▼ob Sitz ' 8D, ' '®S, V., ÄI, u Alltel *lek8Ute p,,.,,, Ichdne Far^°Bl' ▼OB Mk 7^^ Wald, -tcetnbet: »oncert dn i m nm Bl« fir. 116, H«|KlWi fUbirector« H-m 6. S„u§e, '. °^lenbng. 2. DuDtrt. ,6^1 ?"d'ger. 6. > £• ’U? v .Strauß. 8. &t|Kh„ finale a. d. Cptle. ,$ie fiöm ' Eilmbttg. 11. .«auhriM ngoncert, Potpourri f. Sentit. kiutrittspreis 30 Pfg. imemti )on 4 W ab: w iti taio. röe zurück. e Kleiderstoffe ?f°e Beste Her Art. 11982 imiimi• okm M Mm rtie sg. an u. s. w. & Goslar LL——— richt December 1898. eftert. Silbenente § ®oMentt ortUßieien äs**-* 85B 101.1* 28.11 »7.40 49.06 - t nbf l00-30 Heut'ST1' Dil °°» Buderus DN* । s 1008 99.00 Preuß VPP «dk.unk.b-l^ $ 30416 aul -sn #r. Ei «rirf Mi 2,169.21 S2w e«r n*. Sanhioten L * ric. I 8 ? ? « Nr. 285 Zweites Blatt Sonntag den 4. December 189S fr(4flw< tä6n<ß mn lulnabmf dr§ JP'ntagl. Die Wiießeaer »«■triculfitttr •nben brm flnjctgtt »zcheniilch viermal bttgdtgi. Gießener Anzeiger gSfjegsyrrU vlerikliährltch 2 Mark 20 Pfg. monatlich 75 Pf^ mit tssalieu vorgehen zu wollen, wenn tu den preußiich-u Ausweisu geu entweder eine Kränkung österreichischer Uoreethaueo iw G-nuffe ihrer völkerrechtlichen ober vertragsmäßigen Ansprüche erkannt werde, oder wenn den Ausweisungen nicht mehr der Eharacter einer gegen einzelne Individuen wirksamen Po izeimaßregel zu- komme. Diese Drohung hat bei uas in Deutschland einen sehr peinlichen Eindruck gemacht, jedoch sollte man ihr n cht aüzugroßeu Werth beilegen. Die auswärtige Politik Oesterreichs wird nicht vom Grafen Thun gemacht, sie reffortirr vielmehr von dem g em e iuschaftlt ch eu Mi-tster des Aeußeru Graf n Golu- chorrSki. Das Band, Welles Deutschland und O strrr^ch- Ungarn umschlingt, ist zu fest, al« daß es von dem Graten Thun einseitig gelockert werden könnte. Er wollte seinen Freunden, den Polen und C"ch n, mir dieser Drohung eine Freude bereiten und ihne - L^nzesstonen wachen, es vl'ttt aber immer noch sehr fraglich, ob er Repressalien wirklich auszu- Qbtn in die Lage tarne. Deutschland und Oesterreich Ungarn ftüb zu sehr auf einander angewiesen, als daß sie sich gegenseitig das Leben verbittern sollten. Wenn fie preußische Regierung von dem Ausweis-ngsrecht men ausgedehnteren Gebrauch gemacht hat, so müfttn dafür auch vollgültige Gründe öoigelegtn Haden, denn brschäst'.gungStose, unsichere Fremde behä t hin Land in seinen Grenzen. Und nur lolche hat Preußen ausgewiesen, das bisher dir gleichen Maßregeln Orsterreichs noch keiner Kritik unterzogen hat. Daß die Schlußworte Thuns unpafftnbe waren, wirb ■ auch vou der dtutsch-nationaleu Presse O sterreich» zugegeben, ; aber trotzdem werden fie in keiner Weise di-, guten Beziehungen beider Länder zu einander hüben, und der Zwischenfall dürfte bald wieder in Bergeffenheit gerathen, obre daß etwa „Noten" gewechselt zu werden brau t len. (xx) Adressr für Depeschen An jetgf r chietze». Fernsprecher Nr. 51. M.P.C. Belgien. Wir in Frankreich, so hat man auch in Belgien größere Versuche mit Auto«obilwagen behufs Verwendung zu Militärzwecken begonnen. Die Einführung dieser Fahrzeuge wird von den Erfahrungen ab« hängen, die man mit einem Petrolrumwoior macht, der für schwere Lasten bestimmt ist. Die Marschkolonne eine« Train« mit Automobilen würde nur den fünften Theil der Länge eine« mit Pferden bespannten Trains erreichen, und trotz der großen Anschaffungskosten wird fich der Automobilwagen btt langen Märschen doch als der b'Qigere hernusst'llev. M P C Bereinigte Staaten. Die F ottenvermehrung, welche Mr. Lono dem Senat oorltgen wird, umfaßt folgende neue Schiffe: Bm von 3 Rrtujtrn 1. Klaffe innerhalb 3 Jahre, ferner 5 Panzerkreuzer 1. «lasse welche die größtmögliche Geschwindigkeit und Stärke erhalten sollen; ! schließlich 5 gedeckte Kreuzer 2. K affe. Der Schänd der Marine soll von 12000 Mann auf 17 000 gebracht werden. . Da der Songreß erst küzlich den Bau von 36 Torpedoboote» ' bewilligt hat, so wird eint weitere Vermehrung dieser Fahr- i zeuge nicht beantragt. — Man ist augenblicklich bei der I Constructton eine« neuen Torpedojägers nach ungefährer ' Art der Turbinia. Die Länge beträgt 76 Meter, Brette t 7,30 Meter, Tiefging 3,05 Meter, Deplacement 1000 Tonnen. Die besonders couftrairten Maschinen haben eine Höhe von nur 1,80 Meter, tntw ckclu aber eine Kraft von 1OOOO Pferden, wodurch das Boot eine Fugrt von 40 Knoten erhallen soll. DcrmifdyU», * Wad man in den verschiedenen Zeit« über Nnrnber, . gedacht LtL Daß Nürubtig eine schönt Stadt »st, daß es , den Eharacter der deutschen Rruaiffaver am Meisten reprä- 4 senrirt, da eß baß Bild der eigenen Vergangenheit treu bewahrt hat, scheint unß etre Thatsache, an der nicht zu zweifeln ist. Eß ist aber ducchaus nicht immer io gewesen. Th. Bolbedr hat in der Zeitschrift ,Kunst und Kunsthund werk' (der Prächttg ausgestatteten, reichhalr gev P-dli- kation des Wiener Kunstgewerbemuseums) eine Reihe von - interessanten Aeußerungen über Nürnberg eu« dem vorigen i Jahrhundert zusammengestellt, die zeig«, daß fich im Btr- I laufe desselben ein vollständiger Kreislauf tu der Beurlhei- i lang der ästhetischen Bedeutung Nürnbergs vollzogen hat. ' Die einzelnen Urtheile werden dabei sehr hübsch auf die all« ' gemeinen Eulturströmungen zurück»esührt. Im Jahre 1785 schreibt Androphilus in seiner „Kuriosen Relsebeschretbung* über Nürnberg: „Es ist ein galanter Ort, der seinesgleichen an G.öße und Schöahetien nnb Freyheiieu wenig hat." Feuilleton. himoristislhk $rbrad|buigr irowrr die Ztüdtrathswahl Bon Carl Geißler. So wer dann däi Schlacht nach wibbet emol geschlaqe unn deß berjerliche Gemiebh hott Widder Ruh bi« zur nechste Wahl! Deß warn awwer aach Strawaize in bene letzte Dage । vor bete Wahl; net bloß fer die Wehler, die unner bene himmelviele Candidabe die Wahl hatte, fich bie,rächte ans- zefuche, fonnem aach fer diejenige, däi der Hoffnung warn, qtwkhlt zt werm. — da mußt von Bedbeiligte unn Un» bedheil'gte gar viel geschwätzt wenn unn vom viele Schwätze kritt men en große Dorscht unn den je lefche, brauch merr _ Viel Rdt braacht merr. um au« so ere reichhaldtge Candidadelist die richdige Name errauszefinne, dann die Emvfehlunue von Stadttathscundibade warn ewefo zahlreich in be Blätter wäi bet unner die Rubrik: „Glaserarweit" fallende heldemiedhige Einwerfe von de ©trafcelaberne, wo- mit sich unsere Jugend zum Nachdheü von unserem Stadt- fädel die Zeit verdreibt. Daß awwer halt die diesmalig Wahl Widder uffs Klarschte bewiffe. daß merrsch in Giesse net mit beeearbige Mensche je bhu hatt. dann in koam ahn- riae Wahluffruf iß cm Candidad was Schlächte« vorgeworfe worbe, fonnem es i« von Jedem hoch unn dheuer versichert wom, baß der betreffenbe Vorgeschlagene all tue Duzende m ; fich vereinigt, däi se en Stabtnerorbneter hawe soll , Wahl macht Qual! Daß hott sich auch bietmal wibbet i bewahrheib't, unn e Mancher hott sich be Kopv rerdroche, ob , err Löb ober Löber wehle ober ob err Helm, Hanau ober Huhn uff de Zeddel setze soll unn Mancher iß jur bessere i Jwwerlegung erscht zu Lotz gegange unn hatt bei verschiedcne D'ppercher briwwer nachgebacht, ob« em net Krumm genomme werrn kennt, wann er so frei wer, e anner Person fer mirbig je b. sinne, die Heplige Stäbt in unserem Stabthau« ju bebrebe, wo bic Stadlvädber sitze. Unn wäi viele hawe bei bete jetzige Jahre«zeit vorgezoge, ! mit de Wahl von Baum unn Lenz bi« uff fchceuere Dage ju j warde unn verschiedene bawe sich ganz unn gar vorgenomme. i »wwerhaapt nor dann Euler oder Balser. Pirr ober Orbig je wehle. wann fc per Fuhre in« Wahllocal tranßborbirb wirde. Doch Ende gut. Alle« gut' Die stermische Dage sinn jetz ooriwwer unn komme so rasch net wibber. E jung Fraache, dem sei Männche fich aach Hal« immer Kopp in be Strubel bet Wahlbewegung gesterzt hatt unn deshalb verschiebene Wolke am eheliche Himmel eoorgerufe halt. — ba« junge Fraache hott am Monbag. nachbem beß Wahlresuliat burch Extrablatt verkinbigt war, folgende Stoß- feufjer in sei Tagebuch geschrimme: Die Stadtrathßwahl. War daß e Laafe unn e Renne, Seid verrzeh Dag in ahnet Tour; Da hilft kaa Bitte unn kaa Flenne: Mein Mann folgt nor der Wähler Spur Statt Morgen« in« Geschäft je gehe Geht err um Nm schon in die Stadt, Die Wähl erliste dorchzesche — Cb merr aach Kaan vergesse hatt. Bi« ahn Uhr brotzel äich oeß Esse, Err kemmt bi« Zwaa noch net ebbet, Aeich habb gewarb unn habb gesesse — Voll kam err Haarn um halmer Drei! Err tebb ganz etr: Von hohe Ziele, Von Vabberstabt, Gemeindemohl, Von Candibabe, von so viele, Däi merr vor Alle wehle soll. Aeich bett en in bie Sophaecke Unn sag: Du host berr schee bie Ficht! Err sächt: Aeich sollt en wibber wecke So bahl merr aagestickt deß Licht. Kaum i« sei Räuschche nor verflöge Sv haaßt« schon wibber: Uff zur Wahl! Unn jur Versammlung werb gezoge, Gott waaß, in waß vor e Local. Um tca Uhr Nacht« kemmt etr dann widder Unn stcrzt bie Drepp merr halb erraff Unn schleppt ins Bett sei miebe Glibber — Mit Wahlgebanke wacht err uff! Gott sei« gebrommelt unn gepiffe Daß jetz ooriwwer i« die Wahl — Aeich habb« gefihlt unn aach begriffe Was so e Wahl i« fer e Qual. „Galant* — eine sonderbar? Bezkichnung für Nürnberg mit seinen schweren Bauwerken, seinen wivklichen S-raßen! (66 war ein Schlagwort der Leute wie etwa heute „liebenswürdig*. Man dachte damals noch nicht daran, sich in eine bewußte Opposition zur Vergangenheit zu setzen. Man bildete sich ein, die Schnörkel de- Roccoco seien eine geistreiche Rruaifsarcr. Man fühlte sich als Enkel und erwte- deu Großelr-ru die schuldige Reverenz. So recht begeistern kann sich Androphilu» aber nur für die „vortrefflichen Brunnen, welche man hie und da auf den Plätzen stehet* — fie erinnern ihn an die Fontainen und Wasserkünste von Ber. saille-! Fünfzehn Jahre später klingt e< schon anders. 3orras G. Kehßler schreibt in seinen „Neuesten Reisen durch Deutschland, Böhmen und Ungarn usw.": „Die Stadt ist wohlgebaut, tndeffeu aber doch mit keinen solchen Privat« Häusern versehen, welche deu Namen von Palästen verdienen." Man ist schon kühl und kritisch geworden, e- klingt wie eine Ablehnung zwischen deu Zeilen. Der Berfaffer lobt noch am Meisten die Eghdtenkirche, die damals gerade gebaut wurde. Im Jahre 1750 besuchte Sulzer als etwa 30 jähriger Pro- seffor der Berliner Uuiverfität zusammen mit dem jungen Klopstock die Stadt. „Gemeine Leute wtffeu in Nürnberg srhr viel Merkwürdige» zu finden, wir fanden nichts." Der Klassizismus war eben Mode geworden, der hochmüthig auf die deutsche Kunst herabsah. Eine Zeitlang ist die Stimmung weder für, noch gegen Nürnberg besonders eingenommen. N colai, Lessings Freund, kann durch Nürnberg reifen, ohne ein wärmeres Wort, freilich auch ohne einen Tadel zu finden. Dann aber wird man entschiedener. Wilhelm Hetnse, der Schöpfer bei Ardinghello, nennt die Stadt im Jahre 1772 ein. fach „betrübt und weinerlich" und Mozart fanibt 1790: „In Nürnberg frühstückten wir — eine häßliche Stadt." Daß dies das allgemeine Urtheil der Zeit ist, beweist das U,theil eines sächfischen Pfarrers Schmidt (am 1790). „Dir Gaffen find fast alle winkticht, finster, die Häuser hoch, bunt und mit abgeschmackten Figuren bemalt, sehr häufig mit Heiligen- bildern garnirt und inwendig oft wtderfinntg angelegt. Die Kühnheit und Sonderbarkeit der gothischen Bauart setzt wich in Erstaunen, aber einen angenehmen Eindruck macht es nirgends." Und gleich darauf erfolgte der Rückschlag — die Romantik. In den „HerzeuSergießuugeu eine- kunstliebenden Klosterbruders" de» jungen Wackenroder heißt eS: „Nürnberg, du vormals weltberühmte Stadt! Wie gern durch, wandere ich deine krummen Gaffrn- mit welcher kindlichen Liebe betrachte ich deine altväterischen Häuser und Kirchen, denen dir feste Spur nuferer alten vaterländischen Kunst ein» gedrückt ist . . . Wie ziehe ich mich zurück in jene- graue Jahrhundert! Gesegnet sei mir deine goldene Zeit, Nüru- berg!" Bet dieser Anschauung ist es daun wohl im Allge- S meinen «blieben. : • Wie man Nebenbuhler bekämpft. In einer Provinz. ! flabt Frankreichs spielte sich unlängst zwischen dem Besitzer eine» großen Verkausshauses und dem Inhaber eines be- i schtidenen Ladens ein kleiner Rechsstreit ab, der mit l dem Triumph des Schwächeren endete. Der in riesigem i Maßstabe geführte Waarenbazar bewilligte seinen Kunden bereits bei einem Einkauf in der Höhe von 2*/2 Franken zweierlei Prämien. Entweder durfte man Anspruch auf ein schönes, vernickeltes Tablett erheben oder man konnte sich photozraphiren lasten. Das zog natürlich und der Zulauf von Käufern wurde bald so groß, daß alle umwohnenden Kaufleute darunter zu leiden hatten. Da fand der oben 5 erwähnte Ladenbefitzer, der sich dicht neben dem Kaufhaus i Niedergelaffen hatte, ein Mittel, um seinen Nachbar aus dem i Felde zu schlagen. Er legte die verschiedensten Maaren, die \ von seinen Angestellten in dem großen Bazar hatte kaufen t asten, in seinem Schaufenster aus und zwar mit Zetteln! versehen, auf denen in auffallenden Zahlen die Hälfte der Preise vermerkt war, die sie nebenan gekostet hatten. Die beabsichtigte Wirkung dieses Verfahrens ließ nicht lange auf I sich warten. Der Großkaufmann beauftragte seinen Rechts- beistand, den kleinen Ladenbesitzer in einem Schreiben darauf aufmerksam zu machen, daß er strafwürdig sei, Maaren unter dem Selbstkostenpreis zu verkaufen. Hrüs er die Preise nicht sofort ändere, würde man ihn verklagen. Der Vertrauensmann des kleinen Geschäftsinhabers beeilte sich seinerseits, ) bem Besitzer des Wellhauses zu schreiben, daß Niemanb einen Kauswanli baran hindern könne, solche Waaren, die er als „Zugabe" zu Photographien erhalten habe, zu jedem ihm beliebigen Preise loszuschlagen. Wie leicht nachzuwcisen sei, hätte fein Client sein gesammtes Personal auf seine Kosten in dem Atelier seines verehrten Nachbarn photographiren lasten, und da er mit den Gegenständen, die den Bildern als Prämien beigefügt worden wären, nichts Anderes anzufangen miste, wolle er sie so schnell als möglich wieder abgeben. Die Abschrift dieses Brieses sowie das andere Schreiben wurden sorgfältig an das Schaufenster des kleinen Ladens geklebt. Der schlaue Kaufmann machte die besten Geschäfte, denn die Lacher waren auf seiner Seite. Eine hübsche Anekdote wird in dem neuen Bismarck- werk vom General v. Rauch erzählt. Er war sehr begabt, „der fleischgeworbene gesunbe Menschenverstand, nur war er ohne Schulbildung", aber „mit den Tendenzen eines preußischen kJ'™ Von b“ besten Sorte". Rouch holte im Auftrage m ^!Ä"?räsidbnten Grafen Brandenburg von dem Könige die Entscheidung über eine wichtige Frage zu erbitten. Als prMt^Önih^ nhl 8Um Entschluß kommen konnte, zog Rauch .1 bQiffUXrr “u* Tasche und sagte mit einem Blick mpinbQim3nhn^t V rinb noch zwanzig Minuten, bis mem Zug abgeht, da werben Ew. Majestät boch nun befehlen müsten, ob ich ^m Grafen Brandenburg Ja sagen soll ober Nee, ober ob ich ihm melden soll, baß Ew. Majestät nick Jo und nich Nee sagen wollen." Der Kdnig sag'.endlU Tg b°N" memetwegen ,a". ,u G-rlach und Biemarck aber IS-Ssa“ M und sagte: „Dieser Rauch! Er kann nicht --utsch sprechen, aber er hat mehr gesunden Menschen, wir alle", und ,u G-riach: „klüger wie r immer schon gewesen!" • Edelsteine und ihr Werth. Einige intereffautr Er- . Öffnungen über den wirklichen Werth von Edelsteinen machte der Secretär der berühmten Juwelevfirma Barnett in London. Darnach ist es heutzutage nicht mehr der Diamant, der die erste Stelle unter den Gemmen einnimmt; dieser ist augenblicklich so gewöhnlich, wie ein Edelstein es überhaupt nur fein kann. In Bezug auf den Geldwerth muß er wett hinter dem Rubin und Smaragd zmückstehen, und selbst die Perle wird höher taxirt. Der modernste Stein ist gegenwärtig der Smaragd, und zwar erfreut er sich deshalb so besonderer Gunst, weil er mit jedem Tage seltener wird. Seit Jahren find kaum neue Smaragde gefunden worden, und je größer die Nachfrage wird, desto rapider steigt der Preis. Thatsache ist, daß ein Smaragd von mittlerer Größe und Reinheit, der vor fünf bis sechs Jahren etwa 200 Mk. gekostet haben wag, jetzt nicht unter 1000 Mk. zu erhalten sein würde. Und die absolut fehlerfreien Steine vom reinsten durchfichtigften Glün erzielen Preise, die einem Laien absurd erscheinen müssen. So wurde erst kürzlich für einen Smaragd von drei Karat 3500 Mk. verlangt und gezahlt, während ein sechskarätiger Stein für 16,000 Mk. fortging. Ein Diamant von genau derselben Größe und Reinheit kostet dagegen nur 4000 Mk. Bor einem Jahre war der Rubin dem Smaragd Im Preise ganz bedeutend voran, heute hat der letztere, wenngleich es ihm auch nicht gelungen ist, dem kostbaren rothen Steine den ersten Platz unter den Gemmen streitig zu machen, es doch erreicht, daß man ihn fast ebenso schätze. Was Rubine anbetrifft, so ist nach wie vor der hellere orientalische Stein werthvoller, als der von dunkler glühendem Roth, den man in Siam findet. Ebenso ist der hellere Saphir von der Insel Ceylon viel kostbarer als der tiefblaue Stein aus anderen Gegenden Indien». E» darf nun aber nicht angenommen werden, daß Diamanten an Werth verlieren, wa» durchaus nicht der Fall ist,- andere Steine und besonders Smaragde find eben in letzter Zeit nur auffallend im Preise gestiegen. • Hebet die Seehnndsjagd an den nordsri fischen Inseln wird der „K^euzztg." geschrieben: Besonder» groß war im verfloffenen Sommer und Herbst die Zahl der Seehunde, die fich am Rande der Wattensaudbänke sonnten, und bedeutend war auch die Zahl dieser bellenden Fischräuber, welche ihr Leben laffen mußten. An der schleswig'fchen Westküste sind die Sandbänke von Amrun für die Seehundsjagd am ergiebigstenpflegen doch dort alljährlich etwa 200 erlegt zu toerben, wahrend bei der Hallig Hooge etwa halb so viel erbeutet werden. An den Küsten der Halbinsel Eckerstedt bv tiägt die Beute gewöhnlich 50 Stück, ein Ertrag, der bem» stuigen bei ber Insel Pellworm gleichkommt unb in ber Um» gegenb von Th t um 5 bis 10 Stück überschritten wird. Bcrhältuißwäßig günstige Resultate werden auch in der Um- gegenb der Hallig Süderoog erzielt, wo gewöhnlich 20 Stück zur Strecke gebracht werden, eine Anzahl, die selten von den Wyker Seehundsjägern überschritten zu werden pflegt. Bon den Festlandsjägern erzielten die Husumer nächst den Eider- stedtern das beste Resultat, etwa 12 bis 15 Stück, während am Vorlande der Festlandsmarschen nördlich von Husum nur einzelne Exemplare, m-gesammt vielleicht zehn Stück, abge- schossen oder von Wattenwanderern mit Knitteln todtgeschlagen werden, wo fie sich verspäteten, während die Abbe die Ge- wässer davonführte. Im Bereich unsere» Wattenmeeres fallen sonach etwa 500 Robben alljährlich den Jägern und Sport»« frennbeu zum Opfer,- selten aber ergiebt fich babei ein Schau- spiel, wie es vor eingen Jahren an ber Westseite der Insel Sy^t zu fehen war, al» eine Rantumerin auf ber Suche nach Stranbgut einen schlafenben „Tallig", so nennt man bort den Seehund, fand. Auf den Fang derselben erpicht, warf fie fich schnell über den Rücken des ThiereS, da» aber stark genug war, die Reiterin in'» Meer zu tragen. Zum Glück war die Waffertiefe nur schmal und auf dem nahen Sandriff wußte die Robbe den Streichen der tapferen Frau erliegen. Aehnliche Jagdgeschichten indessen wiffen auch unsere See- hundSjäaer zu erzählen, wenn grauer Novrmberuebel Über Inselwelt und Waetenwüst-n liegt. • «in merkwürdiger Roman. E» ist schon darauf hin- gewiesen worden, daß die Affaire Drehsus ihren Schatten in einem Roman vorauswarf, ber mehr al» ein Jahr vor der gegen den Capitän erhobenen Beschuldigung de» Hochverrath» erschienen ist. Der Roman erschien im „Petit Journal" und heiß? M$ie beiden Brüder". Sein Autor ist LouiS Lttaug. Im November 1894 wurde Capitän Drehsus verdächtigt und verhaftet. Schon im Juni 1898 erschien dieser Roman, welcher, wie einem Artikel der „N Fr. Pr." zu entnehmen ist, bi» In alle Details die Affatre Dreyfns darstellt, ein umgekehrter „Schüffeiroman", welcher Ereigniffe erzählt, die erst in einer späteren Zukunft wirklich eingttreten find. Ein junger Offizier, Hauptmann Philippe Dormelles, hat foeben eint Position im Kriegsministerium erhalten. Zwei feiner Collegen, Äurälien und Daniel wollen ihn verderben. Eine Frau ist da» Motiv ihres Haffe». Aurölien, so heißt e» in dem Roman, fein Monoele mit einer sicheren Geste in’» Äuge kneifend, sagt zu Daniel: Philippe Dormelles kennt durch feine Stellung im Kriegßministerium alle Geheimniffe der nationalen Bertheidigung. Da man diesen Menschen nicht durch einen Unfall verschwinden laffen kann, werden wir ihn entehren, er wird dadurch auch ficher getöbtet. Daniel, welcher in feinem Kopse lange Zeit den Plan mit bis in die kleinsten Details ausgearbeitet hatte, erwidert darauf: DaS ist sehr leicht, der Chef de» Dormelles, Oberstlieutenant Alleward, ist wein Freund, und ich brauche, wenn ich in baß Kriegsministerium komme, mich nur umzufehen, wo sich die Schachtel mit den geheimen Aktenstücken befiadet. Man kann dem Ches des Capitäns Philippe Dormelles leicht ein corn- promittirendes Aktenstück in die Hände spielen, welche» er dann unter den geheimen Papieren findet. Man schreibt ein Couvert mit der Adresse des Francis Merz, von dem man in Paris weiß, daß er der Strohmann des Majors v. Slippeu, des Ches» ber Spionage des deutschen Generalstabe» ist. Ein Bries mit einem geschickten Text wird hineingelegt, der von der Schrift bf» Dorwelle» ist, die so ausgezeichnet nachgeahmt ist, daß Philippe selbst kaum leugnen kann, baß es seine Schrift sei. . . Die Fälscher setzen fich zusammen, entwerfen den „geschickt fabrizirten Bries" unb find entzückt, tote cus* gezeichnet die Fälschung gelungen ist. Man hat dem Chef de« Philippe Dormelles das Actenstäck, das an einen fremden Militär Attache obrefflrt ist in die Hänbe gespielt. Do.mell » wi'd natürlich verhaftet- man sendet ihn in das Grsängn ß CH-rche-Midi. Daniel, der Fälscher, sagt, daß man nun bte Presse benützen müsse, um die öffentliche Meinung gegen den Hochverräther aufzuregen. „Sn demselben Abende der Ber- Haftung muß ein wir ergebene» Journal einen großen Lärm- artikel veröffentlichen, der Philipp- Dormelles des Hock« verraths anklagt." Da» geschieht im Roman und das geschah bekanntlich auch in der Wirk ichkeit. Im Roman heißt die Zeitung „Le Vigilant". Auf der ersten Selle erzählt fie von dem Hochverrath, den Hauptmann Philippe Dorwelle» begangen hätte, indem er geheime Dokumente an eine fremde Macht ausgeliefert hat. Dieser Artikel schließt mit den Worten: „Eine Hausdurchsuchung wurde in der Wohnung de» Berräthers vorgenommen nnb führte zur Entdeckung wichtiger Dokumente, bte fich inßbefonbere auf die Fabrikation bei rauchlosen Pulver» beziehen. Philippe Dormelles war gezwungen, fein verbrechen einzugestehen. . Dasselbe war in ber Wirklichkeit ber Fall. Der ttriegsminister Mercier würbe burch die „Libre Parole" gezwungen, bie Verfolgung gegen Drehfu» einzuleiten, unb selbst bie Lüge würbe gebraucht, daß Drehsus gestanben habe. Aber noch erstaunlicher erscheint jener Theil bes Romans, in bem eine verschleierte Dame auftritt, um bem einen ber Verbrecher bie Möglichkeit zu geben, fich von feiner Verlobten zu befreien. Sin Brief mit einer falschen Unterschrift ladet die Dame ein, in eine verlassene Gegend nahe den Charnps Elys6s zn kommen, an denselben Punkt, an welchem drei Zaire später Esterhazy von der „verschleierten Dame" da» „rettende Dokument" erhalten haben w ll. Die Untersuchung und bai Verfahren gegen ben unglücklichen Capieäa Dormelles nimmt auch einen ähnlichen Verlauf wie bte ganze Geschichte bc» Drehsus. Der Haupibrlastungszeuge gegen Philippe Dorwelle» ist Oberstlieutenavt Alleward. Capitän Dormelles kommt in'» Bagno, aber auch bte Lösung ber ganzen Uedclthat im Romane gelang» hat Aehnlichkell mit ber Lösung ber wirklichen Affaire Drehsus. Die Fälschungen werden entdeckt Dank ben held-nmüthtgen Bemühungen der Braut des Dor- melle»,' Oderstlieutenant Alleward, der steht, daß die Beweise für bte Unschulb des Capitän» Philippe Doimelle» unb für feine eigene Schulb fich häufen, töbtet fich im G efäng- niffe, inbem er fich mit einem Reoolverfchuß das Hirn zerschmettert. Dies ist der wesentliche Inhalt de» merk« würdigen Roman». Der Caffationshos, brr so Viele» tu dieser dunklen Affaire bereit» aufgeklärt hat uab der noch mehr aufklären dürste, wird vielleicht auch feststellen, ob dieser Roman bloß zufällig mit den verschiedenen Stadien der Affaire DrehsuS fich decke, ob der Dichter durch Zufall wirklich Prophet gewesen oder ob n cht die Verbrecher, die die Affaire Drehfu» durch eine Reihe von FSlfchungen schmiedete^., fich den Roman zum Vorbild genommen haben, indem fie nach dem Muster dieses Berbrecherromanes ihren Anschlag concipirten und zur Ausführung brachten. * Enfant terrible. Fritzchen ist mit feinen Eltern zur Hochzeit des Onkels eingeladen. Mama (nachdem einige Toaste ausgebracht waren): „Nun Fritz, laß auch Du ’m al den Onkel ordentlich leben!" — Fritzchen (mit feierlicher Miene fein Glas erhebend): „Der Onkel foll ordentlich leben!" • Der Geiz der Farnllie Orleans ist eine bekannte Tha'- fache. Davon hat jetzt auch ber Herzog von Orlean» ein neues Beispiel gegeben, ist aber durch -deutfche Festigkeie gezwungen wordea, feinen Geldbeutel zu öffnen. Um nach Wien zu reifen, hatte nach ber „Weserzeitung" ber Herzog in Brüssel einen ganzen (Sifcnbagnroagen beschlagnahmt, wofür in Belgien 20 Fahrkarten und in Deutschland 12 Falnkarieu 1. Klasse zu bezahlen waren. Auf dem Brüsseler Bahvhofe weigerte fich der Herzog, die 20 belgischen Fahrkarten zn bezahlen, unb entrichtete nur den Betrag ber 12 deutschen Fahrkanev. Alle Vorstellungen der belgischen Beamten halsen nichtk. Der Zug eilte ab, aber der davon telegraphisch benachrtchtigte belgische Generaldirektor van Mirlo befahl den Bahnhofsvorstehern in Lüttich und Herbesthal an dec deutschen Grenze, das Fahrgeld von dem Herzog zn fordern. Ja Lüttich unb Herbesthal lehnte der Herzog von Orleans nochmal» die Zahlung ab, worauf ber belgische Beamte in Herbesthal, woselbst da» deutsche Personal den Zug übernimmt, fich an ben beutschen Zugführer wenbete. Dieser deutsche Beamte erklärte bem Herzog sehr fest, baß, wenn er nicht sofort nach bem Reglement bezahle, ber Wagen losgehakt nnb in Herbesthal bleibe. Das half; brr Herzog befahl wüthenb bie Zahlung, unb so erhielt bie belgische Staatskasse ihr Geld burch taS feste Aufireten bes beutlchen Beamten. Wissenschaft, Citeratur unb Ktinft — Just zur rechten Zeit für das nahende Weihnachtsfest und das daran sich schließende Fest, das Nmjahr, kommt das Heft 2 (ä 60 Pfg.) der Lieferungs-Ausgabe von KüischnerS ebenso originellem als unübertresfl ch reichhaltigem Werk „Frau Musika" (Berlin, Hermann Hillger, Verlag), in bem sozusagen Alles zusammengesetzt ist, was sich auf diese hohen Zetten an Sitten und Gebräuchen an musikalischen Schöpfungen bezieht. Advent ist ebenso bedacht, wie die erwartungsvolle Zeit vor der Befcheerung, die lichterglänzenden Stunden dieser selbst, ebenso wie die einzelnen Weibnachtsfesttage, Sylvester und Neujahr. Gerade in diesem Capitel zeigt sich, rote vollständig es dem tunbioen Herausgeber gelungen ist, ein Familienbuch zu schaffen in des Wortes edelster und bester Bedeutung. Ja Lieferungen und alS komplettes Buch kennen wir thatfächlich in der musikalischen Literatur für die Familie wenig Werth volleres, al» Joseph KürschneS „Fran Musika". Schiffsnach^ichten^ Der Postdampfer „Noordland " der „Red Star ßtne* in tonte roerpen ist laut Telegramm am 29. November wohlbehalten in Rero- 2)orf angekommen. SM Für die pW auf dem Wege öf rillchiiehmde Wnden: 1.25 drei Mo 2. 14 Rv 3.23 Rc 4. 14 Fe 5. 59 wl Die für dii allgemeinen B Großh. Minis 1893) und die liegen an bei mittags von l Lerwaltungsbu Dffnten [int entsprechender bis M 9. De Mags 11W Bureau adzugei Dn Zuschla- rember d. I. jöer von Die zur für den N bindtrarbeu. bn-henenP^ sonstM et hierdurch und Ministerialen^ ,ur Bergedunk Ira ausgeschr Die Ausß ArbeitSbeschrei ferem Amtsla und können ■ zu dem bezügi verschen, dafe preis in §mpfc Angebote sir cember l. 10 Uhr, oe sprechender -ü uns abrugeben. Zuschtagsfriii Gießen, den Gwßh. Re Gießen, den Großherzogl. ! dn psych __S J1949] Die fälligen C Pfandbriefe we W. Decembt Kasse in Ber] Unten Zahle emgelöst. Pomi D. , Wa richtens ^ndttheile; ZD E «n gitlee “ü btb«*1, m 7 L-- ® £&*£$* ’1‘ hif iin in du u, P ZZM" ui# sews FMvie ä^s.'s -ÜL-rrr ■s^ Vteä-**,; Sä'1»! Philipp, tv1® Mm LSr,. «'Illft* “• IU M ier nf|lt g?,B“ Kd Niaann ^a®S * h Idiüt tiocumtn?. ü-i't SsL°' '«■•< ldiUD6 tourbe lD ttl £ h| iß ncb fflh,.. 1 a°lDute iDlbtloobtrt S ?|D^tt. 1 ‘j® u°'° bet Qttbrtdgtt -, ™ eilet «trlobten |a ” U°tet!»>ist labet bi« j„e 6 na^ d» Lhamp, EHL, .e «» welchlm brti 3altt |püu 1“'“®"«'" »°> „tetot, u- Die Ulttkrsüchmig uab bat ben EapiiSa DsrmÜes nimmt »le die Wz« ©tfdj^re b:< »kUS- gtßen flippt Doteillti • TLpM fooxmtUti lomit 1,Qn6 du iaoyn Utbdttjat ii fthh mtt bn Lisimz ber ah!» t pliunjtn wirken tntbidt mühnngrn btr Braut bei Dor» warb, ber sirlst, baß die Steift ai Philippe Doiwtlltl nab fit en, tobtet sich Im 0tfäng« einem Rtvolvnschiiß bei hlru welentliche Inhalt btl mal- ofiationthos, btr so diele» li S aufgeklärt hat nab btr noi d vielleicht noch feststtlltu, ob mit bin vtrschiebeuen fttatleu , ob btt Mer butt finfal f ob n^t btt Sttbttchtk, blc eint Reiht ton tzWiivp» DoWb ynommtn beben, bleit« Berbtedieiiomanel ihren AutfÜhrung brachten. Ftitzchen Ist mit leinen Sltm itlaben. Mama (nachdem ewige ,91m Ktltz, ,l«6 --»®° u - Fitzchen (mit felerlicho ,$er Onkel fall ordentlich Orleml ß«'« dnrtri°,«°°O'i »ab« bU‘H<* Ä elbbeatel »*• *£ »Sä* »ViÄ ää-äS ab« b-.t ‘«XuIS *« ilbttictot van t(4(n ™‘O=l6" 6a ’liiU 31 bt« V">°i ' Q(Ua«l ««*• b« $">’• i« jetb* aeab'tt. * 'w |o)o.l -» , I* L "°°b * SM» “’ *1 irti *•*’a u -•« «SÄ*** 6^ ^.. «.nmtm.___ Ikkiiiintniadjiiiitipii Vergebung von Bauarbeiten. Die zur Erweiterung der Räume für den Physikunterricht in dem Gymnasium dahier nöthige Weiß- binderarbeit, sowie Herst» llung von buchenen Pa quet R emen-Böden und sonstigen Schreinerarbeiten werden hierdurch unter Hinweis aus den Mtnisterialerlaß vom 16. Juni 1893 zur Vergebu-ig auf dem Submission»« weg ausgeschrieben. Die Aurführungsbedingungen und Ardeitsbeschreibungen liegen in unterem Amtslocal zur Einsicht offen, und können letztere, mit Vordruck zu dem bezüglichen Angebotsoermerk versehen, daselbst zum Selbstkosten preis in Empfang genommen werden. Angebote sind bi» zum S. De- cember l. IS., Vormittag- IO Uhr, versiegelt und mit entsprechender Aufschrift portofrei an uns abrugcben. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, den 28. November 1898. Großh. Hochbauamt. Neuling. 11819 Submission. Für die psychiatrische Klinik sollen auf dem Wege öffentlicher Submission nachstehende Gegenstände vergeben werden: 1. 25 dreitheüige Roßhaar- Matratzen, 2. 14 Roßhaar-Kopskiffen, 3. 23 Roßhaar-Kopfkeile, 4. 14 Feder-Kopikiffen, 5. 59 wollene Decken. Die für diese Lieferung gü'tigen allgemeinen Bedingungen (Erlaß der Großh. Ministerien vom 16. Juni 1893) und die speciellen Bedingungen liegen an den Wochentagen Nachmittags von 3 bis 5 Uhr in dem Verwaltungsbureau offen. Offerten sind versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum 9. December d. I., Vormittag» 11 Uhr, in dem erwähnten Bureau abzugeben. Der Zuschlag erfolgt bis 17. De- «ember d. I. Gießen, den 11. November 1898. Großherzogl. Verwaltung»-Direktion der psychiatrischen Klinik. Sommer. / 11330 toooooooaoooooooocx>ooa Chinesischeo Thee (eigenen Import) in feiner und hochfeiner Qualität, per Pfund 2.— bis 5.50 Mk., empfehlen 11022 Geschw. Altenpohl, Specialgeschäft, Plockatr. 2.___Piocketr. 8. Cognac garantirt reines Weindestillat, ärztlich empfohlen, anerkannt vorzügliche Qualität, per Flasche 180 bis 3.50 Mk., Literflasche 1.80 und 2 Mk., empfiehlt 11065 Carl Retter, smdknplab, kckr WMHorüraßr. Die so sehr beliebten echten Nürnberger Lebkuchen empfehlen zu den billigsten Preisen Gebrüder Adami, 11592 Mäusbora 14. Arisch eingetroffen r fmflr Obil-Wariiiklüde, Melange ans frischen ftnchstn, ausgewogen per Pfund 30 Pfg., per 10 Pfund-l^imer 2,50 Mk., per 25-Pfuud-vimer 5,75 Mf. 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