447 ifrose irfnrt ’’ der umsonst und »ittei. 9« ^nebbttg (Wen). 1221 $- »I* i. e?' u eichen, immer. R von 50 pfe. rdteätSis ur lichse. 4en einen tie^ma^en, । DaHndch. ar I. dm Boyllg besitzt, inch W r« dauern. 7nb 20 Psg- in btn sMen. UppW1* I •ü 6 me äs? ** °lte»TesM Ä . 1179 ei I 410 1-Pastillen tbiiÄbkm be, !S «pW» nfgdM unb -nlfaiffa tu Lötzev 6oly Wmtwrftn R 8> Vs. die :r»ytit!i unb eben. cht Nr. 30 Erstes Blatt. Samstag den 5. Februar 1S9S Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Die Gießener A«mirie«vtät1er werden dem Anzeiger Wöchentlich viermal beigelegt. Gießener Anzeiger Bezugspreis '»iertcljährlich 2 Mark 20 Pfg. monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohn. Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Borm. 10 Uhr. General-Mutiger Alle Anzeigen-Vermittlungsstellen der In« und Ausland«- nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Anrts- und Anzeigeblntt für den Atveis Giefzen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Kch»kstraße Nr. 7. Gratisbeilage: Gießener Familienblätter. Adresse für Depeschen: Anzeiger Kietze«. Fernsprecher Nr. 51. Amtlicher Theil. Bekanntmachung, betr.: Den öffentlichen Zettrlanschlag in der Stadt Gießen. Da da» nachstehende Local-Polizei-Reglement — insbesondere § 4 desselben — in letzter Zett häufig nicht be- «chtet worden ist, bringen wir das Reglement wiederholt mit dem Anfügen zur allgemeinen Kenntniß, daß Zuwiderhandlungen unnachsichtig bestraft werden. Gießen, am 3 Februar 1898. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. v. Bechtold. Local Polizei Reglement, bett.: Den öffentlichen Zettelauschlag tu der Stadt Gießen. Nach Anhörung der Stadtverordneten Versammlung wird mit Genehmigung Großherzoglichen Ministeriums vom 9. September l. Js. zu Nr. M. I. 25073 für den Bezirk der Stadt Gießen verordnet wie folgt: § 1. Bekanntmachungen, gewerbliche Anzeigen, öffentliche Ankündigungen, insbesondere von Belustigungen, Versammlungen und Aufführungen, soweit dieselben nicht den öffentlichen verkehrSintereffen dienen, dürfen innerhalb der Stadt Gießen und deren Gemarkung, vorbehällltch der Ausnahmebestimmungen in § 2 und § 3, nur an den von der Stadt Gießen errichteten Anschlagssäulen und angebrachten Tafeln angeschlagen werden und zwar nur durch die seitens Groß- herzoglicher Bürgermeisterei Gießen dazu berechtigten Personen. Diese bedürfen hierzu die Erlaubniß Großherzog- lichen PolizeiamtS Gießen und haben einen auf Namen lautenden, von Großherzoglichem Polizetamt Gießen auS- zustellenden Legitimationsschein bei sich zu führen. § 2. Im Uebrigen ist die Anbringung der in § 1 erwähnten Bekanntmachungen rc. nur mir Zustimmung des Eigenthümers des betr. Gebäude» rc. und unter der Voraussetzung zulässig, daß die Plakate auf einer, von Großherzoglichem Polizeiamt Gießen hierzu für geeignet erklärten AnschlagStafel befestigt werden. § 3. Die Bestimmungen der §§ 1 und 2 beziehen sich nicht auf Bekanntmachungen, welche von GrundstückSetgeuthümeru oder Miethern ausschließlich in ihrem Privattntereffe an ihren eigenen Grundstücken, Häusern oder MiethSräumen aus- gehängt oder angeschlagen werden. § 4. Zuwiderhandlungen gegen obige Bestimmungen sowie absichtliche Beschädigung, Beschmutzung und widerrechtliche Benutzung der Anschlagstafeln und Säulen, Abreißen von Anschlägen von denselben, werden unbeschadet höherer allgemeiner Strafbestimmungen mit einer Geldstrafe bi» zu 30 Mk. bestraft. § 5. Vorstehendes Local-Polizei-Reglement tritt am 15. October I. I». in Kraft. Gießen, den 6. October 1896. Großherzogliches Polizeiamt Gießen, v. Bechtold. Deutscher Reichstag. 31. Sitzung vom Donnerstag den 3. Februar 1898. Tages Ordnung: Fortsetzung der EtatSberath- ang. Postetat. Bei den Einnahmen berichtet Referent Abg. Paasche (nl.) über die Verhandlungen in der Commission. Abg. Müller- Sagau (frs. Vp) bemerkt, daß der Staatssekretär zur Erörterung von Postreformen eine Con- serenz von Interessenten einberufen habe. Zu befürchten sei indeß, daß dabei Wünsche von Spezialinteressenten mehr zum »uSdruck kommen und mehr Berücksichtigung finden würden, »US daS Interesse der Ullgemeiuhett. Die angekündigte.Vor- Hage scheine leider durch Erweiterung des BriefmonopolS berechtigte private GewerbSintereffen vernichten, eine blühende Industrie mit der Keule der Gesetzgebung todtschlagen zu »ollen. Redner bekämpft weiter den Gedanken, zwischen «iligen und nicht eiligen Drucksachen zu unterscheiden und letztere langsamer, nicht mehr mit den Etlzügen zu befördern. Vodaun berührt er die Fragen des PostzeituugStarifS, der Telephongebühren u. f. w. und bittet den GtaatSsecretär, über seine Absichten doch etwa» genaueren Aufschluß zu geben, al» er dies in der Commission gethan. GtaatSsecretär v. Podb telSki entgegnet betreff» der vom Vorredner angeregten Portoermäßigungen, daß bereit» eine Vorlage im BundeSrathe über tarifarische Fragen und da» Prtvatpostwesen liege. Was die Prtvatposten anlange, habe er in der Commission keineswegs erklärt, die Privatanstalten zu schädigen. Er halte es für wünfchenSwerrh, daß auf dem Gebiet de» Gesetzes vorgegangen werde und nicht auf dem des TartskriegeS. Seine Erwägungen gingen stet» nur auf Maßnahmen zu Gunsten des Allgemeinwohls. Die Prtvatposten wolle er nicht todtschlagen, sondern nur thun, wa» in allen Ländern Rechtens sei: geschloffene Briefe seien BeförderungSobjeet der Allgemeinpoft, der LaudeSpost. Er hoffe, daß die Vorlage noch in dieser Session verabschiedet werde. In Bezug auf Drucksachen-Beförderung seien neuere Bestimmungen nicht ergangen, aber selbstverständlich gingen die Briefe vor. Betreffs des Telephons führt Redner aus, daß die Verwaltung bestrebt fei, allen Theilen der Bevölkerung gerecht zu werden. Es würden Ermittelungen angestellt behuf» Vereinfachung der Bau- und Betriebsweise, unter Anwendung autonomer Gesprächszähler. Wenn dem Ferusprechbedürfniß auf dem platten Lande gefolgt werden sollte, dann müßten acht Millionen gefordert werden. Die Postverwaltung sei bestrebt, den Verkehr zu erleichtern, nicht nur au» fiScalischen Gründen, sondern zum Nutzen aller Kreise der Bevölkerung. Wegen der Reform de» ZettungS- tarif» bitte er um Aufschub. Er sei jetzt mit Arbeit überlastet. Der Schluß seines Vorgehens werde sein, Reform des Personal», aber erst müsse Klarheit geschaffen werden über die Ausgestaltung de» gejammten Verkehrs. Abg. Graf Stolberg (cons.) stimmt der Beseitigung der Briefbeförderung durch Prtvatposten bei. Abg. Gamp (Rp ) ist ebenfalls für Beseitigung des Briefverkehrs der Privatposten und für Ausdehnung des Telephons auf dem platten Lande - ferner plaidtrt er für Befreiung der Medicinfendungen von dem Zuschlag-Porto außerhalb des Schalterdienste» auf dem Lande. GtaatSsecretär v. P odbtelSki steht der letzteren Forderung sympathisch gegenüber. Abg. Singer (Soc.) führt aus, an der Erhaltung der Privatposten sei ihm nicht» gelegen- er verlange aber, daß die Reich-post die bei den Privatposten beschäftigten Beamten übernehme. Er empfehle noch Portoherabsetzungeu für Stadt- brtefe, kleine Postanweisungsbeträge rc. Verurtheilen müsse er daS Prinzip der Leistung und Gegenleistung. Nur da» BerkehrSbedürfniß müsse maßgebend sein. WaS die Personalreform anlange, so empfehle e» fick', olle Vorlagen gleichzeitig einzubringen und dabet auch speciell die Unterbeamten sorgfältig zu bedenken. GtaatSsecretär v. Pod bielSki erwidert, es sei ihm unmöglich, alle Vorlagen auf einmal einzubringen. Und was den Wunsch des Abg. Ginger betreffe, daß die ReichSpoft die Angestellten der Prioatposten übernehmen soll, so müsse man bedenken, daß eS sich um etwa 2300 Angestellte handle. Was solle denn dir Post mit den Jungen- anfangen? Abg. Hammach er (nl.) hofft, daß die angekündigte Vorlage dem Reichstage bald zugehen werde. Weiter bemerkt er, daß die Regierungen ernstlich erwägen möchten, wie und unter welchen Bedingungen da- Reich die Concurrenz der Privatpostanstalten zu beseitigen habe, ehe diese Concurrenz sich immer mächtiger entwickele. Nothwendig sei, Post, Telegraphie und Telephon al» etwa» Einheitliches anzusehen. Damit schließt die Debatte und die Einnahmen werden genehmigt. Zum Titel „Gehalt des GtaatSsecretärS" berichtet Abg. Paasche (nl.) über den Beschluß der Commission, statt 30,000 Mk. wieder nur 24,000 Mk. zu bewilligen. Abg. Werner (Antis.) erklärt, seine Partei könne sich für die vorgeschlagene Gehaltserhöhung um 6000 Mk. so lange nicht erwärmen, als nicht für die Postunterbeamten und Landbrtefträger bester gesorgt sei. Er empfiehlt sodann Annahme der von der Commission vorgeschlagenen Resolution, welche die Regierung zur Vorlegung eines Nachtragsetats zu Gunsten der Landbrtefträger und Unterbeamten noch in dieser Session auffordert. Morgen 2 Uhr: Fortsetzung. Schluß 5V< Uhr. Deutsche» Reich Berlin, 3. Februar. Der Kaiser hatte heute vormittag eine Besprechung mit dem GtaatSsecretär de» Auswärtigen Amts, GtaatSmtntster v. Bülow und hörte sodann von 10 Uhr an die Vorträge des Krieg-Minister- v. G 0 ßler und des Chefs des Milttärcabinet» 0. Hahnke. Berlin, 3. Februar. Ja der heutigen Sitzung des BundeSrathS wurden den zuständigen Au-schüsten übergeben: Der Entwurf zu Vorschriften über die AuSwan- dererschtffe, der Entwurf eines Gesetzes wegen einiger Aenderuugen von Bestimmungen über da- Postwesen tm Gebiete des deutschen Reichs, ferner der Entwurf einer Gesetzes betr. den kaiserlichen Rath in Elsaß Lothringen, der Entwurf zu Bestimmungen über den Geschäftsbetrieb der Auswanderungs-Unternehmer und -Agenten. Berlin, 3 Februar. Nach zuverlässiger Information ist der Mörder des Matrosen Schulze tu Kiao-Tschau ergriffen und nach chinesischem GerichtSspruch hingertcht et worden. Berlin, 3. Februar. Nach Privatmeldungen an hiesige Blätter au» Port au Priuee wäre dortfelbst neuerding- durch Gerüchte von einem gegen den deutschen Geschäftsträger Grasen von Schwerin gerichteten Vergiftung-- versuch eine große Aufregung hervorgerufen. Die „Nordd. Allg. Ztg." kann auf Gru-»d zuverlässiger Mittheilungen erklären, daß die Meldungen jeder Begründung entbehren. Köln, 3. Februar. Die „Köln. Ztg." meldet auS Berlin: Gegenüber den beunruhigenden Gerüchten über Nordost- und Südwestafrtka könne von einer ernsten Gefahr nicht die Rede sein, da Gouverneur v. Puttkamer gerade jetzt seinen Urlaub angetreten habe. Im Küstenbezirk von Jaunde sei allerdings die deutsche Herrschaft noch nicht sehr fest begründet, besonder- werde man dort einen selbstständigen Häuptling Ng>llo zu bekämpfen haben. Mau werde ihn wohl noch bewältigen, nach Absendung der beantragte» Verstärkung der Schutztruppe. Geestemünde, 3. Februar. Durch einen Orkan au- Nordweft wurden heute früh die Quais de- Fischereihafen- übersluthet. Die Fischauciiou mußie für kurze Zeit verschoben werden, doch werden die F.schzüge regelmäßig expedirt. Att-land. Wien, 3. Februar. Nach Blättermeldungen trafen an die Vertrauensmänner der deutschen Studenteuschaft von den böhmisch-deutschen Hochschulen Erklärungen ein, wonach heute der allgemeine Student enftrike beginnt. Wien, 3. Februar. Der bekannte Porträtmaler Hermann Beyfuß ist heute Vormittag am Kehlkopfkreb» gestorben. Wien, 3. Februar. Der Gtudentenstrike hat nunmehr an allen deutschen Hoch schulen Oesterreich- begonnen. Die Studenten verhalten sich, abgesehen von eiwgen Demonstrationen an der hiesigen Universität, ruhig. Bet Beginn der heutigen Vorlesungen wurden die Profeffdrea von den deutsch-nationalen Studenten durch laute „Hetlrufe" an der Aufnahme ihrer Tätigkeit verhindert- auch am Polytechnikum fanden die gleichen Vorgänge statt. Die Wiener Universität wurde durch RectoratSbeschluß bi- zum 10 Februar geschloffen. Nur an der theologischen Facnltät finde» die Vorlesungen keine Unterbrechung. Da» Polytechnikum hat die Vorlesungen auf unbestimmte Zett eingestellt, man glaubt jedoch, daß die Aufregung sich legen und nach Ablauf einer achttägigen Frist, während welcher der böhmische Landtag geschloffen und da» Verbot de» Farbentragen» aufgehobe» werden wird, die Vorlesungen wieder aufgenommen werden können. Zuulbruck, 3. Februar. Infolge tumultuartscher Scenen wurden die Vorlesungen an der Universität fistirt. Auf den Straßen kam e- -wischen deutsch nationalen Studenten und Mitgliedern der katholischen Studenten«Verbindung „Austria", die sich nicht am Strike betheiltgen, zu heftigen Zusammenstößen, wobei letztere blutigqeschlagen wurden. Die deutsch - nationalen Studenten veranstalteten hierauf einen Umzug durch die Straßen. Prag, 3. Februar. Wie gestern bestimmt verlautete, steht die Schließung de- Landtage» nahe bevor. Da- Verbot de» Farbentragen» soll am nächsten Montag aufgehoben werden. Budapest, 3 Februar. Nach Meldungen au- Rosenberg fanden dort anläßlich einer Reichsrath-wahl grobe Exceise statt. Die eiuschreitende Gen»darmerie machte von ihren Waffen Gebrauch. Bier Personen wurden erschossen, darunter eine Erzieherin, welche an den Vorgängen ganz unbetheiligt war und in einem Gasthause am Fenster stand. Rom, 3. Februar. Die studentischen Unruhen in Neapel haben sich gestern erneuert. Die Studenten warfen We Fenster der Universität ein, zerstörten die Bänke und verhmdcrten mehrere Profrssoren, Vorlesungen zu halten. Pari», 3. Februar. Dem „Siöcle" Holge stellt daS Colomatmtmfterium Frau Dreyfn» monatlich nunmehr die Lopie eines einzigen Briefes ihres Gatten zu. ES scheint, fügt daS B'a r hinzu, daß die übrigen Briefe einfach Vernichter würden. Pari-, 3. Februar. Der „GanloiS" versichert, daS Kriegegericht habe einstimmig die Verabschiedung deS Obersten Piequart ohne Pension beschlosien. DaS Blatt fügt hinzu, der Kriegsmin.ster sei weniger streng ge« wesen,- er habe Picquart nur penfioniren wollen. Pari», 3. Februar. Der „Rappel" erfährt, daß in Genua rin großer Finanz-Scandal bevorstehe. Line Emissionsbank habe auf die zweifelhafte Schuldforderuug eines anderen EtabliffementS fünf Millionen vorgestreckt. Rewyork, 3. Februar. Der vorgestrige Sturm hat großen Schaden angerichtet. In Neu-Euglaud find mehrere Eisenbahnzüge entgleist, Telegraphen- und Telephon« Leitungen find thetlweise gestört. tzavaunah, 3. Februar. Die beiden deutschen Fregatten haben den Hafen in unbekannter Richtung ver- (offen. Ein Decret erlaubt den Export von Tabak- blättern zu 13 Piaster pro 100 Kilo auS sämmtlichen Provinzen mit Ausnahme Santiago-. Die AuSfuhrrechte auf Cigarren und C'garretten find abgeschafft.__ Locale» nnd provinzielie». Gießen, den 4. Februar 1898. ** Kirchliche». Wie wir von zuverlässiger Seite erfahren, erging Seiten- de- Pfarrvorstandes der JohauniSgemetnde Darmstadt an Herrn Pfarrer Dingeldey dahier der ehrenvolle Ruf, der Nachfolger deS Herrn Pfarrer Guyot, welcher aus GesundheitSrückfichten genöthigt ist, eine ruhigere Pfarrstelle zu übernehmen, zu werden. Herr Pfarrer Dingeldey har dem einstimmigen Beschluß de» Darmstädter Collegiums bereit- seine Zusage gegeben, doch ist die Angelegenheit zum endgültigen Abschluß noch nicht gekommen. — Wir find Überzeugt, daß der Weggang de- beliebten Predigers in der Gemeinde bedauert wird. * * Ehrenpreise der Stadt Gießen für Ruhgepügel. Der Stadtvorstand genehmigte den Betrag von 50 Mark zu Ehrenpreisen für Nutzgeflügel auS Anlaß der tu den Tagen vom 12. bi- 14. März d. I. dahier stattfindendeu Ersten allgemeinen Geflügel- und Bogel-AuSstellung. Wir hören, daß der Verein für Vogel- und Geflügelzucht bereits über acht Ehrenpreise verfügt, welche ihm von privater Seite zur Verfügung gestellt find. • * Bortrag. Der gestern Abend vom Kaufwännischeu Bereiu und dem OrtSgrwerbeverein in Stein- Saalbau ver anstaltete Vortrag war sehr gut besucht und war der Saal bi- auf den letzten Platz gefüllt. Herr Docent Jeu- Lützen, mit Beifall begrüßt, entledigte fich seiner Auf- gäbe, die Urgeschichte der Erde zu schildern, in klarer, all- gemein verständlicher Weise, welche durch Vorführung von Lichtbildern sehr wirksam unterstützt wurde. Reicher Beifall lohnte Herrn Lützrn am Schlüsse seines Vortrages. Der heute Abend folgende Bortrag: „Erd'Untergang" schließt fich dem gestern gehaltenen an und werden die aufmerksamen Hörer wohl alle wieder zur Stelle fein, um den trefflichen Ausführungen des Herrn Lützen zu folgen. * ♦ Ueber Frl. Marie Barkauy, welche am nächsten Mittwoch hier gastirt, schreibt die „Große Modenwelt" u. A.: E ... Am Kgl. Schauspielhaus zu Berlin war fie meist die Bettreteriu des FachlS der jungen Liebhaberinnen, und namentlich die Darstellung großer Leidenschaften war ihr LtebltngSfeld. In Frankfurt a. M. hatte fie die Bühnenlaufbahn begonnen, von Berlin aus aber ging fie nach Wien und St. Petersburg auf Gastspiel, und namentlich in der letztgenannten Stadt hatte sie einen eigenartigen Erfolg. ES bestand damals ein deutsches Theater in der russischen Hauptstadt, aber schon schwebte über diesem Bühnenhau- da» Ver- hängntß. Gleich nach dem Ende deS Gastspiel- der deutschen Künstlerin wurde es geschloffen. Um so unbegreiflicher war die» Eretgntß, al- Marie Barkany einen großen Erfolg auch bei dem russischen Publikum und sogar auch bet der ruffischen Preffe hatte. ES war damals ein bedeutung-volle- Begebniß, da- fich in St. Petersburg zutrug. Bekanntlich find die Ruffeu von jeher Freunde der franzöfischen Kunst, und gerade damals sah man an der Newa dem Eintreffen der weltberühmten Sarah Bernhardt mit denkbar größter Spannung entgegen. Dazu kam, daß in jener Zett die politische Strö« mung tu der Zarenrefidenz eine sehr unfreundliche gegenüber Deutschland war. Man hatte wohl au- diesem Grunde sehr wenig Reclame für da- bevorstehende Gastspiel der Berliner Hofschauspieleriu gemacht, während da- Eintreffen der Frau Sarah lauge vorher angekündigt worden war. Die Letztere fand denn auch Beifall und Anerkennung in reichem Maße, namentlich in den ruffischen Zeitungen, aber der verwöhnten Darstellerin genügte da» nicht, da die überschäumende Begeisterung au-blted. Sie soll geäußert haben: „Wenn das Publikum mein Spiel nicht versteht, nun, dann werde ich mir von jetzt an etnreden, ich spielte für mich allein!" Um so auffallender war e- noch, daß alsbald die deutsche Künstlerin neben ihr zur Geltung kam. Schon mit der „Louise Millerin" in Schiller« „Kabale und Liebe" eroberte sich Frl. Barkany daS Publikum, und in der Rolle der „Adrienne Lecouvreur" erregte sie Begeisterung. Als Frau Sarah die gleiche Rolle spielte, da stellte man vielfach die Leistung de- Frl. Barkany über die der Französin. So gestaltete sich diese- Gastspiel mehr und mehr zu einem Sensation-erfolg der deutschen Künstlerin, und mit erhöhtem Jntereffe sah man nun ihrer Rückkehr nach Deutschland entgegen." ••H. „Die Wanderer", Gießener Radfahr-Gefell schäft, hielten gestern ihre diesjährige ordentliche Generalversammlung ab, welche sehr zahlreich besucht war. Nach Erstattung des Jahresberichts erfolgte die Neuwahl faltigkeit des Dienstes. Pfarrer Dr. Naumann. mehr von ihm wiffen. Der Thäter hat fich alsbald nach der That freiwillig dem hiefigen Gerichte gestellt. Verkehr, Canö. «n- VoUrwtrthschaf^ HvtMtt«, 3. Februar. Fruchtmarkt. Rother W-iz-n X 17,00, weißer Wetzen X 00.00, Korn X 11.02, Gerste X 1101, H-fer X 7.00 Katholische Gemeinde. Sams'tag den 5. Februar. Nachmittags um 4 Uhr und Abends um 8 Uhr Gelegenheit zur hl Beichte. Sonntag den v. Februar. Septuagesimae. Vormittags von 6V, Uhr an Gelegenheit zur bl. Beicht« : , um 7 Uhr erste hl. Messe; vor und in derselben AuS- theilung der heil Gommuttfon; w um 8 Uhr: zweite heil. Messe; „ um 9Vs Uhr Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 57t Uhr: Christenlehre, darauf Muttergottes- andacht. Neueste Nachrichten. Depeschen deS Bureau „Herold". Berlin, 4. Februar. Der Kaiser stattete gestern Nachmittag im Palasthotel dem Grasen Emil Schlitz, genannt v. Goertz und seiner Gemahlin, die fich seit etwa 14 Tage« hier aufhalten, einen anderthalbstündigen Besuch ab, während dessen er den Thee einnahm. Berlin, 4. Februar. Die PetttionS-Commisfion deS Reichstages beschäftigte sich gestern u. A. mit der vom Vorstände des Verbandes deutscher Jourralisten-Vereine eingereichten Petition um Aevderung deS § 11 des Preß- gesetzeS (des BerichtigungS Paragraphen). Die Commission beschloß, die Petition als unzureichend begründet nicht zur Verhandlung im Plenum zu bringen. Berlin, 4. Februar. Die letzte Berathung deSStaatS- Ministeriums har fich, wie offiziös berichtet wird, auch mit der Frage beschäftigt, mit welchen Mitteln durch Hebung der wirthschastlichen Lage der deutschen Bürgerschaft in den zweisprachigen LandeStheilen insbesondere auch in der Stadt Posen daS deutsche Element gegen daS PoleMhu« gestärkt werden kann. — Wie der „Kreuzztg." aus Budapest telegraphirt wird, beabfichtigt der ungarische Minister des Innern die Ausweisung aller ausländischen sozialistischen Agitatoren. Berlin, 4. Februar. In der gestrigen Stadtverordneten- Versammlung gab der ablehnende Beschluß deS Magistrat» betreffs der Denksteinerrichtung für die Märzgefallenen auf dem Friedhöfe in Friedrichshain Anlaß zu einer lebhaften Debatte. Ein Antrag LangerhanS auf Einsetzung eines AuSschuffeS von 15 Personen, welcher die Angelegenheit nochmal» einer Berathung unterziehen soll, gelangte schließlich, trotz de» Widerspruche» de» Oberbürger- meisterS Zelle, mir großer Mehrheit zur Annahme. Rom, 4. Februar. Infolge Einschreiten» deS Rector» der Universität in Neapel hat sich die Aufregung unter den Studenten wieder gelegt. Die Vorlesungen werden heute wieder ausgenommen. Part», 4. Februar. „Petit Journal" meldet, daß die Offiziere de» GenerulstabeS ihre Vorladung für die । Revision de» Prozesse» Zola erhalten haben Der Minister- rath wird fich nunmehr über die von den Osfizierrn eivzu« nehmende Haltung schlüsfig machen. I London, 4. Februar. Hiesige Blätter melden, daß an der Küste von Maffachusetts 30 Schiffe untergegangen find, wobei eine große Anzahl Personen ertrunken ist. MoSkan, 4. Februar. In Ludlinka, Gouvernement Moskau, ist ein dreistöckige» Gebäude, eine frühere Kaserne, eingestürzt und hat 2 1 Menschen unter den Trümmern begraben. Pratorta, 4. Februar. Die Präsidentenwahl ist zu Ende. Man glaubt, daß Präfident Krüger wiedergewählt ist. Konstantinopel, 4. Februar. Man versichert, daß Dr. Nicola, der Direcior de« bacteriologischen Labo- ' ratoriumS, die Mikroben der Rinderpest entdeckt habe» des Vorstandes, welche folgendes Ergebuiß hatte: Wilhelm | Hornberger, 1. Vorsitzender — Heinrich Hettler, 2. Vor fitzender — Carl Textor, Casstrer — Gustav Müller und Heinrich Krieb, Schriftführer — Wilhelm Hamel, August Oßwann jr. und Adolf Noll, Fahrwarte — Christ.an Dnill, Heinrich Kockerb'.ck und Heinrich Noll, Beisitzer. Correspon- denzen find an den 1. Vorsitzenden zu richten. All Heil! ♦ ♦ Zuweisung. Die Feuerversicherungs-Gesellschaft „Providentia" hat sowohl dem hessischen LandeSlehrer« verein als auch der Ludwig- und Alicesttstung je eine Boni« fication von 795,82 Mk. überwiesen. Den beiden Vereinen wurden in den letzten 20 Jahren von der genannten Gesell- schäft 23,749,42 Mk. zngewendet. • • Stenographie. Wir verfehlen nicht, nochmals besonders darauf aufmerksam zu machen, daß die Stenographen- gesellschaft „GabelSberger" Yente, Freitag Abend 8»/, Uhr, im VereinSlocal (Restauration Fetdel) einen Anfänger curfuS in der deutschen Einheit»-Stenographie, System Gabelsberger, eröffnet. • • PreiS-Wettschreiben. Bei dem vom Stenographen- Verband „GabelSberger" für Hessen und Nassau abgehaltenen Preisschre'-ben errang die Srenographen-Gesellschast I „GabelSberger" durch Herrn Otto Mandler den ersten Preis. 0. Ortenberg, 3. Februar. Genau sechshundert Jahre find eS, daß die Friedberger Stadtkiche, die niemals ganz au-gebaut wurde, in Angriff genommen worden ist. Die Untersuchung d?S Baumatertals ergab, daß Steine und I Sand vor sechshundert Jahren (von 1290-1320) au» unserer Gegend zur Verwendung kamen. Jetzt soll das herrliche, in gothischem Stile errichtete Werk gründlich reparirt und womöglich vollendet werden und fiehe da, unser Material wird von der Bauleitung wieder herangezogen. Friedberg, 3. Februar. Die Homburg-Friedberger Eisenbahnverbindung Über Friedrichsdorf wird, wie jetzt von I authentischer Seite einem Homburger Blatte al- Bestätigung I einer vor etwa Jahresfrist von demselben gebrachten gleich. I lautenden Nachricht mitgetheilt wird, in diesem Jahre in Angriff genommen und Ende 1899 betriebsfähig sein. — I Auch die Strecke UfingewWeilmünster soll In spätesten» fünf Jahren ausgebaut sein. □ Darmstadt, 3. Februar. Eine sehr stark besuchte Hamlet-Vorstellung, wie fie trotz Concurrenz der üblichen Veranstaltungen und der auch im Gange befindlichen Carnevalsseiern gestern im Hoftheater zu verzeichnen war, I ist eine Seltenheit, aber eine recht erfreuliche. In die Haupt- ehren de» Abends theilten fich die Darsteller deö Hamlet, Herr Hacker, und der Ophelia, Fräulein Eichel«heimste boten in jedem Betracht vorzügliche Leistungen, wie sie auch an größten Bühnen nicht bester zu geben find. Die I Ausstattung und Jnscenirung war die gewohnheitSmaßen I glänzende, die Aufnahme deS Stücks durch daS Publikum eine sehr warme- den Obengenannten wurden Lorbeerkrävze I überreicht. Leider vermißten wir seit einigen Jahren „Hamlet" I auf dem Repertoir. — Dem Vernehmen nach wird hier die I Aufführung von Sudermanns „Johannes" demnächst beabsichtigt. Darmstadt. 3. Februar. Der Finanzausschuß der Zweiten Kammer hat in der Berathung deS Besoldungsgesetzentwurf» die Gleichstellung aller akademisch gebildeten Beamten mit einem Anfang-gehalt von 2800 Mark und einem Höchstgehalt von 6000 Mark beschlossen. Mainfliugeu, 2. Februar. Ein schwerer Unglück-fall ereignete fich gestern im Gebirgsdörfchen Röllbach. Der Landwtrth Edmund Grimm, ältester Sohn seiner Eltern, stürzte vom Scheuergebälke in die Tenne. Nach wenigen | Stunden verschied der Unglückliche, der das beim Sturze I verlorene Bewußtsein nicht wieder erlangt hatte. Er stand im Alter von etwa 27 Jahren und war die Hauptstütze seiner Eltern. (Darmst. Ztg.) △ Mainz. 3. Februar. Die hiesige Handelskammer hat gegen das plötzlich und unerwartet erfolgte Einfuhrverbot von amerikanischem Obst nach Deutschland sofort an da- Finanzministerium in Darmstadt eine Eingabe gerichtet, in welcher fie um Aufhebung bezw. Einschränkung deS Verbotes für diejenigen Sendungen ersuchte, von denen feststeht, daß fie nach Herkunft und Beschaffenheit von der San-Jose SchildlauS frei find. Letztere» dem Obstbau an« geblich sehr schädliche Jnsect soll in einer Sendung borgt- funben worden sein und die» zu dem Verbot Anlaß gegeben haben. — Die im hiesigen städtischen Gaswerk vorgekommenen Unterschleife ziehen mit jedem Tag weitere Kreise von Schuldigen und wurden gestern in später Abendstunde zwei Verhaftungen vorgenommen und zwar in der Person de- Oberleiters des Ga-werkes, Director Hess em er und eines Kaffendieners. Im Ganzen find jetzt fünf Personen verhaftet. Director Heffewer soll persönlich keine unehrenhafte Handlung begangen haben und sich nur eines bodenlosen Leichtsinne» in der Controlle und Ueberwachung deS ihm untergeordneten Personal» schuldig gemacht haben. Nach Allem, waS bi- jetzt über die Art, wie die Betrügereien verübt worden, in die Oeffentlichkeit gedrungen, ist letzteres unzweifelhaft, indem man Kaffendiener, Buchhalter und Kaffirer mit Blanko« quittungen und QuittungSstcmpel nach Belieben uneinge- schränkt wirthschaften ließ. Neben der S'adtkaffe, die gerüchtweise einen Schaden von annähernd 40000 Mark erleiden soll, find durch diese leichtfinnige Wirthschaft auch die GaSconsumenten vielfach arg geschädigt worden, indem die Kassenboten ad libitum die Quittungen au-süllten. Mainz. 3. Februar. Ein Unterkasfirer de» städtischen Gaswerke-, Maier au- Weisenau, wurde gestern Nachmittag ebenfalls verhaftet. Wsrm-, 3. Februar. In dem benachbarten Orte Leiselheim hat heute Morgen der HauSbursche Merz von hier seine Geliebte, Charlotte Uhrig auS Leiselheim, mit einem Dolche ermordet. M. glaubte, seine Geliebte wolle nicht- Gottesdienst Sonntag, den 6. Februar, Septuagefimae. I« der etaDtftrdU. Vormittags 9‘/s Uhr: Pfarrer Dr. Grein. Vormittag« 11 Uhr: Kinderkirche für die MarcuSgemeind^ Pfarrer Dr. Grein. Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Schlosser. Beichte und heil. Abendmahl für die Matthäus- und Marcus gemeinde. Anmeldungen zuvor bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. A« bet AohanrreSN*»«. Vormittags 9'/i Uhr: Pfarrer Dingeldey. Vormittags um 11 Uhr: Kinderkirche für die LucaSe gemeinde. Pfarrer Dingeldey. Nachmittags 5 Ubr: Pfarrer Dr. Naumann. Montag, den 7. Februar, Abends 8 vhr, Vidslftrmde i« Confirmandensaal der JobanneSkirche Epheserbrief. Cap- * Wandel der Berufung würdig; Einigkeit im Geist und Mannig- Universität- • Nachrichten» — Als Prtoatlehrer für Stenographie (Einigungs-System Stolze-Schrry) ist Her Pfarrer E. Frey, Kammerstenogr«ph in Karlsruhe, an der Universität fcetbrlberg rugelassen. wird al8 solcher im Vorlesung« Derzetchniß aufaeführt und ihm ein Auditorium zur Abhaltung von Vorlesungen und Uebunpen zur Verfügung gestellt. — AuS Breslau wird gemeldet: Al« Nachfolger des ver- storbenen Professors der Physiologie, Rudolf Heidenhain, ist der außerordentliche Professor Dr. Karl Hürthle, bisher erster Assistent am Breslauer pbvsioiogischen Institut, berufen worden. — Der außerordentliche Professor der Zoologie und CustoU deS zoologischen Museums der Univerfität Berlin. Dr. Eduard v. Marten«, beacht heute fein 25jähligeS Do entenjubiläum. Kirchliche Anzeigen der Stadt Gietzen. ” IUT «Um ®U^*Otiun m oot^^^'fitot SuuJ-'d^Moi not r. rein. r bit ^«ulfltmeW itr. Mrrcvs, ^«utr itbtt ^mttnbt r*<. nlbtg. für die gatflif «uoann. Jwdetotf, qmj ® drift unb Huunif w vr. Baumann. Ulk ' 8 Stlegrchft iw ecnmat m L VEr: it unb tn btTjdbra Sc» iiH e, bereif MÄnM lkrvirthschaft airft Mlhrr Bm 4 1102, Srrfte 4 1101 itytn. weih'. t mil Schlitz,SM-' n» Ith etua 14 taiti igtnBtfid) ab, *• litiinl'fiomalllioi n n. L Btt dn b« fvllrra.tdto«Vtttitt W btl § 11 W ubes). vir LvBBif^ tob trzrüvdn nlty l3: Btni§Mg deiStaai <01 btrittd »Kd, rv MMlll kmch htb>u>! _»tte auch in ker @1Cl1 £W ?** ä*®* aläW4«*tf* »*,1Ä "•Xw" « $ pirütr^ all! 5 * “'■‘i*’ >rt Ob«6lb’"' -n-chr»ri. ■" Ä w« 4'1" “ ’n «■ , >-'» @,16»"^ ,»l*‘ MW« ”" Hl Itßk'p"' [*^ersteigenjngenT| Holz -Versteigerung in dem Muschenhnmcr MsrK- und Gemkindewsld. Freitag den 11. Februar, Vormittags 10 Uhr anfangend, soll folgendes Gehölz öffentlich meistbietend versteigert werden: 88 Fichtenstämme von 15 bis 27 cm Durchmesser und 10 bis 20 m Länge — 20,73 fm haltend, 150 Ftchten-Derbstangen von 8 bis 13 cm Durchmesser und 10 bis 20 m Länge — 15,89 fm haltend, 14 rm Nutzknüppel'Nadelholz, 69 H Nadel-Nutzreisig (Bohnenstangen), 7 ,, Eichen Scheiter, 60 „ Buchen- „ 160 w Buchen-, Eichen- und Nadelknüppel, 320 „ Buchen-, Eichen- und Nadel- Reisig, 90 n Buchen', Eichen- und Nadel- Stockholz, Der Anfang ist am Markweg im Hinterwald. Muschenheim, am 3. Febr. 1898. Großh Bürgermeisterei Muschenheim. Roth.1260 Holzversteigerung. Freitag den 11. d. Mts. werden in dem Lützellindener Mark wald, District Börnchen, versteigert: Buchen: 4 rm Scheit, 24 rm Knüppel, 2 rm Stöcke, 100 Wellen. Eichen: 24 rm Scheit (hiervon 12 rm Nutzscheit), 177 rm Knüppel (davon 16 rm in Schichten von 2,5 m Länge), 97 rm Stöcke, 3000 Wellen. Zusammenkunft Morgens 10 Uhr «mf der Hügelschneise. J258 Groß-Rechtenbach, 3. Febr. 1898. Das Bürgermeisteramt. EiiljMliniW Matzen empfiehlt '^7^-1274 I. M. Schulhof. Frisch gkschojsklle Hasen empfiehlt 1276 H. Klotz, MäuSburg 17. Neue Kerliner REmöpse mit Gurkeneinlage frisch eingetroffen, per Stück SW 5 Pfg. W Hrch. Arnold II., Marktstraße 28. 972 Centrifugen- Süssrahmbutter, L'kannt als allerfeinste Qualität, täglich frisch, empfiehlt 973 Hrch. Arnold II., Marklstraße 28. Für Hustende B brotiftn aber 1000 Zugnisse W die Vorzüglichkeit von Kaiser's Kruft-CaramkllkuK (wohlschmeckende Bonbons) sicher und schnell wirkend bei Husten.W Heiserkeit. Katarrh u. Verschleimung. E LZrößte Specialität Deutschlands,^ Oesterreichs und der Schweiz. Per Packet 25 Pfg. Niederlagen bei 346M A. 8» G. Wallenfels, Marktplatz 21, Heinr. Wallach, Chr. Wallenfels. W Obstmarmelade onr Pfd. 30 Pfg, 10-Pfd.,Eimer Mk. 2.60 fist. Margarine extra per Pfd. 70 Pfg. Cocosnusbutter per Pfd 60 Pfg. siisch eingetroffen empfiehlt 1086 Gustav Walter, Mäusburg 13. 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Bit verkaufen 1260] Harzer Kanarienweibchen, ein Distelfink und ein Blutfinkweibchen abzu- oeben Matgaffe 7. Berkauf. Eine seit 1872 mit gutem Erfolg betriebene Restauration mit Inventar wegen Alter des Brsttzers zu verkaufen- Uehernabme kann am 1. April erfolgen. Brauereien bevorzugt. Private nicht ausgeschlossen. 1231 Näheres in der Expedition d. Bl. Absallhol? und Spähne verkauft 1189 Wagner «ühlich. NetMdems Hauptagent gesucht. Die hiesige General-Agentur einer bedeutenden Lebens , Unfall-, Haftpflicht- und Feuer-VerficherungS-Gesellschaft sucht gegen hohe Provisionen, evtl. Fixum, einen tüchtig-n Platzoerlreier. Offerten unter W. 1251 an die Ex- p-dltion dieses Blattes erbeten.__________ Bedeutende 1281 Cigarrenfabrik (Preislage 26 bis 80 M.) sucht tüchtigen u. thätigeu Vertreter welcher mit der besseren Kundschaft in Berbindnng steht. Off. unter M. 225 an Haasenstein & Vog- ler, A.-G., Heidelberg. 5ST* Wer schnell und btlHgft Ctefltin?? studea will, verlange per Postkarte dte .Deutsche Baconzen-Post" in <6Mittgrti- FeuervtrsicherungsbankfürDeutschland^u Gotha. Auf Gegenseitigkeit errichtet im Jahre 1821» Nach dem Rechnungsabschluß der Bank für das Jahr 1897 beträgt der zur Vertheilung kommende Ueberschuß: 74 Proeent der eiugezahlten Prämien. Die Banklhetlnehmer empfangen ihren Ueberschuß-Antheil beim nächsten Ablauf der Versicherung (beziehungsweise des Versicherungsjahres) durch Anrechnung auf die neue Prämie, in den im § 7 der Bankoerfassung bezeichneten Ausnahmesällen aber baar durch die unterzeichnete Agentur. Gießen, im Februar 1898. 1247 _______Heinrich Hochreuther. Theater-Verein in Giessen. Mittwoch den 9. Februar 1898, Abends 8 Uhr präcis, im Festsaal (Leib’scher Saal) Wallthorstr. Gast: Frl. Marie Barkany, Berlin. Der Widerspenstigen Zähmung Lustspiel in 5 Aufzügen v. William Shakespeare Die Schulreiterin Lustspiel in 1 Act von Emil Pohl. Billets: in der Musikalienhandlung Ernst Challier (Rudolph’s Nachf.), sowie an der Abendkasse: Erstes Parquet Mk 3,oO; Zweites Parquet Mk 2,25. Studentenkarten Mk. 1,— . Schülerkarten Mk. 0,40. Gallerie Mk. 0,60. Für Mitglieder nur im Vorverkauf (bei weiterem Bedarf): Erstes Parquet Mk. 3—; Zweites Parquet Mk. 2, — . 1172 HAS- ii. GmMrkhkk-Umm Gjchn. Mittwoch den 9. Februar, Abends 8V2 Uhr, im Saale des Hotel Einhorn: Portrag des Herrn Dr. jur. Oppenheimer über: 1248 Das geltende und ;„künftiqe Miethrecht. Wo ist die Restauration S zur Hammstadt ? Todes-Anzeige. Heute verschied sanft und schmerzlos in Folge eines Schlaganfalles unser lieber Vater und Schwiegervater, Herr Kaufmann Abraham Falk in Beckum i. W., in fast vollendetem 90. Lebensjahre, was wir statt jeder besonderen Anzeige hierdurch mittheilen. 1 Beckum u. Giessen, den 3. Februar 1898. Samuel Falk und Frau. Salomon Falk. Eingetreteuer Trailer wegen bleiben meine Verkaufsräume bis Montag früh den 7. Februar er. geschlossen. Alexander Mayer Gießen 1279 Crumbach, den 4. Februar 1898. Gefunden 4 12 Obg.Ba. Vortrg, Br. Bd Beginn nicht 8‘/2, sondern Uhr. O Die Beerdigung findet Sonntag Nachmittag 2 Uhr in Crumbach statt. 1283) Ein .Ruber und eine Ernteletter tn der Lahn geländet. Abzubolen Frank« 1 urter strahe 78.Spies. Giessener Stadttheater Areiiag, 4. Februar 1888 Anter gelt Mitwirkung von Mitgliedern des «auer'sche« «esangveretns Junge, fachkundige Leute suchen ein Restaurant zu übernehmen evtl, später zu kaufen- Offerten unter Nr. 1276 an die Expedition d. Bl.___________________ 1273) Schneider sucht Beschäftigung in u außer dem Hause- Kaplansg 2b Htrh- Kath. Gesellen-Verein. Unsere Abendunterhaltung (Famtlienabend) findet nächsten Sonntag btt 6. Februar, Abends 8 Uhr, in Steins Garten statt. Mitglieder haben freien Zu» tritt gegen Vorzeigen der Mitgli'dskarte Eintrittskarten d 25 Pfg. find für Nicht» Mitglieder an der Kaffe zu haben.1271 Freciosa. Schauspiel in 4 Acten von P A Wolff, M' stk -on C. M non Weber. Verwandten, Freunden und Bekannten geben wir die trau« rige Nachricht, daß unser Gatte Bruder, Onkel und Schwager Herr Bürgermeister Adam Wagner gestern Mittag plötzlich gestorben ist. Die trauernden Hinterbliebenen. Erwiderung! Das verwerfende Vorgehen gegen uns m gestriger Annonce mi! der Urberschrist Warnung ist nur auf concurrenzwüthige Fabrikanten, zurückzuführen. Unser BestrebeU war, stets eine gute Seife in Handel zu bringen, und ist es uns jetzt gelungen, durch Ankauf paffender Räum» liebfeiten und Einstellung durchaus fachkundiger Arbeiter unser Fabrikat jedem andern gleichzustellen. Ein jetziger einmal gemachter Versuä wird zur dauernden Zufriedenheit eines jeden Abnehmers führen, unt hoffen wir zum Trotze der hiesigen Detaillisten in Zukunft noch zahlreich« Abnehmer iu erhalten. Seither nicht nach Wunsch gelieferte Seifen werden bereitwilligst in uns«er Niederlage, Souueustraste 32 (Vanl Mnllnj umgetauscht. 20 Pfg. nach wie vor jedes Pfund 20 Pfg. DaS Weitere überlasten wir dem chem- Untersuchungsamt u b zuständ. Gerichten j257 Schnell Becnthold. Seifenfabrik, Wihmar. Grobe u. feine V Bürstenwaaren ww vääj in jeder Preislage. tat Seltersweg 2. Statt besonderer Mittheilung. Todes-Anzeig®. Freunden und Bekannten hiermit die traurige Mittheilung, dass unser lieber Gatte und Vater Dr. Carl Wilhelm Hempel heute?Morgen gegen 7 Uhr nach längerem Leiden in seinem 79. Jahre sanft entschlafen ist. Giessen, den 4 Februar 1898. S Anna Hempel nnd Kinder. Die Beerdigung findet Sonntag Nachmittag 3i/i Uhr vom Sterbehause, Wallthor- strasse, aus statt. Auf Wunsch des Verstorbenen werden Blumenspenden dankend abgelehnt. 8 Wir beehren uns mitzutheilen, daß wir unsere General- 55 Vertretung für Gießen und Umgebung der Firma ** 8 Fr. Leo Nachf. 1 8 C. Herber 8 o übertragen haben uud empfehlen unter Garantie für Flaschen- O O gährung unsere Marken Q O Weiss Etikett u. Kaiser-Perle D Q zur test. Abnahme. 1277 Q 8 Sectkellerei Wachenheim, A.-G., 8 ö Wacheuheim (Rheiupfalz). g OOCX3OOOOOOOD0OOOOGOOOOOOO ötbertion: A. Schehda. — Druck iinb Verlag der vrühlstchen UniverfitätS-Buch. und Steindruckrrei (Pietsch & Scheyda) in Gießen. mi' 8uiltfl