uxsu önd der Kalurfo Banges. iuernde Garantie ich gefälligst rndmi: >4erflr«|t »r. 1. Gratisbeilage: Gießener Familienblätter. k Adrefle für Depefchcn: Auzekger chieges. Fernfprrchrr Nr. 61. Amtlicher Theil. Gefunden: 1 Portemonnaie mtt Inhalt, 1 Regen« schirm, 1 Spazierstock, 1 Brille mit Futteral, 1 Stehkragen, 1 Frauenrock, 1 Handtuch, 1 weißer Stauchen, 1 Strumpfband und 1 Strickzeug. Gießen, den 8. September 1898. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. I. v.: Roth. '7, * " ' ' -■■■■.■ ..... ~~= Deutscher Reich. Berlin. 2. September. Der „Reichsanzeiger" veröffent- licht eine große Anzahl von Auszeichnungen und Ordensverleihungen anläßlich der Anwesenheit des Kaiser« in der Provinz Hannover «Ehrend der diesjährigen großen Herbstmanöoer. Unter Anderen wurde dem Oder- Präsidenten Grafen Stoiberg-Wernigerode der Stern zum Rronenorben zweiter Klaffe verliehen. Berlin, 2. September. Profeflor Dr. Nasse, erster Aifisteozarzt der Berliner chirurgischen UniverfitätSklivik, ist bei Poatrrstoa io der Schweiz abgestürzt. Er wurde tobt aufgefunden. Berlin, 2. September. Der vorfitzende des deutschen Vereins für obligatorische internationale Friedenljustiz, Dr. Eduard Hohenthal, hat au deo Kaiser von Rußland tin Glückwunschschreiben gerichtet, worin der Hoffnung A '»druck verliehen wird, daß die vom Kaiser eiuberufene F iedensconfereoz nicht beendet werde, ohne daß die Er- r chtuog einer obligatorischen Friedenßjustiz zur Schlichtung aller künftigen internationalen Streitigkeiten vereinbart set. Berlin, 2. September. In Edinburgh ist, wie dem ^Local-ünzeiger" telegraphtrt wird, eine Prtvatdrpesche ein- Gegangen, wonach Mac Kinley in Ohio von einer uuzu- ßrtedenen Volksmenge hart bedrängt und beleidigt worden sei Wnd zwar infolge der bekannt gewordenen Beruachläsfiguug »er im Felde stehenden Truppen. Eine Frau stürzte sich mit «inrm Mrffer auf den Präsidenten. Die Polizei trat rechtzeitig dazwischen. Auf der Berliner Botschaft der vereinigten Staaten ist von einem solchen Vorfall nicht» bekannt. Berli», 2. September. „Bismarck und sein Werk*. Leber da» Maauscript zu dem bet S. Hirzel tu Leipzig er- gchieuenen Buche von Herrn Busch: „Bismarck und sein Werk* wird der „Voss. Ztg." au» Leipzig nach der Mtttheilung «ine» Augenzeugen, dem da» Manuskript zur Ansicht vor- zelegeu hat, berichtet: In diesem Mavuscript, einem dickleibigen Volumen, find die Blätter von Busch etwa bi» zur Hälfte der Läug»seite beschrieben worden. Der leere Raum ■bet ist gefüllt mit verbefferungen, Ergänzungen, Anmerk- engen u. s. w. von der Hand Bismarck» selbst. Denu diesem tat, auf seinen eigenen Wunsch, da» Manuscript bi» zum Schluffe zur Durchsicht vorgelegen. Er hat berichtigt, au»« Geschieden und eingeschaltet. Ja, er hat sogar an einzelnen Stellen lebhafte Gefühlsausdrücke dem Papiere anvertraut, wenn ihm die Erinnerung diese oder jene Episode wieder lebhaft vor feine Phautafie zauberte. So gedeokeu wir our eine» wenig schmeichelhaften Prädicat», da» er im Manuscripte mit seinen kräftigen steilen Schriftzügen einem gewtffen Grafen bei der Erwähnung seine» Namen» verleiht. Diese »ein persönlichen Bemerkungen find vom Druck au»geschloffen worden. Im Uebrigrn aber hat da» Werk, wie er uns vor- liegt, von Anfang bi» zu Ende die Eensnr BiSmarckS pafsirt Und ist von ihm für druckreif befuudeu worden. Berlin, 2. September. Zar AbrüstuvgSfrage bemerkt die „Neue Züricher Ztg.": „Haben die fortwährenden Rüstungen etwa zu einer Gefährdung de» Frieden» geführt? 6» ist doch eigenthümltch, daß der Fttede in neuester Zeft gerade von solchen Staaten gebrochen worden ist, welche am allerwenigsten gerüstet waren. Griechenland, da» vor anderthalb Jahren so lange an der Grenze die Türken reizte, bi» ter Krieg dann wirklich auSbrach, war so schlecht al» möglich gerüstet und hat diese Uaterlaffuug»sünde dann auch theuer genug büßen müffen. Und die vereinigten Staaten, die den Krieg mit Spanien vom Zaune gebrochen haben, waren, ab- gesehen von der Flotte, noch weniger gerüstet, und die Folge de» Kriege», wenn nämlich dir Idee der Wrltpolitik in Amerika zum Siege gelangt, wird seiu, daß die vereinigten Staaten ein Heer erhalten müffen, daS sechsmal größer sein wird als da» bisherige. Andererseits ist unter den großen, earopäischen Nationen, die mächtige KriegSherre in Bereit- schäft halten, der Frieden seit mehr al» einem vierteljahr- handert erhalten geblieben. Und warum? Weil Deutschlaud s» stark und mächtig war, daß Fravkreich eS fich avzugretfeu nicht getraute, daß also der Weltbraud nicht loSbrechen konnte, der so allgemein gefürchtet wird. Also haben, wie die Er» riguiffe lehren, die Rüstungen nicht zum Kriege, sondern eher zur Erhaltung deS Frieden» geführt.* — Ein neuer Krieg»hafen? Kürzlich brachte die „Danziger Ztg." eine kleine Denkschrift über „btt strategische Bedeutung von Danzig", die vor dem Abdruck au maßgebender Stelle geprüft und au» leicht erklärlichen Gründen um manche Bemerkung gekürzt war. Handelte e» fich io dem Aussatze auch zunächst um die Beseitigung der Rayonbeschränkuogen, so stand darüber doch eigentlich der Gedanke an die Errichtung eine» großen KriegShafen» an der Danziger Bucht. Dieser Gedanke entbehrt in der That nicht der tieferen Begründung- e» ist bereits mit den Besitzern weiter Küstev- läodereien zwischen Neufahrwaffer und Zoppot wegen de» Ankauf» der Ländereten durch den Miltlä'fiScuS verhandelt worden, vorläufig allerdings noch ohne feste» Ergebniß. Allem Anschein nach ist der Plan noch nicht endgiltig festgestellt. Der Bau des großen KriegShafen» in Libau zwingt Deutschland mit eiserner Nothwendigkeit zum Bau einer Gegenwehr- daß dabei tu erster Linie Danzig und die Danziger Bucht in Frage kommt, leuchtet ein. Kiel allein vermag gegenüber den großartigen rusfischen Rüstungen keinen ausreichenden Schutz zu gewähren- auch Stettin wäre von Rußland zu weit eotsernt, und Köntg»berg ist, ebenso wie Stettin, wegen der Hafflage wenig geeignet. Der Hafen von Ptllau bildet immerhin nur einen kleinen Stützpunkt, während io der Danziger Bucht die beste Gelegenheit zu einer Anlage in wahrhaft großem Stile gegeben wäre. — Vorbereitung der HandelSverträa e. Die „Bert. P. N." theilra Folgendeo mtt: „Wie wir hören, ist der neue Zolltarif, dessen Ausarbeitung seinerzeft Graf von PosadowSky al» Staat»secretär de» Reichsschatzamtes im Reichstage al» ein dringende» Grforderoiß für den Abschluß neuer Handelsverträge bezeichnet hat, nunmehr in der genannten Behörde fertiggestellt und wird den beteiligten Reffort» zur Aeuheruog zugehen. Die Stutheilung wird, wie schon vor mehreren Jahren vom Grafen von PosadowSky hervorgehoben ist, eine wesentlich specialifirtere sein und insbesondere den Fortschritten der Technik und Chemie, welche seit der letzten Faffung de» Zolltarifs zahlreiche neue Maaren und Produkte hergestellt haben, Rechnung tragen. Der neue Zolltarif wird voraussichtlich auch nach seiner Systematik derart eingerichtet sein, daß nicht nur jede Waarengatrnng leicht aufzufinden ist, sondern daß auch eine so umfangreiche Ergänzung, wie fie durch daS amtliche Waareoverzeichmß in Form einer Instruction an die Nachgeordneten AuSführnvgS- behörden statlfiadet, nicht mehr nothwendtg sein wird. Wiesbaden, 2. September. Wie der „Rhein. Kurier" meldet, hat die hiesig: Gesellschaft der Friedensfreunde ein D anktelegramm an den Zaren zu Händen des Grafen Murawiew gesandt. Kolo, 2. September. Die „Kölnische Zeitung" meldet auS Berlin: Nach hier eingegangenen ZettongSberichten scheint man in Paris den versuch zu machen, das Vorgehen der fraozösifcheu Regierung gegen den OberstHeorh sowie die Bewilligung deS Abschiede» an BoiSdeffre darauf zurückzu- führen, daß eine fremde Macht wegen Beleidigung eine» Militär-Attache» geklagt habe. Ferner soll die Verhaftung Esterhazy» hauptsächlich deshalb erfolgt seiu, weil man vom AuSlaude mit einer Broschüre gedroht habe, in der die angeblich von Esterhazy gesälschten Schriftstücke veröffentlicht werden sollten. Allem Anscheine nach wird hiermit auf Deutschlaud gezielt. Thatfächlich habe aber Deutschlaud nie daran gedacht, fich wegen Beleidigung eine» Militär-Attache» zu beklagen. Wenn eine Broschüre mtt an Esterhazy verknüpften Dokumenten veröffentlicht werden sollte, so habe Deutschland damit nicht daS Geringste zu schaffen. Arr-Unr- Wien, 2. September. Die jungtschechische Provinzpreffe bezeichnet die Meldung polnischer Blätter, wonach die gemäßigten Juugtschechen der vom Grafen Thun beabfichtigten Modification der Spracheu-Verordnnngen zu- stimmen, al» erlogen und erfunden. Die Tschechen würden keiner Verstümmelung der Sprachenverordnungen zu Gunsten der Deutschen zustimmen. Budapest, 2. September. Die vom „Pester Naplo" gebrachte Nachricht von einem angeblich in Pari» vorbereiteten Mordanschlag ans Baron Banfsy wird in maßgebenden Kreisen als eine unbegründete Sensationsmeldung bezeichnet. Nom, 2. September. DaS Befinden de» Papste» ist andauernd sehr günstig. Derselbe wird in den vatikanischen Gärten Sommerwohnung nehmen. In den nächsten Tagen trifft hier der Kardinal Santo auS Venedig ein, um die Instructionen für den Empfang Kaiser Wilhelm» entgegen zu nehmen. Paris, 2. September. General Pellieux hat seinen Rücktritt angeboten. Cavaignoc nahm denselben jedoch nicht an. Unter den Ministern herrschen Meinungsverschiedenheiten wegen der Wiederaufnahme de» Prockffe» Dreysu». Pari», 2. September. „Petit Republique" berichtet, daß auch die beiden übrigen Dokumente, auf Grund deren Dreyfn» verurtheilt wurde, von Henry gefälscht worden seien. DaS Blatt meldet ferner, daß die Schriftstücke, welche Judet im „Petit Journal" gegen den Vater Zola» veröffentlichte, ebenfalls Fälschungen Henrys feien. General Pellienx richtete an den „GauloiS" einen Brief, in welchem er mit« theilt, daß er im Zola Prozeß von den gefälschten Schriftstücken Henry» deshalb Gebrauch gemacht habe, weil im damaligen Prozesse mehrere Geschworene ihn, Pellieux, schriftlich ersucht hatten, irgendwelche Beweisstücke für die Schuld Dreyfu» betzubringen. Patts, 81. August. Wie der KriegSmiuister Eavaignac der Fälschung Henry» auf die Spur kam, ist noch nickt bikannt. Es gereicht ihm aber zur Ehre, daß er ihr nachforschte und den Muth hatte, an dem e» seinen Vorgängern im Amt, den Generalen Billot und Mercier, gebrach. ES ist anzunehmen, daß die Untersuchung, welche der R chter Fabre feit dem 14. Juli gegen Picquart und LebloiS führte, zu der Ergründung der Wahrheit beitrug, denn Henry wurde in dieser zu verschiedenen Malen al» Zeuge vernommen. Auch verlautet, die Acten der Enquete gegen Esterhazy, die seit einigen Tagen in seinen Händen find, dürften ihn über Manche» aufgeklärt haben. Nur so viel ist jetzt ficher, daß Cavaignac seit seiner Rückkehr auS Le Mau», wo er wieder zum Prä- fibenten des GeueralrathS der Sarthe gewählt wordeu war, die GeueralstadSoffiziere, die Genauere» über die Dreyfu»- Affaire wiffen könnten, zu fich beschied, aber Nicht» von ihnen erfuhr. Gestern ließ er unvermittelt den Oberstlieutenant Henry in sein Cabinet rufen und nahm ihn in Gegenwart seine» EabinetSchesS, General Roger, in» Gebet. Henry sollte ihm sagen, wie er zu dem Brief vom October oder November 1896 gekommen war, unb da» Verhör enbete mit einem umfassenden Geständnisse. Nur suchte Henry den Standpunkt zu verfechten, daß er, als die Dinge einmal fo weit gediehen waren, e» für feine Pflicht gehalten habe, Belege für die Schuld von Dreysu» anzuhäusev. Nun ließ der Kriegsminister den Oberstlieutenant Hemy sofort verhaften, fuhr zu dem EonseilSpräfidenten, der mit seiner Zustimmung nicht gekargt haben soll, unb ertheilte dem Mtliiärgouvernenr von Pari» die Weisung, für einen höheren Osfizier eine Zelle auf dem Mont-Valerien bereiten zu laffen. Um 9 Uhr Abend» wurde Oberstlieutenant Henry in einem Artilleriebreak dorthin abgesührt. — Der „Siscle* gibt einfach die Notiz über die Fälschung Henry» in Fettschrift wieder und fügt hinzu: „Recht so. Wir find de» Weiteren gewärttg." — Die „Aurore" frohlockt: Seit einem Jahr hat man nicht genug Schmähungen für Die gehabt, welche sagteo, b‘c Schriftenfälscher müßten in den Eanzleien de» Großen Generalstabe» gesucht werden. Jetzt läßt der KriegSmioister, den Rochefort und Dmmoot aufgedrängt haben, den Oberstlievtenant Henry festnehmen und durch Hava» der Preffe sagen, daS geheime Schttftftück, der Tchlüffel der ganzen DreyfuS-Affaire, sei da» Werk eine» Fälscher». Ja, Zola hat Recht gehabt: die Wahr- heit ist im Vormarsch begriffen! — Mit Ausnahme der Blätter, für welche der Anti-DrehfnStSmuS Patteifache geworden ist, hält nun Jedermann die Revifion de» KriegS- gerichtSproceffe» von 1894 für wahrscheinlich. — Der „Jn- traufigeavt* hütet fich wohl, da» Tage»eretgviß im Untertitel anznkündigeu- da» „Petit Journal" meldet e» ebenfalls in kurzen Worten und die „Libre Parole" erörtert die Vorgänge im Eondttiovali». — DaS „Journal de» Debat»" führt au»: Die jetzige Regierung habe fich auf den Standpunkt gestellt, die Rcvifiou ablehnen zu müffen, weil jener im October 1896 zugegangene Bries den unbedingten Bewtt» für die Schuld Dreysa»' bildete. Nachdem dieser Beweis hinfällig, bleibe der Regierung Nicht» übrig, al» dem Antrag auf Revifion stattzugeben und der Angelegenheit auf den Grund zu gehen. — Der „Temps" erblickt in dem Vorgehen gegen Henry den Anfang der Lösung der DreyfuS-Frage. Da» Blatt beglückwünschtEavaignac, der durch sein energische» Vorgehen gegen Henry, sobald er die Fälschung erkannt, bewiesen, daß er stets in gutem Glauben gehandelt habe. In- dem Cavaignac und n'cht der Jnstizminifler oder irgend eine juristische Behörde die Initiative ergreife, werde zugleich die Ehre der Nation gerettet. WaS mau am Tage der Ver- urtheiluug DreyfuS' guten Glaubens sagte, daß daS Vergehen eines einzelnen Offiziers die Armee nicht treffe, das gelte heute wieder ebenso. M. N. N. Bukarest, 2. September. Der Gegenbesuch des Königs beim Fürsten von Bulgarien erfolgt nach feiner Rückkehr von Ragatz in Euxinograd. Loudon, 2. September „Standard" meldet, daß der Gesundheitszustand des Parlame ntS-SecretärS Curzon besorgnißerregeud sei. fetal« mit provinzielles. Gießen, 3. September 1898. •* AuS dem BerwaltuugSdieust. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, den KretSrath des Kreises WormS, Dr. Carl Kayser, auf sein Nachsuchen von dem Amte eines ständigen Mitgliedes des LandeSverficherungSamtS, mit Wirkung vom 1. August I. I-, zu entheben. / •• Bom höheren Schulamt. Seine Königlich Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, um 31. August den provisorischen Lehrer au der höheren Bürgerschule zu Dieburg, LehramtSaffeffor Dr. Franz Faust, zum Lehrer an dieser Anstalt zu ernennen. ** Auszeichnung. Getue Königliche Hoheit der Groß- Herzog haben Allergnädigst geruht, zum 1. September dem Maschinisten Philipp Scheuermann in Pfungstadt da» Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für treue Arbeit" zu verleihen. • * Ernannt wurde am 31. August der KreiSbauaufseher« aSpirant Jacob Flecken st ein zu Darmstadt zum Asfisteuteu der BraudverficherungS-Juspectoren. • * Die Sitzungen des Schwurgerichts der Provinz Ober- heffeu beginnen am Montag den 26. September unter dem Borfitz des Herrn LandgertchtSrathS Müller. • • Für die nächste SchwurgerichtS-Periode wurden die uachverzetchueteu Herren als Geschworene auSgeloost: 1. Pfaunmüller, Hrrmann, Kaufmann tu Lauterbach. 2. Alr, Heinrich VII., Kaufmann tu Lauterbach. 3. Klingelhöfer, Jakob IV., Bäcker in Alsfeld. 4. Breidenbach, Georg Wil- Helm Balthasar Theodor, Oecouom, Bad-Nauhrtw. 5. Kramer, Karl, Hauptmann t. P., Gießen. 6, Wallenfels, Karl II., Rentner, Gießen. 7. Fritzel, Philipp Heinrich, Bürgermeister, Ober-Eschbach. 8. Lenz, Wilhelm L, Wtrth, Atzenhain. 9. Amend, Philipp III., Gemeinderechner, Alleudorf a. d.Lahn. 10. Klingelhöfer, Johann I., Landwirth, Ruttershaufen. 11. Lind, Heinrich Ludwig, Landwirth, Geiß Nidda. 12. Reif, Heinrich, GutSpächter, Dorheim. 13. Weppler, Konrad II., Landwirth, Zell. 14. Kreiling, Philipp VII., Schmied, Heuchelheim. 15. Schmidt, Hermann III., Landwirth, Elbenrod. 16. Steuernagel, Karl, Müller und Landwirth, Unter-Sorg. 17. Schmelz, Heinrich II., Landwirth, Allmenrod. 18. Brennemaun, Rudolf, Landwirth, Ober- Erlenbach. 19. Schomber, Jakob II., Beigeordneter, Keffelbach. 20. Völztug, Johannes Heinrich, Bäcker, Groß- Felda. 21. Ortweiu, Johannes, Landwirth, AngerSbach. 22. Blum, Wilhelm I., Landwirth, Etchelfachfen. 23. Steuer- ncgel, Karl, Landwirth, Windhausen. 24. Bcauuwarth, Karl, Kaufmann, Alleudorf a. d. Lda. 25. Kurz, Georg II., Buchhändler, Alsfeld. 26. Henrich, Friedrich Wilhelm, Laud- wirth, Wolf. 27. Heß, Max, Bankier, Friedberg. 28. Hölzinaer, Heinrich, Gastwtrth, Büdingen. 29. Hölscher, Heinrich VI., Beigeordneter, Alsfeld. 30. Frick, Karl Emmerich, Spengler tu Friedberg. • • Das Feuerwehr-Ehreuzeicheu für 25jährige Dienstzeit wurde heute den Mitgliedern der Freiwilligen Gatl'fchen Feuerwehr: Emil Kalbfleisch (stellvertr. Hauptmann), Robert Sattler (Rechner) und Philipp Mootz (Vorstandsmitglied) verliehen. HaudluuglgehUfeu Verfammluug. Am Dienstag den 6. September, Abends 9V< Uhr, findet auf Beranlaffung des deutsch'uationalen HandlungSgrhiifen-BerbandeS im Hotel „zum Löwen" (Inh. Luft) eine öffentliche Versammlung für Handlungsgehilfen aller Geschäftszweige statt. Den Vortrag über „die Lage der Handlungsgehilfen und der Kaufmännischen vereine" hält Herr Ä. Zimmermann-Marburg. Der junge Gehilfenverband, der bestens bekannt ist durch fein entschiedenes Eintreten für die gerechten Forderungen seiner BerufSgeooffeu, ladet alle angrstellteu und selbständigen Kaufleute herzlich ein. Eintritt frei. * * Herr Turuiufpector i. P. Schulrath Ferd. Marx, welcher fich um die Förderung des TuruwesenS im Groh- herzogthum Heffen große Verdienste erworben hat, ist vorgestern Abend in Darmstadt sauft entschlafen. Wetterbericht. Ein umfangreiches barometrisches Maximum ist heute in west-östlicher Richtung durch den ganzen Contineut vorhanden, wodurch das ganze DepreffiouS- grbtet nach dem äußersten Nordosten des ErdtheilS zurückweicht. Unter der Herrschaft des hohen Druckes ist wieder Ausklaruug etngetreteu. — Voraussichtliche Witterung: Ruhiges, heiteres und wieder etwas wärmeres Wetter. -s. Neu-Ulrichstein, 1. September, Monatsbericht der Arbeiter-Colonie pro August ,18 9 8. Ende August 1898 sind in der Colonie stellen-, resp. arbeitslos 35 Mann. Dieselben verthellen sich auf das Groß- herzogthum Heffen 4; Königreich Preußen: Regierungsbezirk Kassel 3, Regierungsbezirk Wiesbaden 3; Provinz Rhein- lande 3, Provinz Westfalen 1, Provinz Sachsen 4, Provinz Brandenburg 1, Provinz Schlesien 1, Provinz Pommern 1, Provinz Posen 1; Königreich Bayern 2, Königreich Württemberg 1, Königreich Sachsen 3; Großherzogthum Baden 1; Großherzogthum Mecklenburg 1; thüringische Staaten 3; Herzogthum Braunschweig 1; Ausland: Oesterreich-Ungarn 1. Hiervon waren: Arbeiter 11, Anstreicher !, Barbieri, Fleischer 1, Gärtner 2, Kappenmacher 1, Kaufleute 4, Kellner 2, Klempner 1, Kürschner 1, Landwirth 1, Sattler 1, Schlosser 3, Schreiber 1, Schneider 2, Schreiner 1, Schuhmacher 1. Gearbeitet wurde an 935 Tagen. Verpflegt wurde an 1042 Tagen. Im Monat August 1898 wurden entlassen 7 Mann, und auf eigenen Wunsch 3, zur Familie zurück 1, wegen Arbeitsscheu 1, wegen grobem Verstoß gegen die Hausordnung 1, wegen Krankheit 1; abgewiesen wurden 2 Mann. Seit Bestehen der Colonie sind ausgenommen worden im Ganzen 3463, dagegen abgegangen im Ganzen 3428, bleibt Bestand am 31. August 1898: 35 Mann. Bingen, 1. September. Wie alljährlich am 1. September so erstrahlte auch heute Abend wieder das National- deukmal auf dem Niederwald tu bengalischer Beleuchtung. Eia Märcheupalast auf dunkler BergeShöhe, der feine Licht- strahlen weit ins Rhein- und Nahethal sendet und in den Fluthen des NheineS widerspiegelt — so stellte fich daS prachtvolle Schauspiel dem Auge dar. Gegen V210 Uhr bildete ein Feuerwerk den Schluß der Beleuchtung. Ars» der Seit für die Seit» Vor 28 Jahren, am 4. September 1870, wurde in Paris die dritte Republik unter dem wachsenden Zudrange der städtischen Volksmaffen ausgerufen und bis zum Zusammentritt einer neuen constituirenden Versammlung eine provisorische Regierung zur nationalen Vertheidigung eingesetzt, an deren Spitze der Oberbefehlshaber Trochu stand. Die erste Handlung dieser neuen revolutionären Regierung war die Auflösung des gesetzgebenden Körpers. Vor 107 Jahren, am 5. September 1791, wurde zu Berlin der Componist G. Meyerbeer geboren. Er suchte den Mangel an kräftiger und einheitlicher Erfindung durch Raffinement und übertriebene musikalische Effecte zu verdecken, was ihm mit seinen die Sinnlichkeit der Menge aufregenden Monstreopern „Robert der Teufel", „Die Hugenotten", „Der Prophet", „Die Afrikanerin" nur zu wohl gelungen ist. Meyerbeer starb am 2. Mai 1864 in Paris. Eingesandt. Gieße», 2. Septembr 1898. Den Herren Einsendern in Nummer 198 und 201 zur Nachricht, daß die Preußisch-Hessische Verwaltung schon im vergangenen Früh-, jahr den Ersatz der an der Ltebtgstratze belegenen Schranke in Aussicht genommen, ohne daß es hierzu privater Anregung bedurfte. Mit Rücksicht auf die außergewöhnliche Länge der Bäume (ca. 15 Meter) und die dadurch bedingte schwierigere Ausführung war jedoch eine definitive Bestellung aus technischen Gründen erst nach Fertigstellung der Straße möglich, auch erfordert die Anfertigung in vorliegendem Falle naturgemäß mehr Zeit als bei einer Schranke in den gangbaren Längen von 5 bis 8 Meter, umsomehr, da sämmt- ltche Fabriken seit Jahresfrist mit Aufträgen überhäuft sind. Ein Ueberfahrenwerden herrenlos sich herumtreibender Hunde wird sich aüch bei den vollkommensten Abschließungen schwer ganz vermeiden lassen. Hier kann den betr. Besitzern nur empfohlen werden, selbst bessere Aufsicht über ihre Hunde auszuüben. Betriebs-Jnspection I. Anrzrrg au» den Stande»amt»regifterir der Stadt Gießen. Aufgebote. August: 27. Abraham Cahn, Kaufmann zu Aachen, und Johanna Rosenthal dahier. 29. Wilhelm Köhlinger, Eisengießer dahier, und Anna Katharine Elisabetb Küchmann Hierselbst. 29. Johann Theodor Maximilian Müller, Buchbindermeister dahier, und Anna Maria Wallbot hterselbst. 28. Johann Evangelist Schweiger, Sattler dahier, und Katharine Wilhelmine Eltsabethe Bellas zu Rödgen. 31. Heinrich Philipp Justus Wagenbach, Schneider dahier, und Anna Katharine Hahn hierselbfi. 31. Gustav Heinrich Karl Bangert, Finanzaspirant zu Darmstadt, und Dorothea Wilibaldine Falk zu Friedberg. 31. Johann Georg Decker, Dice- feldwebel dahier, und Helene Katharine Hohmann zu Friedberg. 31. Christian Ludwig Herbert, Bureaugehülfe zu Frankfurt a. M., mit Maria Katharine Günther hterfelbst. September: 2. Johannes Döll, Heizer dahier, mit Katharina Albach zu Burkhardsfelden. Eheschließungen. August: 27. Ludwig Heinrich Karl Emil Schäfer, Kaufmann dahier, mit Wilhelmine Theodore Klein Hierselbst. 27. Theodor Ludwig Martin Rautenstrauch, Graveur und Dreher dahier, mit Mathilde Stierle Hierselbst. 31. Karl Jacob Ludwig Retter, Kaufmann dahier, mit Eleonore Mathilde Stein Hierselbst. September: 2. Simon Schönthal, Kaufmann zu Rödelheim, mit Jenny Rothenberger Hierselbst. Geborene. August: 22. Dem Maurer Heinrich Sommerlad eine Tochter, Helene Marie Sophie. 26. Dem Kürschner August Kretzschmar eine Tochter. 28. Dem Fabrikant Georg Johann Balthasar Noll ein Sohn, Johann Balthasar Emil Georg. 30. Dem Uhrmacher EmU Otto ein Sohn. 30. Dem Kaufmann Ferdinand Krämer ein Sohn, Ludwig. Gestorbene. August: 28. Elisabethe Jung, geb. Gröl), 84 Jahre alt, Wittwe von Ludwig Jung H. dahier. 31. Elfriede Elisabeth Sophie Margarethe Nagel, 7 Monate alt, Tochter von Postanwärter WUHelm Nagel dahier. 31. Katharine Franziska Maria Gloria Napp, 1 Monat alt, Tochter von Telegraphenaspirant Wilhelm Napp dahier. September: 1. Katharine Elisabethe Hach, 27 Jahre alt, Dienftmagd von Büdingen. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Dieben. Evangelische Gemeinde. Getraute. MatthäuSgemeinde. Den 28. August. Ludwig Heinrich Karl Emil Schäfer, Kaufmann zu Gießen, und Wilhelmine Theodore Klein, Tochter des verstorbenen MetzgermeisterS Johannes Klein zu Gießen. JohanneSgemeinde. Den 27. August. Theodor Rautenftrauch, Graveur und Dreher zu Gießen, und Mathilde Stierle, Tochter des verstorbenen Wirths , Jakob Stierle zu Nürnberg. | Den 31. August. Carl Retter, Kaufmann zu Gießen, und Eleonore Stein, Tochter des Hotelbesitzers Kaspar Stein zu Gießen. Den 1. September. Freiherr Franz Joseph von Lipperheide, I ein Wittwer, Verlagsbuchhändler in Berlin, und Elisabeth Eckstein, geb. Rouge, Tochter des MedicinalrathS Dr. Carl Ferdinand Rouge zu Hungen. Getaufte. MatthäuSgemeinde. Den 25. August. Dem Postschaffner Otto Rühl IL eine Tochter, Anna Marie, geboren den 27. Juni. Den 28. August. Dem Dreher WUHelm Lotz eine Tochter, Lina Katharine, geboren den 23. Juni. Denselben. Dem Knecht Heinrich Luch eine Tochter, Emma, geboren den 22. Juli. Den 31. August. Eine uneheliche Tochter, Johanna, geboren den 9 Juli. LukaSgemeivd«. Den 28. August. Dem Bremser Wilhelm Köhler ein Sohn, Richard Johann Theodor Ludwig, geboren den 7. August. Dmselben. Dem Fabrikarbeiter Friedrich WUHelm Bechthold ein Sohn, Friedrich Wilhelm, geboren den 8. August. Den 29. August. Dem Mechaniker Ernst Gotthold Hempel ein Sohn, Ernst Gotthold, geboren den 3. August. Denselben. Dem Heizer Johann Heinrich Uhl ein Sohn, Daniel Friedrich Johann, geboren den 19. August. JohanneSgemeinde. Den 28. August. Dem Briefträger Conrad Frees ein Sohn, Hugo Friedrich Franz Heinrich, geboren den 12. Juli. Beerdigte. MatthäuSgemeinde. Dm 26. August. Karoline Buchner, geb. Scholl, Wittwe deS verstorbenen Real-Gymnasiallehrers Professor Dr. Otto Buchner, 61 Jahre alt. starb den 24. August zu Friedberg. Den 30. August. Elisabethe Jung, geb. Grölz, Wittwe deS zu Staufenberg verstorbenen Landwirths Ludwig Jung IL, 84 Jahre alt, starb den 28. August. Schiff-ncrcheichten. — Der Postdampfer „Southwark- der „Red Star ßinte* in Antwerpen ist laut Telegramm am 31. August wohlbehalten in Newyork angekommen. ______ Verkehr, Land« und volkswirthschaft. Gießen, 3. September. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Butter per Pfd. JL 1.20-1.30, Hühnereier per St. 7—0 Si, 2 St. 13—15 H, Enteneier 2 St. 14—15 H, Gänseeier per St. 12—00 H, Käse 1 St. 5—7 H, Käsematte per St. 3 Erbsen per Liter 18 H, Linsen per Liter 30 H, Tauben per Paar JL 0.60—0.75, Hühner per St. JL 0.85—1.20, Hahnen per Stuck JL 0.65—1.00, Enten per St. 1.50—1.80, Gänse per Pfund 0 00—0.00, Ochsenfleisch per Pfd. 66—74 Kuh- und Rindfleisch per Pfd. 62—66 H, Schweinefleisch per Pfd. 68—76 Schweine« fleisch, gesalzen, per Pfd. 76 Kalbfleisch per Pfd. 60-64 Hammelfleisch per Pfd. 80-00 H, Kartoffeln per 100 Kilo 6.00 bis 9.00 utl, Weißkraut per St. 0—00, Zwiebeln per Ctr. 5.00—6.00, Milch per Liter 16 Dauer der Marktzeit von 7 Uhr Morgens bis 1 Uhr Nachmittags. Während der ersten 3 Stunden der Marktzeit darf im Umherziehen nicht feilgeboten werden. Gießen, 2. September. Der Auftrieb zum dem am 30. und 31. August dahier abgehaltmen Vieh markt war sehr bedeutend. An Rindvieh waren 1536 Stück, und Schweine 573 Stück auf- getrieben. — Nächster Markt DtenStag, den 20. und Mittwoch, den 21. dS. Mts., am letzteren Tage auch Krämermarkt und findet Morgens 8 Uhr das Verloosen der Krämerstände statt. Temperatur der Lahn und Lust nachReaumur gemessen am 3. September, zwischen Hu. 12 Uhr Mittags: Wasser 137,°, Luft 15». Rübsamen'sche Badeanstalt. versteigere id)! Sv-rboU 1 ZMzer. ) * Wnnnen' Mf!!? >fd)ineni*5 { HÄ »erste' padchen- 8 «W“' *,* fällig«1 Pfan den vom lö. 2 Berlin an uns wärts bei d brief-Verkauf Deutsche । Zahlung: . 8 i Schwein FMe" Celfltmalot 1 MaMa m Goldrah tifi unb 1 8182 Bo 9 Heute Wo Ä He, Has fite Neueste Nachrichten. Depeschen deS Bureau .Herold*. Prag, 3. September. Die böhmischen Braun- kohleubergwerke erhöhten den Preis für die einzelnen Kohlensorten. Rom, 3. September. Die Antwort Italiens auf de« rusfischen Abrüstungsvorschlag ist gestern übend nach Petersburg abgegaugen. Blättermelduugeu zufolge haben die Conferenzwachte sich verpflichtet, an den bestehenden Verträge« nicht zu rütteln. Paris, 3. September. Immer deutlicher tritt der Zwiespalt zwischen Cavaignac und Brisson in der RevifiouSfrage zu Tage. Der Moment ist gekommen, welcher Faure zur Entscheidung zwischen beiden Rtchtungru drängt. Bisher ist eS unmöglich, vorherzusehen, ob Briffoa oder Cavaignac daS Feld behaupten wird. Faure dürfte einen vollständigen Mintsterwechsel vorztehen. Hierdurch würde allerdings die sofortige Einberufung deS Parlaments erforderlich. Paris, 3. September. Mehrere Blätter befürworte« den Vorschlag, Frankreich solle durch ein PlebiSctt über die Angelegenheit des DreyfuS-ProzeffeS entscheide«. Dupaiy de Elam wird streng überwacht. Seine Verhaftung ist nut noch eine Frage von Stunden. Parts, 3. September. Die Berufung PicqnartS wurde vom CassatiouShofe zurückgewiesen. Henry werden bet der heutigenUeberführung der Leiche keine Ehrenbezeugungen erwiesen. Paris, 3. September. Mehrere Journale verlangen, daß Henrys Intimus, der Major Lauth, dessen Zeugeuschast gegen Picquart schwer tuS Gewicht siel, jetzt tu Untersuchung gezogen werde. Paris, 3. September. Dupaty de Clam ist durch den Spruch des CassatioushofeS der Civiljustiz entzogen und wird vor kein Discipltnargericht gestellt, eS sei den«, daß neues Material gegen ihn zum Vorschein kommt. London, 3. September. Die Morgeublätter beschäftigen fich mit der Nachricht betreff- deS Abkommens zwischen England unb Deutschland. „Daily Mail" sagt, daß am Mittwoch der deutsche Botschafter, Graf Hatzfeld, unb Balfour einen Prälimtnarvertrag unterzeichnet haben. Darnach soll Kaiser Wilhelm von Englaub bte Berfichernng erhalten Haden, baß Gnglanb gegen eine etwaige GebtetSabtretnug, dir ber Sultan dem Kaiser Wilhelm bet seiner Palästinareist machen werde, fich nicht wiedersetzeu werde. Deutschland habt seinerseits auf alle Ansprüche auf die Delagoa-Bay verzichtet/ sodaß England die uöthigeu Schritte thun wolle, um dal Gebiet von Portugal pachtweise zu erwerbe«. Dem Vertragt zufolge wird Deutschland auch die englische Politik in del ägyptischen Frage unterstützen. M M» ta A.&C Markt 21. M" täglich frisch, H. Riat . dimmer) jfl mieten. ' ""WsiS tirMen Logis (2 m,c^en. Mj JWÜtt in b ■JjHt A-d-K * c'S Nt^&ute ] •Mlxn. '■ «n SM "MM *811 * Mn * Nta, $1Wi a m «nd Lnst fniiu.i2WhN PetS frisch im Anschnitt bei A. & G. 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Der Vorstand. T apeten-Reste. Größte Auswahl in jeder Kollenzah!. Feste Gelegenheit für Kansbesther. __________Heinrich Hochstätter, Schloßgasse 19. Brauerei Röhrle Dienstag den 6. September 1898: DkuWMnaler HaMuuWkhilfku-Delblmd. Dienstag den 6. September, Abends 91/* Uhr: tzeffeuttiche Versammlung für Kandlungsgehitfen im Hotel znm Löwen (Inh.: Luft). Tagesordnung: 1. Die Lage der Handlungsgehilfen und der kanfmänuifchen Vereine. Redner: Herr A. Zimmermann, Marburg. 8776 Friede. Pfaff Wwe. Wal-fest -er Gewerkschaften Sonntag den 4. September, Licherstraße, 1. Schneise rechts, bestehend in Concert, Tanz und Kinderspielen. Die Festrede wird der Abgeordnete Liebknecht halten. Eintritt 20 Pfg. Abmarsch präcis iy8 Uhr von der oberen Licherstraße. Um zahlreichen Besuch ersucht (8694) Das Cartell. Damen - Confections«Schule Grünbergerstr. 16, Mittelbau. Lehr-Anstalt für theor. und praet. 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Wer wie ick, eine hochbetagte Frau von 78 Jahren, gebeugt und entkräftet von den Beschwerden des Alters, ohne Appetit, ohne Schlaf, nach dem Gebrauche von wenigen Flaschen des Lamscheider Stahlbrunnen, Verwaltung der Emma-Heilquelle in Boppard a.Rh. wieder Lust zum Essen bekommt, fühlt, wie die dahin geschwundenen Kräfte, gesunder Schlaf, geregelte Verdauung zurückkehren, wieder, wie neu geboren, frischen Lebensmuth in sich trägt, nachdem stärkende Weine, theuere Medicinen, sorgfältig vom Arzte bestimmte Nahrungsmittel den Kräfteverfall nicht aufzuhalten vermochten, der wird es verstehen, wenn ich aus Freude und Dankbarkeit dieses vorzügliche natürliche Heilwaffer allen Altersschwachen auf das Wärmste empfehle. Wittenberg, im August 1898. 85661 Frau Oberförster Reitzenstein. DikKrikgerknulMschaft Gießen begeht heute Samötag, den 3. Sept., Abends Vt9 Uhr, 8747 die Sedanfeier mit Familie auf LonhS Bierkeller. Launsbach. Zu dem vom 4. bis 6. September er. stattfindenden Kirchweihfeste ladet ganz ergebenst ein 8753 Wirth Phil. Rheinländer. Zeit und Geld spart, ncr die chlcken, bequem, preisw. Schnitte a« Int, Schnltt- manufactnr. Dresden-IM. 8 verwendet. lloichh. Schnitt* musterbnch und Modenalbum für £50 ff. wird überallhin versendet. Erprobte Lehrwerke für die Schneiderei als nütaL Festgeschenke. — ProipecU gratis. um nichtsahnende Mutter darüber aufzuklären. datz es nickt immer wirklich „Quäker Oats“ ist, das sie von Händlern empfangen und ihren lieben Kleinen vorsetzen, denn nur zu oft kommt cs vor, das; gewissenlose Verkäufer ein anderes, minderwcrtbiges Fabrikat als ebensogut wie „Quäker Oats“ bezeichnen und verkaufen. SW" Verlangen Sie stets und ausdrücklich „Quäker Oats“, echt in gelben Packeten mit der Quäker- Schutzmarke. "WS Nur dann bekommen Sie sicher die beste Haferfpeise der Welt. Wirthsihasts-Erössnung. Zeige hiermit einem verehrlichen Publikum ergebenst an, daß ich mit dem Heutigen hier eine ____ 8787 «MHF* Gaftwirthfchaft 9G eröffnet habe. Für gute Speisen, ein vorzügliches Glas Bichler-Bier und prompte Bedienung bestens sorgend, ladet zu zahlreichem Besuche höflichst ein Der Gastwirth: Wilhelm Becker. Betzberg, den 4. September 1898. Samstag den 10. September: V Feier des 20jiiljt. Ztiftm-sseßes 8 verbunden mit Ä Koncert und Mail' 8 Gleiberg. Sonntag den 4. und Montag den 5. September: für |min’e»1858. (Kaufmännischer Verein) Hamburg, Kl. Bäckerstraße 32. 283 Geschäftsstellen in allen Welttheilen. Kossenfr. Stellenvermittelung,Z»enfions- und Krankenkassen u. s. w. In 1897 wurden 9787 Mitglieder und Lehrlinge ausgenommen, sowie 5516 Stellen besetzt. Beitrag für den Vetzberg. Am Sonntag den 4. und Montag den 5. ds. Mts.: weihe! Schüler nden liebevolle Aufnahme in guter familie. Adreffe zu erfragen in der Beginn des Cnrsus am 10. September. Zu bedeutend herabgesetzten Mreisen 00 KM i Wt btizelrgi- äRonto8?' be Der Obst! die nachstehende imiin alt prac ÖftglitM Ul trS Obstbauer f Sonntag, 4. IRontag, 5. DltnMafl, 6. Mwach, 1. Donnnsiag, 8. Freitag, 9 Samötag, 10 Sonntag, 11 Montag, 12 Dir prac gewöhnlich am ab statt. Am Son: bem Vortrage dir Mitglieder dnrch Mitglied Lich, öettea-aa Mascheoheim, i Vbn-HSrgrrv,1 Dva hm * noch Tiefen De europi vendigkeit , längt der oßafi( •J? und mich -Wen. Als? 3.5. $ Der Tew Natnr. ft* yto,ri s «b,r ■Äh*! Ä» Im SW'1' 6«! 4^’8« t !eg«i m •Utt hi Hu 'M Bis ,