s r ; e 3 e t? 1? r »o 2 O- । x i e 3 — j ' t, ii 1 \V *4.‘II i. W ft* »«-, Mf Ula6’ ftitf" bet>»««ten uni $c|j; rbeiten iten und Mhm. u»d Goldstickereien, l, Monogramms «. 10612 kschch M Kreuz. MW. .....13.- ...... 2.75 ......0.60 er für Neben« . . . . . , 0.40 Minder) lostet, wenn er ubtten gabrifati ge- «0 s#r? Mo- 80 100 10 «0 40 100 000* - Silberre"^ v*11 lUgiei^ MM. «***!, I m, J ' I all- Rbd°r" ^1 'w, >4.1^ euchtung find bet uni in »HWHH sauf: \abt Preisen. 1« >M l898' *>**18” c Aentenb- Db' etud vb>- 908 y M B» l^ss- fM^ • Nr. 258 Erstes Blatt. Donnerstag den 3. Novembev 1898 •rM4nf*re|t Kr. 7. Gratisbeilage: Gießener Familienblätter. Wbreflt für Depeschen: Jle|enn die neue uordamerikauische Forderung wird ebenso, wie e« mit dem Paragraphen über Cuba der Fall war, einem Ultimatum gleichkommen. wird. I KoustaMnopel, 1. November. Nachdem die Pforte fich I teil Forderungen der vier Mächte in Bezug auf die R ä u- j mang Kretas bisher ganz ordnungsgemäß gefügt hat und I nun am 4. November die Verwaltung der Insel zunächst auf I die Organe jener Insel übergehen soll, sucht man türkischer- I seit« noch eine Anzahl Wünsche geltend zu machen. Am | Montag überreichte die Pforte den Botschaftern Englands, I Rußlands, Frankreichs und Italiens eine fiebeu Punkte ent« haltende Note, In welcher zur Wahrung der Tuveränetät auf Kreta Zugeständnisse betreffend Flagge und Garnison, ferner Ernennung des Gouverneur« im Einklang mit der Pforte, I Zahlung eine« Tributs, UrtheilSsprechung NameuS de« Tul- tau«, Ernennung eine« türkischen Geueral-Procurator« und Ueberweisnng der Berufungen gegen richterliche Erkenntuiffe nach Konstantinopel verlangt werden. Doch bezeichnen die Botschafter diese« Verlangen der Pforte in jedem Punkte al« | unannehmbar. Spanien und Nordamerika. Was man über die Maß- lofigkeit der nordamerikanischen FriedenSforderungeu »uthmaßte, hat fich jetzt bestätigt. Portorieo, Cuba und Manila genügen den Banker« noch nicht als Preis ihrer leicht errungenen Siege. Der Zug imperialistischer Eroberungspolitik, der seit Cavite und Santiago das Volk der transatlantischen Republik durchdringt, hat Mac Kinley zu einem, mit Rückficht auf die bevorstehenden Wahlen gewiß nicht ungern geschehenden Nachgeben gegenüber dem immer stärkeren verlangen nach den ganzen Philippinen veranlaßt. In der MontagSfltzuog der FrtedenScommisfion zu Pari« verlangten dir amerikanischen Delegtrten im Namen ihrer Regierung die vollständige Abtretung der Philippinen au die Bereinigten Staaten. Die spanischen Delegtrten waren hierdurch aufs Der Tagesbesuch hat geschwankt zwischen 168 (am Sorm tag den 2. October) und 573 (am SamStag den 29. Oktober), aber noch immer eine steigende Tendenz gezeigt. Die Zahl der Abonnenten fürs Schwimmbad ist auf 384 gestiegen- Befichtigungskarteu wurden im Ganzen 163 gelöst. Verglichen mit den Besuchsziffern des in 1888 eröffneten Offenbacher StadtbadeS während der Octobermonate hat da« Gießener Bad (ungeachtet deS Unterschiede« in der Einwohnerzahl von 24000 zu 41600) den Besuch deS Offenbacher BadeS In den acht ersten Jahren seines Bestehen« (mit 4279 bis 7676 Bädern im October) bereit- überholt. •• Die 25jährige Stiftungsfeier deS Gießener Krieger- vereinS soll im nächsten Jahre durch ein größere- öffentliche« Fest, wahrscheinlich auf O-wald- Garten, gefeiert werden. •• Die Ortsgruppe Gieße» des oberheffifcheu Obstbau- vereiu- hielt am 31. October eine Versammlung im Cafe. Ebel dahier ab. Der Borfitzende de« VeretnSbezirkS Gießen, KreiSamtmaun Frhr. v. Schenk eröffnete die Versammlung, indem er die Erschienenen begrüßte und insbesondere dem anwesenden Provinzial-Director v. Bechtold für daS durch sein Erscheinen bekundete Jntereffe au den Bestrebungen de« ObstbauvereinS herzlich dankte. Nachdem sodann der Bor- sitzende deS verstorbenen seitherigen ObmaunS der hiesiger- Ortsgruppe, des RedacteurS S ch e h d a, in ehrenden Worten gedacht hatte, wurde Major v. Röder zum Obmann und Lehrer Leib zum Geschäftsführer der Ortsgruppe Gießen gewählt. — Hierauf erhielt LandwirthschaftSlehrer R e i ch e l t von Friedberg da« Wort zu seinem Bortrag „Die wichtigsten Obstbaumschädlinge". Der Vortragende verbreitete fich in eingehender Weise über die in letzter Zeit so viel genannte und gefürchtete amerikanische Sau Josö SchildlauS und die bet uv« einheimischen Schtldläuse, Verwandte dieses JnsrctS, über die Apfelgespinnstmotte, den Urheber der Raupennester auf unseren Obstbäumen, den Nachtfrostspauuer, deffeu flügel- I loser Weibchen im November am Stamm des OdstbaumeS in die Höhe steigt, den Apfelwickler, dem wir da- wurmige Obst „verdanken", den Apfelblüthenstecher, der seine Ster im Frühling in die Blüthenk >ospen ablegt und den gebuchteten Prachtkäfer, deffeu Raupe durch die Gänge, welche fie unter der Riudr anlegt, besonder« junge Birnbäume vernichtet. Er schildert im Weiteren den Entwicklungsgang dieser Jnsrcten, bezeichnet den Schaden, der unserem Obstbau durch dieselben erwächst und girbt die Mittel und Wege au, wie wir diese I Feinde sicher bekämpfen. Hauptsächlich empfiehlt der Refe- I reut da« Kalken der Bäume nicht nur im Herbst, sondern auch im Frühling und zwar bir in die Krone hinein, da« | Abkratzru der Rinde und Verbrennen derselben, da« Anlegen I von Klebegürteln, und daS Vernichten der im Spätherbst noch I an den Bäumen hängenden Blätter, welche den Jusecteu al« ] Winterquartier dienen. — Der nun folgende Vortrag de« I Obstbautechnikers Metz au« Friedberg behandelte die Schling- I rosen. Redner besprach zunächst die bet un« und in anderen I Ländern wild wachsenden Arten dieser Familie, von welchen j alle unsere edlen abstammen. Al« die prächtigste der Schling- j rosen bezeichnete er die multiflora, eine in Büscheln gefüllt | blühende, herrliche weiße Rose. Biele dieser Schlingrosen | eignen fich durch ihre hängenden Zweige vorzüglich als I Trauerrosrn zur Schmückung der Gräber unserer Lieben. I Im drtttrn Bortrag behandelte LandwirthschaftSlehrer Rei- I chelt „die Obstverwertung im Haushalte". Der Redner I führt aus, daß unser Obst noch lange nicht in der Weise I verwerthet und eonservtrt werde, wie eS dasselbe verdiene. I Viele- Obst, welche« oft, besonder- bet reicher Ernte, geradezu I verkomme, ließe fich als Dörr- und Conserveobst auf- Beste I aufbewahren. An der Hand der verschiedenen Apparate I zeigte der Vortragende, mit welch geringer Mühe fich heute I Jedermann selbst sein Dörr* und Conserveobst Herstellen I könne. Die von Friedberg mitgebrachten Proben solchen I Obste« sanden den ungetheilten Betsall der Versammlung. — I Nachdem der Vorsitzende den Rednern für thre ebenso in- I tereffanten, als lehrreichen Borträge den Dank der Bersamm- I hing ausgesprochen hatte, fand zum Schluß eine Berloosung | von Obst, Zwergobstbäumen, Buschrosen und Erdbeerpflanzen I statt, an welcher sich die anwesenden Mitglieder gratis be- | theiligren. Durch die schönen G-winne, welche zum Theil I tiaen W-rth von 3 Mk. hatten, wurden Alle herzlich erfreut. I — Obgleich der Besuch der Versammlung viermal etwa« I besser war al» seither, so ließ er bei der großen Mitglieder- I zahl doch noch zu wünschen übrig, und eS sei hiermit an alle I hiesigen Mitglieder daS ebenso freundliche als dringende Er- | suchen gerichtet, auf den nächsten Versammlungen nachzuholen, I waS sie seither versäumt haben. Die Mitglieder selbst haben I davon den größten Gewinn, und die Vortragenden, die sich I mit ganzer Hingabe ihrer Aufgabe widmen und keine Mühe I scheuen, der guten Sache zu dienen, sehen in dem zahlreichen I Besuch der Versammlungen ihren schönsten Lohn. — Eine« I mehrfach geäußerten Wunsche entsprechend, sollen zu einer der i I nächsten Versammlungen auch die Frauen eingeladen und die i I „Obstverwerthung im Haushalt" nochmals auf die Tages- i I ordnung gefetzt werden. Bet dem Jntereffe, welches die I Hausfrau einem solch practischen Bortrag entgegeabringt, I wird der Erfolg ein nachhaltigerer sein, al» wenn diese« I Thema vor Männern verhandelt wird. n. Bom Laude, 31. October. Die Klagen über nam- I hafte Beschädigung der jungen Saatfelder durch die I Schnecken mehren fich eben wieder von allen Seiten sehr. I Die Witterung war auch während des ganzen Nachsommer« I und Herbstes sehr günstig für die Entwickelung dieses Uo- | geziefers. Ein dem Einsender befreundeter Landwirth gibt I zur Vertilgung dieses folgendes Mittel an: Man setze Kalk, I am besten frisch gebrannten, in kleinen Haufen auf einen I Acker und bedecke ihn mit Erde, damit er langsam löscht. I Sofort nach Beendigung des LöschproeeffeS wird dann der | Salkstaub Morgens früh, wenn Hälmchen und Boden vorn I Thau noch naß find, über den Acker gestreut. In den meisten I Fällen genügt ein einmaliges Bestreuen znr Vertilgung der I Schnecken. Auch salzhaltige Kunstdünger sollen diese uw 609 u. Dampfbad 82 Männer, CtcaU» rrnd provinzielles. Gieße«, 2. November 1898. Bon der Uuiverfit'ät. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigft geruht, den characteri- firteu außerordentlichen Profeffor Dr. Robert Haußner in Gießen zum außerordentlichen Profeffor bei der philosophischen Facultät an der LandeSuniverfität zu erneuueu. •• Ernannt wurden am 29. October der Gerichtsvollzieher mit dem Amt-fitze zu Lorsch Adam Kayser zum Gerichtsvollzieher mit dem Amt-fitze zu Mainz, der GerichtS- vollzieher-A-piravt Adam Merker zu Pfeddersheim zum Gerichtsvollzieher mit dem Amt-fitze zu Pfeddersheim. •• Knaben.Haudfertigkeittnnterricht. Eine an Großh. Regierung gerichtete Anfrage des Abgeordneten Köhler (Darmstadt) in obigem Betreff lautet: „Schon seit einer Reihe von Jahren werden im Großherzogthum Bolköschul- lehrer in Cursen für KnabenhandfertigkeitSunterricht ausgebildet, so daß die Zahl solcher Lehrer schon eine recht große ist. E« fehlt sonach nicht au Lehrkräften für diesen Unterricht. Ueber die Bedeutung dieses Unterrichts für die Er- ziehung und Ausbildung der Knaben kann in der heutigen Zett ein Zweifel wohl nicht mehr bestehen. Der Unterzeichnete gestattet fich daher, bei Großherzogltcher Regierung anzufrageu: Ob die Einführung des KnabenhandfertigkeitS- unterricht« in den Volksschulen in Kürze zu erwarten steht? Oder: Ob und eveut. welche Gründe dieser alsbaldigen Ein- -ramme und -Schreiben. — Der CassatiouShof hat be- schloffen, daß den Blättern über den jeweiligen Stand der Enquete in der DreyfuS-Sache keine Mittheilung gemacht werden soll. Pari«, 1.November. Die Beschwerde Esterhazys, daß der Berthridiger Moruard die telephonischen Gespräche Esterhazy» mit seinem Anwalt avgehört habe, wird von dem Postamt als unbegründet bezeichnet. Trotzdem hat der Unrer- staatSsecretär eine Untersuchung angeordnet, damit festgestellt werde, auf welche Weise da« betreffende Gerücht ent- standen ist. r — Der Gemeinderath von la Rochelle hat fich an ben Marinemiuister mit der Bitte gewandt, die Festungswerke der Stadt niederlegen zu dürfen. DaS Gesuch wird damit begründet, daß die Südfront bereits geschleift ist und daß durch die Westfront drei breite Straßen nach dem Hafen laufen, so daß der Begriff einer Fkstuug schon lange nicht wehr vorhanden sei. Die noch stehenden Werke find für den Krieg von keinerlei Nutzen, find aber im Frieden für die Ausdehnung der Stadt sehr hinderlich. London, 1. November. AuS Jerusalem wird gemeldet, der Kaiser werde seine Reise infolge europäischer Verwickelungen abkürzeu. Anderen Meldungen zufolge ist die übermäßige Hitze die Ursache dieser Abkürzung. Cook habe bereits 12 und die Cavallerie 25 Pferde verloren. Der Kaiser werde über Jaffa direct in See gehen. Die Reise nach Jericho, dem Jordan und dem Tobten Meere sei aus- gegeben und nur Damaskus werde noch besucht. Die Rück- kehr sei aus den 16. November festgesetzt. Loudon, 1. November. Zn den Flottenrüstungen meldet man vom Montag: Die Kriegsschiffe in Devonport, Plymouth und Portsmouth werden in Seebereitschaft gebracht und nehmen Kohlenvorräthe und Kriegsmaterial ein. Auch Mannschaften werden an Bord gesandt und die Beurlaubung der Artilleristen wurde eingestellt. „Pall Mall Gazette" sagt, fie sei in der Lage, zu erklären, daß Vorkehrungen ge- troffen wurden zur Einberufung der Reserven und Mobili- firung der Freiwilligen sowie zur Bildung großer Lager von Regulären, Miliz und Freiwilligen Infanterie in der Nähe verschiedener wichtiger Eisenbahnknotenpunkte. — Die Militärbehörden haben neuerdings die Preffe ersucht, über die englischen Rüstung?« mit äußerster Vorsicht zu berichten, da Frankreich im Fc.Üe eines Kriege« davon Nutzen ziehen würde. Die Preffe ist infolge deffeu zurückhaltender. Die Rüstungen stehen im Widerspruch zu den immer wieder abgegebenen Berficherungen, die Faschoda-Frage sei iw Grundsatz durch bevorstehende« Znrückztehen der französischen Truppen geregelt. London, 1. November. Der „Bezwinger be« Sudan", Generalmajor Sir Herbert Kitcheuer, wuß e« nun am eigenen Leibe erfahren, wa« e« heißt, in Großbritannien der Löwe de« Tage« zu sein. Mit gewaltigem Jubel ist „Lord Kitcheuer of Khartum and ASpall" (letztere« ist ein Ort in der Grafschaft Suffolk) in der Hauptstadt ausgenommen worden. Beim Prinzen von Wale« war er zum Frühstück, nach Balworal lud ihn die Königin mittel« eigenen Handschreiben« auf mehrere Tage ein. Nach seiner Rückkehr werden die Festlichkeiten in London fortgesetzt. Sie beginnen mit dem Bankett der Fischhändler-Gilde. Auf Wochen hat der Sirdar fast jede Stunde vergeben. Lord Kitcheuer wird thatsächlich so von Einladungen verfolgt, daß er fich zum Besten seiner Gesundheit genöthigt fieht, der unbegrenzten Gastsreundlichkeir, deren Gegenstand er ist, Schranken zu setzen. Die Einladungsschreiben kommen aus allen Theilen des vereinigten Königreichs. — Deutsche Leser wird eS etgenthümlich berühren, zu erfahren, daß der General bet seiner Ankunft in London keine Uniform trug. Er hatte einen leichten Reiseanzug angethan und schwang lustig das kleine Spazierstöckchen, daS meistens der Begleiter deS brtü- scheu Soldaten ist, wenn er fich nicht im Dienste befindet. Feldmarschall Lord Robert«, welcher fich zum Empfange SitcheuerS auf dem Bahnhof eingestellt hatte, war gleichfalls in bürgerlicher Kleidung. Sein langer brauner Ulster hatte nicht gerade den Vorthetl der Neuheit. T. R. Gibraltar, 1. November. DaS englische Mittel- «eer-Geschwader, aus 12 Kriegsschiffen bestehend, ist in Gibraltar eingetroffen, woselbst eS zwei Wochen verbleiben verein«. o . Die 24. ordentliche Hauptversammlung de« Thierschutz- BereinS für da» Großherzogthum tzeffen (zugleich Feier des 25jährigeu Bestehens des Vereins) findet Mittwoch den 23. November, Nachmittag« 2 Uhr, im Saale deS Casino» zu Alzey statt. Alle Mitglieder und Freunde de« Thier- schutz-vereinS find hierzu freundlichst eingelaüeu. Gießener Bolksbad. Die BesuchSziffern bei Bade« im abgelanfenen Monat Oct ob er find über alles Ecwarten groß. TS wurden inSgesamwt abgegeben 8703 Bäder, also täglich rund 280 Bäder gegen 185 Im Einzelnen betrug der Besuch: 8 Frauen, 90 384 6010 Männer, 1315 Frauen, 7325 1356 Männer, 290 Frauen, 1646 zu 10 Pfg. 1. Kl. 197 Männer, 1. Kl. 98 Frauen, Ntf bi« WäS **”i*Li ii#| “"’x n, Vbtt'Floi gehabten »liege t" bin »«> 1 wUblWW*' X. Darosta Fleißes und angi der Technisch, gewrrbeveret in der Neckars Sammlung konl Hörden und den leidenden, (daru werden. $ M Staatsminister H MisterialrätheE Ansprache dankte Regierungsrath N, Fürsorge für das dessen Zustandekomi (dem engeren Aus stellungsCommissu von ihnen Herges! Dank aus. Er l sammlung zustr wie Mrubng, 8 wo mm er tiol habe, noch viel man auch durch und Beiriebsma führen zu könne Firmen bereit sprach die befl wichtigen Untern Führung ein m reichhaltige, in arbeiten, Metal Sammlung, der und Lehrmittel stchtigt. Opyeuheim, W lchMN, bi dliugeu. DaS lonjlol; alleü Dienheim bagi find erst einige bis 26 Mark SM 2 Wnedite, 2 1 Mmptoirift, l < 6 Niffiner, 5 & "Minnen, Wicke! v Der B N aus dem y Annero h Die Maul, i loschen. Gosdorf, i Ar F>oliz Der % »Aegel Nß lMoi Mfyn leg (m. » “'«ütnafe 1163 La» J**«; "’ÄoffS“ * n MS* Ä’5’?’*16on ; Wta tot“ ta 42’9 6U '?«*. »Ä»W. 1* A J«'M« Kult, 'l '■,M*« cm», MaWung im (Ta- “ ®‘«ta«t|hU Silin ‘,®i tolelonbm ™« V’» ,ü' M -öjoem fobonn bn bm. »MBi btr Hirsts k rhnvbtllWort» 16 tr M Obmann unt » OrtLz»ppr 0|tfa WtJlt^r Reichrlt d°Mag ,Dk »HHgfiui °gellbe üitbTtitttt fij hi 8tk Io bk! gtnanatt 3o|ä Tchllllaiü nab bk demaubtr birlrS gnkctl, lieber brr Rauprnorstn lrostspaaner, bifjtn flllgtf. Stamm bei OWaumi ' dem wir bai worvlgc M«/ brr feine »er Im ' ißt und ben grbuttttrc Gangr, totl^t fie wtrr . itnbaumi nnnichlek. tr nglgang bkkx Mstw, t Obstbau buxd) b\t\übw Wrgr an, tnk tobt bkk Gch t»hM brr Ätfr> )t nux im HM, ionbm 1 In bk Krone hinein, bai nen berselbrn, bai Anleger ihn brr Im kpMbst nci t, vrllhe bin Inletten all m folgende Vortrag W krg bthanbelte die S41i^' le brl uni und In onbt«n efer Kamille, von I* blk vMgstr btr6#8‘ eine In W» 0* Bitlt Mx L^xvsiv a ft* wW* al> Traber uni«« Gebern - lau« «W 11 111 ” #l, „ ialldii «'*•* f6,i«li»«‘nä n) Lmlittnbß uff 8t’ « tttW>wn ,/ MirttiM ,t,.M N-« I* ff» *’■££» ; - «ir ibre rbrmo x» S ito ««*" 1 Sä t*«*r SÄtÄ SiÄte Ls: teunbliit« üQ(jint..- gttlafflotlani ,i di, hl« I« WV'w(W'. * ff*1** igerer It »l,b‘ w öt? gant rlv^ t-- In tuicu er ls°S^. K ° bajfllt (\hb 68öByr teStes tf1* vertragen tönnen. Man kann Mithin eben auch eine Kopfdüngung mit einem bcrftlbtu geben. -4- Ortender-, 1. November. Auch der heutige, zweite Markttag, dessen Besuch mehrere von bet Äsenbahn- Setrieb-inspection eingelegte Sondcrzüge erleichterten, brachte, Dank de« günstigen Wetter«, sehr starken Verkehr. E« waren nahezu 1800 Stück Rindvieh und circa 1100 Schweine auf- getrieben, welche größtentheil« abgesetzt wurden und durchschnittlich gute Preise erzielten. Je nach Qualität kosteten junge Rinder bi« 120 Mk., zweijährige Rinder 150 bi« 200 Mk., und frischmelkende Kühe 300 bi« 400 Mk.; Ferkel wurden bi« 60 Mk. da« Paar, ßäufet bi« 80 Mk. per Stück verkauft. Auch der Krämermarkt, besten Stände bl« Selter« ausgepflanzt find, war außerordentlich besucht. Die au«- wärtigen und hiesigen Geschäft«leute find durchweg zufrieden. n. Ober Florfttbt, 81. October. Bei der hier patt- gehabten vürgerrneisterwahl wurde Herr Schultheis, der dies Amt schon neun Jahre bekleidet hat, einstimmig wiedrrqewählt. X. Darmstadt, 1. November. Mehrere Jahre sorgsamen Fleißes und angestrengter Arbeit waren auf die Neuaufstellung der Technischen Mustersammlung de« Lande«- gewerbeverein« im Neubau der Centralstelle für Gewerbe in der Neckarstraße verwandt worden, und diese neugeordnete Sammlung konnte nunmehr heute vor den Spitzen der Behörden und den eingeladenen Industriellen und Gewerbetreibenden, (darunter Mayer-Mainz, Jochem-Worms), eröffnet werden. Es geschah die« in einem festlichen Acte, dem der Staatsminister Excellenz Rothe, Geheimerath Emmerling, Ministerialräthe Sold an und Braun beiwohnten. In seiner Ansprache dankte der Präsident der genannten Centralstelle, Regierungsrath Noack, der Regierung für die stet« bewiesene Fürsorge für da« Unternehmen und sprach allen sonst um besten Zustandekommen verdienten Corporationen und Personen (dem engeren Au«schuß de« Landesgewerbevereins, der Aufstellung« Commission, den Industriellen und Handwerkern, die von ihnen hergestellte Gegenstände hergaben) pflichtgemäßen Dank au«. Er kam auf den Zweck der Technischen Mustersammlung zu sprechen und meinte, e« sei anderen Städten wie Nürnberg, Karlsruhe u. s. w. gegenüber hier in Hesten, wo man es noch mit sehr bescheidenen Anfängen zu thun habe, noch viel zu leisten. Innerhalb Jahresfrist gedenke man auch durch Zuziehung eines Saale» im Erdgeschoß Hilfs- und Betriebsmaschinen für den Handwerker im Betriebe vorführen zu können, zu bereit leihweise Hergabe wohl betreffenbe Firmen bereit sein würben. — Der Herr Staatsminister sprach ble besten Wünsche für ba» weitere Gebeihen des wichtigen Unternehmens aus; danach begann unter sachkundiger Führung ein mehr als einstündiger Rundgang durch die sehr reichhaltige, in die vier Gruppen: Holz, Keramik, Textilarbeiten, Metalle im großen Ganzen räumlich abgegrenzte Sammlung, der sehr befriedigte. Auch Bibliothek, Vorbilderund Lehrmittel-Sammlung wurden mit vielem Jntereste be- fichttgt. Oppenheim, 30. October. In diesem Herbst hält es sehr schwer, da« Geschäft in 1898er in Gang zu bringen. Wa» hier von Bergweinen verkauft wurde, ist belanglos- allerdings beginnt die Lese auch erst morgen. In Dienheim dagegen, wo bereit« drei Tage geherbstet wird, find erst einige unbedeutende Partien mittlerer Lagen zu 24 bis 26 Mark per Aiche zu 64 Liter abgesetzt worden, ohne daß es sicher ist, daß dies« Preis als Norm für die weitere ' Abwickelung des Ginkanfgeschäfts gelten kann. Im Vergleich zu den für die Gartenweine gezahlten Preisen wäre oben angegebene Bezahlung der Wingertsweine billig zu nennen. Die Lage des Herbstgeschäfts scheint die gleiche zu bleiben wie zu Anfang: Große Forderungen der Winzer gegenüber ein« kleinen Zahl sehr zurückhaltender Häufet. Im Wald- ülvnSheimer Farrenberg oberhalb Ludwigshöhe wurden zu Anfang der Lese 24 bis 26 Mark für die Aiche zu 64 Liter bezahlt, später sanken die Preise um einige Mark. Auch hier wat die Nachfrage nicht bedeutend. In Guntersblum erzielten die leichten Sandweine 15 bis 17 Maik per 56 Liter, von Bergweinen Ist der Berkaus einer Partie von 300 Aichen bester Lagen zu 26 Mk. per 56 Liter bemerkenßwerth, sonst ist es noch still. An verschiedenen anberen Oxten der Umgebung ist bereits Herbst, doch hört man nicht« von Preisen und Verkauf. In Nierstein wird sehr über den schlechten Trnteausfall geklagt. In alten Weinen, besonders in 1897ern, kamen noch kurz vor Herbst mehrere schöne Abschlüffe zustande. Die Preise waren 650 bis 725 Mk. per 1200 Liter. Herbsttermine find morgen in Hillesheim und Weinolsheim, am Mittwoch in Hahnheim, Zornheim, Friesenheim und Köngernheim. „Darmst. Zig." Xut di* »eit für »eit Vor 138 Jahren, am 3. November 1760, errang Friedrich der Große durch den Beistand Ziethens bei Torgau einen schwer erkämpften Sieg über die Oesterreicher unter Daun. Hierdurch gewann der preußische König Sachsen wieder und konnte die Winterquartiere bei Leipzig beziehen; aber 1400 Streiter bedeckten da« Schlachtfeld. 2Cird?lid>c Anzeigen der Statt Gietzen. Im Confirmandensaal, Neustadt 61: DonnetSlag den 3. November, Abends 8 Uhr: Bibelstunde. Phil. 1, 21 ff. Pfarrer Dr. Grein. Wöchentliche Ueberficht der Todessälle in Gießen. 44. Woche. Vom 23. October bis 29. October 1898. (Einwohnerzahl: angenommen zu 24 100 (tncl. 1600 Mann Militär) Sterblichkeitsziffer: 15,10 o/«. Kinder ES starben an : Zusammen: Erwachsene: im vom 1. Lebensjahr: 2.- -15. Jahr: Atrophie 2 — 2 — Nhachitis 1 — —— 1 Diarrhöe 1 — — 1 Lungenentzündung 1 — — 1 Kreb« 1 1 — — Schlagfluß 1 1 — — Summa ; 7 2 2 3 v«rkotizei-Perwalttmg. Der Bürgermeister. I. V.: Ludwig. Pkrstkigninititn, MMmr-NerllkMritng. Freitag den 4. November d. Js., Nachmittags 3 Uhr, werden im Bieker'schen Saale, Neustadt 55 dahiec, nachverzeichnete Nachlaß- gegenstände gegen Baarzahlung versteigert: 1 Bett, 1 Topha, Stühle, 1 Tisch, ICommode, Bilder, 1 Spiegel, 1 Schiebkarren, Körbe, Haus- und Küchengeräthe. 10926 I. A.: Schneider. Modiliar-Verstkigerulis. Aus dem Nachlaß des Herrn L. Hein, ^reozplay 15 dahier, kommen Freitag den 4. d. Mt«., Nachmittag« 2 Uhr, nachverzeichnete Gegenstände zur Versteigerung: 1 Pianino, 1 Klavierstuhl, 1 sehr seiner Eckschrank, 1 Nähmaschine, 1 Badewanne, 2 (5'ffservice, eine goldene Herrennhr, ein Gasometer, eine Partie Bücher u. f. w. 10927 Die angeführten Gegenstände können auch vor dem VersteigerungS- termm aus der Hand abgegeben werden. Das Nähere bei Herrn Kaufmann Schlatter, Neuenweg. (i: in P fr hin u ii cn HMMihe FchellWe frisch eingetroffen. 110937 J. H. Schalhof. Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Muschenheim pro, 1899/1900 liegt vom 4. November 1898 an acht Tage lang >ur Einsicht der Jntereffenten auf hiesiger Bürgermeisterei offen. Muschenheim, den 2. November 1898. Großherzogliche Bürgermeisterei Muschenheim. Roth. 10915 Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Allertshausen sür 1899/1900 liegt vom 4. d. Mts. an acht Tage lang auf der Bürgermeisterei dahier zur Einsicht aller Jntereffenten offen. Allertshausen, den 1. November 1898. Großherzogliche Bürgermeisterei Allertshausen. Hillgärtner. 10919 Mr und folgende Tage in Eikpackung eintreffend 735 la. öchrlkttsihe in allen Krößen, KabliaU) Schollen, Zander, Kechte etc., Seehecht im Ausschnitt, Lebende Karpfen, Schleie und Aale. Prompter versandt nach an «wärt«. J. M. Schulhof, Marktstraße 4.____________Telephon 119. Frisch eingetroffen: Zliesen-'Roll'möpse bei 10935 G. Wienerts Filiale Lchlotzgaffe 5. Kieler Köckliuge Lerliner Kollmöpse srisck eingetroffen. 10938 J. Ä. Schulhof. Morgen vonnerslag: Metzel- |Sl suppe. 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Näheres 10916 10913 Heute verschied plötzlich unser langjähriger Buchhalter Km Gustav Moll. Der Verblichene war uns ein gewissenhafter Mitarbeiter, dem wir stets ein ehrendes Gedenken bewahren werden. Gießen, den 1. November 1898. Heinrich Schreiber. Eduard Sack. Die Beerdigung findet Donnerstag den 3. November, Vormittags 11 Uhr, vom Trauerhause, Kanzleiberg 5, aus statt. 10908 Jüngeres Mädchen zur Aushilfe per sofort gesucht. 10934 Wo? sagt die Expedition d. Bl. Todes - Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten hierdurch die schmerzliche Mittheilung, dass es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unseren lieben, guten Onkel und Schwager 10559] Ein älteres Dienstmädchen mit guten Zeugnissen, welches kochen kann, wird von einer älteren Dame gesucht. Marburgerstratze 13. Wohnungs-Mränderung Wohne von heute an Herrn Gustav Moll, Buchhalter, plötzlich zu sich zu rufen. Um stille Theilnahme bittet Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen: Chr. Noll III. Wwe. Giessen, den 1. November 1898. ______Rodheimerstratze 14, Gießen- Laufmädchkn oder krau gesucht. Näheres in der Expedition d. Bl. 10900] Junges Mädchen tagsüber gesucht. Bergftratze 17. 10670] Eine tüchtige Sortirerin möglichst bald gesucht. Zu melden bei Werkführer Bierau, Sckiffenbergerweg 17 Eine gesunde Amme. am liebsten vom Lande, zu einem Kinde von 5 Wochen nach Barmen sofort ge- unweit des Andreas Euler'schen Etablissements. Stephanstraste IS, III 1] Für 1. December ein Mädchen 110880l; che und Hausarbeit gesucht. «auKKi 10871 für Kül Telephon M! W! 11 tu! NerWedkilts u ucrlututcn Einige große GyPs- oder Gußfiguren nebst Consols zu kaufen gesucht. Offerten an die Expedition d. Bl. unter Nr. 10912. 10920] Junge Lehrerin ertheilt Privatstunden und Nachhilfeunterricht in allen Fächern. Näheres in der Expedition d. Bl, 0913] Gesucht auf möglichst sofort ei« braves, kräftiges Dienstmädchen. Trompeten-Mundharmonilra. (Großartige Erfindung.) 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