I 6 gl )Cn Jheuitt 1 8342 Witt “2unb "* '^bver. ttodener ‘ V NMit, al« : ,^°n' h'tz- mb e unb ttJS* )ian »en Säue 16. 8gungT ®;rtbm Kundschaft «d QB ich mit ton gütigen ireöt. ^nbtm ich fti 'rachie Zuttaum besten» ubten zu wollen, da ich f Saure zu verabreichen, eil nag aufmerfia«. itungipoff Muth. b aus meint $ethuf4- i iam wo MM ’Sad' * ________________3279 • den Lemden Lravatten. er Surivahl zu sebr 3339 (uppenT" mö ffiafftr bereiteten MV »348 1S9S Sonntag dm 3« April An»ts- unb Anzeigeblatt ffiv den Ttreis Gietzen. Gratisbellaze: Gicßmer Familienbliitter eine All» Anzeigrn-BermittlungSstellm drach fich für Aufstellung eines mehrarmtgen Candelaber» am Dreieck zwischen Garten» und Bergstraße aus, wogegen Herr Oberbügermeister Gnauth bemerkte, daß dadurch keine Laterne in einer der beiden Straßen entbehrlich werde, glaubt auch nicht, daß ein solcher Eandelaber zur Verschönerung deS Platzes beitragen würde. Auf die Bemerkung deS Herrn Heichelheim, ob nicht da» Trottoir entlang der Mauer an Steins Garten in der Bergstraße verbreitert werden könne, entgegnet Herr Oberbürgermeister Gnauth, daß wohl sobald daran nicht zu denken sei. — Nach einer wetteren Mittheilung de» Herrn Oberbürgermeisters hat die Gaserzeugung im gestern abgelaufenen Betrtebsjahre eine erfreuliche Steigerung er» jähren, sse hob fich von 995 164 Cubtkmeter in 1896/97 auf 1090959 Cubikmeter in 1897/98, was einer Zunahme von IM/j pLt. entspricht. DieASphaltarbeiten zur Anlage erhöhter Trottoir» ta der Dammftraße zwischen Nordavlage und Walllhor und am Seltersweg zwischen Kreuzplatz und Matgaffe sollen der Firma Herm. Thiele hier übertragen werden, die Kiese» rmig von gepreßten Sementplättchen für die Dammstroße xmb die Marburgerstrahe, 930 Quadratmeter & Mk. 3.13, »er Firma Ken je in Kreiensen, und die Kieferung von Basaltlava-Bordsteinen, ä Quadratmeter Mk. 4.50 für ge» rabe, Mk. 4.90 für geschweifte, der Firma Heinr. Winu ta Gießen. Die Kieferung der Röhren zur Ableitung der Gase und Dünste aus dem Kaboratorium des Realgymnasiums-Etwette» rungSdaueS soll der Firma Rübsamen hier übertragen werden. Bon den Schreinerarbelten für ben ErweiterungS» bau des Realgymnasiums wurde das erste KooS zu 858.68 Mk. der Firma J.K. Bernhard, daS zweite KooS zu 1611.96 Mk. iÄQn^ltnia Weigel, das dritte KooS zu 1680.11 Mk. der Firma Earl Hahn übertragen. Bon ben Sch lo ff er arbeiten erhielten Koos I oie Firma l«xl etoht I. 8u 829 TOf., 8oo« II btc frtma H.L-y-r. japf Au 690,70 Mk., 800« HI bte z,rm° wuhklm Sie gier zu 793.60 Mk., und von diu Witßdinder- 8*imo $>• Lauo«puaben unsere Soldaten Anspruch auf ein Abendessen! Noch )er Karte werden die MarSsöhne allerdings nicht speisen, trotzdem bedeutet die Neuerung eine wesentliche Erleichterung der Dienstpflicht. ES ist angeordnet, daß zur Morgen- und MittagSkoft stets warme Speisen verabreicht werden. Al» Morgenkost dient Suppe oder Kaffee, zum Mittagessen sollen warme Speisen in verschiedener Zusammensetzung gegeben werden. DaS Abendessen kann namentlich im Sommer und an Festtagen, aus kalten Speisen bestehen, welche schon bald nach dem MittagSkffen zur Ausgabe gelangen können. An Soun- und Feiertagen, sowie nach längeren, über die Mittags- zeit hinaus dauernden Uebungen soll statt getrennter Mittags» und Abendkost eine entsprechend verbesserte Mittagskost auS» gegeben werden. Die Vorgesetzten sollen besonder- darüber wachen, daß die bezüglichen Anordnungen über Qualität und Quantität der Speisen jederzeit Beachtung finden. Butzbach, 1. April. Die „Butzbacher Zeitung- präsentirt fich heute zu Ehren de» Altreichskanzler» in festlichem Universität- - Nachrichten. Hamburg, 29. März. Der Kgl. Mufikdireclot Reinbrecht Organist der hiesigen Nikolaikirch., wird einem Rufe als Univcrsi ätS- mufikdtreclor nach GreiiSwald Folge triften. — Die Kaiserlich Leopo>dinisch Karolinische deutsch- Akademie der Naturforscher in Halle erkannte ihre goldene Cotheniu» Medaille dem Chemiker P ofiffor Emil Fischer in Berlin zu. Gewände. Die ^Getreuen von Butzbachs haben, m'e wir 1 daraus entnehmen, dreseS Mal als GeburtStagSge chenk einen Elender auf da» 84. Lebensjahr des Fürsten Bismarck pc» pkndet, der olbumari.g ansoestaltet und wobei in kunstvoller Ausstattung recht Tüchtiges geleistet ist. Laubach, 31. Mä-z. Der Einzug de» neu vermählte» gräflichen Paares in unsere Stadt wird, dem vernehmen nach, Dient tag den 19. April erfolgen. VevAnischtes. * Der jüngste Abiturient des Deutsche» Reichs ist der \ einzige Sohn deS practtschen Arztes W: l li m in Breslau, I der mit der ehemaligen Herzogin Paulrne von Württemberg vermählt ist. Der Abiturient steht tu dem Älter von 15Vi Jahren. • «iu Unternehme», wie es in feiner Großartigkeit einzig dastehen wird, ist tn Dresden geplant. Es handelt sich darum, einen großen Theil deS Königreichs Sachsen vo» einer einzigen Centralstelle auS mit elektrisch:? Energie zu versehen. Man will bei den südlich von Dresden belegenen Hänichener Kohlenwerkeu eine Centrale errichten, au die 168 Ortschaften angeschloffen werden sollen. Es handelt sich hier um einen Fortschritt, zu dem, wenn er ausgeführt ist, daS Königreich Sachsen zu beglückwünschen ist. * Der Untergang der „81 be" bat jetzt noch einen Proceß flegen daS Deutsche Reich zur Folge gehabt, der soeben zum Nachtheile deS letzteren entschieden worden ist. Die Be* | mannung des Ostender Fischerkutters Nr. 0,144 hatte in der Nordsee einen Beutel der deutschen Post ausgefischt, der 450 eingeschriebene Briefe enthielt. Davon hatten 17 fich durch den Einfluß deS Waffers geöffnet. Ketztere allein schon enthielten Checks im Werthe von mehr als 100000 Franken. Obwohl die deutsche Regierung den Fischern unverzüglich eine Belohnung von 500 Franken hatte anszahlen lassen^ verlangte der Rheder der betreffenden Schaluppe ein Drittel deS WertheS, laut deS EatschädigungSrechteS für gerettete Gegenstände, die von Schiffbrüchen herrühren. Da» Handelsgericht von Ostende war nun zwar nicht der Meinung, daß ein Postfack ein Wrackstück im eigentlichen Sinne darstellt, es vrrurtheilte aber trotzdem die Reichsverwaltung zur Zahlung einer Entschädigung von 1800 Franken. • Sine unnatürliche Mutter ist die Kuise Dombrowski aus Rosenberg bet Hohenstein, welche kürzlich ihr ehe» 8 Tage altes Kind lebendig vergrub und fich dann entfernte. Der Knecht Jsler, welcher in der Nähe weilte, eilte hinzu und zog den kleinen Erdenbürger auS seinem unfreiwilligen Grabe wieder hervor. Die Mutter wurde ergriffen. Sie ist bereits Mutter von fünf Kindern, ihr Mann fitzt seit einem Jahre im Gefängniß. * Rußlands Gefammt-kevolkermig beläuft fich nach der fünften Zählung auf 128 Millionen ©feien. Eine Bevölkerung von mehr als 100000 Seelen zählten 19 Städte Rußland», darunter (in Tausenden) Petersburg (1133), Moskau (989), Warschau (638), Odessa (405), Lodz (315), Riga (256), Kiew (247), ferner Charkow, Tiflis, Wilna, Taschkent, Ssaratow, Kasan, JekaterinoSIaw, Rostow a. Don, Astrachan, Baku, Tula und Küchinew. Die Zahl der Städte belief fich tm europäischen Rußland (ohne Polen) auf 604, in Polen auf 114, in Kaukasien auf 44, in Sibirien auf 49 und in Centralafien auf 54. £iieratur unfc Kunft. Sine muftergiliige Himmclskundc. .,Dar MektgeSäude". Ein gemeinverNändlichc Hnnmetekunde. Bon Dr. M. dSUoeim Meyer. Mit 287 Abbildungen im Text, 10 Karten und 31 Tafel» in Heliogravüre, Holzschnitt und Farbendruck. In Halbleder ge» bunten 16 Mk. oder in 14 Lieferungen zu j. 1 Mk. Verlag de» Bibliographischen Instituts in Leipzig und Wien. — Der schwierigen Ausgabe, ein einheitliches Gemälde des Wellgebäudes, der hmrmlischcn Wellordnung und ihres innersten Wesens zu schaffen, konnte sicherlich Niemand besser als der vormalige allbekannte Director der Berliner „Urania" gerecht werden. Dr. M. Wilhelm Meyer ist eine in der deutschen populärwissenschaiiltchen ßiteialut längst obenan stehende Erscheinung. Sein die aesammten Gebiete der modernen Neturforschuvg mit phll^sophtscher Gedankentiefe überschauendes Wissen ist in ben festen Schranken strenger Deduclion gehalten, während doch die Darstellungsweise durch die anerkannte Formvollendung deS Autor» und seine feltene Gabe tief poetischer Naturanschauung es dem Leier so leicht und reizvoll macht, diese» j Deduktionen zu folgen. Die Erhabenheit und üb^rwältlaende Größe deS unendlichen Gegenstandes, vor welch n früher oft Kr Laie al» vor etwas dem Fassunpi-vermögen de« gewöhnlichen Sterblichen Unerreichbarem zuruckjchlickle, we ben zu fesselnden und begeisternde» Momenten für bk Lectüre. B-kanntltch war Dr. Meyer der erste, der es wagte, selbst dem flüchtigen TageSzritungSleser astronomische Gegenstände in Feuilleton» vorzuführen. Ader «uch er hätte die große Aufgabe nicht völlig befikbigmb läsen können, wenn ihm nicht der Bei leger, da» Bibliographische Institut, mit der Vollkommenheit der technischen Ausführung des Anschauungsmaterial» ; jur Seile gestanden hätte. Nirgend» im ganzen Gebiete ber Nalur- tchilderuiig find blldliche Darstellungen so unumgänglich, als in dem der Sternkunde, weil es dem 'Nichtastronomen unmöglich ist, die bei weitem meisten bet dehanbelten Objecte aus eigenem Augenschei» kenncn zu lernen. Selbst die wenigsten Fachleute sind ja Im Stande, die interessanten HimmelSwunder direct zu sehcn, da nur sehr wenige so glücklich sind, über den nöthigen „HlmmelSschlüssel" zu verfügen. ES ist nun ganz verw.mberlich, zu sehen, wie perobiu piimitto die meisten der oiSher erschienenen Werke in bkfer Hmstcht auSgeftaitet tnb. Hier hat die VerlagShanblung thatkrästig Wandel g-sraffm, j und sie hat ben illustrativen Theil deS Meyer schcn Werke?, ber nicht weniger als 287 Abdilbungen im Text, 10 Karten unb 31 Tafel» | m Heliogravüre, Holzschnitt unb Farbendruck aufwcist, zu einer j Vollendung erhoben, die nur mit Dem Aufgebot aller Hilfsmittel I ber hochentwickelten graphischen Kunst erreicht w rden konnte. Dir bekannten Maler ber „Uranta", H. Harber unb W. Kranz, haben unter ber Anleitung b?9 Autors höchst wirkungsvolle (^emäibe von lanbfchaftlich interefiar.ten Wirkungen astronom,scher Eleigntsse, wie Sonnen- und Monbficifterr.iß, Kometerschelnungen ?c., Ideal Ansichten I von anderm Weltkölpern entworfen. Alle» in Allem Haden wir unzweifelhaft ein epochemachendes Werk vor uns. 7 * JWt«8 * 26' 8 i Ixl' •*"*R e*«”bhl In? Ärofborf« ?p' Der Älirc Klei (Ufr e« ff m bir „Ceättl jtiit btimtn, ® frifdjer Waare ArKMchi Ambros Grab, vnb von allen äi e!8 daS empge n Arahambrod von bei «wivhlen. Die t ist bet Ph. Her Mertweg 33. Kischsbst, Türk. Aprikosen, Apselrmg, ilose uti. Datteln, Feigen re. «pfi hll in mir I WLigft fr HW & *®mkaDi8chi ,b8a»pen.Brf •Üeriei flel| ^ohlschmei Nahrhaft Reicht Bülii 23. d. MtS. 1 _ Xf V n ft r. X .!. -> 3371 gesucht Tiefenweg 18 3453 vermiethen. 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Tt konnte zu: Lölaog jener 8 »ob (I vordehaltr' jühren und «omögl za bejrirdigeu. BdanntUd} hc eodjt, dah fir aut «lderstrebk. Daß «ägungen anderer IjaWIguag für 3awitutlt et rldjtii mihetlten za schaffe, ßttrhtn ist, ttcUcn ml mit der vieljach auch den unschuldig Entschädigung bitte herein muhten hlnvk leichisertig oder ab| halten, aus Grund I »orden mären, t romwendt We, |on «istig versalzt, so n onfltnommtn tvlrd, iuschreiben haben, 1 und vorher eine lt Und bann bleibt ju werden kann, wenn di'ecten Beweise g; WWt für die ^'Jttr in die peinli 'wet Freigesprocher llR (fit dir Has . ^We beka ?5lt a» dieser F. luam Umständen tt-eiten hätte, war doch der Üebe -''Mehinen und ( Wünsche ? ?1 luhrn wird, Mü et aber fflr '"^,n Gesetze d i°'d lufilifn t„ ’ JW art ti 3 fit in bitfet s a*i«c8 Ätbartion: I. Hermann Eltr. — Truck und B erlag der,Brt dl'scheu UmverfitStS-Buch« enh Sttrnbradcrri (Pietsch * Scheyda) in Gießen. Haus mit gut gehender Wirthschaft zu Verkaufen. 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