irrbhebeiiea. Mgt. mge Mheilmig, iesser, izA BM oet« 202 «fasen, LT dbaufonds Abends 5 Uhr, iftivereüis LeOpold Geller , 4er MMibl*«11' . 1— t*1 “ 71 - irirtti »sm uttt I» ** iHMnoolt Metz und V ' 108) 5t# >V/äRfllbflet »>l un- '!• rnf (jeipCltt’t- lbfÄ;5HaiDz(Sopran). . b W die Mühle len Gemeinderechner- bet Dienst wurde keinen zu bevorzugen, kam man überein, dienst zu versteigern. Gesagt, gethan •* Kur die Schutzgebiete sucht die Coloulalabtheilung de» Auswärtigen Amte» G e o m e t e r g e h i l f e n. Die Annahme- bedingungen find folgende: 2- bi» 2^/,jährtze Dienstzeit in den Schutzgebieten, freie Wohnung und 3600 Mk. jährliche Vergütung, öle bei guten Leistungen erhöht werden kann, freie Hin- und Rückfahrt, 500 Mk. zu Zwecken der Ausrüstung,- bet längerem verbleib im Coloniallienst Viermonat- ltcher Heimathsuclaub ausschließlich der Reißzeit unter Be- laffung der vollen Gebühren und GewährVg eine» Reisezuschüsse». Die Bewerber müffen 25 bi» 30 Jahre alt, uuverheirathet, völlig gesund fein, der Milßarpflicht genügt und gute Civil- und Militärz-ugniffe haben. *• Der Ausschuß für deutsche Rattonulseste, der gegenwärtig 94 Mitglieder der verschiedenen Partien und Berns»- stände an» allen Theilen Deutschland» ums^ßt, ist nach Er- ledignng der umfangreichen Vorarbeiten! zu« 16. und 17. Januar durch seinen Borfitzenden v. Gchenckendorsf- Görl'tz zu seinen ersten Sitzungen not Berlin eiube- rufen. Auf der Tagesordnung steht die Ächl de» Festorte», die Zettfolge der Nattonalfeste, die Feststekung der Organi- fation, die Gründung von Ortsausschüsse^ und höheren ver- bänden, die Veröffentlichung de» Aufrufs. Am 18. Januar tagen die Abteilungen. y. 6ritumgen, 81. December. Her^ BergwerkSdirector PaScoe hat auch in diesem Jahr einer hicfigen armen betagten Ditkwe ein W eihn acht» gesöenk von 50 Mk. güttgst zukommen laffen. Dem hochherzigen Geber wärmsten Dank dafür. Ober-Namstadt, 30. December Ett originelle« Verfahren bezüglich Anstellung eine» Gemetderechner» hat die Rachbargemeinde Wembach eingeführt. Daselbst war die Gemeinderechnerstelle zu vergeben, und »eldeten fich hierzu fieben Candtdateo. Nach reiflicher Ecwgung de» OrtSvor- staudeS kam derselbe zu der Ueberzeugttg, daß sämmtliche fieben dem Dienst in jeder Beziehung ge achseu find, und um öffentlich versteigert und an den Weuigftforderndeo, Herrn Gaftwirth und Bchloffermetster Zimmermann, um den Pret» von 100 Mk. vergeben unter der ausdrücklichen Bedingung, daß die Arbeit der Umlagen für da» neuzuerbauende Schulhau» nächste» Jahr mit inbegriffen ist. Somit spart die Gemeinde Wembach, da der Rechuerdienst seither sür 200 Mk. vergeben war, jährlich 100 Mk. Ham«, 28. December. Daß ein Ehepaar an ein und demselben Fest verstirbt, gehört wohl zu den Seltenheiten. Die Ehefrau Bal. Scheerer hier war am letzten Freitag noch ganz wohl. Am ersten Feiertag kochte fie Morgens noch ihren Kaffee; kurz darauf rief fie ihren Sohn, der fie bereit» tobt, im Sessel fitzend, vorfand. Der plötzliche Verlust seiner Fran machte auf den etwa» kränkelnden Ehemann Scheerer derart Eindruck, daß auch er am zweiten Feiertag seine Seele an»hauchte. Feuilleton. Schwiegervater! Humoreske von F. Fließ. (Nachdruck verboten.) KO Der Stammtisch bei Friedrich brach endlich auf. VS «ar höchste Zeit, oder richtiger, e« war Überhaupt „keine Zett!" «ehr. Mau hatte wieder einmal fo viel wichtige Angelegenheiten zn besprechen gehabt, und vor allen Dingen die kritische Lage von Griechenland beleuchten müssen, daß dabei die Morgendämmerung hereingebrochen «ar. Draußen stand da» kleine Häuflein gefinnungStüchtiger deutscher Reichsbürger still und sog die frische Matlust ein. Ack, — daS that wohl. — Diese AuSlüstung that wahr- haftig noth. Der Ctgarrenqualm und Bierdunst hatte Alle förmlich tn einen Nebel gehüllt, daß man kaum noch klar zu blicken vermochte. Jetzt ging» nach Hause. Wohl dem, der keine liebende Gattin tn ihrem Morgenschlummer zu stören brauchte und dafür eine gediegene Gardinenpredigt zu gewärtigen hatte! Der Rentter Otto Bollmann kratzte fich bedenklich die fahle Perrücke, die ihm seit einem Decennium die Stätte rinhülltr, wo ihm ehemals da« blondgelockte Haupthaar ge- wallt, da» ihm den ehrenden Beinamen „der schöne Otto" verlieben und ihm seine Rosallne trotz de» Widerstande» der Schwiegereltern erobert. Wo waren die Zeiten hin?! Jetzt war er selber Vater einer heirathssähigen Tochter. „Gute Rächt!" schrieen alle u«d lachten dann laut auf, daß der Schutzmann an der Ecke fich der Gefellschaft zu nähern begann. „Gate Nacht, Schwiegervater!" schrie ein junger Mann und schlug den Rentier cordial auf die Schulter. Herr Bollmann fuhr wüthend herum „Ich verbitte mir da», Herr Doctor! Der Teufel ist Ihr Schwiegervater!" Der junge Rechtsanwalt lachte ungenltt weiter. „WaS nicht ist, kann noch werden! Ueberlegen Sie fich die Sache. Ich bin längst mit mir einig. «Jute Nacht! Grüßen Sie Ihre liebe Frau!" Wenn Herr war Lochtet — gemacht, fich tn den Kops ge« Bollmann — Vater. Mutter und Seitdem schien dieser dreiste Patron e mann zu werden. Bollmann eben wieder und schlich ebenso die Schlafgemach zu ge- «ar — ein Mitglied der Familie Bo „Niemals, niemals!" keuchte Her und schloß vorfichtig die HauSrhÜr au lein Martha, die fest entschlossen was ihre Herzensangelegenheit fiegreich durchzuführen, da» heiiliche Briefschreiben angewöhnt. Die darauf gehörigen Antortschreiben empfing fie jedesmal mit wendender Post unter (er Chiffre ,M. B. 18.“ auf dem Postamt 52. Da» Uebrig überließ sie hoffnungsfreudig ihrem Victor, und dem gscklichen Zufall, auf den selbst in unseren nüchternen Zeitrettung immer noch alle liebenden Seelen mit ganzer Zuverlht zu hoffen pflegen. Am anderen Morgen nach der äugen Stammtischfitzung eonstatirte Herr Otto Bollmann, >afc er einen regulären verdiente Ruhe. — Fräulein Martha Bollmann nsr seit einigen Wochen Treppe hinauf, um unbemerkt in dc langen. Alles glückte heute auf» Best. Der brave Rentier und HauSeigenthümer sand Morgen» um 1 Uhr die wohl- eine fehr fleißige Briefstellerin gttorden. Dr. Sangebusch mit fich einig war, Rräuletn Martha e» ebenso, freilich einstweilen hinres dem Rücken de» gestrengen Papa, der absolut nicht» bapn hören wollte, einen „Rechtsverdreher" al» zukünftigen Schwiegersohn tn den Schoo» der Familie auszunebmen. ettbem hatte fich Fräu- setzt zu haben, ein feste» Mitglied ot geheiligten Stamm- tischrunde bei Friedrich und — wainoch viel anmaßender Herr Otto Bollmann murmelte eil n Fluch zwischen die Zähne und schlug einen kurzen Hundirab ein, der ihn so schnell al» möglich au» dem Gesicht! reise de» verhaßten Doctor» brachte und ihn den eigenen Pi aten zusührte. Die ganze alte Jacobstraße entlang hielt er empörte Rentier allerhand Selbstgespräche, die fich gegr diesen jungen An- walt ohne Proxi» — und sicher mit ei rn Hausen Schulden! — richteten, der fich seit dem letzten Bluter so mir nicht» dir nicht» an den Stammtisch gedräng Mit welchem Rechte eigentlich? Auf einem VerelnSballe war» gca scn, wo der Dr. jur. Rechtsanwalt Victor Sangebnsch die Bebnntschaft der Familie Katzenjammer hatte. Wovon?! vom Pilsener?! — Gott bewahre! — DaS kam nur von den ganz unglaublichen hirnverbrannten Anfichten her, die der vermaledeite Doctor gestern über Kreta, Griechenland und die orientalische Frage zum Besten gegeben, und darauf seinen — de» Vorsitzenden Otto Bollmann — Widerspruch in empörendster Weise herauS- gefurbert! Da» hatte er jetzt davon. H»' Otto Bollmann räkelte fich den ganzen Tag über zu Hause rum, schimpfte über da» Regenwetter, die Zeitungen, die Menschheit, legte fich wieder auf sein Sopha und holte die versäumte Rachtiuhe mit einem langen NachmittagSschläschw nach. Gegen Abend hüllte sich Herr Bollmann in seinen oliv-grünlich schimmernden neuen Sommer-Ueberzleher und machte zur weiteren Aufklärung seine» benommenen Cerebral- syftem» einen kleinen Bummel durch die Straßen. Der Patient erholte fich allmählich und begann al» Zeichen der Besserung einen ganz natürlichen und gesunden Durst zu verspüren. Bei dieser Wahrnehmung schmunzelte Herr Bollmann wieder gut gelaunt und betrat schnell entschlossen daS große Restaurant von Patenhofer. Daselbst entledigte er fich keine» Ueberzieher», hängte ihn eigenhändig link» an den großen eisernen Ständer, der schon beinahe überfüllt von Garderobestücken war und bestellte fich zunächst ein Seidel. Al» Herr Bollmann fich mit der Blume gestärkt, blickte er vergnügt um fich: hier war gut sein, hier konnte man Hütten bauen! „Profit, Schwiegervater!" rief eine fidele Männerstimme ganz laut durch da» Local, daß die übrigen Gäste aufhorchten. Herr Bollmann wurdetkrcbSroth im Gesicht. Da drüben, gerade gegenüber von ihm, saß dieser vermaledeite Doctor mit mehreren anderen Herren und trank ihm mit lächelnder Unschuldsmiene die Blume zu. Diese Unverschämtheit! Der empörte Gast sprang so- fort auf, riß vom nächsten Ständer einen olivfarbknen Ueberzieher herunter, streifte ihn heftig über und verließ da» gastliche Hau» unter beu greulichsten Verwünschungen. (Schluß folgt.) den Hal« abschneide» sollte. Nach eine» kurzen Zwist »« 9. November 1897 ging Johann Wagner in- WirthShau«, unterhielt sich dort harmlo- und trank drei Gla- Ster, unter- dessen wurde daheim fein Tod beschlossen. Wagner kam gegen halb 12 Uhr nach Hause oud legte sich nieder. Al« die Frau gegen 4 Uhr merkte, daß ihr Manu fest schlief, schlich sie zu ihrem Vater im unteren Stockwerk und weckte ihn- dieser nahm sein frtschgeschliffene- Schlachtmefser, ging in« Schlafzimmer seines sorglos daliegenden Schwiegersohnes und schnitt diesem den Hals durch. Der zum Tod getroffene Mann sprang auf und flüchtete iuS untere Wohnzimmer, er wollte durch« Fenster fliehen, allein er wurde daran von seiner Frau gehindert, nun wandte er sich zur Thür, doch auch hier schnitt ihm seine Frau den Weg ab, sie schleuderte ihren Mann, der rief: „Ach Gott, Rrthel, hilf — ist da« Dein Dank!" in die Arme ihres Sätet«; die Elisabeths Hofmann packte ihren Schwiegersohn von hinten, riß ihn zu Boden, hielt ihm den Kopf und b!e Arme, Matthias Hofmann kniete sich auf die Beine des Wagner und schnitt ihm den Hals bis auf den Wirbel durch, so daß in wenigen Minuten der Tod eiutrat. Am nächsten Morgen schlugen die zwei Frauen einen großen Jammer auf und behaupteten, Wagner habe Selbstmord begangen, allein der wahre Sachverhalt wurde sehr bald ermittelt. Sie wurden alle drei sür schuldig erachtet und zu« Tode verurtheilt. * Weßhalb ist uns die Zahl „Dreizehn" unheimlich? Meß- halb vermeiden es die meisten Leute ängstlich, mit dreizehn bei Tische zu fitzen? Auf diese Fragen bekommt man fast nie einen stichhaltigen Grund zu hören. Julius Stinde aber belehrt uns hierüber in einem sehr intereffauteu Aufsatze, welcher in de« neueste» Hefte der „Illustrieren Frauen« Zeitung" (Verlag von Franz Lipperheide in Berlin) der- öffentlicht wurde. Mau muß weit in der Geschichte zurückgehen, um den Aberglauben zu verstehen. In alte» Zeiten war „der Herd das Grab des FamilteoahuS, dort wohnte seine Seele. Diese Wohnung war sein eigen. DaS älteste Eigeuthum war in dem Zeitalter des NomadeuthumS das Grab. Dort wellte der Gestorbene, dem man Waffen und Geräthe mitgegrben hatte in die enge Welt. Unnahbar, un- berührbar war der Todte und, was ihm gehörte, Raum und Geräth". Nachdem der Autor uns über den Ursprung verschiedener Gebräuche, die zu» Thetl heute noch ausgeübt werden, belehrt hat, fährt er fort: ES waren aber nicht ausschließlich friedliche Geister, die an der Feuerstätte wohnten, sondern, wie im Leben die Menschen, sich in gute und Böse schieden, so auch die Seelen nach dem Tode; ja selbst die Guten konnten rrzürut werden, wenn die Lebenden eS unterließen, die gebührende Rücksicht auf fie zu nehmen. Daher muhten die Leute am Herde darauf bedacht sein, die Hausgeister in wohlwollender Stimmung zu erhalten, fie weder durch unüberlegte Worte zu kränken, noch durch Abweichen von gewohnten Gebräuchen zu verletzen. Wer Neuerungen einführte und es anders machte, als Familieufitte vorfchrieb, der sagte den hkrrscheudeu Hausgeistern den Gehorsam auf, denen zu Lieb' und Ehr alles beim Alten blieb. Geschah eine Übertretung versehentlich, so konnte fie gesühnt werden, und auS solchen Sühnen schreiben fich unzählige, kaum noch verständliche Regeln und Spruchsätze im Volksleben her. Knistert oder platzt das Feuer, muß mau ein wenig Butter hinein- werfen oder einige Tropfen Milch darauf sprengen, Gaben, welche als Speiseopfer zu betrachte» find. An de» Festtagen, den Gedächtuißtage» warf mau Speisen in das Feuer, zumal süße» Brei und Kuchen. Die Schmauseudea gaben den Tobten ihren Antheil, von denen fie glaubten, daß fie Mit- geuoffen des Mahles seien. Au« diesen Mttgeuoffen, den unsichtbaren, die man nicht zählen konnte, ist nach und nach der Ueberzählige, der Dreizehnte geworden, nachdem die Zahl Zwölf, den Aposteln entsprechend, als heilige Zahl Geltung erlangt hatte. Der Dreizehnte ist ebenso überzählig über Zwölf, wie der Geist des Verstorbenen die Zahl der Festgäste bei den EriouerungSfesten um einen übertraf; wird doch noch heute bei Begräbuiß-Schmausereieu in manchen Gegenden die Gesundheit des soeben Begrabenen ausgebracht, als wenn er mit am Tische säße. Der dreizehnte Gast, der überzählige nimmt die Stelle deS Tobten ein, und darum heißt eS, müffe er sterben. AuS dem Tobten ist allmählich der Todes- Eandidat, der dem Tode Verfallene, geworden. — Der Dampfer „Pennsylvania" bet „Red Star Linie" fa Antwerpen ist laut Telegramm am 30. December wohlbehalten ta Philadelphia angekommen. ^.MESSMER" DI*. Hl Beliebte Theemiechungen höchster Kreise. Hk. 2.80 u. 3.50 pr. Pfd. vorzügl. Qual. Probepack. 60 u. 80 Pt. 180 Amts- 196 Süffert. 198 x Versteigerungen. 9 b. Süffert. 199 1897. 201 Conursverfahren. In bei Concursverfahren über den Nachlß des Kaufmanns Wilhelm Senling t Gießen ist zur Abnahme Btkanrttmachung. In dr am 29. November 1897 stattgehwten General-Versammlung der Sprr- und Darlehnskaffe zu Langsdof, eingetragene Genoffenschaft nit unbeschränkter Haftpflicht, wurden gewählt: 1. der seitherige Director Adam Rith IV. als Rendant, 2. derseitherige Rendant Philipp Kchler VI.. als Director. Eintrq im Genoffenschaftsregister ist erfolg. Lich, U. December 1897. Großierzogliches Amtsgericht. Cognac, sowie 1 große Decimalwaage mit Gewichtsteinen und 1 Salzkasten; mehrere Mille Cigarren, 3 Fahrräder, 3 goldene Taschenuhren mit Ketten, 6 Malter Kartoffeln, 2 geschnittene Eichenstämme, 1 Sopha, 1 Waschtisch, 2 Spiegel, mehrere Bilder, 1 Schreibtisch und andere Sachen. Versteigerung ad a bestimmt. 8% Uhr, vor dem Großh. geeichte Hierselbst bestimmt. Gießen, den 31. December Orth, ad b theilweise. 168 vorn, Gerichtsvollzieher. Bei der heute stattgefundenen Berloosuug der Gemeiude- Obligatioueu wurde gezogen: Lit. A Nr. 99 mit Mk. 400.— Lit. 8 Nr. 51 mit Mk. 200.—. Die Rückzahlung erfolgt am 1. April 1898 durch das Bankhaus I. Grünewald in Gießen und durch unseren Gemeinderechuer. Friedberg, den 30. December 1897. Der Vorstand der isr. Religiousgemeiude Isidor Stern. ^LMr^ioiwünrkigon^ Bekanntmachung. Au; dem unter der Firma „Fahr- radfalrik Ferd. Zimmer & Cie." zu Lich betriebenen kaufmännischen Geschäft ist der Theilhaber Johann Philipp Kern ausgetreten; der ander, Theilhaber Ferdinand Zimmer führt dasselbe unter Uebernahme sämmticher Activen und Passiven unter ler Firma „FerdinandZimmer" weiter. Die Firma „Fahrradfabrik Ferd. Zimmet & Cie." ist damit erloschen. Lich, 30. December 1897. Grchherzogliches Amtsgericht. der Schlußrechnung des verstorbenen Verwalters Hoffmann der Schlußtermin auf Mittwoch, den 19. Jauuarl898,Nachmittags Versteigerung. Dienstag den 4. Januar 1898, VochWittagS 8 Uhr, versteigere ich in Vierers «aal («enstadt 55) gegen »aarzahluugr a. Spezereiwaaren in großen und kleinen Partien, als: Pfeffer, Nudeln, Sago, Gerste, Reis, GrieSmehl, Hafergrütze, Hanf-, Sommer- u. Canarien-Samen, Cichorien, Kaffee-Essenzen, chin. Thee, verschiedene Seifen, 1 Tonne Heringe, 1 Kiste Wichse, Cacao, Putz- und Wichsbürsten, Dörrobst und 4 Flaschen Städtischer Arbeitsnachweis Gießen. Garterrstratze 2 ««gebot frtt Arbeitnehmer r 1 Krankenpflegerin, 1 Bauschloster, 1 Maschinenschlosser, 1 gepr. Heizer, 1 Monteur, 1 Schreiner, 1 Kellner, 4 Fuhrknechte, 4 HauSburschen, 2 Taglöhner, 1 Hausmädchen, 1 Dienstmädchen, 1 Bureaudiener, 2 Schreibgehülfen, 1 Sattler. Nachfrage der «rbeitgeberr 1 Drechsler für eine DampsdrechSlerei, 1 Buchbinder, 1 tücht. Spengler, 2 Krankenwärter, 1 tücht. Glaser (Rahmenmacher), 1 tücht. Küfer, 2 tücht. Sattler, 6 Maschinenschloffer för dauernde und lohnende Accordarbeit, 1 Schmied, 1 Wagner, 2 Schuhmacher aus Werkstatt, 1t. Bauschreiner, 2 Acker knechte, 1 Pferdeknecht, 1 Beiköchin. 6 Dienstmädchen für Küche und Hausarbeit, 1 Schreibgehülfe (Anfänger). Lehrlinge: 1 Gärtner. 1 Drechsler, 1 Setzer, ISchreiner, 2 Schubmacher, 1 Schneider, 1 Schlaffer, 1 Bäcker, 1 Wagner.______ Es macht Vergnügen! Ohne starke- Waschen die sauberste Wäsche zu sehen durch Lnhn’s Waech-Extract I Nie werden Sie schneller und leichter waschen! Nie werden Sie die Rasenbleiche vermisien! Tausende von tüchtigen Hausfrauen gebrauchen heute nicht« andere« und sollten auch Sie sofort zum Versuch Vi Pfd.-Schachiel, b 15 Psg., beim Colonial- waaren-Händler holen. Im In- und Ausland immer mit goldenen Medaillen, Insignien- kreuzen, Ehrenpreisen rc- prämiirt! 190 natürliche« Wildunger Mineralwässer her Georg-Vietor- und Helenen QneUe find altbewährt und unübertroffen bei allen Nieren-, vlasen- u. «leinleide«, sehr wirksam bei Magen- u- Darmka tarrhen, Störung«« der vlntmischnng, als vlutarmnth, Bleichsucht u.s.w. 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Goldschmuck, ferner: 1 Pianino, 1 93«tt, 1 Regulator, ein Spiegel, 1 Verticow, 1 Bücherschrank, 1 Näbtischchen, 1 Sopha, 1 Tisch, eine Partie Tischdecken und Servietten, Porzellan, Mester und Gabeln, Gläser u. s. w Versteigerung ad 2 bestimmt, ad 1 voraussichtlich bestimmt. 202 Gugel, Gerichtsvollzieher. Empfehlungen. Tannen- Md Kuchen- Brennholz frei ins Haus liefert 183 E. H. Müller, Dampfschreiuerei. Astra Sofortige Hilfe durch leichte Schleim- lösung bei Asthmaanfällen, Athcmnoth. Luftröhrenkatarrh, Brustverschleimung bei Lungenerweiterung etc.etc. Proben mit Gebrauchsanweisung werden an wirklich Leidende auf Wunsch gratis und franco zugesandt vom —— Haupt-Depot: Apotheker Oscar SenflT, Berlin Boss-Strasse 26. Coursbericht von Conrad Metz, Bankgeschäft, Gießen, Schulstraße 10. Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühlhen UniverfitätS-Buch. und Steindruckerei (Pietsch & Scheyda) in Gießen. • £ Toves« vom I 31./12. 24. /12 I Z oem 31./12.|24./12. s «OW 31./2. « vom 24./12. 1 Cours« vom - Tours« vom 3L/12.124./12.| R Tours« vom 31./12J 24./12. 31./12. 24./12. -la-iopapiere. 5 Rum. am. Rte. 101.10 100.95 Liffabon. . . . 64.0 63.90 3 Prag-Dux 1896 88.— 88.10 4 Pr.H.-Act. alte 100.20 100.20 do.Südb.(Lb). 68.»/, 69.— Tsutfd)«. 4 Ruff.Obl. v.80 102.70 102.80 Rom II—vin 95.- 95.40 3 Raab-Oed.v.91 82.60 82.— 4 Pr.H.-Act.neue 101.— 101 — Oest.Ndw.l».». 223.«/, 4 D. Reichs-Anl. 103.10 103.30 4 Schweb. Obl. . 100.90 100.60 47, Buenos - Aires 4 Rudolfb. Gold 102.30 102.25 37, 4 do....... 100 — 100.- Gotthardbahn. 151.— 147.90 «7, 103.20 103.35 87, 5 do....... 100.20 100.— v.1888 . . . 75.0 74.- 3 Jtal. gar.E.B. 58.25 58.25 Goth.unk. 1903 102.— 102.- Schwz. Central 140.90 138.80 8 do....... 97.05 97.10 Serb.Gld.-Rte. —.— —.— Siaideshrl.Alll. 3 Livorneser. . . 61.10 60.95 Kirerse Sbl. Schwz. Nordost 107.20 105.50 4 Preuß.ConsolS 103.20 103.25 6 do. Tab.-Rte. —.— —.— 31/ 99.- 99 50 4 Sicil. v. 1891 94.85 94.80 Buderus E.W. 100.60 100.60 Jtl. Mittelmeer 99.25 99.30 87, do....... 103.35 103.05 4 Spanische Rte. 61.20 61.20 37, 37, 37, do. Solms-Lich do.Jsnb.-Birst. Grfi. S.-Laub. 101.- 78.5 101.5 100.— 81.— 5 Toscanische. . 94.10 94.05 Eisenb. Rtenbk. KasK-Attiei. DtscheReichsbk. 101.50 163.75 101.50 162.60 Pr.Henri(Lxb.) 113.80 111.40 8 8 do....... Bad. St.-Obl. d. 1886. . . 94.40 101.50 97.50 100.90 5 1 1 Türk.Zoll-Obl. bo.cono.Lit.C. do. Lit.D. 96.50 24.50 21.70 95.20 24.30 21.65 4 4 5 Rust. Südwest Rjäsan-Urals! Anatolische B. 102.90 101.70 94.20 103.— 101.41 93.45 4 4 in Pro ernte». Bad. Th. 100 . 144.30 144 — 4 Bayr. St.-Obl. 102.35 102.10 4 Ung. Glb.-Rte. 103.10 103.15 Eisend.-Ariorii. 47, Portug. v. 89 . 60.10 59.9C Frankftr. Bank 190.55 191.20 4 Bayer. Th. 100 158.90 »7, do. Etsb.-Obl. 102.35 102.10 4 do.Kron.-Rte. 99.90 100.05 Deutsch«. 3 do. v. 1886 . . 33.— —.— Berl.Hdlsges.. 175.70 174.80 5 Donau-Reg. . 113.— - , 1 ,, 87. Brem.St.-Anl. 47, do.E.B.Gold 4 Hess. Ludw. v. 3 Salon.-Mon. . 58.80 57.05 Darmst. Bank. 158.20 156.90