m Rhein. Ung; Möbelfabrik 8ettdorlagen n. s. w i reisen. 11328 H lerstrasse 8 lründet 1868 's Lager in Möbeln, eu Letten, Wagt. Neuheiten in: Amen- 1CTINE Uet I^queure ÄÄte-j* ' der lebigen Vater. ai: Eoil Fischbach. _Ghneral-Agent, Hamburg g; rM» «ULU en Billige Preise! 1180 enzel 3Z. Mt prompt null biftl . BRÜCK, Giessen rand-Kanzkiberi- Schioi*S»,ie-Be “ .L alt Motow- ibelfabrik bedeutend rergrfoert r"«*",rlWMnah«r,f einzelner 3ohel „ den billig^ Pre*n' stet, *“5Ü- - 5 Be*«« il,etaTj Bettfedem n )e|J|1I hänge, T'PP'* ..Hl. Nr. 285 Drittes Blatt. Sonntag den 4. December 1898 ftHHjd u6n< ■ti luinabrxt ki Kontakt. •U Wiener HeeltUelfÄtt« •erMn Mob l:t|etgrr e*4aitlid) »itrmol Gießener Anzeiger JtnM»F«rV •irrulllNrir^ » Wort 20 V». m«eaUi<6 76 mit VrtnflrrtrnL M ’BoRbrbH 9 Mark 60 Wf. eifrtrl|lbr(i< ■eee|mt »ob InjtigrB jn Orr Rt*eine|l rth mb >ifru4nrilre|t Mr. 1. | Gratisbeilage: Gießener FamUienblMkr. •*“"■ Amtlicher Theil. Gieße«, den 1. December 1898. Betreffend: Zurückstellung unabkömmlicher Beamten, hier von Lehrern und Schuloerwaltern im Falle einer Mobilmachung. Die Großh. Kreis-Schulcommisfion Gießen an die Schulvorstände des KreifeS. Sie wollen die Lehrer oder Schulverwalter einklassiger Schulen, welche mUitärpflichtiq find, darauf aufmerksam machen, daß Gesuche um Zurückstellung im Falle einer Mobilmachung innerhalb 8 Tagen bet uns einzureichen sind. Später etnlaufende Gesuche können nicht berücksichtigt werden. In den Gesuchen ist anzugeben: I) Eivilstellung, 2) Vor» und Zunamen, 3) Militürcharge und Truppengattung, 4) Genaue Angabe de« Truppentheils, Regiment, Compagnie rc., bei welchem der Eintritt erfolgt ist, und Datum des letzteren, 5) Bezirk des Landwehrbataillon». Bei Lehrern oder Schulverwaltern, welche bereits früher bei uns reclamtrt haben, bedarf es der Angaben 1—5 nicht, H genügt hier einfache Meldung. Abwesende Lehrer oder Schulverwalter, die als alleinstehende Lehrer zur Reclamation berechtigt find, wollen Sie sofort benachrichtigen. o. Bechtold. Bekanntmachung. Betr.: Ausführung der Landesfeuerlöscholdnung. Nachdem in Winnerod eine eigene Feuerwehr gebildet worden ist und die nöth gen Löschgeräthe beschafft find wird mit Genehmigung des Kreisausichuffes diese Gemeinde au» dem Brandhülfsverband Ber»rod mit den Gemeinden Beuern, Saasen und Reinhardshain au-geschieden und ein besonderer Brandhülfsverband Winnerod mit BeiSrod, Saasen und Lindenstruth gebildet. Gießen, den 30 November 1898. Großherzoglichr» RretÄamt Gießen. v. Bechtold. Gießen, den 30. November 1898. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen au die Grosth. Bürgermeistereien Bersrod, Winnerod, Saasen, Lindeustruth, Reinhards- Hain und Beuern. Die vorstehende Btkanntmachung wollen Sie ortsüblich publiciren, die Commandanten der Feuerwehren entsprechend belehren und das Nöthige wegen Bestellung und Beauftragung der Feuerdoten veranlassen. Ihren Berichten über Erledigung sehen wir demnächst entgegen. v. Bechtold. Bekanntmachung. Dem laudw. BrzirkSvretn stehen für das laufende Rechnungsjahr 100 Mk. für H:bnnq der Gtflügelzucht zur versügung. ES sollen vier G> flügelzvchtfiellen errichtet werden unter Aufficht einer zu bildenden Sietion für Geflügelzucht im lanbto. BezirkSvereio. ES sollen Zuchtftä«me von Hühnern der Italiener und der Mtoorkaroffe von 1 Hahn und 4—6 Hühnern auf Kosten de» landwirthfchaftl. veiein» beschaff- werden. Die Inhaber der Zuchtstrllen haben hauptsächlich die Pfl cht, den Zach stamm vom 1. Februar bi» zum 81. Juli alljährlich geteeont in beswsderr« Lavsp'.atz zu halten, gut zu füttern und zu pflegen, vie erzielten «ter zur Brut zu verwenden und die übrigen Eier io Brutsatz'.n vou 10—15 Stück an andere Züchter gegen bestimmten PeeiS abzugeben (10 Pf-, bei Mitgliedern de» laudw. Vereins, 15 Pfg. p o Stück bei R chtmitgliedern)- über die Geiammt- zahl der erzielten Eier eine Liste zu führen; jährlich von der Nachzucht mindestens 2 Hähne und 4 Hühner 4 2 Mk. der Sektion für Gtflügelzucht abzogeben, den Zochtstam« oder die Nachzucht auf Kosten deS laodw. Vereins bei Ausstellungen anßzvstellen. Die vöthigen Geschäfte deS Ankaufs deS Zuchtstammes, Auswahl des Züchters und Lontrolle besorgt die Sectio« oder, wo ein Srflügelzuchtverein vorhanden ist, dieser. Ich ersuche Geflügelzüchter bezw. Gtflügelzuchtoereine n« Einreichung von Meldungen zur Utbernahme einer Züchtstelle, und ferner Sachverständige zur VtirrltiSerklärnng für die zu bildende Sectiou, die Mitgliedschaft deS lavdw. Vereins vorausgesetzt. Die näheren Bestimmungen können bet mir eingesehe« werde«. Gtflügelzuchtveretue hoben Aussicht, für ihre vestrebnnge« do» laudw. Provtnzialveretn weitere Bethülfen zu erhalt». Gießen, den 1. December 1898. Der Dirrctor des laudw. Bezirksvereius Gieße«, v. Bechtold. ^nilltto«. J>as 19. Jahrhundert. Unter Mitwirkung hervorragender Fachgelehrter herausgegeben von Friedrich Thieme. (Nachdruck oder Auszug verboten.) Vorbemerkung. Das 19. Jahrhundert neigt sich seine« Ende zu. Data Kurzem beginnende Jahr ist daS letzte in der langen Reihe. Wir stehen cn der Schwelle deS neuen Jahrhunderts und damit an eine« bedeutsamen Wendepunkt in der Geschichte der menschlichen Entwickelung. Halten wir doch schon am Ende eines jeden gewöhnlichen Jahres ernste Einkehr in uns selbst, p,üfen da» Jahr auf seine Freuden und Leiden, seine Ereignisse und Fortschritte. Wie viel mehr muß die Menschheit an der Wende eines ganzen Jahrhundert», an einem der großen Marksteine der Zeit, den mit zu erreichen wenigen Generationen beschteden ist, fich Rechenschaft oblegen über ihr Handeln und Denken nab aus der Geschichte vergangener Jahrhunderte den Maßstab entnehmen für die Erfolge deS eben zurückgelegten. Ein ©Überhaupt, daS weife wer, Schaut tief zurück durch manches Jahr, Und lieft auS der Vergangenheit Prophetisch den Erfolg der Zeit! (Seume.) Das 19. Jahrhundert war eine» der gewaltigsten und glorreichsten der historischen Periode. Jo seinen engen Rahmen von 100 Jahren saßt ei die Erfolge vrn tausend,- wie im Triumph Hot e» die Menschen zur Höhe der Wissenschaft emporgetragen und die Kragen einer neuen befferen Gesellschaftsordnung und höheren Sittlichkeit wenigstens aufgeworfen, die Lösung de« 20. Jahrhundert üderlaffead. Unsere Absicht ist eS, in kurzer Zügen die Errungen- schäften deS ablauseuden Jahrhunderts am Auge deS Lesers dorüderzirhen zu laffen. In einer Reihe von vpecialartikeln und chronologischen Ueberfichrrn werden wir dieser schwierigen Aufgabe in allgemein verständlicher Darstellung zu genügen suchen. Natürlich kann der Leser keine Vollständigkeit von ans verlangen, der unS zur Verfügung stehende R-um würde kau« hivrrichen für Namen und Daten. Rur Skizzen verwögen wir zu bieten, flüchtig zusammtnfaffrn daS Bemerkens, »rriheste. Der Geist deS 19 Jahrhunderts ist es, den wir schildern wollen- ohne Rückhalt, ohne Tendenz, ohne Furcht wollen wir daS Tableau einer großen Eulturepoche vor den Lesern entrollen, zum verständntß der Vergangenheit, »er Zeit und der Zokunst, von der w'.r hoffen, daß fie den Menschen Hell bescheeren und nicht nur die Wünsche der Gesamnnhetr, sondern auch jede» Einzelnen von uns, soweit sie b ll g und gerecht stad, herrlich realtfiren möge! I. Der Anßgavg bei 18. 3 hrhnndert». % „Wie schön, o Mensch, mit Deinem Palmenzweige Stehst Du an des Jahrhunderts Neige Jn edler, stolzer Männlichkeit, Mit aufgtsrlosi'nem Sinn, mit Geist:sfülle, Voll mieden Ernst», in thatenreicher Stille, Der reifste Sohn der Zeit —* Rein Geringerer al» Friedr ch Schiller ist es, der mit diesen stolzen Worten da» 18. Jahrhundert verabschiedet. Aus ihnen othmer das hohe Gefühl erhabener Befriedigung mit der Arbeit seines Jahrhunderts und seiner Zeit — daS Zeugntß, daS der Dichter feine« Säculu« ausstellt, ist daS beste, daS er zu vergeben hat! Ganz anders spiegelt fich indessen im Sange eines Zeitgenossen Schillers da» scheidende Jahrhundert wieder, gleichfalls eine» Mannes, deffen Eharacter die höchste Achtung npb drffeu Wahrheitsliebe unser volles vertrauen verdient: „Hier hält die Tyrannei mit ihrer Eisenruthe Noch bluilfl alle Büttclzucht, Jndeß geplündert dort ein Volk dem Aflergute Der Frevelfreiheit stucht .... Bon jeder Alpe bricht der Tod aus Feuerfchlünden Und in dem Waldstrom rauschet Blut; Der Heerdenhüter t lickt mit Angst auS Felsen gründen Nach feiner Hütte Gluth .... Durch Leichen schreiten kalt mit ihrer wilden Horde Die Tilly und die Attlla, Als wäre wieder nun mit ihrem wilden Morde Die Zeit deS Faustrechts da ... " Der diese herzzerreißende Rlage auSstößt, ist Johann Gottfried Seume, der edle Bauernsohn auS Thüringen, de« das Sch cksal seines unglücklichen deutschen Vaterlandes aufs Tiefste zu Herzen ging. Rann es wohl größere Widersprüche geben alS diese zwei poetischen Ergüsse? Nein. Welcher aber hat recht? Beide haben recht. Nur schildert Seume die allgemeinen Zustände a« Ende deS Säeulums, während Schiller den geistigen und fittlichen Fortschritt der verflossenen hundert Jahre verherrlicht. So weit, ruft er auS, haben die Menschen eS in diese« Jahrhnnden gebracht, diese hohe Stufe der Lultur und W.ffenichaft haben fie erstiegen! Der Dichir redet die Wahrheit, aber er spricht nur von den begnadeten Einzelnen, in deren erhabenen Röpsen Wissenschaft, Humanität, Ruust und Gerechtigkeit ihren Sitz Haden — rund um ihn herum aber speien Fleuerschlünde Tod und verderben unter Tansende, blühende Landschaften liegen verheert, Städte und Dörfer in Asche, Fleiß und «rmuth seufzen unter erdrückender Last — daS Gespenst de» Rriege» schreitet zornblitzend über die Erde, und der Tod in seinem Gefolge hält eine fürchter- ltche Ernte. DaS ist die Signatur deS 18. Jahrhunderts, wie fie in beiden Poesien refleerirt: Aufklärung und Absolutismus! Die höchste Erleuchtung in einzelnen Röpsen, diel durch die Heuchelei und Niedertracht deS herrschenden Systems an Gott, Vaterland und Allem irr geworden, was bis dahin der Menschheit helltg war, mit dem Schwerte de» Geistes aufräumt unter den alten vorurtheilen und Einrichtungen, seltsamer Weise unterstützt von denselben Rrttsen, gegen die ihr Zorn fich richtete, und fich freier geberdend unter de» Drucke de» Absolutismus, al» heut zu Tage Dichtung und Preffe im Zeitalter de» ParlameutartSmu» und der Preßfreiheit. In der großen Muffe aber da» entsetzlichste Elend neben der kraffesteu Unwissenheit — raffiairter LvxaS au de« Höfen, Noth und Verzweiflung in den Hütten. Ei« Ludwig XV. in Frankreich, ein August der Starke in Sachsen, eine Raiharina in Rußland — die meisten Fürsten jener Zeit find Spielzeuge in den Händen ihrer Maitreffen. Wieviel Flüche allein fich an den Namen einer Powpadonr knüpfen! W-s fragte die genußsüchtige Courtisane nach den Throne« de» Volke» ? Apres nous le dtiluge — nach uo» dir Süud- fluih?" Und fie kam, aber fie sandte ihre Zeichen und Propheten Vorau»! Voltaire hieß der eine, Rooffeau der andere. Voltaire, der begabteste und vielfeittgste französische Schriftsteller de» 18. Jahrhunderts, stellte sein reiche» Talent, sein enormes Wiffen, seinen alle Zeit schlagfertigen Witz in den Dienst der Aufklärung. Gegen Alle», wa» nur irgend mit de» überlebten System der damaligen Gesellschaft zusammenhing, zog er mit furchtloser Rühuhett zu Felde. Verfolgungen, Haß, die Bastille selbst vermochten den unerschrockenen Rämpser nicht zn schrecken. Aberglaube, politische Mißbräuche, Absolutismus, Heuchelei, Alle» diente seine« beißenden Spott zur Zielscheibe, oftmals schoß er dabei über da» Ziel hinaus, aber fe ne Zeitgenoffen, mit ihm einig in ihre« Haß, nähme« begeistert jede» feiner Werke entgegen. Er war der Man« deS Niederreißen», wa» nachher wurde, kümmerte ihn nicht. Doch die Zett hatte auch für den Baumeister gesorgt, der da» von Voltaire »urückgelassene Shao» wieder ordnen und neue Gebäude an die Stelle der ewgerifftnen setzen sollte. Dieser Banntet fiel war Jean JacqueS Rousseau, der Bürger von Genf,- dieser kränkelnde, peffimisttfcht, fchwätwerische Philosoph verkündete den Menschen da» Eoangeliu« der Freiheit und Gleichheit. Dieser an den Grenzen deS Wahnsinn» streifende Schwärmer — wie Rudolf von Gottschaü einmal treffend bemerkt — hatte jene Eingebungen des Genius, welche daS ganze Staatsrecht der Vergangenheit über den Haufen warfen und de» Leden der Menschen neue Bahnen vorzeichneten. RonffeauS Contract social war die Verfassung der Zukunft, wie sein Emil da- Eoangeliu» der Erziehung war. Beide Männer zusammen, Voltaire und Rouffeau, übte« eine furchtbare Macht aus ihre Zeit au», fie waren die Schöpfer sowohl der geistigen als der politischen Revolution. Gießen, den 1. December 1898. Betr.i Die Bedeckung der Stuten durch die Landgestüts- beschäler in 1899. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen die Großh. Bürgermeistereien des Kreises. Wir sehen Ihrem Berichte darüber entgegen, wieviel Scheine Sie für voraussichtlich im Jahre 1899 zur Bedeckung kommende Stuten nöthig haben werden. v. Bechtold. Zur Erneuerung des Reichsbankgesetzes schreibt die „Adln. Ztg.": In der Presie war vor Kurzem mitgetheilt worden, daß der Gesetzentwurf wegen der Ber- lSugerung der Privilegium» der Rrich-bank eine Erhöhung des GruudcapitaiS und eine Aenderung der Bestimmungen über die Eoutiugeutiruug des Notenumlauf- enthalten werde. Dem gegenüber wird jetzt osficiör versichert, daß diese Mel duugen verfrüht seien, da der Inhalt der Gesetzentwurf» überhaupt noch nicht feststehe. Wir find der Ansicht, daß mit großer Vorsicht au eine Erhöhung de» Grundkapitals der Reichsbank heraugegaugeu werden sollte. Auf den ersten Anschein spricht allerding- Biele» für die Erhöhung, vor Allem die Thatsache, daß in den letzten Jahren einige große Berliner Creditbauken ein höhere» Grundkapital sich zugelegt haben, öl» zur Zeit die RetchSbank besitzt, die über rin Grundkapital von 120 Millionen Mark und einen Reservefonds von 30 Millionen Mark verfügt. Indes ist daran festzuhalten, daß für die Creditbauken da» Grundkapital eine ganz andere Btffdutung darstellt al» für Notenbanken, und daß für letztere, insbesondere aber für die deutsche Reichrbauk, die Noten und fremden Gelder den eigevtlicheu Grundstock der Betriebsmittel hergebeu sollen und wüffen. ES ist sehr wichtig, daß dieser Unterschied auch äußerlich nicht verwischt wird, denn da die Noten und fremden Gelder jederzeit rückforderbar find, so legen sie, soweit sie al» Betriebsmittel dienen, der Baukverwaltung die doppelte Verpflichtung auf, jederzeit auf die äußerste Flüssigkeit ihrer Anlagen Bedacht zu nehmen, Ju der strengen Durchführung diese» Grund« satzeS liegt die größte Bewähr für die unerschütterliche Solidität der Bank. Soweit wir bisher haben beobachten können, find Wünsche auf Erhöhung de- GruudcapitaiS bisher niemals au» dem Schoße der Reichsdankverwaltung heran» geltend gemacht worden. Sie find vielmehr lediglich von Außenstehenden befürwortet worden. Schon da» ist geeignet, Bedenken gegen eine Erhöhung de» Grundkapitals zu erheben. Diese Erhöhung würde an» erst dann angezeigt erscheinen, wenn da« Reichsbaokdirectorium selbst sie für unumgänglich uothweudig erklären würde. Für diesen Fall aber müßte e» schon mit Rücksicht darauf, daß die Einnahmen de» Reiche» aus der RetchSbank nicht grschmSlert werden sollten, dringend wünschenSwerth erscheinen, daß die Ber« längeruug de» ReichSbankprivilrgS nicht auf abermals zehn Jahre, sondern auf mindestens 26 Jahre erfolgt. Je kürzer die BerlängerungSzeit ist, um fo geringer | muß natürlich das Agis aursallen, da» für die neuen Reich»« bankantheile bezahlt werden kann. 1875 wurden die Antheile der Retch-bauk zu 130 aufgelegt, heute steht der CurS gegen 161, und es wäre zweckmäßig, fall- die Erhöhung sich al» unabweisbar herauSstcllt, die neuen Antheile zu mindesten» 150 Procent aurzuzebrn, darret aus dem Aufgelde um fo reicher der Reservefonds auSgrstattet werden kann. Ein solch hoher CurS ist selbstverständlich nicht zu erreichen, wenn, wie dies fttzt vorgesehen ist, das Reich die Befugniß erhielte, schon nach zehn Jahren die Actieu zum Nevuwerthe zuzüglich der Hälfte des Reservefonds zu erwerben. Jedenfalls muß man sich darüber klar sein, daß selbst eine Erhöhung de» Grundkapital» vm 100 Millionen Mark keinen uenuenSwerthe» Einfluß auf die DiSkoutPotttik an»« üben würde. Wa» will beispielsweise eine solche Erhöhung gegenüber der außerordentlichen Vermehrung der Gesammt- umsätze der Reichsbank io den letzten zwanzig Jahren auS» machen? Sie betrugen 1876 36 684 Millionen und waren in stetiger Steigerung im Jahre 1897 auf 142110 Millionen gewachsen - die Lombarddarlehen waren in dieser Zeit von 467 auf 1552 Millionen, die Umsätze im Giroverkehr von 16711 auf 103 902 Millionen gestiegen. Trotz dieser gewaltigen Entwicklung hat sich, soweit wie wir verfolgen können, niemals im Schooße der Reichsbank da- Bedürsuiß geltend gemacht, da» Grundkapital von 120 Mill, zu erhöhen. Diese» Bedürfntß würde vielmehr vorwiegend erst bann sich äußern, wenn sich die Nothw-ndigkeit ergeben sollte, kostspielige dauernde, also unkündbare Verwendungen für wichtige Verbesserungen der Baukeinrichtungen, insbesondere größere Grundstückserwerbungeo und Neubauten zu machen. Da da» GruudflückSconro der Reichsbauk sich bi» jetzt erst auf etwa» über 33 Millionen Mark beläuft, so scheint an» auch au» diesem Gesichtspunkte eine Erhöhung de» Grundkapitals nicht augezeigt; wohl aber dürfte in solchen Zeiten theuren GrldstandeS, wie wir sie gegenwärtig haben, die Frage sehr ernstlich zu erwägen sein, ob nicht durch die Aufbringung einer Summe von 100 bi» 150 Millionen (einschließlich M Aufgeldes) eine weitere verhängnißvolle Versteifung de» Geldmärkte» künstlich hervorgerufen werden würde. Uu» will vielmehr scheinen, daß bei einer Erneuerung des RetchSbank Gesetzes da» Schwergewicht gelegt werden sollte auf eine nicht unwesentlich? Erhöhung des steuerfreien Notcnconttugeut» der RetchSbank, das zur Zeit 293 Millionen Mark beträgt. Nach der bisherigen Schaffung der Reich»« bank G setze soll die Urberschreitung dieses Kontingent» eine sehr große Ausnahme bilden. In den letzten Jahren aber bricht sich die Erfahrung immer mehr Bahn, daß die Reichs« bank mit ihrem bisherigen Contingente nicht mehr auSkowmeo kann. Sie hat 1881 zum ersten Male 27 179 Mark Noten- steurr zahlen müssen, bann in den Jahren 1882 bis 1894 zusammen genommen 719 812 Mark, also im Durchschnitt dieser 13 Jahre nicht viel mehr als jährlich 55 000 Mark- bann ist aber bie Notenstener gestiegen auf 224 041 Mark int Jahre 1895, auf 464 801 Mark in 1896 und auf 767 916 Mark im vergangenen Jahre, und e» ist bekannt, daß da» lauftnde Jahr die'-n B!rc§ noch weit überstehen wird. Allseitig wird anerkannt, daß die Leitung der Reicks- bank bisher in ihrer Diskontpolitik sich niemals durch Rücksichten auf die Notenstener hat bestimmen laffen, sondern ausschließlich die jeweilige Lage de» Geldmärkte» ihren 6nt« schließungen zu Grunde gelegt hat- doch halten wir eS nicht für zw ckmäßig, die Zwangslage, in die durch die zu knappe Beschränkung bei Noreacontingent» dir RetchSbank gefetzt wird, in der Praxi» auf die Spitze zu treiben. Dazu kommt in Betracht, daß die Privat • Notenbanken in den Einzelstaaten schon jetzt gewohuheitsmäßig auch in ruhigen Zeiten ihr Noteneontingent bis nahezu zur Grenze auSzunutzen pflegen, da sie durch da Unterbieten der Reicks- bankdiscontsätze auch bei leichtem Geldstande jederzeit in oer Lage find, fich einen hohen Wechfelvorrath zu verschaffen. Sie tragen daher ihrerseits nicht allein zur Steigerung de» Geldbedarf», sondern nicht minder zur Vermehrung der Schwankungen im ungedeckten Notenumläufe der Reichsbauk bei, und diese Schwankungen find neuerdings noch wesentlich vermehrt worden durch die ungewöhnliche Creditanspanunn^, die aus die preußische Centralgenossenschastskaffe zarückzufützrru ist. Wir find deshalb davon durchdrungen, daß eine Erhöhung des steuerfreien Notencontiugent» für die Reichsbank den Praktischen Bedürfnissen entspricht und wesentlich dazu beitragen würde, die Umlauf-mittel den wechselnden Brrhält- niffru des Verkehrs anzupassen. vermischtes. * Heirathsvermittler-Gebühreu find nicht einklagbar. Auf der zweiten Abtheilnag de» Landgericht» Frankfurt a. M. klagte ein Agent gegen einen Weinhändler auf Zahlung von 1500 Mark Provision, weil er die Tochter des Verklagten unter dir Haube gebracht habe. Die Klage wurde ab gewiesen. Zwar verdienen bei Eingehung einer Ehe auch die pecnuiäreu Verhältnisse Berücksichtigung, diese aber allein ober doch in erster Linie maßgebend sein zu lassen, widerspricht dem eminent sittlichen Charakter und der hohen und idealen Bedeutung der auf eine dauernde und vollständige LebeuSgrmrinschaft gerichteten Ehe. Wird sie lediglich al» ein Geschäft behandelt und gar wie ein solche» durch gewerbsmäßige Ehemakler vermittelt, so würden dadurch die sittlichen Anschauungen von ber Wichtigkeit und Heiligkeit der Ehe verletzt. Widerspricht eß aber den fitrlichen Anschauungen, die Ehe al» ein Geschäft zu behandeln, fo find auch Verträge zur Vermittlung eine» solchen Geschäfts für beide Theile. unfittlich und somit nicht klagbar. „Elephanten-Kaffee" 8508 von der Holl. Kaffee-Brennerei H. DleqaS A Co. ist anerkannt die beliebteste Marke und kann bestens empfohlen werden; — wegen ihrer Billigkeit, Ergiebigkeit und besonderen Brennart nach I. von Liebigs Vorschrift (leichte Zuckerumhüllung), wodurch da» Aroma gebunden und das schädliche, fettige Ausschwitzen der Bohnen unmöglich ist. Diese Kaffee sind rur in verschlossenen Packeten zu haben, — mit Schutzmarke und Firma versehen — und ist damit jede Garantie geboten für einen reinen, unverfälschten, gesunden Kaffee. — Verkaufsstellen sind durch Annoncen dieses.BlatteS bekannt. Eine Reihe gleichgefinnter Philosophen, Dichter und Gelehrter kämpfte an ihrer Seite. Allen voran die Enchclopädtsteu, Diderot, Alembert, Grimm. Holbach schrieb sein „System der Natur", La Mettrie (1746) fein berüchtigte» Buch: „Der Mensch eine Maschine". Der Materialismus erhob fein Haupt, um nach kurzem Triumph noch im selben Jahrhundert von dem Königsberger Weisen mit wuchtigem Hieve zermalmt zu werden. Der Einfluß ber französischen Philosophie rief auch in den übrigen Ländern, vor Allem in Deutschland, eine Gährung der Geister hervor. Lesfing bearbeitete den Boden der nationalen Literatur, für welche Friedrich ber Große die Laßere Grunblage schuf; ber Umschwung, ben er im brutschen Geistesleben bewirkte, war ein gewaltiger: gar bald brobelte und schäumte e» in ben Köpfen ber Jugend, bie Sturm- und Drangperiode hob an, die Zeit ber Klinger, Lenz, Leisewitz, Gerstenberg, doch so absurd ber Most sich auch gebärdete, er gab zuletzt doch Wein und zwar ben köstlichsten. Au» dem heilsamen Gährungiproceß rangen fich überlegene Geister zur inneren Reife empor, Bürger, Klopstvck, Herder, Wieland erstanben ber jungen Literatur, Goethe und Schiller traten auf, die leuchtenden Sonnen am deutschen Olymp. Der Philosophie erwuchs ein Jmanuel Kant (1724—1804), ber Schöpfer der „Kritik der reinen Vernunft", einer Kritik, welche die christliche Scholastik wie die materialistische Auf« klärung mit gleicher Wucht zermalmte. Bon ihm gingen die berühmtesten Philosophen de» neuen Jahrhundert» an», feine Principieu erlangten ihren begeisterten Ausdruck in Schiller» Dichtungen. Ebenso gewaltig wie auf dem Gebiete der Dichtkunst und Philosophie vollzog fich die Geiste»revolutiou auf dem Gebiete ber Erziehung. Rousseau» Emil hatte die alten Grundsätze und Vorurtheile von ihrem ehrwürdigen Piedestal herabgestürzt, er gebot die Erziehung de» Menschen nach den Prinzipien ber Natur, unb eine Anzahl Volks- und Jugend- frennbe beeilten sich, seine Theorie in Wirklichkeit umzuge- polten. Pestalozzi, Campe, Basedow, Salzwann wirkten in leinem Geiste, ersteren nennt die moderne Volksschule noch ^wlz ihren geistigen Vater, und Campe» treff« Lv* ll?/,f,cuen stch unter unseren Kindern Beliebtheit wie unter ber Jugend de» scheidenden io. Jahrhunderts. ”ü"fie ,unb Wiff.n'chaft-n blieben nicht »E- I" der Sanft herrschte der Riafficllmut, die klniMch. anllten Formen dienten als Ideal-, di- Natur trat mrb, und ®*‘ aRaI"'t »«zeichnet Nomen wie Shodowtecki, Angetikn Rauffmann, Raphael äRenaS, (Stuften» David n. f. w., die Bildhauerei rühmt ihr« (Sanova, Thor! waldsrn, DnnneSer, di« Tonkunst d«rtrnt«u Haydn, Mozart V«kthov«u, Sluck, di« Schauspielkunst Sckhos, Jfflaud, Sarrick u. f. w. Die Naturwissenschaften bereiteten schon ben Tri- uwphzug vor, ber fie durch da» nächste Jahrhundert führen und diesem ben Namen de» uaturwiffenschastlichen fichern sollte. Der Schwede 8lnn6 schuf eine neue Methode der Namengebung und systematischen Darstellung, der Franzose Büffon drang tiefer in die Erscheinungen ber Natur ein unb suchte bie einzelnen Beobachtungen durch all§emeiue Ideen zu verbinden. Der geniale SchneiderSsohn Kaspar Friedrich Wolff veröffentlichte schon 1759, also ein Jahrhundert vor Erscheinen des Darwinscher; Buch» über den Ursprung ber Arten, eine die modernen Gedanken in ihrem Schooße tragende Theorie brr thiertschen Entwickelung, Alexander von Humbolbt trat 1799 feine bahnbrechende Forschungsreise nach Südamerika an, nachdem Jame» Cook (1728 bis 1779) schon vorher auf feine« großen Entdeckungsreisen die Entdeckung Australiens vollendet hatte. Immer mehr erweiterte fich der geistige Blick der Menschheit,' wie fie auf ber einen Seite immer tiefer eindrang 'in die noch unbekannten Regionen de» Erdball», fo versuchte fie auf der andern die Geheimnisse der Natur an der Hand der neugewonnenen Erfahrung zu ent« Ziffern, unb Chemie, Technik unb Kunst bemühten sich gemeinsam, bie neuen Errungenschaften für bie AllgrmLinhrit nutzbar zu gestalten. Die Erfindungen de» Porzellan», der Dampfmaschine, de» Blitzableiter», des Luftballon» unb de» Steinkohlengase» erregten nicht nur daS Interest? ber Gebilbeten, fonbern riefen auch bereits bedeutsame Hoffnungen wach, obwohl Niemand eine Ahnung von den stolzen Erfolgen hegte unb hegen konnte, welche den nächsten Jahrzehnten auf ben Gebieten des Dampfe», ber Elect-lcität und Beleuchtung befchieben fein sollten. Kein Dampfboot burchfurchte noch bie Finthen ber Ströme und Meere, kein Eisenbahnzug brauste ben eisernen Schienenstrang entlang — vom electrischen Telegraph, vom Telephon unb Phonograph ließ fich ebensowenig J-mand etwa» träumen, wie von der Erfüllung der deutschen Hoffnungen durch die Gründung eine» mächtigen KaiserthumS. Denn schon damal» regte fich in den edelsten Seelen der nationale Gedanke; entfacht und angeblasen durch die Thaten eine» Friedrich, deffen Ruhm aus den Liedern der vaterländischen Dichter und Sänger Wiederklang. Das Elend der Kleinstaaterei lastete schwer auf allen Gemüthrrn, hemmte die Entwicklung von Handel und Industrie, unb lieferte Deutschland dem Ausland in bie Hände. Die Volksbildung stand dabei trotz aller Fortschritte der Wiffenschaft, trotz aller glävzenden Triumphe ber Kunst, auf der niedrigsten Stufe nicht nur in bsn ärmeren Kreisen regierten Aberglaube und Unwiffenheit, auch bie Bilburg ber wohlhabenden Klaffen war fast durchgängig nur eine oberflächliche unb äußerliche, sobaß Betrüger wie Cagliostro unb St. Germain, Charlatcme wie Mr-mer einen weiten «rei» von Gläubigen n. Anhängern fonben. Und nun — am Ende dlS Jahrhunderts — brach die Sündfluth herein. Die Größe der Katastrophe entsprach ber Größe ber hundertjährigen Mißwirtschaft, welche Frankreich auszesaugt unb zerrüttet hatte. Da» alte System brach zusammen, Ströme von Biut wurden vergossen, die Guillotine forderte ihre unzähligen Opfer. Aber die Schrecken dieser Revolution waren die Wehen einer neuen Zeit, fie bezeichnen den Beginn de» Umschwung» ber europäischen Verhältnisse. Sowohl die Revolution als Nopoleon stellten fich, wenn auch al» herrische, so doch nothweudig? Werkzeuge der allgemeinen Entwickelung bar; fo unendlich wir die Greuel der Umwälzung auch verabscheuen, so hoffenSwerth bet korfischc Ursupator, beffen Herrschaft Europa ein Bierteljahr- hundert lang mit Blut düngte, uvs erscheint, so können wir doch jetzt nicht mehr verkennen, daß die schönsten Früchte, bie wir vom Baum des jetzigen SäcnlumS gepflückt haben, aus ben Keimen der gigantischen französischen Katastrophe entsprossen find. Ein liefet Widerspruch hatte fick gebildet zwischen der geistigen Bildung unb bem staatlichen Dasein — daß bie politische Entwickelung der geistigen und künstlerische» in unserem Jahrhundert im Wesentlichen zu folgen vermochte, verdanken wir der französtschen Revolution, welche bie alten Mißbräuche über den Ha ifen warf, und Napoleon, der bie neuen Joeen, wie Muhammed einst seinen Glauben, mit gtutr unb Schwert über bie Erde trug. Mochte ber wilde Gährung-proceß zunächst die seltsamsten Gebilde und Fratzeu zusammenbrodeln, die endliche Klärung blieb nicht aus. Die politischen Errungenschaften jener unheilvollen Periode, obwohl abgezwungru und widerwillig gegeben, können dem Volke nicht wieder dauernd gerommen werden. In zwanzig Jahreu wurde mit dem Sturmschritt ber unerhörtesten Aufregung eine Eurwsckelungsprriode von 100 Jahren zurückgelegt: Deutschland nahm als Ernte der schweren Jahre sein nationales Bewußtsein, die bürgerliche Freiheit unb Selbstständigkeit, feine polirische Verfassung hinweg und schuf dadurch erst die Basis, auf welcher Handel, Industrie, Sunstgewerbe, Kunst und Wissenschaft weiter zu bauen vermochten. Ein» wurzelt im Andern, greift in'» Andere — die französische Revolut'on ist ber Schlüssel zu ben Triumphen be» 19. Jahrhunbert», wie bie Katastrophe bie schließlich? Abrechnung be» 18. war. So übrrschreiten totr bie Schwelle beS Jahrhunderts: au ihr steht, ein drohender KriegSgott, Napoleon Bonaparte, nachdem Klio mit dem blutigen Griffel ben 18. Brumaire (9. November 1799) auf da» letzte Blatt be» Jahrhunbert» eingetragen hatte. Durch einen Staatsstreich ber Konsul Frankreichs, richtet er seine Blicke auf Europa, ba» nun bald wiberkliugm wirb vom Schritt feiner Bataillone und beffen Fürsten und Völker fich beugen werden vor bem Machtwort seine» Willen»! G 8 1». „ , k Müna^ ?“"* *u ??'• •«Um*? ! lii,,, 1 K iei 6,r,” **«a t» 'l%t, f? j Ü,h w' U i j, \ “'4 •« n 6flh *«i di-w ii,ii> 618 5*1 104 n b*4 Ik UuJS? i« 4,!® « «Hl iltin J Ä? .bl,Mi=. »i«6« « 8®1'1'"“»: 1-1 '««-icroL, »-> 'LsLS ipcowitutnn LV° JDt i gntihyi*4 i taÄ‘ 8Qb tu Achter. ' Mfi* Frank,orr a.vt « WttGaNrr oc, Wmz CN 1 « die Tochter teö vuklaM we. Die Klagr wurSr ab,t> . bei »iogehvog ttotr au) BttEWlgnag, bltft ata oDna Erbend fein za lafito, t* Charakter unb der hohen onö riar bantmbt aab voltMtge ° W- Wird fit MM vl» « toU riu buxii jtotxk । ,o Wtn tabmd) dir fUtUt- idjtljldt und Heilizkril hi abtt ben fii'.licheit Bnlfainicgti ll bt'ganotln, so stad auch Vettich leben Geschah skir belbc Thrill ladbar. ateu-Kaffee" tterei H. Dbquä & Co. W und kann bislmL tmpiobltn nxrlai; ebigkeik und besondere Biwniil in) rtchle ZMumhüllunx), wodurch M bliche, fertige Wwlbm hr Bohna nb rur üi oetfWnen £ d fikma verskb-n - und W bimd luxä) AnvvnM W.Wtt» tttaut i dks Jahrhunbertl - brach lit ;ijfce der Katastrophe entsprach^ Mih-irthschast, welche Franstetl haltr. Dar alte Shstt« brah ut wurden vergossen, die Swv»> gen Opfer, «brr bte 6N« le Wehen einer neuen Zett, i lltm'chwongs der enropM «rvointion oli N>ol,on J{D1C Ä so -och not^tablgt SB* ' h Io unendlich b* * ’* i n so hüssenrwerth dr, -.«üwssr: da der tzeist>ö , orrvochu ffitftnilH« i’ ü! eti« !« W” ' ”"L,g ®l«*< * Mit ->»!> '"ffiDiie bl« »11# !S^xrZ Ä’S'SSS ,r*fla 100 3a^, i(lß nJtonaltl ii ,7»ö^ 'r-»Sy5i ^LxS-rS di W fi.i den Änfl^ d-i i«f «5 Ä-M ja WM'" Spar- und Mhkasse Gießen. Bei der unlerzeichneLeu Lasse mtrbtn im Manat December L I». jeden Dienstag, Mittwoch, DoauerStag und SamStag Zahltage abgehalten. Die Einleger werden ersucht, ihre Zinsen um er Borlage der Einlegebücher zu erheben, oder beischreiben m lassen. Zinsen, welche bis zum 31. December l I nicht erhoben find, werden den Giulegern in ben Büchern der Kasse ohne Weiteres zngeschrieben und vom 1. Januar 1899 an verzinst. E» brauchen hiernach alle diejenigen Einleger im December L I bei der Kasse nicht zu erscheinen, welche unr Zinsen zu- schreibe« lassen wollen, die» kann vielmehr ganz gelegentlich im Nächsten Jahre geschehen. DieuStag den 6. und 27. December l. I fallen die Zahltage auS. Gießen, am 30. November 1898. Spar- und Leihkaffe Gießen. ___________D oer ing.____________________11872 „Germania“ LebenS - BerficheruugS - Actien - Gesellschaft zu Stettin. GründungSjahr 1857. Unter Staatsaufsicht. BersicheruugSbestand Ende August 1898 Mk. 571,912,843 Neue BersichernugSauträge in 1897: „ 52,528,340 (SesammtsondS Ende 1897:..... „ 210,461,447 An Dividende beziehen die mit steigender Dividende nach Plan B Versicherten au» dem Ende 1897 auf Jt 13,614,712 angewachsenen Dividendenfonds B im Jahre 1898 bis zu 54 e/o- im Jahre 1899 bis zu 57 % der vollen maßgebenden Jahre»prämie. — Dividende schon nach 2 Jahren. — Mitversicherung de» KriegsriftcoS, sowie der JnvaltditätSgesahr. — Keine Arztkosten, keine Policege» bühren. — Unverfallbarkeit der Police im weitesten Sinne. — Sofortige Auszahlung fälliger Versicherungssummen. 2828 Prospecte und jede weitere Auskunft kostenfrei durch: ______Friedr. Helm, Weillhdlß., Giessen. Concordia Kölnische LebenS-Versichernngs-Gesellschaft. Gegründet 1853. Billige Prämien, sehr günstige Bedingungen, die denkbar größte Sicherheit. Grund-Capital........80 Millionen Mark Gesammt«Vermögen zu Ende 1896 .... 101 „ „ Versicherte Capitalien zum Ende Juli 1897 . 225,3 „ , Seither auSaezahlte Sterbecapitalien .... 81,2 „ „ Die Garantiefonds betragen Mt. 4079 für 10000 Mk. Versicherungssumme. Dividende schon nach 2 Jahren. Dieselbe beträgt im Jahre 1898 für die mit Gewinn-Antheil Versicherten auö 1879: 54° 0, 1880: 51»/., 1881: 48%, u. s. w. der im Jahre 1896 entrichteten Prämie. Vortheilhafte AuSstattungS- und Renten-Derstcherunge:». Weitere Auskunft ertheilen bereitwilligst: 10546 Carl Netter, Lindenplatz, Hauptagent, Neu! Neu? Neu! 3, 4, 6 ! 10229 anzusehen bei sowie die Oeneralagentur E. Scherer, Darmstadt, Marktplatz 1. Pfaff- N ähmaschinen H. Kraft, Mechaniker, Neuenweg 46 W Eigene ^eparatunverLSätte. "M« Alleinverkauf der Pfaff.NLhmaschinen für Gießen und Umgebung. tzeinr. Suhr, Wusik-Instrumentenfabrik, Neuenrade (Wests.). . • Mein M»ne.InNr-mevtni «rschisl gegründet IM Jahre 1891 Mlrlllltttöl Ifl n«»n>ti#lidi be# ilttftt neh iruijtc dieser «rk am i'la^c ‘*♦**,*•*•••3 1(100 W-rk 8tl«beanfl tobte td> wenn mir bao ' \ en: .eil ftewitfen wirb, «nqeregt durch meine groben Eiiolge enrsianden einige Anhre fvätrr Cnnrurrtm »eschäNe, welche Ten und Form meiner 3n>croie nachakmien. Trotzdem । s.ch mein Umsatz von Jahr zu Iabr DtraiöfetTt. lvdas, ich m Tasten. 40 breite Liimnien, » Bässe, » iKegifter, brilI#nte‘J?Ufclb.vatgialtrn mit S-letalletkeuschonern. ISröste 35 < m. 2, 3 chörige und St reihiae ;u ausfallend billiaen Preisen, worüber Preisliste zu Diensten. Vervaikuna und öelbüerlerafihule umsonst. Harmonisches ffllutfeutyiel r>: neuartiger Mechanik D. R m Ucizkraft in amtriJuirdfldK® nd irischem SjBtotu, auch als Einsätze ro Kachelofen. Gesunde and epureninetc Zirumerbclzung. 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