?'Ni. »erfch höhe, "J* f«i. ^L5£tftoub^ W *0em die Gastwirthschoi, 8ms ^e« bemitfaie Serttaoa den 2. Juni 1898. nAge »teebtott irtaUpfeiet ein »hoch der Vnffergaße schall! KMg Vetzftemjttahe 45 le unb baraui gefertigte n n. Bemläagev Ijg, 1203 unö bllligst besorgt, ub tamenbtoufea. m u. la. RafittnilM chrtz- nnb RafittteW«. 0 unb höhn. Vermög, d. Gei. 43 am- a«L mol »d Plivatbmte Sedingungen. ^^rieb^w Mädchen, nn Manufaktur-, M cht »,**»■** Ml- i* K 16966 < lB 0i iss«. SÜbcrr-u iw«* Ktdfl v« Bs S ^DH rriCM- ,» MZO defcWtO*’1 M. 127 Zweites Blatt. Freitag den 3. Juni 1898 Gratisbeilage: Gießener Familienblätter Alle Anzeigen-Bermittlungsstellen deS In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger eutgeg«. Redaction, Expedition und Druckerei: Schukstraße Ar. 7. Adresse für Depeschen: Anzeiger Hieße«. Fernsprecher Nr. 51. machen unb die Blokabe zu verhindern. Seitdem die spanische Flotte an Santiago eingetroffen ist, muß immer ein großer Thetl der gegnerischen Schiffe zur Beobachtung de« Hasen« von Santiago bereit sein, und allzu schwach dars dieser Beobachtung-Posten nicht ausgerüstet werden, weil er dann leicht von den Spaniern aufgerieben werden könnte. Wir wollten vorhin nur anSsÜhren, daß jene Mittheilung von einer Niederlage der amerikanischen Flotte von vornherein nicht recht glaubhaft erschien, und die wetteren Meldungen haben denn auch gezeigt, wie berechtigt der Zweifel war. Noch abenteuerlicher klang die gleichfalls am SamStag eingetroffene Nachricht, daß Admiral Sampson in den Hafen von Santiago etngedrungen sei, die spanische Flotte voll- ständig zerstört habe und die Stadt bombardtre. Der (Sin- gang in den Hasen von Santiago ist bekanntlich sehr schmal, so daß er von den spanischen Fort« mit Leichtigkeit beherrscht werden kann. Ein Eindringen der Amerikaner hätte noth- gedrungen die Vernichtung ihrer Flotte zur Folge haben müssen, wenn die Spanier nut einigermaßen ans der Hut gewesen wären. Man konnte deßhalb nicht annehmen, daß Sampson ein io tollkühnes Unternehmen gemacht haben würde. Beide Meldungen gehörten in das Reich der Er- findungen und haben in keiner Weife eine Bestätigung ersahren. ES ist überhaupt kaum anzunehmen, daß in den nächsten Tagen eine Entscheidung fällt. Die Amerikaner wollen vorsichtig erst dann einen entscheidenden Schlag zur See führen, wenn die LandnngScorpS vollständig ausgerüstet find, und damit hat ei bekanntlich noch keine große Eile, denn aus allen Meldungen, die hierüber anS Amerika etnlaufen, gehr hervor, daß eS mit den Krieg-Vorbereitungen der Amerikaner überaus schlecht bestellt war. Wir dürfen also noch eine geraume Zeit auf unbestimmte, einander widersprechende Nachrichten vom «rtegsschanplatze rechnen. Inzwischen macht die innerpolitische Situation Spaniens den maßgebenden Kreisen daselbst wieder große Gorge, da daS Geschästileben immer mehr stockt und die ArbeitSlofigkeit zunimmt. Im Jntereffe beider Staaten läge ei, wenn der Krieg nicht zu lange andauerte und recht bald ein vergleich zu Stande käme, ehe »n viele Opfer oefordert sind, (xx) ©eenen sommerlicher Aufenthalte. So kann man an den großen und schönen Photographien von CarlSbad, die im Auffahrt'scheu Schaufenster hängen, wohl kaum vorübergehen, ohne beim Anblick dieser Blätter vom „Sprudel", von der „Alten Wiese", der „Mühlbrnnnen-Eolonnade" rc. sich sofort den Zauber zu vergegenwärtigen, den dieses Weltbad auf Gesunde und Kranke auSznüben pflegt. — In beiden Th eatern wird noch flott gespielt. An Gastspielen in Oper unb Schauspiel ist kein Mangel. Zn solchen, die einen rein künstlerischen Zweck verfolgen, gehört nun unstreitig das der Signortna P r e v o st i. In der kleinen Musikalienhandlung am Theaterplatz sahen wir die neuesten, wohlgelungenen Costümportraits der italienischen Diva, welche innerhalb der Zett, in welcher wir sie zuletzt gehört, um keinen Zug gealtert erscheint. Die Schönheit der Prevostt ist keine beautSe im landläufigen Sinne, vielmehr von so vorwiegend seelischer, geistiger Art, daß ihr die Jahre that- sächlich weniger anhaben können als solchen Künstlerinnen, deren äußerer Retz wesentlich In der Rundung der Formen, dem jugendlichen Schmelz des Antlitzes beruht. Für ihr Wiederauftreten im Frankfurter Opernhause hat sich die Prevosti zunächst die Carmen gewählt- ihre Auffassung der Rolle hält die Mitte zwischen der der Gemma Belltncioni und jener ter Sigrid Arnoldson. Im Schneider' sch en Salon ist gegenwärtig wieder eine anziehende Künstlergesellschaft vereinigt. Die Hand- reichnungen und Ortginalradirnngen von Max Klinger fordern natürlich in erster Linie den Blick des Kenners. Im Fluge kann man den geistigen und formalen Feingehalt dieser Blätter nicht ergründen. Die Portraitbüften, welche Cäcilia Riße ausgestellt hat, bekunden ein tüchtiges und doch maßvolles Können. Die Dame lebt jetzt In München, hat aber ihre Studien zuerst tu Frankfurt gemacht. Die Landschaften von Erich Kuithan (Schliersee), Aints- und Anzeigeblatt für den "Kreis Gieren Hogelsöerger Wndvieh-Ausstellung in Gießen am 16. und 17. Juli 1898. In Verbindung mit der am 16. unb 17. Juli in Gießm ftattsindenden B'zirkStbierschau soll daselbst die erste Ber- baudsausstellung der Herdbuch-Gesellschaft für das Vogelsberger Rindvieh veranstalret werden. Die Züchter dieser Vteh Raffe in der Provinz Ober- Hessen, sowie in den preußischen Kreisen Wetzlar, Dill, Biedenkopf, Marburg und Kirchhain werden hiermit zur PreiSconcurrenz eingeladen. Für Preise stehen 5000 bis 3000 Mark zur Verfügung. Prämiirt werden: 1. Bullen, V/i bis ^jährig- 2. Kühe, erkennbar trächtig oder in Milch, mit höchstens 4 Kälbern - 3. Kalbinnen, erkennbar tragend- 4. Familien (1 Kuh und mindestens zwei von dieser stammende über 1 Jahr alte weibliche Thiere) - Alezngspreis vierteljährlich 2 Mark 20 Pfg. monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohn. Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. Deutscher Reich» Berlin, 1. Juni. DaS griechische Kronprinzenpaar ist heute vormittag 7 Uhr 40 Min. vom Anhalter Bahnhofe abgereist. DaS .Kaiserpaar gab ihm daS Geleit. auf den der Kgl. Akademiedirector zu Dresden, v. Geydlitz, zuerst ausmerksam gewacht, verrathen eine ruhige gesammelte Kraft und ein Auge, welches die Landschaft nicht nur eiusach, fordern auch tief zu sehen vermag. Bei seinem Motiv „AuS den Elbmarschen" oder dem „Marschhof" ist el förmlich, al- spürte man den Geruch, der au- solcher fetten, saftigen Erdscholle emporsteigtUnd sein „vergwald" gibt die Eigenart eines dichten, sich weithin erstreckenden Forstes in einer Weise wieder, daß daneben nur TrübnerS Etchenmotiv mit dem einsamen Hause aufkommen kann. Auf den Anschlagsäulen ziehen Riesenplakate unwillkürlich die Ausmerksamkeit an. „Die Tochter der Hölle", da-ist daS Schauspiel, mit welchem daS Sommertheater zu Bocken- heim seine Aera einzuläuten gedenkt. Handelt eS sich hier etwa n« ein sunkelnagelneueS Sensatton-stück, deffen Existenz un- bi-her entgangen?! Unser Blick fällt aus den Namen deS Autor- — Kneisel. Sollte daS etwa der gute alte Lustspielpapa Rudolf Kneisel sein, der schon 1832 -u König-, berg in Preußen da- Licht der Welt erblickt hat? Und diese „Tochter der Hölle" wäre sie am Ende die wohlbekannte „Tochter Belial-", die jetzt unter neuem Paß reisen muß?! Man könnte eS fast glauben. Ich bin der Ansicht, derartige Metamorphosen werden de- Be,falls findiger Theaterunternehmer gewiß sein. Ich möchte ihrem Thatendurst hier gleich mit einigen Proben zu Htlse kommen. Wer mag in Zukunft noch die „Waise von Lowood" geben? DaS lautet ja viel zu einfach. „Die Gouvernante im Feuer" machte sich weit besser auf dem Spielzettel! Statt der „Grille" wähle man den Titel: „Da- Wunderkind des Dorfes", Der „Bibliothekar" ließe sich umwandeln in: „DaS Medium im Gartenhause", „Minna v. Barnhelm" würde gewiß gewinnen bei der Bezeichnung: „Ein sächsische- Edelfräuletn auf der Bräutigam-- suche". Grillparzer- „Der Traum, ein Leben" könnte erscheinen al- „Die verzauberte Welt" usw. nsw. Annahiu von Anzeigen zu W Nachmittags für den folgende Tag erscheinenden Nummer bis Vorm. 10 Uhr. Erscheint ISgNch mit Ausnahme deS MontagS. Die Gießener Iamikienvtätter werden dem Anzeiger wöchentlia, vierm bcigelegt. Gießener Anzeiger Heneral-Anzeiger Feuilleton. Frankfurter Brief. (Originslbericht für den .Gießener Anzeiger-.) (Nachdruck verboten.) Vorboten der Reifefaifon in den Erkern der Bnchiaden. — SranceSchina Prevosti in Frankfurt. — Kunstsalon Schneider. — Sommertheater in Bockenheim. Dr. M. Frankfurt a. M. hat in seinen Hauptstraßen eine Menge ansehnlicher Buch- unb Kunsthandlungen, die oft durch wirklich werthvolle Auslagen den Vorübergehenden zum Verweilen einladen. Zum FcÜhjahr unb gegen die WeihnachtS- zeit hin gewinnen diese Schaufensier ihr wechselvollstes und zugleich apartestes Ansehen. Daß wir von Tag Tag mehr in die Reisesaison hineingleiten, wird man gewahr an der Fülle der Führer, Pläne unb Reisehandbücher, bk da vor unseren suchenden Augen aufgereihet stehen, vadecker ist schon lange nicht mehr Alleinherrscher auf diesem Gebiet. Vielleicht noch immer da- reichhaltigste Buch- aber neben ihm haben sich kleine Bände und Bändchen ihr Terrain erobert und zwar auch solche, )ie am meisten für die Gegenden in Frage kommen, welche der von Frankfurt au-ziehende Touristenschwarm aufsucht. Als sehr dienlich erweist sich z. B. die Collection Lorenz in Freiburg mit ihren Führern über .Schwarzwald" und „Vogesen", ferner der „Taunusführer", bei Ludw. Ravenstein in Frankfurt a. M. erschienen, der »Spessart" und da- „Mainthal", herausgekommen in der Kreb-'schen Buchhandlung zu Aschaffenburg, die Collection Goldschmidt, Berlin, welche äußerst practische Behandlungen von Rhein- und Moselgegend bringt. Doch nicht allein Bücher, auch Bilder deuten in die Ferne und bringen vor da- Auge die lockenden und ersrischenden 5 Kleinere Sammlungen (6 Stück weibliche Thierc) von I bisherige Taktik Cervera- bestand darin, den Amerikanern Landwirthen, welche weniger wie 30 Stück Vieh haben- an-zuweichen, sie dadurch in ihren Operaüonen unsicher zu 6. Größere Sammlungen (10 Stück weibliche Tbiere und j ....... ....... 1 Bulle) von Landwirthen, welche mehr wie 30 Stück Vieh haben. Säwmtliche Thiere müffeo am 16. Juli spätesten« Vormittag- 8 Uhr auf dem Ausstellung-Platz (Oswald- Garten) aufgetrieben fein und dürfen ohne besondere Erlaubniß deS Comits« vor dem 17. Juli, Nachmittags 5 Uhr, nicht abgetrieben werden. Die Thiere werden in neugebauten Stallungen auf dem Ausstellungsplatze auch für die Nacht untergebracht. Stand« geld wird nicht erhoben. Futter wird in guter Qualität den Viehdefitzern zum Selbstkosteopreis geliefert. Anmeldungen zur Ausstellung haben längstens bis zum 15. Jnui bei dem Ausstellungs- Comits in Gießen zu erfolge«. Da» Nähere besagt bte AuSstellungS- und PramiirungS» Ordnung, welche nebst Anmrldeformularien von dem Au», stellung« Comtl«, sowie von den BüreauS des landwirth. schaftlicheu Provinzial-Verein- und der landwirthschaftlichen Bezirk-. bezw. Kreis Vereine unentgeltlich bezogen werden können. Gießen, den 9. Mai 1898. DaS AuSstellungS Comits: v. Gagern, Vorsitzender. Vom Kriegsschauplätze. „Vor Cuba nicht« Neues!" Mit diesen Worten könnten wir eigentlich den Stand der Dinge auf dem westindischen Kriegsschauplätze kurz skizfiren. Aber die obenteuerltchen Nachrichten, welche am letzten SamStag verbreitet wurden Über große Errigniffe, die sich vor Santiago de Cuba zu- getragen haben sollten, veranlaffen unS, die gegenwärtige Situation wieder einmal zu beleuchten. Die amerikanische Flotte sollte eine schwere Niederlage erlitten haben und Admiral Sampson getödtet worden sein, so lautete die eine Meldung. Ein solcher Erfolg der Spanier konnte aber nur dann eingetreten sein, wenn daS spanische Ersatzgeschwader vor Santiago eingetroffru war unb die amerikanische Flotte somit zwischen zwei Feuer gekommen wäre. Denn Cervera allein ist den Amerikanern nicht gewachsen, wenn er auch die besten Kriegsschiffe der Spanier unter seinem Commando vereinigt. Aber da« Geschwader SampsonS ist ihm weit überlegen, abg-sehen davon, daß da- amerikanische fliegende Geschwader jederzeit mit in Action treten kann. Die ganze Amtlicher Theil. Gießen, den 1. Juni 1898. Bett.: Vogelsberger Rindviedausnellung in Gießen. Das Grotzherzogliche Kreisamt Gießen 4« die Grmtzh. Bürg-rmetstereieu des tkretfes. Für den Krei« Gießen, in welchem mehr wie 40 ®e» meinden die Zucht der VogelSbergec Rmdvieh Rasse betreiben, muß eS eine Ehrensache fein, bei der am 16. unb 17. Jali hierfelbst stattfindenden Ausstellung in erster Linie zu stehen. Wir erwarten daher von Ihnen, den Grohh. Bürgermeistern, daß Vie nicht nur Ihren preiswürdigen Gemeinde- bullen Vogelsberger Rasse zur Ausstellung bringen, sondern daß Sie auch persönlich die Viehzüchter in Ihrer Gemeinde veranlassen, dasselbe hinsichtlich hervorragender weiblicher Exemplare ihres Biebstande« zu thun. Namentlich werden sich die Thiere zur Ausstellung eignen, die bereits in das Herdbuch ausgenommen sind. Die hohen und zahlreichen (65) Geldpreise, die aaSgesetzt stad, werden sicher ihre Zugkraft nicht verfehlen und machen wir darauf aufmerksam, daß die Frist znr Anmeldung am 15. Juui abläuft. v. Gagern. Berlin, 1. Juni. Prinz Heinrich von Preußen ist heute mit de» Kreuzern „Deutschland" und „Kaiserin Augusta" in Kiautschou eingetroffen. Berlin, 1. Juni. Ftuanzmtutster v. Miquel hofft in den nächsten Tagen die Geschäfte seines Refforts in weitere» Umfange wieder aufnehmm zu können. Berlin 1. Juni. Wie die „Nordd. Allgem. Ztg." be- stätigt, ist die Commission für Arbeiterstatistik vom StaatSsecretär Grafen Posadowsky auf Ende dieses Monats zu einer Sitzung eiuberufen worden. Berlin, 1. Juni. Dem „Local-Anzeiger" wird aus Kiautschou gemeldet, daß Prinz Heinrich von Preußen vor seiner Rückfahrt nach dem deutschen Pacht- gebiete die Begräbnißstätte der mit der »Iltis" unter- gegangenen Matrosen besuchte und dort Kränze uiederlegte. Man fand dort einen von dem Comwandanten des russischen Kanonenbootes „Maudschur" uiedergelegteu Kranz vor. Berlin, 1. Juni. Rach einer Meldung aus Friedrichs- ruh befindet fich Fürst Bismarck soweit wohl, nur «acht ihm die Witterung viel Schmerzen im Gesicht. Er unterläßt deshalb die Ausfahrten. Berlin, 1. Juni. Die Phtlippinenfrage. Die von vornherein unglaubwürdig erscheinende Meldung, Deutschland habe gegen die Abtretung der Philippinen von Setten Spaniens au eine andere Macht Einspruch erhoben, wird uns von gut unterrichteter Seite als jeder Begründung ent- behrend bezeichnet mit dem Hiozufügeo, daß bisher nicht der geringste Anlaß zu eine« solchen Einspruch vorttege. von einer eigentlicheu Philippinen Frage kann im Augenblicke überhaupt kaum die Rede sein. Der Erfolg einer Action der Bereinigten Staaten mit dem Ziele der Besitzergreifung der Inselgruppe steht noch tu so wette« Felde, daß mau zuuächst noch auuehmeu kann, daß fich auf dem Kriegsschauplätze tu Wrftiudieu tu der Zwischenzeit Dinge ereigueu, welche der ganzen Lage ein anderes Gesicht zu geben geeignet fein dürften. Ueber die Aussichtslosigkeit der Idee, im gegenwärtigen Augenblicke ein Augrtffsobject der Amerikaner dadurch aus der GefechtSliuie zu rückeu, daß mau es zum Eigeothum einer anderen Nation erklärt, wird fich auch Spanien so völlig klar sein, daß mau getrost die darauf bezügliche Meldung in das Gebiet journalistischer oder diplomatischer Enten verweisen darf. Berlin, 1. Juni. Nachdem das Geschäftshaus für das Abgeordoeteuhaus baulich soweit hergeftellt ist, daß der Umzug der Bureaus, Registratur und Bibliothek tu das neue Gebäude erfolgen kann, wird ohne Verzug damit der Anfang gewacht werden. Alsdann werden die Räume des bisherigen Abgeordnetenhauses für die Aufnahme des Herrenhauses hergerichtet werden, damit die Ueberfiedelung der BureauS usw. des letzteren in das Gebäude am DöuhofSplatz erfolgen kann. Die DiSpofitionen für diese Arbeiten find so getroffen, daß am 1. September die Ueberfiedelung des Herreuhauses in sein interimistisches Heim beendigt ist und zu diesem Zeitpunkte mit dem Abbruche de» jetzigen Herrenhauses begonnen werden kann. Für den Beginn der Ab- bruchsarbetten an dem alten ReichSragSgebäude ist der 1. Juli in Ausficht genommen. Die Arbeiten sollen so geführt werden, daß, sofern die Witterung diese» gestattet, gegen Anfang De- cember mit der Fundamentirung für daS neue Dienstgebäude de» Herrenhauses und der beiden an der Letpztgerstraße zu errichtenden Präfidial-Dienstwohnungen vorgegangen werden kann. — Fürsorge für daS Deutschthum in den Ostmark e u. Das Bestreben der Regierung, daS Deutschthum durch Pflege vou Industrie, Handel und Gewerbefleiß, auf de« Gebiet der Landwirthschaft durch Berbefferung der Verkehrsmittel tu den gemischtsprachigen Bezirken und durch Anfiedeluog deutscher Bauern zu heben, beginnt schon seine Früchte zu tragen. So ist, wie die „Berl. Pol. Nachr." hören, die Errichtung einer großen Waggonfabrik in Danzig im Werke. Ein sehr practisch gelegenes Gelände zwischen Eisenbahn und Waffer ist erworben. Mit dem Ausbau der Fabrik selbst wird alsbald vorgegangen werden. Sie ist von den Industriellen dieses Fabrikation»zweigeS und unter Mitwirkung der Regierungskreise ins Leden gerufen. Die Danziger Privatbank wird fich auch mehr als früher nach dem Vorbtlde rheinischer Jndustriebanken der Förderung der Industrie widmen und nicht mehr wie seither ausschließlich dem Handel dienen. Solche Bestrebungen machen fich auch in Posen geltend, wo anscheinend eine erhebliche Vermehrung des Kapitals der Posener Privatbank geplant ist. — In Sachen der Militärstrafproceßreform wird au» Bayern geschrieben: Die Erklärung de» Krieg»- Minister» von Asch im FinanzauSschuffe der Abgeordnetenkammer, daß Bayern auf seinem obersten Militärgericht»hofe beharre, wird al» eine höchst bemerkenSwerthe Kundgebung angesehen und findet ungetheilten Beifall im Lande. Sowohl von liberaler wie von ultramontaner Seite aus wird immer wieder betont, daß e» fich um ein unveräußerliches Reservat- recht handelt, deffen Preisgabe gegen die Verfaffung verstoßen würde. Eine Majorifirung Bayerns im BundeSrathe würde eine ungeahnte und — bleibende Erbitterung von nicht zu unterschätzender Tragweite im ganzen bayerischen Volk Hervorrufen. Deffen ist fich Prinz-Regent Luitpold auch wohl bewußt, und tu dem Schriftwechsel zwischen ihm und dem Kaiser, der sich jetzt nöthig machte, vertritt der Regent mit entschiedenem Nachdruck da» Reservatrecht de» obersten militärischen Gerichtshöfe». „Er ist nicht gesonnen, nur einen Schritt davon abzugehen, so lange er die Regentschaft führt." Unter diesen Umständen ist c» ziemlich unverständlich, warum Preußen nicht Bayern diese Einrichtung de» lieben Frieden» willen belaffen will. Nur wenige Jahre und dieser militärische Gericht»hof würde dasselbe fragwürdige Dasein führen, wie bald nach der Einrichtung des Reichsgerichts der höchste bürgerliche Gerichtshof bei uns, das oberste Landesgericht. DaS existirt fast nur noch auf dem Papier, und an daS Reichsgericht al» letzte Jastanz hat fich bei uns schnell Alle- gewöhnt. Man laffe also doch getrost Bayern dieses „Ueber- * gaugSstadium" seines obersten MilitärgerichtShofeS und gebe dem Auslande kein so unwürdiges Schauspiel weiter, wie eS jetzt der leidige Streit um das Reservatrecht bittet! Thorn, 1. Juni. Bei dem Brande in der Jacob- Vorstadt in vergangener Nacht kamen fünf Personen ums Leben. Eine Frau wurde sehr schwer verletzt. Die Untersuchung ist bereits eingeleitet. Man vermuthet Brandstiftung. Arrrlair-. London, 1. Juni. Die Key Wester Meldung, daß die für Cuba bestimmten 15000 Mann bereits eingefchifft feien, ist falsch. General Mi les ist lediglich behufs Jnfpiciruug der Truppen nach Florida abgereifl. Er soll Mac Kinley über den Zustand der Armee Bericht erstatten. Madrid, 1. Juni. Ans Ceuta kommt die Meldung, daß dort ein Deutscher verhaftet wurde, den man beim Photographiren von Befestigungen angetroffen hatte. — Die Befestigung en von Cadix wurden nunmehr mttschwer- kaltbrigen Geschützen versehen. — Die spanischen Schiffe, welche bisher Petroleum vou Amerika importirteu, beschloffeu den Import rusfischeu Petroleums und find zu diesem Zwecke nach dem Schwarzen Meere abgegangen. — Die Kreuzer Alfouso der Dreizehnte, Rapldo, Adria, Victoria und Priuceffa de Asturia werden als zweites Reservegeschwader in etwa 14 Tagen in See gehen. 1 - reuist deutsche Heer u H. d. Lelov. 6lefll8munb, 3fr. 25, erschien G'jihluog von 8 Dienst tm Krieg, gut dem Dienstle g. D. von Sande Veer begraben ui da Düne. Von M Abbildungen - Eine Erinnern Milche Gedenkt BvWm u. f. a Gießen, Tie w Unte vnb PsarrM' erfoideckchen \ ungen sollen E Mittag- 2 Uhl meiftetei tafelt gegeben werde! Maurerarbeiter Zimmerarbeiten EchreuierarbeÜt Schlosserarbeite Weißbinderarbe &ftn. und Röl Hießen, den Der Ärei ___Sen den m »biet zuGttß grgen daarza J öommettoa , ^tten (neu) 'v'egel, 1 M K sonstige U-» Ne Äy"*«» _ । ajui® ( B Caca Do” 8 kl" per r sPecia Geii=hw. ^2- ■*" *'i Ä *6rtfh Geburt tn ?uft S* • -11»* * A«i Ä " Mn Ri,„2 h«Wn tgtfn* £ taZ «>» >- bn !ln . “'“l» nnt tv h 6 °« nai Mb M i ?! ** dersehev, nnb A° J Froster feine« Ctb °ro ekzikhn, tooUtt. - »ateriilten nab btt M Wien öertoenbeten Motatlml selbst, text Froster! garz genau I» verschtedenea Stile b zu dm ©ertrage fts »ickln normal« Ditte •5Ä "MihSb|*1® l« bätschen Kruei 1 ao! ifinjtan m dfn bet ersten Ducht Linie, bie ihre b für Tfillgtaa p iim er, ber .Spearck', b« edier!, Capftün pr 6«, er Din seiner SmHv 3 wflrbf, hatte zurr bt« ad jtaitlbtt. So recht etü ii QitHjn Somit ooiljit bttaau gewesen «en vnrbneim-en i« isnst, «Mcher Dien«' l Richt» beste »«izn cht al» richtig. CM jtn b« Sommanbtut btl )t 0. Lossow mit ittn« ionmaubtui b« ÄrtÄiA öinberoeeörtlbolnittUn inr LegchovS °° M [taut, bei» Sktrem W $ 3on Dana »ezuw veroeuria hatte »och K nöbM>te6»e tuijjir HM-° btl W „ nnt era^etroffu«11 v° '■ L.-I-I Dr. d-ir°l D. «gy* r. V°j°r «*-ry* nnt. r-UU| , lÄ» a ■25° SW»* ft* raT«! evtch W‘w. Mt fie ’ säSi .- i-SÄ-s «• «gÄ '< räfitfS _ Appa'or J l» -rKZ Ä>* theile telegraphisch, theilS telephonisch aufgegeben oder tl kann Einer eine besondere Botschaft telegraphiren und gleichzeitig ein Anderer auf demselben Draht mit der anderen Station eine Unterhaltung führen, ohne den telegraphischen Verkehr zu stören. Der Apparat genügt zur Verbindung auf Entfernungen von etwa 1000 Kilometern. ES ist auch festgestellt, daß bei fehlerhaften Kabelverbindungen diese Apparate einen telegraphischen Verkehr ermöglichen. Für militärische Zwecke wird er auch in FriedenSzeiten mehrfache Anwendung finden, z. B. zur Verbindung einer schießenden Truppe mit den Zielscheiben und somit zur Erleichterung und Sicherung de« SchießdtensteS. Literatur rrrrd Kun ft. — Katechismus der deutschen Arbeiterverficheruug von Dr. Alfred Wengler. Drei Thetle (1. Krankenversicherung. 2. Unfallversicherung. 3. JnvaliditätS- und Altersversicherung). Jn Original- Letnenband zu je 2Mk. Verlag von I. I. Weber in Leipzig. Der Grundstock der sozialen Gesetzgebung des Deutschen Reiches sind die Gesetze über die Arbetterverstcherung, die durch die historisch denkwürdige kaiserliche Botschaft vom 17. November 1881 angeregt worden find. Ein anschauliches und genaues Bild der deutschen Arbeiter- Versicherung auf bequeme Weife in knapper und gemeinverständlicher Form zu geben, ist die Aufgabe, die sich vorliegender Katechismus gestellt und gelöst hat. Der Verfasser, Regierungsrath bet der köntgl. sächsischen Kreishauptmannschaft und stellvertretender Vorsitzender de8 Schiedsgerichts für die Unfall«, JnvaliditätS- und Altersversicherung zu Leipzig, hat auch von der obersten Rechtsprechung des ReichsversicherungsamteS bis auf die neueste Zett herab alles Wesentliche und dem Interesse weiterer Kreise Nächstliegende mitgethetlt. Das überaus brauchbare Handbuch zerfällt tn drei Bändchen: Krankenversicherung; Unfallversicherung; Jnvaltdttäts- und Altersversicherung. Jeder Theil ist auch einzeln käuflich. — Deutscher Soldatenhort, Jllustrirte Zeitschrift für das deutsche Heer und Volk. Herausgeber: General-Lieutenant z. D. H. v. Below. Preis pro Quartal 1,80 Mk. Verlag von Karl Siegismuud, Berlin SW., Dessauerstraße 13. IX. Jahrgang, Nr. 25, erschien soeben und enthält: Aus alter Zett. Eme kleine Erzählung von A. o. Detlev. (Schluß.) — Achtung! (Btldertext.) — Dienst im Kriege. Von General d. Ins. z. D. v. Kretschman. — Aus dem Dtenstleben des Caoalleristen. Von Oberstlteutenant d. Cav. a. D. von Sanden. — Ein Unglücksschuß. (Btldertext.) — „Im Meer begraben unser Glück!" Eine wahre Pfingst-Erzählung von der Düne. Von Bruno Emll König. — Vom Kriegsschauplatz. (Mit Abbildungen.) — Eine Excurston. Von I Huber. (Schluß.) — Eine Erinnerung an 1870. — Die Trommelsprache. — Vaterländische Gedeicktage. — Splitter und Funken. — Räthsel. — Briefkasten u. f. w. — Im Verlage von S. Hirzel, Leipzig erschien vor Kurzem: Die Lehrfreiheit au den deutscheu Universitäten im neun- zehnteu Jahrhundert von Dr. G. Kaufmann, Professor der Geschichte an der Universität Breslau. (Preis 80 Pf.) Ausgehend von dem Grundsätze: Alle Freiheit ist beschränkte Freiheit, jede Freiheit fordert die Schranken der Ordnung, aber allerdings nur die Ordnungsschranken, welche dem Wesen der Sache entsprechen, um die es sich handelt, fordert der Verfasser volle Freiheit für die Forschung, sofern innere Wahrhaftigkeit und schickliche Form ihr nicht abgehen, und gelangt demgemäß zu dem Schlüsse: Wer mit Ernst wissenschaftlicher Erkenntntß nachgeht, der bleibe ungestört in seinem Lehramt, er mag Ansichten haben, welche er will. Ueberzeugungs- treue Verfechter wahrer Lehrfreiheit werden ihm rückhaltlos bet- pfltchten und ihm für sein mannhaftes Eintreten Dank wissen. Ciu Märtyrer der geographischen Forschung. Henry S. Landor, ein junger hervorragender Maler, ist vor Kurzem aus dem geheimnißvollen Tibet nach Europa zurückgekehrt. Von wüthen- den Priestern und blutdürstigem Pöbel auf das Schändlichste mißhandelt, an einem Auge geblendet und am Rückrat so schwer verwundet, daß er ein kranker Mann bleiben wird, konnte er das Ziel seiner Sehnsucht nicht erreichen, Lhafia, das Rom der lamaistischen Religion. Nun ist er in Mailand soweit hergestellt, daß er nach London transportirt werden kann, wo er vor der Geographischen Gesellschaft einen Vortrag über feine erstaunlichen Abenteuer und die wichtigen geographischen und ethnographischen Entdeckungen halten wird, die er unter den schwersten körperlichen Leiden gemacht hat und die ihm jedenfalls eine hohe Auszeichnung seitens dieser be- deutendsten Geographischen Gesellschaft eintragen wird. Soeben ist er vom König und der Königin von Italien empfangen worden, denen er von seiner sensationellen Reise berichtete. Seine Recon- valescenz hat er dazu benutzt, ein Werk über seine Reise zu schreiben und seine nahezu 1000 Photographien und farbigen Skizzen, die er unterwegs anfertigen konnte, welche die Tibetaner ihm dann entrissen hatten, aber einer englischen Strafexpedttton wieder ausltefern mußten, zu sichten und zu überarbeiten. Sein Werk wird im Anfang dieses Herbstes bet F. A. Brockhaus in Leipzig erscheinen. Eine englische, amerikanische, französische, ungarische, böhmische, holländische, russische und italienische Ausgabe befinden sich ebenfalls in Vorbereitung. Untoerfitäfs - Nachrichten. Berlin, 31. Mai. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht die Ernennung deS ordentlichen Professors der Botanik an der hiesigen Universität, Dr. Schwendener, zum stimmberechtigten Ritter des Ordens paar le mtrite für Wissenschaften und Künste. Jena, 31. Mat. Gestern ist Herr UntversitätSprofessor Hofrath Dr. Friedrich Klopfleisch im Alter von 67 Jahren infolge eines Schlaganfalls gestorben. Geboren am 12. August 1831 alS Sohn des Archtdtaconus Dr. Klopfleisch in Jena, studtrte er hier und in München und habtlilirte sich am 31. Juli 1858 an hiesiger Universität für das Fach der Kunstgeschichte, nachdem er sich bis dahin schon mit besonderer Vorliebe und mit Erfolg dem Studium der Thüringer Kunstalterthürner gewidmet hatte. Am 14. October 1875 wurde er zum außer ordentlichen Profesior ernannt und am 13. Januar 1896 erhielt er von Seiner König!. Hoheit Dem Großherzog das Prädicat „Hofrath". „ . — Am 25. Mai feierte in Halle a. d. S. der Professor ber Erdkunde Dr. A. Kirchhoff in einem großen Kreise von nahen und fernen Freunden und Schülern sein 25jährtges Jubiläum als Lehrer an der Universität Halle und zugleich damit daß 25jährige Bestehen der ersten geographischen Professur an einer preußischen Hochschule. Die dem Jubilar von allen Seiten entgegengebrachte Liebe und Vn- ehrung fand einen beredten Ausdruck in der Errichtung einer Kirchhoff- Stiftung zur Unterstützung geographischer Arbeiten. — Der Lehrkörper der Berliner Universität zählt in diesem Sommerhalbjahr 373 Mitglieder. Darunter sind 83 Ordinarien, 17 ordentliche Honorar-Professoren, deren Zahl neuerdings sich vermehrt hat, ein lesendes Mitglied der Akademie der Wissenschaften (Koser), 86 außerordentliche Professoren, 180 Prtvatdocenten und 6 Hilfslehrer. t , Göttingen. Unsere Universität zählt nach dem soeben erscheinenden Personaloerzetchnisse in diesem Semester 1216 immatriku- lirte Studirende. Ihre Frequenz ist seit dem Winter 1892/93 ununterbrochen gewachsen und zwar im Ganzen um auf den Kopf 500 Studirende. Würzburg. Habilitirt hat sich in der hiesigen philosophischen Facultät Dr. Johann Spemann aus Stuttgart, der Sohn des dortigen VerlagsduchhändlerS Wtlh. Spemann. — Die Universität Freiburg i. B. hat nun ihre Psortm auch den weiblichen Doctoren geöffnet. Eine Amerikanerin, Miß B. Platt, hat jetzt dort in der medicinischen Facultät promovtrt auf Grund ihrer Dtffertation „Die Entwicklung des Knorpelschädels und der bronchialen und hypogloffalen Muskulatur bei Necturriß. In diesem Semester hören fünf Damen in Freiburg literarhistorische Vorlesungen, eine Dame hat sich für ein historisches Colleg ein- schreiben lassen. , t — In der letzten Sitzung der Wiener Akademie der Wissenschaften wurden Profesior d. EorneliuS-München, Profesior Tobler-Berlin, ferner der Profesior der slavischen Philologie Leskien-Leipzig und Profesior der Botanik Eohn-Breslau zu correfpondirenden Mitgliedern der Akademie gewählt. — Aus London wird gemeldet: Die .Society of arts* verlieh die Albert-Medaille für dieses Jahr mit Zustimmung deS Prinzen von Wales, der Präsident der Gesellschaft ist, Robert v. Bunsen in Heidelberg in Anerkennung seiner großen Verdienste um Die Anwendung von Chemie und Physik auf Künste und Jndustrie- erzeugnisse. ____________________ ___________________________ Seiden-Damaste Mk. L35 sowie schwarze, weiße und farbige He»«ebe«g-Setde von 75 Pf. bis Mk. 18.65 p. Met. — in den modernsten Geweben, Farben und Dessins- An Vivats porto- und steuerfrei ins Hans. Muster umgehend. . 229 6. Hennebergs Seiden-Fabriken u- k. Ho«.), Zürich. Psiichtseuerwehr. Hebung ber Rotten 1 und 2 Freitag de« 3. Juni, Abends S’/2 Uhr pünktlich im Hofe des Thurmhauses am Brand. 5459 Gießen, 27. Mai 1898. Der Branddirektor: Traber. flcliiiiiiitiiuuljniiijeii Die zur Unterhaltung der Kirche und Pfarrgebäude zu Alten-Buseck erforderlichen Arbeiten und Lieferungen sollen Samstag den 4. Juni, Mittags 2 Uhr, auf Großh. Bürgermeisterei daselbst öffentlich in Accord gegeben werdest: Veranschlagt zu: Maurerarbeiten 100,84 JL Zimmerarbeiten 14,25 „ Schreinerarbeiten 80,78 „ Schlofferarbeiten 11,— „ Weißbinderarbeiten 7,78 „ Eisen- und Röhrenlieferung 19,50 „ Gießen, den 31. Mai 1898. Der Kreisstraßenmeister. Senßfeld er. 5541 MstkigerlMM Freitag den 3. Juni 1898, Nachmittags 2 Uhr, im Adler zu Gießen versteigere ich öffentlich gegen Baarzahlung: 1 Sommerwagen, 1 Ladeneinrichtung, 2 Betten (neu), 6 Sophas, l Trumeaux- spiegel, 1 Nähmaschine, 2 Commoden und sonstige Mobilien, ferner drei Ballen Kaffee, 300 Meter Glaser- leisten, 4 Flaschen Champagner usw. Versteigerung voraussichtlich bestimmt, hinsichtlich der Glaserleisten und des Champagners bestimmt. 5579 Engel, Gerichtsvollzieher. NWklÜMM H 4- 1 Cacao vero (von Hartwig & Vogel, Dresden) von höchstem Nährwert! angenehm mildem Geschmack und leichtester Verdaulichkeit in Blechdosen ä 3, 1, */a, Pfd. per Dose Mk. 8.00, 2.80, 1.40, 0.70, lose per Pfd. 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