine Resolution, nach welcher bereit- im Voranschlag 1899/1900 die Aushebung des Octroi- zum Ausdruck kommt, dagegen wurde ein Antrag des Herrn Dr. Gutfleisch zum Beschluß erhoben, welcher besagt, daß die Versammlung den Wunsch nach Beseitigung de- Octroi- ausspricht und den Oberbürgermeister ersucht, zur Erfüllung dieses Wunsche- geeignete Vorschläge zu machen. Zu pos. 56, Fleischbeschau, fragt Herr Haubach an, warum die Ausgaben hier größer seien, als die Einnahmen. Herr Oberbürgermeister Gnauth bemerkte, daß ein Ausgleich nur durch Erhöhung der Fleischbeschaugebühren möglich sei, die- fei aber nicht angängig, weil dieselben die gesetzlich zulässige Höhe bereit- erreicht, der Ausfall müffe au» den Schlachtgebühren gedeckt werden. — Herr Wallenfels fragt an, ob mit der durch Erkrankung des Schlachthaus- thierarzteS nothwendig gewordenen Vertretung deffelben die Stadt belastet werde. — Herr Oberbürgermeister Gnanth verneint die-. Ferner theilt derselbe die erfolgte Gründung einer -weiten BiehverficherungSgesellschast, und weiter mit, daß Herr SchlachthanSthierarzt Liebe seine Mitwirkung an den Geschäften der älteren Gesellschaft aufgekündigt habe- ferner habe die Versicherungsgesellschaft der RindSmetzger be- schloffen, daß sie Ochsen für die Folge nicht mehr versichere, sodaß, da auch die neue Gesellschaft nur Kleinvieh versichere, gerade der wesentlichste Theil der Schlachwiehverficherung tu Wegfall gekommen. — Die Anfrage deS Herrn Haubach über den Stand der Vorarbeiten für die Stadterweiternng beantwortet Herr Oberbürgermeister Gnauth dahin, daß demnächst der Plan für den Hamm offengelegt werde, und daß weitere Stadttbeile in Angriff genommen seien. — Vor Schluß der Sitzung, die morgetk ihre Fortsetzung finden soll, erklärt Herr Dr. Gut fleisch, daß er während der Abstimmung über die Anlage de- Viehmarkte- an der Rodhetmer Straße in Wien gewesen- würde er an der Abstimmung habe theilnehmen können, fo hätte er gegen das Project gestimmt, da« er seiner Ueberzrugung nach für nachtheilig halten müffe, er werde gegen die Bewilligung der geforderten 210 000 Mk. stimmen. totale» «nd provinzielle». Sießen, den 4. März 1898. Berzetchniß der Sitzungen bei Schwurgericht» der Pro« vinz Oberheffen, pro 1. Ouartal 1898. 1. Montag, 7. März, Vormittags 9 Uhr, Anklage gegen Johanne- Rost au- Gießen wegen Urkundenfälschung, Betrug rc.- Ankläger: StaatSan- walt Koch, Vertheidiger: Rechtsanwalt Katz. 2. Dien-tag, 8. März, Mittwoch, 9. März, Vormittag- 9 Uhr, Anklage gegen Karl Keil aus Gießen wegen versuchter Brandstiftung- Ankläger: Staatsanwalt Koch, Vertheidiger: Rechtsanwalt Dr. Spohr. 3. Donnerstag. 10. März, Vormittag- 9 Uhr, Anklage gegen Karl Tonrad IV. au- Rainrod wegen Mord- Anklager: Staat-anwalt Zimmermann, vertheidiger: Rechtsanwalt Justizrath Baist. 4. Freitag, 11. März, Samstag, 12 März und Montag, 14. Mär-, je Bormittag- 9 Uhr, Anklage gegen Heinrich Damm aus RudloS wegen Verbrechen und Vergehen im Amt- Ankläger: GerichtSaffeffor Dr. F r i e d r i ch, Vertheidiger: Rechtsanwalt Dr. G u t f l e i s ch. Theatervereiu. In der 6. Vorstellung, welche Mittwoch, den 9. März stattfindet, kommt ein Stück zur Aufführung, welche- schon allein deS Gegenstandes wegen, der \ ihm zu Grunde liegt, da- weiteste Jntereffe beansprucht, j vornehmlich in einer Universitätsstadt. Max Dreyer» drei- actige Komödie „In Behandlung* schildert in luftiger j Weise die vielen Schwierigkeiten, mit denen eine junge Dame ' zu kämpfen hat, als sie nach beendetem Studium der Mediciu fich tn ihrer Vaterstadt all Aerztin niederläßt. Der Verfasser rollt in einem lebensvollen B.lde die Frauenfrage vor den Augen der Zuschauer auf, welche schon soviel in Wort und Schrift, aber selten im Schauspiel behandelt worden ist. Für die Darstellung der Aerztin war ursprünglich Fran Prasch» Grevenberg vom Berliner Theater tn Berlin gewonnen, an dem „In Behandlung" schon 50 mal gegeben worden ist. Nachdem dieselbe ernstlich erkrankt ist, gelang e- einen würdigen Ersatz für sie in Fräulein Toni Wittel- vom ^oftheater in Mannheim zu schaffen. Ihren Partner, den Ilrzt, wird Herr Janson spielen, von dem man sicher annehmen darf, daß er feinen Platz ebensogut wie in ber flnften Vorstellung ausfüllen wird. „In Behandlung* beginnt soeben von Berlin aus seinen Zug Über die deutschen Bühnen, eS wurde kürzlich tm Hoftheater in München, im alten Theater in Leipzig, in Wien und in Mannheim gegeben, Gießen folgt jetzt an sechster Stelle. Hoffen wir, daß auch hier die erste „Aerztin" sich gut einführt — wenn e- ihr auch, ebenso wie anderen Aspirantinnen versagt war, in Gießen ihre medicinischen Studien zu machen. * * HandelSkammerlag. Am nächsten Sonntag wird in Mainz und zwar im dortigen Stadthau- ein Hessischer Handelskammertag stattfiaden, auf dessen Tagesordnung n. A. eine Vorbesprechung der für den am 14. März stattfindende» deutschen Handelskammertag aufgestellten Tagesordnung steht. * * Arbettknachweife. Um eine zweckmäßige Ausgestaltung des Arbeitsnachweises, insbesondere eine größere Crntralifirung desselben tn die Wege zu letten, hat die Regierung in dem eben zur Debatte stehenden Staatsbudget- einen Betrag von 2000 Mark eingestellt und der Finanzausschuß denselben befürwortet. Nunmehr beantragte der Abgeordnete Köhl er« Darmstadt die genannte Summe auf >000 Mark zu erhöhen, weil der regierungsseitig einge- teilte Betrag für die beabsichtigte Förderung der Arbeitsnachweise unzureichend sei. Arbeit-nachweiSanstalten bestehe» ur Zeit in folgenden Städten des Großherzogthums: Darm- tadt, Gießen, Mainz, Offenbach und WormS. Die in Darmstadt bestehende Anstalt ist kein commuualeS Arbeitsamt, wie die der anderen genannten Städte, sondern eine ! lereinS-Einrichtung. Beabsichtigt ist nun, diese Anstalten unter sich telephonisch zu verbinden, weil dadarch die Mög- ichkeit fortwährenden Nachrichtenaustausche- über Arbeitsangebot und Nachfrage geboten und die Gelegenheit zur Arbeit-vermittelung naturgemäß vermehrt wird. Außerdem ollen periodisch vorzunehmende Ausstellungen der Nachweise mrch Druck vervielfältigt und in den größeren Gemeinden >e- Landes verbreitet werden. * * Die Militarcapellmeister werden demnächst ein äußere» Zeichen erhalten, da- sie deutlicher al« bisher von den Feldwebeln unterscheiden soll. Ihre Uaisormen werden nämlich au Stelle der Eantillen OsfizierS-Achselftücke mit einer Lyra erhalten. Ein Stern kenazeichnet den Träger als königlichen Mufikdirigenten, zwei Sterne bezeichnen ihn al» königlichen Musikdirector. Die Regimentsnummer kommt in Wegfall. Die Frage, ob den Capellmeistern da» Tragen von JnterimS- röcken gestattet werden wird, ist noch unentschieden. • * Sine der neuere» Einrichtungen der preußischen nnb ter übrigen deutschen Bahnen, die noch wenig bekannt ist, ft die Gepäckbcsörderuug ohne gleichzeitige Lösung von Fahrkarten — Expreßbeförderung genannt. Hiernach könne» Güter aller Art, welche fich zur Beförderung im Packwagen eignen, auch ohne Vorzeigung einer Fahrkarte auf Gepäck- chein aufgegeben werden. Der Frachtberechnung wird die normale Gepäckfracht für mindesten- 20 Rilogr. zu Grunde gelegt. Als Mindestbetrag werden bei der Beförderung i» Perfonenzügen 50 Pfg., in Schnellzügen 1 Mk. erhoben. Der Gepäckschein wird dem Absender eingehändigt oder auf Verlangen der Ladung beigegeben, wenn die letztere mit der vollen Adresse de» Empfängers versehen ist. Am Bestimmungsort wird die Sendung gegen Rückgabe de» Gepäckschein- bezw. dem zur Abnahme sich meldenden Adreffaten ober dessen Beauftragten gegen Quittung außgeltefert. Holt der Adressat da» Gut nicht tonerhalb einer Stunde nach der Ankunft ab, fo wird er vom Eingang benachrichtigt. Eine Zuführung de» Gute» in die Wohnung der Empfänger fiadet nicht statt. • • Eine einheitliche Tnrnerkleidnag für alle deutsche« Turner schlägt in der „Deutschen Tnrnerzeitung* Dr. Götze vor. Dieselbe besteht au» blauer Jacke und grauen Beinkleidern und erregte bei dem letzten schweizerischen Turnfest allgemeine Bewunderung. Man hofft, die Frage bald -n lösen, sodaß beim nächsten deutschen Turnfest, da« bekanntlich in diesem Sommer in Hamburg stattfindet, die einhettliche Kleidung bereit» eingesührt fein dürfte. • * Zu Amerika verstorbene hefsen. In Baltimore, Md., Tapitän Heinrich Holdes er, 81 Jahre ah, au» Westhosen. — In Ma-conth», Jll., Fran Louise Nickel, geborene Rammler, 59 Jahre alt, au« Seeheim. — In Whipple, Washington Co., Frau Beack, 62 Jahre alt, au» Winterk.sten. — In Buffalo, New York, Frau Helene Pfeffer, geb. Köhler, 72 Jahre alt, aal Heppenheim a. d. B. — In Cleveland, O., Phil. Menncke, 75 Jahre alt, au» Hamm. — In Mtllstadt, Jll, Frau Marie Marg. Eckert, geb. Dehn, 73 Jahre alt, au» Ueberan. -f- Nidda, 4. März. Herr Oderamt^richter Hofmann, Geh. Justizrath dahier, welcher auf eine nahezu 47jährige BerufSthätigkeit zurückbl^ckt, von der die letzten 14 Jahre einer segensreichen Wirksamkeit in unserem Sericht»- sprengel gehören, wird mit dem 15.1. Mts. au» dem Justiz- dienste scheiden, um in den nachgesuchtermaßen bewilligten Ruhestand zu treten. □ Ruppertenrod, 3. März. Gestern verstarb hier der älteste Mann unserer Gemeinde, der ffiaoner und Landwftth Alexander Kratz. Er war geboren am 18. August 1811, erreichte somit ein Alter von 86 Jahren 6 Monaten und 14 Tagen. Der Verstorbene befand sich noch im vorigen Jahre in einer bewundernSwerthen Mstigkeit- so versah er W vor bta ' Dort unb k(“ *»■ Pr ■'«» K°ich. :tB°Dntn, an Korden ist, I ei einen iteli t)o« '«tner, dry n sicher an. We in der Mutig" be- deutschen KMtn, Im |f'tt itgtbtn, "l, bafo nach toenn ei ihr 30t war, in iN wird hi K Hessischer d--ung u. A. tattfindenden ednung steht, luiyhaltuni tlnt Mur hot die Rr« Staatsbudget । der Finanz« lanttagte der : Suwwe auf rseitig eluge« der ArbrhS« alten bestehen Ms: Dam« ns. Die In aleS Arbeltl- sondern eine ese Anstalten ■dl dir Mög. iber Arbriis« lrgrnheit zur !. Autzrrde« der Nachweise en Gemeinden , i< 1 ««'<3* !■»“' U*" tuia1 , s,l,r der 'Afi ao^,versah{t Hst rin Süßere» von den Feld- vttden nämlich ist einer Lyra all MIM li königlichen in Wegfall. mWW eben. lMche« ig bekannt ist, ang von Fahr' lernach können iw Packwagen e auf Gepäck- inng »ird p I« 0n” Seiölderung i» SRI erhodeo- ndtgt oder °° letztere »h °er ,8<»W* , Ml#v «tu -d«d^a « »«wf'A . Ai wMf W i'LSS •ft* A eberav' «och Ackerbau, ja stieg auf Obstbäume, um fie au-zuputzru. Auch feine verstorbenen Geschwister zeichneten sich durch be- sonder» hohe» Alter au». §§ vobenhausen, 3. März. Der in vorige Woche hier stattgesundeue „Petrimarkt" zeigte an Schweifen eine schwache Auffahrt. Während auf den anderen Märkten zum größten Thetl der Schweinemarkt mit Ferkeln befahren ist, fehlten diese hier fast gänzlich, und nur Läufer waren vorhanden. Die im Herbste so hohen Schweinepreise scheinen den Winter überdauert zu haben- denn fie herrschten auch auf unserem Markt. Für baß Paar Läufer zweiter Güte wurden bezahlt 70—80 Mk. und 80—90 Mk., für baß Paar erster Güte 90—100 Mk. uab 100—120 Mk. Die fetten Schweine find im Preise etwaß zurückgegangen, nachdem diese hohen Preise fich so lange erhalten hatten. Man bezahlt zur Zelt für daß Pfund Lebendgewicht 43 und 44 Pfg., immer noch Prei» genug. Haufen (Kreiß Offenbach), 3. Marz. Gestern Mittag wurde auf dem Wege nach Hausen eine männliche Leiche gefunden, an der die Nase fehlt. Die Leiche wurde alß diejenige de» Arbekcer» Josef Asfion auß Weiskirchen erkannt. Ein Verbrechen liegt wohl nicht vor, doch ist die Sache der Gerichtsbehörde in Offenbach mitgetheilt worden, von wo auß dir Untersuchung eingeleltet wurde. △ Mainz, 3. März. Für die Nationalfestspiele ans dem Niederwald hat man Seiten» der städtischen Ftnanz- kcetse nur geringe Sympathie, was darau» hervorgeht, daß «an gestern im Finanzausschuß der Stadtverordnetenversammlung baß Gesuch beß Ausschüsse», für bte Natioualfestspiele einen jährlichen Zuschuß von 4000 Mk. zu bewilligen, einstimmig ablehnte. Bingen, Rüdesheim und Wiesbaden haben bekanntlich Zuschüsse bewilligt. — Zur Untersuchung der in dem städtischen Gaswerk dahier vorgekommeuen Unterschleife weilt schon seit vier Wochen aus der Oderrechnungskammer tu Darmstadt eine Commission hier, die aber noch nicht die geringste Unregelmäßigkeit entdecken konnte und ihr Urtheil, tote bei dem Uebergang de» Gaswerks in städtischen Besitz, dahin abgegeben hat, daß die vorhandenen Bücher musterhaft geführt worden. Außer dem Geständniß des Caffirer» mangelt bis jetzt noch jede» greifbare Material, um dem in die Sache verwickelten Beamten mehr als einen alllrdings strafbaren Leichtsinn zur Last zu legen. Im Allgemeinen gewinnt e» den Anschein, daß die ganze UnterschleifSgeschichte iw Vornherein sehr aufgebauscht worden ist. WormS, 1. März. Der Bau der Straßenbrücke schreitet, Dank der Energie der Unternehmer und der sehr günstigen Bauwitterung, rüstig voran. Nachdem der erste Strompfeiler auf der Roseugartener Seite bi» auf den Ausbau der Thürme in der Hauptsache fertig gestellt ist, wird j tzt mit dem ersten diesseitigen Strompfeiler begonnen. Da durch den B.ückeubau viele Arbeiter, die seither in hiesigen Geschäften thättg waren, daselbst lohnendere Beschäftigung fanden, so klagen viele Geschäftsleute über Mangel an Arbeitskräften. Vermischtes. * Breslau, 3. März. Der Holzbildhauer Stehn au» Hamburg, ein 17jährlger Bursche, versuchte gestern Abend im Postamt am MatthiaSplatz einen Raub. Zwei Freimarken fordernd, ergriff Stehn zwei Geldschwingen, die 8000 bezw. 2000 Mk. enthielten, und entfloh. Im Hausflur wurde ihm die erste Schwinge entrissen, die andere auf dem Matthiasplatz, nachdem die Festnahme des Räuber- gelungen war. • Glatz, 1. März. Auf den Schießständen am Puhu- berge hat sich ein Unglück»fall ereignet. Der Füsilier Ulrich der 7. Compagnie des 38. Regiment» hatte Dienst an der Scheibe. Als ein Mann mit gelademm Gewehr schon im Anschlag lag, trat Ulrich noch einmal hinter die Scheibe. In demselben Augenblick drückte der zielende Soldat ab. U'rich, dem die Kugel durch die Schläfe ging, war sofort tobt. • Iw Restaurant. „Kellner, ich hab 'ae Portion Liber und nicht Leder bestellt!" Schiff-nachrichten, — Der Postdampfer „Friesland" der „Red Star Linie' In Antwerpen ist laut Telegramm am 2. März wohlbehalten in Newyork angekommen. Kirchliche Anzeigen der Stadt Gietzen. Soanselische «eeeinbt. Gottesdienst- Sonntag, den 6. März, Reminiscere. 3« der Gtsdttirch«. Vormittags 9‘/a Uhr: Pfarrer Dr. Grein. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die MarcuSgemeinde. Pfarrer Dr. Grein. Abends 6 Uhr: siehe Johanneskirche. Sonntag den 13. März findet im Abendgottesdienst B ichte und heil Abendmahl für die Markusgemetnde statt. Anmeldungen zuvor bei dem Pfarrer erbeten. In der JohanneSttrche. Vormittags 9Vs Uhr: Pfarrer Dingeldey. Vormittags um 11 Uhr: Kinderkirche für die LucaS- gemeinde. Pfarrer Dingeldey. Abend« 6 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Beichte und heil. Abendmahl für die Johannesgemeinde. Pfarrer Dr. Naumann. Montag, den 7. MSrz, Abends 8 vhr, »ibelfltmbe im Confirmandensaal der Johanneskirche Epheserbrief, Cap b. Der Wandel als Gottes Nachfolger in Liebe und Licht. Pfarrer Dr. Naumann. Mittwoch den 9. MSrz, Abend« 6 Uhr, dritte Pafston»« andacht in der Jvhannesktrche- Pfarrer Dr. Naumann- Katholische Gemeinde. Samstag den 5. MSrz. Nachmittags um 4 Uhr und Abends um S Uhr GelegenheÜ zur hl Beichte. Sonntag den 6. MSrz. Zweiter Favenfonntag. Beginn der österlichen Zeit. Vormittags von 6'/, Uhr an Gelegenheit zur dl. Beichte : um 7 Uhr erste hl. Messe; vor und in derselben Aus- theilung der heil Communion; um 8 Uhr: zweite heil. Messe; , um 9Vs Uhr Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 51/, Uhr: Christenlehre, darauf Fastenandacht. Mittwoch Abend um 6 Uhr ist Fastenandacht HstteMmst in ser SamStag den 5. MSrz 1898- Vorabend 680 Uhr. Morgens 9 Uhr Predigt, Nachmittags 3 Udr «chriflerklLrnng, SabbathauSgang 6»o Udr. _ Verkehr, Land« wnt> - ®le Mecklenburg «,-elitz,»« S,poth«»<«b««k 1« Neustrelitz und Berlin übersendet uns ihren GesLäftsbericbt pro 1897 und stellt von demselben laut Inserat in unserer heutigen Nummer jedem Pfandbrief. Besitzer ein Exemplar kostenlos zur Verfügung Nenefie Nachrichten. Depeschen deS Bureau „Herold". Kiel, 4. März. Auf Befehl des Kaiser» wird der zweite Bürgermeister von Hamburg, Dr. Moenkeberg, di« Taufe de» am 12. d. MtS. in Stettin vom Stapel laufenden Kreuzer» vollziehen. Köln, 4. März. Der „Köln. Volksztg." wird au» parlamentarischen Kreisen berichtet, daß die Stellung de» bayr- rischen Gesandten, Grafen Lerchenfelb, wegen Differenzen Bayerns mit Preußen über den obersten Militär-GerichtSho für Bauern unhaltbar geworden ist. Graz, 4. März. Dr. Bruno Wille ist nach Ver- büßung seiner Strafe au» Oesterreich außgewiesen worden. Binnen 24 Stunden mußte er da» Staatsgebiet verlassen. Pari», 4. März. Major Esterhazy läßt erklären, daß er gleich dem Obersten Henry mehr Licht über die schwebenden Fragen, bei denen Picqiart bethriligt ist, erwartet, bevor er sich mit diesem schlägt. Pari», 4. März. Oberst Henry, der zuerst erklärte, sich nicht mit Picquart schlagen zu wollen, hat demselben nun- mehr doch seine Zeugen geschickt. Muster auf Verlangen franco ins Haus. zum Anzug; für Mk. 3.75. Pari», 4. MSrz. General Billot hat an den Advokaten Ptlate, welcher die Initiative zu einer Kundgebung Ür die Armee gegeben hat, einen Danksagebrief geschrieben. Pari», 4. März. „GauloiS" schreibt: Der Advocot de G. habe gestern in eigener Person nach dem Senats- bureau einen Brief gebracht, welcher fich in noch schärferen Worten über den Senator Trarieux außdrückt, al» dies der Hauptmann Bügouen gethan. Er tadelt besonder» die Haltung desselben vor dem Asfisenhof. London, 4. März. „Daily Graphik" meldet, daß. nachdem spanische Taucher den gesunkenen Dampfer „Main e" untersucht haben, es feststrhe, daß daS Unglück durch eine Ursache im Javern beß Schiffes entstanden ist. London, 4. März. Die Regierung in Buenos-Ayres wird eine militärische Eommrsston nach Europa senden, um Krieg »rüst un g en anzukaufen. Madrid, 4. März. Ein Mitglied der liberasen Partei erklärte betreff» der Eoncentration beß amerikanischen Geschwader» in Hongkong Folgendes: Die Bereinigten Staaten Haven nicht genug Schiff-, um eine Operation im Süllen Ocern zu unternehmen. Wmn die Bereinigten Staaten Sch ff- nach Manilla senden, wird Spanien seine Schiffe nach New York schicken. Warschau, 4. März. Alle geplanten Theateraufführungen, Eoucerte und sonstigen Festlichkeiten anläßlich der bevorstehenden hundertjährigen Geburtstagsfeier des größten polnischen Dichters Mickiewicz sind polizetlich in ganz Polen verholen worden. Die Polizei entfernte die Bilder und Büsten des Dichter» in allen Buch- und Kunsthandlungen, tote auch in den Ausstellungen. Die Censur verbot allen Blättern den Hinweis auf den JubilaumStag. Die Aufregung hierüber ist iu ganz Polen ungeheuer. 3 Meter Buxkin-Stoff 3 Mir. Sommer-Buxkin zum Anzug für M. 4.05 3,30 , Burkin Normand „ * * ■ 3,30 » „ Belmont „ • * * 3 Cheviot in allen Farben „ * * o.85 Modernste Anzug-, Hosen- u. Ueberzieherstoffe in grosser Auswahl Iloa versenden in einzelnen Metern franco ins Haus Oettinger &Co.,Frankfurt a.M.,Versandhs. Separat-Abtheilung für Damenstoffe: 6 Meter solider Stoff zum Kleid für Mk. 1.80. 6 „ Loden » * — Rordhäufer araft'«ichoitt-t». Vor erst ganz kurzer Z>it hat btr vereidigte GrrichtSchemikcr Dr. C. Bischofs in Berlin den „Nordhäuser Kcast-Cichorieu" auf seine Bestaodthetle untersucht und wollten wir unter Hinweis auf die drutige Annonce nicht ver fehlen, unsere Leser auf das glänzende Resultat aufmerksam zu machen. - — Unsere Leser machen wir auf die imAnnoncentheilunseres beutiaen Blattes enthaltene Bekanntmachung der Technischen «om- schMt zu Dar»«adt ausmerk am. Dieselbe gewahrt eine vollständig? wissenschaftliche und künstlerische Ausbildung iür den technischen Beruf. In besonderen Abtheilungcn werden ^^"ecten, Bau-Ingenieure, Cultur-Jngenieure, Maschinen-Jngenieure, Elrctro- Jngenteure, Chemiker, Electro-Chemiker und Apotheker ausgebttdel desgleichen in der allgemeinen Abtheilung Lehrer U Mathematik und Naturwissenschaften, sowie Geometer. Auch Fabrikanten, Kunst - und Gewerbetreibenden ist die Hochschule zur Erlangung der "sorb»r- lichen Kenntnisse behilflich. B-for.ders ist noch hervorzuheben, da« durch die eingerichteten Herbst- und Oster curse es ermöglicht^ist, im Herbst oder zu Ostern mit dem Studium zu beginnen und somit ohne Zettversäumnitz nach je oi-r Semestern die Vorprüfung und nach je acht Semestern die Hauptprüfung abzulegen. Drucksachen, Wechuurrgerr, Sacturen, ßirculare, Briefbogen, Umschläge mit Iirmendruck fertigt billig Sröhl'scht Umv.-Aih- n. Äirndierti, Schnlsiratze 7. Versteigerungen. Brenn- u. Nutzholz- Versteigerung ii brr Fürstlich Solmstschru Gdrrförstrrri sich. Dienstag den 8. März l. I., von Vormittags 9*/a Uhr an, sollen versteigert werden: a. im Distrikt Höler: Buchen: 18 rm Scheiter, 110 rm Knüppel, 50 rm Stöcke, 2500 Wellen; Eichen: 120 rm Knüppel, 180 rm Stöcke, 2300 Wellen; Nadelholz: 2 rm Knüppel, 250 Wellen. b. au» den Distrikten Kolnhäuser- kop', Fuchsstrauch und Kellersberg: Buchen: 1,4 rm Scheiter, 17 rm Knüppel, 4 rm Stöcke, 190 Wellen; Eichen: 5 rm Knüppel, 6,4 rm Stöcke, 30 Wellen. c. aus dem Distrikt Schwarzwald: 2 rm Buchen Knüppel, 70 Buchen- Wellen usw. Nur das unter a. aufgeführte Holz wird vorgezeigt. Es wird gebeten, vom anderen Holz vor der Ver- ieigerung Einsicht zu nehmen. Von Nutzholz aus dem Distrikt Höler kommen zum Ausgebot: 12 Kiefernstämme — 5,54 fm, 13 Buchenstangen ----- 0,34 fm. Die Zusammenkunft ist auf dem Weg von Lich nach Garbenteich beim sogenannten Hölereck. Lich, am 21. Februar 1898. 1891 Dr. Diefferrbach. ML Freibank. 2063 Herrte trab morgen: Rindfleisch, nicht ladenrein, per Pfd. 48 Pfg. Schweinefleisch nicht ladenrein, per Pfd. 56 Pfg. B. Tutenr, IMtefadrik in Saiftrslaultrn Fabrikation aller Sorttn Lederschafie pretswürdig. 2256 ' Telephon 119. Marktstraßei. CD Um Radebeuler Likienmilch-Seife von Bergmann & <£»•* „F*6?!6/011, Dresden ist vorzüglich u. allbewährt zur Erlangung einer zarten, weißen Saut u eines jugendfrifchen, rosigen Teint sowie die beste Seife gegen Comtiltt» sprossen ä St. 60 Pfg. iu der Hirsch- Apothek-, Engel- u. Universitas Apot^-ke u. bei P. I. Möb», Sefien-Fabr. s1613 Grüne Daringe (feinster Backfisch), per Psd. 15 Pfg.. empfiehlt , 1670 J. M. Schulhof, Ketten IIV2 Mark (Oberbett u. 2 Riffen) mit prima Barchent rorb, bunt ober rosa gestreift u. neuen, gereinigten Federn gefüllt. Oberbett 2 m lang 130 cm breit. In besseren Qualitäten Mk. 16,-. 1» Mit guten Halbdaunea n 18,—. 25, . Mir feinen Daunen » 88'~- Versand geg. Nachnahme. Verpack, gratis. Preisliste tostenfrei. Umtausch gestartet. Otto Schmidt & Co., Köln a. Rh. 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Theilnehmerkarten zu 6 Mark und Lehrmittel find in der Ferber- schen und Ricker'schen Buchhandlung erhältlich. 1927 Wir veranstalten keine Schnellkurse, sondern find bestrebt, durch gründlichen Unterricht tüchtige Stenographen heranzubilden, die auch befähigt sind, das, was sie gelernt, im practiscben Leben zu verwenden. Ohne Fleiß kein Preis! Der Vorstand. Theater-Verein. Mittwoch den 9. März 1898, Abends präcis 8 Uhr, im Festsaal (Leibischer Saal) Wallthorstr. In Behandlung* Komödie in 3 Aufzügen von Max Dreyer. Gast: Frl. Toni Wittels vom Grossh. Hof- und Nationaltheater in Mannheim. Biilets: in der Musikalienhandlung Ernst Challier (Rudolph’s Nachf.), sowie an der Abendkasse: Erstes Parquet Mk. 3,50; Zweites Parquet Mk. 2,25. Studentenkarten Mk. 1,—. Schülerkarten Mk. 0,40. Gallerie Mk. 0,60. Für Mitglieder nur im Vorverkauf (bei weiterem Bedarf): Erstes Parquet Mk. 1.— ; Zweites Parquet Mk. 2, — . 2246 Naob Schloss des Theater» bei ungünstiger Witterong Omolbueverblodong eaeh verschiedenen Richtungen. Von heute ab befindet sich mein Geschäft 2239 5 Wetterg*asse 5. Heinrich Bühl, Friseur. Witthschafts-Eröffnung. SamStag Abend 6 Uhr findet die Eröffnung _____ meiner Wirthschaft Zur Erholung Hammstrafie 16 statt, wozu ich die werthe Nachbarschaft, sowie Freunde und Bekannte höflichst einlade. . 2231 Bei guten und billigen Speisen ein feines Glas Pfungstädter besonders empfohlen. Achtungsvoll _______________Carl Euler. Grossh. Technische Hochschule zu Darmstadt Abteilungen für Arcbitectur, Ingenieurwesen, Maschinenbau, Elcctrotechnik, Chemie (einschliesslich Electrochemie und Pharmacie), Allgemeine Abtheilung (insbesondere für Mathematik und Naturwissenschaften). Corsos für Geometer 1. Kl., Staatsprüfungen vor dem Grossh. Prüfongsamte zu Darmstadt, Reichsprüfung für Pharmaceutcn, Diplomprüfung, Prüfung für Nabrungsmittel-Chemiker, besondere Prüfung für Ausländer. Zulassung der Studirenden zu den Staatsprüfungen für Hochbau-, Ingenieur- und Maschinenwesen in Baden, Bayern, Braunschweig, Heesen, Preussen, Sachsen, Württemberg. Zufolge von Herbei- und Oatercareen kann das Studium sowohl im Herbste als auch zu Ostern begonnen werden. Im- matriculatIonen vom 13. April ab. Anmeldungen für das Sommer- Semester bis 26. April. Beginn der Vorlesungen am 26. April. Programme unentgeltlich und portofrei vom Secretariat gegen Einsendung von 20 Pfg. in Briefmarken. [2264] Das Bectorat. Schutzmarke. Ter Portier Fritz im Hotel König Verdient schön Geld und das nicht wenig; Er ist ja auch der richt'ge Mann, Was man ihm sagt, das ist gethan. Er ist zur Stell' zu jeder Zeit Hilfreich bei jeder Gelegenheit. Er ist stets fleißig, practisch — und gewandt, denn er wichst oft gegen 60 Paar Stiefel in einer Stund, aber er nimmt nur Gentner’s Wichse in rothen Dosen. Zu haben in den meisten Geschäften. [951 B. Schema. — Druck imt Verlag her vrühlfch« Univrrfitärr-vuch- und bteindruckerei lP irisch A Schryba) fax Gietzrn. Montag»- Dik W* w #rl ,rit ^'ehtvarktr ebn JJJ« I« b«l I« ittoba ^^rsochre unt» der Sch «a einer Mark Heftern flo fhb. änitii, t iich t ? «ti 5 ?Nio,n